DE2818842A1 - Vorrichtung zum automatischen erkennen von zellen - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen erkennen von zellenInfo
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Description
DR. ING. F. WXJESTHOFF SOuO iZÜII CITEIi 9 O
DR.E. ν. PECHMANN SCIIWEIOTäRSTHASSE 2
TELEFON· (089) 66 20 51
DR. ING. D. BEHRENS
DIPL. ING. R. GOETZ TEtE* 5 ** °7
DIPL. ING. R. GOETZ TEtE* 5 ** °7
TE LE G Π AM SIE
PATENTANWÄLTE
3.
PBOTECTPATENT MÜNCHEN"
1A-50 628
Anmelder: Olympus Optical Company Limited,
No. 43-2, 2-Chome, Hatagaya,
Shibuya-Ku, Tokyo, Japan
Titel; "Vorrichtung zum automatischen
Erkennen von Zellen"
609845/0898
DR. ING. F. WITESTHOFF SOCO MUrCHEN 9O
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DR. E. ν. PECHMANN
DR. ING. D. BEHRENS telefon (089) 66 20 51
telex 5 24 070 DIPL. ING. R. GOETZ
TEI1EGItAMME !
PATENTANWÄLTE
1 «50 628
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Diagnostizieren bzw. Erkennen von Zellen, bei der von der
Mikroskop-Spektrophotometrie Gebrauch gemacht wird, um
Zellen zu untersuchen und automatisch festzustellen, ob die Zellen von Krebs befallen sind oder nicht.
Bei einem zu untersuchenden Stoff ist es mit Hilfe der vorhandenen
Menge an Desoxyribonucleinsäure (DNA.) und des Durchmessers
eines Zellkerns möglich, festzustellen, ob der Stoff anionoid oder kationoid ist. Bei der Mikroskop-Spektrophotometrie
ist es ferner möglich, ein Abtastintegrationsverfahren anzuwenden, um die Menge der im Zellkern vorhandenen DNA zu
ermitteln. Zu diesem Zweck wird ein monochromatischer Lichtfleck verwendet, um den Zellkern abzutasten und hierbei das
Konzentrationsmuster jedes überstrichenen Teils zu ermitteln. Um die Gesamtmenge an DNA zu erhalten, die im Zellkern vorhanden
ist, summiert man die für jeden Teil ermittelten Konzentrationswerte.
Ferner ermittelt man bei jedem Teil oder Abschnitt die Strecke zwischen dem ansteigenden Ende und dem
abfallenden Ende der Konzentrationskurve, und man kann den
Durchmesser des Zellkerns bestimmen, indem man die größte
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• V"
Strecke bzw. den größten Durchmesser wählt. Wird dieses Verfahren zum Erkennen von Zellen bei einer Vorrichtung
zum automatischen Erkennen von Zellen angewendet, die dazu dient, zahlreiche Proben zu untersuchen, ist es erforderlich,
eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit beim Nachweisen, Abtasten und Erkennen der Zellen zu erreichen, doch ist es hierbei
erforderlich, jeweils die gesamte Zelle abzutasten und die gemessenen ¥erte für die betreffenden Teile jedes einzelnen
Zellkerns in Beziehung zu einem bestimmten Zellkern zu setzen, wenn die Menge der in jedem Zellkern enthaltenen DNA ermittelt
werden soll. Im Hinblick hierauf ist es erforderlich, eine komplizierte und entsprechend kostspielige Verarbeitungseinrichtung zu benutzen, denn anderenfalls ergibt sich eine
Verringerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum automatischen Erkennen von Zellen zu schaffen, bei der
ein Mikroskop-Spektrophotometer in Verbindung mit einer automatischen Probenzuführungseinrichtung, einer Probendetektoranordnung
und einer Datenverarbeitungseinrichtung verwendet wird, wobei alle diese Einrichtungen automatisch durch eine
Recheneinrichtung gesteuert werden, so daß sich dar gesamte
ErkennungsVorgang von der Zuführung von Zellen bis zu ihrer endgültigen Erkennung automatisch und mit hoher Geschwindigkeit
abspielt, wobei nur ein geringer Kostenaufwand erforderlich ist.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch die Schaffung einer
automatischen Vorrichtung zum Erkennen von Zellen gelöst, die ein Mikroskop aufweist, ferner eine dem Mikroskop zugeordnete
Abtastbühne, einen Probenträger zum automatischen Zuführen einer Probe zu der Abtastbühne, eine automatische
Fokussiereinrichtung, eine Detektoranordnung zum Ermitteln der Lichtabsorption der Probe sowie eine Recheneinrichtung.
Hierbei steuert die Recheneinrichtung die genannten Einrich-
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tungen und verarbeitet automatisch die der Detektoranordnung
entnommenen Informationen, so daß der gesamte Erkennungsvorgang von der Zufuhr von Zellen bis zu der Erkennung der Zellen
automatisch abläuft.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Ausführungsform einer gemäß
der Erfindung verwendeten Vielfachabtasteinrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte Stirnansicht des Anschlusses der
Vielfachabtasteinrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine graphische Darstellung von zwei Beispielen für Konzentrationskurven, die mit Hilfe der Stirnfläche
der Vielfachabtasteinrichtung gewonnen werden können, wenn diese zum Abtasten eines Zellkerns benutzt wird;
Fig. 4 bis 6 jeweils eine Darstellung zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 7 das Blockschaltbild der Vorrichtung;
Fig. 8 das optische System des bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Mikroskops;
Fig. 9 die vergrößerte Vorderansicht einer Probenkassette und eines Probenträgers, die Bestandteile der Vorrichtung
bilden;
Fig.10 einen möglichen Plan, nach dem bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eine Probe abgetastet werden kann;
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Pig. 11 das Blockschaltbild einer Aus gabeschaltung, der Eingangssignale
von Lichtaufnahmeelementen zugeführt werden, die zu der Vielfachabtasteinrichtung gehören;
und
Fig. 12 einen Verteilungsplan mit mehreren verschiedenen Bereichen,
denen Meßergebnisse zugeordnet werden, um eine Diagnose zu erstellen.
In Fig. 1 ist eine Vielfachabtasteinrichtung dargestellt, die einen Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildet.
Hierzu gehören ein massiver Anschluß 1 und ein optisches Faserbündel 2 mit mehreren einzelnen Fasern 2a, 2b usw. Die
einen Enden 3a, 3b> 3c usw. sind gemäß Fig. 2 auf einer geraden
Linie angeordnet und festgelegt. Die Stirnfläche des massiven Anschlusses 1 ist so angeordnet, daß das Objektiv
des Mikroskops ein vergrößertes Bild erzeugt. Ferner sind gemäß Fig. 1 mehrere Lichtaufnahmeelemente 4a, 4b vorhanden,
die jeweils gegenüber dein anderen Enden 3a1, 3b', 3c1 usw.
der einzelnen optischen Fasern angeordnet sind, welche voneinander getrennt sind. Wird die Vielfachabtasteinrichtung
benutzt, um gemäß Fig. 4 eine Probe S in Gestalt eines Zellkerns dadurch abzutasten, daß gemäß Fig. 2 eine Bewegung in
Richtung des Pfeils herbeigeführt wird, erzeugen die Enden 3a, 3b, 3c der betreffenden Fasern das in Fig. 3 dargestellte
Muster.
Es sei angenommen, daß die Probe S nach Fig. 4 eine zylindrische Form, einen runden Querschnitt und eine bestimmte Dicke hat.
Die Menge M des in der zylindrischen Probe enthaltenen Stoffs ist dann als das Produkt der Konzentration des Stoffs C und
des Volumens V des zylindrischen Körpers gegeben. Die Extinktion A des Stoffs wird durch das Produkt eines Extinktionskoeffizienten
E, der Konzentration C und der Probendicke d dargestellt. Bezeichnet man den Durchmesser des zylindrischen
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Körpers mit L, erhält man somit die Menge M des in der Probe enthaltenen Stoffs als einen zu AL proportionalen Wert. Wenn
der massive Anschluß 1 der Vielfachabtasteinrichtung mit den Stirnflächen 3a, 3b usw. der einzelnen Fasern gemäß Fig. 4 in
Richtung des Pfeils bewegt wird, um eine Abtastung durchzuführen, erhält man die in Fig. 5a bis 5c dargestellten Konzentrationskurven.
Die Menge des Stoffs, der in den verschiedenen Teilen vorhanden ist, welche durch die einzelnen Fasern
3a, 3b, 3c usw. abgetastet werden, ergibt sich auf der Basis der Extinktion der verschiedenen Teile in der Form kAaLa bzw.
2 2
kAblib bzw. kAcLc , wobei k eine Konstante ist; La, Lb und Lc bezeichnen die Länge der verschiedenen Abschnitte a, b und c bzw. die Strecken zwischen dem ansteigenden und dem abfallenden Ende der zugehörigen Kurve, während Aa, Ab und Ac die maximale Extinktion in den Abschnitten a, b und c bezeichnen. Gemäß Fig. 6a bis 6c entsprechen die genannten Werte der Menge des Stoffs, die in zylindrischen Körpern enthalten ist, deren Durchmesser mit La bzw. Lb bzw. Lc gegeben ist. Gemäß der Erfindung beruht die diagnostische BesiL mmung der Zellen auf
kAblib bzw. kAcLc , wobei k eine Konstante ist; La, Lb und Lc bezeichnen die Länge der verschiedenen Abschnitte a, b und c bzw. die Strecken zwischen dem ansteigenden und dem abfallenden Ende der zugehörigen Kurve, während Aa, Ab und Ac die maximale Extinktion in den Abschnitten a, b und c bezeichnen. Gemäß Fig. 6a bis 6c entsprechen die genannten Werte der Menge des Stoffs, die in zylindrischen Körpern enthalten ist, deren Durchmesser mit La bzw. Lb bzw. Lc gegeben ist. Gemäß der Erfindung beruht die diagnostische BesiL mmung der Zellen auf
ρ
der Größe AL , wobei auf eine noch zu erläuternde Weise von der Länge L jedes Abschnitts und der maximalen Extinktion A des betreffenden Abschnitts Gebrauch gemacht wird.
der Größe AL , wobei auf eine noch zu erläuternde Weise von der Länge L jedes Abschnitts und der maximalen Extinktion A des betreffenden Abschnitts Gebrauch gemacht wird.
Fig. 7 zeigt den Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum automatischen Erkennen von Zellen. Hierzu gehört ein Mikroskop 11 mit einem weiter unten beschriebenen optischen
System, und dieses Mikroskopet einer Abtastbühne 12 zugeordnet,
die durch eine Einrichtung 13 gesteuert wird. Dem Mikroskop 11 ist eine Anordnung 14 mit einer Probenkassette und einem
Probenträger zugeordnet, die durch eine Einrichtung 15 gesteuert
wird; diese Anordnung ist weiter unten näher beschrieben. Ferner ist dem Mikroskop 11 eine automatische Fokussiereinrichtung
16 zugeordnet, zu der ein Abtastfühler 16a, eine arithmetische Schaltung 16b mit einer Steuereinrichtung sowie
eine Brennpunkteinstelleinrichtung 16c gehören. Ferner ist ein
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Fühler 17 mit mehreren Fasern vorhanden, der den Elementen 4a, 4b usw. nach Fig. 1 entspricht und an eine Signalverarbeitungseinrichtung
18 angeschlossen ist. Die Signalverarbeitungseinrichtung ist mit einer Schnittstelle 19 verbunden,
die ihrerseits an einen Miniaturrechner 20, einen Fernschreiber 21 und eine Schalttafel 22 angeschlossen ist.
Gemäß Fig. 8 gehören zum optischen System des Mikroskops 11 eine Lichtquelle 25, bei der es sich z.B. um eine Halogenlampe
handeln kann, und ein Interferenzfilter 26, das dazu dient, monochromatisches Licht mit einer Wellenlänge, von
546 Mikrometer durchzulassen, das vom Zellkern in einem maximalen Ausmaß absorbiert wird. Ferner gehören zu dem optischen
System eine Kondensorlinse 27, ein Objektiv 29, wobei eine Probe 28 zwischen der Linse 27 und dem Objektiv 29 angeordnet
werden kann, ein Okular 30, zwei halbdurchlässige Prismen 31 und 32 sowie zwei Lichtaufnahmeelemente 33 und 34,
die mit feinen Öffnungen 35 und 36 versehen sind. Zwischen
den Prismen 31 und 32 ist ein Galvanometerspiegel 37 angeordnet. Während des Gebrauchs der Vorrichtung fällt das
Licht der Lichtquelle 25 durch die Kondensorlinse 27 auf die Probe, um sie zu beleuchten. Hierbei kann die Probe
durch das Okular 30 beobachtet werden, und ein Bild der Brobe wird durch das halbdurchlässige Prisma 31 reflektiert.
Der massive Anschluß 1 der Vielfachabtasteinrichtung ist dort angeordnet, wo durch das Objektiv 29 ein vergrößertes
Bild der Probe fokussiert wird. Die automatische Fokussiereinrichtung 16 wird durch die Lichtaufnahmeelemente 33 und
34 gesteuert, denen Licht zugeführt wird, das durch die feinen Öffnungen 35 und 36 fällt, welche vor und hinter der
Bildebene des Objektivs 29 angeordnet sind. Die Lichtaufnahmeelemente 33, 34 und der Galvanometerspiegel 37 bilden zusammen
den Abtastfühler 16a nach Fig. 7. Zur automatischen Fokussierung wird das Bildfeld mit dem Galvanometerspiegel
37 abgetastet, und die Ausgangssignale der Lichtauf nahmeeIe-
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mente 33 und 34 werden der arithmetischen Schaltung 16b
zugeführt, durch welche die Brennpunkteinstelleinrichtung 16c gesteuert wird, mittels welcher die Fokussierung bewirkt
wird. Ist das Mikroskop genau fokussiert, ergibt sich dort, wo die beiden feinen öffnungen angeordnet sind, eine
gleich große Defokussierung, so daß die arithmetische Schaltung 16b ein Vergleichsausgangssignal erzeugt. Wird jedoch
das Mikroskop nach der einen oder anderen Seite defokussiert, vergrößert sich der berechnete Kontrastwert desjenigen Lichtaufnahmeelements,
welches auf der Defokussierungsseite liegt. In diesem Fall wird eine Bühnen-Feineinstellschaltung benutzt,
um die Fokussiereinrichtung 16c so zu verstellen, daß die
Bühne in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, bis die beiden Lichtaufnahmeelemente gleich große Ausgangssignale
liefern. Die Defokussierung, die als Folge einer Bewegung der Bühne eintritt, wird innerhalb der Tiefenschärfe des Objektivs
automatisch verfolgt bzw. ausgeglichen.
Fig. 9 zeigt die Konstruktion der Probenkassette und des Probenträgers. In einer Kassette 40 können mehrere Proben
41 angeordnet werden; jede dieser Proben kann mittels eines Trägers 42 nach rechts bewegt und auf der mit gestrichelten
Linien angedeuteten .Bühne 43 des Mikroskops angeordnet werden. Sobald die Messung einer Probe abgeschlossen ist, wird
die Kassette 40 in senkrechter Richtung bewegt, bevor die nächste Probe auf die Bühne 43 überführt wird.
Nachdem die Probe auf der Bühne bzw. dem Objekttisch 43 angeordnet
worden ist, wird sie in der in Fig. 10 dargestellten Weise bewegt, um eine Abtastung durchzuführen und die verschiedenen
Teile der Probe auszumessen. Nachdem die Probe auf dem Objekttisch an einer bestimmten Stelle angeordnet
worden ist, bewirkt die Bewegung des Objekttisches eine Verlagerung von dem Bereich A zu dem Bereich B. In der Zwischenzeit
bewirkt die automatische Fokussiereinrichtung die ge-
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wünschte Fokussierung. Da die Fokussierung abgeschlossen ist, wenn die Probe den Bereich B erreicht, kann eine Abtastung
des Bereichs B in der durch Pfeile angedeuteten Weise erfolgen, um die Extinktion und die Länge jedes Zellkerns zu
ermitteln, der sich innerhalb des Bereichs befindet. Bei der Abtastung wird der Objekttisch gemäß Fig. 10 in der Querrichtung
ebenso bewegt, wie es in Fig. 2 durch einen Pfeil angedeutet ist. Danach wird der Objekttisch senkrecht um
einen Betrag bewegt, welcher der Länge des massiven Anschlusses der Vielfachabtasteinrichtung entspricht, woraufhin eine
Abtastung in der entgegengesetzten Richtung erfolgt, usw. Danach wird die Probe vom Bereich B zum Bereich C verlagert,
um die Abtastung zu wiederholen, und danach wird nacheinander auf die Bereiche D und E übergegangen. Schließlich erfolgt
die Rückkehr zu dem Bereich A, um eine Abtastspektrophotometrie
des Zellkerns durchzuführen, der sich in dem Bereich A befindet, wodurch die spektrophotometrische Ausmessung
der Probe abgeschlossen wird.
Fig. 11 zeigt die Ausgabeschaltung, die den einzelnen Lichtaufnahmeelementen
zugeordnet ist, welche gegenüber den einzelnen optischen Fasern angeordnet sind. Das photometrische
Ausgangssignal wird einem Vorverstärker 46 zugeführt, der einen hohen Eingangswiderstand aufweist, welcher die Schwankungen
der Durchlässigkeit von Faserbündel zu Faserbündel sowie die Empfindlichkeitsunterschiede der einzelnen Lichtaufnahmeelemente
ausgleicht. Von dem Verstärker 46 aus wird das Signal einem analogen Multiplexer 47 zugeführt, der nacheinander
ein Kanalsignal einer Abfrage- und Halteschaltung 48 zuführt, an die ein Analog/Digital-Wandler 49 angeschlossen
ist. Das Signal wird in der Schaltung 48 gespeichert, bis es in ein digitales Signal verwandelt wird. Das umgewandelte
Signal wird einem Speicher des Miniaturrechners eingegeben, während die Kanaltrennung durch einen Ausgangsimpuls
der Steuereinrichtung 13 nach Fig. 7 bewirkt wird, wobei die-
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ser Aus gangs impuls in Abhängigkeit vondsr Bewegung des Objekttisches
erzeugt wird. Die beschriebenen Arbeitsschritte einschließlich der Verlagerung des Objekttisches zum Zweck
der Abtastung und der Überführung der Probe aus der Kassette auf den Objekttisch werden sämtlich durch den Miniaturrechner
20 nach Fig. 7 gesteuert.
Im Speicher des Miniaturrechners 20 gespeicherte Daten die-
nen dazu, den Wert von kAL aus der Strecke L und der maximalen Extinktion A jedes Abschitts jeder Zelle bzw. jedes
einzelnen Zellkerns innerhalb des abgetasteten Bereichs zu berechnen. Die berechneten Werte werden sortiert und vier Bereichen
1, II, III und IV entsprechend den Werten von L und
2
AL zugeordnet, wie es in Fig. 12 gezeigt ist. Der Bereich I repräsentiert diejenigen Zellkerne, zu denen Werte von L
AL zugeordnet, wie es in Fig. 12 gezeigt ist. Der Bereich I repräsentiert diejenigen Zellkerne, zu denen Werte von L
2
und AL gehören, die beide unter dem Schwellenwert C liegen. Zu dem Bereich II gehört ein Wert von L, der unter dem Schwel-
und AL gehören, die beide unter dem Schwellenwert C liegen. Zu dem Bereich II gehört ein Wert von L, der unter dem Schwel-
2
lenwert liegt, während AL den Schwellenwert überschreitet. In dem Bereich III überschreitet der Wert von L den Schwellen-
lenwert liegt, während AL den Schwellenwert überschreitet. In dem Bereich III überschreitet der Wert von L den Schwellen-
2
wert, während der Wert von AL unter dem Schwellenwert liegt. Der Bereich IV gilt für diejenigen Zellkerne, bei denen die
wert, während der Wert von AL unter dem Schwellenwert liegt. Der Bereich IV gilt für diejenigen Zellkerne, bei denen die
2
Werte für L und kAL beide den Schwellenwert überschreiten. In Fig. 12 ist ein weiterer Bereich V für Daten dargestellt, deren Werte Randwerte R überschreiten, und die daher irreführend sind, so daß sich eine genaue Ermittlung nicht durchführen läßt. Die Anzahl der Proben, die auf die verschiedenen Bereiche entfallen, wird ermittelt, und ihr prozentualer Anteil an der Gesamtzahl ermöglicht es, zu entscheiden, ob die Probe anionoid oder kationoid ist. Eine solche Entscheidung ist möglich, wenn erkennbar ist, daß z.B. die Anzahl der Proben, die auf den Bereich IV entfallen, einen bestimmten Prozentsatz überschreitet, durch eine anionoide Probe angezeigt wird. Natürlich ist es erwünscht, den Schwellenwert auf statistischer Basis mit Hilfe einer Anzahl von Grundversuchen zu ermitteln, um eine falsche Beurteilung der Probe zu vermeiden.
Werte für L und kAL beide den Schwellenwert überschreiten. In Fig. 12 ist ein weiterer Bereich V für Daten dargestellt, deren Werte Randwerte R überschreiten, und die daher irreführend sind, so daß sich eine genaue Ermittlung nicht durchführen läßt. Die Anzahl der Proben, die auf die verschiedenen Bereiche entfallen, wird ermittelt, und ihr prozentualer Anteil an der Gesamtzahl ermöglicht es, zu entscheiden, ob die Probe anionoid oder kationoid ist. Eine solche Entscheidung ist möglich, wenn erkennbar ist, daß z.B. die Anzahl der Proben, die auf den Bereich IV entfallen, einen bestimmten Prozentsatz überschreitet, durch eine anionoide Probe angezeigt wird. Natürlich ist es erwünscht, den Schwellenwert auf statistischer Basis mit Hilfe einer Anzahl von Grundversuchen zu ermitteln, um eine falsche Beurteilung der Probe zu vermeiden.
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Das berechnete Ergebnis wird gemäß Fig. 7 durch den Fernschreiber
21 ausgegeben, der den Anteil der Anzahl der Proben in jedem der Bereiche an der Gesamtzahl sowie die Tatsache
ausdruckt, daß die Probe anionoid (+) oder kationoid (-) ist.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ermöglicht die erfindungsgemäße
Vorrichtung zum automatischen Erkennen von Zellen eine einfache und schnelle Verarbeitung der Daten, die beim Ausmessen
von Zellen gewonnen werden, denn die Diagnose kann auf der Basis der Größe kAL erfolgen, die mit Hilfe der Strecke
L und der maximalen Extinktion A jedes abgetasteten Abschnitts einer zu untersuchenden Zelle berechnet wird. Die Steuerung
des Mikroskops, die Zufuhr von Proben, die Abtastung durch Bewegen des Objekttisches, die automatische Brennpunktnachführung,
die Steuerung der Detektoranordnung und die Verarbeitung der Daten werden durch den Rechner automatisch gesteuert.
Auf diese Weise ist die Beurteilung von Zellen schnell durchführbar, und die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet
sich insbesondere für Massenuntersuchungen, bei denen große Mengen von Proben verarbeitet werden müssen.
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Claims (1)
- ANSPRUCHVorrichtung zum Erkennen von Zellen mit Hilfe eines Mikroskops, gekennzeichnet durch ein Mikroskop (11) mit einem bewegbaren Abtast-Objekttisch (12), einen Probenträger (14) zum automatischen Zuführen einer Probe zu dem Objekttisch, eine automatische Fokussiereinrichtung (16) zum Fokussieren des Mikroskops gegenüber der Probe, eine Detektoranordnung (1, 2, 3, 4) zum Ermitteln der Extinktion der Probe sowie eine Recheneinrichtung (20) zum automatischen Steuern der genannten Einrichtungen (12, 14, 16) und zum automatischen Verarbeiten der mit Hilfe der Detektoranordnung gewanngaaiDaten derart, daß eine automatische Beurteilung bzw. Identifizierung der als Proben zugeführten Zellen durchgeführt wird.809845/0098INSPECTEO
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