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DE2941026A1 - Methode zum auftragen der glasur auf keramische materialien in einem elektrischen feld - Google Patents

Methode zum auftragen der glasur auf keramische materialien in einem elektrischen feld

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Publication number
DE2941026A1
DE2941026A1 DE19792941026 DE2941026A DE2941026A1 DE 2941026 A1 DE2941026 A1 DE 2941026A1 DE 19792941026 DE19792941026 DE 19792941026 DE 2941026 A DE2941026 A DE 2941026A DE 2941026 A1 DE2941026 A1 DE 2941026A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glaze
electric field
applying
ceramic materials
ohm
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792941026
Other languages
English (en)
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DE2941026C2 (de
Inventor
Miroslav Buso
Artur Dusanek
Alfonz Dipl Ing Moravcik
Ladislav Dipl Ing Pach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
USTAV PRE ROZV STROJ SPOTR TOV
Original Assignee
USTAV PRE ROZV STROJ SPOTR TOV
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Filing date
Publication date
Application filed by USTAV PRE ROZV STROJ SPOTR TOV filed Critical USTAV PRE ROZV STROJ SPOTR TOV
Publication of DE2941026A1 publication Critical patent/DE2941026A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2941026C2 publication Critical patent/DE2941026C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/02Processes for applying liquids or other fluent materials performed by spraying
    • B05D1/04Processes for applying liquids or other fluent materials performed by spraying involving the use of an electrostatic field
    • B05D1/06Applying particulate materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/4505Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements characterised by the method of application

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

Die Erfindiong betrifft ein Verfahren des Glasierens, Auftragen der Glasur, keramischer Materialien im elektrischen Feld, sie löst das Problem der Rationalisierung des technologischen Prozesses des Glasierens durch Ausnützung der Fähigkeit des elektrischen Felds, die geladenen Teilchen der Glasur auf der Oberfläche des Erzeugnisses zu orientieren.
Nach dem derzeitigen Stand der Technik wird die Oberflächenbehandlung der Erzeugnisse im Bereich der Keramik im Naßverfahren durch Auftragen der Glasur auf ein gebranntes Erzeugnis durchgeführt, was einen doppelten Ausbrand erfordert. Dieses Verfahren ist anspruchsvoll in Bezug auf die Manipulation mit dem Material, der doppelte Ausbrand hat einen hohen Verbrauch elektrischer Energie zur Folge und er beeinflußt ungünstig die Erzeugungskapazität des Fertigungsbetriebs. Der doppelte Ausbrand ist nach dem heutigen Stand der Technik insbesondere deshalb notwendig, damit es nicht zu Fehlern auf der Oberfläche des Erzeugnisses kommt, die sich infolge der Volumenänderungen der Tonmaterialien bilden, welche die Feuchtigkeit aus der Suspension der im Naßverfahren aufgetragenen Glasur absorbieren. Dieses Problem wird gegenwärtig durch einen selbständigen Ausbrand vor dem Glasieren gelöst.
Diese Nachteile beseitigt die erfindungsgemäße Methode des Auftragens der Glasur auf keramische Materialien im elektrischen Feld, deren Wesen darin besteht, daß die Glasur im trockenen Zustand in Form eines zubereiteten Pulvers mit Teilchengrößen unter 80 um und mit einem spezifischen elektrischen Widerstand, der größer ist als 1.10 ° Ohm/m, am besten im Bereich von 1.10 - 1.10 * Ohm/m, aufgetragen wird.
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Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Methode besteht darin, daß sie das Auftragen der Glasur auf ein beliebiges keramisches Material ermöglicht, das im rohen Zustand sein kann, ohne Notwendigkeit des Ausbrands des Substratwerkstoffs, bei Erreichung einer gleichmäßigen und fehlerfreien Schicht der Glasur auch auf Materialien mit komplizierter Oberflächengeometrie. Das Endergebnis der neuen Technologie nach der Erfindung, das sich aus dem Einbrandverfahren ergibt, besteht daher in der Herabsetzung des Energieverbrauchs pro Erzeugungseinheit der glasierten Erzeugnisse bis um 50 % und in der Herabsetzung des Verbrauchs der Glasur pro Erzeugungseinheit der Fläche der keramischen Erzeugnisse um mehr als 50 %,
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann an dem Beispiel eines rohen keramischen Flachziegels realisiert werden, auf den elektrostatisch bei einer Spannung von 50 kV die Glasur im trockenen Zustand in der Form eines zubereiteten Pulvers aufgetragen wird, dessen Größe sich im Bereich des Spektrums von 1 - 63 um bewegt und dessen spezifischer elektrischer Widerstand 1,6.10 Ohm/m beträgt. Das Pulver ist so zubereitet, daß seine Teilchen mit Methylhydrogenpolysiloxan umhüllt sind, dessen Masseanteil in Bezug zum Pulver 0,1 % beträgt, wobei zu dieser Umhüllungsmasse 5-10 % Dibutylzinndilaurat, beziehungsweise Kobaltnaphthenat zugeführt wird. Die Glasur wird in einer durchgehenden Unterdruckkabine mit Hilfe von Handpistolen oder von automatischen Pistolen mit einem entsprechenden PuI-verbeschicker aufgetragen, die ein geeignetes Aerosol bilden. Die Kabine ist mit einer Absaugvorrichtung versehen, die in einen Zyklonpulverabscheider mündet. Das Pulver, das im Abscheider abgesondert wird, wird in den Beschicker für die wiederholte Benutzung zurückbefördert. Der geschlossene Kreis-
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lauf des Pulvers verhindert die Verunreinigung des Arbeitsmilieus und Verluste von Material. Die Erzeugnisse, die zum Auftragen der Glasur bestimmt sind, gehen laufend durch die durchgehende Kabine auf einem Beförderer, der einen Bestandteil des integrierten Zwischenoperationstransports zwischen den Operationen der Formgebung und des Ausbrennens bilden kann. Eine so aufgetragene Glasur wird auf eine übliche Weise bei Temperaturen von 800 - 10000C in Abhängigkeit von der verwendeten Glasur und vom keramischen Material ausgebrannt. Dabei wird eine sehr hochwertige Oberfläche der Glasur erreicht.
Keramisches Material, das zum Auftragen der Glasur nach der Erfindung geeignet ist, bilden außerdem auch verschiedene Keramikplatten, Sturzpaneele und dergleichen.
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Claims (2)

