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DE2831284A1 - Wandverkleidung, vorzugsweise waerme schutzverkleidung - Google Patents

Wandverkleidung, vorzugsweise waerme schutzverkleidung

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Publication number
DE2831284A1
DE2831284A1 DE19782831284 DE2831284A DE2831284A1 DE 2831284 A1 DE2831284 A1 DE 2831284A1 DE 19782831284 DE19782831284 DE 19782831284 DE 2831284 A DE2831284 A DE 2831284A DE 2831284 A1 DE2831284 A1 DE 2831284A1
Authority
DE
Germany
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covering according
wall covering
groove
wall
tongue
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19782831284
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PLEIN KARL JOSEF
Original Assignee
PLEIN KARL JOSEF
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Filing date
Publication date
Application filed by PLEIN KARL JOSEF filed Critical PLEIN KARL JOSEF
Priority to DE19782831284 priority Critical patent/DE2831284A1/de
Publication of DE2831284A1 publication Critical patent/DE2831284A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0875Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements having a basic insulating layer and at least one covering layer
    • E04F13/0878Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements having a basic insulating layer and at least one covering layer the basic insulating layer comprising mutual alignment or interlocking means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Wandverkleidung, vorzugs-
  • weise Wärmeschutzverkleidung, bestehend aus einzelnen Bauelementen, die aus einem Werkstoff mit niedriger Wärmedurchgangszahl vorgefertigt und jeweils einzeln mit dem Bauwerk verbunden sind.
  • Derartige Wandverkleidungen dienen dazu, Wandbaustoffe, die nur einen F;indestwärmeschutz nach DIN 4108 erbringen, so aufzuwerten, daß je nach Schichtdicke die Wärmedämmung bis zum Vollwärmeschutz gesteigert werden kann. Man versteht hierunter eine Erhöhung des Wärmedurchlaßwiderstandes auf mindestens den doppelten Wert des vorgeschriebenen Mindestwärmeschutzes. Hierbei hat sich die sogenannte Außendämmung besonders bewährt, weil durch die Anbringung einer Wandverkleidung aus Stoffen mit einer geringen Wärmedurchgangszahl die Wärmespeicherung des tragenden Mauerwerkes erhalten bleiben kann. Auf diese Weise wird die kühle bzw. Wärmeschutzwirkung des Mauerwerkes in den Wärmeschutz integriert.
  • Es sind z.B. Wandverkleidungen bekannt, bei denen auf das bestehende Mauerwerk vorzugsweise aus PU-Schaum bestehende Platten mit Hilfe eines Klebemörtels aufgeklebt werden. Auf die PU-Schaum-Schicht wird danach ein Einbettungsmörtel aufgebracht, in den ein sogenanntes Armierungsgewebe aufgelegt bzw. eingebügelt wird. Nachdem diese Schicht dann abgetrocknet ist, wird ein Kunststoffputz in beliebiger Farbe und Ausbildung aufgebracht.
  • Nachteilig dabei ist der relativ hc e Arbeitsaufwand, der sich insbesondere durch mehrere Arbeitsgänge ergibt.
  • Außerdem werden an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals große Ansprüche gestellt, da evtl. Unebenheiten des Mauerwerkes ur sehr schwierig ausgeglichen werden können. Hinzu kommt, daß es insbesondere bei großen Wandflächen schwierig ist, den relativ dünn auf zubringen den Kunststoffputzplan zu verteilen. Außerdem muß das Mauerwerk vor Beginn der Arbeit nicht nur bezüglich evtl. Unebenheiten im Mauerwerk, sondern auch bezüglich der Haftung des Untergrundes vorbereitet werden.
  • D.h. insbesondere bei Altbauten, die bereits gestrichen oder mit einem Putz versehen waren, müssen die Überreste vorher mechanisch oder chemisch beseitigt werden.
  • Nachteilig ist ferner, daß die einzelnen Platten untereinander keine Verbindung haben. Sie sind nur jeweils einzeln mit dem Mauerwerk verbunden. Erst durch das Aufbringen des Einbettungsmörtels mit dem Armierungsgewebe und des nachfolgenden Kunststoffputzes wird die Wandverkleidung ein Einheit. Ebenso bringt der Kunststoffputz erst die notwendige Dichtigkeit des Systems, da die einzelnen Platten untereinander nicht abgedichtet sind.
  • Bekannt sind auch Wandverkleidungen, bei denen einzelne bereits vorgefertigte Vollwärme-Platten auf das Mauerwerk aufgebracht werden. Die Montage entspricht der bereits beschriebenen, wobei lediglich die Außenhaut bereits auf die einzelnen Platten aufgebracht ist.
  • Der Abdichtung der Fugen zwischen den einzelnen Platten kommt somit besondere Bedeutung zu. Die dabei bekannte, sogenannte Stufenfalz stellt jedoch keine ausreichende und andauernde Abdichtung dar, weil die ausreichende Überdeukung der Kanten nicht gewährleistet ist. Es hat sich außerdem herausgestellt, daß durch Schwinden des -Materials, insbesondere des als Außenhaut verwendeten Kunststoffputzes, Risse auftreten, die teilweise zu Undichtigkeiten und teilweise zum Ablösen ganzer Flächen der Außenhaut geführt haben. Bei nicht ausreichend gesäubertem Untergrund, kann es außerdem zum Ablösen der gesamten Wandverkleidung, die ja aus einzelnen Schichten aufgebaut ists kommen.
  • Der Erfinder hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Wandverkleidung zu entwickeln und vorzuschlagen, bei der die einzelnen vorgefertigten Bauelemente sich gegenseitig stützen und so nach der Montage eine als Wandverkleidung und Isolierverkleidung (Feuchtigkeit und Wärme) wirkende Einheit bilden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die einzelnen Bauelemente unter Bildung einer dekorativen und isolierenden gemeinsamen Außenfläche miteinander und mit dem Bauwerk verbunden sind. Hierdurch bildet die Z7andverkleidung für sich eine Einheit, die sich über die Verbindungen der Einzelteile mit dem Bauwerk an diesem abstützt. Die Baue,lemente mit relativ kleinen Ausmaßen ermöglichen bei Ausdehnung einen weitgehenden Ausgleich.
  • tach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist das Bauelement Nut und Feder auf allen Seiten, mindestens eine Aussparung, die parallel zur Außenfl-tche des Bauwerkes verläuft, und auf der vom Bauwer'c abgewandten Außenfläche eine der endoultigen Oberfläche entsprechende Profilierung auf. Das einzelne Bauelement stellt somit nicht nur af optimale Art und Weise Verbindungsmöglichkeiten untereinander, sondern zugleich auch eine Teileinheit dar, die nach der Montage eine Nachbehandlung insbssondere Nachjustierung in der oel erübrigt.
  • Nachträgliche Veränderungen zwischen Bauwerk und Wandverkleidung sowie der einzelnen Bauelemente untereinander werden ohne Beschädigungen dadurch verhindert, daß die Länge der Feder bzw. die Tiefe der Nut der einen Längs-und Cuerseite größer ist als die Länge der Feder bzw. die Tiefe der Nut der anderen Längs- und Querseite. Nut und Feder greifen so ineinander, daß eine ausreichende Abdichtung gegeben ist. Die jeweiligen Seiten von Nut u. Feder reiben aufeinander. Während zwischen den waagerechten Seiten bei der Montage ein Abstand verbleibt, der ein Verschieben der Bauteile ohne weiteres ermöglicht.
  • Nach einer Ausbildung der Erfindung übertrifft zumindest die Tiefe der Nut der einen Längs- u. Querseite die Länge der Feder der anderen Längs- u. Querseite, so daß in der verbleibenden Lüclce in der Nut ein nachgiebiges Dichtungselement angeordnet werden kann. Hierdurch kann zusätzlich zu der durch die dicht aneinander liegenden Längsseiten von Nut und Feder ein zusätzliches Dichtelement geschaffen werden. Durch die gewählte Anordnung, insbesondere wenn die Tiefe der Nut die Länge der Feder um 30 - 50 °1t übertrifft, verbleibt ein Raum, in dem ein Dichtungsmaterial, das zugleich als Puffer wirken kann, untergebracht wird.
  • Zusätzlich zur Verbindung durch Nut und Feder der einzelnen Bauelemente können diese in vorteilhafter Weise miteinander durch Verbindungselemente, die in die Aussparungen eingeführt sind, verbunden werden.
  • Die Aussparung bzw. die Aussparungen sind vorteilhafter Weise auf der Mittellinie zwischen der Nut der oberen Längsseite und der Feder der unteren Längsseite angeordnet. Hiermit ist sichergestellt, daß das Bauelement durch die Aussparungen in keiner Weise geschwächt wird.
  • Dabei sind die Aussparungen zweckmäßig durchgehend ausgebildet, damit evtl. Verbindungsmittel durch die Aussparungen hindurchgeschoben werden können, um so die Stabilität des Bauelementes insgesamt zu verbessern.
  • Da die einzelnen Bauelemente miteinander verbunden sind und eine Einheit bilden, ist es ausreichend, die einzelnen Bauelemente nur einseitig mit dem Bauwerk zu verbinden.
  • Das Bauelement ist hierzu so ausgebildet, daß die Rückseite unter Bildung eines federähnlichen Vorsprunges über die Feder der oberen Längsseite hinausgeführt ist.
  • Der federähnliche Vorsprung weist Bohrungen auf, die z.B. zur Aufnahme von Senkschrauben vorgesehen sind.
  • Auf diese Weise können die einzelnen Bauelemente über Dübel und Schrauben mit dem Bauwerk verbunden werden.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist auf der Rückseite des Bauelementes mindestens ein hakenförmiger Rücksprung ausgebildet, in den ein mit dem Bauwerk verbundener Haken einführbar ist. Hierdurch kann ein beliebiger Abstand des Bauelementes zum Bauwerk erreicht werden, ohne daß dadurch eine besondere Konstruktion notwendig wird. Der Haken kann entweder zu einer punktmäßigen Verbindung zwischen Bauelement und Bauwerk führen oder er kann als Leiste ausgebildet sein und damit zu einer entsprechenden Verbindung dienen.
  • Da EIndrIngen von Wasser in die Trennfuge wird dadurch rscn:2rt bzw. verhindert, daß die Fläche, die an die ender der oberen Längsseite anschließt, geneigt ausgeführt ist. Damit wird ein natürlicher Wasserablauf sichergestellt.
  • Die obere bzw. untere Längsseite jedes Bauelementes ist so ausgeführt, daß sie gleichzeitig als Abschlußkante verwendbar ist. Vorteilhaft ist es jedoch, die untere und die seitliche Abschlußkante d-er Wandverkleidung aus einem Endprofil zu bilden, das einerseits in die Nut eingeführt ist und sich andererseits auf den Rücksprung abstützt. Das Endprofil wird somit auf einfache Art und Weise verspannt und kann leicht und ohne großen Aufwand montiert werden.
  • Ein Schwachpunkt derartiger Wandverkleidungen sind bisher die Ecken. Erfindungsgenäß werden die Ecken besonders einfach und optimal ausgeführt, indem die dort anzubringenden Bauelemente auf Gehrung geschnitten bzw.
  • gefertigt sind und indem in die Aussparungen Eckknebel einführbar sind. Durch diese Anordnung, insbesondere durch die eingeführten Eckknebel, wird ein Aufplatzen der Gehrung verhindert. Die Eckverbindung ist somit besonders stabil.
  • nwecknßig sind die Eckknebel aus Material mit gleichem oce ähnlichem Ausdehnurgskoeffizienten wie das bauelement selbst cefertict und weisen widerhakenförmlge Vorsprünge auf. it Hilfe eines Klebemittels sind sie leicht mit dem 3Bauelement selbst dauerhaft zu verbinden.
  • >ach wie vor ist der Klinkerstein für die Außenfassade besonders beliebt. Dian versucht daher häufig, mit derartigen handverleleidungen eine Klinkersteinverkleidung nachzubilden. Dies ist mit der erfindungsgemäßen Wandverkleidung besonders gut möglich, da die einzelnen Bauelemente insgesamt, d.h. einschließlich der Profilierung als ein werkstück hergestellt werden können. Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, daß die Profilierung der Außenfläche Klinkersteinen nachgebildet ist und daß die mittlere Lage um einen halben Stein vor- bzw.
  • zurückspringt. Die auf der Außenfläche abgebildete Profilierung besteht damit nur aus ganzen Steinen, womit auf vorteilhafte Art und Weise der Eindruck einer echten Klinkersteinverkleidung erreicht wird.
  • Die Kanten, insbesondere die Kanten der Federn, werden gegen Abrtoßen dadurch gesichert, daß erfindungsgemäß die Oberfläche jedes Bauelementes härtend behandelt ist. Dies kann z.B. durch nachträgliches Erhitzen bzw. eine Schockbehandlung oder übersprühen mit anderem flüssigem Kunststoff erreicht werden.
  • Die erfindungsgemäße Wandverkleidung stellt somit gleichzeitig eine dekorative, isolierende und abdichtende Wandverkleidung in einer Einheit dar.
  • Die Montage der einzelnen Bauelemente ist so einfach, daß sie auch durch Laien ausgeführt werden tcann. Auch die schwierigen Eckverbindungen können durch die vorgeschlagene Lösung von Laien ausgeführt werden. Die notwendige Isolierung und Dichtung wird auch durch Vernderungen des Bauwerkes, Schwinden von material u.ä. nicht in Frage gestellt.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen: Fig. 1 Schnitt eines Bauelementes Fig. 2 Schnitt eines Bauelementes Fig. 3 Schnitt im Bereich der Verbindung zweier Bauelemente Fig. 4 Draufsicht Eckverbindung Fig. 5 Schnitt durch einen Eckknebel Fig. 6 Bauelement in Draufsicht Mehrere der in Fig. 1 dargestellten Bauelemente 4 50 werden zu einer Wandverkleidung 1 zusammengesetzt. Dabei wird z.B. wie Fig. 3 zeigt, zunächst auf ein Bauelement50 ein Endprofil 44 aufgesetzt. Das Endprofil 44 ist mit seinem dickeren Ende 38 in die Nut 13 eingeführt, während es sich mit dem langen Ende 39 am Rücksprung 46 des Bauelementes 50 abstützt bzw. verspannt. Das Endprofil 44 liegt z.B. auf dem Untergrund auf oder ist angeschraubt. Es ist auch möglich, einen Abstand zwischen Untergrund und Endprofil 44 zu belassen. -Das mit dem Endprofil 44 versehene Bauelement 50 wird dann entweder wie in Fig. 1 dargestellt über Schrauben und Dübel mit dem Bauwerk 25 oder über Haken 32, 33 wie in Fig. 2 dargestellt mit dem Bauwerk 25 verbunden. Danach wird das nächste Bauelement 2 mit dem Bauelement 50 dadurch verbunden, daß die Feder 15 in die dafür vorgesehene Nut 4 und umgekehrt die Feder 5 in die dafür vorgesehene Nut 13 eingeführt wird. Dadurch, daß in der Nut 4 des Bauelementes 50 ein Dichtungsmaterial 28 angeordnet ist bzw. ein Keil auf die Fläche 45 gelegt wird, können Nut und Feder der Bauelemente 2 und 50 nur so weit ineinander geschoben werden, daß ein Spalt verbleibt.
  • Da das Dichtungsmaterial 28 dehnbar ist, kann sich dieser Spalt 40 vergrößern oder verkleinern, ohne daß die Dichtwirkung insgesamt in Frage gestellt ist.
  • Die einzelnen Bauelemente 2, 50 können somit ihre Lage gegeneinander in einem vorgegebenen Bereich und unter Beibehaltung der Einheit verändern.
  • Fig. 1 zeigt ein Bauelement 2, das im Bereich des Vorsprunges 7 an mehreren Stellen über Schrauben und Dübel mit dem Bauwerk 25 verbunden ist. Die Verbindungsstellen sind in Fig. 6 gekennzeichnet, und mit 8, 9, 10 beziffert. Die dort vorgesehenen Langloch-Bohrungen sind ebenso im vorgefertigten Bauelement 2 vorgesehen, wie die Rücksprünge 21, 22 auf der Rückseite 47 des Bauelementes. Gie Oberfläche 26 des Bauwerkes 25 muß vor Anbringung der Bauelemente 2, 50, 52 nicht gesondert vorbehandelt werden, was für die Montage besonders vorteilhaft ist. Jedes Bauelement weist mindest eine Nut 4 und eine Feder 5 an der oberen Länqsseite und eine Nut 13 bzw. Feder 15 an der unteren Längsseite auf. zur optimalen Verbindung gehört weiter, daß im Bereich der oberen Längsseite 3 noch eine Feder 6 teilweise sowie im Bereich der unteren Längsseite 12 eine Nut 14 und eine Feder 16 teilweise ausgebildet sind. Zwischen Nut 4 und Feder 15 sind im Bauelement Auslassungen 18, 19, 20 vorgesehen. Diese Auslassungen 18, 19, 20 dienen zur weiteren Verbindung der Bauelemente 2, 50, 52 untereinander und damit zur Stabilisierung der Wandverkleidung insgesamt. Die Längsseite 3 entspricht jeweils der Querseite 31 und die untere Längsseite 12 der Querseite 11, so daß bezüglich der Ausbildung dieser Seiten des Bauelementes auf die obigen Ausführungen verwiesen wird.
  • Die Außenfläche 49 des Bauelementes 2 ist mit einer Profilierung 48 versehen. Diese kann wie Fig. 6 zeigt, als Klinkersteinmauerwerk nachgebildet sein. Die einelnen Lagen 54, 55, 56 sind dabei wie beim üblichen Klinkersteinmauerwerk gegeneinander versetzt.
  • Üblicherweise springt die mittlere Lage 55 um einen halben Stein vor bzw. zurück. Der vorspringende Halbstein 23 wird in die Öffnung 24 des nächsten Bauelementes eingeführt, so daß der Aufbau eines Klinkersteinmauerwerkes in optimaler Weise nachgebildet ist.
  • Die Aussparungen 18, 19, 20 sind wie Figur 2 verdeutlicht, auf der Mittellinie 29 zwischen der Nut 4 und der Feder 15 angeordnet. Die Aussparungen 18, 19, 20 sind in der Regel durchgehend, wie dies Fig. 4 verdeutlicht. Im Bereich der Ecke 51 der Wandverkleidung ist nach Fig. 4 sowohl das Bauelement 2 als auch das Bauelement 52 auf Gehrung geschnitten bzw. vorgefertigt, so daß der Eckknebel 41 leicht in die Aussparung 18 eingeführt werden kann und die notwendige Stabilität der Eckverbindung erreicht wird. Um das Einführen des Eckknebels 41 zu erleichtern, ist dieser im Durchmesser nur teilweise dem der Aussparung 18 entsprechend ausgebildet. Die notwendige Haftung wird dadurch erreicht, daß er Vorsprünge 42, 43 aufweist, in die sich das Klebematerial einnisten und so zu der gewünschten festen Verbindung führen kann.
  • Bei der Montage werden z.B. zunächst die Bauelemente 2 mit dem Bauwerk 25 verbunden und dann jeweils in die Aussparungen 18, 19, 20 Eckknebel 41 eingebracht. Die Bauelemente 52 werden dann auf die vorstehenden Enden der Eckknebel 41 aufgeschoben und erst dann mit dem Bauwerk 25 verbunden.
  • Während die Verbindung zwischen Bauelement 2 und Bauwerk 25 nach Fig. 1 mit Hilfe von Schrauben und Dübeln hergestellt wird, dienen nach Fig. 2 hierzu die ebenfalls über Schrauben und Dübel mit dem Bauwerk 25 verbundenen Haken 32, 33. Zur Anbringung der Haken an das Bauwerk müssen lediglich in gewissen Abständen Bohrungen 36 eingebracht werden. Es ist auch denkbar, diese Bohrungen versetzt anzuordnen, so daß der Haken 32, 33 mit dem Wandhalter 35 flächig mit dem Bauwerk 25 verbunden wird.
  • Die Länge des Querträgers 34 bestimmt den Abstand zwischen Rückseite 47 des Bauelementes 2 und der Außenfläche 26 des Bauwerkes 25. Der senkrechte Teil 7 des Hakens 32, 33 wird in den durch den Rücksprung 21, 22 gebildeten Spalt 17 eingeführt. Zur Stabilisierung bzw. Verfestigung der Oberfläche ist auch die Rückseite 47 des Bauelemetites härtend behandelt. luch bei dem in Fig. 2 gezeigten Abstand zwischen Rückseite 47 und Außenfläche 26 hat die Wandverkleidung eine ausreichende Stabilität, da jedes Bauelement 2, 5, 52 über Nut und Feder dauerhaft miteinander verbunden ist.
  • Die Außenfläche 49 des Bauelementes 2, 50, 52 ist der Witterung, insbesondere der Feuchtigkeit, ausgesetzt.
  • Ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich der Verbindung der einzelnen Bauelemente wird aucn dadurch erschwert bzw. verhindert, daß die Fläche 45 geneigt ausgebildet ist, so daß das Ablaufen des Wassers begünstigt wird. Die Breite der Feder 16 ist so zu wählen, daß keine Aufbeulungen entstehen können.
  • Als Material für die erfindungsgemäß zu einer Wandverkleidung 1 zusammenzufügenden Bauelemente 2, 50, 52 kann sowohl naturfarbener oder eingefärbter PU-Schaum, Kunststein oder ähnliche Materialien mit niedriger Wärmedurchgangszahl verwendet werden. Es ist auch denkbar, die Außenfläche 49 der Bauelemente 2, 50, 52 nach der Endmontage mit einer gesonderten Beschichtung zu versehen. Ebenso können die einzelnen Bauelemente 2, 50, 52 bereits vorgefertigt mit einer entsprechenden Beschichtung montiert werden.
  • Für die Fensterbacken derartiger Bauwerke 25 können dünnere Elemente, z.B. ohne Aussparungen od-er mit Aussparungen eines geringeren Durchmessers verwendet werden Die Stärke der Profilieruna 48 kann den Gegebenheiten entsprechend gewählt werden.

Claims (18)

  1. Wandverkleidung, vorzugsweise Wärmeschutzverkleidung" Wandverkleidung, vorzugsweise Wärmeschutzverkleidung, bestehend aus einzelnen Bauelementen, die aus einem Werkstoff mit niedriger Wärmedurchgangszahl vorgefertigt und jeweils einzeln mit dem Bauwerk verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die einzelnen Bauelemente (2, 50, 52) unter Bildung einer dekorativen und isolierenden gemeinsamen Außenfl-~c:ne miteinander und mit dem Bauwerk verbunden sind.
  2. 2. Wandverkleidung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Bauelement (2) auf allen Seiten (3,12) Nut (4,13) und Feder (5,15), mindestens eine Auslassung (19), die parallel zur Außenfläche (26) des Bauwerkes (25) verläuft, und auf der vom Bauwerk (25) abgewandten Außenfläche (49) eine der endgültigen Oberfläche entsprechende Profilierung (48) aufweist.
  3. 3. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Länge der Feder (5) bzw. die Tiefe der Nut (4) der Seiten (3,31) größer ist als die Länge der Feder (15) bzw. die Tiefe der Nut (13) der Seiten (11,12).
  4. 4. Wandverkleidung nach Anspruch 1, Anspruch 2 und Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Tiefe der Nut (4) der Seiten (3, 31) die Lange der Feder (15) der Seiten (11, 12) übertrifft und daß in der Nut (4) ein elastisches Dichtungsmaterial (28) angeordnet ist.
  5. 5. Wandverkleidung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h ne t , daß die Tiefe der Nut (4) die Länge der Feder (15) um 30 - 50 % übertrifft.
  6. 6. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Aussparung (19) auf der Mittellinie (29) zwischen der Nut (4) der oberen Längsseite (3) und der Feder (15) der unteren Längsseite (12) angeordnet ist.
  7. 7. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Breite der Aussparung (19) der Breite der Nut (4) der oberen Längsseite (3) bzw. der Feder (15) der unteren Längsseite (12) entspricht.
  8. 8. Wandverkleidung nach Anspruch 1, Anspruch 2 und Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Aussparung (19) durchgehend ausgebildet ist.
  9. 9. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Rückseite (47) des Bauelementes (2) unter Bildung eines federähnlichen Vorsprunges (7) über die Feder (5,6) hinausgeführt ist.
  10. 10. Wandverkleidung nach Anspruch 1, Anspruch 2 und Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Vorsprung (7) Bohrungen (8,9,10) zur Aufnahme von Senkschrauben aufweist.
  11. 11. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf der Rückseite (47) des Bauelementes (2) mindestens ein hakenförmiger Rücksprung (21) ausgebildet ist, in den ein mit dem Bauwerk (25) verbundener Haken (32) einführbar ist.
  12. 12. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Fläche (45), die an die Feder (5) der oberen Längsseite (3) anschließt, geneigt ausgeführt ist.
  13. 13. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die untere und die seitliche Abschlußkante der Wandverkleidung (1) aus einem Endprofil (44) gebildet ist, das einerseits in die Nut (13) eingeführt ist und sich andererseits auf dem Rücksprung (46) abstützt.
  14. 14. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Ecken (51) der Wandverkleidung (1) aufGehrung geschnitten bzw. gefertigt sind, und caß in die Aussparungen (18,19,20) Eckknebel (41) einführbar sind.
  15. 15. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Eckknebel (41) widerhakenförmige Vorsprünge (42, 43) aufweist.
  16. 16. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Eckknebel (41) aus Material mit gleichem oder ähnlichem AusdeSnuncskoeffizienten wie das Bauelement (2,50,52) selbst gefertigt ist.
  17. 17. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h ne t , daß die Profilierung (48) der Außenfläche (49) Klinkersteinen nachgebildet ist und daß die mittlere Lage (55) um einen halben Stein vor- bzw. zurückspringt.
  18. 18. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Oberfläche jedes Bauelementes (2,50,52) härtend behandelt ist.
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