DE2832382A1 - Vorrichtung zur identifizierung von farben - Google Patents
Vorrichtung zur identifizierung von farbenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Identifizierung von Farben
- iie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Identifizierung von Farben, die aus den Grundfarben ROT, BLAU und GRüN zusammengesetzt sind. Bei derartigen Vorrichtungen wird eine möglichst eindeutige Identifizierung möglichst vieler Farbsn angestrebt.
- Aus der Literatur, insbesondere der DT 2206633B2 und der P 2515656.353, ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse Vorrichtungen nach Fig. la bzwO Bigo 1b einzusetzen.
- Fig. 1a: Schaltungsanordnung einer Vorrichtung zur Identifizierung von Farben nach DT 2206633B2.
- 1a, 1b, 1c : regelbare Verstärker 2a : Maximalwertdetektor 2b : Minimalwertdetektor 3a, 3b, 3c, 3d : Differenzverstärker 4a, 4b, 4c : Komparatoren (40 %) 5a, 5b, 5c : Komparatoren (75 %) 6 : Farbdecodierer Fig. ib: Schaltungsanordnung einer Vorrichtung zur Identi fizierung von Farben nach P 2515656.353.
- 1a, 1b, 1c : regelbare Verstärker 2 : Minimalwertdetektor 3a, 3b, 3c, : Differenzverstärker 4 : Maximalwertverstärker 5a, 5b, 5c : Komparatoren 6 : Farbdecodierer Bei dem bekannten Verfahren nach DT 2206633B2 wird der mini male und der maximale Farbanteil, sowie die auf den Minimalwert bezogenen Farbanteile und der auf den Minimalwert bezogene Maximalwert ermittelt. Durch gewichtete Vergleiche werden pro Farbanteil mittels zweier Komparatoren Digitalsignale erzeugt, aus denen dann durch entsprechende Verknüpfungen die erkannte Farbe angezeigt wird.
- Im Gegensatz hierzu werden bei dem bekannten Verfahren nach P 2515656.353 die auf den Minimalwert bezogenen Farbanteile mit einem Teil des Maximalwertes der auf den Minimalwert bezogenen Farbanteile mittels Komparatoren verglichen (pro Farbanteile nur ein Komparator). Durch entsprechende Verknüpfung der erhaltenen Digitalsignale wird dann die erkannte Farbe angezeigt.
- Den aus der Literatur bekannten Verfahren zur Identifizierung von Farben haftet der Mangel an, daß die Identifizierung nur durch gewichtete Vergleiche der auf den Minimalwert bezogenen Farbanteile erfolgt, und nicht nach dem aus der Literatur bekanntem physikalischem Zusammenhang: mit R B G r = , b = und g = , R+B+G R+B+G R+B+G wobei r, b und g die relativen Farbanteile und R, B und G die absoluten Farbanteile sind, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Identifizierung der Farben durch die Ermittlung der relativen Farbanteile r, b und g vorzunehmen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Maßnahmen des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 1 ist in -den Unteransprüchen näher beschrieben.
- Mit regelbaren Verstärkern und Differenzverstärkern erden zuerst die absoluten Farbanteile R, B und G und danach die relativen Farbanteile r, b und g ermittelt, wobei diese mittels Komparatoren in frei vorgebbare Zahlenbereiche zwisohlen o und 1 eingeordnet (codiert) werden. Durch geeignet gewählte Verknüpfungen der codierten relativen Farbanteile r, b und g wird dann die identifizierte Farbe aus der bekannten und begrenzten Menge der möglichen Farben mittels eines Farbendecodierers ausgewählt und dann angezeigt.
- Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 2.
- Fig. 2 : Schaltungsanordnung der vorgesehlagenen Vorrichtung zur Identitizierung von Farben.
- 1a, 1b, 1c : regelbare Verstärker 2a, 2b, 2c : Differenzverstärker 3 : ungewichteter Addierer 4a, 4b, 4c : Komparatorenbank 5 : Farbendecodierer Das auf die regelbaren Verstärker (1a, Ib, und Ic) gleichzeitig einfallende Farbsignal (dies ist der vom Farbträger reflektierte Lichtblitz), wird durch die zu justierenden, regelbaren Verstärker , derart verstärkt9 daß die Ampliteden der Ausgangssignale R', B' und G' für die drei reinen Farben Rot, Blau und Grün jeweils gleich groß sind. Neben diesen Ausgangssignalen R', B' und G', die die jeweiligen Farbanteile R, B und G plus den Grundanteilen (Ruhepotentiale RoS Bo und Go) repräsentieren, liefern diese regel baren Verstärker (1a, 1b und 1c) gleichzeitig die Ruhepotentiale. Diese entsprechen dem Betriebszustand "allgemeine Beleuchtung, kein Lichtblitz, o.ä.".
- In den nachgeschalteten Differenzverstärkern (2a, 2b und 2c) werden die Farbanteile R, B und G ermittelt, die daran anschließend mit dem im ungewichteten Addierer (3) berechneten Summenwert S = R + B + G mittels einer Komparator bank gewichtet verglichen werden. Diese gewichteten Vergleiche können vorteilhaft mit Mehrfachkomparatoren (4a, 4b und 4c) durchgeführt werden.
