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DE2945606A1 - Pumpeinrichtung - Google Patents

Pumpeinrichtung

Info

Publication number
DE2945606A1
DE2945606A1 DE19792945606 DE2945606A DE2945606A1 DE 2945606 A1 DE2945606 A1 DE 2945606A1 DE 19792945606 DE19792945606 DE 19792945606 DE 2945606 A DE2945606 A DE 2945606A DE 2945606 A1 DE2945606 A1 DE 2945606A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
water
additive
pump
dishwasher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792945606
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolph Stanmore Middlesex Berelson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792945606 priority Critical patent/DE2945606A1/de
Publication of DE2945606A1 publication Critical patent/DE2945606A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/08Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having tubular flexible members
    • F04B43/10Pumps having fluid drive
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/44Devices for adding cleaning agents; Devices for dispensing cleaning agents, rinsing aids or deodorants
    • A47L15/4418Devices for adding cleaning agents; Devices for dispensing cleaning agents, rinsing aids or deodorants in the form of liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Pumpeinrichtung für die Ab-
  • gabe eines flüssigen Zusatzmittels, insbesondere für das Zugeben von Reinigungsmittel in Wasser.
  • Bei verschiedenen Anwendungsfällen ist es wünschenswert, ein flüssiges Zusatzmittel in meßbaren Quantitäten einer Hauptflüssigkeit in häufigen, jedoch nicht unbedingt regelmäßigen Intervallen zuzugeben. Die Zugabe von Reinigungsmittel zu jeder frischen Füllung mit Waschwasser erfolgt beispielsweise bei Geschirrspülmaschinen, insbesondere bei sogenannten AblaSmaschinen, bei welchen nach jedem Waschzyklus das gesamte Wasser in den Abwasserkanal gegeben wird. Bei verhältnismäßig billigen und kleinen Geschirrspülmaschin#n mit einem Tankvolumen von etwa 10 000 cm> ist es nicht vertretbar, hochentwickelte Meßeinrichtungen für eine automatische Eingabe des Reinigungsmittels in das Waschwasser zu installieren. Der Benutzer muß daher das Reinigungsmittel mit Hand zugeben, was ein mühsamer und ungenauer Vorgang ist, der oft am Tag wiederholt werden muß und leicht vergessen wird. Es wäre hierbei vielleicht möglich, eine billige Handpumpe vorzusehen, jedoch muß auch in diesem Fall die Bedienungsperson an die Betätigung der Pumpe denken und diese nur so lange betätigen, bis eine ausreichende Menge an Reinigungsmittel eingegeben ist. Die benötigte Menge an Reinigungsmittel unterscheidet sich aber von der Art des zu reinigenden Geschirrs. Für Gläser wird beispielsweise nur eine geringe, für fettiges Geschirr demgegenüber eine größere Menge an Reinigungsmittel benötigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine preiswerte Pumpeinrichtung für flüssiges Zusatzmittel vorzusehen, welche eine automatische Abgabe des Zusatzmittels ermöglicht.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung soll auch die Abgabemenge des Zusatzmittels variabel sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Pumpe in richtung für die Abgabe eines flüssigen Zusatzmittels an eine unter Druck eingegebene Hauptflüssigkeit gelöst, welche eine Balgpumpe aufweist, deren Balg eine ein Zusatzmittel aufnehmende Kammer bildet, sowie damit derart verbundene Rückschlagventile, daS während des Zusammendrückens des Balgs das Zusatzmittel aus dem Balg durch einen Ausgabedurchlaß an die Stelle fließt, an welcher das Zusatzmittel eingegeben werden soll, und während der Ausdehnung des Balgs das Zusatzmittel von einer Vorratsquelle durch einen Eingabedurchlaß in den Balg gelangt, wobei der Balg eine Vorspannung für seine Expansion aufweist und mittels einer Hilfseinrichtung zusammendrückbar ist, welche mit der Hauptflüssigkeit verbindbar ist und hinsichtlich der Betätigung des Balgs von deren Druck abhängig ist.
