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DE2832562A1 - Anordnung zur chemischen reinigung von abwaessern - Google Patents

Anordnung zur chemischen reinigung von abwaessern

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Publication number
DE2832562A1
DE2832562A1 DE19782832562 DE2832562A DE2832562A1 DE 2832562 A1 DE2832562 A1 DE 2832562A1 DE 19782832562 DE19782832562 DE 19782832562 DE 2832562 A DE2832562 A DE 2832562A DE 2832562 A1 DE2832562 A1 DE 2832562A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
arrangement according
cleaning basin
container
basin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782832562
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr Eppe
Eliseo Dr Fioratti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19782832562 priority Critical patent/DE2832562A1/de
Priority to IT7949764A priority patent/IT7949764A0/it
Publication of DE2832562A1 publication Critical patent/DE2832562A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/52Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
    • C02F1/5281Installations for water purification using chemical agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2101/00Nature of the contaminant
    • C02F2101/10Inorganic compounds
    • C02F2101/16Nitrogen compounds, e.g. ammonia
    • C02F2101/18Cyanides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2101/00Nature of the contaminant
    • C02F2101/10Inorganic compounds
    • C02F2101/20Heavy metals or heavy metal compounds
    • C02F2101/22Chromium or chromium compounds, e.g. chromates

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Anordnung zur chemischen Reinigung von Abwässern
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur chemischen Reinigung von Abwässern, bei welcher einem die Abwässer enthaltenden Reinigungsbecken laufend Proben entnommen und mittels einer Flüssiqkeitsfördereinrichtung einem außerhalb des Reinigungsbeckens angeordneten, eine Meßsonde zur Bestimmung des Verunreinigungsgrades des Abwassers enthaltenden Meßbehälter zugeführt werden.
  • Bei derartigen Anlagen, wie sie z. B. in der DE-OS 15 17 618 beschrieben sind, werden einem oder mehreren Reinigungsbecken Abwasserproben entnommen und einer in aller Regel oberhalb des Reinigungsbeckens angeordneten Meßeinrichtung zugeführt. Diese Meßeinrichtung steuert dann die zur chemischen Entgiftung und Neutralisierung des Beckeninhaltes erforderliche Zugabe von Säuren, Alkalien oder anderer chemischer Stoffe. In den bekannten Anlagen dieser Art wurden bisher die Proben in aller Regel nur an einer Stelle entnommen. Dies reicht im allgemeinen in solchen Fällen aus, in denen entweder das Reinigungsbecken eine für die Anbringung einer zentralen Probenentnahmestelle günstige Form aufweist, oder in denen der Abwasserdurchsatz so klein ist, daß der Beckeninhalt zwischen den Probeentnahmen ausreichend Zeit zu einer, ggf. von Misch- bzw. Durchwirbelungseinrichtungen unterstützten Homogenisierung hat. Im Falle von ungünstigen Beckenformen oder hohen Durchsatzmengen führt abe die Probenentnahme an nur einer Stelle häufig zu ungenauen oder sogar unrichtigen Meßergebnissen. Hierbei ist zu berücksichtigen, 3 daß in der Praxis Durchsatzmengen bis zu 1000 m3/h und größer vorkommen und daß die baulichen Verhältnisse oft zur Wahl sehr ungünstiger Beckenformen, z. B. rechteckige Becken mit sehr geringer Tiefe und teilweise ungleichen Seitenlängen, zwingen.
  • Große Durchsatzmengen und/oder kleine Sammelbecken machen meist auch eine relativ häufige Probenentnahme erforderlich, so daß zwischen den Probeentnahmen keine ausreichende Zeit zur Homog,enisierung des Beckeninhaltes mehr verbleibt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun der Eingang der Flüssigkeitsfördereinrichtung mit an mehreren, räumlich voneinander getrennten Stellen des Reinigungsbeckens angeordneten Ansaugöffnungen für das zu reinigende Abwasser verbunden. Zweckmäßig ist im Reinigungsbecken ein mit mehreren Ansaugöffnungen versehenes Ansaugrohr einer Förderpumpe angeordnet. Vorzugsweise sind im Reinigungsbecken mehrere an eine Förderpumpe angeschlossene Ansaugrohre verlegt.
  • Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln erreicht, daß die zur Meßeinrichtung gelangende Abwasserprobe selbst im Falle eines extrem schlecht durchmischten Beckens ein weitgehend für den Becken inhalt im Augenblick der Probenentnahme repräsentatives Durchschnittsmuster darstellt. Die mit mehreren Ansaugöffnungen versehenen Ansaugrohre beanspruchen so wenig Platz, daß' sie auch bei räumlich beengten Verhältnissen die Vornahme weiterer Beckeneinbauten, wie Meßsonden, Rohrwerke, Steigleitern etc., nicht stören.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Probenentnahme aus verschiedenen Bezirken des Reinigungsbeckens mittels verschiedener Förderpumpen erfolgen, wodurch eine genaue Dosierung der Probenentnahme aus den verschiedenen Bezirken möglich wird.
  • Z. B. können aus tiefen Stellen des Reinigungsbeckens jeweils größere Proben entnommen werden, als aus flachen Beckenbezirken.
  • Hierdurch wird eine repräsentative Mittelwertbildung selbst bei sehr ungünstig geformten, schwierigen Gelände- oder Gebäudeverhältnissen angepaßten Reinigungsbecken möglich.
  • Vorteilhaft ist ferner dem Meßbehälter ein, vorzugsweise mit einem Uberlauf ausgestatteter Mischbehälter vorgeschaltet. Dieser Mischbehälter führt vor dem eigentlichen Meßvorgang nochmals eine weitere Homogenisierung der aus verschiedenen Wasseranteilen zusammengesetzten Probe herbei. Soweit der Mischbehälter einen Uberlauf aufweist, ist es möglich, ihm zwischen den Messungen eine sein Aufnahmevermögen übersteigende Wassermenge zuzuführen, wodurch die vor dem eigentlichen Meßvorgang eingeschaltete Mittelwertbildung über eine entsprechend größere Wassermenge erstreckt werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Meßbehälter mit dem Mischbehälter über ein periodisch schaltbares Magnetventil verbunden. Zweckmäßig weist dabei der Mischbehälter ein dem Volumen des Meßbehälters einschließlich seiner Zuleitungen mindestens gleiches Volumen auf, und der Meßbehälter ist mit einem Uberlauf ausgestattet. Auf diese Weise wird der Meßbehälter vor jedem neuen Meßvorgang von der vorhergehenden Probe entleert und durchgespült.
  • Schließlich ist noch gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung der Meßkreislauf von einem aus mehreren über das Reinigungsbecken verteilten Ansaugöffnungen gespeistem Umwälzkreislauf für das zu reinigende Abwasser abgezweigt. Dadurch kann die Mittelwertbildung bei der Probenentnahme über ein den Inhalt des Mischbehälters beliebig übersteigendes Wasservolumen erstreckt und zugleich die ohnehin erforderliche Durchmischung des Beckeninhaltes gefördert werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt Figur 1 die Anordnung der erfindungsgemäßen Meßeinrichtung an einem Abwasserreinigungsbecken in perspektivischer Darstellung, Figur 2 eine andere Ausführungsform der Einrichtung zur Probenentnahme, und Figur 3 einen Schnitt durch den Mischbehälter und den Meßbehälter.
  • In Figur 1 ist mit 1 ein Reinigungsbecken bezeichnet, welchem mittels eines Zuflusses 2 Abwasser zugeführt wird, und welches mittels eines Ablaufes 3 wieder entleert werden kann. Für gewöhnlich umfaßt eine Abwasserreinigungsanlage mehrere derartige Reinigungsbecken, welche abwechselnd mit dem zu reinigenden Abwasser, z. B. saure, alkalische, zyanidische oder chromsäurehaltige Industrieabwässer, gefüllt werden. Nach Messung von Art und Grad der Verunreinigung des Abwassers werden entweder von Hand oder mittels einer selbsttätig arbeitenden Zugabeeinrichtung dem Becken inhalt die zu seiner Entgiftung und Neutralisierung erforderlichen Stoffe beigegeben. Saure Abwässer werden z. B. in der Regel durch Zugabe von Kalkmilch oder Natronlauge, alkalische durch Zugabe von Schwefelsäure neutralisiert und dadurch auf einen neutralen pH-Wert von etwa 7 bis 9 gebracht. Zyanidische Abwässer können durch Zugabe von unterchloriger Säure oder Hypochloridlauge entgiftet werden.
  • Der Ablauf der Entgiftung bzw. der Verlauf der Neutralisation wird durch Vornahme weiterer Messungen nach dem Verstreichen ausreichender Reaktions- und Mischzeiten verfolgt. Die Messung selbst wird meist als potentiometrische Messung mittels sogenannter Einstabmeßketten durchgeführt, bei welchen die Potentialdifferenz zwischen einer Elektrode in dem zu untersuchen Elektrolyten und einer sogenannten Normalelektrode verglichen wird. Nach Vornahme einer letzten Kontrollmessung wird das neutralisierte und entgiftete Abwasser schließlich in ein Absatzbecken, ein biologisches Klärbecken oder, soweit der bereits erreichte Reinheitsgrad dies erlaubt, direkt in die Kanalisation abgelassen.
  • Das Reinigungsbecken steht dann wieder zur Aufnahme weiteren zu reinigenden Abwassers bereit.
  • Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, einem einzigen Reinigungsbecken im Durchflußverfahren an einer Stelle laufend Abwasser zuzuführen und gereinigtes Abwasser an einer anderen Stelle wieder zu entnehmen. Eine-gute Durchmischung des Beckeninhaltes und eine sichere Mittelwertbildung bei der Probenentnahme ist dann besonders wichtig.
  • Gemäß Figur 1 erstrecken sich entlang des Bodens des im vollen Zustand etwa bis zu der gewellten Linie 4 mit Abwasser gefüllten Beckens 1 zwei an eine Kreiselpumpe 5 angeschlossene Saugrohre 6 und 7. Selbstverständlich könnte statt einer Kreiselpumpe auch jede andere Art von Flüssigkeitsfördereinrichtung, z. B. die gegen aggressive Abwässer besonders unempfindliche ventillose Pumpe nach dem DE-Pat. 10 67 309 bzw. US-Pat. 3 013 503, verwendet werden. Wie im folgenden noch näher ausgeführt wird, ist eine Kreiselpumpe jedoch wegen des im vorliegenden Zusammenhang erwünschten hohen Flüssigkeitsdurchsatzes besonders vorteilhaft.
  • Die Ansaugrohre 6 und 7 sind mit mehreren, jeweils über die gesamte Länge des Beckens 1 verteilten Ansaugöffnugen 6a bis 6d bzw. 7a bis 7d versehen. Dadurch wird erreicht, daß über die ganze Länge des Ansaugrohres bzw. des betreffenden Beckenbezirkes Proben in gleicher Menge oder ggf. nach Maßgabe der evtl.
  • verschieden groß gewählten Querschnitte der Ansaugöffnungen entnommen werden.
  • Gemäß Figur 2 ist jedes Ansaugrohr 6, 7 an eine eigene Pumpe 8, 9 angeschlossen. Dadurch ist gewährleistet, daß das jeweilige Ansaugrohr unabhängig von etwa darin sich ablagernden Verunreinigungen die gleiche Probenmenge ansaugt. Andererseits ist es aber bei dieser Anordnung auch möglich, z. B. im Falle eines Beckens mit Abschnitten verschiedener Tiefen oder verschiedenen Querschnittes, jedes Ansaugrohre eine verschiedene Probenmenge fördern zu lassen. Aus den Beckenbezirken mit größerer Tiefe bzw. größerem Querschnitt kann dann z. B. eine in dem Maße größere Probenmenge gezogen werden, daß die pro Abwasservolumen entnommene Probenmenge für jeden Teil des Beckens etwa gleich bleibt.
