DE2830799C2 - Anschlußeinrichtung für eine Kraftfahrzeug-Rohrleitung - Google Patents
Anschlußeinrichtung für eine Kraftfahrzeug-RohrleitungInfo
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- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- B60K15/01—Arrangement of fuel conduits
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung zwischen einem Kunststoffrohr und einem stationären
Anschlußstutzen in einem Kraftfahrzeug, insbesondere für Kraftstoffleitungen, bestehend aus einem Kunststoffformteil
mit einer Einschubhülse für das damit zu verschweißende Kunststoffrohr und aus einem Steckverbinder
mit Sicherung für den stationären Anschlußstuti-en,
wobei der Steckverbinder aus einem an die Einschubhülse angeformtem Steckverbindergehäuse mit
eingelegtem Dichtungsring besteht, sowie auf das Steckverbindergehäuse ein Deckel mit Einstecköffnung,
Flansch und Führungskragen aufgesetzt ist, und wobei die Sicherung selbsthemmend ausgebildet ist sowie aus
einer gebogenen, quer zur Längsachse in das Steckverbindergehäuse eingesetzten Blattfeder mit zentralem
Durchtritt für den stationären Anschlußstutzen besteht. — Der Begriff Kunststoffrohr umfaßt im Rahmen der
Erfindung auch Ausführungsformen, bei denen das Rohr elastisch verformbar ist, also schlauchartigen Charakter
aufweist Anschlußeinrichtungen der angegebenen Zweckbestimmung benötigt man bei Kraftfahrzeugen,
insbesondere für Kraftstoffleitungen, wenn diese an einen im Kraftfahrzeug stationären Anschlußstutzen
einseitig oder beidseitig, z. B. an dem Vergaser und/
oder am Kraftstofftank angeschlossen werden sollen.
Bei den aus der Praxis bekannten Anschlußeinrichtungen für Kraftfahrzeugrohrleitungen handelt es sich um mehrteilige Aggregate, die nur funktionsmäßig vereinigt sind. Tatsächlich wird die Rohrleitung zunächst mit einem Schlauchstück verbunden und das Schlauchstück
Bei den aus der Praxis bekannten Anschlußeinrichtungen für Kraftfahrzeugrohrleitungen handelt es sich um mehrteilige Aggregate, die nur funktionsmäßig vereinigt sind. Tatsächlich wird die Rohrleitung zunächst mit einem Schlauchstück verbunden und das Schlauchstück
ίο wird auf den im Kraftfahrzeug stationären Anschlußstutzen
aufgeschoben. Zusätzlich sind Klemmschellen aufgesetzt, die mittels Klemmschrauben angezogen
sind Das macht aufwendige Montagemaßnahmen erforderlich. Die Verbindung zwischen Schlauchstück und
Anschlußstutzen ist die des bloßen Reibungsschlusses ohne Selbsthemmung. Folglich kann unkontrolliertes,
gefährliches Lösen der Verbindung, insbesondere im Katastrophenfall auftreten.
Die bekannte gattungsgemäße Anschlußrichtung (DE-OS 26 22 269) bringt demgegenüber beachtliche
Vorteile: Die bekannte gattungsgemäße Anschlußrichtung kann bei einem üblichen Kraftfahrzeug mit stationärem
Anschlußstutzen ohne beachtlichen Montageaufwand, nämlich durch bloßes Aufstecken des Steckverbinders
auf den zugehörigen Anschlußstutzen, montiert werden. Sie läßt sieh durch Verformung der Blattfeder
einfach wieder lösen. Der Anschlußstutzen bleibt glatt, ohne Gewinde oder Formenschlußausbildungen-Nichtsdestoweniger
nimmt die mit der Anschlußeinrichtung verwirklichte Steckverbindung a{Ie Beanspruchungen,
auch im Katastrophenfalle, auf, weil mit einer selbsthemmenden Sicherungseinrichtung gearbeitet wird.
