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DE2941647C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2941647C2
DE2941647C2 DE2941647A DE2941647A DE2941647C2 DE 2941647 C2 DE2941647 C2 DE 2941647C2 DE 2941647 A DE2941647 A DE 2941647A DE 2941647 A DE2941647 A DE 2941647A DE 2941647 C2 DE2941647 C2 DE 2941647C2
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DE
Germany
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signal
copying
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control
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2941647A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2941647A1 (de
Inventor
Shunichi Tokio/Tokyo Jp Masuda
Katsuichi Hoya Tokio/Tokyo Jp Shimizu
Toshiaki Hino Tokio/Tokyo Jp Yagasaki
Hisashi Yokohama Kanagawa Jp Sakamaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP12672878A external-priority patent/JPS5553341A/ja
Priority claimed from JP12672778A external-priority patent/JPS5553351A/ja
Priority claimed from JP12672378A external-priority patent/JPS5553362A/ja
Priority claimed from JP12672078A external-priority patent/JPS5553340A/ja
Priority claimed from JP12672278A external-priority patent/JPS5553353A/ja
Priority claimed from JP12672678A external-priority patent/JPS5553350A/ja
Priority claimed from JP13520178A external-priority patent/JPS5562468A/ja
Priority claimed from JP15337278A external-priority patent/JPS5579461A/ja
Priority claimed from JP15337378A external-priority patent/JPS5579462A/ja
Priority claimed from JP15337578A external-priority patent/JPS5579463A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2941647A1 publication Critical patent/DE2941647A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2941647C2 publication Critical patent/DE2941647C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
    • G03G15/30Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning in which projection is formed on a drum
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G21/14Electronic sequencing control

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Druck- oder Kopiergerät mit einer Prozeßeinrichtung zur Erzeugung von Bildern.
Aus der DE-OS 25 35 352 ist ein Kopiergerät bekannt, das eine programmierbare Steuereinheit, eine Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung, Tasteneingabevorrichtungen sowie eine Speichereinrichtung aufweist. Nach Betätigen einer Taste zum Einschalten der Stromversorgung des Kopiergeräts und einer anschließenden Aufwärmphase gelangt das Kopiergerät in einen Zustand, bei dem eine Bedienperson Eingaben über die Tasteneingabevorrichtungen vornehmen kann. Nach einer Überprüfung der eingegebenen Daten und Aufstellung einer Ereignistabelle beginnt der eigentliche Kopiervorgang. Dabei kann das Kopiergerät erst nach einer fehlerfreien Durchführung bzw. Beendigung des Kopiervorganges wieder mittels der Tasteneingabevorrichtungen eingegebene Daten verarbeiten. Das heißt aber, daß während eines gerade laufenden Kopiervorganges keine weiteren Eingaben beispielsweise zur Korrektur von Fehleingaben möglich sind.
Bei einem derartigen Kopiergerät ist die Steuereinheit für den Bilderzeugungsvorgang weiterhin derart aufgebaut, daß die Steuereinheit die Steuerung der einzelnen Betriebsabläufe der Prozeßeinrichtung, die Fehlerüberwachung und die Kommunikation mit den Tasteneingabevorrichtungen sequentiell aufeinanderfolgend durchführen muß. Bei einer steigenden Anzahl von Steuerungsaufgaben, beispielsweise verursacht umfangreichere Bildverarbeitungen oder durch angeschaltete externe Geräte, wird der Bilderzeugungsvorgang entsprechend in die Länge gezogen und der Aufbau der Steuereinrichtung bzw. deren Verdrahtung verkompliziert sich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Druck- oder Kopiergerät mit einer Prozeßeinrichtung zur Erzeugung von Bildern zu schaffen, bei dem die Steuerbarkeit hinsichtlich der Steuerungsgeschwindigkeit und der Sicherheit gegenüber Fehleingaben verbessert ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Genauer wird die Lösung der vorstehenden Aufgabe erreicht durch ein Druck- oder Kopiergerät zur Erzeugung von Bildern mit einer Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung, einer ersten Tasteneingabevorrichtung zur Eingabe eines ersten Signales zum Einstellen der Bilderzeugungsanzahl, einer zweiten Tasteneingabevorrichtung zur Eingabe eines zweiten Signales zum Starten eines Bilderzeugungsbetriebes, einer dritten Tasteneingabevorrichtung zur Eingabe eines dritten Signales zum Unterbrechen des Bilderzeugungsbetriebes, einer Matrixschaltung, die mit der ersten, der zweiten und der dritten Tasteneingabevorrichtung verbunden ist und einer Steuereinrichtung zum Empfangen der ersten, zweiten und dritten Signale von der Matrixschaltung zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung, wobei die Steuereinrichtung einen Speicher zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung und zur Speicherung einer einen Maschinenzustand betreffenden Kennung aufweist und der Prozeßeinrichtung ein Steuersignal für den Betriebsablauf der Prozeßeinrichtung zuführt, wobei die Steuereinrichtung zwei Zentraleinheiten aufweist, die jeweils einen bestimmten Teil der Steuerung unabhängig voneinander und einen bestimmten Teil der Steuerung abhängig voneinander bearbeiten, wobei eine der Zentraleinheiten von einem Folgesteuerungs-Rechner umfaßt ist, der einen Programmspeicher zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung aufweist und der der Prozeßeinrichtung ein Steuersignal für den Betriebsablauf der Prozeßeinrichtung zuführt, und wobei die andere Zentraleinheit von einem Betriebssteuerungs-Rechner umfaßt ist, der zum Empfangen der ersten, zweiten und dritten Signale von der Matrixschaltung und zum Zuführen eines Signales für den Betriebsablauf zu dem Folgesteuerungs-Rechner dient und der eine Speichereinrichtung umfaßt, die einen Zustand einer ersten Kennung zum Anzeigen, ob ein Betriebsablauf besteht, sowie einen Zustand einer zweiten Kennung zum Anzeigen eines Fehlerzustandes des Bilderzeugungsbetriebs speichert, wobei die Steuereinrichtung vor einem Start des Betriebsablaufes das erste und das zweite Signal von der Matrixschaltung entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der ersten Kennung berücksichtigt und das Starten des Betriebsablaufes entsprechend dieser Berücksichtigung zuläßt, wobei die Steuereinrichtung nach dem Start des Betriebsablaufes das erste Signal entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der Kennung, die ein Vorliegen eines Betriebsablaufes anzeigt, unberücksichtigt läßt, um eine Eingabe des ersten Signals zu verhindern und wobei die Steuereinrichtung das erste und zweite Signal entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der zweiten Kennung bei Vorliegen eines Fehlerzustands des Bilderzeugungsbetriebes unbeurteilt läßt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seiten-Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels des Druck- oder Kopiergeräts,
Fig. 1-2 eine Schnittansicht einer automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Bedienungsfeld für das in Fig. 1 gezeigte Druck- oder Kopiergerät,
Fig. 3 ein Blockschaltbild für die Steuerung des Druck- oder Kopiergeräts,
Fig. 4 ein Betriebssteuerschaltungs-Schaltbild für das in Fig. 1 gezeigte Druck- oder Kopiergerät,
Fig. 5-1 bis 5-4 Zeitdiagramme für die Betriebszeitsteuerung und die Steuersignale der in Fig. 4 gezeigten Betriebssteuerschaltung,
Fig. 6 eine "Warte"-Signal-Generatorschaltung,
Fig. 7 eine Störungsrückstell-Prüfsignal-Generatorschaltung,
Fig. 8 eine Sensorsignal-Generatorschaltung,
Fig. 9 eine Stromversorgungsschaltung,
Fig. 10 eine Halogen-Lampen-Schaltung,
Fig. 11 eine Zeitgeberschaltung,
Fig. 12 eine Kassetten-Schaltung,
Fig. 13 eine Schnittansicht eines Kassetten-Einführabschnitts,
Fig. 14-1 eine Treiber-Überprüfungs-Schaltung,
Fig. 14-2 eine Hauptmotor- und Taktquellen-Überprüfungsschaltung,
Fig. 14-3 ein Betriebszeitdiagramm für die in Fig. 14-2 gezeigte Schaltung,
Fig. 14-4 eine Potential-Meßvorrichtungs-Überprüfungsschaltung,
Fig. 14-5 eine Sicherungs-Überprüfungsschaltung,
Fig. 15-1 bis 15-4 Betriebssteuerungs-Flußdiagramme,
Fig. 16 ein Steuerungs-Flußdiagramm für die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung,
Fig. 17 ein Ablaufsteuerungs-Flußdiagramm und
Fig. 18-1 bis 18-3 Tabellen, die die Tasteneingaben und andere Bedingungen zeigen.
Druck- oder Kopiergerät
Fig. 1 zeigt das Bild eines seitlichen Schnittes einer Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung.
Die Oberfläche einer Trommel 11 besteht aus einem dreischichtig aufgebauten photoempfindlichen Material unter Verwendung eines CdS-photoleitfähigen Körpers. Dieses photoempfindliche Material wird von einer Welle 12 drehbar getragen und in Übereinstimmung mit einem Kopierbefehl in Pfeilrichtung 13 gedreht.
Sobald die Trommel 11 eine bestimmte Stellung erreicht hat, wird eine Bildvorlage, die auf eine Glasplatte 14 zum Auflegen der Bildvorlage gelegt ist, von einer Ausleuchtlampe 16 beleuchtet, die mit einem ersten Abtastspiegel als eine Einheit aufgebaut ist, und von der Bildvorlage reflektiertes Licht wird vom ersten Abtastspiegel 15 und einem zweiten Abtastspiegel 17 abgetastet. Der erste 15 und der zweite Abtastspiegel 17 bewegen sich mit einem gegenseitigen Geschwindigkeitsverhältnis von 1 : 1/2, wobei die Abtastung der Bildvorlage mit einer Lichtweglänge durchgeführt wird, die vor einem Objektiv 18 immer konstant gehalten wird.
Das reflektierte Abbildungslicht passiert das Objektiv 18 und einen dritten Spiegel 19, hinter dem es einen vierten Spiegel 20 passiert und an einem Belichtungsabschnitt 20 auf die photoempfindliche Trommel 11 fokussiert wird.
Nachdem die photoempfindliche Trommel 11 durch einen Primärlader 22 mit z. B. positiver Polarität (+) aufgeladen wurde, wird das von der Ausleuchtlampe 16 beleuchtete Bild an dem erwähnten Belichtungsabschnitt 21 einer Schlitzbelichtung unterworfen. Gleichzeitig wird von einem Sekundärlader 23 mit Wechselstrom oder mit entgegengesetzter Polarität zum Primärlader, z. B. mit negativer Polarität (-) eine Entfernung von Ladung durchgeführt. Nach der Ladungsentfernung wird die photoempfindliche Trommel 11 mit Hilfe einer Totalbelichtungslampe 24 einer totalen Belichtung unterworfen, um auf ihr ein elektrostatisches Latentbild hohen Kontrastes zu bilden. Das elektrostatische Latentbild auf der photoempfindlichen Trommel 11 wird dann mit einem Entwickler 25 als Tonerbild sichtbar gemacht.
Mit Hilfe von Papierzuführwalzen 28-1 oder 28-2 wird in einer Papierkassette 26-1 oder 26-2 befindliches Bildempfangspapier bzw. Papier 27-1 oder 27-2 in die Reproduktionseinrichtung eingebracht. Dann erhält das Papier mit einer ersten Ausrichtwalze 29-1 oder 29-2 eine grobe Zeitgebung, der eine exakte Zeitgebung durch eine zweite Ausrichtwalze 30 folgt, die mit einem Signal betrieben wird, das von einem Schalter 39 für die Ermittlung einer bestimmten Durchlaufstellung des optischen Systems erhalten wird. Dadurch kann das vordere Ende des in der Richtung der photoempfindlichen Trommel 11 transportierten Papieres und das vordere Ende des Tonerbildes auf der photoempfindlichen Trommel 11 zur Deckung gebracht werden. Folglich wird das Tonerbild auf der photoempfindlichen Trommel 11 auf das Bildempfangspapier 27 übertragen, während es zwischen einem Bildübertragungslader 31 und der photoempfindlichen Trommel 11 durchläuft. Nach Beendigung der Bildübertragung wird das Papier, auf das das Bild übertragen wurde, einem Transportband 32 und weiter einem Paar von Bildfixierwalzen 33-1, 33-2 zugeführt, wo das übertragene Bild unter Druck und Hitze fixiert wird. Danach wird das Papier in eine Ablageschale 34 ausgegeben. Daneben wird die Oberfläche der photoempfindlichen Trommel 11 nach der Bildübertragung mit einer elastisch aufgebauten Reinigungsklinge 35 gereinigt, um für den nächsten Druck- oder Kopierzyklus bereit zu sein.
Um den beschriebenen Abbildungszyklus zu jedem Zeitpunkt zu steuern, wird von einem Sensor 11b ein Trommeltaktimpuls DCK erzeugt, wobei der Sensor 11b Taktpunkte auf einer Taktscheibe 11a optisch erfaßt, die sich zusammen mit der photoempfindlichen Trommel 11 dreht.
Was den Zyklus anbelangt, der vor dem erwähnten Druck- oder Kopierzyklus ausgeführt werden muß, so besteht er aus den Schritten des Einschaltens eines Stromversorgungsschalters MSW für die Drehung der photoempfindlichen Trommel 11, des Löschens von elektrischen Restladungen und Speicherungen auf der photoempfindlichen Trommel 11 mit Hilfe einer Vorbelichtungslampe 223, einem Wechselstrom-Vorentlader 222 zur Vorentfernung von Ladungen usw., und des Reinigen der Oberfläche der photoempfindlichen Trommel mit Hilfe einer Reinigungswalze oder der Reinigungsklinge 35. Dieser Zyklus soll "Vorbereitungsdrehung" genannt werden und dient dazu, eine hinreichende Empfindlichkeit der photoempfindlichen Trommel 11 für die Ausbildung des Bildes auf einer sauberen Oberfläche herzustellen. Gleichzeitig ist es möglich, die Zeit, d. h. die Anzahl dieser Vorbereitungsdrehungen auf der Grundlage verschiedener Bedingungen automatisch zu variieren.
Auch der Zyklus, der nach Beendigung der an einer Zifferntastatur 50 eingestellten Anzahl von Druck- oder Kopierzyklen ausgeführt wird, hat einen Schritt der Entfernung von elektrischen Restladungen und Speicherungen auf der Oberfläche der photoempfindlichen Trommel unter Benutzung des Sekundärladers 23 usw., in dem die photoempfindliche Trommel 11 einige Umdrehungen ausführt und dabei die Oberfläche der Trommel gereinigt wird. Dieser Zyklus wird künftig "Nachdrehung" genannt und dient der elektrostatischen und der physikalischen Reinigung der photoempfindlichen Trommel 11, so daß diese für den nächsten Druck- oder Kopierzyklus bereit ist.
Eine Potentialmeßvorrichtung 41 ist an die photoempfindliche Trommel angrenzend angebracht und dient zur Messung des Oberflächenpotentials auf dem Mittelteil der Trommel 11. Die Meßvorrichtung 41 dient der Ermittlung eines elektrischen Potentials aus einer Wechselspannungs-Wellenform, die erhalten wird, wenn ein käfigförmiges drehbares Teil gedreht wird, und vergleicht das ermittelte Potential mit einem voreingestellten Wert, um eine Behältervorspannung des Entwicklers 25 auf einen optimalen Wert zu bringen. Die Vorrichtung hat einen Elektromotor zum Drehen des drehbaren Teils. Das Gerät hat auf der linken und rechten Seite in der Darstellung gemäß Fig. 1 nicht gezeigte Lüfter, um das optische System zu kühlen, sowie ein Gebläse, einen Lufteinlaß und einen Luftauslaß für die Kühlung des Inneren des Geräts. Diese Teile werden in Verbindung mit dem Prozeßablauf gesteuert betrieben.
Ein Türschalter wird beim Schließen beider, der oberen linken und der Vordertür der Haupteinheit der Prozeßeinrichtung (aus Fig. 1 nicht ersichtlich) eingeschaltet. Ein Öffnen dieses Schalters bewirkt ebenso wie der Stromversorgungsschalter eine komplette Unterbrechung der Stromversorgung der Einrichtung, mit Ausnahme der Trommelheizung. Die Spannungsversorgungen für Anzeige und Steuerung sind jedoch so ausgelegt, daß sie auch dann erhalten bleiben, wenn im Falle der Papierstauung der Türschalter und der Stromversorgungsschalter ausgeschaltet sind.
Darüber hinaus ist ein Mikroschalter vorgesehen, der durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung einer Bildvorlageabdeckung 226 geschlossen und geöffnet wird. Dieser Mikroschalter ist nahe an einem Gelenkpunkt angebracht, um eine Auf- und Abbewegung der Bildvorlageabdeckung 226 zu ermöglichen, um damit anzuzeigen, daß sich die Bildvorlage noch auf der Glasplatte oder dem Bildvorlagetisch befindet. Er ist seitlich am Hauptkörper der Prozeßeinrichtung, jedoch außerhalb der Oberfläche der Platte angebracht.
Sensorgruppen 36 und 37 dienen der Ermittlung einer schrägen Bewegung des Papierblattes und eines fehlerhaften Papiernachschubes. Jede Sensorgruppe besteht aus drei in einer Reihe angeordneten photoelektrischen Reflexions-Sensoren. Ein photoelektrischer Reflexions-Sensor 35′ dient der Erfassung eines Papierstaus, der sich im Nachschubweg bis zum Bildübertragungsabschnitt ereignet. Ein Sensor 40 erfaßt einen Papierstau in der Nähe des Bildfixierabschnittes und des Abschnittes der Kopienausgabe. Dieser Sensor ist ein Photo-Unterbrecher, der die Bewegung eines durch Papier bewegten Hebels auf photoelektrische Übertragungsweise erfaßt.
Mikroschalter 42 und 43 ermitteln das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der oberen und unteren Papierkassette sowie das Format der Papierkassette. Aus einer Lampe und CdS aufgebaute Sensoren 44-1 und 44-2 ermitteln, ob sich in der oberen Kassette Papier befindet oder nicht, während in gleicher Weise aufgebaute Sensoren 45-1 und 45-2 bei der unteren Papierkassette die gleiche Funktion erfüllen.
Ein Thermistor 46 regelt die Temperatur auf der Oberfläche der Bildfixierwalzen auf einen konstanten Wert. Ein Rückstellschalter 47 hebt einen durch einen Papierstau oder andere Störungen begründeten Sperrzustand für das erneute Starten des Druck- oder Kopiervorganges auf.
Eine Löschlampe 224 leuchtet auf, wenn die Bildvorlage nicht belichtet wird, und bestrahlt die Trommeloberfläche gleichzeitig mit der Wechselstrom-Entladung, wodurch irreguläre Ladungen von der Trommeloberfläche entfernt werden. Eine Büchsenwalze 225 umschließt einen Magneten und dient zum Aufbringen des Toners auf die Trommeloberfläche.
Ein Hallelement 38 befindet sich an einer vorgegebenen Stelle, die einer ersten Spiegelstoppstellung vor dem Starten entspricht. Hallelemente 48 und 39′ sind im Zuge des Vorwärtsweges des ersten Spiegels angebracht. Die Hallelemente erzeugen, wenn ein in der Grundplatte für die Hallelemente angebrachter Magnet sich nähert, während sich der erste Spiegel bewegt, jeweils ein Ausgangssignal.
Das Signal bildet eine Grundlage für die Stoppsteuerung des optischen Systems, die Betriebssteuerung der Papiernachschubwalzen, die Einschaltsteuerung der Ausleuchtlampe für die Bildvorlage und die Betriebssteuerung der Ausrichtwalzen.
Vorlagen-Transportvorrichtung
Fig. 1-2 zeigt einen Zustand, bei dem die Bildvorlageabdeckung 226 entfernt wurde und eine automatische Vorlagen-Transportvorrichtung 80 montiert ist. Die Transportvorrichtung wird mechanisch an das Druck- oder Kopiergerät an- und abmontiert und ist über eine Verbindung elektrisch anschließbar.
In eine Wanne 81 werden Originale bzw. wird eine Blatt-Bildvorlage eingebracht. Ein Nachschubabschnitt 82 dient dem Nachschub einzelner Bildvorlageblätter. Ein Einstellabschnitt 83 stellt die Bildvorlage auf der Platte zum Auflegen der Bildvorlage 14 ein. 89 ist ein Transportband für die Bildvorlage. Eine Stoppeinrichtung 86 stoppt die Bildvorlage. Photoelektrische Sensoren 84, 85 und 91 erfassen das Ankommen und Passieren der Bildvorlage und dienen so der automatischen Nachschubsteuerung.
Nachdem die Bildvorlagen in die Wanne 81 eingebracht worden sind und die Spannungsquelle für die Prozeßeinrichtung eingeschaltet worden ist, wird der Betriebsartenschalter im Bedienungsabschnitt der Vorlagen-Transportvorrichtung eingeschaltet. Sobald die Wartezeit des Druck- oder Kopiergeräts vergangen ist, leuchtet mit Hilfe des Betriebsartenschalters eine Lampe auf und die unterste der in der Wanne liegenden Bildvorlagen wird von einer Trennwalze 87 von den anderen getrennt und Nachschubwalzen 88 zugeführt. Indem die Nachschubwalzen 88 mit einer vorbestimmten Zeitvorgabe für eine für den Nachschub eines einzelnen Blattes erforderliche Dauer betrieben werden, wird die Bildvorlage zu dem Transportband 89 gebracht, das sich über die Platte zur Auflage der Bildvorlage bewegt. Die vom Transportband 89 gehaltene Bildvorlage wird bis zu der Stoppeinrichtung 86 bzw. Sperrklinke transportiert, die zuvor mit einer vorgegebenen Zeiteinstellung abgesenkt wurde, wo sie angehalten wird. Das Transportband 89 bewegt sich ein wenig weiter und hält mit vorgegebener Zeiteinstellung an. Es setzt seine Gleitbewegung über die Bildvorlage bis zu seinem Anhalten fort. Dann beginnt die Vorwärtsbewegung der Ausleuchtlampe 16 und der Spiegel 15 und 17 der Prozeßeinrichtung, um die Belichtungsabtastung der Bildvorlage auszuführen, wobei, wie bereits erläutert, auf dem Bildempfangspapier ein reproduziertes Bild erhalten wird. Sobald die Druck- oder Kopiervorgänge für eine mit einer Tasteneingabevorrichtung bzw. Zifferntastatur 50, die später beschrieben wird, eingestellte Anzahl ausgeführt sind, wird der Vorlagentransportvorrichtung 80 ein Beendigungssignal zugeführt, um die Sperrklinke 86 anzuheben, das Transportband 89 erneut zu bewegen und damit die Bildvorlage von der Glasplatte 14 zu entfernen. Gleichzeitig mit diesem Entfernungsvorgang arbeiten die Walzen 87 und 88, um die nächste Bildvorlage dem Transportband 89 zuzuführen. Auf diese Weise werden die Bildvorlagen für wiederholte Druck- oder Kopiervorgänge sequentiell ausgetauscht. Ein Sensor 90 in der Vorlagentransportvorrichtung 80 ermittelt, ob sich Bildvorlagen in der Wanne 81 befinden oder nicht. Der Sensor 84 ermittelt, ob die Bildvorlage dem Einstellabschnitt 83 schräg zugeführt wurde oder nicht. Der Sensor 85 erfaßt die Bildvorlage in der Stellung für die Belichtung. Der Sensor 91 erfaßt die Entfernung der Bildvorlage. Die Sensoren 84, 85, 90 und 91 sind Reflexionssensoren, bei denen eine Vielzahl von lichtemittierenden Dioden auf ein einzelnes lichtempfangendes Element gerichtet sind. Es sollte jedoch beachtet werden, daß die Sensoren auch als Durchlaßsensoren oder als mechanische Sensoren, wie z. B. als Mikroschalter usw. ausgeführt sein können. Das Transportband 89 ist an die Masse des Hauptkörpers angeschlossen, um elektrostatische Ladungen zu entfernen, die infolge des Transportes der auf dem Transportband gehaltenen Bildvorlage auf demselben erzeugt und gesammelt werden.
Die Vorlagen-Transportvorrichtung 80 ist von der Bedienungsseite her zur Vorderseite des Druck- oder Kopiergeräts frei schwenkbar angebracht, so daß sie von der Glasplatte 14 getrennt werden kann. Die Transportvorrichtung 80 ist mit einem Schalter ausgerüstet, der den automatischen Transportbetrieb selbsttätig unterbindet, wenn die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung entfernt wurde. Durch diesen Schalter wird die Transportvorrichtung 80 vor Fehlbedienung geschützt. In diesem Zustand ist es möglich, eine Kopie herzustellen, wenn eine Buch-Bildvorlage auf die Glasplatte 14 zur Auflage der Bildvorlage gelegt wird. Wenn eine Blatt-Bildvorlage auf die Glasplatte 14 gelegt wird und der Kopierknopf gedrückt wird, wobei die Transportvorrichtung 80 abgesenkt wird, kann eine voreingestellte Anzahl von Kopien erhalten werden, wobei nach Beendigung des Kopierens die Bildvorlage automatisch entfernt wird.
Bedienungs- und Anzeigeabschnitte
Fig. 2 ist eine Draufsicht des Bedienungsfeldes des Hauptkörpers der Prozeßeinrichtung.
Eine Tasteneingabevorrichtung bzw. Zifferntastatur 50, mit der zweistellige Zahlen eingestellt werden können, dient dem Einstellen der gewünschten Bilderzeugungsanzahl. Das Einstellen der Anzahl ist während des Anhaltens der Druck- oder Kopiervorgänge und dann möglich, wenn der Abschlußbetrieb eingeleitet ist (Nachdrehungs-Betrieb). Während der Zeit eines Papierstaus und ebenso während des später beschriebenen Rufes nach einer Wartungsperson kann keine Einstellung, auch nicht durch Drücken der Tasten, bewirkt werden. Bei der Einstellung der Anzahl erklingt ein Schwingungs-Ton und die eingestellten Zahlen werden von einer Segmentanzeigevorrichtung 72 für Zahlenanzeige in Zifferndarstellung angezeigt. Gleichzeitig wird die Zahleneinstellung aus den Zifferntasten in einen Speicher gegeben, der später beschrieben wird.
Mit einer weiteren Tasteneingabevorrichtung bzw. Stopptaste 56 wird der kontinuierliche Druck- oder Kopierbetrieb gestoppt und der Unterbrechungs- bzw. Einschubkopiervorgang freigegeben. Wird diese Taste nach dem Beginn des Druck- oder Kopierbetriebes durch Drücken einer weiteren Tasteneingabevorrichtung bzw. Kopiertaste im Laufe des Anfangsbetriebes, d. h. der Vorbereitungsdrehung gedrückt, so wechselt der Druck- oder Kopiervorgang daraufhin in den Betrieb der Nachdrehung, wobei die Trommel eine Umdrehung ausführt und dann stoppt. Wird die Kopiertaste während der Vorwärtsbewegung des optischen Systems gedrückt, so wird der ablaufende Druck- oder Kopiervorgang beendet und die Trommel stoppt. Ein Drücken der Kopiertaste während der Rückwärtsbewegung des optischen Systems bewirkt die Ausführung des Drucks oder Kopierens des folgenden Einzelblattes, woraufhin die Trommel in der erwähnten Weise stoppt. Wird weiter nach dem Befehl des Einschubkopierens die Kopiertaste vor dem Beginn des Druck- oder Kopiervorgangs gedrückt, so verlöscht die Lampe, die das Einschubkopieren anzeigt, und die eingestellten Zahlen und die Zahlen der bereits durchgeführten Kopien, die durch die Einschubtaste aus der Anzeige entfernt worden waren, werden aus dem Speicher ausgelesen (dieser Vorgang wird im weiteren als Rückruf bezeichnet) und angezeigt. Wird die Kopiertaste während dieses Einschubkopierens gedrückt, so wird der ablaufende Vorgang ausgeführt und nach dessen Beendigung die Trommel gestoppt, damit der Rückruf und die Anzeige in der gleichen erwähnten Weise durchgeführt wird.
Mit einer Löschtaste 51 werden die mit den Zifferntasten eingestellten Zahlen gelöscht. Mit dieser Löschtaste wird die Anzeige der eingestellten Anzahl und die der Kopienanzahl gelöscht und Codierzeichen "1" und "0" werden jeweils statt dieser eingestellten Anzahl und der Kopienanzahl angezeigt. Wird diese Löschtaste mit denselben Funktionen ausgestattet wie die erwähnte Stopptaste, so kann die Anzahl von Annulierungstasten verringert werden.
Eine Wähltaste 52 für die obere Kassette dient dazu, den Papiernachschub aus der oberen Papiernachschubkassette durchzuführen. Eine Wähltaste 53 hat die gleiche Aufgabe für die untere Papiernachschubkassette. Durch dieses Wählen der Papiernachschubkassette wird die Papiernachschubwalze ausgewählt, die mit einer vorgegebenen Zeitvorgabe für den Papiernachschub arbeitet.
Die Kopiertaste 54 dient dazu, den Kopiervorgang zu starten. Niemals kann eine Eingabe durch diese Taste erfolgen, wenn der Druck- oder Kopiervorgang unmöglich ist. Die Zeit zu der eine Eingabe über die Tasten 51, 52 und 53 gemacht werden kann, entspricht im wesentlichen der für die Zifferntastatur. Einzelheiten hierzu folgen später.
Die Einschubtaste 55 ermöglicht das eingeschobene Kopieren einer Vielzahl von verschiedenen Kopien während des Druck- oder Kopiervorganges einer voreingestellten Anzahl von Kopien. Wird diese Taste während des Anhaltens der photoempfindlichen Trommel gedrückt, so werden die eingestellten Zahlen für die Anzahl der gewünschten Kopien und die Zahlen für die bereits ausgeführten Kopien aus der Anzeigevorrichtung entfernt und in den Speicher übertragen und statt dessen Codezeichen "1" und "0" in der Anzeigevorrichtung zur Anzeige gebracht. Wird andererseits diese Einschubtaste während des Druck- oder Kopiervorganges gedrückt, so wird der ablaufende Druck- oder Kopiervorgang beendet, um die photoempfindliche Trommel zu stoppen, und danach wird der gleiche Vorgang der Entfernung der Zahlen und der Anzeige ausgeführt. Danach werden die Zifferntasten zum Zwecke der Eingabe der gewünschten Anzahl von Blättern gedrückt, wodurch die Anzahl von Kopien für das Einschubkopieren weitergestellt werden kann, und das Einschubkopieren durch Drücken der Kopiertaste ausgelöst.
Im Falle eines Papierstaus und bei Erscheinen des Wartungs-Rufsignals kann über die Tasten 51 bis 55 keine Eingabe gemacht werden. Werden diese Tasten wirksam gedrückt, so wird wie bei den Zifferntasten ein sehr kurzer Schwington erzeugt.
Eine Warnlampe 57 zeigt der Bedienungsperson, die versehentlich eine Bildvorlage auf der Glasplatte liegen gelassen hat, eine Warnung an. Die Lampe beginnt zu leuchten, wenn der Druck- oder Kopiervorgang die Nachdrehung ausführt, und erlischt, wenn die Bildvorlagenabdeckung angehoben wird.
Eine Lampe 58 zeigt an, daß ein Schlüsselzähler Hauptzähler für die Zählung der Gesamt-Kopienanzahl im Hauptkörper des Druck- oder Kopiergeräts nicht eingestellt ist. Während diese Lampe leuchtet, bleibt die Kopiertaste unwirksam. Leuchtet diese Lampe während des Vielfachkopierens auf, so wird der Druck- oder Kopiervorgang unterbrochen, sobald das Kopieren auf das Papier, welches bereits in die Vorrichtung nachgeschoben wurde, beendet ist.
Eine Wartungsruflampe 59 leuchtet auf, wenn eine Störung im Hauptkörper des Druck- oder Kopiergeräts auftritt. Wie später beschrieben, leuchtet diese Lampe auf und wird die Funktion der Einrichtung gestoppt, wenn Störungen z. B. in einer Grundplatte für die Ablaufsteuerung oder der Stabilisierung für die Halogen- bzw. Ausleuchtlampe, außergewöhnlicher Temperaturanstieg auf der Oberfläche der Glasplatte zur Auflage der Bildvorlage usw. festgestellt werden. Im Inneren des Hauptkörpers des Druck- oder Kopiergeräts wird die Störungsstelle mit Leuchtdioden A bis F (Fig. 1) angezeigt.
Eine Lampe 60 zeigt den Tonermangel an. Diese Tatsache hat keinen Einfluß auf die Funktion der Prozeßeinrichtung.
Eine Lampe 62 leuchtet, wenn in das durch die Taste 52 oder 53 ausgewählte Kassettenfach keine Kassette eingeschoben wurde oder wenn in der in das ausgewählte Kassettenfach eingeschobenen Kassette Papiermangel auftritt.
Eine Lampe 70 zeigt das Format des Kopierpapiers in der oberen Kassette an und eine Lampe 71 tut dies für die untere Kassette.
Die Segment-Anzeigevorrichtung 72 zeigt die mit der Zifferntastatur 50 eingestellte Anzahl von Kopien an. Die Anzeigevorrichtung zeigt ein Codezeichen "1" an, wenn die Spannungsversorgung eingeschaltet, wenn Befehl für den Einschub-Kopiervorgang gegeben und wenn die eingestellte Anzahl gelöscht wird. Die Anzeige erlöscht, wenn ein Papierstau auftritt, der Hauptschalter ausgeschaltet wird oder der Türschalter geöffnet wird. Die vorher bereits eingestellten Zahlenwerte bleiben jedoch im Speicher erhalten. Während die vorher eingestellten Zahlenwerte auch nach dem Stoppen des Druck- oder Kopiervorganges durch Drücken der Stopptaste oder infolge von Papiermangel erhalten bleiben, wird diese Ziffernanzeige gelöscht und das Codezeichen "1" angezeigt, wenn die Stopptaste gedrückt wird oder die gewünschte Anzahl von Kopien erreicht ist, wodurch der Druck- oder Kopiervorgang gestoppt wird, und danach die Kopiertaste innerhalb von 30 Sekunden nicht gedrückt wird. In beiden Fällen wird das Codezeichen "0" für die höhere Ziffernstelle nicht angezeigt. Darüber hinaus zeigt diese Segment-Anzeigevorrichtung 72 beim Selbstüberprüfungsvorgang, der mit Hilfe eines Prüfschalters 49 ausgeführt wird, in Form einer Codezahl den Sensor an, der eine Störung erfaßt hat. Im einzelnen wird der Sensor 36 für die Ermittlung eines schrägen Papiertransportes aus der oberen Kassette durch die Codezahlen 1 bis 3, der Sensor 37 für die Ermittlung eines schrägen Papiertransportes aus der unteren Kassette durch die Codezahlen 11 bis 13, der Sensor 35′ für die Bildübertragung durch eine Codezahl 4, der Sensor 40 bei der Blattausgabe durch eine Codezahl 5, der Ausrichtsensor durch eine Codezahl 6 und Störungsfreiheit durch eine Codezahl 88 dargestellt.
Eine Anzeigevorrichtung 73 dient der kumulierenden Anzeige der Anzahl der Kopien, die in die Ablageschale 34 ausgegeben wurden. Die mit dieser Anzeigevorrichtung angezeigten Zahlen ändern sich zum Zeitpunkt der Rückwärtsbewegung des optischen Systems. Bei Unterbrechung des Druck- oder Kopiervorganges infolgen Papiermangels oder aus anderen Gründen ändert sich diese Zahlendarstellung nicht. Nach einem Zeitraum von 30 Sekunden, nachdem der Druck- oder Kopiervorgang durch die Stopptaste oder durch Erreichen der gewünschten Anzahl endete, wird die Zahlenanzeige zu Null. Wird die Kopiertaste innerhalb dieses Zeitraumes gedrückt, so wird die kumulierende Anzeige begonnen, nachdem der vorherige Zahlenwert gelöscht wurde. In einem anderen Fall als dem Stoppen des Druck- oder Kopiervorganges durch Drücken der Stopptaste oder durch das Erreichen der gewünschten Anzahl von Kopien wird die vorherige Zahl zu Beginn des Rücklaufs des optischen Systems um Eins erhöht. Eine "0" wird angezeigt, wenn die Spannungsversorgung eingeschaltet wird oder Befehl für das Einschubkopieren oder Löschen erfolgt. Im Falle eines Papierstaus wird zu der vorherigen Zahl entweder -0, -1 oder -2 hinzuaddiert. Auf der höheren Ziffernstelle wird keine "0" angezeigt. Werden der Hauptschalter und der Türschalter zum Zeitpunkt eines Papierstaus ausgeschaltet, so erlöscht die Anzeige, wobei die vorherigen Zahlen jedoch im Speicher erhalten bleiben.
Eine Lampe 74 für das Einschubkopieren leuchtet auf, wenn die Einschubkopiertaste gedrückt wird. Diese Lampe verlöscht gleichzeitig mit der Betätigung der Stopptaste während des Stoppens des Druck- oder Kopiervorganges und verlöscht auch nach Beendigung des Kopierzyklus, wenn das in einen Druck- oder Kopiervorgang eingeschobene Einschubkopieren beendet wird.
Eine Wartelampe 75 verhindert eine Eingabe über die Kopiertaste. Sie leuchtet, wenn die Temperaturvorrichtung zu niedrig ist.
Lampen 64 und 76 leuchten jeweils, wenn fehlerhafte Zufuhr oder Stau des Kopierpapiers eintritt.
Lampen 65 bis 69 blinken in bildhafter Darstellung gleichzeitig mit dem Leuchten einer der Lampen 64 und 76, um den Ort anzuzeigen, wo die fehlerhafte Papierzufuhr oder der Papierstau aufgetreten ist. Von den Lampen 65 bis 69 blinkt jeweils die der Lampen 66 bis 69, die dem Ort der aufgetretenen Störung entspricht, während die anderen Lampen leuchtend bleiben. In diesem Fall wird in der Segment-Anzeigevorrichtung 73 entweder keine Änderung durchgeführt, oder -1 oder -2 addiert, um die gleiche Anzahl von Kopien anzuzeigen, die vorher in die Ablageschale ausgegeben wurde. Darüber hinaus wird der Betrieb des Hauptkörpers der Prozeßeinrichtung unterbrochen und es kann keine Eingabe über irgendeine Taste gemacht werden.
Die Lampe 76 leuchtet, wenn keine Papierzufuhr aus der Kassette erfolgt und wenn das Papier schräg transportiert wird. In diesem Fall leuchten die Lampen 65 bis 69, mit Ausnahme der Lampe 66, welche blinkt, wobei ein erneuter Beginn des Kopierbetriebs gesperrt wird. Die Sperrung kann in diesem Fall dadurch aufgehoben werden, daß die Kassette 26 gemäß Fig. 1 herausgenommen wird und das Papier vom Sensor für das Vorhandensein von Papier entfernt wird. Die Lampe 64 leuchtet, wenn im Hauptkörper des Druck- oder Kopiergeräts ein Papierstau auftritt und die Lampe 65, d. h. die Strichmarke blinkt. Staut sich das Papier auf seinem Weg zur photoempfindlichen Trommel, so blinkt die Lampe 67. Ein Papierstau auf dem Weg von der photoempfindlichen Trommel zur Bildfixiereinrichtung verursacht ein Blinken der Lampe 68. Ein Stau des Papiers in der Nähe der Bildfixiereinrichtung führt zum Blinken der Lampe 69. Dabei kann jeweils kein neuer Druck- oder Kopiervorgang ausgelöst werden. In diesem Fall wird die Sperrung des Druck- oder Kopiervorganges durch das Öffnen der Tür des Hauptkörpers des Druck- oder Kopiergeräts zur Herausnahme des gestauten Papiers, Drücken der Rückstelltaste 47 im Hauptkörper und Schließen der Tür aufgehoben.
Ein variabler Schiebewiderstand 77 dient dem Variieren der Druck- oder Kopierdichte. Die Druck- oder Kopierdichte wird eingestellt, indem die Lichtmenge der Halogenlampe 16 durch die Variation der Stromstärke in dieser Lampe mit dem variablen Widerstand eingestellt wird.
Steuereinrichtung
In Fig. 3 ist ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung für ein Ausführungsbeispiel des Druck- oder Kopiergeräts. In diesem Ausführungsbeispiel werden zwei Zentraleinheiten (Mikrocomputer auf einem Chip) für den Steuerabschnitt der Prozeßeinrichtung benutzt, von welchen einer hauptsächlich der Ablaufsteuerung, z. B. der Steuerung des Vorganges beim Druck- oder Kopierprozeß dient, während der andere der Echtzeitsteuerung dient, z. B. der Segmentanzeige usw. und der Diskriminierung der Eingabe z. B. der Kopiertaste usw. Die erforderlichen Signale für die Ablauf-Zeitsteuerung werden der ersteren Zentraleinheit als Eingangssignale zugeführt, während die für die Anzeige und Eingabesteuerungen der letzteren Zentraleinheit als Eingangssignale zugeführt werden. Gewöhnlich werden beide Zentraleinheiten voneinander unabhängig betrieben. Sie sind jedoch in einigen Fällen über mehrere Leitungen miteinander verbunden, um die Durchlaufsteuerungen zu bewirken, wodurch unerwünschtes Flackern der Anzeige, das auftreten kann, wenn die gesamte Steuerung durch eine einzige Zentraleinheit ausgeführt wird, verringert werden kann, und Fehler bei der Eingabe über die Tasten vermieden werden können. Daher kann ein fehlerhaftes Arbeiten der Druck- oder Kopiersteuerung ungeachtet der Anzahl der Verbraucher und der Eingangssignale vermieden werden.
Die Zentraleinheit Q1 führt die erwähnte Echtzeitsteuerung aus und wird nachstehend Betriebssteuerungs-Rechner genannt. Die Zentraleinheit Q2 führt die erwähnte Ablaufsteuerung durch und wird nachstehend als Folgesteuerungs-Rechner bezeichnet. Mit DKY werden verschiedene Anzeigevorrichtungen und Eingabetasten bezeichnet, die auf dem Bedienungsfeld gemäß Fig. 2 angeordnet sind. Um die Funktionen einer Vielzahl von Festspeichern zu erweitern, werden die Prozeßverbraucher hauptsächlich von dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 und die Sensoren selbst von dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 überprüft. Ein Unterbrechungssignal, wie z. B. das Signal für Papiermangel usw., wird dem Betriebssteuerungs-Rechner Q2 als ein Eingangssignal zugeführt. Ein Signal, das sich auf die Beendigung der Vorgänge, wie z. B. das Signal für das Stoppen des Drucks oder Kopierens usw. bezieht, wird dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 zugeführt. Ebenso wird dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 das Sensorsignal, welches während der Wartezeit erzeugt wird, als Eingangssignal zugeführt, während das Sensorsignal, das während der Zeit der Kopierbereitschaft unwirksam ist, während der Ablaufsteuerung jedoch wirkt, dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 als Eingangssignal zugeführt wird.
Darüber hinaus weist dieses Ausführungsbeispiel eine dritte Zentraleinheit bzw. einen dritten Rechner Q3 in der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung für ihre Betriebssteuerung auf. Dieser Rechner Q3 ist mit dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 verbunden, um die Steuerung der Papierzufuhr durch die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung und die Steuerung des Druck- oder Kopiervorganges in der Prozeßeinrichtung auszuführen. Des weiteren befindet sich eine vierte Zentraleinheit bzw. ein vierter Rechner Q4 in einem Sortierer, um den Betrieb des Sortierers zu steuern, der das die Kopie tragende ausgegebene Papier bandweise faßt. Dieser Rechner Q4 ist mit dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 verbunden, damit die Steuerung der Verteilung des Papiers entsprechend der Steuerung des Druck- oder Kopiervorganges in der Prozeßeinrichtung erfolgt. Auf diese Weise wird es möglich, der Prozeßeinrichtung die verschiedensten Zusatzgeräte hinzuzufügen, so daß Endgerät-Rechner, die den Rechner der Prozeßeinrichtung als Zentrale einschließen, mit der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung, dem Sortierer, einem erweiterten Reproduktionssystem für Mikrofilm, Drucksystem (Faksimile), Datenausdrucksystem eines Großrechners usw. verbunden sind.
