DE2944659C2 - Vorrichtung zum Brennen von pulverförmigem, aus Schlämmen gewonnenem Rohstoff - Google Patents
Vorrichtung zum Brennen von pulverförmigem, aus Schlämmen gewonnenem RohstoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Brennen von pulverförmigem, aus Schlämmen gewonnenem
Rohstoff, mit einem Drehrohrofen und einem Schwebegasvorwärmer mit einem Kalzinierbrenner, wobei die
Brennstoffzufuhr des Kalzinierbrenners in Abhängigkeit der mit einem Temperaturfühler erfaßten Abgas -emperatur gesteuert wird.
Eine Vorrichtung dieser Art ist beispielsweise aus der
US-PS 41 37 090 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wird die Abgastemperatur an einer Stelle erfaßt, an
der die Abgase noch nicht zum Vortrocknen des Rohmaterials mit diesem in Berührung gekommen sind.
Das hat den Nachteil, daß der unterschiedlichen Feuchtigkeit des zugeführten Rohmaterials nur mittelbar insofern Rechnung getragen wird, als sich
unterschiedliche Feuchtigkeit noch nach Vortrocknung des Rohmaterials durch Änderung der Temperatur der
Abgase aus der Kalzinierzone bemerkbar macht. Das hat einen niedrigen thermischen Wirkungsgrad zur
Folge.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angesprochenen Art hinsichtlich des thermischen Wirkungsgrades zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Vortrockner vorgesehen ist, in dem Rohstoffpartikel durch die Abgase aus dem Schwebegasvorwärmer getrocknet werden, daß der Temperaturfühler die
Temperatur der aus dem Vortrockner austretenden Abgase erfaßt und daß das Volumen der ausgetragenen
Abgase so gesteuert wird, daß es der Menge des aus dem Kalzinierbrenner zugeführten Brennstoffes entspricht
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
ίο Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung und
der nachstehenden Beschreibung näher erläutert
In der Zeichnung stellt dar
F i g. 1 schematisch vereinfacht eine schaltbildliche Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig.2 und 3 abgewandelte Ausführungsformen der
Erfindung.
Ensprechende Teile sind bei allen Ausführungsformen zur Verbesserung der Übersichtlichkeit mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
Bei der ersten Ausrührungsiorm gemäß Fig.!
werden Aufschlämmungen durch ein Preßfilter 1 zur Bildung kuchenartiger Preßmassen gefiltert, die dann
einem Trockner 2, beispielsweise in der Form eines Mischers, eines Schnelltrockners oder eines Drehtrock
ners zugeführt wird. Die aus dem Trockner 2 kommende
Preßmasse wird sodann in eine Mühle 3 eingeführt Die Mühle 3 und eine mit ihrem unteren Ende an den Auslaß
der Mühle 3 angeschlossene Steigleitung 4 bilden eine Trocknungseinheit Die Steigleitung 4 ist mit ihrem
jo oberen Ende an ein Zyklon 5 angeschlossen sowie über
eine Leitung 23 an den Trockner 2 angeschlossen. Stromab des Zyklons 5 ist ein Schwebegasvorwärmer
vorgesehen, der aus einer Mehrzahl von Zyklonen besteht, wobei in der Zeichnung lediglich zwei Zyklone
ji 6 und 26 veranschaulicht sind, die über eine Gasleitung
27 miteinander verbunden sind. Das untere Auslaßende des Zyklons 5 ist über eine Schurre 28 mit der Leitung 27
etwa in deren Mitte verbunden, tire Schurre 29, die
vom unteren Austragsende des Zyklons 6 ausgeht, und
•to eine Gasleitung 30, die sich vom Gaseinlaß des Zyklons
26 erstreckt, sind an einen Kalzinierofen 7 mit einem Kalzinierbrenner 13 angeschlossen. Das untere Austragende des Zyklons 26 ist über eine Zuführschurre 31 an
einen Drehrohrofen 8 mit einem Brenner 12 angeschlos
sen. Der Drehrohrofen 8 ist über eine Abgasleitung 32
mit dem Kalzinierofen 7 verbunden. Ein am austragsseitigen Ende des Drehrohrofens 8 angeordneter Klinkerkühler 9 ist über eine Sekundärleitung 16 mit dem
Kalzinierofen 7 sowie über eine andere Luftleitung mit
einem Abgasgebläse 37 verbunden, welches überschüssige Kühlluft in die Umgebungsatmosphäre entweichen
läßt.
Der Drehrohrofen 8 ist durch Stützen 10 gehalten und wird durch einen Antrieb 11 gedreht. Der veranschau
lichte Drehrohrofen 8 für das Trockenverfahren besteht
grundsätzlich aus dem entsprechenden, abgeschnittenen Teil eines Drehrohrofens für das Naßverfahren.
In eine Brennstoffzuführleitung 33, mit der der Kalzinierbrenner 13 des Kalzinierofens 7 beschickt
wird, sind ein Strömungssteuerventil 18 zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit bzw. Durchströmmenge
und ein Strömungsmeßgerät 19 eingesetzt und elektrisch mit einer Temperatursteuereinheit 17 bzw. einer
Drehzahlsteuereinheit 20 verbunden, wie dies aus F i g. 1
ersichtlich ist. In diesem Zusammenhang sei angemerkt,
daß in den Figuren die Strömungswege für Rohstoff oder Klinker mit ausgezogenen Linien, die Strömungswege für Gas mit gestrichelten Linien, die Strömungs-
wege für Brennstoff mit strichpunktierten Linien sowie die Fühl- und Steuerleitungen, üblicherweise also die
elektrischen Leitungen, mit quergestrichelten Linien veranschaulicht sind, so daß sich Einzelheiten der
entsprechenden Strömungs- und Leitungsführangen unmittelbar aus der Zeichnung ergeben. Der Gasauslaß
des Schwebegasvorwärmers, also das obere Ende des Zyklons 6, ist durch eine Leitung 34 mit dem
Aufgabeende der Mühle 3 für die Preßmasse verbunden. Der Gasauslaß oes Zyklons 5 ist über eine Leitung 35
mit einem elektrostatisch arbeitenden Staubsammler 15 verbunden. In die Leitung 35 ist ein Abgasgebläse 14
eingesetzt, dessen Antriebsmotor 21 elektrisch an die Drehzahlsteuereinheit 20 angeschlossen ist. Die Temperatursteuereinheit
17 ist mit der Leitung 35 verbunden. Der Staubsammler 15 und der Trockner 2 sind über
einen Förderer 36 miteinander verbunden, so daß der Rohstoffstsub, der im Staubsammler 15 gesammelt wird,
zum Trockner 2 zurückgeführt werden kann. Wenn ein Schnelltrockner oder Drehtrockner verwendet wird,
erstreckt sich die Leitung 34 ausgehend vom Zyklon 6 auch zum Einlaß des Trockners 2.
Wenn Aufschlämmungen mit einem Wassergehalt von 35 bis 40% durch das Preßfilter 1 hindurchgedrückt
werden, so erfolgt eine Absenkung des Wassergehaltes auf 17 bis 20%. Die Preßmasse aus dem Preßfilter 1 wird
im Trockner 2 gemischt oder gemischt und vorgetrocknet, und wird bei weiterer Trocknung in der Mühle 3 zu
Pulver oder Mehl aufgelöst. Das Rohstoffmehl wird von dem durch die Leitung 34 aus dem Zyklon 6 zugeführten
Gas mitgerissen und die Steigleitung 4 hochgeführt, wobei neben dem Transport eine Trocknung erfolgt.
