DE2948275C2 - - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/086—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Plattensicherheitsskibindung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer mit zwei relativ zueinander beweglichen Platten
ausgestatteten Sicherheitsskibindung dieser Art
(DE-OS 23 24 078, DE-OS 24 01 729) ist eine der beiden Plat
ten skifest, während die andere, relativ dazu wenigstens um
eine zwischen den Platten liegende Querachse verschwenkbare
Platte als das Schuhfesthaltesystem tragende Sohlenplatte
ausgebildet ist. Da das Auslösesignal in Abhängigkeit von
dem Drehmoment um die zwischen den Platten liegende
Querachse gebildet wird, entspricht es nicht vollständig in
der gewünschten Weise dem gefährlichen Biegemoment am Bein
des Skifahrers. Die Stelle, an der das auf das Skifahrerbein
einwirkende Biegemoment gemessen werden soll, liegt nämlich
im Gebiet des Schuhschaftrandes geringfügig innerhalb des
Schuhs. In Skilängsrichtung befindet sich diese Stelle zwi
schen Ballen und Ferse des Skischuhs und zwar bevorzugt etwa
in der Mitte zwischen Ballen und Fersenbereich. In Höhenrich
tung kann die Lage der Stelle, wo das auf das Skifahrerbein
wirkende Biegemoment um eine Querachse gemessen werden soll,
auch deutlich über den oberen Schuhschaftrand gelegt werden.
Allgemein kann die bevorzugte Lage der Meßachse als etwas
oberhalb des Knöchels liegend angegeben werden.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine
Plattensicherheitsskibindung der eingangs genannten Gattung
zu schaffen, welche bei einem vorbestimmten Biegemoment um
die durch die etwas oberhalb des Knöchels liegende Stelle
des Skifahrerbeins verlaufende Querachse auslöst, ohne daß
am Ort dieser Querachse selbst eine Beanspruchungsmessung
vorgenommen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnen
den Teils des Patentanspruches 1 vorgesehen.
Erfindungsgemäß erhält also die Platte außer um die zwischen
Sohlenplatte und Skioberfläche sowie unterhalb des Knöchels
liegende Querachse auch noch einen federnden Bewegungsfrei
heitsgrad in Skilängsrichtung. Bei einer Sicherheitsauslö
sung wird somit nicht nur das durch die in Höhenrichtung wir
kende Auslösekraft bedingte Moment berücksichtigt, sondern
auch dasjenige Moment, welches durch die in Skilängsrichtung
an der Platte angreifende Kraft bedingt ist. Die Abhängig
keit der Auslösung allein von dem Biegemoment um die kritische
Stelle des Skifahrerbeins etwas oberhalb des Knöchels
wird also dadurch bedingt, daß die Sohlenplatte unterhalb
der betreffenden Stelle des Skifahrerbeines begrenzt um die
Querachse schwenk- und in Skilängsrichtung verschiebbar abge
stützt ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Un
teransprüche gekennzeichnet.
Die Erfindung kann vorteilhafterweise auch bei einer Plat
tenskibindung angewendet werden, bei der die Sohlenplatte
auch noch um eine die Querachse zumindest annähernd schnei
dende Hochachse begrenzt gegen eine sie auf die Normallage
zu vorspannende Federkraft verschwenkbar ist und bei der der
Wegfühler auch auf die Verschwenkung der Sohlenplatte um die
Hochachse anspricht. Eine derartige Lösung ist im Anspruch 3
definiert.
Eine bevorzugte Abstützung der Sohlenplatte am Ski unterhalb
des Knöchels ist durch Anspruch 4 definiert. Grundsätzlich
kann jedoch jedes die geforderten Freiheitsgrade liefernde
Lager, z. B. auch Gleitführungen oder andere elastische Ele
mente wie Gummipuffer verwendet werden.
Im Bereich der Abstützung der Sohlenplatte brauchen keine
Federkräfte auf die Sohlenplatte übertragen zu werden. Die mit
einer Blattfeder arbeitende Ausführungsform bezweckt also
nicht die Erzeugung wesentlicher Rückstellkräfte an der Soh
lenplatte, sondern lediglich die Abstützung der Sohlenplatte
derart, daß eine begrenzte Schwenkbarkeit um eine Querachse
und eine Hochachse wie eine begrenzte Längsverschiebung in
beiden Richtungen möglich ist. Es können jedoch höhere Rück
stellkräfte vorliegen, sofern sie konstant sind, da sie bei
der Auslegung der Bindung berücksichtigt werden können.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 8 wird die Sohlenplat
te von den Haltestücken normalerweise in ihrer Normallage ge
halten. Erst wenn in einer der beiden entgegengesetzten Rich
tungen der Schrägführung oder gegebenenfalls der Querführung
Kräfte auftreten, die die vorbestimmten Auslösewerte über
schreiten, können die Haltestücke gegen die Federkraft ausweichen.
Mit anderen Worten halten die Haltestücke die Soh
lenplatte bis zum Erreichen der Auslösewerte unverrückbar in
ihrer normalen Betriebslage.
Auch bei der mechanischen Ausführungsform der Erfindung soll
bei Überlagerung von Biege- und Torsionsmomenten eine Berück
sichtigung der Beinbruchhypothese erfolgen. Dies geschieht
vorzugweise gemäß Anspruch 21. Die Entlastung erfolgt dabei
zweckmäßig bis auf einen bestimmten Bruchteil des maximalen
Torsionsauslösemomentes beim maximalen Biegemoment, wobei
die genannten Bruchteile vorzugsweise gleich sind und z. B.
75 % betragen.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
hydraulisch arbeitenden Plattensicherheitsski
bindung,
Fig. 1a eine vereinfachte Abwandlung der Schrägführung,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht des Gegen
standes der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht des an der Schuhsohle zu befesti
genden Schuhbeschlages, der vom Schuhfesthalte
systems gehalten ist,
Fig. 6 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 5 nach Linie
VI-VI,
Fig. 7 eine schematische, teilweise geschnittene Draufsicht
des hinteren Teils der Bindung nach den Fig. 1, 2,
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Draufsicht der für die
Querauslösung maßgebenden Haltekolbenanordnung
bei der Bindung nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 9 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer mechanisch
arbeitenden Ausführungsform der Plattensicher
heitsskibindung,
Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 9 und
Fig. 12 eine bevorzugte Kennlinie der Plattensicher
heitsskibindung in der die Abhängigkeit
des Auslösetorsionsmomentes vom Auslösebiege
moment wiedergegeben ist.
