DE2940374C2 - Elektronischer Regler - Google Patents
Elektronischer ReglerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/46—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
- G05F1/56—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices
- G05F1/565—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor
- G05F1/569—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor for protection
- G05F1/573—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor for protection with overcurrent detector
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B6/00—Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
- G05B6/02—Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential electric
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Regler nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Regler ist z.%. aus der DE-OS
28 12 156 bekannt; er wird zur Regelung der Drehzahl eines Verbrennungsmotores verwendet
Weiterhin ist es aus der Zeitschrift »Regelungstechnik Praxis und Prozeß-Rechentechnik«, 1971, Heft 3,
S. M 21 bis 22 bekannt, zum Schutz gegen Übersteuerung am Eingang eines Spaunungsi jlgers eine Diode zu
verwenden. Der Spannungsfoigex besteht in diesem Fall
aus einem rückgekoppelten Rechen-erstärker. Die Diode begrenzt die Spannungsdifferenz zwischen dem invertierenden
und dem nichtinvertierenden Eingang des Rechenverstärkers auf den Wert in ihrer Durchlaßspannung.
Dem zitierten Stand der Technik ist jedoch-nicht zu entnehmen, ob und auf welche Weise in einen Regelvorgang
eingegriffen werden soll, wenn ein plötzlicher Sprung der Istwert-Spannung auftritt. Da ein solcher
Sprung das Vorliegen von gefährlichen Ausnahmesituationsn
bedeuten kann, muß möglichst sofort — d. h. ohne die übliche Zeitverzögerung des Reglers — eine Gegenreaktion
erfolgen, um die Istwert-Spannung auf ihren Sollwert zu bringen.
Der Erfindung liegt .die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Regler der eingangs genannten Art anzugeben,
bei dem eine automatische, unverzögerte Gegenreaktion erfolgt, wenn in der Istwert-Spannung ein
gefahranzeigender Sprung auftritt.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung
gibt der Unteranspruch an.
Anhand der Figur soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figur zeigt ein Schaltungsbeispiel für die
erfindungsgemäße Lehre.
Die Schaltung regelt den Strom in einem Verbraucherkreis. Der Verbraucherkreis enthält den Meßwiderstand
13, den steuerbaren Widerstand 11, den Verbraucherwiderstand 12 und die Batterie 14, deren negativer
Pol auf Bezugspotential gelegt ist.
Das Gegenkopplungsnetzwerk besteht aus der Serienschaltung des mit dem invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 6 verbundenen Widerstandes 7 mit dem an seinem Ausgang angeschlossenen Konden
sator 10.
Der Widerstand 3 am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers und das Gegenkopplungsnetzwerk
legen das Übertragungsverhalten des Reglers für den Normalfall fest. Im Beispiel handelt es sich um PI-Verhalten.
Als Normalfall soll derjenige Betriebszustand des Reglers angesehen werden, in dem die Diode 8
unwirksam ist. Die Diode 8 ist-so gepolt, daß ihre
Kathode an die Klemme 9 des Widerstandes 7 führt,
ίο während ihre Anode mit den nichtinvertierenden Eingang
des Operationsverstärkers verbunden ist Diesem Eingang wird-auch über den Widerstand 2 die positive
Führungsspannung zugeleitet, die an der Klemme 1 anliegt
Der Spannungsabfall am Meßwiderstand 13 wird als zur Regelgröße proportionale Meßgröße an den Widerstand
3 gelegt Der kleinste Wert dieses Spannungsabfalles ist Null. Für diesen Wert wächst die Au'gangsspannung
des Operationsverstärkers wegen der Aufladung des Kondensators 10 ständig an. Das Stellglied 11
muß daher so beschaffen sein, daß der im Energiekreis 11, 12, 13, 14 liegende steuerbare Widerstand bei steinender
Stellspannung verkleinert wird. Hierdurch vergrößert sich der Strom im Verbraucherstromkreis und
damit auch die Spannung an der Klemme 15 des Meßwiederstands 13. Mit Vergrößerung der Meßgröße fällt
die Ausgangsspannik -g des Operationsverstärkers 6,
wobei der Zeitverlauf des Abfalls u. a. durch die Widerstände
3 und 7, sowie den Kondensator 10 bestimmt ist.
Das Fallen der Stellspannung geht so lange vor sich, bis der Verbraucherstrom seinen Sollwert erreicht hat
Eine plötzliche Verkleinerung des Verbraucherwiderstandes 12, etwa durch Kurzschluß, muß zu einem ebenso
plötzlichen Anstieg der Meßröhre führen, die dann erheblich größer als Führungsspannung an der Klemme
1 werden kann. Der Operationsverstärker 6 reagiert hierauf mit einer Erhöhung des Stromes durch die Widerstände
3 und 7, und zwar fließt dieser Strom nun in die Richtung, die durch die Reihenfolge der Anschlüsse
5 und 9 angedeutet ist. Da die Spannungsdifferenz zwischen den Klemmen 5 und 4 praktisch Null ist, liegt über
der Diode 8 eine Spannung in Durchlaßrichtung an. die ebenso groß ist wie der Spannungsabfall über den Widerstand
7.
Ist dieser Spannungsabfall größer als die Schwellspannung der Diode, wird sie voll wirksam und verändert
damit augenblicklich das Übertragungsverhalten des Reglers. Jetzt wird das Übertragungsverhalten nicht
mehr vom Gegenkopplungszweig mit den Widerständen 7 und dem Kondensator 10 bestimmt, sondern von
dem wesentlich kleineren Widerstand der Diode 8, die zusammen mit dem Kondensator 10 einen Mitkopplungszweig
bildet.
Diese Mitkopplung führt zu einem sofortigen steilen Abfall der Ausgangsspannung und damit zu einer schnellen Vergrößerung des steuerbaren Widerstandes U auf einen Wert, der den Strom im Verbraucherkreis wieder in die Nähe seines Sollwertes bringt Die Diode 8 sorgt also dafür, daß der Strom im Verbraucherkreis niemals bedenkliche Werte annimmt oder sich schlimmstenfalls nur sehr kurze Zeit in einem bedenklichen Wertebereich bewegt. Die Kennlinie der Diode bestimmt die Grenze, die bedenkliche und unbedenkliche Stromwerte im Verbraucherkreis voneinander trennt.
Diese Mitkopplung führt zu einem sofortigen steilen Abfall der Ausgangsspannung und damit zu einer schnellen Vergrößerung des steuerbaren Widerstandes U auf einen Wert, der den Strom im Verbraucherkreis wieder in die Nähe seines Sollwertes bringt Die Diode 8 sorgt also dafür, daß der Strom im Verbraucherkreis niemals bedenkliche Werte annimmt oder sich schlimmstenfalls nur sehr kurze Zeit in einem bedenklichen Wertebereich bewegt. Die Kennlinie der Diode bestimmt die Grenze, die bedenkliche und unbedenkliche Stromwerte im Verbraucherkreis voneinander trennt.
b5 Um diese Grenze von Fall zu Fall zu verschieben,
können mehrere Dioden in Serie geschaltet oder Zenerdioden
verwendet werden. Sollte sich in einem konkreten Anwendungsbeispiel das Durchschalten der Dioden
als zu sprunghaft erweisen, so können zusätzliche Widerstände zwischen den Anschlüssen 9 und 4 das Schaltverhalten
im gewünschten Sinne verändern. Je nach Anwendungsbeispiel ist also die Diode 8 durch ein Netzwerk
mit Schaltereigenschaft zu ersetzen, dessen nähere Ausgestaltung zum handwerklichen Können des
Fachmanns gehört.
Die Ausgestaltung kann auch so ausfallen, daß das
Netzwerk erst nach Empfang eines Steuerimpulses wirksam wird. Der Steuerimpuls wird dann zum Beispiel
von einem Fühler abgegeben, der an einer Stelle des Regelkreises angebracht ist und dann einen Impuls abgibt,
wenn die zu erfassende Größe einen kritischen Wert über- oder unterschreitet
Im dargestellten Beispiel wird die Diode 8 wirksam geschaltet, wenn die Regelgröße ihren Sollwert um einen
bestimmten Betrag überschreitet Es sind auch Anwendungsfälle denkbar, in denen die Änderungsgeschwindigkeit
der Regelgröße eine Grenze nicht Überoder unterschreiten darf, z. B. bei Stromkreisen, die
stark induktiv belastet sind. In einem solcher. Fall !aßt
sich durch eine günstige Wahl der Stelle, die das Gegenkopplungsnetzwerk mit der Diode 8 verbindet, ein zusätzlicher
Fühler einsparen, weil an dieser Stelle z. B. eine Spannung anliegt die der Änderungsgeschwindigkeit
der Regelgröße proportional ist, z. B. bei Reglern, deren Übertragungsverhalten einen Anteil enthält.
Auch das Aufsuchen einer solchen Stelle bleibt dem handwerklichen Können des Fachmanns überlassen.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)
1. Elektronischer Regler, bestehend aus einem gegengekoppelten Differenzverstärker, desse nichtinvertierendem
Eingang über einen Widerstand die Soliwert-Spannung und dessen invertierendem Eingang
über einen weiteren Widerstand die Istwert-Spannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem nichtinvertierenden Eingang des Differenzverstärkers und einer Stelle
(9) zwischen Impedanzen (7, 10) im Gegenkoppiungsnetzwerk
ein spannungsgesteuerter Schalter (8) angeordnet ist, der durch eine steile sprunghafte
Änderung der Istwert-Spannung einschaltbar ist und im leitenden Zustand die Gegenkopplung unterdrückt
und eine Mitkopplung bewirkt
2. Elektronischer Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter eine Diode
(8) oder Zens -diode enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792940374 DE2940374C2 (de) | 1979-10-05 | 1979-10-05 | Elektronischer Regler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792940374 DE2940374C2 (de) | 1979-10-05 | 1979-10-05 | Elektronischer Regler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2940374A1 DE2940374A1 (de) | 1981-04-09 |
| DE2940374C2 true DE2940374C2 (de) | 1984-05-24 |
Family
ID=6082761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792940374 Expired DE2940374C2 (de) | 1979-10-05 | 1979-10-05 | Elektronischer Regler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2940374C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2417659B2 (de) * | 1974-04-11 | 1977-01-13 | Steuerung des anfahrmomentes von zum antrieb von maschinen mit grossem last- oder losbrechmoment dienenden stromrichtergesteuerten gleichstrommotoren mit strombegrenzung | |
| DE2812156C2 (de) * | 1978-03-20 | 1983-10-20 | Vdo Adolf Schindling Ag, 6000 Frankfurt | Einrichtung zum Steuern der Stellung eines ein Kraftstoff-Luft-Gemisch beeinflussenden Elements eines Verbrennungsmotors |
-
1979
- 1979-10-05 DE DE19792940374 patent/DE2940374C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2940374A1 (de) | 1981-04-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PHILIPS PATENTVERWALTUNG GMBH, 2000 HAMBURG, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |