DE2827261A1 - Waschmaschine mit frischwasseranschlussleitung, waschmitteleinspuelschale und programmsteuergeraet - Google Patents
Waschmaschine mit frischwasseranschlussleitung, waschmitteleinspuelschale und programmsteuergeraetInfo
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Description
- Waschmaschine mit Prischwasseranschlußleitung, Waschmittel-
- einspülsohale und Programmsteuergerät Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit Frischwasseranschlußleitung, Magnetventilen und nachfolgender Waschmitteleinspülschale und mit einem den automatischen Programmab lauf steuernden Programmsteuergerät.
- Bei den bekannten und üblichen automatisch gesteuerten Waschmaschinen der eingangs genannten Art wird vor Beginn eines Wäschebehandlungsprogramms in die einzelnen Kammern einer Waschmitteleinspüleinrichtung jeweils eine Dosis Wäschebehandlungsmittel eingefüllt. Beim Starten des gewünschten Wäschebehandlungsprogramms wird von dem Programmsteuergerät zunächst ein Magnetventil in der Frischwasseranschlußleitung geöffnet, das der das Vorwaschmittel enthaltenden Waschmittelkammer vorgeschaltet ist. Das zulaufende Frischwasser durchströmt daher diese Waschmittelkammer und reißt das in ihr enthaltene Waschmittel mit. Es gelangt ohne Umwege zum tiefsten Punkt des Laugenbehälters der Waschmaschine, an den Teile der Ablaufleitungen, der sogenannte Sumpf, angeschlossen sind. Die in den Wasserweg des Sumpfes geschaltete Laugenpumpe hat am Ende des vorangegangenen Wäschebehandlungsprogrammes das dort benötigte Wasser nahezu vollständig abgepumpt, sodaß der erste Schwall des zufließenden Frischwassers zusammen mit einem erheblichen Teil des für die Vorwäsche bestimmten Waschmittels im Sumpf verschwindet. Weder das Wasser noch das Waschmittel nimmt dann am nachfolgenden Waschvorgang teil. In Erftrung dieser Tatsache wird dem Benutzer von Waschmaschinen die Anwendung einer für die gewünschte Vorwäsche zu großen Waschmittelmenge empfohlen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die damit verbundenen Nachteile zu vermeiden.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Programmsteuergerät Steuermittel enthält, die am Ende eines vollständig abgelaufenen Wäschebehandlungsprogrammes wenigstens eines der Magnetventile kurzzeitig betätigen. Dadurch läuft am Ende eines solchen Wäschebehandlungsprogrammes erneut kurzzeitig Frischwasser durch die nunmehr leere Waschmitteleinspülvorriehtung in den Laugenbehälter und füllt den Sumpf. Das im Sumpf stehenbleibende Wasser verhindert, daß beim Beginn des nachfolgenden Wäschebehandlungsprogramms ein Teil des Waschmittels ungenutzt im Sumpf verschwindet.
- Vorteilhafterweise können dem Benutzer einer mit der Erfindung ausgestatteten Waschmaschine geringere Waschmitteldosen empfohlen werden. Der Waschmittelverbrauch wird dadurch sparsamer und die Umweltbelastung durch unverbrauchte Waschmittelbestandteile erheblich gemindert.
- Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles ist die Erfindung nachstehend erläutert.
- In der Zeichnung ist eine Trommelwaschmaschine mit den für die Erläuterung der Erfindung wichtigen Teilen schematisch aufgebrochen dargestellt.
- Im Gehäuse 1 ist ein Laugenbehälter 2 mit einer innenliegenden, horizontal gelagerten Trommel 3 angeordnet. Der Laugenbehälter hat im oberen Bereich über eine Schlauchleitung 4 Vcrbindun zu einer Wa'lirni c 1 ciuspülscliai<' 5, zieren Einzelbeiten hier nicht näher dargestellt und beschrieben sind.
- ihre einzelnen Kammern ifl(l ii! r gesonderte Leitungen 6 mit mindestens einem Magnetventil 7 verbunden, das eingangsseitig an das Frischwassernetz angeschlossen ist.
- im Bodenbereich sind Teile eilier Ablaufleitung an den Laugenbehälter 2 angeschlossen. Sie bestehen im einzelnen aus einem meistens aus Gummi gefertigten tblautstutzen 8, einer Laugenpnmpe 9 und einem Ablaulschlauch 10, der über das höchste im Laugenbehälter 2 mögliche Laugenniveau geführt und (hier nicht dargestellt) im allgemeinen mit einem Abwassernetz verbunden wird.
- Alternativ zu dieser Ausführung kann die Laugenpumpe 9 auch über eine Klammernfalle 11 mit einem Ablauf stutzen 12 verbunden sein. Diese Alternative ist in der Zeichnung gestrichelt dargestellt.
- Alle diese Ablaufleitungsteile, in denen sich nach Stillsetzen der Laugenpumpe 9 das von ihr nicht mehr über das hohe Niveau dess Ablaufschlauch-Anschlusses an das Abwassernetz pumpbare Restwasser sammelt, nennt man kurz Sumpf. Niveau 13 bzw. 14 des Restwassers erreicht in den meisten Tallen nicht einmal den tiefsten Punkt des Laugenbehäl t.erbodens, insbesondere im Falle einer eingebauten Klammernfalle 11. Folglich verschwindet nachteiligerweise, wie oben bereits beschrieben, - vergleiche den durch die Pfeile in der Zeichnung angedeuteten Weg - ein Teil des Waschmittels beim Einspülen bereits in diesem Sumpf und geht verloren.
- Zum automatischen Ablauf der einzelnen Programmschritte eines Wäschebehandlungsprogramms, Z.B. eines Programmabschnittes "Vorwäsche" oder "Klarwäsche" lsw. bzw. des gesamten aus Vor wäsche, Klarwäsche, Spülen un(i Schleudern sowie gegebenenfalls Trocknen bestehende Programms, ist ein Programmsteuergerät 15 vorgesehen, das durch den Benutzer der Waschmaschine mittels einer Einstellhandhabe 16 voreingestellt und in Gang gesetzt werden kann. Es steuert ze t- und zustandsabhängig einzelne Arbeitselemente in der Waschmaschine, wie den Trommel antriebsmotor und die Heizungseinrichtung, so auch die Magnetventile 7 und die Laugenpumpe 9.
- Gemäß vorliegender Erfindung enthält das Programmsteuergerät lv nicht nahes dargesteilte Steuermittel, die am Ende eines abgelaufenen Wäschebehandlungsprogramms wenigstens eines der Magnetventile 7 kurzzeitig betätigt. Die Dauer der Betätigung kann größenordnungsmäßig bei 5 Sekunden liegen, so daß die Restwassermenge ergänzt wird und sich ein höheres Restwasser-Niveau 17 einstellt, as zwischen dem Laugenbehälterboden und dem tiefsten Punkt der Trommel 3 liegt. Zu Beginn des nachfolgenden Wäschebehandlungsprogramms eingespültes Waschmittel trifft dann an das höhere Niveau 17 und vermischt sich mit dem im Laugenbehälter 2 stehenden Restwasser, ohne zuvor im Sumpf zu verschwinden.
- l)ie Steuermittel des Programmsteuergerätes können bei den heute üblichen elektromechanischen Ausführungen aus einem Nockenschalter bestehen, der nach Abschalten der Laugenpumpe 9 aber vor dem Stillsetzen des Programmsteuergerätes für die gewünschte Dauer geschlossen ist und beispielsweise das Magnetventil 7 für die vorwaschmitte kammer einschaltet. Bei in elektronischer Schaltungstechnik ausgeführten Programms teuergeräten können die erfindungsgemäßen Steuermittel aus einer geeigneten Anzahl von Schalstufen bestehen, die den oben beschri ebenen Vorgang e Inle :n und abschließen.
- 1 Anspruch 1 Figur L e e r s e i t e
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r u c h Waschmaschine mit Frischwasseranschlußleitung, Magnetventilen und nachfolgender Waschmitteleinspülschale und mit einem den automatischen Programmablauf steuernden Programmsteuergerät, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Programmsteuergerät (15) Steuermittel enthält, die am Ende eines abgelaufenen Wäschebehandlungsprogramms wenigstens eines der Magnetventile (7) kurzzeitig betätigen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2827261A DE2827261C2 (de) | 1978-06-21 | 1978-06-21 | Waschmaschine mit Trommel, Laugenbehälter, Frischwasseranschlußleitung, Waschmitteleinspülschale und Programmsteuergerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2827261A DE2827261C2 (de) | 1978-06-21 | 1978-06-21 | Waschmaschine mit Trommel, Laugenbehälter, Frischwasseranschlußleitung, Waschmitteleinspülschale und Programmsteuergerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2827261A1 true DE2827261A1 (de) | 1980-01-10 |
| DE2827261C2 DE2827261C2 (de) | 1985-06-27 |
Family
ID=6042387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2827261A Expired DE2827261C2 (de) | 1978-06-21 | 1978-06-21 | Waschmaschine mit Trommel, Laugenbehälter, Frischwasseranschlußleitung, Waschmitteleinspülschale und Programmsteuergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2827261C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2512852A1 (fr) * | 1981-09-14 | 1983-03-18 | Philips Nv | Machine a laver |
| DE3609464A1 (de) * | 1986-03-20 | 1987-10-01 | Bosch Siemens Hausgeraete | Waschmaschine |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1208281B (de) * | 1963-12-02 | 1966-01-05 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Waschmaschine mit einem Wasserstandsgeber |
| DE1485037A1 (de) * | 1963-03-25 | 1969-05-22 | Miele & Cie Maschinenfabrik | Verfahren zum Einspuelen des Waschmittels bei Waschmaschinen |
| DE2532635A1 (de) * | 1975-07-22 | 1977-02-10 | Licentia Gmbh | Verfahren zum einspuelen von waschmitteln in waschmaschinen und zugehoerige waschmaschine |
| DE7813695U1 (de) * | 1977-05-13 | 1978-08-31 | Industrie A. Zanussi S.P.A., Pordenone, Udine (Italien) | Waschmaschine, insbesondere Haushaltswaschmaschine, mit einer Einrichtung zur Verhinderung von Waschmittelverlust |
| DE2712093C3 (de) * | 1977-03-19 | 1980-12-18 | G. Bauknecht Gmbh, 7000 Stuttgart | Waschmaschine oder Waschtrockner |
-
1978
- 1978-06-21 DE DE2827261A patent/DE2827261C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2827261C2 (de) | 1985-06-27 |
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