[go: up one dir, main page]

DE2822116A1 - Terpolymeres von tetrafluoraethylen und aethylen sowie verfahrensherstellung desselben - Google Patents

Terpolymeres von tetrafluoraethylen und aethylen sowie verfahrensherstellung desselben

Info

Publication number
DE2822116A1
DE2822116A1 DE19782822116 DE2822116A DE2822116A1 DE 2822116 A1 DE2822116 A1 DE 2822116A1 DE 19782822116 DE19782822116 DE 19782822116 DE 2822116 A DE2822116 A DE 2822116A DE 2822116 A1 DE2822116 A1 DE 2822116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terpolymer
copolymerization
fluorovinyl ether
molar ratio
tetrafluoroethylene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782822116
Other languages
English (en)
Other versions
DE2822116C2 (de
Inventor
Michio Hisasue
Shun-Ichi Kodama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AGC Inc
Original Assignee
Asahi Glass Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Glass Co Ltd filed Critical Asahi Glass Co Ltd
Publication of DE2822116A1 publication Critical patent/DE2822116A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2822116C2 publication Critical patent/DE2822116C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F214/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F214/18Monomers containing fluorine
    • C08F214/26Tetrafluoroethene
    • C08F214/265Tetrafluoroethene with non-fluorinated comonomers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F210/02Ethene
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/31504Composite [nonstructural laminate]
    • Y10T428/3154Of fluorinated addition polymer from unsaturated monomers
    • Y10T428/31544Addition polymer is perhalogenated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft neue Terpolymere aus Tetrafluoräthylen und ein Verfahren zur Herstellung derselben. Insbesondere betrifft die Erfindung neue Terpolymere von Tetrafluoräthylen und Äthylen mit verbesserten Eigenschaften, welche hergestellt werden durch Copolymerisation von Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einer kleinen Menge eines spezifischen Fluorvinyläthers sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben.
Es ist bekannt, Copolymere von Tetrafluoräthylen und Äthylen herzustellen, welche eine ausgezeichnete Chemikalienfestigkeit und eine ausgezeichnete thermische Stabilität aufweisen sowie gute elektrische Eigenschaften. Hierzu copolymerisiert man Tetrafluoräthylen und Äthylen in Anwesenheit eines Polymerisationsstarters. Die erhaltenen Copolymeren sind als Ausgangsmaterialien zur Herstellung verschiedenster Formkörper geeignet sowie für Beschichtungen, für Beschichtungen elektrischer Drähte und für korrosionsfeste Auskleidungen und dgl. Sie zeigen eine ausgezeichnete Schmelzverarbeitbarkeit.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einer Hilfsmenge eines Vinylcomonomeren, welches keine Telogenaktivität aufweist und zu Seitenketten mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen führt, zu copolymerisieren, um die physikalischen Eigenschaften bei hoher Temperatur und insbesondere die Zugfestigkeitseigenschaften bei hoher Temperatur zu verbessern Cjap. Patent Nr. 23671/1972, US-PS 3 624 250 und GB-PS 1 292 643).
S09847/1040
Mit diesen Verfahren kann man verhindern, daß die Beschichtung aus einem Copolymeren von Tetrafluoräthylen
und Äthylen auf einem Draht bei hoher Temperatur brüchig wird und schon bei geringer Beanspruchung zu Rissen führt.
Wenn man jedoch ein Vinyl-Comonomeres verwendet, welches zu Seiten-Ketten mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen führt, so treten neben der vorteilhaften Verbesserung
der Zugfestigkeitseigenschaften bei hoher Temperatur
verschiedene Nachteile bei der industriellen Verfahrensdurchführung ein. Wenn man z. B. Tetrafluoräthylen und
Äthylen unter Zugabe eines Perfluorolefins der folgenden allgemeinen Formel copolymerisiert
CF2=CF-Rf , ζ. Β.
CF2=CF-C2F5 und CF2=CF-C4F9
so ist die Reaktionsgeschwindigkeit der Copolymerisation äußerst gering. Wenn man ein Hydrofluorolefin oder einen Vinylester, ζ. Β.
CH2=CH-CH2-CCCF3D2Oh oder
CH2=CH-O-C-CH3
copolymerisiert, so erhält man ein Copolymeres mit einer geringeren Hitzefestigkeit. Wenn man z. B. einen Alterungs test bei 230 0C durchführt und die Zeitspanne mißt, nach der die Dehnung bei 23 0C im Vergleich zur ursprünglichen Dehnung nur noch den halben Wert hat, so beobachtet man
eine Verringerung dieser Zeitspanne von 200 h auf 80 bis 100 h oder auch auf noch kürzere Zeiten, wenn man die
Seitenketten in das Copolymere aus Tetrafluoräthylen und Äthylen einführt.
809847/1040
-A-
Bei der US-PS 3 624 250 und bei der GB-PS 1 292 643 werden als Vinylmonomere mit großen Seitenketten keine Vinylmonomeren mit Mehrfachbindungen, sauren Gruppen oder Estergruppen der Seitenkette verwendet. Zum Beispiel werden keine Vinylester, keine ungesättigten Carbonsäuren und keine Alkylester von ungesättigten Carbonsäuren verwendet. Der Grund für die Vermeidung dieser Vinylmonomeren ist unklar. Es wird jedoch angenommen, daß dies aus Gründen der geringeren Hitzealterungsfestigkeit usw. geschieht. Es ist schwierig, die Zugfestigkeitscharakteristika bei hoher Temperatur zu verbessern, ohne bei Verwendung von Vinylacetat dieses in hohem Maße zu copolymerisieren. Man muß daher eine geringe Hitzealterungsfestigkeit und schlechtere Zugkriecheigenschaften in Kauf nehmen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Terpolymere von Tetrafluoräthylen und Äthylen zu schaffen, welche ausgezeichnete physikalische Eigenschaften und insbesondere verbesserte Zugeigenschaften bei hoher Temperatur aufweisen, ohne daß die Zugkriecheigenschaften und die Hitzefestigkeit beeinträchtigt werden, selbst wenn man Fluorvinylather mit Mehrfachbindungen und einer Estergruppe in der Seitenkette verwendet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch neue Terpolymere von Tetrafluoräthylen und Äthylen gelöst, bei denen ein Molverhältnis von C2F. zu C2H. von 40:60 bis 60:40 vorliegt und wobei 0,1 bis 10 MoI-I der Fluorvinyläther-Komponente der Formel
CF7=CF-O-(CF7) -COX
Ct Xl
vorhanden sind, wobei X für F, OH, OR oder NR2R3 steht
1 2 3
und wobei R für eine C1 in-Alkylgruppe und R und R je-
i - lu .j
weils für ein Wasserstoffatom oder für R stehen und wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet.
809847/1OAO
-JBr-
