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Magnetkopf für ein
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Membranventil od. dgl.
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Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf für ein Membranventil od.
drn @ einem Metallgehäuse, das an der Umfangswandung eine Ausnchmung für einen Einschubteil
aufweist, an dem ineinem Anschlußstutzen durch ein Klemmstück ein Stromführungskabel
ge@@lten ist, das einen Schutzleiter für das Metallgenäuse be@@tzt, und mit einer
metallischen Schlußscheibe, die an einer Sti@nseite des Metallgehäuses angeordnet
ist.
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Sin dera@tiger Magnetkopf ist bekannt (DT-GM 7001657). Dabei ist in
dem Metallgehäuse ein Spulenkörper mit einer Spulenwicklung angeordnet. Der die
Ausnehmung des Metallgehäuses verschließende Einschubteil besteht aus Kunststoff
und besitzt eine V-förmige Führungsnut, in die der Ausnehmungsrand des Metallgehäuses
eingreift. Die Befestigung des Stromführungskabels i3t derait, daß das Klemmstück
das Stromführungskabel umgreift und im Anschlußstutzen unter Pressung gehalten ist,
wobei ein Stirnwulst des Klemmstücks, welches achsparallel durchgehend geschlitzt
ist, das freie Ende des Anschlußstutzens überragt. Die metallische Schlußscheibe
ist in das metallgehäuse
an dessen unterer, dem Ventil zugewenaeten
Stirnseite kontaktschlüssig stramm eingepreßt und sichert den Spulenkörper mit der
Spulenwicklung gegen Herausgleiten aus dem Metallgehäuse. Ier Nachteil dieses Magnetkopfes
besteht darin, aaß die magnetkopfseitige Kontaktverbindung des Schutzleiters unzureichend
ist. Das freie Ende des Schutzleiters ist lose.
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in die Führungsnut des Einschubteils eingelegt, und die einzige Verbindung
besteht darin, daß der in die Führungsnut eingreifenae Ausnehmungsrand des Metallgehäuses
am Schutzleiter leaiglich anliegt. Diese Kontaktverbindung ist äußerst unzuverlässig
und es besteht die Gefahr einer Kontaktunterbrechung insbesondere bei Schwingungsbeanspruchungen,
wie sie in aer praxis beispielsweise beim Durchströmen des mediums durch das Ventil
sowie beim Schalten des kagnetkopfes stets auftreten.
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gin weiterer Nachteil besteht darin, daß durch die Lagerung aes Schutzleiters
zwischen dem ginschubteil und dem ausnehungsrand eine Spaltbildung im Bereich der
Führungsnut gegeben ist, wodurch Feuchtigkeit und Staub in das Metallgehäuse eindringen
können, so daß beispielsweise Korrosion auftreten kann, welche die Funktionstüchtigkeit
des Magnetkopfes beeinträchtigt.
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Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die vorbeschriebenen
Nachteile zu vermeiden und einen Magnetkopf der
eingangs beschriebenen
Gattung zu schaffen, bei dem eine dauerhaft zuverlässige Kontaktverbindung des Schutzleiters
gewährleistet und eine bessere Dichtigkeit über den Sinschubteil erreicht werden
soll.
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Diese rufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der -Schutzleiter
an der Schlußscheibe befestigt ist.
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Dadurch ergiot sich der Vorteil, daß ein einwandfreier Kontakt schluß
mit geringem elektrischen Dergangswiderstana und großer mecnaniscner festigkeit
gegeben ist, wodurch eine stets hohe -Scnutzfunktion am Metallgehäuse über die eingepreßte
Schlußscheibe durch den Schutzleiter gewährleistet ist. Diese Schutzfunktion ist
auch dann voll wirksam, wenn I)auerscnwingungen von beispielsweise in der Nähe installierten
Kraftmaschinen od. dgl. auf den Magnetkopf einwirken. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß durch die Anordnung des Schutzleiters an der Schlußscheibe der Ausnehmungsrand
des Metallgehäuser nunmenr bis zum Grund in die Führungsnut des Einschubteils eingreift,
so daß ein dichter Verschluß zwischen dem Einschubteil und dem Metallgehäuse gegeben
ist und eine Spaltbildung im Bereich der Führungsnut mit nachteiliger Feuchtigkeits-
und Staubdurchlässigkeit vermieden ist.
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Nach einer bevorzugten Ausführung weist die Schluß scheibe ein Kontaktstück
auf, an dem der Schutzleiter angeordnet ist, wodurch eine besonders gute gontaktverbindung
des Schutzleiters
erreicht wira.
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Es ist zweckmäßig, daß das Kontaktstück in einem Vorsprung des Einschubteils
gelagert ist und die Schlußscheibe einen Ansatz aufweist, der den Boden des Vorsprungs
untergreift.
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Durch die Lagerung des Kontaktstücks im Vorsprung des Einscnubteils
ist das Kontaktstück in vorteilhafter Weise außerhalb des Umfangbereichs des Metallgehäuses
angeordnet, so daß letzteres in seinen Abmessungen klein gehalten werden kann und
eine zusätzliche Ausbiegung oa. dgl. für das Kontaktstück m Metallgehäuse nicht
erforderlich ist. Gleichzeitig wird durch den am Ansatz der Schlußscheibe anliegenden
Boden aes V@@@prungs eine zweckmäßige Abstützung des Einschubteils am Metallgehäuse
erreicht.
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Da@ei ist es günstig, daß der Ansatz in einer Nut des Bodens formschlüssig
aigeordnet ist, wodurch ein Vorstehen de an satzes vermieden und mit dem Boden des
Vorsprungs eine bündig glatte Fläche in der Ebene der Schlußscheibe gebildet ist
und mußerdem eine Lagefixierung der Schlußscheibe erzielt wird /ur Befestigung des
Kontaktstücks ist es zweckmäßig, daß eine Schraube den Ansatz der Schlußscheibe
durchsetzt und in eine Gewindebohrung @es Kontaktstücks eingedreht ist, und daß
ein @opf der Sch@@@b@@@ie @@ßenflache der Schlußscheibe unterg@eift
UDer
die Schraube, deren Kopf das äußere Widerlager bildet, wird das Kontaktstück fest
gegen den hnsatz der Schlußscheibe gezogen, wobei zudem im Bedarfsfall de T.öglichkeit
eines Lösens der Verbindung über die Schraube gegeben ist. Die Anlage des Kopf es
an der Außenfläche der Schlußscheibe und der Eingriff der Schraube in die Gewindebohrung
des Kontaktstücks gewährleisten einen großen Flächenkonta;:t und damit eine besonders
wirtungsvolle elektrische Kontaktverbindung.
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Für die Verbindung der Teile ist es vorteilhaft, zwischen dem Kopf
und der Außenfläche eine Zahnscheibe anzuordnen. Beim hnziehen der Schraube werden
die Spitzen der Zahnscheibe in die Außenfläche der Schlußscheibe bzw. den Kopf gepreßt,
so aaß eine zuverlässige Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der Schraube
vorliegt und gleichzeitig eine Brhöhunr der elektrischen Kontaktintensität erreicht
wird.
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Für die Verbindung ist es weiterhin von Vorteil, daß das Kontaktstück
einen verjüngten Bund aufweist, der den Boden durchsetzt und geringfügig länger
ist als die Stärke des Bodens.
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Durch die etwas längere Ausbildung des Bundes ist sichergestellt,
daß selbst bei etwas stärker tolerierter Bodendicke zwischen der stirnseitigen Eontaktfläche
des Bundes und der Schlußscheibe kein Spalt entsteht, sondern die Kontaktfläche
stets fist g@@@@ @ie Schlußscheibe gepreßt ist, wobei durch
die
Verjüngung des Bundes am Kontaktstück eine Schulter zur Abstützung an der Bodeninnenseite
gegen Querbeanspruchung geschaffen ist.
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Für die Verbindung des Schutzleiters ist es günstig, letzteren in
einer Aufnahmebohrung des Kontakt stücks anzuordnen und zu verlöten. Durch die Lagerung
in der Aufnahmebohrung erfolgt eine sichere Ringsumabstützung des Schutzleiters
im Verbindungsbereich, während durch die Verlötung eine mechanisch und elektrisch
einwandfreie Kontaktverbindung zwischen dem Schutzleiter und dem Kontaktstück erzielt
wird Es ist zweckma£ig, daß die Gewindebohrung unc d@ @onrung eine gemeinsame Bohrungsachse
besitzen @@d @@ß der @urchmesser der Aufnahmebohrung gleich dem Kernd @@chmesser
@er Gewindebohrung ist. Dadurch ist eine rationelle @erstell gegeben, indem lediglich
eine einzige Bohrung in das Konta@kt.
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stück eingebracht wird, wobei der Schlußscheibe @@gewandte Bohrungsteil
die Kernbohrung für die Gewindeeinbringung hildet iiid der andere Bohrungsteil ohne
weitere Bearbeitung direkt dsr Aufnahme des Schutzleiters dient.
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Für die montage ist es von Vorteil, daß das Wontaktstück a-ls Mebrkantzylinder
ausgebildet ist und in einer Mehrka@taus zur ung des Vorsprungs angeordnet ist.
Die Mehrkantausspar ?L-und
der Mehrkantzylinder bewirken eine
drehfeste -Lagerung des Kontaktstücks im EinschuDteil, so daß ohne das Ansetzen
eines zusätzlichen Hilfswerkzeugs am Kontaktstück letzteres beim Eindrehen der Schraube
verdrehungssicher gehalten ist und ein Abreißen des Schutzleiters durch ein Mitdrehen
des Kontaktstücks .sicher vermieden ist.
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Dabei ist es günstig, aaß die Mehrkantaussparung an der d-em @etailgehäuse
zugewandten Seite zum Einsetzen des Kontaktstüc@s offen ist. Die Öffnung der I.iehrkantaussparung
an de @@@chneten Seite bewirkt eine Montageerleichterung bei e@ räumlicher Gestaltung
des Vorsprungs, indem das zuvor @@em Schutzleiter verlötete Kontaktstück von der
Öffnungs-@@@ @es Einschubteils her quer zur Achsrichtung in die @ehr @@@t @snehmung
eingesetzt wird.
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Fei@@rnin ist es für die Montage zweckmäßig, daß an der Wandung des.
@orsprungs eine Nase angeordnet ist und daß die Nase das Kontaktstück an der dem
Anschlußstutzen zugewandten S"i-nfläche übergreift. Die Nase wirkt als Ausschiebesicherung
beim Anziehen der Schraube. Beim Pestdreher der Schraube wiiiti; eine Kraf@komponente
in Axialrichtung gegen das Kontaktstück. Dabei vom das Kontaktstück mit der Stirnf@äche
an der Nase zur @ulage wodurch das Kontaktstück verschiebesicher in der Mehrka@tar@nehmung
g@halte@ ist.
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Nach einer bevorzugten Ausführung ist das Klemmstück hinter einer
Stützschulter im Anschlußstutzen ausschließlich verdeckt angeordnet und das freie
Ende des Anschlußstutzens ist als das Stromführungskabel ringförmig umschließende
elastische Dichtlippe ausgebildet. Durch aiese Ausgestaltung ergibt sich der Vorteil
einer zuverlässigen Abdichtung im Befestigunsbereich des Strcmführungskabels, aa
die Dichtlippe an die Mantelfläche des Stromführungskabels eng angeschmiegt ist,
wobei die elast@sche Ausbildung der Dichtlippe zudem sicherstellt, daß auch bei
Verwendung unterschiedlich stark to @-rierter Stromführungskabel ein dichter Absch@uß
erziels @@d.
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Durch die völlig verdeckte Anordnung des Klemmsticks @@n @@r der ringförmigen
Dichtlippe im Anschlußstutzen wird das @in-@ringen von Staub und Feuchtigkeit auch
bei einem @chsp@@allel durchgehend geschlitzten Klemmstück sicher vermi@@@ Dabei
ist es vorteilhaft, daß das Klemmstück aus einem @@@@@ ring und einem auf diesen
formschlüssig aufschi@bbarch ;it tzring besteht. Durch den Stützring wird eine Verpressung
d Spannrings gegen das Stromführungskabel enreich@, da@@@ Stützring die durch die
Verpressung verursachten Gegenk @@@@e am Spannring voll aufnimmt, wodurch eine Entlastung
d@s @@n@ schlußstutzens gegeben ist.
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@s ist günstig, daß der Spannring eine den Stützring hinter-@@@fende
Klip @a@e a@fweist, weil dadurch eine Sicherung des
Stützrings
auf dem Spannring gegen ein unbeabsichtigtes Zurücksenieben gegeben ist.
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Für cas Aufschieben des Stützrings über die Klipsnase auf den Spannring
ist es vorteilhaft, aaß die Klipsnase eine Einführschräge oesitzt.
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Für aen Klemmsitz ist es besonaers zweckmäßig, daß der Spannring im
Bereich seiner Ringwandung vom Stützring umgriffene elastische Druckfinger aufweist,
deren Stärke größer ist als die Stärke der Ringwandung. Aufgrund der größeren Stärke
der Druckfinger werden z le@ztere vom Stützring in den Mantel des Stromführungskabels
gedrückt, wodurch eine Verhakung gegen Versch@@ben gegeben ist.
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Darüber hinaus ist es @ünstig, daß zwischen dem Stützring und dem
Spannring im Vormontagezustand mindestens ein Verbindungsglied angeordnet ist. Das
Verbindungsglied bewirkt, daß der Stützring und der Spannring für die Montage zusammen
als eine Bau.ei..theit z0tr Berfügung stehen und nicht einzeln zusammengesucht werden
müssen.
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Dabei ist es von Voiteil, daß das Verbindungsglied eine Sollreißkerbe
aufweist. Die Solireißkerbe gewährleistet, daß das Verbindungsglied @im Aufschieben
des Stützrings auf den Spannring an einer @@nz b@@timmt@n Stelle abreißt, so daß
eine Beschädigung
durch Einreißen des Spannrings oder des Stützrings
beim aufschieben verhindert ist.
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Es ist zweckmäßig, daß die Sollreißkerbe an einem Ende des Verbindungsglieaes
angeordnet ist, wodurch letzteres nach dem Abriß beim Aufschieber des Stützrings
zwischen diesen unO den Spannring gelangt und somit vollkommen verdeckt ist.
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wach einer vorteilnaften Ausführung weist der Stützring einen Innenkonus
und der Spannring einen Außenkonus auf, wodurch für das Ineinanaerschieber. der
Ringe ein großer ZentrierführungsDereich gegeben ist und erst im Endbereich des
Ineinanaerschiebens der formschlüssige Preßsitz erfolgt.
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Dabei ist es günstig, das Verbindungsglied am Stützring an der größeren
Durehmesserseite des Innenkonus und am Spannring an der verjüngungsseitigen Stirnwand
zu befestigen, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, das Verbindungsglied Kurz zu-gestalten
sowie den Spannring und den Stützring im Vormontagezustand dicht nebeneinander anzuordnen.
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Weiterhin ist es günstig, die Klipsnase an der verjüngung 5-seitigen
Stirnwand am Außenkonus des Spannrings anzuordnen, weil dadurch für das Aufschieben
des Stützrings über die Klipsnase nur geringe Kräfte erforderlich sind, während
im
Fertigmontagezustand die Elipsnase den Stützring an der kleinen
Durchmesserseite des Innenkonus, wo die größte Wandstärke des Stützrings gegeben
ist, fest hintergreift.
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Nach einer anderen vorteilhaften Ausführung sind der Stützring und
der Spannring im wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet und im Vormontagezustand
über das Verbindungsglied acnsgleich hintereinander verwunden angeordnet. Lurch
diese Ausgestaltung von Stützring und Spannring wird neber einer Vereinfachung des
Formwerkzeugs insbesondere eine leichte Handhabung bei der Montage erreicht, aa
die beiden Ringe gemeinsam als eine baueinneit ohne zusätzliche Ax@alausrichtarbeiten
direkt auf das Stromführungskabel aufgeschoben werden können.
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Es ist zweckmäßig, daß der Spa@@ring an einer Stirnseite einen Anschlagbördel
für den Stützring @@fweist, wodurch gewährleistet ist aaß der Stützring bei der
Montage nicht zu weit über aen Spannring geschoben wird.
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Dabei ist es günstig, daß der Abstand zwischen dem Anschlagbördel
und der Klipsnase im @@@enklichen gleich der Axiallänge des Stützrings ist Der Stützring
ist dadurch nach dem Aufschieben auf den Sparnring zwischen dem Anschlagbördel einerseits
und der Klips@@s@ anderoese@@s schiebesicher gehalten, so daß ein unbeabsichbigtes
@@gleiten @@m Spannring nach
beiden Seiten vermieden ist Nach einer
oevorzugten Ausführung ist der Stützring mit dem Spannring und dem Verbindungsglied
einstückig aus Kunststoff gefertigt, so daß der Vorteil einer mit den üblichen Runststoffveraroeitungsmascnienen
rationell herstellbren Bauelementeeinneit gegeben ist.
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Der nachfolgenaen Beschreibung und der Zeichnung, die bevorzugte Ausführungsformen
in schematischer Darstellung als Beispiel zeigt, sind weitere Vorteile und Einzelneiten
aer Erfindung zu entnehmen. E@ stellen aar: Fig. 1 einen erfindungsge@äßen @agnetkopf
in geschnittener Darstellung, Fig. 2 den Einschubteil nach Fig. 1 in einer Ansicht
gemäß dem Schnitt II, Fig. 3 die Schlißplatte nach Fig. 1 in einer Draufsicht, Fig.
4 das Klemmstück nach Fig. 1 im Anlieferungszustand vor der Montage in einer vergrößerten
Darstellung, Fig. 5 das Klemmstück gemaß Fig. 4 während der Montage, Fig. 6 das
Klemmstück gemäß Fig. 5 fertig montiert,
Fig. 7 ein anderes vorteilhaftes
Klemmstück im Anlieferungszustana vor der Montage in einer vergrößerten Darstellung,
Fig. 8 das Klemmstück gemäß Fig. 7, jedoch um 180° axial verdreht, Fig. 9 das klemmstück
gemäß Fig. 7, jedoch um 900 axial verdreht, und Fig. 10 aas Klemmstück gemäß Fig.
9 in einer Fertigmontagestellung im Einschubteil.
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Der in der Fig. 1 dargestellte Magnetkopf 1 wird auf ein Mem-Dranventil
od. agl. aufgesetzt und dient dem offen und Schlie-Ben des Membranventils. Der Magnetkopf
1 besitzt ein Metallgehälse 2, in dem ein Spulenxörper 3 mit einer Spulenwicklung
4 angeordnet ist. Zwischen der Oberwand 3 und dem Spulenkörper 3 befindet sich eine
Flußscheibe 6. ebenso befindet sich unter dem Spulenkörper 3 eine Flußscheibe 6',
wobei zwischen dem Spulenkörper 3 und der Fiußscheibe 6' eine Isolierscheibe 7 angeordnet
ist. Als Abschluß ist in die untere Stirnseite des Metallgehäuses 2 eine metallische
Schlußscheibe 8 fest eingepreßt, so daß zwischen dem Metallgehäuse 2 und der SchlußscheiDe
8 ein guter mechanischer und elektrischer Verbindungskontakt besteht. )ie Umfangswandung
9 des Metallgehäuses 2 weist eine zur unteren
@rnseite hin geöffnete
Ausnehmung auf, in die ein aus Kunststoff bestehender inschubteil 10 eingesetzt
ist, wobei der Ausnenmungsrand 11 des metallgenäuses 2 in eine U-förmige Führungsnut
12 oes Einschubteils 10 dicnt schließend eingreift.
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Der Einschubteil 10 besitzt einen Anschlußstutzen 13, durch ae ein
Stronführungskabel 14 geführt ist, das von einer ringförmigen, elastischen Dichtlippe
15 des Anschlußstutzens 13 eng umschlossen ist. Das Stromführungskabel 14, über
das der Spulenwicklung 4 Spannung zugeführt wird, ist durch ein Klemmstück 16, das
im Anschlußstutzen 13 verdeckt angeordnet ist unQ an einer Stützschulter 17 anliegt,
am Einschubteil 1u Defestigt.
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Der Schutzleiter 18 des Stromführungskabels 14 ist in einer Aufnahmebohrung
19 eines aus Messing @ergestellten Kontaktstücks 20 durch Löten befestigt. Das Kontaktstück
20 weist einen verjüngten Buna 21 auf, der den Boden 22 des am Einschubteil 10 ausgebilaeten
Vorsprungs 23 durchsetzt und geringfügig länger ist als die Stärke des Bodens 22.
Das Kontaktstück 20 weist eine Gewindebohrung 24 auf, in die eine Schraube 25 fest
eingedreht ist. Die Schraube 25 durchsetzt einen zur Schlußscheibe 8 gehörenaen
ansatz 26, der den Boden 22 des Vorsprungs 23 untergreift und in einer Nut 27 des
Bodens 22 formschlüssig gelagert ist. Ein Kopf 28 der Schraube 25 untergreift die
Schlußscheibe 8 an deren Außenfläche, wobei zwischen
aem i;opf
28 und der Außenfläche eine zahnscheibe 29 angeordnet ist, deren Spitzen in die
Außenfläche der Schlußscheibe 8 und in den Kopf 28 durch den Anzug der Schraube
25 eingedrückt sind. Die Aufnahmebonrung -19 tind cie Gewindebohrung 24 Besitzen
eine- gemeinsame Bohrungsachse und sind so bemessen, daß der Durchmesser der Aufnahmebohrung
19 gleich dem Kerndurchmesser der Gewindebohrung 24 ist. An der Wandung des Vorsprungs
23 ist eine Nase 30 ausgebildet, die das Kontaktstück 20 an dessen Stinlfläche 31
übergreift, so daß das Kontaktstück 20 beim n"indrenen der Scnraube 25 gegen lochschieben
nach oben gesichert ist.
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Der Fig. 2 ist zu entnenmen, daß im Vorsprung 23 des Einschubteils
10 eine Mehrkantaussparung 32 angeordnet ist, die in Richtung zum leetallgenäuse
2 offen ist. bei der Montage wird das Kontaktstück 20, nachdem es mit dem Schutzleiter
17 verlötet worden ist, durch die Öffnung in die Mehrkantaussparung 32 eingesetzt,
in der es aufgrund seiner Ausbildung als klehrkantzylinder verdrenungssicher gelagert
ist.
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Aus der Fig.- 3 ist die Ausbildung der Schlußscheibe 8 mit dem Ansatz
26 ersichtlich, wobei das Durchgangsloch 33 dem Durchtritt der Schraube 25 dient.
Die Schlußscheibe 8 ist in ihrem Außendurchmesser derart bemessen, daß sie bei der
Montage stramm in das Metallgehäuse 2 eingepreßt werden muß.
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Die Fig. 4 zeigt deutlich, daß das Klemmstück 16, das aus Kun stoff
hergestellt ist, einen Stützring 34 und einen Spannring 35 aufweist, die durch ein
Verbindungsglied 36 zusammengefaßt sind, so daß ein einstückiges Bauelement gegeben
ist. Das Verbindungsglied 36 weist dicht am Stützring 3@ eine Querschnittsverjüngung
auf, wodurch eine Sollreißker@e 37 gebildet ist, und ist biegeelastisch, so daß
der Spannring 35 in Pfeilricntung um 1800 umgebogen werden kann.