- Besonders ist darauf hinzuweisen, daß jeder einzelne der Gewichtungsfaktoren (z.B. 75%, 50% oder 30% ...) der Mehrfachkomparatoren (4a, 4b und 4c) für jeden Farbanteil R, B und G frei vorgebbar ist und dadurch alle vorkommenden Betriebsverhältnisse wirksam ausgeglichen werden können9 und daß die Anzahl der Komparatoren nur von der Anzahl der zu identifizierenden Farben und der geforderten Erkennungssicherheit abhängt.
- Im Farbendecodierer (5) wird aus den binären Ausgangssignalen der Mehrfachkomparatoren (4a, 4b und 4c), die unbekannte Farbe aus der bekannten und begrenzten Menge der zu identifizierenden Farben durch Mustervergleich (Koinzidenz aller Stellen) ausgewählt und angezeigt. Im Falle einer Nichtübereinstimmung wird ein Fehlersignal angezeigte DT 2206633B2: Vorrichtung zur Identifizierung von Farben0 Erwin Sick Optik-Elektronik, 7808 Waldkirch.
- P 2515656.353: Abtastvorrichtung zur Identifikation von Körpern, die mit bestimmten Farbmarken in bestimmter Reihenfolge versehen sind. Rudolf Weber Lichtsteuergeräte KG, 61 Darmstadt.
- L e e r s e i t e
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R ü C H E 1 Vorrichtung zur Identifizierung von Farben, die aus den drei Grundfarben Rot9 Blau und Grün zusammengesetzt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i zu c h n e t d a ß die zu identifizierenden Farben aus der Verknüpfung der in verschiedene Zahlenwertbereiche eingeordneten (codierten) relativen Farbanteile r, b und g anstelle der absoluten Farbanteile R, B und G im Farbendecodierer (5) erfolgte 2) Vorrichtung zur Identifizierung von Farben nach An spruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a a ß die codierten relativen Farbanteile r, b und g durch gewichtete Vergleiche der Farbanteile R, B und G (2a, 2b und 2c) mit dem Summenwert S = R + B + G (3) mittels Mehrfachkomparatoren (4a, 4b und 4c) ermittelt werden, wobei jeder einzelne Gewichtungsfaktor jedes Farbanteiles R, B und G frei wählbar ist.3) Vorrichtung zur Identifizierung von Farben nach den An sprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a ß die absoluten Farbanteile R, B und G durch Differenzbildung (2a, 2b und 2c) der "Farbanteile plus Grundan teile" R', B' und G' und der Grundanteile Ro, Bo und Go - Ausgangssignale der regelbaren Verstärker (1a, 1b und 1c) - ermittelt werden.4) Vorrichtung zur Identifizierung von Farben nach den Ansprechen 1, 2 und 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a ß die zu identifizierenden Farben zu einer sequentiellen Farbfolge vorgebbarer Lange zusammengefaßt werde, und die ermittelte sequentielle Farbfolge mit einer frei vorgebbaren sequentiellen Farbenfolge verglichen wird, und daß nur bei völliger Übereinstimmung beider Farbfolgen ein "in-Ordnung-Signal" bzw. bei Nichtübereinstimmung ein "Fehler-Signal" an ein übergeordnetes System abgegeben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782832382 DE2832382A1 (de) | 1978-07-24 | 1978-07-24 | Vorrichtung zur identifizierung von farben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19782832382 DE2832382A1 (de) | 1978-07-24 | 1978-07-24 | Vorrichtung zur identifizierung von farben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2832382A1 true DE2832382A1 (de) | 1980-02-14 |
Family
ID=6045189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782832382 Ceased DE2832382A1 (de) | 1978-07-24 | 1978-07-24 | Vorrichtung zur identifizierung von farben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2832382A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209483A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-29 | Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich | Verfahren zum automatischen einstellen der von flexodruckmaschinen fuer den vierfarbendruck ausgedrucktenfarben |
| DE3327954A1 (de) * | 1983-08-03 | 1985-02-21 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von farbanteilsignalen |
| DE3401475A1 (de) * | 1984-01-18 | 1985-07-25 | I F M Internationale Fluggeräte und Motoren GmbH, 6940 Weinheim | Vorrichtung zur messung der farbe von gegenstaenden |
| DE3503204A1 (de) * | 1983-08-03 | 1986-08-07 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbart an der oberflaeche eines koerpers |
| US4843874A (en) * | 1987-03-27 | 1989-07-04 | Sunstar Engineering Inc. | Method of checking the workmanship of paint coating |
| DE3924320A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Wolfgang Dipl Ing Dipl Balzer | Verfahren und vorrichtung fuer die analyse der longitudinalen modenstruktur eines lasers |
-
1978
- 1978-07-24 DE DE19782832382 patent/DE2832382A1/de not_active Ceased
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