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DE294810C - - Google Patents

Info

Publication number
DE294810C
DE294810C DENDAT294810D DE294810DA DE294810C DE 294810 C DE294810 C DE 294810C DE NDAT294810 D DENDAT294810 D DE NDAT294810D DE 294810D A DE294810D A DE 294810DA DE 294810 C DE294810 C DE 294810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
slide
safety device
sleeve
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT294810D
Other languages
English (en)
Publication of DE294810C publication Critical patent/DE294810C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/02Glass or bottle holders
    • A47G23/0208Glass or bottle holders for drinking-glasses, plastic cups, or the like
    • A47G23/0216Glass or bottle holders for drinking-glasses, plastic cups, or the like for one glass or cup

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine als Untersatz für am Boden erweiterte Trinkgefäße ausgebildete Sicherungsvorrichtung für den Fall, daß die benutzten Gläser ohne vorherige Reinigung nicht wieder benutzt werden sollen.
Die Erfindung besteht in der Anordnung eines mit einem Ende den Fußrand des Glases übergreifenden zweiarmigen Hebels, dessen anderes Hebelende gegen einen in beliebiger, an sich bekannter Weise gesicherten Schieber im Untersatz sich legt, so daß der Riegelhebel beim Anheben des Glases nicht nachgeben kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform während seiner Benutzung in entsprechenden Schnitten dargestellt. Das am Boden erweiterte Trinkgefäß α wird in eine hülsenartige Vertiefung b1 des nur teilweise angedeuteten Untersatzes b. eingesetzt. Innen in der Nähe des oberen Randes bs der Hülse b1 ist eine Riegelungsvorrichtung angebracht, welche aus einer am Rande des Untersatzes b bei g gelenkig angeordneten Lasche f, einem an dieser bei h gelenkig angebrachten zweiarmigen Riegel of und einer an der Lasche / befestigten Bandfeder e besteht, welch letztere in Verbindung mit dem Anschlag i der Lasche / eine stets glei.che Lage des Riegels d auf der Lasche / herbeiführt. Die Sicherungsvorrichtung wird schließlich durch einen drehbaren Schieber c vervollständigt, der mit einer Öffnung c1 versehen ist, welch letztere den Zweck hat, den Riegel d nötigenfalls durchzulassen, damit er das Glas α freiläßt.
Die Drehung des Schiebers c geschieht zweckmäßig durch eine Schieberöse c2; während eine erforderliche Feststellung des Schiebers c durch Vermittlung der Schieberknopföse c2, der Untersatzöse b2 und eines beliebigen, geeigneten Schlosses bewirkt wird.
Die Handhabung der Sicherungsvorrichtung ist die folgende : .
Die Sicherungsvorrichtung wird in Benutzungszustand gesetzt, indem der Schieber c derart geschoben wird, daß seine Öffnung c1 nicht vor den Riegel d zu stehen kommt. Der Schieber c wird durch Festschließen seiner Öse c2 mit der am· Untersatz b angeordneten öse fr2 unverrückbar festgelegt. Nachdem die Riegelungsvorrichtung d, e, f, g, h, i nach oben gegen den Rand b& (Fig. 2) gehoben ist, wird das gefüllte Trinkglas α in die Hülse b1 eingesetzt. Die Sicherungsvorrichtung ist jetzt benutzungsfähig (Fig. 2).
Will eine Person trinken und nimmt das Glas α aus der Hülse b1 heraus, so fällt die Riegelungsvorrichtung d, e, f, g, h, i durch ihr eigenes Gewicht nach unten. Wird nun das benutzte Trinkglas α w ieder in die Hülse b1 eingesetzt, dann stößt das Glas α gegen den Riegel rf und drückt die Seite des Riegels d, welche durch den Bodenrand des Glases α berührt wird, nach unten. Das Glas α gelangt nun auf den Boden der Hülse b1 und kann, da der Riegel d mittels der Feder e wieder in seine ursprüngliche Lage gedrückt wird (Fig. 1), nicht eher herausgenommen werden, bis der Schieber c losgeschlossen und mit seiner Öffnung c1 vor den Riegel d geschoben
wird. Diese A'erschiebung kann nur durch die mit der Instandsetzung der Sicherungsvorrichtung beauftragte Person erfolgen. Die Fig. 3 zeigt den Vorgang beim Herausnehmen des Glases α aus der Hülse b1. Nachdem der Schieber c von der Öse b2 losgeschlossen und mit seiner Öffnung c1 vor den Riegel d geschoben ist, wird beim Herausnehmen des Glases α der Riegel d in die öffnung c1 gedrückt, so daß der Riegel d das Herausnehmen des Glases α nicht mehr verhindert.
Der Zweck der Erfindung ist also, nach Instandsetzung der Sicherungsvorrichtung einer beliebigen Person zu ermöglichen, das Trinkglas α einmal aus der Hülse b1 herauszunehmen, es zu benutzen und nach erfolgtem Wiedereinsetzen des Glases α in die Hülse &1 das Glas α selbsttätig festzuklemmen. Es wird hiermit verhindert, daß aus dem gleichen Glase eine andere Person trinken kann, bevor es gereinigt ist. Auf diese Weise soll jede Ansteckungsgefahr vermieden werden.
Es sei noch bemerkt, daß bei zwei oder mehreren hintereinander oder im Kreise angeordneten Gefäßhülsen b1 der Schieber c zweckmäßig derart eingerichtet werden kann, daß durch eine einfache Verschiebung desselben eine Entsicherung sämtlicher Gefäße gleichzeitig herbeigeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus einem mit einer hülsenartigen Vertiefung versehenen Untersatz bestehende Sicherungsvorrichtung für am Boden erweiterte Trinkgefäße, die nach ihrer Benutzung nicht sofort wieder gebraucht werden sollen, gekennzeichnet durch einen an einer pendelnden Lasche an der Innenseite der Vertiefung aufgehängten, unter Federwirkung stehenden, zweiarmigen Riegelhebel (d), dessen eines Ende den erweiterten Rand des eingesetzten Glases übergreift, während sein anderes Ende gegen einen eine Öffnung in der Seitenwandung des Untersatzes verdeckenden Schieber, der in beliebiger, an sich bekannter Weise gesichert wird, anliegt, so daß der Riegelhebel beim Anheben des Glases nicht nachgeben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT294810D Active DE294810C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE294810C true DE294810C (de)

Family

ID=549342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT294810D Active DE294810C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE294810C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2483168A (en) * 1945-10-11 1949-09-27 Lily Tulip Cup Corp Holder for paper containers
US6135303A (en) * 1994-07-12 2000-10-24 Synkrona Ag Utility vessel with holding means between the vessel portion and the base element

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2483168A (en) * 1945-10-11 1949-09-27 Lily Tulip Cup Corp Holder for paper containers
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