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DE2808898A1 - Dosiervorrichtung fuer fluessigkeiten, insbesondere fluessige wasch- oder pflegemittel bei wasch- oder geschirrspuelmaschinen - Google Patents

Dosiervorrichtung fuer fluessigkeiten, insbesondere fluessige wasch- oder pflegemittel bei wasch- oder geschirrspuelmaschinen

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DE2808898A1
DE2808898A1 DE19782808898 DE2808898A DE2808898A1 DE 2808898 A1 DE2808898 A1 DE 2808898A1 DE 19782808898 DE19782808898 DE 19782808898 DE 2808898 A DE2808898 A DE 2808898A DE 2808898 A1 DE2808898 A1 DE 2808898A1
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DE
Germany
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chamber
dosing device
water jet
jet pump
dosing
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DE19782808898
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English (en)
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Nichtnennung Beantragt
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Aweco App & Geraetebau KG
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Aweco App & Geraetebau KG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/02Devices for adding soap or other washing agents
    • D06F39/022Devices for adding soap or other washing agents in a liquid state

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Wasch- oder Pflegemittel bei Wasch-oder Geschirrspülmaschinen, mit einer Dosierpumpe, die eine volumenveränderbare Dosierkammer, ein Ein- und ein Auslaßventil aufweist.
  • Eine derartige Dosiervorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift P 26 11 493 bekannt. Hierbei ist ein Zylinder tortesehen, der durch einen Kolben in zwei Kammern getrennt wird. Auf den Kolben wirkt eine Feder. Die eine Kammer hat einen Druckwasseranschluß. Die dadurch am Kolben erzeugte Kraft wirkt der Feder entgegen, so daß sich der Kolben in die andere Ehdstellung bewegt. Nimmt man den Druckwasseranschiuß weg, so wandert der Kolben unter der Wirkung seiner Feder wieder zurück und diese Kammer entleert sich. Die andere Kammer des Zylinders bildet die Dosierkammer, welche abwechselnd die zu dosierende Flüssigkeit ausstößt und sich von neuem füllt.
  • Die bekannte Dosiervorrichtung ist ersichtlich kompliziert.
  • Insbesondere bringt die verwendete Feder bei der Massenfertigung erhebliche Probleme mit sich. Zum anderen muß der antreibende Wasserdruck, da er gegen die Feder arbeitet, mindestens doppelt so hoch sein, wie ohne dieses Gegeneinanderarbeiten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mittels einer Druckflüssigkeit antreibbare Dosiervorrichtung der genannten Art prinzipiell zu vereinfachen und so zu gestalten, daß sie mit geringeren Drücken zu betreiben ist. Wenn im folgenden nur von Wasser als Antriebsflüssigkeit die Rede ist, soll dies keine Einschränkung hierauf darstellen.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß eine Wasserstrahlpumpe mit Einlaß, Auslaß und Sauganschluß sowie eine durch eine frei bewegbare Wand in zwei Kammern getrennte Doppelkammer vorgesehen ist, daß die eine Kammer die Dosierkammer bildet und die andere Kammer mit dem Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe verbunden ist, und daß der Auslaß der Wasserstrahlpumpe mit einem Sperrventil versehen ist.
  • Ist bei dieser Anordnung die Wasserstrahlpumpe in Betrieb, so entsteht in der mit ihrem Sauganschluß verbundenen Kammer ein Unterdruck. Als Folge davon verringert sie ihr Volumen bis die bewegbare Wand in eine Endstellung gelangt. Wird nun bei fortdauernder Einspeisung in die Wasserstrahlpumpe das Sperrventil an ihrem Auslaß geschlossen, so kehren sich die Druck- und Strömungsverhältnisse am Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe um.
  • Das jetzt dort austretende Wasser bewirkt eine entgegengesetzte Bewegung der Wand, bis diese ihre Endstellung erreicht hat. Gleichzeitig hat die Dosierkammer ihr kleinstes Volumen erreicht. So läßt sich durch abwechselndes öffnen und Schliessen des Sperrventils das Ansaugen bzw. Ausstoßen der zu dosierenden Flüssigkeit steuern.