Die anfängliche thermische Zersetzungstemperatur eines Terpolymeren von Tetrafluoräthylen und 0,25 MoI-I Vinylbenzoat als dritter Komponente, gemessen durch Differential-Thermoanalyse beträgt 345 0C während die anfängliche thermische Zersetzungstemperatur eines Copolymeren von Tetrafluoräthylen und Äthylen 355 0C beträgt. Das Terpolymere mit 0,4 MoI-I Vinylacetat als dritter Komponente führt zu einer beträchtlichen Verfärbung beim Formen. Auch ist der Effekt der Verbesserung der mechanischen Festigkeit bei hoher Temperatur nicht hoch, und zwar selbst bei Einpolymerisierung von etwa 1 Mol-% des Vinylesters.
Demgegenüber haben die erfindungsgemäßen Terpolymere eine anfängliche thermische Zersetzungstemperatur von 355 0C und somit die gleiche thermische Stabilität wie das Copolymere und es kommt beim Formen zu keinerlei Verfärbung. Darüber hinaus ist die Zugfestigkeit bei hoher Temperatur wesentlich verbessert, wenn man nur etwa 0,5 MoI-I der dritten Komponente einverleibt.
Die volumetrische Fließgeschwindigkeit, welche nachstehend angegeben wird, kann folgendermaßen gemessen werden. 1 g einer Probe des Copolymeren wird durch eine Düse mit einem Durchmesser von 1 mm und einer Länge von 2 mm unter einer Last von 30 kg/cm2 bei einer vorbestimmten Temperatur extrudiert,wobei man ein Fließgeschwindigkeits-Testgerät vom Koka-Typ verwendet. Das Volumen des Extrudats pro Zeiteinheit wird als volumetrische Fließgeschwindigkeit definiert und die Einheit beträgt mm3/see. Die vorbestimmte Temperatur kann in dem Temperaturbereich liegen, in dem das Äthylen-Tetrafluoräthylen-Copolymere in der Schmelze verarbeitbar ist. Dieser Temperaturbereich liegt zwischen der Temperatur, bei der die Schmelze zu fließen beginnt und der Temperatur, bei der die thermische Zersetzung beginnt. Vorzugsweise liegt die Meßtemperatur in der
809847/1040
-Jr-
Nähe der Temperatur, bei der die Schmelze zu fließen beginnt, d. h. in der Nähe der Fließtemperatur.
Bei einem Äthylen-Tetrafluoräthylen-Copolymeren wird die vorbestimmte Temperatur im Bereich von 260 - 360 0C ausgewählt. Die Temperatur, bei der die volumetrische Fließgeschwindigkeit gemessen wird, liegt niedriger als die Temperatur, bei der der Beginn der thermischen Zersetzung des Terpolymeren festgestellt wird. In den Beispielen wird die volumetrische Schmelzfließgeschwindigkeit bei 300 0C gemessen.
Die Zugcharakteristika bei hoher Temperatur werden nach dem Dornwickeltest und dem Zugfestigkeitstest bei hoher Temperatur festgestellt. Der Dornwickeltest wird folgendermaßen durchgeführt:
Eine Probenfolie mit rechteckiger Gestalt (Breite: 6,4 mm; Dicke: 1,3 - 0,1 mm; Länge: 127 mm) wird auf einen Dorn mit einer Dicke von 6,4 mm gewickelt und beide Enden der Probe werden auf dem Dorn mittels Bolzen und Muttern fixiert. Die Probe wird während 96 h bei einer spezifischen Temperatur gehalten. Es ist bekannt, daß bei einer Probe aus einem Terpolymeren mit minderwertigen Dehnungs- und Festigkeitseigenschaften bei hoher Temperatur Risse ausgebildet werden. Zum Beispiel bilden sich Risse bei 110 - 120 0C aus, wenn die Probe aus einem Copolymeren von Tetrafluoräthylen und Äthylen besteht, während selbst bei Temperaturen oberhalb 200 0C keine Risse gebildet werden, wenn das erfindungsgemäße Terpolymere eingesetzt wird. Der Dornwickeltest ist als Testverfahren zur Bestimmung der thermischen Spannungsrissbildung von Polyäthylen bekannt. Einzelheiten dieses Testverfahrens sind in der Federal Specification LP 390C beschrieben.
809847/1040
Ferner wird erfindungsgemäß ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Terpolymeren aus Tetrafluoräthylen und Äthylen geschaffen-, welches 0,1 bis 10 Mol-% der Fluorvinylätherkomponente enthält. Hierzu werden Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einem Molverhältnis von C„F4 zu C9H. von im wesentlichen mehr als 40/60 in Gegenwart eines Polymerisationsstarters und einer kleinen Menge eines Fluorvinyläthers der Formel
CF9=CF-O(CF9V-COX
copolymerisiert.
Die erfindungsgemäßen Terpolymeren aus Tetrafluoräthylen und Äthylen haben eine verbesserte Zugfestigkeit und Dehnung bei hoher Temperatur, ohne daß die ausgezeichneten anderen physikalischen Eigenschaften im wesentlichen beeinträchtigt sind. Demgemäß ist die Beschichtung eines Drahts mit dem erfindungsgemäßen Terpolymeren bei hoher Temperatur nicht brüchig und erleidet auch bei Beanspruchungen keine Rissbildung. Die neuen erfindungsgemäßen Terpolymeren haben eine volumetrische Fließgeschwindigkeit von 10 bis 500 m3/sec und vorzugsweise 20 bis 300 mm3/see. Da die volumetrische Fließgeschwindigkeit des Terpolymeren in diesem Bereich liegt, eignet sich das Terpolymere ausgezeichnet zur Verarbeitung in der Schmelze, z. B. zum Extrudierformen oder Spritzgießen sowie ferner zum Backen bei der Pulverbeschichtung und Dispersionsbeschichtung.
Die neuen Terpolymeren gemäß vorliegender Erfindung haben eine Fließtemperatur von mehr als 240 0C und vorzugsweise 250 bis 280 0C sowie einer Temperatur beginnender thermischer Zersetzung von mehr als 310 0C und vorzugsweise 330 bis 370 0C. Demgemäß können die erfindungsgemäßen Terpolymeren leicht in der Schmelze verarbeitet werden.
809847/1040
-A-
Sie haben eine ausgezeichnete Hitzefestigkeit und darüber hinaus wesentlich verbesserte Zugeigenschaften bei hoher Temperatur.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der Terpolymeren liegt das Molverhältnis von Tetrafluoräthylen zu Äthylen im Monomergemisch vorzugsweise bei mehr als 2,35 und insbesondere bei mehr als 3. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird dieses Molverhältnis während der Copolymerisation in dem genannten Bereich gehalten. Zum Beispiel kann man das anfängliche Einleitungsmolverhältnis von C2F. zu C2H. in dem genannten Bereich auswählen und danach kann man die Copolymerisation ausführen, indem man Tetrafluoräthylen und Äthylen in einer Menge zuführt, welche dem Verbrauch der jeweiligen Monomeren entspricht. Demgemäß wird erfindungsgemäß das anfängliche Einspeisungsmolverhältnis von C9F4 zu C7H. im Bereich von 70/30 bis 90/10 und vorzugsweise im Bereich von 75/25 bis 85/15 ausgewählt.
Die Copolymerisation wird durchgeführt unter Zufuhr eines Gemisches von Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einem Molverhältnis von C2F4 zu C2H4 von 40/60 bis 60/40 und vorzugsweise 45/55 bis 55/45. Dabei erhält man ein Terpolymeres mit einem Tetrafluoräthylengehalt von 40 bis 60 MoI-I und vorzugsweise 45 bis 55 MoI-I.
Die spezifischen Fluorvinyläther-Monomeren haben die folgende allgemeine Formel:
CF7= CF-O-(CF7) -COX,
wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 10 und vorzugsweise 2 bis bedeutet und wobei X für F, OH, OR1 oder NR2R3 und vorzugsweise für F, OH oder OR steht und speziell für OR unter
809847/1040
- ar -
dem Gesichtspunkt der leichten Zugänglichkeit und der leichten Copolymerisationsreaktion sowie der physikalischen Eigenschaften des gebildeten Copolymeren.
In der genannten Formel bedeutet R eine geradkettige oder verzweigtkettige C1_in-Alkylgruppe und vorzugsweise
2 3
C1 C-Alkylgruppe und R und R stehen jeweils für Wasser-
1
stoff oder für R .
Die Synthesen dieser Fluorvinyläther sind beschrieben in der GB-PS 1 145 445 und der JA-PS 22327/1970. Im folgenden seien einige typische Fluorvinyläther angegeben:
CF2=CFO(CF2D1-8COOCh3, CF2=CFO(CF2D1-8COF,
CF2=CFO(CF2D1-8CONh2 und CF0=CFO(CF9D1 oCOOC-H..
Diese Fluorvinyläther können leicht nach Verfahren erhalten werden, welche in den ungeprüften japanischen Patentanmeldungen 78827/1977 und 105118/1977 beschrieben sind.
Bei der erfindungsgemäßen Copolymerisation ist es bevorzugt, eine kleinere Menge des Fluorvinyläther-Monomeren im Bereich von 0,1 bis 10 MoI-I einzusetzen. Wenn die Menge zu klein ist, so werden die mechanischen Eigenschaften des Copolymeren bei hohen Temperaturen nicht wesentlich verbessert. Wenn andererseits die Menge zu groß ist, so ist die Copolymerisationsgeschwindigkeit für industrielle Zwecke zu gering und die Zugkriecheigenschaften und die Hitzefestigkeit des gebildeten Terpolymeren sind schlechter als beieinem Copolymeren ohne zusätzliche Komponente. Es ist bevorzugt, 0,3 bis 5 Mol-% des Fluorvinyläther-Monomeren einzusetzen, um Terpolymere mit ausgezeichneten Eigenschaften industriell herzustellen.
809847/1040
-KT-
Es ist bevorzugt, während der Copolymerisation das Fluorvinyläther-Monomere entsprechend dem Verbrauch desselben zuzusetzen, so daß die Konzentration des Fluorvinyläther-Monomeren konstant gehalten wird. Erfindungsgemäß wird eine kleine Menge der Fluorvinyläther-Komponente in das Terpolymere eingebaut, vorzugsweise etwa 0,1 bis 10 MoI-I und speziell 0,3 bis 5 MoI-I. Es ist somit bevorzugt, während der Copolymerisation 0,1 bis 10 MoI-I und vorzugsweise 0,3 bis 5 MoI-I des Fluorvinyläther-Monomeren zusammen mit dem Tetrafluoräthylen und Äthylen einzusetzen, wobei man ein Terpolymeres aus Tetrafluoräthylen und Äthylen erhält, welches 0,1 bis 10 MoI-I und vorzugsweise 0,3 bis 5 MoI-I der Fluorvinyläther-Komponente aufweist. Der Gehalt an der Fluorvinyläther-Komponente in dem Terpolymeren wird aus der Differenz zwischen der Menge des dem Reaktor zugeführten Monomeren und der Menge des nach der Copolymerisation zurückgewonnenen Monomeren errechnet.
Wenn der Gehalt der Fluorvinyläther-Komponente in dem gebildeten Terpolymeren zu gering ist, so tritt der Effekt der Verbesserung der mechanischen Eigenschaften bei hoher Temperatur nicht ein, während bei einem zu großen Gehalt die Zugkriecheigenschaften und die Hitzefestigkeit bei der Alterung schlechter sind und übermäßig weiche Produkte erhalten werden.
Die Zugfestigkeit und die Dehnung eines herkömmlichen Copolymeren aus Tetrafluoräthylen und Äthylen bei 200 0C betragen 20 kg/cm2 bzw. 40 %, während die Zugfestigkeit und die Dehnung des erfindungsgemäßen Terpolymeren mit der Fluorvinyläther-Komponente mehr als 30 kg/cm2 und insbesondere 40 bis 80 kg/cm2 bzw. mehr als 200 I und insbesondere 400 bis 600 % betragen. Somit werden
809847/1040
- vt -
die Schwierigkeiten einer Brüchigkeit der Drahtbeschichtung bei hoher Temperatur und einer Rißbildung bei schon geringer Spannungsbeanspruchung überwunden. Die erfindungsgemäße Copolymerisations-Reaktion kann durch einen Polymerisationsstarter eingeleitet werden,ζ. B. eine Peroxyverbindung, eine Azoverbindung, durch Ultraviolettbestrahlung oder durch Bestrahlung mit ionisierenden Hochenergiestrahlen, wobei man in Anwesenheit oder Abwesenheit eines inerten organischen Lösungsmittels oder eines wässrigen Mediums arbeiten kann. Die Polymerisation kann als Substanzblockpolymerisation, als Lösungspolymerisation, als Suspensionspolymerisation, als Emulsionspolymerisation oder als Dampfphasenpolymerisation ausgeführt werden.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, gesättigte Fluorkohlenwasserstoffe oder Chlorfluorkohlenwasserstoffe (vorzugsweise mit 1 bis 4 und speziell mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen) als Copolymerisations-Reaktionsmedium einzusetzen (Lösungsmittel vom Freon-Typ), um die Reaktionsbedingungen zu steuern und um die Reaktionsgeschwindigkeit bei der industriellen Durchführung zu steigern. Darüber hinaus können durch dieses Lösungsmittelsystem die thermische Stabilität, die Schmelzverarbeitbarkeit und die Chemikalienbeständigkeit des gebildeten Terpolymeren gesteuert werden. Geeignete Lösungsmittel vom Freon-Typ sind Dichlordifluormethan, Trichlormonofluormethan, Dichlormonofluormethan, Monochlordifluormethan, Chlortrifluormethan, Fluoroform, Tetrafluoroäthan, Trichlortrifluoräthan, Dichlortetrafluoräthan, Hexafluoräthan, Fluorchlorpropan, Perfluorpropan, Fluorcyclobutan, Perfluorcyclobutan usw. oder Mischungen derselben.
809847/1040
-Vf-
Es ist vorteilhaft, einen gesättigten Fluor- oder Chlorfluorkohlenwasserstoff zu verwenden, welcher kein Wasserstoff atom im Molekül, z. B. Dichlordifluormethan, Trichlormonofluormethan, Trifluoräthan, Dichlortetrafluoräthan, Perfluorcyclobutan usw., da solche Lösungsmittel zu einer Erhöhung des Molekulargewichts des gebildeten Copolymeren führen. Im allgemeinen sind solche Chlorfluorkohlenwasserstoffe bevorzugt, welche 1 bis 4 Kohlenstoffatome und insbesondere 1 bis 2 Kohlenstoffatome aufweisen. Wenn ein Lösungsmittel vom Freon-Typ verwendet wird, so ist dessen Menge nicht beschränkt. Gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man 0,05 bis 20 Mole und insbesondere etwa 1 bis 10 Mole des Lösungsmittels pro Mol des Monomergemisches aus Tetrafluoräthylen, Äthylen und dem Fluorvinyläther-Monomeren einsetzt.