  • In beiden Fällen werden die von den Pumpen 5, 8 und 9 geförderten Abwasserproben einer gemeinsamen Steigleitung 10 zugeführt, welche zusammen mit einer an ihrem obersten Punkt anschließenden Rückführleitung 11 einen im wesentlichen U-förmigen Rohrleitungszug bildet. Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, ist seitlich an der Steigleitung 10 ein Zuleitungsrohr 12 zur Zuführung von Abwasser zu einem Mischbehälter 13 angesetzt. Der Mischbehälter 13 ist mit einem Uberlaufrohr 14 ausgestattet, so daß der Flüssigkeitsspiegel in dem Mischbehälter 13 auch bei Zuführung einer sein Aufnahmevermögen weit übersteigenden Abwassermenge nicht über die in der Zeichnung angegebene Höhe steigen kann. Die überschießende Flüssigkeitsmenge wird durch die Uberlaufleitung 14 jeweils wieder in den in der Umpumpleitung 10, 11 von den Pumpen 5, 8 und 9 aufrechterhaltenen Flüssigkeitskreislauf zurückgeführt.
  • Der Mischbehälter 13 ist mittels eines von einem Magneten 15 betätigten Magnetventiles 16 an eine Verbindungsleitung 17 angeschlossen, welche den Mischbehälter 13 mit einem Meßbehälter 18 verbindet, in den sie von unten eintritt. Der Meßbehälter 13 ist mit einem ueberlauf 19 ausgestattet, welcher ebenfalls in die Rückführleitung 11 mündet. Im Meßbehälter 18 ist eine Meßsonde 20, z. 13. eine Einstabmeßkette, angeordnet, welche mittels einer Leitung 21 mit einer Auswertschaltung 22 verbunden ist. Weitere Leitungen 23 und 24 verbinden die Auswertschaltung 22 und den Elektromagneten 15 mit einer zentralen Steuereinrichtung 25, z. B. einer einfachen Zeitsteuerung oder einer außer auf zeitliche Impulse auch auf die von der Meßsonde 20 festgestellten Meßgrößen reagierenden Zeit-Kaskadenschaltung der in der eingangs genannten DE-OS 5 17 618 offenbarten Art.
  • Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung ist nun folgende: In der Umpumpleitung 10, 11 läuft unter dem Einfluß der Kreiselpumpen 5 bzw. 8 und 9 eine gewisse Menge Abwasser um, welche aufgrund der Tatsache, daß die Ansaugöffnungen 6a bis 6d und 7a bis 7d der Ansaugrohre 6 und 7 über das gesamte Reinigungsbecken 1 verteilt sind, aus allen Bezirken des Reinigungsbeckens stammt.
  • Dabei dehnt sich der Einzugsbereich der Ansaugöffnungen 6a bis 6d und 7a bis 7d um so weiter aus, je stärker die in den Ansaugrohren 6 und 7 bzw. in der Umpumleitung 10, 11 von den Pumpen 5 bzw. 8 und 9 erzeugte Strömung ist. Mit dieser Strömung wächst im übrigen auch der bereits in der Umpumpleitung 10, 11 eintretende Mischeffekt. Außerdem bewirkt dieses starke Umpumpen auch einen unmittelbar im Reinigungsbecken 1 selbst eintretenden Misch- und Homogenisierungseffekt, welcher im Hinblick auf den im Becken einzuleitenden Neutralisierungsvorgang sehr erwünscht ist.
  • Von der in der Umpumpleitung 10, 11 umlaufenden, bereits stark durchmischten Abwassermenge wird nun mittels der an die Steigleitung 10 angesetzten Zuleitung 12 ein Teil abgezweigt und in den Mischbehälter 13 geleitet. Die Zuleitung 12 ist so bemessen, daß sie innerhalb der Schaltintervalle des Magnetventiles 16 dem Mischbehälter 13 mehr Flüssigkeit zuführt, als er aufnehmen kann, so daß ein Teil der zugeführten Flüssigkeitsmenge durch den Uberlauf 14 abfließen muß und dadurch dem Umpumpkreislauf wieder zugeführt wird. Diese Maßnahme erhöht noch den Mischeffekt des Mischbehälters 13.
  • Mit Beginn eines neuen, in aller Regel etwa eine Minute betragenden Meßintervalles, gibt die Steuerschaltung 25 dem Elektromagneten 15 einen Impuls, welcher diesen zum öffnen des Magnetventiles 16 veranlaßt, wodurch der Inhalt des höher gelegenen Mischbellälters 13 durch die Verbindungsleitung 17 in den Meßbehälter 18 überfließt. Der Inhalt des Mischbehälters 13 ist so bemessen, daß er dem Inhalt des Meßbehälters 18 einschließlichseiner Zuleitung 17 mindestens gleich ist, so daß das-von unten in den Meßbehälter 18 nachströmende Abwasser das bereits im Meßbehälter befindliche, im vorhergehenden Zeitintervall geprüfte Abwasser völlig verdrängt und durch den Überlauf 19 in die Rückströmleitung 11 ausschiebt. Darüber hinaus tritt be der in der Figur dargestellten Uberdimensionierung des Mischbehälters noch ein Spüleffekt ein, welcher den Meßbehälter von allen Abwasserrückständen befreit und vor allem die Meßsonde 20 in optimaler Weise auf den nächsten Meßvorgang vorbereitet. In der eingang zitierten DE-OS 15 17 618 war schon erwähnt worden, daß die Meßelektrode unter gewissen Umständen im Laufe eines Meß- bzw. Neutralisierungsvorganges inaktiv werden kann und durch Verbringen in das Ausgangsmilieu erst wieder reaktiviert werden muß, bevor sich der nächste Meßvorgang störungsfrei anschließen kann.
  • Nach erfolgter Füllung und Durchspülung des Meßbehälters 18 schließt sich das Magnetventil 16 wieder, worauf sich die nächste Probe im Mischbehälter sammeln kann. Natürlich kann das Steuergerät 25 anstelle eines gleichmäßigen Zeittaktes dem Magnetventil auch eine vom jeweilgen Meßergebnis bzw. von den Fortschritten des Neutralisations- und Entgiftungsvorganges abhängige, nach gewissen Programmschritten ablaufende Betätigungsfolge vorgeben.

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Anordnung zur chemischen Reinigung von Abwässern, bei welcher einem die Abwässer enthaltenden Reinigungsbecken laufend Proben entnommen und mittels einer Flüssigkeitsfördereinrichtung einem außerhalb des Reinigungsbecken angeordneten, eine Meßsonde zur Bestimmung des Verunreinigungsgrades der Abwässer enthaltenden Meßbehälter zugeführt werden#, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der Flüssigkeitsfördereinrichtung (5 - 7, 8, 9) mit an mehreren, räumlich voneinander getrennten-Stellen des Reinigungsbeckens (1) angeordneten Ansaugöffnungen (6a - 6d, 7a - 7d) für das zu reinigende Abwasser verbunden ist.
  2. 2. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Reinigungsbecken (1) ein mit mehreren Ansaugöffnungen (6a - 6d~ila - 7d) versehenes Ansaugrohr (6, 7) einer Förderpumpe (5, 8, 9) angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Reinigungsbecken (1) mehrere an eine Förderpumpe (5, 8, 9) angeschlossene Ansaugorgane (6, 7) verlegt sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenentnahme aus verschiedenen Bezirken des Reinigungsbeckens (1) mittels verschiedener Förderpumpen (8, 9) erfolgt.
  5. 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Meßbehälter (18) ein, vorzugsweise mit einem Uberlauf (14) ausgestatteter Mischbehälter (13) vorgeschaltet ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbehälter (18) mit dem Mischbehälter (13) über ein periodisch schaltbares Magnetventil (16) verbunden ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (13) ein dem Volumen des Meßbehälters (18) einschließlich seiner Zuleitungen (17) mindestens gleiches Volumen aufweist, und daß der Meßbehälter (18) mit einem Uberlauf (19) ausgestattet ist.
  8. 8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkreislauf von einem aus mehreren über das Reinigungsbecken (1) verteilten Ansaugöffnungen (6a - 6d, 7a - 7d) gespeisten Umwälzkreislauf für das zu reinigende Abwasser abgezweigt ist.
DE19782832562 1978-07-25 1978-07-25 Anordnung zur chemischen reinigung von abwaessern Withdrawn DE2832562A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3842071A1 (de) * 1988-12-14 1990-06-21 Morszeck Beratende Ingenieure Verfahren und anlage zur behandlung vereisungsschutzmittelbelasteten oberflaechenwassers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3842071A1 (de) * 1988-12-14 1990-06-21 Morszeck Beratende Ingenieure Verfahren und anlage zur behandlung vereisungsschutzmittelbelasteten oberflaechenwassers

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