DE1652172A1 - Vorrichtung zum Schleifen eines Diamant- oder Hartmetallwerkzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum Schleifen eines Diamant- oder HartmetallwerkzeugesInfo
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Description
CADRAL· S.A. Biel / Schweiz
Vorrichtung zum Schleifen eines Diamant- oder Hartmetallwerkzeuges
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen eines Diamant- oder
Hartmetallwerkzeuges mit einem einstellbaren Träger auf einem Gestell,
auf welchem das Werkzeug und ein mittels eines Motors in Umdrehung versetzter
Schleifkörper angeordnet sind und wobei der zu schleifende Werkzeug-^
teil und der Schleifkörper elastisch gegeneinander gedruckt werden.
Bei derartigen Maschinen zur Bearbeitung eines Diamant- oder Hartmetall.
Werkzeuges, welche meistens automatisch arbeiten, wird der auf einem einstellbaren Träger befestigte Diamant durch eine ebene, in Umdrehung
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versetzte Schleifscheibe geschliffen. Bei einer bekannten Maschine dieser
Art wird ausserdem dem in Umdrehung versetzten Werkzeugträger eine Schwing- und Seitwärtsbewegung erteilt, wodurch konische oder sphärische
Flächen erhalten werden können. Der Träger des zu bearbeitenden Werkzeuges wird hierbei durch eine elastische Kraft gegen die Schleiffläche
des Schleifkörpers gepresst.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform derartiger Maschinen erfolgt
eine ständige Verschiebung und Bewegung des zu bearbeitenden Werkzeuges gegenüber der Drehachse des Schleifkörpers.
Bei allen diesen Maschinen ist die Schleiffläche des Schleifkörpers eben
und gibt dem zu bearbeitenden Werkzeugteil eine ebene, konische oder
sphärische Fläche, je nach der Bewegung, die dem Trägerteil erteilt wird.
" Beim Schleifen eines Meisseis auf derartigen Maschinen müssen die Schneidkanten
gerade sein. Hierbei hat man festgestellt, dass bei der praktischen Anwendung derartiger Meissel das Metall an der Schneidkante des Meisseis
haften bleibt und hierdurch eine unerwünschte Verformung der mit dem
Meissel zu bearbeitenden Fläche des Werkstückes verursacht. Ein anderer
beachtlicher Nachteil besteht hierbei darin, dass der elastische Druck» mit
welchem das zu bearbeitende Werkzeug gegen den Schleifkörper gedrückt wird, unerwünschte Vibrationen und Erschütterungen hervorruft, da die
Masse des Trägers auf welchem beispielsweise der zu bearbeitende Diamant
befestigt ist, verhältnismäasig gering ist. Die.se Vibrationen und Er«
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Schotterungen entstehen einerseits durch, die Unebenheit des in Umdrehung
versetzten und gegen den zu be arbeitenden "Werkzeugteil gepressten Schleifkörpers
und andererseits durch den Motor, -welcher den Schleifkörper antreibt. Diese Vibrationen und Erschütterungen beeinträchtigen aber
merklich die glatte Oberfläche des Diamanten oder Hartmetallwerkzeuges,
was sich insofern nachteilig auswirkt, als die Anwendung eines Diamantoder Hartmetallmeissels im allgemeinen dann vorgesehen ist, wenn das
hiermit zu bearbeitende Werkstück eine glatte, polierte Oberfläche erhalten
soll. Durch eine mangelhafte Oberfläche des Diamant- oder Hartmetallwerkzeuges
kann aber die Qualität und die Ausführung des hiermit bearbeiteten
Werkstückes nachteilig beeinflusst werden.