Die Copolymerisations-Reaktion kann durchgeführt werden unter Verwendung von weniger als 0,05 Molen des Lösungsmittels pro Mol des Monomergemisches. Es ist jedoch vorteilhaft, mehr als 1 Mol des Lösungsmittels einzusetzen, um die Copolymerisations-Geschwindigkeit zu erhöhen. Man kann mehr als 20 Mole des Lösungsmittels einsetzen. Es ist jedoch aus wirtschaftlichen Gründen vorteilhaft, weniger als 10 Mole pro Mol der Monomermischung einzusetzen, und zwar unter dem Gesichtspunkt der Lösungsmittelrückgewinnung. Man kann ein Gemisch von Lösungsmitteln des Freon-Typs und anderen organischen Lösungsmitteln oder ein wässriges Medium einsetzen. Es ist z. B. möglich, ein gemischtes Reaktionsmedium aus einem Lösungsmittel vom Freon-Typ und Wasser einzusetzen. Der Vorteil der Verwendung eines solchen gemischten Lösungsmittels besteht in der erleichterten Rückführung des Reaktionssystems und in der erleichterten Abführung der Reaktionswärme. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können die
809847/1040
Bedingungen der Copolymerisation variiert werden, je nach dem Typ des Polymerisationsstarters oder des Reaktionsmediums. Wenn ein Lösungsmittel vom Freon-Typ verwendet wird, so liegt die Reaktionstemperatur vorzugsweise im Bereich von -50 0C bis +150 0C und insbesondere im Bereich von 20 bis 100 0C bei industrieller Durchführung des Verfahrens. Die Reaktionstemperatur kann je nach Typ und Menge des Lösungsmittels, je nach dem Einspeisungs-Mol-Verhältnis der Monomeren, der Mengen des Fluorvinyläther-Monomeren und des Typs des Polymerisationsstarters usw. gewählt werden. Wenn die Reaktionstemperatur zu hoch ist, so wird der Reaktionsdruck zu groß, wenn andererseits die Reaktionstemperatur zu gering ist, so liegt die Copolymerisations-Geschwindigkeit unterhalb des für industrielle Zwecke akzeptablen Bereichs. Der Reaktionsdruck kann bei Atmosphärendruck und darüber liegen und vorzugsweise bei 2 bis 50 kg/cm2 (Oberdruck). Man kann, wenn erwünscht, einen höheren oder niedrigeren Druck wählen.
Man kann eine Vielzahl verschiedenster Polymerisationsstarter einsetzen, je nach Polymerisationssystem. Wenn man jedoch ein Lösungsmittel vom Freon-Typ verwendet, so ist es bevorzugt, mit ionisierenden Hochenergie-Strahlen zu arbeiten, z. B. mit ^"-Strahlen von radioaktiven Elementen, wie Kobalt 60 oder Cäsium 137. Ferner ist es in diesem Fall bevorzugt, einen löslichen radikalischen Polymerisationsstarter zu verwenden, wie eine organische Peroxy-Verbindung oder eine Azo-Verbindung. Es ist z. B. möglich, ionisierende Hochenergie-Strahlen in einer Dosis von 10 bis 10 Rad/h einzusetzen.
Geeignete Peroxyd-Verbindungen sind z. B. organische Peroxyde, wie Benzoylperoxid oder Lauroylperoxid; Perester, wie t-Butyl-peroxyisobutyrat; Peroxy-dicarbonat, wie Diisopropylperoxy-dicarbonat usw. oder Azo-Verbindungen, wie
Azo-bisisbbutyronitril usw.
809847/10Λ0
-W-
Die Menge des Radikalstarters wird je nach den Polymerisa tionsbedingungen ausgewählt, sowie je nach der Menge des spezifischen Fluorvinyläthers, der Art des Mediums und der Polymerisationstemperatur. Gewöhnlich liegt die Menge des radikalischen Polymerisationsstarters im Bereich von etwa 0,0001 bis 2 Gew.-% bezogen auf die Gesamtmenge der eingesetzten Monomeren. Zur Erzielung der gewünschten Terpolymeren ist es besonders bevorzugt, als Starter ein Peroxyd vom Peroxyester-Typ der folgenden Formel einzusetzen:
0
It
R-C-O-O-R'
wobei R und R' aliphatische Alkylgruppen bedeuten und dabei in einem Lösungsmittel vom Freon-Typ zu arbeiten. Unter diesen Bedingungen erhält man eine günstige Reaktionsgeschwindigkeit der Copolymerisation sowie Copolymere mit ausgezeichneten Eigenschaften und einen günstigen Verfahrensablauf der Copolymerisation. In obiger Formel bedeuten R und R* aliphatische Alkyl-Gruppen mit vorzugsweise 3 bis 13 Kohlenstoffatomen. Geeignete Peroxyester sind t-Butyl-peroxyisobutyrat, t-Butyl-peroxyacetat, t-Butyl-peroxypivalat, t-Butylperoxy-2-äthylhexanoat und t-Butyl-peroxylaurat usw. Im allgemeinen erzielt man günstige Ergebnisse, wenn man den Starter in Mengen von mehr als etwa 0,001 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile der Gesamtmonomer.en einsetzt. Die Konzentration des freien Radikalstarters im Lösungsmittel vom Freon-Typ liegt gewöhnlich im Bereich von 0,005 bis S Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile der anfänglich eingesetzten Gesamtmonomeren. Die Menge des Lösungsmittels vom Freon-Typ liegt gewöhnlich im Bereich von etwa 1 bis 10 Molen und insbesondere im Bereich von etwa 1,5 bis 5 Molen pro Mol der anfänglich eingesetzten Gesamtmonomeren.
809847/1040
Die Copolymerisationstemperatur beträgt'gewöhnlich etwa 30 bis 120 0C und hängt weitgehend von der Halbwertszeit des verwendeten Starters ab. Zum Beispiel beträgt die Copolymerisationstemperatur vorzugsweise 50 bis 80 0C wenn man t-Butyl-peroxyisobutyrat einsetzt oder 40 bis 60 0C, wenn man t-Butyl-peroxypivalat einsetzt. Im allgemeinen ist es möglich, ein Terpolymeres in hoher Ausbeute in kürzester Zeit zu erhalten, wenn man die günstigste Reaktionstemperatur wählt. Wenn man ein Lösungsmittel vom Freon-Typ einsetzt, so kann dieses leicht zusammen mit den nicht umgesetzten Monomeren von dem gebildten Terpolymeren nach der Copolymerisation abgetrennt werden. Das erfindungsgemäße Terpolymere kann hervorragend in einem Lösungsmittel vom Freon-Typ mit guter Polymerisationsgeschwindigkeit erhalten werden, da der Reaktionsdruck in einem Chlorfluorkohlenwasserstoff niedriger sein kann als bei Verwendung eines wässrigen Mediums. Darüber hinaus ist die Reaktionsgeschwindigkeit der Copolymerisation für die industrielle Durchführung des Verfahrens genügend hoch.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei werden die physikalischen Eigenschaften der Copolymeren folgendermaßen gemessen:
Zugfestigkeit und Dehnung bei hoher Tempratur
Die Zugfestigkeit und die Dehnung bei hoher Temperatur werden gemäß ASTM D-638 gemessen, wobei man die Probe JIS Nr. 1 verwendet und bei 200 0C und einer Zuggeschwindigkeit von 200 mm/min arbeitet.
809847/1040
Beispiel 1
In einen 2 1 Autoklaven gibt man 825 g Trichlormonofluormethan, 1125 g Trichlortrifluoräthan und 0,43 g t-Butylperoxyisobutyrat. Sodann gibt man 250 g Tetrafluoräthylen, 17,5 g Äthylen und 6,7 g Methylperfluor-5-oxy-6-heptenoat (CF9=CFOCF9Cf9CF9COOCH7) hinzu.
Die Copolymerisation wird unter Rühren des Gemisches bei 65 0C ausgeführt. Während der Copolymerisation leitet man das Monomer-Gemisch aus Tetrafluoräthylen, Äthylen und Methylperfluor-5-oxy-6-heptenoat in einem Molverhältnis von 53: 4 6, 3: 0, 7 ein wobei der Druck auf 15,0 kg/cm2 gehalten wird. Nach 3 h erhält man 75 g eines weißen Terpolymeren. Das Terpolymere weist ein Molverhältnis der Struktureinheiten C2F4: C2H4: CF2=CFO(CF2) 3COOCH3 von 53:4673.Ό,7 auf, sowie einen Schmelzpunkt von 267 0C. Bei einer Temperatur von 355 0C findet eine thermische Zersetzung statt. Die volumetrische Fließgeschwindigkeit beträgt 85 mm3/see. Durch Pressen des Terpolymeren während 10 min bei 300 0C erhält man eine Platte mit einem milchigen weißen transluzenten Aussehen, ohne daß Anzeichen thermischer Zersetzung, z. B. eine Verfärbung bemerkbar sind. Die Zugfestigkeit und die Dehnung der Probe (Dicke 1,3 mm) werden bei 200 0C gemessen und betragen 40 kg/cm2 und 470 I.
