DE2944690A1 - Bindemittel fuer kohlebriketts - Google Patents
Bindemittel fuer kohlebrikettsInfo
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Description
29U690
ROTGERSWERKE Aktiengesellschaft
Frankfurt am Main
Pat-748-R
Patentanmeldung
Bindemittel für Kohlebriketts
Bindemittel für Kohlebriketts
Die Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von thermoplastischen,
pechähnlichen Kohlewertstoffen zur Herstellung von Kohlebriketts.
Wegen der langfristig zunehmenden Verknappung von Erdöl und Erdgas wird Kohle als Brennstoff zukünftig erhöhte Bedeutung
gewinnen. Zur Gebäudeheizung und für andere Zwecke der Wärmeversorgung wird die Kohle zweckmäßigerweise in brikettierter
Form eingesetzt.
Als Brikettiermittel wurde in der Vergangenheit insbesondere
Steinkohlenteerpech verwendet. Steinkohlenteerpech fällt als Rückstand der Teerdestillation als thermoplastisches Produkt
mit einem Erweichungspunkt nach Krämer-Sarnow (nachfolgend als E.P. bezeichnet) von etwa 68 - 75°C (vgl. H.-G.Franck, G.Collin,
Steinkohlenteer, Berlin 1968, S.96) an. Dieses Pech besitzt ausgezeichnete Bindemitteleigenschaften und ist daher als
Brikettpech zur Herstellung von Kohlenbriketts verwendbar. Die mit Steinkohlenteerpech hergestellten Briketts haben jedoch den
Nachteil, bei der Verbrennung übermäßig zu rauchen. Es hat deshalb nicht an Versuchen gefehlt, Steinkohlenteerpech durch
raucharme Bindemittel zu ersetzen.
- 2 ,..0019/0592
Als Substitutionsprodukte für Steinkohlenteerpech zur Herstellung von Kohlebriketts haben vor allem Bindemittel auf
Basis von Erdölbitumen (vgl.Zakar, Toth, Brennstoff-Chemie 39, 1958, S.373) praktische Bedeutung. Briketts, die unter
Verwendung von Erdölbitumen als Bindemittel hergestellt werden, sind rauchärmer, besitzen aber gegenüber mit Steinkohlenteerpech
gebundenen Briketts folgende Nachteile: Bindemittel auf Bitumenbasis besitzen gewöhnlich einen höheren
Schwefelgehalt und verursachen deshalb eine gegenüber Steinkohlenteerpech höhere Schwefeldioxid-Emission. Außerdem ist
wegen der flacheren Viskositäts-Temperaturkurve des Bitumens
nach dem Brikettiervorgang eine längere Abkühlungszeit notwendig, um dem Brikett die notwendige Kaltdruckfestigkeit zu geben.
Ein weiterer Nachteil von bitumengebundenen Briketts ist die geringere Warmdruckfestigkeit im Vergleich zu pechgebundenen
Briketts. Daher kommt es beim Verfeuern zu einem stärkeren Zerfall der Briketts im Ofen, was einen geregelten und effizienten
Abbrand stört.
Ein weiterer Nachteil ist die Unsicherheit in der langfristigen Bitumenverfügbarkeit.
Die beschriebenen Nachteile treten bei dem in DE-OS 27o8495 beschriebenen Bindemittel nicht auf. Dieses Bindemittel wird
erhalten, indem ein Steinkohlenteerhartpech mit aus Steinkohlenteer oder durch Pyrolyse von Erdölfraktionen erhaltenen
Kohlenwasserstofffraktionen auf einen E.P. von 5o-1oo°C, insbesondere
65-75°C eingestellt wird.
Da die Verfügbarkeit von Steinkohlenteerpech, das auch als Basis für die Herstellung von verbessertem Brikettpech nach
DT-OS 27o8495 dient, für Brikettierzwecke begrenzest, besteht ein Bedarf an Bindemitteln mit der anerkannt guten
Bindeeigenschaft von Steinkohlenteerpech, die darüberhinaus die aus Umweltschutzgründen notwendige Raucharmut besitzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Bindemittel zur Kohlebrikettierung zu finden, das die guten Bindeeigenschaften
des Steinkohlenteerpechs zusammen mit den Vor-
ι :3 0019/0592
-.arteilen der Raucharmut besitzt und dessen Verfügbarkeit langfristig gesichert ist.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Verwendung eines Bindemittels für die Brikettierung von Kohlen und kohlenstoffhaltigen Materialien gelöst, welches dadurch erhalten wird,
daß man aus einem durch Desintegrierung von zerkleinerter Kohle und/oder ähnlichen kohlenstoffhaltigen Rohstoffen
mit Kohlenwasserstoffgemischen als Lösungsmittel unter
Anwendung erhöhter Temperatur und Druckbedingungen
erhältlichen hocharomatischen, pechähnlichen Kohlenwertstoff zwischen 5 und 20 %,
vorzugsweise 8 - 15 % leichtflüchtige Anteile abdestilliert und das erhaltene hartpechähnliche Produkt, das einen E.P.