Die Anschlußeinrichtung kann für die Kraftstoffleitung, aber auch für andere Zwecke, beispielsweise im Rahmen
eines Hydrauliksystems im Kraftfahrzeug, eingesetzt werden. Ohne Schwierigkeiten läßt sich die
Anschlußeinrichtung durch bloße Einstellung der Materialdicke so auslegen, daß sie alle Beanspruchungen aufnimmt,
die von der Kunststoffrohrleitung nach den geltenden Bestimmungen, insbesondere bei Verwendung
der Kunststoffrohrleitung als Kraftstoffleitung, aufgenommen werden müssen. Im einzelnen ist bei der bekannten
gattungsgemäßen Ausführungsform die Anordnung so getroffen, daß zunächst im Steckverbindergehäuse
eine besondere Klemmscheibe den Dichtungsring festhält Zwischen der Klemmscheibe und damit
zwischen dem Dichtungsring und dem Führungskragen des Deckels befindet sich ein Freiraum. Dieser ist quer
zur Achse der Anschlußeinrichtung insgesamt von der
so Blattfeder durchdrungen, die in diesem Bereich auch den Durchtritt für den stationären Anschlußstutzen aufweist.
Die Blattfeder ist mehr oder weniger kreisbogenförmig gebogen, besitzt in Einsteckrichtung schräggestellte
Krallen und Blattfederenden, die aus dem Steckverbindergehäuse vorkragen sowie als Betätigungshebelarme
für das Lösen der Sicherung ausgebildet sind. Das alles hat sich bewährt, ist jedoch in fertigungstechnischer
Hinsicht und im Zuge der Fertigung auch beim Zusammensetzen aufwendig, was insbes. deshalb stört,
weil es sich um einen ausgesprochenen Massenartikel des Kraftfahrzeugbedarfes handelt.
Im übrigen sind Anschlußeinrichtungen bekannt (FR-PS 21 91 695), bei denen die Sicherung als U-förmige
Blattfedern ausgebildet sind, deren einer Schenkel stirnseitig am Steckverbindergehäuse mit einer
Schraubverbindung gehalten ist, während der andere den Durchtritt für den stationären Anschlußstutzen aufweist.
Der Dichtungsring liegt in einer inneren Um-
fangsnut des Steckverbindergehäuses. Er kann aber auch in eine stimseitig offene Umfangsnut des Steckverbindergehäuses
eingelegt sein, wobei die Umfangsnut dann mit einem deckelartigen Flansch abgedeckt wird,
der seinerseits mit der den einen Schenkel der Blattfeder
haltenden Schraubverbindung am Steckverbindergehäuse festgelegt ist Abgesehen davon, daß derartige
Schraubverbindungen einen zusätzlichen Aufwand bei Herstellung und Montage erfordern, lassen sich
Schraubverbindungen in diesem Zusammenhang nur to dann einsetzen, wenn das Steckverbindergehäuse aus
einem hinreichend festen Material, z. B. aus Metall besteht Soll das Steckverbindergehäuse wie bei der gattungsgemäßen
Anschlußeinrichtung ein Kunststofformteil sein, dann kann mangels ausreichender Festigkeit
des Kunststoffes keine zuverlässige Befestigung der Sicherung am Steckverbindergehäuse mit einer Schraubverbindung
gewährleistet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Anschlußeinrichtung so weiter auszubilden, daß sie ohne Beeinträchtigung der Funktion und
der Vorteile als Massenartikel einfach gefertigt und zusammengesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Führungskragen
des Deckels im Bereich seines dichtungsringseitigen Randes eine Rastausbildung aufweist, der
eine komplementäre Rastausbildung im Steckverbindergehäuse zugeordnet ist, daß der Deckel zugleich
als Halterung für den Dichtungsring und für die Blattfeder ausgebildet ist und dazu einerseits mit seinem Führungskragen
den Dichtungsring, andererseits die Blattfeder zwischen Steckverbindergehäuse und dem Dekkelfiansch
festhält, und daß die Blattfeder U-förmig gebogen ist und mit einem U-Schenkel, der eine Halterungsausnehmung
aufweist, auf den Führungskragen aufgesetzt ist sowie in dem anderen, freien U-Schenkel
den Durchtritt für den stationären Anschlußstutzen aufweist. Nach bevorzugter Ausführung soll die Blattfeder
einen schmalen U-Steg und demgegenüber verbreiterte Schenkelenden mit Halterungsausnehmung und Durchtritt
aufweisen.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei einer gattungsgemäßen Anschlußeinrichtung der Dekkel
eine Doppelfunktion erfüllen kann, nämlich die, einerseits als Halter für den Dichtungsring und andererseits
als Halterung für die Blattfeder zu funktionieren, wenn dafür Sorge getragen wird, daß der Deckel unabhängig
von der Blattfeder am Steckverbindergehäuse festgelegt wird. Eine im Sinne der Aufgabenstellung einfache
Herstellung und Montage ergibt sich aber erst aufgrund
der beanspruchten Merkmale, weil das Steckverbindergehäuse der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung
sowohl innen wie außen im wesentlichen frei von Hinterschneidungen ist und weil sowohl das Steckverbindergehäuse
ah auch der Deckel mit einfachen Spritzgießformen hergestellt werden können, aus
denen die fertigen Kunststofformteile leicht ausgestoßen werden können. Bei der Blattfeder kann es sich
demgegenüber um einfache Stanzteile handeln, welche lediglich in U-Form gebogen zu werden brauchen. Die
Montage bereitet dann keine Schwierigkeiten, weil Steckverbindergehäuse und Deckel unter Zwischenschaltung
des einen Schenkels der Blattfeder lediglich ineinander gesteckt werden brauchen, bis die entsprechenden
Rastausbildungen einander hinterfassen.
Im folgenden wild d'e Erfindung anhand einer lediglich
ein Ausführungsb^ispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
Fig. 1 die Ansicht einer erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung,
F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 vergrößertem Maßstab einen Axialschnitt durch den Gegenstand nach
F i g. 1 und
F i g. 3 den Zuschnitt für die Blattfeder aus dem Gegenstand nach den F i g. 1 und 2.
Die in den Figuren dargestellte Kraftfahrzeug-Rohrleitung mag insbesondere als Kraftstoffleitung bestimmt
sein. Sie besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Kunststoffrohr 1 und aus im Ausführungsbeispiel
beidseitig angeschlossener Anschlußeinrichtung 2. Die Anschlußeinrichtung 2 ist für einen im Kraftfahrzeug
stationären Anschlußstutzen 3 bestimmt, der regelmäßig als zylindrischer Anschlußstutzen ausgeführt ist und
keinerlei besondere Formausbildungen wie Gewinde od. dgl. aufweist.
Insbesondere aus der Fig.2 entnimmt man. daß die
Anschlußeiniichtung 2 als Kunststofformteil mit einerseits Einschubhülse 4 für das Kunstslc'^rohr 1. andererseits
Steckverbinder 5 für den stationären Anschiubstutzen
3 ausgeführt ist. Der Steckverbinder 5 ist mit einer selbsthemmenden Sicherung 6 ausgerüstet, die weiter
unten ausführlicher beschrieben wird. Zunächst ist es zu betonen, ''aß das Kunststoffrohr 1 in die Einschubhülse
4 eingeschoben und in dieser verschweißt ist. Die Einschubhülse 4 besitzt im Ausführungsbeispiel und nach
bevorzugter Ausführungsform der Erfindung eine Länge, die einem Mehrfachen des Außcnduithmcssers des
Kunststoffrohres 1 entspricht. Der Steckverbinder 5 besteht aus einem an die Einschubhülsc angeformlen
Steckverbindergehäuse 7. Es mag sich bei dieser Einheil
aus Einschubhülse 4 und Steckverbindergehäusc 7 um ein Spritzgußformteil handeln. Das Stcckvcrbindcrgehäuse
7 ist mit einem Dichtungsring 8 versehen und weist außerdem eine Sicherung 6 auf. Außerdem isi auf
das Steckverbindergehäuse 7 ein Deckel 9 mit Einslccköffnung 10 und Führungskragen 11 aufgesetzt. Der
Dichtungsring 8 könnte an die Einschubhülsc 4 bzw. an das Steckverbindergehäuse 7 angeformt sein. Im Ausführuitgsbeispiel
ist er als O-Ring ausgeführt. Dazu isl
die Anordnung so getroffen, daß der Dichtungsring 8 in
eine Dichtringaufnahme 12 des Stcckverbindcrgchäuses 7 eingelegt ist. Die Sicherung isl grundsätzlich als
U-förmig gebogene Blattfeder 6 ausgeführt. Man entnimmt aus der F i g. 2, daß der Deckel 9 zugleich als Halterung
für den Dichtungsring 8 und für die Blattfeder 6 ausgebildet ist.
