DE2820752C2 - Vorrichtung zum Feststellen einer Last - Google Patents
Vorrichtung zum Feststellen einer LastInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D9/00—Equipment for handling freight; Equipment for facilitating passenger embarkation or the like
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- Vibration Prevention Devices (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen einer an einem Träger befestigten Vibrationen
ausgesetzter Last.
Besonders _·. der Luftfahrttechnik stellt sich das Problem, unter einem Flugze;·; aufgehängte Lasten
gegen Störmoinente, z. B aus aerodynamischen oder sonstigen Ursachen, unempiindlic1! zu machen, so daß
die Lasten nicht in Schwingung geraten können. Dazu ist es allgemein bekannt, Keile zwischen die Last und
den Träger einzuführen. Eine andere bekannte Lösung besteht darin, Spannschrauben durch feststehende
Widerlager hindurch zum Einspannen der Last zu ίπ
führen.
Aus der DE-OS 23 22 578 ist eine Vorrichtung bekannt geworden, bei der zwischen Aufhängung u/id
Last mittels Federn belastete Keile eingetrieben werden. Soll die Last abgesetzt oder abgeworfen
werden, so bewirkt ein öffnen von Haken ein Zurückziehen der Keile in eine auch für die Einbringung
einer neuen Last einwandfrei zurückgezogene Stellung.
Die Verwendung von federbelasteten Keilen weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf. Keile neigen
infolge der unvermeidlichen 3-Achsen-Vibrationen zum Aufrutschen auch entgegen der Federbelastung. Ein
definiertes Feststellmoment kann nicht aufgebracht werden. Die Stabilisierung der Last über die Flugdauer
muß aber gewährleistet sein, insbesondere, wenn mit Waffen bestückte Lasten betroffen sind und die
Ausrichtung der Waffe über die Ausrichtung des Flugzeuges erfolgt.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Handhabbarkeit der bekannten Vorrichtung. Keil und Aufhän- fio
georgan — in der Regel Haken — geraten beim Beladen gleichzeitig in Bewegung, ihre Kraftrichtung in bezug
zur Last ist aber entgegengesetzt, so daß Verkantungen bzw. Nichtaufnahme der Last und Behinderung bei
schnellem Beladen nicht ausgeschlossen werden kann.
Bei tier bekannten Vorrichtung sind darüber hinaus keine Maßnahmen getroffen, den Abpratzstempel in
eine definierte Lage in bezug zur Last zu bringen. Es
<v5 kann nicht verhindert werden, daß der Abpratzstempel
durchrutscht. Auch Aufschütteln ist nicht hinreichend zuverlässig ausgeschaltet. Zwar ist die federunterstützte
Stange aufgrund der Federwirkung in der Lage, bei Vibrationen unterhalb bestimmter Größe für eine
Rückstellung des Abpratzstempels zu sorgen, ein Aufschütteln kann jedoch nicht verhindert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Feststellen einer Last der im
Oberbegriff des Hauptanspruchs genann-.en Art so auszubilden, daß auf die Last hohe Feststellkräfte
aufgebracht werden können, ohne daß der Exzenter über seinen unteren Totpunkt hinaus verdreht werden
kann und daß die Feststellvorrichtung im Betrieb durch
Vibrationen sich nicht selbsttätig lösL
Diese Aufgabe der Erfindung ist entsprechend den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.
Die weitere Ausbildung der Erfindung ergibt sich aus den Unteransprüchen.
Von besonderem Vorteil ist, daß von vornherein nach der Anbringung der Last eine definierte, auf Dauer
stabile Lastiage mit definiertem Fesisieiimoment erzielt
wird. Bei bekannten Vorrichtungen ist für jeden Keil eine Wegelänge von 25 mm und mehr erforderlich,
wogegen mit der Erfindung beispielsweise ohne weiteres eine Horizontal-Bewegung von nur 1,5 mm bei
einem Hub von 3 mm erzielt wird. Die erzielte störunanfällige und einfache, kompakte Bauweise
schlägt sich in Kostengünstigkeii, Bedienungsfreundlichkeit und Wartungsfreundlichkeit nieder.
Die Erfindung ist anhand eines in den Figuren und der Beschreibung gezeigten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer Vorrichtung;
F i g. 2 eine Exzenterwelle mit Rückstellsicherung.
Gemäß Fig. 1 ist eine Last 10 zwischen einem Aufhängorgan 11 und einem Abpratzstempel 12
eingespannt. Hinzu kommt eine Rückstellsicherung 13, welche z. B. ein in F i g. 2 nüher dargestelltes Gesperre
sein kann. Eine Exzenterwelle 14 ragt mit dem Exzenter 15 in eine Bohrung 16 im Abpratzstempel 12. Der
Durchmesser der Bohrung 16 ist geringfügig größer als der des Exzenters 15, so daß die Wandung als
Führungsbahn nutzbar ist. Der Stempel 12 liegt mit der Fläche 17 in der Feststellung, d. h. in gespannter
Stellung, auf der Last 10 auf. Die Abmessungen sind so gewählt, daß der Exzenter 15 sich dann kurz vor seinem
unteren Totpunkt etwa in 5-Uhr-Postion befindet. Ein Endanschlag 18 verhindert in jedem Fall ein Weiterdrehen
des Exzenters 15 über den unteren Totpunkt hinaus. Dem Endanschlag 18 gegenüber ist mit entsprechendem
Abstand eine Führungsfläche 19 angeordnet, welche verhindert, daß der Stempel 12 verkanten kann. Als
Führungsfläche 19 kann auch eine Fläche des Aufhängorgans 11 mit benutzt werden. Die Exzenterwelle 14
kann über einen Schlüsseleinsatz 20 (sh. Fig. 2) in die
Offen bzw. Feststellung mit vorgegebenem Drehmoment gedreht werden. Die Rückstellsicherung 13 kann
beliebiger geeigneter konstruktiver Ausführung sein. Sie kann dann notwendig werden, wenn ein Losschüt-IeIn
der Last 10 unter allen Umständen vermieden werden muß, d. h. zusätzliche Sicherheiten gefordert
sind. Im normalen Fall reicht aber bereits die Vorrichtung ohne Rückstellsicherung 13 bei weitem aus.
Als besonders einfache Rückstellsicherung bietet sich ein Gesperre mit gesteuerter Klinke 21 an. Die
Exzenterwelle 14 trägl auf dem zentrischen Teil eine
Verzahnung 22 in welcnc die Klir.!:e nuuels rederkratt
23,24 einrastet. Wird das Aufhängorgan 11 geöffnet, so
öffnet ein Zapfen 25 die Klinke 21 und gestattet die Abnahme bzw. Einführung einer Last 10.
Vorteilhaft kann es sein, die Exenterweüc 14 für zwei
oder mehr Abpratzstempel 12 mit entsprechend vielen Exzentern 15 auszurüsten. Damit können über eii.c
Welle 14 mehrere Abpratzstempel 12 betätigt werden. Die Anwendung der Vorrichtung ;'t wegen ihres
universellen Charakurs uich svf da·- ro&iVtelicn von
F1v!gzeugauBenlasten beschränkt. Übeiali da, wo Lo^ien
schiisü uiid sicher am Träger fixiert werden sollen, kann
die Vorrichtung vorteilhaft eingesetzt werden, z. R. in
der Seiibahc.technik.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Feststellen einer an einem Träger befestigten, Vibrationen ausgesetzten Last,
wobei die Last zwischen einem Aufhängeorgan und einem Abpratzstempel eingespannt ist, welcher über
einen Exzenter verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abpratzstempel (12) so
dimensioniert ist, daß die Feststellung der Last (10) im Bereich unmittelbar vor dem unteren Totpunkt ι ο
des Exzenters (15) liegt, daß vor Erreichen des unteren Totpunktes ein Endanschlag (18) vorhanden
ist, und daß eine als Rückstellsicherung (13) ausgebildete, über eine Feder (23, 24) belastete
Sperrklinke (21) in eine Verzahnung (22) an einer ι· den Exzenter (15) tragenden Exzenter-Welle (14)
einrastbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Endanschlag (18) gegenüberliegende
Führungsfläche (19) für den Abpratzstempel (12) vorhanden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (19) von einer
Fläche des Aufhängeorgans (U) gebildet wird.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2820752A DE2820752C2 (de) | 1978-05-12 | 1978-05-12 | Vorrichtung zum Feststellen einer Last |
| IT22366/79A IT1112805B (it) | 1978-05-12 | 1979-05-04 | Dispositivo per assicurare un carico |
| GB7916068A GB2020732B (en) | 1978-05-12 | 1979-05-09 | Cargo securing clamp |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2820752A DE2820752C2 (de) | 1978-05-12 | 1978-05-12 | Vorrichtung zum Feststellen einer Last |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2820752A1 DE2820752A1 (de) | 1979-11-15 |
| DE2820752C2 true DE2820752C2 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=6039188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2820752A Expired DE2820752C2 (de) | 1978-05-12 | 1978-05-12 | Vorrichtung zum Feststellen einer Last |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2820752C2 (de) |
| GB (1) | GB2020732B (de) |
| IT (1) | IT1112805B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2187605B1 (de) * | 1972-06-09 | 1975-03-28 | Alkan R & Cie |
-
1978
- 1978-05-12 DE DE2820752A patent/DE2820752C2/de not_active Expired
-
1979
- 1979-05-04 IT IT22366/79A patent/IT1112805B/it active
- 1979-05-09 GB GB7916068A patent/GB2020732B/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2020732B (en) | 1982-03-17 |
| DE2820752A1 (de) | 1979-11-15 |
| IT1112805B (it) | 1986-01-20 |
| GB2020732A (en) | 1979-11-21 |
| IT7922366A0 (it) | 1979-05-04 |
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