  • Da keine Federkraft mehr erforderlich ist, gestaltet sich die Doppelkammer außerordentlich einfach. In Betracht kommt neben einem Zylinder mit freilaufendem Kolben insbesondere eine Doppelkammer, die durch einen Balgen oder eine Membran getrennt ist. Die Membran kann aus einer Folie, insbesondere einer gummielastischen Folie, hergestellt sein. Da die Kräfte, welche der Wasserdruck und Unterdruck an der freibewegbaren Wand erzeugt, zum Ansaugen und Ausstoßen der zu dosierenden Flüssigkeit voll genutzt werden kann, genügt ein verhältnismäßig geringer Speisedruck am Einlaß der Wasserstrahlpumpe.
  • Dies ist insbesondere bei der Verwendung einer solchen Dosiervorrichtung in Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen oder anderen Hausgeräten von Vorteil, weil die Drücke der öffentlichen Wasserversorgungsnetze sehr unterschiedlich sind und z.B.
  • nur 0,3 Bar betragen können, im Ausland sogar noch weniger.
  • Um die Doppelkammer in der Druckphase nicht dem vollen Wasserleitungsdruck auszusetzen, wird vorgeschlagen, dem Einlaß der Wasserstrahlpumpe einen Freistrahl-Rückflußverhinderer vorzuschalten. Nach den Gesundheitsvorschriften der meisten Länder sind solche Rückflußverhinderer bei Hausgeräten, die direkt an das Wasserleitungsnetz angeschlossen werden, ohnehin vorhanden.
  • Sie verhindern mit Sicherheit, daß Spuren der zu dosierenden Flüssigkeit in das Wasserleitungsnetz zurückgesaugt werden, wenn die bewegliche Wand fehlerhafterweise undicht wird oder bricht In Weiterbildung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß die Wasserstrahlpumpe und der Freistrahl-Rückflußverhinderer zu einer Baueinheit vereinigt sind. Dies hat den ganz entscheidenden Vorteil, daß diese beiden technologisch außerordentlich ähnlichen Komponenten fast zum halben Preis gefertigt werden können, nämlich als ein Kunststoff-Spritzteil. Ferner kann diese Baueinheit auch das Sperrventil der Wasserstrahlpumpe und gegebenenfalls ein Zulauf-Sperrventil für den Freistrahl-Rückflußverhinderer umfassen. Dabei ist daran gedacht, die Ventilgehäuse mit anzuformen, so daß die Baueinheit nur hoch mit den Verschlußkörpern und den elektromagnetischen Komponenten, nämlich den Spulen und Ankern, bestückt werden muß.
  • Bei Waschmaschinen wird der Freistrahl-Rückflußverhinderer jeweils so angeordnet, daß das von der Aufnahmedüse nicht erfaßte Wasser in den Waschbottich fließt. Deshalb ist es zweckmäßig, auch die Auslaßleitung der Wasserstrahlpumpe in das Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers münden zu lassen, sofern nicht mit diesem Wasser etwas anderes beabsichtigt ist, beispielsweise Waschpulver eingespült werden soll. Man kann mit dieser Leitungsführung eine parallele Bottich-Fülleitung sparen und stattdessen lediglich einen Verbindungskanal in dem Formkörper der erwähnten Baueinheit anbringen. Wenn, wie bei Waschmaschinen, die zu dosierende Flüssigkeit gut mit Wasser vermischt in den Nutzbehälter der Maschine çebracht werden muß, ist es vorteilhaft, wenn auch die Auslaßleitung der Dosierkammer in das Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers mündet. Die oftmals zähflüssigen Zusatzstoffe vermischen sich dann sofort, wenn sie die Mündung verlassen, mit dem in dem Gehäuse herumwirbelnden und herumspritzenden Wasser. Da die zu dosierenden Flüssigkeiten oftmals unter Einwirkung von Luft eintrocknen oder eine Haut bilden, ist es vorteilhaft, die Auslaßleitung der Dosierkammer an der Mündungsstelle in das Gehäuse des Rückflußverhinderers mit einem Rückschlagventil, vorzugsweise einem Gummi-Lippenventil, zu versehen. Da ein solches Mündungsventil auch nach dem Dosiervorgang immer wieder längere Zeit von frischem Wasser umspült wird, kann es niemals verkleben.
  • Selbstverständlich wird in aller Regel eine Einstellmöglichkeit für die Dosiermenge verlangt. Diesbezüglich ist es bekannt, einen Anschlag des Dosierkolbens mechanisch zu verstellen. Die mechanische Kraftübertragung durch Gestänge oder dgl. bereitet jedoch den Maschinenherstellern Schwierigkeiten, wenn aus übergeordneten Gesichtspunkten eine größere räumliche Trennung zwischen der Doppelkammer einerseits und dem Stellorgan für die Dosiermengenverstellung andererseits notwendig ist. Um hier dem Maschinenkonstrukteur größere Freizügigkeit zu verschaffen, wird vorgeschlagen, daß ein mittels einer Flüssigkeitssäule verstellbarer, das Dosiervolumen bestimmender Anschlag für die bewegbare Wand vorgesehen ist. Die Flüssigkeitssäule befindet sich vorzugsweise in einem nicht dehnbaren Schlauch, der leicht um Ecken und Biegungen herumgelegt werden kann und dessen Länge praktisch keine Rolle spielt. Eine besonders einfache Dosiermengenverstellung nach diesem Prinzip erreicht man durch ein mittels zweier elastomerer Membranen in drei Kammern getrenntes Gehäuse, wobei eine Kammer eine mit dem Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe verbundene Treibkammer, eine weitere eine das Dosiervolumen bestimmende Begrenzungskammer und die dritte die Dosierkammer bildet. Es ist zweckmäßig, die Dosierkammer an die Außenseite zu legen. Das Dosiervolumen bestimmt sich nach dem Gesamtinhalt des Gehäuses abzüglich dem Volumen der Begrenzungskammer. Sie kann mit einer beliebigen, möglichst chemisch beständigen Flüssigkeit gefüllt sein. Um den Füllungsgrad und damit das Dosiervolumen verändern zu können, ist eine mittels einer Handhabe volumenveränderbare Steuerkammer vorzusehen, die über die erwähnte Schlauchleitung mit der Begrenzungskammer verbunden ist.
  • Bei vollautomatischen Waschmaschinen, aber auch in anderen Anwendungsbereichen, besteht das Bedürfnis, verschiedene Medien zu dosieren und zwar abwechslungsweise, gleichzeitig oder in ganz beliebiger Zusammenstellung. In einem solchen Falle kann die vorgeschlagene Dosiervorrichtung derart weitergebildet werden, daß man mehrere, je aus einer Treibkammer und einer Dosierkammer bestehende Doppelkammern vorsieht, deren Treibkammern wahlweise mit der Wasserstrahlpumpe verbindbar sind.
  • Es kann ein Mehrwegeventil vorgesehen sein. Am einfachsten werden jedoch die Treibkammern an dem Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe parallel angeschlossen und jeweils durch ein Sperrmagnetventil gesteuert. Der Vorteil einer solchen Anordnung besteht darin, daß Leitungen, welche die zu dosierenden Flüssigkeiten selbst führen, nicht abgesperrt zu werden brauchen, so daß ein Verkrusten oder Verstopfen von Ventilen nicht zu befürchten ist, da diese nur von Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit durchflossen werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine Dosiervorrichtung für eine Zumischflüssigkeit in der Anwendung bei einer Waschmaschine, Fig. 2 ein Schnittbild von konstruktiv weitergebildeten Komponenten einer Dosiervorrichtung für den gleichen Anwendungszweck und Fig. 3 ein Schema einer Dosiervorrichtung für drei verschie dene Flüssigkeiten.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine vom öffentlichen Wasserversorgungsnetz gespeiste Wasserzuleitung 1 über ein Magnetventil, das sogenannte Zulaufventil 2, mit der Strahldüse eines Freistrahl-Rückflußverhinderers 3 verbunden. Von der Auffangdüse desselben führt eine Leitung 4 zu einer Wasserstrahlpumpe 5. Deren Auslaß ist über ein weiteres einfaches, magnetisch betätigbares Sperrventil, das sogenannte Umschaltventil 6, und eine Leitung 7 zum Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers 3 zurückgeführt. Dieses ist unten offen und so angeordnet, daß das ausfließende Wasser in den Waschmaschinenbottich gelangt.
  • Ferner ist ein Zylinder vorgesehen, der durch einen frei verschiebbaren Kolben in eine Dosierkammer 8 und eine Treibkammer 9 getrennt wird. Die Treibkammer ist über eine Leitung 10 mit dem Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe 5 verbunden. An der Dosierkammer 8 ist einerseits eine Ansaugleitung 11 über ein Einlaßventil und andererseits eine Dosierleitung 12 über ein Auslaßventil angeschlossen. Das Ende der Ansaugleitung 11 hängt in einem Vorratsbehälter 13, welcher die zu dosierende Flüssigkeit enthält und die Dosierleitung 12 mündet in das Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers 3.
  • Die Anordnung wirkt wie folgt: Wenn beide Ventile 2 und 6 geöffnet sind, fließt der überwiegende Teil des Wassers über die Freistrahlstrecke, sodann durch die Wasserstrahlpumpe 5 und gelangt über die Leitung 7 zum Gehäuse des Freistrahl- Rückflußverhinderers 3 zurück. Von dort fließt das gesamte Wasser, also auch der Teil, welcher von der Auffangdüse nicht aufgenommen wird, in den Maschinenbottich. Dieser Schaltzustand liegt stets vor, wenn der Bottich gefüllt werden soll.
  • Da die Wasserstrahlpumpe an ihrem Sauganschluß einen Unterdruck erzeugt, der sich über die Leitung 10 auf die Treibkammer 9 fortpflanzt, bewegt sich der Kolben im Zylinder nach rechts, wodurch Dosierflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 13 angesaugt wird. Der Kolben bewegt sich bis in seine rechte Endstellung und verharrt dort. Es hat auf diese Stellung des Kolbens auch keinen Einfluß, wenn das Zulaufventil 2 jetzt geschlossen oder später noch einmal oder mehrmals wieder geöffnet wird.
  • Wird jedoch bei geöffnetem Zulaufventil 2 das Umschaltventil 6 geschlossen, so kann die Wasserstrahlpumpe 5 keinen Unterdruck mehr erzeugen. Der Wasserdruck in der Leitung 4 pflanzt sich vielmehr in die Leitung 10 und die Treibkammer 9 fort und bewegt den Kolben in seine linke Endstellung. Dies ist der Dosiervorgang. Der Inhalt der Dosierkammer 8 wird über das Auslaßventil und die Leitung 12 in das Gehäuse des Rückflußverhinderers 3 entleert. Da die Aufnahmedüse des Rückflußverhinderers in diesem Stadium nur wenig und nach Abschluß des Dosiervorganges überhaupt kein Wasser mehr aufnehmen kann, verwirbelt das ganze aus der Strahldüse austretende Wasser in dem Gehäuse und gelangt von dort unmittelbar in den Maschinenbottich. Infolge dieser Verwirbelung wird die zähe Dosierflüssigkeit mit dem Wasser gut vermischt. Wird das Umschaltventil 6 wieder geöffnet, so füllt sich die Dosierkammer 8 von neuem, beim Schliessen des Umschaltventils 6 wird der Inhalt wieder ausgestoßen und so fort.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Komponenten 2, 3, 5 und 6 aus Fig. 1 in einer Baueinheit 14 zusammengefaßt.
  • Sie besteht aus einem unten offenen Gehäuse 15, in dem eine Strahldüse 16 und eine Aufnahmedüse 17 sich koaxial gegenüberstehen und eine Luftstrecke bilde. An die Strahldüse 16 ist über ein schematisch dargestelltes, teilweise an das Gehäuse 15 angeformtes Magnetventil 18 die Wasserzuleitung 1 angeschlossen. Die Aufnahmedüse 17 ist an ihrem unteren Ende unmittelbar wieder als Düse 19 ausgebildet, die zusammen mit einem sich anschließenden Injektor 20 eine Wasserstrahlpumpe bildet, deren Sauganschluß mit 21 bezeichnet ist. Der Injektorauslaß ist über ein weiteres angebautes Magnetventil 22 absperrbar und mündet, wenn dieses geöffnet ist, in das Gehäuse 15. Die Baueinheit 14 hat schließlich noch einen Dosiereinlaß 23, der möglichst an einer Stelle angeordnet werden sollte, die vom Wasser besonders gut bespült wird. Im Beispiel ist der Dosiereinlaß 23 mittels eines Gummi-Lippenventils 24 abgeschlossen, welches bei ueberdruck in der Dosierleitung 12 öffnet. Dieses Lippenventil wirkt gleichzeitig als Auslaßventil der Dosierpumpe. Es wird von dem nicht in die Aufnahmedüse 17 eintretenden Strahlwasser umspült.
  • Als zweite Komponente ist ein aus einem Oberteil 25a und einem Unterteil 25b bestehendes linsensförmiges Membrangehäuse 26 vorgesehen, das durch zwei Gummimembranen 27 und 28 in eine Dosierkammer 29, eine Begrenzungskammer 30 und eine Treibkammer 31 geteilt ist. Die Dosierkammer 29 hat einen Einlaß 32 und einen Auslaß 33, die auch durch ein T-Stück ersetzt werden könnten.
  • Die Begrenzungskammer 30 hat an einer Stelle des Umfangs einen Anschluß 34 und die Treibkammer 31 hat unten einen Anschluß 35.
  • Die Begrenzungskammer 30 ist mit einer Steuerflüssigkeit gefüllt und über einen Schlauch 36 mit einer Einstellvorrichtung 37 verbunden. Diese besteht aus einem Zylinder 38 mit einem darin über ein Handrad 39 und eine Spindel 40 verstellbaren Kolben, der somit innerhalb des Zylinders eine volumenveränderbare Steuerkammer 41 abschließt. Lufteinschlüsse in den beiden Kammern und dem Schlauch 36 sollten vermieden werden.
  • Der über die Ansaugleitung 11 mit dem Einlaß 32 der Dosierkammer verbundene Vorratsbehälter 13 bildet die vierte Komponente dieser Dosiervorrichtung. Das Einlaßventil 42 ist an das Saugende der Ansaugleitung 11 verlegt.
  • Die Anordnung wirkt wie diejenige nach Fig. 1. Sind beide Magnetventile 18 und 22 geöffnet, so wird die Treibkammer 31 leergesaugt. Die Membran 28 legt sich an das Unterteil 25b des Membrangehäuses an. Der Inhalt der Begrenzungskammer 30 samt der Membrane 27 folgt dieser Bewegung nach unten. Dadurch wird andererseits Dosierflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 13 in die Dosierkammer 29 eingesaugt. Schließt man das Magnetventil 22 bei geöffnetem Magnetventil 18, so füllt sich die Treibkammer 31, bis die Membrane 27 am Oberteil 25a zur Anlage kommt. Dabei wird der Inhalt der Dosierkammer 29 über die Dosierleitung 12 und durch das Lippenventil 24 ausgestoßen.
  • Die Dosiermenge kann verstellt werden, indem man an dem Handrad 39 dreht. Eine Verstellung des Kolbens nach rechts, d.h.
  • eine Vergrößerung der Steuerkammer 41 hat zur Folge, daß eine entsprechende Flüssigkeitsmenge aus der Begrenzungskammer 30 in die Steuerkammer 41 verlagert wird. Die Membranen 27 und 28 nähern sich dementsprechend ein wenig. Hierdurch vergrößert sich das Gesamtvolumen der beiden übrigen Kammern 29 und 31 und somit auch die Dosiermenge. Bei umgekehrter Stellrichtung tritt eine entsprechende Verkleinerung der jeweiligen Dosiermenge ein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind drei Dosierzylinder 43 und drei Vorratsbehälter 44 vorgesehen, von denen jeder ähnlich wie in Fig. 1 dargestellt ist. Die Treibkammern dieser Dosierzylinder 43 sind über Auswahlventile 45, im Beispiel ebenfalls Einweg-Magnetventile, parallel an den Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe 5 angeschlossen. Ist ein bestimmtes Auswahlventil oder sind deren mehrere geöffnet, so funktioniert nur der oder funktionieren nur die betreffenden Dosierzylinder 43. Die Dosierung verschiedener Flüssigkeiten läßt sich somit nach freier Wahl steuern. Unmittelbare Betriebsbereitschaft ist gegeben, wenn die Kolben sich in ihren rechten Endstellungen befinden. Unter der Vorasussetzung, daß das gemeinsame Zulaufventil 2 geöffnet ist, brauchen dann zum Dosieren lediglich die Auswahlventile 45 geöffnet werden.
  • Eine andere Anwendungsmöglichkeit der Erfindung besteht bei Wasserenthärtern für Geschirrspülmaschinen, deren Ionenaustauscher durch Einleiten eines bestimmten Quantums einer Salzlösung in zeitlichen Abständen regeneriert wird. Die Salzlösung wird bekanntlich dadurch gewonnen, daß ein bestimmtes Quantum Wasser in einen Salzbehälter eingedrückt wird. Hierzu eignet sich die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung.

Claims (12)

  1. Ansprüche Qy Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Wasch- oder Pflegemittei bei Wasch- oder Geschirrspülmaschinen, mit einer Dosierpumpe, die eine volumenveränderbare Dosierkammer, ein Ein- und ein Auslaßventil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wasserstrahlpumpe (5) mit Einlaß, Auslaß und Sauganschluß sowie eine durch eine frei bewegbare Wand in zwei Kammern getrennte Doppelkammer vorgesehen ist, daß die eine Kammer die Dosierkammer (8) bildet und die andere Kammer (9) mit dem Sauganschluß der Wasserstrahlpumpe verbunden (10) ist, und daß der Auslaß der Wasserstrahlpumpe mit einem Sperrventil (6) versehen ist.
  2. 2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Einlaß der Wasserstrahlpumpe ein Freistrahl-Rückflußverhinderer (3) vorgeschaltet ist.
  3. 3. Dosiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (19, 20) und der Freistrahl-Rückflußverhinderer (16, 17) zu einer Baueinheit (14) vereinigt sind.
  4. 4. Dosiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (14) auch das Sperrventil (22) der Wasserstrahlpumpe und gegebenenfalls ein Zulauf-Sperrventil (18) für den Freistrahl-Rückflußverhinderer umfaßt.
  5. 5. Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßleitung (12) der Dosierkammer (8) in das Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers (3) mündet.
  6. 6. Dosiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßleitung (12) an der Mündungsstelle durch ein Rückschlagventil (24) abgeschlossen ist.
  7. 7. Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßleiting (7) der Wasserstrahlpumpe (5) in das Gehäuse des Freistrahl-Rückflußverhinderers (3) mündet.
  8. 8. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Wand eine Membran, eine Doppelmembran (27, 28) oder ein Balgen ist.
  9. 9. Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittels einer Flüssigkeitssäule verstellbarer, das Dosiervolumen bestimmender Anschlag für die bewegbare Wand vorgesehen ist.
  10. 10. Dosiervorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein mittels zweier elastomerer Membranen (27, 28) in drei Kammern getrenntes Gehäuse (26), wobei eine Kammer eine mit dem Sauganschluß (21) der Wasserstrahlpumpe verbundene Treibkammer (31), eine weitere eine das Dosiervolumen bestimmende Begrenzungskammer (30) und die dritte die Dosierkammer (29) bildet.
  11. 11. Dosiervorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine mittels einer Handhabe (39) volumenveränderbare Steuerkammer (41), die über eine Schlauchleitung (36) mit der Begrenzungskammer (30) verbunden ist.
  12. 12. Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere, je aus einer Treibkammer und einer Dosierkammer bestehende Doppelkammern (43), deren Treibkammern wahlweise mit einer Wasserstrahlpumpe (5) verbindbar sind.
DE19782808898 1978-03-02 1978-03-02 Dosiervorrichtung fuer fluessigkeiten, insbesondere fluessige wasch- oder pflegemittel bei wasch- oder geschirrspuelmaschinen Withdrawn DE2808898A1 (de)

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