DE2822010B2 - Schaltungsanordnung zum Überlastungsschutz für elektrische Anlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Überlastungsschutz für elektrische AnlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Überlastungsschutz für elektrische Anlagen mit
selbsttätiger Wiedereinschaltung und Wiedereinschaltsperre, bei der wenigstens ein Uberstromfühler
und wenigstens ein I leizelement in den Stromkreis geschaltet
sind und bei der in dem angeschlossenen Gerät die Stromstärke direkt oder die Temperatur als
Ausschaltkriterium herangezogen werden.
Zum Schutz elektrischer Anlagen und Maschinen gegen Überlastungen, die zu einer unzulässigen Erwärmung
führen, werden Einrichtungen verwendet, die im Uberlastungsfall selbsttätig die Stromzufuhr
unterbrechen. Als Kriterium für den Überlastungsfall dient meistens die Stromstärke (Überstromschutz). Es
kann aber auch unmittelbar die Temperatur an den zu schützenden Anlageteilen herangezogen werden.
Letzteres Verfahren eignet sich vor allem zum Schutz einzelner Geräte und wird insbesondere bei Motoren
mit stark wechselnder Belastung angewandt (Motorvollschutz). Als auslösende Schaltelemente dienen
temperaturabhängige Schalter, wie z. B. Bimetallrelais oder kontaktlose Schalter (keramische Kaltleiter),
die entweder durch den Strom mittels geeigneter Heizwicklungen erwärmt werden oder direkt in das zu
schützende Gerät eingebaut sind.
Ein keramischer Kaltleiter im Sinne der vorliegenden
Erfindung ist ein elektrisches Bauelement, das aus einem nach keramischem Verfahren hergestellten
Körper besteht, der aus einem Material auf der Basis von ferroelektrischem, Perowskitstruktur besitzendem
Material auf der Basis von Bariumtitanat besteht, das durch perowskitgitterfremde Elemente, wie z. B.
Yttrium, Lanthan, Seltene Erden und andere, n-leitend gemacht ist, sowie andere, als Gegendotierung
wirkende Elemente wie z. B. Kupfer, Kobalt, Nickel, Mangan, Eisen und andere, enthalten kann. Aus solschen
Materialien, die hinreichend bekannt und in vielen Literaturstellen beschrieben sind, hergestellte
Körper sind polykristallin und werden mit Metallschichten belegt, die als Stromzuführungen dienen
und an denen ggf. auch äußere Stromzuführungselemente angelötet sind. Im Bereich der Curietemperatur
des Materials steigt der Widerstandswert mit zunehmender Temperatur steil an und nimmt um etwa
4 Zehnerpotenzen höhere Werte an, z. B. von 20 Ohm - cm auf 2 · 105 Ohm · cm.
Im Falle der Überlastung einer elektrischen Anlage oder einer elektrischen Maschine ist das völlige Ausschalten
nicht immer erforderlich, sondern es ist meist erwünscht, daß nach Wegfall der Überlastung die Anlage
wieder eingeschaltet wird.
Eine selbsttätige Wiedereinschaltung kann durch eine automatische Prüfeinrichtung veranlaßt werden,
ίο die nach erfolgter Abschaltung den Widerstand im angeschlossenen
Stromkreis mißt. Dieses Verfahren ist jedoch nicht in allen Fällen anwendbar. Zum Beispiel
ist beim Überlastschutz eines Motors nach dem Abschalten (d. h. bei stillstehendem Motor) das Bestehen
π einer Überlastung durch eine Widerstandsmessung
nicht erkennbar. In einem solchen Fall ist es möglich, die Temperatur (z. B. der Motorwicklung) als Wiedereinschaltkriterium
heranzuziehen. Die Schaltung ist dann so zu gestalten, daß automatisch wieder eingeschaltet
wird, sobald sich die temperaturabhängigen Schaltelemente, die bei Überlastung die Abschaltungen
bewirken, wieder genügend abgekühlt haben. Es muß dann aber dafür gesorgt werden, daß bei andauernder
Überlastung (z. B. bei Blockierung des Motors) diese Einschaltversuche nicht unbegrenzt wiederholt
werden. Ferner soll bei sehr starken Überlastungen (Kurzschlüssen) das automatische
Wiedereinschalten unterbleiben.
In Anlagen ohne örtliches Bedienungspersonal ist
)o es häufig erwünscht, daß nach Ansprechen des Überlastungsschutzes
automatisch wieder eingeschaltet wird, wenn es sich nur um eine vorübergehende Überlastung
handelt. Andererseits soll bei anhaltender Überlastung ein völliges Abschalten bewirkt werden.
Γι Diese Aufgabe liegt der vorliegenden Erfindung zugrunde.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Schaltung der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß in Reihe mit einem Hilfsrelais ein keramischer Kaltleiter geschaltet ist, der durch einen
Arbeitskontakt des Hauptrelais überbrückt wird, wobei das Hilfsrelais in Verbindung mit den Tasten
»Ein.« und »Aus« zugleich der manuellen Ein- bzw. Ausschaltung des Gerätes dient.
ν-, Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit außer
den Temperaturfühlern, die den eigentlichen Überlastungsschutz bewirken, ein weiteres temperaturabhängiges
Schaltelement, nämlich ein keramischer Kaltleiter verwendet, der so geschaltet ist, daß
er im Normalbetrieb nicht erwärmt wird, sondern nur nach Ansprechen des Überlastungsschutzes an Spannung
gelegt wird, wodurch seine Temperatur infolge Eigenerwärmung allmählich ansteigt.
Der damit verbundene Widerstandsanstieg unter-
r>5 bindet bei Erreichen einer bestimmten Grenztemperatur
die Wiedereinschaltung der Anlage. Dagegen findet eine Wiedereinschaltung statt, wenn vor Erreichen
der Grenztemperatur die Überlastfühler genügend abgekühlt sind. Hierdurch wird nun auch der
bo zusätzliche Kaltleiter spannungslos und kühlt wieder
ab. Spricht der Überlastschutz wegen andauernder Überlastung nach kurzer Zeit abermals an, wiederholen
sich diese Vorgänge, nur daß jetzt die Erwärmung des Zusatzkaltleiters von einer höheren Anfangstem-
h5 peratur aus erfolgt. Durch entsprechende Dimensionierung
dieses Kaltleiters läßt es sich erreichen, datt jetzt die Grenztemperatur tatsächlich erreicht und somit
eine zweite Wiedereinschaltung verhindert wird.
Je nach Wunsch kann auch eine größere Anzahl von Einschaltversuchen zugelassen werden, ehe die beschriebene
Sperre wirksam wird. Diese Anzahl wird aber auch von der Höhe der Überlastung bestimmt,
denn bei starker Überlastung ist die Zeitspanne zwischen Einschaltung und neuerlicher Abschaltung so
kurz, daß sich der Zusatzkaltleiter nur wenig abkühlen
kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Schaltungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig I die Schaltung, und
Fig. 2 den prinzipiell zeitlichen Verlauf der Stromstärke.
In den drei Phasenleitungen R, S, T, die vom Netz kommen, sind Überstromfühler angeordnet, die aus
je einem keramischen Kaltleiter 6, 7, 8 und einem Heizelement 9, 10, 11 bestehen. Der Nulleiter Mp
und die Fortsetzung der Phasenleitungen R, S und T führen weiter zum Verbraucher, beispielsweise zur
elektrischen Anlage oder zu dem elektrischen Gerät, das ein elektrischer Motor sein kann.
Anstelle dieser Kombinationen aus Kaltleiter und Heizelement können auch herkömmliche Bimetallrelais
verwendet werden. Die Schaltung gilt sinngemäß auch dann, wenn anstatt der Stromstärke direkt die
Temperatur in einem angeschlossenen Gerät als Ausschaltkriterium herangezogen werden soll, z. B. beim
Motorschutz. In diesem Fall stellen eie Heizelemente
9, 10 und 11 unmittelbar die Vernraucherwiderstände, nämlich die Motorwicklungen, dar.
Die Fühler-Kaltleiter 6, 7 und 8 bewirken bei Überschreiten einer vorbestimmten Temperatur das
Abfallen eines Hauptrelais 4 und damit über Kontakte 12,13 und 14 die Abschaltung des Verbrauchers
bei Überlastung. Nach Abkühlung der Fühler-Kaltleiterauf
einen vorbestimmten Wert zieht das Relais 4 wieder an. Besteht die Überlastung nach wie vor, so
kommt es nach kurzer Zeit abermals zur Abschaltung. Diese Vorgänge würden sich bei andauernder Überlastung
unbegrenzt wiederholen.
Um dies zu verhindern, wird erfindungsgemäß ein weiterer keramischer Kaltleiter 2 verwendet, der in
Reihe mit einem Hilfsrelais 1 geschaltet ist und durch einen Arbeitskontakt 3 des Relais 4 überbrückt wird.
Das Relais 1 dient in Verbindung mit den Tasten »Ein« (5) und »Aus« (5') zugleich der manuellen Einbzw.
Ausschaltung der elektrischen Anlage; während die Fühler 6, 7 und 8 durch den Strom, der über das
Relais 4 fließt, keine wesentliche Eigenerwärmung erfahren dürfen, ist der Kaltleiter 2 so dimensioniert,
daß durch den Strom des Relais 1 seine Temperatur und damit sein Widerstand allmählich zunimmt, bis
die Stromstärke schließlich unter die Abfallschwelle des Relais 1 sinkt. Dadurch wird die Anlage über den
Kontakt 15 abgeschaltet und, da auch der Seibsthaltekontakt 16 öffnet, gegen eine selbsttätige Wiedereinschaltung
gesperrt.
Der keramische Kaltleiter 2, der durch den Kontakt 3 überbrückt wird, bleibt im Normalbetrieb kalt.
Er beginnt steh erst nach Ansprechen des Überlastungsschutzes zn erwärmen. Dies soll während der
Dauer der eisten Abschaltung nach Eintreten der Überlastung noch nicht zum Abfallen des Relais 1
führen, damit eine selbsttätige Widercinschaltung möglich wird. Findet jedocli nach kurzer Zeit eine
weitere Abschaltung statt, so erwärmt sich der Kaltleiter 2 auf eine höhere Temperatur, weil er sich in
der vorangegangenen Einschaltphase nicht völlig abkühlen konnte. Wie oft selbsttätig wieder eingeschaltet
wird, ehe das Relais 1 abfällt, hängt außer von der Dimensionierung der Schaltung auch von der Höhe
der Überlastung ab, denn diese bestimmt die Dauer der Einschaltphasen und damit die Kühlpausen für
den Kaltleiter 2. Je stärker die Überlastung ist, desto weniger Einschaltversuche werden unternommen.
Hierdurch wird der Verschleiß der Schaltkontakte in Grenzen gehalten.
Zur Verdeutlichung der Vorgänge in der erfindungsgemäßen Schaltung ist in Fig. 2 der prinzipielle
zeitliche Verlauf der Stromstärke dargestellt, und zwar in drei Diagrammen, nämlich
a) im Verbraucherkreis,
b) im Stromkreis des Hauptrelais 4, und
c) im Stromkreis des Hilfsrelais 1.
In diesen drei Diagrammen der Fig. 2 ist jeweils die Stromstärke / gegen die Zeit / aufgetragen.
Im Diagramm a)der Fig. 2 ist mit 17 zunächst der Normalbetrieb dargestellt. Bei 18 ist Überlastung und
bei 19 ist Abschaltung eingetreten. Nach der Wiedereinschaltung liegt mit 20 ebenfalls Überlastung
vor, so daß bei 21 erneut abgeschaltet und bei 22 erneut eingeschaltet ist. Bei 23 ist abgeschaltet
und bei 24 die Einschaltsperre zur Wirkung gekommen.
Im Diagramm b) der Fig. 2 ist mit 25 die Anzugsschwelle' des Relais 4 und mit 26 die Abfallschwelle
des Relais 4 vermerkt.
Im Diagramm c) der Fig. 2 sind die Verhältnisse im Stromkreis des Relais 1 dargestellt, mit 27 ist die
Anzugsschwelle sowie mit 28 die Abfallschwelle dieses Relais bezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Fall angenommen, daß die Einschaltsperre nach zwei Wiedereinschaltungen
wirksam wird. Man erkennt insbesondere, wie der Strom im Relais 1 in jeder Abschaltphase
kleinere Endwerte annimmt, bis er schließlich die Abfallschwcllc 28 erreicht.
Die Schaltung nach Fig. I kann in verschiedener Weise ergänzt oder modifiziert werden. So kann z. B.
durch zusätzliche Kontakte am Relais 1 das Eintreten der Einschaltsperre optisch oder akustisch signalisiert
werden. Die Relaissteuerung kann auch von einer Hilfsstromquelle, z. B. mit Gleichstrom, gespeist werden.
Die einzelnen Kaltleiter müssen selbstverständlich den jeweiligen Relaiswiderständen angepaßt werden.
Der Kaltleiter 2 muß nicht für eine Dauerbelastung dimensioniert werden, da er seine stationäre
Endtemperatur, nämüch das Wärmegleichgewicht mit
der Umgebung, infolge dos Abfalles des Relais 1 ohnehin nicht erreichen kann.
In vielen Fällen wird der Überlastungsschutz durch schnellwirkende Auslöseelemente ergänzt, die bei
sehr starken Überlastungen, z. B. bei Kurzschlüssen, eine unverzügliche Abschaltung bewirken sollen. In
diesem Fall darf keine Wiedereinschaltung stattfinden. Dies läßt sich in der Schaltung nach Fig. 1 dadurch
erreichen, daß die Schnellauslöser den Stromkreis des Relais 1 unmittelbar unterbrechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum Überlastungsschutz für elektrische Anlagen mit selbsttätiger Wiedereinschaltung und Wiedereinschaltsperre, bei der wenigstens ein Uberstromfühler und wenigstens ein Heizelement in den Stromkreis geschaltet sind und bei der in dem angeschlossenen Gerät die Stromstärke direkt oder die Temperatur als Ausschaltkriterium herangezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit einem Hilfsrelais (1) ein Kaltleiter (2) geschaltet ist, der durch einen Arbeitskontakt (3) des Hauptrelais (4) überbrückt ist, wobei das Hilfsrelais (1) in Verbindung mit den Tasten »Ein« (5) und »Aus« (S') zugleich der manuellen Ein- bzw. Ausschaltung des Gerätes dient.
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Cited By (2)
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1978
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Also Published As
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