Steuerschaltung
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung für das Bilderzeugungsgerät, wobei Q1, Q2, Q3 und Q4 jeweils Steuerschaltungen sind, die aus bekannten Einzelchip-Mikrocomputern gebildet sind, welche jeweils den Computern bzw. Rechnern nach Fig. 3 entsprechen. Jeder dieser Computer hat einen Festspeicher (ROM), in welchem die Steuerprogramme gespeichert sind, einen Schreib-Lese-Speicher (RAM), der zeitweilig Steuerdaten wie Kennungen usw., Eingabedaten wie Druck- oder Kopiereinstellzahlen usw., Ausgabedaten wie Ablauffolge-Betriebsdaten, Anzeigen usw. speichert, ein Zwischenspeicherungs-Register (I/O) zur Eingabe von Druck- oder Kopiereinstellzahlen usw. mittels Tasten in die Zentraleinheit (CPU) als Eingangssignale und Abgabe von Verbraucher-Betriebssignalen wie Trommelmotor-Betriebssignalen als Ausgangssignale und einen Rechenverarbeitungsabschnitt bzw. ein Rechenleitwerk (ALU), das durch Auslesen von Eingabedaten aus den Eingängen der Zentraleinheit zum Speichern und Unterscheidung derselben in dem Schreib-Lese-Speicher ein vorbestimmtes Ausgangssignal aus einem Ausgangskanal erzeugt. Diese Speicher, das Zwischenspeicherungsregister und das Rechenleitwerk sind in einem einzigen Halbleiterelement ausgebildet. Der Festspeicher in dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 ist ein Masken-Festspeicher mit einem unveränderbaren Inhalt, in welchem die in den Flußdiagrammen der Fig. 15-1 bis Fig. 15-3 gezeigten Steuervorgänge wie die Tasteneingabe, die dynamische Segment-Anzeige, die Überprüfung, die Störung, die Umsetzung, die Ablauffolge-Beurteilung usw. codifiziert und gespeichert sind. Der Festspeicher in dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 ist ein Masken-Festspeicher mit unveränderbarem Inhalt, in dem die in dem Flußdiagramm der Fig. 16 gezeigten Steuervorgänge (wie die Trommeltaktzählung, die Erfassung von Störungen, Schrägbewegung und anderen Störungen bei der Papierzufuhr usw.) und die Zeitsteuerungsdaten (wie diejenigen für das Ein- und Ausschalten von Prozeß-Verbrauchern, die als Norm für die Erfassung von Störungen bei der Papierzufuhr dienende Trommeltaktanzahlen usw.) codifiziert und gespeichert sind. Ferner ist der Festspeicher in dem Rechner Q3 der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung ein Masken-Festspeicher gemäß den vorstehenden Ausführungen, in welchem die in dem Flußdiagramm der Fig. 17 gezeigten Steuervorgänge (wie die Papierzufuhr, der Papierausstoß usw.) codifiziert und gespeichert sind.
Bei jedem Rechner bezeichnen IN Eingabekanäle für die Eingabe von Befehlsdaten und Ermittlungsdaten in die Zentraleinheit, OUT Ausgabekanäle zur Abgabe von Steuerdaten-Ausgangssignalen und INT einen Eingabeunterbrechungs-Kanal, mit dem das Hauptprogramm unterbrochen und ein Unterbrechungsprogramm ausgeführt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Eingang INT zur Zählung der Trommeltaktanzahl verwendet.
101 bezeichnet eine Matrixschaltung (Multiplexer) für die Eingabe von Eingangsdaten aus sechzehn Bedienungstasten in Eingänge des Betriebssteuerungs-Rechners Q1, wobei für diese Eingabe als Ausgangssignal an den Ausgängen 13 bis 16 des Rechners Q1 ein Abfragesignal (Ziffernstellen-Umschalt-Signal) erzeugt wird. 0 bis 9 sind Kontakte der Zifferntastatur; C, STOP, INTERRUPTION, COPY, UP und DOWN sind Kontakte für die Löschtaste, die Stopptaste, die Unterbrechungs- bzw. Einschubkopiertaste, die Kopiertaste, die Wähltaste für die obere Kassette und die Wähltaste für die untere Kassette. Diese Kontakte werden durch Drücken der betreffenden Tasten geschlossen.
Q4-1 bis Q4-3, Q5-1 bis Q5-4 und Q6-1 sowie Q6-2 sind UND-Glieder für die Eingabe jeweiliger Sensor-Eingangssignale in den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 in der Weise, daß die später beschriebene Überprüfung erfolgt. Q3-1 bis Q3-4 sind UND-Glieder zur Eingabe eines Störungsermittlungs-Eingangssignals mittels des Folgesteuerungs-Rechners Q2 in den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 zur Anzeigen-Korrektur.
102 bezeichnet eine bekannte 7-Segment-Anzeigevorrichtung, die mit Segment-Leuchtdioden aufgebaut ist und die vier Ziffernstellen hat, die den Anzeigevorrichtungen 72 und 73 entsprechen.
103 bezeichnet einen Segment-Decodierer zur Code-Umsetzung für die Anzeige. Ohne gegenseitige Ausgabezeit-Überlappung werden wiederholt als Impulsausgangssignale Abfragesignale 13 bis 16 erzeugt, die die dynamische Eingabe und Anzeige herbeiführen. Beispielsweise bedeutet die Eingabe eines Eingangssignals "1" in den Eingang Null zum Zeitpunkt der Erzeugung eines Ausgangssignals "1" an dem Ausgang 14, daß die Ziffer "4" in der Zehner-Tastatur eingeschaltet ist. Das Abfragesignal für diese Tasten wird auch als Eingangssignal in die jeweilige Ziffernstelle der Segment-Anzeigevorrichtung 102 eingegeben, um damit beispielsweise mit einem Signal aus dem Ausgang 14 und Signalen 1, 1, 1, 0 aus den jeweiligen Ausgängen 9, 10, 11 und 12 bei der bestehenden Abfrageimpuls-Zeit an der zweiten Ziffernstelle in der Einstellanzahl-Anzeigevorrichtung eine Ziffer "7" anzuzeigen.
Diese Anzeigevorrichtung erfährt Anzeigeänderungen im Ansprechen auf die Zifferntasten, die Start- bzw. Kopiertaste, die Stopptaste, die Einschubkopier-Taste, die Prozeß-Zeitsteuerung usw. Falls beispielsweise auf 23 Blätter kopiert werden soll, wird zuerst der Stromversorgungsschalter SW2 bzw. MSW eingeschaltet, woraufhin die Einstellanzahl-Anzeigevorrichtung 72 und die Kopienanzahl-Anzeigevorrichtung 73 jeweils "01" bzw. "C0" anzeigen. Darauffolgend zeigen entsprechend dem aufeinanderfolgenden Drücken der Tasten 2 und 3 diese Anzeigevorrichtungen "03" und "00" und danach "23" und "00" an. Wenn die Kopierstart-Taste bzw. Kopiertaste gedrückt wird, verbleiben die Anzeigevorrichtungen bei der Anzeige von "23" und "00". Wenn sich bei der ersten Kopie das optische System zurückbewegt, zeigen die Anzeigevorrichtungen "23" und "01" an. Danach zeigen bei jeder Rücklaufbewegung in der Anzahl n die Anzeigevorrichtungen die Code-Zahlen "23" und "n" an; wenn das 23. Blatt zugeführt ist, zeigen sie "23" und "23" an. Wenn vor Abschluß des Kopiervorgangs die Kopiertaste nicht wieder gedrückt wird, endet der Kopiervorgang, wonach die Anzeigevorrichtungen "01" und "00" anzeigen. Wenn jedoch die Kopiertaste gedrückt wird, zeigen auf dieses Einschalten der Taste hin die Anzeigevorrichtungen "23" und "00" an.
Wenn im Zuge des vorstehend angeführten Druck- oder Kopiervorgangs die Einschubtaste 55 gedrückt wird, sobald auf dem 10. Blatt kopiert worden ist, wechseln die Anzeigen der Anzeigevorrichtungen von "23" und "10" auf "01" und "00". Auf ein weiteres Drücken der Zifferntaste "5" hin zeigen die Anzeigevorrichtungen "05" und "00" an, wobei durch Drücken der Start- bzw. Kopiertaste der Druck- oder Kopiervorgang für fünf Blätter eingeleitet wird. Durch eine Rücklaufbewegung des optischen Systems wird "05" und "01" angezeigt. Wenn sich das optische System fünfmal zurückbewegt, werden "05" und "05" angezeigt, wonach automatisch an den Anzeigevorrichtungen die vorangehende Anzeige "23" und "10" erscheint. Danach werden mittels der Betätigung der Kopiertaste aufeinanderfolgend "23" und "11" bis "23" und "23" angezeigt.
Wenn während des Einschubkopierens für fünf Blätter die Stopptaste 56 gedrückt wird, wird das Einschubkopieren beendet und es werden die vor dem Einschubkopieren bestehenden Zahlen "23" und "10" an den Anzeigevorrichtungen angezeigt, wonach durch Drücken der Kopiertaste der Druck- oder Kopiervorgang für die restlichen Kopien ausgeführt wird.
Eingabevorgang
Der Stromversorgungsschalter MSW wird geschlossen. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Temperatur der Bildfixier-Heizvorrichtung niedriger als ein eingestellter Temperaturwert ist, leuchtet die Wartelampe 75 auf. Der Bildvorlagen-Deckel 226 wird angehoben und eine Bildvorlage auf den Glastisch mit ihrer Vorderfläche nach unten aufgelegt und auf die richtigen Formatanzeiger an dem Tisch bzw. der Auflageplatte 14 ausgerichtet.
Mittels der Kassetten-Wahltasten 52 oder 53 wird die verwendete Papierzufuhr-Kassette gewählt (nämlich die obere oder die untere Kassette). Wenn der Stromversorgungsschalter MSW ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird, wird daraufhin automatisch die untere Kassette gewählt. Es ist daher zweckdienlich, wenn die Kassette für das am häufigsten benützte Papier in die untere Halterung eingesetzt wird. Auch nach Ablauf von 30 Sekunden nach Beendigung des Druckens oder Kopierens erfolgt eine Rückstellung auf die untere Kassette.
In Abhängigkeit von dem Bild auf der Vorlage wird der Druck- oder Kopierdichte-Schiebewiderstand 77 betätigt (wobei "5" Normaldichte, "9" stärkste Dichte und "1" schwächste Dichte bedeutet). Mittels der Zifferntastatur 50 wird die erforderliche Anzahl von Kopieblättern (1 bis 99 Blättern) eingestellt, was durch die Kopieblattanzahl-Anzeigevorrichtung 72 bestätigt wird; danach wird die Kopiertaste 54 gedrückt. Falls selbst durch Drücken der Zifferntastatur keine Blattanzahl einstellbar ist oder die Einstellanzahl irrtümlich eingestellt wurde, wird die Löschtaste 51 gedrückt, woraufhin "01" und "00" angezeigt wird und danach erneut die Zifferntastatur betätigt wird.
Nach Beginn des Druck- oder Kopiervorgangs kann während einer Zeitdauer vom Einschalten der Bildvorlagen-Ausleuchtlampe an bis zur Rückwärtsbewegung des optischen Systems für die letzte Kopie keine Änderung durch Drücken der Löschtaste, der Zifferntastatur und der Wähltasten für die obere bzw. die untere Kassette herbeigeführt werden.
Wenn während des Druck- oder Kopiervorgangs die Anzeigelampe zur Anzeige des Aufbrauchs des Papiers in der Papier-Kassette aufleuchtet und der Druck- oder Kopiervorgang angehalten wird, wird die Kassette mit Kopierblättern nachgefüllt, die Kassette wieder in das Geräte-Hauptgehäuse eingesetzt und die Kopiertaste gedrückt, woraufhin selbsttätig die verbleibende Anzahl von Blättern kopiert wird.
Falls während des kontinuierlichen Druckens oder Kopierens der Druck- oder Kopiervorgang angehalten werden muß, wird die Kopier- Stopptaste gedrückt, wodurch der Vorgang nach Abschluß des gerade ablaufenden Druck- oder Kopiervorgangs endet. Die Kopienanzahl- Anzeige an der Anzeigevorrichtung verbleibt auf derjenigen für die bisher kopierte Anzahl.
Wenn als nächstes die Kopiertaste gedrückt wird, beginnt die Kopienanzahl-Anzeige von "00", so daß automatisch die eingestellte Blattanzahl kopiert werden kann.
Im Falle des Einschubkopierens werden der vorstehend genannte Betriebsvorgang und die vorstehend genannte Anzeige herbeigeführt. Durch Drücken der Einschubtaste werden die Kopienanzahl, die Einstellanzahl und das gewählte Kassetten-Fach zu diesem Zeitpunkt in dem Schreib- Lese-Speicher der Zentraleinheit eingespeichert. Bei dieser Unterbrechung wird zum Wechseln der Bildvorlage der Bildvorlagen-Deckel angehoben, die Einstellanzahl eingestellt und das Kassettenformat (bzw. das Kassetten- Fach) gewählt (wobei das gewählte Fach und das Kassettenformat der Kassette in diesem Fach angezeigt werden). Sobald die vorbestimmte Anzahl von Einschub-Kopiervorgängen abgeschlossen ist, kehrt der Anzeigeinhalt an den Anzeigevorrichtungen automatisch auf die Zahlen zurück, die in den Speicher zurückgestellt wurden. Ferner zeigt die Kassettenformat-Anzeigevorrichtung das ursprüngliche Fach bzw. Deck oder das Papierformat an.
Wenn es gewünscht ist, den Druck- oder Kopiervorgang während des kontinuierlichen Kopierens anzuhalten, wird die Stopptaste gedrückt, woraufhin nach Abschluß des gerade ablaufenden Druck- oder Kopiervorgangs der Druck- oder Kopiervorgang beendet wird. Bei der Rückwärtsbewegung des optischen Systems oder nach der Rückwärtsbewegung desselben kehren sofort die Anzeigen über die Kopien-Einstellanzahl, das Papierformat und die gewählte Kassette auf diejenigen vor der Unterbrechung zurück. Wenn während des Einschubkopierens die Einschubtaste gedrückt wird, geschieht überhaupt nichts.
Nach Rückkehr der Kopien-Einstellanzahl auf die ursprüngliche ist folgendes möglich:
  • 1) Wenn die Einschubtaste gedrückt wird, wird erneut das Einschubkopieren möglich;
  • 2) wenn die Löschtaste gedrückt wird, werden die Anzeigevorrichtungen auf "01" und "00" gelöscht; und
  • 3) wenn die Stopptaste gedrückt wird, erfolgt keine Änderung der Anzeige der Kopieblattanzahl, obgleich dann, wenn die Kopiertaste gedrückt wird, die Anzeige der Kopierblattanzahl von "00" an beginnt.
Kennungen des Betriebssteuerungs-Rechners Q1
Nachstehend werden die Kennungen erläutert, die in den festgelegten Adressen in dem Schreib-Lese-Speicher des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 gesetzt werden (d. h., bei denen der Code "1" festgelegt wird). Die Kennungen dienen dazu, das Fortschreiten der Steuerschritte bei der Ausführung des Flußdiagramms nach Fig. 15 festzulegen, und werden nachstehend mit "F/" abgekürzt.
Kennungen H0 bis H5 sind Ziffernstellen-Signal-Umschaltkennungen, die entsprechend den Ausgangssignalen aus den Ausgängen 13 bis 19 gesetzt und rückgesetzt werden. F/JAM ist eine Störungs-Kennung, die gesetzt wird, wenn eine Papierstörung bzw. -stauung ermittelt wird, während F/Full gesetzt wird, wenn die Kassette Vollformat-Papier enthält. Diese Kennung bedeutet im Rücksetzzustand, daß die Kassette Halbformat-Papier enthält. F/STOP ist eine Stopp-Kennung, die gesetzt wird, wenn der Ablauffolgevorgang in dem Anhalte-Betriebszustand ist (d. h. das Papier ausgegangen ist, ein Papierstau besteht oder dgl.). F/COPY ist eine Kopier-Kennung, die gesetzt ist, bis nach Abschluß des Druck- oder Kopiervorgangs das optische System seine Rückwärtsbewegung bei der Einstellanzahl von Blättern beginnt. F/DF ist eine Kennung, die während einer Periode vom Beginn des Druck- oder Kopiervorgangs an bis zum Abschluß mittels der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung gesetzt ist.
F/A, F/B und F/C sind jeweils Kennungen, die in den jeweiligen Abschnitten (d), (c) und (a) in Fig. 15.3 zu setzen sind. F/D ist eine Kennung, die zum Abschluß des Druck- oder Kopiervorgangs gesetzt und nach Ablauf von 30 Sekunden vom Abschluß an rückgesetzt wird. F/E wird während der Folge- bzw. Nachdrehung gesetzt. F/F wird während der Nachdrehung nach Abschluß des Druck- oder Kopiervorgangs für die Einstellanzahl von Blättern gesetzt. F/G wird in dem Abschnitt (b) in Fig. 15-3 gesetzt. F/H ist eine Kennung, die gesetzt wird, wenn das Kopierstart-Eingangssignal eingegeben wird. F/INT wird gesetzt, wenn in dem Abschnitt (d) in Fig. 15-3 die Einschubtasten-Eingabe eingegeben wird. F/INT′ ist eine Kennung, die gesetzt wird, wenn während des Druck- oder Kopiervorgangs die Einschubtasten- Eingabe eingegeben wird. F/OVF wird gesetzt, wenn die Tasteneingabe zweimal erfolgt (wobei F/OVF′ die Kennung für die Zeit nach der Einschubtastenbedienung ist). F/INTL wird gesetzt, wenn ein Eingangssignal "1" eingegeben wird (wobei F/INTL′ die Kennung für den Zeitraum nach der Einschubtastenbedienung ist). F/UP, DOWN wird gesetzt, wenn die obere Kassette bestimmt wird. F/KEY1 bis F/KEY4 werden gesetzt, wenn die Tasteneingabesignale eingegeben werden. Die Rücksetz-Zeitsteuerung für eine jede Kennung ist aus dem Flußdiagramm in Fig. 15 ersichtlich. Der Schreib-Lese-Speicher RAM enthält einen Abschnitt zum Speichern der Kopien-Einstellanzahlen in 8-Bit-Form (der "Zähler SET" genannt wird), einen Abschnitt zum Zählen und Speichern der Anzahl kopierter Blätter in 8-Bit-Form (der "Zähler COPY" genannt wird), einen Abschnitt zum Zählen und Speichern der Trommeltaktimpulse CL in 8-Bit-Form (der "Zähler CNT" genannt wird), einen Summer-Zähler L und weitere.
Zeitdiagramm für den Folgesteuerungs-Rechner Q2
Die Fig. 5-1 und 5-2 sind Zeitdiagramme für die Steuersignale, Erfassungssignale usw. in der Schaltung nach Fig. 4. Diese Zeitdiagramme geben den Betriebszustand eines zu steuernden Objekts und der Detektoren zum Zeitpunkt hohen Pegels an und beziehen sich auf den Folgesteuerungs- Rechner Q2. Das Zeitdiagramm in Fig. 5-1 zeigt den Fall dreier kontinuierlicher Druck- oder Kopiervorgänge in Halbformat, während das Zeitdiagramm in Fig. 5-2 den Fall zweier kontinuierlicher Druck- oder Kopiervorgänge in Vollformat zeigt.
S1 bis S15, OHP und RG entsprechen den Ausgangs- und Eingangssignalen des Folgesteuerungs-Rechners Q2 in Fig. 4, während CL, CPOS-A, -B und -C den Eingangssignalen des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 entsprechen. CL₁ und CL₂ geben die Betriebszustände der Vorlaufkupplung bzw. der Rücklaufkupplung an. COPY bezeichnet einen Zähler-Speicherstand für die Kopienanzahl in dem Schreib- Lese-Speicher RAM, wobei die Zahlenangaben in der Zeichnung die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kopienanzahlen bezeichnen. Diese Kopienanzahlen werden an der Anzeigevorrichtung 73 angezeigt. Zeitgeber T₂ und T₆ dienen zur Bestimmung des Papiererfassungszeitpunkts zum Ermitteln eines Papierstaus an einer jeweiligen Stelle in dem Papiertransportweg. T₁ ist ein Zeitgeber-Zähler zur Überprüfung einer Verzögerungs-Störung bis zu dem Ausstoß- Sensor 40 mit einer Zeitgabe "2" in der Zeichnung. T₃ ist ein Zeitgeber-Zähler zur Prüfung einer Stillstand- Störung an dem Sensor 40 mit der Zeitgabe "1". T₄ ist ein Zeitgeber-Zähler zur Prüfung einer Schrägbewegung mittels der Papierzufuhr-Sensoren 36 und 37. T₅ ist ein Zeitgeber- Zähler zur Prüfung einer Verzögerungs-Störung bis hin zu dem Bildübertragungs-Sensor 35 mit der Zeitgabe "3". Für diese Zeitgeber-Zähler wird ein Teil des Schreib-Lese- Speichers in dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 verwendet. Die Ziffernangaben in Fig. 5-2 sind Zählstände für den Trommeltakt CL, die durch den Ablauffolge-Zähler CNT in dem Schreib-Lese-Speicher RAM und die vorstehend genannte Zeitgeber-Zähler T₂ bis T₅ erzielt werden. Diese Impulszählvorgänge werden mittels des später beschriebenen Programmablaufs entsprechend den Flußdiagrammen vorgenommen.
In Fig. 4 dient das Ausgangssignal S1 des Folgesteuerungs- Rechners Q2 zum Ein- und Ausschalten eines (nicht gezeigten) Hauptmotors, der die photoempfindliche Trommel 11 drehend antreibt. Dieses Signal S1 wird für den Antrieb des Motors über eine Treiberschaltung 400 in Fig. 14-1 als Eingangssignal in eine Motorschaltung M1 bekannter Art eingegeben. Das Signal S2 dient zum Einschalten eines Solenoids, das bewirkt, daß die ständig drehende Papierzufuhr-Walze 28-1 oder 28-2 auf die Kassette abgesenkt wird. Dieses Signal S2 wird über eine Treiber- Schaltung 401 nach Fig. 14-1 als Eingangssignal in das Solenoid SL eingegeben. Die Signale S3 und S4 dienen zum Einschalten der Kupplungen für die Drehung der ersten Ausricht-Walzen 29-1 und 29-2 bzw. der zweiten Ausricht- Walze 30. Diese Signale werden über Treiber-Schaltungen 402 bzw. 403 nach Fig. 14-1 als Eingangssignale in die Kupplungen C1 bzw. C2 eingegeben. Das Signal S5 dient zum Schalten der Halogen- bzw. Ausleucht-Lampe 16 und wird über eine Treiber-Schaltung 404 nach Fig. 14-5 in einen Triac TrC eingegeben. Die Signale S6 und S7 dienen zum Einschalten der Kupplungen CL1 bzw. CL2, die die Hin- und Herbewegung des optischen Systems 15, 16 und 17 mittels des Hauptmotors herbeiführen. Diese Signale werden über Treiber-Schaltungen 405 bzw. 406 in Fig. 14-1 als Eingangssignale in die Kupplungen CL1 bzw. CL2 eingegeben. Ein Signal S12 dient für den Drehantrieb eines Rührmotors zum Umrühren des Toners in der Entwicklungsvorrichtung 25 und wird über eine Treiber- Schaltung 407 als Eingangssignal in die Motorschaltung M2 eingegeben. Die Signale S8 und S9 dienen zum Einschalten der Löschlampe 224 bzw. der Totalbelichtungslampe 24 und werden als Eingangssignale in eine (nicht gezeigte) Lampenschaltung bekannter Art eingegeben. Das Signal S10 dient zum Verändern des Entladungszustands des Wechselstrom- Koronaladers bzw. Sekundärladers 23 und wird als Eingangssignal in einen bekannten Schaltkreis zum Ein- und Ausschalten einer an das Gitter des Laders anzulegenden Spannung eingegeben. Durch Einschalten der Kopiertaste erfolgt die Entladung in Aufeinanderfolge stufenweise von einer geringen Spannung an bis zu einer vorbestimmten Spannung. Zum Abschluß des Kopiervorgangs wird der entgegengesetzte Betriebsvorgang herbeigeführt, wonach schließlich die Spannung bis auf Null herabgesetzt wird. S11 ist das Signal zum Ein- und Ausschalten eines Hochspannungstransformators für die Ansteuerung des Wechselstrom- Vorentladers 222, des Primärladers 22 und des Bildübertragungs- Laders 31. Das Signal wird als Eingangssignal in einen bekannten Schaltkreis zum Ein- und Ausschalten der Primärseite des Transformators eingegeben. S13 ist das Signal zur Steuerung der Erfassungs-Betriebsvorgänge der Oberflächenpotential-Meßvorrichtung 41 und wird als Eingangssignal in die Detektorschaltung der Potential- Meßvorrichtung nach Fig. 14-4 eingegeben. S14 ist ein Entwicklungs-Vorspannungs-Signal zur Steuerung der an die Entwicklungsvorrichtung anzulegenden Vorspannung. Dieses Signal ist mit dem Rühr-Signal S12 synchronisiert und wird als Eingangssignal in einen Schalter zum Umschalten der Vorspannung eingegeben. Das Hauptmotor- Signal S1 dient auch als Betriebssignal für die Vorbelichtungslampe 223, als Betriebssignal für alle Lüftermotoren, als Betriebssignal für die Primärseite des Hochspannungs-Wechselstrom-Transformators und als Entwicklungs- Vorspannungs-Betriebssignal. WTD an dem Ausgang 12 ist das Signal zum Einschalten der Wartelampe 75. HLM an der photoempfindlichen Trommel 11 ist ein Signal, das die Halogen-Lampe abschaltet, wenn diese abnormal aufleuchtet. Dieses Signal wird als Eingangssignal an einen Schaltkreis bekannter Art zum Einschalten der Wartungs-Ruflampe 59 sowie zugleich an die Leuchtdiode F in dem Gehäuse angelegt. Die Ausgänge 15 bis 18 ergeben jeweils Signale für das Ein- und Ausschalten der Anzeigelampen 69, 68, 67 und 66, wenn ein Papierstau an dem Papierausstoß-Abschnitt, dem Bildfixier-Abschnitt, dem Bildübertragungs-Abschnitt bzw. dem Papierzufuhr-Abschnitt ermittelt worden ist. Diese Signale werden als Eingangssignale an Anzeigelampen-Ein- und -Ausschaltkreise bekannter Art sowie die an die Eingänge 0 bis 3 des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 angeschlossenen UND-Glieder Q3-1 bis Q3-4 angelegt, so daß korrigierend jeweils die Blattanzahl mittels der Anzeigevorrichtung 102 (73) nach der betrieblichen Verarbeitung der Anzahl festsitzender Blätter angezeigt wird.