Nach den Fig. 1, 5 und 6 ist etwa im Bereich der durch die am
meisten bruchgefährdete, etwas oberhalb des Knöchels liegende
Stelle 15 des Skifahrerbeins 16 gelegte Hochachse 24 an der
Schuhsohle 53 des Skischuhs 54 ein plattenförmiger Schuhbe
schlag 55 befestigt, welcher an beiden Seiten seitlich
über die Schuhsohle 53 vorsteht und dort mit den Seitenbacken
56, 57 eines Schuhfesthaltesystems in Eingriff steht, das
an einer Sohlenplatte 11 angebracht ist, auf der der Skischuh
54 ruht. Die Seitenbacke 56 ist relativ zur Sohlenplatte 11
fest angeordnet, während die Seitenbacke 57 um die Längs
achse 58 seitlich ausschwenken kann, um die Schuhsohle 53
freizugeben. Über ein im wesentlichen in einer horizontalen
Ebene bewegliches Kniehebelsystem 59, 60 wird die aus
schwenkbare Seitenbacke 57 in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise beaufschlagt. Die eine Lasche 59 des Kniehebelsystems
ist an der rechten Seite der Sohlenplatte 11 um eine vertikale
Achse 61 schwenkbar angelegt, während die über das Kniehebel
gelenk 62 angelenkte Lasche 60 sich unterhalb der Längsdreh
achse 58 in einer kugelpfannenartigen Ausnehmung 63 der aus
schwenkbaren Seitenbacke 57 abstützt (Fig. 2, 4 und 6).
Das Kniegelenk 62 des Kniehebelsystems 59, 60 wird über eine Druck
stange 64 von einer Schraubendruckfeder 65 beaufschlagt, die sich
an einem Widerlager 66 abstützt. Die Feder 65, der an der Druckstange
64 angebrachte Widerlagerflansch 67 und das Federwiderla
ger 66 sind in einem U-förmig geformten Käfig 68 untergebracht.
Das Widerlager 66 stützt sich über eine Rolle 69 an einem stangen
förmig ausgebildeten Auslöser 20 ab.
Von der Rolle 69 erstrecken sich seitlich nach entgegengesetzten
Seiten Zapfen 70 durch Langlöcher 71 in den Seitenwänden des Kä
figs 68 und Langlöcher 72 in Stoßlaschen 73 eines Handbe
tätigungshebels 74, welcher um die Querachse 75 schwenkbar am
Ende der Sohlenplatte 11 hinter der Hinterkante der Schuhsohle 53
gelagert ist.
Der Auslöser 20 ist ebenfalls um die Querachse 75 schwenkbar an
der Sohlenplatte 11 angelenkt. Über die Schwenkachse 75 hinaus
erstreckt sich ein Wegfühler 19, welcher mit einem abgerundeten
Vorsprung in eine kulissenartige Ausnehmung 76 in einen gehäuse
festen Lagerbock 13 eingreift und sich an deren Grund abstützt.
Durch die Abstützung des Meßfühlers 19 in der Kulissenvertiefung
76 wird der Auslöser 20 in Ausrichtung mit der Rolle 69
gehalten. Hierdurch wird die Feder 65
soweit zusammengedrückt, daß die Querstifte 70 vom Grunde
des Langloches 71 abheben und gegenüber diesem einen gering
fügigen Abstand a haben. Die Federkraft wird nunmehr voll
über die Druckstange 64 auf das Kniehebelsystem 59, 60
übertragen, so daß dessen Laschen gespreizt werden und
über die kugelpfannenartige Ausnehmung 63 eine Schließ
kraft auf die Seitenbacke 57 ausgeübt wird, aufgrund der
die Seitenbacke die aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Position
einnimmt.
Die Stoßlaschen 73 sind am Handöffnungshebel 74 über einen
im wesentlichen unterhalb der Drehachse 75 liegenden Ge
lenkstift 78 angelenkt. Der Ge
lenkstift 78 erstreckt sich quer zur Skilängsrichtung
und ist vorzugsweise in einer um die Achse 75 kreisförmi
gen Kulissenbahn 79 der Sohlenplatte geführt.
Das den Auslöser 20 und den Wegfühler 19 tragende Bauteil
81 weist außerdem einen sich im wesentlichen unter einem
rechten Winkel zu den beiden anderen Armen erstreckenden
Fortsatz 80 auf, der mit dem Gelenkstift 78 derart zu
sammenarbeitet, daß beim Anheben des Handöffnungshebels 74
in Richtung des Pfeiles f in Fig. 1 der Gelenkstift 78 mit
dem Fortsatz 80 in Eingriff kommt, wodurch das Bauteil 81
in Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
Hierdurch kommt die Berührungsfläche 77 des Auslösers 20
außer Eingriff mit der Rolle 69, so daß die gespannte Feder
65 über das Widerlager 66 die Rolle 69 nach hinten be
wegen kann, bis die Querstifte 70 nach Fig. 2 das hintere
Ende der Langlöcher 71 erreicht haben und dort anschlagen.
Der Federkäfig 68 wird jetzt seinerseits soweit nach hinten
bewegt, bis sein Boden 68′ zur Anlage an dem Flansch 67
kommt. Nunmehr ist die Feder 65 wirkungslos, da ihre bei
den Enden am gleichen Bauteil, nämlich dem Federkäfig 68
abgestützt sind.
Der Abstand a zwischen den Querstiften 70 und dem hinte
ren Ende der Langlöcher 71 sowie der Abstand b (Fig. 2)
des Flansches 67 vom Boden 68′ des Federkäfigs 68 sind
so zu bemessen, daß nach dem Herabschwenken des Auslö
sers 20 durch das Hochziehen des Handöffnungshebels 74
die Rolle 69 auf die obere Anlagefläche 81′ des Bauteils
81 gelangt. Auf diese Weise wird auch nach dem Loslassen
des nach oben geschwenkten Handöffnungshebels 74 der
ausgelöste Zustand der Bindung beibehalten. Die Seitenbacke
57 kann jetzt durch seitliches Schwenken des Schuhs oder
durch Heben des Schuhs 54 kraftlos ausgeschwenkt werden,
wobei die Rolle 59 entlang der oberen Anlagefläche 81′
nach hinten gleitet.
Aus den Fig. 1 und 2 ist weiter ersichtlich, daß das Bau
teil 81 durch eine Schenkelfeder 82, welche sich einerseits
am Bauteil 81 und andererseits am vorderen Rand des Gelenk
stiftes 78 abstützt, im Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung der
Schließlage vorgespannt.
Das Langloch 72 in den Stoßschenkeln 73 muß nach hinten so
lang sein, daß die Öffnungsbewegung der Seitenbacke 57 un
ter Zurückstoßen der Rolle 69 auf der Anlagefläche 81′
ungehindert vonstatten gehen kann.
Das Einsetzen des Schuhs in die Bindung geht so vor sich,
daß der Schuh auf die Sohlenplatte 11 mit dem Anschlag 55
zwischen den Backen 56, 57 aufgestellt wird.
Wird jetzt der Handöffnungshebel 74 in Richtung des Pfeils F
in Fig. 1 nach unten gedrückt, so werden über den Gelenkstift
78 die Stoßlaschen 73 nach vorn gestoßen, bis das hintere Ende
des Langloches 72 zur Anlage an den Querstiften 70 kommt.
