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DE2828083A1 - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

Info

Publication number
DE2828083A1
DE2828083A1 DE2828083A DE2828083A DE2828083A1 DE 2828083 A1 DE2828083 A1 DE 2828083A1 DE 2828083 A DE2828083 A DE 2828083A DE 2828083 A DE2828083 A DE 2828083A DE 2828083 A1 DE2828083 A1 DE 2828083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stitch
needle
needle thread
setting
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2828083A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Ing Grad Engel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2828083A priority Critical patent/DE2828083A1/de
Publication of DE2828083A1 publication Critical patent/DE2828083A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B47/00Needle-thread tensioning devices; Applications of tensometers
    • D05B47/04Automatically-controlled tensioning devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/006Control knobs or display means
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/12Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2205/00Interface between the operator and the machine
    • D05D2205/02Operator to the machine
    • D05D2205/08Buttons, e.g. for pattern selection; Keyboards
    • D05D2205/085Buttons, e.g. for pattern selection; Keyboards combined with a display arrangement, e.g. touch sensitive control panel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

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Wolfgang,Engel
2828083 Elbinger Straße 36 B
7500 Karlsruhe ·
Nähmaschine
■Die Erfindung "bezieht sich auf eine Nähmaschine mit einer durch
Steuermittel selbsttätig eingestellten Nadelfadenbremsvorrich
tung.
Die Lage der Knoten aus Nadel-und Spulenfaden einer Doppelstepp
stichnaht soll etwa in der Kitte der zu vernähenden Stoffstärke
sein, so daß weder !Tadel- noch Spulenfaden lose auf dem Stoff
5 liegen und ohne daß der Stoff kräuselt. Bei Ändern der Lage der
Nadel und/oder des zu vernähenden Werkstückes jedoch ändert
eich im allgemeinen auch die Lage der Knoten im Stoff. Es ist
dann erforderlich, die Nadelfadenbremsvorrichtung durch die Be
dienungsperson neu einzustellen. Dabei ist zu beachten, daß im
10 allgemeinen ein Vergrößern der Stichlänge ein Vergrößern der
Nadelfadenbremskraft und ein Vergrößern der Stichfeldbreite ein
Verringern der Nadelfadenbremskraft erfordert. Werden Stichlän
ge und Stichfeldbreite zugleich geändert, so wird eine resul
tierende Nadelfaaenbremskraft erforderlich. Es ist ersichtlich,
15 daß für die Bedienungsperson die Einstellung der jeweils opti
malen Nadelfadenbremskraft besondere Näherfahrung und auch Näh
proben erfordert. Zusätzliche Einstellprobleme treten im allge
meinen z.B. auf beim Vernähen der verschiedensten Stoffarten
oder bei extremen Rauhigkeitsgrad des Garnes oder wenn bei ei
20 nigen Nähmaschinen in besonderen Fällen auch die Spulenfaden-
bremekraft von Hand verstellt werden muß.
Ein Hauptziel der Erfindung ist es, das Gleichgewicht der
Spannkräfte des Nadel-und Spulenfadens am Knoten aus beiden Fä
den im Stoff trotz aller genannten Einflüsse weitgehend selbst
25 tätig herzustellen.
Ss ist ein Ziel der Erfindung, eine Nähmaschine mit solchen
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Steuermitteln zu schaffen, die die Nadelfadenbrerasvorrj.chtung selbsttätig auf die erforderliche Bremskraft einstellen, die irgendeinem gewünschten Bruchteil sowohl der je Stich eingestellten Lage der Nadel als auch der je Stich eingestellten Lage des zu nähenden Werkstückes entspricht. Anders ausge-* drückt, bei jeder Betätigung einer Handhabe für die Einstellung irgendeiner Stichlänge und/oder Stichfeldbreite soll sich die Nadelfadenbremsvorrichtung selbsttätig einstellen. Dabei sollen die Spannkräfte des Nadel-und Spulenfadens am Knoten im Stoff gleich gross sein.
Es sind Nähmaschinen mit einem Stichmusterfeldspeicher d.h. mit mehreren wählbaren vorbestimmten Einstellungen von Stichlänge und/oder Stichfeldbreite bekannt geworden(USA-PS 3075 483). Es ist auch bei einer Nähmaschine bekannt, eine weitere Einstelleinrichtung auf mehrere Einstellungen vorbestimmbar »orzusehen (DDR-PS 19597). Diese Nähmaschinen lösen jedoch nicht das Problem des selbsttätigen Einsteilens einer Nadelfadenbremskraft in Abhängigkeit vom gewählten Stichmusterfeld. Bei einer weiteren Nähmaschine (DT-OS 2728^35) ist zwar ein als Steuernockenpaket ausgebildeter Stichmusterfeldspeicher mit einem Nocken zum vorbestimmten Einstellen einer Nadelfadenbremskraft — vorzugsweise für das Knopflochnähen . vorgesehen. Aber es ist nur eine einzige vorbestimmte Einstellung der Nadelfadenbremsvorrichtung vorgesehen und möglich, da der Nocken zugleich zwei Funktionen hat. Er kuppelt den Vorschubblock bezw. die Kulisse mit einem Anschlag,dessen Einstellung durch den Stichmusterfeldspeicher vorbestimmbar ist, und
von zwei
er vorbestimmt die Federlänge einer/ Nadelfadenbremsfedern.
Es ist daher ein weiteres Ziel der Erfindung, Nähmaschinen mit Stichmusterfeldspeicher so zu gestalten, daß die Nadelfadenbremsvorrichtung selbsttätig auf jedes wählbare Stichmusterfeld einstellbar ist und dabei sollen die Spannkräfte des Nadel-und Spulenfadens am Knoten aus beiden Fäden im Stoff gleich groß
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sein.
Ferner ist es ein Ziel der Erfindung, eine Nähmaschine mit solchen Steuermitteln zu erstellen, die die Nadelfadenbremsvorrichtung selbsttätig auf jeden Stich eines Stichmusters einstellen kann, wobei die Spannkräfte des Nadel- und Spulenfadens am Knoten aus beiden Fäden im S toff gleich groß sein sollen· .
Bisher bekanntgewordene Nähmaschinen mit zwei Speichern einen für S tichmuster und einen für Stichmusterfelder -t mit einem additiven Auswahlsystem, bei dem also bei der Wahl eines Stichmusters zugleich eine Einstellung eines Stichmusterfeldes festgelegt ist (DT-OS 2359232, DT-OS 2609238) dienen dem Zweck jeder Zeit mühelos genaue Vervielfachung eines typischen oder dargestellten Stichmusters zu erreichen. Die erforderliche Nadelfadenbremskraft ist jedoch eine Funktion der gewählten Nähaufgabe d.h. der gewählten Nähoperation und Stoffart, also des · gewählten Stichmusters und Stichmusterfeldes. Es ist daher ein Ziel der Erfindung, das bekannte additive Auswahlsystem für die Wahl von Nähaufgaben geeignet zu machen und bei der Wahl zugleich die Nadelfadenbremskraft selbsttätig einzustellen.
Um der Bedienungsperson die Wahl zu lassen, ist es ein Ziel der Erfindung, das gleiche Bremselement der Nadelfadenbremsvorrichtung entweder durch selbsttätige oder durch von Hand gesteuerte Mittel ru beeinflussen«
Die selbsttätigen Steuermittel sollen aber auch gemäß einem weiteren Ziel der Erfindung das Bremselement der Nadelfadenbremsvorrichtung wahlweise auf vorbestimmte oder auf irgendwelche gewünschten Bruchteile der Lageeinstellung von Nadel und zu nähendem Werkstück einstellen können.
Alle vorgehend genannten Einzelziele eines Gesamtzieles der Erfindung beziehen sich auf das Einstellen einer Nadelfadenbremsvorrichtung mit einer Einstelleinrichtung in einem 3in-
Stellvorgang. Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, den Ausgleich mehrerer Einflüsse - vorbestimmbarer und/oder nicht
vorbestimmbarer - auf den Nadelfaden nach Ursache und Grosse h
durch mehrere JSinstelleinrichtungen im mehreren Einstellvor- ;|
gangen gleichzeitig oder nacheinander vorzunehmen. So läßt ■'
sich das Gleichgewicht der Spannkräfte des Nadel-und des Spu- .1?
lenfadens am Knoten aus beiden Fäden im Stoff optimal und ' <
weitgehend selbsttätig herstellen. >,
Ss ist auch ein Ziel der Erfindung, Steuereinrichtungen zur ;i>.
selbsttätigen Einstellung des Nadelfadenbremselementes auf k■
vorbestimmbare Einflüsse nicht vorbestimmbaren Einflüssen wie Ii
z.B. extremen Eauhigkeitsgrad des Fadens oder extremer Anzahl ff.
zu vernähender Stofflagen anpaseungsfähig zu machen, ψ
Ein Ziel der Erfindung ist es, mit geringem Aufwand möglichst viele vorbestimmte Einstellungen des Nadelfaden-Bremselementes auswählen zu können, um so die Voraussetzung zu schaffen für eine Wähleinrichtung vorbestimmter Naclelfadenbremskräfte, deren Anzeigeeinrichtung sowohl Nähoperationen und deren Stichmuster als auch Stoffarten darstellt,
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Nadelfadenbremsvorrich- j;:
tung für die übliche beliebige Handsteuerung der Bremskraft |v
des Bremselementes auch für die selbsttätige Steuerung zu ver- (>
wenden. . ' ■ ■ . fr)
Sin Ziel der Erfindung ist die Schaffung elektrischer Steu- I'
ereinrichtungen, die Einfluss auf die Einstellung des Nadel- ;■■:
faden-Bremselementes nehmen. , p
Nachstehend werden an Hand von Zeichnungen Ausführungsbei- ;:,
spiele der Erfindung erläutert. . %.
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Figur 1 ist die Darstellung des Ergebnisses eines Nähtestes in Form einer Tabelle, die den Einfluss der Änderung der Einstellungen von Stichfeldbreite und Stichlänge auf die erforderliche Nadelfadenbremsvorrichtung bei einer Zickzacknähmaschine für Doppelsteppstich beispielhaft zeigt.
Figur 2 ist eine prinzipielle Darstellung der bekannten Knotenbildung von Nadel- und Spulenfaden bei Doppelsteppstichnähmaschinen unter Einwrkung der Nadel-und Spulenfadenbremsvorrichtung.
Figur 3 ist eine Draufsicht auf eine Nadelfadenbremsvorrichtung gemäss der Erfindung für kleine Steuerwege und grosse Steuergeschwindigkeiten und in Baueinheit mit einer von Hand einstellbaren Einrichtung zum Auswählen irgendeines gewünschten Bruchteiles gespeicherter Signale zum Einstellen der Nadelfadenbremsfeder.
Figur k ist eine Vorderansicht einer Nadelfadenbremsvorrichtung gemäss der Erfindung in teilweise geschnittener Darstellung -nach der Schnittlinie h ~ k der Figur 3.
Figur 5 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Nadelfadenbremsvorrichtung nach Fig. 3 und k.
Figur 6 ist eine perspektivische Ansicht einer Zickzacknähmaschine, welche Teile eines typischen Antriebsmechanismus und die Anordnung je einer Bremsvorrichtung für den Nadel-und Spulenfaden zeigt.
Figur 7 ist eine Nadelfadenbremsvorrichtung für kleine Steuerwege in geschnittener Darstellung*
Figur 8 ist eine perspektivische Ansicht einer JTadelfadenbremsvorrichtung nach Figur 7 in Einzeldarstellung.
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Figur 9 ist eine Seitenansicht in teilweise geschnittener Darstellung einer erfindungsgemässen Steuereinrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Nadelfadenbremsvorrichtung bei Handbetätigung von Stichlänge und/oder Stichfeldbreite.
Figur IO ist eine Seitenansicht der in Figur 9 dargestellten Steuereinrichtung. .'·
Figur 11 ist eine Draufsicht auf die den Stoffvorschub regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach Figuren 9 und 10.
Figur 12 ist eine Draufsicht auf die die Nadelfadenbremskraft regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach Figuren 9 und 10.
Figur 13 ist eine Draufsicht auf die die Stichfeldbreite bezv/. Stichfeldlage regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach Figuren 9 und 10.
Figur I^ ist eine perspektivische Teilansicht der die Nadelfadenbremskraft regelnden Steuermittel nach Figur 12.
Figur 15 ist eine perspektivische Teilansicht der die Stichfeidbreite bezw. Stichfeldlage regelnden Steuermittel nach Figur 13.
Figur l6 ist eine perspektivische Teilansicht der Nähmaschine nach Figuren 9 bis 15» die die Anordnung der Handhaben zeigt.
25yFigur 17 ist eine Seitenansicht in teilweise geschnittener Darstellung einer erfindungsgemässen Steuereinrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Nadelfadenbremsvorrichtung bei Handbetätigung eines als Steuerscheibenpaket ausgebildeten Stichmusterfeldspeichers.
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• · · · · · ItI
• · · · · · III
Figur l8 ist eine Seitenansicht der den einzelnen in Figur dargestellten Steuerscheiben zugeordneten Kurvennachlaufglieder.
Figur 19 ist eine Draufsicht auf die die Nadelfadenbremskraft ' regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach Figuren 17 und 18, die die Stellung des Nachlaufgliedes und dessen Gleitfläche bei Handsteuerung der Bremskraft zeigt.
Figur 2o ist eine Draufsicht auf die den Stoffvorschub regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach Figuren 17 und l8 in der Stellung des Nachlaufgliedes bei Handsteuerung der Stichlänge.
Figur 21 ist eine Teilseitenansicht in geschnittener Darstellung einer erfindungsgemässen Speicher- und Auswahlanordnung für sowohl Stichmuster als auch Stichmusterfelder mit selbsttätiger Einstellung der Nadelfadenbremsvorrichtung bei irgendeiner Wahl.
Figur 22 ist eine perspektivische Teilansicht einer Zickzacknähmaschine mit einer erfindungsgemässen Steuereinrichtung nach den Figuren 17 7 21»
Figur 23 ist ein Diagramm von Kurvenbahnen elues als Steuerscheibenpaket ausgebildeten Stichmusterfeldspeichers einer Steuereinrichtung nach Figuren 17 y 22.
Figur Zh ist eine Seitenansicht in teilweise geschnittener Darstellung einer erfindungsgemässen
Einrichtung. zur selbsttätigen
Einstellung von Lage der Nadel, des Werkstückes und der Nadelfadenbremsfeder je Stich und. mit Steuermitteln . zur selbsttätigen Einstellung der Madelfadenbreinsfeder bei Einstellung einer Stichfeldbreite und einer Stichlänge.
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Figur 25 ist eine weitere Seitenansicht der in Figur Zk dargestellten Einrichtung, die die zugehörigen
Nachlaufglieder der Steuerscheiben zeigt.
Figur Z6 ist eine Draufsicht auf die den Stoffvorschub regelnden Steuermittel der Einrichtung nach Figuren 2^ und 25.
Figur 27 ist eine Draufsicht auf die die Nadelfadenbremskraft
regelnden Steuermittel der ·. - Einrichtung nach Figuren 2'r und 25.
Figur 28 ist eine Draufsicht auf die die Stichfeldbreite bezw.
Stichfeldlage regelnden Steuermittel der Einrichtung nach Figuren Zk und 25.
Figur 29 ist eine Seitenansicht in teilweise geschnittener Darstellung einer erfindungsgemässen Steuereinrichtung
mit einer Einrichtung. zur selbsttätigen Einstellung von Nadel, .Werkstück und Nadelfadenbremsfeder
je Stich und mit einer . Einrichtung zum vorbestimmten Einstellen von Stichfeldbreite, Stichlänge und
Nadelfadenbremskraft mittels als Steuerscheibenpaket ;] . ·. '
ausgebildeten Sichmusterfeldspeichers. ^
Figur 30 ist eine Draufsicht auf die die Nadelfadenbremskraft U regelnden Steuermittel der Steuereinrichtung nach ;■■
Figur 29. . , . ^
Figur 31 ist eine Draufsicht auf die Rasteinrichtung des Steu- ^i
erscheibenpaketes für die vorbestimmten Stichmuster- ji) feider der Steuereinrichtung nach Figuren 29 und 30. j
Figur 32 ist eine perspektivische Teilansicht einer Nähmaschine ^;
; mit einer Steuereinrichtung nach Figuren 29 bis 31 J
mit Anzeige der ausgewählten Nähoperation und der aus- > gewählten Stoffart.
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Figur 33 ist eine perspektivische Ansicht einer Nähmaschine nach der Erfindung, die die körperlichen Elemente zeigt, die in einer Ausführungeform mit elektronischer Steuereinrichtung gemäss der Erfindung notwendig ist.
Figur 3^ ist ein Blockschaltbild für eine Nähmaschine entsprechend Figur 33 mit schaltbildartiger Darstellung der Potentiometer, die in einer Nähmaschine gemäss der Erfindung verwendet wurden und die auf die selbsttätige Steuerung der Nadelfadenbremsvorrichtung Einfluss nehmen. Die hintereinander geschalteten Potentiometer für die resultierende Bruchteileinstellung des Federv/eges der Nadelfadenbrems.:eder bei Änderung des Stichmusterfeldes können in einer Ausführungsart von einer Batterie betriebenen Energiequelle (ausgezogene Linien) oder in einer anderen Ausführungsart vom Stichmusterspeicher (strichpunktierte Linien) mit Energie gespeist werden«
Figur 35 ist eine perspektivische Teilansicht einer Nähmaschine mit elektronischer Steuereinrichtung nach Figur 33 und 3k und sie zeigt insbesondere die Anordnung der Handhaben.
Figur 36 ist ein Blockschaltbild für eine Nähmaschine nach der Erfindung mit schaltbildartiger Darstellung sowohl der Potentiometer als auch des Achtfach-Schalters, die wahlweise in den Stromkreis schaltbar sind. Strichpunktierte Linien kennzeichnen das Schaltbild, das erforderlich ist, wenn vom Stichmusterspeicher statt von Batterie gespeist wird.
Figur 37 ist eine perspektivische Teilansicht einer Nähmaschine gemäss Blockschaltbild Figur 36-
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Figur 3δ ist eine vergrösserte Darstellung einer Anzeigeein- · richtung der Figur 37.
In Figur 6 ist eine Nähmaschine 11 dargestellt, die eine Werkstücktragplatte 12 aufweist, von welcher sich ein Ständer 13 erhebt, der einen Maschinenarm lk abstützt, der über der Platte 12 hängt und über dem ein Deckel 15 in Durchsichtsdarstel· lung wiedergegeben ist. Der Maschinenarm I1* endigt an dem freien Ende in einem Nähkopf 16, in welchem Teile der Stichbildewerkzeuge der Nähmaschine 11 angebracht sind, die eine Nadel 20 umfassen, welche bei der Bildung von Stichen nit dem Greifer 28 in der Platte 12 zusammenarbeitet. Die Nadel 20 ist von einer Nadelstange 21 getragen, die in einer Nadelstangenschwinge 22 in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegbar ist, und die Eadelstangenschwinge 22 ist an Zapfenlagern 23 in dem Nähmaschinenkopf 16 für seitliche Schv/ingbewegungen gelagert, die zur Bildung von Zickzackstichen führen. Ein Lenker 2^, der mit der Nadelstangenschwinge 22 schwenkbar verbunden ist« dient dazu, der Schwiuge 22 seitliche Schwingbewegungen zu erteilen·
Werkstücke sind gegen den Schub des Eindringens der Nadel 20 durch eine Stichlochplatte 27 an der Werkstückti'agplatte 12 abgestützt, und das Werkstück an der Stichlochplatte 27 durch einen nicht dargestellten Drückerfuss gehalten, der von einer Drückerstange 29 getragen ist, die in dem Nähkopf 16 verschiebbar ist. Unter der Stichlochplatte 27 befindet sich ein von einer Schieberstange 31 getragener Stoffschieber 30, der durch in der Stichlochplatte 27 befindliche Schlitze hindurch arbeitet. Mittels eines schwenkbar angeordneten Lenkers 32 ist die Schieberstange 31 mit einem den Stoffschieber hebenden Schwenkarm 33 verbunden, der sich von einer in der Platte 12 gelagerten Welt 3^ erstreckt. Das andere Snde der Schieberstange 31 ist mit einem Schwenkarm 35 schwenkbar verbunden, der von einer Vorschubschwenkwelle 36 getragen ist, die in der
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Arbeitsstücktragplatte 12 gelagert ist. Ein Schwenkarm 37 an der Vorschubschwenkwelle 36 unter der Platte 12 ist mit einer schwingenden Steuerstange 38 schwenkbar verbunden. Die Steuerstange 38 umfasst gabelartig einen Exzenter, der auf einer von der Armwelle im Verhältnis 1 : 1 angetriebenen Welle befestigt ist und so ihre Schwingungen erhält. Die Steueretange 38 trägt einen Führungsbolzen 39, der innerhalb eines Führungsschlitaes kO gehalten ist, der in einem Vorschubreglerblock kl gebildet ist, der am einen Ende der im Maschinengestell unterhalb des Ständers 13 gelagerten Vorschubreglerwelle 119 sich befindet. Das andere Ende der Vorschubreglerwelle 119 ist mit einem Schwenkarm 125 verbunden, an den der Lenker k2 angelenkt ist, der dazu verwendet wird, Schiebebewegung auf den Vorschubreglerblock 1H zu übertragen, um die Richtung und die Grosse der Stichlänge zu steuern.
Die soweit beschriebene Ausführung hinsichtlich des Nadelschwenkmechanismus und des Werkstückvorschubmechanismus stellt übliche Stichbildewerkzeuge in Nähmaschinen dar. Zur Stichbildung bei Doppelsteppstichnähmaschinen gehören auch der Greifer 28 mit seiner die Spulenfadenbremsfeder 103 tragenden Spulenkapsel lo^f und die Nadelfadenbremsvorrichtung 90. Mit Hilfe beider Fadenbremsvorrichtungen kann die Lage des Knotens im Stoff optimal eingestellt werden.
Die Figuren 9 bis 16 zeigen am Eeispiel einer Zlckzacknähmaschine das selbsttätige Einstellen der Nadelf ader.bremsvorrichtung bei irgendeiner gewünschten Einstellung von Stichfeldbreite und/oder Stichlänge'gemäss der Erfindung.
Die auf der im Maschinenarm I^ gelagerten Armwelle k3 befestigte Schnecke kk treibt das auf der im Maschinenarm l*f befestigten Achse k5 gelagerte Schneckenrad 46 an, das einstückig mit der Zickzackkurvenscheibe hy verbunden und zweckmässig aus Kunststoff gespritzt ist. Zur Handeinstellung sind auf der Achse J+5 oberhalb der Zickzackkurvenscheibe k? die Kurvenschei-
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be für die Stichlage 48 mit einer Kurvenbahn 4-9, die Doppelkurvenscheibe 50 mit einer Kurvenbahn 51 für die Stichfeldbreite und einer anderen Kurvenbahn 52 für die Feder 89 der Nadelfadenbremsvorrichtung 90 sowie die Doppelkurvenscheibe 53 mit einer Kurvenbahn 54 für die Stichlänge und einer anderen Kurvenbahn 55 für.die Nadelfadenbremse gelagert.
An jeder der drei Kurvenscheiben 48, 50 und 53 ist ein Handgriff 56, 57 und 58 befestigt, der aus dem Nähmaschinenarm l4 herausragt. Gegen axiales Verschieben sind die drei Kurvenscheiben 48, 50, 53 und das Schneckenrad 46 mit Zickzackkurvenscheibe 47 durch fünf Sicherungsscheiben 59 gesichert, die in entsprechende Einstiche der Achse 45 eingreifen. Gegen unbeabsichtigtes Verschwenken sind die Kurvenscheiben 48, 50, 53 dadurch gesichert, dass die Handgriffe 56, 57, 58 aus einem elastischen Material vorzugsweise Federstahl bestehen, die sich federnd auf ihrer Schlitzkante im Nähmaschinenarm 14 abstützen und so als Bremse wirken.
Die mit den Kurvenbahnen 47, 49, 51* 52, 54, 55 zusammenarbeitenden Nachlaufglieder 59 bis 64 sind auf den Achsen 72 und 88 gelagert und gegen axiales Verschieben durch die Sicherungsscheiben 63', die in Einstiche der Achsen 72, 88 eingreifen,gesichert«
Das Nachlaufglied 60 tastet mit seiner Tastspitze 65 die Kurvenbahn 49 der Kurvenscheibe 48 für die Stichlage ab, ist gelagert auf der Achse 72 und weist im Bereich der Tastspitze 65 die Bohrung 6,6 auf, in der der Bolzen 67 festsitzt, auf dem das Nachlaufglied 59 drehbar gelagert und die Sicherungsscheibe. 68 zur axialen Sicherung des Nachlaufgliedes 59 angebracht ist , dessen Tastspitze 70 mit der Kurvenbahn der Zickzackkurvenschelbe 47 zusammenarbeitet. Entlang der Gleitfläche 69 kann die Tastspitze 71 des Lenkers 24 bewegt werden. Zu diesem Zweck ist das als Doppelhobel ausgebildete Nachlaufglied 6l auf der
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Achse 72 drehbar gelagert, arbeitet mit seiner Tastspitze 73 mit der Kurvenbahn 51 der Kurvenscheibe 50 für die Stichfeldbreite zusammen, weist am Ende des anderen Hebelarmes' 7** die Bohrung 75 auf, in der der Bolzen 76 festsitzt. Auf dem ist der Lenker 77 drehbar gelagert und durch eine Sicherungsscheibe, die in den Einstich 8o eingreift gegen axiales Verschieben gesichert. Am anderen Ende des Lenkers 77 befindet sich die Bohrung 78, in der der Bolzen 79 festsitzt, der in die Bohrung 8l des Lenkers 2k eintritt, der gegen axiales Verschieben durch eine Sicherungsscheibe, die in den Einstich 82 des Bolzens 79 eingreift, gesichert ist.
Auf der Achse 88 ist der Hebel 83 drehbar gelagert und durch Sicherungsscheiben 631 gegen axiales Verschieben gesichert. Das Ende des Hebels 83 weist eine Bohrung 8k auf, durch die der Bolzen 85, der fest in einer Bohrung des Gleichgewichtshebels sitzt, hindurchragt und eine .Sicherungsscheibe 87 trägt, um den Bolzen 85 axial zu sichern· Der Gleichgewichtshebel 86 trägt die Tastspitze 62, die mit der Kurvenbahn 52 für die Feder 89 der Nadelfadenbremsvorrichtung 90 und die Tastspitze 63» die mit der Kurvenbahn 55 für die Feder 89 der Nadelfadenbremsvorrichtung 90 vermittels der Feder 89 zusammenarbeitet. Die sich so bei einer Verstellung der Handgriffe 5δ für die Stichlänge und 57 für die Stichfeldbreite ergebende resultierende Einstellung des Hebels 83 wird über die Tastspitze 92 des Lenkers 91, über den im Maschinenarm Ik gelagerten Winkelhebel 93 sowie über Stift 9^ und Scheibe 95 auf die Feder 89 der Nadelfadenbremsvorrichtung 90 übertragen, die dadurch eine entsprechende Kraft auf die Nädelfadenspannscheiben 96, 97, 98 ausübt, die sich gegen die Schulter 99 des Bolzens 100 abstützen. Dieser ist in die BUchse 101 eingeschraubt, die im Maschinenarm Ik mittels der Schraube 102 befestigt ist.
In Figur 1 ist eine Tabelle dargestellt, die den erforderlichen Spannungs-Gleichgewichtsausgleich bei einer Versuchsnähmaschine
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zeigt, um gleiche Spannkräfte im Nadel- und Spulenfaden am Knoten zu erreichen. Die Einstellziffern beziehen sich auf eine von O bis 9 resp. um ca. 320° einstellbare Einstellmutter und auf einen Federweg von ca. *+,0 mm,wobei 2 Q5N und 6 1^75N entspricht,
Sie Figur 2 zeigt das der Tabelle in Figur 1 zu Grunde liegende "Verknotungsprinzip . In Figuren 1 und 2 bedeuten die Spulenfadenfederkraft P-= C (konstant) der Spulenfadenfeder 103 der Spulenkapsel 10*+, P. die im Spulenfaden am Knoten wirkende Spannkraft, P, die erforderliche Nadelfadenfederkraft, die von der Lage der Nadel und/odsr des Werkstückes bestimmt wird, und Pr = P2 die im Nadelfaden am Knoten v/irkende Spannkraft bei optimaler Lage des Knotens aus Nadel- und Spulenfaden im Stoff.
Um die Steuerwege für den Gleichgewichtsausgleich, also den Schwenkwinkel und die Länge des Gleichgewichtshebels 86 zur Vermeidung grosser Konstruktionsteile gering zu halten und um Einstellteile einzusparen, arbeitet die Feder 89 direkt gegen die Einstellkurvenscheiben 50, 53 anstatt gegen eine sonst übliche auf dem Bolzen 100 mit Gewinde sitzende Einstellmutter· In seltenen Fällen werden Abweichungen des Bremskraftgrundverhältnisses beider Bremsen zueinander nötig, das dem Programm , das in den Kurvenbahnen 52 und 55 gespeichert ist, zu Grunde liegt.
Um auch in solchen Fällen bei allen Einstellungen der Stichfeldbreite und der Stichlänge richtige selbsttätige Einstellungen der Feder 89 zu erzielen, weist der Hebel 83 eine Gleitfläche 105 auf, an der entlang die Tastspitze 92 des Lenkers 91 gleiten kann, um so Bruchteile des programmierten Federweges der Feder 89 einstellen zu können. Zu dem Zweck ist auf der im Nähmaschinenarm I^ befestigten Achse 106 der Winkelhebel 107 drehbar gelagert, dessen einer Schenkel IO8 einen Handgriff 109 und dessen anderer Schenkel 110 den Zapfen 111 trägt, auf dem drehbar ein Lenker 112 befestigt ist, der an seinem anderen
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• ff ·
Ende drehbar mit dem Lenker *-ß. verbunden ist. Der Winkelhebel I07 ist gegen axiales Verschieben auf der Achse IO6 durch zwei Sicherungsscheiben 113» II2* gesichert. Als Bremse gegen unbeabsichtigtes Verschwenken des Winkelhebels 107 sind Federscheiben 115 vorgesehen.
Auf der Achse 72 ist das als Doppelhebel ausgebildete Nachlaufglied 64 drehbar gelagert, arbeitet mit seiner Tastspitze 116 mit der Kurvenbahn 54 der Kurvenscheibe 53 für die Einstellung der Stichlänge zusammen. Der Schenkel 117 des als Doppelhebel ausgebildeten Nachlaufgliedes 64 weist an seinem Ende eine Bohrung auf, in der ein Bolzen II8, der fest in einem Lenker 42 angeordnet ist, drehbar gelagert und durch eine Sicherungsscheibe 120 axial gegenüber dem Schenkel 117 gesichert ist. Das andere Ende des Lenkers 42 trägt ein aus Kunststoff angespritztes Auge 121, dessen sphärische Bohrung 122 die Kugel 123 umschliesst, die sich am Kopf des Bolzens 124 befindet, der in dem Schwenkarm 125 festsitzt, der mit der Vorschubreglerwelle verbunden ist und so den Vorschubreglerblock 4l einstellt.
Die Figuren 17 bis 23 zeigen eine Zickzacknähmaschine mit vorbestimnter Einstellung von Nadelfadenbremsfeder, von Stichfeldbreite bezw. Stichfeldlage und von Stichlänge für jedes wählbare Musterfeld1. Auf der im Maschinengestell befestigten Achse 126 ist das von der Schnecke Mt angetriebene Schneckenrad 46, das einstückig mit der Zickzackkurvenscheibe 4? verbunden und zweckmassig aus Kunststoff gespritzt ist, drehbar gelagert. Zur Auswahl der vorbestimmten Einstellungen ist auf der Achse 126 &■ oberhalb der Zickzackkurvenscheibe hf ein einstückiges Kurvenscheibenpaket als Stichmusterfeldspeicher 127 mit Handgriff 134 drehbar gelagert und durch iicherungsscheiben 128, die in Einstiche der Achse 126 eingreifen, gegen axiales Verschieben gesichert .
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Der Reihe nach sind die Kurvenscheiben 129 für die Stichlage, 130 für die Stichfeldbreite, 131 für die, Nadelfadenfeder, 132 für die Stichlänge und 133 die Rastscheibe übereinander zu einem Paket angeordnet. Der obere aus dem Deckel 15 der Nähmaschine herausragende Teil des Paketes 127 ist als Handgriff 13** ausgebildet, auf dessen Umfang Einstellsymbole für jede Raststellung dargestellt sind, die mit einem Pfeil 135 zusammenarbeiten. Der Handgriff 13*l· ist durch eine Abdeckscheibe I36'nach oben geschlossen.
Auf der Achse 72 sind die Nachlaufglieder δθ, 6l, 1^6 und auf der Achse 88 das Nachlaufglied 1*K> für die Feder 89 des Nadelfadens sowie der Rasthebel l*»l drehbar gelagert und gegen Verschieben durch die Sicherungsscheiben 63' gesichert. Das Nachlaufglied 1^6 arbeitet mit der Kurvenscheibe 132, das Nachlaufglied IkQ arbeitet mit der Kurvenscheibe 13I, das Nachlaufglied 6l arbeitet mit der Kurvenscheibe I30, das Nachlaufglied 60 arbeitet mit der Kurvenscheibe 129, das Nachlaufglied 59 arbeitet mit der Kurvenscheibe k7 und der Rasthebel Hfl arbeitet mit der Rastscheibe 133 zusammen.
Die Nachlaufglieder 146, 6l, 60, 59 stehen gemäss den Figuren 9 bis 15 mit der Nadel 20 und dem Vorschubreglerblock kl in kinematischer Verbindung. Dabei unterscheidet sich das Nachlaufglied 1^6 von dem Nachlaufglied 6k lediglich durch die Verlängerung 1^7. Das Nachlauf glied l*fO steht gemäss Figur 19 resp.12 über den Lenker 91 und den Winkelhebel 93 mit der Feder 89 für den Nadelfaden in Verbindung. Der Rasthebel 1^1 greift unter der V.'irkung einer Feder in die Rastnuten der Rastscheibe 133 ein.
In jeder Raststellung des Bereiches 138 für vorbestimmte Ein-Stellungen gibt das Kurvenscheibenpaket 127 durch entsprechende Höhe der abgetasteten Nocken respektive Signalgeber Einstellsignale 137 für eine Nähaufgabe und den zugehörigen Federweg
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einer Feder 89 für die Spannkraft des Nadelfadens ab,nämlich eines an den Vorschubreglerblock *fl, zwei an die Nadel 20 und eines an die Feder 89 für den Nadelfaden. Die Kurvenbahnen respektive Signalgeberreihen der Kurvenssheiben 129» 130, 131» 132 enthalten Signale in Form von Nocken verschiedener Höhe für alle im Anzeiger dargestellten Nähoperationen und Stoffgruppen (f, 1 usw.). Das Kurvenscheibenpaket 127 enthält ausser dem Unfangsbereich I38 für vorbestimmte Einstellungen auch einen Umfangsbereich 139 für irgendeine gewünschte Einstellung.
Dieser Bereich 139 enthält keine RastStellungen. Die Kurvenbahnen der Kurvenscheibeη für die Stichfeldbreite 130 und Stichlage 129 sind so in diesem Bereich 139 gestaltet, dass beim Schwenken des Handgriffes 131^ in diesem Bereich 139 die Stichfeldbreite von null bis fünf anwächst während die Stichlage von links nach Mitte wechselt.
In dem Bereich 139 verläuft die Kurvenbahn der Kurvenscheibe für die Feder 89 des Nadelfadens auf einem Maximum, um den Neigungswinkel der Gleitfläche lA-2 des Nachlaufgliedes l*f0 so einzustellen, dass beim Entlanggleiten der Tastspitz 92 des Lenkers 91 vom Punkt 1^3 über Punkt lMf nach Punkt 1^5 der Federweg der Feder 89 von null nach max sich verstellt. Zur Einstellung der Tastspitze 92 des Lenkers 91 entlang der Gleitfläche 1^2 dient der Hand-Drehgriff 1^8, der auf der Achse 1^9 drehbar und axial gesichert gelagert ist, die im Maschinengestell befestigt ist. Gegen ungewolltes Verschwenken des Griffes l48 sind Bremsscheiben 152 vorgesehen. Dau eine Ende des Lenkers 151 ist drehbar mit einem im Handgriff 1^-8 befestigten Bolzen 150 und das andere Ende des Lenkers 151 ist mit einem im Lenker 91 befestigten Bolzen drehbar verbunden.
Im Bereich 139 entspricht die KurvenbaLn für die Kurvenscheibe I32 dem grössten Rückwärtsstich, d.h. dem kleinsten Bahndurchmesser. Dadurch gibt die Kurvenbahn der Tastspitze 153 des Nachlaufgliedes 1^6 für die Stichlänge Raum, wenn beim
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Schwenken des Handdrehgriffes 15^ für die Stichlänge die Kurvenbahn 155 über den am Schenkel IhI befestigten Bolzen 156 das Nachlaufglied I*f6 und damit den Vorschubreglerblock *fl einstellt.
In Figur 21 ist für die gleiche Zickzacknähmaschine nach den Figuren 17 bis 20 und 22 eine Auswahleinrichtung dargestellt, die es gestattet, Stichmuster und zu jedem mehrere vorbestimmte Stichmusterfelder - also vorbestimmte Stichfeldbreiten und Stichlängen - auszuwählen. Auf diese V/eise kann man die Feder 89 des Nadelfadens auf mehrere Musterfelder irgendeines gewählten Stichmusters selbsttätig einstellen«
An die Stelle der Achse 126 wird die Achse 157 im Maschinengestell lh befestigt, auf der das Schneckenrad I58 drehbar und axial gesichert gelagert ist und das den Zapfen 159 als Mitnehmer trägt. Auf die Achse 157 ist eine Kurvenauswahl-Einheit 160 steckbar, die eine antreibbare Stichmusterkurvenscheibe 16I enthält, die eine Mitnehmernute 162 aufweist, durch die der Zapfen 159 hindurchtritt. Auf der Nabe I63 der Stichmusterkurvenschübe Ιοί ist das Kurvenscheibenpaket 16^ drehbar und axial gesichert gelagert, das die Kurvenscheiben 129» 130, 131» 132 sowie die Rastscheibe 133 aufweist. Das Kurvenscheibenpaket l6*f geht nach oben über in einen Handgriff I65. Gegen axiales unbeabsichtigtes Verschieben ist die Kurvenauswahl-Einheit durch eine Rille I66 in der Bohrung der Nabe I63 gesichert, in die federnd der Kugelstift I67 eingreift. Die Kurvenscheiben 129 bis 132 arbeiten mit den Nachlaufgliedern 60, 61, I1K), 1^6 zusammen.
Die Figuren Zh bis 32 zeigen als Beispiel zwei mechanisch gesteuerte ZierStiebnähmaschinen, bei denen die von der Nähmaschine angetriebenen Steuerkurvenscheiben für jeden Stich ausser der Lage der Nadel und/oder des Werkstückes auch die Feder der Nadelfadenbremsvorrichtung selbsttätig einstellen, um so die Lage der Knoten einer Zierstich-
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musternaht innerhalb der Stoffstärke konstant zu halten.
Im Maschinenarm I^ ist die Armwelle^ gelagert, auf der die Schnecke kk befestigt ist, die das Schneckenrad 168 treibt, das mit der Kurvenscheibenwelle 169 fest verbunden ist. Die Kurvenscheibenwelle I69 ist drehbar in der Lagerbuchse 1?O gelagert, die in einer Bohrung des Maschinenarnes Ik angeordnet und mittels Schraube 171 befestigt ist. Oberhalb der Lagerbuchse 170 ist auf der Kurvenscheibenwelle 169 eine Mitnehmerscheibe 172 aufgeschrumpft, die den Mitnehmerstift 173 trägt, der in eine Bohrung eines Dreifach-Kurvenscheibenpaketes Yf k eintritt, das auswechselbar auf der Kurvenscheibenwelle I69 sitzt und die Kurvenbahnen für die Stichlänge 189, für die N&delfadenbremskraft 190 und für die Stichfeldbreite 191 aufweist.
Weiterhin sind auf dem aus dem Maschinenarm Ik herausragenden oberen Teil der Lagerbuchse 170 drei drehbar aber durch Sicherungsscheiben 175 gegen axiale Verschiebung gesicherte handverstellbare Kurvenscheiben gelagert.
Die obere Kurvenscheibe 17β dient der Einstellung der Stichfeldlage. An ihr ist ein Handhebel 3 77 vorzugsweise aus Federblattstahl befestigt, der zum Zweck des Abbremsens einer eingestellten Einstellung federnd auf der unteren Fläche eines Schlitzes 179 im Maschinenarm Ik aufliegt und an seinem aus dem Meschinenarm Ik herausragenden Ende einen Handgriff I78 trägt. Die mittlere Kurvenscheibe 180 weist eine Kurvenbahn I8I für die Stichfeldbreite und eine Kurvenbahn I82 für die Nadelfadenbremsfeder 186 auf. Sie wird durch den Handgriff I83 eingestellt und wie die Kurvenscheibe I76 abgebremst. Die untere Kurvenscheibe 18** hat eine Kurvenbahn I85 für die Na'delfadenbremsfeder I86 und eine Kurvenbahn I87 für die Stichlängei Sie wird durch den Handgriff 188 eingestellt und wie die Kurvenscheibe I76 abgebremst.
Die mit den Kurvenscheiben bezw. Kurvenbahnen I89, 190, 191t
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176, l8l, 182, 185, 187 zusammenarbeitenden Nachlaufglieder 192 bis 199 sind auf den Achsen 200 und 201 gelagert und gegen axiales Verschieben durch die Sicherungsscheiben 202 und 203,
die in Einstiche der Achsen 200 und 201 eingreifen, gesichert. |
Die Achsen 200 und 201 sind ihrerseits in Bohrungen des Maschi- }\
nenarmes I^ befestigt. Das Nachlauf glied 192 tastet mit seiner ·:■
Tastspitze die Kurvenbahn I89 für die Stichlänge eines aus- γ,
wechselbaren Dreifach-Kurvenpaketes 17^ ab, ist gelagert auf der ? Achse 200, über diese Lagerung hinaus verlängert. Diese Verlän-
gerung 20^ umfasst mit fester Verbindung ein Rohr 205, das sich <>
ebenso wie die Achse 200 nach unten in den Kaum unterhalb der \:':
Arbeitsstück-Tragplatte 12 erstreckt, in der auch die Achse 200 /'
in einer Bohrung gelagert ist. Ein Gleitflächenhebel 206 ist i;
auf dem unteren Ende der Achse 200 drehbar gelagert, gegen axi- f:
fr ales Verschieben durch Sicherungsscheiben 202 gesichert und über diese Lagerung hinaus verlängert, um mit fester Verbindung das Rohr 205 zu umfassen.
Ein Lenker 207 trägt an seinem einen Ende einen Bolzen 208, der mit der Gleitfläche 211 des Gleitflächenhebels 206 zusammenarbeitet. Das andere Ende des Lenkers 207 trägt ein aus Kunststoff
angespritztes Auge 209, dessen sphärische Bohrung die Kugel 123 '
umschliesst, die sich am Kopf des Bolzens IZk befindet, der in >■;
dem Schwenkarm 125 fest sitzt, der mit der Vorschubreglerwelle U.
119 verbunden ist. Eine Zugfeder 210 umgreift mit ihrem einen ψ
Ende einen Stift 212, der fest im Schwenkarm 125 sitzt und mit |-
ihrem anderen Ende einen Stift 213, der in der Stofftragplatte |V
12 fest sitzt. Unter der Wirkung dieser Feder legt sich der BoI- ,(>}
zen 208 an die Gleitfläche 211 des Gleitflächenhebels 206 und "
die Tastspitze des Nachlaufgliedes 192 an die Kurvenbahn 189 ;;■■;
für die Stichlänge des Dreifach-Kurvenscheibenpaketes 17^. ' Ά
Beim Drehen des Paketes 17*f wird so der Vorschubreglerblock kl \-\
mit seinem Führungsschuh kO entsprechend der Gestaltung der $·
Kurvennocken respektive entsprechend der Steuersignale ver- ;j schwenkt. Diese je Stich gespeicherten Steuersignale für die
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Lage des Werkstückes können mit der nachfolgend beschriebenen
Einrichtung für die Handeinstellung der Stichlänge auf irgendeinen gewünschten Bruchteil eingestellt werden. Die Tastspitze des Nachlaufgliedes 199 arbeitet mit der Kurvenbahn 1$7 e'er Kurvenscheibe ISk1 die mittels Handgriff 188 von Hand verschwenkbar ist, zusammen. Das Nachlaufglied 199 ist im wesentlichen u-förmig gestaltet, wobei seine beiden Schenkel Bohrungen aufweisen zur Lagerung auf der Achse 200. Während der obere Schenkel an seinem Ende die Tastspitze trägt, weist das Ende des unteren Schenkels, der sich unterhalb der Stofftragplatte erstreckt, eine Bohrung auf, in der ein Stift ZIk drehbar angeordnet ist, der fest mit dem Lenker 215 verbunden ist, der an seinem anderen Ende einen weiteren, mit dem Lenker 215 fest verbundenen Stift 2l6 trägt, der drehbar in einer Bohrung des Lenkers 207 gelagert ist. Diese Stifte 21*f und 216 sind in üblicher V/eise gegen achsiales Verschieben gegenüber dem Lenker 20? resp. unteren Schenkel des Kachlaufgliedes 199 gesichert. Beim Betätigen des Handgriffes 188 wird die Kurvenbahn 187 verschwenkt. Dabei folgt die Tastspitze des Nachlaufgliedes 199 der Kurvenform der Kurvenbahn l87 unter der Wirkung der Feder 217, so dass sich der Bolzen 208 des Lenkers 207 entlang der Gleitfläche 211 des Gleitflächenhebels 206 kreisbogenförmig um die Kugel 123 des Bolzens 124 verschwenkt. Gleichzeitig schwenkt dabei die Kugel 123 ua die Vorschubreglerwelle 119 und damit der Vorschubreglerblck kl mit dem Führungsschlitz kO. Die Anordnung der Gelenkpunkte ist so vorgesehen, dass beim Drehen des Dreifach-Kurvenscheibenpaketes 17*t und bei Nichtbetätigen der Handhabe I88 für die Bruchteileinstellung während des Schwenkens der Kugel 123 um die Vorschubreglerwelle 119 zwischen dem Bolzen 2θ8 und der Gleitfläche 211 praktisch keine gleitende Reibung auftritt. Das wird im wesentlichen durch die Anordnung und Länge des Lenkers 215 erreicht. „
Während zuvor beschrieben wurde, wie
die Kurvennocken der angetriebenen Kurvenscheibe I89 für die
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rv:
Lage des Werkstückes je Stich sowie die Kurvenbahn I87 der handverschwenkbaren Kurvenscheibe 18*»· " . · auf die Stellung des Führungsschlitzes ko einwirken, wird im folgenden beschrieben, wie die Kurvennocken der angetriebenen Kurvenscheibe 190 für die Nadelfadenbremsfeder 186 -
. sowie die Kurvenbahnen l82 und I85 der handverschwenkbaren Kurvenscheiben 180 für die Überstichbreite und l84 für die Stichlänge ' - · ■ ■■> den Federweg der Feder 186 beeinflussen.
Auf der Achse 201 ist das Nachlaufglied 193 drehbar gelagert und weist eine Tastspitze auf, die mit der angetriebenen Kurvenscheibe 190 für die Nadelfadenbremsfeder I86 zusammenarbeitet und es weist eine Gleitfläche 218 auf, die mit einer Tastspitze des Lenkers 219 zusammenarbeitet, der an seinem anderen Ende eine zweite Tastspitze trägt, die an einer Gleitfläche 220 eines Hebels 221 anliegt, der drehbar auf einer Nabe 222 (Figuren 3 bis 5) eines Hebels 228 gelagert ist, der seinerseits auf dem Bolzen 22*4· drehbar gelagert ist» Die exakte Winkelstellung beider Hebel 221 und 228 ist nach Justage mittels der Schraube 236 feststellbar. Durch die beiden Sicherungsringe 225 ist der Hebel 228 gegen axiales Verschieben gegenüber dem Bolzen 22*f gesichert. Er trägt an seinem Ende eine Gabel 229» in deren beiden Bohrungen eine Druckscheibe 230 gelenkig gelagert int mittels der beiden Stifte 231. Die konische Nadelfadenbremsfeder I86 stützt sich mit seinem kleineren Durchmesser an der Druckscheibe 230 und mit seinem grösseren Durchmesser an einer oberen Nadelfadenbremsscheibe 233 ab. Zum Nähen mit zwei Nadelfaden ist zwischen oberer und unterer Scheibe 233 eine Scheibe 23** vorgesehen. Alle drei Scheiben 233t 234 stützen sich an der Schulter des Bolzens 232 ab, der im Lagerbock 2P6 befestigt ist. Der Lagerbock ist mit den Schrauben 227 im Maschinenarm I^ befestigt. Die Scheiben 233» 23^ sind in üblicher Weise gegen Drehen gesichert, indem der Bolzen 232 geschlitzt ist und die Bohrungen der Scheiben, mit denen sie
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auf dem Bolzen 232 gelagert sind, durch Stege unterbrochen sind, die in den Schlitz des Bolzens 232 eingreifen·
Die mit der Gleitfläche 220 zusammenarbeitende Spitze des Lenkers 219 ist zur Korrektur gespeicherter Federlänge entlang der Gleitfläche 220 von Hand verstellbar. Zu diesem Zweck ist auf dem Bolzen 22*t ein gerändelter Einstelldrehknopf 253 drehbar gelagert und gegen unbeabsichtigtes Verstellen abgebremst, in dem eine Federscheibe 2^3 sich auf einem auf dem Bolzen 221V befestigten Sicherungsring 2^2 abstützt und unter Zwischenschaltung einer Scheibe Zkk den Einstelldrehknopf 253 gegen die Sicherungsscheibe 225 drückt.Eine exzentrisch angeordnete Nabe 2*tO des Drehknopfes 253 wird von einem Auge des Hebels 238 umfaßt,der an seinem Ende einen Stift 237 trägt,der sich drehbar in einer Bohrung des Lenkers 219 bewegt und eine Siehe' rungsscheibe trägt zur axialen Sicherung des Lenkers 219· Der Drehknopf trägt Symbole z.B.für die Stellung »Normal","Vergrössern" und "Verkleinern" eines gespeicherten Signals für die Federlänge der Feder 186.DiOrCh Drehen des Drehknopfes 253 wird daher die wirksame Übersetzung der Hebel 221 und 228 und damit der wirksame Federweg innerhalb des Bremskraftbereiches verändert.
Die Nockenform der angetriebenen Kurvenscheibe 190 für die Nadelfadenbremsfeder 186 ist aufgebaut auf maximal möglicher Ü-berstichbreite und Stichlänge der zugehörigen angetriebenen Kurvenscheiben 191 für die Überstichbreite und 189 für die Stichlänge,bezogen auf die Nähoperation,der das gewählte Stichmuster zugeordnet ist.Bei Verringerung dieser Werte durch Einstellen der Kurvenscheibe I80 für die Überstichbreite und/ oder der Kurvenscheibe 184 für die Stichlänge mittels der Handgriffe 183,188 müssen auch die gespeicherten Signale für den Federweg je Stich der gewählten Bruchteil-Einstellung entsprechen.Deshalb verstellt sich zugleich mit der -überstichbreite und/oder der Stichlänge selbsttätig die Lage der Tastspitze des Lenkers 219 entlang der Gleitfläche 213 des Nachlaufgliedes 193 dadurch,
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Überstichbreite wird die Kurvenscheibe l8o verschwenkt und damit dessen Kuryenbahn l8lt mit der die Tastspitze des Nachlaufgliedes 196 mittels der Feder 250 zusammenarbeitet, das auf der Achse 200 drehbar gelagert ist. Das Nachlaufglied I96 ist als doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen einer Arm die Tastspitze trägt und dessen anderer Arm mittels einer Lasche 258 schwenkbar mit dem Lenker 256 verbunden ist, um dessen Tastspitze entlang der Gleitfläche 255 des Nachlaufglisdes 195 zu verschieben.
Zum Auswechseln einer Dreifach-Kurvenscheibe 17*1· müssen zunächst die Nachlaufglieder 192, 193, 191* von ihren Kurvenbahnen I89, 190, 191 abgehoben werden. Zu dem Zweck ist der Hebel 259 (Fig. 32) schwenkbar auf der Achse 200 angeordnet, trägt den Stift 260, der sich zwischen den Kurvenbahnen und Nachlaufgliederη nach unten erstreckt, und weist den Handgriff 26l auf.
Die Figuren 29 bis 32 zeigen eine Abwandlung der zuvor in den Figuren 2h bis 28 beschriebenen Nähmaschine insoweit, als sie eine Nähmaschine mit einer - Einrichtung. zeigen, die einen von Hand betätigbaren mechanischen Speicher 262 für vorbestimmte Bruchteile der je Stich gespeicherten Signale für die Lage der Nadel 20, des Vorschubreglerblockes 4l und der Federlänge der Bremsfeder 186 darstellen.
Ein Vorteil einer Nähmaschine nach den Figuren 29 bis 32 gegenüber einer Nähmaschine nach Figur 21 berteht darin, dass der Speicheraufwand zur selbsttätigen Steuerung der Nadelfadenbremsvorrichtung für die gleiche Anzahl wählbarer Nähaufgaben kleiner ist wegen des Überganges vom additiven zum multiplikativen Auswahlprinzip. Die Unabhängigkeit beider Speicher-, Auswahl- und Anzeigeeinrichtungen - der einen für Stichmuster respektive Hähoperationen und der anderen für Stichmusterfelder respektive für Stoffarten - voneinander, führt aber auch-neben geringem Speicheraufwand zu optimalen, selbsttätigen Einstellungen der Nadelf adenbreaskraft, sofern beide Speicher die Nadelfadenbremskraft erfindungsgemäss steuern.
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Überstichbreite wird die Kurvenscheibe 180 verschwenkt und damit dessen Kurvenbahn l8lt mit der die Tastspitze des Nachlaufgliedes I96 mittels der Feder 250 zusammenarbeitet, das auf der Achse 200 drehbar gelagert ist. Das Nachlaufglied 196 ist als doppelsinniger Hebel ausgebildet, dessen einer Arm die Tastspitze trägt und dessen anderer Arm mittels einer Lasche 258 schwenkbar mit dem Lenker 256 verbunden ist, um dessen Tastspitze entlang der Gleitfläche 255 des Nachlaufglisdes 195 zu verschieben.
Zum Auswechseln einer Dreifach-Kurvenscheibe 17^ müssen zunächst die Nachlaufglieder 192, 193, 191+ von ihren Kurvenbahnen I89, 190, 191 abgehoben werden. Zu dem Zweck ist der Hebel 259 (Fig. 52) schwenkbar auf der Achse 200 angeordnet, trägt den Stift 260, der sich zwischen den Kurvenbahnen und Nachlaufgliedern nach unten erstreckt, und weist den Handgriff 26l auf.
Die Figuren 29 bis 32 zeigen eine Abwandlung der zuvor in den Figuren Zh bis 28 beschriebenen Nähmaschine insoweit, als sie eine Nähmaschine mit einer . Einrichtung zeigen, die einen von Hand betätigbaren mechanischen Speicher 262 für vorbestimmte Bruchteile der je Stich gespeicherten Signale für die Lage der Nadel 20, des Vorschubreglerblockes kl und der Federlänge der Bremsfeder 186 darstellen.
Ein Vorteil einer Nähmaschine nach den Figuren 29 bis 32 gegenüber einer Nähmaschine nach Figur 21 beFteht darin, dass der Speicheraufwand zur selbsttätigen Steuerung der Nadelfadenbremsvorrichtung für die gleiche Anzahl wählbarer Nähaufgaben kleiner ist wegen des Überganges vom additiven zum multiplikativen Auswahlprinzip. Die Unabhängigkeit beider Speicher—, Auswahl- und Anzeigeeinrichtungen - der einen für Stichmuster respektive Hähoperationen und der anderen für Stichciusterfeider respektive für Stoffarten - voneinander, führt aber auch-neben geringem Speicheraufwand zu optimalen, selbsttätigen Einstellungen der Na·^ delfadenbreaskraft, sofern beide Speicher die Nadelfadenbremskraft erfindungsgemäss steuern.
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• · · « · ♦ II,
Auf der Lagerbuchse 170 ist drehbar und durch Sicherungsscheiben 175 axial gesichert das handverschwenkbare Kurvenscheibenpaket 262 gelagert. Es setzt sich von oben nach unten aus der Kurvenscheibe für die Stichfeldlage 263, der Kurvenscheibe für die Stichfeldbreite 26*f, der Kurvenscheibe für die Brems feder länge
265 und aus der Kurvenscheibe für die Stichlänge 266 zusammen. Dabei haben die Kurvenscheiben für die Stichfeldlage 263,die Stichfeldbreite 26^, die Bremsfederlänge 265 und die Stichlänge
266 die gleiche Höhenlage wie die entsprechenden Kurvenscheiben 176, 181, 182, 187 der Nähmaschine nach den Fig. 2k bis 28, so dass auch die gleichen Nachlaufglieder 195, 196, 199 sowie deren Bewegungsübertragungsglieder zur Nadel 20 und Vorschubregierblock kl verwendet werden. Eine Änderung tritt ein bezüglich der Einrichtung für die Einstellung der Brensfederlänjje. Da sie ebenso vorbestimmt ist, wie die Einstellung der übrigen Einrichtungen, entfällt der Gleichgewichtshebel 2$k und es tritt an die Stelle des Doppelhebels 2k6 ein Doppelhebel 267, der mit seiner Tastspitze 268 der Kurvenscheibe für die Bremsfederlänge 265 nachläuft und mittels Lasche 2^5 gelenkig mit dem Lenker 219 verbunden ist.
Das Kurvenscheibenpaket 262 wird durch ein Zahnradgetriebe verschwenkt. Zu dem Zweck v/eist das Kurvenscheibenpaket 262 ein Zahnrad 269 auf, das mit dem Zahnritzel 270 in Eingriff steht, das an einem Drehgriff 271 angeordnet ist, der auf der im Armgehäuse I^ befestigten Achse 272 drehbar gelagert ist. Der Drehgriff erstreckt sich in der Höhe über das Zahnritzel 270 hinaus und geht über in einen filmspulenartige Zähne 273 aufweisenden Kranz 27^» der ein endloses Band 275 z.B. aus Kunststoff mit den Zähnen 273 entsprechenden Öffnungen antreibt, das einen Anzeiger 276 trägt, der mit der Skala 277 zusammenarbeitet. Die Skala ist in Stoffarten eingeteilt und innerhalb einer Stoffart nochmals in 1 = leicht, m = mittel, s = schwer unterteilt. Entsprechend sind die Rastnuten 278 der Hastscheibe 278 des Kurvenschei-
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benpaketes 262 angeordnet, in die die Hastldinke 279, gelagert auf der Achse 201, tinter der Wirkung der Feder 279'einrastet. Entsprechend sind auch die Nocken bezw. Signalgeber der Kurvenscheiben bezw. Signalgeberreihen .263, i$k, 265, 266 angeordnet,
Das Skalafeld 277a der Skala 277 ist aur Einstellung des Kurvenscheibenpaketes 262 auf solche Nähoperationen vorgesehen, die Stichmuster mit "Satinstichen·1 erfordern wie z.B. "Knopfloch" oder entsprechende "Ziernaht". Das heisst die Stichlänge ist bei diesen Nähoperationen nicht von der Stoff art, sondern von der Garnstärke des Nadelfadens abhängig, da bei jeder seitlichen Ausschwingung der Nadel das Werkstück etwa um Garnstärke weitertransportiert wird. Die Hastnute 278"der Rastscheibe 278, in die die Rastklinke 279 eintritt, wenn der Anzeiger 276 auf das Skalafeld 277a eingestellt ist, ist so breit, dass der Anzeiger auf der ganzen Feldbreite des Skalafeldes 277a in irgendeine gewünschte Lage einstellbar ist. Der Kurvenabschnitt der Kurvenscheibe 266 für die Stichlänge, der in diesem Schwenkbereich des Kurvenscheibenpakfetes 262 mit der Tastspitze des Nachlaufgliedes 199 für die Stichlange zusammenarbeitet, ist entsprechend geneigt, um die Stichlänge auf unterschiedliche Garnstärken einstellen zu können.
In vorangegangenen Beispielen von mechanisch gesteuerten Zierstichnähmaschinen nach der Erfindung erteilt ein Nocken aus dem Nockenspeicher bei jeder Armwellenumdrehung ein Schwenkwinkel- oder ein Weg-Signal zur Steuerung einer Nadelstangenschwinge und/oder eines Vorschubreglerblocks und/oder eines Nadelfaden-Bremselementes zur Einstellung einer Bremskraft.
In den folgenden Beispielen von elektronisch gesteuerten Zierstichnähmaschinen nach der Erfindung (Figuren 33 bis 38) erhält ein Linearmotor bei jedem Impuls - also bei jeder Armwellenumdrehung - aus dem Spannungs-Speicher ein Spannungs-Signal, das der Linearmotor umsetzt in ein Wefj-Signal zur Steuerung einer lladelstangenschwinge und/oder eines Vorschubreglerblockes und/
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oder aur Einstellung einer Bremskraft eines Nadelfadan-Bremselementes.
Die in Fig. 33 dargestellte Zierstichnähmaschine ist mit einer der Stichmusterbildung dienenden Einrichtung zum Einstellen . der Lage der Nadel und des zu nähenden Werkstückes sowie mit einer Einrichtung zum Einstellen der Länge der Nadelfadenbremsfeder je Stich versehen.Sie ist ferner mit je einer Handsteuer-Einrichtung zum Einstellen irgendeines gewünschten Bruchteiles sowohl der je Stich eingestellten Lage der Nadel als auch der je Stich eingestellten Lage des zu nähenden Werkstückes ausgestattet.Es sind ferner Steuermittel vorgesehen,die durch beide Handsteuer-Einrichtungen beeinflußt werden,und die die Bremsfeder für den Nadelfaden selbsttätig auf eine resultierende Bremskraft einstellen. Alle diese Einrichtungen sind in die be- , schriebene Nähmaschine der Figuren 3 bis 8 eingebaut.
Wie in Figur 33 gezeigt, ItS ein Steuerimpulsgenerator 28o der Armwelle 283 zugeordnet. Gemäß Figur J>h werden die Impulse vom Steuerimpulsgenerator 280 in dem binären Zähler 28l aufwärts gezählt und als Adresseneingänge an einen Stichmusterspeicher 282 adressiert, welcher codiert ist, um einen Ausgang mit fünf Bits als Information für die Lage der Nadel zu erzeugen, um einen Ausgang mit fünf Bits als Information für die Lage des ,}. Werkstückes zu erzeugen und um einen Ausgang mit fünf Bits als 1,; Nadelfadenr-Bremsfeder-Information zu erzeugen. Die Information ■ für die Lage der Nadel wird in einem Logikblock 290 verarbeitet, welcher einen Sperrteil aufweisen kann, durch welchen die Information für die Lage der Nadel zur späteren Freigabe der Servor- · einrichtung für die Lage der Nadel zu einem richtig ausgewählten ^ Zeitpunkt für den Betrieb einer Einrichtung zur Einstellung der P Lage der Nadel je Stich eines Stichmustere zurückgehalten werden Γι können.In entsprechender Art .und Weise werden Informationen für i; die Lage des Werkstückes in einem Logikblock 291 und Bremsfeder- ί; Informationen in einem Logikblock 292 verarbeitet. Jeder dieser [> Logikblöcke 291» 292 kann einen Sperrteil aufweisen, durch wel-
chen die Informationen |!i
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für die Lage des Werkstückes bezw. die Nadelfaden-Bremsfeder-Infornationen zur späteren Freigabe zum Servorsystem für die Lage des Werkstückes bezw. zum Bremsfeder-Servosystem zu einem richtig ausgewählten Zeitpunkt für den Betrieb einer Einrichtung - nämlich der Einstellung der Lage des Werkstückes je Stich eines Stichmusters - bezw. für den Betrieb der Einrichtung zur Einstellung der Bremsfeder je Stich eines Stichmusters zurückgehalten werden können. Da die Servoreinrichtungen für die Lage der Nadel, die Lage des WerkstUckes uncfcdie Bremsfederlänge einander identisch sind, mit Ausnahme der weiter unten beschriebenen speziellen Schaltung zur Beeinflussung der Stichfeldbreite, der Stichlänge und der Bremsfederlänge von Hand, wird die Beschreibung im folgenden auf das Servo system für die Lage des Werkstückes beschränkt. Entsprechende Blöcke in jedem System tragen die gleiche Bezugszahl mit der Ausnahme, dass die Bezugszahl für die Bauteile für die Lage der Nadel je Stich mit einem Apostroph und die Bauteile für die Einrichtung zum Einstellen der Bremsfeder länge mit zv/ei Apostrophen sehen sind.
Die fünf Bits als Information für die Lage des Werkstückes vom Logikblock 291 werden einem Digital-Analog-Konverter 301 dardargeboten. Die Ausgänge des Konverters 301 auf der Leitung sind analoge Gleichspannungen, die den erforderlichen Eingang für die Lage des Werkstückes darstellen. Die Leitung 302 ist über den weiter unten beschriebenen Potentiometer 288 mit dem Summierpunkt 303 eines Vorverstärkers 30*»· mit geringem Pegel verbunden, welcher die erste Stufe eines Servo verstärkersystems bildet. Der Vorverstärker 30** treibt einen Leistungsverstärker 305» welcher Gleichstrom umkehrbarer Polarität zum elektromechanischen Antrieb bezw. Linearmotor 306 liefert, weleher im i/eitesten Sinne einen Umkehrmotor darstellt, um den Antrieb in Übereinstimmung mit der analogen Eingangsspannung auf der Leitung 302 zu positionieren. Die Verstärker '
30*f" ,305 t 305 t 305" ,sind gruppenweise in einem inte-
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CZ
30 .
grierten Block 3^6 zusammengeasst (Fig. 33).
Ein Rückkopplungs-Stellungsfühler 307 ist mechanisch mit dem Reversiermotor 306 verbunden und erzeugt ein Rückkopplungs-Stellungssignal auf einer Leitung 3O8, welches für die vorhandene Ausgangslage kennzeichnend ist. Die analoge Eingangsspannung und das Rückkopplungssignal werden algebraisch an dem Summierpunkt 303 summiert, um ein Fehlersignal auf einer Leitung 309 zu liefern. Das Rückkopplungssignal von dem Stellungsfühler wird ausserdem zeitlich differenziert.in einem Differenziator 310, und das resultierende Geschwindigkeitssignal wird auf einer Leitung 31I einem Summierpunkt 312 des Leistungsverstärkers 305 dargeboten, um das Stellungssignal an diesem Punkt zu modifizieren. Der Stellungsfühler 307 kann irgendeine Einrichtung sein, die eine analoge der Stellung proportionale Spannung erzeugt und kann in der beschriebenen Ausführungsform ein einfaches lineares Potentiometer sein, welches an eine stabile Bezugsspannung angeschlossen ist und-als Spannungsteiler wirksam ist. Der Differenziator 310 ist vorzugsweise ein Operationsverstärker, der so geschaltet ist, um ein Ausgarigssignal zu erzeugen, welches der Geschwindigkeit der Veränderung der Eingangsspannung gleich ist, so wie dies in der Technik bekannt ist.
Das bisher beschriebene elektronische Steuerungsprinzip ist bekannt, ebenso dessen Anwendung für die Einstellung der Lage der Nadel und des Werkstückes je Stich eines Stichmusters (D.T-OS 250023*0. Gemäss der Erfindung neu sind dagegen die Anwendung dieses Steuerungsprinzipeε auch für die selbsttätige Einstellung der Nadelfadenbremsfeder je Stich eines Stichmusters sowie die im folgenden beschriebene selbsttätige Einstellung der Nadelfadenbremsfeder bei Hand-Einstellung eines Bruchteiles der je Stich gespeicherten Signale für die Einstellung der Lage der Nadel und/oder des Werkstückes.
In die Leitung 302' ist ein Potentiometer 288' geschaltet,
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31 ·
welches als ein Widerstand für die analoge Stichfeldbreitenspannung auf der Leitung 302 wirkt, um irgendeinen gewünschten Bruchteil dieser Spannung an der Summiersteile 303 zu erzeugen und das auf diese Weise als zweckmässiges Mittel zur Verkleinerung des Musters dient. Ein Knopf 353 kann an der Nähmaschine zur zweckmässigen Betätigung des Potentiometers 288 durch die Bedienungsperson zur seitlichen Steuerung der Stichfeldbreite angeordnet sein.
In die Leitung 302 ist ein Potentiometer 288 geschaltet, welches als ei» Widerstand für die analoge Stichlängenspannung auf der Leitung 302 wirkt, um irgendeinen gewünschten Bruchteil dieser Spannung an der Summierstelle 303 zu erzeugen. Ein Knopf ist an der Nähmaschine zur Betätigung des Potentiometers 288 angeordnet zur Steuerung der Stichlänge durch die Bedienungsperson.
it ■ . ■ ''«»'η
In die Leitung 302 sind iie Potentiometer 289 , 289 hintereinander geschaltet, welche als Widerstände für die analoge Spannung der Nadelfadenbremsfederlänge wirken, um einen Bruchteil
Il
dieser Spannung an der Summierstelle 303 zu erzeugen. Das
ι β ι
Potentiometer 289 ist mechanisch so mit dem Potentiometer 288
,dass,
gekoppelt,; wenn bei Betätigung des Knopfes 353 der Widerstand des Potentiometers 288 vergrössert - also die Stichfeldbreite verringert wird - der Widerstand des Potentiometers 289 verringert - also die Bremskraft der Bremsfeder 89 (Fig. 8) vergrößert wird. Das Potentiometer 288 ist mechanisch so mit dem Potentiometer 289 gekoppelt, dass, wenn bei Betätigung des Knopfes 351 der Widerstand des Potentiometers 288 vergrössert - also die Stichlänge verringert wird - , der Widerstand des Potentiometers 289 ebenfalls vergrössert - also die Bremskraft der Bremsfeder 89 (Fig. 8) verringert wird.
Es kann vorkommen, dass die vorbestimmten Nadelfadenspannungen nicht das programmierte Gleichgewicht der Fadenspannungen am
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■ I III'
Knoten aus Nadel-und Spulenfaden ergeben. Das kann z.B. geschehen, wenn die Spulenfadenbremse auf mehrere bestimmte Fadenspannungen einstellbar ist. In diesem Fall muss die Bedienungsperson die Nadelfadenbremsvorrichtung auf den der eingestellten Spulenfadenbremsfcraft entsprechenden und gekennzeichneten Bereich einstellen, damit das entsprechende Spannungsverhältnis beider Fäden hergestellt ist. Zum Ausbalancieren des Gleichgewichtes zwischen der Nadel-und Spulenfadenspannung am Knoten beider Fäden ist daher in die Leitung 302 zwischen dem Potentiometer 289 und die Summierstelle 303 ein weiteres Poten-
If
tiometer 288 geschaltet, welches als Widerstand für die analoge Spannung der Nadelfaden-Bremsfeder wirkt, um irgendeinen
•ι gewünschten Bruchteil dieser Spannung an der oummierstelle durch Betätigung des Knopfes 372 zu erzeugen. Dieses Potentiometer 288 wird nur bei Verwendung einer Nadelfadenbremsvorrichtung 90 (Fig. 7) erforderlich, die keine mechanische Bruchteileinstellung besitzt , Bei Anwendung einer Nadelfadenbremsvorrichtung nach Fig. 3 bis 5 mit mechanischer Bruchteileinstelleinrichtung
It
entfällt das Potentiometer 288".
Die Codierung des Stichmusterspeichers 282 kann auch so erfolgen, dass kein Ausgang mit fünf Bits als Nadelfaden-Bremsfeder-Information erzeugt wird, so dass nur je ein Ausgang mit fünf Bits als Information für die Lage der Nadel und als Information für die Lage des Werkstückes erzeugt werden. Dann entfallen Leitung 283, Logikblock 292, Digital-Analog-Konverter 301 . Statt dessen wird das Potentiometer 289 über Leitung 302 " an die Bezugsspannung der Energiequelle 3^7 angeschlossen.
Auf diese V7eise wird die vorbestimate Bremskraft aa Nadelfaden ausschliesslich durch die Hand-Einstellung der Potentiometer für die Stichlänge und 288* für die Stiehfeidbreite bei Betätigen der Knöpfe 351 und 353 bestimmt.
Durch die geringen Einstellgeschwindigkeiten der Bremsfeder oder 89 bei Handbetätigung von Stichfeldbreite und Stichlänge
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kann der Zeitdifferenziator 310 , die Leitung 311· und der
H If
Summierpunkt 312 des Leistungsverstärkers 305 entfallen. In der Figur J>h sind die Teile, die entfallen, wenn die Codierung des Stichmusterspeichers 282 so vorgenommen ist, dass kein Ausgang mit fünf Bits als Nadelfaden-Bremsfeder-Information er- I zeugt wird, strichpunktiert dargestellt·
Gemäss Fig. 33 steuert der Linearmotor 3O6 den Vorschubreglerblock *fl dadurch, dass ein Motor-Schwingarm 3?k mittels eines Lenkers 373 gelenkig mit einem Schwenkarm 125 verbunden ist, der am einen Ende der Vorschubreglerwelle 119 angeordnet ist, während am anderen Ende der Vorachubreglerblock kl befestigt ist. .'■.'.'
, I
Der Linearmotor 306 steuert eine Nadelstangenschwinge 22 dadurch, dass ein Motorschwingarm 375 mittels eines Lenkers 376 gelenkig mit einer Nadelstangensc'iwinge 22 verbunden ist.
Der Linearmotor 306 steuert eine Bremsfeder 89 einer Nadelfadenbremsvorrichtung 90 (Fig. 7) oder eine Bremsfeder 186 einer Nadelfadenbremsvorrichtung Fig. 3 bis 5 dadurch, dass ein Motorschwingarm 377 gelenkig mit einem Winkslhebel 93 (Fig.7) oder Hebel 238 (Fig.3) mittels eines Lenkers 378 verbunden ist.
Fig. 35 zeigt eine perspektivische Teilansicht der beschriebenen Nähmaschine mit einer möglichen Anordnung der Drehknöpfe: || für die Hand-Einstellung der Stichfeldbreite, 351 für die
Stichlänge und 372 für die Korrektur des gespeicherten Pro-25 grammes für das Gleichgewicht zwischen den Fadenspannungen des Nadel-und Spulenfadens am Knoten aus beiden Fäden. Die Teilansicht zeigt auch eine beispielsweise Anzeige-und Auswahleinrichtung gespeicherter Stichmuster, wie sie aus der OS 2552565 bekannt wurde. Darin dient eine Auswahltaste 379 zur Auswahl einer Mustergruppe und der Drehknopf 380 zur Auswahl eines Musters innerhalb der gewählten Mustergruppe.
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3k
Eine weitere Aufgabe der Srfindung besteht darin, eine Nähmaschine zu schaffen, die es gestattet, die Stichfeldbreite und/ oder die Stichlänge entweder auf vorbestimmte oder auf irgendwelche gewünschte Bruchteile der Je-Stich-Einstellungen von Nadel und Werkstück einzustellen,wobei bei jeder Wahl gleichzei- . tig die Bremskraft der Bremsfeder einer Nadelfadenbremsvorrichtung selbsttätig eingestellt wird.
In die vorgehend beschriebene elektronische Steuerschaltung einer Nähmaschine sind daher gemäss Fig.36 zwischen die Digital-Analog-Konverter 301,301 ,301 einerseits und die Summierpunkte
303,303*,303" der Vorverstärker 304, 304',3O4M1 der Servo -Systeme andererseits entweder ein von Hand zu betätigender Schalter 381 für vorbestimmte Einstellungen von Bruchteilen oder zwei von Hand zu betätigende Potentiometergruppen 382 und 383 für irgendwelche gewünschten Einstellungen von Bruchteilen mittels Handhabe 388 schaltbar. Mittels eines Feldeffekttransistoren aufweisenden Schalters 384, der drei voneinander unabhängige Signalschalter 384 a, 384 b, 384 c mit zwei Stellungen aufweist, kann durch Anlegen der richtigen Spannung an die Signalschalter 3^4 a, 384 b, 384 c durch Betätigen eines Dreh-, knopfes 388 entweder der Schalter 381 für vorbestimmbe Bruch- I teile oder die beiden Potentiometergruppen 382, 383 für irgendwelche gewünschten Bruchteile in die drei Stromkreise zwischen Konverter und Sumnierpunkte der Vorverstärker geschaltet werden.
Wenn durch Betätigen eines Drehknopfes 388 in eine der Stellungen a bis h der Schalter 38I für die Hand-Einstellung vorbestimmter Bruchteile vor. analogen Signalen, die von den drei Konvertern 301, 301*,301* ausgehen, an die Leitungen 385, 386, 387, die von den Konvertern zu den Summierpunkten 303, 303», 303 führen, mittels des Schalters 384 angeschlossen ist, dann ist je einer der Widerstände einer Widerstandsreihe 391,391*, 391" über Kontaktschienen 389 und Kontaktschieber 390 entsprechend einer der gewählten Schaltstellungen a bis h in je einem der
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• * ■ ■
drei Stromkreise zugeschaltet und so der vorbestimote Bruchteil der je Stich gespeicherten Signale zur Einstellung der Lage der Nadel und des Werkstückes ■ und der
Bremsfederkraft bezw. Bremsfederlänge eingestellt.
Bei Betätigen des Drehknopfes 388 in die Schaltstellung "i" des Schalters 38I sind mittels des Schalters 38^ die Potentiometergruppen 382, 383 an die Leitungen 392, 393» 391N die von den drei Konvertern zu den drei Summierpunkten führen; angeschlossen in der gleichen Weise wie in Fig. 3^· Wenn man daher mit einem Drehknopf 353 (Fig. 37) das Potentiometer 288* für die Stichfeldbreite oder/und mit einem Drehknopf 351 (Fig. 37) das Potentiometer 288 für die Stichlänge von Hand auf irgendeinen gewünschten Wert einstellt, dann stellen sich selbsttätig die Potentiometer 289 und 289 auf Grund deren Kupplung mit ihrem zugehörigen Gruppenpotentioaeter ein und damit stellt sich eine resultierende Breiasfederkraft für den Nadelfaden wie beschrieben in Fig. 3^ ein.
Wenn die Codierung des Stichmusterspeiciers 282 so erfolgt, daß kein Ausgang mit fünf Bits als Information für die Nadelfadenbremsfeder erzeugt wird, dann entfallen - genauso wie in der Steuerschaltung Fig. 3h beschrieben - Logikblock 292, Digital-
It Il Il
Analog-Konverter 301 , Zeitdifferenziator 310 , Leitung 311
Il Il
und Jummierpunkt 312 des Lsistungcverstarkers 305 · In Fig. 3O sind alle entfallenden Teile strichpunktiert dargestellt. Statt dessen wird das Potentiometer 289 über die Leitung 39**· an die Bezugsspannung der Energiequelle 3^7 angeschlossen.
Da die erforderlicha Nadelfadenspannung - wie weiter oben beschrieben - durch das gewählte Stichmuster, durch die gewählte Stichfeldbreite und durch die gewählte Stichlänge bestimmt wird, diese wiederum durch die Nähoper,ation und die Stoff art bestimmt werden, lassen sich Nähmaschinen mit einer Steuerschaltung gemäss Fig. 36 also mit voneinander unabhängigem Stich-
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musterspeicher und Stichmusterfeldspeicher rait sowohl einer J
Auswahl- und Anzeigeeinrichtung für Nähoperationen und deren '
■ ' ■ γ -■:
zugehörige Stichmuster als auch mit einer Auswahl-und Anzeigeeinrichtung für Stoffarten ausrüsten.
* Eine vorteilhafte Auswahl-und Anzeigeeinrichtung für Nähopera_ tionen und deren zugehörige Stichmuster ist in der)OS 2552565
beschrieben. Ss sind lediglich die Stichsmster entsprechend l·
Nähoperationen zu Gruppen zu ordnen. Der Stichmusterfeldspei- ;
eher mit Auswahleinrichtung wurde bereits in Fig.36 beschrie- \'■'?*
ben. Dessen Anzeigeeinrichtung, geordnet nach Stoff arten ;<;.·
sowie die Anzeigeeinrichtung für Nähoperationen und deren zu- f\
gehörige Stichmuster sind in Fig. 38 dargestellt. Eine per- |]
spektivische Teilansicht der Nähmaschine nach Fig. 36 zeigt f:
die Fig. 37. Sie zeigt.aJLle Handhaben 379» 38O, 388 sowie 253, 't > selbsvtatxge
351, 353» die die]Einstellung der erforderlichen Nadelfadenspannung mitbestimmen. Dabed^ genügt die Betätigung der Handhaben 379» 38O, 388 für die Auswahl von Nähopertion, zugehörigen Stichmuster und Stoffart im allgemeinen aus, um die erforderliche Nadelfadenspannung selbsttätig einzustellen. In Sonderfällen z.B. wenn das programmierte Verhältnis von Spulen- zu Nadelfadenspannung zu korrigieren ist oder wenn es die Bedienungsperson ■', einmal vorzieht die Stichfeldbreite und/oder die Stichlänge t\
individuell einzustellen, sind die Handhebe 253 oder die Hand- :■ haben 351» 353 zu betätigen. ,;
Die Einstellung der Stichmusterfelder auf die Stellungen 388 a , ;„■
bis h , - also auf Stoffarten - ist bei den Stichmustern für die ί:'
Nähoperationen "Zusammen-Nähen", "Umstechen", "Säumen" und '
"Stopfen" vorteilhaft. Da sich in den Stellungen 388 a bis h '.
auch die Stichlänge des Stichmusterfeldes vorbestimmt ändert, -,
muss bei "Satinstichen", also bei Stichmuatern, bei denen die (,)
Stichlänge unabhängig von der Stoffart etwa gleich der Garn- $
stärke ist wie z.B. beim Knopfloch oder bei vielen nur nadelge- |
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steuerten Zierstichen, das Servosystem für den Vorschub(303 bis 312) durch das Potentiometer 288 über die Leitung 393 statt durch einen der Widerstände 391 über die Leitung 386 beeinflusst werden. Zu diesem Zt/eck wird bei Auswahl eines Stichmusters mit "Satinstich" durch Betätigen einer Auswahlhandhabe 379 oder 38O (Fig, 37) die richtige Spannung an den Signalschalter 384 b angelegt und damit das Potentiometer 288 für die individuell« Bruchteileinstellung der Stichlänge der Leitung anstatt eines Widerstandes 391 der Leitung 386 zugeschaltet.
Wenn man daher durch Betätigen einer entsprechenden Auswahlhandhabe 379 z.B. "Knopfloch" auswählt, dann wird die Breite des Knopfloches durch Einstellen der Stoffart mittels Betätigen des Drehknopfes 388 und damit Verschieben eines Zeigers bestimmt. Die gewünschte otichlänge, die etwa der verwendeten Garnstärke entsprechen soll, wird durch Einstellen des Zeigers 397 des Drehknopfes 351 in den Bereich de.s Punktes 395 erreicht. Die erforderliche Nadelfadenspannung stellt sich auch in diesem Fall selbsttätig ein.
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Claims (1)

  1. 2828Q83
    Patentansprüche
    1· Nähmaschine mit einer durch Steuermittel selbsttätig eingestellten Nadelfadenbremsvorrichtung, gekennzeichnet
    durch eine der Stichmusterbildung dienenden Binrichtung 2um Einstellen der Lage der Nadel (^7« 59»
    191* 19A-; 282, 306;' 22) und des zu nähenden Werkstückes (38, *fl; 189," 192; 282, 306; 30) je Stich,
    durch je eine H andsteuereinrichtung zum gewünschten Bruchteileinstellen sowohl der je Stich einge
    stellten Lage der Nadel (2*f, 51, 77, 6l; I8I, 196, 256, 258; 2881) als auch der je Stich eingestellten Lage des au nähenden Werkstückes(5*»-, ; 6k, 117, **2, int 187, 199, 207, 215; 288), durch Steuermittel (52, 55, 83, 86, 91; 289', 239; I85, I82, 25^, 2W, 2k5t 219) äie durch beide HandGteuereinrichtungen beeinflusst werden, und die ein. vorzugsweise als Feder (89, I86) ausgebildete^ Nadelf adenbz-emselement selbsttätig auf eine resultierende Bremskraft einstellen,
    durch eine Spulenfadenbremsfeder (103) einer Spulenfadenbremsvorrichtung die in bekannter Weise auf eine bestimmte Bremskraft eingestellt ist, wobei diese der Gestaltung der Steuermittel zu Grunde 2^ liegt, um das Gleichgewicht der Spannkraft des
    Spulenfadens und der Spannkraft des Nadelfadens am Knoten aus beiden Fäden im Stoff selbsttätig zu erhalten.
    2. Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung der Steuermittel, daß bei Vergrößern der Stichfeldbreite die resultierende Bremskraft der
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    ■* * ♦ · · . r ι
    39
    Feder (89» l86) sich verringert und daß bei Vergrößern der S tichlänge die resultierende Bremskraft der Feder (89, 186) sich vergrößert.
    3. Nähmaschine mit einer durch Steuermittel selbsttätig eingestellten Nadelfadenbremsvorrichtung, gekennzeichnet
    durch eine der Stichmusterbildung dienenden Einrichtung zum Einstellen der Lage der Nadel (A-7, 59; 191. 19f? 282; 30^; 22) und des zu nähenden YJerkstückes (38, 4l; 189, 192; 2$2, 3O6; 30) je
    S tich,
    durch einen von Hand beeinflussten Stichmusterfeld-
    epeicher(127, 16'+, 262, 38l), der je eine Signalgeberreihe (130, 132; 264, 266, 265; 391* ♦ 391,
    391 ) zur vorbestimmten Einstellung von einer
    Steuereinrichtung (153, ΐ46,Λ2, kl; 199, 207, 215; 306, 386, 389, 390) für die Stichlänge, von einer Steuereinrichtung (24, 6l,77; 196, 256, 258; 3061, 385, 389, 390) für die Stichfeldbreite und von einer Steuereinrichtung (267, 268,
    245, 219; 30611, 387, 389, 390) für die Nadelfadenfeder (89, 186) aufweist, wobei die Steuereinrichtungen die Einstellsignale eines Signalgebers unbeeinflusst voneinander zur Nadel (20), Kulisse
    (41) und Nadelfadenbremsfeder (89, 186) weiterlei
    ten, und ■■.···■:
    durch eine Spulenfadenbremsfeder (103) einer Spulenfadenbremsvorr.ichtung,die in bekannter Weise auf eine bestimmte Bremskraft eingestellt ist, wobei diese der Gestaltung der Signalgeberreihe ( 131, 265,
    391 ') für die Nadelfadenbremsfeder ( 89, 186)
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    · I
    ko
    dee Stichmusterfeldspeichers (127, l6*f, 262, 381) zu Grunde liegt, um das Gleichgewicht der Spannkräfte des Nadel-und Spulenfadcn* am Knoten aus beiden Fäden im Stoff selbsttätig zu erhalten«
    ^, Nähmaschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß eine Signalgeberreihe (131) die Einstellung der Nadelfadenfeder (89, 186) durch Signalübertragungsmittel (I1K), 91, 93) anstatt durch eine Steuereinrichtung vorbestimmt.
    5, Nähmaschine mit einer durch Steuermittel selbsttätig eingestellten Nadelfadenbremsvorrichtung,gekennzeichnet durch einen Speicher (271*» 282) der für jeden Stich eines Stichmusters Sinstell-Signale (191,189, 190) an Einrichtungen zum Einstellen der Lage der Nadel (191*, 256; 301* bis 306*, 376; 22)(des zu nähenden Werkstückes (192, 206, 207; 301 bis 306, 373; kl) sowie der Länge der Nadelfadenbremsfeder (193, 219; 30l" bis 306», 378; I86) abgibt, und
    durch eine Spulenfadenbremsfeder (103) einer Spulenfadenbremsvorrichtung , die in bekannter Weise auf eine bestimmte Bremskraft eingestellt ist, wobei diese der Gestaltung der Steuermittel des Speichers zu Grunde liegt, um das Gleichgev/icht
    der Spannkräfte des Nadel-und Spulenfadens am Knoten aus beiden Fäden im Stoff selbsttätig zu erhalten.
    6. Nähmaschine nach Anspruch 3 oder f* gekennzeichnet, i durch einen Speicher für Stichmuster (!öl), der für jeden Stich eines Stichmusters Einstellsignale für die Lage der Nadel abgibt, durch eine solche Abhän-
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    kl
    gigkeit des Speichers für Stichmusterfelder (l64) vom Speicher für Stichmuster (l6l), daß bei Auswahl eines Stichausters des Stichmuster3peichers (l6l) zwangsläufig mehrere dem gewählten Stichmuster (l6l) zugeordnete Stichmusterfelder (130, 132) und Nadelfadenbremsfederlängen (131) einer Nadelfadenbremsfeder (89, I86) des Stichmusterfeldspeichers (164) auswählbar sind.
    7» Nähmaschine nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Handhabe (13*0 Nachlaufglieder (60, 6l, 1^0, 1^6) und Signalgeber (I38) des Stichmusterfeldspeichers (127) für die vorbestimmte Einstellung von Stichfeldbreite bezw. Stichfeldlage, Stichlänge und Nadelfadenbremskraft ausser Eingriff gebracht und an deren Stelle für jede Einstellart Nachlaufglieder (60, 6:i, 1^0, lk& und Signalgeber (139) zum Einstellen irgendeiner gewünschten Einstellung mittels je einer Handhabe (13*l·, IkB1 151O wirksam werden,
    8. Nähmaschine nach den Ansprüchen 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschalteinrichtung (38*0 vorgesehen ist, die es gestattet, die Stichlänge und die Stichfeldbreite in der einen Schaltstellung frei zu wählen und in der anderen Schaltstellung vorzubestimmen, wobei in beiden Schaltstellungen der Umschalteinrichtung (38*0 die Federkraft der Bremsfeder (89/I86) für den Nadelfaden durch Steuermittel (381, 382, 383) selbsttätig bestimmt wird.
    9· Nähmaschine mit einer Spulenfadenbremsvorrichtung und ) mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Einstellen
    einer Nadelfadenbremsvorrichtung, dadurch gekennzeich-",. net, daß mehrere Einstelleinrichtungen (17^, 193, 219; 185/ 182Λ 2^5, Zk6, 25k', 220, 238, 2*fO? 282, 292, 30l", 38lf 303 bis 312 ) zum Ausgleichen mehrerer Einflüsse '
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    5 10. '-■*»· ■ ·· ·· » Ii 42 2828083 auf den Nadelfaden ir. mehrere« Einstellvorgängen gemeinsam , ' auf ein Nadelfaden-Bremselement (l86) der Nadelfadenbremsvorrichtung (253 ) wirken, um so die Spannkraft des Nadelfadens auf die Spannkraft des 10 Spulenfadens am Knoten aus beiden Fäden im Stoff einzu stellen. Nähmaschine nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß 11. sowohl eine oder mehrere Einstelleinrichtungen (174, 193, 219ί 182, 185, 245, 246, 254; 282, 292, 30l"t 38I, 303" I 15 bis 312 ) für vorbestimmbare Einflüsse auf den Nadelfa den als auch eine oder mehrere Einstelleinrichtungen (220, 238, 240; 288 ) für nicht vorbestimmbare Einflüsse auf den Nadelfaden gemeinsam auf das Bremselement (186, 89) der Nadelfadenbremsvorrichtung (253 * 90) wirken. 20 Nähmaschine nach Anspruch 9 oder 10 dadurch gekennzeich net, daß Einrichtungen zum Einstellen vorbestimmbarer Einflüsse auf den Nadelfaden insbesondere eine Einstell 12. einrichtung (Γ?4, 193, 219; 282, 292, 30l", 303" bis Il
    312 ) zum Ausgleich der Einflüsse aus der Lageeinstellung
    25 von Nadel und zu nähendem Werkstück je Stich und eine Einstelleinrichtung (l82, 185, 254, 246, 245, 219; 38l) zum Ausgleich der Einflüsse auf den Nadelfaden aus Bruchteileinstellungen der Lageeinstellung von Nadel 13. und zu nähendem Werkstück umfassen. ' 30 Nähmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstelleinrichtung (l82, I85, 219i 245, 246, 254; 220, 238, 24θ; 288*', 381), die einen ■ . i Einfluss ausgleicht, der nicht auf einer Lageeinstellung von N&del und zu nähendem Werkstück je Stich beruht, den Breiaskraftbereich der Nadelfadenbremsvorrichtung ändert. Nähmaschine nach Anspruch 12 gekennzeichnet durch eine baueinheitliche Anordnung einer Einstelleinrichtung 909881/0370 I S
    TZ
    (220, 238, 240) mit einer Nadelfadenbremsvorrichtung I (253f).
    : lh. Nähmaschine nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet,
    ί daß eine Nadelfadenbremsvorrichtung (90, 253 )
    i'ä 5 mit insbesondere einer Bremsfeder (89, 186)
    ί vorgesehen ist,
    ? ■
    'i daß die Länge der Bremsfeder mittels einer oder
    J mehrerer Einstellei&richtungen (I82, 185; 289,
    I 289'; 265; 38I; 171M 282) selbsttätig einge-
    I 10 stellt wird,
    J daß eine selbsttätig eingestellte Federlänge durch
    eine von Hand gesteuerte Einrichtung (219, 221,
    ■? 228, 238, 2^0; 288") zum Auswählen von Bruchtei-
    olai mJer i len eines SignaliVcier Einstelleinrichtungso(l82,
    15 185; 289, 2891; 265; .38I; 174; 282) beeinfluss
    bar ist. ■
    15. Nähmaschine nach den Ansprüchen 9 und 11 dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicher für Stichmuster und Nadelfadenbremskräfte (174, 282) und ein Speicher für Stich-
    20 musterfeider und Nadelfadenbremskräfte (262, 381) unabhängig voneinander wählbar sind, wobei beide Speicher auf die Einstellung von Nadel (20), Kulisse (4l) und Nadelfadenbremsfeder (89, I86) wirken.
    16. Nämaschine für Doppelsteppstich mit einer Spulenfaden-25 bremsvorrichtung und mit einer Einstelleinrichtung für
    das selbsttätige Einstellen einer Nadelfadenbremskraft,
    dadurch gekennzeichnet,
    ■\ daß eine Nadelfadenbremsvorrichtuns (90) mit insbe-
    I sondere einer Bremsfeder (89) vorgesehen ist,
    fl 30 daß die Federlänge der Bremsfeder mittels einer oder
    |ί,| mehrerer Einstelleinrichtungen (127, I38, I60)
    :) selbsttätig eingestellt wird,
    909881/0370
    daß eine von Hand gesteuerte Einrichtung (3A8, 151» 91» 1^0) zum Auswählen irgendeiner gewünschten Federlänge vorgesehen ist,
    daß TTmschaltmittel (131» 13Ό entweder die Sinstelleinrichtung (127» 138, l60) für selbsttätig ein
    gestellte Federlängen oder die .von Hand gesteuerte Einrichtung (1^8, 151, 91, 1*K)) zur Einstellung von Federlängen auf die Bremsfeder (89) wirksam machen und
    daß eine auf eine bestimmte der selbsttätigen Bremssteuerung des Nadelfadens zu Grunde liegende Bremskraft eingestellte Spulenfadenbremsfeder (103) vorgesehen ist.
    17. Nähmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stichmusterbildung dienende Einrichtung, zwei Handsteuereinrichtungen zum Eruchteileinstellen des
    Wöfdeh
    selbsttätig eine resultierende Nadelfaden-Bremskraft einstellen, elektrisch gesteuert werden,
    18. Nähmaschine nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stichmusterbildung dienende Einrichtung und ein von Hand beeinflusster Stichmusterfeldspeicher elektrisch gesteuert werden,
    i9. Nähmaschine riäcn Anspruch 5 dadurch' geke^näeiähöei» daß ein Speicher, der für jeden Stich eines Stichmusters Einstell-Signale abgibt, und Einrichtungen zum Einstellen der Lage der Nadelndes zu nähenden Werkstückes und der Länge der Nadelfaden-Brenisfeder, die diese Einstell-Signale aufnehmen, elektrisch gesteuert werden.
    20. Nähmaschine nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß
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    mehrere Einstelleinrichtungen, die gemeinsam
    . auf das Bremselement der Nadelfadenbremsvorrichtung wirken, elektrisch gesteuert werden.
    21. Nähmaschine nach Anspruch 17 oder 18 dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stichmusterbildung dienende elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Steuern der Lage der Nadel (282, 290, 301*, 303* bis 312*) und des zu nähenden VJerkstückes (282, 291, 301, 303 bis 312) je Stich vorgesehen ist, die einen Impulszähler (281), Musterspeicher (282), Logikblock (290, 291) Digital-Analog-Konverter (301, 301 ) sowie Mittel zum Weiterleiten (385, 386, 392, 393)t Verstärken (30^', 305*, 30^, 305), Umsetzen (3O6 , 306), Kontrollieren (307 , 307) und Korrigieren (303*, 3io'bis 312*, 303. 310 bis 312). von Spannungssignalen des Musterspeichere (282) enthalten, und daß Spannungssignale eines Energiespeichers (3^6) oder eines Musterspeichere (282) für die Ausganglage eines Reversiermotors (306 ) für ein Nadelfadeubremselement (I86) beeinflusst werden durch elektrisch gesteuerte Mittel (38I; 382, 383 ) zur selbsttätigen Bruchteileinstellung eines Nadelfadenbremselementes (186).
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