Ein anderer, bei derartigen Maschinen zu berücksichtigender Faktor ist
ferner der Herstellungspreis. Die bisher bekannten Maschinen der vorstehend beschriebenen Art sind verhältnismässig gross, besitzen einen getrennten
Antriebsmotor und sind auf einem eigenen Gestell montiert. Hierdurch ist
aber ein gewisser Platzbedarf erforderlich für eine verhältnismässig teure Maschine, welche selbst nicht produktiv arbeitet und nur von Zeit zu Zeit
verwendet wird, sodass ihre Anschaffung an sich nur grösseren Unternehmen
vorbehalten bleibt. λ
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Vermeidung der vorstehend erwähnten
Nachteile und die Schaffung einer Vorrichtung zum Schleifen
eines Diamant- oder. Hartmetall Werkzeuges mit einem einstellbaren Träger
■mi einem Gestell, auf welchem das Werkzeug und ein mittels eines Motors
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in Umdrehung versetzter Schleifkörper angeordnet sind und wobei der zu
schleifende Werkzeugteil und der Schleifkörper elastisch gegeneinander
gedrückt werden, die in besonders zweckmässiger und vorteilhafter "Weise
auf einer normalen Drehbank Anwendung finden'kann.
Eine derartige Vorrichtung ist erfindangsgemäss gekennzeichnet durch
/~~ einen Schleifkörper mit mindestens einer Schleiffläche, die nicht rechtwinklig
zu seiner Drehachse liegt, sowie durch eine veränderliche, gegenseitige
Verschiebbarkeit der Achse des Werkzeuges und'bzw. oder der
Schleifkörperachse parallel hierzu, wobei der zu schleifende Werkzeugteü
in ständiger Berührung mit der Schleiffläche des Schleifkörpers ist und
in einer von der jeweiligen Ve rschie bungs amplitude abhängigen Form
angeschliffen wird.
Weitere Einzelheiten in der praktischen. Ausführung einer derartigen
" Vorrichtung ergeben sich aus den in den beigiefügten Zeichnungen dargestellten;
AusfÜhrungsrnÖglichkeiten, wobC-i zeigen:
Fig* 1 eine D&raufsieht auf eine Drehbank, auf welcher, die erfindjungs-
sifcztj?
;., 2 die Reofpansieht eines; Tfepeis nach-
Fig. 4 die Frontansicht einer Schleifscheibe j
Fig. 5 die Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine Profilansicht der Ausführungsform nach Fig. 5 und
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 5, wobei einige
Teile nicht dargestellt sind..
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung sitzt auf einer Drehbank üblicher Art,
wie sie zur Herstellung von Werkzeugen verwendet wird.
Diese Drehbank besteht im wesentlichen aus einer Schiene 1, einem
Spindelkopf 2 und einem Schlitten 3 mit zwei Handrädern 4 und 5, mit
denen über zwei nicht dargestellte Mikrometers ehr auben eine Verschiebung
dieses Schlittens entlang zweier rechtwinklig zueinander angeordneter
Achsen bewirkt werden kann. Hierbei bewirkt die Betätigung des Hand«
rades 4 eine Verschiebung der Kulisse 6 entlang einer Achse rechtwinklig,
zu der Schiene 1 und die Betätigung des Handrades 5 die Verschiebung einer Kulisse 7, die auf der Kulisse 6 sitzt, längs einer Achse parallel
zu der Schiene 1,'
Die Schleifeinrichtung 8 ist auf der Kulisse 7 mittels zweier Muttern 9
befeitigt, deren Schrauben mit ihren Köpfen in nicht dargestellten Nuten
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in der Kulisse 7 sitzen» Diese Muttern 9-Stützen sich auf den festen Teil
des Schleifkörperträgers ab und gehen durch eine längliche Oeffnung 13 in dem beweglichen Teil 12. Dieses bewegliche Teil 12 sitzt auf zwei
Stangen 14, deren Enden in zwei Flanschen 15 verschiebbar sind, die
fest an dem Teil 11 sitzen. Der Flansch auf der Seite des Spindelkopfes
der Drehbank is.t mit einem beweglichen Anschlag 16 und einer Gegenmutter
versehen, während der auf der anderen Seite liegende Flansch eine Schraube X 18 aufnimmt, die eine Feder 19 gegen den beweglich.en.Teil 12 drückt und
diesen hierdurch ständig in Richtung des Anschlages 16 schiebt.