Das so getrocknete Rohstoffmehl wird sodann in den Zyklon 5 eingeführt und aus dem Fördergasstrom
abgeschieden sowie über die Schurre 28 in die Gasleitung 27 eingeführt, wo das Rohstoffmehl vom
Gas mitgerissen und bei gleichzeitiger Vorwärmung zusammen mit dem Gas aus dem Zyklon 26 in den
Zyklon 6 gefördert wird. Die im Zyklon 6 abgeschiedenen Rohstoffpartikel werden sodann über die Schurre
29 dem Kaiziruerofen 7 zugeführt und kalziniert oder
entsäuert Die kalzinierten Rohstoffparlikel werden sodann über die Gasleitung 30 in den Zyklon 26
eingeführt, und die im Zyklon 26 abgeschiedenen Rohstoff partikel werden über die Zuführschurre 31 dem
Drehrohrofen 8 zugeführt. Der am Austragsende des Drehrohrofens 8 austretende Klinker wird im Klinkerkühler 9 gekühlt und sodann ausgetragen.
Das mittels des Abgasgebläses 14 aus dem Klinkerkühler 9 abgezogene Gas wird durch die Sekundärleitung
16 dem Kalzinierofen 7 als Sekundärluft für die Verbrennung des über den Brenner 13 zugeführten
Brennstoffes eingeführt. Ebenso werden die Abgase des Drehrohrofens an dessen Aufgabeende über die
Abgasleitung 32 dem Kalzinierofen 7 zugeführt und mittels des Brenners 13 verbrannt, um die Rohstoffpartikel
zu kalzinieren oder zu entsäuern. Die kalzinierten Rohstoffpartikel werden über die Gasleitung 30 in den
Zyklon 26 eingeführt, und das im Zyklon 26 abgeschiedene Gas wird über die Gasleitung 27 ausgetragen und
dient zur Vorwärmung der Rohstoffparlikel, die über die Schurre 28 in die Gasleitung 27 eingeführt werden.
Das Gas reißt Rohstoffpartikel in den Zyklon 6 mit. Das vom Zyklon 6 abgeschiedene und austretende Gas wird
über die Leitung 34 der Mühle 3 und sodann der Steigleitung 4 zugemhrt. Eiin Teil des in der Gasleitung
34 strömenden Gases kann in den Trockner 2 eingeführt werden, um die Preßmasse vorzutrocknen, und das aus
dem Trockner 2 ausgetragene Gas kann in die Steigleitung 4 eingeführt werden.
Wie berei's erläutert wurde, trocknet das zusammen mit den Rohstoffpartikeln aus der Mühle 3 in der
Steigleitung 4 nach oben strömende Gas das Rohstoffmehl und führt es in den Zyklon 5. Das im Zyklon 5 von
den Rohstoffpartikeln abgeschiedene Gas wird von dem Abgasgebläse 14 über die Gasleitung 35 abgesaugt und
dem elektrostatischen Staubsammler 15 zugeführt. Der
ίο im Staubsammler 15 abgeschiedene Rohstoffstaub wird
sodann über den Förderer 36 zum Trockner 2 zurückgeführt, während das staubfreie Gas in die
Umgebungsatmosphäre entweichen kann.
Der Wassergehalt des aus dem Preßfilter 1 austretenden
Preßkuchens hängt von einer Mehrzahl von Einflußgrößen wie der Partikelgröße und Partikelart
des Rohmaterials, der Temperatur der Aufschlämmung, der Filterkapazität des Filters 1 usw. ab. Vom
Wassergehalt der Preßmasse wiederum hängt die erforderliche Wärmemenge ab, die aus der theoretisch
erforderlichen Wärmemenge zuzüglic' einer Kompensation für Wärmeverüuste infoige Straiiii' ig. Konvektion
usw. besteht. Daher muß in Abhängigkeit vom Wassergehalt der Preßmasse die Strömungsgeschwindigkeit
des BrennstoiFfes zum Brenner 13 des Kalzinierofens 7 gefeuert werden, um eine optimale Verbrennung
im Kalzinierofen 7 zu erhalten, wobei außerdem die Temperatur bzw. Wärmemenge der aus dem Zyklon 6
ausgetragenen und ;:ur Vortrocknung des zugeführten
jo Rohmaterials in dem Vortrockner 2, 4 verwendeten Abgase gesteuert wird, also die Wärmemenge der
ausgeiragenen Abgase.
Hierzu ist erfindiingsgemäß die Temperatursteuereinheit
17 über einen Temperaturfühler 17' mit der Leitung 35 derart verbunden, daß die Temperatursteuereinheit
17 die Temperatur des Abgases aus dem Zyklon 5 erfaßt, die in Abhängigkeit vom Wassergehalt der
Preßmasse schwankt. Wenn die so erfühlte Temperatur nicht mit einer Solltemperatur von beispielsweise 1LO°C
übereinstimmt, so erzeugt die Temperatursteuereinheit 17 ein Steuersignal und übermittelt dieses dem
Ströri.ungssteuerventil 18, so daß die Strömungsgeschwindigkeit des zum Brenner 13 strömenden Brennstoffes
so beeinflußt wird, daß je nach ermitteiter Über- oder Untertemperatur die Temperatur der Abgase sich
wieder dem Sollwert oder dem Sollbereich nähert. Gleichzeitig wird die Strömungsgeschwindigkeit des
Brennstoffes durch das Strömungsmeßgerät 19 erfaßt und ein dieser Strömungsgeschwindigkeit analoges
Meßsignal der Drehziihlsteuereinheit 20 zugeführt, die
ihrerseits die Drehzahl des Motors 21 für das Abgasgebläse 14 in der Weise ansteuert, daß das
Volumen der durch das Abgasgebläse 14 ausgetragenen Abpase eine vollständige Verbrennung des über den
Brenner 13 in den Kalzinierofen 7 eingeführten Brennstoffes sicher«teilt.
Auf diese Weise wird die Menge des im Kalzinierofen 7 verbrannten Brennstoffes in Abhängigkeit vom
Wassergehalt des Kuchens gesteuert, und wird das
w Volumen des über die Sekundärluftleitung 16 aus dem
Klinkerkühlei 9 kommenden Sekundärluftstromes so bemessen, daß sich wiederum in Abhängigkeit vcn der
Zufuhrgeschwindigkeit des Brennstoffes eint vollständige Verbrennung im Kalzinierofen 7 ergibt. Auf diese
i" Weise wird stets der Anlage eine minimale Wärmeenergie
zugeführt, die erforderlich ist, um das Wasser in der Preßmasse vollständig zu verdampfen, so daß sich ein
höherer Wärmewirkungsgrad und eine stabile Betriebs-
weise ergeben.
Bei der zweiten Ausfiihrungsform gemäß Fig. 2 sind
entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen und ergibt sich derselbe Grundaufbau, jedoch mit
dem Unterschied, daß einerseits der Motor 21 des Abgasgebläses 14 mit konstanter Geschwindigkeit läuft
und andererseits eine Drosseleinrichtung 23 in der Gasleitung 35 vorgesehen ist, die über eine Drosseleinstelleinheit
20' derart einstellbar ist, daß sie das Volumen des vom Abgasgebläse 14 ausgetragenen
Gases steuert. Ansonsten entsprechen Aufbau und Wirkungsweise dieser Ausführungsform derjenigen
gemäß Fig. I.
Bei der dritten Ausfiihrungsform gemäß F i g. 3, die wiederum gleichen Grundaufbau besitzt, spricht die
Steuereinheit 24 für die Drehzahlsteuerung des Motors 21 und/oder die Einstellung der Drosseleinrichtung 23
Zementklinker 1,65 kg beträgt, und wenn weiter angenommen wird, daß der Wassergehalt der aus dem
Preßfilter 1 auslaufenden Preßmasse 18% beträgt, dann
ergibt sich ein theoretischer Wärmebedarf für die ι Verdampfung des Wassers in der Preßmasse mit
887,6 kj pro Kilogramm Klinker. Wenn der Wassergehalt bei 20% liegt, so ergibt sich ein Wärmebedarf von
1013,3 k).
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die
hi Erfindung nicht auf die dargestellten Aiisführtingsformcn
gemäß den Fig. I bis 3 bschränkt. sondern sind
vielfache Abwandlungen und Abänderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung /u verlassen. So kann
beispielsweise die Abgasleitung 32 aus dem Drehrohro-
r. fen 8 direkt an den Zyklon 26 angeschlossen werden,
und kann ein Kalzinierbrenner in diese Abgasleitung 32 eingefügt werden. Weiterhin ist die Erfindung vorMc-
sondern auf ein Steuersignal eines Fühlers für den Sauerstoffgehalt in der Leitung 27 an einer Stelle
stromauf der Einführungsstelle der Schurre 28 in die Leitung 27. so daß die Drehzahl des Motors 21 des
Abgasgebläses 14 und/oder der Öffnungsgrad der Drosseleinrichtung 23 derart eingestellt werden können,
daß der durch ein Analysegerät 22 für die Sauerstoffkonzentration ermittelte Sauerstoffgehalt stromab des
Kalzinicrofens 7 auf einem Sollwert von beispielsweise 2% gehalten wird. Ansonsten arbeitet diese Ausführungsform
entsprechend den beiden anderen Ausführungsformen.
Wenn angenommen wird, daß das Trockengewicht des Rohstoffes für die Herstellung eines Kilogramms
Portlandzement näher erläutert worden, jedoch ist die .'(ι Erfindung ebensogut anwendbar auf andere Verfahren
zur Wiedergewinnung von Kalziumoxiden aus Kalkschlämmen aus einer Schlämmanlage oder aber auch
zum Brennen von Tonerde oder Magnesia bzw. Bittererde. In jedem Falle wird von einer Regelung
r> Gebrauch gemacht, bei der jeweils in Abhängigkeit vom Wassergehalt der Preßmasse nur die erforderliche
Minimi.'ovärme zugeführt wird, so daß sich ein hoher
thermischer Wirkungsgrad ergibt und eine stabile Betriebsweise sichergestellt ist. Da keine Hilfswärmejo
quelle verwendet wird, ist da:, Verbrennungssystem sowohl hinsichtlich der Baukosten als auch der
Betriebskosten günstig.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:!.Vorrichtung zum Brennen von pulverförmiger!!, aus Schlämmen gewonnenem Rohstoff, mit einem Drehrohrofen und einem Schwebegasvorwärmer mit einem Kalzinierbrenner, wobei die Brennstoffzufuhr des Kalzinierbrenners in Abhängigkeit der mit einem Temperaturfühler erfaßten Abgastemperatur gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vortrockner (2, 4) vorgesehen ist, in dem Rohstoffpartikel durch die Abgase aus dem Schwebegasvorwärmer (6, 26) getrocknet werden, daß der Temperaturfühler (17') die Temperatur der aus dem Vortrockner austretenden Abgase erfaßt und daß das Volumen der ausgetragenen Abgase so gesteuert wird, daß es der Menge des aus dem Kalzinierbrenner zugeführten Brennstoffes entspricht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der ausgetragenen Abgase über die Drehzahl eines Motors (21) eines Abgasgebläses (14) einstellbar ist
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der ausgetragenen Abgase über den öffnucgsgrad einer Drosseleinrichtung (23) einstellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Motors (21) des Abgasgebläses (14) und/oder der ÖffnungsgrinJ der Drosseleinrichtung (23) in Abhängigkeit von oer Strörcungsgei-hwindigkeit des dem Kalzinierbrenner zugeff'hrten Brennstolfes einstellbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Motors (21) für das Abgasgebläse (14) und/oder der Öffnungsgrad der Drosseleinrichtung (23) in Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentration stromab vom Kalzinierbrenner einstellbar sind.
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