DE2829769B2 - Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern - Google Patents
Vorrichtung zum Heften mit metallischen KlammernInfo
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Description
der Heftköpfe,
F i g. 4 einen weiteren Teil der Auswerteschaltung,
Fig.5 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Lage
eines Stopimpulses relativ zu einem Stopsignal und
Fig.6 ein Schaltbild der Spannungsversorgung für
die Auswerteschaltung gemäß F i g. 2 und 4.
Die den Heftköpfen 1, 2, 3 zugeordneten Umbiegeblöcke
7, 8, 9 sind gegenüber den nicht dargestellten Maschinenteilen durch einen Träger 10 aus einem
isolierenden Material, wie z.B. Polytetrafluorethylen
elektrisch isoliert Die bekannten Heftmaschinen können erfindungsgemäß umgerüstet werden, indem die
dort vorhandenen Umbiegeblöcke durch Zwischenschalten isolierenden Materials gegenüber dem Maschinengestell
isoliert werden. Die Heftköpfe 1, 2 und 3 is
arbeiten taktweise in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit des Endlosförderers.
Die gegenüber dem Gestell der Drahtheftmaschine 4 isolierten Umbiegeblöcke 7, 8 und 9 sind durch
elektrische Leitungen IA, 2A, 3A mit einer Auswerteschaltung
11 derart verbunden, daß zwischen Heftkopf und zugeordnetem Umbiegeblock eine Potentialdifferenz
liegt Die Auswerteschaltung leitet aus den ihr zugeführten Signalen ein Stopsignal, vorzugsweise
einen Stopimpuls, ab, der einer Maschinensteuerung 12 zugeführt wird, um die Maschine anzuhalten.
Eine Ausführungsform der Steuer- oder Auswerteschaltung 11 ist in den F i g. 3,4 und 6 dargestellt.
Wie aus der F i g. 2 ersichtlich ist bilden die Heftköpfe 1,2 und 3, die auf Maschinenpotential liegen, zusammen
mit den Klammern K und den Umbiegeblöcken 74 8, 9
jeweils einen elektrischen Schalter S1, S2 bzw. S3. Die
Umbiegeblöcke 7, 8 und 9 sind über die Leitungen IA, 2A bzw. 3A mit Optokopplern 13 verbunden. Die
Diodenstrecke der Optokoppler ist über einen Widerstand R1 mit der Betriebsspannung Ub von +15 V
Gleichspannung verbunden, die in den Figuren durch das hochliegende Potential H gekennzeichnet ist,
während das Maschinenpotential durch L gekennzeichnet ist Die Betriebsspannung Ub wird von der in der
Fig.6 dargestellten Versorgungsspannungsquelle abgegeben,
die an der normalen Netzwechselspannung liegt. Auf der Sekundärseite eines Transformators Tr ist
ein Gleichrichter G angeordnet über dessen Ausgang ein Kondensator C1 liegt und von dem + Ub über einen
Widerstand R2 abgegriffen wird.
Die Überwachung der Klammerung an den Heftköpfen 1, 2 und 3 kann durch die in der Fig.2 gezeigten
Überbrückungsschalter Si', S2' und S3' abgeschaltet
werden, die zwischen dem Eingang des zugeordneten Optokopplers und dem Potential L liegen.
Dem Ausgang der Optokoppler 13 ist jeweils ein Negationsglied 16 nachgeschaltet. Die Ausgänge der
Negationsglieder 16 sind auf die Eingänge Ei, E2, E3
eines NAND-Gliedes 17 geführt. Ein Eingang E4 des
NAND-Gliedes 17 ist mit dem Ausgang eines Taktgebers 18 verbunden, der in Abhängigkeit von der
Arbeitsgeschwindigkeit der Drahtheftmaschine, d. h. der Fördergeschwindigkeit des Endlosförderers 5 und
der damit gekoppelten Hubbewegung der Heftköpfe 1, 2 und 3 Taktimpulse erzeugt. Der Ausgang des
Taktgebers liegt über einem Widerstand /?3 am
Potential L
Die Ausgänge der Negationsglieder 16 und der Ausgang des Taktgebers 18 sind jeweils über einen
Widerstand A4 und eine Leuchtdiode LED* mit dem
Potential L verbunden, um das Anstehen der entsprechenden Signale optisch anzuzeigen.
Der Ausgang des NAND-Gliedes 17 isi mit dem einen Eingang eines NAND-Gliedes 19 verbunden, auf dessen
anderen Eingang die Taktimpulse des Taktgebers 18 geführt sind. Der Ausgang des NAND-Gliedes 19 ist
über die Leitung zi mit einem asynchronen DualzäWer
20 verbunden, der bei der gezeigten Ausführungsform aus drei Zählstufen A, B und C besteht die jeweils von
einem Flip-Flop 21 gebildet werden. Jedes Flip-Flop wird an dem gemeinsamen dynamischen Eingang
angesteuert wobei der Eingang der Zählstufe A mit z2
und der Eingang der Zählstufen Bund Cjeweils mit dem
Ausgang des vorhergehenden Flip-Flops verbunden ist.
Die Taktsignale des Taktgebers 18 und das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 19 werden auf ein NAND-Glied
22 geführt dessen Ausgang über eine Leitung z\ auf in einen Eingang eines UND-Glieds 23 geführt ist
Auf den anderen Eingang des UND-Gliedes 23 werden in noch weiter zu erläuternder Weise Löschvorbereitungssignale
geführt Der Ausgang des UND-Gliedes 23 ist mit den Rückstellungs- bzw. Nullstellungseingängen
der Flip-Flops 21 verbunden.
Der Ausgang der Zählstufe A und der Ausgang der Zählstufe B sind mit den beiden Eingängen eines
UND-Gliedes 24 verbunden.
Der Ausgang des UND-Gliedes 24, der Ausgang der Zählstufe B und der Ausgang der Zählstufe C sind mit
einem Tastenaggregat 25 verbunden, das die Tasten 7"» 2, Tx3 und TxA aufweist. Bei Tasten und Verriegeln einer
der Tasten in Schließstellung entriegeln und öffnen die anderen beiden Taster. Bezüglich der Beschallung und
Leitungsführung zwischen den Tastern und den Ausgängen wird ausdrücklich auf die F i g. 4 verwiesen.
Der Signaiausgang des Tastenaggregats 25 ist in der F i g. 4 mit TA bezeichnet.
Der Signalausgang TA ist mit dem Eingang EG einer monostabilen Kippstufe 26 verbunden, die einen Impuls
mit der Ausgangsdauer T erzeugt. Weiterhin ist der Signalausgang TA des Tastenaggregats 25 über einen
Widerstand R 5 und eine Leuchtdiode LEDi mit dem
Potential L verbunden.
Der Ausgang Q der monostabilen Kippstule 26 ist mit
einem Reedrelais 27 verbunden, das die Erregung eines Relais 28 schalten kann. Der Wicklung des Relais liegt
eine Schutzdiode D parallel. Das Relais 28 schaltet bei Erregung mindestens einen Schaltkontakt 29 in einem
Schaltkreis der Maschinensteuerung 12.
Der andere Ausgang des UND-Gliedes 23 ist mit dem Ausgang eines weiteren Optokopplers 30 verbunden,
dessen Leuchtdiodenstrecke über einen Widerstand R 6 und eine Parallelschaltung aus mehreren Schaltern
zwischen H und L liegt. Der Schalter SInt stellt einen
zur Auswerteschaltung 11 gehörigen internen Schalter dar, während die Schalter SExty und SExt2 externe
Schalter sind, die anderen Elementen der Maschine, wie z. B. der Warnungseinrichtung zur Abgabe eines
Warnsignals bei Anfahren des Sammelhefters zugeordnet sind.
