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DE2948C - Leder-Umbiegemaschine - Google Patents

Leder-Umbiegemaschine

Info

Publication number
DE2948C
DE2948C DENDAT2948D DE2948DA DE2948C DE 2948 C DE2948 C DE 2948C DE NDAT2948 D DENDAT2948 D DE NDAT2948D DE 2948D A DE2948D A DE 2948DA DE 2948 C DE2948 C DE 2948C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
shaft
bent
bending machine
cones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2948D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. SCHULZE, Werkführer, in Wermelskirchen
Publication of DE2948C publication Critical patent/DE2948C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/40Working on edges or margins by folding, turning in or over, hammering

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 71.
G. SCHULZE in WERMELSKIRCHEN. Leder-Umbiegemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1878 ab.
Die Lederumbiege-Maschine hat den Zweck, auf billige Weise rasch und schön die Lederränder der Theile der Lederschäfte umzubiegen, d. h. die einzelnen Theile, nachdem sie zugeschnitten sind, für die Nähmaschine vorzubereiten.
Eine Zuschärfung der Ränder ist bei dünnem Leder unnöthig. Mit dieser Maschine sind sämmtliche Umbiegungen auszuführen, indem man die umzubiegenden Stellen anfeuchtet.
F ist die Fundamentplatte, welche an der rechts liegenden Ecke eines Tisches, an welchem das Umbiegen geschehen soll, aufgeschraubt wird. An diese ist die Säule 5 festgegossen; hinter dieser liegt der Arm Q mit der nach unten gehenden Führung R. Auf der Führung% J? sitzt der Schlitten G, welcher auf R auf und nieder geschoben werden kann. An den Schlitten G ist der Querbalken G angegossen; Schlitten und Querbalken G bilden also ein Gufsstück. Am unteren Ende des Schlittens und Querbalkens G sind zwei Lager angebracht, in welchen sich die Welle w drehen kann. Diese Lager sind mit / bezeichnet. Unter der Fundamentplatte befinden sich die Lager L, in denen sich die Welle W dreht. An der Welle W sind zwei konische Zahnräder Z angebracht, welche in die Zahnräder ρ greifen. Dreht man die Kurbel K, so werden die senkrechten Wellen ν ebenfalls in Umdrehung versetzt, und durch die ineinander greifenden Zahnräder q auch die Welle w. Am Ende der Welle w und am Ende der Welle ν, welche durch die auf F gegossene Büchse B hinausreicht, berühren sich zwei aufeinander liegende abgestumpfte Kegel A1 und-A, welche konisch glatt abgedrehte Körper von Bronce sind. Durch die Feder / unter dem Lappen t wird mit dem Schlitten G der eine Kegel A2 mehr oder weniger stark auf den andern Kegel A1 gedrückt, je nachdem man die Flügelschraube r höher oder tiefer stellt.
Der Kegel A1 hat eine cylindrische Verlängerung, damit die Ecke u entstehe. In die Ecke u wird der umzubiegende Lederrand, mit der Hand vorgebogen, zwischen die zwei Kegel geschoben. Wird nun mit der rechten Hand gedreht, so wird der von der linken Hand gehaltene Ledertheil zwischen die Kegel gezogen und umgebogen. Damit die Umbiegung überall gleiche Breite bekommt, wird die Führung H (Fig. 3) an die Büchse B angeschraubt. Dies geschieht durch die Schrauben i. Die Führung ist ein Messingstück, dessen Form aus Fig. 3 und Fig. 4 zu erkennen ist. Sie hat am oberen Ende eine konische Bohrung mit dem Schlitz s und dem Stift /. Durch den Schlitz ί wird das bis an den Stift / reichende Schaftstück zwischen die Kegel A1 und A1 am Anfang richtig umgebogen in die Ecke u gesteckt. Wird nun gedreht und das Leder mit der linken Hand fortwährend an den Stift p gehalten, so kommt dasselbe umgebogen zwischen den abgestumpften Kegeln heraus. In Fig. 2 ist die Operation an dem Schäftestück Sch. Sch. und der Umbiegung y y deutlich zu erkennen. Je gröfser die Krümmungen der Umbiegungen sind, desto schmäler mufs die Auflagefläche m η von A2 sein. Wird in diesem Falle dann auch nur die Kante fest umgebogen und fest aufgedruckt, so körinen die Ledertheile zwischen Zinkplatten gelegt unter der Presse in die gewünschte Form gebracht werden. Der Kegel A% sind zu derselben Umbiege-Maschine mehrere erforderlich. Die Lappen k sind angebracht, damit der Querbalken G eine sichere Lage hat; ü ist ein Messinglager, welches auf B geschraubt ist.
Pa τ ent-An Spruch:
Obige Lederumbiege-Maschine, im wesentlichen wie beschrieben und durch die Zeichnung erläutert.
DENDAT2948D Leder-Umbiegemaschine Active DE2948C (de)

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Country Status (1)

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