DE2821777A1 - Wasserentwickelbare offsetdruckplatte - Google Patents
Wasserentwickelbare offsetdruckplatteInfo
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Description
u.Z. : M 4-69
Case: DB-52
Case: DB-52
POLYCHROME CORPORATION
On the Hudson, Yonkers, Few York, V.St.A.
"Wasserentwickelbare Offsetdruckplatte"
Die Herstellung von umweltfreundlichen Offsefcdruckplatten und
ihre Entwicklung ist bisher ein ungelöstes Problem. Es sind Offsetdruckplabten bekannt, die die Verwendung verschiedener
chemischer Entwicklersubstanzen erfordern, die nach dem Gebrauch
normalerweise durch das öffentliche Abwassernetz beseitigt werden müssen. Solche Entwickler sind teuer und ihre
Beseitigung mit dem Abwasser isb unerwünscht.
Die Verwendung bestimmter wasserlöslicher Diazoverbindungen zur Herstellung von Offsetdruckplatten, die bei der üblichen
Belichtung mit ultravioletter Strahlung wasserunlöslich werden,
ist bekannt. Dieses Verfahren erlaubt die Entfernung von nicht belichteten Bereichen durch Entwickeln mit Wasser. Die
dabei erhaltenen Bilder sind jedoch überaus zerbrechlich und können der Beanspruchung durch längeres Drucken nicht standhalten.
Deshalb ist es bei Platten, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, erforderlich, einen für Tinte aufnahmefähigen
Lack oder eine ähnliche Beschichtung nach dem Entwikkeln auf die Bildbereiche aufzubringen. Tatsächlich druckt somit
diese Beschichtung das gewünschte Bild und nicht die Diazoverbindung. Außerdem muß beachtet werden, daß auch diese
Lacke das Spülwasser verschmutzen. Ein derartiges wasserlös-
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liches Diazosystem ist beispielsweise in der US-PS 3 179 518
"beschrieben.
Andere Versuche betreffen die Verwendung einer wasserlöslichen Diazoverbindung und eines wasserlöslichen Harzes, das
bei der üblichen Belichtung wasserunlöslich wird. Jedoch sind die nach diesen Verfahren erhaltenen Bilder nicht aufnahmefähig
für Tinte und eignen sich deshalb nicht zur Herstellung von Offsetdruckplatten.
Bei der Herstellung von praktisch verwendbaren vorsensibLlisierten
Offsetdruckplatten, die kein nachträgliches Aufbringen eines Lackes auf die Bildbereiche erfordern, ist bisher
die Verwendung von lichtempfindlichen Gemischen erforderlich,
die nicht mit gewöhnlichem Leitungswasser entwickelt werden können. Nach diesem Verfahren hergestellte Druckplatten können
nur mit Hilfe von teuren, umweltverschmutzenden, besonderen chemischen Verbindungen entwickelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine technisch verwendbare
Offsetdruckplatte zu schaffen, die mit gewöhnlichem Leitungswasser entwickelt werden kann, keine teuren und umweltschädlichen
chemischen Stoffe zur Entwicklung benötigt und kein nachträgliches Aufbringen eines Lackes oder ähnlichen
Stoffes auf das entwickelte Bild erfordert. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten
Gegenstand.
Die erfindungsgemäße Offsetdruckplatte kann durch Verwendung von gewöhnlichem Leitungswasser, das billig und umweltfreundlich
ist, befriedigend entwickelt werden. Eine Offsetdruckplatte, die diese Bedingungen erfüllt, kann erfindungsgemäß
dadurch hergestellt werden, daß zunächst eine Schicht aus einer lichtempfindlichen, für den Offsetdruck geeigneten,
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wasserlöslichen Verbindung auf die Oberfläche einer Metallplatte
aufgebracht wird. Das dabei erhaltene Substrat wird anschließend mit einer oberen Schicht aus einem lichtempfindlichen
Gemisch aus einem wasserunlöslichen, für den Offsetdruck geeigneten Photosensibilisator und einem wasserunlöslichen
Harz beschichtet. Die erfindungsgemäß in den Schichten "verwendeten, für den Offsetdruck geeigneten Photosensibilisator
en können entweder positiv oder negativ wirken, jedoch müssen die untere und die obere Schicht entweder beide positiv
oder beide negativ wirken. Das obere Beschichtungsgemisch ist dadurch gekennzeichnet, daß es wasserunlöslich, für Tinte
aufnahmefähig und entweder wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig ist. Wasserdurchlässigkeit bedeutet, daß das Gemisch
in Wasser unlöslich ist j das Wasser jedoch durch das Gemisch hindurchgehen kann. In einer negativ wirkenden Beschichtung
ist die obere Schicht ursprünglich wasserdurchlässig. Bei der bekannten bildhaften Belichtung durch eine geeignete
Abdeckung werden die belichteten Bereiche wasserundurchlässig und bleiben für Tinte aufnahmefähig. In einem
derartigen negativ wirkenden System ist die untere Schicht zunächst wasserlöslich. Sie wird jedoch in den belichteten
Bereichen wasserunlöslich, während die nicht belichteten Bereiche wasserlöslich bleiben. Infolgedessen dringt das Wasser
beim Waschen einer bildhaft belichteten Platte in die nicht belichteten Bereiche der negativ wirkenden lichtempfindlichen
Beschichtung ein, erreicht die wasserlösliche, nicht belichtete, lichtempfindliche Verbindung unter den Nichtbildbereichen
und löst sie auf. Auf diese Weise wird cLe Grundlage der
Nichtbildbereiche unterminiert und ausgewaschen. Diese Bereiehe, die dann keine ausreichende Grundlage mehr besitzen,
können durch Wasser in Verbindung mit leichtem Reiben rasch und leicht weggespült werden. Da die Bildbereiche bei der Belichtung
wasserundurchlässig werden, kann das Wasser die feste Grundlage der nun wasserunlöslichen Verbindung unter
den Bildbereichen nicht erreichen. Diese Bereiche werden deshalb nicht untergraben und weggespült. Die Wasserunlöslichkeit
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der unteren Bildbereiche verstärkt die Festigkeit gegen unerwünschte
Verluste der Bildbereiche. Die Bildbereiche sind deshalb für Tinte aufnahmefähig, während die nackte Metalloberfläche
der Nlchtbildbereiche, in denen die Beschichtung
entfernt wurde, von ihrer Natur her tintenabweisend ist. Somit wird eine technisch befriedigende Offsetdruckplatte erhalten.
Bei einer positiv wirkenden Platte ist die lichtempfindliche obere Schicht ursprünglich wasserundurchlässig. Bei der Belichtung
wird sie in den belichteten Bereichen wasserdurchlässig und bleibt in den unbelichteten Bereichen wasserundurchlässig.
Bei einem positiv wirkenden System ist jedoch auch die untere Schicht zunächst wasserlöslich. Bei der bildhaften
Belichtung werden jedoch die belichteten Bereiche stärker wasserlöslich als die unbelichteten Bereiche. Als
Folge davon dringt das Wasser durch die belichteten Bereiche der oberen Schicht und löst die entsprechenden, nunmehr extrem
wasserlöslichen Bereiche der unteren Schicht rasch auf.
Obwohl auch die nicht belichteten Bereiche der unteren Schicht wasserlöslich sind, dringt das Wasser nicht durch
die entsprechenden nicht belichteten Bereiche der oberen Schicht. Infolgedessen werden die nicht belichteten Bereiche
der unteren Schicht nicht in nennenswerter Menge gelöst.
Denn das Wasser kann diese Bereiche durch die obere Schicht
nicht erreichen und die rasche Auflösung der benachbarten belichteten Bereiche verhindert, daß Wasser zur Unterminierung
der nicht belichteten Bereiche anwesend ist.
in der ersten Stufe des Verfahrens zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Offsetdruckplatte wird eine Metallplatte, vorzugsweise aus Aluminium oder dessen Legierungen, die gegebenenfalls
nach bekannten Körnungs- und/oder Ätz- und/oder anodischen Oxidationsverfahren vorbehandelt wurden, und außerdem
gegebenenfalls mit einer als Zwischenschicht für Offsetdruckplatten geeigneten Verbindung behandelt wurden, mit einer
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Schicht aus einer für den Offsetdruck geeigneten, lichtempfindlichen,
wasserlöslichen Verbindung beschichtet. Anschließend wird auf das derart vorbeschichtete Substrat eine
Schicht aus einem Gemisch von einem wasserunlöslichen, für den Offsetdruck geeigneten Photosensibilisator und einem was
serunlöslichen Harz aufgebracht. Dieses für die obere Schicht verwendete Gemisch ist wasserunlöslich, für Tinte
aufnahmefähig und vor der Belichtung mit ultravioletter oder
anderer, chemische Veränderungen hervorrufender Strahlung, entweder wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig. Das für
die obere Schicht verwendete Gemisch bildet vorzugsweise kei ne Folie, die Wasserdurchlässigkeit verhindern würde. Bei ne
gativ wirkenden Druckplatten wird die vorstehend erwähnte oberste Schicht, die ursprünglich wasserdurchlässig ist, bei
der bekannten bildhaften Belichtung durch eine Abdeckung in den belichteten Bereichen wasserundurchlässig, während die
nicht belichteten Bereiche wasserdurchlässig bleiben. Dies gilt nur für negativ wirkende Platten. Bei positiv wirkenden
Platten ist die oberste Beschichtung ursprünglich wasserundurchlässig und bei Belichtung bleiben die unbelichteten Bereiche
wasserundurchlässig, während die belichteten Bereiche wasserdurchlässig werden.
Bei einer negativ wirkenden Beschichtung besteht die obere Schicht aus einem Gemisch aus einem wasserunlöslichen, negativ
wirkenden Offsetphotosensibilisator und einem wasserdurchlässigen,
oleophilen, wasserunlöslichen Harz. Das erhal tene Gemisch ist ebenfalls lichtempfindlich, wasserdurchlässig,
oleophil und wasserunlöslich. Nach der Belichtung mit ultravioletter oder sonstiger, chemische Veränderungen bewir
kender Strahlung, ist der Photosensibilisator enger an das Harz gebunden, und das Gemisch wird infolgedessen wasserundurchlässig.
Eine positiv wirkende Beschichtung besteht aus einem Gemisch aus einem wasserunlöslichen, wasserundurchlässigen, positiv
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wirkenden Offsetphotosensibilisator und einem wasserdurchlässigen,
oleophilen, wasserunlöslichen Harz. Das erhaltene Gemisch isb ebenfalls oleophil und wasserunlöslich. Der Photosensibilisator
ist jedoch eng an das Harz gebunden, und das Gemisch ist infolgedessen wasserundurchlässig. Nach der Belichtung
wird, wie vorstehend, der Photosensibilisator wasserdurchlässig, wodurch das gesamte Gemisch an den belichteten
Bereichen wasserdurchlässig wird.
Die belichtete Platte wird durch Spülen mit Wasser und gegebenenfalls
Reiben entwickelt. Dabei erlauben die wasserdurchlässigen Bereiche den Durchgang des Wassers zu der darunterliegenden
Schicht der Platte und verursachen so die Auflösung der unteren Verbindung und die Unterspülung der wasserdurchlässigen
Bereiche der oberen Schicht, die gelockerb und weggewaschen wird. In den wasserundurchlässigen Bereichen verbleibt
dagegen ein für Tinte aufnahmefähiges Bild, das als Offsetdruckplatte verwendet werden kann.
Bekannte Vorbehandlungen der Metallplatten sind elektrolytisches
anodisches Oxidieren in Schwefel-, Chrom-, Salz und/ oder Phosphorsäure, oder elektrolytisches Ätzen Ln Salz- oder
Phosphorsäure und/oder chemisches oder mechanisches Körnen nach bekannten Verfahren. Als Zwischenschicht; für die erfindungsgemäßen
Offsetdruckplatten eignen sich solche, die als
wäßrige Lösungen aufgebracht werden können, wie wäßrige Lösungen von Alkalimetallsilikaten, wie Natriumsilikat, Kieselsäure,
Polyacrylsäure, Alkalizirkoniumfluoriden, wie Kaliumzirkoniumhexafluorid oder Fluorozirkoniumsäure in
Konzentrationen von 0,5 bis 20 Volumenprozent.
Es wurde festgestellt, daß bei den erfindungsgemäßen Offseb
druckplatten befriedigende Ergebnisse erhalten werden, wenn die lichtempfindliche Verbindung der unteren Schicht einen
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wasserlöslichen, in organischen Lösungsmitteln fast oder gar
nicht löslichen, für den Offsetdruck geeigneten Photosensibilisator darstellt, der gegebenenfalls mit einem wasserlöslichen
Harz vermischt sein kann, das in Wasser oder einem Gemisch von Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen
Lösungsmittel gelöst ist.
Als mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel eignen sich
erfindungsgemäß solche mit einem Siedepunkt von höchstens
1210C, vorzugsweise höchstens 1000C, und besonders bevorzugt
von 10 bis 66°C. Spezielle Beispiele sind Methanol, Ithanol,
Isopropanol, Aceton, Methyläthylketon und Äthylenglykolmonomethylather.
Spezielle Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Photosensibilisatoren
sind :
4~Diazo-diphenylamin-Sulfat
1-Diazo-4—NjN-dimethylaiaino-beiizol-Zinkchlorid
1-Diazo-4-H,N~diäthylamino-benzol-Zinkchlorid
Ί-Diaso—4—N-äthyl-II-hydroxyäth3?laiiiinD-benaol-i/2-Zinkchlorid
1-Diazo—H- N-methyl-N-hydroxyäthylamino-benaol-i^-Zinkchlorid
1-Diazo-2,5-diäthoxy-A—ben3oyla-ino-benaol-1/2-Sinkchlorid
1-Diazo-4-N-benzylamino~benzol"1/2-2i:nl£chlorid
i-Diazo-4—NjEf-dimethylamino-benzol-Borfluorid
1-Diazo-4~morpholino-benzol-1/2-Zinkchlorid
1-Diazo-4—morpholino-benzol-Borfluorid
1-Diazo-2,5-äimethoxy-4~p-tolylmercaptobenzol-1/2-Zinkchlorid
1-Diazo-2-äthoxy-4—E',lT-dimethylaminobenzol-i/2-Zinkchlorid
p-Mazo-dimethyl-anilin-i/^-Zinkchlorid
1-Diazo-4~lT,N-diäthylamino-benzol-1/2-Zinkchlorid
1-Diazo-2,5-dibutoxy-4-T-morpholino-benzol-Sulfat
1-Diazo-2, 5-diäthoxy-;4—morpholino-benzol-i/2-Zinkchlorid
i-Diazo-2, 5~dimethoxy-/^-morpholino-benzol~Zinkchlorid
1-Oiazo-2,5-diäthoxy-4—aorpholino-benzol-i/^-Zinkchlorid
1-Diazo-2,5-diäthoxy—4—morpholino-benzol-Borfluorid
Natriumsalz von 2-Diazo-1-naphthol-5~sulfonsäure
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1-Diazo-4~lf,Ii-diäthylamino-benzol-Borfluorid
1-Diazo-2,5-diätlioxy-4~p-tolylmercapto-benzol-1/2-ZirLk:clilorid
/1-Diazo-3-äthoxy-4-N-methyl-M'-benzylamino-benzol-i/2-Zinkchlorid
i-Diazo-3-chlor—4~ ^,N-diäthylamino-benzol-i^-Ziiikchlorid
1~Diazo-3-iaethyl-4-pyrrolidino-benzol-chlorid-Zinkc]ilorid
1-Diazo-3-methy1-4-pyrrolidino-benzol-Borfluorid
1-Diazo-2~ohlor-zl—N,N-dimethylamino-5-meth.oxy-benzol-Borfluorid
i-Diazo^-methoxy-^-pyrrolidino-benzol-Zinkchlorid
Eondensationsprodukt von 4-Diazo-diphenylamin-Sulfat und
Formaldehyd-Zinkchlorid.
Als wasserlösliche Harze der unteren Schicht eignen sich Polyvinylpyrrolidon,
Polyvinylalkohole, Polyacrylamide und PoIyacrylamid-Copolymerisate,
synthetische Gummi, wie starabische Gummi und Dextrine, sowie natürliche Gummi, wie Gummiarabicum
und Hydroxyäthylcellulosegummi.
Wenn die Verbindung der unteren Schicht ein wasserlösliches Harz enthält, dann kann das Verhältnis von Photosensibilisator
zu Harz 100:1 bis 1:100 Gewichtsteile betragen.
Venn die die untere Beschichtungslösung darstellende Lösung ein mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel enthält,
dann kann dieses bis zu der Menge vorhanden sein, die beim Zusatz zu einer wäßrigen Lösung der für die untere Schicht
verwendeten lichtempfindlichen Verbindung eine Ausfällung verursacht.
Vorzugsweise beträgt das Verhältnis von Wasser zu organischem
Lösungsmittel etwa 1:9 Ms etwa 9:1 Gewichtateile.' Besonders bevorzugt ist ein Verhältnis von 1:1 Gewichtsteilen.
Die Geschwindigkeit der Entwicklung kann durch das Verhältnis der verwendeten Mengen Wasser und organisches Lösungsmit-
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tel gesteuert werden. Wenn ein größerer Anteil Wasser verwendet
wird, dann wird "beim Trocknen ein gleichmäßigerer Auftrag der unteren Schicht erhalten. Dadurch wird eine stärkere
Haftung am Substrat erreicht. Die auf diese Weise herge-
stellte Platte benötigt jedoch eine längere Entwicklungsdauer. Wird dagegen ein größerer Anteil an organischem Lösungsmittel
verwendet, dann wird beim Trocknen ein ungleichmäßigerer Auftrag der unteren Schicht erhalten, der nicht so
stark an das Substrat gebunden ist, aber eine raschere Ent-
stark an das Substrat gebunden ist, aber eine raschere Ent-
wicklung ermöglicht.
Das Gleichgewicht dieser Faktoren muß in Abhängigkeit zu den im Einzelfall gewünschten Eigenschaften gesucht werden.
wird
Die Verbindung der unteren Schicht/auf das Substrat in einem Beschichtungsgewicht von etwa 0,5 bis 20 mg/qm, vorzugsweise von etwa 1 bis 10 mg/qm und besonders bevorzugt von etwa 2,5 bis 6 mg/qm, aufgebracht.
Die Verbindung der unteren Schicht/auf das Substrat in einem Beschichtungsgewicht von etwa 0,5 bis 20 mg/qm, vorzugsweise von etwa 1 bis 10 mg/qm und besonders bevorzugt von etwa 2,5 bis 6 mg/qm, aufgebracht.
In der oberen Schicht der erfindungsgemäßen Offsetdruckplatten
verwendbare wasserdurchlässige oleophile Harze sind
Epoxidharze, PoIyicarethane, Polyester, Polyvinylformaldehydharze, Urethane mit niederem Molekulargewicht, Polyvinylacetale, Polyäthylenoxide und Polyvinylhydrogenphthalate.
Epoxidharze, PoIyicarethane, Polyester, Polyvinylformaldehydharze, Urethane mit niederem Molekulargewicht, Polyvinylacetale, Polyäthylenoxide und Polyvinylhydrogenphthalate.
Als wasserunlösliche, lichtempfindliche Verbindungen für die obere Schicht werden erfindungsgemäß solche Verbindungen verwendet,
die sich für den Offsetdruck eignen und gegen chemische Veränderungen hervorrufende und/oder ultraviolette Strahlung
empfindlich sind. Es können sowohl negativ als auch positiv wirkende lichtempfindliche Verbindungen verwendet werden.
Spezielle Beispiele für verwendbare negativ wirkende
lichtempfindliche Verbindungen sind aromatische Diazoverbindungen, wie das Umsetzungsprodukt von Paradiazodiphenylamin-Paraformaldehyd-Kondensat und 2-Hydroxy-4~methoxy-benzophenonsulfonsäure, und die Azidopyrene, wie 1-Azidopyren, 6-Nitro-
lichtempfindliche Verbindungen sind aromatische Diazoverbindungen, wie das Umsetzungsprodukt von Paradiazodiphenylamin-Paraformaldehyd-Kondensat und 2-Hydroxy-4~methoxy-benzophenonsulfonsäure, und die Azidopyrene, wie 1-Azidopyren, 6-Nitro-
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1-aziaopyren, 1,6-Diazidopyren, 1,8-Diazidopyren, 1-Propionyl
6-azidopyren, 1-Acetyl-S-azidopyren, 1-n-Butyryl-6-azidopyren,
i-n-Propionyl-e-brom-G-azidopyren und 8-n-Propionyl-1,6-diazidopyren.
Spezielle Beispiele für verwendbare positiv wirkende lichtempfindliche Verbindungen sind aromatische Diazooxidverbindungen,
wie Benzochinondiazide und Faphthochinondiazide,
und Polyacetale, die bei Bestrahlung mit ultraviolettem Licht depolymerisieren, Polymonochloracetaldehyd, PoIy
propionaldehyd, Poly-n-butyraldehyd, Polycyanacetaldehyd,
Pcly-ß-cyanpropionaldehyd, Polycyanpentaldehyd, Polycyanvaler
aldehyd, Polyisobutyraldehyd, Polyvaleraldehyd und Polyheptaldehyd.
Die am besten geeignete lichtempfindliche Verbindung kann vom Fachmann je nach dem angestrebten Ergebnis ausgewählt
werden.
Das geeignetste Mengenverhältnis der Komponenten und die Auswahl der einzelnen Verbindungen hängt natürlich von den besonderen
Eigenschaften ab, die bei der Offsetdruckplafcte gewünscht
werden. Obwohl das Mengenverhältnis von Photosensibilisator zu Harz in der oberen Schicht nicht kritisch isb,
beträgt es aus praktischen Gründen etwa 1 bis 10 Gewichtsteile Sensibilisator zu etwa 50 bis 1 Gewichtsteil Harz. Ein
bevorzugtes Verhältnis liegt bei etwa 1 bis 5 Gewichtsteilen Sensibilisator zu etwa 10 bis 1 Gewichtsteil Harz. Besonders
bevorzugt ist ein Verhältnis von etwa 1 bis 3 Gewichbsteilen
Sensibilisator zu etwa 4- bis 1 Gewichtsteil Harz.
Das Beschichtungsgewicht des Gemisches von Phobo3ensibilisator
und Harz der oberen Schicht auf der Offseüdruckplatte beträgt etwa 0,5 bis 30 mg/qm, vorzugsweise ebwa 3?5 bis 20 mg/
qm und besonders bevorzugt etwa 5 bis 10 mg/qm.
Die nach vorstehendem Verfahren hergestellte erfindungsgemäße Offsetdruckplatte kann nach der bekannten bildhaften
Belichtung durch Verwendung von fließendem Wasser mit oder ohne Reiben entwickelt werden. Die Entwicklungsdauer beträgt
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mindestens 5 Sekunden und hängt von der Zusammensetzung der
Schichten und der Größe der Platte ab.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
Zwei Platten A und B aus einer mit Bimsstein gekörnten Aluminiumlegierung
werden mit einem wasserlöslichen, negativ wirkenden Diazoniumsalz-Harz, nämlich mit Paradiazodiphenyl- ·
amin-Z inkehl or id kondensiert mit Paraformaldehyd, "beschichtet.
Die Platte A wird dann mit einer 2prozentigen Lösung des vorstehend genannten Kondensationsproduktes in Wasser
"bis zu einem trockenen Beschichtungsgewicht von 4- mg/qm tauchbeschichtet. Die Platte B wird mit einer 2prozentigen
Lösung des vorstehend genannten Kondensationsproduktes in einem Gemisch von 50% Wasser und 50% Methanol ebenfalls bis
zu einem trockenen Beschichtungsgewicht von 4- mg/qm tauchbeschichtet
.
Beide Platten werden hierauf mit einem Gemisch aus 1 Gewichtsteil wasserunlöslichem Diazoharz, 2 Gewichtsteilen
Epoxidharz und 0,1 Gewichtsteil Farbstoff basic blue in Ithylenglykolmonomethyläther bis ^x einem trockenen Beschichtungsgewicht
von 7 mg/qm beschichtet.
· Sodann werden die erhaltenen Platten 2 Minuten in einem Vakuumgehäuse unter einem photographischen Negativ mit
UV-Strahlung belichtet. Dann werden beide Platten mit gewöhnlichem Leitungswasser entwickelt.
Die Platte A muß 30 Sekunden benetzt und mit einem Baumwolllappen
heftig gerieben werden, bevor sich die nicht belichteten Bereiche abzuheben beginnen. Die Platte B wird mit Leitungswasser
5 Sekunden benetzt. Es ist nur sehr geringes Reiben mit einem Baumwollappen erforderlich, um die Nichtbildbereiche
vollständig und leicht zu entfernen. Es wird eine
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vollständig entwickelte Druckplatte erhalten.
I)a.s Beispiel zeigt die Unterschiede in den Entwicklungszeiten,
die innerhalb der vorliegenden Erfindung erreicht werrlt;n
können.
Gemäß Beispiel 1, Platte B, wird eine Offumdruckplatte hergestellt,
vn/bei das Methanol durch Methyläthy!keton ersetzt
wird. }Jg v/erden ähnliche Ergebnisse erhalten.
Beispiel 3
Gemäß Beispiel 1, Platte B, wird eine Offsetdruckplatte hergest;33t,
wobei der Beschichtung der unteren Schicht 2%
1i) Polyvinylalkohol zur Steigerung der Entwicklungsfähigkeit
in5t Wasser zugefügt v/erden. Es werden ähnliche Ergebnisse
erhalten.
1i) Polyvinylalkohol zur Steigerung der Entwicklungsfähigkeit
in5t Wasser zugefügt v/erden. Es werden ähnliche Ergebnisse
erhalten.
Gemäß Beispiel 1, Platte B, wird eine Offsetdruckplatte hergestellt,
wobei als wasserlösliche, lichtempfindliche Komponente i-Diazo-^-N-äthyl-N-benzylaminobenzol-i/^ Zinkchlorid
verwendet wird. Es werden ähnliche Ergebnisse erhalten.
Eine Aluminiuuplatte wird in einer lOprozentigen Lösung von
Trinatriumphosphat 1 Minute bei 82°C chemisch geätzt. Anschließend
wird eine hydrophile Schicht aus Natriumsilikat
aufgebracht. Hierauf wird eine wasserlösliche Beschichtung
aufgebracht. Hierauf wird eine wasserlösliche Beschichtung
aus 1,2% p-Diazodimethylanilin-1/2 Zinkchlorid und 1% Phosphorsäure
in einem Lösungsmittelgemisch aus 40% Wasser,
'\Qf/o Isopropanol und 20% Ä.thylenglykolmonomethyläther mit
einem-Wirbelbeschichter bis zu einem trockenen Beschichtungsgewicht von 6 mg/qm aufgebracht. Die getrocknete Beschich-
'\Qf/o Isopropanol und 20% Ä.thylenglykolmonomethyläther mit
einem-Wirbelbeschichter bis zu einem trockenen Beschichtungsgewicht von 6 mg/qm aufgebracht. Die getrocknete Beschich-
tung hat ein glanzloses Aussehen, das auf den Zusatz von
Isopropanol und Äthylenglykolmonomethyläther zu dem Beschlch-
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tungsgemisch zur Erzielung der erwünschten ungleichmäßigen
Beschichtungseigenschaften zurückzuführen ist.
Anschließend wird auf das Substrat eine weitere Schicht aus
1 Gewichtsteil eines wasserunlöslichen Diazoharzoj, Ί Gewichtsteil
eines Polyesterharzes und 1 Gewicht stell eines
Epoxidharzes in einem Lösung smittelgemisch aus 50% Ä'bhyLenglykolmonoiaethyläther
und 50% Ithylenglykolmonomethylätheracebat
bis zu einsm trockenen Beschichbungsgewicht von 8 mg/qm aufgebracht.
Die erhaltene Platte wird 2 Minuten durch ein photographisches Negativ mit
einer gewöhnlichen Lichtquelle belichtet. Die nicht beL Lohtet
en Bereiche werden beim Entwickeln nach 10 Sekunden Benetzen mit Leitungswasser leicht entfernt. Es wird eine technisch
brauchbare Offsetdruckplatte erhalten.
Beispiel 6
Beispiel 5 wird mit der Änderung wiederholt, daß als wastierlösliches
Diazoharz i-Diazo-3-methyl—^t--pyrrolLdin-benzolchlorid-Zinkehlοrid
mit einem Molekulargewicht von 360 vejrwendet wird. Es v/erden ähnliche Ergebnisse erhalten.
Das Verfahren zur Herstellung der Platte B von Beispiel 1
wird mit der Änderung wiederholt, daß als wasserlöslicher Pliotosensibilisator ein positiv wirkendes wasserlösliches
Diazoharz, nämlich das Natriumsalz von 2-Diazo-1-naph.th.alin-5-sulfonsäure;
verwendet wird und daß die obere Beschichtung 1 Gewichtsteil eines positiv wirkenden wasserunlöslichen
Diazoharzes zusammen mit 2 Gewichtsteilen eines Phenolformaldehydharzes
enthält. Das trockene Beschichtungsgewicht beträgt 8,5 mg/qm. Each dem Belichten durch ein Positiv lösen
sich beim Entwickeln mit gewöhnlichem Leitungswasser elLo
belichteten Bereiche der erhaltenen Platte leLcht ab.
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Claims (14)
- vossius ■ vossius · hiltl · tauchner · heunemannPatentanwälte. 28717 77SIEBERTSTRASSE Λ ■ 8ΟΟΟ MÖNCHEN 86 . PHONE: (Ο89) 4-74Ο75 CABLE: BEN ZOLPATENT MÖNCHEN -TELEX 5-29 453 VOPAT D18. Mai 1978U.S.: M 469 (Vo/Ra/H)
Case: "DB-52POLYCHROME CORPORATIONOn the Hu el son, Yonkers, New York, V. St. A."Wasserentwickelbare Offsetdruckplatte"Priorität: 19. Mai 1977, V.St.A., Nr. 798 531Patentansprüche. Ajasserentwickelbare Offsetdruckplatte, bestehend aus einer mit einer wasserlöslichen, für den Offsetdruck geeigneben, lichtempfindlichen Verbindung beschichteten Metallplatte, auf der eine Schicht a\is einem wasserunlöslichen, für Tinte aufnahmefähigen, lichtempfindlichen Gemisch von einem wasserdurchlässigen, wasserunlöslichen, oleophilen Harz und einem für den Offsebdruck geeigneten, positiv oder negativ wirkenden Photoaensibilisator aufgebracht ist, wobei die wasserlösliche, für den Offsebdruck geeignete, lichtempindliche Verbindung und das wasserunlösliche, für Tinbe aufnahmefähige, lichtempfindliche Gemisch entweder beide positiv oder beide negativ wirken. - 2. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte aus Aluminium besteht.
- 3· Offsetdruckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumplatte anodisch oxidiert ist.ORIGINAL INSPECTED809848/0882
- 4-. Offsetdruckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumplatte gekörnt ist.
- 5. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen der Metalloberfläche und der wasserlöslichen, für den Offsetdruck geeigneten, lichtempfindlichen Verbindung eine Zwischenschicht aus einem AlkalimetalleLlL-kat, Kieselsäure,/Polyacrylsäure, einem Alkalimetallzir-koniumfluorid oder Fluorozirkoniumsäure aufweist. 10
- 6» Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet;, daß der als Teil dos wasserunlöslichen, für Tinte aufnahmefähigen, lichtempfindlichen Gemisches verwendete positiv wirkende), für den Offsetdruck geeignete Phofcosenaibiiiaator als photosensibilisierenden Stoff eine aromatische Diazooxidverbindung, ein Polyacetal, das bei ultravioletter Bestrahlung depolymerisiert, Polymonochloracetaldeh.yd, Polyprcpionaldehyd, Pcly-n-butyraldshyd, PolycyanpenbaLdohyd, Polycyanvaleraldehyd , Poly isobutyraldehycl, PolyvaLoraldehyd oder Polyheptaldehyd enthält, V7obei das lichtempfindliche Gemisch vor der Bestrahlung mit ultravio Lebt'jr oder anderer, chemische Veränderungen bewirkender SbrahLun^, wasserundurchlässig und nach einer solchen Bestrahlung was-serdürchlaasig ist.
- 7- Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekermzeichnot, daß der als Teil des wasserunlöslichen, für Tinte aufnahmefähigen, lichtempfindlichen GemLsches verwendete negativ wirkende, für den Offsetdruck geeLgnete PhotosensLbiL Lijabor als photosensibilisieranden Stoff eine aro.nat isclie DLa:ic>verbindung oder ein Azidopyren enthält, wobei dar· Lichtempfindliche Gemisch vor der Bestrahlung mit uLtravioLebter oder anderer, chemische Veränderungen bewirkend or iibra809848/0882wasserdurchlässig und nach, einer derarten Bestrahlung wasserundurchlässig ist.
- 8. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oleophile Harz ein Epoxidharz, Polyurethan, Polyester, Polyvinylformaldehydharz, Polyvinylacetäl, Polyäthylenoxid oder Polyvinylhydrogenphthalat ist.
- 9. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsgewicht der wasserlöslichen, lichtempfindlichen Verbindung etwa 0,5 bis 20 mg/qm und das BeschichtuEgsgewicht des Gemisches von für den Offsetdruck geeignetem Photosensibilisator und oleophilem Harz etwa 0,5 "bis 30 sig/^m "beträgt.
- 10. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von für den Offsetdruck geeignetem Photo sensibilisator zu oleophilem Harz etwa 1 bis 10 Gewichtsteile Photosensibilisator zu etwa 50 bis 1 Gewichtsteil oleophiles Harz beträgt.
- 11. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlösliche, für den Offsetdruck geeignete, lichtempfindliche Verbindung nie einem nicht lichtempfindliehen Harz aus Polyvinylpyrrolidon, einem Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, einem Polyacrylamid-Copolymerisat oder einem synthetischen oder natürlichen Gummi vermischt ist.
- 12. Offsetdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlösliche, für den Offsetdruck geeignete, lichtempfindliche Verbindung in Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel mit einem Siedepunkt von höchstens 121°C alsLösungsmittel gelöst ist.
35L _J809848/0882 - 13· Offsetdruckplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man als mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel Methanol, Ithanol, Isopropanol, Iceton, Methyläthylketon oder Ithylenglykolmonomethylather verwendet.
- 14. Verfahren zur Herstellung einer Offsetdruckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß man auf mindestens eine Oberfläche einer Metallplatte zunächst eine wasserlösliche, für den Offsetdruck geeignete, lichtempfindliche "Verbindung auf- · bringt und anschließend das derart vorbehandelte Substrat mit einem wasserunlöslichen, für Tinte aufnahmefähigen, lichtempfindlichen Gemisch aus einem wasserdurchlässigen, wasserunlöslichen, oleophilen Harz und einem für den Offsetdruck geeigneten, posiciv oder negativ wirkenden Photosensibilisator beschichtet, wobei die wasserlösliche, für den Offsetdruck geeignete, lichtempfindliche Verbindung und das wasserunlösliche, für Tinte aufnahmefähige, lichtempfindliche Gemisch entweder beide positiv oder beide negativ wirken.15· Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wasserlösliche, für den Offsetdruck geeignete, lichtempfindliche Verbindung verwendet, die einen für den Offsetdruck geeigneten Photosensibilisator darstellt, der gegebenenfalls mit einem wasserlöslichen, nicht lichtempfindlichen Harz vermischt und in Wasser oder einem Gemisch von Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel mit einem Siedepunkt von höchstens 121°0 als Lösungsmittel gelöst ist.L 809848/0882
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