DE2821020A1 - Verfahren und vorrichtung zum antrieb eines schrittmotors - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum antrieb eines schrittmotorsInfo
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Description
282102Ü
Die Erfindung bezieht sich, auf Schrittmotorsteuerungen
und insbesondere auf einen Schrittmotorantriebskreis.
Schrittmotoren werden für Anwendungsfälle benutzt,
die eine genaue Verstellungssteuerung erfordern.
Dies wird durch eine schrittweise radiale Verstellung der Motorwelle unter der Steuerung einer Gleichspannung
erreicht, die auf die Mehrfachwindungen des Motors gegeben wird.
Um relativ hohe Gesamtdrehgeschwindigkeiten zu erreichen, ist es notwendig, am Beginn der Wicklungserregung
eine Spannung anzulegen, die höher als die normale Betriebsspannung ist, um schnell einen ausreichenden
Strom zur Erzeugung des Anfangsdrehmomentes hervorzurufen. Bei vielen bekannten Motorantrieben wurden
Mehrfachspannungsquellen verwendet, um die gewünschte Erregung zu erzeugen.
Motorwicklungen, die von Natur aus induktiv sind, wirken
Änderungen der Stromgröße und -richtung entgegen. Das Vorhandensein eines Reststromes in einer Motorwicklung
nach der Erregung muß schnell beseitigt werden, um einen fehlerhaften Betrieb des Motors zu vermeiden.
Bei vielen bekannten Antriebskreisen werden Dämpfungswiderstände mit relativ hoher Wattleistung
verwendet, um die Wicklungsströme zu verringern und einen übermäßigen Strom während der Perioden zu beseitigen,
wenn die Motorwicklungen nicht erregt werden. Daher wird ein wesentlicher Leistungsanteil in
den Dämpfungswiderständen verbraucht. Die Energiequelle
bzw. Energiequellen der bekannten Schrittmotorantriebe benötigen daher eine Stromkapazität, die in der Lage
ist, die Nutzleistung und die Verlustleistung zu lie-
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fern, um den Schrittmotor entsprechend der gewünschten
Drehmomentkennlinie zu erregen.
TJm einige der Nachteile der bekannten Antriebskreise zu überwinden, wird durch die Erfindung ein Schrittmotorantriebskreis
geschaffen, der eine einzige Schaltspannungsquelle bzw. Quelle für eine modulierte Spannung
und einen Rückkopplungskreis für hohe Spannung zur Erzeugung von zwei mittleren Leistungsausgangspegeln
verwendet. Die Schaltspannungsquelle liefert eine hohe Spannung am Beginn jedes Erregungszyklus
und eine modulierte Ein-Aus-Spannung danach, die eine zeitlich gemittelte Spannung mit dem normalen Betriebspegel erzeugt. Bei der Schaltung sind keine Dämpfungswiderstände
notwendig, die Leistung in Form von Wärme
verbrauchen, da im wesentlichen die gesamte Energie in den Motorwicklungen verbraucht wird. Eine einzige
Gleichspannungsquelle kleinerer Kapazität als bisher bei vergleichbaren Anwendungsfällen wird verwendet.
Der Stromverlauf durch die Motorwicklungen wird von Eichtungsventilen, d.h. Dioden und extern gesteuerten
Schaltern gelenkt. Das Erregungsverfahren kann
auf viele Arten von Motoranordnungen angewandt werden. Bei besonderen Ausführungsformen kann sich die
Erregung der einzelnen Wicklungen in der Phase überlappen, um den schnellsten und wirksamsten Betrieb
des Schrittmotors sicherzustellen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 5 beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 und 2 Schaltbilder von zwei bevorzugten Ausführungsformen des Schrittmotorantriebs
der Erfindung,
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Figur 3 eine graphische Darstellung des Verfahrens zum Betrieb des Schrittmotorantriebs der
Erfindung,
Figur 4- ein Blockschaltbild des Steuerkreises für die Schaltung der Figur 1, und
Figur 5 ein Blockschaltbild des Steuerkreises für die Schaltung der Figur 2.
