DE2821740A1 - Verfahren und vorrichtung zur fertigstellung der zylindrischen laeuferwicklung einer kernlosen elektrischen maschine - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur fertigstellung der zylindrischen laeuferwicklung einer kernlosen elektrischen maschineInfo
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Description
MATSUSHITA ELECTRIC WORKS, LTD., OSAKA (JAPAN)
Verfahren und Vorrichtung zur Fertigstellung der zylindrischen Läuferwicklung einer kernlosen elektrischen Maschine
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Fertigstellung der zylindrischen Läuferwicklung einer kernlosen elektrischen
Maschine aus einem mit einer Isolierbeschichtung versehenen Leiterdraht sowie auf eine Vorrichtung zur Ausübung
dieses Verfahrens.
Für die Verhältnisse einer kernlosen elektrischen Maschine kann vorliegend als bekannt vorausgesetzt werden, daß es zur
Erzielung von deren maßgeblichen Kennlinien sehr wichtig ist, den Ringspalt möglichst klein zu halten, der zwischen dem in
der Achse angeordneten Magnetteil und dem konzentrisch dazu angeordneten Joch zur Aufnahme der Läuferwicklung ausgebildet
ist. Nur damit ist es möglich, die für die elektromotorische Kraft bestimmende magnetische Flußdichte so hoch als
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überhaupt möglich zu halten. Was nun die Ausbildung der Läuferwicklung
anbetrifft, so wird dafür in aller Regel ein mit einer Isolierbeschichtung versehener Kupferdraht verwendet,
der mittels eines Spulenwicklers in einer diagonalen Richtung zur Achse der Läuferwicklung zu den eine innere Lage und eine
äußere Lage bildenden Windungen der Läuferwicklung gewickelt wird, wobei sich die Windungen dieser beiden Lagen unter einem
rechten Winkel schneiden. Bei den so mittels eines Spulenwicklers gewickelten Läuferwicklungen wird mithin deren zylindrische
Form ausschließlich durch den Wicklungsvorgang erhalten,
bei dem der Leiterdraht in den einzelnen aufeinander folgenden Windungen der beiden Lagen auf Grund des kreisförmigen Querschnittes
praktisch nur eine wechselseitige Linienberührung aufweist und im übrigen zwischen den Windungen Lufträume vorhanden
sind, über welche hinweg keine gegenseitige Berührung der Leiterdrähte der einzelnen Windungen besteht, so daß die
gesamte Läuferwicklung entsprechend voluminös wirkt. Die Läuferwicklung hat wegen dieser Lufträume jedenfalls eine bestimmte,
durch den Wickelvorgang erhaltene radiale Dicke, die eine entsprechende Überdimensionierung des Ringspaltes zwischen dem
zentralen Ankerteil und dem koaxialen Joch erfordert, zumal unter den Verhältnissen einer Massenfertigung nicht erwartet
werden kann, daß diese bestimmte radiale Dicke der Läuferwicklungen unveränderlich ist. Um mithin die zur Erzielung einer
bestimmten elektromotorischen Kraft benötigte magnetische Flußdichte mit einer entsprechenden Sicherheit zu erhalten,
entspricht es daher der bisherigen Übung, die Läuferwicklung mit mehr als nur zwei Lagen der Windungen des Leiterdrahtes
zu versehen, womit selbstverständlich deren Herstellungskosten entsprechend höher werden, ohne daß damit die vorerwähnten
Schwankungen völlig zu beseitigen sind und mithin nur die Sicherheitsreserve für die Erzielung einer bestimmten magnetischen
Flußdichte eine entsprechende Vergrößerung erfährt. Oder es wird andererseits ein von vornherein eine größere magnetische
Flußdichte erzeugendes Magnetteil verwendet, womit aber ebenfalls die Herstellungskosten entsprechend höher ausfallen
und abgesehen davon noch hingenommen werden muß, daß die Baugröße einer solchen kernlosen elektrischen Maschine
entsprechend voluminöser wird.
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Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zu Grunde, unter Berücksichtigung
einer zur Erzielung einer bestimmten elektromotorischen Kraft benötigten magnetischen Flußdichte eine zylindrische
Läuferwicklung bereitzustellen, die mit geringeren Kosten gefertigt werden kann und es außerdem erlaubt, die Baugröße der kernlosen
elektrischen Maschine, die mit einer solchen Läuferwickversehen ist, zu verkleinern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Verfahren
zur Fertigstellung der zylindirschen Läuferwicklung einer kernlosen elektrischen Maschine, so wie sie von einem üblichen
Spulenwickler unter Verwendung eines aus einem mit einer Isolierbeschichtung versehenen Leiterdraht erhalten wird, vorgeschlagen
wird, bei dem auf die Läuferwicklung an der Innen- und/oder an der Außenfläche eine in radialer Richtung wirkende Druckkraft
zur Einwirkung gebracht wird, die ausreicht, zur Verringerung der radialen Dicke der Läuferwicklung deren einzelne Windungen
näher aneinander zu pressen. Die Druckeinwirkung sollte dabei bevorzugt mehrfach wiederholt werden bei einer Änderung der Relativlage
der Läuferwicklung zum Angriffsort der Druckkraft, um somit dieses Aneinanderpressen der einzelnen Windungen entsprechend
zu vergleichmäßigen.
Mit der Erfindung ist mithin erreichbar, daß bei den von einem üblichen Spulenwickler kommenden Läuferwicklungen die dort noch
vorhandenen Lufträume zwischen den einzelnen Windungen auf Grund der Druckeinwirkung zumindest weitgehend beseitigt werden, indem
der ursprünglich kreisförmige Querschnitt des Leiterdrahtes elliptisch verformt wird. Damit wird die radiale Dicke der Läuferwicklung
um ein entsprechendes Maß kleiner, so daß es jetzt möglich ist, das in der Regel topfförmige Joch einer solchen elektrischen
Maschine mit seiner Innenfläche näher an die Außenfläche der Läuferwicklung heranzubringen und folglich den Luftspalt zwischen
dem Joch und dem inneren Magnetteil entsprechend zu verringern. Es ist folglich unter sonst gleichen magnetischen Verhältnissen
möglich, eine höhere magnetische Flußdichte zu erreichen sowie gleichzeitig eine kleinere Baugröße für eine solche kernlose
elektrische Maschine zu erhalten, deren elektromotorische Kraft
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damit entsprechend höher ist. Sofern für diesen Vergleich die Bereitstellung einer gleichen elektromotorischen Kraft ausgewählt
wird, liegen diese Verhältnisse gegenüber den herkömmlichen Maschinen noch wesentlich günstiger, wobei selbst die Kosten
für einen solchen für die Fertigstellung einer solchen Läuferwicklung zusätzlich benötigten Verfahrensschritt noch erheblich
unter den Kosten liegen, die für einen sonst benötigten stärkeren Magnetteil bzw. eine entsprechend größere Mehrfachwicklung
entstehen. Mithin wird außer einer Verbesserung der Kennlinien einer solchen kernlosen elektrischen Maschine auch
eine Verbilligung der Herstellungskosten erhalten.
Eine zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung ist in Übereinstimmung mit einem entsprechenden
Teilmerkmal der Erfindung gekennzeichnet durch einen zylindrischen Dorn und eine konzentrisch angeordnete, geteilte Matrize,
bei welcher die Matrizenteile konvergierend ausgebildet sind und eine teilzylindrische Auswölbung aufweisen, die sich beim
Schließen der Matrize an die zylindrische Außenfläche einer auf den Dorn aufgesetzten Läuferwicklung anlegt. Der Dorn hat
dabei zweckmäßig einen gegenüber dem Innendurchmesser einer auf einem Spulenwickler fertig gewickelten Läuferwicklung etwas
kleineren Durchmesser, während andererseits der von den teilzylindrischen Auswölbungen der noch nicht geschlossenen
Matrize umfaßte zylindrische Hohlraum einen gegenüber dem Außendurchmesser der betreffenden Läuferwicklung etwas größeren
Durchmesser aufweisen sollte. Eine solche Vorrichtung ist damit erkennbar sehr einfach konstruiert und läßt sich in eine
Massenfertigung solcher kernloser elektrischer Maschinen ohne weiteres integrieren.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen erfaßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigt
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Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine kernlose elektrische Maschine bekannter Ausführungsform, bei der
eine gemäß der Erfindung fertiggestellte Läuferwicklung eingebaut ist,
Fig. 2 eine Perspektivansicht des bei der Maschine gemäß Fig. 1 verwendeten Läufers,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Perspektivansicht der Läuferwicklung,
Fig. 4 einen Teilquerschnitt einer Vorrichtung gemäß
Erfindung, mit der die Läuferwicklung gemäß Fig. 3 fertiggestellt werden kann,
Fig. 5 in verkleinertem Maßstab eine der Fig. 3 entsprechende Perspektivansicht einer mit der
Vorrichtung gemäß Fig. A fertiggestellten Lauferwi cklung,
Fig. 6 einen Querschnitt der Läuferwicklung gemäß Fig.5
mit gleichzeitiger Darstellung in einem vergrößertem Maßstab einer Einzelheit dieses Querschnitts,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur
Fertigstellung einer solchen zylindrischen Läuferwicklung gemäß einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung und
Fig. 8 einen der Fig. 7 entsprechenden Längsschnitt einer weiteren alternativen Ausführungsform
einer solchen Vorrichtung.
Die vorliegend interessierenden kernlosen elektrischen Maschinen umfassen ein äußeres topfförmiges Joch 1, welches das Maschinengehäuse
darstellt und im Inneren ein Magnetteil 2 aufnimmt, das durch einen zylndrischen Dauermagneten gebildet ist. Dieser
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Dauermagnet ist am Boden des Jochs 1 durch ein angeklemmtes Isolierstück 3 gehalten, das zwei Lager 4 für eine Läuferwelle
5 aufnimmt, an welcher mittels eines weiteren Isolierstückes 7 eine Läuferwicklung 6 gehalten ist. Die Läuferwicklung
6 ist in dem zwischen dem Dauermagneten 2 und dem Joch 1 gebildeten Luftspalt angeordnet. An dem Isolierstück 7 sind
mehrere Kollektorsegmente 8 befestigt, die durch radial ausgerichtete Zwischenräume voneinander getrennt sind und über
radiale Stege mit dem oberen Rand der Läuferwicklung 6 in Berührung stehen, die aus einem mit einer Isolierbeschichtung
versehenen Leiterdraht mittels eines Spulenwicklers zu einer zylindrischen Form gewickelt ist, wobei die einzelnen Windungen
zu einer inneren und einer äußeren Lage in einer diagonalen bzw. schrägen Ausrichtung zur Achse des Läufers verlegt
sind und sich bei den beiden Lagen etwa unter einem rechten Winkel kreuzen. Wenigstens an den Berührungsstellen dieser
radialen Stege der einzelnen Kollektorsegmente 8 mit dem oberen Rand der Läuferwicklung 6 ist die Isolierbeschichtung des
Leiterdrahtes beseitigt, um für diese Berührung eine elektrische Leitverbindung zu erhalten, die durch ein Auflöten der
Kollektorsegmente resp. deren radialer Stege auf diesen oberen Rand der Läuferwicklung 6 gefestigt wird. Die kernlose elektrische
Maschine umfaßt schließlich noch zwei Kontaktbürsten
9, die mit den Kollektorsegmenten 8 in schleifender Berührung
stehen und für den Stromanschluß nach außen über ein Deckelteil 1o vorstehen, das in das Joch 1 eingesetzt ist.
Die Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Perspektivansicht der Läuferwicklung 11 in dem Zustand, wie er in einer
entsprechenden Zylinderform von einem üblichen Spulenwickler erhalten wird. An dem oberen Rand dieser Läuferwicklung 11
wird dann noch wenigstens an den Windungen die Isolierbeschichtung von dem Leiterdraht entfernt, an welchen die radialen
Stege der einzelnen Kollektorsegmente 8 angelötet werden, wobei es jedoch aus fertigungstechnischen Gründen zweckmäßig
ist, den gesamten oberen Rand dieser Läuferwicklung 11 von der Isolierbeschichtung zu befreien. Diese entsprechende
Freilegung des in aller Regel aus Kupfer bestehenden Leiter-
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λλ
drahtes am oberen Rand der Läuferwicklung 11 kann im übrigen schon während des eigentlichen Wicklungsvorganges erfolgen,
so daß dann also die gemäß Fig. 3 auf einem Spulenwickler hergestellte Läuferwicklung dann keine solche weitere Behandlung
bedarf. Für die Verhältnisse einer so gewickelten Läuferspule ist nun davon auszugehen, daß dabei die einzelnen Windungen
des Leiterdrahtes ziemlich lose aneinander liegen, wobei wegen des kreisförmigen Querschnittes des Leiterdrahtes
praktisch nur eine Linienberührung zwischen den benachbarten Windungen vorliegt und im übrigen Lufträume vorhanden sind,
die einer solchen Läuferwicklung eine entsprechend voluminöse Form mit einer größeren radialen Dicke geben, was in dem Querschnitt
gemäß Fig. 4 schematisch gezeigt ist. Zur Beseitigung dieser Lufträume und damit zur Verringerung dieser radialen
Dicke einer solchen Läuferwicklung 11 wird diese auf einen zylindrischen Dorn 12 aufgesetzt, dessen Durchmesser etwas
kleiner ist als der Innendurchmesser der Läuferwicklung. Der Dorn 12 ist außen von einer wenigstens zweiteiligen Matrize
13 umgeben, bei der die beiden Matrizenteile etwa halbzylindrische Auswölbungen 13a aufweisen, die sich zu einem gegenüber
dem Außendurchmesser der Läuferwicklung 11 etwas größeren Durchmesser ergänzen, wenn die bezüglich der Achse des Domes
12 konvergierenden Matrizenteile noch nicht geschlossen sind. Wenn folglich diese beiden Matrizenteile bezüglich der Achse
des Domes 12 geschlossen werden, dann legen sich die halbzylindrischen Auswölbungen 13a an die Außenfläche der Läuferwicklung
11 an und üben dabei radial ausgerichtete Druckkräfte aus, durch welche die Läuferwicklung 11 resp. deren Innenfläche
gegen die Außenfläche des Domes 12 angepreßt wird. Durch dieses Anpressen erfahren die einzelnen Windungen der
Läuferwicklung 11 eine Verformung zu einem elliptischen bzw. polygonalen Querschnitt, so daß die zuvor bestandenen Lufträume
beseitigt und also von den einzelnen so verformten Windungen des Leiterdrahtes ausgefüllt werden. Die radiale Dicke
der Läuferspule 11 resp. deren Durchmesser ist damit entsprechend kleiner, was aus dem in Fig.6 gezeigten Querschnitt einer
mithin durch eine solche Druckeinwirkung fertiggestellten Läuferwicklung ohne weiteres ableitbar ist. Die in vergrößertem
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Maßstab gezeigte Einzelheit dieses Querschnitts läßt dabei gleichzeitig erkennen, wie die einzelnen Windungen der Läuferwicklung
am Ende einer solchen Druckeinwirkung äußerst eng aneinander liegen, wobei praktisch überhaupt keine Lufträume
mehr vorhanden sind, so daß das gesamte Volumen der Läuferwicklung damit nur wenig voluminös ist.
Hinsichtlich der Druckeinwirkung, die für diese Verdichtung der einzelnen Windungen der Läuferwicklung ausgeübt wird, wird es
als zweckmäßig angesehen, die Druckeinwirkung mehrfach zu wiederholen bei einer ständigen Änderung der Relativlage der Läuferwicklung
zum Angriffsort der Druckkräfte. Für diese Änderung der Relativlage kann vorgesehen sein, daß der Dorn 12 vor Jedem
erneuten Schließen der Matrize 13 gedreht wird, wobei die Weiterdrehung des Dornes entweder progressiv in einer Drehrichtung
oder abwechselnd in zwei zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen erfolgen kann. Um diese Verdichtung der einzelnen Windungen
der Läuferwicklung noch effektiver zu gestalten, kann für diese Druckeinwirkung auch noch eine Ausübung auf die axialen
Enden der Läuferwicklung 11 vorgesehen sein, wobei besonders für die Verhältnisse einer solchen kombinierten Druckeinwirkung
es dann zweckmäßig ist, die Matrize 13 mehr als nur zweifach zu unterteilen, damit für die Erzielbarkeit der Zylinderform der
Läuferwicklung eine entsprechend hohe Präzision eingehalten werden kann. Anstelle einer konvergierenden Ausbildung der einzelnen
Matrizenteile, die dabei gegen den zentral angeordneten Dorn geschlossen wird, kann auch eine geteilte Matrize eingesetzt werden,
die sich spreizen läßt, so daß damit dann die Druckkräfte radial auswärts gegen eine äußere Umfassung gerichtet sind, die
mithin in diesem Fall die Aufgabe des zentral angeordneten Dornes übernimmt und als ein entsprechendes Widerlager wirkt. Die
äußere Umfassung kann dabei entweder mit einer geschlossenen Anlagefläche für die Außenfläche der Läuferwicklung versehen sein
oder es ist zweckmäßiger vorgesehen,auch diese äußere Umfassung aus mehreren leicht konvergierenden Teilen zu bilden, damit wie
im Falle der außen angeordneten geteilten Matrize ein gleichartiger Atmungseffekt erzielt wird.
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Bei der Vorrichtung gemäß Fig.7 ist ebenfalls ein zentral angeordneter
Dorn 14 verwirklicht, der von einer Matrize 17 umgeben ist und einen etwas kleineren Durchmesser aufweist als der Innendurchmesser
der Läuferwicklung 11. Der Dorn 14 steht in einen zylindrischen Hohlraum 15 der Matrize 17 vor, dessen Durchmesser
wesentlich größer ist als der Außendurchmesser der Läuferwicklung 11, so daß in dem damit gebildeten Zwischenraum ein aus einem elastischen
Material, wie Urethan-Gummi, bestehendes Druckkissen 16
aufgenommen werden kann, das eine gegenüber der Höhe der Läuferwicklung 11 größere Höhe aufweist. Mit diesem Druckkissen 16 ist
ein im Durchmesser größerer Kopfteil 18 des Dornes 14 in Berührung
gebracht sowie stirnseitig ein diesen Kopfteil 18 des Dornes 14 umfassender Stempel 19, der über eine Rückstellfeder an
dem Kopfteil 18 abgestützt sein kann. Wird mithin bei dieser Vorrichtung der Stempel 19 in axialer Richtung gegen den Dorn
14 vorgeschoben, dann erfährt dabei das Druckkissen 16 eine Verformung in radialer Richtung gegen die Läuferwicklung 11,
so daß auch hierbei auf die Außenfläche der Läuferwicklung radial ausgerichtete Druckkräfte zur Einwirkung kommen, welche die
Läuferwicklung gegen den Dorn 14 anpressen und damit denselben Verdichtungseffekt hinsichtlich der einzelnen Windungen der
Läuferwicklung wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform einer solchen Vorrichtung erzielen. Der Verdichtungseffekt ist
dabei noch größer, weil hier auch auf die axialen Enden der Läuferwicklung 11 Druckkräfte zur Einwirkung kommen, sobald der
Dorn 14 ebenfalls in axialer Richtung relativ zu der Matrize 17 verschoben wird, wobei das Vorhandensein des Druckkissens 16
sicherstellt, daß dabei nicht der gegenteilige Effekt einer Aufweitung der Läuferwicklung in radialer Richtung erhalten
wird. Sofern der Kopfteil 18 nicht einstückig mit dem Dorn 14 ausgebildet ist, kann für diese axiale Druckeinwirkung auf
die Läuferwicklung 11 auch auf eine solche zu der Matrize 17 relative Axialverschiebung des Dornes 14 verzichtet werden und
stattdessen nur eine relative Axialverschiebung nur dieses Kopfteiles 18 vorgesehen sein, die dabei zweckmäßig an die Axialverschiebung
des Stempels 19 gekoppelt ist. In diesem Fall wäre mithin der Kopfteil 18 ein Bauteil des Stempels 19, wobei die
zwischen dem Kopfteil 18 und dem Stempel 19 angeordnete Rückstellfeder die Aufgabe übernehmen würde, beim axialen Vorschie-
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ten des Stempels 19 gegen den Dorn 14 resp. die Matrize 17 den Kopfteil 18 atmend gegen das axiale Ende der Läuferwicklung
11 anzudrücken und somit die ebenfalls durch das Druckkissen 16 beim vorübergehenden Nachlassen der Stempelkraft
ausgeübte atmende Druckeinwirkung entsprechend optimal zu ergänzen. Mit einer Vorrichtung dieser Ausbildung ist es mithin
möglich, auf besonders einfache Art und Weise eine sehr präzise Zylinderform der Läuferwicklung 11 zu erhalten, bei der die einzelnen
Windungen sehr eng aneinandergepreßt sind und mithin die fertige Läuferwicklung nur ein entsprechend kleines Volumen aufweist.
Weiterhin kann diese Vorrichtung auch noch in der Richtung abgewandelt werden, daß anstelle eines starren Domes ein
Dorn aus einem elastischen Material verwendet wird, der dann ebenfalls in den dabei am Boden geschlossenen zylindrischen Hohlraum
15 eingesetzt und der axialen Druckkraft eines dabei ebenfalls abgewandelten Stempels so unterworfen wird, daß bei seiner
Verformung radial auswärts ausgerichtete Druckkräfte auf die Läuferwicklung 11 einwirken, deren Widerlager dabei unmittelbar durch
die Matrize 17 resp. den zylindrischen Hohlraum 15 gebildet wird. Auch bei dieser Abwandlung können diese radial auf die Läuferwicklung
11 einwirkenden Druckkräfte kombiniert werden mit axialen Druckkräften,um eine entsprechende Präzision für die Zylinderform
der Läuferwicklung 11 zu erhalten.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.8 ist eine sog. Einlegematrize
13'verwirklicht, bei der wenigstens an dem durch eine Bodenplatte
2o gebildeten unteren Abschluß für den zylindrischen Hohlraum dieser Einlegematrize Einlegezähne ausgeformt sind,
mit denen das eine axiale Ende der Läuferwicklung 11 in Berührung tritt. Mit dem anderen axialen Ende der Läuferwicklung
11 wird ein an dem Dorn 12 ausgebildeter Ringbund 12'
in Berührung gebracht, wobei der Dorn 12 in einer Bohrung 2of der Bodenplatte 2o zentriert ist. Wenn bei dieser Vorrichtung
die ebenfalls aus einzelnen konvergierenden Matrizenteilen bestehende Matrize 13*gegen den Dorn 12 geschlossen
ist, wobei dieses bevorzugt mehrfach wiederholte Schließen der Matrize ebenfalls mit der Ausübung radial ausgerichteter
Druckkräfte gegen die Läuferwicklung 11 verbunden ist,
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um somit wie bei der Vorrichtung gemäß Fig.4 denselben Verdichtungseffekt
auf die einzelnen Windungen der Läuferwicklung 11 auszuüben, dann erfährt dabei noch abschließend die
Bodenplatte 2o eine Relativdrehung zu der Matrize 13* wobei
dann die an der Bodenplatte ausgebildeten Einlegezähne die
Isolierbeschichtung von dem Leiterdraht der Läuferwicklung
11 abschleifen. Mithin kann für diese Ausführungsform einer
solchen Vorrichtung darauf verzichtet werden, daß bei der
von einem Spulenwickler kommenden Läuferwicklung erst noch
die Isolierbeschichtung an dem einen axialen Ende wenigstens
an den Stellen entfernt wird, die mit den radialen Stegen
der einzelnen Kollektorsegmente 8 in Berührung kommen und es
ist vielmehr auf entsprechend vereinfachte Weise möglich, diese Entfernung der Isolierbeschichtung erst als mithin abschließenden Vorgang bei der Fertigstellung einer solchen Läuferwicklung unter Verwendung derselben Vorrichtung vorzunehmen, mit der auch die Verdichtung der einzelnen Windungen der Läuferwicklung vorgenommen wird. Dieses abschließende Entfernen der Isolierbeschichtung bringt dabei noch gegenüber der vorgezogenen Entfernung den besonderen Vorteil, daß damit auf jeden Fall eine einwandfreie Kontaktberührung mit den Kollektorsegmenten sichergestellt werden kann, wenn diese beim Zusammenbau der kernlosen
elektrischen Maschine an das betreffende axiale Ende der Läuferwicklung angelötet werden.
Bodenplatte 2o eine Relativdrehung zu der Matrize 13* wobei
dann die an der Bodenplatte ausgebildeten Einlegezähne die
Isolierbeschichtung von dem Leiterdraht der Läuferwicklung
11 abschleifen. Mithin kann für diese Ausführungsform einer
solchen Vorrichtung darauf verzichtet werden, daß bei der
von einem Spulenwickler kommenden Läuferwicklung erst noch
die Isolierbeschichtung an dem einen axialen Ende wenigstens
an den Stellen entfernt wird, die mit den radialen Stegen
der einzelnen Kollektorsegmente 8 in Berührung kommen und es
ist vielmehr auf entsprechend vereinfachte Weise möglich, diese Entfernung der Isolierbeschichtung erst als mithin abschließenden Vorgang bei der Fertigstellung einer solchen Läuferwicklung unter Verwendung derselben Vorrichtung vorzunehmen, mit der auch die Verdichtung der einzelnen Windungen der Läuferwicklung vorgenommen wird. Dieses abschließende Entfernen der Isolierbeschichtung bringt dabei noch gegenüber der vorgezogenen Entfernung den besonderen Vorteil, daß damit auf jeden Fall eine einwandfreie Kontaktberührung mit den Kollektorsegmenten sichergestellt werden kann, wenn diese beim Zusammenbau der kernlosen
elektrischen Maschine an das betreffende axiale Ende der Läuferwicklung angelötet werden.
Für eine praktische Ausführungsform der Erfindung wurde eine
herkömmlich auf einem Spulenwickler gewickelte Läuferwicklung
der Druckeinwirkung mittels einer der beschriebenen Vorrichtungen unterworfen. Dabei konnte die anfä gliche radiale Dicke von 1,1 mm auf eine Dicke von nur o,7mm verringert werden, womit es möglich wurde, den Luftspalt der kernlosen elektrischen Maschine entsprechend zu verkleinern und mit der Maschine eine elektromotorische Kraft zu erzeugen, die unter sonst vergleichbaren Voraussetzungen etwa doppelt so hoch lag wie bei einer Maschine mit derselben Läuferwicklung, die aber nicht dieser Verdichtung unterworfen worden ist.
herkömmlich auf einem Spulenwickler gewickelte Läuferwicklung
der Druckeinwirkung mittels einer der beschriebenen Vorrichtungen unterworfen. Dabei konnte die anfä gliche radiale Dicke von 1,1 mm auf eine Dicke von nur o,7mm verringert werden, womit es möglich wurde, den Luftspalt der kernlosen elektrischen Maschine entsprechend zu verkleinern und mit der Maschine eine elektromotorische Kraft zu erzeugen, die unter sonst vergleichbaren Voraussetzungen etwa doppelt so hoch lag wie bei einer Maschine mit derselben Läuferwicklung, die aber nicht dieser Verdichtung unterworfen worden ist.
8098A7/ 1 00?
Claims (1)
- PATTNTANWALTDIPL-ING. HANS-PETER GAUGER 2821740IAL 71BOOH MU N C M E N 2IfIH ."'I' M Yi)UH ΡΓΓ.MfIN '!' MY Rf t :ι Mat-27ο6 MATSUSHITA ELECTRIC WORKS, LTD., OSAKA / JAPANPatentansprüche1.^Verfahren zur Fertigstellung der zylindrischen Läuferwicklung einer kernlose elektrischen Maschine aus einem mit einer Isolierbeschichtung versehenen Leiterdraht, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Läuferwicklung an der Innen- und/ oder an der Außenfläche eine in radialer Richtung wirkende Druckkraft zur Einwirkung gebracht wird, die ausreicht zur Verringerung der radialen Dicke der Läuferwicklung deren einzelne Windungen näher aneinander zu pressen.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinwirkung bei einer abwechselnden Änderung der Relativlage der Läuferwicklung zum Angriffsort der Durckkraft mehrfach wiederholt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Läuferwicklung auch eine in axialer Richtung wirkende Druckkraft zur Einwirkung gebracht wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß nach Beendigung der Druckeinwirkung auf die Läuferwicklung die Isolierbeschichtung von dem Leiterdraht mindestens an den Stellen der einen axialen Stirnseite der Läuferwicklung entfernt wird, die für eine stromleitende Verbindung mit den Kollektorsegmenten der Maschine vorgesehen sind.8098A7/10025. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in radialer Richtung wirkende Druckkraft unter Verwendung einer atmenden Matrize und eines starren oder ebenfalls atmend ausgebildeten Dornes vorgenommen wird.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in radialer Richtung wirkende Druckkraft unter Verwendung eines elastischen Druckkissens in Kombination mit einem starren oder auch atmend ausgebildeten Dornes vorgenommen wird.7. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Dorn (12) und eine konzentrisch angeordnete, geteilte Matrize (13), bei welcher die Matrizenteile konvergierend ausgebildet sind und eine teilzylindrische Auswölbung (13a) aufweisen, die sich beim Schließen der Matrize (13) an die zylindrische Außenfläche einer auf den Dorn (12) aufgesetzten Läuferwicklung (11) anlegt.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (12) einen gegenüber dem Innendurchmesser einer auf einem Spulenwickler fertig gewickelten Läuferwicklung (11) etwas kleineren Durchmesser aufweist.9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß der von den teilzylindrischen Auswölbungen (13a) der noch nicht geschlossenen Matrize (13) umfaßte zylindrische Hohlraum einen gegenüber dem Aussendurchmesser der Läuferwicklung (11) etwas größeren Durchmesser aufweist.1o. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine geteilte Matrize, bei welcher die Matrizenteile eine zur Achse der Matrize konzentrisch gewölbte Außenfläche aufweisen, die sich beim Spreizen der Matrizenteile an die zylindrische Innenfläche einer Läuferwicklung anlegen, deren Außenfläche mit der809847/1002Innenwand einer hohlzylindrischen, zu der Matrize konzentrischen äußeren Umfassung in Berührung stehen.11. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlzylindrische äußere Umfassung mehrfach geteilt ist und die einzelnen Teile zur Achse der Umfassung leicht konvergierend ausgebildet sind.12. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Dorn (14) und eine konzentrisch angeordnete Matrize (17), die zu dem Dorn (14) einen zur Aufnahme eines elastischen Druckkissens (16) ausgebildeten Zwischenraum aufweist, wobei für die Verformung des elastischen Druckkissens (16) zur Ausübung der in radialer Richtung wirkenden Druckkraft ein in der Achse des Dornes (14) verschieblicher Stempel (19) vorgesehen ist.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (14) einen vergrößerten Kopfteil (18) aufweist, durch dessen axiale Bewegung relativ zu der Matrize (17) auf die Läuferwicklung (11) axiale Druckkräfte ausgeübt werden.14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (18) ein von dem Dorn (14) getrenntes Bauteil ist, das an dem Stempel (19) federnd abgestützt und dessen Bewegung mit der Relativbewegung des Stempels (19) gekoppelt ist.15. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Dorn (12) und eine konzentrisch angeordnete und als geteilte Einlegematrize ausgebildete Matrize (131), bei welcher an einer drehbar ausgebildeten Bodenplatte (2o). mit dem einen axialen Ende der Läuferwicklung (11) in Berührung, stehende Einlegezähne ausgeformt sind zum Abschleifen der Isolierbeschichtung des Leiterdrahtes der Läuferwicklung (11) bei der Drehung der Bodenplatte (2o), während das andere axiale Ende der Läuferwicklung durch einen an dem Dorn (12) ausgebildeten Ringbund (12*)8098/.7/100228217Λ0gegen die Bodenplatte(2o) auch für die Dauer der Ausübung der in radialer Richtung auf die Außenfläche der Läuferwicklung (11) wirkenden Druckkraft angedrückt bleibt.16. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus einem elastischen Material bestehenden Dorn und eine konzentrisch angeordnete, hohlzylindrische Matrize, gegen deren Innenwand die Außenfläche der Läuferwicklung angedrückt wird, wenn der Dorn zur Erzeugung der in radialer Richtung auf die Innenfläche der Läuferwicklung einwirkenden Druckkraft durch einen relativ verschieblichen Stempel verformt wird.809847/1 002
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