DE2831024A1 - Verfahren zur erzeugung einer suspension aus braunkohle und oel fuer die hydrierung - Google Patents
Verfahren zur erzeugung einer suspension aus braunkohle und oel fuer die hydrierungInfo
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Description
METALLGESELLSCHAFT AG Frankfurt am Main, 13 Juli 1978 Nr. 8155 Lö -WGN/HSZ-
Verfahren zur Erzeugung einer Suspension aus Braunkohle und Öl für die Hydrierung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung einer überwiegend
aus feinkörniger Braunkohle und Öl bestehenden wasserarmen
Suspension für die nachfolgende Hydrierung in Gegenwart von wasserstoffreichem Gas' bei einem Druck von 100 bis 400 bar
und Temperaturen von etwa 300 bis 500 C.
Die Hydrierung von Kohlen verschiedener Art, auch Braunkohle, und die Weiterverarbeitung der Hydrierprodukte zu Motortreibstoffen
ist bekannt. Eine ausführliche Darstellung enthält das Buch von W. Krönig: "Die katalytische Druckhydrierung
von Kohlen, Teeren und Mineralölen" (1950), Springer-Verlag,
Berlin-Göttingen-Heidelberg. Neuere Entwicklungen sind in den US-Patentschriften 3 745 108, 3 66O 269 und 3 635 814 beschrieben.
Die bekannten Verfahren' arbeiten entweder mit oder ohne Katalysator in der Hydrierzone. Katalysatorfreie Verfahren
machen sich zumeist aber die katalytische Wirkung von metallischen Bestandteilen in der Kohle zunutze. Wichtig bei der Kohlehydrierung
ist, daß ihr die Kohle in sehr fein zerkleinertem Zustand unterworfen wird, damit der Wasserstoff große Oberflächen
vorfindet. Auch ein Katalysator muß in fein verteilter Form gemischt mit der Kohle verwendet werden.
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Bei der Hydrierung von Braunkohle stört deren h;iller Wassergehalt,
der üblicherweise im Bereich von 35 "bis 70 Gew. %
Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der wasseilial"tigen
Braunkohle, liegt. Dieser Wassergehalt muß vor der Hydrierung
beträchtlich reduziert werden, so daß er weniger a^-s
10 Gew.% beträgt. Erfindungsgemäß wird dies dadürcl1 erreicht,
daß die Braunkohle zu Korngrößen kleiner 5 mm zerkleinert und
mit Öl gemischt wird, die Mischung in einem ersten 'Verweilreaktor
unter einem Druck von 25 bis 120 bar bei Temperaturen von 250 bis 3200C für mindestens etwa 1 Min. in Bewegung
gehalten wird, kontinuierlich ein Teil der Mischung aus dem
ersten Verweilreaktor abgezogen, gekühlt und mit Temperaturen von 30 bis 200°C einer Phasentrennungszone zugef^nr"^ wird,
aus der Phasentrennungszone ein teilentwässertes Braunkohle-Öl-Gemisch
einem zweiten Verweilreaktor zugeführt und dort
bei Temperaturen von höchstens 2000C unter einen! Druck von
höchstens 10 bar für mindestens etwa 1 Min. in Bewegung
gehalten wird und aus dem zweiten Verweilreaktor1 ei*1 dampfförmiges
Wasser-Öl-Gemisch und getrennt davon ei'ie für die
Hydrierung geeignete wasserarme Braunkohle-Öl-Su.aPensi°n
abgezogen werden.
Durch die Behandlung des Braubkohle-Öl-Gemisches unter hohen
Temperaturen und hohem Druck stößt die Braunkohl0 Wasser ab.
Für einen günstxgen Wirkungsgrad des Verfahrens ist es wichtig,
daß Druck und Temperatur im ersten Verweilreaktor so eingestellt werden, daß kein oder nur wenig Wass·3*1 verdampft.
Eine Dampfbildung ist mit einem Verbrauch an Energie verbunden,
der aber möglichst niedrig gehalten werden, soll.
Es ist zweckmäßig, daß die Braunkohle vor der Behandlung zu
Korngrößen kleiner 2 mm zerkleinert wird, wodurch- das Abstoßen von Wasser aus dem Kohlekorn gefördert wird. Das mit
der zerkleinerten Braunkohle gemischte Öl kann z'i 2 bis
30 Gevf.fo, vorzugsweise zu mindestens 10 Gew. % aus Phenolen
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bestehen. Dieses phenolhaltige Öl soll zweckmäßig aus den Produkten der Hydrierung oder der trockenen Destillation oder
Vergasung von Braunkohle stammen. Bevorzugt wird für die Erzeugung des Braunkohle-Öl-Gemisches Öl mit einem Siedebereich
- bei Atmosphärendruck - von über 2000C bis etwa 5000C verwendet. Wichtig ist es, daß sich die Dichte der
Kohle-Öl-Suspension nach dem ersten Verweilreaktor von der Dichte des Wassers bei den gleichen Bedingungen unterscheidet
und z.B. höher ist.
Im zweiten Verweilreaktor werden die Bedingungen vorzugsweise so eingestellt, daß dort über einem Flüssigkeitsspiegel ein
wasserdampfhaitiger Raum vorhanden ist. Dieser Wasserdampf
kann kontinuierlich abgezogen werden, wozu man im Reaktor einen Druck von weniger als 1 bar aufrechterhält.
Eine Möglichkeit der Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird mit Hilfe der Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Fließschema des Verfahrens.
Zu einer Mahleinrichtung 1 - werden körnige, wasserhaltige Braunkohle
durch die Leitung 2 und Öl durch die Leitung 3 zugeführt. In der Mahleinrichtung wird die Braunkohle auf Korngrößen
kleiner 5 mm, vorzugsweise kleiner 2 mm, zerkleinert und gleichzeitig mit dem Öl gemischt. Das Gemisch wird mit
Hilfe der Pumpe 4 in der Leitung 5 aus der Mahleinrichtung 1 abgeführt und in einem Wärmeaustauscher 6 erwärmt. In spezieller
Ausgestaltung kann der Wärmeaustausch auch über ein gesondertes Medium, z.B. Wärmeträgeröl erfolgen; damit vermeidet
man die Führung der Feststoff-Suspension durch den Mantelraum der Wärmeaustauscher.
In einem Erhitzer 7 wird das Braunkohle-Öl-Gemisch auf Temperaturen
von 250 bis etwa 320°C gebracht. Das erhitzte Gemisch
wird in der Leitung 8 zusammen mit rückgeführtem Material aus der Leitung § dem er-sten Verweilraktor -3Ό von unten
aufgegeben. Im Verweilreaktor 10 wird dafür gesorgt, daß
das Gemisch bei Temperaturen von 250 bis 3200C für mindestens
etwa 1 Min. in Bewegung gehalten wird. Im Reaktor 10 wird ein Druck von 25 bis 150 bar aufrechterhalten. Unter
diesen Bedingungen stößt die Braunkohle Wasser ab. Dieser Vorgang kann auch als Schnellinkohlung bezeichnet werden.
■Druck und Temperatur werden im ersten Verweilreaktor 10 so eingestellt, daß das abgestoßene Wasser flüssig bleibt und
praktisch keine Dampfphase entsteht.
Die nötige Bewegung des Gemisches im Verweilreaktor 10 kann z.B. durch nicht dargestellte Mischer oder aber auch durch
Umpumpen des Gemisches erzeugt werden. Ausreichend kann bereits sein, einen Teil des Inhalts des Reaktors 10 am oberen
Ende durch die Leitung 9 mit Hilfe der Pumpe 11 abzuziehen und zusammen mit frischem Gemisch wieder am unteren Reaktorende
aufzugeben, wie es in der Zeichnung dargestellt ist.
Ein Teil des Inhalts des Reaktors 10 wird abgezogen und in der Leitung 12 zunächst zum Wärmeaustauscher 6 geführt. Durch den
Wärmeaustausch wird das Gemisch aus Braunkohle, Öl und Wasser auf Temperaturen von 60 bis 2000C, zTB. 60 bis 900C, gekühlt
und in der Leitung 13 zu einer Phasentrennungszone 14 geführt. Zuvor kann dem Gemisch noch durch die Leitung 15 weiteres
Öl zugegeben werden. Vorzugsweise liegen die Temperaturen in der Phasentrennungszone im Bereich von 50 bis 150°C.
In der Phasentrennungszone 14 bildet sich eine Grenzfläche 16 zwischen dem Braunkohle-Öl-Gemisch einerseits und dem darüber
befindlichen Wasser andererseits aus. Das Wasser wird durch die Leitung 17 abgeführt und kann noch bei der Abwärmeverwertung
genutzt werden. Diese Abwärme kann ^.B. zum Erwärmen
-des Gemisches aus der MahleinrJLislätung 1 dienen.
Aus der Phasentrennungszone 14 wird ein teilentwässertes Braunkohle-Öl-Gemisch in der Leitung 18 mit Hilfe der Pumpe
abgeführt und über die Leitung 20 einem zweiten Verweilreak-
— -5 —
tor 21 aufgegeben. Das Material wird im Reaktor 21 -unter
einem Druck von höchstens etwa 10 "bar für mindestens 1 Min. in Bewegung gehalten. Auch hierfür können ein Umpumpen des
Gemisches oder aber nicht dargestellte Mischeinrichtungen dienen. Die Temperatur im Reaktor 21 ist höher als der Siedepunkt des Wassers beim vorhandenen Druck und liegt zumeist
nicht höher als 2000C.
Im zweiten Verweilreaktor 21 bildet sich ein Flüssigkeitsspiegel 22 aus, über dem sich ein Dampfraum befindet. Bei der
Verdampfung tritt in vorteilhafter Weise eine Zerkleinerung der Kohlekörner auf, wodurch neue Oberflächen geschaffen werden.
Der Dampf wird durch die Leitung 23 abgeführt und in
einem Kondensator 24 gekühlt. In einem nachfolgenden Abscheider 25 trennt sich das Kondensat, wobei Wasser in der Leitung
26 und Öl in der Leitung 27 getrennt abgezogen werden.
Aus dem zweiten Verweilreaktor 21 wird ein Teil des Gemisches in der Leitung 28 abgeführt und zunächst einem Erhitzer 29
aufgegeben. Dem erhitzten Gemisch aus Braunkohle und Öl wird
auch noch das Öl aus der Leitung 27 zugegeben. Ein erster Teilstrom des Gemisches wird über die Pumpe 30 in den Reaktor
21 zurückgeführt. Der zweite Teilstrom wird in der Leitung 31 abgezogen und steht für die Hydrierung zur Verfügung.
Die nun wasserarme, der Hydrierung zuzuführende Braunkohle-Öl-Suspension enthält die beiden Bestandteile im Gewichtsverhältnis
von vorzugsweise 1 : 1 bis 1 : 2. Die Hydrierung arbeitet im Druckbereich von 100 bis 400 bar und bei Temperaturen
von etwa 300 bis 5000C. Es können Hydrierverfahren mit
oder ohne Katalysator angewandt werden.
In einer der Zeichnung entsprechenden, etwas vereinfachten
Versuchsapparatur werden 5000 g einer grobstückigen grubenfeuchten Braunkohle mit folgenden Kenndaten:
- 6 909884/0 427
Dichte (Stückgewicht) 1.182 g/1000 ml Wassergehalt 55,0 Gew.%
Asche 2,3 Gew.%
mit 3200 g einer Ölfraktion, aus der Hydrierung der eingesetzten Braunkohle in der Sumpfphase stammend, gemischt.
Die Ölfraktion hat folgende Kennzahlen:
Siedebereich 200 - 3200C
Dichte (bei 20°C, bezogen 0,990 auf Wasser)
saure Öle 25,0 Vol.%.
Die Öl-Kohle-Mischung wird soweit vermählen, daß die Korngröße
der Kohle unter 1 mm liegt.
Das Gemisch aus Öl und zerkleinerter Braunkohle wird nun in einen als Autoklaven ausgebildeten Reaktor 10 überführt und
langsam erhitzt. Nach Verschließen des Autoklaven bei einer Temperatur des Gemisches von 95°C wird langsam weiter auf
3000C aufgeheizt, wobei das Gemisch ständig gerührt wird.
Hierbei stellt sich ein Druck von 120 bar ein.
Die Temperatur von 3000C wird über eine Zeit von 30 Min.
gehalten. Dann wird die Außenheizung abgestellt. Der Autoklav kühlt sich langsam ab. Das Rührwerk wird bei etwa 120°C abgestellt.
Nach Herstellen des Druckausgleichs bei 95° C wird der Inhalt des Autoklaven in ein Absitzegefäß 14 überführt,
in dem sich bei 60 C zwei Schichten ausbilden. Die obere Schicht, Wasser und etwas Phenole enthaltend wird abgetrennt.
Es sind dies 1400 g oder 52 Gew.% des in der grubenfeuchten Kohle enthaltenen Wassers.
Die teilentwässerte Braunkohle wird nun zusammen mit dem Öl in eine Destillationseinrichtung (Reaktor 21) überführt und
unter Rühren aufgeheizt. Bei einer Kopftemperatur von 95°C
destilliert ein azeotropes Gemisch über, das aus 80 Vol.% Wasser und 20 Vol.% Öl besteht. Das azeotrope Kondensat wird
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-η-
getrennt und das Öl als Rückfluß auf die Destillationseinrichtung
zurückgegeben.
Mit steigendem Wasserentzug aus der Braunkohle-Öl-Mischung
nimmt der Wassergehalt des die Destillationseinrichtung ver lassenden Öl-Wasser-Destillats ab und es steigt dabei die
Kopftemperatur an.
Nach Abnahme von 1230 g Wasser wird die Destillation abgestellt
und die Braunkohle-Öl-Mischung abgekühlt. Der Wasser gehalt der entwässerten Braunkohle wurde zu 4,2 Gew.% bestimmt.
Vor Einsatz in die Sumpfphase-Hydrierung wird die in Öl sus
pendierte getrocknete Bräunkohle weiter aufgemahlen.
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Leerseite
Claims (10)
1) Verfahren zur Erzeugung einer überwiegend aus feinkörniger Braunkohle und Öl bestehenden wasserarmen Suspension für die
nachfolgende Hydrierung in Gegenwart von wasserstoffreichem
Gas bei einem Druck von 100 bis 400 bar und Temperaturen von etwa 300 bis 5000C, dadurch gekennzeichnet, daß die Braunkohle
zu Korngrößen kleiner 5 mm zerkleinert und mit Öl gemischt wird, die Mischung in einem ersten Verweilreaktor unter einem
Druck von 25 -bis 15-0- bar bei Temperaturen von 250 bis 3200C
für mindestens etwa 1 Min. in Bewegung gehalten wird, kontinuierlich ein Teil der Mischung aus dem ersten Verweilreaktor
abgezogen, gekühlt und mit Temperaturen von 30 bis 200°C einer Phasentrennungszone zugeführt wird, aus der Phasentrennungszone
ein teilentwässertes Braunkohle-Öl-Gemisch einem zweiten Verweilreaktor zugeführt und dort bei Temperaturen von hoch-"
stens 2000C unter einem Druck von höchstens etwa 10 bar für
mindestens etwa 1 Min. in Bewegung gehalten wird und aus dem zweiten Verweilreaktor ein dampfförmiges Wasser-Öl-Gemisch
und getrennt davon eine für die Hydrierung geeignete wasserarme Braunkohle-Öl-Suspension abgezogen werden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der aus dem ersten Verweilreaktor abgezogenen Mischung vor der Phasentrennungszone Öl zugemischt wird.
3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Druck und Temperatur im ersten Verweilreaktor so eingestellt
werden, daß wenig oder kein Wasser verdampft.
4) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Braunkohle zu Korngrößen kleiner 2 mm zerkleinert wird.
_ 9 _ 909884/CU 2f
-/- 2Ö31024
5) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Verweilreaktor ein
Druck von weniger als 1 bar aufrechterhalten wird.
6) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserarme, der Hydrierung
zugeführte Braunkohle-Öl-Suspension die beiden Bestandteile im Gewichtsverhältnis von 1 : 1 bis 1 : 2 enthält.
7) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der zerkleinerten Braunkohle
gemischte Öl zu 2 bis 30 Gew. %, vorzugsweise zu mindestens
10 GevT.°/o, aus Phenolen besteht.
8) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch 'gekennzeichnet, daß
das Öl aus den Produkten der Hydrierung stammt.
9) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturen in der Phasentrennungszone
im Bereich von 50 bis 150°C liegen.
10) Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Phasentrennungszone Wasser
abgezogen und in indirekten Wärmeaustausch mit der Braunkohle-Öl-Mischung vor dem ersten Verweilreaktor gebracht wird.
909884/0427
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Also Published As
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