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Die Erfindung betrifft eine Wandverkleidung, vorzugs-
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weise Wärmeschutzverkleidung, bestehend aus einzelnen Bauelementen,
die aus einem Werkstoff mit niedriger Wärmedurchgangszahl vorgefertigt und jeweils
einzeln mit dem Bauwerk verbunden sind.
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Derartige Wandverkleidungen dienen dazu, Wandbaustoffe, die nur einen
F;indestwärmeschutz nach DIN 4108 erbringen, so aufzuwerten, daß je nach Schichtdicke
die Wärmedämmung bis zum Vollwärmeschutz gesteigert werden kann. Man versteht hierunter
eine Erhöhung des Wärmedurchlaßwiderstandes auf mindestens den doppelten Wert des
vorgeschriebenen Mindestwärmeschutzes. Hierbei hat sich die sogenannte Außendämmung
besonders bewährt, weil durch die Anbringung einer Wandverkleidung aus Stoffen mit
einer geringen Wärmedurchgangszahl die Wärmespeicherung des tragenden Mauerwerkes
erhalten bleiben kann. Auf diese Weise wird die kühle bzw. Wärmeschutzwirkung des
Mauerwerkes in den Wärmeschutz integriert.
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Es sind z.B. Wandverkleidungen bekannt, bei denen auf das bestehende
Mauerwerk vorzugsweise aus PU-Schaum bestehende Platten mit Hilfe eines Klebemörtels
aufgeklebt werden. Auf die PU-Schaum-Schicht wird danach ein Einbettungsmörtel aufgebracht,
in den ein sogenanntes Armierungsgewebe aufgelegt bzw. eingebügelt wird. Nachdem
diese Schicht dann abgetrocknet ist, wird ein Kunststoffputz in beliebiger Farbe
und Ausbildung aufgebracht.
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Nachteilig dabei ist der relativ hc e Arbeitsaufwand, der sich insbesondere
durch mehrere Arbeitsgänge ergibt.
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Außerdem werden an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals große
Ansprüche gestellt, da evtl. Unebenheiten des Mauerwerkes ur sehr schwierig ausgeglichen
werden können. Hinzu kommt, daß es insbesondere bei großen Wandflächen schwierig
ist, den relativ dünn auf zubringen den Kunststoffputzplan zu verteilen. Außerdem
muß das Mauerwerk vor Beginn der Arbeit nicht nur bezüglich evtl. Unebenheiten im
Mauerwerk, sondern auch bezüglich der Haftung des Untergrundes vorbereitet werden.
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D.h. insbesondere bei Altbauten, die bereits gestrichen oder mit einem
Putz versehen waren, müssen die Überreste vorher mechanisch oder chemisch beseitigt
werden.
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Nachteilig ist ferner, daß die einzelnen Platten untereinander keine
Verbindung haben. Sie sind nur jeweils einzeln mit dem Mauerwerk verbunden. Erst
durch das Aufbringen des Einbettungsmörtels mit dem Armierungsgewebe und des nachfolgenden
Kunststoffputzes wird die Wandverkleidung ein Einheit. Ebenso bringt der Kunststoffputz
erst die notwendige Dichtigkeit des Systems, da die einzelnen Platten untereinander
nicht abgedichtet sind.
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Bekannt sind auch Wandverkleidungen, bei denen einzelne bereits vorgefertigte
Vollwärme-Platten auf das Mauerwerk aufgebracht werden. Die Montage entspricht der
bereits beschriebenen, wobei lediglich die Außenhaut bereits auf die einzelnen Platten
aufgebracht ist.
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Der Abdichtung der Fugen zwischen den einzelnen Platten kommt somit
besondere Bedeutung zu. Die dabei bekannte, sogenannte Stufenfalz stellt jedoch
keine ausreichende und andauernde Abdichtung dar, weil die ausreichende Überdeukung
der Kanten nicht gewährleistet ist. Es hat sich außerdem herausgestellt, daß durch
Schwinden des -Materials, insbesondere des als Außenhaut verwendeten Kunststoffputzes,
Risse auftreten, die teilweise zu Undichtigkeiten und teilweise zum Ablösen ganzer
Flächen der Außenhaut geführt haben. Bei nicht ausreichend gesäubertem Untergrund,
kann es außerdem zum Ablösen der gesamten Wandverkleidung, die ja aus einzelnen
Schichten aufgebaut ists kommen.
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Der Erfinder hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Wandverkleidung
zu entwickeln und vorzuschlagen, bei der die einzelnen vorgefertigten Bauelemente
sich gegenseitig stützen und so nach der Montage eine als Wandverkleidung und Isolierverkleidung
(Feuchtigkeit und Wärme) wirkende Einheit bilden.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die einzelnen
Bauelemente unter Bildung einer dekorativen und isolierenden gemeinsamen Außenfläche
miteinander und mit dem Bauwerk verbunden sind. Hierdurch bildet die Z7andverkleidung
für sich eine Einheit, die sich über die Verbindungen der Einzelteile mit dem Bauwerk
an diesem abstützt. Die Baue,lemente mit relativ kleinen Ausmaßen ermöglichen bei
Ausdehnung einen weitgehenden Ausgleich.
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tach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist das Bauelement
Nut und Feder auf allen Seiten, mindestens eine Aussparung, die parallel zur Außenfl-tche
des Bauwerkes verläuft, und auf der vom Bauwer'c abgewandten Außenfläche eine der
endoultigen Oberfläche entsprechende Profilierung auf. Das einzelne Bauelement stellt
somit nicht nur af optimale Art und Weise Verbindungsmöglichkeiten untereinander,
sondern zugleich auch eine Teileinheit dar, die nach der Montage eine Nachbehandlung
insbssondere Nachjustierung in der oel erübrigt.
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Nachträgliche Veränderungen zwischen Bauwerk und Wandverkleidung sowie
der einzelnen Bauelemente untereinander werden ohne Beschädigungen dadurch verhindert,
daß die Länge der Feder bzw. die Tiefe der Nut der einen Längs-und Cuerseite größer
ist als die Länge der Feder bzw. die Tiefe der Nut der anderen Längs- und Querseite.
Nut und Feder greifen so ineinander, daß eine ausreichende Abdichtung gegeben ist.
Die jeweiligen Seiten von Nut u. Feder reiben aufeinander. Während zwischen den
waagerechten Seiten bei der Montage ein Abstand verbleibt, der ein Verschieben der
Bauteile ohne weiteres ermöglicht.
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Nach einer Ausbildung der Erfindung übertrifft zumindest die Tiefe
der Nut der einen Längs- u. Querseite die Länge der Feder der anderen Längs- u.
Querseite, so daß in der verbleibenden Lüclce in der Nut ein nachgiebiges Dichtungselement
angeordnet werden kann. Hierdurch kann zusätzlich zu der durch die dicht aneinander
liegenden Längsseiten von Nut und Feder ein zusätzliches Dichtelement geschaffen
werden. Durch die gewählte Anordnung, insbesondere
wenn die Tiefe
der Nut die Länge der Feder um 30 - 50 °1t übertrifft, verbleibt ein Raum, in dem
ein Dichtungsmaterial, das zugleich als Puffer wirken kann, untergebracht wird.
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Zusätzlich zur Verbindung durch Nut und Feder der einzelnen Bauelemente
können diese in vorteilhafter Weise miteinander durch Verbindungselemente, die in
die Aussparungen eingeführt sind, verbunden werden.
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Die Aussparung bzw. die Aussparungen sind vorteilhafter Weise auf
der Mittellinie zwischen der Nut der oberen Längsseite und der Feder der unteren
Längsseite angeordnet. Hiermit ist sichergestellt, daß das Bauelement durch die
Aussparungen in keiner Weise geschwächt wird.
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Dabei sind die Aussparungen zweckmäßig durchgehend ausgebildet, damit
evtl. Verbindungsmittel durch die Aussparungen hindurchgeschoben werden können,
um so die Stabilität des Bauelementes insgesamt zu verbessern.
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Da die einzelnen Bauelemente miteinander verbunden sind und eine Einheit
bilden, ist es ausreichend, die einzelnen Bauelemente nur einseitig mit dem Bauwerk
zu verbinden.
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Das Bauelement ist hierzu so ausgebildet, daß die Rückseite unter
Bildung eines federähnlichen Vorsprunges über die Feder der oberen Längsseite hinausgeführt
ist.
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Der federähnliche Vorsprung weist Bohrungen auf, die z.B. zur Aufnahme
von Senkschrauben vorgesehen sind.
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Auf diese Weise können die einzelnen Bauelemente über Dübel und Schrauben
mit dem Bauwerk verbunden werden.
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Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist auf der Rückseite
des Bauelementes mindestens ein hakenförmiger Rücksprung ausgebildet, in den ein
mit dem Bauwerk verbundener Haken einführbar ist. Hierdurch kann ein beliebiger
Abstand des Bauelementes zum Bauwerk erreicht werden, ohne daß dadurch eine besondere
Konstruktion notwendig wird. Der Haken kann entweder zu einer punktmäßigen Verbindung
zwischen Bauelement und Bauwerk führen oder er kann als Leiste ausgebildet sein
und damit zu einer entsprechenden Verbindung dienen.
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Da EIndrIngen von Wasser in die Trennfuge wird dadurch rscn:2rt bzw.
verhindert, daß die Fläche, die an die ender der oberen Längsseite anschließt, geneigt
ausgeführt ist. Damit wird ein natürlicher Wasserablauf sichergestellt.
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Die obere bzw. untere Längsseite jedes Bauelementes ist so ausgeführt,
daß sie gleichzeitig als Abschlußkante verwendbar ist. Vorteilhaft ist es jedoch,
die untere und die seitliche Abschlußkante d-er Wandverkleidung aus einem Endprofil
zu bilden, das einerseits in die Nut eingeführt ist und sich andererseits auf den
Rücksprung abstützt. Das Endprofil wird somit auf einfache Art und Weise verspannt
und kann leicht und ohne großen Aufwand montiert werden.
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Ein Schwachpunkt derartiger Wandverkleidungen sind bisher die Ecken.
Erfindungsgenäß werden die Ecken besonders einfach und optimal ausgeführt, indem
die dort anzubringenden Bauelemente auf Gehrung geschnitten bzw.
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gefertigt sind und indem in die Aussparungen Eckknebel einführbar
sind. Durch diese Anordnung, insbesondere durch die eingeführten Eckknebel, wird
ein Aufplatzen der Gehrung verhindert. Die Eckverbindung ist somit besonders stabil.
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nwecknßig sind die Eckknebel aus Material mit gleichem oce ähnlichem
Ausdehnurgskoeffizienten wie das bauelement selbst cefertict und weisen widerhakenförmlge
Vorsprünge auf. it Hilfe eines Klebemittels sind sie leicht mit dem 3Bauelement
selbst dauerhaft zu verbinden.
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>ach wie vor ist der Klinkerstein für die Außenfassade besonders
beliebt. Dian versucht daher häufig, mit derartigen handverleleidungen eine Klinkersteinverkleidung
nachzubilden. Dies ist mit der erfindungsgemäßen Wandverkleidung besonders gut möglich,
da die einzelnen Bauelemente insgesamt, d.h. einschließlich der Profilierung als
ein werkstück hergestellt werden können. Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, daß
die Profilierung der Außenfläche Klinkersteinen nachgebildet ist und daß die mittlere
Lage um einen halben Stein vor- bzw.
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zurückspringt. Die auf der Außenfläche abgebildete Profilierung besteht
damit nur aus ganzen Steinen, womit auf vorteilhafte Art und Weise der Eindruck
einer echten Klinkersteinverkleidung erreicht wird.
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Die Kanten, insbesondere die Kanten der Federn, werden gegen Abrtoßen
dadurch gesichert, daß erfindungsgemäß die Oberfläche jedes Bauelementes härtend
behandelt ist. Dies kann z.B. durch nachträgliches Erhitzen bzw. eine Schockbehandlung
oder übersprühen mit anderem flüssigem Kunststoff erreicht werden.
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Die erfindungsgemäße Wandverkleidung stellt somit gleichzeitig eine
dekorative, isolierende und abdichtende Wandverkleidung in einer Einheit dar.
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Die Montage der einzelnen Bauelemente ist so einfach, daß sie auch
durch Laien ausgeführt werden tcann. Auch die schwierigen Eckverbindungen können
durch die vorgeschlagene Lösung von Laien ausgeführt werden. Die notwendige Isolierung
und Dichtung wird auch durch Vernderungen des Bauwerkes, Schwinden von material
u.ä. nicht in Frage gestellt.
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Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
der Figuren in der Zeichnung; es zeigen: Fig. 1 Schnitt eines Bauelementes Fig.
2 Schnitt eines Bauelementes Fig. 3 Schnitt im Bereich der Verbindung zweier Bauelemente
Fig. 4 Draufsicht Eckverbindung Fig. 5 Schnitt durch einen Eckknebel Fig. 6 Bauelement
in Draufsicht Mehrere der in Fig. 1 dargestellten Bauelemente 4 50 werden zu einer
Wandverkleidung 1 zusammengesetzt. Dabei wird z.B. wie Fig. 3 zeigt, zunächst auf
ein Bauelement50 ein Endprofil 44 aufgesetzt. Das Endprofil 44 ist mit seinem dickeren
Ende 38 in die Nut 13 eingeführt, während es sich mit dem langen Ende 39 am Rücksprung
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des Bauelementes 50 abstützt bzw. verspannt. Das Endprofil 44
liegt z.B. auf dem Untergrund auf oder ist angeschraubt. Es ist auch möglich, einen
Abstand zwischen Untergrund und Endprofil 44 zu belassen. -Das mit dem Endprofil
44 versehene Bauelement 50 wird dann entweder wie in Fig. 1 dargestellt über Schrauben
und Dübel mit dem Bauwerk 25 oder über Haken 32, 33 wie in Fig. 2 dargestellt mit
dem Bauwerk 25 verbunden. Danach wird das nächste Bauelement 2 mit dem Bauelement
50 dadurch verbunden, daß die Feder 15 in die dafür vorgesehene Nut 4 und umgekehrt
die Feder 5 in die dafür vorgesehene Nut 13 eingeführt wird. Dadurch, daß in der
Nut 4 des Bauelementes 50 ein Dichtungsmaterial 28 angeordnet ist bzw. ein Keil
auf die Fläche 45 gelegt wird, können Nut und Feder der Bauelemente 2 und 50 nur
so weit ineinander geschoben werden, daß ein Spalt verbleibt.
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Da das Dichtungsmaterial 28 dehnbar ist, kann sich dieser Spalt 40
vergrößern oder verkleinern, ohne daß die Dichtwirkung insgesamt in Frage gestellt
ist.
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Die einzelnen Bauelemente 2, 50 können somit ihre Lage gegeneinander
in einem vorgegebenen Bereich und unter Beibehaltung der Einheit verändern.
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Fig. 1 zeigt ein Bauelement 2, das im Bereich des Vorsprunges 7 an
mehreren Stellen über Schrauben und Dübel mit dem Bauwerk 25 verbunden ist. Die
Verbindungsstellen sind in Fig. 6 gekennzeichnet, und mit 8, 9, 10 beziffert. Die
dort vorgesehenen Langloch-Bohrungen sind ebenso im vorgefertigten Bauelement 2
vorgesehen, wie die Rücksprünge 21, 22 auf der Rückseite 47 des Bauelementes. Gie
Oberfläche 26 des Bauwerkes
25 muß vor Anbringung der Bauelemente
2, 50, 52 nicht gesondert vorbehandelt werden, was für die Montage besonders vorteilhaft
ist. Jedes Bauelement weist mindest eine Nut 4 und eine Feder 5 an der oberen Länqsseite
und eine Nut 13 bzw. Feder 15 an der unteren Längsseite auf. zur optimalen Verbindung
gehört weiter, daß im Bereich der oberen Längsseite 3 noch eine Feder 6 teilweise
sowie im Bereich der unteren Längsseite 12 eine Nut 14 und eine Feder 16 teilweise
ausgebildet sind. Zwischen Nut 4 und Feder 15 sind im Bauelement Auslassungen 18,
19, 20 vorgesehen. Diese Auslassungen 18, 19, 20 dienen zur weiteren Verbindung
der Bauelemente 2, 50, 52 untereinander und damit zur Stabilisierung der Wandverkleidung
insgesamt. Die Längsseite 3 entspricht jeweils der Querseite 31 und die untere Längsseite
12 der Querseite 11, so daß bezüglich der Ausbildung dieser Seiten des Bauelementes
auf die obigen Ausführungen verwiesen wird.
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Die Außenfläche 49 des Bauelementes 2 ist mit einer Profilierung 48
versehen. Diese kann wie Fig. 6 zeigt, als Klinkersteinmauerwerk nachgebildet sein.
Die einelnen Lagen 54, 55, 56 sind dabei wie beim üblichen Klinkersteinmauerwerk
gegeneinander versetzt.
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Üblicherweise springt die mittlere Lage 55 um einen halben Stein vor
bzw. zurück. Der vorspringende Halbstein 23 wird in die Öffnung 24 des nächsten
Bauelementes eingeführt, so daß der Aufbau eines Klinkersteinmauerwerkes in optimaler
Weise nachgebildet ist.
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Die Aussparungen 18, 19, 20 sind wie Figur 2 verdeutlicht, auf der
Mittellinie 29 zwischen der Nut 4 und der Feder 15 angeordnet. Die Aussparungen
18, 19, 20 sind in der Regel durchgehend, wie dies Fig. 4 verdeutlicht. Im Bereich
der Ecke 51 der Wandverkleidung ist nach Fig. 4 sowohl das Bauelement 2 als auch
das Bauelement 52 auf Gehrung geschnitten bzw. vorgefertigt, so daß der Eckknebel
41 leicht in die Aussparung 18 eingeführt werden kann und die notwendige Stabilität
der Eckverbindung erreicht wird. Um das Einführen des Eckknebels 41 zu erleichtern,
ist dieser im Durchmesser nur teilweise dem der Aussparung 18 entsprechend ausgebildet.
Die notwendige Haftung wird dadurch erreicht, daß er Vorsprünge 42, 43 aufweist,
in die sich das Klebematerial einnisten und so zu der gewünschten festen Verbindung
führen kann.
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Bei der Montage werden z.B. zunächst die Bauelemente 2 mit dem Bauwerk
25 verbunden und dann jeweils in die Aussparungen 18, 19, 20 Eckknebel 41 eingebracht.
Die Bauelemente 52 werden dann auf die vorstehenden Enden der Eckknebel 41 aufgeschoben
und erst dann mit dem Bauwerk 25 verbunden.
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Während die Verbindung zwischen Bauelement 2 und Bauwerk 25 nach Fig.
1 mit Hilfe von Schrauben und Dübeln hergestellt wird, dienen nach Fig. 2 hierzu
die ebenfalls über Schrauben und Dübel mit dem Bauwerk 25 verbundenen Haken 32,
33. Zur Anbringung der Haken an das Bauwerk müssen lediglich in gewissen Abständen
Bohrungen 36 eingebracht werden. Es ist auch denkbar, diese Bohrungen versetzt anzuordnen,
so daß der Haken 32, 33 mit dem Wandhalter 35 flächig mit dem Bauwerk 25 verbunden
wird.
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Die Länge des Querträgers 34 bestimmt den Abstand zwischen Rückseite
47 des Bauelementes 2 und der Außenfläche 26 des Bauwerkes 25. Der senkrechte Teil
7 des Hakens 32, 33 wird in den durch den Rücksprung 21, 22 gebildeten Spalt 17
eingeführt. Zur Stabilisierung bzw. Verfestigung der Oberfläche ist auch die Rückseite
47 des Bauelemetites härtend behandelt. luch bei dem in Fig. 2 gezeigten Abstand
zwischen Rückseite 47 und Außenfläche 26 hat die Wandverkleidung eine ausreichende
Stabilität, da jedes Bauelement 2, 5, 52 über Nut und Feder dauerhaft miteinander
verbunden ist.
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Die Außenfläche 49 des Bauelementes 2, 50, 52 ist der Witterung, insbesondere
der Feuchtigkeit, ausgesetzt.
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Ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich der Verbindung der
einzelnen Bauelemente wird aucn dadurch erschwert bzw. verhindert, daß die Fläche
45 geneigt ausgebildet ist, so daß das Ablaufen des Wassers begünstigt wird. Die
Breite der Feder 16 ist so zu wählen, daß keine Aufbeulungen entstehen können.
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Als Material für die erfindungsgemäß zu einer Wandverkleidung 1 zusammenzufügenden
Bauelemente 2, 50, 52 kann sowohl naturfarbener oder eingefärbter PU-Schaum, Kunststein
oder ähnliche Materialien mit niedriger Wärmedurchgangszahl verwendet werden. Es
ist auch denkbar, die Außenfläche 49 der Bauelemente 2, 50, 52 nach der Endmontage
mit einer gesonderten Beschichtung zu versehen. Ebenso können die einzelnen Bauelemente
2, 50, 52 bereits vorgefertigt mit einer entsprechenden Beschichtung montiert werden.
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Für die Fensterbacken derartiger Bauwerke 25 können dünnere Elemente,
z.B. ohne Aussparungen od-er mit Aussparungen eines geringeren Durchmessers verwendet
werden Die Stärke der Profilieruna 48 kann den Gegebenheiten entsprechend gewählt
werden.