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DE2838085A1 - Kamera - Google Patents

Kamera

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Publication number
DE2838085A1
DE2838085A1 DE19782838085 DE2838085A DE2838085A1 DE 2838085 A1 DE2838085 A1 DE 2838085A1 DE 19782838085 DE19782838085 DE 19782838085 DE 2838085 A DE2838085 A DE 2838085A DE 2838085 A1 DE2838085 A1 DE 2838085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
gear
shutter
battery
camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782838085
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Aizawa
Nobuaki Date
Masami Shimizu
Masanori Uchidoi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2838085A1 publication Critical patent/DE2838085A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/089Analogue circuits for storage of exposure value in mirror reflex cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/26Power supplies; Circuitry or arrangement to switch on the power source; Circuitry to check the power source voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kameras mit einem Steuersystem zum Koordinieren unterschiedlicher Teile einer Belichtungssteuereinrichtung einschließlich eines in die Kamera eingebauten Stromgenerators.
Beispielsweise aus der JP-OS 52-34723 ist eine Kamera bekannt, die einen mit Strom aus einem Generator gespeisten elektronischen Verschluß hat. Bei einer Kamera mit erweiterter Leistungsfähigkeit muß jedoch nicht nur eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung und eine Zeitgebeschaltung zur Steuerung der Betätigungsdauer des Verschlusses mit Strom versorgt werden, sondern auch eine Verstärkerschaltung für einen Lichtsensor, ein Belichtungswertrechner und eine Anzeigeschaltung zur Anzeige des Be-
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lichtungswerts und unterschiedlicher Warnsignale, sowie ferner bei Kameras mit zweifacher Vorrangswahl eine komplizierte Koordiniersteuerung für Elenden- und Verschlußmechanismen; dabei besteht die Gefahr, daß die gleichzeitig von diesen Teilen der Kamera verbrauchte elektrische Energiemenge den aus einem kleinen Generator erzielbaren Wert übersteigt.
Andererseits ist es bei einer batteriegespeisten Kamera dem Fotografen häufig nicht möglich, eine Aufnahme auch unter Handbedienung zu machen, da der Verschluß unter Stromversorgung aus der Batterie elektrisch betätigt wird. Wenn zum Ersetzen der alten Batterie keine neue Batterie zur Verfügung steht, ist es mit einer Mehrzweckkamera nicht möglich, selbst die einfachsten Funktionen auszuführ ren, wie sie eine weniger hochentwickelte Kamera hat.
Zur Behebung dieses Mangels wurde versucht, bei der Steuerung des Verschlusses im Bereich kurzer Belichtungszeiten zusätzlich zu einer Zeitgebeschaltung einen mechanischen Regler zu verwenden. Die Verwendung eines derartigen mechanischen Reglers ergibt jedoch die Schwierigkeit, daß ein verhältnismäßig großer Raum notwendig ist, den der Regler und ein Wählsteuermechanismus einnehmen. Ferner ist ein derartiger Verschlußaufbau bei der Automatikbelichtung sowohl mit Verschlußvorwahl als auch mit Blendenvorwahl sehr nachteilig. Ein weiterer Versuch wurde dahingehend unternommen, bei nicht mehr brauchbarer Batterie eine Aufnahme mit dem Verschluß mittels eines Steuermechanismus, jedoch unter Einschränkung der Belichtungszeit auf einen einzigen Wert zu ermöglichen. Diese Lösung kann jedoch nicht als zufriedenstellend bezeichnet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung
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zu schaffen, die einen elektronischen Verschluß hat, welcher wahlweise mit einer Batterie oder einem in der Kamera eingebauten Generator zusammenwirkt. Wenn die tatsächliche Spannung der Batterie oberhalb eines ausreichenden Betriebspegels liegt, wird der elektronische bzw. elektronisch gesteuerte Verschluß unter Stromversorgung aus der Batterie entweder entsprechend einem Ausgangssignal eines Belichtungswertrechners oder entsprechend einem von Hand voreingestellten Wert für die Belichtungszeit gesteuert.
Weiterhin soll erfindungsgemäß eine Aufnahme in manuellem Betrieb unter Speisung mindestens einer Kameraauslöse-Betätigungsschaltung und der Verschlußsteuerschaltung aus dem Generator unter Beibehalten eines großen Teilbereichs der an der Verschlußzeitwählscheibe verfügbaren Belichtungszeiten erfolgen, wenn die ganze Batterieenergie verbraucht ist und keine neue Batterie zur Verfügung steht.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, das bei einer Kamera mit automatischer Verschlußvorwahl-Belichtungssteuerung angewandt wird, unter der Voraussetzung, daß die Verschlußzeitwählscheibe so betätigt wird, daß eine Verschlußzeit aus einem Bereich von Werten beispielsweise unterhalb 1/8 s gewählt wird, durch ein Herausnehmen einer Batterie aus einer Kammer im Kameragehäuse der Filmaufzugsmechanismus in Antriebsverbindung mit einem federbetriebenen Zahnrad für ein späteres übertragen der mechanischen Energie an den Generator gebracht. Während des ersten Hubs eines Verschlußauslöseknopfes wird der Generator durch das federbetriebene Zahnrad angetrieben und erzeugt elektrische Energie, die in drei Kondensatoren gespeichert wird. Bei dem zweiten Hub wird eine Magnetwicklung erregt, um den Ver—
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Schluß aus seiner Schließstellung zu lösen, und die Ladung eines Zeitgebekondensators unter Stromversorgung aus den jeweiligen Kondensatoren begonnen. Nach Abschluß der Belichtungszeit wird der dritte Kondensator plötzlich über eine Magnetwicklung entladen, um damit den Verschluß wieder zu schließen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausfüh. rungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine in auseinandergezogener Darstellung gezeigte Ansicht einer Ausführungsform der mechanischen Teile eines Koordiniersystems der Kamera bei einer Kamera
mit einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung mit gezeigten Filmaufzugsund Verschlußmechanismen.
Fig.-2 ist eine perspektivische Ansicht eines
Filmbild-Zählmechanismus, der mit einer Perforationswalze nach Fig. 1 zusammenwirkt.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf ein Getriebe, über das zum Rückstellen des Verschlußmechanis
mus nach Fig. 1 ein Bruchteil der Antriebskraft eines Filmaufzugshebels übertragen wird.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines
Steuermechanismus zur Betätigung eines Vordervorhang-Hauptzahnrads nach Fig. 2 hinsichtlich der Ablaufbewegung und zum Bremsen dieses Zahnrads im Endbereich der Be-
5 wegung.
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Fig. 5 ist eine teilweise im Schnitt und teilweise in Seitenansicht dargestellte Ansicht eines Batteriefühlers, der in einem Raum innerhalb eines Trägers einer Batteriekammer so angeordnet ist, daß er sich bei Ent
nahme der Batterie aus der mit gestrichelten Linien dargestellten Stellung in die durch ausgezogene Linien dargestellte Stellung bewegt, bei welcher der Generator in Betrieb gesetzt ist.
Fig. 6 ist eine in auseinandergezogener Darstellung gezeigte perspektivische Ansicht eines Beispiels für den Aufbau und die Anordnung unterschiedlicher Elemente einer Kameraaus
löseeinheit, einer Spiegelstelleinheit und einer Blendensteuereinheit, die einen Spiegelkasten gemäß Fig. 1 umgeben.
Fig. 7 ist ein schematisches Schaltbild einer Auto-
matikbelichtungssteuereinrichtüng und eines Koordiniersystems der Kamera gemäß den Fig. 1 bis 6.