Der Schleifkörper 20 ist mittels einer Schraube 21 auf einer Unterlage 22
befestigt, die ander Welle 23 sitzt, welche ihrerseits in der Hülse 24
drehbar gelagert ist. Am anderen Ende der Welle23 sind Riemenscheiben
25 aufgesetzt, über welche diese "Welle von einem nicht dargestellten Motor
in Umdrehung versetzt werden kann. Die Lagerhülse 24 ist mittels einer
Schraube 26 auf einem Trägerteil 29 befestigt, wobei diese Schraube 26
durch einen Flansch 28 ander Lagerhülse 24 geht und mit einem Ende
in den Trägerteil 29 eingeschraubt ist. Am anderen Ende dieser Schraube
ist eine Mutter 30 aufgesetzt, wodurch eine feste Verbindung der Lagerhülse
24 an dem Trägerteil 29 hergestellt wird. Biese Hülse 24 kann um
eine durch die Schraube 26 gebildete Achse verschwenkt werden, wobei
eine Skala 31 auf dem Hülsenflansch die genaue "Winkelstellung einzustellen
gestattet, die dem Schleifkörper 20 gegeben werden soll. Der Trägerteil
für den Schleifkörper ist an dem beweglichen Teil 12 mittels zweier Muttern
32 befestigt, die diesen Trägerteil 29 gegen einen vertikalen'Schenkel 33
des beweglichen Teiles 12 halten. Dieser vertikale Schenkel 33 ist hierbei
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mit zwei länglichen Oeffnungen 34 ausgestattet, wodurch, die Höhe des
Trägerteiles 29 für den Schleifkörper eingestellt werden kann.
Die verschiebbare Kulisse 6 besteht ihrerseits aus zwei Teilen, und zwar
einem unteren Teil 3 5, welches mit der erwähnten Mikrometerschraube
verstellbar ist, und einem oberen Teil 36, Welches'- in einer nicht dargestellten
schwalbenschwanzförmigen Führung verschiebbar ist, sowie aus
zwei Schrauben 37, womit der obere Teil 36 auf dem unteren Teil 35
blockiert werden kann. Auf diese Weise ist der obere Teil 36 unabhängig
und kann frei gegenüber dem unteren Teil 35 verschoben werden. Hierzu
ist an dem oberen Teil 36 der Kulisse 7 eine Pleuelstange 38 angelenkt,
deren anderes Ende beweglich in der Quernut 39 einer Scheibe 40 sitzt,
die in einem Trägerteil 44 auf der Schiene 1 der Drehbank drehbar gelagert
ist. Diese Pleuelstange 38 ist ihrerseits mittels Zapfen 41 und 42
an den erwähnten Teilen befestigt.
Eine endlose Schraube 43; auf einer Welle 45* die in dein Trägerteil 44
drehbar gelagert ist,, steht in Eingriff mit einem Zahnkranz 46 an der
Scheibe 40v 4**®β dem« ä&sseren Ende; der Welle 45 aützt eine Ri
47* wodtoisehi däiesie Welle; über einenBjkiemenä -v?om einemt ßielkfe
in. l&arfjiehpKctg, ver seMz%
oxfer; MaiT.tm.&tai.l be f te-heini kagafte Vßß,
ist auf dem Unterteil 52 in verschiedenen Winkeln einstellbar und kann
in der gewünschten Stellung durch eine Mutter 53 blockiert werden. Eine
Skala 54 dient hierbei zu einer genauen Einstellung. Der untere Teil 52
des Werkzeugträgers 49 ist ferner mit einer Stange 55 ausgestattet, womit diener in die Spindel 56 der Drehbank eingesetzt werden kann. Bekannte
und nicht dargestellte Einrichtungen klemmen diese Stange 55 in der Spindel 56 fest, södass diese fest in dem Drehteil 57 des Spindelkopfes 2
der Drehbank sitzt.»
Die Fig. 3 zeigt die gleiche Vorrichtung in einer anderen Ve rwendung s art,
wobei das zu bearbeitende Werkzeug 48 rechtwinklig zu der Achse des
Spindelkopfes 2 der Drehbank angeordnet ist, und zwar mittels eines T rager stücke s 58, dessen beide Arme 59 und 60 re chtwinklig zueinander
angeordnet- sind. Hierbei ist der Arm 59 in der gleichen Weise wie
vorstehend beschrieben in den Kopf 51 des Werkzeugträgers 49 eingesetzt,
während das Werkzeug 48 selbst an dem Arm 60 mittels zweier Schrauben 61 befestigt ist. Der Schleifkörper 62 weist hierbei die Form eines
Zylinders auf.
Die Funktionsweise der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist folgende:
Das zu bearbeitende Werkzeug 48 wird auf dem. Werkzeugträger 49 mittels
der Schrauben 50 befestigt und der Kopf 51 des Werkzeugträgers in die
gewünschte Winkelstellung eingerichtet. Der Werkzeugträger 49 kann
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dann noch in eine zweite Stellung unJdie Achse der Stange 55 eingerichtet
werden, wobei sich einer nicht dargestellten Skala an dem Spindelkopf 2
der Drehbank bedient werden kann. Nachdem auf diese .Welse das zu
bearbeitende Werkzeug eingerichtet ist, wird die Neigung der Lagerhülse
24 um die Achse der Befestigungsschraube 26 eingestellt und diese Lagerhülse
mittels der Mutter 30 dann an dem Träger 29 fixiert.
Hierauf verschiebt man mittels der beiden Handräder 4 und 5 die beiden
Kulissen 6 und 7, bis sich der Schleifkörper an dem zu bearbeitenden Teil
des Werkzeuges 48 befindet. Hierauf gibt man durch Lösen der Schrauben
37 den oberen Teil 36 des Schlittens frei und stellt die Stellung der an der
Schraube 40 angelenkten Pleuelstange 38 ein, und zwar durch Verschiebung
des Zapfens 42 in der Quernut 39 dieser Scheibe. Hiermit.erfolgt die
Einstellung der Amplitude für die Verschiebung des oberen Teiles 36 ·
des Schlittens und damit-des Schleifscheibenträgers 8. Diese Verschiebung
wird in Abhängigkeit von der Krümmung gewählt, die der" Schneidkante
des zu bearbeitenden Werkzeuges verliehen werden soll, und wird daher geringer als die Länge der Schneidkante sein.
Nachdem diese Einrichtvorgänge beendet sind, wird der-Antriebsmotor'
in Gang gesetzt, um sowohl die Welle 23 für den Schleifkörper als auch
die Welle 45 für'die endlose Schraube43 in Umdrehung zu versetzen« ' ÄiU
Hierauf verschiebt man die Kulisse f'desSciiiittensf mittels des Handw "
rades 5/ Ms der Schleifkörper 20 in Beruliruhg' m^derri Izitflje arbeitende η "^
Teil des Werkzeuges 48 kommt. In dieser Stellung prüft man, ob die
Anschlags schraube 16 an dem beweglichen Teil? E2^'es!*Schleifkörper~
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trägers anliegt und schiebt dann die Kulisse 7 um die Strecke weiter nach
vorn, wie es nach der Skala an dem Handrad 5 gewünscht wird. Dieser
Vorgang verschiebt den Teil 11 des Schielfkörperträgers, welcher ah :
dem Schlitten befestigt ist, nach vorn, während der bewegliche Teil 12
sich in entgegengesetzter Richtung gegenüber dem Teil 11 und entgegen
der Federwirkung· 19 verschiebt, wobei er sich um soweit von dem
Anschlag 16 entfernt^ wie es der Verschiebung der Kulisse 7 entspricht.
In dieser Stellung beginnt der Schleifkörper 20, welcher- durch die in der
Quernut 39 angelenkte Pleuelstange 38 in eine hin- und hergehende Bewegung
versetzt wird, mit dem Schleifangriff auf den Diamanten oder das Hartmetall
an dem zu bearbeitenden Werkzeug 48. Durch die Kraft der Feder 19 wird
der Schleifkörper 20 solange gegen das Schleifwerkzeug gepresst, bis
der bewegliche Teil 12 des Schleifkörperträgers gegen den Anschlag 16
anschlägt. Die konische Fläche der in diesem Ausftlhrungsbeispiel dargestellten
Schleifscheibe 20 bildet vorzugsweise einen Winkel von 70 bis 80 mit der Drehachse. Oer dem oberen Teil 36 der Kulisse 6
erteilte Vorschub wird in der Weise berechnet, dass eine leicht konkave
Krümmung der Schneidkante mit einem Krümmungsradius von etwa 300 mm
entsteht. Die Hin- und Herbewegung des Teiles 16 bewirkt somit einen "·
sehr geringen Axialvorschub des Schieifkörpers, welcher die Krümmung '■"'_
an dem zu bearbeitenden Teil des Werkzeuges 48 entstehen" lässt und '
welcher durch die elastische Kraft der Feder 19 verursacht wird.
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Die Anwendung der Ausführungsform nach Fig. 3 gestattet das Schleifen
von Meisseln oder Sticheln mit konkaver oder konvexer Form, deren
Krümmungsradius verhältnismässig klein ist. Hierzu wird das zu bearbeitende
Werkzeug so in den Träger 58 eingespannt, dass seine Achse
vertikal zu der Drehachse des zylindrischen Schleifkörpers 62 angeordnet ist. Bei dieser Arbeitsweise kann der bewegliche Teil 36 mittels der
Schrauben 37 auf dem unteren Teil 3 5 der Kulisse 6 blockiert werden, wobei
gleichzeitig der Antriebsriemen von der Riemenscheibe 47 auf der Achse
entfernt wird, sodass der Schleifkörper 62 keine Seitwärtsbewegung ausführt.
Man bringt hierauf das zu bearbeitende Ende des Werkzeuges 48, wie vorstehend
beschrieben, mit dem Schleifkörper 62 in Berührung, wodurch die
Schneidkante des Meisseis oder Stichels die gleiche Krümmung wie der
zylindrische Schleifkörper 62 erhält, ;
Bei dieser Arbeitsweise ist es ferner möglich, den Schleifkörper 62 koaxial
mit der Drehachse des Spindelkopfes 2 anzuordnen, und zwar durch entsprechende
Einstellung des Trägers 29 und der Kulissen 6 und 7, und
hierbei gleichzeitig den beweglichen Teil 57 des Spindelkopfes 2 in Umdrehung
zu versetzen, in welchem der Werkzeughalter 49 mittels der
Zange 56 eingespannt ist. Der bewegliche Teil 57 des Spindelkopfes 2 wird hierbei zweckmässigerweise entgegengesetzt zu dem Dreheinn des
Schleifkörpers 62 angetrieben, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit wesentlich
vergrössert werden kann. ~ ■· .
Selbstverständlich, kann auch hierbei der Schleifkörper 62 ebenfalls mittels
der Pleuelstange 38 in hin- und hergehende Bewegung versetzt werden, wie es vorstehend beschrieben wurde, und der Werkzeugträger 49 kann
durch den Spindelkopf 2 festgehalten werden, wodurch auf diese Weise der
Schneidkante des Werkzeugs 48 eine beliebige andere Form gegeben werden kann.
Die dem Teil 36 der Kulisse 6 erteilte Hin- und Herbewegung kann ferner
in der Weise abgewandelt werden, dass der bewegliche Teil des Spindelkopfes
2 in einem bestimmten Winkel verschwenkt wird. Diese Schwenkoder
Schwingbewegung wird zweckmäss ige r weise von Hand ausgeführt und
gestattet die Herstellung einer konvexen Schneidkante des Werkzeuges.
Äusserdem ist es möglich, die Pleuelstange 38 von dem Teil 36 der Kulisse
6 zu trennen und dife entsprechenden Verschiebungen des Schleifkörpers von
Hand über das Handrad 4 auszuführen.
> ■■■■" ;
Selbstverständlich kann eine Vorrichtung mit den vorstehend beschriebenen
Merkmalen auch als unabhängige Maschine ausgebildet sein, wie sie in den
Fig. 5, 6 und 7 dargestellt ist.
Diese Schleifvorrichtung 62 besteht aus einem Gehäuse 64, in welchem ein
Antriebsmotor 65 untergebracht ist, welcher über einen Antriebsriemen
ein Uebersetzungsgetriebe 66 antreibt. Auf der Ausgangswelle dieses Üebersetzungsgetriebes
sitzt eine Scheibe 67 mit einem Querschnitt* wie sie etwa
der vorstehend erwähnten Scheibe 40 entspricht.
Diese Scheibe 67 treibt ihrerseits eine Pleuelstange 68, welche an ihren
beiden Enden 69 und 70 drehbar gelagert ist. Ueber diese Pleuelstange 68,
deren Länge einstellbar ist, wird durch die Umdrehung der Scheibe 67 ein
Schlitten 71 in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt. Dieser Schlitten 71, welcher etwa dem oberen Teil 36 der Kulisse 6 in der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform, entspricht, gleitet in einer Führung 72, wobei
der Bewegungswiderstand dieses Schlitzes durch die Anordnung von Kugellagern herabgesetzt werden kann.
Auf diesem Schlitten 71 ist eine zweite Platte 73 angeordnet, welche zwei
Flansche 74 und 75 zur Aufnahme der Stangen76 trägt, auf welchen der
bewegliche Teil 77 des Schleifkörperträgers gleitet. Eine Schraube-78 in
dem Flansch 74 dient als Anschlag für diesen beweglichen Teil, während
mit einer Schraube 79 in dem Flansch 75 die Spannung einer Feder 80 für
den Vorschub des Schleifkörpers eingestellt werden kann.
Die Lagerhülse 81, in welcher der Schleifkörper 82 drehbar gelagert ist,
kann um eine horizontale Achse 83 geschwenkt werden, die an einem vertikalen
Flansch 84 sitzt, der mit dem beweglichen Teil 77 fest verbunden ist.
Nach der Einstellung einer bestimmten Neigung der Lagerhülse 81 wird
diese in ihrer vorbestimmten Stellung durch eine Verschraubungseinrichtung 85 gehalten.
009846703 VS "
Die erwähnte Platte 73 kann in horizontaler Ebene gegenüber dem Schlitten
71 um eine Achse 86 verschwenkt werden, die in diesem Schlitten 71 sitzt.
Hierbei ist die Platte 73 mit einem Zapfen 87 versehen, womit sie in einer
Ringnut 88 geführt wird, deren Mittelpunkt die Achse 86 ist. Mittels einer Verschraubungseinrichtung 89 können der Schlitten 71 und die Platte 73 fest
miteinander verbunden werden.
_ Durch diese Anordnung kann die Lagerhülse .81 sowohl um die horizontale
Achse 83 als auch um die vertikale Achse 86 in jede beliebige Stellung verschwenkt werden. Auf diese Weise kann die Hin- und Herbewegung des
Schleifkörpers 82 in jeder beliebigen Richtung erfolgen. Dieser Schleifkörper 82 wird durch einen Motor 90 in Umdrehung versetzt.
Auf dem Gehäuse 64 dieser Ausführungsform ist ferner eine Kulisse 91 mittels
eines Handrades 92 verschiebbar. Eine zweite Kulisse 93 ist auf der
ersten Kulisse 91 in schwalbenschwanzförmigen Nuten gelagert, welche
rechtwinklig zu der Bewegung der Kulisse 91 angeordnet sind, sodass die zweite Kulisse 93 rechtwinklig zu der Kulisse 91 verschoben werden kann.
Die zweite Kulisse 93 trägt ferner eine Führung 95, in welcher eine Hülse
96 mittels einer Schraube oder Zahnstange 97 vertikal nach oben und unten
bewegt werden kann.
Am oberen Ende dieser Hülse 96 ist drehbar ein Ring 98 gelagert, welcher
den "Werkzeugträger 99 trägt. Mittels einer Verschraubungseinrichtung 100
kann der Ring 98 während des Arbeitsvorganges in seiner Stellung fest gehalten werden. 009848/0316
Auch bei dieser abgewandelten Ausführungsform ist eine unmittelbare
Feineinstellung in der Bewegung des Schlittens 71 während des Arbeitsvorganges
möglich. Hierzu kann beispielsweise das Uebersetzungsgetriebe 66 über eine einrückbare Spindel 101 mittels eines Handrades 102 betätigt
werden. Eine eingebaute Feder 103 sichert hierbei eine dauernde Verbindung
der Spindel mit dem Uebersetzungsgetriebe während des Betriebes der Vorrichtung.