Beispiel 2
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei man 726 g Trichlortrifluormethan und 1260 g Trichlortrifluoräthan in den Autoklaven einführt. Nach 5 h erhält man 92 g eines weißen Terpolymeren. Das Terpolymere hat das gleiche Monomer-Einheiten-Verhältnis und den gleichen
809847/1040
Schmelzpunkt und die gleiche thermische Zersetzungstemperatur wie das Terpolymere des Beispiels 1. Die volumetrische Schmelzfließgeschwindigkeit beträgt jedoch 50 mm3/see und die Zugfestigkeit beträgt 52 kg/cm2 bei 200 0C. Die Dehnung beträgt bei 200 0C 550 % . Beim Dornwickeltest werden in der Testprobe bei einer Temperatur oberhalb 220 0C keine Risse ausgebildet.
Beispiel 3
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei man 14,3 g Methyl-perfluor-5-oxy-6-heptenoat in einen Autoklaven gibt und das Monomergemisch in einem Molverhältnis von C2F4^2H4:CF2=CFO(CF2D3COOCH3 von 53:45,5:1,5 während der Copolymerisation einführt. Nach 3 h erhält man 85 g des weißen Terpolymeren. Das Terpolymere weist ein Molverhältnis der Struktureinheiten C2F4:C2H4:CF2=CFOCCF2)3COOC2H5 von 53:45,5:1,5 auf. Der Schmelzpunkt beträgt 258 0C und die thermische Zersetzungstemperatur beträgt 355 0C. Die volumetrische Schmelzfließgeschwindigkeit beträgt 92 mm3/see und die Druckfestigkeit beträgt 42 kg/cm2 bei 200 0C. Die Dehnung bei 200 0C beträgt 510 %. Beim Dornwickeltest werden in der Testprobe bei einer Temperatur oberhalb 220 0C und selbst bei einer Temperatur von 250 0C in der Nähe des Schmelzpunktes keine Risse ausgebildet.
Beispiel 4
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei man 6,4 g Perfluor-5-oxy-6-heptensäurefluorid CCF2=CFOCF2CF2Cf2COF) anstelle des Methyl-perfluor-5-oxy-6-heptenoats einsetzt. Während der Reaktion leitet man das Monomergemisch mit einem Gehalt von 0,7 MoI-I Perfluor-5-oxy-6-heptensäurefluorid ein. Nach 4,5 h erhält man
809847 / 10Λ0
90 g des weißen Terpolymeren. Dieses hat eine thermische Zersetzungstemperatur von 354 0C und einen Schmelzpunkt von 267 0C. Die volumetrische Schmelzfließgeschwindigkeit beträgt 88 mm3/see. Die Zugfestigkeit beträgt bei 200 0C 42 kg/cm2 und die Dehnung beträgt bei 200 0C 450 %.
Beispiel 5
In einen 1 1 Autoklaven gibt man 363 g Trichlormonofluormethan, 630 g Trichlortrifluoräthan und 0,22 g t-Butylperoxyisobutyrat. Sodann gibt man 125 g Tetrafluoräthylen, 8,7 g Äthylen und 4,4 g Methyl-perfluor-7-oxy-8-nonat CCF9=CFOCCF9KCOOCh,) hinzu. Die Copolymerisation wird unter Rühren des Gemisches bei 65 0C durchgeführt. Während der Copolymerisation leitet man das Monomergemisch von Tetrafluoräthylen, Äthylen und Methyl-perfluor-7-oxy-8-nonat in einem Molverhältnis von 53:46,3:0,7 ein, wobei der Druck auf 15 kg/cm2 gehalten wird. Nach 3,5 h erhält man 40 g eines weißen Terpolymeren. Das Terpolymere weist ein Molverhältnis der Struktureinheiten C2F4:C2H4:CFOCCF2)COOCH3 von 53:46,3:0,7 auf. Der Schmelzpunkt beträgt 266 0C. Die thermische Zersetzungstemperatur beträgt .54 0C. Bei 200 0C beträgt die Zugfestigkeit 38 kg/cm2 und die Dehnung 480 %.
Beispiel 6
Man arbeitet nach dem Vefahren des Beispiels 1, wobei man 7,0 g Äthyl-perfluor-5-oxy-6-heptenoat CCF2=CFOCCF2)3-CO2CH2CH3) einsetzt und wobei man ein Molverhältnis des Monomergemisches von Tetrafluoräthylen: Äthylen:Äthyl-perfluor-5-oxy-6-heptenoat von 53:46,3:0,7 wählt. Das Terpolymere hat einen Schmelzpunkt von 266 0C und eine volumetrische Fließgeschwindigkeit von 90 mm3/see. Bei 200 0C beträgt die Zugfestigkeit 40 kg/cm2 und die Dehnung 430 %.
809847/1040
Beispiel 7
In einen 2 1 Autoklaven gibt man 12g Trichlormonofluormethan, 968 g Trichlortrifluormethan und 0,5 2 g t-Butylperoxyisobutyrat. Danach gibt man 489 g Tetrafluoräthylen, 32,8 g Äthylen und 13,7 g Perfluor-5-oxy-6-heptensäureamid (CF2=CFOCF2CF2Cf2CONH2) hinzu. Die Copolymerisation wird unter Rühren des Gemisches bei 65 0C durchgeführt. Während der Copolymerisation während 40 min sinkt der Druck im Autoklaven von 25,5 kg/cm2 auf 23,2 kg/cm2. Zu dieser Zeit wird das nicht-umgesetzte Monomere und das Lösungsmittel vom Freon-Typ abgetrennt und man erhält 55,2 g eines weißen Terpolymeren. Dieses hat einen Schmelzpunkt von 268 0C. Die thermische Zersetzungstemperatur beträgt 384 0C und die volumetrische Fließgeschwindigkeit beträgt 43 mm3/see. Im Infrarotspektrum beobachtet man eine Absorptionsbande für die Gruppe -CONH„. Das Terpolymere wird bei 300 0C während 10 min zu einer Folie mit einer Dicke von 1,3 mm gepreßt. Die Zugfestigkeit und Dehnung betragen bei 200 0C 50 kg/cm2 bzw. 500 %.
Beispiel 8
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels 7, wobei man jedoch 1060 g Trichlormonofluormethan, 620 g Trichlortrifluoräthan und 0,52 g t-Butyl-peroxyisobutyrat einsetzt und ferner 497 g Tetrafluoräthylen, 32,4 g Äthylen und 27,4 g Perfluor-5-oxy-6-heptensäureamid einführt, nach 70 min ist der Innendruck des Autoklaven von 24,8 kg/cm2 auf 22,6 kg/cm2 abgesunken und man erhält 74,0 g eines weißen Terpolymeren. Dieses hat einen Schmelzpunkt von 265 0C, eine volumetrische Fließrate von 34 mm3/see sowie bei 250 0C eine Zugfestigkeit von 45 kg/cm2 und eine Dehnung von 700 I.
809847/1040
Vergleichsbeispiel 1
In einen 2 1 Autoklaven gibt man 825 g Trichlormonofluormethan, 1125 g Trichlortrifluoräthan und 0,43 g t-Butylperoxyisobutyrat. Danach gibt man 2 5Og Tetrafluoräthylen, und 17,4 g Äthylen hinzu. Die Copolymerisation wird unter Rühren des Gemisches bei 65 0C ausgeführt. Während der Copolymerisation führt man ein Monomergemisch von Tetrafluoräthylen und Äthylen im Molverhältnis 53:47 ein, wobei der Druck auf 15,0 kg/cm2 gehalten wird. Das Terpolymere enthält ein Molverhältnis der Struktureinheiten von C2F4IC2H4 von 53:47. Der Schmelzpunkt beträgt 267 0C und die thermische Zersetzungstemperatur 355 0C. Die volumetrische Fließgeschwindigkeit beträgt 85 mm3/see. Bei 200 0C haben die Zugfestigkeit und die Dehnung des Terpolymeren beide den Wert von etwa 0. Beim Dornwickeltest bilden sich bei 120 0C eine Vielzahl von Rissen in der Testprobe aus.
809847/ 1 040