  • Mit der Erfindung wird daher das Zusatzmittel automatisch eingegeben, sobald der Zustrom der Hauptflüssigkeit vorliegt. Der Druck des Hauptflüssigkeit-Flusses dient dabei dem Zusammendrücken des Balgs. Natürlich ist die Menge des abgegebenen. :Zusatzmittels durch die Kapazität des Balgs begrenzt und hängt von dem Ausmaß ab, zu welchem der Balg durch die Hilfseinrichtung zusammengedrückt wird. Vorzugsweise ist diese Menge wahlweise durch einen einstellbaren Anschlag variabel, der den Hub begrenzt, mit welchem der erste Balg expandiert, und somit die Menge des Zusatzmittels begrenzt, die in den Balg von dem Zusatzmittelvorrat eintritt.
  • Zur Ermöglichung eines wirklich unkomplizierten und einfachen Aufbaus, der keine elektrische Versorgung benötigt, wird die auf Druck ansprechende Hilfseinrichtung vorzugsweise von einem zweiten Balg gebildet, der hinsichtlich der Vorspannung schwächer ist als der erste, das Zusatzmittel aufnehmende Balg, wobei die Endteile beider Balge derart aneinander angeordnet werden, daß bei einer im wesentlichen vollständigen Expansion des ersten Balgs der zweite Balg im wesentlichen vollständig zusammengedrückt ist. Das Innere des zweiten Balges ist mit einer Stelle einer Leitung verbunden, durch die die Hauptflüssigkeit unter Druck fließt, beispielsweise einer Wasserleitung eines Geschirrspülers hinter dem programmgesteuerten Magnetventil oder an der Ausgangs- oder Druckseite einer in der Maschine vorgesehenen Waschpumpe. Wenn somit das Steuerventil der Hauptflüssigkeit geöffnet oder die Waschpumpe angeschaltet ist, wird ein Teil der Hauptflüssigkeit in den zweiten Balg geleitet, welcher expandiert und den ersten Balg zusammendrückt, so daß dieser den Inhalt an Zusatzmittel ausgibt. Wenn das Steuerventil wieder geschlossen oder die Waschpumpe angehalten wird, expandiert der vorgespannte erste Balg und drückt den zweiten Balg zusammen, womit zur Vorbereitung für den nächsten Fall ein# Zusatzmittel-Ausgabe das Zusatzmittel aufgenommen wird.
  • Die Vorspannung des ersten Balgs wird vorzugsweise durch elastische Eigenschaften des Balgmaterials erreicht, wo- bei der zweite Balg aus dem gleichen Material in einer jedoch dünneren Stärke gefertigt sein kann, so daß dieser schwächer wird. Zusätzlich kann beim ersten Balg eine Druckfeder vorgesehen werden, die dessen Expansion unterstützt. Da der zweite Balg mit der Hauptflüssigkeit an der Stelle nach dem Magnetventil oder der Druckseite der Waschpumpe in Verbindung steht, ist bei dessen Zusammendrücken nach dem Abschalten des Steuerventils oder der Waschpumpe ein nur sehr geringer Widerstand vorhanden, da die Hauptflüssigkeit in dem zweiten Balg das gleiche Ziel wie die übrige Hauptflüssigkeit hat, nämlich in den Waschtank im Falle eines Geschirrspülers.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird eine Pumpeinrichtung für ein flüssiges Reinigungsmittel in einer Geschirrspülmaschine vorgesehen, wobei sich die Pumpeinrichtung auszeichnet durch einen axial expandier-und zusammendrückbaren ersten Balg mit einem geschlossenen, bewegbaren Endteil, welcher mit seinem anderen Ende an einer stationären ersten Wand mit einem Eingabedurchlaß und einem Ausgabedurchlaß für das Reinigungsmittel dicht angebracht ist und eine mit den Durchlässen in Verbindung stehende Kammer für das Reinigungsmittel bildet, durch je ein an jedem Durchlaß derart angeordnetes Rückschlagventil, daß das Reinigungsmittel nur durch den Eingabedurchlaß in die Kammer und aus dieser nur durch den Ausgabedurchlaß fließt, und durch einen axial expandier- und zusammendrückbaren zweiten Balg mit einem geschlossenen, bewegbaren Endteil, welcher mit seinem anderen Ende an einer stationären zweiten Wand mit einem Wassereinlaß dicht angebracht ist und eine mit dem Einlaß in Verbindung stehende Wasserkammer bildet, wobei erster und zweiter Balg so zueinander angeordnet sind, daß ihre Endteile aneinander anliegen und der erste Balg eine größere Vorspannung für seine axiale Expansion aufweist, als der zweite Balg.
