DE2820016A1 - Gleitschutzeinrichtung - Google Patents
GleitschutzeinrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
- B60B39/003—Vehicle mounted non-skid chains actuated by centrifugal force
- B60B39/006—Vehicle mounted non-skid chains actuated by centrifugal force characterised by a control system for the actuation of the rotating chain wheel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
- Titel: " Gleitschutzeinrichtung
- Die Neuerung besteht aus einer Gleitschutzeinrichtung für Eraftfahrzuge, welche alle bisher bekannten Gleitschutzvorrichtungen wie Schneeketten, Anfahrgreifer usw.verbessert ersetzt.
- Die herkömmlichen Gleitschutzvorrichtungen müssen meist auf freier Strecke aufgelegt werden, was eine zeitraubende und unangenehme Arbeit bedeutet. Es besteht auch der Nachteil, daß Schneeketten meist auf den Rädern belassen werden, obwoh] sie auf sauberer Straße schon längst nicht mehr orforderlieh sind, dies deshalb weil fast alle wahrzeugbenützer die unangenehme Demontage unter freiem TTimmel, womöglich noch bei Kälte und Schneetreiben scheuen. Dadurch werden dann unnötige Straßenbelagschäden hervorgerufen und ein erheblicher Verschleiß an den Schneeketten herbeigefiihrt. Auch der Verschleiß an den Reifen ist erheblich.
- Die vorgeschlagene neue Gleitschutzeinrichtung hat den Vorteil, daß wenn sie einmal bei. Beginn des Winters am Fahrzeug angebracht worden ist, je nach Beschaffenheit der Fahrbahn vom Fahrersitz aus in Betrieb und wieder außer getrieb gesetzt werden kann. Durch die Verwendung diese Neuerung werden Winterreifen total überflüßig. Auf mit Glatteis belegter Fahrbahn haben aus Erfahrung hir Winterreifen den Vorzug.
- Aus all diesen Rinden ist eine absolute Wirtschaftlichkeit dieser Gleitschutzeinrichtung gegeben. Wei] diese Gleitschutzeinrichtung vom Fahrersitz aus elektrisch, mechanisch oder hydraulisch schnell und ohne Mühe, also durch Knopfdruck während der Fahrt ein- und ausgeschaltet werden kann und deshalb kein Fahrer den Gleitschutz länger als unbedingt erforderlich eingeschaltet lassen wird, kann damit gerechnet werden, daß bei dieser neuen Gleitschutzeinrichtung geeignete Stollen mit kleinen Stahinägeln ausgestattet werden dürfen. Außerdem besteht die Möglichkeit geeignete Stollen aus Reifengummi oder aus abriebfestem Kunststoff gefertigt sein können die mit Hartmetallteilchen oder Corund zu armieren.
- Die Erfindung mit ihren Neuerungen ist in den beiliegend gezeichneten Figuren schematisch dargesteAlt. Es zeigen: Figur 1 eine Ansicht von oben mit aufgeschnittenem linken Antriebsrad des Kraftfahrzeuges.
- Figur 2 die nach rechtes geklappte Figur ] (Außenansicht).
- Figur 3 die nach oben geklappte Figur 1 (Ruckansicht).
- Figur 4 eine Lamelle welche nach Montage die Gleitschutzstollen trägt (DraUfsicht und Seitenansicht).
- Ein Raupentrieb der aus einem unendiichen Keilriemen (1) besteht, welcher über zwei Keilriemenscheiben (2) in zwei Richtungen laufen kann, dies damit die Gleitschutzeinrichtung bei Vorwärtsfahrt und Rickwärtsfahrt benützt werden kann. Der Keilriemen (1) ist in seiner ganzen Länge mit Löchern versehen, sodaß er die sogenannten Lamellen (3),welche mit den Stollen (4) bestückt sind, aufnehmen. Das linke Antriebsrad (5) des Kraftfahrzeuges ist teilweise aufgeschnitten, sodaß man sieht wie die Stollen (4) raupenartig zwischen der Fahrbahn und dem Antriebsrad (5) liegen. Figur 2 läßt erkennen, daß die Auflagefläche (6) der Stollen (4) zwischen Fahrbahn und Antriebsrad (5) verhältnismäßig gering ist.
- Figur 3 läßt die Funktion und das Steuersystem der Gleitschutzeinrichtung erkennen. Die Grundplatte (7) ist mit einer Klemmschelle (8) formschlüssig mit der Fahrzeugacnse (9) verbunden. An der Grundplatte (7) ist eine Lagerplatte (10) angeschweißt, an welcher die Hülse (11) an einem tagerbock (12) wippenartig aufgehängt ist. Der Tragarm (13) welcher links den Raupentrieb tragt und rechts mit einer Gleitrolle (14) versehen ist, ist in der Hülse (11) verschiebbar gelagert. Die Gleitrolle (14) dient als Anschlag zur Begrenzung des Schiebeweges in zwei Richtungen und zwar einmal an der Hülse (11) und andererseits am Kurvensegnent (15). Außerdem dient die Gleitschutzrolle (14) wenn sie beim Ausschalten der Gleitschutzeinrichtung über die Kurve des Kurvensegments (15) läuft zum Anheben des Raupentriebs an die Achse (9), sodaß die Gleitschutzeinrichtung Bodenfreiheit gewährleistet. Der Seiltrieb (16) ist mit beiden Enden an der Lasche (17) am Tragarm befestigt. Das Seil bildet so weil es die Antriebsrolle (18) zweimal umschlingt und über die laufrolle (19) einen geschlossenen Seiltrieb (16). Der Raupentrieb, wie in Fig.1,2 und 3 dargestellt, befindet sir.h in Funktionsstellung, al.so eingeschaltet. oll nun der Raupentrieb außer Funktion gesetzt hzw. ausgeschaltet werden, so geschieht dies auf folgende Weise: nur während der Fahrt des Kraftfahrzeuges wird der Seiltrieb (16) so angetrieben, daß das Seil in Pfeilrichtung (20) zieht und so den Raupentrieb zwischen der Fahrbahn und dem Antriebsrad (5) herauslaufen läßt. Das Einschalten bzw. in Funktionsetzen des Raupentriebes geschieht in umgekehrter Richtung.Der Abstand der Drehpunkte bzw. der Lagerbolzen (20) der TJeilrierenscheiben (2) ist so gehalten, daß erst dann, wenn sich die Stollen (5) nicht mehr zwischen Antriebsrad (5) und der Fahrbahn befinden der Raupentrieb die Keilriemenscheiben (2) umläuft. Auf diese Weise wird jegliche Friktion zwischen dem Antriebsrad (5) und der Fahrbahn vermieden. Beim Umlaufen des Raupentriebs um die Keilriemenscheiben (2) werden die Stollen tragenden Lamellen (3) zwangslaufig gespreizt, sodaß Schneereste, die sich zwischen den Stollen (4) befinden können, herausgebrochen und weggeschleudert werden.
- L e e r s e i t e
Claims (14)
- Pa t e n t a n s n r ü c h e 1. Gleitschutzeinrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß an einem quer zur Fahrtrichtung verschiebbaren Tragarm ein Raupentrieb während der Fahrt des Kraftfahrzeuges zwischen die Fahrbahn und das Antriebsrad einschiebbar und herausziehbar ist.
- @. Einrichtung nacn Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß ein Raupentrieb bestehend aus einem Keilriemen und zwei auf einer Lagerplatte drehbar gelagerten Keilriemenscheiben, welchermit Stollen tragenden Lamellen bestückt ist, besteht.
- Einrichtung nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei Keilriemenscheiben weitere Keilriemenscheiben als Stützrollen angeordnet sind.
- . Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß anderst gefornte Lamellen, andere Gleitschutzmittel, wie Kettenteile, Stahlborsten usw. tragen.
- 5. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Keilriemens, Flachriemen oder Spezialketten ange -ordnet sind.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen mit Nägeln bestückt sind oder mit kleinen Stahl -stücken oder sonstigen Hartmetallteilen armiert sind.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1. 2, 7 sind 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Baupentrieb während der Fahrt zwischen Antriebsrad und Fahrbahn parallel läuft und erst wenn die Lamellen tragenden Stollen nicht mehr zwischen Fahrbahn und Antriebsrad sind und beim Umlaufen der Keilriemenscheiben die Lamellen die Laufrichtung ändern und si.ch dadurch spreizen.
- @. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der naupentrieb während der Fahrt mit einem Seilzung von Hand vom Fahrersitz aus ein- und ausgeschaltet wird.
- @. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raupentrieb elektrisch ein- und ausgeschaltet wird.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raupentrieb hydraulisch ein- und ausgeschaltet wird.
- 7, Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Gleitschutzeinrichtung je nach Type des Fahrzeuges mittels entsprechenden Klemmvorrichtungen am Fahrzeug befestigt ist.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuttzeinrichtung als komplettes Aggregat mit wenigen Handgriffen vom Fahrzeug abmontierbar und anmontierbar ist.
- 13. Einrichtung nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen und .Stollen bestückt rationell auswechselbar rind,
- 14. Einrichtung nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an allen Rädern des Kraftfahrzeuges montierbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782820016 DE2820016A1 (de) | 1978-05-08 | 1978-05-08 | Gleitschutzeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782820016 DE2820016A1 (de) | 1978-05-08 | 1978-05-08 | Gleitschutzeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2820016A1 true DE2820016A1 (de) | 1979-11-15 |
Family
ID=6038860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782820016 Withdrawn DE2820016A1 (de) | 1978-05-08 | 1978-05-08 | Gleitschutzeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2820016A1 (de) |
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| ITMC20110056A1 (it) * | 2011-10-18 | 2013-04-19 | Marta Fortuna | Dispositivo antiscivolamento ed antislittamento per veicoli o elementi rotanti. |
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-
1978
- 1978-05-08 DE DE19782820016 patent/DE2820016A1/de not_active Withdrawn
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