PATENTANWALT DIPL-ING. HELAAUT GÖRTZ Frankiurt om Moin 70 SchnscJcwihofflr. 27 · Tel 617079 9. Oktober 1979 Gzm/Ra. Üstav pre rozvoj strojarskeho spotrebnfeho tovaru, PieSiany Methode zum Auftragen der Glasur auf keramische Materialien in einem elektrischen Feld Patentansprüche
1. Verfahren zum Auftragen der Glasur auf keramische Materialien in einem elektrischen Feld, das die Fähigkeit des elektrischen Feldes, die geladenen Teilchen der Glasur auf der Oberfläche des Erzeugnisses bei Erreichung einer regelmäßigen Dicke des Auftrags zu orientieren, benutzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasur im trockenen Zustand in der Form eines zubereiteten Pulvers mit Teilchengrößen unter 80 um und mit einem spezifischen elektrischen Widerstand, der
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größer ist als 1.10 Ohm/m, aufgetragen wird.
2. Verfahren zum Auftragen der Glasur auf keramische Materialien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spezifische elektrische Widerstand des Pulvers der Glasur zv/icchen den Grenzen von 1.10 Ohm/m bis 1.10 J Ohm/m liegt.
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DE2941026A 1978-10-20 1979-10-10 Verfahren zum Auftragen einer Glasur auf keramische Erzeugnisse in einem elektrischen Feld Expired DE2941026C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS786833A CS203209B1 (en) 1978-10-20 1978-10-20 Method of coating the glazes on the ceramic materials in electric field

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2941026A1 true DE2941026A1 (de) 1980-05-08
DE2941026C2 DE2941026C2 (de) 1982-09-02

Family

ID=5416271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2941026A Expired DE2941026C2 (de) 1978-10-20 1979-10-10 Verfahren zum Auftragen einer Glasur auf keramische Erzeugnisse in einem elektrischen Feld

Country Status (7)

Country Link
AT (1) AT373575B (de)
CS (1) CS203209B1 (de)
DD (1) DD152263A3 (de)
DE (1) DE2941026C2 (de)
FR (1) FR2439046A1 (de)
HU (1) HU179327B (de)
IT (1) IT1125535B (de)

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NICHTS-ERMITTELT *

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FR2439046A1 (fr) 1980-05-16
IT7926674A0 (it) 1979-10-19
IT1125535B (it) 1986-05-14
HU179327B (en) 1982-09-28
DE2941026C2 (de) 1982-09-02
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DD152263A3 (de) 1981-11-25
CS203209B1 (en) 1981-02-27

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