DE294312C - - Google Patents
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- filter
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- pipe
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/46—Regenerating the filtering material in the filter
- B01D24/4631—Counter-current flushing, e.g. by air
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/20—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
- B01D24/24—Downward filtration, the container having distribution or collection headers or pervious conduits
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2201/00—Details relating to filtering apparatus
- B01D2201/08—Regeneration of the filter
- B01D2201/087—Regeneration of the filter using gas bubbles, e.g. air
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 294312-KLASSE
12d. GRUPPE
AUGUST NEUMANN in REPPEN.
in Filter jeder Art.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1915 ab.
Die Einführung von Preßluft, Gas ο. dgl. in Filter mit körnigem Filtermaterial zwecks
Reinigung der Filtermasse geschieht vielfach durch feingelochte Rohrsysteme, welche kreisförmig
oder radial im Filter unbeweglich angeordnet sind und entweder unterhalb des Siebbodens oder in dem Filtermaterial lagern.
Diese Rohrsysteme sind mit kleinen Löchern versehen. Das in letztere eingeleitete Reinigungsmittel
oder Preßluft tritt in das Filtermaterial ein, wodurch alle Unreinigkeiten aus der Filtermasse entfernt werden sollen.
Da nun aber die Verteilung der Preßluft in solchen Rohrsystemen nicht gleichmäßig
erfolgt, so ist der Reinigungsvorgang keineswegs ausreichend, weil infolge der ungleichmäßigen
Ausströmung des Reinigungsmittels das Filtermaterial nur teilweise betroffen- wird.
Diese großen Nachteile der Preßluftreinigung sind bekannt; namentlich wenn es sich darum
handelt, größere Filterflächen zu reinigen, steigern sich die Nachteile der ungleichmäßigen
Verteilung, weil die Rohre bei größeren Filterdurchmessern länger werden müssen. In
solchen Fällen wird auch die Differenz der Ein- und Austrittsgeschwindigkeit der Preßluft
aus den Rohren immer größer, es rindet ein vulkanartiges Aufreißen der Filtermasse
an denjenigen Stellen statt, wo die Preßluft in das gelochte Rohrsystem einströmt, also an
der Stelle, wo die größte Luftgeschwindigkeit herrscht, wohingegen andere Stellen der Filtermasse,
welche von der Lufteintrittsstelle weiter abliegen, nur gering durchgeblasen bzw. gereinigt
werden.
Die Praxis hat bewiesen, daß durch die mangelhafte Reinigung der Filtermasse zeitraubende
und kostspielige Betriebsstörungen eintreten, weil die Filtermasse bei ungenügender
Reinigung sich mit der Zeit vollständig verschlammt und man dann gezwungen ist, dieselbe aus dem Filter zu entfernen und
gründlich zu waschen.
Diese Übelstände zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung, welche darin
besteht, daß beispielsweise durch ein bewegliches Rohrsystem, welches unterhalb des Siebbodens
eines Filters angeordnet sein kann, von einer mittleren Luftkammer aus Preßluft, Gas
o. dgl. in die Filtermasse eingeführt wird, und zwar durch ungelochte Rohrstränge, welche
am Ende mit einer oder mehreren Düsen versehen sind. Diese Rohrstränge erhalten verschiedene
Längen, und jedes Rohr kann an der unteren Luftkammer durch eine Absperrvorrichtung
geöffnet oder geschlossen werden, so daß man in der Lage ist, die in jeden Rohrstrang eintretende Preßluft zu regeln,
wodurch man jede gewünschte Austrittsgeschwindigkeit einstellen kann. Man kann demnach
die Zuführung der Preßluft der am nächsten der Luftkammer gelegenen Düse
stark drosseln, wohingegen die am weitesten von der Luftkammer gelegenen Düsen weniger
oder gar nicht gedrosselt werden. Da das ganze Rohrsystem leicht gedreht werden kann und
die an den Rohrsträngen befindlichen Düsen in bestimmten Abständen von der mittleren
Luftkammer angeordnet und gegeneinander versetzt sind, so wird bei Drehung des Rohrsystems
die ganze Filterfläche bzw. das ganze Filtermaterial von der aus allen Düsen des
Rohrsystems gleichmäßig austretenden Preßluft kräftig durchgeblasen, wodurch das gewünschte
Resultat bezüglich der Reinigung
ίο der Filtermasse erzielt wird.
Die Anwendung eines solchen Rohrsystems hat ferner den großen Vorteil, daß damit die
Waschdauer eines Filters wesentlich verkürzt werden kann, wodurch an Spülwasser gespart
wird, was namentlich bei großen Filteranlagen von Bedeutung ist. Außerdem kann die Einrichtung
ohne großen Kostenaufwand gebaut und ohne Betriebskraft von einem Mann bedient werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand nur beispielsweise dargestellt, und zwar:
Fig. ι zeigt den offenen Kiesfilter im Querschnitt ;
Fig. 2 zeigt den Grundriß des Rohrsystems; Fig. 3 zeigt die Einrichtung der oberen
Luftkammer für Einführung der Preßluft in das drehbare Rohrsystem;
Fig. 4 zeigt den Vertikalschnitt durch die untere mittlere Luftkammer;
Fig. 5 zeigt zur Hälfte den Horizontalschnitt durch den Ringkanal der unteren mittleren
Luftkammer und den Horizontalschnitt durch das Kammersystem der unteren Luftkammer;
Fig. 6 zeigt die schematische Darstellung des Rohrsystems nach einer anderen Anordnung.
Am Filtermantel 1 ist der Siebboden 2 befestigt, auf welchem die Filtermasse 3 lagert.
In der Mitte des Filters ist ein Zylinder 4 angeordnet, ferner eine hohle Welle 5, welche in
die obere Luftkammer 6 mündet und mit der unteren Luftkammer 7 in Verbindung steht
(Fig. 3, 4). An dem Umfange der letzteren befinden sich mehrere ungelochte Rohrstränge
8 bis 19 (Fig. 5), welche je am Ende eine Düse 20 erhalten. An der oberen Luftkammer befindet
sich ein Stutzen 21 für Eintritt von Preßluft, Gas, Dampf, Druckwasser o. dgl. in die Kammer.
Die Preßluft gelangt durch Schlitze 22 in die hohle Welle 5 und von dort in den Ringkanal
23 der unteren Luftkammer 7, von dort tritt die Preßluft in das Kammersystem 24 über und von hier nach den Rohrsträngen
8 bis 19 bzw. den Düsen 20. Jede Kammer 24 kann durch ein Ventil 25 geöffnet oder abgesperrt
werden.
Der Vorgang bei der Reinigung der Filtermasse ist nun folgender:
Zuerst wird unter den Siebboden 2 Spülwasser geleitet, alsdann wird die Preßluft
durch den Stutzen 21 in die obere Kammer 6 eingeführt. Die Preßluft gelangt nun durch
die hohle Welle 5 nach der unteren Luftkammer 7 und von dort in die Rohrstränge
8 bis 19 und strömt an den Düsen 20 unterhalb des Siebbodens 2 aus. Es wird nun mit
Hilfe der Ventile 25 an jedem Rohrstrang die gewünschte Austrittsgeschwindigkeit der Preßluft
eingestellt, d. h. man wird die in der Nähe der unteren Luftkammer 7 befindlichen
Düsen 20 mehr oder weniger drosseln. Man kann die Wirkung an der Wasseroberfläche
des Filters durch Aufsteigen der Luftblasen beobachten. Wenn alle Düsen gleichmäßig
arbeiten, dann wird das ganze Rohrsystem 8 bis 19 mit den Kammern 7 und 24 und den
Einstellstangen der Ventile 25 von einem Bedienungsmann mit Hilfe des oberen Handrades
26 langsam gedreht. Da nun die Düsen 20 in bestimmten Abständen von der Mitte des Filters angeordnet und gegenseitig
versetzt sind, so wird durch die Drehung des Rohrsystems die ganze untere Filterfläche
bzw. das Filtermaterial gleichmäßig von der Preßluft durchblasen. Der herausgeblasene
Schlamm wird dann durch das von unten einströmende Spülwasser aus dem oberen Teil des Filters herausgespült.
Will man die Filtermasse sehr kräftig durchwaschen, so kann man sie auch abteilungsweise
reinigen, indem man anfangs den zur Verfügung stehenden Druck der Preßluft nur auf drei oder vier Düsen wirken läßt und dann
das Rohrsystem nach längerer Pause stets nur eine Viertelumdrehung machen läßt. Es
wird dann jedesmal nur ein Teil der Filtermasse sehr kräftig durchgeblasen, und danach
können wieder alle Düsen in Betrieb gesetzt werden, wobei man dann das Rührwerk wiederum mehrere Male langsam dreht. Es
findet hierdurch eine Nachreinigung der Filtermasse statt, so daß volle Gewähr für ein reines
Filter geboten ist.
Eine dritte Art der Reinigung der Filtermasse kann derart erfolgen, daß man die
Düsen 20 reihenweise anordnet und die Rohrstränge von einer Fläche der unteren Luftkammer
ableitet. Das System hat dann Ähnlichkeit mit einem Rührflügel. Bei langsamer Drehung wird hierbei nur jedesmal ein Teil no
der Filtermasse durchblasen, die Wirkung wird aber sehr stark sein, weil die Düsen
dichter zusammenstehen.
Wird Druckwasser als Reinigungsmittel benutzt, so müssen die Düsen 20 ähnlich wie
Wasserstrahlpumpen für diesen Zweck entsprechend ausgebildet sein. Es wird dann die
Filtermasse 3 von einem Gemisch, bestehend aus Druck- und Spülwasser, mit großer Geschwindigkeit
durchdrungen und so eine intensive Reinigung bei verkürzter Waschzeit erreicht.
Claims (1)
- Werden längliche oder rechteckige Filtergefäße verwendet, so ist es praktischer, das Rohrsystem nicht zu drehen, sondern zu verschieben, um eine zweckmäßige Reinigung der Filtermasse zu ermöglichen.Paten τ-An Spruch:Rohrsystem zur Einführung von Preßluft, Gas, Dampf, Druckwasser o. dgl. in ίο Filter jeder Art, gekennzeichnet durch ungelochte, nur an ihren Enden mit einer Düse ο. dgl. und mit Absperrmitteln (25) versehene, verschieden lange, drehbare oder verschiebbare, radial oder reihenweise angeordnete Rohrstränge (8 bis 19), durch welche das Reinigungsmittel (insbesondere Preßluft, Druckwasser, Dampf) mit regelbarem Druck nach allen in verschieden weiten Abständen von der Kammer (7) entfernten Austrittsstellen (20) geleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE294312T | 1915-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294312C true DE294312C (de) | 1916-09-30 |
Family
ID=34558952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915294312D Expired DE294312C (de) | 1915-11-17 | 1915-11-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294312C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216249B (de) * | 1960-06-09 | 1966-05-12 | John P Brydon | Filtriereinrichtung, insbesondere fuer Schiffsentwaesserungsanlagen |
| FR2592595A1 (fr) * | 1986-01-03 | 1987-07-10 | Gasc | Dispositif de distribution avec repartition controlee d'un fluide sur une surface d'accueil. |
-
1915
- 1915-11-17 DE DE1915294312D patent/DE294312C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216249B (de) * | 1960-06-09 | 1966-05-12 | John P Brydon | Filtriereinrichtung, insbesondere fuer Schiffsentwaesserungsanlagen |
| FR2592595A1 (fr) * | 1986-01-03 | 1987-07-10 | Gasc | Dispositif de distribution avec repartition controlee d'un fluide sur une surface d'accueil. |
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