In der folgenden Beschreibung sind gleiche Elemente verschiedener Ausführungsformen mit den gleichen Bezugsziffern
und ähnliche Elemente mit sich um einhundert unterscheidenden Ziffern versehen.
Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung.
Ein Schrittmotor 10 ist durch Stator- bzw. Feldwicklungen 12, 14 und 16 dargestellt, von denen jede einen
kleinen Motorwiderstand R„ hat. Es kann eine beliebige
Anzahl von Feldwicklungen in Abhängigkeit von dem gewünschten Drehmoment und der Winkelauflösung des Rotors
(in der schematischen Darstellung nicht gezeigt) vorhanden sein. Es müssen jedoch im allgemeinen wenigstens
drei Feldwicklungen vorhanden sein, um die Drehrichtung festzulegen.
Bei handelsüblich erhältlichen Schrittmotoren sind die
Feldwicklungen im allgemeinen innen an einem Anschluß, zum Beispiel dem Anschluß 18, verbunden. Die andere
Seite jeder Feldwicklung ist mit einzelnen externen Anschlüssen, zum Beispiel den Anschlüssen 20, 22 und
versehen.
8098A6/102Ö
Bei der gezeigten Ausführungsform ist eine einzige
Gleichspannungsquelle 26 hoher Spannung für den Motor 10 vorgesehen. Die Antriebsschaltung (nicht gezeigt)
steuert die Zufuhr der Leistung, d.h. von Spannung und Strom, durch jede Feldwicklung 12, 14
und 16 über Schalter Sw,,, Sw2 und Sw^. Die Richtung
des beabsichtigten Stromflusses gibt die erforderliche Polarität der Leistungszufuhr und der den Stromverlauf
bestimmenden Elemente an, wie später erläutert wird.
Die Schalter Sw,,, Sw2 und Sw,, die Transistorschalter
sein können, sind zwischen dem Anschluß 28 der Spannungsquelle 26 und den Feldwicklungen 12, 14 und 16
in Reihe geschaltet. Ein vierter Schalter Sw^, ist
zwischen den anderen Anschluß 30 der Spannungsquelle
26 und den Anschluß 18 geschaltet, so daß der Schalter Sw2, mit jeder Feldwicklung 12, 14 und 16 in Reihe
geschaltet ist. Beim gleichzeitigen Schließen des Schalters Sw^ und irgendeines Schalters Sw,., Sw2 oder Sw,
wird ein Strompfad, wie er durch die Pfeile Iv^, IgZ2
oder Ij7, angegeben ist, durch die Jeweilige Feldwicklung
12, 14 oder 16 bestimmt, die ein Drehmoment zum Drehen des Rotors (nicht gezeigt) erzeugt.
Da der Strom durch die Feldwicklungen 12, 14 und 16 der allgemeinen Stromgleichung i = j- j vdt. folgt,
erfordert ein ein Drehmoment induzierender Strom eine endliche Zeit zum Auf- und Abbau. Bekanntlich begrenzt
diese Bedingung die Geschwindigkeit, mit der ein Schrittmotor auf Einstellsignale ansprechen kann Bei der Schaltung
der Erfindung ist der Strom gezwungen, durch den Strom lenkende Dioden D1 bis D3, die zwischen die Anschlüsse
20, 22 und 24 und den Anschluß 30 der Spannungsquelle 26 geschaltet sind, und durch eine den Strom lenkende
Diode D4, die zwischen den Anschluß 28 der Span-
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nungsquelle 26 und den Anschluß 18 geschaltet ist, in nur einer Richtung durch die Feldwicklungen 12,
14- und 16 zu fließen. Nimmt man den Kreis der Feldwicklung
12 als Beispiel, dann wird der Strom I#-
in der angegebenen Richtung beim Schließen der Schalter Sw,, und Sw2 direkt vom Spannungsquellenanschluß
zum Spannungsquellenanschluß 28 geleitet. Beim Schliessen nur des Schalters Sw^, wird der Strom in der Feldwicklung
12 gezwungen, in einem Kreis über die Diode D1 und durch die Feldwicklung 12 zu fließen, bis er verbraucht
ist. Beim Schließen des Schalters Sw^ wird
der Strom in der Feldwicklung 12 gezwungen, durch einen Kreis über die Diode ΊΆ in der Feldwicklung
zu fließen, bis er verbraucht ist. Wenn jedoch keiner der Schalter Swx. oder Sw^ geschlossen ist, wird der
Strom in der Feldwicklung 12 in einer Schleife über die Dioden D1 und D4· in entgegengesetzter Richtung
durch die Spannungsquelle 26 geleitet. Ein Erregungskreis mit diesem Stromleitungsschema hat zwei Vorteile.
Erstens wird dadurch Leistung gespart, daß unverbrauchte Leistung zur Spannungsquelle zurückgeleitet
wird, d.h., daß Leistung als Ladung in den Kondensatoren des Ausgangsfilterkreises gespeichert
wird. Zweitens wird die Geschwindigkeit der Stromflußbeseitigung erhöht (wodurch die potentielle Schaltgeschwindigkeit
erhöht wird), da der Strom zu einem Verlagerungsspannungsbezugspunkt geleitet wird, der
der Stromflußriclitung entgegenwirkt.
Figur 2 zeigt ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. In Figur 2 enden beide Anschlüsse
der Feldwicklungen 112, 114 und 116 außerhalb
des Schrittmotors 110. Schalter Sw,-, Sw,- und Sw1-,
sind jeweils zwischen den Feldwicklungen 112, 11A- und 116 und dem Spannungsquellenanschluß 30 in Reihe ge-
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schaltet. Dioden D5, D6 und D7 sind zwischen den
Spannungsquellenanschluß 28 und die Feldwicklungsseite der Schalter Sw1-, Sw6 und Sw„ geschaltet.
Die Schaltung der Figur 2 ist bezüglich der Feldwicklungen symmetrisch. Die Umkehrung der Polaritäten
der Spannungsquelle und aller Dioden führt
zum gleichen Schaltungsaufbau.
Es werden nun die Eigenschaften und die Arbeitsweise der Schaltung der Erfindung erläutert. Durch die Erfindung
wird ein Antriebskreis geschaffen, der einen Erregungszyklus erzeugt, bei dem jede Feldwicklung
zuerst mit einer relativ hohen, konstanten Gleichspannung erregt wird, die eine Stromerhöhung bewirkt.
Danach wird die hohe Gleichspannung über jeder Feldwicklung mit einem Tastverhältnis proportional dem
Verhältnis der gewünschten Betriebsspannung zu der Spannung der Spannungsquelle impulsmoduliert. Am Ende
der Erregungsperiode wird der Reststrom in der Feldwicklung über Dioden zur Spannungsquelle zurückgeleitet.
Der Erregungszyklus wird sequentiell für jede Feldwicklung wiederholt.
Wie angegeben wurde, wird das Tastverhältnis der Impulsmodulationsfolge von dem gewünschten Verhältnis
der Nenn- bzw. Betriebsspannung zu der maximalen Spannung bzw. der Anlaufspannung bestimmt. Zum
Beispiel wird bei Betriebskennlinien ähnlich den Doppelt-Spannungsquellen-Schrittmotorerregern des
Standes der Technik, bei denen die Anlauf- bzw. Hochspannungsquelle einen viermal so großen Pegel
wie die Betriebsspannungsquelle hat, die Schaltung der Erfindung so gesteuert, daß sie eine impulsmodulierte
Leistung mit einem Tastverhältnis von 25 % liefert. Die Geschwindigkeit der Impulsmodulation
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- ΛΛ -
wird so gewählt, daß sie bezüglich der RL-Zeitkonstante
der Feldwicklungen groß ist, damit der Nennstrom während der Impulserregungsperiode nicht wesentlich
abweicht.
Figur 3» die ein Zeitdiagramm des Steuerkreises der
Figur 1 ist, zeigt im einzelnen den Betrieb der beschriebenen Schaltung. Der Betrieb der Schaltung der
Figur 1 wird beschrieben und die Unterschieden zwischen dem Betrieb der Schaltungen der Figuren Λ und
2 sind angegeben. Es ist ein vollständiger Zyklus für einen dreiphasigen Schrittmotor dargestellt.