Die Eingangssignale OHP und RG des Folgesteuerungs- Rechners Q2 sind die Signale zur Ermittlung der Anhaltestellung und der Registrier- bzw. Ausrichtstellung aus den vorangehend genannten Hall-Elementen 38 bzw. 39 und werden bei der Hin- und Herbewegung des optischen Systems gewonnen. Andererseits sind CPOS-B bzw. -C Papierermittlungssignale aus dem Papier-Sensor 35 an dem Bildübertragungsabschnitt bzw. dem Papier-Sensor 40 an dem Papierausstoß- Abschnitt. SWS ist ein Schaltersignal, das den Ein- oder Ausschaltzustand des Türschalters und des Hauptschalters erfaßt und das aus einem Transistor Tr3 in Fig. 9 gewonnen wird. CPOS1 ist ein Papierermittlungssignal aus dem Sensor 36-1 oder 37-1 und dient als Bezugssignal zur Ermittlung einer Schrägbewegung des Papiers an dem Papierzufuhr-Sensor. CPOS2 und 3 sind jeweils Papierermittlungssignale, die als Eingangssignale aufeinanderfolgend von den anderen Sensoren 36-2 und 36-3 bzw. 37-2 und 37-3 eingegeben werden. RS ist ein von dem Störungs-Rückstellschalter 47 erzeugtes Signal zum Aufheben des durch den Papierstau oder andere Störungen hervorgerufenen Sperrzustands für den Druck- oder Kopiervorgang. Dieses Signal wird aus der in Fig. 7 gezeigten Schaltung gewonnen. WTS ist ein Signal, das die Reproduktion unterbindet, bis die Bildfixier-Heizvorrichtung eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat, und das aus einer Temperaturermittlungsschaltung nach Fig. 6 gewonnen wird. Diese Schaltung erzeugt auch das Ausgangssignal WTD zum Einschalten der Wartelampe. Kassettensignale bis sind Signale, die zur Feststellung des Einschiebens oder Herausziehens der Kassette und des Formats derselben aus dem Schalter 42 bzw. 43 beim Einschieben der Kassette erzielt werden. Diese Signale werden auch als Eingangssignale in die Schaltung nach Fig. 12 eingegeben. PEP ist ein Ermittlungssignal, das das Fehlen von Papier in der Kassette angibt und das in die Lichtempfangsvorrichtung bzw. den Sensor 44-2 oder 45-2 eingegeben wird. DCP ist ein Trommeltakt-Ermittlungssignal, das auf den Wiederholungsimpulsen aus dem Lichtempfangselement bzw. Sensor 11b beruht. Diese Ermittlungssignale werden aus der in Fig. 8 gezeigten Schaltung gewonnen. Das Eingangssignal (Papierausstoß- Signal) CPOS-C des Folgesteuerungs-Rechners wird auch als Eingangssignal in den Sortierer-Rechner Q4 eingegeben und zur Steuerung der Verteilungsbehälter (Fächer des Sortierers) verwendet. Ferner wird ein Bereitschaftssignal aus dem Sortierer-Rechner Q4 als Warteeingangssignal WTS beim Anschluß des Sortierers so eingegeben, daß der Druck- oder Kopiervorgang mit dem für das das Bild tragende Papier aufnahmebereiten Sortierer begonnen werden kann.
Ein Ausgangssignal BZ des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 ist ein Summerton-Signal zur Erzeugung der Schwingungs- bzw. Summtöne bei jeder Eingabe mittels der Tasten-Matrix 101. Dieses Signal wird als Eingangssignal in eine Summer- Schwingschaltung bekannter Art eingegeben. IRD ist ein Signal, das die Anzeigevorrichtung einschaltet, wenn die Kopier-Unterbrechungs- bzw. Einschub-Taste 55 betätigt wurde; OFD ist ein Signal, das die Anzeigevorrichtung einschaltet, wenn die Bildvorlage auf die Auflageplatte 14 aufgelegt wurde; CHD ist ein Signal zum Einschalten des Prüfschalters 49 bei dessen Betätigung. Diese Signale werden als Eingangssignale in Leuchtdioden-Schaltkreise bekannter Art eingegeben. CHEC ist ein Signal für die Überprüfung eines jeden der vorstehend genannten Sensoren und wird als Eingangssignal in die UND-Glieder Q6-1 und Q6-2 eingegeben. DFE ist ein Freigabe-Signal, das die Betriebsbereitschaft der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung anzeigt und das als Eingangssignal in den Transportvorrichtungs-Steuerungs-Rechner eingegeben wird. UL ist ein Signal zum Umschalten des Kassettenfachs für die Papierzufuhr und wird als Eingangssignal in die Kassetten-Steuerschaltung nach Fig. 12 eingegeben. STAT ist ein Kopierstartsignal aus der Kopiertaste usw. und wird als Eingangssignal in den Eingang Null des Folgesteuerungs- Rechners Q2 eingegeben.
CAL ist ein Eingangssignal des Betriebssteuerungs- Rechners Q1 und wird in diesen dann eingegeben, wenn verschiedenartige Belastungen und abnormale Zustände in den Schaltungen ermittelt worden sind. Dieses Signal wird für die Tasteneingabe und die Unterbrechung des Druckens oder Kopierens verwendet und aus der in Fig. 14-1 gezeigten Schaltung gewonnen. STB ist ein Bereitschaftssignal, das anzeigt, daß die Vorbereitung in der automatischen Vorlagen- Transportvorrichtung abgeschlossen worden ist. Dieses Bereitschaftssignal wird aus dem Transportvorrichtungs- Steuerungs-Rechner Q3 erzielt. OB ergibt ein Eingangssignal "0", wenn zur Prüfung der auf die Auflageplatte aufgelegten Bildvorlage der Bildvorlagen-Deckel angehoben wird; SIZ ist ein Signal zur Erfassung des Formats der für die Reproduktion verwendeten Kassette (d. h des Vollformats oder des Halbformats). Diese Signale werden aus der in Fig. 12 gezeigten Schaltung gewonnen und zur Korrektur der Anzeige verwendet. CHE ist ein Eingangssignal "0", wenn zur Prüfung der Sensoren zu einer festgelegten Zeit der Prüfschalter 49 eingeschaltet ist. Ferner werden die Ausgangssignale S8 (Löschlampensteuerung), S10 (Wechselstrom-Transformator-Ausgangssteuerung) und S11 (Transformator-Primärseiten-Steuerung) des Folgesteuerungs-Rechners Q2 als Eingangssignale für die Folgebetriebsart-Steuerung, die Tasteneingabesteuerungs- Anzeigesteuerung, die Störungs-Subtraktion usw. in den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 eingegeben.
Festspeicher für die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung
An dem Transportvorrichtungs-Steuerungs-Rechner Q3 sind MOD und STOP Signale aus dem Betriebsartschalter bzw. der Stopptaste, während 84S, 85S, 90S und 91S Signale aus den betreffenden Vorlagen-Sensoren nach Fig. 12 sind. Diese Signale werden zusammen mit dem Freigabe- Signal DFE aus dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 als Eingangssignale in den Transportvorrichtungs-Rechner Q3 eingegeben. STB ist das Transportvorrichtungs-Bereitschaftssignal; SM, FEM und PLS sind jeweils Steuersignale für einen Einstellvorrichtungs-Motor zum Antrieb des Transportbands 89, einen Zuführungs-Motor für den Antrieb der Walzen 87 und 88 und einen Plunger zum Auf- und Abwärtsbewegen der Stoppeinrichtungs-Klinke 86; DFJ ist ein Störanzeigesignal. Die Sensoren, Motoren und die Anzeigeschaltung für die zugeordneten jeweiligen Eingangs- und Ausgangssignale entsprechen den im vorstehenden genannten.
Zusätzliche Schaltungen
Die Wartesignal-Generatorschaltung nach Fig. 6 wird mit dem Hauptschalter zu Beginn der Erwärmung der Walzen- Heizvorrichtung eingeschaltet. Wenn der Temperaturfühler bzw. Thermistor 46 erfaßt, daß die Walzen-Oberflächentemperatur niedriger als eine vorbestimmte Temperatur ist, erzeugt ein Vergleicher OP ein Ausgangssignal "0". Aufgrund dessen bleibt ein Thyristor SCR im Ausschaltzustand, so daß die jeweiligen Eingänge eines Schaltglieds G1 die Pegel "1" bzw. "0" annehmen, wodurch das Schaltglied an seinem Ausgang das Wartesignal WTD erzeugt. Wenn der Thermistor erfaßt, daß die Temperatur der Bildfixier- Walzenheizvorrichtung den vorbestimmten Wert erreicht hat, wird durch ein Ausgangssignal aus dem Vergleicher der Thyristor durchgeschaltet, wodurch der Ausgang des Schaltglieds G1 den Pegel "1" annimmt. Wenn danach der Schlüsselschalter oder Schlüsselzähler ausgeschaltet wird, erzeugt das Schaltglied G1 ein Ausgangssignal mit dem Pegel "0", um damit das Druck- oder Kopiergerät in dessen Wartezustand zu versetzen.
Die Fig. 7 zeigt die Störungsrückstellschaltung und die Prüfschalter-Schaltung. Wenn gemäß dieser Figur der Rücksetz- bzw. Rückstellschalter 47 eingeschaltet wird, nimmt zur Erzeugung des Rückstellsignals das Signal RS den Pegel "0" an. Wenn der Prüfschalter 49 geschaltet wird (Kontaktseite NO), wird das Prüfsignal CHE ("1") erzeugt und das Signal RS auf "0" gebracht. Das heißt, der Prüfvorgang wird mit eingeschalteter Störungsrückstellung ausgeführt, nämlich mit gesperrter Störungs- Ermittlung.
Die Fig. 8 ist eine Schaltung zur Erzeugung unterschiedlicher Ermittlungssignale aus dem Papier-Sensor, dem Registrier- bzw. Ausricht-Sensor usw. Die Schaltung bewirkt, daß die Ausgangssignale aus der jeweiligen Lichtempfangsvorrichtung (35, 36, 37, 40, 44-2, 45-2 usw.) oder dem jeweiligen Hallelement (38, 39, 48 usw.) mittels eines Transistors Tr₁ invertiert werden und als Ermittlungssignal zu einem Signal "0" umgesetzt werden.
Die Fig. 9 zeigt die Stromversorgungs-Überwachungsschaltung, in welcher DSW einen Schalter bezeichnet, der durch Öffnen einer Hauptgehäuse-Tür in seine dargestellte Stellung gebracht wird; MSW ist der Hauptschalter, der durch Ausschalten in die dargestellte Stellung gebracht wird; ST₁ und ST₂ sind Stabilisierungsschaltungen bekannter Art, die die Ausgangsspannungen von Transformatoren T₁ bzw. T₂ für die Spannungsabsenkung gleichrichten, glätten und stabilisieren; FS₁ und FS₂ sind Sicherungen. Wenn der Netzstecker an die Wechselstromversorgung angeschlossen ist, erzeugt der Transistor Tr₃ das Ausgangssignal SWS ("0"), um damit den Stromversorgungs-Einschaltzustand beim Einschaltzustand der Schalter MSW und DSW anzuzeigen. Wenn beim Auftreten des Papierstaues der Tür- Schalter DSW oder der Hauptschalter MSW ausgeschaltet wird und das Signal SWS den Pegel "1" annimmt, wird durch Betätigung eines Relais K1 die Stromversorgung der Stabilisierschaltung ST₂ umgeschaltet, um diese unabhängig vom Ausschaltzustand der Stabilisierschaltung ST₁ durchgehend eingeschaltet zu halten. Auf diese Weise erfolgt keine Abschaltung der Stromversorgung für die Rechner Q1 und Q2, so daß daher die Daten für die Kopienanzahl, die Anzahl des festsitzenden Papiers und die Anzahl der Einschub-Kopien usw. gespeichert und festgehalten werden. Die Ausgangsspannung der Stabilisierschaltung ST₁ ist dabei an die 24 V-Stromversorgung der verschiedenen Schaltungen angeschlossen, während die Ausgangsspannung der Stabilisierschaltung ST₂ an die Stromversorgungsleitung 15 V der Rechner Q1 und Q2 angeschlossen ist. Wenn kein Papierstau aufgetreten ist, werden die vorstehend genannten Datenspeicherungs- und Datenhalte-Vorgänge selbst dann nicht ausgeführt, wenn durch Ausschalten des Hauptschalters MSW oder des Tür- Schalters DSW das Signal SWS den Pegel "1" annimmt. Wenn der Wechselstrom-Lastkreis und die Stabilisierschaltung ST₁ sowohl für das Druck- oder Kopiergerät als auch für die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung verwendet werden und die Stabilisierschaltung ST₂ als Stromversorgungsquelle für die Rechner Q1 bis 4 verwendet wird, kann die Anzahl der Wechselstromanschlüsse verringert werden.
Die Fig. 10 zeigt eine Signalgeneratorschaltung zur Anzeige des Leuchtzustands der Halogen-Lampe 16. Wenn eine Lampen-Stabilisierschaltung ST₃ normal ist und die Lampe 16 normal arbeitet, d. h. die Lampe eingeschaltet ist, erzeugt ein Photokoppler PHC ein Ausgangssignal "0", während bei ausgeschalteter Lampe der Photokoppler ein Ausgangssignal "1" erzeugt. Diese Ausgangssignale werden als Eingangssignal in den Eingang 1 des Folgesteuerungs- Rechners Q2 eingegeben.
Die Fig. 11 zeigt eine Zeitgeberschaltung, die zum automatischen Umstellen der Kopien-Anzeigevorrichtungen 72 und 73 auf die Werte "01" bzw. "00" den Ablauf von 30 Sekunden vom Anhalten des Hauptmotors an festlegt. Ein Zeitgeber T₁₀ beginnt seine Zeitbegrenzungs-Funktion über 30 Sekunden mit dem Ansteigen des Hauptmotor- Signals S1 und erzeugt ein Ausgangssignal "1" an dem UND-Glied Q4-1 bis zu seinem Zeitablauf. Während dieses Signals "1" behält der Betriebsteuerungs-Rechner Q1 die Segmentenanzeige der Anzeigevorrichtungen 72 und 73 bei.
Die Fig. 12 zeigt eine Kassettensteuerschaltung, während die Fig. 13 eine Ansicht der Anordnung von Mikroschaltern zeigt, wie sie von der Eingangsseite der Kassettenfächer bzw. -stufen her gesehen ist. Zur Ermittlung der unterschiedlichen Papierformate wie des Vollformats, des Halbformats oder der Formate A3, A4, B4, B5, U1 bzw. U2 durch die Ein- und Ausschalt-Kombination der Schaltergruppe 42 (aus den Mikroschaltern 42-1 bis -4) für die obere Kassette und der Schaltergruppe 43 (aus den Mikroschaltern 43-1 bis -4) für die untere Kassette werden die Signale aus diesen Schaltern als Kassettensignale 1 bis 3 in den Rechner Q2 eingegeben. Sie bestimmen den Rückkehrzeitpunkt des hin- und herbewegbaren Elements und den Hochzähl-Zeitpunkt des Störungs-Zeitgebers T3. Ein Wähler MP1 arbeitet so, daß er die Schaltausgangssignale für die untere Kassette mit dem Pegel "1" des Kassettenfach-Signals UL aus dem Betriebssteuerungs- Rechner Q1 wählt. Da dabei das Kassettensignal 3 so beschaffen ist, daß es bei dem Vollformat in den Papierformatklassen A3, B4 und U1 den Pegel "1" annimmt (wobei die Schalter ausgeschaltet sind, die den Ausgängen A1 und B1 entsprechen), wird dieses Kassettensignal als Vollformat/Halbformat-Unterscheidungssignal SIZ verwendet. Ferner erzeugt ein Wähler MP2 mittels der Sensoren 44-2 und 45-2 als Ausgangssignal das Papiermangel-Ermittlungssignal PEP und gibt es entsprechend der Kassettenfach- Bestimmung in den Rechner Q2 ein. Ferner wird bei fehlender Kassette aufgrund des Pegels "1" des Signals PEP oder aller Kassettensignale bis die Lampe 62 eingeschaltet. Die Signale der Mikroschalter werden mit Hilfe von Decodierern D1 und D2 in Formatsignale decodiert, durch die die Formatlampen für das jeweilige Kassettenfach zum ständigen Leuchten eingeschaltet werden.
Die Fig. 14-1 bis 14-5 zeigen Überprüfungs- bzw. Überwachungsschaltungen zum ständigen Überwachen der elektrischen Verbrauchersteuerschaltungen usw.
Die Fig. 14-1 zeigt eine Schaltung zur Überprüfung von Störungen in den Treiber-Schaltungen 400 bis 407, die die Ablauffolge-Verbraucher wie den Hauptmotor usw. betreiben (bzw. die entsprechenden Signale verstärken). Im folgenden wird diese Schaltung mit dem Hauptmotor als Beispiel erläutert. In der Zeichnung bezeichnet G2 ein Antivalenzglied für die Ermittlung einer auftretenden Störung, in das an einen Eingang als Eingangssignal das Hauptmotor-Signal S1(A) eingegeben wird, während in den zweiten Eingang das Ausgangssignal (B) der Treiber-Schaltung 400 eingegeben wird. Dieses Antivalenzglied G2 erzeugt ein Ausgangssignal mit der logischen Verknüpfung . B + A . . Wenn sein Ausgangssignal den Pegel "1" annimmt, wird ein Flipflop FF1 zum Schalten eines Verstärkers Q7 für das Einschalten eines Relais K2 gesetzt. Mit diesem Relais K2 wird die Wartungs-Ruflampe 59 eingeschaltet und das Rufsignal CAL mit dem Pegel "1" erzeugt. Auf ähnliche Weise wird bei Ausfall einer der anderen Treiber-Schaltungen durch Änderung des Ausgangssignals das Flipflop FF1 gesetzt, um damit das Wartungs-Ruf- Ausgangssignal zu erzeugen, wobei die Leuchtdiode B zur Treiber-Schaltung-Störungsanzeige eingeschaltet wird. Das Flipflop FF1 bleibt in dem Setzzustand, bis es durch den Anstieg des Stromversorgungsschalter-Signals SWS rückgesetzt wird; der Druck- oder Kopiervorgang wird unterbrochen.
Die Fig. 14-2 zeigt eine Schaltung zur Störüberwachung an dem Hauptmotor und dem Trommeltakt-Generator. Die Fig. 14-3 zeigt ein Zeitdiagramm für jeweilige Punkte in dieser Schaltung. Wenn ein Photo-Unterbrecher 116 keine Taktimpulse CL erzeugt, d. h. das Ausgangssignal aus einem Schaltglied oder Transistor Q11 den Pegel "1" annimmt und das Betriebssignal S1 für den Hauptmotor angelegt ist (d. h. das Ausgangssignal eines UND-Glieds Q10 den Pegel "1" annimmt), wird von einem NAND-Glied G3 ein Ausgangssignal abgegeben. Normalerweise wird der Transistor Q11 mit einem Gleichspannungspegel aus einem mittels einer Diode Q12 und einem Kondensator C10 gleichgerichteten bzw. geglätteten Impuls durchgeschaltet.
Das UND-Glied G3 setzt ein Flipflop FF2 zum Schalten des Verstärkers Q7 in Fig. 14-1 für die Erzeugung des Rufsignals und schaltet die Leuchtdiode A ein. Das Flipflop FF2 wird durch das Stromversorgungsschalter-Signal SWS rückgesetzt. Dabei wird das Ausgangssignal des UND- Glieds Q10 um 300 ms vom Ansteigen des Motorantriebs- Signals S1 an verzögert. Diese Zeitverzögerung dient dazu, irgendeine fehlerhafte Funktion zu verhindern, da die Erzeugung des Anfangsimpulses gegenüber dem Drehbeginn des Motors verzögert ist und seine Erzeugungsperiode nicht konstant ist.
Die Fig. 14-4 ist eine Schaltung zur Störungsüberwachung in der Oberflächenpotential-Meßvorrichtung 41, wobei ein Ausfallzustand mit einem Wechselstrom-Ausgangssignal zum Einschalten der Leuchtdiode C erfaßt wird. Ein auf der Drehung eines Rotors der Potential-Meßvorrichtung 41 beruhendes Wechselstromsignal aus einem Feldeffekttransistor wird mit Verstärkern Q20 und Q21 verstärkt, mit einer Diode Q23 gleichgerichtet, mit einem Kondensator C20 geglättet und gegenüber einem vorbestimmten Wert mittels eines Vergleichers Q22 verglichen, der unter normalen Bedingungen ein Ausgangssignal "0" abgibt. Wenn das Wechselstromsignal unterbrochen wird, kann der Ladungszustand des Kondensators C20 nicht aufrechterhalten werden, so daß der Vergleicher ein Ausgangssignal "1" abgibt. Da dabei das Hauptmotor-Signal aus dem UND-Glied Q10 (Fig. 14-2) auf dem Pegel "1" steht, wechselt das Ausgangssignal eines NAND-Glieds G4 auf den Pegel "0", wodurch ein Flipflop FF3 gesetzt wird, so daß die Leuchtdiode C eingeschaltet wird und über den Verstärker Q7 das Rufsignal erzeugt wird. Das Flipflop FF3 wird durch das Stromversorgungsschalter-Signal SWS rückgesetzt.
Die Fig. 14-5 zeigt eine Schaltung zur Ermittlung einer Unterbrechung einer Temperatursicherung TF an der Lampe 16 (wobei die Temperatursicherung in der Nähe der Auflageplatte 14, d. h. nahe oder in Berührung zu dieser an einer Stelle an der Rückfläche der Glasplatte angebracht ist, an der die Bilderzeugung nicht beeinträchtigt wird); mit der Schaltung wird das Rufausgangssignal herbeigeführt. Die Schaltung erfaßt eine Übererwärmung der Auflageplatte. Wenn die Sicherung TF unterbricht, wird ein Photokoppler PHC2 eingeschaltet und erzeugt ein Ausgangssignal, durch das ein Transistor Q30 durchgeschaltet wird, wodurch die Leuchtdiode D eingeschaltet und ein Rufausgangssignal an den Verstärker Q7 erzeugt wird.
Obgleich dies in der Zeichnung nicht gezeigt ist, ist ferner die Schaltung zur Temperatureinstellung der Walzenheizvorrichtung mittels des Thermistors 46 vorgesehen. Für diese Schaltung ist außer der mit dem Thermistor 46 in Reihe geschalteten Heizvorrichtung eine Temperatursicherung TF2 vorgesehen. Das Schmelzen dieser Temperatursicherung TF2 wird durch eine der vorstehend beschriebenen Schaltung zur Ermittlung einer Unterbrechung der Sicherung TF gleichartige Schaltung ermittelt und mit dieser ein Rufausgangssignal in den Verstärker Q7 eingegeben sowie die Leuchtdiode F eingeschaltet. Das Rufsignal CAL wird in den Rechner Q1 zur Betriebssteuerung der Tasteneingabe und in den Rechner Q2 als Eingangssignal eingegeben.
Auf diese Weise wird die Bedienungsperson ständig über irgendwelche Überwachungsergebnisse an der Druckhauptplatte und unterschiedlichen Stellen informiert, die hinsichtlich der Betriebssicherheit des Druck- oder Kopiergeräts von Bedeutung sind. Mit diesen Überwachungsergebnissen ist die Bedienungsperson in der Lage, sofort den Druck- oder Kopiervorgang zu unterbrechen, sobald Störungen in dem Gerät auftreten.
Steuerungs-Festspeicher (ROM)
Die Fig. 15-1 zeigt das Systemflußdiagramm des in dem Festspeicher des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 gespeicherten Programms.
Wenn die 15-V-Stromversorgung des Betriebssteuerungs- Rechners Q1 eingeschaltet wird (Schritt 0), erzeugt der Rechner Q1 zuerst ein Abfragesignal für die Tasteneingabe, um festzustellen, ob der Prüfschalter 49 eingeschaltet ist oder nicht. Auf die Ermittlung des Einschaltzustands des Prüfschalters hin ermittelt der Rechner das Einschalten der folgenden Kopiertaste für das aufeinanderfolgende Ausgeben von Papier aus der oberen oder der unteren Kassette für den gewöhnlichen Druck- oder Kopiervorgang, während die Überprüfung hinsichtlich Störungen an dem Papiersensor, dem Ausricht-Sensor usw. ausgeführt wird. Wenn irgendein Sensor nicht ordnungsgemäß ist, wird an der Segment- Anzeigevorrichtung 73, die die Kopienanzahl anzeigt, die Nummer der Druckgrundplatte angezeigt (Schritte 1 bis 3).
Ferner wird der Einschaltzustand der Zifferntasten und der Kopiertaste erfaßt, um den Schwingungston als Ausgabe zu erzeugen, das Signal STAT für den Beginn des Kopiervorgangs in den Folgesteuerungs-Rechner Q2 einzugeben, die Kopienanzahl an den Anzeigevorrichtungen 72 und 73 anzuzeigen und das Betriebssignal DFE für die Ausgabe an der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung in den Rechner Q3 einzugeben (Schritte 4 und 5).
Weiterhin erfolgt eine Unterscheidung, ob von dem Rechner Q2 die Störungsausgangssignale , und abgegeben wurden oder nicht, woraufhin die Subtraktion der Kopienanzahl erfolgt und eine Anzeigeänderung der Kopienanzahl vorgenommen wird (Schritte 6 und 7).
Im weiteren wird die Unterscheidung vorgenommen, ob das Wartungs-Rufsignal CAL als Eingangssignal in den Rechner Q1 eingegeben ist oder nicht, wodurch dann das Startsignal STAT und das Freigabe-Signal DFE aufgehoben werden, d. h. der Hauptmotor usw. abgeschaltet wird, um damit das Gerät stillzusetzen (Schritte 8 und 10).
Ferner wird die Ablauffolge-Betriebsart im Zuge der Prozeß-Ablauffolge, insbesondere die Abschluß-Betriebsart (Nachdrehungs-Betriebsart) ermittelt, um die Eingabesteuerung der Zifferntasten, der Kopiertaste und der Einschubtaste sowie die Anzeigesteuerung auszuführen.
Die Fig. 15-2 und 15-3 sind detaillierte Flußdiagramme, die die Betriebsvorgänge des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 zeigen. Nach dem Einschalten der 15-V-Stromversorgung werden der Speicher, die Überlauf-Kennung und die Stopp- Kennung gelöscht, während in den Einstellzahl-Zähler "1" und "0" eingegeben werden, um die Kennung INTL zu setzen, die angibt, daß sie mit "1" gesetzt wurde, wonach dann das Programm zu dem Schritt 4 fortschreitet. In den Schritten 4 bis 6 wird bei jedem Durchlauf nach Ermittlung einer Tastenbetätigung der Summer-Zähler bzw. Summer- Zählstand L auf +1 gebracht, wonach nach dem 16. Durchlauf der Zählstand auf "0" gebracht wird, um den Summton abzuschalten. Das heißt, die Schritte dienen zur Erzeugung des Schwingungstons für eine kurze Zeitdauer bei jeder Tasteneingabe.
Da in den Schritten 10 bis 14 die Kennungen H0 bis H5 aufeinanderfolgend ihr Setzen und Rücksetzen wiederholen, werden sie in keiner Weise gleichzeitig gesetzt. Dementsprechend entspricht mit einer bestimmten Zeitsteuerung ein einzelner Datenwert den Eingängen 0 bis 3 im Hinblick auf das Einschalten einer Einzeltaste oder auf ein einzelnes Störungssignal. Daher kann irgendeine der Tasten 0 bis 3 mittels der Kennung H0 ausgelesen werden, irgendeine der Tasten 4 bis 7 mittels der Kennung H1 ausgelesen werden, irgendeine der Tasten 8, 9 und C mittels der Kennung H2 ausgelesen werden und irgendeine der Tasten für die Kassettenwahl, die Stopptaste, die Einschubtaste und die Kopiertaste mittels der Kennung H3 ausgelesen werden. Ferner erfolgt mittels der Kennung H4 die Wartungsruf- und Ablauffolge-Unterscheidung (eines Signals aus dem Rechner Q2). Das heißt, die Unterprogramme des vorstehend angeführten Programmablaufs, die durch die Unterscheidung über die vorstehend genannten Ziffernstellen- Kennungen H0 bis H4 ausgeführt werden, entsprechen den Unterprogrammen C, D, E bzw. F. Mittels dieser Unterprogramme werden die Eingabe- und Anzeigesteuerung, die Tasten-Unterscheidung usw. ausgeführt. Ferner bilden die Schritte 15 usw. das Unterprogramm H, bei welchem die Anzahl der festsitzenden Blätter von der Kopienanzahl abgezogen und angezeigt wird.
Im folgenden wird die Zifferneingabe und -anzeige erläutert. Wenn in einem jeweiligen Unterprogramm der Einschaltzustand der Zifferntasten festgestellt wird, wird die Tasten-Kennung F/KEY gesetzt. Beispielsweise werden die Schritte 161 bis 164 in dem Unterprogramm C ausgeführt, um die Kennung F/KEY1 zu setzen, um dadurch eine Eingabe an irgendeiner der Tasten 0 bis 3 anzuzeigen. Bei dem Schritt 165 wird der Wert zeitweilig in einem Zwischenspeicher TM im Rechner Q1 gespeichert, wonach dann die Kennungs-Unterscheidung dahingehend erfolgt, ob sie eine Überlauf-Kennung ist oder schon die Einstell- Kennung 1 ist (Schritte 166 und 167). Wenn die Kennung "Einstellung 1" ist, werden die Zahlen aus dem Zwischenspeicher TM in einen Einstellungs-Speicher SET1 (erste Ziffernstelle) mit Ausnahme der Taste "0" gespeichert, so daß sie an der ersten Ziffernstelle der Anzeigevorrichtung 72 angezeigt werden und das Summersignal BZ eingeschaltet wird. Wenn im weiteren eine Zifferntaste betätigt wird, werden die Schritte 163 bis 172 erneut mittels der Tasten-Kennung F/KEY1 ausgeführt, die über den Schritt 161 bei dem Schritt 175 rückgesetzt wurde. Die in dem Zwischenspeicher TM gespeicherten Ziffernwerte werden im Speicher SET1 gespeichert, der durch Verschiebung der Ziffernwerte im Speicher SET1 zu dem Speicher SET2 bei dem Schritt 168 frei wurde (Schritte 171 und 172). Demgemäß wird die Ziffer aus dem Speicher SET 1 an der ersten Ziffernstelle der Anzeigevorrichtung 72 angezeigt und die Ziffer aus dem Speicher SET 2 an der zweiten Ziffernstelle angezeigt. Da bei dem Schritt 168 die Überlauf-Kennung F/OVF gesetzt wird, wird keine dritte Zifferneinstellung aufgenommen. Auch durch Tastenermittlung in den Unterprogrammen D und E können die Schritte 165 usw. ausgeführt werden, wobei die Speicherung, Anzeige und Summton-Erzeugung auf die vorstehend beschriebene Weise erfolgt. Da die Ziffernstellen-Impulse konstant mit einem Zyklus von einigen wenigen Mikrosekunden erzeugt werden, können die Unterprogramme C bis H in dem Abtastungssystem ausgeführt werden und die Eingaben wie die Tasteneingaben usw. in der Zeitdauer für die Bedienung einer derartigen Taste usw. erfaßt werden.
Wenn bei dem Schritt 160 das Einschalten des Prüfschalters 49 erfaßt worden ist, wird der Sensorüberprüfungs- Ablauf nach Fig. 15-4 ausgeführt, wobei auf die vorangehend beschriebene Weise eine fehlerhafte Sensor-Grundplatte an der Segment-Anzeigevorrichtung 72 angezeigt wird.
Ferner wird bei dem Schritt 106 in dem Unterprogramm F die Einschubtaste erfaßt, um dadurch die Daten wie die Ziffern usw. zurückzuziehen, die bisher bei dem Schritt 105 erzielt wurden. Danach werden diese Daten bei dem Unterscheidungs-Schritt 65 der Abschluß-Betriebsart in dem Unterprogramm G nach Beendigung des Einschubkopierens in die anfänglichen Speicher SET, COPY usw. zurückgerufen (Schritt 69). Da die Einschubdaten an den Stellen des Schreib-Lese-Speichers RAM gespeichert werden, die durch das Zurückziehen der Daten frei geworden sind (SET1, SET2 usw.), werden diese Einschubdaten auf die vorangehend beschriebene Weise an der Segment-Anzeigevorrichtung angezeigt. Bei dem Schritt 97 werden die Kassettendaten aus der Wähltaste für die obere bzw. untere Kassette als Ausgangssignal UL abgegeben, das die Anzeige herbeigeführt (wenn UL"1" ist, wird das untere Kassettenfach angezeigt).
Ferner wird bei dem Schritt 35 des Unterprogramms H der Ausschaltzustand des nahe der Auflageplatte sitzenden Schalters erfaßt und dann die bei dem Schritt 55 eingeschaltete Anzeigevorrichtung ausgeschaltet (Schritt 36).
Wenn bei dem Schritt 40 des Unterprogramms G das Wartungs-Rufsignal ermittelt wird, werden das Kopierstartsignal STAT und das Freigabe-Signal DFE für die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung abgeschaltet, wobei die Segmentanzeige an den Anzeigevorrichtungen 72 und 73 wiederholt wird (Schritte 42 und 43) und die Tasteneingabe gesperrt wird. Von diesen Schritten wird bei der Zeitgeber-Subroutine 43 das Tastverhältnis bzw. Einschaltverhältnis des Ein- und Ausschaltens mit der Anzeige-Subroutine allein so verglichen, daß die Anzeige mittels der Anzeigevorrichtungen 72 und 73 auf die gleiche Helligkeit wie die vom Rufzustand verschiedene gebracht wird. Entsprechend ist es möglich, die Anzeige heller als gewöhnlich zu machen, um dadurch die Warnung bemerkbar zu machen.
Die Vorg 68449 00070 552 001000280000000200012000285916833800040 0002002941647 00004 68330änge, bei denen der Kopierzustand aus dem Zusammenhang zwischen dem Löschbelichtungs-Signal S8 und dem Transformatorsteuerungs-Signal S10 decodiert wird, die Prozeßablauffolge-Betriebsart mit dem Zeitsteuerungssignal ermittelt wird und die Eingabesteuerung ausgeführt wird, werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 5-3 und 15 erläutert. Der Zustand der beiden Signale ergibt den Ablauf d
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wie es in der Zeichnung gezeigt ist. Dieser Ablauffluß wird im voraus in den Festspeicher des Folgesteuerungs- Rechners Q2 als Ablauffolge-Programm gespeichert und durch das Startsignal als Ausgabe des Rechners Q2 abgegeben. Durch Überwachung dieses Ablaufs mit dem Betriebssteuerungs- Rechner Q1 wird der Kopierzustand erfaßt, wonach die Tasteneingabe sowie auch die Vorlagen-Transportvorrichtung- Freigabebedingungen festgelegt werden. Im einzelnen ist der Betriebssteuerungs-Rechner so ausgelegt, daß er den Zeitpunkt als denjenigen erfaßt, an dem der Druck- oder Kopiervorgang beginnt, den Zeitpunkt der die Umstellung des optischen Systems von der Vorlaufbewegung zu der Rücklaufbewegung darstellt, als den Zeitpunkt erfaßt, an dem der Kopierzyklus abgeschlossen worden ist, um damit das Hochzählen in den Kopienzähler zu steuern, den Zeitpunkt erfaßt, der den Eintritt in den Nachdrehungs-Zyklus darstellt, und den Zeitpunkt erfaßt, der den Abschluß aller Druck- oder Kopiervorgänge darstellt. Der Ablauf dieses normalen Kopierzustands kann folgendermaßen angezeigt werden: Als Ergebnis werden die unterschiedlichen Steuerungen wie für die Tasteneingabe, die Anzeige usw. dadurch ausgeführt, daß der erste Anhalte- Bereich (1) in dem Prozeßablauf, der erste Kopierzyklus- Bereich (2, 3), der Nachdrehungs-Bereich (4), der zweite Anhalte-Bereich (5) und der zweite Kopierzyklus-Bereich (6) erfaßt werden, wie es in Fig. 5-4 gezeigt ist. Die Fig. 18-1 bis 18-3 zeigen Möglichkeiten für die Eingabe unter unterschiedlichen Bedingungen bei diesen Zeit- Bereichen.
Das Flußdiagramm in Fig. 15 macht deutlich, wie die vorstehend angeführte Decodierung tatsächlich in dem Betriebsablauf-Rechner Q1 erfolgt. Die Schritte 40 bis 79 zeigen die Vorgänge. Der Ablauf in dem Zeit-Bereich , der die erste Anhalte-Betriebsart darstellt, durchläuft den Weg 40-44-61-63-64-78-79-73. Das heißt, es wird der Ausschaltzustand des Lösch-Signals S8 aus dem Folgesteuerungs- Rechner Q2 erfaßt, danach bei dem Schritt 61 der Ausschaltzustand des Transformator-Signals S10 erfaßt und dann der Umstand, daß der Ablauf in dem Zeitbereich steht, in dem Schreib-Lese-Speicher RAM als Kennung F/A gespeichert. Da die Kennungen F/C und F/STOP nicht gesetzt sind, wird in dem Schritt 79 als Ausgangssignal aus dem Ausgang 3 das Freigabe-Signal DEF abgegeben.
Als nächstes wird unter Verwendung der Kennung F/A der Zeitpunkt , an dem der Druck- oder Kopiervorgang beginnt, mittels des Ablaufs über den Weg 40-44-45-46-47-48 ermittelt. Das heißt, es werden der Einschaltzustand des Lösch-Signals S8 und der Ausschaltzustand des Transformator-Signals S10 erfaßt (Schritte 44, 45), um die Kennung F/C zu setzen, wonach in dem Schritt 122 die Kopien-Anzeigevorrichtung 73 auf "0" gebracht wird.
Der Zeitpunkt ist ein Ablauf über den Weg 40-44-45-46-47-49-4.
Der Ablauf des Zeitbereichs bzw. der Zeitzone für die Vordrehungs-Betriebsart verläuft den Weg 40-44-45-56-57-4. Das heißt, es wird bei dem Schritt 45 weiterhin der Einschaltzustand des Transformator-Signals ermittelt und danach bei dem Schritt 56 die Kennung F/G gespeichert.
Der Zeitbereich für die Vorlauf-Betriebsart verläuft über den Weg 40-44-61-62-4. Dieser Zeitbereich wird als Kennung F/B bei dem Schritt 62 gespeichert.
Zu dem Zeitpunkt, zu dem der Wechsel von auf stattfindet (Rücklaufbewegung des optischen Systems), wird über den Weg 40-44-45-56-57-58-59 unter Verwendung der bei dem vorstehend genannten Bereich gesetzten Kennung F/B der Bereich ermittelt, da das Lösch-Signal und das Transformator-Signal beide in ihrem Einschaltzustand sind, wobei die Unterscheidung getroffen wird, ob der Kopienzählstand -1 mit dem Einstellungs- Zählstand übereinstimmt oder nicht (Schritte 58, 59). Falls die Druck- oder Kopiervorgänge wiederholt werden, wenn keine Übereinstimmung besteht, werden die Zeitbereiche bzw. Abläufe --- wiederholt und der Vorgang des Addierens von +1 zu dem Kopienzählstand beibehalten.
Wenn in diesem Fall der Druck- oder Kopierzyklus durch Fertigstellung der eingestellten Kopienanzahl, eine Stopptasten- Eingabe usw. beendet wird, um damit in die Nachdrehungs- Stufe einzutreten, werden im Zeitbereich zwei Taktimpulse für den Zeitpunkt erzeugt, so daß dieser danach der Zeitpunkt sein kann. Der Zeitpunkt wird über den Weg 40-44-45-46-47-49-50 unter Verwendung der Kennung F/G bei dem Schritt 49 erfaßt, mit der der Zeitpunkt in dem Sektor bzw. Bereich gespeichert wird. Falls nicht die Start-Betriebsart besteht, wird als ein Ausgangssignal das Freigabe-Signal DEF erzeugt (Schritt 53).
Die nachfolgende Zeitzone verläuft über den gleichen Weg wie . Der Zeitpunkt , der den Zeitpunkt darstellt, an dem der Druck- oder Kopiervorgang aufhört, wird über den Weg 40-44-61-63-64-65 unter Verwendung der Kennung F/C erfaßt, mit der der Zeitpunkt nach dem Zeitbereich gespeichert wird.
Verzögerungs-Unterscheidung bei der Abschluß-Betriebsart
Im folgenden wird die Ursache für die Verzögerung des Ausschaltzustands des Transformator-Steuerungs-Signals S10 (Spannungsumschaltung) um eine bestimmte Zeitdauer nach dem Zeitpunkt erläutert.
Die Fortsetzung des Druck- oder Kopiervorgangs durch den Folgesteuerungs- Rechner erfolgt mittels des Kopierbefehl- Signals STAT aus dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1. Zum Zeitpunkt ermittelt der Folgesteuerungs-Rechner, ob das Kopierbefehl-Signal STAT aus dem Betriebssteuerungs- Rechner "1" oder "0" ist. Wenn das Signal "0" ist, schreitet der Programmablauf zu der vorstehend genannten Nachdrehungs- Betriebsart fort. Hinsichtlich des Betriebssteuerungs- Rechners ist jedoch die Erfassung des Zeitpunkts , die Zählung der Kopienanzahl bei dem Schritt 58 und die Unterscheidung bei dem Schritt 57 unerläßlich, so daß daher unvermeidbar eine Zeitverzögerung in einem gewissen Ausmaß bis zur Erzeugung des Kopierbefehl-Signals STAT in dem Folgesteuerungs-Rechner auftritt, nachdem diese drei Betriebsvorgänge abgeschlossen sind. Das heißt, die Verzögerung wird dadurch verursacht, daß die Übereinstimmung zwischen dem Kopienzähler und dem Einstellungszähler erfaßt wird und dann das Kopierbefehl-Signal abgegeben wird. Wenn demnach der Folgesteuerungs-Rechner das Kopierbefehl-Signal abfragt, das der Betriebssteuerungs- Rechner vor seiner Auslösung zum Zeitpunkt aufrechterhalten hat, fährt der Folgesteuerungs-Rechner in der Erkennung des Moments als "1" fort, so daß bei dieser Betriebsart der Druck- oder Kopierzyklus fortgesetzt wird, was unerwünscht ist. Um dieses zu vermeiden, ist der Folgesteuerungs- Rechner so ausgelegt, daß er das Kopierbefehl- Signal zu einem Zeitpunkt erkennt, der gegenüber dem Zeitpunkt um 2 Takte (ungefähr 11 ms) verzögert ist.
Wenn zu diesem Zeitpunkt das Kopierbefehl-Signal STAT aus dem Rechner Q1 "1" ist, wird erneut die Vorlauf- Kupplung CL1 voll eingeschaltet, um den Druck- oder Kopierzyklus auszuführen; wenn das Signal "0" ist, wird das Wechselstrom- Transformator-Steuerungs-Signal S10 rückgesetzt, um die Spannung für die negative Komponente des Wechselstrom- Laders abzusenken und damit den Nachdrehungs-Zyklus auszuführen.
