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BESCHREIBUNG
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Schlaufengreifereinsatz für Tufting-Maschinen Die Erfindung betrifft
einen für Tufting-Maschinen bestimmten Schlaufengreifereinsatz mit einem an der
Maschine lösbar zu befestigenden Blöckchen, das eine Vielzahl von parallelen Schlitzen
oder Nuten enthält, in denen jeweils ein Schlaufengreifer befestigt ist.
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Ursprünglich wurden die Schlaufengreifer von Tufting-Maschinen, denen
jeweils ein relativ zu ihnen bewegbares Messer zugeordnet ist, einzeln an der Maschine
angebracht.
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Mit zunehmender Feinheit der herzustellenden Ware wurde dies immer
schwieriger und zeitaufwendiger, so daß man für dünnerc Schlaufengreifer, die in
verhältnismäßig geringem Abstand voneinander 3 legen, dazu überging, mehrere, beispielsweise
16 Schlaufengreifer an einem Blöckchen zu befestigen, das seinerseits auswechselbar
an der Tufting-Maschine angebracht wird. Dadurch läßt sich sowohl die Montage der
Schlaufengreifer beschleunigen als auch das Auswechseln von Schlaufengreifern, beispielsweise
wenn einzelne Schlaufengreifer gebrochen oder sonstwie beschädigt sind, beschleunigen.
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Die bekannten Schlaufengreifereinsätze haben jedoch den Nachteil,
daß die einzelnen Schlaufengreifer in das Blöcl.-ehen eingegossen sind, so daß das
Böckchen und die ihm zugeordneten Schlaufengrclfer eine Einheit bilden, die ausgewechselt
weiden muß, wenn nur ein einziger Schlaufen
greifer unbrauchbar
geworden ist. Diesen Nachteil hielt man bei verhältnismäßig dünnen und verhältnismäßig
dicht aneinander angeordneten Schlaufengreifern für vergleichsweise gering gegenüber
der Notwendigkeit, die Schlaufengreifer einzeln montieren zu müssen, um sie einzeln
auswechseln zu können.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlaufengreifereinsatz
zu schaffen, der die Vorteile der gemeinsamen Montage mehrerer Schlaufengreifer
mit der Möglichkeit vereinigt, auch einzelne Schlaufengreifer auswechseln zu können,
ohne daß die anderen am Blöckchen befindlichen Schlaufengreifer dadurch unbrauchbar
werden.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Schlaufengreifereinsatz
der eingasgs gensnnten Gattung dadurch gelöst, daß die Schlaufengreifer lösbar in
das Blöckchen eingesetzt und einzeln mlttcls Schrauben festgeklemmt sind.
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Die Schlaufengreifer werden also einzeln in jeweIls einen Schlitz
eingesteckt und in der gewünschten Position lösbar festgeklemmt, so daß sie sich
auch einzeln auswechseln lassen. Andererseits bleibt der Vorteil einer schnellen
Montage erhalten, denn die einzelnen Blöckehen lassen sich außerhalb der Tufting-Maschine
so vorbereiten, daß es für die endgültige Montage lediglich notwendig ist, die Blöckchen
mittels einer einzigen Schraube an der Maschine zu befestigen. Soll die Maschine
auf andere Schlaufengreifer umgerüstet werden, braucht man lediglich die Blöckchen
auszuwechseln und durch andere Blöckchen mit anderen Schlaufengreifern zu ersetzen.
Sind einzelne Schlaufengreifer beschädigt, wechselt man lediglich das betreffende
Blöckohen aus, wozu nur eine verhältnismäßig kurze Stillstandszeit der Maschine
erforderlich ist Das ausgewechselte Blöckohen kann daran durch Austauschen der beschädigten
oder
gebrochenen Schlaufengreifer für den erneuten Einsatz vorbereitet
werden. Es It lediglich erforderlich, einige wenige Blöckchen als Reserve auf Vorrat
zu halten, um bei kürzesten Stillstandszeiten verschlissene oder beschädigte Schlaufengreifer
auswechseln zu können.
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Da die Schlaufengreifer von den Blöckehen einzeln entfernt und durch
andere Schlaufengreifer ersetzt werden können, ist das Auswechseln einzelner Schlaufengreifer
mit geringen Kosten möglich, den die nicht verschlissencn oder nicht gebrechenen
Schlaufengreifer brauchen nicht zusammen mit den verschlissenen oder gebrochenen
Schlaufengreifern weggeworfen zu werden, wie dies bei Schlaufengreifereinsätzen
der Fall ist, bei denen die Schlaufengreifer mit dem Blöckehen zu einer unlösbaren
Einheit verbunden sind.
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Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform sind die Schrauben
in ein arn Blöckehen lösbar angebrachtes Schlußstück eingeschraubt. Auf diese Weise
können die zum Einstecken der einzelnen Schlaufengreifer im Blöckohen vorgesehenen
Schlitze so hergestellt werden, daß die Anbringung der Schrauben nicht beeinträchtigt
wird, weil die Schrauben in einem vom Blöckohen an sich unabhängigen Teil anzuordnen
sind.
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Zweckmäßig ist das Schlußstück auf der Oberseite des Blöckchens angeordnet,
so daß die Schrauben oben eingeschraubt sind Nach noch einem weiteren Merkmal der
Erfindung ist das
Schlußstück ein mit Spiel in eine hinterschnittene
Nut des Blöckchens lösbar eingesteckter Steg, dessen Querschnitt der Nut entspricht
Durch das Anziehen einzelner oder aller im Schlußstück befindlichen Schrauben wird
auch das Schlußstück im Blöckchen festgelegt, d.h. die Schrauben klemm@n nicht nur
die Schlaufengreifer fest, sendern auch das Schlußstück im Blöckchen.
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Das Schlußstück kann dabei auch zweiteilig ausgebildet sein, so daß
die Schrauben nicht direkt auf die Schäfte der einzelnen Schlaufengreifer wirken,
sendern über einen Zwischensteg. Auf diese Weise kann man beispielsweise mittels
einer Schraube zwei Schlaufengreifer im Blöckchen festlegen.
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Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist jeder Schlauffsngreifer
einen in einen Schlitz de Blöchehens einzusteckenden Schaft auf, , gegen dessen
Oberkante eine Schraube anstellbar ist. Dieser Schaft ist in einen der Schlitze
des Schlaufengreifereinsatzes einsteckbar und liegt unter dem Schlußstück bzw. einer
in diesem angeordneten Schraube oder einem am Schlußstück befindlichen Zwischensteg,
so daß der Schlaufengreifer durch auf ciie Oberkante seines Schaftes ausgeübten
Druck im Blöckchen lösbar festzuklemmen ist.
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Nach noch einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung weist jeder
Schlaufengreifer an der Unterseite einen vom vorderen Ende des Schaftes nach unten
vorstehenden Anschlag auf, der gegen eine Anschlagfl.iche des Blöckchens legbar
ist. Dieser Anschlag gewährleistet die richtige Lage der Schlaufengreifer am Blöckchen,
denn zum Auswechseln eines Schlaufengreifers ist es lediglich erforderlich, die
ihm zugeordnete Schraube zu lösen, den betreffenden Schlaufengreifer aus seinem
Schlitz herauszuziehen, in diesen Schlitz dann einen neuen Schlaufengreifer
einzuschieben,
bis sein Auschlag sich gegen die Anschlagfläche legt, und dann die betreffende Schraube
wieder anzuziehen. Zum Auswechseln des Schlaufengreifers ist es also nicht erforderlich,
das Zwischenstück vollständig zu lösen. Deshalb bleiben die anderen Schlaufengreifer
unverrückbar in ihrer Position, wenn einzeliie Schlaufengreifer ausgewechselt werden
sollen.
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in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schlaufengreifereinsatzes dargestellt und zwar Fig. 1 eine Vorderansicht des Schlaufengreifereinsatzes,
Fig. 2 eie Querschnitt durch den Schlaufengreifereinsatz nach Linie II-II aus Fig.
1, woraus auch die Form der eInzelnen Schlaufengreifer zu erkennen ist, und Fig.
3 eine Draufsicht auf den Schlaufengreifereinsatz.
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Der Schlaufengreifereinsatz besteht aus einem Blöckohen 1, in diesen
eingesetzten Schlaufengreifern 2 und einem die Schlaufengreifer 2 im Blöckchen 1
festklemmenden Schlußstück 3.
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Das Blöckchen 1 weist einen Kopf 4 auf, der eine Vielzahl von von
vorne nach hinten durchgehenden Schlitzen 5 und eine quer verlaufende, im Querschnitt
T-förmige hinterschnittene Nut 6 enthält. An der Rückseite weist der Kopf eine vorstehende
Schulter 7 auf, die als Anschlagfläche für die Montage des Blöckehens 1 in der nicht
dargestellten Tufting-Maschine dient.
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Unterhalb des Kopfes 4 befindet sich ein Absatz 8, dessen Vorderseite
9 als Anschlagfläche für einen Ansatz 10 Ci-flCs eingestekcten Schlaufengreifers
2 dient.
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Unterhalb des Ansatzes 8 ist dies Blöckoben 1 mit einer plattenförmigen
Verlängerung 11 versehen, die eine Durchgangsbohrung 12 zum Durchstecken einer nicht
dargestellten Befestigungsschraube enthält.
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In der hinterschnittenen Nut 6 steckt ein einen entsprechenden, jedoch
geringfügig kleineren Querschnitt aufweisender Steg 13 als Schlußstück, der gegeneinander
versetzt mit Innengewinde versehene Durchgangslecher 14 enthält, in die einzelne
Schrauben 15 eingeschraubt sind, beispielsweise Innensechskantschrauben oder Senkkopfschrauben
Die Durchgangslöcher 14 sind so angeordnet, daß sie jeweils über einem der Schlitze
5 liegen und die eingeschraubten Schrauben 15 dementsprechend beim Festziehen genau
auf die Oberkante eines Schlaufengreifers 2 auftreffen, wenn nicht; er Steg 13 zweiteilig
ausgebildet ist, und an der Unterseite ein Zwischenstück enthält, das von den Schrauben
15 auf die Schlaufengreifer gedrückt wird.
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Jeder Schlaufengreifer weist einen Körper 16 auf, an dessen einen
Ende sich ein Schaft 17 und an dessen anderen Ende sich ein Greiferteil 18 befindet.
Der Schaft 17 und ein Teil des Körpers 16 stecken jeweils in einem der Schlitze
5, während der Greiferteil 18 nach vorne über das Blöckchen 1 vorsteht. Am vorderen
Ende des Schaftes 17 und an der Unterseite des Körpers 16 befindet sich der Ansatz
10, der als hinterschnittene Nase ausgebildet ist und als Einschubbegrenzung des
Greifers 2 dient, wenn derselbe in einen Schlitz 5 eingesteckt wird.
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Durch die Erfindung wird ein Schlaufengreifereinsatz mit einem neuartigen
Blöckchen und eine neuartige Form aufweisenden Schlaufengreiferngeschaffen, wobei
die Schlaufengreifer lösbar am Blöckchen festzuklemmen sind und daber einzeln ausgewechselt
werden könne@, wozu es zweckmäßig ist, das Blöckchen aus der Tufting-Maschine auszubauen
und durch ein komplettes gleichartiges Blöckchen zu ersetzen, um die für das Auswechseln
erforderlichen Stillstandszeiten der Maschine auf einem Minimum halten zu können.
Die Zugänglichkeit der Spannschrauben von oben gibt die Möglichkeit, diese auch
bei eingebautem Blöckchen noch nachziehen zu können.
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Im Bereich der beidem äußerstem Schlaufengreifer kann in den Steg
13 als Klemmelement ein Zwischensteg 15a eingelassen sein, gegen dessen Oberseite
eine Schraube 15 amstellbar ist, der jedoch auf die Schäfte 17 der beiden benachbarten
äußersten Schlaufengreifer wirkt, damit nicht zu nahe dem äußeren Ende des Steges
13 in diesem Löcher 14 für Schrauben vorgesehen werden müssen.
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