DE2940283C2 - Kontrolleinheit für Fahrzeugbeleuchtungen - Google Patents
Kontrolleinheit für FahrzeugbeleuchtungenInfo
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Description
Kontrolleinheit für mit Gleichstrom betriebene Fahrzeugbeleuchtungen, die in einem ersten Schaltkreis
mittels einer ersten Schalteinrichtung betätigbar sind, und die einen zweiten Schaltkreis aufweisen, der mit
einer zweiten Schalteinrichtung versehen ist, wobei den Schaltkreisen Kontrolleuchten und Widerstände paarweise
zugeordnet sind.
Die Funktion der Beleuchtung eines Fahrzeuges, sei es ein Land-, Wasser- oder Luftfahrzeug, kann für den
Fahrzeugbenutzer lebensnotwendig werden, denn ein schlecht oder gar nicht beleuchtetes Fahrzeug stellt eine
akute Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer dar. Nicht immer kann der Ausfall einer Beleuchtung von
dem Fahrzeugführer bemerkt werden. Besonders bei Beleuchtungskörpern, die nur in bestimmten Situationen
zugeschaltet oder benutzt werden, bzw. werden müssen, kann es häufig vorkommen, daß der Ausfall
dieser Beleuchtung vorher nicht bemerkt wird oder gar nicht bemerkt werden kann, auch wenn vor Antritt der
Fahrt alle Beleuchtungssysteme kontrolliert worden sind.
Ein solches Beleuchtungssystem, das nur sehr schwer vor Fahrtantritt kontrolliert und dessen Ausfall
praktisch gar nicht festgestellt werden kann, ist das Bremslicht eines Kraftfahrzeugs. Das Bremslicht ist in
ίο der Regel bei Zweispurfahrzeugen auf beiden Seiten der
Fahrzeugrückseite, also doppelt vorhanden und zeigt auch am Tage die Betätigung der Betriebsbremse und
damit eine zu erwartende Verzögerung des Fahrzeugs an. Der Ausfall auch mir eines Bremslichtes kann zu
erheblicher Gefährdung führen, dies besonders im iCoIonnenverkehr, wenn sich ein Fahrzeugführer nicht
nur nach dem direkt vor ihm fahrenden, sondern auch nach dem nächsten oder übernächsten Fahrzeug
orientieren muß.
μ Zur Überprüfung bzw. zur Kontrolle der Funktionsfähigkeit
der Bremslichter wird in der DE-OS 28 10 030 eine Kontrolleinrichtung vorgeschlagen, bei der 2
KontroII-Leuchten über Widerstände in dem Schaltkreis zwischen dem Bremslichtschalter und den
Bremsleuchten geschaltet sind. Mit einer solchen Schaltung läßt sich in drei Prüfstufen vor Fahrantritt die
Funktion der beiden Bremsleuchten sowie der Bremsleuchten-Sicherung überprüfen. Eine derartige Kontrolleinrichtung
ist jedoch recht aufwendig in ihrer Bedienung, ungenau in ihrer Anzeige und nur zeitweilig,
nämlich vor Fahrtantritt, einsetzbar. Eine Lokalisierung des Bremslichtausfalles während der Fahrt ist hingegen
nicht möglich, auch kann der Fahrer nicht feststellen, wo in den Schaltkreisen zu den einzelnen Bremsleuchten
der Fehler aufgetreten ist.
Ein geeignetes Schaltelement für die Schaltung von KontroII-Leuchten sind Transistoren. In der DE-AS
19 33 016 ist die Verwendung von Transistoren in einer
Überwachungsschaltung für Fahrzeugbeleuchtungen
w bekannt Die Transistoren sind dabei hintereinander
geschaltet und werden als Schaltelemente für die KontroII-Leuchten verwendet. Mit diesen bekannten
Bremslicht-Kontrollschaltungen ist eine Lokalisierung des Bremslichtausfalles während der Fahrt nicht
möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kontrolleinheit zu schaffen, die die Funktion und den Ausfall von
Beleuchtungssystemen in jeder Betriebsstufe anzeigt und mit deren Hilfe eine schnelle Eingrenzung der
so Fehlerursache möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß jeder der zu überwachenden Fahrzeugleuchten ein Paar von KontroII-Leuchten
zugeordnet sind, daß jede der KontroII-Leuchten durch einen Schaltkreis ansteuerbar ist,
bestehend aus Widerständen und jeweils einem Transistor-Schaltelement und daß die KontroII-Leuchten,
Widerstände und Transistor-Schaltelemente in Nebenstromkreisen zu dem ersten Schaltkreis bzw. dem
zweiten Schaltkreis angeordnet sind. Durch diese Maßnahmen wird eine Kontrolleinheit geschaffen, mit
der die Funktion jeder einzelnen Bremsleuchte für sich getrennt und in jedem Fahrzustand überwacht werden
kann. Die Anzeige erfolgt dabei durch Lichtsignaländerungen der KontroII-Leuchten. Durch die Art des
Lichtsignals wird ein auftretender Fehler sofort lokalisiert und kann dadurch leicht und schnell behoben
werden.
Die genaue Plazierung der Transistoren in den
Nebenstromkreisen ist nicht willkürlich gewählt, sondern dient der Abgabe unterschiedlicher Lichtsignale,
Als eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist es deshalb vorgesehen, daß die Transistoren zwischen
den Widerständen und den Kontrolleuchten angeordnet s sind. Auch die Auswahl geeigneter Transistoren ist von
Bedeutung; bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist es vorgesehen, daß die Transistoren n-p-n-Transistoren
sind.
Um eine sichere Funktion bei geringer Belastung zu
gewährleisten, ist es vorgesehen, daß die in dem ersten
Schaltkreis bzw. dem zweiten Schaltkreis vor den jeweiligen Nebenstromkreisen niedrigohmige Widerstände
und in den Nebenstromkreisen vor die Transistoren hochohmige Widerstände gelegt sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Kontroll-Leuchten besteht darin, daß die verschiedenen Kontroll-Leuchten
in einer Doppelleuchtdiode zusammengefaßt sind, wobei es vorgesehen sein kann, daß die
Doppelleuchtdioden mit zwei verschiedenen Farbgebungen versehen sind, von denen jeweils eine
Farbgebung einer Kontroli-Leuchte zugeordnet isL Durch diese Maßnahmen wird es ermögliche, mit den
Kontroll-Leuchten Lichtsignale unterschiedlicher Farbgebung und damit unterschiedlicher Fehlerkennung zu
geben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend in seinem
Aufbau und seiner Funktion näher beschrieben. Die Figuren zeigen:
F i g. 1 den Schaltplan einer Kontrolleinheit,
Fig.2 den Aufbau und die Schaltung der Kontrollleuchten.
Die in F i g. 1 dargestellte Kontrolleinheit 1 ist als NachriJstbauteil ausgelegt, das mittels einer Anschlußklemmleiste
9 mit dem Stromsystem jedes beliebigen Fahrzeugs verbunden werden kann. Fahrzeuge sind
üblicherweise mit Gleichstromsystemen ausgerüstet, d. h., der Strom fließt konstant mit einer gleichbleibenden
Spannung von beispielsweise 12 V von dem Pluspol 3 der Stromquelle durch die Verbraucher über die
Fahrzeugmasse 4 zurück zum Minuspol der Stromquelle; der Anschluß der Fahrzeugmasse 4 ist dadurch vom
Verbraucher aus gesehen dem Minuspol gleichzusetzen. Im Ruhezustand der Stromsysteme ist der Stromfluß am
Zündschloß 2 unterbrochen; wird das Zündschloß 2 geschlossen, so kann ein Zündstrom durch die Sicherung
38 über die Verbindungsleitung 20 in den Stromkreis 14 für den als rechtes Bremslicht 11 und in den Stromkreis
15 für den als linkes Bremslicht 10 beispielsweise dargestellten Verbraucher fließen; als Leitungen zur
Fahrzeugmasse 4 dienen dabei die Glühfaden in den jeweiligen tieleuchtungsbirnen. Der Stromkreis 14 ist
durch einen niedrigohmigen Widerstand 37 und der Stromkreis 15 ist dabei durch einen niedrigohmigen
Widerstand 36 gegenüber der Verbindungsleitung 20 abgeteilt. Bei einem Versuchsmodell haben sich für die
niedrigohmigen Widerstände 36 und 37 Widerstandswerte von 470 0hm als praktikabel erwiesen. Da ein
Zweispurfahrzeug üblicherweise zwei Bremslichter hat, eo sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zwei
praktisch identische Stromkreise 14 bzw. 15 vorgesehen, der jeder einem Bremslicht 11 bzw. 10 zugeordnet ist
Zum Verständnis der Erfindung genügt deshalb die Beschreibung nur eines Stromkreises.