Claims (33)

  1. 2822118
    - vf-
    PATENT ANSPRÜCHE
    ( 1/. Terpolymeres mit einer volumetrischen Fließgeschwindigkeit von 10 bis 500 mm3/see, ermittelt bei 300 0C unter einer Last von 30 kg/cm3, bestehend im wesentlichen aus 40 bis 60 Mol-% Tetrafluoräthylen, 40 bis 60 Mol-% Äthylen und 0,1 bis 10 MoI-I eines Fluorvinyläther-Monomeren der Formel
    CF9=CF-O(CF9) -COX,
    wobei X für F, OH, OR1 oder NR2R3 steht und wobei R1 für
    2 3 eine C. _.Q-Alkylgruppe steht und wobei R und R jeweils für ein Wasserstoffatom oder für R stehen und wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet.
  2. 2. Terpolymeres nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Fluorvinyläther der folgenden allgemeinen Formel:
    CF7=CF-O(CF0)1 owobei R eine C1 --Alkylgruppe bedeutet.
  3. 3. Terpolymeres nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Fluorvinyläther der folgenden allgemeinen Formel:
    CF9=CF-O-(CF^)1 Q-COF.
    Z Z I - is
  4. 4. Terpolymeres nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Fluorvinyläther der folgenden allgemeinen Formel:
    CF2=CF-O- (CF2) ^8-CONR4R5,
    wobei R und R jeweils ein Wasserstoffatom oder eine C. _r-Alkylgruppe bedeuten.
    809847/1OAO
  5. 5. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch 0,3 bis 5 Mol-% der Fluorvinyläther-Komponente.
  6. 6. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein Molverhältnis von C2F.:C2H. im Bereich von 45:55 bis 55:45.
  7. 7. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Molverhältnis von C9F.:C9H. von 50:50.
  8. 8. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine volumetrische Fließgeschwindigkeit im Bereich von 20 bis 200 mm3/see.
  9. 9. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Fließtemperatur von mehr als 240 0C.
  10. 1Ό. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine thermische Zersetzungstemperatur von mehr als 310 0C.
  11. 11. Terpolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Zugfestigkeit bei 200 0C von mehr als 30 kg/cm2 und eine Dehnung bei 200 0C von mehr als 200 %.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung eines Terpolymeren aus Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einem Gehalt von 0,1 bis 10 MoI-I einer Fluorvinyläther-Komponente durch Copolymerisation von Tetrafluoräthylen, Äthylen und einer kleinen Menge eines Fluorvinyläther-Monomeren der Formel
    CF9=CF-O-(CF9) -COX,
    i* TL
    809847/1040
    wobei X für F, OH, OR1 oder NR2R3 steht und wobei R1
    2 3 für eine C, 1Q-Alkylgruppe steht und wobei R und R jeweils für ein Wasserstoffatom oder für R stehen und wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet, in Anwesenheit eines Polymerisationsstarters unter Aufrechterhaltung eines Molverhältnisses von C2F4IC2H. von mehr als 40:60.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein Einspeisungs-Molverhältnis von C2F. zu C2H. von mehr als 70/30.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch ein Einspeisungs-Molverhältnis von C7F4 zu C2H. von mehr als 75/25.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein anfängliches Einspeisungs-Molverhältnis von C2F.:C2H. im Bereich von 70/30 bis 90/10 und durch ein Einspeisungs-Molverhältnis von C7F.:C-H. im Bereich von 40/60 bis 60/40 während der Copolymerisation.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch ein anfängliches Einspeisungs-Molverhältnis von C2F4:C2H. im Bereich von 75/25 bis 85/15 und durch ein Monomergemisch von Tetrafluoräthylen und Äthylen mit einem Einspeisungs-Molverhältnis von C2F4IC2H4 im Bereich von 45/55 bis 55/45 während der Copolymerisation.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Fluorvinyläther der folgenden Formel
    CF2=CF-OCCF2D1-8
    einsetzt, wobei R eine C. _5~Alkylgruppe bedeutet,
    8098 4 7/1040
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,daß man einen Fluorvinyläther der folgenden allgemeinen Formel einsetzt:
    CF0=CF-O(CF0)1 o-COF.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Fluorvinyläther der folgenden allgemeinen Formel
    CF0=CF-O-CCF0). o-C0NR4R5 Z Zl-O
    einsetzt, wobei R und R ein Wasserstoffatom oder eine C|_5-Alkylgruppe bedeuten.
  20. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 12, 17, 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß man den Mol-Prozentgehalt des Fluorvinyläther-Monomeren während der Copolymerisation im wesentlichen im Bereich von 0,1 bis 10, bezogen auf die Gesamtmonomeren, hält.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß man während der Copolymerisation den Mol-Prozentsatz des Fluorvinyläther-Monomeren im wesentlichen im Bereich von 0,3 bis 5 hält.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man die Copolymerisation in einem gesättigten Fluor-Kohlenwasserstoff oder Chlorfluor-Kohlenwasserstoff als Lösungsmittel durchführt.
  23. 23. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß man die Copolymerisation in einem gesättigten Fluor-Kohlenstofflösungsmittel oder Chlorfluor-Kohlenstoff lösungsmittel durchführt.
    809847/1040
  24. 24. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,05 bis 20 Mole des Lösungsmittels pro 1 Mol des anfänglich eingesetzten Gesamtmonomergemisches einsetzt.
  25. 25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß man die Copolymerisation bei einer Temperatur im Bereich von -50 0C bis 150 0C durchführt.
  26. 26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß man die Copolymerisation bei einem Druck von 2 bis 50 kg/cm3 (Überdruck) durchführt.
  27. 27. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polymerisationsstarter ionisierende Bestrahlung verwendet.
  28. 28. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß man einen radikalischen Polymerisationsstarter verwendet.
  29. 29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Peroxyester als radikalischen Starter verwendet.
  30. 30. Verfahren nach einem der Ansprüche 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß man den radikalischen Starter in einer Menge von 0,001 bis 2 Gew.-% bezogen auf die anfänglich eingesetzten Gesamtmonomeren einsetzt.
  31. 31. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß man als Starter einen Peroxyester der folgenden allgemeinen Formel
    0
    W
    R-C-O-O-R1
    809847/1(HQ
    einsetzt, wobei R und R' jeweils eine aliphatische Alkylgruppe bedeuten und daß man als Lösungsmittel einen gesättigten Fluor-Kohlenwasserstoff oder Chlorfluor-Kohlenwasserstoff einsetzt.
  32. 32. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß man die Copolymerisation bei 30 bis 120 0C durchführt.
  33. 33. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 bis 10 Mole des Lösungsmittels pro 1 Mol des anfänglich eingesetzten Gesamtmonomergemisches einsetzt.
    809847/1040
DE2822116A 1977-05-20 1978-05-20 Terpolymeres von Tetrafluoräthylen und Äthylen und einem Fluorvinyläther sowie Verfahren zur Herstellung desselben Expired DE2822116C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP52057656A JPS5950162B2 (ja) 1977-05-20 1977-05-20 改良されたエチレン−四弗化エチレン系共重合体及びその製法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2822116A1 true DE2822116A1 (de) 1978-11-23
DE2822116C2 DE2822116C2 (de) 1984-08-30