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In Fig. 5 ist das Klemmstück 16 auf das Stromführungskabel 14 geschobe@
und befindet sich in einer Zwischenmontagestellung.
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Es is, erkennbar, daß der Stützring 34 einen Innenkonus 38 Desitzt,
während der Spannring 35 einen Außenkonus 39 aufweist, aer im wesentlicnen dem Innenkonus
38 angepaßt it. Der Innendurcnmesser des Spannrings 35 ist so Demessen, daß er im
wesentlichen dem Durchmesser des Stromführungskabels 14 entspricht.
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Außerdem weist cer Spannring 35 im Bereich seiner Ringwandung 40 elastische
Druckfinger 41 auf, die im Verjüngungsbereich des Außenkonus 9 stärker sind als
die Ringwandung 40. Weiterhin besitzt der Spannring 35 an seiner verjüngungsseitigen
Stirnwand 42, ar der das Verbindungsglied 36 einerseits und an der gröberen Durchmesserseite
des Innenkonus 38 am Stützring 34 andererseits befestigt ist, eine Klipsnase 43
miteiner Einführschräge 44.
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In Fig. 6 ist das Klemmstück 16 fertig montiert, Nobei sich
der
Spannring 35 im Stützring 34 befindet. Dabei sind die Druckfinger 41 üDer den Innenkonus
38 in den Isoliermantel aes Stomführungskabels 14 gedrückt urì die Klipsnase 43
nintergreift den Stützring 34, so daß ein fester und gegen ein unoeabsichtigtes
Lösen gesicherter klemmsitz am Stromführungskabel 14 gewährleistet ist.
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Das in aen vig. 7 Dis 10 dargestellte Klemmstück 45 besteht ebenfalls
aus Kunststoff una weist einen kreiszylindrischen Spannring 46 sowie einen kreiszylindrischen
Stützring 47 auf.
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Der Spannring 46 und der Stützring 47 sind im Vormontagezustand Dereits
achsgleich hintereinander angeordnet unQ aurcn zwei Verbindungsglieder 48, die an
inrem spannringseitigen Ende eine durch Querschnittsverjüngung erzielte Sollreißstelle
49 besitzen, baueinneitlicn miteinander verbunden. Der Spannring 46 besitzt einenends
eine mit einer Einführschräge 50 versehene Klipsnase 51 und an der anderen Stirnseite
einen Anschlagbördel 52, wobei der Abstand zwischen lem Anschlagbördel 52 und der
Klipsnase 51 praktisch gleich ier axialen Länge des Stützrings 47 ist. Weiterhin
weist der Spannring 46 zwei keilförmig ausgebildete elastische Druckfinger 53 und,
wie aus Fig. 8 ersichtlich, einen durchgehenden Schlitz 54 auf. Fig. 9 macht aeutlich,
daß die Stärke der Drukfinger 53 größer ist als die Stärke der Ringwandung 55. In
der Fig. 10 ist zu erkennen, daß der Stützring 47 den Spannring 46 eng umschließt
@@@
dabei die Druckfinger 53 fest in den Isola@ionsmantel des Stromführungskabels 56
drückt. Dabei ist der Stützring 47 zwischen der Klipsnase 51 und dom Anschlagbördel
52 verschiebesicher genalten und der Spannring 46 liegt an der Stützschulter 57
im Anschlußstutzen 58 des Einschubteils 59 an wobei eine elastische Dichtlippe 60
aes Anschlußstutzens 58 das Stromführungskabel 56 dicht umschließt und den äußeren
Auschluß bildet, so daß der gesammte Klemmbefestigungsbereich i@ Anschlußstutzen
völlig verdeckt ist, wodurch ein Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit sicher vernindert
ist.