In Fig. 1 ist eine einäugige Spiegelreflexkamera ohne Gehäuse gezeigt. Ein Schlitzverschluß mit zwei Vorhängen ist in den Zwischenraum zwischen einer oberen Rahmenplatte 1 und einer unteren Rahmenplatte 2 eingepaßt, die hinter einer Bildfensterplatte 3 quer verlaufen. Die Rahmenplatten 1 und 2 sind mit untereinander gleichartigen Ausschnitten versehen, um damit einen Raum zu schaffen, den ein Spiegelkasten (Fig. 6) einnehmen soll, und durch zwei Stützen 4 und 5 an jeder Seite des Raums abgestützt. Die Stütze 4 ist zur Bildung einer Batteriekammer 112 in ihrem oberen Teilbereich ausgebildet, während der untere
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Teilbereich mit einem Innenraum versehen ist, der einen Teil (Fig. 5) des Steuersystems zur Koordinierung eines Filmaufzugsmechanismus und einer Belichtungssteuerschaltung mit einem Stromgenerator G enthält, wobei der Generator G hinter der Batteriekammer 112 angeordnet ist.
Der Filmaufzugsmechanismus, der zum bildweisen Vorrücken eines fotografischen Films für die Belichtung dient, weisfe eine Welle 7 auf, die drehbar in eine öffnung 27 eines Lagers an der oberen Rahmenplatte 1 eingesetzt ist und an deren einem Ende über eine Einwegkupplung 8 ein Arm bzw. ein Aufzugshebel 7a angesetzt ist, während das entgegengesetzte Ende fest eine Kupplungsvorrichtung 7c für die Aufnahme des Drehmoments einer nicht gezeigten Motorantriebseinheit trägt; der Mechanismus hat ferner ein Getriebe, das mit einem an der treibenden Welle 7 befestigten Zahnrad 7b beginnt und an einem Zahnrad 102 endet, das über eine nicht gezeigte geeignete Reibungskupplung mit einer Aufwickelspule 103 verbunden ist, sowie einen Perforationswalzen-Mechänismus 41. Der Mechanismus 41 hat ein Zahnrad, das mit einem Zweistufenrad 100 kämmt, sowie einen Tauchkolben, der an seinem unteren Ende einen Rückwickelstellknopf hat und der so ausgelegt ist, daß er bei seiner untersten Stellung das Zahnrad mit der Perforationswalze verbindet.
Eine Einrichtung zur Speicherung und Wiedergabe mechanischer Energie für den Generator G hat ein Leistungsbzw. Treibrad 106, das mit einem Ritzel 110 des Generators G kämmt und das über eine Welle mit einer an einem Ende derselben angebrachten Spiralfeder 107 verbunden ist, deren Gegenende mit dem Kameragehäuse verbunden ist; ferner hat die Einrichtung einen Arretierhebel 109, der so aufgebaut ist, daß sich seine Klinke 109a von einem Stift 106a an dem Zahnrad 106 löst, wenn ein Verschlußauslöseknopf zu
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einem ersten Anschlag gedrückt wird, bei dem ein Hebelausläufer 109b zu einer Uhrzeigerbewegung gegen die Kraft einer Vorspannfeder 109c angestoßen wird, wodurch zur Erzeugung elektrischer Energie das Ritzel 110 mittels des federbetriebenen Zahnrads 106 drehend angetrieben wird?
weiterhin hat die Einrichtungen Kupplungszahnrad 104, das drehbar an einem Arm eines L-förmigen Hebels 108 angebracht ist und so angeordnet ist, daß es unter der Voraussetzung, daß eine Verschlußzeitwählscheibe 51 vorher auf Deckung einer kurzen Verschlußzeit im Bereich von 1/15 bis I/I000 s mit einer Festmarke 52 gestellt wurde, im automatischen Ansprechen auf eine Entnahme einer Batterie aus der Batteriekammer 112 das Zahnrad sowohl mit dem Zahnrad des Mechanismus 41 als auch mit einem Ritzel in Eingriff gebracht wird, welches über eine Welle mit einem Steuerzahnrad 105 verbunden ist. Der genannte Verschlußzeitbereich erstreckt sich über nahezu die Hälfte der Verschlußzeitskala. Zu diesem Zweck ist ein Sperrmechanismus mit einer Sperrscheibe 55 vorgesehen/ die an einer Welle 54 der Versehlußzeitwählscheibe 51 befestigt ist und die mit einem Klinkenhebel 57 in der Weise zusammenwirkt, daß bei Ausrichten eines zulässigen Verschlußzeitwerts auf die Festmarke 52 mittels der Verschlußzeitwählscheibe 51 eine Hebelkdinke 57B radial mit einem Umfangsausschnitt 55A der Sperrscheibe 55 ausgerichtet ist, so daß der Klinkenhebel 57 um eine Anlenkachse 57A im Uhrzeigersinn dreht, und zwar zusammen mit dem L-Hebel 108, da zwischen Hebelarme 57G und 108c ein Verbindungsglied 53 geschaltet ist.
Nach Fig. 2 ist am oberen Ende einer Perforationswalzen-Welle 41' ein Zahnrad 42 befestigt. Wenn der Film mittels der Perforationswalze um ein Bild weiterbefördert wird, wird ein Zahnrad 43 mit einem einzelnen Zahn zu einer Umdrehung im Uhrzeigersinn über ein Zahnrad 44 angetrieben, das an einer mit dem Einzahnrad 43 gemeinsamen
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Welle befestigt ist und das mit dem Zahnrad 42 kämmt. Ein Steuerhebel 45 zum Zurückbringen einer Bildzahl-Skalenscheibe 47 in ihre Nullstellung hat eine Blattfeder 46, deren ein Ende an der Anlenkachse des Steuerhebels 45 befestigt ist. Wenn ein hinterer Deckel 49 der Kamera geschlossen wird, wird der Steuerhebel 45 zusammen mit der Blattfeder 46 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß das Einzahnrad 43 in Antriebseingriff mit einem Zahnrad 48 gebracht wird, an dem die Skalenscheibe 47 befestigt ist. Wenn der hintere Deckel 49 geöffnet wird, treibt eine Haarnadelfeder 50 den Steuerhebel 45 zu einer Uhrzeigerbewegung an, bis das Einzahnrad 43 von dem Zahnrad 4 8 gelöst ist, wodurch die Bildzahl-Skalenscheibe 47 in ihre Nullstellung rückgesetzt wird.
Nach Fig. 1 hat der Schlitzverschluß einen vorlaufenden und einen nachlaufenden bzw. vorderen und hinteren Vorhang 23 bzw. 22, die hinter der Bildfensterplatte 3 angeordnet sind. Der Vordervorhang 23 wird auf eine Wickeltrommel 25 aufgewickelt, wenn der Verschluß ausgelöst wird. Der Hintervorhang 22 wird von einer Trommel mittels eines Paars von Bändern an der oberen und der unteren Seite seines Vorderrands abgezogen, die auf jeweilige Trommeln 24 aufgewickelt werden, wenn der Verschluß betätigt wird.
Die Vorhänge 23 und 22 werden mittels koaxial angebrachter Zahnräder 11 und 9 jeweils über Ritzel 12 und 10 gesteuert, die fest an den oberen Enden von TrommelweIlen 17 und 16 angebracht sind. Die Zahnräder 11 und 9 werden mittels .eines Spannmechanismus aus ihren dargestellten Stellungen herausbewegt.