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Claims (1)
- PATE NTANSFRUE CHE1, Vor richtung zum Schleifen eines Diamant- oder Hartmetallwerkzeuges mit einem einstellbaren Träger auf einem Gestell, auf welchem das Werkzeug und ein mittels eines Motors in Urndrehung versetzter Schleifkörper angeordnet sind, und wobei der zu schleifende Werkzeugteil und der Schleifkörper elastisch gegeneinander gedrückt werden, gekennzeichnet durch einen Schleifkörper (20j62;82) mit mindestens einer Schleifscheibe, die nicht rechtwinklig zu seiner Drehachse liegt, sowie durch eine veränderliche,, gegenseitige /Werschiebbarkeit: der Achse des Werkzeuges (4S) und bzw. oder der Schleifkörperachse parallel hierzu* wobei der zu schleifende Werkzeugteil irt ständiger Berührung mit der ScMeifüäche des Schleifkörpers ist und im einer van. der jeweiligen YerseMefoungsainplitoLde abhängigen Form angeschliffen· -wird.,2„ /orrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder (l9j80), weiche indirekt auf den Schleifkörper (20;62j82) einwirkt und diesen gegen das zu schleifende Werkzeug (48) drückt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen auf einem Sehlitten (3j71) gelagerten Schleifkörper (20j62j82), welcher mittels einer rechtwinklig zu seiner Drehachse mit veränderlicher Amplitude bewegbaren Kulisse (6 j77): achsparällelverschiebbar^ isti4, Vorrichtung nach Anspruch! — 3, gekennzeichnet durch ein angetriebenes Uebersetzungsgetriebe, -welches Über eine exzentrisch gelagerte und abnehmbar an der Kulisse (6) oder an dem Schlitten (71) angelenkte Pleuelstange (38;68) diese bzw» dieseaa. 33n.it veränderbarer Amplitude verschiebt.5, Vorrichtung nach Anspruch % gekennzeichnet durch ein von Hand über eine einrückbare Spindel (101 - 103) betätigbares Uebersetzungsgetriebe (66).6, Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen von der Pleuelstange (68) verschiebbaren Schlitten (71), auf welchem eine den verschiebbaren Teil (77) des Schleifkörperträgers tragende Platte (73) in horizontaler Ebene schwenkbar gelagert ist, die mit einem Zapfen (87) in einer Ringnut (88) geführt wird.7, Vorrichtung nach Anspruch 1 *. 6, gekennzeichnet durch einen gegenüber einer senkrecht zu einer Drehachse liegenden Ebene ve r schwenkbaren Schleifkörper (20;62;82).8, Vorrichtung nach Anspruch 1 - 7, gekennzeichnet durch eine rechtwinklig zur Drehachse des Schleifkörpers (20;62j82) ausrichtbare Befestigung bzw. Lagerung des zu schleifenden Werkzeuges (48),9, Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Drehung des zu schleifenden Werkzeuges (48) um die Drehachse des Schledfkörpers (20j62) in einer hierzu rechtwinkligen Ebene,009846/0316-ίδιο. Vorrichtung nach Anspruch 1-6, gekennzeichnet durch die Lagerung des Werkzeugträgers (99) auf einer Kulisse (93),' welche horizontal verschiebbar auf einer Kulisse (91) liegt, die ihrerseits mittels eines Handrades (92) rechtwinklig hierzu verschiebbar ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine vertikal ver-frschiebbare Hülse (96) an der Kulisse (93) mit einem in horizontaler Ebene m verdrehbaren Ring (98) an ihrem oberen Ende, welcher den Werkzeugträger(99) trägt.00984^/0315
Applications Claiming Priority (1)
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| CH488266A CH460568A (fr) | 1966-04-01 | 1966-04-01 | Appareil pour le meulage sur un tour d'un outil en diamant ou en métal dur |
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