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DE2942453A1 - Feinschleifwerkzeug - Google Patents

Feinschleifwerkzeug

Info

Publication number
DE2942453A1
DE2942453A1 DE19792942453 DE2942453A DE2942453A1 DE 2942453 A1 DE2942453 A1 DE 2942453A1 DE 19792942453 DE19792942453 DE 19792942453 DE 2942453 A DE2942453 A DE 2942453A DE 2942453 A1 DE2942453 A1 DE 2942453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fine
spark erosion
resin
recess
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792942453
Other languages
English (en)
Other versions
DE2942453C2 (de
Inventor
Siegfried 3501 Fuldabrück Lohse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIETER HANSEN AG WATTWIL WATTWIL ST GALLEN CH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792942453 priority Critical patent/DE2942453C2/de
Publication of DE2942453A1 publication Critical patent/DE2942453A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2942453C2 publication Critical patent/DE2942453C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B35/00Machines or devices designed for superfinishing surfaces on work, i.e. by means of abrading blocks reciprocating with high frequency
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
    • B23H7/28Moving electrode in a plane normal to the feed direction, e.g. orbiting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Feinschleifwerkzeug
  • Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Feinschleifwerkzeug zum Feinschleifen einer Auskammerung in einem metallischen Werkstück, wobei die Auskammerung funkenerosiv hergestellt ist und ein der Auskammerung entsprechendes Feinschleifwerkzeug unter Beigabe eines Feinschleifmittels in die Auskammerung eingesenkt sowie in der Auskammerung zunächst für einen vertikalen Sch'eifvorgang an entsprechenden Auskammerungswänden oszillierend auf- und nieder sowie danach für einen horizontalen Schleifvorgang an entsprechenden Auskammerungswänden oszillierend hin- und her und/oder kreisförmig bewegt wird. Als Feinschleifmittel kommen Diamantpaste u. dgl. in Frage.
  • Im Rahmen der (aus der Praxis) bekannten Maßnahmen der beschriebenen Gattung wird das Funkenerosionswerkzeug, mit dem die Auskammerung funkenerosiv hergestellt wurde, selbst als Schleifwerkzeug eingesetzt. Im allgemeinen besteht das Funkenerosionswerkzeug aus einer Kupferlegierung. Es funktioniert als Schleifwerkzeug in Kombination mit dem zwischen dem Werkstück und dem Funkenerosionswerkzeug eingeführten Feinschleifmittel in Form der Diamantpaste, eines Poliermittels od. dgl. . Das hat sich an sich bewährt, jedoch ist die Schleifleistung verbesserungsbedürftig. Schleifleistung meint den Werkstückabtrag in der Zeiteinheit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Feinschleifwerkzeug der oben angegebenen Zweckbestimmung zu schaffen, das es erlaubt, den Schleifvorgang mit wesentlich vergrößerter Schleifleistung durchzuführen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß das Schleifwerkzeug aus einem Gießharzformling besteht, der durch Eingießen von Gießharz in die zu schleifende Auskammerung und Erhärtung des Gießharzes in der Auskammerung gebildet ist. Im Rahmen der Erfindung kann mit allen üblichen Gießharzen gearbeitet werden (vgl. Römpps Chemie Lexikon, Bd. 2, 1279). Im allgemeinen verwendet man das reine Gießharz ohne Beimischung von Füllern. Wie einleitend bei dem Funkenerosionswerkzeug beschrieben, funktioniert der Gießharzformling als Werkzeug, weil ein entsprechendes Feinschleifmittel beigegeben wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß das Gießharz eine Beimischung von feinkörnigen Feinschleifmitteln gleichsam als Fülle aufweist. Wie immer im einzelnen im Rahmen der Erfindung gearbeitet wird, überraschenderweise erhält man gegenüber den bekannten Maßnahmen, die mit einem Funkenerosionswerkzeug als Feinschleifwerkzeug arbeiten, eine beachtliche Verbesserung der Schleifleistung, und zwar um bis zu 30 % und mehr.
  • Hinzu kommt ein besonderer Effekt, der darauf beruht, daß das Gießharz beim Erhärten eine Schrumpfung erfährt. Diese Schrumpfung reicht überraschenderweise genau aus, um dem Feinschleifwerkzeug zunächst für den vertikalen Schleifvorgang und dann auch für den horizontalen Schleifvorgang unter Zwischenschaltung des Feinschleifmittels ausreichendes Spiel in der Auskammerung zu verleihen, wobei das Spiel für den horizontalen Schleifvorgang sich noch dadurch vorteilhaft vergrößert, daß zunächst der vertikale Schleifvorgang durchgeführt wird.
  • Das erfindungsgemäße Feinschleifwerkzeug ist insbesondere bestimmt zur Verwendung bei einer Vorrichtung, die in besonderer Weise aufgebaut ist und in besonderer Weise arbeitet (vgl. DE-Patentanmeldung P 28 27 543.6-14). Diese Vorrichtung wird im folgenden anhand einer Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Vertikalschnitt, Fig. 2 im gegenüber der Fig. 1 wesentlich vergrößertem Maßstab und mit weiteren Details den Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 3 im Maßstab der Fig. 2 den Ausschnitt B aus dem Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 4 den Ausschnitt C aus dem Gegenstand nach Fig. 1 und Fig. 5 den Gegenstand nach Fig. 4 aus Richtung des Pfeiles D.
  • Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum Feinschleifen von Auskammerungen 2 an Werkstücken 1, welche Auskammerungen 2 funkenerosiv hergestellt worden sind. Zur Vorrichtung gehören im grundsätzlichen Aufbau zunächst ein Stativ 3, ein mit dem Stativ 3 verbundener Tragarm 4, ein an dem Tragarm 4 befestigtes Feinschleifaggregat 5 mit Werkzeugträger 6 und die Werkstückaufnahme 7.
  • Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 entnimmt man zunächst, daß das Feinschleifaggregat 5 eine zentrale Exzenterwelle 8 mit einerseits angeschlossenem Drehantriebsmotor, andererseits angeschlossenem Exzenterzapfen 10 aufweist, der mittelbar oder unmittelbar (z.B.
  • unter Zwischenschaltung einer Kugellagerrolle 11 od. dgl.) mit Schlitzführung 12 in einen mit dem Werkzeugträger 6 verbundenen Oszillationsschlitten 13 einfaßt, wobei ferner der Oszillationsschlitten 13 über eine Oszillationsschlittenführung 14 mit einer die Exzenterwelle 8 umgebenden Lagerhülse 15 verbunden ist. Die Lagerhülse 15 ist auf und nieder in Richtung des dort eingezeichneten Pfeiles 16 bewegbar und ihrerseits im Maschinengehäuse 17 gelagert. Der Drehantriebsmotor wurde in Fig. 1 nicht gezeichnet, er gibt sein Drehmoment auf das in Fig. 1 eingezeichnete, auf die Exzenterwelle 8 aufgesetzte Ritzel 18 ab.
  • Die Lagerhülse 15 ist mit ihrer Oszillationsschlittenführung 14 und dem angeschlossenen Oszillationsschlitten 13 zum Zwecke der Einstellung der horizontalen Oszillationsrichtung um ihre Achse verdrehbar. Sie ist dazu mit einem entsprechenden Drehstelltrieb ausgerüstet, der im einzelnen nicht gezeichnet ist; jedoch an dem auf die Lagerhülse 15 aufgesetzen Ritzel 19 angreift.
  • Die Exzenterwelle 8 ist in der Lagerhülse 15 mittels Vertikalstelltrieb 20 vertikal verstellbar und besitzt einen in bezug auf die Exzenterwellenachse 21 schrägen Exzenterzapfen 10. Dieser ist zum Zwecke der Einstellung der horizontalen Oszillationsamplitude bei vertikaler Verstellung der Exzenterwelle 8 unterschiedlich tief (mittelbar oder unmittelbar) in die Schlitzführung 12 des Oszillationsschlittens 13 eintauchbar.
  • Der Drehstelltrieb und der Vertikalstelltrieb 20 sind unabhängig voneinader zu betätigen. Der Vertikalstelltrieb 20 ist im Ausführungsbeispiel ein einfacher Spindelstelltrieb mit Redenlmutter 22, so daß diese vertikale Verstellung der Exzenterwelle 8 von Hand durchgeführt werden kann. Eine einmal getroffene Einstellung ist auf geeignete aber nicht gezeichnete Weise festsetzbar. - Betrachtet man die Fig. 5, so ist dort zunächst der Pfeil 23 erkennbar, der der horizontalen Oszillationsrichtung entspricht. Der an diesem Pfeil angeschlossene, dünner gezeichnete Bogenpfeil 24 macht deutlich, daß mit Betätigung des Drehstelltriebes der Lagerhülse 15 eine Einstellung dieser horizontalen Oszillationsrichtung möglich ist. Das kann grundsätzlich um 3600 erfolgen, kann jedoch auch für einen anderen Schwenkwinkel der horizontalen Oszillationsrichtung eingerichtet sein. Verstellt man die Exzenterwelle 8 vertikal, so verändert man offenbar die Exzentrizität und damit die Amplitude der Oszillationsbewegung des Oszillationsschlittens 13. Wenn der in Fig. 5 eingezeichnete Pfeil 23 ein Maß für diese Amplitude ist, so wäre er, je nach Eintauchtiefe des schrägen Exzenterzapfens 10 in die zugeordnete Schlitzführung 12 unterschiedlich lang.
  • Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist zusätzlich die in Fig. 2 per Doppelpfeil 25 angedeutete vertikale Oszillationsbewegung des Oszillationsschlittens 13 möglich. Dazu ist die Lagerhülse 15 mit ihrer Oszillationsschlittenführung 14 und dem angeschlossenen Oszillationsschlitten 13 zusätzlich an einen vertikal wirkenden Schwingantrieb 26 angeschlossen. Diesen erkennt man bei einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1und 2, wobei an den Hebeln 27, 28 ein Exzenterantrieb, der aus Gründen der Deutlichkeit nicht gezeichnet ist, angreift, der den gezeichneten Gelenkpunkt 29 in Richtung des eingezeichneten Bogenpfeiles 30 bewegt.
  • Fig. 4 macht deutlich, daß zwischen Oszillationsschlitten 13 und Werkzeugträger 6 eine Einrichtführung 31 mit zwei horizontalen, sich kreuzenden Ausgleichsfreiheitsgraden angeordnet ist. Der eine möge in der Zeichenebene liegen, der andere orthogonal dazu. Diese Einrichtführung 31 ist verspannbar, und zwar mittels Exzenterspanneinrichtung 32 die über einen bei 33 anzusetzenden Exzenterschlüssel od.
  • dgl. zu betätigen ist. Für die Lagerung der Exzenterwelle 8 ist eine Kugelbuchse 34 vorgesehen, die als Führung für die Vertikal- und Drehbewegung dient.
  • Es versteht sich von selbst, daß der Schwingantrieb 26 abkuppelbar ist. Das kann z.B. dadurch geschehen, daß der als Gelenkpunkt 29 dienende Bolzen eine Querschnittschwächung aufweist, so daß bei entsprechender exialer Verstellung eine vertikale Oszillationsbewegung durch die so herbeigeführte Entkupplung nicht mehr erfolgt.
  • Die Andrückkraft bei der Bearbeitung horizontaler Flächen an einem der Feinschleifung zu unterwerfenden Werkstück 1 wird z.B. über eine nicht dargestellte Feder erzeugt, und zwar in Wechselwirkung mit einer stufenlosen Einstelleinrichtung am Tragarm 4, der an dem Stativ 3 in Richtung des Pfeiles 35 auf- und niederverstellbar ist. Dazu dient die nur angedeutete Einrichtung 36 mit Spindel 37, die auf beliebige Weise zu betätigen ist. - Der Drehantriebsmotor für die Exzenterwelle 8 einerseits, der ebenfalls nicht gezeichnete Schwingantrieb für die Lagerhülse 15 andererseite 9und einzeln oder auch gemeinsam betätigbar. Die Werkstückaufnahme 7 ist im allgemeinen für eine feste Aufspannung eines zu bearbeitenden Werkstückes 1 eingerichtet.
  • L e e r s e i t e

Claims (2)

  1. Patentansp rüche: Feinschleifwerkzeug zum Feinschleifen einer Auskammerung in einem metallischen Werkstück, wobei die Auskammerung funkenerosiv hergestellt ist und ein der Auskammerung entsprechendes Feinschleifwerkzeug unter Beigabe eines Feinschleifmittels in die Auskammerung eingesenkt sowie in der Auskammerung zunächst für einen vertikalen Schleifvorgang oszillierend auf- und nieder sowie danach für eine horizontalen Schleifvorgang oszillierend hin- und her und/oder kreisförmig bewegt wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß es aus einem Gießharzformling besteht, der durch Eingießen von Gießharz in die zu schleifende Auskammerung und Erhärtung des Gießharzes in der Auskammerung gebildet ist.
  2. 2. Feinschleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießharz eine Beimischung von feinkörnigen Feinschleifmitteln als Füller aufweist.
DE19792942453 1979-10-20 1979-10-20 Verfahren zum Herstellen eines Feinschleifwerkzeuges Expired DE2942453C2 (de)

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DE2942453A1 true DE2942453A1 (de) 1981-04-30
DE2942453C2 DE2942453C2 (de) 1985-04-18

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321208A1 (de) * 1982-06-14 1983-12-15 Tokiwa Seiki Industrial Co., Ltd., Kawasaki, Kanagawa Ultrapraezisionsschleifmaschine
DE102014112620A1 (de) * 2013-09-26 2015-03-26 Johannes Wissing Verfahren zum Feinausrichten eines Werkzeughalters, und Werkzeughalter-System

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2045841A1 (en) * 1969-09-17 1971-03-25 Feldcamp, Edward George, Benhall, Cheltenham (Grossbritannien) Finishing pre-formed aperture in extrusion tool

Patent Citations (1)

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Title
DE-Z.: Werkstattechnik und Maschinen- bau, Heft 11, 1955, S. 561 *
GB-Z.: Machines and Tooling, 1969, Nr. 4, S. 43-45 *

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Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DIETER HANSEN AG WATTWIL, WATTWIL, ST. GALLEN, CH

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: ANDREJEWSKI, W., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. HONKE, M.

8181 Inventor (new situation)

Free format text: LOHSE, SIEGFRIED, 3501 FULDABRUECK, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
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