In dem Stromkreis 14 bzw. 15 ist hinter dem Widerstand 37 bzw. 36 ein Nebenstromkreis 16 bzw. 17
über eine Zuleitung 34 bzw. 40 abgegriffen. Die Zuleitung 39 bzw, 40 führt auf die Basis (B) eines
Transistors 13 bzw. 19 und aktiviert diesen. Da zur
Aktivierung des Transistors 18 bzw, 19 ein relativ geringer Strom ausreicht, ist ihm ein hoehohmiger
Widerstand 28 bzw, 29 vorgeschaltet. Bei einem Versuchsmodell hat sich für den hochohmigen Widerstand
28 bzw. 29 ein Widerstandswert von 10 Kiloohm als brauchbar erwiesen. Der Transistor 18 bzw. 19 ist ein
n-p-n-Transistor, bei dem die Durchlaßrichtung von der Basis (B) auf den Emitter (E) verläuft; dabei sind
prinzipiell die Funktionen von Emitter (E)und Kollektor (C) veriauschbar.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Emitter (E) über eine Masseleitung 41 mit der
Anschlußklemmleiste 9 und diese an die Fahrzeugmasse 4 gelegt Der Kollektor (C) setzt den Nebenstromkreis
16 bzw. 17 fort und führt zu der Kontrolleuchte 12 bzw. 13. Die Kontrolleuchte 12 bzw. 13 ist als eine
Leuchtdiode 42 bzw. 43 ausgeführt und mit einer Kennfarbe versehen. Die Leuchtdiode 42 bzw. 43 ist, wie
Fig.2 zeigt als Doppelleuchtdüiie 42 bzw. 43
ausgeführt Eine solche Doppelleuchidirde 42 bzw. 43,
in der Technik als DUOLED bezeichnet kann zwei verschiedene, voneinander getrennte Signale geben. Bei
dem Ausführungsbeispiel sind es zwei verschiedene Farbsipiiale, nämlich grün und rot In dem oben
beschriebenen Nebenstromkreis 16 bzw. 17 wird über den Kollektor (C) des Transistors 18 bzw. 19 die grüne
Kontrolleuchte 12 bzw. 13 der Doppelleuchtdiode 42 bzw. 43 angesteuert Von der Doppdleiichtdiode 42
bzw. 43 führt eine Masseleitung 44 zu einem Masseanschluß 27 in der Anschlußbuchse 8, mit der die
Doppelleuchtdiode 42 des Nebenstromkreises 16 und die Doppelleuchtdiode 43 des Nebenstromkreises 17 an
die Kontrolleinheit 1 angeschlossen ist Der Masseanschluß 27 ist über die Masseleitung 41 und die
Anschlußklemmleiste 9 mit der Fahrzeugmasse verbunden; auf diese Weise ist der Nebenstromkreis 16 bzw. 17
als Kontrollkreis für den Stromkreis 14 bzw. 15, ,4er die
Betriebsbereitschaft des Bremslichtes 10 bzw. 11 signalisiert geschlossen.
V/ird das Fahrzeug nun abgebremst, so wird der Bremslichtschalter 5 geschlossen und es kann ein Strom
über die Sicherung 45 bzw. 50 in die Bremjlichtleitung
46 bzw. 47 fließen. Die Bremslichtleitung 46 bzw. 47 läuft über eine Leistungsdiode 6 bzw. 7 in den Stromkreis 14
bzw. 15. In der Bremslichtleitung 46 bzw. 47 ist kein Widerstand vorhanden, so daß der hier fließende Strom
seine volle Stärke hat und den als Widerstand wirkenden Glühfaden in dem Bremslicht 11 bzw. 10 zum
Glühen bringt; von dem Bremslicht 11 bzw. 10 fließt der
Strom zur Fahrzeugmasse 4 ab, so daß der Stromkreis geschlossen ist
D? in diesem Betriebszustand in dem Stromkreis 14 bzw. 15 ein stärkerer Strom fließt als vor Betätigung des
Bremslichtschalter;.· 5, trifft der von der Veifoindungslcitung
20 durch den Widerstand 37 bzw. 36 kommende Zündstrom nun auf ein höheres Potential; dies hat zur
Folge, daß dieser Strom hierhin nicht abfließen kann, damit bricht dieser Stromkreis zusammen und mit ihm
der Nebenstromkreis 16 bzw, 17; die Kontrolleuchte 12 bzw. 13 erlischt In der Verbindungsleitung 20 besteht
aber immer noch ein Potential. Dieses Potential, bzw. dieser Strom, wird nun durch einen niedrigohmigen
Widerstand 32 bzw. 35 durch die Leuchtdiode 12 bzw. 13 auf die Masseleitung 41 bzw. Fahrzeugmasse 4
abgeleitet Da die Leuchtdiode 12 bzw. 13 dabei mit einer anderen Stromstärke beaufschlagt wird als es der
Stromstärke des Steuerstromes des ihr zugeordneten Transistors 18 bzw. 19 entspricht, spricht sich nicht an;
sie wirkt jetzt genau wie vorher der Glühfaden des Bremslichtes 11 bzw. 10 - lediglich als Masseleiter.
Hinter dem niedrigohmigen Widerstand 32 wird ">
mittels einer Zuleitung 48 bzw. 49 der Steuerstrom für einen zweiten Nebenstromkreis 23 bzw. 24 abgegriffen.
Dieser Steuerstrom gelangt durch einen hochohmigen Widerstand 30 bzw. 31 auf die Basis (B) eines weiteren
Transistors 25 bzw. 26, der dadurch aktiviert wird. Von to der Basis (B) des Transistors 25 bzw. 26 fließt ein Strom
über den Emitter (E) auf die Masseleitung 41 und von dort über die Anschlußklemmleiste 9 an die Fahrzeugmasse 4 und ein Steuerstrom durch den Nebenstromkreis 23 bzw. 24 auf die weitere Kontrolleuchte 21 bzw. ι^
22 der Doppelleuchtdiode 42 bzw. 43; diese Kontrollleuchte 21 bzw. 22 leuchtet jetzt auf und zeigt ein rotes
Farbsignal. Das in der Verbindungsleitung 20 verbleibende Restpotential wird durch den niedrigohmigen
Widerstand 33 bzw. 34 auf die Leuchtdiode 21 bzw. 22 λ gelegt und dort über den Masseanschluß 27 abgeleitet.
Auch hier haben sich für die niedrigohmigen Widerstände 32,33,34,35 Widerstandswerte von 470 Ohm und für
die hochohmigen Widerstände 30, 31 solche von 10 Kiloohm bewährt. Ebenso sind die Transistoren 25 und 2S
26 n-p-n-Transistoren.
Die Funktion ist folgende:
Bei Schließung des Zündkreislaufes am Zündschloß 2 fließt ein Strom vom Pluspol 3 der Fahrzeugstromquelle
— sei es eine Batterie oder eine Lichtmaschine — über *>
die Verbindungsleitung 20 durch den Stromkreis 14 und den Glühfaden der rechten Fahrzeugbeleuchtung It an
die Fahrzeugmasse 4. Gleichzeitig wird über den Nebenstromkreis 16 der Transistor 18 aktiviert, der
über einen Steuerstrom die Kontrolleuchte 12 der >·>
Doppelleuchtdiode 42 grün aufleuchten läßt; dieses Leuchtsignal zeigt die Funktionsbereitschaft des rechten Bremslichtes 11 an. In gleicher Weise fließt ein
Strom über die Verbindungsleitung 20 in dem Stromkreis 15 zum linken Bremslicht 10; dabei wird w
über den Transistor 19 der Nebenstromkreis 17 aktiviert, so daß die Kontrolleuchte 13 der Doppelleuchtdiode 43 aufleuchtet; dieses Leuchtsignal zeigt die
Funktionsbereitschaft des linken Bremslichtes 10 an. Sind beide Bremslichter 10 und Il funktionsbereit, so *ί
leuchten folglich die zwei Kontrolleuchten 12 und 13 auf. Als Farbsignal ist bei dem Ausführungsbeispiel grün
gewählt. Wird nun die Betriebsbrernse betätigt, so fließen durch die Bremslichtleitungen 46 und 47 zwei
getrennte, entgegengesetzt gerichtete Ströme durch die v)
Leistungsdioden 6 bzw. 7. Diese Leistungsdioden 6 und 7 wirken als eine Krt Ventile, die den Strom nur in einer
Richtung durchlassen. Damit sich diese Ströme nicht gegenseitig aufheben und es zu einem Kurzschluß
kommt, sind die Leistungsdioden 6 und 7 gegeneinander gerichtet in den jeweiligen Stromkreisen vorgesehen.
Wie oben beschrieben, brechen durch diese Bremslichtströme die Nebenstromkreise 16 und 17 zusammen, die
grünen Kontrolleuchten 12 und 13 verlöschen und der Rückstrom in der Verbindungsleitung 20 aktiviert die w
roten Kontrolleuchten 21 und 22. Dadurch wird angezeigt, daß beide Bremslichter 11 und 10 brennen.
47 vor der Anschlußklemmleiste 9, d. h. zwischen Bremslichtschalter 5 und Kontrolleinheit 1 auf, so kann
der jeweilige Stromkreis 14 bzw. 15 nicht von dem Bremslichtstrom überlagert werden und es fließt weiter
der Zündstrom; ein Farbwechsel der Doppelleuchtdiode 42 bzw. 43 erfolgt daher nicht. Erfolgt beispielsweise bei
der rechten Doppelteuchtdiode 42 ein Farbwechsel und
bei der linken Doppelleuchtdiode 43 kein Farbwechsel, so signalisiert dies dem Fahrzeugführer, daß die
Bremsstromzuführung des linken Bremslichtes vor der Anschlußklemmleiste 9 defekt ist und sein linkes
Bremslicht 10 nicht brennt. Folgerichtig ist der Defekt zunächst in der als Schwachstelle vorgesehenen
zugehörigen Sicherung 50 zu suchen. Durch diese schnelle Fehlerdiagnose ist solch ein Defekt schnell und
ohne großen Suchaufwand zu beheben.
Tritt ein Defekt hinter der Anschlußklemmleiste 9, beispielsweise an der Birne des Bremslichtes 11 bzw. 10
auf, so kann der Zündstrom in dem jeweiligen Stromkreis 14 bzw. 15 nicht fließen — ebenfalls nicht in
dem die grüne Kontrolleuchte 12 bzw. 13 steuernden Nebenstromkreis 16 bzw. 17. Wie oben bereits
beschrieben, fließt der Zündstrom im Falle, daß er in
dem Stromkreis 14 bzw. 15 nicht fließen kann, in den Nebenstromkreis 23 bzw. 24 und bringt die rote
Kontrolleuchte 21 bzw. 22 zum Aufleuchten. Ein Defekt hinter der Anschlußklemmleiste 9 hat folglich die
gleiche Signalwirkung wie die Beaufschlagung der Bremsitchter H und 10 mit einem Bremslichtstrom.
Liegt beispielsweise ein Defekt des linken Bremslichtes 10 vor, so leuchtet beim Einschalten des Zündstromes
die linke Kontrolleuchte 22 rot auf. während die rechte Kontrolleuchte 12 grün leuchtet. Wird nun die
Betriebsbremse betätigt, erfolgt bei der linken Doppelleuchtdiode 43 kein Farbwechsel, während die rechte
Doppelleuchtdiode 42 von grün auf rot wechselt. Da das rote Signal der Kontrolleuchte 22 bereits beim
Schließen des Zündstromkreises auftritt, weiß der Fahrzeugführer, daß sein linkes Bremslicht 10 defekt ist
und er kann vor Fahrtantritt gezielt nach dem Fehler suchen. Dieser muß jetzt zwischen der Anschlußklemmleiste und dem jeweils angezeigten Bremslicht liegen.
Da hier die Bremslichtbirne die Schwachstelle ist. kann der Defekt relativ schnell und einfach lokalisiert und
durch Auswechseln der Bremslichtbirne behoben werden.
Durch die beschriebenen Maßnahmen lassen sich nicht nur die Bremslichter eines Fahrzeuges auf ihre
Funktionsbereitschaft und ihre Fehlerursache überwachen: prinzipiell können alle Beleuchtungen wie
beispielsweise Nummernschildbeleuchtung. Rückfahrscheinwerfer. Nebelleuchten und Nebelschlußleuchten
an Kraftfahrzeugen oder die Positionslichter bei Booten und Flugzeugen in gleicher Weise überwacht werden.
Liegt ein Fehler in der Kontrolleinheit 1 selber vor,
beispielsweise durch Versagen oder Ausfall eines Transistors 19, 18, 25 oder 26, so werden die
betreffenden DoppeDeuchtdioden 42 bzw. 43 ohne Farbwechsel an den Kontrolleuchten 12 und 21 bzw. 13
und 22 konsL angesteuert, dadurch brennen jetzt beide
Farben gleichzeitig. Es kommt zu einer Mischfarbe aus den beiden Farben der Kontrolleuchten; hier ist es
grünlichorange-
Claims (6)
1. Kontrolleinheit für mit Gleichstrom betriebene
Fahrzeugbeleuchtungen, die in einem ersten Schaltkreis mittels einer ersten Schalteinrichtung betätigbar
sind, und die einen zweiten Schaltkreis aufweisen, der mit einer zweiten Schalteinrichtung
versehen ist, wobei den Schaltkreisen Kontrolleuchten
und Widerstände paarweise zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zu
überwachenden Fahrzeugleuchten (10,11) ein Paar von KontroII-Leuchten (12, 21; 13, 22) zugeordnet
sind, daß jede der KontroII-Leuchten (12,21; 13,22) durch einen Schaltkreis ansteuerbar ist, bestehend
aus Widerständen (28,32; 30,33; 29,35; 31,34) und
jeweils einem Transistor-Schaltelement (18, 25; 19, 26), und daß die KontroII-Leuchten, Widerstände
und Transistor-Schaltelemente in Nebenstromkreisen (16,23; 17,24) zu dem ersten Schaltkreis (14,46)
bzw. dem zweiten Schaltkreis (15, 47) angeordnet sind.
2. Kontrolleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (18,25; 19,26)
zwischen den Widerständen (28, 32; 30, 33; 29, 35; 31, 34) und den Kontrolleuchten (12, 21; 13, 22)
angeordnet sind.
3. Kontrolleinheit nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (18,
25; 19,26) n-p-n-Transistoren sind.
4. Kontrolleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem ersten
Schaltkreis (14) bzw. dem zweiten Schaltkreis (15)
vor den jeweiligen Nebenstromkreisen (16, 23; 17, 24) niedrigohmige Widerstünde -'33, 32, 37; 34, 35,
36) und in den Nebenstromkreisen (16,23; 17,24) vor
die Transistoren (18, 25; 19, 26) hochohmige Widerstände (28,30; 29,31) gelegt sind.
5. Kontrolleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen KontroII-Leuchten (12, 21; 13, 22) in einer
Doppelleuchtdiode (42,43) zusammengefaßt sind.
6. Kontrolleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleuchtdioden (42, 43) mit zwei verschiedenen Farbgebungen
versehen sind, von denen jeweils eine Farbgebung einer Kontroll-Leuchte (12 bzw. 13 und 21 bzw.
22) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792940283 DE2940283C2 (de) | 1979-10-02 | 1979-10-02 | Kontrolleinheit für Fahrzeugbeleuchtungen |
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Publications (2)
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|---|---|
| DE2940283A1 DE2940283A1 (de) | 1981-04-09 |
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ID=6082717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19792940283 Expired DE2940283C2 (de) | 1979-10-02 | 1979-10-02 | Kontrolleinheit für Fahrzeugbeleuchtungen |
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| DE (1) | DE2940283C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3841769C1 (en) * | 1988-12-12 | 1990-06-07 | Juergen 8014 Neubiberg De Wemhoener | Circuit for ensuring the provision of starting energy in motor vehicles with internal combustion engines |
| DE9212175U1 (de) * | 1991-10-28 | 1993-01-07 | Gebhard, Dietrich, 7502 Malsch | Schaltungsanordnung für ein Zugfahrzeug |
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| DE3313712A1 (de) * | 1983-04-15 | 1984-10-18 | AEG-Telefunken Kabelwerke AG, Rheydt, 4050 Mönchengladbach | Schaltung zur fehlermeldung bei einem ueber eine steuerbare schalteinrichtung geschalteten stromverbraucher |
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-
1979
- 1979-10-02 DE DE19792940283 patent/DE2940283C2/de not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
| DE2940283A1 (de) | 1981-04-09 |
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Legal Events
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |