DE2831033A1 - Schaltungsanordnung zur steuerung des eine spule durchfliessenden stromes, insbesondere fuer einen fernsehempfaenger - Google Patents
Schaltungsanordnung zur steuerung des eine spule durchfliessenden stromes, insbesondere fuer einen fernsehempfaengerInfo
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Description
Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN
Dr. re r. η at. W. KÖRBER
Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS
D-8000 MÖNCHEN 22 Steinsdorfstraße 10
<§> (089) * 29 66 84
14. Juli 1978
SONY CORPORATION
7-35 Kitashinagawa 6-chome
Shinagawa-ku Tokio, Japan
Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spule
durchfließenden Stromes, insbesondere für einen Fernsehempfänger
g09885/0Ö74
Di ρ I.-I ng. H. MITSCHERLICH
Dipi.-Ing. K. GUNSCHMANN
PATENTANWÄLTE
D-8000 MÜNCHEN 2 2
Steinsdorfstraße 10
0S1 (089) * 29 66 84
Die Erfindung bezieht sich generell auf eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spule durchfließenden Stromes
und insbesondere auf eine verbesserte Stromsteuerschaltung
für die Horizontal-Ablenkspule eines Fernsehempfängers.
In einem Fernsehempfänger wird der Elektronenstrahl in
einer Kathodenstrahlröhre elektromagnetisch mittels eines Ablenkjoches abgelenkt, welches den Hals des Röhrenkolbens bzw. Kathodenstrahlröhrenkolbens umgibt. Dabei sind Ablenkschaltungen vorgesehen, durch die eine zyklische Veränderung der Ströme erfolgt, die in den Wicklungen des Ablenkjoches fließen, so daß die resultierenden elektromagnetischen Felder den Elektronenstrahl oder die Elektronenstrahlen unter Bildung eines Rasters auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre ablenken. In den meisten Fällen ist es erwünscht, daß ein derartiges Raster eine rechteckige Form besitzt. Im Zuge des Abtastens bzw. Beschreibens der Schirmbildfläche der Kathodenstrahlröhre durch den Elektronenstrahl treten jedoch verschiedene Verzerrungen auf, die eine Abweichung der Konfiguration des Rasters von der erwünschten Rechteckform hervorrufen. Eine Form der Rasterverzerrung ist die sogenannte Seitenkissenverzerrung, die sich hauptsächlich aus
der physikalischen Geometrie des Ablenksystems ergibt. Eine derartige Kissenverzerrung ist als unerwünschte Verzerrung bekannt. Es sind bereits viele Anordnungen vorgeschlagen
worden, um diese Verzerrung zu korrigieren oder zu kompensieren.
einer Kathodenstrahlröhre elektromagnetisch mittels eines Ablenkjoches abgelenkt, welches den Hals des Röhrenkolbens bzw. Kathodenstrahlröhrenkolbens umgibt. Dabei sind Ablenkschaltungen vorgesehen, durch die eine zyklische Veränderung der Ströme erfolgt, die in den Wicklungen des Ablenkjoches fließen, so daß die resultierenden elektromagnetischen Felder den Elektronenstrahl oder die Elektronenstrahlen unter Bildung eines Rasters auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre ablenken. In den meisten Fällen ist es erwünscht, daß ein derartiges Raster eine rechteckige Form besitzt. Im Zuge des Abtastens bzw. Beschreibens der Schirmbildfläche der Kathodenstrahlröhre durch den Elektronenstrahl treten jedoch verschiedene Verzerrungen auf, die eine Abweichung der Konfiguration des Rasters von der erwünschten Rechteckform hervorrufen. Eine Form der Rasterverzerrung ist die sogenannte Seitenkissenverzerrung, die sich hauptsächlich aus
der physikalischen Geometrie des Ablenksystems ergibt. Eine derartige Kissenverzerrung ist als unerwünschte Verzerrung bekannt. Es sind bereits viele Anordnungen vorgeschlagen
worden, um diese Verzerrung zu korrigieren oder zu kompensieren.
Eine vorgeschlagene Anordnung zur Korrektur oder Kompensation
der Kissenverzerrung umfaßt die Modulation der an die
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Horizontal-Ablenkschaltung des Fernsehempfängers abgegebenen
Speisespannung mit Hilfe eines parabolisch verlaufenden Signals,
welches mit einer Wiederholungsrate auftritt, die gleich
der Vertikal- oder Bildwechselfrequenz eines Bildsignals ist, so daß der Horizontal-Ablenkstrom durch ein derartiges parabolisch
verlaufendes Signal moduliert wird. Üblicherweise wird ein veränderbares Impedanzelement in der Form eines
Transistors in Reihe zu dem Speisespannungsweg geschaltet,
um die gewünschte Modulation der an die Horizontal-Ablenkschaltung abgegebenen Speisespannnung zu bewirken. In einem
derartigen Fall zeigt sich ein relativ hoher Leistungsverbrauch oder -verlust in dem Transistor. Wenn die Hochspannung,
die an die Anode der Kathodenstrahlröhre abzugeben ist, von der Sekundärwicklung eines Zeilentransformators erhalten wird
und wenn die Speisespannung an die Horizontal-Ablenkschaltung
über eine Primärwicklung eines derartigen Zeilentransformators abgegeben wird, dann ändert sich überdies die Modulation
der Speisespannung durch das parabolisch verlaufende
Signal mit der Vertikal-Frequenz, was dazu führt, daß die von der betreffenden Sekundärwicklung erhaltene Hochspannung oder
Anodenspannung sich ebenfalls mit der Vertikal-Frequenz parabolisch ändert, so daß eine konstante Anodenspannung nicht
erhalten werden kann. Die sich ergebende Änderung in der Anodenspannung ruft eine entsprechende Änderung oder Veränderung
in der Helligkeit des auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre angezeigten Bildes hervor. Um eine
konstante Hochspannung oder Anodenspannung zu erhalten, ist
es daher erforderlich, eine Hochspannungs-Erzeugerschaltung vorzusehen, die unabhängig von der Horizontal-Ablenkschaltung
ist, und zwar in dem Fall, daß die oben beschriebene Anordnung zur Korrektur der Seitenkissenverzerrung verwendet
wird.
Bei einer anderen Anordnung, die für eine dynamische Korrektur der Seitenkissenverzerrung vorgesehen ist, ist eine sättigbare
Drossel in Reihe mit der Horizontal-Ablenkspule oder
-wicklung geschaltet, wobei die Reaktanz oder Induktivität
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der sättigbaren Drossel durch das parabolisch verlaufende Signal mit der Vertikal-Frequenz derart moduliert wird, daß
der Horizontal-Ablenkstrom durch ein derartiges parabolisches
Signal moduliert wird. Hauptsächlich aufgrund der Kennlinie der sättigbaren Drossel wird jedoch die Linearität des
die Horizontal-Ablenkspule durchfließenden Horizontal-Ablenkstroms
verzerrt. Wenn die Hochspannung oder Anodenspannung von der Sekundärwicklung des Zeilentransformators
abgenommen wird, der mit seiner Primärwicklung zu dem Speise spannungsweg der Horizontal-AbIeitschaltung in Reihe geschaltet
ist, dann bewirkt ferner die Änderung der Induktivität, welche die Rücklauf-Resonanzfrequenz bestimmt, und damit
die Änderung der Impulsbreite des Rücklaufimpulses, daß sich
die von der Sekundärwicklung des Zeilentransformators abnehmbare Hochspannung parabolisch mit der Vertikal-Frequenz
ändert, und zwar wie bei der zuerst beschriebenen bekannten Anordnung.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spule durchfließenden Stromes zu schaffen, wobei diese Schaltungsanordnung
die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik vermeiden soll.
Überdies soll die neu zu schaffende verbesserte Schaltungsanordnung
insbesondere den die Horizontal-Ablenkspule eines Fernsehempfängers oder dgl. durchfließenden Strom zu steuern
gestatten.
Außerdem soll die neu zu schaffende verbesserte Schaltungsanordnung
den die Horizontal-Ablenkspule eines Fernsehempfängers durchfließenden Strom derart zu steuern gestatten, daß die
sogenannte Seitenkissenverzerrung des Rasters korrigiert oder kompensiert wird.
Außerdem soll die neu zu schaffende verbesserte Schaltungsanordnung
zur Steuerung des die Horizontal-Ablenkspule eines
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Fernsehempfängers durchfließenden Stromes so ausgebildet werden, daß die Linearität des Horizontal-Ablenkstroms nicht
verzerrt ist.
Darüber hinaus soll eine verbesserte Korrekturschaltung zur Korrektur einer Seitenkissenverzerrung geschaffen werden, wobei
diese Schaltung lediglich einen relativ geringen Leistungsverbrauch verursachen soll.
Ferner ist eine verbesserte Korrekturschaltung zur Korrektur einer Seitenkissenverzerrung zu schaffen, wobei diese Korrekturschaltung
eine Hochspannung, wie sie für die Abgabe an die Anode einer Kathodenstrahlröhre erforderlich ist, von der
Horizontal-Ablenkschaltung zu erhalten ermöglichen soll, ohne
dabei durch das für die Korrektur der Kissenverzerrung benutzte
parabolische Signal beeinflußt zu werden.
Schließlich soll eine verbesserte Stromsteuerschaltung geschaffen
werden, durch die die Größe des Rasters in der horizontalen Ricntung stabilisiert oder konstant gemacht wird,
und zwar ungeachtet der Tatsache, daß in dem ülektronenstrahlstrom
oder in der Anodeηspannung der Kathodenstrahlröhre
Schwankungen auftreten.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebene .Erfindung.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spule, wie die Horizontal-Ablenkspule
eines Fernsehempfängers, durchfließenden Stromes geschaffen. Dabei ist ein erster Schaltkreis vorgesehen, der einen ersten
Schalttransistor und eine erste Dämpfungsdiode in Parallelschaltung zu einem ersten Resonanzkreis enthält, umfassend
einen ersten Kondensator und die betreffende Spule, deren sie durchfließender Strom zu steuern ist. Ferner ist ein zweiter
Schaltkreis mit einem zweiten Schalttransistor und einer zweiten Dämpfungsdiode in Parallelschaltung zu einem zweiten
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Resonanzkreis vorgesehen, der einen zweiten Kondensator und
eine zweite Spule umfaßt. Außerdem ist ein Ladekondensator in einem gemeinsamen Stromweg für die beiden Schaltkreise
vorgesehen. Dabei werden zwei Schaltsignale, nämlich ein erstes Schaltsignal und ein zweites Schaltsignal, derselben
Frequenz, beispielsweise mit der Horizontal-Frequenz eines
Bildsignals, den beiden Schalttransistoren zugeführt. Die Phasendifferenz zwischen derartigen Schaltsignalen wird dabei
derart gesteuert, daß die Spannung an dem Ladekondensator verändert wird und damit der Strom, der durch die zuerst genannte Spule fließt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die Phasendifferenz
zwischen den ersten Schaltsignalen und den zweiten Schaltsignalen durch ein parabloisches Korrektursignal variiert
oder moduliert, welches mit der Vertikal-Rate oder Frequenz eines Bildsignals auftritt, so daß der die Horizontal-Ablenkspule
durchfließende Horizontal-Ablenkstrom mit der Vertikal-Ablenkrate unter Korrektur der Seitenkissenverzerrung
parabolisch moduliert wird. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Phasendifferenz zwischen den
ersten und zweiten Schaltsignalen durch ein Signal moduliert oder geändert, welches sich in Übereinstimmung mit dem Strahlstrom oder der Anodenspannung in der Kathodenstrahlröhre
derart ändert, daß die Größe des Rasters in der horizontalen Richtung unabhängig von Änderungen im Elektronenstrahlstrom
oder in der Anodenspannung stabilisiert ist.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung einer Horizontal-Ablenkschaltung
eines Fernsehempfängers mit einer Anordnung zur Korrektur der Seitenkissenverzerrung gemäß dem Stand der
Technik.
Fig. 2 zeigt in einer Schaltungsanordnung die wesentlichen Elemente einer Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Steuerung eines Stromes, wobei diese Schaltungs-
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anordnung in Verbindung mit einer Horizontal-Ablenkschaltung eines Fernsehempfängers verwendet wird.
Fig. 3A und 3B zeigen vereinfachte Schaltungsanordnungen, die der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung äquivalent
sind.
Fig. 4a bis 4F zeigen den Verlauf von Signalen, auf die im Zuge der Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten
Schaltungsanordnung Bezug genommen wird. Fig. 5A und 5B zeigen den Verlauf von weiteren Signalen, auf
die im Zuge der Erläuterung der Arbeitsweise der einen Strom steuernden Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung Bezug genommen
wird.
Fig. 5C bis 5F zeigen zusätzliche Ersatzschaltungen, auf die
im Zuge der Erläuterung der Erfindung Bezug genommen wird. Fig. 6a bis 6g zeigen in zusätzlichen Diagrammen den Verlauf
von Signalen, auf die im Zuge der Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung hinsichtlich
anderer Phasenbeziehungen der Schaltsignale Bezug genommen wird.
Fig. 7 veranschaulicht in einem Kurvendiagramm die Abhängigkeit zwischen der Phasenbeziehung der Schaltsignale und der
Spannung an einem Ladekondensator, der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 enthalten ist.
Fig. 8A und 8B zeigen den Verlauf von Strömen, die durch Spulen der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung
fließen.
Fig. 9A, 9B und 9C veranschaulichen den Verlauf von Spannungsimpulsen, die an der Primärwicklung eines Zeilentransformators
in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 bei den betreffenden Phasenbeziehungen der Schaltsignale auftreten.
Fig. 1OA bis 1OH, Fig. 11A bis 11B und Fig. 12A bis 12H zeigen den Verlauf von Signalen, auf die im Zuge der Erläuterung
der Arbeitsweise einer Schaltungsanordnung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung Bezug genommen wird.
Fig. 13 zeigt in einer der Fig. 7 ähnlichen Ansicht die entsprechende Beziehung für die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung.
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Fig. 14 zeigt in einem detaillierten Schaltungsplan eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 15 und 16 veranschaulichen in Ersatzschaltbildern entsprechend
dem Ersatzschaltbild gemäß Fig. 3B zusätzliche Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 17 veranschaulicht in einem Schaltplan eine noch weitere
Ausführungsform der Erfindung, bei der die Speisespannung
stabilisiert ist.
In Fig. 1 ist eine existierende Schaltungsanordnung gezeigt, mit deren Hilfe die Seitenkissenverzerrung des Rasters in
einem Fernsehempfänger korrigiert wird. Diese Schaltungsanordnung enthält einen Oszillator 1, der einen Steuerimpuls
oder ein Steuersignal Sa mit der Horizontal- oder Zeilenfrequenz eines Fernsehsignals erzeugt. Das Steuersignal Sa wird der
Basis eines Schalttransistors Qa in einer Horizontal-Ablenkschal tung zugeführt, die ferner eine Horizontal-Ablenkspule Li,
eine auch als Zeilendiode bezeichnete Dämpfungsdiode 5» einen Resonanzkondensator 4 und einen S-Formungs-Kondensator 5 enthält.
Eine Speisegleichspannung wird von einer Spannungsquelle
7 an die Horizontal-Ablenkspule L1 über eine Spule 6a abgegeben, die die Primärwicklung eines Zeilentransformators 6
ist. Ein als veränderbare Impedanz wirkender Steuertransistor Qb ist mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke in Reihe liegend
in den Speisespannungsweg eingefügt. Der Basis des Steuertransistors Qb wird ein parabolisch verlaufendes Korrektursignal
Sp mit einer Wiederholungsrate bzw. -frequenz zugeführt, die gleich der Vertikal-Ablenkrate oder -Frequenz des
Fernsehsignals ist, so daß die Speisespannung durch das Korrektursignal
Sb moduliert ist. Außerdem ist der die Spule L1 durchfließende Horizontal-Ablenkstrom einer entsprechenden
parabolischen Modulation mit der Vertikal-Ablenkrate ausgesetzt, und zwar zur Korrektur der Seitenkissenverzerrung des
Rasters.
Obwohl die zuvor beschriebene bekannte Anordnung eine wirksame Korrektur der Seitenkissenverzerrung des Rasters bewirkt, ist
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darauf hinzuweisen, daß in dem Steuertransistor Qb ein relativ hoher Leistungsverlust auftritt, und zwar aufgrund der Tatsache,
daß der betreffende Steuertransistor als veränderbares Impedanzelement in Reihe mit dem Speisespannungsweg liegend
zur Modulation der Speisespannung verwendet wird. Wenn ein
von der Sekundärwicklung 6b des Zeilentransformators 6 erhaltener Hochspannungsimpuls mittels einer Gleichrichterschaltung
8 gleichgerichtet wird, um beispielsweise an einem Ausgangsanschluß 9 eine Hochspannung HV für die Abgabe an die
Anode der Kathodenstrahlröhre in dem Fernsehempfänger bereitzustellen, dann ändert sich eine derartige Hochspannung HV
überdies mit der Vertikal-Ablenkrate parabolisch, da nämlich die an die Primärwicklung 6a des Zeilentransformators abgegebene
Speisespannung durch das Korrektursignal Sp moduliert
wird. Demgemäß kann eine konstante Hochspannung von der Sekundärwicklung 6b des Zeilentransformators 6 mit Hilfe der in
Fig. 1 dargestellten bekannten Horizontal-Ablenkschaltung nicht erhalten werden.
In Fig. 2 ist die Anwendung der vorliegenden Erfindung bei einer Schaltungsanordnung 10 zur Korrektur der Kissenverzerrung bei einem Fernsehempfänger veranschaulicht. Bei der
betreffenden Schaltungsanordnung sind eine erste Spule L1,
eine zweite Spule L2 und ein Kondensator 12 in Reihe geschaltet.
Ferner sind ein erster Schalttransistor Q1 und ein zweiter Schalttransistor Q2 miteinander in Reihe geschaltet, und
parallel zu jedem dieser Transistoren liegt eine erste Zeilen- bzw. Dämpfungsdiode 13a bzw. eine zweiten Zeilen- bzw.
Dämpfungsdiode 13b. Die Dämpfungsdioden 13a und 13b sind ferner als miteinander in Reihe geschaltet dargestellt; sie
sind ferner einem ersten Resonanzkondensator 14a bzw. einem
zweiten Resonanzkondensator 14b parallelgeschaltet. Dabei sind diese Kondensatoren 14a und 14b miteinander in Reihe geschaltet.
Ein Verbindungspunkt 1 zwischen den Spulen L1 und L2 ist über einen Ladekondensator 11 an einem Verbindungspunkt
zwischen dem Emitter des Schalttransistors Q1 und dem Kollektor des Schalttransistors Q2 angeschlossen. Der Emitter des
Schalttransistors Q2 und die der Spule L2 abgewandte Belegung
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des Kondensators 12 liegen an Masse bzw. Erde, Eine Speisespannung
squelle 18 ist über eine Primärwicklung 16a eines
Zeilentransformators 16 an dem Kollektor des Transistors Q1
und an der Spule L1 angeschlossen, die die Horizontal-Ablenkspule
eines Fernsehempfängers ist und die der Spule L1 gemäß Fig. 1 entspricht. Der Zeilentransformator 16 weist, wie dies
dargestellt ist, eine Sekundärwicklung 16b auf, die an einer Gleichrichterschaltung 8 angeschlossen ist, um an einem Ausgangsanschluß
9 eine Hochspannung abzugeben bzw. zu erhalten. Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 wird ferner der Horizontal-Steuerimpuls
Sä von dem Oszillator 1 der Basis des ersten Schalttransistors Q1 und außerdem einer Phasenmodulationsschaltung
20 zugeführt, in der die Phasenlage des Steuerimpulses Sa durch das parabolische Korrektursignal Sp moduliert
wird, welches mit der Vertikal-Ablenkrate wiederholt auftritt. Das sich ergebende Ausgangssignal Sb der Phasenmodulationsschaltung
20 wird an die Basis des zweiten Schalttransistors Q2 abgegeben. Demgemäß werden die Schalttransistoren
Q1 und Q2 durch Schaltsignale oder Schaltimpulse Sa bzw.
Sb geschaltet, die dieselbe Frequenz besitzen (die Horizontal-Ablenkfrequenz
des Bildsignals) und die mit unterschiedlicher Phasenlage auftreten. Die Phasendifferenz zwischen den Signalen
Sa und Sb wird dabei durch das Korrektursignal Sp gesteuert.
Da das mit der Speisespannungsquelle 18 verbundene Ende der
Primärwicklung 16a und die mit der Spule L2 verbundene Belegung
des Kondensators 12 als auf dem gleichen Potential bezogen auf Gleichspannung - das ist die Speisespannung der
Spannungsquelle 18 - liegend betrachtet werden können, können
derartige Schaltungspunkte in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 als miteinander verbunden betrachtet werden, wie dies
in der vereinfachten Ersatzschaltung gemäß Fig. 3A der Fall ist. Die Ersatzschaltung gemäß Fig. 3A kann ferner zu der
Ersatzschaltung gemäß Fig. 3B vereinfacht werden, gemäß der die die Spulen L1 und L2 durchfließenden Ströme den Strömen
entsprechen, die durch die Spulen bei der Schaltungsanordnung
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gemäß Fig. 2 fließen. Demgemäß wird die Arbeitsweise der zur
Kissenentzerrung führenden Korrekturschaltungsanordnung gemäß Fig. 2 nachstehend unter Bezugnahme auf die Ersatzschaltung
gemäß Fig. 3B beschrieben.
Die an die Basen der Schalttransistoren Q1 und Q2 abgegebenen
Schaltsignale Sa bzw. Sb sind annahmegemäß Rechtecksignale, die mit der Horizontal-Ablenkrate oder -Frequenz des Bildsignals
auftreten. Die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb beträgt zu einem bestimmten Zeitpunkt in
jedem Vertikal-Intervall der Bildsignale gleich Θ, wie dies in Fig. 4a und 4B veranschaulicht ist. Jedesmal, wenn der
Schalttransistor Q1 auf das Auftreten der Rückflanke oder der abfallenden Flanke des Schaltsignals Sa in den nichtleitenden
Zustand überführt wird oder ausgeschaltet wird, tritt ein Spannungsimpuls P1 (Fig. 4C) an der Ablenkspule L1 auf.
Aufgrund des Auftretens des Spannungsimpulses P1 fließt ein
Strom I (Fig. 4D) durch die Ablenkspule L1. Die positiven
Anteile des in Fig.4D dargestellten Stromsignals entsprechen der durch den Pfeil I_. in Fig. 3B veranschaulichten Stromrichtung;
dieser Strom fließt hauptsächlich durch den Schalttransistor Q1. Das in Fig. 4D gezeigte Stromsignal enthält
einen Anteil i™, der kennzeichnend ist für den Strom, der
durch den Schalttransistor Q1 fließt, und einen Anteil I^,
der kennzeichnend ist für einen Dämpfungs-Strom, der - wie in
Fig. 3B angedeutet - in entgegengesetzter Richtung zur Richtung des Stromes i,M fließt, welcher durch den Transistor Q1
fließt. Der durch die gestrichelte Linie in Fig. 4D angedeutete Anteil des Signals kennzeichnet einen Resonanzstrom
Xp1, der in der geschlossenen Schleife, bestehend aus der
Ablenkspule L1 und dem Resonanzkondensator 14a,für den Fall
fließt, daß der Schalttransistor Q1 sich im nichtleitenden Zustand
befindet. Wie an sich bekannt, würde bei Fehlen der Dämp fungs diode 13a der Resonanzstrom ip<. als Überschwingstrom
weiter fließen. Aufgrund der Leitfähigkeit der Dämpfungsdiode 13a tritt der Resonanzstrom ip1 jedoch lediglich
während einer Halbperiode auf, und danach wird er durch
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"τ
einen Dämpfungsstrom iQ1 ersetzt.
In entsprechender Weise wird dann, wenn der Schalttransistor
Q2 durch die jeweilige Rückflanke oder Abfallflanke des
Schaltsignals Sb nicht_!eitend gemacht oder ausgeschaltet
wird, ein Spannungsimpuls P2 (Fig. 4E) an der Sekundärwicklung bzw. -spule L2 auftreten. Infolgedessen fließt ein
Strom IL2 (Fig· 4F) mit einem entsprechenden Verlauf, wie ihn
der Strom IL1 besitzt, durch die Spule L2. Demgemäß ist der
Verlauf des Stromes IL2 (Fig. 4F) so dargestellt, daß er
Teile umfaßt, die einen Transistorstrom i„„, einen Dämpfungsstrom iD2 und einen Resonanzstrom ip2 umfassen.
Die Auswirkung der die Ablenkspule L1 und L2 durchfließenden Ströme IL1 bzw. IL2 hinsichtlich der Ladung des Kondensators
11 wird nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 5A betrachtet, in der der Verlauf der Ströme IL1 und IL2 (Fig. 4D und 4F) veranschaulicht
ist, die einander überlagert sind. Dabei dürfte ersichtlich sein, daß innerhalb der Periode oder Zeitspanne
von ti bis t2 ein Dämpfungsstrom i^ durch die Spule L1
fließt und daß ein Transistorstrom i„,2 durch die Spule L2
fließt. Diese beiden Ströme i^., und i^ fließen durch den
Kondensator 11 in der Richtung, daß dieser Kondensator geladen wird, wobei die in Fig. J5B angegebene Polarität angenommen
sei. Demgemäß wird der Kondensator 11 während der
Zeitspanne ti bis t2 durch die beiden Ströme I und Ix2 geladen.
Die an dem Kondensator 11 während einer derartigen Zeitspanne ti bis t2 liegende Ladespannung ist proportional
dem zwischen den betreffenden Spannungen liegenden schraffierten Bereich gemäß Fig. 5A. Dabei handelt es sich um den integrierten
Wert des durch den Kondensator 11 innerhalb der Zeitspanne ti bis t2 fließenden Stromes.
Während der nächsten Zeitspanne von t2 bis t3 ist der die Spule L1 durchfließende Strom gegeben durch den Transistorstrom
im-j» da der Schalttransistor Q1 zum Zeitpunkt t2 leitend
gemacht oder eingeschaltet wird. Der die Spule L2 durch-
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fließende Strom ist der Resonanzstrom ip2, der in der durch
den Pfeil b in Fig. 3B angegebenen Richtung fließt. Demgemäß kann innerhalb der Zeitspanne t2 bis t3 die Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 3B in der aus Fig. 5C ersichtlichen Weise
umgezeichnet werden, und zwar zur Berücksichtigung der die Spulen L1 und L2 durchfließenden Ströme. Wie aus Fig. 5C deutlicht
hervorgeht, fließen die Ströme iT1 und i 2 in entgegengesetzten
Richtungen bezogen auf den Kondensator 11, wobei der Strom ip2 größer ist als der Strom im., innerhalb der
Zeitspanne t2 bis t3, wie dies in Fig. 5A veranschaulicht ist. Demgemäß fließt ein resultierender Strom oder Differenzstrom
(ip2 ~ i^-i) durch den Kondensator 11 in Richtung des
Stromes ip2· Obwohl die Ströme i™ und ip2 beide durch voll
ausgezogene Linien in Fig. 5C als den Kondensator 11 durchfließende
Ströme dargestellt sind, fließt tatsächlich lediglich der Differenzstrom (ip2 - im-j) durch den Kondensator 11,
und der Transistor strom im., fließt durch den Kondensator 14b,
wie dies in Fig. 5C durch die gestrichelte Linie dargestellt ist.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Differenzstrom (ip2 - i™)
vollständig durch den Kondensator 14b unä Jäle Spule L2 fließt.
Da der Kondensator 11 einen Kapazitätswert besitzt, der
wesentlich größer ist als der des Kondensators 14b, ist die
Impedanz des Kondensators 11 wesentlich geringer als die des Kondensators 14b. Eß/mgemäß ist die aufgrund des Fließens des
Stromes (ip2 ~ imi) vorhandene Ladespannung des Kondensators
11 wesentlich geringer als die Ladespannung an dem Kondensator
14b. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß der Kondensator 11 hinsichtlich der Ladespannung während der Zeitspanne
t2 bis t3 als ungeladen betrachtet werden kann.
Während der nächsten Zeitspanne von t3 bis t4 ist der die Spule L1 durchfließende Strom noch der Transistor strom i™,
und der die Spule L2 durchfließende Strom ist der Resonanzstrom ip2» der in entgegengesetzter Richtung zu dem Resonanzstrom
ip2 während der früheren Zeitspanne t2 bis t3 fließt.
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ORIGINAL INSPECTED
Zum Zwecke der Betrachtung der Ströme, die während der Zeitspanne t3 Ms t4 durch die SpulenL.1 und L2 fließen, kann demgemäß
die in Fig. 3B dargestellte Schaltungsanordnung ferner
vereinfacht werden oder so umgezeichnet werden, wie dies in Fig» 5D der Fall ist. Dabei sind die Ströme iT1 und ip2 so
angedeutet, daß sie durch den Kondensator 11 in derselben Richtung fließen, bei der es sich um die Entladerichtung
handelt. Demgemäß zeigen innerhalb der Zeitspanne von t3
bis t4 die Ströme imv] und ip_ keinerlei Neigung, sich einander
aufzuheben; sie können so betrachtet werden, als würden sie beide durch den Kondensator 11 fließen, wie dies durch
voll ausgezogene Linien in Fig. 5D veranschaulicht ist. In diesem Fall wird der Kondensator 11 durch den Strom i^ entladen,
wobei jedoch der Strom i nicht in der Weise wirkt, daß er den Kondensator 11 entlädt, und zwar aufgrund der zuvor
erwähnten Tatsache, daß der Kapazitätswert des Kondensators 11 wesentlich größer ist als der des Kondensators 14b.
Demgemäß ist innerhalb der Zeitspanne zwischen den Zeitpunkten t3 und t4 die Entladespannung des Kondensators 11 dem
schraffierten Bereich proportional, der in Fig. 5A zwischen den betreffenden Zeitpunkten angedeutet ist.
Während der nächsten Zeitspanne von t4 bis t5·fließt der
Transistorstrom i™ weiter durch die Spule L1, und der die
Spule L2 durchfließende Strom ist der Dämpfungsstrom i^» ^nd·
zwar aufgrund der Tatsache, daß die Zeilen- bzw. Dämpfungsdiode 13b durch die Spannung an dem Resonanzkondensator 14b
eingeschaltet bzw. in den leitenden Zustand überführt ist. Die beiden Ströme i^. und iD2 fließen durch den Kondensator
11 in derselben Richtung, um den betreffenden Kondensator zu entladen. Demgemäß wird der Kondensator 11 innerhalb der
Zeitspanne zwischen den Zeitpunkten t4 und t5 durch eine Spannung entladen, die dem schraffierten Bereich zwischen den
betreffenden Zeitpunkten in Fig. 5A proportional ist.
Während der nächsten Zeitspanne von t5 bis t6 ist der die
Spule L1 durchfließende Strom der Resonanzstrom Ip1, da der
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Transistor Q1 zum Zeitpunkt t5 in den nichtleitenden Zustand
überführt oder abgeschaltet worden ist. Der die Spule L2 während der Zeitspanne von t5 bis t6 durchfließende Strom
ist noch der Dämpfungsstrom iß2. Wie in Fig. 5E angedeutet,
fließt während der Zeitspanne von t5 bis t6 der Resonanzstrom ip. in derselben Richtung, in der der Transistorstrom
irj,^ fließt, so daß die beiden Ströme ipi und iD2 durch den
Kondensator 11 in derselben Richtung fließen und den Kondensator 11 entladen. Da der Kapazitätswert des Kondensators
wesentlich höher ist als der des Kondensators 14a, wird der
Kondensator 11 lediglich durch den Dämpfungsstrom iQ2 entladen.
Demgemäß ist die Entladespannung des Kondensators 11 proportional dem in Fig. 5A dargestellten schraffierten Bereich
zwischen den Zeitpunkten t5 und t6.
Während der End-Zeitspanne des Zyklus, d.h. vom Zeitpunkt t6 bis zum Zeitpunkt t7, ist der die Spule L1 durchfließende
Strom weiterhin der Resonanzstrom ip«»» der während der Zeitspanne
von t5 bis t6 einer Umkehrung seiner Richtung unterzogen wird. Der die Spule L2 durchfließende Strom ist noch
der Dämpfungsstrom i^p. Demgemäß fließen, wie dies in Fig.5F
veranschaulicht ist, die Ströme ip/. und iß2 in entgegengesetzter
Richtung bezogen auf den Kondensator 11. Wie aus Fig. 5A klar hervorgeht, ist der Strom ipi größer als der
Strom iD2 während der Zeitspanne von t6 bis t7. Demgemäß
fließt der Differenzstrom (ipi - iD2) durch den Kondensator
in der Richtung, daß der betreffende Kondensator geladen wird. Tatsächlich fließt der Dämpfungsstrom iD2 nicht durch den
Kondensator 11, sondern vielmehr durch den Resonanzkondensator
14a, wie dies durch die gestrichelte Linie in Fig. 5F angedeutet
ist. Der den Kondensator 11 während der Zeitspanne von t6 bis t7 tatsächlich durchfließende Strom ist dabei
lediglich ein Teil des ResonanzStroms ipi» der durch den
Resonanzkondensator 14a fließt. Die Ladespannung des Kondensators
11 aufgrund eines derartigen Teiles des Resoanzstromes ip^ ist nahezu vernachlässigbar. Demgemäß kann während
der Zeitspanne von t6 bis t7 die Spannung am Kondensator 11 als unverändert betrachtet werden.
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- se--
Wenn die Phasendifferenz θa zwischen den Schaltsignalen Sa
und Sb aufrechterhalten wird, dann werden die vorstehenden Vorgänge in aufeinanderfolgenden Zeitspanne von ti bis t7
zyklisch wiederholt. Innerhalb jedes Zyklus wird der Kondensator 11 während der Zeitspanne ti bis t2 geladen und während
der Zeitspannen von ±3 bis t4, von t4 bis t5 und von t5 bis t6
entladen. Wie aus Fig. 5A ersichtlich ist, werden dann, wenn der Kondensator 11 auch während jeder der Zeitspannen von t2
bis t3 iind von t6 bis t7 entladen worden ist, wie dies durch
die entsprechend schraffierten Bereiche in Fig. 5A veranschaulicht ist, die Ladespannung und die Entladespannung am
Kondensator 11 während jedes Arbeitszyklus gleich sein. Der Kondensator 11 wird jedoch während der Zeitspannen von- t2
bis t3 und von t6 bis t7 tatsächlich nicht entladen, so daß
die Ladespannung größer ist als die Entladespannung für jeden
vollständigen Zyklus, und zwar um eine Spannung, die proportional den schraffierten Bereichen zwischen den Zeitpunkten
t2 und t3 und den Zeitpunkten t6 und t7 gemäß Fig. 5A ist. Aufgrund einer derartigen Spannungsdifferenz zwischen der
Ladespannung und der Entladespannung des Kondensators 11
nimmt die Spannung am Kondensator 11 von der Ausgangsspannung E/2 zu (wobei E die Gleichspannung der Speisespannungsquelle
18 bedeutet).
Im Anfangszustand, d.h. dann, wenn am Kondensator 11 eine Spannung von E/2 liegt, sind die Spitzenwerte der die Spulen
L1 und L2 durchfließenden Ströme gleich, sofern die Spulen L1 und L2 gleiche Induktivitätswerte besitzen. Dies ergibt sich
aufgrund der Tatsache, daß die Speisespannung für den Schaltkreis,
der die Spule L1 und den Transistor Q1 umfaßt, die Spannung am Kondensator 11 ist, nämlich E/2, während die
Speisespannung für den anderen Schaltkreis, der die Spule L2 und den Schalttransistor Q2 umfaßt, die Spannungsdifferenz
zwischen der Spannung der Spannungsquelle 18 und der Spannung
am Kondensator 11 ist, nämlich die Speisespannung (E-E/2) oder E/2. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß bei Annahme
von gleichen Induktivitätswerten bei den Spulen L1
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und L2 im Anfangszustand - bei dem die Spannung am Kondensator
11 gegeben ist durch E/2 - die Spitzenwerte der die Spulen L1 und L2 durchfließenden Ströme I^ und I2 gleich sind,
und zwar aufgrund der Tatsache, daß die Speisespannungen für
die beiden Schaltkreise ebenfalls gleich sind.
Wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb gegeben ist durch Ga, und zwar mit dem Ergebnis, daß die
Spannung am Kondensator 11 größer wird als E/2 beispielsweise, dann wird die Spannung am Kondensator 11 zu E/2 + a, wobei
a eine positive Spannung bedeutet, die proportional dem schraffierten Bereich zwischen den Zeitpunkten t2 und t3 und
zwischen den Zeitpunkten t6 und t7 in Fig. 5A ist. Die Speisespannung für den den Transistor Q1 umfassenden Schaltkreis
wird zu E/2 +a, und die Speisespannung für den anderen Schaltkreis,
der den Schalttransistor Q2 umfaßt, wird zu E/2 -a. Demgemäß werden, wie dies in Fig. 5B veranschaulicht ist, die
Spitzenwerte der Ströme IL1 und IL2 gleich. Dies bedeutet,
daß der Spitzenwert des Stromes IL1 zunimmt und daß der
Spitzenwert des Stroms IL2 abnimmt. Dies hat zur Folge, daß
die Ladespannung und die Entladespannung des jeweiligen Zyklus
gleich werden und daß dadurch die Spannung am Kondensator 11 auf E/2 + a stabilisiert wird. Mit anderen Worten ausgedrückt
heißt dies, daß dann, wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb gegeben ist durch öa, wie dies in
Fig. 4A und 4B veranschaulicht ist, die Spannung am Kondensator 11 um einen Wert a von der Anfangsspannung E/2 ansteigt,
und daß der die Spule L1, d.h. die Horizontal-Ablenkspule, durchfließende Strom um einen Betrag zunimmt, der der
Spannungszunähme a entspricht.
Die Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten und in Fig. 3B in vereinfachter Form dargestellten Schaltungsanordnung gemäß
der Erfindung wird nunmehr für den Fall betrachtet werden, daß die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa
und Sb auf den Wert 9b erhöht wird (wobei ©b größer ist als
Qa), wie dies in Fig. 6A und 6B veranschaulicht ist. Wie
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zuvor fließen die Ströme I,- und IL2 (Fig. 6C) durch die
Spulen L1 und L2 auf das Auftreten der Schaltsignale Sa bzw. Sb hin. Wie in Fig. 6C veranschaulicht, wird der Kondensator
11 insbesondere durch die Ströme L. und I^ 2 während der Zeitspanne
von ti bis t4 geladen, und die Ladespannung des Kondensators
11 ist dem schraffierten Bereich proportional, der in
Fig. 6C zwischen dem Zeitpunkt ti und t4 erscheint. Während
der folgenden Zeitspanne von t4 bis t7 wird der Kondensator 11 durch die Ströme IT . und ITo entladen. Dabei ist die Ent-
Ii I iac.
lsLdespannung des Kondensators 11 dem schraffierten Bereich
proportional, der zwischen den Zeitpunkten t-4 und t7 in
Fig. 6C dargestellt ist. Wie aus Fig. 6C hervorgeht, sind die die Ladespannung bzw. die Entladespannung des Kondensators
kennzeichnenden schraffierten Bereiche gleich, wenn die Phasendifferenz
zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb gegeben ist durch 9b, so daß die Spannung am Kondensator 11 nicht geändert
wird. Die Spitzenwerte der Ströme IL1 und IL2 sind dabei
gleich. Demgemäß wird dann, wenn die Phasendifferenz gegeben
ist mit 9b, wie dies in Fig. 6A und 6B veranschaulicht
ist, die Spannung an dem Kondensator 11 auf dem Anfangsspannungswert
E/2 gehalten, und der die Spule L1 - d.h. die Horizontal-Ablenkspule - durchfließende Strom Ιγ* wird nicht
verändert.
Wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb von 9b zu 9c weiter erhöht wird, wie dies in Fig. 6D
und 6E veranschaulicht ist, dann verursachen die Schaltsignale
Sa und Sb das Fließen von Strömen I^ und IL2 durch die
Spule L1 bzw. durch die Spule L2, wie dies in Fig. 6F veranschaulicht
ist. Während der Zeitspanne von ti bis t2 fließen der Transistorstrom iT2 und der Resonanzstrom !„... in entgegengesetzten
Richtungen bezogen auf den Kondensator 11, wobei der Strom i größer ist als der Strom i_ ," so daß der
Transistorstrom iT2 tatsächlich nicht durch den Kondensator
fließt. Vielmehr fließt lediglich ein Teil des Resonanzstroms ip.j durch den Kondensator 11. Demgemäß wird während
der Zeitspanne von ti bis t2 die Spannung am Kondensator 11
809886/087*
weitgehend nicht geändert. Während der nächsten Zeitspanne von t2 bis t5 wird der Kondensator 11 durch die Ströme I^
und It ρ geladen, und die Ladespannung des Kondensators 11
ist proportional dem schraffierten Bereich, der in Fig. 6F zwischen den Zeitpunkten t2 und t5 veranschaulicht ist.
Während der nächsten Zeitspanne von t5 bis t6 fließen der Transistorstrom 1~* und der Resonanzstrom ip2 in entgegengesetzten
Richtungen bezogen auf den Kondensator 11, wobei der Strom ip2 größer ist als der Strom I^. Demgemäß fließt
der Transistorstrom i™ tatsächlich nicht durch den Kondensator
11; vielmehr fließt lediglich ein Teil des Resonanzstroms ip2 durch den Kondensator 11. Aufgrund der vorstehend
angegebenen Verhältnisse wird die Spannung am Kondensator 11 während der Zeitspanne von t5 bis t6 weitgehend nicht geändert.
Während der Endzeitspanne von t6 bis t7 wird der Kondensator 11 durch den Transistor strom i^ und durch den
Dämpfungsstrom iß2 entladen. Die Entladespannung während dieser
Zeitspanne ist dabei proportional dem in Fig. 6F zwischen den Zeitpunkten t6 und t7 dargestellten schraffierten Bereich.
Wie aus Fig. 6F ersichtlich ist, ist während jedes vollständigen Betriebszyklus der Schaltungsanordnung, d.h. während jedes
vom Zeitpunkt ti bis zum Zeitpunkt t7 sich erstreckenden Horizontal-Intervalls
die Entladespannung des Kondensators 11 größer als die Ladespannung, und zwar um den Wert, der proportional
den schraffierten Bereichen zwischen den Zeitpunkten ti und t2 und den Zeitpunkten t5 und t6 ist. Demgemäß
nimmt die Spannung am Kondensator 11 von der Anfangsspannung E/2 um die Spannungsdifferenz zwischen der Ladespannung und
der Entladespannung ab. Demgemäß wird die Speisespannung für
den die Spule L1 und den Transistor Q1 umfassenden Schaltkreis zu E/2 . und die Speisespannung für den Schaltkreis,
el
der die Spule L2 und den Transistor Q2 umfaßt, wird zu E/2+a.
Demgemäß nimmt der die Horizontal-Ablenkspule L1 durchfließende Strom IL1 von einem Anfangsstromwert aus ab, und zwar um
einen Wert, der der Spannungsdifferenz a entspricht. Der die Spule L2 durchfließende Strom I, 2 nimmt entsprechend zu, wie
dies in Fig. 6G veranschaulicht ist. Die Abnahme des
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Spitzenwertes des Stromes Ιτ . und die Zunahme des Spitzen-
LI
wertes des Stromes L^2 sind von der Art, wie dies in Fig.6G
veranschaulicht ist, daß die Ladespannung und die Entladespannung
des Kondensators 11 gleich werden. Demgemäß nimmt dann, wenn die Phasendifferenz zwischen den Sehaltsignalen Sa
un d Sb zu 9c wird, wie dies in Fig. 6D und 6ü veranschaulicht
ist, die Spannung am Kondensator 11 um einen Wert a ab, und der die Horizontal-Ablenkspule L1 durchfließende Strom nimmt
von dem Anfangswert aus ab.
Obwohl die Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung
oben für den Fall bzw. die Bedingung beschrieben worden ist, daß die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen
Sa und Sb durch Qb gegeben ist und daß die Spannung am Kondensator 11 nicht geändert wird, sowie für die Bedingungen,
gemäß denen die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb entweder auf 9a verringert oder auf
9c erhöht wird, so daß entweder eine Zunahme oder eine Abnahme
der Spannung am Kondensator 11 auftritt, ist darauf hinzuweisen, daß bei Phasendifferenzen zwischen Ob und Qa
die Spannung am Kondensator 11 von der Anfangsspannung aus zunimmt, wobei der Betrag einer derartigen Spannungszunahme
proportional dem Betrag der Abnahme der Phasendifferenz von dem Wert Qb ist. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies,
daß, wie dies durch die Linie 22 in Fig. 7 veranschaulicht ist, die Spannung an dem Kondensator 11 von der Spannung Ecb
(die der Anfangsspannung E/2 entspricht) fortschreitend zunimmt
bei der Phasendifferenz ob bis zu der Spannung Eca für die Phasendifferenz 9a, da die Phasendifferenz zwischen den
Schaltsignalen Sa und Sb fortschreitend vom Wert 9b zum Wert 9a abnimmt. Wenn die Phasendifferenz vom Wert 9b zum
Wert 9c ansteigt, nimmt in entsprechender Weise die Spannung am Kondensator 11 fortschreitend von dem Anfangswert Ecb bis
zu dem Minimalwert Ecc ab. Wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb durch das Korrektursignal Sp
moduliert wird, welches einen parabolischen Signalverlauf besitzt, und zwar mit einer Wiederholungsrate, die gleich der
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Yertikal-Frequenz des Bildsignals ist, dann wird - wie dies
aus Fig. 7 ersichtlich sein dürfte - die Spannung Ec an dem Kondensator 11 in entsprechender Weise durch das Korrektursignal
Sp moduliert werden. Bei der Modulation der Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb kann die
Phasenlage des Schaltsignals Sa festlegen, während die Phasenlage des Schaltsignals Sb durch das Korrektursignal Sp
moduliert wird, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist.
In dem Fall, daß die Spule L1 die Horizontal-Ablenkspule
eines Fernsehempfängers ist, wie dies oben unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben worden ist, ist der die Spule L1
durchfließende Strom Ij1 der Horizontal-Ablenkstrom; dieser
Strom ist dabei proportional der Spannung Bc an dem Kondensator 11, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die Speisespannung
für den die Horizontal-Ablenkspule L1 umfassenden Schaltkreis die Spannung an dem Kondensator 11 ist. Demgemäß wird der
Horizontal-Ablenkstrom IT . durch das Korrektursignal Sp
dann moduliert, wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb durch das Korrektursignal Sp moduliert
wird. Der Signalverlauf des Horizontal-Ablenkstromes L_^ ist
in Fig. 8A für den Fall veranschaulicht, daß die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb zwischen Qa
und 9c durch das Korrektursignal Sp moduliert wird, welches
einen parabolischen Verlauf besitzt, der mit der Vertikal-Ablenkrate wiederholt auftritt. Der Signalverlauf des entsprechenden,
durch die Spule L2 fließenden Stromes IL2 is-fc
in Fig. 8B veranschaulicht. Aus vorstehendem dürfte ersichtlich sein, daß die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung
hinsichtlich der Bereitstellung des Horizontal-Ablenkstromes Ir-i mit dem in Fig. 8A dargestellten Signalverlauf wirksam
ist, um die Seitenkissenverzerrung des Rasters zu korrigieren.
Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß die an der Primärwicklung 16a des Zeilentransformators 16 auftretenden
Spannungsimpulse durch den Zeilentransformator hochtransfor-
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miert werden und daß die dadurch an der Sekundärwicklung I6b
auftretenden hochtransformierten Spannungsimpulse mittels der Schaltung 8 gleichgerichtet werden. Auf diese Weise wird eine
relativ hohe Gleichspannung an dem Anschluß 9 erhalten. Diese Gleichspannung kann an die Anode einer Kathodenstrahlröhre
(nicht dargestellt) abgegeben werden. Der Signalverlauf der Spannungsimpulse, die an der Primärwicklung 6a in dem Fall
auftreten, daß die Phasendifferenzen zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb gegeben sind durch 9a, 9b bzw. Ob,sind in
Fig. 9A bzw. OB bzw. 9C veranschaulicht. Es sei ferner darauf hingewiesen, daß die an der Sekundärwicklung 16b auftretenden
Spannungsimpulse entsprechende Signalverläufe besitzen. Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß die Spitzenspannungen der
Spannungsimpulse - die bei der Phasendifferenz 9a (Fig. 9A) oder bei der Phasendifferenz 9c (Fig. 9C) erhalten werden weitgehend
von den Spitzenspannungen der Impulse verschieden sind, die bei der bzw. für die Phasendifferenz Qb (Fig.9B)
erhalten werden. Da die Gleichrichterschaltung 8 üblicherweise eine Spitzengleichrichterschaltung ist, kann eine konstante
hohe Gleichspannung von dem Zeilentransformator 16 solange nicht erhalten werden, wie die an der Primärwicklung 16a auftretenden
Spannungsimpulse unterschiedliche Spitzenspannungen besitzen, und zwar aufgrund der zwischen den Schaltsignalen Sa
und Sb vorhandenen Phasendifferenz, die zwischen 9a und 9c
verändert wird.
Gemäß der Erfindung ist eine konstante hohe Gleichspannung von
dem Zeilentransformator 16 der in Fig. 2 dargestellten Horizontal- Ablenkschaltung dadurch erhältlich, daß dem die Spule L2
enthaltendax Schaltkreis . eine. Resonanzfrequenz seiner Rücklauf
ze it gegeben ' _■■- wird, die das Zweifache der Frequenz ist,
mit der der Schaltkreis beaufschlagt wird, welcher die Spule L1 enthält. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, daß
dem Kondensator 14b ein Kapazitätswert gegeben wird, der die Hälfte des Kapazitätswerts des Kondensators 14a beträgt, so
daß die Impulsbreite des an der Spule L2 auftretenden Impulses P2 die Hälfte der Impulsbreite des an der Spule L1 auftretenden
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Impulses P1 beträgt. Bei der bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung ist ferner die Phasenbeziehung der Schaltsignale
Sa und Sb so gewählt, daß dann, wenn die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb verändert oder moduliert
wird, jeder an der Spule L2 auftretende Impuls P2 während der Zeitspanne auftritt, während der ein Impuls P1
an der Spule L1 auftritt.
Nunmehr sei die Arbeitsweise der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf
Fig. 10 bis 13 erläutert. Dabei zeigen insbesondere die Fig. 1OA und 1OB den Verlauf des Schaltsignals Sa bzw. des
Schaltsignals Sb. Diese Schaltsignale besitzen dieselbe Frequenz, wobei die Impulsbreite des Schaltsignals Sb größer
ist als die Impulsbreite des Schaltsignals Sa. Mit Auftreten der Rückflanken oder Abfallflanken der Schaltsignale Sa und
Sb treten die Spannungsimpulse P1 und P2 (Fig. 1OC bzw. 10D) an den Spulen L1 bzw. L2 auf. Da jeder Spannungsimpuls P2
eine Impulsbreite besitzt, die etwa der Hälfte der Impulsbreite des Spannungsimpulses P1 entspricht, ist die Amplitude
jedes Impulses P2, wie dargestellt, etwa zweimal so groß wie die Amplitude jedes Impulses P1. Die Verläufe der die Spulen
L1 und L2 durchfließenden Ströme Ij* bzw. I_2 sind in
Fig. 10E veranschaulicht; sie bestehen aus entsprechenden Teilen, die kennzeichnend sind für die Transistorströme iT1
und iT2> der Dämpfungsströme i und i^p und· die Resonanzströme
ip. und
Nunmehr wird die Ladung und Entladung des Kondensators 11
durch die Ströme 1^1 und L2, wie dies in Fig. 10E veranschaulicht
ist, für ein Horizontal-Intervall betrachtet, das von der Zeitspanne ti bis zu der Zeitspanne t7 reicht. Während
der Zeitspanne von ti bis t2 sind die Ströme IL1 und I,2 durch
die Resonanzströme ip1 bzw. ip2 gebildet, so daß der Kondensator
11 durch derartige Ströme weder geladen noch entladen wird. Die Spannung an dem Kondensator 11 bleibt unverändert.
Während der nächsten Zeitspanne von t2 bis t3 ist der Strom
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noch durch den Resonanzstrom ipi gebildet, und der Strom It 2
ist durch den Dämpfungsstrom iD2 gebildet. Die Ströme ip,.
und iß2 fließen in bezug auf den Kondensator 11 in solchen
Richtungen, daß dieser Kondensator geladen bzw. entladen wird. Da der Dämpfungsstrom iQ2 gemäß Fig. 1OE größer ist als der
Resonanzstrom ipi, und zwar während der Zeitspanne von t2
bis t3, fließt lediglich der Differenzstrom iß2 - ipi durch
den Kondensator 11 in der Richtung, daß dieser Kondensator entladen wird. Die Spannung, um die der Kondensator 11 durch
den Differenzstrom (iD2 - 1Pi) entladen wird, ist dem in
Fig. 1OE zwischen den Zeitpunkten t2 und t3 liegenden schraffierten Bereich proportional. Während der nächsten
Zeitspanne von t3 bis t4 sind die Ströme IL1 und IL2 wieder
durch den Resonanzstrom ipi bzw. durch den Dämpfungsstrom iD2
gebildet. Während einer derartigen Zeitspanne von t3 bis t4 ist jedoch der Strom ip., wie dies in Fig. 1OE veranschaulicht
ist, größer als der Strom iD2>
so daß der Dämpfungsstrom iß2
nicht durch den Kondensator 11 fließt. Vielmehr fließt lediglich ein Teil des Resonanzstroms ipy] (d.h. ipi - iQ2) durch
den Kondensator 11, der dadurch nicht geladen wird , so daß die Spannung an dem Kondensator 11 nicht geändert wird.
Während der nächsten Zeitspanne von t4 bis t5 sind die Ströme It λ und I, 2 durch den Dämpfungsstrom iQ. bzw. durch den
Dämpfungsstrom ijvp gebildet. Diese Dämpfungsströme fließen
durch den Kondensator 11 in solchen Richtungen, daß der Kondensator 11 geladen bzw. entladen wird. Wie in Fig. 10E veranschaulicht,
ist der Dämpfungsstrom iQ1 größer als der
Dämpfungsstrom ip2 während der Zeitspanne von t4 bis t5, so
daß der Differenzstrom (iD>. - iQ2) durch den Kondensator 11
in der Richtung fließt, daß dieser Kondensator geladen wird. Die Ladespannung, d.h. der Anstieg der Spannung an dem Kondensator
11 aufgrund des Fließens des Differenzstromes
(i01 - Iq2) ist dem in Fig. 10E zwischen den Zeitpunkten t4
und t5 liegenden schraffierten Bereich proportional. Während der folgenden Zeitspanne von t5 bis t6 ist der Strom I^ wieder
durch den Dämpfungsstrom ij^ gebildet, und der Strom IL2
ist durch den Transistorstrom iT2 gebildet. Die beiden Strö-
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me iD1 und iT2 fließen durch den Kondensator 11 in derselben
Richtung, um diesen Kondensator zu laden. Die aus diesen Strömen resultierende Ladespannung des Kondensators 11 ist
dem in Fig. 1OE zwischen dem Zeitpunkt t5 und t6 dargestellten
schraffierten Bereich proportional. Während der letzten Zeitspanne von t6 bis t7 eines Horizontal-Intervalls sind
die Ströme I. und I durch die Transistorströme i„. bzw.
i gebildet. Der Strom i . fließt durch den Kondensator
in solcher Richtung, daß dieser Kondensator entladen wird, während der Strom !„ durch den Kondensator 11 in solcher
Richtung fließt, daß dieser Kondensator geladen wird. Wie in Fig. 1OE dargestellt, ist der Strom i„,2 größer als der
Strom iT1, so daß der Differenzstrom (i „ - !„.) durch den
Kondensator 11 in solcher Richtung fließt, daß dieser Kondensator geladen wird, was dazu führt, daß die Ladespannung
oder der Spannungsanstieg am Kondensator 11 proportional dem in Fig. 1OE schraffiert dargestellten Bereich zwischen den
Zeitpunkten{t6 und t7 proporti nal ist.
Wie aus Fig. 1OE ersichtlich ist, ist innerhalb eines Horizontal-Intervalls
als gesamten Bereich betrachtet, d.h. innerhalb des Intervalls zwischen den Zeitpunkten ti und t7 die
Ladespannung oder der AggregatsSpannungsanstieg höher als
die Ladespannung oder das Absinken der Aggregatsspannung,
so daß die Spannung an dem Kondensator 11 von der Anfangsspannung E/2 aus ansteigt. Die erhöhte Spannung an dem Kondensator
11 bewirkt das Ansteigen des Stromes I-^ und das Absinken des Stromes IL2>
wie dies in Fig. 1OH veranschaulicht ist. Das Ergebnis dieses Vorgangs ist innerhalb jedes
Horizontal-Intervalls, daß die Ladespannung und die Entladespannung
am Kondensator 11 einander gleich gemacht werden. Überdies bewirkt das Ansteigen des Stromes Xr1 und das Absinken
des Stromes IL2, daß die Amplituden der an den Spulen
L1 und L2 auftretenden Impulse P1 bzw. P2 (Fig. 1OF und 10G) von den Anfangsamplituden der betreffenden Impulse ausgehend,
wie dies in Fig. 10C bzw. 10D veranschaulicht ist,
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ansteigen bzw. absinken.
Im Zuge der obigen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei der auf Fig. 1OA bis 1OH Bezug genommen
worden ist, haben die Schaltsignale Sa und Sb die Phasenbeziehung öa gehabt, gemäß der die RücHflanken . oder
Abfallflanken der beiden Schaltsignale weitgehend miteinander koinzidieren, so daß der Spannungsimpuls P2 mit relativ geringer
Breite (Fig. 10D) weitgehend während der ersten Hälfte des entsprechenden Spannungsimpulses P1 auftritt (Fig. 10C).
Wenn die Schaltsignale Sa und Sb die Phasenbeziehung 9b besitzen,
wie dies in Fig. 11A und 11B veranschaulicht ist, so daß jeder relativ schmale Spannungsimpuls P2 an der Spule L2
etwa in der Mitte eines entsprechenden, an der Spule L1 auftretenden Spannungsimpulses P1 auftritt, wie dies in Fig. 11 .C
und 11D veranschaulicht ist, dann besitzen die durch die Spulen L1 und L2 fließenden Ströme I1. Λ bzw. I, o die aus Fig.11E
' "*- dabei dargestellten Signalverlaufe. Aus Fig. 11E durfte /ersichtlich
sein, daß die aufgrund der Ströme 1,.. und Lp auftretenden
Signalspannungen und Entladespannungen des Kondensators 11
für jedes Horizontal-Intervall gleich sind und daß daher die Spannung an dem Kondensator 11 unverändert bei E/2 verbleibt.
Aufgrund dieser Tatsache werden die Amplituden der Ströme IL1
und IL2 und der Spannungsimpulse P1 und P2 nicht geändert;
sie verbleiben vielmehr bei ihren Anfangswerten.
Wenn die Phasenbeziehung zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb
so ist, wie dies in Fig. 12A und 12B veranschaulicht ist - dies bedeutet, daß eine Phasendifferenz von 9c zwischen den betreffenden
Signalen vorhanden ist, so daß jeder Spannungsimpuls P2 während der zweiten Hälfte des entsprechenden
Spannungsimpulses P1 auftritt, wie dies in Fig. 12C und 12D veranschaulicht ist - dann besitzen die die Spulen LI und L2
durchfließenden Ströme I,.. bzw. IL2 die in Fig. 12E dargestellten
Signalverlaufe. Wie aus Fig. 12E klar sein dürfte, ist
während jedes Horizontal-Intervalls die von dem Kondensator
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Il
aufgrund der Ströme 1^1 und 1^2 abgeführte bzw. entladene
Spannung größer als die Ladespannung, die auf derartige Ströme zurückgeht. Demgemäß sinkt die an dem Kondensator 11
liegende Spannung von der Anfangsspannung E/2 ausgehend. Aufgrund
der Annahme der Spannung an dem Kondensator 11 sinkt die Amplitude des die Spule L1 durchfließenden Stromes It1*
und die Amplitude des die Spule L2 durchfließenden Stromes Ir2 steigt entsprechend an, wie dies in Fig. 12H veranschaulicht
ist, so daß die aus den entsprechend eingestellten Strömen I1. Λ und IT o resultierende Lade spannung und
IiI LjC.
Entladespannung des Kondensators 11 gleich gemacht sind.
Gleichzeitig sinkt die Amplitude jedes Spannungsimpulses P1 ab, und die Amplitude jedes Spannungsimpulses P2 steigt an,
und zwar von der jeweiligen Anfangsamplitude ausgehend, wie dies in Fig. 12F und 12G veranschaulicht ist.
Aus obigem dürfte ersichtlich sein, daß durch Verändern der Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb, beispielsweise
von dem Wert 9a (Fig. 1OA und 10B) zum Wert Qc
(Fig. 12A und 12B), die Spannung Eo an dem Kondensator 11 längs der in Figo 13 eingetragenen Linie 23 geändert werden
kann. Demgemäß kann die Spannung Eo an dem Kondensator 11 mit der Vertikal-Ablenkrate parabolisch moduliert werden, sofern
die Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb durch das Korrektursignal Sp moduliert wird. Die Amplitude
des die Horizontal-Ablenkspule L1 durchfließenden Stromes IL1
ändert sich entsprechend mit der an dem Kondensator 11 liegenden Spannung Eo, so daß der Strom L^ mit der Vertikal-Ablenkrate
auf die Modulation der Phasendifferenz zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb durch das Korrektursignal Sp parabolisch
moduliert wird. Demgemäß ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, wie sie oben unter Bezugnahme
auf Fig. 1OA bis 1OH, 11A bis 11E und 12A bis 12H beschrieben worden ist, ebenfalls wirksam, um die Seitenkissenverzerrung
des Rasters zu korrigieren.
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Aufgrund der Tatsache, daß bei der bevorzugten Ausführungsform jeder Spannungsimpuls P2 jeweils während des Auftretens
eines entsprechenden Spannungsimpulses P1 auftritt, da die Phasendifferenz zwisc_hen den Schaltsignalen Sa und Sb moduliert
wird, können überdies die an der Sekundärwicklung 16b
des Zeilen- bzw. Zeilenablenktransformator 16 auftretenden hochtransformierten Spannungsimpulse gleichgerichtet werden,
um eine konstante Hochspannung abzugeben, die beispielsweise an die Anode der Kathodenstrahlröhre angelegt werden kann. Da
die Primärwicklung 16a des Zeilentransformators 16 der Reihenschaltung
der Spulen L1 und L2 parallelgeschaltet ist, dürfte mit Rücksicht auf den vorstehend dargelegten Sachverhalt einzusehen
sein, daß die Impulsspannung an der Primärwicklung 16a die Summe der Spannungen der Impulse P1 und P2 ist. Obwohl
die Modulation der Phasendifferenz der Schaltsignale Sa und Sb zum Zwecke der Modulation des die Horizontal-Ablenkspule
L1 durchfließenden Stromes IL1 auch eine Modulation
der Amplituden der Spannungsimpulse P1 und P2 bewirkt, zeigt eine Bezugnahme auf die Fig. 1OC, 1OD, 10F, 10G, 11C, 11D,
12C, 12D, 12F und 12G, daß dann, wenn die Amplitude eines der Impulse P1 und P2 absinkt, die Amplitude des anderen Impulses
der betreffenden Impulse P1 und P2 ansteigt. Durch eine solche relative zeitliche Lage der Impulse P1 und P2, daß jeder
Impuls P2 stets während des Auftretens eines entsprechenden Impulses P1 auftritt, wird demgemäß die Amplitude der hinzugefügten
Impulsspannung, das ist die Summe der Amplituden
der Impulse P1 und P2, nahezu konstant sein. Sogar dann, wenn die Phasenbeziehung der Schaltsignale Sa bund Sb durch den
Korrekturimpuls Sp moduliert wird, um die Seitenkissenverzerrung
des Rasters zu korrigieren, verbleibt demgemäß die Impulsspannung an der Wicklung 16a konstant, und eine nahezu
konstante Hochspannung kann von der Sekundärwicklung 16b des
Zeilentransformators bei der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erhalten werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wie sie
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oben unter Bezugnahme auf Fig. 1OA und 1OB sowie auf Fig. HA und 11B und auf Fig. 12A und 12B erläutert worden ist, ist
das Schaltsignal Sb für den Schalttransistor Q2 als ein Signal
mit einer konstanten Impulsbreite angenommen worden, die größer ist als die konstante Impulsbreite des anderen Schaltsignals
Sa, wobei lediglich die Phasenbeziehung zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb moduliert worden ist. Die Schaltungsanordnung
gemäß der Erfindung spricht jedoch im wesentlichen lediglich auf die relative zeitliche Lage oder die
Phasenbeziehung der Rückflanken oder Abfallflanken der Schaltsignale Sa und Sb an. Sofern erwünscht, kann demgemäß bei
einer Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung die Anstiegsflanke jedes Impulses des Schaltsignals Sb
derart festgelegt werden, daß sie zeitlich mit der Anstiegsflanke eines entsprechenden Impulses des Schaltsignals Sa
koinzidiert, und die Impulsbreite des Schaltsignals Sb kann derart verändert werden, daß die entsprechende Modulation
der Phasenbeziehung der Rückflanken jedes Impulses des Schaltsignals Sb in bezug auf die Rückflanke des entsprechenden
Impulses des Schaltsignals Sa erzielt wird. Auf diese Weise wird eine entsprechende Modulation des Horizontal-Ablenkstroms
It * erreicht, wie dies zuvor beschrieben worden
ist.
Nunmehr sei auf Fig. 14 Bezug genommen, in der die zuvor beschriebene
Kissenverzerrungs-Korrekturschaltungsanordnung 10
gemäß der Erfindung mit den mit ihr zusammenwirkenden Komponenten in weiteren Einzelheiten als in Fig. 2 dargestellt ist.
Dabei ist in Fig. 14 insbesondere eine Horizontal-Steuerschaltung
30 dargestellt, die einen Steuertransistor Qc enthält, dessen Basis ein Signal Sa von dem Oszillator 1 her aufnimmt.
Der Emitter des Transistors Qc liegt an Masse bzw. Erde, und der Kollektor des betreffenden Transistors liegt über die
Primärwicklung eines Steuertransformators 31 an einer Spannungsquelle B+. Der auch als Treibertransformator zu bezeichnende
Steuertransformator 31 ist mit seiner Sekundärwicklung in geeigneter Weise an der Basis des Transistors Q1 in
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der Schaltungsanordnung 10 angeschlossen.
In Fig. 14 ist ferner die Phasenmodulationsschaltung bzw. der Phasenmodulator 20 veranschaulicht als eine Schaltung, die
ein monostabiles Kippglied 24 enthält, welches aus zwei Transistoren Qd und Qe besteht. Das Schaltsignal Sa von dem
Oszillator 1 wird durch eine Differenzierschaltung 25 differenziert, und lediglich der positive differenzierte
Impuls gelangt von der Differenzierschaltung über eine Diode 26 weiter, um ein der Basis eines Transistors Qe zuzuführendes
Triggersignal zu bilden, welches der Anstiegsflanke des Schaltsignals Sa entspricht. Die Instabilitäts-Zeitkonstante
des monostabilen Kippgliedes 24 ist hauptsächlich durch eine Zeitkonstantenschaltung 27 bestimmt, welche einen
Widerstand 27a und einen Kondensator 27b umfaßt. Eine derartige Instabilitätszeit des monostabilen Kippgliedes 24 kann dadurch
geändert werden, daß die Spannung an dem Widerstand 27a geändert wird. Demgemäß kann die Impulsbreite des Schaltsignals
Sb, welches als Ausgangssignal von dem monostabilen Kippglied 24 erhalten wird, dadurch geändert werden, daß die
an die Zeitkonstantenschaltung 27 abgegebene Spannung gesteuert oder geändert wird. Die Schaltung 20 enthält ferner
einen einstellbaren Widerstand 28, mit dessen Hilfe die horizontale Größe des Rasters eingestellt wird. Ferner enthält
die Schaltung 20 einen einstellbaren Widerstand 29, über den das parabolisch verlaufende Signal Sp von einem Eingangsanschluß 20a zugeführt wird, so daß der Pegel der Seitenkissenverzerrungs-Korrektur
durch Einstellen des Widerstands 29 verändert werden kann.
Das Schaltsignal Sb von der Schaltung 20 wird der Basis des
Transistors Q2 über eine Treiber- bzw. Steuerschaltung 40 zugeführt, die einen Treiber- bzw. Steuertransistor Qa und
einen Treiber- bzw. Steuertransformator 41 umfaßt.
Wie an sich bekannt, ist dann, wenn die Amplitude der Leuchtdichtekomponente
eines Bildsignals geändert wird, beispiels-
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weise entsprechend einer Änderung in der Helligkeit eines angezeigten Bildes, eine entsprechende Änderung im Strahlstrom
der Kathodenstrahlröhre vorhanden. Eine Änderung im Strahlstrom ruft eine entsprechende Änderung in der Anodenspannung
der Röhre hervor; so ruft beispielsweise eine Zunahme des Strahlstroms eine Herabsetzung der Anodenspannung
hervor, was seinerseits zu einer Zunahme der Größe des Rasters sowohl in horizontaler Richtung als auch in vertikaler
Richtung führt.
Bei der in Fig. 14 dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist - um die Größe des Rasters in der
horizontalen Richtung unabhängig von Änderungen im Strahlstrom und damit in der Anodenspannung konstant zu halten - ein
Widerstand 45 zwischen Erde bzw. Masse und dem kalten Ende der Sekundärwicklung 16b des Zeilentransformators 16 angeschlossen.
Demgemäß wird eine Änderung in dem Strahlstrom und damit in der von dem Anschluß 9 abgeleiteten Anodenspannung
als Änderung in der Spannung an den Widerstand 45 ermittelt. Die an dem Widerstand 45 ermittelte Spannung
steuert die an die Zeitkonstantenschaltung 27 abgegebene Spannung, so daß eine entsprechende Steuerung der Instabilitätszeitspanne
des monostabilen Kippgliedes 24 erfolgt. Mit
der Steuerung der Instabilitätszeitspanne des monostabilen Kippgliedes 24 wird die Impulsbreite des als Ausgangssignal
dieses Kippgliedes erhaltenen Schaltsignals Sb derart gesteuert, daß der Horizontal-Ablenkstrom IL1 in der Richtung
moduliert wird, daß die Größe des Rasters in der horizontalen Richtung konstant gehalten bleibt.
Aus Fig. 14 dürfte ferner ersichtlich sein, daß der Emitter des Transistors Q2 an der Basis eines Transistors Qd in dem
monostabilen Kippglied 24 angeschlossen ist, und zwar zum Schutz vor einer Lichtbogenentladung in der Kathodenstrahlröhre.
Aufgrund der geschlossenen Schaltungsschleife, die
durch die Verbindung vom Emitter des Transistors Q2 zur Basis des Transistors Qd hergestellt ist, wird das Fließen
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eines übermäßigen Stromes durch den Transistor Q2 aufgrund einer Lichtbogenentladung in der Kathodenstrahlröhre ermittelt,
und die Impulsbreite des Schaltsignals Sb und damit die Phasenbeziehung zwischen den Schaltsignalen Sa und Sb
wird augenblicklich in dem Sinne gesteuert, daß das aktive Element in der Schaltungsanordnung geschützt ist.
Bei der in Fig. 14 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird der mit der Sekundärwicklung des Zeilentransformators
16 verbundene Widerstand 45 dazu herangezogen, Änderungen in dem Strahlstrom in Verbindung mit der Stabilisierung
der Größe des Rasters zu ermitteln. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Änderung in der am Anschluß 9
abnehmbaren Hochspannung oder Anodenspannung auch mittels einer (nicht dargestellten) Tertiä.rwicklung des Transformators
16 ermittelt werden kann.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ist der Emitter des Schalttransistors Q1 direkt am Kollektor
des Schalttransistors Q2 angeschlossen worden, wie dies beispielsweise
in Fig. 3B dargestellt ist. Wie in Fig. 15 dargestellt,
kann jedoch gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Emitter des Transistors Q1 an Erde bzw.
Masse liegen.
Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung,wie
sie in Fig. 16 gezeigt ist, ist der Emitter des Schalttransistors Q1 wieder mit Erde bzw. Masse verbunden, und die
Dämpfungsdiode 13a ist der Kollektor-Emitter-Strecke des
Transistors Q1 parallelgeschaltet. Außerdem ist der bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen vorgesehene einzelne
Ladekondensator 11 durch zwei Kondensatoren 11a und 11b ersetzt, die in den Stromweg der Transistoren Q1 und Q2 eingefügt
sind. Darüber hinaus ist, wie dargestellt, der Kondensator 11a zwischen einem Verbindungspunkt der Spule L1 mit der
Spule L2 und einem Verbindungspunkt des Kondensators 14a mit dem Kondensator 14b angeschlossen. Der Kondensator 11b liegt
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zwischen dem Emitter des Transistors Q2 und Erde bzw. Masse.
In Fig. 17 ist eine noch weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Dabei kann ein Schaltkreis ähnlich dem
in Fig. 2 dargestellten Schaltkreis ferner mit einer Schaltung 50 zur Stabilisierung einer Speisespannung von der
Speisespannungsquelle 18 her versehen sein. Überdies ist die Stabilisierungsschaltung 50 so dargestellt, daß sie
einen Schalttransistor Qg enthält, der mit seinem Kollektor am Emitter des Transistors Q2 angeschlossen ist und dessen
Emitter an Erde bzw. Masse liegt. Der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Qg sind eine Dämpfungsdiode 52 und
ein Resonanzkondensator 53 parallelgeschaltet. Ein Ladekondensator
51 liegt zwischen dem Kollektor des Transistors Qg und einem Verbindungspunkt der Spule L2 mit einer zusätzlichen
Spule L3, die in Reihe zu den Spulen L1 und L2 sowie zu der Spannungsquelle 18 liegt. Jegliche in der von der Gleichrichterschaltung
8 abnehmbaren Hochspannung auftretenden Schwankungen, die auf Schwankungen in der Spannung von
der Spannungsquelle 18 zurückgehen, werden durch einen Pegeldetektor 54 ermittelt, und das von diesem Pegeldetektor abgegebene
Ausgangssignal wirkt in einer Phasensteuerschaltung 55 derart, daß eine Steuerspannung an die Basis des
Transistors Qg abgegeben wird, durch den die Spannung an dem Kondensator 51 stabilisiert wird.
Es dürfte einzusehen sein, daß bei sämtlichen oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung die sogenannte Seitenkissenverzerrung
des Rasters mittels einer relativ einfachen Anordnung korrigiert werden kann un_d daß bei der in Fig. 14
dargestellten Ausführungsform die Größe des Rasters in der horizontalen Richtung unabhängig von Änderungen in der Anodenspannung
stabilisiert werden kann. Überdies 1-cönnen die
eingangs aufgeführten Ziele bei einem minimalen Leistungsverbrauch oder -verlust erreicht werden, und zwar aufgrund
der Tatsache, daß die Transistoren Q1 und Q2 als Schaltelemente wirken anstatt als veränderbare Impedanzelemente.
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Überdies wird eine nahezu lineare Beziehung zwischen der
Modulation der Phasenbeziehung der Schaltsignale Sa und Sb durch das Korrektursignal Sp und der resultierenden Änderung
in dem Horizontal-Ablenkstrom I,,. erhalten.
Gemäß der Erfindung ist also eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spule, wie die Horizontal-Ablenkspule
eines Fernsehempfängers, durchfließenden Stromes geschaffen. Diese Schaltungsanordnung enthält einen ersten Schaltkreis
mit einem ersten Schalttransistor und einer ersten Dämpfungsdiode, wobei dieser erste Schaltkreis einem ersten Resonanzkreis
parallelgeschaltet ist, der einen ersten Kondensator und eine erste Spule umfaßt, die die Spule darstellt, durch
die der zu steuernde Strom fließt. Ferner weist die Schaltungsanordnung
einen zweiten Schaltkreis mit einem zweiten Schalttransistor und einer zweiten Dämpfungsdiode auf, wobei
dieser zweite Schaltkreis einem zweiten Resonanzkreis paralLel··
geschaltet ist, der einen zweiten Kondensator und eine zweite
Spule umfaßt. In einem gemeinsamen Stromweg für die beiden
Schaltkreise liegt ein Ladekondensator. An die beiden Schalttransistoren werden Schaltsignale mit ein und derselben
Frequenz, beispielsweise mit der Horizontal-Frequenz eines Bildsignals, abgegeben, wobei die Phasendifferenz zwischen
derartigen Signalen derart gesteuert wird, daß die Spannung an dem Ladekondensator geändert wird und damit der Strom,
der durch die erste Spule fließt. Die Phasendifferenz
zwischen den Schaltsignalen wird mit Hilfe eines parabolisch verlaufenden Korrektursignals variiert oder moduliert, welches
mit der Vertikal-Ablenkrate oder -Frequenz eines Bildsignals
in dem Fall auftritt, daß eine Seitenkissenverzerrung des
Rasters einer Kathodenstrahlröhre zu korrigieren ist. Es ist aber auch möglich, die Phasendifferenz mittels eines Korrektursignals
zu modulieren, welches dem Elektronenstrahlstrom oder der Anodenspannung in der Kathodenstrahlröhre entspricht,
so daß die horizontale Abmessung des Rasters^stabilisiert
Der[Pat£ntan#$lt
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Claims (14)
- Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH D-8000 MÖNCHEN Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN SteinsdorfstraßeDr. rer.nat. W. KÖRBER ^ (089> *29668+Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERSPATENTANWÄLTE 7 8 310Patentansprüche 1J Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Spuledurchfließenden Stromes, mit einem Schaltkreis, der einem Resonanzkreis parallelgeschaltet ist, welcher die betreffende Spule und einen Kondensator enthält, und mit einer Schaltsignalquelle, die an den Schaltkreis ein Schaltsignal abzugeben vermag, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schaltkreis (Q2,13b) vorgesehen ist,der einem zweiten Resonanzkreis parallelgeschaltet ist, welcher eine zweite Spule (L2) und einen zweiten Kondensator (14b) enthält, daß ein gemeinsamer Stromweg für die erstgenannte Spule (L1) bzw. die zweite Spule (L2) durchfließende Ströme vorhanden ist, daß dieser gemeinsame Stromweg einen in ihn eingefügten Ladekondensator (11; 11a) enthält und daß eine Schaltsignalschaltung (20a, 20) vorgesehen ist, die ein zweites Schaltsignal (Sb) mit derselben Frequenz, mit der das erstgenannte Schaltsignal (Sa) auftritt, an den zweiten Schaltkreis (Q2, 13b) abgibt und mit deren Hilfe die Phasenbeziehung des zweiten Schaltsignals (Sb) in bezug auf das erste Schaltsignal (Sa) änderbar und damit die Spannung an dem Ladekondensator (11;11a) und ein die erste Spule (L1) durchfließender Strom steuerbar sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltkreise jeweils einen Schalttransistor (Q1; Q2) und eine dazu parallelgeschaltete Dämpfungsdiode (13a; 13b) aufweisen und daß die beiden Schaltsignale (Sa, Sb) an die Schalttransistoren (Q1; Q2) der beiden Schaltkreise abgebbar sind.809885/087A ORIGINAL INSPECTED
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dai3 die die ersten Schaltsignale (Sa) und die zweiten Schaltsignale (Sb) abgebende Schaltsignalschaltung einen Oszillator (1) enthält, der ein Ausgangssignal mit der betreffenden Frequenz erzeugt, welches Ausgangssignal als erstes Schaltsignal (Sa) dem Transistor (Q1) des ersten Schaltkreises zuführbar ist, daß mit Hilfe des betreffenden Oszillators (1) die Phasenbeziehung zwischen den ersten 6ehaltsignalen und den zweiten Schaltsignalen veränderbar ist und daß eine Phasensteuereinrichtung (20) vorgesehen ist, die das Ausgangssignal des Oszillators (1) aufnimmt und die ein in der Phase gesteuertes Ausgangssignal (Sb) abgibt, welches als zweites Schaltsignal an den Transistor (Q2) der zweiten Schalteinrichtung abgebbar ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch J5> dadurch gekennzeichnet, daß die Phasensteuereinrichtung ein Phasenmodulator (20) ist, der das Ausgangssignal (Sa) des Oszillators (1) und ein Steuersignal (Sp) aufnimmt, durch welches eine Phasenmodulation des Oszillator-Ausgangssignals erfolgt.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasensteuereinrichtung ein monostabiles Kippglied (24) und eine Steuerschaltung (27) umfaßt, die die Zeit der Instabilität des monostabilen Kippgliedes steuert.
- 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Spulen (L1,L2) in Reihe geschaltet sind und daß der gemeinsame Stromweg mit dem in dem betreffenden Stromweg eingefügten Ladekondensator (11) von einem Verbindungspunkt zwischen den betreffenden Spulen (L1, L2) wegführt.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalttransistoren (Q1, Q2) mit ihren Kollektor-Emitter-Strecken miteinander in Reihe809885/087A7831033mtm 1^x mmgeschaltet sind, daß die Dämpfungsdioden (1>'i, 13b) der beiden Schaltkreise miteinander in Reihe geschaltet sind und daß die Kondensatoren (14a, 1Ab) der orstun und zweiten Resonanzkreise miteinander in Rc.iho geschaltet sind. (Fig. 2 und 14)
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalttransistoren (Q1, Q2) mit ihren Kollektor-iänitter-Strecken an Ilasse angeschlossen sind, daß die Dämpfungsdioden (13a, 13b) der ersten und zweiten Schaltkreise miteinander in Reihe geschaltet sind und daß die kondensatoren (14a, I4b) der ersten und zweiten Resonanzkreise miteinander in Reihe geschaltet sind. (Fig. 15)
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalttransistor (U1) des ersten Schaltkreises mit einer Kollektor-.unitter-Strecke an Ilasse liegt, daß die Kondensatoren (14a, 14b) der ersten und zweiten Resonanzkreise miteinander in Reihe geschaltet sind und daß ein zusätzlicher Ladekondensator (11b) zwischen der Parallelverbindung des Schalttransistors (Q2) und der Dämpfungsdiode (13b) des zweiten Schaltkreises und Masse liegt.
- 10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Spule (L1) eine Horizontal-Ablcnkspule eines Fernsehempfängers ist, daß die Frequenz der Schaltsignale (Sa, Sb) die Horizontal-Frequenz eines Bildsignals ist und daß die Phasenbeziehung (Θ) der ersten und zweiten Schaltsignale parabolisch mit einer Wiederholungsrate geändert wird, die gleich der Vertikal-Frequenz des Bildsignals ist, derart, daß eine Seiten-Kissenverzerrung des Rasters des Fernsehempfängers korrigiert ist.
- 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekenn-809885/0874ORIGINAL INSPECTEDzeichnet, daß ein Zeilentransformator (16) mit einer Primärwicklung (16a) an der ersten Spule (L1) und der zweiten Spule (L2) derart angeschlossen ist, daß die durch diese Spulen fließenden Ströme (IL1, IL2) entsprechende Spannungsimpulse (P1, P2) an der betreffenden Primärwicklung (16a) erzeugen, daß der Zeilentransformator (16) eine Sekundärwicklung (16b) aufweist, von der hochtransformierte Spannungsimpulse abnehmbar sind, und daß ein Gleichrichter (8) vorgesehen ist, der auf das Auftreten der hochtransformierten Spannungsimpulse hin eine relativ hohe Gleichspannung abgibt.
- 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kondensator (14b) einen Kapazitätswert besitzt, der weitgehend niedriger ist als der Kapazitätswert des ersten Kondensators (14a), derart, daß an der zweiten Spule (L2) auftretende Impulse (P2) eine Breite besitzen, die nennenswert geringer ist als die Breite der Impulse (P1), die an der ersten Spule auftreten, und daß eine Schwankung der Phasenbeziehung der ersten und zweiten Schaltsignale derart begrenzt ist, daß jeder der an der zweiten Spule (L2) auftretenden Impulse (P2) während des Auftretens eines entsprechenden Impulses (P1) an der ersten Spule (L1) auftritt, derart, daß sichergestellt ist, daß die genannte hohe Gleichspannung nahezu konstant ist. (Fig. 10-12)
- 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Spulen (L1, L2) eine Speisespannungsquelle (18) verbunden ist, die auf Spannungsänderungen anspricht, daß ein auf die von dem Gleichrichter (8) abgegebene hohe Gleichspannung ansprechender Pegeldetektor (54) vorgesehen ist, der das Auftreten von Spannungsänderungen bei der Speisespannungsquelle (18) anzeigt, und daß eine durch den Pegeldetektor (54) gesteuerte Spannungsstabilisierungseinrichtung (50) vorgesehen ist, die die von der Speisespannungsquelle (18) an die Spulen (L1, L2) abge-609885/0874gebene Spannung stabilisiert.
- 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die relativ hohe Gleichspannung als Anodeηspannung in dem Fernsehempfänger ausgenutzt ist, daß ein Detektor (45) Änderungen in der betreffenden Anodenspannung feststellt und daß die Phasenbeziehung der Schaltsignale (Sa, Sb) in Abhängigkeit von den ermittelten Änderungen in der betreffenden Anodenspannung derart gesteuert wird, daß die Anodenspannung im wesentlichen konstant gehalten bleibt.8098S5/0874
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