  • Die Erfindung kann sich auch auf eine Geschirrspülmaschine erstrecken, sofern die erfindungsgemäße Pumpeinrichtung darin vorgesehen ist.
  • Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Zusammenhang mit einer Geschirrspülmaschine anhand der Zeichnung beschrieben. Die einzige Figur zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Pumpeinrichtung sowie deren Zuordnung zu einem Geschirrspüler und einem Zusatzmittelbehälter in schematischer Darstellung.
  • Ein gänzlich entleerbarer Geschirrspüler weist einen Tank 1 für das Waschwasser 2 auf, das nach jedem Waschzyklus durch das automatische offenen des Auslaßventils 3 in den Abwasserkanal gegeben wird. Bevor das Geschirr nach einem Waschzyklus von etwa 60'sec. entnommen werden kann, wird heißes Spülwasser für etwa 10 sec. aus den Düsen eines SprUhrohres 4 auf das Geschirr gerichtet, nachdem ein Magnetventil 6 in einer Versorgungsleitung 7, das mit dem Rohr 4 in Verbindung steht, automatisch geöffnet worden ist. Dieses automatische oeffnen erfolgt gemäß dem Programm der Maschine. Das Auslaßventil 3 wird vor dem oeffnen des Ventils 6 geschlossen, so daß nach dem Sprühzyklus das Spülwasser in dem Tank 1 gesammelt werden kann und als Waschwasser für die nächste Füllung von schmutzigem Geschirr bereitsteht. Eine sogenannte Waschpumpe ist mit 8 bezeichnet und besitzt in ihrem Gehäuse eine normalerweise durch eine Schraube 9 verschlossene, kleine Luftöffnung.
  • Diese Pumpe dient dazu, das Geschirr mit dem Waschwasser 2 zu umspülen und es beim Waschzyklus durch eine Zirkulation des Wassers in dem Tank unter Druck auf das Geschirr zu richten. Sofern die Maschine nicht bereits mit einer Einlaßöffnung für ein Reinigungsmittel versehen ist, kann eine solche öffnung in dem Tank 1 vorgesehen werden, um eine Zuführleitung, beispielsweise ein Rohr oder einen Schlauch 10 aufnehmen zu können, der von einer Pumpeinrichtung 11 für den Zusatz gemäß der Erfindung kommt.
  • Die Pumpeinrichtung 11 hat den Zweck, eine vorbestimmte Menge an Reinigungsmittel in den Waschtank 1 als Zusatz für das Wasser aus der Leitung 7 zu geben, wobei das Zusatzmittel den Tank entweder vor, während oder nach dem Eintritt des Waschwassers erreicht. Die Einrichtung weist ein zweiteiliges Vorpumpengehäuse auf, von dem ein erster Teil 12 aus einer Wand 13 an einem Ende eines Hohlzylinders 14 besteht, der an seinem anderen Ende offen ist. Die Endwand 13 enthält einen Eingabedurchlaß 16, der vom Inneren des Zylinders zu einem Rohransatz 17 mit Innengewinde führt, sowie einen Ausgabedurchlaß 18, der vom Inneren des Zylinders zu einem weiteren Rohransatz mit Innengewinde 19 führt.
  • Der andere Teil 21 des Pumpengehäuses weist eine Endplatte 22 an einem Ende eines Hohlzylinders 23 auf, der am anderen Ende offen ist. In der Endplatte 22 ist eine Bohrung 24 mit Innengewinde ausgeformt, in welcher ein Wassereinlaßstutzen 26 eingesetzt ist. Die offenen Enden der Zylinder 14 und 23 sind ineinandergeschoben und gegebenenfalls durch HeiSverklebung, Verkittung oder auf irgendeine andere Weise miteinander verbunden. Bevor die Gehäuseteile miteinander ver- bunden werden, wird ein Faltenbalg 27 mit einem offenen Flanschende an der Wand 13 mittels Heißverklebung oder durch eine andere hermetische Abdichtung angebracht, wogegen das andere Ende des Balgs geschlossen bleibt. Das Innere des Balgs 27 stellt eine Reinigungsmittelkammer 28 dar, welche mit den Durchlässen 16 und 18 in Verbindung steht. In gleicher Weise ist ein Balg 29 mit einem offenen Flanschende absolut dicht an der Platte 22 angebracht, wobei das andere Ende des Balgs 29 geschlossen ist. Das Innere des Faltenbalges 29 stellt eine Wasserkammer 31 dar, welche mit dem Einlaßstutzen 26 in Verbindung steht.
  • Die Faltenbalge 27 und 29 haben im wesentlichen gleiche Länge und Durchmesser, wobei allerdings der Faltenbalg 27 aus einem dickeren Material als der Balg 29 gefertigt ist.
  • Vor dem Zusammenfügen der Gehäuseteile befinden sich die Balge im ausgedehnten Zustand, wobei jedoch der Balg 27 aufgrund der größeren Dicke eine größere Vorspannung im ausgedehnten Zustand aufweist als der Balg 29. Mit anderen Worten ist der Balg 27 stärker, so daß beim Zusammenbringen der Gehäuseteile 12 und 21 mit einer Berührung der Balgenden der Balg 27 ausgedehnt bleibt und den Balg 29 nahezu vollständig zusammendrückt. Dieser Effekt kann durch die Wirkung einer rostfreien Druckfeder aus Stahl 35 verstärkt werden, welche aber nicht unbedingt notwendig ist.
  • Das Gehäuse 32 eines Rückschlagventils ist in das Innengewinde des Rohransatzes 17 eingedreht. Am Boden einer Ausnehmung 30 des Gehäuses 32 ist ein Ventilsitz 33 für eine Ventilkugel 34 ausgeformt. Die Ausnehmung ist durch eine durchlöcherte Absperrscheibe 36 verschlossen. Der Eingabedurchlaß 16 steht mit der Ausnehmung 30 durch die Öffnung in der Scheibe 36 in Verbindung. Außerhalb des Rohransatzes 17 ist das Ventilgehäuse 32 mit einem Anschlußstück 37 mit Außengewinde versehen, das mit einer Leitung 38 verbunden werden kann, welche in einem Bodenventil 39 endet und in einen Reinigungsmittelbehälter 41 eintaucht. Das Ventilgehäuse 32 weist außerdem eine Bohrung 42 auf, welche von dem Ventilsitz 33 zur Spitze des Anschlußstückes 37 führt.
  • In dem Innengewinde des Rohransatzes 19 ist ein weiteres Rückschlagventil-Gehäuse 43 eingesetzt, welches von vergleidixuem Aufbau zu dem Gehäuse 32 ist, ausgenommen, daß in diesem Fall der Ventilsitz für eine Ventilkugel 44 in eine Scheibe 46 ausgeformt ist, welche die mit einer Bohrung 48 in Verbindung stehende Ausnehmung 47 verschließt. Das Ventilgehäuse 43 ist mit der oben erwähnten Versorgungsleitung 10 verbunden.
  • Ein Ende einer Wasserleitung 49 ist mit dem Einlaßstutzen 26 verbunden, wogegen das andere Ende gemäß der dargestellten Ausführungsform mit der Versorgungsleitung 7 für heißes Wasser in Verbindung steht, und zwar ist dieser Anschluß nach dem Magnetventil 6 vorgesehen.
  • Die Pumpeinrichtung 11 arbeitet nun auf automatische Weise folgendermaßen. Nachdem das Geschirr (nicht gezeigt) in dem Tank 1 einem Waschzyklus von 60 sec. ausgesetzt war und das Waschwasser 2 in den Abfluß gegeben worden ist, wird gemäß dem Waschprogramm der Auslaßhahn 3 geschlossen und ein Heißspülgang von etwa 10 sec. durch Aktivierung des Magnetventils 6 durchgeführt, womit Spülwasser unter Druck in das Sprührohr 4 gegeben wird. Ein Teil des Wassers wird ebenso in die Leitung 49 gezwungen und tritt in die Wasserkammer 31 ein, womit sich der Balg 29 ausdehnt. Damit drückt dieser den Balg 27 zusammen, womit das Mittel aus der Kammer 28 durch den Ausgabedurchlaß 18, dann durch das damit verbundene Rückschlagventil über die Leitung 10 in den Tank 1 eingespritzt wird. Dies alles erfolgt sehr schnell und mit Sicherheit bevor der Spülzyklus der Maschine beendet ist. Beim nachfolgenden Verschließen des Ventils 6 fällt der Wasserdruck in der expandierten Kammer 31 auf atmosphärischen Druck ab und die Spannung des zusammengedrückten Balges 27 zwingt diesen wieder zur Ausdehnung, wodurch der Balg 29 zusammengedrückt und das Wasser aus der Kammer 31 durch die Leitung 49 und das Rohr 4 in den Tank 1 gedrückt wird. Das in dem Tank gesammelte Spülwasser 2 enthält nun eine Menge an Reinigungsmittelzusatz, der ausreichend für den nächsten Waschzyklus ist, welcher nach der Entnahme des reinen Geschirrs und der Neubeladung mit schmutzigem Geschirr von neuem gestartet wird.
  • Während das Mittel durch den Ausgabedurchlaß 18 in den Tank 1 gepreßt worden ist, war die Ventilkugel 34 auf ihren Sitz 33 gedrückt. Bei der Expansion des Balges 27 wird die Kugel 34 jedoch durch das Mittel angehoben, das aus dem Behälter 41 angesaugt und in die Kammer 28 durch den Eingabedurchlaß 16 gegeben wird. Die Pumpeinrichtung 11 ist dann bereit, eine weitere Menge an Reinigungsmittel in den Tank 1 abzugeben, wenn das tMagnetventil 6 wieder geöffnet wird. Die tatsächliche Menge an Reinigungsmittel, das beim Zusammendrücken des Balges 27 abgegeben wird, hängt von dem Volumen der Kammer 28 ab, welche beispielsweise so ausgebildet sein kann, daß sie etwa 50 cm3 an Zusatzmittel in einen Waschtank mit einem Fassungsvermögen von ca. 10 000 cm3 liefert, womit eine Reinigungsmittelkonzentration von 0,5 % im Waschwasser vorhanden ist. Es ist jedoch nicht wünschenswert, daß nun unterschiedliche Größen von Pumpeinheiten für eine Vielzahl von unterschiedlichen Tankkapazitäten hergestellt und gelagert werden nüssen. Außerdem ist es wünschenswert, dem Benutzer eine Einstellung der Menge an Reinigungsmittelzugabe in Anpassung an die Geschirrart und an die Wasserhärte zu ermöglichen. Außerdem sollte eine Ausgestaltung einer Pumpeinheit 11 vorzugsweise auch für den Gebrauch an anderen Maschinen möglich sein, als nur an Geschirrspülmaschinen. Gemäß der Erfindung wird daher die nachfolgende, sehr einfache Ausgestaltung einer Einstellung vorgesehen.
  • In einer Vertiefung 51, welche zwischen zwei Erhebungen der Rippen in dem Balg 27 gebildet wird, vorzugsweise in der Vertiefung ganz nahe am freien Ende des Balgs, wird von dem Balg 27 ein Ring 52 getragen, der einen zylindrischen Führungsflansch 53 aufweist, welcher entlang der Innenfläche des Gehäuseteils 21 gleiten kann.
  • Ein Anschlagelement 54 ist zwangsläufig verschiebbar in einem Axialschlitz 56 im Zylinder 23 vorgesehen. Vorzugsweise kann das Anschlagelement 54 in einen seitlichen Rastzahn 57 aus einer Vielzahl von Rastzähnen 57 in den Schlitz einrasten. Vorzugsweise kann noch ein weiteres Anschlagelement 58 vorgesehen werden, das verschiebbar in einem Axialschlitz 59 angeordnet ist, der gegenüber dem Schlitz 56 liegt.
  • In der Zeichnung sind die Anschlagelemente 54 und 58 so angeordnet, daß eine im wesentlichen völlige Expansion des Balges 27 ermöglicht ist. Wenn die Anschlagelemente nahe an der Endwand 13 eingerastet werden, ist eine völlige Expansion des Balgs 27 aufgrund des Ringes 52 vermieden, der an den Anschlagelementen anstoßen würde.
  • Mit einer solchen Einstellung der Anschlagelemente wird demgemäß weniger Reinigungsmittel in die Kammer 28 angesaugt und dementsprechend weniger in den Tank 1 bei dem nachfolgenden Zusammendrücken des Balges 27 aufgrund der Tätigkeit des Balges 29 ausgegeben. Eine nicht dargestellte Skala kann auf dem Zylinder 23 neben jedem Schlitz 56 bzw. 59 ausgebildet sein.
  • Wenn die Installationsarbeit beim Zusammenbringen der Leitung 49 in die Versorgungsleitung 7 vermieden werden soll, kann die Leitung 49 auch mit der Waschpumpe 8 verbunden werden, nachdem die Schraube 9 von dem Luftloch entfernt worden ist. Die Wirkungsweise der Pumpeinrichtung 11 ist in diesem Fall die gleiche wie oben, mit der Ausnahme, daß eine Ladung von Reinigungsmittel immer dann zugegeben wird, wenn die Waschpumpe gestartet wird.
  • Das Pumpengehäuse, die beiden Ventilgehäuse und die beiden Balge sind vorzugsweise aus Kunststoff, wogegen die Gehäuseteile vorzugsweise Preß- oder Spritzteile sind.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Pumpeinrichtung gemäß der Erfindung auch für andere Anwendungsfälle verwendbar.
  • Beispielsweise kann die Einrichtung auch für Geschirrspülmaschinen verwendet werden, bei denen das Wasser nicht vollständig abgelassen wird, sondern nur ein Teil des Waschwassers nach jedem Waschzyklus entfernt wird.
  • In diesem Fall sollte die Pumpeinrichtung so eingestellt werden, daß nur eine geringe Menge an Reinigungsmittel zur Aufrechterhaltung der Konzentration nach dem Nachfüllen eingegeben wird. Außerdem wird in vielen einfachen Betrieben das Geschirr noch in Abwaschbecken gewaschen, wo es neuerdings üblich ist, sogenannte Zapfverteiler vorzusehen, bei welchen es sich um eine Zusatzeinrichtung für einen Zapfhahn mit einem Schlauchanschluß an den Reinigungsmittelbehälter handelt, so daß das Reinigungsmittel während des Wasserflusses diesem zugemischt wird.
  • Von der Verwendung von Zapfverteilern ist abzuraten und außerdem sind diese in bestimmten Ländern wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung verboten, nachdem bei ungewöhnlichen Umständen innerhalb der Wasserleitungen das Reinigungsmittel in die Leitung aufgezogen werden kann.
  • Die Pumpeinrichtung gemäß der Erfindung ist ideal für Abwaschbecken, da die Leitung 49 auf einfache Weise nach dem Zapfhahn ohne Beeinflussung des Wasserflusses angebracht werden kann, wogegen die Leitung 10 einfach in das Becken eintaucht. Die Gefahr einer Kontamination ist dabei ausgeschlossen, da der Reinigungsmittel- und Wasser.- kreis innerhalb und außerhalb der Pumpeinrichtung völlig voneinander getrennt sind. Sollte der Zapfhahn für Frischwasser benötigt werden, kann ein einfach zu installierendes Absperrventil 61 oder dergleichen in der Leitung 49 vorgesehen werden, so daß die Pumpeinrichtung bei abgesperrtem Ventil unbetätigt bleibt und nicht von dem Zapfhahn abgetrennt werden muß.
  • Zur Erleichterung des Einbaus der Pumpeinrichtung an irgend einer gewünschten Stelle, beispielsweise in einer Geschirrspülmaschine oder an der Wand, kann der Gehäuseteil 12 vorzugsweise mit einem Trockenklebeband 62 versehen sein.
  • Neben einem automatischen Betrieb kann durch Weglassen des Gehäuseteils 21 die Einrichtung auch als Handpumpe gefertigt werden, wobei das Reinigungsmittel dann durch Ausüben eines manuellen Drucks auf das geschlossene Ende des Balgs 27 ausgegeben werden kann.

Claims (8)

  1. Pumpeinrichtung Patentansprüche rX Pumpeinrichtung für die Abgabe eines flüssigen Zusatzmittels zu einer unter Druck fließenden Hauptflüssigkeit, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Balgpumpe, deren Balg (27) eine ein Zusatzmittel aufnehmende Kammer (28) bildet und durch damit derart verbundene Rückschlagventile (32, 43), daß während des Zusammendrückens des Balgs (27) das Zusatzmittel aus dem Balg durch einen Ausgabedurchlaß (18) an die Stelle fließt, an welcher das Zusatzmittel eingegeben werden soll, und während der Ausdehnung des Balgs (27) das Zusatzmittel von einer Vorratsquelle (41) durch einen Eingabedurchlaß (16) in den Balg (27) gelangt, wobei der Balg (27) eine Vorspannung für seine Expansion aufweist und mittels einer Hilfseinrichtung (29) zusammendrückbar ist, welche mit der Hauptflüssigkeit verbindbar ist und hinsichtlich der Betätigung des Balgs (27) von deren Druck abhängig ist.
  2. 2. Pumpeinrichtung nach Anspruch 1, g e k e n n -z e i c h n e t durch einen das Ausmaß der Balg-Expansion begrenzenden, einstellbaren Anschlag (52; 58).
  3. 3. Pumpeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die druckabhängige Hilfseinrichtung ein zweiter, gegenüber dem ersten vorgespannten Balg (27) schwächerer Balg (29) ist und daß die beiden Balge mit ihren Enden derart aneinandergebracht sind, daß bei einer im wesentlichen vollen Expansion des ersten Balgs (27) der zweite Balg (29) nahezu vollständig zusammengedrückt ist.
  4. 4. Pumpeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Vorspannung des das Zusatzmittel aufnehmenden Balgs (27) durch das Elastizitätsvermögen des Balgmaterials bewirkt ist, wobei der zweite Balg (29) aus dem gleichen, jedoch dünneren Material für eine größere Nachgiebigkeit gefertigt ist.
  5. 5. Pumpeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der das Zusatzmittel aufnehmende Balg (27) mit einer den Balg in die expandierte Stellung zwingende Druckfeder (35) versehen ist.
  6. 6. Pumpeinrichtung für ein flüssiges Reinigungsmittel in eine Geschirrspülmaschine, g e k e n n z e i c h n e t durch einen axial expandier- und zusammendrückbaren ersten Balg (27) mit einem geschlossenen, bewegbaren Endteil, welcher mit seinem anderen Ende an einer stationären ersten Wand (13) mit einem Eingabedurchlaß (16) und einem Ausgabe- durchlaß (18) für das Reinigungsmittel dicht angebracht ist und eine mit den Durchlässen (16, 18) in Verbindung stehende Kammer (28) für das Reinigungsmittel bildet, durch je ein an jedem Durchlaß (16, 18) derart angeordnetes Rückschlagventil (32, 43), daß das Reinigungsmittel nur durch den Eingabedurchlaß (16) in die Kammer (28) und aus dieser nur durch den Ausgabedurchlaß (18) fließt, und durch einen axial expandier- und zusammendrückbaren zweiten Balg (29) mit einem geschlossenen, bewegbaren Endteil, welcher mit seinem anderen Ende an einer stationären zweiten Wand (22) mit einer Wassereinlaß (26) dicht angebracht ist und eine mit dem Einlaß (26) in Verbindung stehende Wasserkammer (31) bildet, wobei erster (27) und zweiter Balg (29) so zueinander angeordnet sind, daß ihre Endteile aneinander anliegen und der erste Balg (27) eine größere Vorspannung für seine axiale Expansion aufweist, als der zweite Balg (29).
  7. 7. Geschirrspülmaschine mit einem Magnetventil für die Eingabe von Spülwasser und einer Pumpeinrichtung für ein Reinigungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Hilfseinrichtung (29) in der Versorgungsleitung (7) für das Spülwasser in Flußrichtung nach dem Magnetventil (6) angeschlossen ist.
  8. 8. Geschirrspülmaschine mit einer Waschpumpe und einer Pumpeinrichtung für das Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Hilfseinrichtung (29) an der Druckseite der Waschpumpe (8) angeschlossen ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002773A1 (de) * 2008-02-18 2009-08-20 Evonik Stockhausen Gmbh Saugpumpe für eine Spendereinheit und Spendereinheit
BE1018812A3 (nl) * 2009-07-03 2011-09-06 Willaert Jurgen Doseerinrichting voor het doseren van een vloeistof in een vaatwasmachine en vaatwasmachine.
CN108252887A (zh) * 2018-02-25 2018-07-06 平果新古贤泵业有限公司 一种摆囊泵

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