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DE2941359A1 - Schalenbrustprothese zur anwendung im bereich der teil-brust-amputation - Google Patents

Schalenbrustprothese zur anwendung im bereich der teil-brust-amputation

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Publication number
DE2941359A1
DE2941359A1 DE19792941359 DE2941359A DE2941359A1 DE 2941359 A1 DE2941359 A1 DE 2941359A1 DE 19792941359 DE19792941359 DE 19792941359 DE 2941359 A DE2941359 A DE 2941359A DE 2941359 A1 DE2941359 A1 DE 2941359A1
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DE
Germany
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breast
prosthesis
cup
inner cavity
molding
Prior art date
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Withdrawn
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DE19792941359
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English (en)
Inventor
Gertraud 2127 Rullstorf Prahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IPOS GmbH and Co KG
Original Assignee
IPOS GmbH and Co KG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/52Mammary prostheses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaienbrustprothese aus elastischem Kunststoff zur Anwendung im Bereich der Teil-Brust-Amputation, die mit einem der weiblichen Brust entsprechenden hohlkörperartig ausgebildeten Brustformteil und mit einer der menschlichen Körperform angepaßten Anlagefläche versehen ist.
Der Versorgungskreis brustamputierter Frauen zeigt eine zunehmende Tendenz, wobei die Amputation meist die Folge von bösartigen Tumoren ist. Je nach Größe der Tumorausweitung entstehen bei der Amputation unterschiedlich große Narben und oftmals schlecht gedeckte Körperflächen. Die dann nach den Amputationen entstehenden Narben weisen eine überempfindlichkeit gegen Druckkanten und Scheuerstellen auf. Hinzu kommt noch, daß durch die Brustamputation die symmetrische Gewichts-
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verteilung auf die'Wirbelsäule gestört ist, so daß an eine
Brustprothese folgende Grundforderungen gestellt werden: Die Prothese muß der Körperform weitgehend angepaßt sein und an
der Körperauflageseite eine weitgehend geschlossene Anlagefläche bilden, die Gewichtsbestimmung der Brustprothese muß so gewählt werden,daß sie in der Gewichtsmasse der Gegen-
I
seite der meist voll erhaltenen Brust entspricht, wobei vor
allem Veränderungen des Schultergürtels und der Wirbelsäule
vermieden werden sollen, das Volumen der Brustprothese soll ■ dabei so aufgebaut\ sein, daß diese in ihrem Schwingungsverhalten der natürlichen Brust sehr nahe kommt und darüber hinaus soll die Oberfläche derartiger Brustprothesen aus
physiologisch unbedenklichem Material bestehen, da oftmals
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Narben mit offenen Stellen anzutreffen sind.
Bekannt ist eine Brustprothese, bestehend aus einem biegsamen, einteiligen, luftfreien, der ßrustform nachgebildeten schalenförmigen Körper (DE-GM 76 03 424). Bei dieser bekannten Brustprothese besteht der Körper aus additionsvernetzendem Zweikomponenten-Silikon-Kautschuk, dessen Ober- und Unterseiten von je einer Kunststoff-Folie abgedeckt sind, die längs des Randes des schalenförmigen Körpers miteinander verschweißt sind. Durch die Verwendung eines Brustprothesenkörpers aus additionsvernetzendem Zweikomponenten-Silikon-Kautschuk soll erreicht werden, daß die Prothese auch bei Bewegungen ihrer Trägerin das natürliche Aussehen, die Beweglichkeit und Weichheit einer gesunden Brust aufweist und sich angenehm tragen und einfach anlegen läßt. Derartige, mit einem Hohlraum im Anlagenseitenbereich bestehende Brustprothesen werden in Schalenform, gearbeitet, jedoch erfüllen sie nicht die wesentlichen Forderungen, die an eine Brustprothese gestellt werden. So sind vor allen Dingen die Probleme der Anlagefläche ungenügend gelöst und die vertikalen Schwingungsausgleiche, wie diese vor allem für größere Brustformen von Bedeutung sind, werden nicht erreicht.
Es ist ferner eine Brustprothese mit einem biegsamen, einteiligen, der Brustform nachgebildeten, luftfrei mit einer Flüssigkeit gefüllten Hohlkörper bekannt, der als der Außenform der Brust nachgebildete, doppelwandige Schale ausgebildet ist (US-PS 25 43 499). Derartige luftfrei, mit einer
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Flüssigkeit gefüllte sackartige Gebilde weisen ein größeres Gewicht als die normale Brust auf und werden wegen ihres hängenden Aussehens als unnatürlich abgelehnt. Ein weiterer Nachteil der mit einer Flüssigkeit gefüllten Prothese liegt darin, daß die Füllstoffe auswandern und bei einer Verletzung der umgebenden Hülle ausfließen können.
Eine weitere bekannte Brustprothese besteht entweder aus einem Körper, der aus elastischem und schwammartigem Material gefertigt ist oder aus einem Hohlkörper aus leichtem, feinporösem Material, der eine Füllung aus elastischem und schwammartigem Material besitzt (US-PS 28 51 692). Im Innenraum des Brustprothesenkörpers sind zylinderförmige Hohlräume vorgesehen, die mit beweglichen Gewichten versehen sind. Derartige Prothesen sind jedoch zu formfest, um das Aussehen einer natürlichen Brust aufweisen zu können.
Es sind auch Brustprothesen aus einem Formkörper aus Schaumstoff bekannt (DE-PS 13 03 139). Dieser Formkörper aus Schaumstoff, der flache Bereiche aufweist, ist von einem schalenförmigen, doppelwandigen Hohlkörper aus Kunststoff in einem Abstand umgeben, der mit dem Formkörper nur längs seines Randes verbunden und mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Auch 'iese Br· tprothese weist den Nachteil auf, den alle flüssigke ! t.sge·../' ic·' ürustprothesen innehaben. Darüber hinaus ist die.t ^ : nte Brustprothese in ihrem Aufbau kompliziert; sie vern 'j auch nicht allen Anforderungen an ein natürliches Aussehe. ,··■ ^οtht zu werden.
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Eine Brustprothese, bestehend aus einem annähernd hohlkegeligen Formstück aus elastischem Werkstoff, dessen Adhäsion an der Haut ungewollten Verschiebungen der Brustprothese entgegenwirkt, ist in der Weise ausgebildet, daß die Prothese durch im Inneren angebrachte, vorzugsweise mit der Prothese aus einem Stück bestehende, waagerecht verlaufende Stege verstärkt ist (DE-GM 17 39 612).
Es ist ferner eine zum Einlegen bzw. Einsetzen in ein Büstenhalterfabrikat bestimmte, durch Formguß hergestellte Brustprothese aus weich-elastischem, porösem, haftendem, hautfarbenem Kunststoff, wie z.B. mit Härter vernetztem, weichem Silikon-Kautschuk, bekannt geworden, die aus einem vorgewölbten, hohlen Mittelteil besteht, dessen konvexe Außenfläche die Form einer weiblichen Brust mit Warze und Warzenhof aufweist und dessen konkave Innenfläche unter Wahrung der gewünschten Prothesen-Wandstärke busenförmig gewöbt ist und das mittig zur Warze eine Durchbohrung aufweist, sowie diesen Mittelteil umgebende, dünne, flexible Rand-Ausläufer, von denen der achselsei ti ge Rand-Ausläufer zu einem Fortsatz verlängert ist, dessen Länge und Breite so bemessen ist, daß mit ihm bei angelegter Prothese der Achsel-Lymphdrüsenbereich abdeckbar ist, wodurch eine in Aussehen und in den elastischen Eigenschaften der natürlichen Brust weitestgehend angenäherte Brustprothese geschaffen sein soll, welche die Haut nicht beeinträchtigt und auf dieser gut haftet und somit nicht verrutscht, die über-
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dies im Tragen leicht und luftig ist, in die gängigen Büstenhalterfabrikate paßt und zudem serienmäßig und daher kostensparend herstellbar sein soll (DE-GM 76 31 795).
Eine weitere bekannte Brustprothese, mit der der Trägerin das Gefühl der Ausgewogenheit des Gewichts gegeben wird und die leicht zusammendrückbar ist, ohne daß dabei die entweichende Luft zu Geräuschen führt, ist in der Weise ausgebildet, daß auf der konkaven Innenfläche des Brustformteils waagerecht verlaufende Versteifungsrippen und/oder Abstützungen vorgesehen sind, die beispielsweise radial vom äußeren Brustprothesenumfang auf das Zentrum zulaufen und bei einer bevorzugten Ausführungsform vor dem Zentrum enden (DE-GM 78 13 097),
Außerdem ist eine Brustprothese aus elastischem Kunststoff bekannt, die mit einem der weiblichen Brust entsprechenden, hohlkörperartig ausgebildeten Brustformteil und mit einer der menschlichen Körperform abgepaßten Anlagefläche versehen ist, die eine den Innenraum des Brustformteils verbindende öffnung aufweist, der eine seinen Innenraum begrenzende Innenwand mit einer dem äußeren Konturenverlauf einer Hohlbalkfeder entsprechenden Formgebung und eine sich zum Innenraum des Brustformteils erstreckende, flaschenhalsartig ausgebildete öffnung aufweist, wodurch ein Brustformteil geschaffen ist, der unter der Kleidung der Trägerin nicht mehr von der natürlichen Brust zu unterscheiden ist und somit der Trägerin größtmöglichen Tragekomfort bietet (DE-AS 26 50 489).
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Diese bekannten Brustprothesen sind jedoch nicht für den Einsatz im Bereich einer Tei1-Bust-Amputation geeignet In den letzten Jahren nimmt nämlich durch die Fruhorkennung die Mikro-Tumor-Chirurgie an Kliniken zu. Hierbei wird unterschiedlich verfahren. Einige Chirurgen nehmen eine Tei1 amputation vor, d.h., daß die nicht befallenen Drüsengewebe voll erhalten bleiben. Andere Chirurgen entfernen bei der Mikro-Tumor-Erkennung den gesamten Drüsen-™ körper, lassen jedoch die abdeckende Haut voll stehen und nähen unterhalb der Brust die Operationsstelle zu. Diese Amputationsart wird etwa 2 bis 3 Jahre mit einer Exoprothese versorgt. Haben sich in dieser Zeit keine Komplikationen ergeben, so wird in vielen Fällen ein entsprechendes Implatat eingesetzt. Beide Operationstechniken zeigen eine zunehmende Tendenz, auch wenn sie z.Zi. noch an die absolute Früherkennung einer Tumorentstehung gekoppelt sind.
A Diese Amputationstechniken sind mit einer flach aufliegenden Brustprothese, wie diese bekannte sind, nicht optimal zu versorgen. Oftmals müssen nämlich die stehengebliebenen Bereiche durch einen kosmetischen Brustformkörper überdeckt und optisch ausgeglichen werden.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schalenbrustprothese zu schaffen, bei der in den Hauptbelastungszonen die auftretenden Flachanpressungen vermieden werden, so daß sie besonders vorteilhaft bei Teil-Brust-Amputationen anwendbar sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Schalenbrustpro these gemäß der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, die erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet ist, daß der sich in der kritischen Belastungszone befindende Abschnitt der Auflagefläche des relativ dünnwandigen Brustf ormte.il s mit einer an diesem angeformten, die Auflagefläche in der kritischen Belastungszone verbreiternden, elastischen Stützlasche versehen ist.
Mit einer derart ausgebildeten Schalenbrustprothese sind die verschiedensten Amputationstechniken, insbesondere auch im Bereich der Tei1-Brust-Amputation , optimal versorgbar. Der relativ dünnwandige Prothesenkörper weist in der kritischen Belastungszone, wie dem unteren Brust-Prothesen-Rand elastische Stützlaschen auf, wodurch in den Hauptbelastungszonen die Flachanpressungen gerade durch diese Stützlaschen gemindert werden. Es ergibt sich somit eine bessere Lastverteilung durch diese genau abgestimmten Stützlaschen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispiels-
weise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Brustformteil in einer Ansicht von
oben, wobei die unsichtbaren Linien gestrichelt dargestellt sind,
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Fig. 2 den Brustformteil in einer Seitenansicht und
Fig. 3 den Brustformteil in einem senkrechten Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht die Brustprothese aus einem Brustformteil 10 aus einem elastischen, homogenen Kunststoff, insbesondere einem Silikon-Kautschuk.
Der Brustformtei1 10 weist einen Innenhohlraum 11 auf, der durch die Wände lib und lic begrenzt ist. Ferner ist der Brustformteil 10 mit einer umlaufenden Auflagefläche 12 ver~. sehen. Der den Innenhohl raum 11 des Brustformteils 10 begrenzende obere Teil ist bei lla angedeutet (Fig. 3) ..
Der sich in der kritischen Belastungszone befindende Abschnitt 12a der Auflagefläche 12 ist mit einer an dem Brustformtei 1 10 angeformten elastischen Stützlasche 15 versehen, die die Auflagefläche 12a in dieser kritischen Belastungszone wesentlich verbreitert. Die elastische Stützlasche 15 ist dünnwandig ausgebildet und besteht aus den gleichen Werkstoffen, aus denen der Brustformteil 10 gefertigt ist.
Die Stützlasche 15 des Brustformteils 10 ist an ihrem den Brustformteil innenhohl raum begrenzenden Rand lla mit einer in den Innenhohlraum 11 hineinragenden Randlippe 16 versehen,
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von der der Prothesenkantendruck aufgenommen wird (Fig- 3). Außerdem ist der Brustformteil 10 in seinem Stützlaschenfreien Abschnitt, d.h. an der Außenseite des medialen Brustteiles, außenseitig mit einer schmalen, vorzugsweise etwa 2 mm breiten Kante 17 versehen, die an der Auflagefläche 12 im Bereich des stützlaschenfreien Abschnittes angegossen ist. Dadurch, daß die Auflagefläche 12 mit einer in den Brustformteilinnenhohlraum 11 hineinragenden Randlippe 16 und der Brustformteil in seinem stützlaschenfreien Abschnitt mit einer außenseitig auskragenden Kante 17 versehen ist,wird ein leichter Druckwechsel zur Hauptauflagefläche beim Tragen der Prothese erreicht.
Der gewölbte Brust'formtei 1 ist ferner abgestützt durch mindestens zwei im Innenhohlraum 11 angeformte Versteifunqs- bzw. Rollrippen 20, die sich einseitig am oberen Hohlraumbereich lla und mit ihren anderen Ende am unteren Stützlaschenbereich 15 des Innenhohlraumes 11 abstützen (Fig. 3). Vorteilhafterweise sind im Innenhohlraum 11 zwei bis drei im Abstand voneinander angeordnete Versteifungsrippen 20 vorgesehen. Um die Elastizität des Brustformte ils 10 zu erhalten, sind die Versteifungsrippen 20 nicht bis in den Bereich der Brustformtei1 wände lla der Innenhohlraumöffnung lld geführt, sondern enden vor diesem, wie dies aus der Zeichnung Fig. 3 zu entnehmen ist.
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Die Versteifungs- bzw. Rollrippen 20 ermöglichen, daß sie sich beim Einstülpen der Brustprothese nach unten einrollen. Spannungen in der Rippe werden somit vermieden. In der Zeichnung ist diese Einstülpung gestrichelt angedeutet.
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Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche :
    Schalenbrustprothese aus elastischem Kunststoff zur Anwendung im Bereich aer Tei1-Brust-Amputation, die mit einem der weiblichen Brust entsprechenden hohlkörperartig ausgebildeten Brustformteil und mit einer der menschlichen Körperform angepaßten Anlageflache versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der sich in der kritischen Belastungszone befindende Abschnitt (12a) der Auflagefläche (12) des relativ dünnwandigen Brustformteils (10) mit einer an diesem angeformten, die Auflagefläche in der kritischen Belastungszone verbreiternden, elastischen Stützlasche (15) versehen ist.
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  2. 2. Schalenbrustprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlasche (15) des Brustformteils (10) an ihrem den Brustformtei1 innenhohl raum (11) begrenzenden Rand (lla) mit einer in den Brustformteil innenhohl raum (11) hineinragenden, den Pro-
    thesenkantendruck aufnehmenden Randlippe (16) versehen ist.
  3. 3. Schalenbrustprothese nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß d,er Brustformteil (10) in seinem Stützlaschenfreien Abschnitt (an der Außenkante des medialen Brustteils) außenseitig seiner Auflagefläche (12) mit einer schmalen, vorzugsweise etwa 2 mm breiten Kante (17) versehen ist.
  4. 4. Schalenbrustprothese nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brustformteil (10) in seinem Innenraum (11) mit mindestens zwei senkrecht stehenden, im Abstand voneinander angeordneten Versteifungs- bzw. Rollrippen (20) versehen ist, die sich einseitig am oberen Hohlraumbereich (lla) und mit ihrem anderen Ende am unteren Stützlaschenbereich (15) des Innenhohlraumes (11) derart abstützen, daß sie sich beim Einstülpen der Brustprothese nach unten einrollen.
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    ORIGINAL INSPECTED
  5. 5. Schalenbrustprothese nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenhohlraum (11) des Brustformteils (10) angeordnete Versteifungs- bzw. Rollrippen (20) nicht bis in den Bereich der Brustformteilwände (lla) der Innenhohlraumöffnung (11) geführt sind, sondern vor diesem endend ausgebildet sind.
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    ORIGINAL INSPECTED
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