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DE2944940A1 - Vorrichtung zur seitlichen abtrennung von benachbarten viehstaenden - Google Patents

Vorrichtung zur seitlichen abtrennung von benachbarten viehstaenden

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DE2944940A1
DE2944940A1 DE19792944940 DE2944940A DE2944940A1 DE 2944940 A1 DE2944940 A1 DE 2944940A1 DE 19792944940 DE19792944940 DE 19792944940 DE 2944940 A DE2944940 A DE 2944940A DE 2944940 A1 DE2944940 A1 DE 2944940A1
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DE
Germany
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hinge pin
elongated hole
brackets
open position
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DE19792944940
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DE2944940C2 (de
Inventor
Gerhard RÖDEL
Karl 8050 Freising Stadler
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Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0011Cubicle partitions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur seitlichen Abtrennung von
  • benachbarten Viehstanden Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur seitlichen Abtrennung von benachbarten Viehatänden, insbesondere für Milchkühe, mit zwei aus dem Bereich der Futtorkrippe in den rückwärtigen Teil der Viehstiinde ragenden Bügel, die an einem im Bereich der Futterkrippe angeordneten Pfosten um eine vertikale Achse schwenkbar angebracht sind, und zwar zwischen einer geschlossenen Stellung, in welcher di.
  • beiden Bügel im wesentlichen parallel nebeneinander zwischen den Viehständen angeordnet sind, und einer geöffnoten Stellung, in welcher die beiden Bügel einen V-förmigon Zwischenraum zwischen den Viehständen bilden, mit zwei Gelenkarmen, die mit ihrem einen Ende in der Längamittelebene der Vorrichtung durch einen vertikalen Gelenkbolzen schwenkbar miteinander verbunden sind und mit ihren anderen Ende Jeweils einen der beiden Bügel in der geöffneten Stellung abstützen.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus dem DE-GM 7 537 122 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung sind zwei Seitenbügel an einem Mittelrohr seitlich ausschwenkbar angelenkt.
  • Zur Anpassung der Vorrichtung an die Tierabmessungen in der Querrichtung können diese Seitenbügel mehr oder weniger ausgeschwenkt werden, wobei die am Mittelrohr angelenkten Gelenkarme durch Steckbohrungen und Steckatifte oder Schrauben in der eingestellten Lage fixiert werden können. Um einen Zwischenrsum zwischen benachbarten Tieren zu schaffen, wird diese bekannte Vorrichtung aus einer Stellung, in welcher die Seitenbügel in einer vertikalen Ebene angeordnet sind, um eine horizontale Drehachse um 90 Grad geschwenkt, so daß die Seitenbügel dann in einer horizontalen Ebene liegen. Diese bekannte Einrichtung weitet den erheblichen Nachteil auf, daß ihre Bedienung verhältnismäßig aufwendig und umständlich ist, da zwei Hände und ein gewisses manuelles Geschick erforderlich sind, um die erforderliche Drehung um 90 Grad sowie die anschließende Verriegelung herbeizuftihren.
  • Außerdem ist die bekannte Einrichtung nicht hinrejohend sicher da die Verriegelungselemente abgebrochen werden können, wenn ein Tier sich gegen einen der Seitenbügel lehnt, weil dadurch auf die Verriegelungselemente erhebliche Schwskrfte wirken.
  • Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Vorrichtung zur seitlichen Abtrennung von benachbarten Viehstiinden der eingangs näher genannten Art zu schaffen, welche bei außerordentlich hoher Betriebssicherheit besonders einfach zu bedienen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß jeder der beiden Gelenkarme schwenkbar an einem Bügel angebracht ist, daß der vertikale Gelenkbolzen in einem entlang der Längsmittelebene angeordneten Langloch gefiihrt ist und daß das Langloch derart dimensioniert und angeordnet ist, daß in der geöffneten Stellung der Bügel der Gelenkbolzen am einen Ende des Langloches angeordnet ist und die Gelenkarme einen Winkel zueinander bilden, der kleiner ist als 180 Grad und dessen Scheitel den freien Enden der beiden Bügel zugewandt ist.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Erfindungagegenstandes ist vorgesehen, daß der Gelenkbolzen in seiner der geöffneten Stellung der Bügel entsprechenden Stellung unter Vorspannung an das eine Ende des Langloches gedrückt ist. Dabei kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß der Gelenkbolzen durch eine bistabile Federcharakteristik sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossenen Stellung der Bügel jeweils unter Vorspannung an das jeweilige Ende des Langloches gedrückt ist. Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungagegensandes ergibt sich dabei dadurch, daß zwischen dem einen Gelenkarm und dem gegenüberliegenden Bügel eine mechanische Zugfeder angeordnet ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, daß ein von Hand bedienbarer Betätigungshebel vorgesehen ist, mit dem aus der geöffneten Stellung der Bügel der Gelenkbolzen in dem Langloch so weit verschiebbar ist, bis der zwischen den beiden Gelenkarmen gebildete Winkel größer als 180 Grad ist.
  • Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß der als zweiarmiger liebe ausgebildete Betätigungshebel an einem der Bügel schwenkbar gelagert ist, daß der eine Hebelarm an den Gelenkbolzen andrückbar ist und daß der andere Hebelarm,der das Bedienungsteil des Betätigungshebels darstellt, mit seinem freien Ende über den Bereich des Bügels hineusregt.
  • Gemäß der Erfindung ist der wesentliche Vorteil erreichbar, daß die beiden Bügel in der geöffneten Stellung durch die Gelenkarme in praktisch absolut sicherer Weise abgestützt sind, so daß auch bei besonders starker Krafteinwirkung keine Gefahr besteht, daß die beiden Bügel zusammengedrückt werden könnten und dabei eine dazwischen befindliche Person Verletzungen erleiden würde.
  • Sobald nämlich die beiden Gelenkarme über den Totpunkt hinweggegangen sind, in welchem diese beiden Gelenkarme einen gestreckten Winkel bilden, werden die beiden gespreizten Bügel um so sicherer und zuverlässiger abgestützt, Je höher diejenigen Kräfte sind, welche die Tendenz haben, die beiden Bügel zusammenzudrücken. Da der vertikale Gelenkbolzen, über welchen die beiden Gelenkarme miteinander verbunden sind, unter Vorspannung an dem Anschlag gehalten wird,en welchem er in der geöffneten Stellung der Bügel angeordnet ist, besteht auch keine Gefahr, daß durch Rütteln oder ähnliche Störeinflüsse die Arretierung der beiden Bügel iiberwunden werden könnte.
  • Die beiden Bügel können erst dann wieder zusammengeklappt werden, wenn der vertikale Gelenkbolzen, welcher die beiden Gelenkarme miteinander verbindet, in dem Langloch über einen beachtlichen Weg nach hinten geschoben wurde, was grundsätzlich auf verschiedene Weise geschehen kann. In der einfachsten Ausführungsform der erfindungsgemaßen Vorrichtung könnte der Gelenkbolzen direkt von Hand aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung gebracht werden.
  • Wenn jedoch ein Betätigungshebel verwendet wird, der hinreichend weit aus dem Bereich der Bügel hervorragt, kann die geschlossene Stellung oder Schließstellung der Vorrichtung leicht mit einer Hand oder auch mit dem Ellenbogen oder sogar mit der Schulter herbeigeführt werden. Es genügt nämlich grundsätzlich, auf den Betätigungshebel einen verhältnismäßig leichten Druck in einer bestimmten Richtung auszuüben, wenn der Betätigungshebel als ein Kniehebel ausgebildet ist, der mit einer entsprechenden Hebelübersetzung den Gelenkbolzen aus der Schließstellung herausführt.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sich der Betrieb, d. h. das Öffnen und das Schließen auf sehr einfache Weise autometisieren läßt. Dies kann vorzugsweise dadurch geschehen, daß an dem Gelenkbolzen eine Kolbenstange einer ortsfesten Kolben-Zylinder-Anordnung befestigt ist und daß zum Offnen und Schließen der Bügel der Gelenkbolzen mittels der Kol-.benstange in dem Langloch verschiebbar ist. Mit Hilfe einer Hgdraulik- oder Pneumetik-Kolben-Zylinder-Anordnung, bei welcher die Kolbenstange an dem Gelenkbolzen befestigt ist, können die Bügel automatisch und gegebenenfalls auch ferngesteuert betätigt werden. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß mehrere Kolben-Zylinder-Anordnungen für eine entsprechende Reihe von Vorrichtungen über eine gemeinsame Steuereinrichtung gleichzeitig betatigbar sind. Es können bei einer solchen bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes eine beliebige Anzahl von Vorrichtungen gleichzeitig von der geöffneten in die geschlossene Stellung. und umgekehrt gesteuert werden1 indem beispielsweise lediglich ein Schalter betätigt wird.
  • Um eine besonders tierfreundliche Betriebsweise zu gewährleisten, kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß sich die Bügel mit so minimaler Geschwindigkeit öffnen, daß die Tiere in kaum merkbarer Weise zur Seite gebracht werden.
  • Dadurch können nicht nur jegliche Verletzungen bei den Tiere ren in absolut zuverlässiger Weise vermieden wsrden,'es wird auch erreicht, daß die Tiere keine Scheu oder Furcht vor den auseinanderspreizbaren Bügeln haben. Es ist nämlich von großer Bedeutung, daß insbesondere vor dem Melkvorgang Jedes Erschrecken der Tiere ebenso wie sonstige negative Einflüsse vermieden werden, wenn die Milchleistung nicht nachteilig beeinträchtigt werden soll.
  • Es kann sogar bei der Verwendung einer automatischen Steuerung die Anordnung derart getroffen sein, daß auf die Tiere überhaupt keine seitliche Kraft durch die Bügel ausgeübt wird, sondern lediglich ein Bügel beim Öffnungsvorgang so weit und mit einer solchen Geschwindigkeit nach außen geführt wird, wie von dem Tier selbst Platz freigegeben wird.
  • Mit anderen Worten, es kann Jede Einwirkung auf das Tier dadurch vermieden werden, daß durch eine Nachführung der Bügel immer nur derjenige Öffnungswinkel herbeigeführt wird, für den freier Raum zur Verfügung steht. In der Regel wird beispielsweise eine Milchkuh stets hinreichend große Bewegungen ausführen, um der Nachführung Gelegenheit zu geben, die Bügel weiter zu öffnen.
  • Grundsätzlich wird es von den Tieren auch nicht als störend empfunden, wenn bei minimaler Offnungsgeschwindigkeit ein leichter seitlicher Druck von den Bügeln ausgeübt wird. So lange keine ruckart$n Bewegungen erfolgen, weichen die Tiere re bei einem Auseinanderspreizen der Bügel mit hinreichend geringer Geschwindigkeit bereitwillig zur Seite aus.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch dann betriebssicher funktionsfähig, wenn die in einem Stall unvermeidbarren Verunreinigungen auftreten, da die entscheidenden Stellen, welche für einen einwandfreien Betrieb msßgeblich sind, einerseits gegen Verunreinigungen nicht empfindlich sind und andererseits bei der Betätigung der Vorrichtung sich selbst reinigen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht in einem Viehstand, Fig. 2 einen schematischen Grundriß, welcher in einer Reihe von benachbarten Viehständen die erfindungsgemäße Vorrichtung an einer Stelle im geschlossenn Zustand und an einer weiteren Stelle im geöffneten Zustand veranschaulicht, Fig. 3 einen Grundriß, welcher die Bügel im geöffneten Zustand darstellt, Fig. 4 einen entsprechenden Grundriß wie die Figur 3, jedoch mit geschlossenen Biigeln, und Fig. 5 eine schematisierte perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher diejenige Phase veranschaulicht ist, in welcher die Bügel vom geöffneten in den geschlossenen Zustand übergehen und sich bereits dem geschlossenen Zustand nähern.
  • Gemäß der Darstellung in der Figur 1 ist an einem Standrohr, welches im Bereich einer Futterkrippe angeordnet ist, ein Pfosten 17 angebracht, an welchem die unten näher beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung befestigt ist. Die Figur 1 gibt im wesentlichen eine Ubersichts-Darstollung, aus welcher die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Viehstand ersichtlich ist, in welchem sich eine Milchkuh befindet.
  • Die Figur 1 zeigt auch eine Kolben-Zylinder-Anordnung 27 mit einer Kolbenstange 26, welche an dem vertikalen Gelenkbolzen 10 angebracht ist. Weiterhin veranschaulicht die Figur 1, daß auch bei einer mittels einer Kolben-Zylinder -Anordnung automatisch betätigten Vorrichtung zusätzlich ein von Hand bedienbarer Betätigungshebel 23 vorhanden sein kann.
  • Die Figur 2 veranschaulicht in einem schematischen Grundriß eine Reihe von Viehständen. Die im oberen Teil der Figur 2 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung ist im geöffneten Zustand dargestellt, während die am unteren Rand dieser Figur eingezeichrite Vorrichtung sich im geschlossenen Zustand befindet. Aus der Figur 2 ist anschaulich zu entnehmen, daß zwischen den oberen beiden Tieren ein abgesicherter V-fbrmiger Zwischenrsum gebildet ist, in welchem ein Melker oder ellgemein eine Person sich unbehindert und ungefährdet aufhalten kann, um entweder ein Melkzeug zu bedienen oder an einem der benachbarten Tiere Behandlungen oder Pflegemsßnshmen auszuführen.
  • Nachfolgend werden der Aufbau und die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Figuren 3, 4 und 5 näher erläutert.
  • An einem Pfosten 17 ist eine im wesentlichen horizontale Platte 18 fest angebracht. In der Platte 18 ist ein Langloch 11 ausgebildet. Weiterhin sind an der Platte 18 in Schwenklagern 19 und 20 Bügel 14 bzw. 15 gelenkig gelagert. An jedem der beiden Bügel 14 und 15 ist ein Gelenkarm 12 bzw. 13 mit Hilfe eines als Lagerzapfen dienenden Bolzens 16 schwenkbar angebracht. Der Gelenkarm 12 ist aus einem oberen Riegel 12e und einem unteren Riegel 12b gebildet, wobei diese beiden Riegel den Bügel 14 zwischen sich einschließen. In entsprechender Weise besteht der Gelenkarm 13 aus einem oberen Riegel 13a und einem unteren Riegel 13b. Der Bügel 15 ist zwischen den beiden Riegeln 13a und 13b hindurchgeführt. Die beiden Gelenkarme 12 und 13 sind in der Mittellängsebene der gesamten Vorrichtung mit Hilfe eines vertikalen Gelenkbolzens in einem auf diese Weise gebildeten Drehgelenk schwenkbar oder drehbar miteinander verbunden. Der Gelenkbolzen 10 ist in dem Langloch 11 verschiebbar geführt.
  • Eine Zugfeder 21 ist zwischen dem unteren Riegel 13b des Gelenkarmes 13 einerseits und dem Bügel 14 andererseits angebracht. Die Zugfeder 21 ist in eine Bohrung 22 eingehängt, die aus einer Reihe von schematisch dargestellten Bohrungen ausgewählt wurde.
  • Die Arbeitsweise und die Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgen folgendermaßen: Wenn die beiden Bügel 14 und 15 aus der geschlossenen Stellung, in welcher sie in der Figur 4 veranschaulicht sind, in die geöffnete Stellung gespreizt werden sollen, in welcher sie in der Figur 3 veranschaulicht sind, so genügt es, einen der beiden Biigel oder beide Bügel in Bezug auf die Longsmittelachse der gesemten Vorrichtung nach außen zu drücken. Dabei wird der Gelenkbolzen 10 in dem Langloch 11 aus der in der Figur 4 gezeichneten Stellung, in welcher der Gelenkbolzen 10 an dem einen Ende des Langloches 11 anliegt, bis zu der Stellung verschoben, welche in der Figur 3 dargestellt ist und bei welcher der Gelenkbolzen 10 an dem anderen Ende des Langloches 11 angekommen ist. Dabei ändert sich die Winkelstellung zwischen den Gelenkarmen 12 und 13 in der aus der Zeichnung leicht ersichtlichen Weise. Sobald die beiden Bügel 14 und 15 so weit geöffnet sind, daß die beiden Gelenkarme 12 und 13 zueinander in einem gestreckten Winkel angeordnet sind, ist bereits gewährleistet, daß die beiden Bügel 14 und 15 nicht mehr zusammengedrückt werden können. Wenn der Gelenkbolzen 10 über den der gestreckten Stellung der Gelenkarme 12 und 13 entsprechenden Totpunkt hinaus in die in der Figur 3 dargestellte Stellung gebracht wird, indem die Bügel 14 und 15 weiter auseinandergespreizt werden, wird die Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Schließen der Bügel noch erhöht. Die Zugfeder 21 unterstützt in dieser Endphase der Öffnungsbewegung den Vorgang dadurch, daß zumindest mit einer Kraftkomponente eine Bewegungskraft auf den Gelenkbolzen 10 ausgeübt wird, da die Zugfeder 21 den Gelenkarm 13 in die sicher arretierte Stellung zieht.
  • Die Kraftkomponente, mit welcher die Zugfeder 21 den Gelenkarm 13 in die Öffnungsstellung zieht und damit den Gelenkbolzen 10 an den vorderen Anschlag des Langloches 11 führt, kanndadurch variiert werden; daß die Zugeder 21 wahlweise in eine von einer Reihe von Bohrungen eingehängt wird, die entlang dem Gelenkarm 13 vorgesehen sind.
  • In der Figur 5 ist der Gelenkbolzen 10 in einem unterbrochenen Linienzug schematisch an der Stelle eingezeichnet, an welcher er sich etwa im vollständig geöffneten Zustand der Bügel 14 und 15 befindet. Wie aus der Figur 5 ersichtlich ist, genügt eine Bewegung des Betätigungshebels 23 im Uhrzeigersinn, indem das freie Ende 25' des Hebelerms 25 entsprechend betätigt wird, um den Hebelerm 24 gegen den Gelenkbolzen 10 drücken zu lassen. Dabei schwenkt der Betätigungshebel 23 um den als Lagerzapfen dienenden Bolzen 16. Sobald der Gelenkbolzen 10 so weit im Langloch 11 nach hinten gedrückt wurde, daß der Totpunkt der Gelenkarme 13 und 14 überschritten ist, lassen sich die Bügel 14 und 15 leicht von außen zusammendrücken. In seiner Endphase wird dieser Schließvorgang durch dieselbe Zugfeder 21 unterstützt, die auch den Öffnungsvorgang in seiner Endphase fördert. Wie leicht zu überblicken ist, haben sich nämlich nach der Überwindung des Totpunktes die kinematischen Verhältnisse in der Weise geändert, daß diejenige Kraftkomponente für den weiteren Ablauf der Bewegung maßgebend wird, welche die Tendenz hat, die beiden Bügel vollstandig zu schließen.
  • Die Erfahrung zeigt, daß der Betätigungshebel 23, der anstatt nach oben auch nach der Seite hin zwischen den beiden Bügeln 14 und 15 herausgefiihrt sein kann, bequem mit einem Arm oder sogar mit der Schulter betätigt werden kann, um die Bügel 14 und 15 zu schließen. Dies ist bei der erfindungsgemaßen Vorrichtung deshalb von großer Bedeutung, weil in vielen Fällen, insbesondere beim Melken, unter Umständen die Betätigung in einem Augenblick erfolgen muß, in welchem eine Bedienungsperson beide Hände zur Handhabung eines Melkzeuges od. dergl. benötigt. Es ist daher von großer Wichtigkeit, daß nicht einmal eine Hand zur Betätigung der erfindung gemäßen Vorrichtung benötigt wird, wenn die Bügel aus der geöffneten in die geschlossene Stellung überführt werden müssen.
  • Der besseren Ubersicht wegen ist in der Figur 5 die Platte 18 teilweise weggeschnitten gezeichnet, so daß das Langloch 11 nur in seinem riickwärtigen Bereich sichtbar ist, während im vorderen Bereichhdadurch die Einzelheiten der übrigen Konstruktionselemente besser dargestellt werden können.
  • Die Darstellung in der Figur 5 läßt erkennen, daß in der gezeichneten Phase der Gelenkbolzen 10 aus der gestrichelt dargestellten Position bereits über den Totpunkt hinweg so weit in den rückwartigen Bereich des Langloches 11 verschoben wurde, daß die Kraft der Zugfeder 21 wirksam werden kann, um die beiden Bügel 14 und 15 vollständig zu schließen.
  • Natürlich kann auch bei der in der Figur 5 veranschaulichten Ausführungsform an dem Gelenkbolzen 10 eine Kolbenstange 26 angebracht werden, um über eine zugehörige Kolben-Zylinder -Anordnung das Offnen und das Schließen automatisch und gegebenenfalls ferngesteuert ablaufen zu lassen.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Patent ansprüche l 1. Vorrichtung zur seitlichen Abtrennung von benachbarten Viehständen, insbesondere für Milchkühe, mit zwei aus dem Bereich der Futterkrippe in den riickwärtigen Teil der Viehstände ragenden Bügel, die an einem im Bereich der Futterkrippe angeordneten Pfosten um eine vertikale Achse schwenkbar angebracht sind, und zwar zwischen einer geschlossenen Stellung, in welcher die beiden Bügel im wesentlichen parallel nebeneinander zwischen den Viehst.anden angeordnet sind, und einer geöffneten Stellung, in welcher die beiden Bügel einen V-förmigen Zwischenraum zwischen den Viehständen bilden, mit zwei Gelenkarmen, die mit ihrem einen Ende in der Längsmittelebene der Vorrichtung durch einen vertikalen Gelenkbolzen schwenkbar miteinander verbunden sind und mit ihrem anderen Ende jeweils einen der beiden Bügel in der geöffneten Stellung abstützen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Jeder der beiden Gelenkarme (12, 13) schwenkbar an einem Bügel (14, 15) angebracht ist, daß der vertikale Gelenkbolzen (10) in einem entlang der Längsmittelebene angeordneten Langloch (11) geführt ist und daß das Langloch (11) derart dimensioniert und angeordnet ist, daß in der geöffneten Stellung der Bügel (14, 15) der Gelenkbolzen (10) am einen Ende des Langloches (11) angeordnet ist und die Gelenkarme (12, 13) einen Winkel zueinander bilden, der kleiner ist als 180 Grad und dessen Scheitel den freien Enden der beiden Bügel (14, 15) zugewandt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß jeder Gelenkarm (12, 13) aus zwei auf Abstend übereinander angeordneten, im wesentlichen geraden Riegeln (12a, 12b, 13a, 13b) besteht, die Jeweils an ihren Enden durch einen als Schwenklagerzapfen dienenden 3bolzen (16) miteinander verbunden sind, und daß zwischen den beiden Riegeln jeweils der Bügel (14, 15) bindurchgeführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Langloch (11) in einer an dem Pfosten (17) angebrachten horizontalen Platte (18) ausgebildet ist und daß an der Platte (18) die Schwenklager (19, 20) für die Bügel (14, 15) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gek e n n z e i c h n e t , daß der Gelenkbolzen (10) in seiner der geöffneten Stellung der Bügel (14, 15) entsprechenden Stellung unter Vorspannung an das eine Ende des Lengloches (11) gedrückt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Gelenkbolzen (10) durch eine bistabile Federcharakteristik sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossenen Stellung der Bügel (14, 15) jeweils unter Vorspannung an das jeweilige Ende des Langloches (11) gedrückt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß zwischen dem einen Gelenkarm (13) und dem gegenüberliegenden Bügel (14) eine mechanische Zugfeder (21) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Zugfeder (21) an dem Gelenkarm (13) in eine von einer Reihe von Bohrungen (22) einhängbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein von Hand bedienbarer Betätigungshebel (23) vorgesehen it, mit dem aus der geöffneten Stellung der Bügel der Gelenkbolzen (10) in dem Lengloch (11) so weit verschiebbar ist, bis der zwischen den beiden Gelenkarmen (12, 13) gebildete Winkel größer als 180 Grad ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der als zweiarmiger Hebel ausgebildete Betätigungshebel (23) an einem der Bügel (15) schwenkbar gelagert ist, daß der eine Hebelarm (24) an den Gelenkbolzen (10) andrückbar ist und daß der andere Hebelarm (25), der das Bedienungsteil des Betätigungshebels (23) darstellt, mit seinem freien Ende über den Bereich des Bügels (15) hinausragt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n.n z e i c h -n e t , daß das freie Ende (25') des anderen Hebelarms (25) des Betätigungshebels (23) zwischen den Bügeln (14, 15) nech oben vorsteht.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß an dem Gelenkbolzen (10) eine Kolbenstange (26) einer ortsfesten Kolben-Zylinder-Anordnung (27) befestigt ist und daß zum Offnen und Schließen der Bügel (14, 15) der Gelenkbolzen (10) mittels der Kolbenstange (26) in dem Langloch (11) verschiebbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß eine Hydraulik-Kolben-Zylinder-Anordnung vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß eine Pneumatik-Kolben-Zylinder-Anordnung vorgesehen ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß mehrere Kolben-Zylinder -Anordnungen für eine entsprechende Reihe von Vorrichtungen über eine gemeinsame Steuereinrichtung gleichzeitig betätigbar sind.
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