Wie auch in Fig. 3 gezeigt ist, hat der Spannmechanismus ein an der antreibenden Welle 7 befestigtes Zahnrad 6, vom Zahnrad 6 her zu dem Zahnrad 11 ein Getriebe aus drei Zahnrädern 15, 14 und 13 in dieser Reihenfolge, eine
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erste Stange 11c, die nach unten zu vom Zahnrad 11 weg in die Bewegungsbahn eines Vorsprungs 13a einer Scheibe ragt, die an dem Zahnrad 13 befestigt ist, und eine zweite Stange 9a, die von dem Zahnrad 9 weg in die Bewegungsbahn eines Stifts 11a an der oberen Fläche des Zahnrads 11 ragt. Die volle Länge der Spannbewegung des Arms bzw. Aufzughebels 7a bewirkt genau eine Drittelumdrehung der treibenden Welle 7, da die Drehung mittels eines Teilungshebels 36 in Eingriff mit einem von drei ümfangsausnehmungen 81 des Rands der Einwegkupplung 8 gesteuert ist, wobei die Ausnehmungen unter einem gegenseitigen Winkelabstand von 120° angebracht sind. Die Baumerkmale des Zahnrads 6 liegen darin, daß am Grundkreis drei oder vier aufeinanderfolgende Zähne in jedem von drei Abschnitten 6~a1, 6-a,- und 6-ao weggeschnitten sind, die voneinander in einem Winkelabstand von 120° liegen, und daß jedem der Abschnitte 6---a ein Zahn 6-b.j, 6~b2 oder 6-b3 folgt, der nahezu dreimal so dick ist wie ein Normalzahn, da er durch Auffüllen des Zahnzwischenraums zwischen aufeinanderfolgenden zwei Zähnen gebildet ist. Für den Eingriff mit einem jeden dieser Doppel-Zähne 6-b ist am Grundkreis des Zahnrads 15 eine Lücke von zwei oder drei Zähnen gebildet, wie es bei 15-a gezeigt ist. Diese miteinander übereinstimmenden Ausbildungen der Zähnräder 6 und 15 stellen sicher, daß nach erfolgtem Abschluß eines jeden Zyklus des Filmaufzugsvorgangs das Zahnrad 15 unter Einwirkung einer Feder 40 zurückgedreht wird, bis die Zähne des Zahnrads 15 in die Lücke der Zähne 6-a gleiten, und daß bei Ausführung des nächsten Filmaufzugs-Zyklus das Zahnrad 6 aufgrund der Doppel-Zähne 6-b und der Zahnlücke 15-a fehlerlos mit dem Zahnrad 15 in Eingriff gebracht wird. Zur Erleichterung eines reibungslosen Vorgangs bei der Herstellung der Antriebsverbindung zwischen den Zahnrädern 6 und 15 wird vorzugsweise der Durchmesser des Kopfkreises der Zähne 6-b erhöht und dementsprechend der Durchmesser des Grundkrei-
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ses der Zahnlücke 15-a verringert.
Während des Spannvorgangs wird der Vorsprung bzw. Sektor 13-a aus der gezeigten Stellung um die gemeinsame Achse der Steuer-Zahnräder 11 und 9 für den vorlaufenden und den nachlaufenden Vorhang im Uhrzeigersinn gedreht, während gleichzeitig über die Verbindung des Sektors 13-a mit der ersten Stange 11c bzw. über die Verbindung des Stifts 11a mit der zweiten Stange 9a die Zahnräder 11 und in die gleiche Richtung gedreht werden, um den Vordervorhang 23 und den Hintervorhang 22 gegen die Kraft von Antriebfedern in den Trommeln 24 und 25 von den Trommeln und 24 weg über die Fläche des Films zu bewegen, bis der Stift 11a mit einem Verriegelungshebel 35 in Eingriff kommt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Diese Uhrzeigerbewegung des Steuer-Zahnrads 9 für den Hintervorhang bewirkt eine Gegenuhrzeigerbewegung eines Bremshebels 28 um einen Anlenkstift 33, welche wiederum eine Uhr zeigerbewegung eines Steuerhebels 37 verursacht, um damit unter Einwirkung einer Vorspannfeder 36b eine Uhrzeigerbewegung des Teilungshebels 36 zu ermöglichen. Wenn die Einwegkupplung um 120° bewegt wird, so daß einer der Ausschnitte 8" mit der Klinke des Teilungshebels 3 6 ausgerichtet ist, wird dieser im Uhrzeigersinn in eine Stellung gedreht, bei der ein Schalter S die elektrische Stromversorgung einer nicht gezeigten Motorantriebseinheit abschaltet und eine Kameraauslöseeinrichtung (Fig. 6 und 7) in Betrieb setzt, da durch einen elektrisch isolierten Arm 36-a, der nach oben zu von dem Teilungshebel 36 wegsteht, ein bewegbarer Kontakt S-a des Schalters S außer Berührung mit einem Festkontakt S-b und dann in Berührung mit einem Festkontakt S-c gebracht wird.
Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung zum Koordinieren bzw. Abstimmen des Steuer-Zahnrads 11 für den Vordervor-
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hang mit dem Verriegelungshebel 35, einem Bremshebel 29 und einem Blitzlichtfotografie-Steuerschalter oder X-Kontakt-Schalter 21. Wenn ein Reflex-Spiegel 238 (Fig. 6) mittels eines federbetriebenen Stellhabels 23 4 nach oben geschnellt wird, stößt ein Vorsprung 234d einen L-Hebel 239 an dessen Kopfteil an, so daß durch Einwirkung einer Treibfeder 24Oa ein Hebel 240 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch der Verriegelungshebel 35 von dem Stift 11a gelöst wird und daher eine Gegenuhrzeigerbewegung des Zahnrads 11 verursacht wird. Bei einer halben Umdrehung des Zahnrads 11 wird der Stift 11b mittels des Bremshebels
29 an einem Gabelungsabschnitt 29a desselben aufgefangen» Da der Bremshebel 29 an der oberen Rahmenplatte 1 mittels einer Schraube 32 und einer Mutter 32a über Reibungsmaterial 31 befestigt ist, wird die Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 11 sanft verringert, so daß ein Stoß abgefangen wird und ferner ein Prellen des Zahnrads 11 verhindert wird. Zu dieser Bremswirkung trägt auch eine Rückholfeder
30 bei. Der Synchrnisierungs-Schalter 21 ist nahe eines
Arms 29b des Bremshebels 29 so angebracht, daß er geschlossen wird, wenn das Zahnrad 11 an dem Bremshebel 29 angreift bzw. der Verschluß vo.i.1 geöffnet ist. Ein Zähl start schalter S., der zu einem Zeitgebekondensator C (Fig. 7) parallelgeschaltet ist, ist so angeordnet, daß er geöffnet wird, wenn der Verriegelungshebel 35 betätigt wird, und zwar dadurch, daß ein vom Kopf des Verriegelungshebels 35 nach unten zu ragender Stift 35a den Schalter S4 gegen die Kraft einer Feder 38 bewegt. Dieser Aufbau und diese Anordnung des Bremsmechanismus für den Vordervorhang entsprechen denjenigen für den Hintervorhang mit einem Stift 9b und einem Gabelarm 28a eines Bremshebels 28 mit Ausnahme der Funktion eines weiteren Arms 28b, der den Synchronisier-Schalter öffnet, da der Arm 28b an einem zweiten Kontakt 21b des Schalters 21 angreift, während der Arm 29,b an dem ersten Kontakt 21a des Schalters angreift. Der Arm 28b dient auch zur Betätigung eines Spiegelrückhol-Steuerhebels 242 (Fig,
