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DE2818466A1 - Quecksilber-reed-relais - Google Patents

Quecksilber-reed-relais

Info

Publication number
DE2818466A1
DE2818466A1 DE19782818466 DE2818466A DE2818466A1 DE 2818466 A1 DE2818466 A1 DE 2818466A1 DE 19782818466 DE19782818466 DE 19782818466 DE 2818466 A DE2818466 A DE 2818466A DE 2818466 A1 DE2818466 A1 DE 2818466A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongues
mercury
magnetic material
tubes
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782818466
Other languages
English (en)
Other versions
DE2818466C2 (de
Inventor
Romain F Bollen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CP Clare International NV
Original Assignee
CP Clare International NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from BE177141A external-priority patent/BE854116A/nl
Application filed by CP Clare International NV filed Critical CP Clare International NV
Publication of DE2818466A1 publication Critical patent/DE2818466A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2818466C2 publication Critical patent/DE2818466C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/06Contacts characterised by the shape or structure of the contact-making surface, e.g. grooved
    • H01H1/08Contacts characterised by the shape or structure of the contact-making surface, e.g. grooved wetted with mercury

Landscapes

  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

2818468
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. H. STEHMANN DIPL-PHYS. DR. K. SCHWEINZER DIPL-ING. DR. M. RAU
D-8500 NDRNBERG ESSEN WEINSTRASSE 4-6 TELEFON 09 11 / 20 37 27 TELEX 06 / 23135
Nürnberg, 25. 04. 1978 172/62
CP. Clare International N.V. , Overhaamlaan, 3700 Tongeren,
"Quecksilber-Reed-Relais"
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Relais mit quecksilberbenetzten Reedkontakten, das in der Lage ist, in allen Positionen mit einer hohen Schaltfähigkeit und hoher Empfindlichkeit zu arbeiten.
Bekannte quecksilberbenetzte Zungenschalter bestehen aus zwei Metallzungen, die in eine Glaskapsel eingeschlossen und mit Quecksilber benetzt sind, so daß letzteres das eigentliche Kontaktmaterial ist. In den bekannten quecksilberbenetzten Reedschaltern ist das Quecksilber in einem kleinen Tank enthalten, folglich müssen sie in vertikaler Lage gehalten werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten quecksilberbenetzten Reedschalter zu schaffen, der in jeder Lage verwendet werden kann.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß zwei Röhren aus magnetischem Material in der Glaskapsel so angebracht sind, daß sie sich längsweise um die Zungen erstrecken, wobei die Röhren getrennt angeordnet sind, so daß ein axialer Spalt zwischen ihnen gebildet ist, der sich auf der längsseitigen Höhe der zusammenwirkenden Enden der Zunge befindet. Die innere Wand dieser Röhren und die Oberfläche der Zungen sind mi^Quecksilber benetzt. Die Spitzen der Zungen jedoch sind mit Stellen versehen, die aus anderem Material bestehen, das nicht mit Quecksilber benetzt werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 und Fig. 2 um 90° versetzte Längsschnitte eines
Reed-Kontakt-Relais gemäß der Erfindung.
Die Zeichnungsfiguren zeigen eine versiegelte Glaskapsel 1 und zwei darin angeordnete Zungen 2. Die Zungen 2 sind aus magnetischem Material, z. B. Fe-Ni. In der Kapsel 1 sind zwei Röhren 4 getrennt angebracht, so daß zwischen ihnen ein Spalt 5 gebildet ist, der die Kontaktspitzen der Zungen 2 umgibt. Die innere Wand der Röhren 4 und die Oberfläche der Zungen 2 sind mit Quecksilber 6 benetzt.
Die Spitzen 3 der Zungen 2 weisen Stellen 7 auf, die aus einem Material bestehen, das nicht mit Quecksilber benetzbar ist, z. B. Chromoxid. Diese Stellen 7 müssen eine genügend kleine Fläche haben, so daß beim Schalten
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der Reedkontakte aus der Kontaktzone spritzendes Quecksilber schnell genug ersetzt wird, andererseits wäre das Arbeiten des Relais bei hohen Schaltfrequenzen schwierig.
Die Spitzen 3 der Zungen 2 sind genügend breit, so daß ein zu großer Quecksilbertropfen, der gegen die Wand der Glaskapsel in der Lücke 5 zwischen den Röhren 4 geschleudert würde, von den Zungen abgesaugt werden kann.
Der axiale Abstand zwischen den Röhren 4 muß relativ klein sein, um die Ansammlung von Quecksilber dort zu verhindern. Diese axiale Weite des Spaltes 5 zwischen den Röhren 4 muß gewählt werden, um die Arbeitsleistung des Relais zu optimieren. Wenn dieser Spalt zu breit ist, kann sich dort zu viel Quecksilber ansammeln, was ein Trocknen der Zungen 2 zur Folge hat und folglich eine Abnahme der Schaltfähigkeit des Relais verursachen würde. Wenn dieser Spalt genügend klein ist, ist sichergestellt, daß dort eine kleine Menge von Quecksilber bleibt, wobei die Quecksilberzirkulation immer noch hoch ist. Wenn jedoch der Spalt zu klein ist, besteht die Möglichkeit, daß das Quecksilber Kurzschlüsse verursacht.
Die Röhren 4 sind aus einem magnetischen Material hergestellt. Sie bilden magnetische Nebenschlüsse und haben eine derartige geometrische Form, daß in der Zone, die die KontaktQenthält, eine Flußkonzentration erzielt wird,
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wodurch die Ausnutzung des magnetischen Feldes optimal wird.
Bei Verwendung von weich-magnetischem Material für die Zungen 2 mit einer minimalen Remanenz, z. B. Fe-Ni 50-50% oder Fe-Ni 22-78% wird ein normales monostabiles Arbeitskontaktrelais gebildet.
Bei Verwendung eines halbharten magnetischen Materials für die Zungen,mit bestimmter Remanenz und Koerzitivkraft ergibt sich ein bistabiles Stromstoßrelais, das heißt, ein Relais das arbeitet, wenn es von einem magnetischen Feld erregt wird und das in Arbeitsstellung gehalten wird, wenn das genannte Magnetfeld verschwindet. Solch ein Stromstoßrelais öffnet seine Kontakte, wenn es von einem magnetischen Feld umgekehrter Richtung erregt wird. Die Erfindung gestattet es, ein Stromstoßrelais mit einer minimalen Menge von halbharten magnetischen Material zu verwirklichen, was aus mehreren Gründen möglich gemacht ist;
1. Wenn das Relais betätigt wird, ist der Luftspalt :.sehr klein wegen der Abwesenheit von nicht-magnetischem Material im Gegensatz zu den herkömmlichen Quecksilber-Kontaktrelaisy der kleine Luftspalt und die Röhren aus weich-magnetischem Material, bilden eine kleine effektive Reluktanz, um einen hohen effektiven magnetischen Fluß im Luftspalt zu bilden;
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2. die Federkraft der Zungen kann wesentlich kleiner sein als die bei trocknen Reedrelais.
Ein anderer Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß herkömmliche Glasmetaliverbindungen benutzt werden können.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt auch alle fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen.
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Claims (3)

PATENTANWÄLTE DIPL-ING. H. STEHMANN DIPL-PHYS. DR. K. SCHWEINZER DIPL-ING. DR. M. RAU D-8500 NÜRNBERG ESSENWEiNSTRASSE 4-6 TELEFON 09Π/20 37 27 TELEX 06/23135 Nürnberg, 25. 04. 1978 172/62 CiPi_Clare_International_NiVii_Overhaamlaani_B_-_3700_Ton2eren Ansprüche
1.) Quecksilber-Reed-Relais, mit mindestens zwei in einer Glaskapsel enthaltenen Zungen, mit zusammenwirkenden Enden, gekennzeichnet durch zwei Röhren (4) aus magnetischem Material, die sich in der Kapsel (1) längsweise um die Zungen (2) erstrecken und getrennt angeordnet sind, so daß ein axialer Spalt (5) zwischen ihnen geformt ist, der sich auf der längsseitigen Höhe der zusammenwirkenden Enden (3) der Zungen (2) befindet; die innere Wand der Röhren (4) und die Oberfläche der Zungen (2) sind mit Quecksilber benetzt und die Spitzen (3) der genannten Zungen sind mit Stellen (7) versehen, die aus einem Material bestehen, das nicht mit Quecksilber benetzt werden kann.
2. Relais gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (2) aus weich-magnetischem Material hergestellt sind.
3. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (2) aus halbhart-magnetischem Material hergestellt sind.
t OFUGJNAL INSPECTED
8098U/10Ö7
DE2818466A 1977-04-29 1978-04-27 Quecksilber-Reed-Relais Expired DE2818466C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE177141A BE854116A (nl) 1977-04-29 1977-04-29 Kwikbevochtigde reedschakelaar

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2818466A1 true DE2818466A1 (de) 1978-11-02
DE2818466C2 DE2818466C2 (de) 1986-09-18

Family

ID=3842997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2818466A Expired DE2818466C2 (de) 1977-04-29 1978-04-27 Quecksilber-Reed-Relais

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4164720A (de)
JP (1) JPS53135448A (de)
DE (1) DE2818466C2 (de)
FR (1) FR2389220A1 (de)
GB (1) GB1601718A (de)
IT (1) IT1159651B (de)
NL (1) NL7804627A (de)
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