von 120 - 2000C, vorzugsweise 130 - 16O0C besitzt, mit
steinkohlenteerstämmigen oder durch Pyrolyse von Erdölfraktionen erhaltenen Kohlenwasserstoff-Fraktionen vom
Siedebereich 220 - 45O0C, vorzugsweise 260 - 4000C, auf
einen E.P. von 50 - 1000C, vorzugsweise 65 - 750C einstellt.
Als Kohlenwasserstoff-Fraktion zum Einstellen des gewünschten E.R's des Binderpechs wird vorzugsweise das bei der Steinkohlenteerdesti11ation erhaltene Anthracenöl nach Abtrennung des
Rohanthracens durch Kristallisation eingesetzt (vgl.
H.-G. Franck, 6. Collin, loc. cit. 1, S. 57). Der Siedebereich
dieser Lösungsmittel erstreckt sich von 300 - 46O0C. Entsprechende mineral öl stämmige Fraktionen aus Crack- oder
Raffinationsprozessen können ebenfalls zur Einstellung des gewünschten E.P.'s Verwendung finden.
Die zu Briketts zu formende Kohle ist über weite Bereiche variierbar. So können Braunkohlen, bituminöse Kohlen und
Anthrazit brikettiert werden.
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-A-
wie Steinkohlenteerpech oder die gemäß DE-OS 27 08 495
aus Steinkohlenteerhartpech gewonnenen Bindemittel, die einer
entsprechen.
überraschend hat sich jedoch gezeigt, daß die auf der
Basis desintegrierter Kohle herstellbaren Bindemittel auch extrem raucharm sind und somit eine umweltfreundliche Verbrennnung gewährleisten. Ein weiterer Vorteil liegt in der
stark reduzierten Geruchsbelästigung im Umgang mit aus desintegrierter Kohle hergestellten Briketts.
Die Herstellung der Bindemittel ist in den Beispielen 1 bis 3 beschrieben. Die Herstellung der hocharomatischen
Kohlenwertstoffe als Ausgangspeche ist Gegenstand einer älteren Patentanmeldung P 29 35 039.8 der Anmelderin.
Sie erfolgt dadurch, daß man Kohle mit höherem oder niederem Flüchtigengehalt mit aromatisierten Rückständen
aus der Dampfpyrolyse von Erdölfraktionen in Kombination
mit kohlestämmigen Aromatengemisehen mit einem mittleren
Siedepunkt oberhalb 35O0C als Komplementärlösungsmittel,
gegebenenfalls unter Zusatz weiterer Lösungsmittel desintegriert. Zur Einstellung des gewünschten E.P.'s
wird in den nachfolgenden Beispielen das bei der Anthracenverarbeitung anfallende filtrierte Anthracenöl (loc. cit. 1,
S. 57) eingesetzt. Die Beispiele 4 und 5 verdeutlichen
die Vorteile der erfindungsgemäßen Bindemittel.
-5-
130019/0592
-JB-
In der Tabelle sind die Rauchzahlen der erfindungsgemäß hergestellten
Bindemittel mit den bislang auf kohlenstämmiger Basis empfohlenen Brikettiermitteln verglichen. Dem Vergleich
mit traditionellem Steinkohlenteerpech als Bindemittel kann
man das günstige Rauchverhalten des erfindungsgemäßen Bindemittels entnehmen. Für die Bestimmung der Kaltdruckfestigkeiten
und Rauchzahlen wurden zylindrische Briketts (Durchmesser 4 cm, Höhe 4 cm) hergestellt, indem 94,5 Teile
Anthrazit (Siebanalyse: 0 - 0,05 mm = 3 *X; 0,05 - 2 mm
= 17 %; 0,2 - 0,5 mm = 25 %; 0,5 - 2,0 im = 55 % und
5,5 Teile Bindemittel innig vermischt und bei 15O0C mit
2
einem Druck von 4000 N/cm in einer Stempelpresse 1 see lang gepreßt wurden. Die Kaltdruckfestigkeiten wurden in einer Apparatur zur Bestimmung der Druckfestigkeit ermittelt, indem die zum Zerstören der Briketts erforderliche Kraft gemessen wurde.
einem Druck von 4000 N/cm in einer Stempelpresse 1 see lang gepreßt wurden. Die Kaltdruckfestigkeiten wurden in einer Apparatur zur Bestimmung der Druckfestigkeit ermittelt, indem die zum Zerstören der Briketts erforderliche Kraft gemessen wurde.
Zur Bestimmung der Rauchzahlen hat sich die nephelometrische
Methode als geeignet erwiesen. Bei diesem Verfahren wird die Trübung eines konstanten Luftstroms bei 6000C im Kaminabzug
optisch gemessen. Durch diese Methode kann das Rauchverhalten der Briketts quantitativ beschrieben werden.
Entsprechend der in der älteren Patentanmeldung P 29 35 039.8
beschriebenen Methode wird ein pechähnlicher Kohlenwertstoff
hergestellt durch Desintegration von 30 Gew.-Teilen Gasflammkohle
(Typ Westerholt, Ruhr) mit 5 Gew.-Teilen Pechdestillat, 35 Gew.-Teilen Pyrolyserückstand aus
der Spaltung von Gasöl, 10 Gew.-Teilen Steinkohlenteerpech,
20 Gew.-Teile Pechdestillat aus der Wärme/Druck-Behandlung
-δ
ι 30019/0592
von Steinkohlenteerpech. Das Gemisch wird dabei einer Reaktionstemperatur von 37o C, mit einem maximalen Druck von 36 bar und
3 h Reaktionszeit unterworfen. 15 Gew.-Teile des auf diese Weise erhaltenen Pechs wurden als Leichtsieder abgetoppt und 72 Gew.-Teile
des so entstehenden Hartpech mit einem E.P. von 145°C mit 28 Gew.-Teilen filtriertem Anthracenöl auf einen Erweichungspunkt
von 7o C eingestellt.
Die nephelometrisch ermittelte Rauchzahl ergab sich zu 1843
- 247. Der Schwefelgehalt beträgt 1,25 I. Kaltdruckfestigkeit
>25oo N.
- 247. Der Schwefelgehalt beträgt 1,25 I. Kaltdruckfestigkeit
>25oo N.
Man verfährt wie in Beispiel 1. Zur Desintegration wird jedoch folgendes Lösungsmittelgemisch eingesetzt : 1o Gew.-Teile Pechdestillat,
2o Gew.-Teile Rückstandspech aus der Naphthapyrolyse (E. P. 88°C), 1o Gew.-Teile Pyrolyseöl aus der Dampfspaltung von
Gasöl, 3o Gew.-Teile Pyrolyseöl aus der Dampfspaltung von
Naphtha. Von dem auf diese Weise erhaltenen Pech werden 13 Gew.-Teile leichtflüssige Bestandteile abgetoppt. Das Hartpech mit
einem E.P. von 135°C wurde mit 37 Gew.-Teilen filtriertem
Anthracenöl auf einen Erweichungspunkt von 69°C eingestellt.
Die nephelometrische ermittelte Rauchzahl ergab sich zu 1615
- 25o. Der Schwefelgehalt beträgt o,99 %. Kaltdruckfestigkeit
> 25oo N.
Naphtha. Von dem auf diese Weise erhaltenen Pech werden 13 Gew.-Teile leichtflüssige Bestandteile abgetoppt. Das Hartpech mit
einem E.P. von 135°C wurde mit 37 Gew.-Teilen filtriertem
Anthracenöl auf einen Erweichungspunkt von 69°C eingestellt.
Die nephelometrische ermittelte Rauchzahl ergab sich zu 1615
- 25o. Der Schwefelgehalt beträgt o,99 %. Kaltdruckfestigkeit
> 25oo N.
Man verfährt wie in Beispiel 1 und 2. Als Kohle werden 3o Gew,-Teile
Flammkohle (Typ "Ensdorf", Saar) eingesetzt. Das Lösungsmittelgemisch
setzt sich zusammen aus 1o Gew.-Teilen Pechdestillat aus der Wärme/Druck-Behandlung von Steinkohlenteerpech,
3o Gew.-Teilen Pyrolyseöl aus der Dampfspaltung von Naphtha
und 1o Gew.-Teilen Pyrolyseöl-Rückstand aus der Dampfspaltung von Naphtha (E.P. 88°C). Durch Abtoppen von 8 Gew.-Teilen
Leichtsieder erhält man ein Hartpech mit dem E.P. 132°C. Dieses Hartpech wird durch Zugabe von 27 Gew.-Teilen filtriertem
Anthracenöl auf einen E.P. von 72°C eingestellt.
Die Rauchzahl ergibt sich zu 1446 - 24o. Der Schwefel gehalt beträgt o,67 %. Kaltdruckfestigkeit > 25oo N.
Anthracenöl auf einen E.P. von 72°C eingestellt.
Die Rauchzahl ergibt sich zu 1446 - 24o. Der Schwefel gehalt beträgt o,67 %. Kaltdruckfestigkeit > 25oo N.
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-r- f
Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)
Als Brikettiermittel wird ein gemäß der Patenschrift DT-OS
27o8495 auf steinkohlenteerstämmiger Basis aus Hartpech und
filtriertem Anthracenöl hergestelltes Pech mit einem E.P. von 7o°C eingesetzt.
Die Rauchzahl wurde zu 152o - 25o gefunden.
Die Rauchzahl wurde zu 152o - 25o gefunden.
Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel)
Aus der Primärdestillation von Steinkohlenteer erhältliches Steinkohlenteerpech ι
zahl von 31oo - 5oo.
zahl von 31oo - 5oo.
Steinkohlenteerpech mit einem E.P. von 73°C ergab eine Rauch-
Tabelle - Rauchzahlen von Brikettbindemitteln
Bindemittel
gemäß Beispiel 1:(Kohledesintegration) 1843 - 247
Bindemittel
gemäß Beispiel 2:(Kohledesintegration) 1615 - 25o
Bindemittel
gemäß Beispiel 3:(Kohledesintegration) 1446 - 24o
Bindemittel
gemäß Beispiel 4:(DT-OS 27o8495) 152o - 25o
Bindemittel
gemäß Beispiel 5:(Steinkohlenteerpech) 31oo - 5oo
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Claims (3)
1. Verwendung eines Bindemittels, welches dadurch erhalten wird, daß man aus einem durch Desintegrierung
von zerkleinerter Kohle und/oder ähnlichen kohlenstoffhaltigen Rohstoffen mit Kohlenwasserstoffgemischen
als Lösungsmittel unter Anwendung erhöhter Temperatur und Druckbedingungen erhaltenem hocharomatischen pechähnlichem
Kohlenwertstoff zwischen 5 und 2o % leichtflüchtige Anteile abdestilliert und das erhaltene hartpechähnliche
Produkt mit einem Erweichungspunkt (nach Krämer-Sarnow) von 12o - 2oo°C mit aus Steinkohlenteer
und/oder durch Pyrolyse von Erdölfraktionen erhaltenen Kohlenwasserstoff-Fraktionen im Siedebereich 22o-45o C
auf einen Erweichungspunkt von 5o-1oo C einstellt, zur Brikettierung von Kohlen und kohlenstoffhaltigen Materialien.
2. Verwendung eines Bindemittels nach Anspruch 1, bei dessen Herstellung ein hocharomatischer pechähnlicher
Kohlenwertstoff eingesetzt wurde, aus dem zuvor 8 - 15 %
leichtflüchtige Anteile abdestilliert worden sind.
3. Verwendung eines Bindemittels nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein pechähnlicher
Kohlenwertstoff eingesetzt wird, der dadurch erhalten wurde, daß Kohle oder kohlenstoffhaltige Materialien
mit aromatischen Rückständen aus der Dampf-
130019/0592 _2-
pyrolyse von Erdölfraktionen in Kombination mit kohlenstämmigen Aromatengemisehen mit einem mittleren
Siedepunkt oberhalb 35o als Komplementärlösungsmittel, gegebenenfalls unter Zusatz weiterer Lösungsmittel,
bei Anwendung von Drücken bis 5o bar und Temperaturen zwischen 25o - 42o°C desintegriert
worden sind.
3 0019/0592
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|---|---|---|---|
| DE19792944690 DE2944690C2 (de) | 1979-11-06 | 1979-11-06 | Bindemittel für Kohlebriketts |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792944690 DE2944690C2 (de) | 1979-11-06 | 1979-11-06 | Bindemittel für Kohlebriketts |
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Family
ID=6085221
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1979-11-06 DE DE19792944690 patent/DE2944690C2/de not_active Expired
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| FR2468640B1 (fr) | 1986-03-21 |
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Legal Events
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