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Die Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch einen Batteriefühlermechanismus in der Ansicht von rechts in Fig. 1. Ein elektrisch leitender Stab 113 ragt durch ein in der Wand einer Bodenplatte der Batteriekammer 112 ausgebildetes Loch hindurch und nach außen zu über dieses hinaus, da er mittels einer Druckfeder 114 vorgespannt ist, die um den unteren Teil des Stabs 113 zwischen der unteren Rahmenplatte 2 der Kamera und einem Ringflansch 113b sitzt. Wenn eine Batterie B in die Batteriekammer eingesetzt wird, wird der Stab 113 in eine durch strichpunktierte Linien dargestellte Stellung heruntergedrückt, während er zugleich den Hebel 108 und ferner den Klinkenhebel 57 so bewegt, daß das Kupplungszahnrad 104 von den beiden Zahnrädern 41 und 105 gelöst wird bzw. die Klinke 57B von der Anschlag- bzw. Sperrscheibe 55 gelöst wird. Eine derartige Bewegung des Hebels 108 bewirkt auch eine Bewegung eines Schalters Sg aus dessen Stellung "a" in seine Stellung "b", die durch ausgezogene Linien bzw. gestrichelte Linien dargestellt sind. Wenn die Batterie B aus der Batteriekammer 112 herausgenommen wird, wird mittels einer Feder 108b der Hebel 108 in Gleiteingriff mit einem Konusabschnitt 113a unter der Voraussetzung bewegt, daß die Verschlußzeitwählscheibe 51 auf einen Bereich kürzerer Verschlußzeiten von 1/15 bis 1/1000 s gestellt ist. Wenn zum Zeitpunkt des Entfernens der Batterie B die Verschlußzeitwählscheibe 51 unverändert in einer Stellung im Bereich längerer Verschlußzeiten von 1/8 bis 4 s belassen wird, stößt die Hebelklinke 57B gegen den Bereich großen Durchmessers der Sperrscheibe 55, so daß eine Bewegungsübertragung vom Filmaufzugsmechanismus zu dem mechanischen Energiespeichermechanismus sowie eine Bewegung des Schalters Sg aus der Stellung "a" in die Stellung "b" verhindert sind. Sobald die Hebelklinke 57B in den Abschnitt kleinen Durchmessers an der Sperrscheibe 55 fällt, ist es bis zum Drücken des Stabs 113 durch die Bedienungsperson
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oder durch Einsetzen einer neuen Batterie unmöglich, die Verschlußzeitwählscheibe 51 aus dem Bereich kürzerer Verschlußzelten in den Bereich längerer Verschlußzeiten zu bewegen.
Die Fig. 6 zeigt einen Koordniniermechanismus für einen Auslösebetätigungsmechanismus, einen Spiegelstellmechanismus, einen ,Blendenabfragemechanismus mit einem Objektivblendenmechanismus und einen Rückstellmechanismus, die jeweils nachstehend erläutert werden. Alle diese Teile der Kamera sind in Spannstellung gezeigt.
Der Objektivblendenmechanismus hat einen Blendenring 200 mit einer Blendenwertskala von 1,4 bis 16 und einem außerhalb der Skala liegenden Symbol "AE" für die automatische Einstellung der Blendenöffnung, eine Anschlagnase 200a für den Eingriff mit einem Vorsprung 2Ö2b eines Voreinstellrings 202 und einen Nockenvorsprung 200b, der so eingeordnet ist, daß er bei Drehung des Blendenrings 200 auf Deckung des Symbols "AE" mit einer Festmarke 201 einen Nockenfolgestift 204 nach hinten zu zum Schließen eines Schalters S5 anstößt. Der Voreinstellring 202 hat einen nach hinten zu ragenden Arm 202c, der unter Einwirkung einer Feder 202a gegen einen Steuerhebel 231 stößt, und einen nach vorne zu ragenden Arm 2O2d, der mit einem nicht gezeigten Voreinstellnocken zusammenwirkt. Von einem nicht gezeigten Blendenflügelstellring ragt ein Stift 203 in die Bewegungsbahn eines Abblendhebels 205.
In einem aus nichtmagnetischem Material bestehenden Gehäuse mit einer Magnetfluß-Abschirmtragplatte 248 ist eine Kameraauslösebetätigungsvorrichtung Sm enthalten, die einen Zusammenbau aus einer Magnetwicklung Mg2 mit einem Permanentmagneten 245, einem Winkelhebel 246 mit einer WeI-Ie 246a, die in einer öffnung durch die Wandung an der
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oberen Platte des Gehäuses angelenkt ist, einem an einem Winkelhebelstift schwenkbar angelenkten Anker 247 und einem Ausgabehebel 249 aufweist, der fest am oberen Ende der Winkelhebel-Welle 246a angebracht ist und zwei Arme hat, auf die jeweils nach oben ragende Stifte 249a bzw. 249b aufgesetzt sind. Wenn zum Aufheben des Magnetflusses des Permanentmagneten 245 die Magnetwicklung Mg~ erregt wird, wird durch Wirkung einer Feder 246c der Anker 247 von dem Joch weg bewegt und zugleich mittels eines Stifts 246b ein Speicherschalter S3 geöffnet, da der Winkelhebel 246 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Die Bewegung des Winkelhebels 246 wird über den Ausgabehebel 249 übertragen und dreht in Eingriff mit einem Finger an einem Arm mit dem Stift 249a einen dreiarmigen Hebel 221 gegen die Kraft einer Vorspannfeder 221f um eine Anlenkachse 221e. Eine derartige Uhrzeigerbewegung des Hebels 221 bewirkt die Betätigung des Blendenabfragemechanismus, des Abblendmechanismus und des Spiegelstellmechanismus an jeweiligen Einheit-Platten Ae, Ad und Mi0
Der Blendenabfragemechanismus Ae weist einen Zahnradsektor 223, der an einem Stift 223b mit einer Feder 223c verbunden ist, welche schwächer als die Feder 202a ist und den Sektor 223 zur Rückkehr in die dargestellte Anfangsstellung vorspannt, einen Schleifer 224, der radial von dem Sektor 223 weg ragt und der eine Schleifbürste hat, die unter Verschiebung an einer bogenförmigen Widerstandsbahn VR5 bewegbar ist, Übersetzungs-Zahnräder 225 und 226 zwischen dem Sektor 223 und einem Sternrad bzw. Arretierrad 227 sowie einen Arretierhebel 229 mit einem Anker 220 auf, der bei 229c an einem Ausläufer 229d des Arretierhebels zur Zusammenwirkung mit einer Magnetwicklung Mg1 in der Weise schwenkbar angebracht ist, daß bei Erregung der Magnetwicklung Mg., der Arretierhebel 229 unter Einwirkung einer Feder 229a entgegen dem Uhrzeigersinn zum Eingriff
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an einem der Zähne des Arretierrads 227 geschwenkt wird. Das Abtast- bzw. Abfrageergebnis wird auf eine geeignete bzw. entsprechende Winkelstellung des Voreinstellrings mittels eines Steuerhebels 231 umgesetzt, der über einen Exzenterstift 223e mit dem Sektor 223 verbunden ist.
Wenn bei dem Abblendmechanismus Ad ein Klinkenhebel 210 von einem Hebel 206 gelöst wird, wird dieser durch Wirkung einer Antriebsfeder 205a im Uhrzeigersinn um eine Anlenkwelle 2O5d geschwenkt, wobei zugleich um die mit dem Antriebs-Hebel 2O6 gemeinsame Anlenkwelle 2O5d der Hebel 205 unter Eingriff eines rechtwinklich abgebogenen Abschnitts 205c mit dem Stift 203 bewegt wird, während mittels einer Feder 208 ein bei 207 an dem Hebel 206 angelenkter Blendenrückhol-Steuerhebel 209 in Eingriff mit einem zweiten rechtwinklig abgebogenen Abschnitt 205b gehalten wird.
Bei dem Spiegelstellmechanismus Mi folgt der mittels einer Feder 234a angetriebene Stellspiegel 234 dem Blendenstell- bzw. Antriebs-Hebel 206, wobei der Spiegel 238 über einen Mechanismus aus seiner Sucherstellung in seine Aufnehmestellung bewegt wird. Dieser Mechanismus hat einen V-förmigen Hebel 235, der an einer mit dem Stellhebel geraeinsamen Achse 234e angelenkt ist, einen Spiegelrückhol-Steuerhebel 236 in U-Form, der bewegbar an einem Anlenkstift 234c angebracht ist und mit einer Feder 23 6b verbunden ist, die eine Hebelklinke 236a zum Eingriff mit einem unteren Arm 235a des V-förmigen Hebels 235 vorspannt, und einen Steuerhebel 237, der an der Platte des Mechanismus Mi angelenkt ist und einen Stift 237a hat, der in Spannstellung in einen Zwischenraum zwischen den beiden Armen des Hebels 235 an einer Stelle nahe dem oberen Arm ragt, während der entgegengesetzte Arm des Steuerhebels 237 an seinem Endbereich verjüngt ist und eine Stange 238a eines
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Trägers für den Spiegel 238 stützt, der an Achszapfen 238b verschwenkbar angebracht ist.
Wenn nach Abschluß einer Belichtung das Zahnrad 9
(Fig. 1) mittels des Bremshebels 28 gefaßt wird, wird ein Hebel 242 an der Platte für den Mechanismus Mi entgegen
dem Uhrzeigersinn geschwenkt, was eine Uhrzeigerbewegung
eines Hebels 244 bewirkt, so daß ein Stift 244a den Spiegelrückhol-Steuerhebel 236 an dessen Ausläufer 23 6b anstößt
und die Klinke 236a von dem Hebelarm 235a gelöst wird, wodurch der Spiegel 238 in seine dargestellte Sucherstellung zurückgebracht wird. Eine derartige Uhrzeigerbewegung des Hebels 244 bewirkt auch eine Gegenuhrzeigerbewegung eines Hebels 211, um dadurch den Blendenrückstell-Steuerhebel 209 durch Einwirkung des Hebels 211 an einem nach oben zu vom Hebel 209 wegragenden Stift 209a von dem Hebel 205 zu lösen, woraufhin dieser durch Wirkung einer Feder 205a
entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt.
Zu einem Rückstellmechanismus zählt eine Nockenplatte 215, die fest an der Filmaufzugswelle 7 angebracht ist, ein erster Hebel 216, der bei 216b angelenkt ist und drehbar einen Nockenfolger 217 trägt, ein zweiter Hebel
218, der bei 218c angelenkt ist und einen über ein nicht
gezeigtes Verbindungsglied mit einem Stift 216b verbundenen, nach oben zu verlängerten Stift 218a hat, und ein dritter Hebel 213, der eine Rolle, 213a an einer Achse 213b trägt, die doppelt so lang ist wie die Rolle 213a. Vor dem Spannen stoßen der Blendenstell-Hebel 206 und eine Hemmung 219 an ihren Armen 206a bzw. 219a gegen die Rolle 213a bzw. die
Achse 213b. Wenn der Aufzugshebel 7a gespannt wird, wird
die Nockenplatte 215 in die durch den Pfeil C dargestellte Richtung gedreht und bewirkt eine hin- und hergehende Bewegung des ersten Hebels 216 zusammen mit dem zweiten Hebel 218 zuerst nach rechts und danach nach links. Während der
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Rechtsbewegung werden der Blendenstell-Hebel 206 und die Hemmung 219 in ihre Anfangsstellungen zurückgebracht, in welchen sie mittels des Klinkenhebels 210 bzw. eines Arms 221b des Hebels 221 verriegelt werden, da der Stift 218a an dem Arm 213c angreift. Eine derartige Uhrzeigerbewegung des Hebels 213 bewirkt auch eine Gegenuhrzeigerbewegung des Sektors 223 über die Verbindung eines Zahnrads 223a mit einem Sektorzahnrad 222 aufgrund des Eingriffs des Arms 222a des Sektorzahnrads mit einem Arm 213d, bis der Sektor 223 mittels eines Klinkenhebels 228 verriegelt wird, der an einem Vorsprung 223d des Sektors angreift. Sobald die Hemmung 219 im Uhrzeigersinn dreht, wird der Arretierhebel 229 im Uhrzeigersinn gedreht und von dem Arretierrad 227 gelöst, während ein Anker 220 in die Nähe der Magnetwicklung Mg1 gebracht wird. Zur Rückstellung des Ankers 247 in die Ausgangsstellung ist an dem Hebel 218 ein federndes Element 218b angebracht, das an dem Stift 249b an dem Ausgabehebel 249 angreift. Zur Rückstellung des Hebels 240 für die Betätigung des Vorderworhangs wird ein Hebel 111 in Gegenrichtung zu der durch den Pfeil A gezeigten Richtung bewegt.
Die Fig. 7 zeigt eine Ausführungsbeispiel der Schaltung der Kamera gemäß den Fig. 1 bis 6; die Schaltung weist in Verbindung eine erste und eine zweite elektrische Stromversorgungsquelle, eine Blendenautomatik-Steuerschaltung, eine Verschlußsteuerschaltung, eine Steuerschaltung für Filmtransport unter Antrieb durch einen Elektromotor, eine Kameraauslöse-Steuerschaltung und eine Koordinierschaltung für diese Versorgungsquellen und Schaltungen auf. Die Blendenautomatik-Steuerschaltung weist eine Lichtmeßschaltung B-1 mit einem fotoempfindlichen Element wie einer Siliziumfotozelle SPC, einem Rechenverstärker A-1 und einer Diode LOGD für logarithmisches Komprimieren auf, die in den Gegenkopplungszweig des Rechenverstärkers A-1 geschaltet ist. Die Helligkeitsinformation aus der Lichtmeßschaltung B-T wird mit einer Filmempfind-
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lichkeitsinformation, einer VerschlußZeitinformation und einer Krümmungskorrekturfaktorinformation aus veränderbaren Widerständen VR2, VR3 bzw. VR4 mittels eines Rechenverstärkers A-2 mit einem Widerstand R„ kombiniert, so daß eine Ausgangsspannung erzeugt wird, die einen Belichtungswert, d.h. in diesem Fall einen Blendenwert darstellt. Das Ausgangssignal des auf diese Weise aufgebauten Blendenwertrechners B-2 wird über den Speicherschalter S, einer Speicherschaltung B-2' mit einem Speicherkondensator CM und einem Rechenverstärker A-3 zugeführt. Das Ausgangssignal der Speicherschaltung B-2' wird an eine Blendenwert-Anzeigeschaltung B-3 mit einem Meßwerk M und ferner an einen Vergleicher C-1 an dessen Inversionseingang angelegt, an den auch das Ausgangssignal der Widerstandsbahn bzw. des veränderbaren Widerstands VR5 (Fig. 6) angelegt ist, während der nichtinvertierende Eingang des Vergleichers C-1 mit einer Bezugsspannungsquelle Vref verbunden ist. Wenn das Ausgangssignal des veränderbaren Widerstands VR5 einen vom Ausgangssignal des Belichtungswertrechners B-2 abhängigen Pegel erreicht hat, wird die Magnetwicklung Mg1 unter Stromversorgung aus der ersten Stromversorgungsquelle bzw. Batterie B erregt.
Die Kameraauslöse=Steuerschaltung weist einen Schalter S2, der so angeordnet, ist, daß er beim Drücken des Verschlußauslöseknopfes vom ersten zum zweiten Anschlag geschlossen wird, und die Magnetwicklung Mg auf, die in Reihe zu dem Schalter S2 geschaltet ist.
Die Verschlußsteuerschaltung weist den Zeitgebekondensator CT, einen iaeränderbaren Widerstand RT, der mit der Verschlußzeitwählscheibe 51 zusammenwirkt und in Reihe zu dem Zeitgebekondensator CT geschaltet ist, und einen Vergleicher C-2 auf, der mit seinem Inversionseingang an den Ausgang der Zeitgebeschaltung aus dem Widerstand RT und
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dem Kondensator CT angeschlossen ist, während sein nichtinvertierender Eingang mit dem Ausgang einer Bezugsspannungsquelle aus Widerständen R5 und Rg verbunden ist und sein Ausgang mit der Magnetwicklung Mg3 (Fig. 1) verbunden ist.
Die Koordinierschaltung bzw. Koordiniersteuerschaltung enthält den Schalter S^, der in den Stromversorgungsweg vom positiven Anschluß der Batterie B zu der Blenden- automatik—Steuerschaltung geschaltet ist, einen Schalter Sr, der zur Steuerung der Stromversorgung des Vergleichers C-1 in Reihe zu dem Schalter S^ geschaltet ist, den mittels der Batterie betätigten Schalter Sg, dessen Festkontakt b mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern S1 und S5 verbunden ist und dessen bewegbarer Kontakt sowohl mit. einem ersten Stromimpulsgenerator in Form eines Kondensators C4 als auch mit dem Emitter eines Stromversorgungssteuertransistors Tr für die Verschlußsteuerschaltung verbunden ist, dessen Basis über einen Widerstand R4 mit dem Festkontakt des Schalters S2 verbunden ist, den Schalter S, der mit einem Festkontakt b an die Wicklung eines Elektromotors für den schrittweisen Filmtransport angeschlossen ist und mit einem Festkontakt c an den bewegbaren Kontakt des Schalters S2 angeschlossen ist, einen zweiten und einen dritten Stromimpulsgenerator bzw. Kondensator C- bzw. C3, die mit den Magnetwicklungen Mg2 bzw. Mg3 verbunden sind, drei Gleichrichterdioden D.., D- und D3, die mit ihren Anoden über eine gemeinsame Leitung an ein Wicklungsende des Strom-Generators G als zweite Stromversorgungsquelle angeschlossen sind und mit ihren Kathoden mit den jeweiligen Kondensatoren C4, C2 und C3 mit Ausnahme der Diode D1 verbunden sind, die über einen Festkontakt a des Schalters Sß angeschlossen ist, zwei Gegenstrom-Sperrdioden D4 und D_, die mit ihren Anoden über eine gemeinsame Leitung an einen Verbindungspunkt zwischen dem positiven Anschluß der Batte-
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rie B und der Magnetwicklung Mg1 angeschlossen sind und mit ihren Kathoden über jeweilige Widerstände R2 und R3 mit den Kondensatoren C2 und C3 verbunden sind, und den Schalter S., der zu dem Zeitgebekondensator CT parallelgeschaltet ist.
Die Wirkungsweise der Kamera gemäß den Fig. 1 bis 7 ist folgende: In die Batteriekammer 112 wird eine frische Batterie eingeführt und eingesetzt, wodurch der Generator G außer Betrieb gesetzt wird und der Schalter S, in seine Stellung "b" geschaltet wird. Wenn der Verschlußauslöseknopf bis zum ersten Anschlag gedrückt wird, wird der Schalter S1 geschlossen und speist die Blöcke bzw. Schaltungen B-1, B-2, B-3 und B-4 aus der Batterie B, so daß mittels des Meßwerks M der Belichtungswert angezeigt wird. Bei weiterem Drücken des Verschlußauslöseknopfes zum zweiten Anschlag wird der Schalter S2 geschlossen und damit der Transistor Tr durchgeschaltet, wodurch die Magnetwicklung Mg„ in der Kameraauslösebetätigungsvorrichtung Sm aus dem Momentan-Stromimpuls-Generator bzw. Kondensator C2 erregt wird, so daß der Magnetfluß des Permanentmagneten 245 aufgehoben wird. Sobald der Winkelhebel 246 durch Wirkung der Feder 246c entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird der Speicherschalter S3 geöffnet, so daß das Ausgangs» signal des Belichtungswertrechners B-2 in dem Kondensator CM gespeichert wird, und der außerhalb des Gehäuses sitzende Ausgabehebel 249 wird zu einer Gegenuhrzeigerbewegung angetrieben, die auf den dreiarriiigen Hebel 221 übertragen wird. Sobald der Hebel 221 um seine Achse 221e gedreht wird, wird zuerst ein Hakenteil 221b von einem nach unten zu ragenden Vorsprung 219b der Hemmung 219 gelöst. Zu diesem Zeitpunkt ist die Magnetwicklung Mg1 schon erregt, so daß der Arretierhebel 229 gegen die Kraft der Feder 229a in der Anzugsstellung gehalten wird und daher das Freigeben der Hemmung keine Bewegung des Arretierhebels 229 ergibt.
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Wenn der Hebel 221 weitergedreht wird, stößt der Finger 221c an einen Ausläufer des Klinkenhebels 228 t wodurch die Abfragebewegung an dem Schleifer 224 unter Einwirkung der Feder 202a eingeleitet wird, welche die Federkraft der Feder 223c überwindet. Während dieses Äbtast- bzw. Abfragevorgangs drehen die Zahnräder 225, 226 und das Arretierrad 227 mit aufeinanderfolgend gesteigerten Drehzahlen. Das Ausgangssignal des veränderbaren Widerstands VR5 wird mit dem Ausgangssignal des Belichtungs-Wertrechners verglichen, wobei bei Übereinstimmung die Magnetwicklung Mg- aberregt wird, woraufhin der Arretierhebel 229 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und mit einem der Zähne des Arretierrads 227 in Eingriff kommt, wobei die sich ergebende Winkelstellung des Sektors 223 über den Objektivblendenmechanismtts auf den entsprechenden Blendenwert umgesetzt wird.
Nahezu gleichzeitig mit dem Anstoßen des Klinkenhebels 228 wird der Klinkenhebel 210 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß er vom Blendenstell-Hebel 206 gelöst wird. Da der Hebel 206 drehend angetrieben wird, wird mittels des Hebels 205 der Abblend-Stift 203 nach links zu bewegt, wodurch die Öffnungsgröße der Blende auf die voreingestellte Blende eingestellt wird. Während dieser Zeit wird der Spiegel aus der Sucherstellung in die Aufnähmestellung bewegt, bei der der Hebel 240 für die Betätigung des Vordervorhangs durch den Vorsprung 234d des ßpiegelstellhebels 234 von dem Hebel 239 gelöst wird.
Wenn der Verriegelungshebel 35 durch den Hebel angestoßen wird, beginnt das Vordervorhang-Hauptzahnrad zusammen mit dem Ritzel 12 und der Welle 16 unter Einwirkung der Feder in der Trommel 25 zu drehen, wobei ferner der Zählstartschalter S4 geöffnet wird» Unmittelbar vor dem Ende des Bewegungsbereichs des Vordervorhangs wird der
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Stift 11b an dem Hauptzahnrad 11 von dem Bremshebel 29 erfaßt und das Hauptzahnrad 11 unter Drehung des Bremshebels 29 angehalten, so daß der erste Kontakt 21a des X-Kontakt-Schalters 21 mit dem zweiten Kontakt 21b elektrischen Kontakt macht. Zu diesem Zeitpunkt wird eine Blitzlichtröhre
getriggert.
Nach Abschluß der Dauer eines durch die Zeitkonstante der Zeitgebeschaltung aus dem Widerstand RT und dem
Kondensator CT bestimmten Zeitintervalls wechselt das Ausgangssignal des Vergleichers C-2 von hohem auf niedrigen
Pegel, bei welchem die Magnetwicklung Mg3 impulsförmig aus dem Kondensator C3 erregt wird, wodurch ein Hintervorhang-Verriegelungshebel 19 (Fig. 1) von einer Rastscheibe 18
gelöst wird, die an der Ritzelwelle 17 für den hinteren
Vorhang befestigt ist. Auf diese Weise läuft der Hintervorhang ab, um damit die Belichtung abzuschließen« Der
Bremsmechanismus für den Hintervorhang arbeitet gleichartig zu der im Zusammenhang mit dem Vordervorhang beschriebenen Art und Weise»
Die Bewegung des Bremshebels 28 bewirkt ein Lösen
des Teilungshebels 37 aus der Ausnehmung 8s und ferner eine Bewegung des Schalters S aus der Stellung "c" in die Stellung "b",, bei welcher ein nicht gezeigter Elektromotor erregt wird s um den Filmaufzugsmechanismus für ein Vorschieben des Films um die Länge eines Bilds zu betreiben. Die Bewegung des Bremshebels 28 bewirkt ferner eine Gegenuhrzeigerbewegung des Spiegelrückhol-Steuerhebels 23 6 und des Blendenrückstell-Steuerhebels 209, so daß dadurch der Spiegel
in die Sucherstellung beilegt wird und die Blende voll geöffnet wird»
Während des Filmaufzugsvorgangs wird die Kamera folgendermaßen in die Spannstellung zurückgestellt; Die Gegen-
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Uhrzeigerbewegung der Nockenscheibe 215 bewirkt eine Uhrzeigerbewegung des ersten bzw. Spannübertragungs-Hebels 216 und ferner des zweiten bzw. Zwischen-Hebels 218, der über den Stift 218c eine Uhrzeigerbewegung des Spann-Hebels 213 um die Achse 213c bewirkt, wodurch der Blendenstell-Hebel 206 in Verriegelungseingriff mit dem Klinkenhebel 210 gebracht wird und zugleich die Hemmung 219 so verstellt wird, daß der Anker 220 zu dem Joch der Magnetwicklung Mg^ hin bewegt wird, wobei der Arretierhebel 229 von dem Arretierrad 227 gelöst wird. Diese Bewegung des Blendenstell-Hebels 206 bewirkt eine Uhrzeigerbewegung des Spiegelstell-Hebels 234. Dieser wird mit dem mit dem Spiegelstell-Hebel 206 gemeinsamen Klinkenhebel 210 in der Spannstellung verriegelt. Ferner wird auch der Spiegelrückhol-Steuerhebel 236 in Eingriff mit dem V-förmigen Hebel 235 gebracht.
Zugleich mit dem Rücksetzen des Blenden- und des Spiegelstellmechanismus wird der Blendenautomatik-Steuermechanismus folgendermaßen rückgesetzt: Der Spann-Hebel 213 dreht das Spann-Zahnrad 220 im Uhrzeigersinn, bis der Sektor 223 mittels des an dem Vorsprung 223d angreifenden Klinkenhebels 228 verriegelt wird. Da der Sektor 223 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wird der Steuerhebel 231 angehoben und drückt dabei den Arm 202c des Blenden-Voreinstellrings 202. Andererseits bewegt der Zwischen-Hebel 218 auch den*Anker 247 in der Kameraauslöse-Betätigungsvorrichtung Sm zu dem Joch der Magnetwicklung Mg_ hin, da der Ausgabehebel 249 gegen die Kraft der Feder 246c in Eingriff seines Stifts 249b mit dem federnden Element 218b im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Die Federungseigenschaften des Elements 218b fangen den Unterschied bei der Bewegung des Hebels 218 ab.
Der Spannmechanismus arbeitet folgendermaßen: Während eines Zyklus beim Filmaufzugsvorgang greift zuerst der Dop-
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pelzahn 6b des Zahnrads 6 indie Zahnlücke 15a des Zahnrads 15, wonach das Zahnrad 6 in Eingriff mit dem Zahnrad 15 um 120 gedreht wird. Die Drehung des Zahnrads 15 wird über das Zahnrad 14 auf das Zahnrad 13 an der mit den Hauptzahnrädern 11 und 9 gemeinsamen Achse übertragen und von dort über die Verbindung des Vorsprungs 13a mit der ersten Stange 11c zu dem Vordervorhang-Hauptzahnrad 11 sowie über die Verbindung :des Stifts 11a mit der zweiten Stange 9a zu dem Hintervorhang-Hauptzahnrad 9 übertragen. Sobald die Hauptzahnräder 9 und 11 drehen, werden die Ritzelwellen 17 und 16 gedreht, so daß der hintere Vorhang 22 bzw. der vordere Vorhang 23 aufgewickelt werden, während dabei die Federn in den Trommeln 24 bzw. 25 gespannt werden, und auch durch die jeweiligen Stifte 9b und 11b die Bremshebel 28
15^ und 29 verschwenkt werden. Diese Bewegung des Bremshebels 29 öffnet den ersten Kontakt 21a des X-Kontakt -Schalters 21. Sobald der Bremshebel 28 geschwenkt wird, kann der Aufzugsanschlag- bzw, Teilungshebel 36 am Umfangsrand der Einwegkupplung 8 gleiten. Wenn der Teilungshebel 36 in eine der Ausnehmungen 81 fällt, dreht die Welle 7 nicht weiter und der Schalter S wird aus seiner Stellung "b" in seine Stellung "c" geschaltet, bei der die Stromversorgung des Elektromotors unterbrochen wird. Durch die Zahnräder 14 und 15 wird der Spann-Hebel 111 im Uhrzeigersinn gedreht und bringt den Hebel 109 an einem Ende 109a in Eingriff mit dem Stift 106a. Wenn das Vordervorhang-Hauptzahnrad 11 eine Stellung erreicht hat, bei der der Stift 11a von dem Verriegelungshebel 35 gefaßt wird, wird die Rastscheibe 18 der Ritzelwelle 17 mittels des Hebels 19 gefaßt«, Danach ist die Lücke 6a des Zahnrads 6 radial mit dem Zahnrad 15 ausgerichtet, woraufhin durch Wirkung der Feder 40 die Zahnräder 13, 14 und 15 in ihre Ausgangsstellungen zurückgebracht werden. Ferner bewirkt die Drehung der Perforationswalze bzw. der Welle 41' derselben das Vorrücken der Bildzahl-Skalenscheibe 47 um einen Zahn des Zahnrads 48.
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Wenn die Batterie B in die Batteriekammer 112 eingesetzt ist, ist der Umschalt-Hebel 108 durch den Konusabschnitt 113a der Fühler-Stange 113 in die am weitesten links liegende Stellung versetzt, bei der das Kupplungszahnrad 104 von den Zahnrädern 41 und 105 gelöst ist. Aus diesem Grund wird die Bewegung der Antriebs-Welle 7 nicht zu dem Zahnrad 105 übertragen« Zugleich ist die Hebelklinke 57B aus der Bewegungsbahn der Anschlagscheibe bzw. Sperrscheibe 55 zurückgezogen, so daß die Bedienungsperson ir- gendeinen Wert der Verschlußzeit wählen kann, der zur Ausrichtung mit der Festmarke 52 an der Verschlußzeitwählscheibe 51 zur Verfügung steht.
Wenn dann eine Belichtung unter Handbedienung zu erfolgen hat, muß die Bedienungsperson den Blendenring so verdrehen, daß ein gewünschter Blendenwert mit der Festmarke 201 ausgerichtet ist; dadurch wird automatisch der Schalter S5 geöffnet, so daß die Stromversorgung der Schaltung B-4 bzw. des Vergleichers C-I aus der Batterie B unterbrochen wird. Die nachfolgenden Betriebsvorgänge sind gleich den im Zusammenhang mit dem Betrieb unter Blendenautomatik-Steuerung beschriebenen.
Wenn die tatsächliche bzw. Istspannung der Batterie B unter einen ausreichenden Betriebspegel abgefallen ist, muß die Bedienungsperson die Batterie B aus der Batteriekammer 112 herausnehmen, nachdem die Verschlußζeitwählschei= be 51 so verdreht worden ist, daß eine der kürzeren Verschlußzeiten 1/15 bis 1/1000 s mit der Festmarke 52 ausgerichtet ist; dadurch wird mittels des Hebels 108 der Schalter S6 in seine Stellung "a" geschaltet. Daher wird die elektrische Energie aus dem Generator G nur der Auslösebetätigungsschaltung mit der Magnetwicklung Mg_ und der Verschlußsteuerschaltung mit der Magnetwicklung Mg3 zugeführt„ während die Lichtmeßschaltung B-I, der Belichtungswertrech-
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ner B-2, die Speicherschaltung B-2', die Anzeigeschaltung B-3 und die Blendensteuerschaltung B-4 nicht langer in Betrieb bleiben. Zugleich wird das Kupplungszahnrad 104 in Eingriff sowohl mit dem Zahnrad 41 als auch mit dem Zahnrad 105 gebracht, so daß die Bewegung bzw. Drehung der Filmaufzugs-Welle 7 auf das Antriebs-Zahnrad 106 übertragen wird, wobei die Feder 107 gespannt wird. Wenn sich das Zahnrad 105 dem Ende einer Umdrehung nähert, wird das Zahnrad 106 mittels des Hebels 109 verriegelt. Eine geringfügige weitere Drehung des Zahnrads 105 bringt dessen Zahnlückenabschnitt 105a in radiale Ausrichtung mit dem Zahnrad 106, wodurch eine überlastung des Antriebs-Zahnrads 106 verhindert wird.
Wenn der Verschlußauslöseknopf gedrückt wird, so daß der Hebel 109 an seinem Ausläufer angestoßen wird, wird durch die Feder 107 das Zahnrad 106 in Eingriff mit dem Ritzel 110 des Generators G gedreht. Die von dem Generator G erzeugte elektrische Energie wird über die Dioden D1, D„ und D3 an den Kondensatoren C4, C2 und C3 gespeichert. Beim weiteren Drücken des Verschlußauslöseknopfes zum zweiten Anschlag wird der Schalter S2 geschlossen und schaltet den Transistor Tr durch, so daß mit dem Kondensator C. die Zeitgebeschaltung aus dem Widerstand RT und dem Kondensator CT in Betrieb gesetzt wird. Die Erregung der Magnetwicklung Mg2 aus dem Kondensator C- bewirkt das Öffnen des Zählbeginn-Schalters S4. Zu dem Zeitpunkt, an dem der Vergleicher C-2 ein Ausgangssignal niedrigen Pegels erzeugt, wird die Magnetwicklung Mg3 aus dem Kondensator C3 erregt. Hierbei ist anzumerken, daß die Blendenöffnungsgröße auf eine Größe entsprechend einer Voreinstellung von Hemd eingestellt ist.
Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, wird bei der Kamera ein Stromgenerator in Verbindung mit einem Ko-
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ordiniersystem in der Weise verwendet, daß eine Belichtung mit einer wahlweisen Steuerung der Verschlußzeit über einem weiteren Bereich ermöglicht ist, als es bisher gemäß dem Stand der Technik ohne Verwendung irgendeines mechanisehen Reglers möglich war. Dieses Merkmal der Kamera erleichtert die Vereinfachung des Kameraaufbaus und erweitert die Leistungsfähigkeit der Kamera.
Mit der Erfindung ist eine Kamera mit einem Steuer-
TO system zum Koordinieren bzw. Verbinden einer Auslösebetätigung svor richtung und eines elektronisch betriebenen Verschlusses entweder mit einer Batterie oder mit einem eingebauten Stromgenerator geschaffen. Kenn die Batterieenergie verbraucht ist', wird durch Entfernen der Batterie aus der Kamera an dem Koordiniersystem ermöglicht, die Einstellung einer Belichtungszeit von Hand auf einen Bereich kürzerer Belichtungszeiten zu beschränken und unter der Voraussetzung, daß während des vorhergehenden Filmaufzugsvorgangs die notwendige mechanische Energie für den Antrieb des Generators aufgebracht und mittels geeigneter Vorrichtungen gespeichert wurde, mit der elektrischen Leistung aus dem Generator mindestens diejenigen Teile der Belichtungsautomatik-Steuer schaltung zu speisen, die während des zweiten Hubs des Verschlußauslöseknopfs zu einer Belichtungssteuerung von Hand beitragen.

Claims (3)

Patentansprüche
1.Kamera mit einer Schaltung zur Ausführung einer automatischen Belichtungssteuerung unter elektrischer Stromversorgung aus einer eingebauten Batterie, einem hinsichtlich der Belichtungszeit elektrisch gesteuerten Verschluß, einer elektromagnetischen Auslösevorrichtung sowie einem von Hand betreibbaren Stromgenerator, gekennzeichnet durch eine von Hand bedienbare Umschaltvorrichtung (113, 108, Sß), die nur eine Verschlußzeitsteuerschaltung (R„,, C„, C-2 1 Mg3) sowie eine Elektromagnet-Auslöseschaltung (Mg2) mit Strom aus dem Generator (G) speist, wenn die Batterie (B) verbraucht ist.
2. Kamera nach Anspruchs, gekennzeichnet durch eine an einer Verschlußzeiteinstellvorrichtung (51, 55) einrückbare Sperrvorrichtung (57), mittels der bei Speisung der Verschlußzeitsteuerschaltung (R™, C^, C-2, Mg.,) aus dem Generator (G) mittels der Umschaltvorrichtung (113, 108, Sg) das Einstellen einer längeren Verschlußzeit verhindert ist.
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VI/ud
Deutsche Bank (München) KIo. 51/61070
Dresdner Bank !München) KIo .'!'Ι39-+1Ί
Poslschßck (München] KIo 670-43-8<ϊ<!
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3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung (113, 108, S,) durch das Entnehmen der Batterie (B) aus der Kamera betätigbar ist.
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