Der Deckel 9 hält einerseits mit seinem Führungskragen
U den Dichtungsring 8. andererseits die Blattfeder 6 zwisclien Steckverbindergehäusc 7 und dem Dcckclflansch
13 fest.
Die "liittfeder 6 ist U-förmig gebogen. Der eine
U-Schenkel 14 besitzt eine Halterungsausnehmung 15. Diese ist auf den Fü'twungskragen 11 des Deckels 9 aufgeschoben.
Der andere U-Schcnkel 16 besitzt den Durchtritt 17 für den stationären Anschlußstutzen 3.
Die Anordnung ist so getroffen, daß der Führungskragen 11 im Bereich seines dichtungringseitigen Randes
eine Rastausbildung 18 in Form eines Bundes aufweist
dem eine komplementäre Rastausbüdung 19 in Form einer Rille im Steckverbindergehäuse 7 zugeordnet ist.
— Fig. 3 macht deutlich, daß die Blattfeder 6 einen schwachen U-Steg 20 und demgegenüber verbreiterte
Schenkelenden mit Halterungsausnehmung 15 bzw. Durchtritt 17 aufweist. Sie kann offenbar ohne Schwierigkeiten
zu der U-Form gebogen werden, die in F i g. 2 erkennbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Anschlußeinrichtung zwischen einem Kunststoffrohr und einem stationären Anschlußstutzen in
einem Kraftfahrzeug, insbesondere für Kraftstoffleitungen, bestehend aus einem Kunststofformteil mit
einer Einschubhülse für das damit zu verschweißende Kunststoffrohr und aus einem Steckverbinder
mit Sicherung für den stationären Anschlußstutzen, wobei der Steckverbinder aus einem an die Einschubhülse
angeformten Steckverbindergehäuse mit eingelegtem Dichtungsring besteht sowie auf
das Steckverbindergehäuse ein Deckel mit Einstecköffnung, Flansch und Führungskragen aufgesetzt ist,
und wobei die Sicherung selbsthemmend ausgebildet ist sowie aus einer gebogenen, quer zur Längsachse
in «las Steckverbindergehäuse eingesetzten Blattfeder nut zentralem Durchtritt für den stationären
Anschlußstutzen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskragen (11)
des Deckels (9) im Bereich seines dichtungsringseitigen Randes eine Rastausbildung (18) aufweist, der
eine komplementäre Rastausbildung (19) im Steckverbindergehäuse (J) zugeordnet ist, daß der Deckel
(9) zugleich als Halterung für den Dichtungsring (8)
und für die Blattfeder (6) ausgebildet ist und dazu einerseits mit seinem Führungskragen (11) den Dichtungsring
(8>.· andererseits die Blattfeder (6) zwischen dem Steckverbindergehäuse (7) und dem Dekkelflansch
-<13) festhält, und daß die Blattfeder (6) U-förmig gebogen ist und mit einem U-Schenkel
(14), der eine Halterungsausneh.nung (15) aufweist, auf den Führungskragen (11) aufgesetzt ist sowie in
dem anderen, freien U-Schenkel (16) den Durchtritt (17) für den stationären Anschlußstutzen (3) aufweist
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (6) einen schmalen
U-Steg (20) und demgegenüber verbreitert·; Schenkelenden mit Halterungsausnehmung (15) und
Durchtritt (17) aufweist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782830799 DE2830799C2 (de) | 1978-07-13 | 1978-07-13 | Anschlußeinrichtung für eine Kraftfahrzeug-Rohrleitung |
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Publications (2)
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Families Citing this family (3)
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1978
- 1978-07-13 DE DE19782830799 patent/DE2830799C2/de not_active Expired
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