Von nun an werden die Rolle 69, das Widerlager 66, der
Käfig 68, die Feder 65, die Druckstange 64 und das Hebel
system 59, 60 nach vorn bewegt, wenn der Handöffnungshebel
74 weiter nach unten geschwenkt wird. Diese Bewegung
erfolgt weitgehend kraftfrei, bis die Seitenbacke 57
am Schuhbeschlag 55 seitlich anstößt. Jetzt bleibt die
Druckstange 64 mit dem Kniehebelsystem 59, 60
stehen, während die Querstifte 70 unter Zusammendrückung
der Feder 65 weiter nach vorn bewegt werden. Hierbei he
ben die Querstifte 70 von dem Grunde der Langlöcher 71
ab, und die Abstände a und b gemäß Fig. 2 werden wieder her
gestellt.
Sobald die Anlagefläche 77 des Auslösers 20 sich hinter
dem Mittelpunkt der Rolle 69 befindet, bewegt die Kraft
der Schenkelfeder 82 das Bauteil 81 im Uhrzeigersinn. So
bald die Rolle 69 vollständig vor der Anlagefläche 77 zu
liegen kommt, gelangt das Bauteil 81 so wieder in die aus
den Fig. 1 und 2 ersichtliche Position, bei der der Meß
fühler 19 voll in die Kulissenvertiefung 76 eingreift,
während der Auslöser 20 sich in Höhe des Mittelpunktes
der Rolle 69 befindet. Wird der Handöffnungshebel 74 jetzt
losgelassen, so bewegt sich dieser unter dem Einfluß der
gleichen Schenkelfeder 82 wieder in die aus den Fig. 1 und
2 ersichtliche Ausgangslage zurück, in der das rechte Ende
des Langloches 72 von den Querstiften 70 abgehoben ist.
Die Druckstange 64 stützt sich jetzt wieder über die Aus
lösefeder 65 und die Rolle 69 voll gegen den Auslöser 20
ab. Die Bindung ist wieder geschlossen.
Der Kniehebelmechanismus 59, 60 ist in einem Hohlraum 84
der Sohlenplatte 11 untergebracht, während der beschriebene
Auslösemechanismus innerhalb eines weiteren Hohlraumes 83
der Sohlenplatte 11 angeordnet ist. Die einzelnen Bauteile
sind hierdurch gegen äußere Einflüsse geschützt.
Die am meisten bruchgefährdete Stelle 15 des Skifahrerbeins 16
befindet sich nach Fig. 1 im Abstand D = 6-7 cm unter dem Schuhschaft
rand zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Schuh
schaftes. Im wesentlichen unterhalb der bruchgefährdeten
Stelle 15 ist die Sohlenplatte 11 gemäß den Fig. 1, 2 und
4 mit einem unteren Hohlraum 85 versehen. Von den Seiten
begrenzungen dieses Hohlraums 85 aus erstreckt sich eine
Blattfeder 23 mit im wesentlichen vertikal verlaufender
Blattfläche zu einem am Ski 12 befestigten Lager 22, wo
sie bei 86 am Lager befestigt ist. Aufgrund dieser Aus
bildung kann die Platte 11 relativ zu der Lagerung um
eine Querachse 17 geringfügig ver
schwenkt werden. Auch eine geringfügige Verschwenkung um
die mittlere Hochachse 24 ist nach beiden Seiten möglich.
Von besonderer Bedeutung ist es, daß die Sohlenplatte 11
relativ zu dem Lager 22 auch geringfügig nach vorn und hin
ten verschoben werden kann.
Die Blattfeder 23 stellt eine einfache kardanartige Lagerung
dar. Auf die bei einer Verformung der Blattfeder 23 auftre
tenden Federkräfte kommt es hierbei nicht an.
Für die Erfindung ist es wesentlich, daß das Lager 22 nicht
zu nahe an der Schuhspitze 14 und nach Möglichkeit unterhalb
der bruchgefährdeten Stelle 15 bzw. unterhalb des Knöchels
angeordnet ist.
Hinter dem hinteren Schuhende ist die Sohlenplatte 11
an einer Schrägführung gelagert, welche aus zwei im Lagerbock
13 befestigten Zapfen 18 besteht, die sich in einer vertikalen
Längsebene von vorn nach hinten schräg nach oben unter einem
Winkel erstrecken, dessen Cotangens etwa gleich dem Verhält
nis des Abstandes z (Fig. 1) der bruchgefährdeten Stelle 15
von der Sohlenplatte zum horizontalen Abstand y der
Querachse 17 von der Schrägführung ist. Auf den
skifesten Führungsstangen 18 sitzen drehbar und axial ver
schiebbar Rollen 26, welche mit ihren kreiszylinderförmi
gen Außenumfängen in vertiefte Rollbahnen 27 einer innen
am Sohlenhalter 11 angeordneten Querführung 21 eingreifen.
Die Rollbahnen 27 erstrecken sich quer zur Skilängsrichtung,
so daß außer einer geringfügigen Gleitmöglichkeit des Endes
der Sohlenplatte entlang der Führungsstangen 18 auch eine
beschränkte seitliche Ausweichmöglichkeit nach beiden Sei
ten gegeben ist. Aufgrund der Schrägführung 18 und der Quer
führung 21 ist die Sohlenplatte 11 mit ihrem hinteren Ende
geringfügig schräg und seitlich verschiebbar, wobei die
Blattfeder 23 die hierfür erforderliche Nachgiebigkeit im
Bereich der Lagerung am Ski 12 gewährleistet.
Nach Fig. 1a ist die Schrägführung durch ein entsprechend
schräg angeordnetes Langloch 18′ im Lagerbock 13 verwirklicht,
in dem ein mit der Sohlenplatte 11 verbundener Führungsstift
25 gleiten kann.
Um die Sohlenplatte 11 in einer definierten Fahrposition zu
halten, sind in parallel zu der Schrägführung 18 verlaufen
den Zylindern 30 im Lagerbock 13 einander gegenüberliegende
und durch einen mit inkompressiblem Druckmittel gefüllten Hydraulikraum 31 voneinander getrennte Halte
kolben 28, 28′ vorgesehen, welche mit ihren voneinander abge
wandten Stirnflächen 87, 87′ an Stoßflächen 88, 88′ anliegen,
welche an der Innenseite der Sohlenplatte 11 vorgesehen sind.
Seitliche Anschlagstifte 39 an den Kolben 28, 28′ laufen in
Langlöchern 40 des Lagerbockes 13, welche sich ebenfalls par
allel zu der Schrägführung 18 erstrecken.
In der aus Fig. 1 ersichtlichen Position befinden sich die
Haltekolben 28, 28′ in ihrer ausgefahrenen Lage, in der sie
fest an den Lagerflächen 88, 88′ anliegen. Ein weiteres Aus
fahren der Kolben wird durch das Anschlagen der Anschlagstifte
39 am Ende des Langloches 40 verhindert. Jeweils einer der
Kolben 28, 28′ kann sich jedoch aufgrund entsprechender Er
streckung der Langlöcher 40 und bei geeigneter Beaufschlagung
mit einer Auslösekraft nach innen zum Hydraulikraum 31 hin be
wegen. Die Beaufschlagung der beiden Kolben 28, 28′ nach Fig. 1
mit einem Auslösedruck läßt sich am einfachsten aus Fig. 1a
erkennen.
Über eine Leitung 89 ist der Hydraulikraum 31 mit einem weite
ren Zylinder 34 verbunden, welcher auch in Fig. 2 dargestellt
ist. In diesem Zylinder 34 befindet sich ein Auslösekolben 32,
welcher durch eine mittels einer Verstellschraube 90 in ihrer
Vorspannung verstellbare Feder 33 beaufschlagt und gegen den
Boden des Zylinders 34 gedrückt ist. In dieser Position liegt
in dem Hydraulikraum 31 praktisch kein Druck vor. Die beiden
Kolben 28, 28′ befinden sich bei Abwesenheit irgendeiner sie
nach innen drückenden Kraft in ihrer äußersten, durch die An
schlagstifte 39 und die Langlöcher 40 begrenzten Lage und wer
den durch das Druckmittel und den Auslösekolben 32 in dieser
Normallage gehalten. Entsprechend halten durch einen mit in
kompressiblem Druckmittel gefüllten Hydraulikraum 31′ getrennte,
in einem querverlaufenden Zylinder 30′ angeordnete Haltekolben 29,
29′ über Stirnflächen 92, 92′ die Sohlenplatte 11 gegen Torsions
kräfte in einer Normallage.
Aus den Fig. 2 und 7 ist ersichtlich, daß die Beaufschlagung des
Hydraulikraums 31′ mit einem inkompressiblen Druckmittel in ana
loger Weise wie bei der Biegemomentauslösevorrichtung nach Fig. 1a
erfolgt. Der Hydraulikraum 31′ ist über eine Leitung 89′ mit ei
nem Zylinder 34′ verbunden, der im Lagerbock 13 ausgebildet ist.
In dem Zylinder 34′ befindet sich ein axial verschiebbarer Aus
lösekolben 32′, welcher in der Darstellung der Fig. 7 an dem der
Leitung 89′ zugewandten Boden des Zylinders 34′ anliegt. Von
der entgegengesetzten Seite her ist der Auslösekolben 32′ durch
eine Auslösefeder 33′ beaufschlagt, welche von einer Verstell
schraube 90′ mehr oder weniger vorgespannt werden kann. Durch
geeignete Einstellung der Verstellschraube 90′ kann in dem Hy
draulikraum 31′ derjenige Auslösedruck vorherbestimmt werden,
bei dem einer der Haltekolben 29, 29′ aufgrund einer auf ihm
nach innen wirkenden Kraft unter Ausweichen des Auslösekolbens
32′ und Zusammendrückung der Auslösefeder 33′ in den Hydraulik
raum 31′ hineingleiten kann. Ebenso wie die Haltekolben 28, 28′
für die Biegeauslösung durch die Anschlagstifte 39 in ihrer Be
wegung nach außen begrenzt sind, ist das in nicht gezeigter
Weise auch bei der Torsionsauslösevorrichtung nach den Fig. 2
und 7 der Fall. Die beiden Figuren zeigen die am weitesten aus
gefahrenen Positionen der Haltekolben 29, 29′. Bei Abwesenheit
irgendeiner sie nach innen drückenden Kraft werden die Halte
kolben 29, 29′ durch die Auslösefeder 33, den Auslösekolben 32′
und das Druckmittel in dieser Lage gehalten.
Die Fig. 1, 1a und 7 zeigen außerdem jeweils ein an die Ver
bindungsleitung 89 bzw. den Hydraulikraum 31 und 31′ ange
schlossenes Rückschlagventil 35, 35′, das über eine Verbin
dungsleitung 91 zu einem zylinderartigen Speicherraum 36 führt.
In diesen Speicherraum 36 ist ein von einer Feder 38 beauf
schlagter Kolben 37 axial verschiebbar und mit deutlichem Ab
stand vom Boden des Speicherraums 36 angeordnet. Nach Fig. 1
sind beide Rückschlagventile 35, 35′ über eine gemeinsame Ver
bindungsleitung 91 an einen einzigen Speicherraum 36 angelegt.
Der von der Feder 38 beaufschlagte Kolben 37 hält in dem Spei
cherraum 36 einen von der Kraft der Feder 38 abhängigen gerin
gen Druck aufrecht. Der Speicherraum 36 enthält eine Druckmit
tel-, insbesondere Ölreserve für beide Auslösesysteme. Sinkt
der Druck in einem der Hydraulikräume 31, 31′ auf Null oder
unter einen vorbestimmten niedrigen Grunddruck ab, so öffnet
das zugeordnete Rückschlagventil 35, 35′, und es wird Druck
mittel so lange in den betreffenden Hydraulikraum 31 bzw. 31′
nachgeliefert, bis alle Leckverluste ausgeglichen sind und
wieder der für die Funktionsfähigkeit des Systems erforder
liche und durch die Feder 38 bestimmte Minimaldruck erzielt
ist. Dieser Minimaldruck soll so gering wie möglich sein, um
Leckverluste beim Nichtgebrauch der Bindung auf ein Minimum
herabzusetzen.
Während eines Auslösevorganges erhöht sich der Druck in den
Hydraulikräumen 31 bzw. 31′, wodurch das zugeordnete Rück
schlagventil 35, 35′ in Schließrichtung beaufschlagt wird.
Ein erhöhter Druck in den Hydraulikräumen 31, 31′ kann sich
also nicht in den Ausgleichsraum 36 fortsetzen.
Die erfindungsgemäße Bindung eignet sich besonders dazu, ein
der Beinbruchhypothese eng angenähertes Auslöseverhalten zu
realisieren. In Fig. 12 ist ein der Beinbruchhypothese ent
sprechendes ideales Auslöseverhalten durch eine strichpunk
tierte Linie dargestellt. Fig. 12 stellt die Abhängigkeit
des Torsionsmomentes MT (um eine Hochachse) in Abhängigkeit
von dem Biegemoment Mb (um die Querachse) dar. Bei Momenten
im inneren Bereich B der strichpunktierten Kennlinie soll der
Schuh von der Bindung festgehalten werden, während bei auf der
strichpunktierten Linie vorhandenen Momentenpaaren die Aus
lösung erfolgen soll. Im äußeren Bereich A der Kurve hat die
Bindung in jedem Fall ausgelöst.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 und 8 beschrieben, wie die
ideale Kennlinie durch eine Modifikation der erfindungsgemäßen
Sicherheitsskibindung so angenähert werden kann, wie es die in
ausgezeichneten Linien dargestellte eckige Auslösekurve wieder
gibt. Es kommt demnach darauf an, daß die Größe des Biegeaus
lösemomentes Mb von einer bestimmten Torsionskraft ab herab
gesetzt wird und daß das Torsionsauslösemoment Mt ab einer be
stimmten Biegekraft abnimmt.
Zu diesem Zweck ist nach Fig. 2 und 8 der mit einer axialen
Zylinderbohrung versehene Auslösekolben 32 verschiebbar zum
Hilfskolben 42 angeordnet. Eine Anschlagschulter 94 begrenzt
die Bewegung des Hilfskolbens 42 in Richtung der Auslösebewe
gung des Kolbens 32. Der Hilfskolben 42 ist von einer Hilfs
feder 41 beaufschlagt, die sich erfindungsgemäß an der glei
chen Verstellmutter 90 abstützt wie die Auslösefeder 33.
Über eine Hydraulikleitung 95 ist die von der Hilfsfeder 41
abgewandte Stirnfläche des Hilfskolbens 42 druckmäßig mit dem
Hydraulikraum 31′ für die Torsionsauslösung verbunden.
Für den Fall, daß eine Auslösung um die durch die bruchgefährdete
Stelle 15 verlaufende Querachse erfolgt und nicht gleich
zeitig ein Druck im Hydraulikraum 31′ vorliegt, erfolgt die Aus
lösung unter Zurückdrängen des Auslösekolbens 32 gegen die Kraft
der Feder 33 in der üblichen Weise. Die Anschlagschulter 94 hebt
hierbei von dem Hilfskolben 42 ab, und dieser verbleibt in sei
ner durch die Hilfsfeder 41 bestimmten Position nach den Fig. 2
und 8.
Tritt aber aufgrund einer Torsionsbeanspruchung des Skifahrer
beines im Hydraulikraum 31 ein ausreichend hoher Druck auf,
welcher beispielsweise 75% des Auslösedruckes entspricht und
zur Zusammendrückung der Hilfsfeder 41 ausreicht, so drückt der
Hilfskolben 42 über die Anschlagschulter 94 mehr oder weniger
auf den Haltekolben 32 und unterstützt so die Zusammendrückung
der Auslösefeder 33. Die Biegeauslösung erfolgt also bei einem
von dem Druck im Hydraulikraum 31′ abhängigen erniedrigten Druck
im Hydraulikraum 31.
Dieses Verhalten ist in der in ausgezeichneten Linien dargestell
ten Kennlinie in Fig. 12 veranschaulicht. Danach ist bis zum Er
reichen von 75% des Torsionsauslösemomentes das 100%ige Biege
moment Mb zur Erreichung einer Auslösung erforderlich. Oberhalb
des Knickpunktes K der Kurve, also zwischen 75 und 100% des
für die Auslösung erforderlichen Torsionsmomentes Mt nimmt
dann das Auslösebiegemoment Mb stetig ab, bis es bei 100%igem
Torsionsauslösemoment Mt nur noch 75% des ohne Torsionskraft
erforderlichen 100%-Biegemomentes beträgt. Bei Biegemomenten
unter 75% des Auslösewertes ist dann das 100%ige Torsions
moment Mt für die Torsionsauslösung erforderlich.
Überraschend ist, daß innerhalb des Torsionsauslösemechanismus
nach Fig. 7 mit Ausnahme der Abzweigung der Leitung 95 (Fig. 8)
keinerlei zusätzliche Maßnahmen für die Herabsetzung des Tor
sionsauslösemomentes bei Vorhandensein eines einen bestimmten
Wert (75%) übersteigenden Biegemomentes erforderlich sind. Er
reicht nämlich das Biegemoment Mb beispielsweise 75% des Aus
lösewertes ohne gleichzeitige Torsionskraft, so wird nach Fig. 12
das für die Auslösung erforderliche Torsionsmoment mit von 75%
auf 100% zunehmendem Biegemoment Mb linear auf 75% abnehmen.
Dies liegt daran, daß erfindungsgemäß sowohl Torsions- als auch
Biegemomente gemeinsam ein einziges Auslösesignal hervorrufen.
Es ist daher gleichgültig, ob ein bestimmtes Torsionsmoment
(beispielsweise 75% des Auslösewertes) das Auslösebiegemoment
herabsetzt oder umgekehrt.
Erfindungsgemäß ist jedoch der Hilfskolben bewußt in den Biege
auslösemechanismus mit dem Auslösekolben 32 hineingelegt worden.
Hierdurch kann der Torsionsauslösemechanismus nach Fig. 7 den
einfachst denkbaren Aufbau erhalten. Insbesondere sind die bei
einer Bewegung der Kolben 29, 29′ und 32′ auftretenden Gleit
reibungskräfte auf ein Minimum herabgesetzt. Nach einer Bewe
gung dieser Kolben ist somit beim Nachlassen einer Torsions
kraft eine schnelle und vollständige Rückstellung in die Nor
mallage gewährleistet. Dies ist für das Torsionsauslöseverhal
ten einer Sicherheitsskibindung außerordentlich wichtig.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, kann durch geeignete Wahl
der Lage des Knickpunktes K eine gute Annäherung der Auslöse
kennlinie an die die Beinbruchhypothese berücksichtigende
ideale strichpunktierte Kurve erfolgen. Die Anordnung des
Knickpunktes K bei 75% des Auslösewertes ist bevorzugt,
kann jedoch auch bei jedem anderen Prozentwert beispiels
weise bei 50% erfolgen.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Plattensicherheits
skibindung nach den Fig. 1 bis 8 ist wie folgt:
Die Handöffnung mittels des Hebels 74 ist bereits oben be
schrieben worden, ebenso wie das Schließen der Bindung durch
Niederdrücken des Handöffnungshebels 74 in Richtung des Pfei
les F.
Wird durch eine Drehmomentausübung um die durch die bruchge
fährdete Stelle 15 gehende Querachse einer der Kolben 28, 28′
aufgrund einer Überschreitung des Auslösewertes gegen den Druck
im Hydraulikraum 31 unter Zusammendrückung der Auslösefeder 33
bewegt, so wird der Wegfühler 19 aus der Kulissenvertiefung 76
herausgehoben und die Rolle 69 entsprechend freigegeben, worauf
die Bindung geöffnet ist. Da die Kulissenvertiefung 76 nach
Fig. 2 auch in seitlicher Richtung wirksam ist, erfolgt eine
Auslösung auch dann, wenn sich aufgrund einer übermäßigen Tor
sionskraft am Skifahrerbein einer der seitlich wirksamen Kolben
29, 29′ gegen den Druck am Hydraulikraum 31′ und unter Zusammen
drückung der Auslösefeder 33′ verschiebt.
Bei der Überlagerung eines Biegemomentes um die Querachse 15
und eines Torsionsmomentes um die Hochachse 24 wird die Bein
bruchhypothese, wonach eine gegenseitige Beeinflussung von
Biege- und Torsionskräften vorliegt, aufgrund der speziellen
Ausbildung nach den Fig. 2 und 8 so berücksichtigt, wie das in
Fig. 12 veranschaulicht ist.
Der Auslösekolben 32 bestimmt den Auslösewert bei einem das
Bein des Skifahrers gefährdenden Biegemoment Mb um die durch
die Stelle 15 gehende Querachse. Wirkt gleichzeitig ein Tor
sionsmoment, so wirkt der Druck in dem Hydraulikraum 31′, der
der Größe der Torsion proportional ist, nach Fig. 2 und 8 ge
gen den kleinen Hilfskolben 42. Dieser Kolben 42 wird jedoch
keine Kraft auf den großen Kolben 32 ausüben, solange er noch
nicht die Kraft der Feder 41 überwindet. Erst wenn der über die
Leitung 95 zugeführte Druck im Torsions-Hydraulikraum 31′ groß
genug ist (vorzugsweise 75% der maximal zulässigen Torsions
kraft = Knickpunkt K in Fig. 12) überwindet der Hilfskolben 42
die Kraft der Feder 41 und drückt mit seiner überschüssigen
Kraft zusätzlich auf den Kolben 32. Wenn jetzt gleichzeitig
ein Biegemoment um die durch die bruchgefährdete Stelle 15
verlaufende Querachse einwirkt, wird die Auslösefeder 33
bereits bei einem niedrigeren Biegemoment zusammengedrückt
und die Bindung ausgelenkt sowie ausgelöst. Die Vorspannung
der Hilfsfeder 41 legt somit die Lage des Knickpunktes K fest,
ab dem die gewünschte Erniedrigung des Biegemomentes erfolgt.
Von besonderem Vorteil ist es dabei, daß unabhängig vom ein
gestellten Auslösewert der Knickpunkt immer beim gleichen
Prozentwert liegt, da die Federn 41, 33 von der gleichen Stell
schraube 90 beaufschlagt werden und somit zwangsläufig immer
gemeinsam verstellt werden. Entsprechend wird das Torsions
auslösemoment bei Biegemomenten oberhalb 75% des Maximal
wertes linear bis minimal 75% des Ausgangswertes herabgesetzt.
Aufgrund der beschriebenen Anordnung der Schrägführung 18
und der Abstützung unterhalb der bruchgefährdeten Stel
le 15 erfolgt die Auslösung der Bindung immer in Abhängigkeit
von einem durch Einstellung der Schraube 90 vorherbestimmten
Biegemoment um die durch die bruchgefährdete Stelle 15 ver
laufende Querachse, sofern nicht durch Überlagerung eines Tor
sionsmomentes dieses Biege-Auslösemoment bewußt unterschritten
wird, um der Beinbruchhypothese Rechnung zu tragen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 11 sind das
Schuhfesthaltesystem, die Halterung der Sohlenplatte 11 bei
22, 23 sowie die Schrägführung 18 und die Querführung 21
ebenso wie bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel ausge
bildet. Gleiche Bezugszahlen bezeichnen entsprechende Teile
wie in den Fig. 1 bis 8. Der einfacheren Darstellung halber
ist der Auslösemechanismus, soweit er nicht anders ausgebil
det ist als in den Fig. 1 bis 8, nur andeutungsweise dargestellt.
Die Vorspannung des hinteren Teils der Sohlenplatte 11 auf
diese Normallage zu erfolgt jedoch bei dem Ausführungsbei
spiel nach den Fig. 9 bis 10 durch mechanische Mittel. Diese
bestehen bezüglich der Biegeauslösung um die durch die bruch
gefährdete Stelle 15 gehende Querachse aus zwei in den Fig. 9
und 10 gezeigten Schwenkhebeln 43, 43′, welche um Querachsen
96, 97 am skifesten Lagerbock 13 schwenkbar angebracht sind.
Über Rollen 45, 45′ greifen die Schwenkhebel 43, 43′ an ent
gegengesetzten Seiten einer sich quer zur Skilängsrichtung
erstreckenden Schiene 46 an. Sowohl die Schiene 46 als auch
die Ebene der Rollen 45, 45′ erstrecken sich parallel zu der
Schrägführung 18. In einer im folgenden im einzelnen zu be
schreibenden Weise üben die Schwenkhebel 43, 43′ auf die gegen
überliegenden Seiten 98, 99 der Schiene 46 eine Haltekraft aus.
Die Schwenkhebel 43, 43′ weisen über die Querachsen 96, 97 hin
aus vorstehende Hebelarme 100, 101 auf, welche gemäß Fig. 10 so
abgewinkelt sind, daß ihre Enden im wesentlichen in gleicher
Höhe über der Oberseite der Ski 12 und genau hintereinander
liegen. Die Arme 100, 101 greifen in Ausschnitte 102 bzw. 103
innerhalb einer Zugstange 47 ein, welche sich in Skilängsrich
tung erstreckt und durch Biegeauslösefedern 33 und 41 beaufschlagt
ist. Die Feder 33 stützt sich mit ihrem vorderen Ende
am Lagerbock 13 und mit ihrem hinteren Ende an einer Stell
schraube 90 ab, die zwecks Verstellung der Federvorspannung
auf das hintere Ende der Zugstange 47 aufgeschraubt ist. An
der Stellschraube 90 befindet sich auch das eine Widerlager
der zweiten Auslösefelder 41.
Aufgrund dieser Ausbildung werden die beiden Schwenkhebel 43, 43′
von ein und demselben Federpaar 33, 41 gegeneinander geschwenkt
und zur Anlage an den entgegengesetzten Flächen 98, 99 der Schie
ne 46 gebracht. Hierdurch wird die Sohlenplatte 11 entlang der
Schrägführung 18 in eine Normallage vorgespannt.
Nach den Fig. 9 und 11 ist neben der Zugstange 47 und der sie
vorspannenden Auslösefeder 33 und 41 im seitlichen Abstand
eine weitere Zugstange 48 angeordnet, welche durch eine Tor
sionsauslösefeder 33′ nach hinten vorgespannt ist. Eine Stell
schraube 90′ ermöglicht wieder die Verstellung der Vorspannung
der Torsionsauslösefeder 33′.
Am vorderen Ende der Zugstange 48 sind um eine Hochachse schwenk
bar zwei zu einem einheitlichen Bauteil vereinigte Schwenkhebel
44, 44′ angelenkt, welche über beidseitig des Gelenks 104 vor
handene Kippkanten 49 am Lagerbock 13 anliegen. Aufgrund der
Wirkung der Auslösefeder 33′ wird das Bauteil 44, 44′ gegen
beide Kippkanten 49 gezogen.
Die Schwenkhebel 44, 44′ greifen von entgegengesetzten Seiten
an einem axialen Fortsatz 105 der Sohlenplatte 11 an. Da die
Schwenkhebel 44, 44′ durch die Feder 33′ in die aus Fig. 9
ersichtliche Mittellage vorgespannt werden, wird die Sohlen
platte 11 an ihrem hinteren Ende durch die Schwenkhebel 44, 44′
in einer Mittellage gehalten.
Nach Fig. 11 ist der axiale Fortsatz 105 an seinem mit den
Schwenkhebeln 44, 44′ in Eingriff stehenden Ende so abgeschrägt,
daß die Abschrägung parallel zur Schrägführung 18 verläuft. Auf
diese Weise ist gewährleistet, daß bei einer Bewegung der Sohlen
platte entlang der Schrägführung 18 die Schwenkhebel 44, 44′ in
Eingriff mit dem Fortsatz 105 der Sohlenplatte 11 verbleiben.
Umgekehrt erstreckt sich - wie bereits oben erwähnt - die Schie
ne 46 quer zur Skilängsrichtung, so daß auch bei Torsionsbewe
gungen der Sohlenplatte 11 der Eingriff zwischen den Rollen 45,
45′ und der Schiene 46 erhalten bleibt.
Eine Beeinflussung der Biegeauslösung durch die Torsions
auslösung im Sinne der Beinbruchhypothese gemäß Fig. 12
wird dadurch gewährleistet, daß sich nach Fig. 9, 10 zwischen
den Zugstangen 47, 48 ein Paar von Laschen 52 erstreckt, wel
che an einem Ende um eine Hochachse 106 schwenkbar am Lager
bock 13 angebracht sind. Das andere Ende jeder Schwenklasche
52 steht über ein sich in Querrichtung erstreckendes Lang
loch 107 in Verbindung mit dem Gelenk 104 zwischen Zugstange
48 und den Bauteilen 44, 44′.
Auf der Zugstange 47 sitzt nach Fig. 9 ein darauf axial ver
schiebbarer Federteller 50, welcher durch die zweite Auslöse
feder 41 gegen eine Anschlagstufe 51 gedrückt ist. Die Feder
41 stützt sich wie die erste Auslösefeder 33 an der Verstell
schraube 90 ab, so daß die Vorspannungen beider Federn wieder
gemeinsam verstellt werden.
Nach hinten vorspringende Nocken 108 an den Schwenklaschen 52
können mit der Vorderfläche des Federtellers 50 in Eingriff
treten, wenn der Federteller 50 sich minimal in Richtung der
Laschen 52 bewegt.
Die Funktion der Ausführungsform nach Fig. 9 bis 11 ist ana
log der nach dem vorangehenden Ausführungsbeispiel.
Im Falle einer Bewegung der Sohlenplatte 11 entlang der Schräg
führung 18 wird jeweils einer der beiden Schwenkhebel 43, 43′
unter Zusammendrückung der Auslösefeder 33 ausgeschwenkt, so
bald die Vorspannung der Auslösefeder 33 überwunden ist. Der
jeweils andere Schwenkhebel 43′ bzw. 43 schwenkt dabei in der
entgegengesetzten Richtung und kommt somit von der zugeordne
ten Anlagefläche 98 bzw. 99 der Querschiene 46 frei. Durch das
Ausschwenken des betreffenden Schwenkhebels 43, 43′ wird ein
Rückstellmoment auf die Sohlenplatte 11 in Richtung der Normal
lage ausgeübt. Bei entsprechend großer Auslenkung kommt der
Wegfühler 19 wieder aus der Kulissenvertiefung 76 frei und
die Bindung löst in der oben anhand der Fig. 1 bis 8 beschrie
benen Weise aus.
Im Falle eines auf die Sohlenplatte 11 wirkenden Torsions
momentes wird das Bauteil 44, 44′ in der entsprechenden
Richtung ausgelöst, sobald die Vorspannung der Auslösefeder
33′ überwunden ist. Dabei kippt das Bauteil 44, 44′ um eine
der Kippkanten 49. Die Rollen 45, 45′ rollen hierbei entlang
der Schiene 46. Bei einer entsprechend großen Torsionsschwenk
bewegung kommt wieder der Wegfühler 19 aus der Kulissenver
tiefung 76 frei und löst die Bindung aus.
Die Lasche 52 ermöglicht es, daß gemäß Fig. 12 der Wert für
die Torsionsauslösung mit zunehmender Biegeauslösung und um
gekehrt abnimmt. Wird nämlich aufgrund einer minimalen Auslöse
bewegung um die durch die bruchgefährdete Stelle 15 gehende
Querachse die Zugstange 47 um ein infinitesimales Stück nach
vorn bewegt, so kommt der Federteller 50 zur Anlage an den
Nocken 108 der Laschen 52. Der Federteller 50 hebt jetzt von
der Anschlagstufe 51 ab, und die Kraft der zweiten Auslösefe
der 41 wird über die Lasche 52 auf das Gelenk 104 und damit
auf die Zugstange 48 übertragen.
Nunmehr wirkt im Biegeauslöseteil die volle Auslösekraft der
beiden Federn 33, 41, während die Torsionsauslösekraft ent
sprechend der von der Feder 41 über den Federteller 50 auf
die Laschen 52 übertragenen Kraft abnimmt.
Findet umgekehrt eine Torsionsauslösung statt, so entfernen
sich die Nocken 108 von dem Federteller 50, so daß sich die
ser an der Anschlagstufe 51 der Zugstange 47 abstützt und die
Wirkung der Feder 41 neutralisiert ist. Es wirkt jetzt auf den
Biegeauslösemechanismus nur noch die Auslösefeder 33.
Sofern das Kräfteverhältnis der Federn 41 und 33 so wie 25 : 75
verhält, wird also während einer Torsionsauslösung das Biege
auslösemoment auf 75% des Maximalwertes herabgesetzt, wie das
Fig. 12 zeigt.
Das Hebelverhältnis der Laschen 52 ist so zu wählen, daß im
Falle einer Biegeauslösung der Kraft der Torsionsauslösefeder
33′ gerade um soviel entgegengewirkt wird, daß die Torsions
auslösekraft insgesamt auf 75% des Maximalwertes herabgesetzt
wird. Es wird dann exakt der Kennlinienverlauf nach Fig. 12
erreicht.
Claims (22)
1. Plattensicherheitsskibindung mit einer am Ski um wenig
stens eine quer zur Skilängsachse und parallel zum Ski im
wesentlichen unterhalb des Knöchels verlaufende Querachse
gegen eine Normallage-Haltefederkraft geringfügig verschwenkbar
angebrachten, ein zwischen einer Schließ- und
einer Öffnungslage bewegbares Schubfesthaltesystem tragen
den Sohlenplatte mit einem zwischen Sohlenplatte und Ski
parallel zu der Normallager-Haltefederkraft wirksamen Weg
fühler, welcher auf einen Auslöser einwirkt, der bei
einem vorbestimmten Schwenkwinkel der Sohlenplatte einen
Auslöseweg zurücklegt und das Schuhfesthaltesystem frei
gibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sohlenplatte (11) nicht nur um die Querachse (17)
schwenkbar, sondern auch in Skilängsrichtung begrenzt ver
schiebbar am Ski (12) gelagert ist, daß in Skilängsrich
tung in einem horizontalen Abstand (y) von der Querachse
(17) zwischen der Sohlenplatte (11) und dem Ski (12) bzw.
einem skifesten Lagerbock (13) eine in der Vertikallängs
ebene liegende, in Richtung von der Querachse (17) weg an
steigende Schrägführung (18, 18′) vorgesehen ist, und daß
der Wegfühler (19) mit der Schrägführung (18, 18′) in
einer derartigen Wirkverbindung steht, daß der Auslöser
(20) nach einem vorbestimmten Verschiebeweg der Sohlen
platte (11) das Schuhfesthaltesystem freigibt.
2. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Cotangens des Win
kels der Schrägführung (18, 18′) relativ zur Skilängsrich
tung im wesentlichen gleich dem Verhältnis des Abstandes
(z) einer etwas oberhalb des Knöchels liegenden Stelle
(15) von der Sohlenplatte (11) zum horizontalen Abstand
(y) der Querachse (17) von der Schrägführung (18, 18′)
ist.
3. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 1 oder 2, bei
der die Sohlenplatte auch noch um eine die Querachse zu
mindest annähernd schneidende Hochachse begrenzt gegen
eine Normallage-Haltefederkraft verschwenkbar ist und bei
der der Wegfühler auch auf die Verschwenkung der Sohlen
platte um die Hochachse anspricht, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Schräg
führung (18) auch noch eine Querführung (21) vorgesehen
ist.
4. Plattensicherheitsskibindung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstützung der Sohlenplatte (11) im Bereich der
Querachse (17) eine senkrecht auf der Skioberseite stehen
de, sich zwischen ihr und einem skifesten Lager (22) quer
zur Skilängsrichtung erstreckende Blattfeder (23) er
folgt.
5. Plattensicherheitsskibindung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schrägführung aus wenigstens einem Langloch (18) be
steht, in dem ein Führungsstift (25) gleitet.
6. Plattensicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schrägführung durch entsprechend schräg angeordnete ski
feste Führungsstangen (18) gebildet ist, auf denen an der
Sohlenplatte (11) befestigte Gleitstücke (26) angeordnet
sind.
7. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitstücke Rollen
(26) sind, welche in sich quer zur Skilängsrichtung
erstreckenden Rollbahnen (27) der Sohlenplatte (11) ge
führt sind.
8. Plattensicherheitsskibindung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Sohlenplatte (11) und dem skifesten Lager
bock (13) Haltestücke (28, 29; 43, 44) vorgesehen sind,
welche oberhalb einer vorbestimmten Auslösekraft in einer
Richtung parallel zu der Schrägführung bzw. der Querfüh
rung gegen die Normallage-Haltefederkraft ausweichen
können.
9. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltestücke im La
gerbock (13) angaordnete hydraulische Haltekolben (28,
28′; 29, 29′) sind, welche von einem inkompressiblen
Druckmittel beaufschlagt sind, das bei Erreichen der Aus
lösekraft gegen die Normallage-Haltefederkraft ausweichen
kann.
10. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zu der Schräg
führung zwei Haltekolben (28, 28′) gegenüberliegend in
einem gemeinsamen Zylinder (30) angeordnet sind und mit
ihren voneinander abgewandten Stirnflächen die Sohlenhal
teplatte (11) beaufschlagen, in dieser Richtung in ihrer
Bewegung durch Anschläge (39) begrenzt sind und mit
ihren gegenüberliegenden Stirnflächen an einen Hydrau
likraum (31) angrenzen, der hydraulisch mit einem in
einem Zylinder (34) angeordneten, federbeaufschlagten
Auslösekolben (32) in Verbindung steht.
11. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 9 oder 10, da
durch gekennzeichnet, daß auch parallel zu
der Querführung (21) zwei Haltekolben (29, 29′) gegen
überliegend in einem gemeinsamen Zylinder (30′) ange
ordnet sind und mit ihren voneinander abgewandten Stirn
flächen die Sohlenplatte (11) beaufschlagen, in dieser
Richtung in ihrer Bewegung durch Anschläge begrenzt sind
und mit ihren gegenüberliegenden Stirnflächen an einen
Hydraulikraum (31′) angrenzen, der hydraulisch mit einem
in einem Zylinder (34′) angeordneten, federbeaufschlag
ten Auslösekolben (32′) in Verbindung steht.
12. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrau
likraum (31, 31′) über ein Rückschlagventil (35, 35′)
mit einem Druckmittelspeicherraum (36) verbunden ist.
13. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekol
ben (32′) für die Schrägführungsauslösung mit zunehmen
dem Druck im Hydraulikraum (31′) der Torsionsauslösung
entlastbar ist.
14. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Haltekolben
(32′) für die Schrägführungsauslösung ein von einer eige
nen Feder (41) beaufschlagter, an den Haltekolben (32)
anschlagender Hilfskolben (42) angeordnet ist, welcher
von dem Druck im Hydraulikraum (31′) der Torsionsauslö
sung beaufschlagt ist.
15. Plattensicherheitsskibindung nach den Ansprüchen 8 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte
stücke am Lagerbock (13) angeordnete Schwenkhebel (43,
44) sind.
16. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Schwenkhebel (43,
43′) parallel zur Schrägführung (18) gegen Federkraft
entgegengesetzt ausschwenkbar angeordnet sind.
17. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Schwenkhebel
(43, 43′) über Rollen (45, 45′) von entgegengesetzten
Seiten an einer plattenfesten Schiene (46) anliegen,
welche sich parallel zur Querführung (21) erstreckt.
18. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhe
bel (43, 43′) mit einem weiterten Arm an eine Zugstange
(47) angeschlossen sind, welche von einer Feder (33) be
aufschlagt ist.
19. Plattensicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 15
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
vorzugsweise zu einem Bauteil vereinigte Schwenkhebel
(44, 44′) parallel zur Querführung (21) entgegengesetzt
gegen Federkraft ausschwenkbar angeordnet sind.
20. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (44,
44′) an eine von einer Feder (33′) beaufschlagte Zugstan
ge (48) angeschlossen und durch diese gegen Kippkanten
(49) gezogen sind.
21. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (44, 44′) ab einem vorbestimmten Bruchteil des maxi
malen Auslösebiegemomentes mit weiter zunehmendem Biege
moment zunehmend entlastbar sind.
22. Plattensicherheitsskibindung nach Anspruch 21, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer ersten Zug
stange (47) eine Feder (41) vorgesehen ist, welche einen
Federteller (50), der normalerweise von der Feder (41)
gegen einen Anschlag (51) der Zugstange (47) gedrückt
ist, ab dem genannten Bruchteil des Auslösemomentes
gegen eine Schwenklasche (52) drückt, welche die Schwenk
hebel (44, 44′) bei zunehmendem Biegemoment zunehmend
entlastet.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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