Im folgenden soll kurz die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Schaltung erläutert werden.
Es wird davon ausgegangen, daß sich die Schalter 51',
52' und 53' in der in der Fig.2 gezeigten, d.h. geöffneten, Lage befinden, so daß das Auftreten einer
Fehlklammerung an allen drei Heftköpfen 1, 2 und 3 ei raßt wird. Wie die F i g. 3 zeigt, erzeugt der Taktgeber
18 in Abhängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine, was durch die in der Fig. 2 oben gezeigte
Nockenscheibe 31 charakterisiert ist, Taktimpulse in Abhängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der
Maschine.
In der Fig.3 sind übereinander die Impulsverläufe
der bei vorschriftsmäßiger Klammerung auf den Leitungen IA, 2/4 und 3/4 anstehenden Impulse
dargestellt. Da über den Schalter Sl, S2 und S3
dasselbe Potential liegt, müßten die Impulse in dem Spannungszeitdiagramm genau übereinander liegen.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise sind die Impulse 1/4, 2/4 und 3/4 aber übereinander gezeigt. Der Taktimpuls,
der den NAND-Gliedern 17, 19 und 22 zugeführt wird, muß natürlich in der Impulsdauer der Impulse auf den
Leitungen \A, 2A und 3A liegen, damit die Überwachung der Klammerung auch während des Klammervorgangs erfolgt. Aus Gründen der Betriebssicherheit
ist es jedoch von Vorteil, daß der Taktimpuls kürzer ist als der oder die Klammerimpulse auf den Leitungen IA,
2/4 und 3A In der Fig.3 ist die Impulsdauer des Taktimpulses ungefähr ein Fünftel der Impulsdauer des
Klammerimpulses und liegt in etwa in der Mitte des bzw. der Klammerimpulse. Während der Dauer des
Taktimpulses liegt der Ausgang des NAND-Gliedes 17 bei fehlerfreier Klammerung an den Heftköpfen 1,2 und
3 auf hohem Potential. Zeigen die den Eingängen Ei, Ej
und £3 zugeführten Signale an, daß ein Fehler vorliegt, befindet sich der Ausgang des NAND-Gliedes 17 auf
niedrigem Potential.
Da der Taktimpuls sowohl dem NAND-Glied 17 als auch dem NAND-Glied 19 zugeführt wird, erscheint bei
fehlerhafter Heftung an einem der Heftköpfe 1, 2 und 3 auf der Leitung zi ein Fehlersignal, das der Zählstufe A
des Dualzählers 20 zugeführt wird.
Bei der gezeigten Ausführungsform kann nun verhindert werden, daß bereits bei einer fehlerhaften
Klammerung, d. h. bei einem fehlerhaften Produkt in der Produktfolge auf dem Endlosförderer, ein Stopbefehl an
die Maschinensteuerung 12 weitergeleitet wird. Erst bei einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden
fehlerhaften Produkten soll an die Maschinensteuerung ein Stopbefehl gegeben werden. Der in der Fig.4
dargestellte Teil der Auswerteschaltung 11 ermöglicht
eine Auswahl dahingehend, daß der Stopbefehl nach zwei aufeinanderfolgenden fehlerhaften Produkten,
nach drei oder nach vier fehlerhaften Produkten gegeben werden soll. Es werde nun angenommen, daß
nach vier fehlerhaften Produkten der Stopbefehl an die Maschinensteuerung 12 abgegeben werden soll. Zu
diesem Zwecke wird die Taste Tx 4 des Tastenaggregats 25 betätigt. Damit ist der Signalausgang TA mit dem
Ausgang der dritten Zählstufe Cverbunden.
Das auf der Leitung zj anstehende und einem ersten
Zählprodukt entsprechende Signal, das die Zählstufe A direkt ansteuert, wird eingezahlt. Wenn nun das nächste
Produkt fehlerfrei ist, steht auf der Leitung zi kein
weiteres Fehlersignal an. Dieser Signalpegel wird zusammen mit dem Taktimpuls auf das NAND-Glied 22
geführt, das über seine Ausgangsleitung Z\ und das
UND-Glied 23 (es werde angenommen, daß der
Schalter Shtt geschlossen ist) als Rückstellsignal auf die
Flip-Flops 21 gegeben wird. Mit anderen Worten: Bei
Auftreten eines Fehlerprodukts und keinem Nachfolgen eines weiteren Fehlproduktes wird der Dualzähler 20
automatisch zurückgesetzt. Tritt nach dem einen Fehlprodukt ein weiteres Fehlprodukt auf, so verhindert
die Verbindung des Ausgangs des NAND-Gliedes 19 mit dem einen Eingang des NAND-Gliedes 22 eine
Rückstellung des Dualzählers 20, so daß die aufeinanderfolgenden Fehlprodukte aufaddiert werden können.
Hat der Dualzähler 20 vier Fehlersignale gezählt, erfolgt am Signalausgang TA und damit am Eingang EC
der monostabilen Kippstufe 25 (Monovibrator) der in der F i g. 5 oben dargestellte Potentialsprung. Am
Ausgang Q der monostabilen Kippstufe 26 erscheint
dann ein Stopimpuls, der in der F i g. 5 vorzugsweise mit
einer Länge von 0,5 Sekunden gekennzeichnet ist. Dieser Impuls führt zu einem Durchschalten des
Reed-Relais 27 und des Relais 28 und zu einer entsprechenden Betätigung des Schaltkontakts 29. Das
Umsetzen des Stopsignals in ein Stopimpuls bietet den Vorteil, daß die Maschine nach einem von der
Klammerüberwachung erzeugten Stopsignal ohne weitere Betätigung angefahren werden kann.
Soll bei einer gewollten Heftungsunterbrechung die
Auswerteschaltung überwachungsbereit bleiben und
nicht z. B. durch einen in der Spannungsversorgung vorgesehenen (nicht dargestellten) Schalter abgeschaltet werden, so kann eine Hochzählung des Dualzählers
entsprechend der Tastenstellung des Tastenaggregats
25 dadurch vermieden werden, daß einer der externen
Schalter SExti oder SExti betätigt wird.
Wenn die Produkte nicht mit allen drei Heftköpfen 1, 2 und 3 geheftet werden sollen, sondern z. B. auf die
mittige Heftung mit dem Heftkopf 2 verzichtet werden
kann, wird der Schalter Sj geschlossen, wodurch auch
der Umbiegeblock 8 auf Maschinenpotential gelegt wird, was einer fiktiven einwandfreien Klammerung an
dieser Stelle entspricht. Soll ein kürzeres Produkt geheftet werden, kann z. B. der Schalter Si' oder S3'
geschlossen werden. Da jede Klammerung überwacht wird, kann bei Heften mit drei Klammerungen, bei
denen die dritte Klammerung als Sicherheitsklammerung für nötig befunden wurde, nunmehr auf die dritte
Klammerung verzichtet werden.
Einzelne Bestandteile der vorliegenden Schaltung können ihrer Funktion nach charakterisiert werden:
Der aus den NAND-Gliedern 17, 19, 22 bestehende Schaltkreis ist ein Schaltkreis zur Fehlererfassung. Der
Schaltkreis zur Fehlererfassung besteht aus einem von
dem NAND-Glied 17 aufgebauten Unterschaltkreis zur
Fehlererkennung und einem aus den NAND-Gliedern 19 und 22 aufgebauten Unterschaltkreis für die
Bestimmung des Vorliegens eines Einzelfehlers oder einer Fehlerfolge. Dem Schahkreis zur Fehlererfassung
ist ein Schaltkreis für die Fehlerzählung und diesem ist ein Schaltkreis bestehend aus den Elementen 24,25 zur
Ableitung eines Stopsignals in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Länge der Fehlerfolge nachgeschaltet.
Diesem wiederum ist ein Schaltkreis zur Ableitung eines
Stepimpulses aus den von dem vorhergehenden
Schaltkreis erzeugten Stopsignal nachgeschaltet
Hinsichtlich der Fi g. 1 ist noch anzumerken, daß die
Umbiegeblöcke 7,8 und 9 üblicherweise noch von einem nicht mit ihnen in Kontakt stehenden Führungsblech
umgeben sein können, auf denen das von dem Endlosförderer geführte Produkt PgleiteL Die F i g. 1 ist
so einfach wie mögSch gehalten, um die Grundidee der
vorliegenden Erfindungkiarerkennen zu lassen.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Oberwachen der Heftung von Druckprodukten mit metallischen Klammern mit
mindestens einem die Klammern bereitstellenden Heftkopf und einem zugeordneten Umbiegeblock,
wobei der Heftkopf jeweils eine Klammer durch das zusammen zu heftende Material hindurch gegen den
Umbiegeblock drückt, insbesondere Drahtheftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der
Heftkopf (1; 2; 3) und der zugeordnete Umbiegeblock (7; 8; 9) gegeneinander elektrisch isoliert (10)
sind und zwischen ihnen eine Potentialdifferenz (H-L) liegt und Heftkopf und Umbiegeblock mit
einer Auswerteschaltung (11) verbunden sind, die die
Berührung einer von dem Heftkopf getragenen Klammer mit dem Umbiegeblock als Potentialwechsel
(S 1; S 2; S3) erfaßt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heftkopf (1; 2; 3) auf Vorrichtungspotential
fLJ liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Heftköpfe (1;
2; 3) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung
(11) das zwischen dem Heftkopf (1; 2; 3) und dem zugeordneten Umbiegeblock (7; 8; 9) herrschende
Potential taktweise entsprechend dem Arbeitstakt des Heftkopfes erfaßt (F i g. 3).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung
(11) einen mit c -m nicht auf dem Vorrichtungspotential
(L) liegenden Element (1; 2; 3) der Gruppe: Heftkopf/Umbiegeblock verbundenen Schaltkreis
(17, 19, 22) zur Fehlererfassung und einen diesem nachgeschalteten Schaltkreis (20) zur Fehlerzählung
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkreis zur Fehlererfassung
aus einem Unterschaltkreis (17) zur Fehlererkennung und einem Unterschaltkreis (19, 22) für die
Bestimmung des Vorliegens eines Einzelfehlers oder einer Fehlerfolge besteht und der Schaltkreis (20) für
die Fehlerzählung die Fehler nur bei Vorliegen einer Fehlerfolge aufaddiert.
7. Vorrichtung^ nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaltkreis (20) für die
Fehlerzählung ein Schaltkreis (24, 25) für die Ableitung eines Stop-Signals für die Vorrichtung in
Abhängigkeit von einer vorgegebenen Länge der Fehlerfolge nachgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaltkreis zur Ableitung eines
Stop-Signals ein Schaltkreis (26) nachgeschaltet ist, der aus dem Stop-Signal ein Stop-lmpuls vorgegebener
Länge ableitet.
9. Vorrichtung nac!i einem der Ansprüche I bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Heftköpfen (1; 2; 3) die Auswerteschaltung (11) für jeden
der Heftköpfe einen Überbrückungsschalter (Si; S2; 5*3) aufweist derart, daß das dem Schaltkreis für
die Fehlererfassung (17; 19; 22) zugeführte Signal jeweils dem Zustand einer einwandfreien Klammerung
entspricht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Oberwachen
der Heftung von Druckprodukten mit metallischen Klammern der im Oberbegriff des vorstehenden
Anspruchs 1 genannten ArL
Bei den in der Druckindusüie verwendeten Heftapparaten,
wie z. B. dem aus der DE-AS 11 89 562 bekanaten
Heftapparat von Rotationsdruckmaschinen zum selbsttätigen Formen der Heftklammern, können Fehler an
den Heftköpfen und Fehler an den verwendeten
ίο Drähten zur selbsttätigen Klammerherstellung auftreten,
so daß das einzelne Druckprodukt überhaupt nicht oder nicht mit einer ausreichenden Anzahl von
Klammern geheftet wird. Wegen dieser Fehlermöglichkeit war man bisher davon ausgegangen, daß bestimmte
Druckprodukte mit mindestens drei Klammern geheftet werden müssen, obwohl zur Verhinderung des Auseinanderfallens
des Produkts während der weiteren Handhabung zwei Klammerungen ausreichen würden.
Diese Fehlermögiichkeit tritt nicht nur bei Heftappara-
ten in Rotationsdruckmaschinen auf, sondern auch bei den in Sammelheftern verwendeten Drahtheftapparaten,
bei denen sich die Heftköpfe vertikal bewegen.
Aus dem Abstract der offengelegten JA-Patentanmeldung
52/34818 ist eine Vorrichtung zum Überwachen der Heftung von Druckprodukten mit metallischen
Klammern bekannt, bei der die bereits gehefteten Druckprodukte an einem Metalldetektor vorbeigeführt
werden, Jer das Vorhandensein zweier Klammerungen abtastet. Der Metalldetektor ist mit einer Auswerteschaltung
verbunden. Die bekannte Überwachungsvorrichtung kann nicht innerhalb des Heftapparats zum
Einsatz kommen, da dieser selbst metallische Bauelemente aufweist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
Vorrichtung zum Überwachen der Klammerung zu schaffen, bei der die Überwachung innerhalb des
Heftapparates erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Heftkopf und der zugeordnete Umbiegeblock gegeneinander
elektrisch isoliert sind und zwischen ihnen eine Potentialdifferenz liegt und Heftkopf und Umbiegeblock
mit einer Auswerteschaltung verbunden sind, die die Berührung einer vom Heftkopf getragenen Klammer
mit dem Umbiegeblock als Potentialwechsel erfaßt.
Ein zusätzlicher Metalldetektor ist nicht erforderlich. Bei der Vorrichtung wird nicht die Ausbildung von
Klammern im Heftkopf oder der Transport der gebildeten Klammern erfaßt, sondern es wird genau
überwacht, ob die Heftklammer das zusammenzuheftende Druckprodukt durchstoßen hat und im Umbiegeblock
umgebogen worden ist.
Wenn die Überwachungsvorrichtung zusammen mit einem Heftapparat verwendet wird, in dem die
Heftklammern selbständig ausgeformt werden, ist es zweckmäßig, daß der Heftkopf auf Vorrichtungspotential
liegt, da bei solchen Drahtheftapparaten der von den
Heftköpfen geführte Heftdraht sich nicht vom Maschinenpotential trennen läßt.
Weitere Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Eine Ausführungsform der Vorrichtung soll nun anhand der beigefügten Figuren genauer beschrieben werden. Es zeigt
Weitere Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Eine Ausführungsform der Vorrichtung soll nun anhand der beigefügten Figuren genauer beschrieben werden. Es zeigt
Fi g. 1 eine schematische Darstellung der erfindungs-
b5 gemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 einen Teil der Auswerteschaltung,
F i g. 3 ein Zeitdiagramm zur Darstellung des Fehlererfassungstaktes im Vergleich zum Arbeitstakt
F i g. 3 ein Zeitdiagramm zur Darstellung des Fehlererfassungstaktes im Vergleich zum Arbeitstakt
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| DE (1) | DE2829769C3 (de) |
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1979
- 1979-04-10 CH CH338079A patent/CH636043A5/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|
| DE2829769C3 (de) | 1982-10-14 |
| CH636043A5 (en) | 1983-05-13 |
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Legal Events
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |