DE2828649C2 - Radierschablone - Google Patents
RadierschabloneInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Radierschablone aus einer Metallplatte, die dazu dient. Teile von Linien, Buchstaben
und dergleichen auf Papier mi'tels eines Radierers, insbesondere eines Radiergummis, exakt wegradieren
zu können.
Die bekannten Radierschablonen (Art Nr. 3392 — Katalog Kauf-Bullinger, 1963) bestehen aus einer dünnen
Metallplatte, Jie eine Anzahl von Radieröffnungen aufweist, durch welche hindurch Li~en, Buchstaben und
dergleichen mit einem Radierer exakt wegradiert werden können. Es ist bekannt, daß die Metallplatte so dünn
wie möglich sein muß, um eine exakte Radierung zu ermöglichen. Das unter der Radierschablone befindliche
Papier kann jedoch nicht beobachtet werden, und zwar deshalb, weil die von Radieröffnungen freien Bereiche
der Metallplatte undurchsichtig sind. Dies ist verständlicherweise nachteilig, insbesondere dann, wenn nur ein
begrenzter Bereich von Linien oder dergleichen, einer komplizierten Zeichnung wegradiert werden soll; oft
werden dabei dann auch nicht wegzuradierende Teile unabsichtlich wegradiert, selbst dann, wenn die radierende
Person eine Radieröffnung auswählt, die sowohl in der Größe als auch in der Form dem wegzuradierenden
Bereich entspricht. Selbst dann aber, wenn der gewünschte kleine Bereich einer Linie oder dergleichen
exakt wegradiert worden ist sollte eine Überprüfung stattfinden, ob die Radierung tatsächlich gelungen ist,
was aber nur dadurch möglich ist, daß die Radierschablone völlig weggenommen wird, weil die Linien der
Zeichnung benachbart der Radieröffnung nicht sichtbar sind.
Diese Schwierigkeiten könnten selbstverständlich dadurch
überwunden werden, daß die Schablone aus einem durchsichtigen Material hergestellt wird, beispielsweise
Zelluloid. Eine Radierschablone aus derartigem Material von einer zur Erzielung einer exakten Radierung
erforderlichen Dicke unter 0, 1 mm neigt jedoch unter den vom Radiergummi ausgeübten Reibungskräften
dazu, sich zu verformen oder beschädigt zu werden, weil durchsichtiges Material, wie Zelluloid, nicht die erforderliche
Widerstandsfähigkeit gegenüber den auftretenden Reibungskräften besitzt. Für eine Radierschablone
ist deshalb die Festigkeit eines Metalls, wie etwa rostfreien Stahls, erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer
Radierschablone aus widerstandsfähigem Metall, welche eine Beobachtung der Linien, Buchstaben und
dergleichen auch neben den Radieröffnungen ermöglicht und trotzdem sehr widerstandsfähig ist, ein exaktes
Arbeiten gewährleistet und selbst von magnetischen Zeichentischen leicht abgenommen werden kann, und
zwar ohne diese zu beschädigen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen
gekennzeichnet.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Radierschablone nach der Erfindung,
Fig.2 einen vergrößerten Teilausschnitt der Radierschablone
nach Fig. 1, und zwar zusammen mit
dem darunter befindlichen Zeichenpapier,
F i g. 3 ein vergrößerter Teilschnitt durch die Schablone von Fig. 1,
Fig.4 eine vergrößerte Teildraufsicht auf eine
Wandlungsform der Erfindung,
F i g. 5 eine Draufsicht zur Erläuterung einer weiteren Abwandlungsform, wobei eine darunter befindliche magnetische
Zeichenplatte mit dargestellt ist,
F i g. 6 im vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie VI-VI von F i g. 5, und
F i g. 7 eine Ansicht gemäß F i g. 6, darstellend jedoch
einen anderen Zustand"der Schablone.
In F i g. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Radierschablone bezeichnet, die aus einer Metallplatte rechteckiger
Gestalt, etwa aus rostfreiem Stahl, besteht Die Längen der beiden Rechteckseiten betragen beispielsweise
8 bis 9 bzw. 5 bis 6 cm, die Dicke der Platte kann zwischen 0,05 und 0,1 mm liegen. Die Schablone 1 besitzt
abgerundete Ecken und weist eine Anzahl von Radieröffnungen 2 unterschiedlicher Größe und Form auf,
wie für den Radiervorgang erforderlich.
Der übrige Teil der Schablone, also der Teil ohne öffnungen 2, ist zu einem durchsichtigen Bereich 4 ausgebildet,
und zwar dadurch, daß sich in Jiesem Bereich 4
kleinste Durchbrechungen 3 quadratischer Gestalt befinden, und zwar einander nahe benachbart in regulärer
Anordnung, wie dies am besten aus F i g. 2 hervorgeht. Die Seitenlänge der Durchbrechungsquadrate beträgt
vorzugsweise 1 mm.
In F i g. 1 stellt die gestrichelte Linie 2a lediglich eine gedachte Linie dar, welche anzeigt, daß sich im davon
eingeschlossenen Bereich keine Löcher 3 befinden wobei dieser von Löchern 3 freie Bereich jeweils die Radieröffnungen
2 umgibt. Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß ein schmaler, jede Radieröffnung 2 umgebender Randbereich
massiv gelassen ist und daß unter dem durchsichtigen Plattenbereich 4 der Schablone befindliche Linien,
Figuren, Buchstaben 5 oder dergleichen des Zeichenblatts 6 durch die Löcher 3 hindurch sichtbar sind.
Die Größe der Löcher 3 ist so bemessen, wie in F i g. 3 dargestellt ist, und so begrenzt, daß es für einen Radiergummi
7 nicht möglich ist, die Oberfläche des Zeichenpapiers 6 zu erreichen. Aus diesem Grund besteht keine
Gefahr, daß unter den Löchern 3 befindliche Linien 5 oder dergleichen des Papiers 6 vom Radierer 7 unbeabsichtigt
wegradiert werden können.
Die Gestalt der kleinen Löcher 3 muß nicht gemäß F i g. 2 quadratisch sein, sondern die Löcher 3 können
auch rund oder dreieckig sein oder die Gestalt eines anderen gleichseitigen Vielecks besitzen. Fig.4 zeigt
eine Abwandlungsform einer Radierschablone 1/4, bei welcher die kleinen Durchbrechungen 3/4 im durchsich-
zo
tigen Bereich 4 sechseckig sind. Die Querabmessung der sechseckigen Löcher 3A liegt unter 1 mm und vorzugsweise
zwischen 0,6 und 0,9 mm. Die Dichte der kleinen
Löcher 3 bzw. 3Λ im Bereich 4 soll so groß wie möglich sein. Aus diesem Grund sind rechteckige, dreieckige
oder andere gleichseitige Vielecke vorzuziehen, weil bei runden Löchern vergleichsweise große Randbereiche
entstehen, mit der Folge, daß der Bereich 4 nur schwach
durchsichtig ist
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 5 dargestellt Die Radierschablone Iß ist dazu bestimmt,
auf einem magnetischen Zeichenbrett 19 verwendet zu werden und besteht aus einer dünnen Metallplatte
lioher Elastizität, etwa rostfreiem StahL Der Außenumfang
der Schablone Iß besteht aus geradlinigen Teilen 11 und 12, einem durch das Zusammentreffen
dieser geradlinigen Bereiche entstehenden rechteckigen Bereich 13, einem nach innen gekrümmten Bereich 14
und einem nach außen gekrümmten Bereich 15. Die gekrümmten Bereiche 14 und 15 gehen kontinuierlich in
die geraden Bereiche 11 und 12 über. Die Ecken der Bereiche 11, 12, 14 und 15 dienen als Zeichenhilfe, so
daß die Radierschablone auch als Zeichenschablone verwendbar ist Die Schablone 1B weist eine »leihe von
Radieröffnungen 2B auf sowie einen durchsichtigen Plattenbereich AB, welcher die Öffnungen 2B hebt. Der
durchsichtige Plattenbereich AB ist mit einer großen Zahl kleinster Löcher versehen, wie oben in Verbindung
mit der Schablone nach den F i g. 1 bis 4 im einzelnen beschrieben worden ist
Von Bedeutung ist, daß diese Radierschablone 1B einen
massiven Rand 10 aufweist, an dessen einer Ecke sich ein nach oben gewölbter, kuppenartiger Bereich 18
befindet, der im vergrößerten Maßstab in F i g. 6 im Schnitt dargestellt ist Die Schablone kann durch Pressen
hergestellt werden, derart daß eine plastische Deformation der Platte entsteht, so daE dann, wenn eine
nach unten gerichtete Kraft Y (F i g. 6) auf die nach oben gewölbte Kuppel 18 ausgeübt wird, etwa durch
Federdruck, diese Kuppel 18 umschnappt, derart, daß die Kuppel dann nach unten absteht, wie dies in F i g. 7
dargestellt ist
Wenn die Radierschablone Iß durch Magnetkraft an dem Magnetbrett 19 haftet, befindet sich die untere
Oberfläche der Schablone in innigem Kontakt mit dem Brett 19, wobei die Kuppel 18, wie in F i g. 6 dargestellt,
nach oben absteht. Verständlicherweise wäre es nun — ohne die Kuppel 18 — schwierig, die Schablone, die sich
ja in inniger Berührung mit dem Brett 19 befindet, von diesem wieder abzunehmen. Soll nun die Schablone
vom Brett 19 abgenommen werden, so übt man einen Fingerdruck 13 auf die Kuppel 18 in Richtung des Pfeiles
Yvon Fig.6 aus, mit der Folge, daß die Kuppel 18
elastisch verformt wird, also in die nach unten gerichtete Kuppelform umschnappt, die in F i g. 7 dargestellt ist.
Damit wird aber die Kante 18a benachbart der Kuppel 18 von dem magnetischen Zeichenbrett abgehoben, und
zwar gegen die magnetische Anziehungskraft. Der sich bildende Zwischenraum zwischen der Kante 18a und
dem Brett 19 ermöglicht ein leichtes Abnehmen der Schablone vom Brett 19, etwa dadurch, daß man mit
dem Fingernagel unter die Kante 18a greift und diese anhebt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Radierschablone aus einer dünnen Metallplatte mit Radieröffnungen, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem öffnungslosen Bereich (4) der Platte (1) eine Vielzahl kleinster Durchbrechungen
(3) vorgesehen ist, die einander nahe benachbart sind und eine derartige Größe besitzen, daß ein darüber
befindlicher Radiergummi die darunter befindliehe Radierfläche nicht zu berühren vermag.
2. Radierschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (3) die
Form eines gleichseitigen Vierecks besitzen.
3. Radierschablone nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen von Radieröffnungen (2)
und Durchbrechungen (3) freien Rand (10), in welchem sich ein einseitig gewölbter Kugelbereich (18)
befindet, dessen Auswölbungsrichtung elastisch umschlagbar ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8195577A JPS5418332A (en) | 1977-07-11 | 1977-07-11 | Letter erasable board |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2828649C2 true DE2828649C2 (de) | 1985-04-11 |
Family
ID=13760913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS5418332A (de) |
| DE (1) | DE2828649C2 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS55123393U (de) * | 1979-02-23 | 1980-09-02 |
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1977
- 1977-07-11 JP JP8195577A patent/JPS5418332A/ja active Granted
-
1978
- 1978-06-29 DE DE19782828649 patent/DE2828649C2/de not_active Expired
Also Published As
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| JPS566880B2 (de) | 1981-02-14 |
| JPS5418332A (en) | 1979-02-10 |
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