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DE2942219C2 - Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse - Google Patents

Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse

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Publication number
DE2942219C2
DE2942219C2 DE19792942219 DE2942219A DE2942219C2 DE 2942219 C2 DE2942219 C2 DE 2942219C2 DE 19792942219 DE19792942219 DE 19792942219 DE 2942219 A DE2942219 A DE 2942219A DE 2942219 C2 DE2942219 C2 DE 2942219C2
Authority
DE
Germany
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press
press ram
door
filling
ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792942219
Other languages
English (en)
Other versions
DE2942219A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Feinwerktechnik Schleicher and Co
Original Assignee
Feinwerktechnik Schleicher and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feinwerktechnik Schleicher and Co filed Critical Feinwerktechnik Schleicher and Co
Priority to DE19792942219 priority Critical patent/DE2942219C2/de
Priority to GB8105094A priority patent/GB2069404B/en
Priority to GB8031846A priority patent/GB2060479B/en
Priority to FR8022123A priority patent/FR2472466B1/fr
Priority to US06/198,163 priority patent/US4430934A/en
Priority to YU02560/80A priority patent/YU256080A/xx
Publication of DE2942219A1 publication Critical patent/DE2942219A1/de
Priority to FR8109599A priority patent/FR2478533A1/fr
Priority to YU00604/83A priority patent/YU60483A/xx
Priority to US06/578,843 priority patent/US4520722A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2942219C2 publication Critical patent/DE2942219C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/3007Control arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
  • Ballenpressen, die verschnürte Ballen herstellen, einen Preßstempel mit Schnürnuten und eine Pressentür aufweisen, sind allgemein bekannt. In der oberen Hälfte der Ballenpresse, und zwar meist in der Pressentür, ist eine Einfülltür angeordnet, durch die das zu pressende Material eingeworfen werden kann. Nach Beendigung des Preßvorganges werden Bänder oder Schnüre durch die Schnürnuten gezogen und der Ballen verschnürt, bevor der Preßstempel wieder hochgefahren wird.
  • Bei einer ähnlichen Presse nach der US-PS 38 59 911, die für Haushaltsabfälle gedacht ist und diese in einen mit einem Abfallsack ausgekleideten Behälter verpreßt, ist an der von der Einfülltür entfernten Seite des Preßstempels ein flexibler Vorhang befestigt, der verhindern soll, daß Preßgut hinter den Behälter fällt. Es ist ein Sicherheitsschalter vorgesehen, der, ähnlich wie an anderen Haushaltsgeräten eine Betätigung des Preßstempels erst ermöglicht, wenn die Tür geschlossen wird und beim Öffnen der Tür den Preßstempelantrieb wieder abschaltet. Bei derartigen Haushaltsmaschinen sind auch Türverriegelungen bekannt, die verhindern, daß eine Einfülltür geöffnet wird, solange der Antrieb nicht abgeschaltet ist. Es wäre nun denkbar, die Einfülltür solange verriegelt zu halten, bis der Preßstempel wieder in seine obere Ausgangsposition gefahren ist. Das ist jedoch bei Ballenpressen für abzubindende Ballen nicht möglich, weil die Bedienungsperson zum Abbinden an die Rückseite des Preßstempels heran muß, wenn dieser in seiner Endlage steht. Hier wäre es jetzt möglich, daß die Bedienungsperson versehentlich Material einwirft, das dann auf der Rückseite des Preßstempels liegen würde und von diesem auf der "falschen" Seite verdichtet werden würde, diesen blockieren und seine Mechanik beschädigen könnte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei Pressen, bei denen die Rückseite des Preßstempels zugänglich sein muß, zu verhindern, daß versehentlich Material in den Pressenrückraum eingeworfen wird.
  • Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Bänder erstrecken sich also über die Einfüllöffnung so weit, wie der Preßstempel diese schon nach unten passiert hat, verschließen die im oberen Teil der Ballenpresse angeordnete, mit der Einfülltür verschließbare Einfüllöffnung aber nicht, sondern zeigen nur optisch an, daß kein Material eingeworfen werden kann. Sie können deswegen auch relativ schmal sein und ihre Form spielt keine Rolle. In jedem Fall kann die Bedienungsperson neben ihnen hindurch in den Rückraum der Presse fassen, um die Verschnürung des Ballens vorzunehmen. In jedem Falle wird dem Benutzer auf augenfällige Weise klargemacht, daß bei dem gegebenen Stand des Preßstempels kein Material durch die Einfüllöffnung in die Ballenpresse eingeführt werden soll. Die Bänder könnten auch mit einem Warnaufdruck versehen werden (z. B. "jetzt kein Material einwerfen"), wodurch die Warnfunktion besonders eindringlich wird. Sobald der Pressenstempel wieder in seine obere Ruhelage zurückgefahren wird, werden die Bänder wieder aufgerollt oder auf andere Weise eingezogen oder mitgenommen, daß sie in der Ruhelage des Preßstempels, in der er meist an der oberen Begrenzung des Pressen-Rückraumes anliegt, nicht von der Füllöffnung her sichtbar sind. In diesem Zustand soll ja Material eingeworfen werden. Die Verwendung von flexiblen Bändern aus Kunststoff ist besonders einfach und kostengünstig. Man könnte auch statt feder- oder gewichtsbelasteten sowie aufrollbaren Bändern verschiebbare oder faltbare Bänder verwenden. Die Bänder sollten parallel und möglichst nahe der Einfüllöffnung verlaufen, was besonders günstig dadurch zu erreichen ist, daß ihr eines Ende an der der Einfüllöffnung zugewandten Kante des Preßstempels angeordnet oder geführt ist, während ihr anderes Ende am Pressengehäuse angebracht oder geführt ist. Die verschiedenen Feder- oder Gewichtsbelastungen haben die Aufgabe, die Bänder straff zu halten und entsprechend zu verkürzen und mitzunehmen, wenn der Preßstempel sich bewegt. Es können also beliebige Vorrichtungen verwendet werden, die gewährleisten, daß die Bänder straff gespannt sind, wenn der Preßstempel auf dem Ballen aufsitzt, und bei einem in die Ruhelage gefahrenen Preßstempel derart verkürzt sind, daß eine unbeabsichtigte Verschlingung oder Verwicklung der Bänder im Bewegungsraum des Preßstempels vermieden wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer geöffneten Ballenpresse mit über ihre Einfüllöffnung gespannten Bändern, und
  • Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Sicherheitsbänder und ihrer Führung.
  • In Fig. 1 ist eine vertikal arbeitende Ballenpresse mit einem Pressengehäuse 1 gezeigt, in dem ein Preßstempel 2 vertikal beweglich ist. In der gezeigten Stellung des Preßstempels 2 teilt dieser einen Preßraum 13 ab, in dem ein Ballen durch Verdichtung von eingefülltem Material gegenüber der Bodenfläche des Pressengehäuses 1 verdichtet wird. Jenseits des Pressenraumes 13 teilt der mit Schnürnuten zum Durchziehen von Schnüren zum Abbinden des Ballens versehene Preßstempel 2 einen Rückraum 14 ab.
  • Die Vorderseite des Pressengehäuses 1 wird durch eine Pressentür 3 abgedeckt, in der eine separat zu öffnende Einfülltür 4 angeordnet ist, die eine entsprechend große Einfüllöffnung am Pressengehäuse freigibt. Zur Herstellung eines Ballens wird der Pressenstempel 2 zunächst in Richtung des Pfeiles 11 nach oben in seine obere Ruhestellung gefahren, und zwar durch Betätigung der entsprechenden Bedienungselemente 5 an der Frontseite des Pressengehäuses 1. Dann wird bei geschlossener Pressentür 3 die Einfülltür 4 geöffnet, so daß zu verdichtendes Material durch die Einfüllöffnung in das Pressengehäuse 1 eingefüllt werden kann. Es fällt dabei auf den mit zur Aufnahme von Schnürbändern für den Ballen vorgesehenen Führungen bzw. Schnürnuten versehenen Boden des Gehäuses. Danach wird die Einfülltür 4 geschlossen und der Preßstempel 2 aus seiner Ruhelage im oberen Teil 15 des Preßraumes in Pfeilrichtung 12 nach unten gefahren, wodurch das Material vom Preßstempel 2 zu einem Ballen verdichtet wird. Danach wird der Preßstempel 2 wieder in Pfeilrichtung 11 nach oben in die Ruheposition gefahren. Die Einfülltür 4 kann wiederum geöffnet werden und erneut zu verdichtendes Material durch die Einfüllöffnung eingefüllt werden. Nach erneutem Schließen der Einfülltür 4 wird der Preßstempel wiederum in Pfeilrichtung 12 nach unten gefahren und verdichtet das eingefüllte Material auf dem bereits entstandenen Teilstapel. Diese Arbeitsweise kann so lange durchgeführt werden, bis die maximale Ballenhöhe erreicht und die Pressentür geöffnet wird, um den fertiggestellten Ballen zu binden und auszuwerfen.
  • In Fig. 1 ist eine Position dargestellt, in der der Preßstempel 2 auf einem nicht dargestellten Ballen aufsitzt, das Innere des Pressengehäuses 1 also in den Pressenraum 13 und den darüber befindlichen Rückraum 14 unterteilt. Wenn in dieser Stellung bei geschlossener Pressentür 3 die Einfülltür 4 geöffnet wird, kann die Bedienungsperson nicht ohne weiteres erkennen, daß der Preßstempel 2 sich in seiner unteren Lage befindet. Sie könnte nun durch die geöffnete Einfülltür 4 Material in den Rückraum 14 einwerfen. Dadurch wird nicht nur der Rückraum verschmutzt, sondern beim Hochfahren des Pressenstempels in die obere Ruhestellung ( Richtung 11) würde der Pressenstempel das Material zwischen seiner Rückseite und der Rückraumdecke verdichten, was zu Blockierungen und Beschädigungen führen könnte. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung ist jedoch zu erkennen, daß der Rückraum 14 durch Bänder 6 überspannt ist, die im Ausführungsbeispiel als zwei parallel im Abstand nebeneinander angeordnete Bänder dargestellt sind.
  • Das eine freie Ende jedes Bandes 6 ist mit der der Einfüllöffnung zugewandten Vorderseite oder -kante des Preßstempels 2 verbunden, während das andere Ende in der in Fig. 2 dargestellten Weise über Umlenkrollen 7, 8 an der Oberseite des Rückraumes 14 innerhalb des Pressengehäuses 1 geführt und beispielsweise mit einem Gewicht 10 belastet sein kann.
  • Der Preßstempel 2 wird durch eine Spindel 9 angetrieben, die ein Außengewinde aufweist, das durch ein entsprechendes Innengewinde am Pressenstempel 2 greift. Bei Drehung der Spindel 9 wird der Preßstempel 2 beispielsweise in Richtung des Pfeils 11 nach oben bewegt, wodurch sich der Pressenraum 13 vergrößert und der Rückraum 14 verkleinert. Da das eine freie Ende jedes Bandes 6 mit einem Gewicht 10 belastet ist, wird das Band entsprechend beim Hochfahren des Preßstempels 2 in Pfeilrichtung 11 verkürzt, weil das mit dem Gewicht 10 belastete freie Ende ebenfalls in Richtung des Pfeils 11&min; nach unten gezogen wird.
  • Statt eines Gewichtes 10 kann auch eine Feder vorgesehen sein, die das freie Ende gegenüber dem Pressengehäuse 1 verspannt. Ferner kann eine federbelastete Aufwickelvorrichtung in der Art eines Springrollos verwendet werden oder das Band 6 kann gefaltet werden oder sich auf andere Weise verkürzen, wenn der Preßstempel 2 nach oben fährt.
  • Umgekehrt werden die Bänder 6 über die Vorderseite des Rückraumes 14 in der Nähe der Einfüllöffnung der Einfülltür 4 gezogen, wenn der Preßstempel 2 in Pfeilrichtung 12 nach unten bewegt wird. Der in Fig. 2 eingezeichnete Bewegungsablauf ist dann umgekehrt.

Claims (1)

  1. Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse, mit einem Schnürnuten aufweisenden Preßstempel und einer Pressentür, in welcher in der oberen Hälfte eine Einfülltür angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Einfüllseite am Preßstempel (2) Bänder (6) befestigt sind, die von oben her über die Einfüllöffnung ausziehbar sind.
DE19792942219 1979-10-18 1979-10-18 Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse Expired DE2942219C2 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792942219 DE2942219C2 (de) 1979-10-18 1979-10-18 Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse
GB8105094A GB2069404B (en) 1979-10-18 1980-10-02 Baling press
GB8031846A GB2060479B (en) 1979-10-18 1980-10-02 Baling press with safety device
FR8022123A FR2472466B1 (fr) 1979-10-18 1980-10-16 Dispositif de securite et d'alarme pour le couvercle de remplissage d'une presse a balles
US06/198,163 US4430934A (en) 1979-10-18 1980-10-17 Safety and warning devices for baling presses
YU02560/80A YU256080A (en) 1979-10-18 1980-10-27 Safety device for a cover at filling baling presses
FR8109599A FR2478533A1 (fr) 1979-10-18 1981-05-14 Dispositis de securite et d'alarme pour le couvercle de remplissage d'une presse a balles
YU00604/83A YU60483A (en) 1979-10-18 1983-03-14 Device for closing the filling opening at baling presses
US06/578,843 US4520722A (en) 1979-10-18 1984-02-10 Safety and warning devices for baling presses

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792942219 DE2942219C2 (de) 1979-10-18 1979-10-18 Warneinrichtung an einer vertikal arbeitenden Ballenpresse

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2942219A1 DE2942219A1 (de) 1981-04-30
DE2942219C2 true DE2942219C2 (de) 1987-02-19

Family

ID=6083814

Family Applications (1)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB2069404B (en) 1983-08-10
GB2069404A (en) 1981-08-26
DE2942219A1 (de) 1981-04-30

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