Im folgenden wird der Zeitpunkt erläutert, an dem der Betriebssteuerungs-Rechner Q1 unterscheidet, ob von der (auf Papiermangel, Fehlen der Kassette, Fehlen des Schlüsselzählers usw. zurückzuführenden) Kopierunterbrechungs- Betriebsart an oder von der (auf die Hochzählung des Kopienzählers, die Stopptasten-Eingabe usw. zurückzuführenden) Kopierabschluß-Betriebsart an der Nachdrehungs-Zyklus stattgefunden hat.
Wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, besteht in dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 keine Eingabeinformation zur Beurteilung darüber, ob der Druck- oder Kopiervorgang unterbrochen werden soll oder nicht. Alle diese Informationen sind in dem Folgesteuerungs-Rechner Q2. Das heißt, das Signal PEP für eine fehlende Kassette oder fehlendes Papier, die Kassettensignale bis , das Wartesignal WTD usw. werden als Eingangssignale in die Eingänge 14 bis 10 eingegeben. Andererseits werden diejenigen Informationen zur Beurteilung, ob die Kopierabschluß- Betriebsart aufgenommen ist oder nicht, alle als Eingangssignale in den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 eingegeben. Dies ist aus dem Umstand ersichtlich, daß die Stopptasten- Eingabe an dem Eingang 1 aufgenommen wird und daß das Hochzählungssignal des Kopienzählers COPY mittels des Rechners Q1 erfaßt wird.
Im Falle der Kopierunterbrechungs-Betriebsart gibt daher der Folgesteuerungs-Rechner Q2 das Transformator- Steuerungs-Signal S10 einseitig auf, und zwar trotz des Umstands, daß das Kopierbefehl-Signal STAT in dem Betriebssteuerungs- Rechner Q1 den Pegel "1" zu dem Zeitpunkt annimmt, an dem der Abtastungs-Rücklauf eingeleitet ist und der Zeitpunkt nach zwei Takten erreicht worden ist. Daher kann durch Erfassung dieses Umstandes festgestellt werden, daß bei der Kopierunterbrechungs-Betriebsart der Nachdrehungs-Vorgang eingeleitet wurde. Das heißt, es wird gemäß den vorstehenden Ausführungen bei den Schritten 49 und 50 der Zeitpunkt im Flußdiagramm erfaßt. Da die Kopierbefehl-Signal-Kennung F/H nicht rückgesetzt ist, bleibt selbst bei dem Zeitpunkt in der Kopierunterbrechungs-Betriebsart das Kopierbefehl-Signal noch auf dem Pegel "1". Dementsprechend werden die Schritte 51-52-4 ausgeführt. Bei dem Schritt 52 dieser Schritte dient die Kennung F/STOP zum Merken bzw. Speichern der Kopierunterbrechungs-Betriebsart. Daher wird bei diesem Schritt 52 diese Kopierunterbrechungs-Betriebsart eingestellt, wobei das Kopierbefehl-Signal STAT und die Kennung F/H aufgegeben werden.
Wenn andererseits während des Druck- oder Kopiervorgangs die Stopptaste gedrückt wird, werden zu diesem Zeitpunkt das Kopierbefehl-Signal STAT und die Kennung F/H aufgegeben. Dieser Aufgabe-Vorgang erfolgt nämlich über den Weg 98-99-100 bei dem Eingabe-Programmablauf F. Wenn ferner der Kopienzählstand und der Einstellungszählstand zum Zeitpunkt einander gleich werden, werden zu diesem Zeitpunkt auf die gleiche Weise das Kopierbefehl- Signal und die Kennung F/H aufgegeben. Dieser Aufgabevorgang erfolgt über den Weg 56-57-58-59-60-100 der Flußdiagramme G und F. Dabei wird bei dem Schritt 60 als Ausgangssignal das Transportvorrichtungs-Freigabe-Signal erzeugt. Da das Kopierbefehl-Signal und die Kennung F/H im Falle der Kopierabschluß-Betriebsart vor Erreichen des Zeitpunkts aufgegeben werden, wird daher gemäß den vorstehenden Ausführungen der Zeitpunkt ermittelt und der Betriebsablauf über den Weg 49-50-51-53 ausgeführt. Daher wird die Kopierabschluß-Betriebsart mit der nachfolgenden Ablauffolge ohne Setzen der Kennung F/STOP ermittelt.
Steuerung der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung und des Druck- oder Kopiergeräts
Nachstehend wird die Steuerung für das Transportvorrichtungs- Freigabe-Signal DFE sowie dem gewöhnlichen Druck- oder Kopiervorgang und dem Transportvorrichtungs-Betriebsablauf beschrieben, welcher durch das Transportvorrichtungs- Bereitschaftssignal STB herbeigeführt wird.
Die automatische Vorlagen-Transportvorrichtung beginnt ihren Betriebsablauf grundsätzlich auf die Beendigung eines Druck- oder Kopierzyklus hin (zu dem Zeitpunkt, an dem die Vorwärtsbewegung des optischen Systems für die Abtastung abgeschlossen ist), so daß die Vorlage die Vorlagen- Auflage während der Rücklaufbewegung erreicht und die restliche Rücklaufbewegung weggelassen wird, wonach sofort die Vorlaufbewegung für die nächste Kopie bzw. Bilderzeugung eingeleitet wird, wodurch die Druck- oder Kopiergeschwindigkeit gesteigert wird. Dementsprechend muß das Transportvorrichtungs-Freigabe- Signal DFE, das zur Bedeutung hat, daß die Transportvorrichtung betätigt werden soll, aus dem Betriebssteuerungs- Rechner vor dem vorstehend genannten Zeitpunkt erzeugt werden, wobei verschiedene Bedingungen in Betracht zu ziehen sind. Dieses Freigabesignal DFE wird zu Beginn des nächsten Kopierens aufgehoben. Die Zusammenhänge zwischen diesen unterschiedlichen Bedingungen und der Eingabe mittels der verschiedenen Tasten werden nachstehend gezeigt:
(1) Erster Ruhezeitbereich
  • (1)-1 Nach dem normalen Schließen des Hauptschalters MSW werden alle Tasteneingaben aufgenommen und das Signal DFE wird gesetzt.
  • (1)-2 Nach dem Schließen des Hauptschalters MSW bei unveränderter Störung werden keine Tasteneingaben eingegeben. Nach der Aufhebung der Störung erfolgt der gleiche Vorgang wie bei (1)-1.
  • (1)-3 Nach dem Schließen des Hauptschalters MSW bei weiter bestehendem Wartungs-Ruf werden keine Tasteneingaben eingegeben.
(2) Erste Druck- oder Kopierzeit
  • (2)-1 Wenn der Betriebsablauf unter Verwendung der Kopiertaste herbeigeführt wird, wird der Kopienzähler auf "0" zurückgestellt und das Signal DFE aufgehoben.
  • (2)-2 Auch wenn der Betriebsablauf durch das Einschalten des Vorlagen-Bereitschaftssignals STB herbeigeführt wird, erfolgt derselbe Vorgang wie bei (2)-1.
(3) Druck oder Kopierzyklus
  • (3)-1 Während des normalen Druck- oder Kopierzyklus (oder nach Beheben einer Störung, nach der Eingabe mittels der Stopptaste, nach Beheben eines Papiermangels oder nach dem Hochzählen der Kopienanzahl) werden nur Eingaben mittels der Einschubtaste und der Stopptaste aufgenommen. Wenn jedoch die Einschubtasten-Eingabe aufgenommen wird, werden alle Tasteneingaben gesperrt, bis der Hauptmotor angehalten hat.
  • (3)-2 Während des Einschub-Kopierzyklus wird nur die Stopptasten-Eingabe aufgenommen.
  • (3)-3 Während des Druck- oder Kopierzyklus mit der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung wird nur die Stopptasten-Eingabe aufgenommen.
Zusätzlich hierzu ist (4) ein Rücklaufzyklus, (5) ein zweiter Ruhezeitbereich und (6) ein zweiter Druck- oder Kopierzeitbereich, wofür die Tasteneingabe-Aufnahmefähigkeit und die Freigabe-Ausgabe in den Fig. 18-1 bis 18-3 gezeigt sind. Nachstehend werden nur die wichtigsten Punkte beschrieben, während die anderen Gesichtspunkte weggelassen sind, da sie aus den Figuren deutlich hervorgehen. Die Fig. 18-1 zeigt die Eingabeart nach Abschluß des gewöhnlichen Druckens oder Kopierens, die Fig. 18-2 zeigt die Eingabeart nach Abschluß des Einschubkopierens und die Fig. 18-3 zeigt die Eingabeart nach Abschluß des Druckens oder Kopierens mit der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung.
Die vorstehend genannten Betriebsvorgänge werden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm beschrieben.
Der Vorgang (1)-1 erfolgt bei dem Ablauf G auf dem Weg 40-44-61-63-64-78-79; wenn diese Schleife durchlaufen wird (erste Ruhezeit), wird immer das Freigabe-Ausgangssignal gesetzt.
Der Vorgang (1)-2 erfolgt bei dem Ablauf H auf dem Weg 15-20-21-34, wobei bei dem Schritt 31 immer das Ausgangssignal DFE aufgehoben wird (was nachstehend als "rückgesetzt" bezeichnet wird).
Der Vorgang (1)-3 wird bei dem Ablauf G auf dem Weg 40-41-42-43 ausgeführt, wobei das Ausgangssignal DFE immer rückgesetzt ist.
Der Vorgang (2)-1 wird bei den Abläufen G und K auf dem Weg 40-44-45-46-47-48-120-122-123-124 ausgeführt, wobei das Ausgangssignal DFE bei dem Schritt 123 rückgesetzt wird.
Der Vorgang (2)-2 wird auf dem Weg 15-16-17-35-37-38- 39-111-94 ausgeführt, wobei das Kopierbefehl-Signal STAT ausgegeben wird (Schritt 94). Bei dem Schritt 38 wird das Bereitschaftssignal STB aus der Transportvorrichtung ermittelt.
(3) Bei jedem Ablauf in dem Druck- oder Kopierzyklus ist die Kopierkennung F/COPY gleich "1", so daß daher keine Eingabe außer der Eingabe für das Einschub-Stoppen erfolgt.
(4) Hinsichtlich der Tasteneingabe und der Transportvorrichtungs- Freigabe während des Rückwärtsdrehungs- bzw. Rücklaufzyklus gilt folgendes:
Aus den Fig. 18-1 bis 18-3 ist ersichtlich, daß das Transportvorrichtungs-Freigabesignal nur während des Hochzählens des Kopienzählers COPY bei der Rücklaufzone (4) mittels der Stopptaste und bei der zweiten Ruhezeit (5) gesetzt wird; dies erfolgt dadurch, daß ermittelt wird, daß die Kennung F/H oder das Kopierstart-Signal zum Zeitpunkt schon aufgehoben wurde. Dementsprechend werden die Schritte 50-51-52 durchlaufen, wobei bei dem Schritt 51 die Kennung F/H ermittelt wird und bei dem Schritt 53 das Freigabesignal DFE gesetzt wird.
Während der Druck- oder Kopierzyklen wie des Einschubkopierens und des Transportvorrichtungs-Kopierens wird keine Eingabe mit der Einschubtaste 55 aufgenommen, während diese beim gewöhnlichen Druck- oder Kopierzyklus aufgenommen wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Einschubtaste gedrückt worden ist, wird durch die Schritte 106-100 die Kennung F/H rückgesetzt, so daß zum Zeitpunkt die Kennung F/H schon schrittweise auf "0" gebracht ist. Dementsprechend werden die Schritte 50-51-53 durchlaufen, wobei bei dem Schritt 51 die Kennung F/H ermittelt wird und bei dem Schritt 53 das Freigabesignal DFE gesetzt wird.
Wie aus den Fig. 18-1 bis 18-3 ersichtlich ist, wird während des Anhaltens des Druckens oder Kopierens bei der Stopp-Betriebsart (kein Papier, kein Schlüsselzähler, Störung usw.) und beim Drücken der Löschtaste nach Aufheben dieser Betriebsart das Transportvorrichtungs-Freigabeausgangssignal unter der Annahme gesetzt, daß das Drucken oder Kopieren für die Vorlage an dem Vorlagentisch aufgehoben bzw. beendet wurde. Dieser Vorgang erfolgt, wenn die Schritte 40-44-61-63- 64-78-79 bei dem Ablauf G ausgeführt werden, nachdem die Schritte 135-136-3 bei dem Eingabe-Ablauf E ausgeführt worden sind. Das heißt, bei dem Schritt 3 wird die Kennung F/STOP aufgehoben, die die Stopp-Betriebsart speichert, wonach bei dem Schritt 78 der Wert "0" der Kennung F/STOP ermittelt wird und bei dem Schritt 79 das Freigabesignal DFE gesetzt wird. Demgemäß wird in der Transportvorrichtung die Klinke 86 angehoben und der Transportbandmotor (Transportband 89) betätigt, um die Vorlage auszustoßen.
Hinsichtlich der Betriebsvorgänge (3)-1 und (3)-2 gilt folgendes:
Zum Zeitpunkt nach Fig. 5-4, nämlich bei dem Schritt 48 wird die Kennung F/COPY gesetzt, die die Anzeige für den Druck- oder Kopierzyklus darstellt. Der Umstand, daß während des Pegels "1" der Kennung F/COPY keine Tasteneingabe mittels der Tasten 0 bis 9, C und UP (obere Kassette) erfolgt, ergibt sich daraus, daß das Programm vom Schritt 130 auf den Schritt 4, von dem Schritt 147 auf den Schritt 4 und von dem Schritt 159 auf den Schritt 4 springt. Für die Kennung F/STOP, die Einschubtaste und die Kopiertaste läuft das Programm auf dem Weg zu den Schritten 80-81-82- 82-84-85-86-101 im Flußdiagramm, wonach die Ermittlung zwischen den Schritten 101 und 111 erfolgt. Hierbei ist F/E eine Kennung, die den Rückdrehungs- bzw. Rücklaufzustand anzeigt und die zu einem Zeitpunkt gesetzt wird (Schritt 50). Dementsprechend bezieht sich der über die Schritte 101-108 führende Ablauf auf den Rücklauf, der über die Schritte 101-102-106 führende Ablauf auf den Kopierzyklus und der über die Schritte 101-102-103 führende Ablauf auf die Ruhezeit. Folglich werden während des Druck- oder Kopierzyklus Eingaben der Einschubtaste bei dem Schritt 106 und der Stopptaste bei dem Schritt 98 aufgenommen. Wenn während des Druck- oder Kopierzyklus die Einschubtaste betätigt wird, wird bei dem Schritt 107 die Kennung F/INTERRUPTION gesetzt. Daraufhin werden bei den Schritten 126, 143, 155 und 84 drei Kennungen ermittelt, so daß daher keine Eingabe aufgenommen wird und alle diese Schritte auf den Schritt 4 springen. Dementsprechend wird keine Tasteneingabe aufgenommen. Nach Abschluß des Rücklaufs und Anhalten des Hauptmotors erfolgt der Sprung vom Schritt 65 zu dem Schritt 15, wobei die Einstellungszahl, die Kopienanzahl, die Kassettenbezeichnung und jede Kennung auf eine andere Stelle in dem Schreib-Lese-Speicher zurückgezogen werden und die Einschubkopier-Lampe 74 eingeschaltet wird. Demgemäß wird die Anzeige auf "0" gebracht, wobei der Ausstoß des Papiers ermittelt wird, so daß daher die Störungsermittlung und die Kopienanzahl genau werden.
Für den Vorgang (3)-3 gilt folgendes:
Bei dem Schritt 38 wird das Vorlagen-Bereitschaftssignal aus der Vorlagen-Transportvorrichtung ermittelt; danach kommt der Schritt 39, bei dem als Kennung F/DF gespeichert wird, daß der eingeleitete Druck- oder Kopierzyklus die Transportvorrichtungs-Betriebsart ist. Diese Kennung F/DF wird während des Druck- oder Kopierzyklus und der Dauer des Rücklaufs gesetzt und zum Zeitpunkt , nämlich bei dem Schritt 65 rückgesetzt. Die Tasteneingaben der Tasten 0 bis 9, C und UP springen auf dem zu den Schritten 128-129-4 führenden Weg, den zu den Schritten 128-130-4 führenden Weg, den zu den Schritten 145-146-4 führenden Weg, den zu den Schritten 145-147-4 führenden Weg, den zu den Schritten 157-158-4 führenden Weg und den zu den Schritten 157-159-4 führenden Weg zum Schritt 4, so daß daher keine Tastenkennung gesetzt wird und keine Tasteneingabe aufgenommen wird. Auf ähnliche Weise werden die Kennung F/STOP und die Tasteneingaben mit der Einschubtaste und der Kopiertaste nicht aufgenommen, da während des Rücklaufs die Schritte 86-87-4 ausgeführt werden. Ferner erfolgt während des Druck- oder Kopierzyklus ein Sprung auf den Schritt 4 über die Schritte 86-87-88-98-99-100 oder es wird bei dem Schritt 98 eine Stopptasten-Eingabe aufgenommen. Dadurch werden die Schwierigkeiten der unterschiedlichen Bedienungsvorgänge und der Anzeige während des Vorlagen-Transportvorrichtungs-Kopierens so weit wie möglich verringert. Es ist auch möglich, beim Drücken der Einschubtaste die Eingabe sowohl beim Schritt 98 aufzunehmen als auch zu dem Schritt 106 fortzuschreiten.
Anzeigekorrektur für die Anzahl festsitzender Blätter
Nach Fig. 4 schalten die Störungssignale bis des Folgesteuerungs-Rechners Q2 die Markierungsanzeigen 69, 68, 67 bzw. 66 in dem in Fig. 2 gezeigten Bedienungsabschnitt ein und aus.
Wenn nach Fig. 5 ein Papierzufuhr-Fehler oder eine Schrägstellung mittels der Papierzufuhr-Eingang-Sensoren 36, 37 erfaßt wird, nämlich durch die Zeitsteuerungsüberprüfung 4′, 4 eine Störung ermittelt wird, wird das Störungssignal gesetzt und ausgegeben; wenn eine Störung an der Bildübertragungsstation durch die Zeitprüfung 2 erfaßt wird, wird das Störungssignal gesetzt und ausgegeben; wenn eine Störung an der Fixierstation (Verzögerung an dem Sensor 40) durch die Zeitprüfung 2 erfaßt wird, wird das Störungssignal gesetzt und ausgegeben; wenn eine Störung an der Ausgabestation (Stauung an dem Sensor 40) durch die Zeitprüfung 1 erfaßt wird, wird das Störungssignal gesetzt und ausgegeben. Daraufhin wird während des Rücklaufs des optischen Systems an den Kopienzähler COPY+1 angelegt, so daß daher die davon subtrahierte Anzahl sich in Abhängigkeit davon ändert, ob der Moment des Auftretens der Störung davor liegt oder um wie lange Zeit der Moment später liegt. Wie nämlich aus den Fig. 5-1 und 5-2 ersichtlich ist, wird bei einer Stauung von Halbformat-Papier an dem Auslaß maximal "2" für die Ausgabe eines jeden Störungssignals abgezogen und keine Subtraktion ausgeführt, wenn eine Stauung an der Papierzufuhrstation und der Bildübertragungsstation auftritt; die anderen Bedingungen müssen gleichfalls berücksichtigt werden. Dies ist aus der nachstehenden Tabelle 1 ersichtlich.
Tabelle 1
Das heißt, die Subtraktion zur Korrektur der Anzeige der Kopienanzahl aufgrund der Störung wird durch drei Faktoren herbeigeführt, nämlich die Stelle, an der die Störung aufgetreten ist (Störungssignale bis , das Papierformat und den Zeitpunkt während des Rücklaufs (DC-Umschaltzeit).
Diese Subtraktionen erfolgen nach dem Ablauf H. Nach Fig. 4 werden die Störungssignale bis als Eingangssignale an die Eingänge 0 bis 3 unter vorbestimmter Zeitgabe des Einstellimpulse I₁ angelegt, so daß daher dann, wenn irgendeines dieser Störungssignale gesetzt wird, nach Fig. 15 eine Routine ausgeführt wird, die über 15-20-21-34 läuft und zu 15 zurückkehrt. Der Schritt 22 dient zur Sperrung der Subtraktion bei dem Inhalt Null des Kopienzählers COPY. Die Störungssignale und für die Papierzufuhrstation-Störung (Papierzufuhr-Fehler und Schräglage) und die Bildübertragungsstation-Verzögerung bewirken in keinem Fall eine Subtraktion, so daß daher die Schritte 15-20-21-22-23-29-30 ausgeführt werden. In dem vorstehend aufgeführten Fall A erfolgt bei den Schritten 23-24 eine Subtraktion "-1" und ferner bei den Schritten 25-26-27-28-30 eine weitere Subtraktion "-1", so daß insgesamt eine Subtraktion "-2" ausgeführt wird. Im Falle B erfolgt auf dem Weg 23-24-25-26-27-30 eine Subtraktion "-1". In den Fällen C und D erfolgt auf dem Weg 23-24-25-30 eine Subtraktion "-1". In den Fällen E, F und G wird zur Subtraktion "-1" der Ablauf 23-29-28-30 ausgeführt. Nach der Subtraktion wird mit dem Anzeige-Schritt 32 der Inhalt des Zählers COPY angezeigt.
SUBDISP wie die Schritte 9 und 32 ist eine bekannte Subroutine, bei der mittels der Segment-Anzeigevorrichtungen 72 und 73 der Inhalt des Zählers SET und der Inhalt des Zählers COPY des Schreib-Lese-Speichers dynamisch angezeigt werden.
Gerätestörungsdiagnose in dem speziellen Zeitbereich
Bei dem Druck- oder Kopiergerät ist es ein Ziel, eine deutliche Warnanzeige darüber zu ermöglichen, ob ein Papierstau aufgrund einer Störung eines mechanischen Teils oder eines elektrischen Teils aufgetreten ist oder welche Einheit des elektrischen Teils fehlerhaft ist; dadurch soll es dem Benützer ermöglicht sein, dem Wartungspersonal das Mitbringen eines für die Reparatur notwendigen Ersatzteils oder notwendiger Ersatzteile anzugeben; ferner soll die Störungs-Überprüfung seitens des Benützers erleichtert werden, um damit in großem Ausmaß die Zeitdauer zu verkürzen, während der das Gerät unbenützbar bleibt. Im einzelnen werden die bei diesem Ausführungsbeispiel zu überprüfenden elektrischen Teile bei Auftreten einer Störung bzw. eines Fehlers an ihnen als Störung angezeigt; es sind neun derartige Teile vorgesehen, nämlich die Schräglage- Sensoren 37 (mit den drei Sensoren -1, -2 und -3) für das obere Kassettenfach, die Schräglage-Sensoren 36 (mit den drei Sensoren -1, -2 und -3) für das untere Kassettenfach, der Papier-Übertragungs-Sensor 35, der Sensor 39 für die zweite Ausrichtwalze und der Papierausstoß- Sensor 40.
Weiterhin soll bei dem Gerät eine Druckplatte, die einen schadhaften Sensor hat, durch die Segment-Anzeigevorrichtung 72 des Einstellungs-Zählers numerisch angezeigt werden.
Während des gewöhnlichen Druckens oder Kopierens werden zur Ermittlung des Papierzufuhr-Fehlers und der Schräglage die Sensoren 36 und 37 verwendet, während für die Ermittlung eines Staues die Sensoren 35 und 40 verwendet werden. Wenn es gewünscht ist, diese Sensoren selbst zu überprüfen, kann daher eine derartige Überprüfung dadurch bewerkstelligt werden, daß während des von dem Druck- oder Kopierzyklus verschiedenen speziellen Zeitbereichs eine Befehlsinformation in das Gerät selbst eingegeben wird. Dabei wird die Störermittlungs-Funktion unterdrückt und eine Überprüfung der Betriebsbedingungen dieser Sensoren vorgenommen, wobei zum Vervollständigen eines Druck- oder Kopiervorgangs ein Papierblatt von dem oberen Fach her zugeführt wird, wonach zur Ausführung eines Druck- oder Kopiervorgangs automatisch ein Papierblatt aus dem unteren Fach zugeführt wird, wobei die Funktion eines jeden bei diesem Prozeß zu betätigenden Sensors mittels des Überwachungs- bzw. Betriebssteuerungs- Rechners überwacht wird. Die Druckplatte, deren Störung mit dieser Überwachung ermittelt wurde, wird in Form einer vorbestimmten Zahl mittels der Einstellanzahl- Segment-Anzeigenvorrichtung 72 angezeigt. Dieser besondere Betriebsvorgang wird in der Weise ausgeführt, daß bei Schalten einer Selbstüberprüfungstaste bzw. des Prüfschalters 49, der an einer geeigneten Stelle am Äußeren des in Fig. 1 gezeigten Geräts angebracht ist, die Lampe dieses Schalters eingeschaltet wird, während die Anzeige der Segment-Anzeigevorrichtungen 72 und 73 gelöscht wird, die bisher eingeschaltet gewesen sind.
Wenn nach Fig. 4 der Prüfschalter 49 geschaltet wird, erfaßt der Betriebssteuerungs-Rechner Q1, das sein Eingang 9 auf "0" gelangt; dadurch werden an den Ausgängen 4 und 5 als Diagnose-Betriebsart Ausgangssignale gesetzt. Hierdurch wird gemäß der Darstellung in Fig. 7 die an dem Prüfschalter vorgesehene Lampe eingeschaltet und der Eingang 9 des Folgesteuerungs-Rechners Q2 auf "0" gebracht (dieser Eingang ist ein Störungsrückstellanschluß; wenn die Gehäusetür geschlossen ist und der Türschalter geschlossen bleibt, erkennt der Folgesteuerungs-Rechner Q2 eine unterdrückte Störung für "0" dieses Eingangs). Das heißt, es wird nach Fig. 4 das Stromversorgungsschalter- Signal SWS als Eingangssignal angelegt sowie das Störungsrückstell- Signal RS als Eingangsignal angelegt, wodurch die Papierstörungs-Ermittlung ausgeschaltet wird. Ferner wird auch der Nullunterdrückungs-Ausgang 19 nach Fig. 4 gesetzt, um damit die Segment-Anzeigevorrichtungen 72 und 73 auszuschalten.
Dies wird nachstehend unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 15 beschrieben. Wenn zunächst die Prüftaste 49 gedrückt wird bzw. der Prüfschalter 49 geschaltet wird, wird sein Einschaltzustand bei Ausführung des Wegs über die Schritte 155-156-157-158-159-160 bei dem Anfangs- bzw. Eingabe-Ablauf C beim Schritt 160 erfaßt, wonach ein Sprung auf S in Fig. 15-4 erfolgt. Der Betriebssteuerungs- Rechner setzt sofort das Ausgangssignal an dem Ausgang 19, um damit die Segment-Anzeigevorrichtungen 72 und 73 zu löschen bzw. auszuschalten (Schritt 176), wonach ein Fortschreiten zu den Schritten 177-178-179 erfolgt, um damit die obere Kassette zu wählen und das Einschalt-Ausgangssignal (Ausgang 5) für die Prüfungslampe zu setzen. Danach wird bei dem Schritt 180 das Drücken der Kopiertaste abgewartet; wenn durch das Drücken die Eingabe erfolgt ist, wird bei dem Schritt 181 an dem Ausgang 1 das Kopierbefehl- Signal STAT gesetzt, das von dem Folgesteuerungs-Zähler Q2 ausgelesen wird. Bei dem Schritte 182 erfaßt der Betriebssteuerungs- Zähler den Anstieg des Leerbelichtungs-Signals S8 und ermittelt damit, ob das Drucken oder Kopieren begonnen worden ist oder nicht. Wenn der Beginn des Druckens oder Kopierens ermittelt wird, wird zuerst bei dem Schritt 184 der Ausgabezustand des zweiten Ausricht-Sensors 39 ermittelt (Fig. 11). Das Ausgangssignal dieses Sensors sollte zu diesem Zeitpunkt auf dem Pegel "1" sein. Falls das Signal "0" ist, erfolgt ein Ablauf über den Weg 221-219-220, um diese Art der Störung anzuzeigen. Falls andererseits der Signal-Zustand normal ist, wird bei dem Schritt 186 ermittelt, daß das Löschbelichtungs-Signal S8 zu "0" wird. Wie aus dem Zeitdiagramm der Fig. 5 deutlich ist, hat zu diesem Zeitpunkt das zugeführte Blatt schon die Schräglage-Sensoren -1, -2 und -3 für das obere Fach erreicht, wobei ein Druck- oder Kopierzyklus für ein erstes Blatt eingeleitet worden ist. Daraufhin wird bei dem Schritt 187 das Kopierbefehl-Signal STAT rückgesetzt und die Ziffernausgabe-Kennung an dem Ausgang 13 gesetzt, wonach bei den Schritten 188, 189 und 190 die Betriebszustände der jeweiligen Schräglage-Sensoren überprüft werden. Diese Sensoren sollen normalerweise auf dem Pegel "0" stehen, wenn sie Papier ermitteln; daher werden sie als abnormal bzw. fehlerhaft betrachtet, wenn sie auf dem Pegel "1" stehen. Das heißt, wenn der Schräglage-Sensor -3 fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 188-222-219-220 mittels der Anzeigevorrichtungen 72 und 73 "3,0" angezeigt; wenn der Schräglage-Sensor -1 fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 189-223-220 "1,0" angezeigt; wenn der Schräglage-Sensor -2 fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 190-224-219-220 "2,0" angezeigt. Wenn die Schräglage- Sensoren -1, -2 und -3 für das obere Fach normal sind, werden die Schritte 188-192 ausgeführt.
Wenn diese Sensoren normal sind, sollte durch das optische System innerhalb eines Zeitraums von dem Zeitpunkt an, an dem das Löschbelichtungs-Signal zu "0" wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem 184 Trommeltakte gezählt worden sind, der zweite Ausricht-Sensor zur Ausgabe des Pegels "0" betätigt werden. Dementsprechend werden zur Prüfung der Sensoren bei den Schritten 193-197 die Zahl 184 in dem Zählbereich CNT des Schreib-Lese-Speichers gespeichert, der Zählstand subtrahiert und die Ausgangssignal- Ermittlung ausgeführt. Wenn in der Zeitdauer bis zu dem Zählstand "0" des Zählers CNT das Ausricht-Signal RG zu "0" wird, wird auf dem Weg 194-195 die Übertrags- Kennung CARRY gesetzt. Bei dem Schritt 198 wird diese nach Zählung der 184 Takte als normal ermittelt. Wenn innerhalb dieser Zeitdauer kein Ausgangspegel "0" des Ausricht- Sensors erfaßt wird, werden von dem Schritt 198 an die Schritte 225-219-220 ausgeführt, um damit "6,0" anzuzeigen.
Aus Fig. 5 ist auch ersichtlich, daß der Zeitpunkt, an dem die 184 Trommeltakte gezählt worden sind, die Zeit ist, während der das erste Blatt Papier den Papierübertragungs- Sensor 35 betätigt, so daß daher dieser den Pegel "0" ausgeben soll. Wenn daher bei dem Schritt 200 der Betriebszustand dieses Sensors ermittelt wird und der Pegel "1" entdeckt wird, erfolgt ein Fortschreiten auf 200-226-219-220, um "4,0" anzuzeigen. Wenn der Sensor den Pegel "0" hat, werden die Schritte 201 usw. ausgeführt.
Der nächste Schritt 202 dient dazu, mittels des Signals S10 aus dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 zu erfassen, daß die Ablauffolge den Zeitpunkt nach Fig. 5-3 erreicht hat. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, ist danach der Zeitpunkt, an dem 200 Trommeltakte gezählt worden sind, der Zeitpunkt, an dem das Druck- oder Kopierpapier den Papierausstoß- Sensor 40 erreicht hat. Dementsprechend erfolgt bei den Schritten 203 bis 206 die Zählung, wonach bei dem Schritt 208 der Betriebszustand des Papierausstoß-Sensors überprüft wird. Normalerweise gibt zu diesem Zeitpunkt dieser Sensor den Pegel "0" ab; wenn er jedoch den Pegel "1" abgibt, wird dies als abnormal bzw. fehlerhaft betrachtet, wonach zur Anzeige von "5,0" die Schritte 208-227-219- 220 ausgeführt werden. Wenn der Sensor den Pegel "0" abgibt, wird dies als normal angesehen, wonach der Ablauf auf 209-210 fortschreitet.
Der Schritt 210 dient dazu, durch das Ausschalten des Löschbelichtungs-Signals den Abschluß des letzten Druck- oder Kopiervorgangs zu ermitteln. Der Schritt 211 dient dazu, die Kassette auf das untere Fach umzustellen, an dem Ausgang 1 das Kopierbefehl-Signal STAT zu erzeugen und mittels des Folgesteuerungs-Rechners Q2 den Druck- oder Kopiervorgang einzuleiten. Der Schritt 212 dient ähnlich wie der vorangehend genannte Schritt 86 dazu, das Ausschalten des Löschbelichtungs- Signals als den Zeitpunkt zu ermitteln, an dem das Druck- oder Kopierpapier die Schräglage-Sensorgruppe 37 für das untere Fach erreicht hat. Danach ist bei dem Schritt 214 der Druck- oder Kopierzyklus schon eingeleitet worden, so daß daher das Kopierbefehl-Signal STAT aufgehoben wird und bei den Schritten 215, 216 und 217 die Überprüfung der Schräglage- Sensoren für das untere Fach vorgenommen wird. Wenn die Pegel, die normalerweise zu diesem Zeitpunkt zu "0" werden sollten, dabei "1" sind, wird dies als abnormal bzw. fehlerhaft angesehen. Wenn der Schräglage-Sensor -3 für das untere Fach fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 215-228- 219-222 "13,0" angezeigt; wenn der Schräglage-Sensor -1 für das untere Fach fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 216- 229-219-220 "11,0" angezeigt; wenn der Schräglage-Sensor -2 für das untere Fach fehlerhaft ist, wird auf dem Weg 217-230-219-220 "12,0" angezeigt. Wenn bei dem Ablauf bis dahin alle Sensoren fehlerfrei sind, wird auf dem Weg 218-219-220 "88,00" angezeigt. Die Anzeigevorrichtung 73 des Kopienzählers zeigt "00" an (Schritt 219).
Ablaufsteuerung der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung
Die Fig. 16 ist ein Ablaufsteuerungs-Flußdiagramm für die in Fig. 1-2 gezeigte automatische Vorlagen- Transportvorrichtung; dieses Ablaufprogramm ist in dem Festspeicher des in Fig. 4 gezeigten Transportvorrichtungs- Rechners Q3 gespeichert. Der Hauptschalter der Transportvorrichtung wird zum Anlegen von 15 V geschlossen (Schritt 0); das durch Schließen des Betriebsart- Schalters erzeugte Signal MODE wird ermittelt (Schritt 1); wenn das Signal MODE "1" ist, wird das Freigabesignal DFE aus dem Druck- oder Kopiergerät ermittelt (Schritt 2); wenn der Sensor 85 keine Vorlage erfaßt, wird mittels des Sensors 90 an dem Vorratsbehälter-Abschnitt die Vorlagenermittlung erfaßt (Schritte 3 und 4); wenn eine Vorlage aufgelegt ist, werden der Zuführvorrichtungs-Motor und der Einstellvorrichtungs- Motor eingeschaltet, um die Walzen 87 und 88 sowie das Transportband 89 in Betrieb zu setzen und eine Vorlage auf die Auflageplatte 14 zu befördern (Schritt 5). Wenn die Vorlage den Sensor 84 ohne Schräglage passiert, wird zum Anhalten der Walzen 87 und 88 der Zuführvorrichtungs-Motor abgeschaltet; wenn der Sensor 85 die Vorlage erfaßt, wird zum Anhalten des Transportbands der Einstellvorrichtungs-Motor abgeschaltet und an den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 das Bereitschaftssignal STB abgegeben (Schritte 6 bis 9). Der Betriebssteuerungs- Rechner Q1 erfaßt dieses Signal und gibt an den Folgesteuerungs-Rechner Q2 das Start-Signal STAT ab, um einen Druck- oder Kopierzyklus einzuleiten (Schritt 10). Wenn das Drucken oder Kopieren begonnen ist, wird das Freigabesignal DFE aufgehoben, wodurch auch das Bereitschaftssignal STB aufgehoben bzw. annuliert wird (Schritte 11 und 12). Wenn eine mittels der Tasten eingestellte Anzahl von Kopien fertiggestellt wordsn ist, wird auf die vorangehend beschriebene Weise während des Rücklaufs aus dem Betriebssteuerungs- Rechner Q1 das Freigabesignal DFE abgegeben, so daß daher auf die Ermittlung des Vorhandenseins der Vorlage in dem Vorratsbehälter-Abschnitt mittels des Sensors 90 hin die Vorlage auf der Auflageplatte ausgestoßen wird und das Einstellvorrichtungs-Motor-Signal SM sowie das Zufuhrvorrichtungs-Motor-Signal FEM erzeugt, um die nächste Vorlage zuzuführen; zum Anheben der Klinke 86 wird das Plunger-Signal PLS erzeugt (Schritte 13 bis 15). Zum Abschalten des Zufuhrvorrichtungs-Motors wird die Zufuhr der nächsten Vorlage überprüft (Schritte 17 und 18); wenn die vorangehende Vorlage an dem Sensor 85 vorbeigelangt ist, wird das Plunger-Signal PLS abgeschaltet, um die Klinke 86 abzusehen (Schritte 16 und 20). Wenn die nächste Vorlage den Sensor 85 erreicht, wird sie wahrgenommen, um damit den Einstellvorrichtungs-Motor abzuschalten (Schritte 19, 21 bis 23). Damit wird der vorangehend beschriebene Druck- oder Kopiervorgang wiederholt. Da nach Abschluß des Druckens oder Kopierens der Betriebssteuerungs-Rechner Q1 die Einstellanzahl nicht löscht, sondern beibehält, kann für jede Vorlage die gleiche Anzahl von Kopien erzielt werden. Wenn die Vorlagen in dem Vorratsbehälter-Abschnitt aufgebraucht sind, werden der Einstellvorrichtungs-Motor und der Plunger eingeschaltet, um nur den Vorlagenausstoßvorgang auszuführen; nachdem die Vorlage an dem Sensor 85 vorbeigelangt ist, wird der Plunger bzw. die Klinke abgesenkt und mittels des Sensors 91 der Abschluß des Ausstoßes überprüft, woraufhin der Einstellvorrichtungs-Motor angehalten wird und die Anfangs-Betriebsart wieder herbeigeführt wird.
Falls beim Anlegen des Freigabesignals DFE als Eingangssignal nach dem Schließen des Betriebsart-Schalters an der Auflageplatte 14 schon eine Vorlage vorhanden ist, wird diese Vorlage ausgestoßen und zum Drucken oder Kopieren die nächste Vorlage zugeführt (Schritte 3, 10 bis 14, 6, 15).
Wenn ferner mittels der Stopptaste des Druck- oder Kopiergeräts das Drucken oder Kopieren abgeschlossen worden ist oder das Drucken bzw. Kopieren aufgrund Papiermangels unterbrochen worden ist und danach die Einstellanzahl und die Kopienanzahl mittels der Löschtaste gelöscht wurden, wird auf die schon angeführte Weise von dem Betriebssteuerungs-Rechner Q1 das Freigabesignal DFE abgegeben, so daß daher über den Schritt 13 die Vorlage während der Unterbrechung ausgestoßen wird. Dies ist aus der Spalte für die Transportvorrichtungs- Freigabe in den Fig. 18-1 bis 18-3 ersichtlich.
Wenn die Transportvorrichtung geöffnet wird, die Vorlage von Hand aufgelegt wird und dann die Transportvorrichtung geschlossen wird, ist es möglich, unter Verwendung der Kopiertaste 54 Kopien herzustellen. Wenn die eingestellte Anzahl von Kopien fertiggestellt wurde, kann auf die schon beschriebene Weise durch Verwendung des Betriebsart- Schalters die Vorlage ausgestoßen werden. Ferner kann dann, wenn nach dem Drucken oder Kopieren einer von Hand eingelegten Vorlage das sich aus dem anfänglichen Schließen des Betriebsart-Schalters ergebende Signal mittels eines Zeitgebers oder dgl. aufrechterhalten worden ist, die Vorlage auch automatisch ausgestoßen werden.
Die Transportvorrichtung ist mit einer Stopptaste für die Unterbrechung der Vorlagenzufuhr versehen; dadurch wird es möglich, durch Ausstatten des Schrittes 11 mit einem Stopp-Erkennungs-Routineschritt das Fortschreiten des Ablaufs zu verhindern. Wenn die Schritte 7, 17, 21 und 27 mit einem Stopp-Erkennungs-Routineschritt versehen werden, wird es auch möglich, den Einstellvorrichtungs- Motor und den Zufuhrvorrichtungs-Motor schnell anzuhalten, wenn während der Zufuhreinstellung oder des Ausstoßvorgangs die Transportvorrichtungs-Stopptaste gedrückt wird.
Falls ferner selbst dann, wenn von dem Schritt 5 an eine bestimmte Zeitdauer verstrichen ist, der Sensor 84 bei den Schritten 7 und 17 keine Vorlage ermittelt, kann ein Störungsanzeige-Ausgangssignal erzeugt werden, um den Zufuhrvorrichtungs-Motor und den Einstellvorrichtungs- Motor anzuhalten.
Druck- oder Kopier-Ablaufsteuerung
Die Fig. 17 ist ein Programmflußdiagramm für die Steuerung der Ablauffolge mittels des Folgesteuerungs- Rechners Q2. Das Programm wird nachstehend unter Bezugnahme auf das Zeitdiagramm in Fig. 5 beschrieben.
Wenn durch Schließen des Hauptschalters die Zentraleinheit mit der Stromversorgung verbunden wird, wird der Schreib-Lese-Speicher RAM geleert bzw. gelöscht und die Wartelampe eingeschaltet (Schritt 0). Zuerst wird mit dem Stromversorgungsschalter-Signal SWS ermittelt, ob das Störungsrückstell-Signal RS als Eingangssignal angelegt ist oder nicht. Dadurch wird die Störungsunterdrückung zum Ausschalten des Störungsprüf-Schritts oder dgl. erkannt; wenn diese vorliegt, wird die Störungsunterdrückungs- Kennung gesetzt (Schritt 1). Wenn keine Störungsunterdrückungs-Eingabe besteht, erfolgt die Ermittlung des Papiers an den Störungsermittlungs-Sensoren 36, 37, 35 und 40; wenn an diesen Papier ist, wird auf die schon beschriebene Weise durch Ein- und Ausschalten der Markierungs-Lampen 65 bis 69 des Bedienungsabschnitts (Fig. 2) die Stelle des Sensors angezeigt (Schritt 2). Wenn die Störungsunterdrückung besteht, wird dieser Schritt nicht ausgeführt. Als nächstes wartet durch Erfassung des Wartesignals WTD das Gerät bis zum Abschluß der Wartezeit; wenn das Signal PEP zur Darstellung von "Fehlende Kassette" und "Kein Papier in der Kassette" ermittelt wurde, wird diese Schleife nicht durchlaufen (Schritt 3). Wenn die Störungsunterdrückung besteht, wird diese Routine nicht ausgeführt und von Qa ein Wartelampen-Ausschaltsignal WTL abgegeben. Zur Unterscheidung zwischen dem Vollformat und dem Halbformat und zum Setzen der jeweiligen Kennung werden die Kassettensignale bis der hinsichtlich des Fachs gewählten Kassette erfaßt (Schritt 4).
Als nächstes wird ermittelt, ob von dem Betriebsüberwachungs- Rechner Q1 das Start-Signal STAT abgegeben wird oder nicht; wenn das Start-Signal erfaßt wird, werden das Hauptmotor-Signal S1, das Löschlampen-Signal S8, das Totalbelichtungslampen-Signal S9 und das Rücklauf- Signal S7 zur Einstellung des optischen Systems auf eine vorbestimmte Anhaltestellung abgegeben. Wenn das optische System in die Anhaltestellung gelangt ist, wird das Signal OHP zu "0", wonach das Primärseiten-Hochspannungs-Signal S11 abgegeben wird (Schritt 6). Wenn danach 30 Taktimpulse CL gezählt worden sind, wird das Wechselspannungs-Transformator- Signal S10 abgegeben, um die Negativkomponente der Wechselstromkorona anzuheben (Schritt 7). Wenn weitere 312 Taktimpulse gezählt worden sind, erfolgt eine Nachprüfung hinsichtlich einer fehlenden Kassette oder fehlenden Papiers; weiterhin wird ermittelt, ob das Start- Signal STAT ausgeschaltet wurde oder nicht; wenn das Start-Signal ausgeschaltet wurde, wird das Wechselstrom- Transformator-Signal S10 ausgeschaltet und wieder der Schritt 1 herbeigeführt (Schritt 8). Wenn kein Stopp- Signal ermittelt wird, wird zur Zufuhr von Papier aus der Kassette das Papierzufuhr-Signal S2 abgegeben; nachdem 47 Taktimpulse gezählt worden sind, wird zugleich mit dem Ausschalten des Signals S2 ein erstes Ausricht-Signal S3 erzeugt, um unter Grob-Zeitsteuerung das Papier zu der zweiten Ausrichtwalze hin zu befördern. Zugleich wird das Signal S13 erzeugt, um damit das Ausgangssignal der Potential-Meßvorrichtung an einen nicht gezeigten Potential- Steuerabschnitt abzugeben. Es ist ferner möglich, die Potential-Meßvorrichtung so auszulegen, daß durch das Signal S13 die Drehung des Rotors der Meßvorrichtung eingeleitet wird.
Als nächstes werden 54 Taktimpulse gezählt, um damit das Signal S5 abzugeben und die Halogen-Lampe 16 einzuschalten (Schritt 10).
Inzwischen wird zur Überprüfung hinsichtlich einer Schrägzufuhr (Schräglage) des Papiers die Trommeltakt- Impulsanzahl (3 Takte) gezählt (Funktion des Zeitgebers 4), die für die Zeit von dem Zeitpunkt, an dem das Papier einen der Papierzufuhr-Eingangs-Sensoren 36 (Signal CPOS1) erreicht hat, bis zu dem Zeitpunkt notwendig ist, an dem das Papier einen anderen dieser Sensoren erreicht hat (Signal CPOS2). Das heißt, wenn die Taktanzahl eine vorbestimmte Anzahl übersteigt, wird das Papier als schrägliegend betrachtet und das Störungssignal 4 abgegeben sowie die Zufuhr des nächsten Blatts angehalten, um damit die Wiederaufnahme des Ablaufvorgangs zu unterbrechen. Wenn das Papier Halbformatpapier ist, wird zur Überprüfung der Schräglage die Anzahl der Impulse CL von der Erzeugung des Signals CPOS1 an bis zu dem Zeitpunkt gezählt, an dem das Papier einen weiteren, in einem kürzeren Abstand als die anderen Sensoren liegenden Sensor erreicht (Signal CPOS3).
Danach werden nach Einschalten der Lampe 23 Taktimpulse gezählt und das Vorlauf-Signal S6 für das optische System sowie das Signal S12 für den Antrieb der Entwicklungsvorrichtung abgegeben. Zur Vermeidung eines Stoßes wird jedoch an die Vorlaufkupplung eine Spannung nur schrittweise angelegt (Schritt 11). Wenn das optische System seine Anhaltestellung verläßt, wird der Pegel "1" des Signals OHP ermittelt, um das Löschlampen-Signal S8 auszuschalten, und das erste Ausrichtwalzen-Signal S3 wieder einzuschalten; dabei wird zum Einleiten der Abtastung an die Vorlaufkupplung die volle Spannung angelegt (Schritt 12).
Wenn die Lampe eingeschaltet wird, sollte Papier an dem Papierzufuhrstation-Sensor 36 vorbelaufen; daher wird beim Einschalten des Lampensignals der Sensor 36 überprüft. Wenn kein Papier ermittelt wird, wird dies als Papierzufuhr-Fehler beurteilt und das Störungssignal 4 abgegeben.
Wenn als nächstes das optische System den Ausricht- Sensor 39 erreicht und als Eingangssignal das Signal RG angelegt wird, wird das zweite Ausrichtwalzen-Signal S4 abgegeben (Schritt 13). Wenn vom Zeitpunkt der Erzeugung des Signals OHP an 175 Taktimpulse gezählt worden sind, wird die Formatkennung ermittelt. Wenn das Papier Vollformat- Papier ist, wird der Taktzählstand 157 abgezählt. Danach werden die Signale S5 und S6 abgeschaltet, um die Lampe abzuschalten, die Vorlaufbewegung des optischen Systems zu beenden und die Signale S7 und S8 zu erzeugen, mit welchen die Rücklaufbewegung des optischen Systems eingeleitet wird und die Löschlampe eingeschaltet wird (Schritt 14).
Dieses Lösch-Signal S8 wird als Eingangssignal an den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 angelegt und bewirkt unter der Bedingung eines Pegels "1" des Signals S10 eine Addition von 1 (+1) an dem Kopienzähler COPY. Gemäß der vorangehenden Beschreibung ermittelt der Betriebssteuerungs- Rechner Q1, ob der Inhalt des Einstellzähler- Speichers SET des Schreib-Lese-Speichers gleich dem Inhalt des Kopienzähler-Speichers ist oder nicht; dadurch wird die Beendigung des Druckens oder Kopierens erkannt; wenn der Inhalt des Einstellzähler-Speichers SET mit dem Inhalt des Kopienzähler-Speichers übereinstimmt, schaltet der Rechner Q1 das Start-Signal STAT ab und versetzt den Folgesteuerungs- Rechner Q2 in die Rückdrehungs- bzw. Rücklauf-Steuerungs- Betriebsart. Aus dem schon angeführten Grund zählt der Folgesteuerungs-Rechner Q2 zwei Taktimpulsen nach dem Einschalten der Signale S7 und S8 und schaltet das Wechselstrom- Signal S10 ab.
Wenn der Kopienzähler nicht zu Ende gezählt hat, wird das Signal STAT nicht aufgehoben, so daß daher zur wiederholten Fortsetzung des Druckens oder Kopierens der Programmablauf auf den vorangehend genannten Papierzufuhr-Schritt 9 springt (Schritt 15). Wenn der Kopienzähler zu Ende gezählt hat, wird zur Ermittlung eines Pegels "0" des Signals OHP der Sensor 38 abgefragt, woraufhin die Rücklaufkupplung abgeschaltet wird, zum Ausschalten des Signals S11 150 Taktimpulse gezählt werden und der Gleichstrom-Transformator abgeschaltet wird; ferner werden zum Ausschalten des Signals S1 und damit zum Abschalten des Hauptmotors weitere 260 Taktimpulse gezählt. Zu dieser Zeit wird gemäß der Darstellung in Fig. 5 der Wechselstrom-Transformator bzw. Wechselstrom- Korona-Transformator hinsichtlich seiner Spannung allmählich heruntergeschaltet und schließlich abgeschaltet, um Spitzen-Ungleichmäßigkeiten des Oberflächenpotentials zu vermeiden, die sich sonst aus einem plötzlichen Abschalten ergeben würden (Schritte 16 und 17). Selbst bei Abschalten des Signals S1 dreht die Trommel etwas weiter, so daß daher zur Berücksichtigung dieser Drehung ein Zeitgeber für 0,5 s in Betrieb gesetzt wird und erst nach Ablauf seiner Zeitgabe die Lampensignale S8 und S9 ausgeschaltet werden, um Potential-Ungleichmäßigkeiten während des Anhaltens der Trommel möglichst weitgehend zu verhindern (Schritt 18). Danach wird die Störungsunterdrückung rückgesetzt, wonach der Programmablauf auf den Schritt 1 springt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ablauf wird mit der Zeitsteuerung gemäß Fig. 5 ein Zeitgeber T5 in Betrieb gesetzt, der einen Zeitbegrenzungsvorgang durch Zählung von Taktimpulsen CL (64 Takte) herbeigeführt; wenn sein Zählstand erreicht ist, wird überprüft, ob an dem Bildübertragungseingang- Sensor 35 Papier vorhanden ist oder nicht; wenn kein Papier vorhanden ist, wird das Verzögerungsstörung- Signal 3 abgegeben. Ferner wird der Zeitgeber T2 in Betrieb gesetzt. Nachdem seine Zeitgabe abgelaufen ist, wird überprüft, ob an dem Auslaß-Sensor 40 Papier vorhanden ist oder nicht; wenn dort kein Papier vorhanden ist, wird das Verzögerungsstörung-Signal 2 abgegeben. Weiterhin wird der Zeitgeber T3 in Betrieb gesetzt; nachdem seine Zeitgabe abgelaufen ist, wird dann, wenn an dem Sensor 40 Papier vorhanden ist, das Stauungsstörungs-Signal 1 abgegeben. Durch die Zählung von 38 mittels des Zeitgebers T4 wird die erste Ausrichtwalze abgeschaltet, während durch die Zählung von 55 mittels des Zeitgebers T6 der Entwicklungsvorrichtungs-Motor abgeschaltet wird. Die vorstehend genannten Zeitgeber-Betriebsvorgänge werden mittels einer nicht gezeigten Subroutine hervorgerufen, die bei jedem Taktzählschritt ausgeführt wird.
Die Störungssignale bis werden als Eingangssignale an den Betriebssteuerungs-Rechner Q1 angelegt und ergeben Zustandssignale für die schon beschriebene Anzeige- Subtraktion. Eines dieser Störungssignale bis betätigt das Störungs-Relais K1 (Fig. 9), so daß der Zentraleinheit Strom von der Netzanschlußseite her zugeführt wird. Daher wird der Zustand des Schreib-Lese- Speichers RAM selbst dann aufrechterhalten, wenn die Tür geöffnet wird oder der Hauptschalter MSW ausgeschaltet wird. Die übrige Stromversorgung wird jedoch abgeschaltet, so daß die Anzeige gelöscht wird. Wenn ferner das Störungssignal auftritt, wird der gerade ablaufende Betriebsvorgang abgeschlossen, wonach der Programmablauf zu dem Rücklauf-Schritt 14 springt und ein zweiter Ruhezustand eingeleitet wird. Wenn der Rückstellschalter 47 (Fig. 1) geschlossen wird, erfaßt der Folgesteuerungs-Rechner Q2 das Signal RS, so daß zur Aufhebung des Störungszustands die Störungssignale bis abgeschaltet werden. Mit dem Papierzufuhrstation- Störungssignal 4 wird das Signal PEP für eine fehlende Kassette abgefragt und danach aufgehoben bzw. rückgesetzt.
Wenn durch das Stoppsignal, das Wartungs-Rufsignal oder dgl. das Start-Signal STAT aus dem Betriebssteuerungs- Rechner Q1 abgeschaltet wird oder mittels des Folgesteuerungs- Rechners Q2 das Fehlen der Kassette oder das Fehlen des Papiers ermittelt wird, wird der gerade ablaufende Betriebsvorgang nicht unterbrochen, sondern bis zum Schluß ausgeführt und der Rücklauf abgeschlossen, um das Blatt auszustoßen und zunächst den Wartezustand (Ruhezustand) herbeizuführen.
Tasteneingabe-Bedingungen
In den Fig. 18-1 bis 18-3, die die Tasteneingabe- Bedingungen zeigen, bezeichnet das Rücklaufintervall, während die Richtigkeit des Einleitens des zweiten Ruheintervalls und die Richtigkeit des Freigabesignals bezeichnet. × gibt an, daß keine Tasteneingabe aufgenommen wird, während ○ angibt, daß eine Tasteneingabe aufgenommen wird; stellt eine Anzeigeänderung zu Beginn des zweiten Druckens oder Kopierens dar. Ferner gibt × an, daß kein ursächlicher Zusammenhang besteht; COPYCOPY gibt an, daß das Drucken oder Kopieren mit unveränderter Anzeige eingeleitet wird; 0COPY gibt an, daß das Drucken oder Kopieren mit auf "0" gebrachter Anzeige eingeleitet wird. Ferner bedeutet W in Fig. 18-1, daß bis zum Anhalten keine weitere Tasteneingabe aufgenommen wird.
Wenn beispielsweise in (1) und (2) in Fig. 18-2 nach dem Einschubkopieren (nach der Unterbrechung mittels der Stopptaste oder nach Übereinstimmung der Einstellanzahl SET der Einschubeinstellung und der Kopienanzahl COPY für die Einschubkopien) die Kopiertaste gedrückt wird, wird das Drucken oder Kopieren von der Anzeige "0" an begonnen, wenn die Anzahl der Kopien vor dem Einschubkopieren mit ihrer Einstellungsanzahl übereinstimmt; wenn die beiden Zahlen nicht miteinander übereinstimmen, wird das Drucken oder Kopieren begonnen, nachdem die Anzahl der Kopien vor dem Einschubkopieren angezeigt worden ist. Dies gilt auch in dem Fall, daß nach dem Einschubkopieren aus dem Transportvorrichtungs- Rechner das Bereitschaftssignal STB als Eingangssignal an den Betriebssteuerungs-Rechner angelegt wird. Ferner wird bei der Betriebsart (3), nachdem das Einschubkopieren aufgrund fehlenden Papiers oder dgl. unterbrochen worden ist, das Drucken oder Kopieren unter Anzeige der Anzahl der Kopien zum Zeitpunkt der Unterbrechung des Einschubkopierens (unabhängig von der Löschtaste) wieder aufgenommen. Falls jedoch während der Unterbrechung die Stopptaste gedrückt wird, werden die zurückgezogenen oder eingezogenen Daten wieder abgerufen, um damit die vorangehend genannte Betriebsart (1) auszuführen. Im Falle der Betriebsarten (3) und (4) werden die zurückgezogenen Daten nicht wie im Falle der Betriebsarten (1) und (2) automatisch zurückgeholt. Wenn eine Störung auftritt, können nach Aufheben bzw. Beheben der Störung die Löschtaste, die Stopptaste und die Wähltaste für die obere bzw. die untere Kassette gedrückt werden. In dem Ruheintervall kann die Unterbrechungs- bzw. Einschubtaste gedrückt werden, jedoch wird im Falle fehlenden Papiers oder einer Störung die Störungs-Aufhebung und die Stopptasten- Eingabe notwendig.
Nach Fig. 18-1 wird im Falle der Betriebsarten (1) und (2) sowie im Falle der Betriebsart (4), bei der das normale Drucken oder Kopieren durch Drücken der Einschubtaste unterbrochen worden ist, bei der Rücklauf-Betriebsart und der zweiten Ruhe-Betriebsart das Transportvorrichtungs- Freigabesignal DFE abgegeben. Dementsprechend kann die nächste Vorlage ein wenig früher eingestellt bzw. aufgelegt werden. Im Falle der Betriebsart (4) werden Eingaben mit der Zifferntastatur, der Löschtaste, der Wähltaste für die obere bzw. untere Kassette, der Stopptaste und der Kopiertaste nur in dem zweiten Ruheintervall aufgenommen.
Die Aufnahme der Zehnertastatur- bzw. Zifferntastatur- Eingabe zu dieser Zeit kann ermöglicht werden, nachdem das Papier den Ausgabestations-Sensor 40 passiert hat. Wenn ein schnelleres Einleiten des Einschubkopierens stärker erwünscht ist als das Andauern des Druckens oder Kopierens, können Eingaben mit der Kopiertaste, der Zehnertastatur und anderer Tasten auch bei der Rücklaufbetriebsart ermöglicht werden. Auf ähnliche Weise kann dies auch bei Drücken der Einschubtaste bei der Betriebsart in den Betriebsarten (1) bis (3) erfolgen. Die Einschubtasten- Eingabe kann mittels der Stopptasten-Eingabe annuliert werden. Ferner kann im Falle der Betriebsarten (1) bis (3) und der Störung die Eingabe mittels der Zifferntastatur ohne Drücken der Löschtaste ermöglicht werden, wodurch die Bedingung erleichtert wird. Die unmittelbar vorangehend beschriebenen Gesichtspunkte gelten auch für die Fig. 18-2 und 18-3.
Bei der Betriebsart (5), bei der das Drucken oder Kopieren durch eine Störung unterbrochen ist, wird die Störung in dem zweiten Ruheintervall aufgehoben, wonach die Eingabe mittels der Einschubtaste, der Stopptaste, der Löschtaste, der Wähltaste für die obere bzw. untere Kassette und der Kopiertaste aufgenommen wird sowie mittels der Löschtaste die Zifferntastatur-Eingabe aufgenommen wird, nachdem die Störung behoben wurde. Nachdem die Störung behoben wurde und nachdem die Löschtaste oder die Einschubtaste gedrückt wurde, wird auf die in den Fig. 18-2 und 18-3 gezeigte Weise das Freigabesignal DFE abgegeben. Dadurch wird die auf der Auflageplatte aufliegende Vorlage automatisch ausgestoßen, wenn es erwünscht ist, sie zu entfernen.
Gemäß der Darstellung in Fig. 18-3 spricht nach dem Betriebsvorgang der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung die Vorlagenlampen 57 nicht an. Die Eingabe mittels der Einschubtaste wird möglich, wenn die Kopien zu Ende gezählt worden sind und das Gerät in Ruhestellung ist. Wenn der Aufbau so gewählt ist, daß das Signal über das Drücken der Einschubtaste während des Transportvorrichtungs- Kopierens in einem Speicher festgehalten wird, bis die Kopien von einer Vorlage zu Ende gezählt worden sind, und mittels des festgehaltenen Signals bei der Betriebsart das Signal DFE nicht erzeugt wird, kann die nächste Vorlage nicht eingestellt bzw. zugeführt werden, so daß daher in den Intervallen des automatischen Vorlagenwechsels das Einschubkopieren vorgenommen werden kann. Ferner kann durch Unterdrücken des Vorratsbehälter- Sensor-Signals mittels des festgehaltenen Signals bewirkt werden, daß nur die vorangehende Vorlage ausgestoßen wird (Schritt 14 in Fig. 16).
Das Löschsignal S7 aus dem Folgesteuerungs-Rechner Q2 wird als Eingangssignal an den Unterbrechungs-Eingang INT des Betriebssteuerungs-Rechners Q1 angelegt Das Unterbrechungsprogramm enthält die Schritte 58 bis 3 des Unterprogramms bzw. Teilablaufs G des Rechners Q1 für die Erfassung des Abschlusses des Druckens oder Kopierens. Danach kann während des Anstiegs des Signals S7 der Teilablauf G vorrangig und schnell ausgeführt werden. Auf diese Weise kann nur nach dem Erhalt des Ergebnisses des Betriebsablaufs im Teilablauf G der Datenwert STAT darüber, ob das Drucken oder Kopieren abgeschlossen worden ist oder nicht, an den Rechner Q1 abgegeben werden, so daß daher Fehlfunktionen verringert werden und das Programm vereinfacht wird. In diesem Fall werden während des Unterbrechungsablaufs das Rückstellen der Kennung F/B und während des Teilablaufs G das Setzen der Kennung F/B in den Schritten 57-3 und dem Schritt 62 unnötig. Wenn der Rechner Q1 einen Unterbrechungseingang mit geringerem Vorrang hat, kann an diesen Eingang als Eingangssignal der Trommeltakt angelegt werden. Dies gilt auch für den Rechner Q2.
Das Signal STAT aus dem Rechner Q1 wird auch an den Unterbrechungseingang INT des Rechners Q2 angelegt. Als Unterbrechungsprogramm wird der Schritt angesehen, bei dem in dem Schreib-Lese-Speicher RAM die Kennung X gesetzt wird. Der zur Beurteilung des Signals STAT dienende Schritt in dem Hauptprogramm wird als der Schritt zur Beurteilung darüber angesehen, ob die Kennung X gesetzt wurde oder nicht; wenn festgestellt wird, daß die Kennung X gesetzt wurde, kann die Kennung X rückgesetzt werden. Danach kann auf einfache Weise die Ermittlung des Startens oder Stoppens mittels des Rechners Q2 erfolgen. Bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel wird die Unterbrechung im voraus freigegeben, wenn bei dem Hauptablauf bei den Rechnern Q1 und Q2 die Stromversorgung eingeschaltet ist.
Als Zentraleinheiten bzw. Rechner Q1 bis Q4 des Geräts können die von INTEL Co., Inc. hergestellten und vertriebenen Rechner 8085 oder die von Nichidensha Co., Ltd. hergestellten und vertriebenen Rechner NCOM43 verwendet werden. Wenn als Eingang an den Unterbrechungseingang INT der Zentraleinheit bzw. des Rechners Q3 der automatischen Vorlagen-Transportvorrichtung das Signal DFE angelegt wird, wird die Steuerung der Transportvorrichtung einfacher.

Claims (5)

1. Druck- oder Kopiergerät zur Erzeugung von Bildern mit
  • a) einer Prozeßeinrichtung (Fig. 1) zur Bilderzeugung,
  • b) einer ersten Tasteneingabevorrichtung (50) zur Eingabe eines ersten Signales zum Einstellen der Bilderzeugungsanzahl,
  • c) einer zweiten Tasteneingabevorrichtung (54) zur Eingabe eines zweiten Signals zum Starten eines Bilderzeugungsbetriebes,
  • d) einer dritten Tasteneingabevorrichtung (55, 56) zur Eingabe eines dritten Signales zum Unterbrechen des Bilderzeugungsbetriebes,
  • e) einer Matrixschaltung (101), die mit der ersten, der zweiten und der dritten Tasteneingabevorrichtung verbunden ist und
  • f) einer Steuereinrichtung zum Empfangen der ersten, zweiten und dritten Signale von der Matrixschaltung zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung, wobei die Steuereinrichtung einen Speicher zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung und zur Speicherung einer einen Maschinenzustand betreffenden Kennung aufweist und der Prozeßeinrichtung ein Steuersignal für den Betriebsablauf der Prozeßeinrichtung zuführt,
  • g) wobei die Steuereinrichtung zwei Zentraleinheiten aufweist, die jeweils einen bestimmten Teil der Steuerung unabhängig voneinander und einen bestimmten Teil der Steuerung abhängig voneinander bearbeiten, wobei eine der Zentraleinheiten von einem Folgesteuerungs-Rechner (Q2) umfaßt ist, der einen Programmspeicher (Q2) zur Steuerung des Ablaufes der Prozeßeinrichtung zur Bilderzeugung aufweist und der der Prozeßeinrichtung ein Steuersignal für den Betriebsablauf der Prozeßeinrichtung zuführt, und wobei die andere Zentraleinheit von einem Betriebssteuerungs-Rechner (Q1) umfaßt ist, der zum Empfangen der ersten, zweiten und dritten Signale von der Matrixschaltung und zum Zuführen eines Signales für den Betriebsablauf zu dem Folgesteuerungs-Rechner dient und der eine Speichereinrichtung (Q1) umfaßt, die einen Zustand einer ersten Kennung (F) zum Anzeigen, ob ein Betriebsablauf besteht, sowie einen Zustand einer zweiten Kennung (F) zum Anzeigen eines Fehlerzustandes des Bilderzeugungsbetriebs speichert,
  • h) wobei die Steuereinrichtung vor einem Start des Betriebsablaufes das erste und das zweite Signal von der Matrixschaltung entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der ersten Kennung berücksichtigt und das Starten des Betriebsablaufes entsprechend dieser Berücksichtigung zuläßt,
  • i) wobei die Steuereinrichtung nach dem Start des Betriebsablaufes das erste Signal entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der Kennung, die ein Vorliegen eines Betriebsablaufes anzeigt, unberücksichtigt läßt, um eine Eingabe des ersten Signals zu verhindern und
  • k) wobei die Steuereinrichtung das erste und zweite Signal entsprechend dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Zustand der zweiten Kennung bei Vorliegen eines Fehlerzustands des Bilderzeugungsbetriebes unbeurteilt läßt.
2. Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine weitere Zentraleinheit (Q3) zur Steuerung einer Vorlagen-Transportvorrichtung umfaßt.
3. Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine weitere Zentraleinheit (Q4) zur Steuerung einer Sortiervorrichtung umfaßt.
4. Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (Q3) zur Steuerung der Vorlagen-Transportrichtung und die Zentraleinheit des Betriebssteuerungs-Rechners (Q1) hinsichtlich ihrer Steuerung zumindest teilweise abhängig voneinander arbeiten können.
5. Druck- oder Kopiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (Q4) zur Steuerung der Sortiervorrichtung und die Zentraleinheit des Folgesteuerungs-Rechners (Q2) hinsichtlich ihrer Steuerung zumindest teilweise abhängig voneinander arbeiten können.
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