Family

ID=13061935

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2822116A Expired DE2822116C2 (de) 1977-05-20 1978-05-20 Terpolymeres von Tetrafluoräthylen und Äthylen und einem Fluorvinyläther sowie Verfahren zur Herstellung desselben

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4166165A (de)
JP (1) JPS5950162B2 (de)
DE (1) DE2822116C2 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0092675A1 (de) * 1982-03-25 1983-11-02 Daikin Kogyo Co., Ltd. Optisches Material
US4694045A (en) * 1985-12-11 1987-09-15 E. I. Du Pont De Nemours And Company Base resistant fluoroelastomers
EP0301557A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-01 Nippon Oil And Fats Company, Limited Wärmehärtende pulvrige Beschichtungszusammensetzung
US5198513A (en) * 1989-06-09 1993-03-30 The Dow Chemical Company Reactive compounds containing perfluorovinyl groups
US5597880A (en) * 1995-01-04 1997-01-28 Ausimont S.P.A. Ethylene copolymers with tetrafluoroethylene and/or chlorotrifluorethylene having improved mechanical properties at high temperatures
US5852149A (en) * 1995-04-28 1998-12-22 Ausimont S.P.A. Fluoroelastomers substantially free from polar terminals and related preparation process
WO1999009078A1 (en) * 1997-08-13 1999-02-25 E.I. Du Pont De Nemours And Company Copolymerization of fluorinated olefins

Families Citing this family (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4252859A (en) * 1978-10-31 1981-02-24 E. I. Du Pont De Nemours And Company Fluoropolymer blend coating compositions containing copolymers of perfluorinated polyvinyl ether
US4330654A (en) * 1980-06-11 1982-05-18 The Dow Chemical Company Novel polymers having acid functionality
US4381387A (en) * 1980-06-28 1983-04-26 Hoechst Aktiengesellschaft Quaterpolymers of the tetrafluoroethylene/ethylene type
JPS59226409A (ja) * 1983-06-04 1984-12-19 呉羽化学工業株式会社 高分子誘電体
IT1187684B (it) * 1985-07-08 1987-12-23 Montefluos Spa Procedimento per la preparazione di fluoroelastomeri vulcanizzabili e prodotti cosi' ottenuti
JPS6289713A (ja) * 1985-10-12 1987-04-24 Daikin Ind Ltd 新規フルオロエラストマー
US5134211A (en) * 1990-01-31 1992-07-28 E. I. Du Pont De Nemours And Company Hydroxy containing fluorovinyl compounds and polymers thereof
US5356971A (en) * 1991-10-11 1994-10-18 Nof Corporation Thermosetting powder coating material
US5310870A (en) * 1992-08-13 1994-05-10 E. I. Du Pont De Nemours And Company Fluoroalkene/hydrofluorocarbon telomers and their synthesis
IT1266647B1 (it) * 1993-10-29 1997-01-09 Ausimont Spa Processo di (co)polimerizzazione di monomeri olefinici fluorurati in emulsione acquosa
US5623036A (en) * 1994-09-12 1997-04-22 Elf Atochem S. A. Method for making a surface hydrophobic
JPH09157616A (ja) * 1995-12-08 1997-06-17 Daikin Ind Ltd 含フッ素接着剤ならびにそれを用いた接着性フィルムおよび積層体
WO1998055557A1 (en) 1997-06-06 1998-12-10 Daikin Industries, Ltd. Fluorochemical adhesive and adhesive film and laminate made by using the same
JP3951277B2 (ja) * 1998-03-20 2007-08-01 旭硝子株式会社 エチレン/テトラフルオロエチレン系共重合体粉末及びその成形方法
EP1193275A4 (de) * 1999-02-15 2002-06-19 Daikin Ind Ltd Verfahren zur herstellung von fluorpolymeren
JP2003096107A (ja) 2001-09-27 2003-04-03 Shigeo Okahata 含フッ素ポリマーの製造方法
US7425601B2 (en) * 2002-12-20 2008-09-16 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymers with new sequence distributions
CA2510862C (en) * 2002-12-20 2012-10-02 Exxonmobil Chemical Patents, Inc. Polymerization process utilizing hydrofluorocarbon diluents in a bayonette reactor
WO2004058827A1 (en) * 2002-12-20 2004-07-15 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymerization processes
CA2510860C (en) * 2002-12-20 2012-10-09 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymerization process utilizing hydrofluorocarbons as diluents
WO2006009945A1 (en) 2004-06-21 2006-01-26 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Impact copolymers
EP1765885A1 (de) * 2004-06-21 2007-03-28 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Verfahren zur gewinnung von polymeren
WO2006009942A1 (en) * 2004-06-21 2006-01-26 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymerization process
WO2006083303A1 (en) * 2004-06-21 2006-08-10 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymerization process
US7799882B2 (en) * 2005-06-20 2010-09-21 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Polymerization process
CA3077026A1 (en) * 2017-09-27 2019-04-04 Arkema Inc. Copolymers of halogenated olefins and halogenated co-monomers

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1957963A1 (de) * 1968-11-19 1970-06-25 Du Pont AEthylen-Tetrafluoraethylen-Mischpolymerisat
DE2420645A1 (de) * 1973-04-30 1974-11-21 Allied Chem Mischpolymere

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1145445A (en) * 1966-02-16 1969-03-12 Du Pont Fluorinated perfluorovinylethers, their preparation and copolymers thereof
US3528954A (en) * 1967-10-30 1970-09-15 Du Pont Process for homopolymerization of tetrafluoroethylene and copolymerization of same with fluoro co-monomers in the solvent 1,1,2 - trichloro - 1,2,2 - trifluoroethane

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1957963A1 (de) * 1968-11-19 1970-06-25 Du Pont AEthylen-Tetrafluoraethylen-Mischpolymerisat
DE2420645A1 (de) * 1973-04-30 1974-11-21 Allied Chem Mischpolymere

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0092675A1 (de) * 1982-03-25 1983-11-02 Daikin Kogyo Co., Ltd. Optisches Material
US4694045A (en) * 1985-12-11 1987-09-15 E. I. Du Pont De Nemours And Company Base resistant fluoroelastomers
EP0301557A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-01 Nippon Oil And Fats Company, Limited Wärmehärtende pulvrige Beschichtungszusammensetzung
US5147934A (en) * 1987-07-31 1992-09-15 Nippon Oil And Fats Company, Limited Thermosetting powdery coating composition
US5439896A (en) * 1987-07-31 1995-08-08 Nippon Oil And Fats Company, Limited Thermosetting powdery coating composition
US5198513A (en) * 1989-06-09 1993-03-30 The Dow Chemical Company Reactive compounds containing perfluorovinyl groups
US5597880A (en) * 1995-01-04 1997-01-28 Ausimont S.P.A. Ethylene copolymers with tetrafluoroethylene and/or chlorotrifluorethylene having improved mechanical properties at high temperatures
US5852149A (en) * 1995-04-28 1998-12-22 Ausimont S.P.A. Fluoroelastomers substantially free from polar terminals and related preparation process
WO1999009078A1 (en) * 1997-08-13 1999-02-25 E.I. Du Pont De Nemours And Company Copolymerization of fluorinated olefins
US6265507B1 (en) 1997-08-13 2001-07-24 E. I. Du Pont De Nemours And Company Copolymerization of fluorinated olefins

Also Published As

Publication number Publication date
DE2822116C2 (de) 1984-08-30
JPS5950162B2 (ja) 1984-12-06
JPS53143686A (en) 1978-12-14
US4166165A (en) 1979-08-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2822116C2 (de) Terpolymeres von Tetrafluoräthylen und Äthylen und einem Fluorvinyläther sowie Verfahren zur Herstellung desselben
EP0043948B1 (de) Quaterpolymere vom Typ Tetrafluorethylen-Ethylen
DE2019150C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten aus Tetrafluoräthylen und mindestens einem damit copolymerisierbaren Fluorvinyläther
EP0030663B1 (de) Fluorpolymere mit schalenmodifizierten Teilchen und Verfahren zu deren Herstellung
DE69401621T2 (de) Thermische verarbeitbare Copolymere von Tetrafluorethylen
EP0649863B1 (de) Herstellung eines modifizierten Polytetrafluorethylens und seine Verwendung
DE1795078C3 (de) Wäßrige Polytetrafluoräthylen-Dispersionen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE69414627T2 (de) Fluorelastomere ausgestattet mit grosser Beständigkeit gegenüber polaren Lösungsmitteln und Basen
DE2052495B2 (de) Verfahren zur Copolymerisation von Tetrafluoräthylen und einem Fluorvinyläther
DE2420645A1 (de) Mischpolymere
EP0043499A1 (de) Verfahren zur Herstellung von wässrigen, kolloidalen Dispersionen von Copolymerisaten des Typs Tetrafluorethylen-Ethylen
DE2021069B2 (de) Verfahren zur herstellung von aethylen und monochlortrifluoraethylen enthaltenden mischpolymerisaten und verwendung desselben
DE2745898C2 (de)
DE2358099C3 (de) Vinylchlorid-Polymerisate, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2165239A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Fluorelastomer-Terpolymeren
DE69500667T2 (de) Suspensions(co)polymerisationsverfahren zur Herstellung von wasserstoffhältigen thermoplastischen Fluorpolymeren
DE2836296C2 (de) Terpolymeres aus Tetrafluoräthylen, Äthylen und einem Perfluoralkyl-vinylmonomerem sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung
DE69219026T2 (de) Fluorelastomere Copolymere auf der Basis von Vinylidenfluorid, modifiziert mit Perfluoralkylvinylether
DE2352106A1 (de) Verfahren zur herstellung eines vinylidenfluoridpolymeren von gleichbleibend hoher qualitaet
DE69122289T2 (de) Chlortrifluorethylen/Perfluor(alkylvinylether)-Copolymer
DE3024456A1 (de) Quaterpolymere vom typ tetrafluorethylen-ethylen
EP0002809B1 (de) Thermoplastisches Fluorpolymerisat
DE2019209B2 (de) Verfahren zur Copolymerisation von Tetrafluoräthylen und Hexafluorpropylen
DE69002025T2 (de) Vinylidenfluoridcopolymer und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE60303980T2 (de) TFE Copolymere

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee