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DE2829769A1 - Vorrichtung zum heften mit metallischen klammern - Google Patents

Vorrichtung zum heften mit metallischen klammern

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Publication number
DE2829769A1
DE2829769A1 DE19782829769 DE2829769A DE2829769A1 DE 2829769 A1 DE2829769 A1 DE 2829769A1 DE 19782829769 DE19782829769 DE 19782829769 DE 2829769 A DE2829769 A DE 2829769A DE 2829769 A1 DE2829769 A1 DE 2829769A1
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DE
Germany
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circuit
stapling
head
bending block
potential
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DE19782829769
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DE2829769C3 (de
DE2829769B2 (de
Inventor
Max Ramm
Bernhard Roesler
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Gruner and Jahr GmbH and Co KG
Original Assignee
Gruner and Jahr GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE2829769A1 publication Critical patent/DE2829769A1/de
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Application granted granted Critical
Publication of DE2829769C3 publication Critical patent/DE2829769C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern, der im Oberbegriff des vorstehenden Anspruches 1 genannten Art.rBei den in der Druckindustrie in Sammelheftern verwendeten Drahtheftmaschinen, wie z.B. in dem Sammelhefter mit Drahtheftung der Firma McCain, Chicago Machinery Laboratories, Inc., Chicago, USA, können Fehler an den Heftköpfen und Fehler an den verwendeten Drähten zur selbsttätigen Klanmerherstellung auftreten, so daß das einzelne Druckprodukt überhaupt nicht oder mit einer nicht ausreichenden Anzahl von Klammern geheftet wird. Die dann aus dem Sammelhefter heraustransportierten Druckprodukte fallen auseinander. Wegen der Möglichkeit, daß Klammerfehler auftreten können, war man bisher davon ausgegangen, daß bestimmte Druckprodukte mit mindestens drei Klammern geheftet werden müssen, obwohl zur Verhinderung des Auseinanderfallens des Produktes während der weiteren Handhabung zwei Klammerungen ausreichen würden.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern der vorstehend genannten Art anzugeben, bei der eine exakte Überwachung der einzelnen Klammervcrgänge möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Heftkopf und der ihm zugeordnete Umbiegeblock elektrisch gegeneinander isoliert sind und zwischen ihnen eine Potentialdifferenz liegt und daß der Heftkopf und der Umbiegeblock mit einer Auswerteschaltung verbunden sind, die die Berührung einer von dem Heftkopf getragenen Klammer mit dem Umbiegeblock als Potentialwechsel erfaßt.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also nicht darauf beschränkt, daß der Transport von Klammern oder die Ausbildung von Klammern im Heftkopf erfaßt wird, sondern es wird genau überwacht, ob die Heftklammer das zusammenzuheftende Material, z.B. ein Druckprodukt, durchstoßen hat und im Umbiegeblock umgebogen wird.
  • Bei einer Vorrichtung der im Oberbegriff des vorstehenden Anspruches 1 genannten Art, die eine selbsttätige Klammerbildung aus dem Heftkopf zugeführten Heftdraht aufweist, ist es zweckmäßig, den Heftkopf auf Vorrichtungspotential zu legen, da bei solchen Drahtheftmaschinen der von den Heftköpfen geführte Heftdraht sich nicht vom Maschinenpotential trennen läßt.
  • Weitere Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Eine Ausführungsform der Vorrichtung soll nun anhand der beigefügten Figuren genauer beschrieben werden. Es zeigt: Figur 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Figur 2 einen Teil der Auswerteschaltung, Figur 3 ein Zeitdiagramm zur Darstellung des Fehlererfassungstaktes im Vergleich zum Arbeitstakt der Heftköpfe, Figur 4 einen weiteren Teil der Auswerteschaltung, Figur 5 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Lage eines Stopimpulses relativ zu einem Stopsignal und Figur 6 ein Schaltbild der Spannungsversorgung für die Auswerteschaltung gemäß Figuren 2 und 4.
  • Zu heftende Produkte P werden in den Arbeitsbereich von Heftköpfen 1,2,3 einer Drahtheftmaschine 4 mittels eines Endlosförderers 5 gefördert, der z.B. eine Transportkette mit Mitnehmern sein kann.
  • Den in der Figur 1 schematisch dargestellten Heftköpfen 1,2 und 3 wird jeweils von einer Vorratsrolle 6 Heftdraht 7 zugeführt, aus dem die Heftköpfe in an sich bekannter Weise selbsttätig Heftklammern erzeugen. Außer dein bereits vorstehend erwähnten Sammelhefter der Firma McCain sollen hier noch als Beispiele genannt werden: a) Sammelhefter der Firma Sheridan b) Sammelhefter der Firma Müller-Martini.
  • Die den Heftköpfen 1,2,3 zugeordneten Umbiegeblöcke 7,8,9 sind gegenüber den nicht dargestellten Maschinenteilen durch einen Träger 10 aus einem isolierenden Material, wie z.B. Polytetrafluoräthylen elektrisch isoliert. Die bekannten Heftmaschinen können erfindungsgemäß umgerüstet werden, indem die dort vorhandenen Umbiegeblöcke durch Zwischenschalten isolierenden Materials gegenüber dem Maschinengestell isoliert werden. Die Heftköpfe 1,2 und 3 arbeiten taktweise in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit des Endlosförderers.
  • Die gegenüber dem Gestell der Drahtheftmaschine 4 isolierten Umbiegeblöcke 7,8 und 9 sind durch elektrische Leitungen 1A,2A, 3A mit einer Auswerteschaltung 11 derart verbunden, daß zwischen Heftkopf und zugeordnetem Umbiegeblock eine Potentialdifferenz liegt. Die Auswerteschaltung leitet aus den ihr zugeführten Signalen ein'Stopsignal, vorzugsweise einen Stopimpuls, ab, der einer Maschinensteuerung 12 zugeführt wird, um die Maschine anzuhalten.
  • Eine Ausführungsform der Steuerschaltung 11 ist in den Figuren 3,4 und 6 dargestellt.
  • Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, bilden die Heftköpfe 1,2 und 3, die auf Maschinenpotential liegen, zusammen mit den Klammern K und den Umbiegeblöcken 7,8,9 jeweils einen elektrischen Schalter S1,S2 bzw. S3. Die Umbiegeblöcke 7,8 und 9 sind über die Leitungen la,2a bzw. 3a mit Optokopplern 13 verbunden. Die Diodenstrecke der Optokoppler ist über einen Widerstand R1 mit der Betriebsspannung Ub von +15 V Gleichspannung verbunden, die in den Figuren durch das hochliegende Potential H gekennzeichnet ist, während das Maschinenpotential durch L gekennzeichnet ist. Die Betriebsspannung UB wird von der in der Figur 6 dargestellten Versorgungsspannungsquelle abgegeben, die an der normalen Netzwechselspannung liegt. Auf der Sekundärseite eines Transformators Tr ist ein Gleichrichter G angeordnet, über dessen Ausgang ein Kondensator C1 liegt und von dem + UB über einen Widerstand R2 abgegriffen wird.
  • Die berwachung der Klammerung an den Heftköpfen 1,2 und 3 kann durch die in der Figur 2 gezeigten Überbrückungsschalter S1', und und S3' abgeschaltet werden, die zwischen dem Eingang des zugeordneten Optokopplers und dem Potential L liegen.
  • Dem Ausgang der Optokoppler 13 ist jeweils ein Negationsglied 16 nachgeschaltet. Die Ausgänge der Negationsglieder 16 sind auf die Eingänge E1, E2 E3 eines NAND-Gliedes 17 geführt.
  • Ein Eingang E4 des NAND-Gliedes 17 ist mit dem Ausgang eines Taktgebers 18 verbunden, der in Abhängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der Drahtheftmaschine, d.h der Fördergeschwindigkeit des Endlosförderers 5 und der damit gekoppelten Xubbevegurg der Heftköpfe 1,2 und 3 Taktimpulse erzeugt. Der Ausgang des Taktgebers liegt über einem Widerstand R3 am Potential L.
  • Die Ausgänge der Negationsglieder 16 und der Ausgang des Taktgebers 18 sind jeweils über einen Widerstand R4 und eine Leuchtdiode LED1 mit dem Potential L verbunden, uni das Anstehen der entsprechenden Signale optisch anzuzeigen.
  • Der Ausgang des NAND-Gliedes 17 ist mit dem einen Eingang eines NAND-Gliedes 19 verbunden, auf dessen anderen Eingang die Taktimpulse des Taktgebers 18 geführt sind. Der Ausgang des NAND-Gliedes 19 ist über die Leitung z2 mit einem asynchronen Dualzähler 20 verbunden, der bei der gezeigten Ausführungsform aus drei Zählstufen A,B und C besteht, die jeweils von einem Flip-Flop 21 gebildet werden. Jedes Flip-Flop wird an dem gemeinsamen dynamischen Eingang angesteuert, wobei der Eingang der Zählstufe A mit z2 und der Eingang der Zählstufen B und C jeweils mit dem Ausgang des vorhergehenden Flip-Flops verbunden ist.
  • Die Taktsignale des Taktgebers 18 und das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 19 werden auf ein NAND-Glied 22 geführt, dessen Ausgang über eine Leitung z1 auf in einen Eingang eines UND-Glieds 23 geführt ist. Auf den anderen Eingang des UND-Gliedes 23 werden in noch weiter zu erläuternder Weise Löschvorbereitungssignale geführt. Der Ausgang des UND-Gliedes 23 ist mit den Rückstellungs- bzw. Nullstellungseingängen der Flip-Flops 21 verbunden.
  • A Der Ausgang der Zählstufe und der Ausgang der Zählstufe B sind mit den beiden Eingängen eines UND-Gliedes 24 verbunden.
  • Der Ausgang des UND-Gliedes 24, der Ausgang der Zählstufe B und der Ausgang der Zählstufe C sind mit einem Tastenaggreat 25 verbunden, das die Tasten TX2, Tx3 und T 4 aufweist. Bei Tasten und Verriegeln einer der Tasten in Schließstellung entriegeln und öffnen die anderen beiden Taster. Bezüglich der Beschaltung und Leitungsführung zwischen den Tastern und den Ausgängen wird ausdrücklich auf die Figur 4 verwiesen. Der Signalausgang des Tastenaggregats 25 ist in der Figur 4 mit TA bezeichnet.
  • Der Signalausgang TA ist mit dem Eingang EG einer monostabilen Kippstufe 26 verbunden, die einen Impuls mit der Ausgangsdauer T erzeugt. Weiterhin ist der Signalausgang TA des Tastenaggregats 25 über einen Widerstand R5 und eine Leuchtdiode LED2 mit dem Potential L verbunden.
  • Der Ausgang Q der monostabilen Kippstufe ist mit einem Reedrelais 27 verbunden, das die Erregung eines Relais 28 schalten kann.
  • Der Wicklung des Relais liegt eine Schutzdiode D parallel. Das Relais 28 schaltet bei Erregung mindestens einen Schaltkontakt einem Sshaltkreis 29 in/der Maschinensteuerung 12.
  • Der andere Ausgang des UND-Gliedes ist mit dem Ausgang eines weiteren Optokopplers 30 verbunden, dessen Leuchtdiodenstrecke über einen Widerstand RL und eine Parallelschaltung aus mehreren Schaltern zwischen H und L liegt. Der Schalter SInt stellt einen zur Auswerteschaltung 11 gehörigen internen Schalter dar, während die Schalter SExt1 und SExt2 externe Schalter sind, die anderen Elementen der Maschine, wie z.B. der Warnungseinrichtung zur Abgabe eines Warnsignals bei Anfahren des Sammelhefters zugeordnet sind.
  • Im folgenden soll kurz die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Schaltung erläutert werden. Es wird davon ausgegangen, daß sich die Schalter S1', S2' und S3' in der in der Figur 2 gezeigten, d.h. geöffneten/Lage befinden, so daß das Auftreten einer Fehlklammerung an allen drei Heftköpfen 1,2 und 3 erfaßt wird. Wie die Figur 3 zeigt, erzeugt der Taktgeber 18 in Abhängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine, was durch die in der Fi-31 gur 2 oben gezeigte Nockenscheibe charakterisiert ist, Taktimpulse in Abhängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine.
  • In der Figur 3 sind übereinander die Impulsverläufe der bei vorschriftsmäßiger Klammerung auf den Leitungen 1a,2a und 3a anstehenden Impulse dargestellt. Da über den Schalter S1,S2 und S3 dasselbe Potential liegt,müßten die Impulse in dem Spannungszeitdiagramm genau übereinander liegen. Zur Erläuterung der Arbeitsweise sind die Impulse 1a,2a und 3a aber übereinander gezeigt. Der Taktimpuls,der den NAND-Gliedern 17,19 und 22 zugeführt wird, muß natürlich in der Impulsdauer der Impulse auf den Leitungen 1a,2a und 3a liegen, damit die Überwachung der Klammerung auch während des Klammervorgangs erfolgt. Aus Gründen der Betriebssicherheit ist es jedoch von Vorteil, daß der Taktimpuls kürzer ist als der oder die Klammerimpulse auf den Leitungen 1a,2a und 3a. In der Figur 3 ist die Impulsdauer des Taktimpulses ungefähr ein Fünftel der Impulsdauer des Klammer impulses und liegt in etwa in der Mitte des bzw. der Klammerimpulse. Während der Dauer des Taktimpulses liegt der Ausgang des NAND-Gliedes 17 bei fehlerfreier Klammerung an den Heftköpfen 1,2 und 3 auf hohem Potential.Zeigen die den Eingängen E1,E2 und E3 zugeführten Signale an, daß ein Fehler vorliegt, befindet sich der Ausgang des NAND-Gliedes 17 auf niedrigem Potential.
  • Da der Taktimpuls sowohl dem NAND-Glied 17 als auch dem NAND-Glied 19 zugeführt wird, erscheint bei fehlerhafter Heftung an einem der Heftköpfe 1,2 und 3 auf der Leitung z2 ein Fehlersignal, das der Zählstufe A des Dualzählers 20 zugeführt wird.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform kann nun verhindert werden, daß bereits bei einer fehlerhaften Klammerung, d.h. bei einem fehlerhaften Produkt in der Produktfolge auf dem Endlosförderer ein Stopbefehl an die Maschinensteuerung 12 weitergeleitet wird. Erst bei einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden fehlerhaften Produkten soll an die Maschinensteuerung ein Stopbefehl gegeben werden. Der in der Figur 4 dargestellte Teil der Auswerteschaltung 11 ermöglicht eine Auswahl dahingehend, daß der Stopbefehl nach zwei aufeinanderfolgenden fehlerhaften Produkten, nach dreien oder nach vier fehlerhaften Produkten gegeben werden soll. Es werde nun angenommen, daß nach vier fehlerhaften Produkten der Stopbefehl an die Maschinensteuerung 12 abgegeben werden soll. Zu diesem Zwecke wird die Taste Txß des Tastenaggreyats 25 betätigt. Damit ist der Signalausgangspunkt TA mit dem Ausgang der dritten Zählstufe C verbunden.
  • Das auf der Leitung z2 anstehende und einem ersten Zählprodukt entsprechende Signal, das die Zählstufe A direkt ansteuert, wird eingezählt. Wenn nun das nächste Produkt fehlerfrei ist, steht auf der Leitung z2 kein weiteres Fehlersignal an. Dieser Signalpegel wird zusammen mit dem Taktimpuls auf das NAND-Glied 22 geführt, das über seine Ausgangsleitung z1 und das UND-Glied 23 (es werde angenommen, daß der Schalter SInt geschlossen ist) als Rückstellsignal auf die Flip-Flops 21 gegeben wird. Mit anderen Worten: Bei Auftreten eines Fehlprodukts und keinem Nachfolgen eines weiteren Fehlproduktes wird der Dualzähler 20 automatisch zurückgesetzt. Tritt nach dem einen Fehlprodukt ein weiteres Fehlprodukt auf, so verhindert die Verbindung des Ausgangs des NAND-Gliedes 19 mit dem einen Eingang des NAND-Gliedes 22 eine Rückstellung des Dualzählers 20, so daß die aufeinanderfolgenden Fehlprodukte aufaddiert werden können. Hat der Dualzähler 20 vier Fehlersignale gezählt, erfolgt am Signalausgangspunkt TA und damit am Eingang EG der monostabilen Kippstufe 26 (Monovibrator) der in der Figur 5 oben dargestellte Potentialsprung.
  • Am Ausgang Q der monostabilen Kippstufe 26 erscheint dann ein Stopimpuls, der --in der Figur 5 vorzugsweise mit einer Länge von 0,5 Sekunden gekennzeichnet ist. Dieser Impuls führt zu einem Durchschalten des Reed-Relais 27 und des Relais 28 und zu einer entsprechenden Betätigung des Schaltkontakts 29. Das Umsetzen des Stopsignals in ein Stopimpuls bietet den Vorteil, daß die Maschine nach einem von der Klammerüberwachung erzeugten Stopsignal ohne weitere Betätigung angefahren werden kann.
  • Soll bei einer gewollten Heftungsunterbrechung die Auswerteschaltung überwachungsbereit bleiben und nicht z.B. durch einen in der Spannungsversorgung vorgesehenen (nicht dargestellten) Schalter abgeschaltet werden, so kann eine Hochzählung des Dualzählers entsprechend der Tastenstellung des Tastenaggregats 25 dadurch vermieden werden, daß einer externen Schalter SExt1 oder SExt2 betätigt wird.
  • Wenn die Produkte nicht mit allen drei Heftköpfen 1,2 und 3 geheftet werden sollen, sondern z.B. auf die mittige Heftung mit dem Heftkopf 2 verzichtet werden kann, wird der Schalter geschlossen, wodurch auch der Umbiegeblock 2a auf Maschinenpotential gelegt wird, was einer fiktiven einwandfreien Klammerung an dieser Stelle entspricht. Soll ein kürzeres Produkt geheftet werden, kann z.B. der Schalter S11 oder S3'geschlossen werden. Da jede Klammerung überwacht wird, kann bei Heften mit drei Klammerungen, bei denen die dritte Klammerung als Sicherheitsklammerung für nötig befunden wurde, nunmehr auf die dritte Klammerung verzichtet werden.
  • Einzelne Bestandteile der vorliegenden Schaltung können ihrer Funktion nach charakterisiert werden: Der aus den Elementen 17, 19,22 bestehende Schaltkreis ist ein Schaltkreis zur Fehlererfassung. Der Schaltkreis zur Fehlererfassug besteht aus einem von aem Element 17 aufgebauten Unterschaltkreis zur Fehlererkennung und einem aus den Elementen 19 und 22 aufgebauten Unterschaltkreis für die Bestimmung des Vorliegens eines Einz-lfehlers oder einer Fehlerfolge. Dem Schaltkreis zur Fehlereasuno ist ein Schaltkreis 23 für die Fehlerzählung und diesem ist ein Schaltkreis bestehend aus den Elementen 24,25 zur Ableitung eines Stopsignals in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Länge der Fehl erfolge nachgeschaltet. Diesem wiederum ist ein Schaltkreis 26 zur Ableitung eines Stopimpulses aus den von dem vorhergehenden Schaltkreis erzeugten Stopsignal nachgeschaltet.
  • Selbstverständlich kann die Auswerteschaltung gegebenenfalls auch mit anderen Gliedern verwirklicht werden, solange nur die entsprechenae logische Verknüpfung der Klammersignale und der Taktsignale erreicht wird. Üblicherweise werden bei solchen elektronischen logischen Schaltungen nur Bausteine einer einzigen Bausteinart eingesetzt, um den Aufbau der Schaltung zu vereinfachen. In diesem Falle sind die logischen Verknüpfungen-mit Ausnahme des NAND-Gliedes 17 alle mit NAND-Gliedern einer Art aufgebaut.
  • Hinsichtlich der Figur 1 ist noch anzumerken, daß die Umbiegeblöcke 7,8 und 9 üblicherweise noch von einem nicht mit ihnen in Kontakt stehenden Führungsblech umgeben sein können, auf denen das von dem Endlosförderer geführte Produkt P gleitet. Die Figur 1 ist so einfach wie möglich gehalten, um die Grundidee der vorliegenden Erfindung klar erkennen zu lassen.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern Patentansprüche 9 Vorrichtung zum Heften mit metallischen Klammern mit mindestens einem die Klammern bereitstellenden Heftkopf und einem zugeordneten Umbiegeblock, wobei der Heftkopf jeweils eine Klammer durch das zusammenzuheftende Material hindurch gegen den Umbiegeblock drückt, insbesondere Drahtheftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Heftkopf (1;2;3) und der zugeordnete Umbiegeblock(7;8;9) gegeneinander elektrisch isoliert (10) sind und zwischen ihnen eine Potentialdifferenz (H-L) liegt und Heftkopf undumbiegeblodc. mit einer Auswerteschaltung (11) verbunden sind, die die BerUhrung einer von dem Heftkopf getragenen Klammer mit dem Umbiegeblock als Potentialwechsel (Slt82t83) erfaßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit selbsttätiger Klammerbildung aus dem Heftkopf zugeführten Heftdrahtdadurch gekennzeichnet, daß der Heftkopf (1;2;3) auf Vorrichtungspotential () liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Heftköpfe (1,2;3) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Fördereinrichtung zur Förderung des zusammenzuheftenden Materials, vorbei an dem Heftkopf und einer Einrichtung zum taktweisen Absenken des Heftkopfes relativ zum Umbiegeblock, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11) das zwischen dem Heftkopf (1;2;3) und dem zugeordneten Umbiegeblock (7;8;9) herrschende Potential taktweise entsprechend dem Arbeitstakt des Heftkopfes erfaßt (Figur 3).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11) einen mit dem nicht auf dem Vorrichtungspotential (L) liegenden Element (1;2;3) der Gruppe: Heftkopf/Umbiegeblock verbundenen Schaltkreis (17,19,22) zur Fehlererfassung und einen diesem nachgeschalteten Schaltkreis (20) zur Fehlerzählung aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkreis zur Fehlererfassung aus einem Unterschalt-und kreis (17) zur Fehlererkennung einem Unterschaltkreis (19, 22) für die Bestimmung des Vorliegens eines Einzelfehlers oder einer Fehlerfolge besteht und der Schaltkreis (20) für die Fehlerzählung die Fehler nur bei Vor liegen einer Fehlerfolge aufaddiert.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaltkreis (20) für die Fehlerzählung ein Schaltkreis (24,25) für die Ableitung eines Stop-Signals für die Vorrichtung in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Länge der Fehlerfolge nachgeschaltet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaltkreis zur Ableitung eines Stop-Signals ein Schaltkreis (26) nachgeschaltet ist, der aus dem Stop-Signal ein Stop-Impuls vorgegebener Länge ableitet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Heftköpfen (1,2,3) die Auswerteschaltung (11) für jeden der Heftköpfe einen Überbrückungsschalter (S' 1 ,S'2,S'3) aufweist derart, dem d das Schaltkreis für die Fehlererfassung (17,19, 22) zugeführte Signal jeweils dem Zustand einer einwandfreien Klammerung entspricht.
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