DE2835631A1 - Kraftstoff-foerderpumpe - Google Patents
Kraftstoff-foerderpumpeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C15/00—Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
- F04C15/0057—Driving elements, brakes, couplings, transmission specially adapted for machines or pumps
- F04C15/0061—Means for transmitting movement from the prime mover to driven parts of the pump, e.g. clutches, couplings, transmissions
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoff-Förderpumpe nach der
Gattung des Haup tan Spruchs. Es sind schon Kraftstoff-Förderpumpen
bekannt, bei denen das K raft stoff-Pump en sy stern und der Elektromotor
in einem topfförmigen gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind, wobei
das Kraftstoff-Pumpensystem auch zweistufig ausgebildet sein kann und eine Pumpenvorstufe und eine Haxiptstufe umfaßt. Die Drehmitnahme
des rotierenden Pumpenteils erfolgt durch eine Mitnehmernase vom Anker des Elektromotors aus, die in eine Ausnehmung nahe dem
Lagerbereich des angetriebenen Pumpendrehteils eingreift. Hierbei hat
sich herausgestellt, daß durch neue Benzinqualitäten und besonders durch die darin enthaltenen Alkohole (z. B. Methanol) bestimmte Baukomponenten,
etwa Kunststoffteile von Elektro-Kraftstoffpumpen bei längeren Betriebszeiten aufquellen können, so daß es zu einem Verklemmen
und einem schwereren Lauf bzw. auch zu Ausfällen kommen kann. Ein solches Verklemmen tritt hauptsächlich in Achsrichtung der
Pumpe auf.
Die erfindungsgemäße Kraftstoff-Förderpumpe mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch das zwischengeschaltete, als Kupplung wirkende Mitnahmeteil
eine mögliche Quellung der Bauteile unschädlich wird, da viel freier Quellraum zur Verfugung steht. Außerdem verhindert die metallische
Abstützung des als sogenannter Hohlwellenanker ausgebildeten Ankers
eine Ankerkrafteinwirkung auf die Nutscheibe, wobei diese rnetalli-
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sehe Axialabstützung auch ein Ankerklemmen infolge Quellen von Ankerbauteilen
unmöglich macht.
Als weiterer Vorteil ergibt sich eine einfache Variierbarkeit der Pumpenbaugröße
in axialer Richtung durch die Auswechselbarkeit der Zwischenkupplungen/Mitnahm eteile sowie die Möglichkeit, eine Nutscheibe
mit verschleißsicherer Kohlebuchse als Lager einzusetzen.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Kraftstoff-F&rderpumpe möglich. Besonders vorteilhaft ist
zusammen mit der Anordnung eines quellungssicheren Zwischenmitnahmeteils
auch die Ausbildung weiterer Baukomponenten der Kraftstoff-Förderpumpe in quellung s sicher er Form, insbesondere die bei den
Ventileinrichtungen vorhandenen Sperrbolzen mindestens teilweise aus einem methanolbeständig-;n Kunststoff wie beispielsweise Viton oder
aus einem Metall-Viton-Verbundteil zur Erzielung hoher Festigkeit am
Federsitz und guter Abdichtung des Ventils durch die Vitonkuppe.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Kraftstoff-Förderpumpe im Querschnitt.
Der grundsätzliche Aufbau einer Kraftstoff-Förderpumpe, bei welcher
das ein- oder mehrstufige Pumpensystem und der die Drehteile des
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Pumpensystem antreibende Elektromotor in einem gemeinsamen, topfförmigen
Gehäuse angeordnet sind, sind bekannt, so daß auf die grundsätzlichen Zusammenhänge nur noch kurz eingegangen wird. In der
Zeichnung ist der Kraftstoff-Pumpenbereich mit 1 bezeichnet; er besteht aus einer Rollenzellenpumpe 2 und ist einstufig ausgebildet. Der
Elektromotor 3 umfaßt den eigentlichen, auf einer Hohlwelle 4 gelagerten Anker 5 und die innerhalb eines Magnethalterohrs 6 gelagerten
beiden Magnete 7a und 7b. Die Stromzuführungen zu den Wicklungen des Ankers erfolgt über einen Kollektor 8, auf welchem in Käfigen 9a
und 9b gelagerte Kollektorbürsten gleiten. Die Käfige 9a und 9b für die Kollektorbürsten sind auf einem aus einer im wesentlichen kreisförmigen
Platte bestehenden Bürstenhalter 10 gelagert; angrenzend an den Bürstenhalter befindet sich der Abschlußdeckelbereich 11, der bei
12 ein stationäres Lager für die durchgehende im Ansaugbereich bei
13 nochmals gelagerte stationäre Achse 14 bildet. Das Lager 13 für
die Achse 14 wird im Ansaugbereich von der Grundplatte 14 der dort angeordneten Rollenzellenpumpe gebildet; dabei sitzt die Achse
14 im Press-Sitz in einer zentralen Bohrung der Grundplatte 14.
Von Bedeutung ist, daß zur Vermeidung irgendeiner Klemmung im Ankerbereich dieser als Spritzteil, wie bei 15 angedeutet, auf der Hohlwelle
4 sitzt, auf welchem und in welchem dann die aus sogenanntem Backlackdraht ausgeführte Ankerwicklung aufgebracht ist, wodurch auch
das ansonsten aufwendige Tränken der Wicklung entfällt. Die den Anker 5 tragende Hohlwelle 4 ist beidseitig in sogenannten DU-Lagerbuchsen
15a und 15b gelagert, die besonders bei Kraftstoffen mit leichtsiedenden Bestandteilen Vorteile bezüglich Verschleiß und Betriebssi-
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23. 6. 1978 -•Sicherheit aufweisen. Zur axialen Sicherung und Abstützung des Ankers
sind beidseitig der Lagerbuchsen in. Nuten 16a und 16b der Achse 14
sitzende Sicherungsringe 17a, 17b angeordnet, die dieAnkahr^üweLLeund
seine Lagerbuchse, gegebenenfalls über zwischengelegte Scheiben 18 in axialer Richtung mit gezielt eingestelltem Spiel lagern.
Dei* dem Anker zugeordnete und von ihm gebildete Mitnehmer 19 kann
entweder einstiickiger Teil der Ankerumspritzung 15 sein und verfügt
dann über eine oder mehrere axial in Richtung auf die Pumpe 2 vorspringende Mitnahmenasen 20, oder es handelt sich um ein Fügeteil, also
um einen separaten Mitnehmer, der in die Ankerumspritzung eingefügt ist; in diesem Fall ist der Ankermitnehmer 19 von der Ankerumspritzung
etwa längs der gestrichelten Linie 21 getrennt, sitzt jedoch mit einem Ringvorsprung 22 fest in der Ankerumspritzung und auf der Hohlwelle
Durch die axiale Abstützung des Ankers wird auch jede von dem Anker
auf die Nutscheibe 23 der Rollenzellenpumpe ausgeübte Krafteinwirkung verhindert, beispielsweise Ankerzug, Schwerkraft oder Beschleunigungskräfte.
Als Verbindung zwischen der Nutscheibe 23 - diese kann bei einer anderen
Pumpenart ein beliebiges Pumpendrehteil sein, beispielsweise bei
einer Seitenkanalpumpe deren Laufrad - und dem Anker 5 dient eine Zwischenkupplung 24, die als einstückiges Mitnahmeteil 25 ausgebildet
ist, bevorzugt aus Kunststoff besteht und mit Stiften oder Mitnehmernasen
26 einerseits in Ausnehmungen 27 der Nutscheibe 23 eingreift und andererseits Taschen 28 für die Zähne, Vorsprünge oder Mitnahmenasen
20 des Ankermitnehmers am anderen Ende aufweist. Das Mitnahme-
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INSPECTED
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teil 25 der Zwischenkupplung 24 hat auf jeden Fall viel Spiel zur Achse
14 und zum Ankermitnehmer 19, so daß irgendwelche Quellung seinflüsse unschädlich sind. Die Fixierung des Mitnahmeteils 25 erfolgt durch
die Stifte 26 zur Nutscheibe 23 und damit auch zur Achse 14, wobei ein eventuelles Längsspiel durch einen angeformten Bund, der nicht
dargestellt ist, begrenzt werden kann.
Es versteht sich, daß der Mitnahmeteil 25 an sich bezüglich seiner
Mitnehmerfunktion beliebig ausgebildet sein kann und auch beidseitig über Stifte oder Zähne verfügen kann, die in entsprechende Ausnehmungen
von Nutscheibe 23 und Anker eingreift. Wesentlich ist lediglich, daß eine Drehmitnahme aufgrund eines gegenseitigen Vor sprung seiiigrif fs
auf beiden Seiten der Zwischenkupplung erfolgt* wobei dieser Vorsprungseingriff
zwar form schlüssig, jedoch zumindest mit Bezug auf Ankermitnehmer
19 und Mitnahmeteil 25 nicht auch kraftschlüssig ist.
Aufgrund der zwischengeschalteten Kupplung läßt sich auch die Baugröße
der Pumpe, nämlich die Breite der den Aufbau der Rollenzellenpumpe
2 vervollständigenden Zwischenplatte 29, der Nutscheibe 23 und der in
ihr gelagerten Rollen sowie gegebenenfalls auch der ab Schluß sei tig noch
angeordneten Stützplatte 30 variieren, indem lediglich die Länge des
Mitnahmeteils 25 geändert zu werden braucht.
Vorteilhaft ist auch, daß durch entsprechende Anpassung der Zwischenkupplung 24 eine Nutscheibe mit verschleißsicherer Kohlebuchse als
Lager eingesetzt werden kann, wodurch sich neben geringem Verschleiß auch ein höheres Widerstandsmoment der länglichen Mitnahme stifte 26
der Zwischenkupplung ergibt. Wesentlich ist, daß die gesamte Mitnahmeverbindung
so ausgelegt ist, daß nach allen Seiten genügend Quellraum für die einzelnen Mitnehmerteile vorhanden ist.
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Claims (6)
- Dipl. Ing. ΡθΙθΓ OttO 7033 Herrenberg (Kuppingen)Patentanwalt Eifelstraße 7Telefon (O 70 32) 319 99344/ot/hn
23. 6. 1978Firma Robert Bosch GmbH, 7000 StuttgartPATENTANSPRÜCHEKraftstoff-Förderpumpe, insbesondere aus einem ein- oder mehrstufigen Pumpensystem und einem dieses antreibenden Elektromotor bestehendes, in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnetes Kraftstoff-Förderaggregat für den Kraftfahrzeugbereich, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem auf einer Hohlwelle (4) mit axialer Abstützung (J7a, 17b) angeordnetem Anker (5) dieser ein erstes mit ihm fest verbundenes Mitnahmeteil (19) aufweist, welches mittels gegenseitigem Vor sprung seingriff ein zweites, mindestens zu der die Ankerhohlwelle (4) tragenden Achse (14) und zum Anke rmitnahmeteil (19) ira Abstand angeordnetes, als Zwischenkupplung (24) ausgebildetes Mitnahmeteil (25) antreibt und daß das Zwischenmitnahmeteil (25) seinerseits mittels gegenseitigem Vorsprung seingriff mit dem Drehteil (Nutscheibe 23) der ersten angrenzend an den Elektromotor (3) angeordneten Pumpenstufe (Rollenzellenpumpe Z) in Wirkverbindung steht. - 2. Kraftstoff-Förderpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischen-Mitnahmeteil (25) mindestens einen, Vorzugs-030009/0187ORIGINAL INSPECTED1344/ot/hnweise mehrere axial zur Nutscheibe (23) der Rollenzellenpumpe (2) gerichtete Mitnehmer stifte (26) aufweist, die gleichzeitig das Mitnahmeteil (25) zur Nutscheibe (23) und mit Spiel zur stationären Achse (14) fixieren.
- 3. Kraftstoff-Förderpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnahmeteil (25) eng angrenzend an die Nutscheibe f2 3) angeordnet ist.
- 4. Kraftstoff-Förderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnahmeteil (25) auf der zum Elektromotor (3) gerichteten Seite Aufnahme ta sehen (28) aufweist, in welche Zähne oder Mitnahmenasen (20) des fest mit ''em Anker (5) verbundenen Ankermitnehmers (19) eingreifen.
- 5. Kraftstoff-Förderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutscheibe (?.3) auf der stationären Achse (14) mittels einer Kohlebuchse gelagert ist.
- 6. Kraftstoff-Förderpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stationäre Achse (14) beidseitig des Ankers/Kollektors (5, 8) des Elektromotors (3) Haltenuten (l6a, 16b) aufweist, in welche Sicherungsringe (17a, 17b) eingreifen, an denen, gegebenenfalls über Zwischenscheiben (18) die den Anker tragende und auf der Achse (14) mittels DU-Buchsen (15a, 15b) gelagerte Hohlwelle (4) bündig anliegt.030009 /0197
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Patent Citations (1)
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| GB2027810A (en) | 1980-02-27 |
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