Zum Zeitpunkt tQ ist der Schalter Sw^ eingeschaltet,
während alle anderen Schalter ausgeschaltet sind. Danach wird zum Zeitpunkt t* der Schalter Sw^, eingeschaltet
und der Strom I/. beginnt durch die Feldwicklung
12 mit ständig zunehmender Größe zu fließen. Zum Zeitpunkt t~ beginnt der Schalter Sw^ mit der Impulsmodulation,
das bedeutet, daß er beginnt, mit einem vorgewählten Tastverhältnis ein- und auszuschalten.
Während der Periode tp bis t, hat der Strom Tj,,
einen relativ konstanten Pegel in Abhängigkeit von der mechanischen Last des Motors. Zum Zeitpunkt t,
werden die Schalter Sw^ und Sw^ ausgeschaltet und
der Schalter Sw2 eingeschaltet. Der Strom Iv^ beginnt
bis zum Zeitpunkt t^ rasch abzunehmen, zu welchem Zeitpunkt der Schalter Sw^ zu leiten und der Strom I/o
durch die Feldwicklung 14 zu fließen beginnt. Der Strom 1^1, der aus einem solch kleinen Anteil seines
vorherigen Pegels ist, daß durch ihn ein kleines Drehmoment erzeugt wird, nimmt bis zum Zeitpunkt te ab,
jedoch weniger schnell. Zum Zeitpunkt t,- beginnt der
Schalter Sw^ mit der Modulation. Der Strom 1^2 stabilisiert
sich und der Strom I/. nimmt schneller ab.
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Der Zyklus t~ bis t, bzw. t, bis t,- wird für den
Schalter Sw^ während des Zyklus tg bis tq wiederholt,
worauf die gesamte Folge beginnend mit der Betätigung des Schalters Sw^ sich wiederholt.
Das Zeitdiagramm für den idealen Betrieb der Schaltung
der Figur 2 ist ähnlich dem Zeitdiagramm der Schaltung der Figur 3 mit einigen wenigen Ausnahmen.
Da jede Feldwicklung insgesamt unabhängig von den anderen Feldwicklungen geschaltet wird (aufgrund der
zusätzlichen Schalter Sw,-, Sw^ und Sw„ anstelle des
Schalters Sw^,), können die Perioden t* bis tQ (bzw.
At1), t^ bis t-, und t„ bis tg, während denen der ifodulationsschalter
Sw^ ausgeschaltet ist, beseitigt werden. Die Verwendung von drei unabhängigen Modulationsschaltern
beseitigt die Notwendigkeit einer Leistungsabschaltperiode, während der die Feldwicklungsströme
I/^, I /£ und I i-r rasch auf einen niedrigen
Pegel abnehmen, der ein vernachlässigbares Drehmoment erzeugt. Daher kann ein Schrittmotor entsprechend
der Schaltung der Figur 2 mit einer höheren Geschwindigkeit und einem größeren Nenndrehmoment im
Vergleich zur Schaltung der Figur 1 erregt werden.
Figur 4 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines Steuerkreises für den Erreger der Figur 1, der aus
einem NF-Oszillator 40, einem HF-Oszillator 42, einem Dreiwegschalter 44, einem Flip-Flop 46, einem
UmAtx, verzögernden Zeitverzögerungsglied 48, einem
um Ät. + Δ tp verzögernden Zeitverzögerungsglied 50
und einer Torschaltung 52 mit einem UND-Glied 5^
und einem Exklusiv-ODER-Glied 56 besteht. Es kann
eine externe Steuerung durch einen Start/Stop-Schalter
58 und eine Phasenfolgesteuerung 60 vorgesehen sein, die mit dem Dreiwegschalter 44 verbunden ist
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(in der Praxis kann die Hiasenfolgesteuerung ein
einfacher Ringzähler sein, der in den Schalter 44 eingebaut ist).
Der NF-Oszillator 40 ist durch eine Signalleitung 62 mit dem Schalter 44, dem Flip-Flop 46 und den Verzögerungsgliedern
48 und 50 verbunden. Das Ausgangssignal des Oszillators 40 kann eine Impulsfolge sein,
die die sequentielle Betätigung jeder der Schalter Swx,, Swp und Sw^ unter der Steuerung des Dreiwegschalters
synchronisiert. Der Dreiwegschalter 44 steuert den Betrieb der Schalter Swx., Sw~ und Sw^
entsprechend dem Zeitdiagramm der Figur 3- Jeder Oszillatorimpuls erzeugt auch ein Abschalt- bzw. Löschsignal
für das Flip-Flop 46, um dieses am Beginn jedes Zyklus zurückzustellen. Das Verzögerungsglied
ist mit dem Flip-Flop 46 verbunden, um ein Einschaltbzw. Setzsignal zu erzeugen, so daß nach der vorbestimmten
Zeitverzögerung At* nach einem von dem Oszillator
40 empfangenen Impuls das Flip-Flop 46 seinen Zustand ändert.
Das Verzögerungsglied 50 ist mit dem HF-Oszillator 42
verbunden. Der Oszillator 42 wird vom Verzögerungsglied 50 betätigt, um eine Ausgangsimpulsfolge zu
erzeugen, die das Komplement des gewünschten Tastverhältnisses hat, das den Modulationsschalter Sw^ ansteuert.
Das Ausgangssignal des Oszillators 42 wird zuerst über ein UND-Glied 54 mit zwei Eingängen in
der Torschaltung 52 geleitet. Der andere Eingang des
UND-Gliedes 54 ist mit dem Ausgang des Flip-Flop 46 verbunden.
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Das Ausgangssignal des UND-Gliedes ist mit dem einen Eingang des zwei Eingänge aufweisenden Exklusiv-ODER-Gliedes
56 verbunden. Der andere Eingang des Exklusiv-ODER-Gliedes 56 ist mit dem Ausgang des Flip-Flops 46
verbunden. Das Signal, das am Ausgang des Exklusiv-ODER-Gliedes
56 erzeugt wird, ist die Schaltfolge des Schalters Sw^, die im Zeitdiagramm der Figur 3 gezeigt
ist. Die hohen Zustände des HF-Oszillators sperren den Durchgang des Einschaltzustandes des Flip-Flops 46,
um die Ausgangsimpulsfolge mit dem gewünschten Tastverhältnis zu erzeugen.
Figur 5 zeigt einen geeigneten Steuerkreis für den Erreger
der Figur 2. Der Ausgang des NF-Oszillators 40 ist mit einem Zeitverzögerungsglied 150 verbunden,
das wiederum mit einem HF-Oszillator 42 verbunden ist. Der Oszillator 42 ist über einen Inverter 43 mit dem
zwei Eingänge aufweisenden UND-Glied 70, 72 und 7^ verbunden. Das Ausgangssignal des Oszillators 42 ist
das Komplement des gewünschten Tastverhältnisses während des Impulsmodulationsintervalls der Schalter Swj-,
Sw,- und Swn.
Der andere Eingang der UND-Glieder 70, 72 und 74 ist
mit den Ausgängen des Dreiwegschalters 44 verbunden,
so daß der Schalter Sw. gleichzeitig mit dem Schalter
Sw1-, der Schalter Sw^ gleichzeitig mit dem Schalter Swg
und. der Schalter Sw, gleichzeitig mit dem Schalter Sw0
arbeitet. Dies bedeutet, daß der Betrieb der Schalter Sw,-, Swg und SWr7 jeweils einem Drittel des Zeitdiagramms
des Schalters Sw^ in Figur 3 entspricht. Dabei ist jedoch
zu beachten, daß die Zeitverzögerungsperiode At,.
beseitigt ist.
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SS . Leerseite
Claims (9)
- PATENTANWÄLTE282102QR. SPLANEMANN dr. B. REITZNER J. RICHTER F. WERDERMANNDIPL.-ING. DIPL.-CHEM. DIPL.-ING. DIPL.-ING.MÖNCHENHAMBURGFluke Trendar Corp.Mountain View, Calif, USAPatentanmeldung8000 München 2 >] £. Mai 1978 Tal 13Telefon (089) 2262 07/22 62 0? Telegramme: Inventius MönchenUnsere Akte: 2134-1-10.321Ihr Zeichen:Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb eines SchrittmotorsPatentansprücheVerfahren zur Erregung jeder induktiven Lastwicklung einem Schrittmotor mit einer beliebigen Anzahl von Phasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung einer Gleichspannungs quelle an eine ausgewählte Wicklung mit einem Spannungspegel wesentlich über der gewünschten Betriebsspannung der Wicklung angelegt wird, um den Quellenstrom und den Wicklungsstrom rasch zu erhöhen, daß die Gleichspannung moduliert wird, daß die Gleichspannung von der induktiven Lastwicklung zu einem bestimmten Zeitpunkt entfernt wird, daß der Wicklungsstrom durch die Gleichspannungsquelle in einer Richtung entgegengesetzt zum Quellenstrom geleitet wird, um den induktiven Lastwicklungsstrom schnell zu verringern, und daß die Schritte des Anlegens, Modulierens, Entfernens und Leitens für jede induktive Lastwicklung wiederholt werden.809846/1020
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastverhältnis der Impulsmodulation dem Verhältnis der gewünschten Betriebsspannung der Lastwicklung und der Gleichspannung proportional ist, wobei die Gleichspannung im wesentlichen konstant ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsmodulation zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Anlegen der Quellenspannung eingeleitet wird.
- 4. Verfahren zur sequentiellen Erregung einzelner induktiver Wicklungen eines mehrphasigen Schrittmotors mit einer einzigen Gleichspannungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daßa) ein erster Strompfad zwischen einem ersten Anschluß einer Wicklung und einem ersten Anschluß einer Spannungsquelle gebildet wird,b) ein zweiter Strompfad zwischen einem zweiten Anschluß der ersten Wicklung und einem zweiten Anschluß der Spannungsquelle gebildet wird, um einen stromführenden Kreis durch die Wicklungen zu erzeugen,c) danach periodisch der zweite Strompfad entsprechend einem vorbestimmten Tastverhältnis unterbrochen und Strom zum ersten Spannungsquellenanschluß geleitet wird, undd) gleichzeitig der erste und zweite Strompfad unterbrochen werden, und der Strom ai dem ersten Spannungsquellenanschluß und von dem zweiten Spannungsquellenanschluß aus gerichtet wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt d) gleichzeitig mit dem Schritt a) einer nachfolgend erregten Wicklung durchgeführt wird.6/1020
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt b) gleichzeitig mit dem Schritt a) durchgeführt wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt b) in einer bestimmten Periode nach dem Schritt a) auftritt.
- 8. Vorrichtung zur Steuerung der Erregung eines Schrittmotors, der wenigstens drei Phasenwicklungen aufweist, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (Sw^ bis Sw,) zur Bildung eines ersten Strompfades zwischen einem ersten Anschluß einer Wicklung (12, 14, 16) und einem ersten Anschluß einer Gleichspannungsquelle (26), deren Spannung wesentlich höher als die Betriebsspannung der Wicklung ist, eine Einrichtung (Sw-) zur Bildung eines zweiten Strompfades zwischen einem zweiten Anschluß der ersten Wicklung und einem zweiten Anschluß der Spannungsquelle zur Bildung eines stromführenden Kreises durch diese Wicklung, eine Einrichtung (Sw^) zur periodischen Unterbrechung des zweiten Strompfades entsprechend einem vorbestimmten Tastverhältnis zur Zuführung von Strom zu dem ersten Spannungsquellenanschluß, eine Einrichtung (Sw. bis Sw^) zur gleichzeitigen Unterbrechung des ersten und zweiten Strompfades, und eine Einrichtung, um Strom in der Wicklung zu dem ersten Spannungsquellenanschluß und von dem zweiten Spannungsquellenanschluß aus zu leiten.6/1020
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Stromleitung von der Wicklung zu dem ersten Spannungsque11enanschluß eine Diode (D1 bis D3) aufweist, und daß die Einrichtung zur Stromleitung vom
zweiten Spannungsquellenanschluß zur Wicklung eine Diode (D4) aufweist.809846/1020
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