[go: up one dir, main page]

DE2818217A1 - Verfahren zur herstellung eines aluminium-elektrolytkondensators mit einem stabilen oxidfilm - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines aluminium-elektrolytkondensators mit einem stabilen oxidfilm

Info

Publication number
DE2818217A1
DE2818217A1 DE19782818217 DE2818217A DE2818217A1 DE 2818217 A1 DE2818217 A1 DE 2818217A1 DE 19782818217 DE19782818217 DE 19782818217 DE 2818217 A DE2818217 A DE 2818217A DE 2818217 A1 DE2818217 A1 DE 2818217A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydration
foil
inhibitor
anodized
oxide film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782818217
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Joseph Bernard
Jun John James Randall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sprague Electric Co
Original Assignee
Sprague Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sprague Electric Co filed Critical Sprague Electric Co
Publication of DE2818217A1 publication Critical patent/DE2818217A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/0029Processes of manufacture
    • H01G9/0032Processes of manufacture formation of the dielectric layer
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02Anodisation
    • C25D11/04Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • C25D11/12Anodising more than once, e.g. in different baths
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S205/00Electrolysis: processes, compositions used therein, and methods of preparing the compositions
    • Y10S205/917Treatment of workpiece between coating steps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung eines Aluminium-Elektrolytkondensators mit einem stabilen Oxidfilm.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung eines Aluminium-Elektrolyt kondensat ors mit einem stabilen Oxidfilm; die Erfindung betrifft insbesondere einen Kondensator, der ein Aluminiumoxiddielektrikum aufweist, das der Einwirkung von Wasser widersteht.
Herstellern von Elektrolyt-Kondensatoren ist es bekannt, daß die Formierung des dielektrischen Oxides auf einer Aluminiumelektrode dadurch erleichtert wird, daß zuerst ein Film:., aus einem-hydra-' tisierten Oxid auf der Elektrode gebildet wird und dann die
Elektrode in einem Formier-Elektrolyten anodisiert wird. Die
Bildung des hydratisierten Oxides dient dazu, um die elektrische Energie zu verringern, welche filr die nachfolgende Anodisierung
erforderlich ist. .Zwar wird während der Anodisierung etwas Hydrat verbraucht, aber etwas Hydrat bleibt auch übrig und dieses dient dazu, um den äquivalenten Reihenwiderstand ansteigen zu lassen
809844/0961
und die Kapazität absinken zu lassen, die von der anodisierten Elektrode bereitgestellt wird. Die Abnahme der Kapazität wird durch das hydratisierte Oxid bewirkt, das die feine Ätzstruktur der Folien hoher Spannung verstopft. Ein Mittel, um sowohl mit den Vorteilen als auch mit den Nachteilen des hydratisierten Oxides fertigzuwerden, wird in dem US-Patent 3,733,291 offenbart. Nach dieser Literaturstelle beinhaltet das Formierverfahren das Abstreifen des hydratisierten Oxides, das nach der Anodisierung übrig bleibt.
Es ist bekannt, nach der Anodisierung in Gegenwart von hydratisiertem Oxid zu depolarisieren, um mit der Instabilität fertigsuwerden, die sich durch einen plötzlichen Verlust der Feldstärke zu erkennen gibt, nachdem offensichtlich ein vollständiger Film gebildet worden ist«, Es wurde postuliert, daß diese Instabilität durch Gasblasen verursacht wird, die in der Schicht aus hydratisiertem Oxid eingeschlossen sind« Andere bezweifeln dies, und zwar aufgrund der Überlegung, daß eine regellose Occlusion von Gasblasen nicht gewisse GesetzmäPigkeiten der beobachteten Instabilität erklärt, sie stimmen jedoch zu, daß irgendeine Art von Leerräumen in dem gebildeten Film existieren. Im allgemeinen besteht jedoch Übereinstimmung,, daß der instabile Zustand mit der Gegenwart von dem hydratisierten Oxid zusammenhängt«
Was auch immer die Ursache sein map;, so weiß man dennoch, das Pehlverhalten zu behehen, und zwar durch Depolarisier-Verfahren: Erhitzen, Eintauchen in heißes Wasser, sekundäres Anodisieren, mechanisches Biegen, gepulste Ströme oder Stromumkehr; kurz gesagt, handelt es sich um Verfahren, bei denen die Barriere aus der Oxidschicht leicht aufgerissen wird*
Wenn das Eintauchen in heißes Wasser verwendet wird, wird überschüssiges Hydrat gebildet, wenn die Anodisierung durchgeführt wird und die Verwendung des Standard-Elektrolyten aus Borsäure und/oder Borat vorgenommen wird. Wegen ihrer Wirksamkeit und niedrigen Kosten· werden diese Elektrolyten kommerziell vielfach verwendet bei der Bildung der dielektrischen Oxidfilme auf Aluminium-Elektroden für die Verwendung in Elektrolyt-Kondensatoren. Es zeigte sich jedoch, (s. J. Electrochem« Soc, 108, (I96I) Seite 822 ), daß der daraus resultierende Oxidfilm durch Wasser angegriffen wird, wobei sich ein nicht-Isolierendes hydartisiertes Oxid bildet« Die Verschlechterung des Oxidfilmes kann auch duvch die Einwirkung von Wasser in Spülbädern erfolgen, in dem Betriebs-Elektrolyten des Kondensators oder selbst bei der Einwirkung von Luft.
Während die Hydratbildung vor der Anodisierung verhindert werden kann, und dies ist besonders wichtig für Folien niedriger ,spannung
ist die Hydratbildung auf Folien hoher Spannung erwünscht, um die Energieerfordernisse wahrend der Anodisierung zu verringern. Im allgemeinen erfordern diese dem Stande der Technik entsprechenden Behinderungs-Verfahren mehr Inhibitor als nach der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu entwickeln zur Herstellung eines Aluminium-Elektrolytkondensators mit einem stabilen dielektrischen Oxidfilm,
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln zur Verringerung der Menge des hydratisierten Oxides in einem dielektrischen Aluminiumoxidfilm in einem Elektrolytkondensator.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln zur Herstellung eines dielektrischen Aluminium-Oxidfilms, welcher der nachfolgenden Wechselwirkung mit Wasser widersteht.
Schließlich ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein stabiles Aluminiumoxiddielektrikum in dem Anodisierverfahren zu ent wickeln, bei dem ein konventioneller· Borsäure- und/oder-Borat-Formierelektrolyt verwendet wlräo
- StT-
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Aluminium-Elektrolytkondensator mit einem stabilen dieleketrischen Aluminiumoxidfilm dadurch bereitgestellt, daß ein Inhibitor der Hydratisierung in einem oder in mehreren Depolarisierverfahren während der Anodisierung einer Aluminiumelektrode beigegeben wird.
Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet auch, die dem Stande der Technik entsprechende Praxis, die Erfordernisse an elektrische Energie für die Anodisierung dadurch zu verringern, daß zuerst ein hydratisierter Oxydfilm auf einer Aluminiumfolie durch Eintauchen in heißes Wasser hergestellt wird; nach der Erfindung werden danach die Anodisierverfahren unterbrochen, um den Oxidfilm in einem anderen'Heißwasserbad zu depolarisieren, das einen Inhibitor der Hydratisierung enthält. Es wurde gefunden, daß als wirksam inhibierende Anionen gemäß der Erfindung Phos- " phatanionen sind, Boratanionen oder Anionen der Alpha- oder Orthohydroxycarboxylsäure* Insbesondere wurde gefunden, daß die bevorzugten Inhibitoren der Hydratisierung Tartrat- oder Citratodei* Phosphat-Anionen sind, vorzugsweise im Konzentrationsbereich von Ο,οοοΐ bis 0,5 M. Die bevorzugten Kationen sind Ammonium, Natrium und Kalium, obwohl andere wasserlösliche Salze auch . zufriedenstellend sind. Das .bevorzugte Salz gemäß der Erfindung ist Diammoniumcitrat in der Konzentration von 0,1 M.
809844/QSSt
Die Verwendung von Inhibitoren der Hydratisierung bei der Depolarisation verhindert die Bildung von neuem Hydrat, während die Depolarisation noch immer vor sich geht. Zusätzlich führt die Adsorption der inhibierenden Verbindungen auf dem Oxidfilm zu einer fertigen Folie, die der Hydratisierung in dem Kondensator nicht -zugänglich ist.
Die Verwendung von Inhibitoren der Hydratisierung gemäß der Erfindung erlaubt die Verwendung einer höher verstärkten (higher
gain) geätzten Folie, denn die Hemmung der Bildung von Hydratisiertem Oxid während der Depolarisator: führt zu einer viel
weniger ausgenrägten Verstoofung der feinen Poren der Xtzstruktur» In anderen Worten: Die Inhibitoren der Hydratisierung gemäß der Erfindung verhindern die Hydratisierung innerhalb der ganzen Ktzstruktur. Das Abstreifverfahren gemäß der US-PS 3,733,291
variiert von der Außenseite zur Innenseite der Ätzstruktur und
führt zu einer Struktur mit einer weniger gleichförmigen dünnen Hydratschicht.
Es wurde gefunden, daß die Gegenwart der Inhibitoren der Hydcatisierung gemäß der Erfindung den schädlichen Einfluß des überschüssigen anfänglichen hydratisierten Oxides in der fertigen
Folie auf den effektiven Serlenwiderstand verringert. In anderen
809844/0961
Worten: Der Inhibitor hemmt nicht nur die Bildung von zusätzlichem hydratisiertem Oxid während der Depolarisierungsverfahren, sondern er löst auch Überschuß des anfänglichen hydratisieren Oxides auf. Die Verwendung von Inhibitoren der Hydrat is ierung bei der Depolarisation führt auch dazu, daß Hydroxygruppen des -anfänglichen hydratisieren Oxides durch die inhibierenden Anionen ersetzt werden.
Es ist wichtig, die Bedingungen innerhalb der Depolarisatorkammer zu kontrollieren, wenn die Inhibierung des hydratisierten Oxides durchgeführt wird, da eine vollständige Inhibierung der Hydratisierung dazu tendiert, die Depolarisation zu verhindern. Die Inhibierung der Hydratisierung und die Depolarisation kennen gleichzeitig gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß bevorzugte Inhibitoren verwendet werden, welche eine leichte auflösende Wirkung auf die Barriere aus dem Oxidfilm ausüben. Diese Auflösung des Süßeren Teils des Films öffnet die Oberfläche und erlaubt so die Depolarisatlon. Die Kontrolle des pH-Wertes und des Widerstandes während der Depolarisation begrenzt die Auflösung des Films, so daß ein großer Aufwand an Ladung vermieden wird, der erforderlich wäre, um irgendeine größere Menge der aufgelösten Filmbarriere wieder herzustellen.
8098U/Ö961
281821?
Es wurde gefunden, daß die endgültige Menge des hydratisieren Oxides auf einer Elektrodenfolie sehr viel geringer ist, wenn der pH-Wert 4 his 5 beträgt und die Konzentration der Zusätze höher ist als 10 M. Tabelle I zeigt Gewichtsänderungen, die beobachtet wurden, wenn 200 Volt-^ilme, die in einem Borat-Elektrolyten formiert wurden, in kochende wässrige Lösung von Alpha- oder Orthohydroxycarboxylsäure-Anionen getaucht wurde. Die kritischen Konzentrationen der Zusätze, bei denen die Hydratisierung erfolgt oder nicht, liegen im Bereich von 10 bis 10 J M. In jedem Falle nahmen die Filme im pH-Bereich 4 bis 7 an Gewicht zu, wenn die Konzentration der Zusätze 10 J M betrug, während bei
-h
einer Konzentration von 10 M entweder das Gewicht zunimmt oder abnimmt, je nach den Bedingungen. Da die Hydratisierung der einzig denkbare Prozeß ist, der Anlaß zu einer Gewichtszunahme geben könnte, bedeuten diese Resultate, daß das Barrieren-Oxid unweigerlich hydratisieren wird, wenn die Konzentration des Zusatzes ΙΟ"-5 Μ beträgt oder weniger.
809844/0961
TABELLE I pH-Wert jar/in2!
Material Konzentration
(Mj
4,1 - 0,32
Weinsäure ΙΟ"« 4,4 + 0,77
ΙΟ"5 5,0 + 0,10
Weinsäure
(teilweise neutralisiert)
ΙΟ"« 5,0 + 0,89
ΙΟ"5 7,0 - 0,04
ΙΟ"« 7,0 + 1,413
10-5 4,1 - 0,45
Zitronensäure ΙΟ"« 4,5 + 0,48
ΙΟ"5 5,0 - 0,38
Zitronensäure
(teilweise neutralisiert)
ίο-« 5,0 + 0,41
10-5 7,0 - 1,03
ΙΟ"« 7,0 ■ + 0,26
ΙΟ"5 4,1 - 0,27
Maleinsäure ΙΟ"« 4,5 + 2,17
ΙΟ"5 5,0 + 0,02
Maleinsäure
(teilweise neutralisiert)
ΙΟ"« 5,0 + 2,82
10" 5 7,0 + 0,63
ΙΟ"« 7*0 + 2,63
10-5 ■
809844/0961
Die Wirksamkeit des Zusatzes der bevorzugten Inhibitoren der Hydratisierung zu Wasser bei der Depolarisation einer anodisierten Aluminiumfolie wird in Tabelle II gezeigt. Die Daten der Tabelle II wurden für verschiedene Inhibitoren bei verschiedenen Konzentrationen und verschiedenen pH-Werten aufgenomment Die Folie mit einer fein geätzt en Struktur vnirde anodisiert (formiert) bis zu 200 Volt in einem Glykolborat-Elektrolyten bei 25°C. Die Proben wurden dann in ein kochendes wässriges Medium eingetaucht, und zwar für eine Periode von 10 Minuten mit oder ohne zugesetzten Inhibitor. Der Pilmabbau wurde auf drei verschiedene Arten verfolgt :
1. Die Proben wurden vor und nach dem Eintauchen in das kochende Medium gewogen.
2. Vor und nach dem Eintauchen wurde die Kapazität gemessen.
3. Es wurde die Zeit gemessen, die erforderlich war, um die Probe nach dem Eintauchen in das kochende Medium bis zur ursprünglichen Spannung wieder zu anodisieren.
Wie sich aus allen drei oben aufgeführten Verfahren ergibt, erfolgte die Hydratisierung nur im Falle des reinen Wassers, wie sich aus der Gewichtszunahme der Folie ergibt. In allen anderen .Folien wurden Gewichtsverluste beobachtet, welche zeigen, daß bis zu einem gewissen Grade eine Auflösung des Aluminiumoxides erfolgte, und zwar mit allen Inhibitoren der Hydratisierung gemäß der Erfindung,
809844/0961
- Mr-
TABELLE II
Material Konzentration
(M)
pH-Wert (mg/in
10 Min.
kochen
) CO
10 Min.
kochen
Reformier
zeit
(Sekunden)
Weinsäure 0,1 2,1 -0,71 9 35
0,01 2,6 -0,73 7 20
0,001 3,1 -0,69 6 20
Zitronensäure 0,1 2,1 -0,43 5 10
0,01 2,65 -0,48 5 12
0,001 3,2 -0,62 3 20
Dinatriumtartrat 0,1 4 -0,62 3 50
0,1 5 -0,63 1 10
0,1 6 -1,14 10 40
ο,ι 7 -3,61 36 223
0,01 5 . -0,59 22 27
0,001 5 -0,26 0 2
Dlammoniumzitrat ο,ι 4 -0,41 2 2
- 0,1 5 -0,42 0 2
0,1 6 -0,65 3 2
0,1 7 -0,95 9 56
0,01 5 -0,62 1 26
0,001 5 -i,26 8 83
409844/09.61
Fortsetzung Tabelle II
-I If
281821?
Natriumdihydrogenphosphat
Borsäure
Wasser
0,1 3 ,5 τθ ,034 G 2
0,01 H ,5 -0 ,029 0 2
0,016
(ι*)
0,081
(5%)
-0
-0
,062
,18
0
0
8
10
rein, destilliert
+2,06
223
/\ W ist die Änderung des Gewichtes von 9,9*1 mg/in des ursprünglichen Oxides;
/C^l/C ist nroportional zur D.rozentualen Änderung der Filmdicke, gemessen durch den Prozentsatz der ursorünglichen reziproken Kapazität.
Es wird ein Elektrolyt-Kondensator bereitgestellt, der eine Elektrode aufweist, mit einem stabilen AlüminiumoxyddielektrikUTn, das hergestellt wird durch Anodisieren einer Aluminiumfolie; zu diesem.Verfahren gehört das Depolarisieren der Folie in einem Bad, das einen Inhibitor der Hydratisierung enthält, der ausgewählt wird aus der Gruppe Tartrat- oder Zitrat- oderPhosphat-Anionen4
809844/0961

Claims (6)

  1. PATENTANWALT
    HELMUTGORTZ /öl
    Fr α.·.!:'.: ■■ /-.-^r; 70
    Schnecken",-.«":·.-.-. :-:7 - ι ei. όϊ/079
    SPRAGUE ELECTRIC COMPANY . ■ 25. April 1978
    Ozm/goe
    Pat ent an snrüche
    Verfahren zur Herstellung eines Aluminium-Elektrolytkondensators mit einem stabilen Oxidfil-m, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Aluminiumfolie ein hydratisiertes Oxid gebildet wird, die Folie in einem Pormier-Elektrolyten, der Boratanionen enthält, anodisiert wird, die anodisierte Folie in einem Bad depolarisiert wird, das einen Inhibitor der Hydratisierung enthält, der ausgewählt wird aus Phosphat-, Borat-, und alpha- oder orthohydroxycarboxylanionen, der pH-Wert des Bades zwischen 2 und 7 liegt» und daß die Folie reanodisiert wird*
  2. 2. Verfahren nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Folie geätzt ist und der Inhibitor der Hydratisierung ausgewählt wird aus Tartrafc-, Citrat- und PhosOhat-Anionen.
    ORIGINAL INSPECTED
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zei chnet, daß der Inhibitor der Hydratisierung ausgewählt wird aus Warberstoff-, Ammonium-, Natrium- und Kalium-Kationen, und zwar mit der Bedingung, daß das Kation das Ammonium-, Natrium- oder Kalium-Kation ist, wenn das Phosphat anion verwendet wird.
  4. U. Verfahren nach Ansnruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhibitor der Hydratisierung 0,1 M Diammoniumo.itrat ist,
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Inhibitor der Hydrat isierunf in einer Konzentration größer als 10 J M vorhanden ist.
  6. 6. Verfahren nach Ansoruch 2,dadurch gekennzeichnet , daß der pK-Wert im Bereich von 4 bis 5 liegt.
    809844/096
DE19782818217 1977-04-28 1978-04-26 Verfahren zur herstellung eines aluminium-elektrolytkondensators mit einem stabilen oxidfilm Ceased DE2818217A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/791,656 US4113579A (en) 1977-04-28 1977-04-28 Process for producing an aluminum electrolytic capacitor having a stable oxide film

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2818217A1 true DE2818217A1 (de) 1978-11-02

Family

ID=25154378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782818217 Ceased DE2818217A1 (de) 1977-04-28 1978-04-26 Verfahren zur herstellung eines aluminium-elektrolytkondensators mit einem stabilen oxidfilm

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4113579A (de)
JP (1) JPS53135452A (de)
CA (1) CA1072735A (de)
DE (1) DE2818217A1 (de)
FR (1) FR2389212A1 (de)
GB (1) GB1553658A (de)

Families Citing this family (28)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4159927A (en) * 1977-06-27 1979-07-03 Sprague Electric Company Anodizing aluminum in boric acid bath containing hydroxy organic acid
US4204919A (en) * 1979-05-02 1980-05-27 Sprague Electric Company Treating etched aluminum electrolytic capacitor foil
GB2056774B (en) * 1979-05-17 1983-11-30 Oehme F Bipolar electrolytic capacitor
US4252575A (en) * 1979-08-09 1981-02-24 Sprague Electric Company Producing hydrous oxide of controlled thickness on aluminum capacitor foil
US4470885A (en) * 1983-02-07 1984-09-11 Sprague Electric Company Process for treating aluminum electrolytic capacitor foil
GB2141440B (en) * 1983-06-16 1986-07-23 Standard Telephones Cables Ltd Preparing aluminium capacitor foil
US4481083A (en) * 1983-08-31 1984-11-06 Sprague Electric Company Process for anodizing aluminum foil
US4437946A (en) * 1983-08-31 1984-03-20 Sprague Electric Company Stabilization of aluminum electrolytic capacitor foil
JPS60155699A (ja) * 1983-12-27 1985-08-15 Permelec Electrode Ltd 液体給電法による金属の電解処理法
US4481084A (en) * 1984-04-16 1984-11-06 Sprague Electric Company Anodization of aluminum electrolyte capacitor foil
JPS63146424A (ja) * 1986-12-10 1988-06-18 松下電器産業株式会社 アルミ電解コンデンサ用電極箔の製造方法
JP2663544B2 (ja) * 1988-08-24 1997-10-15 松下電器産業株式会社 アルミニウム電解コンデンサ用電極箔の製造方法
US5124022A (en) * 1989-08-23 1992-06-23 Aluminum Company Of America Electrolytic capacitor and method of making same
US6475368B2 (en) * 2001-03-07 2002-11-05 Kemet Electronics Corporation Method of aqueous anodizing aluminum substrates of solid capacitors
US6548324B2 (en) 2001-06-06 2003-04-15 Kemet Electronics Corporation Edge formation process without anodizing for aluminum solid electrolytic capacitor
US6562652B2 (en) 2001-06-06 2003-05-13 Kemet Electronics Corporation Edge formation process with anodizing for aluminum solid electrolytic capacitor
US7125610B2 (en) * 2003-03-17 2006-10-24 Kemet Electronics Corporation Capacitor containing aluminum anode foil anodized in low water content glycerine-phosphate electrolyte without a pre-anodizing hydration step
US8216712B1 (en) 2008-01-11 2012-07-10 Enovix Corporation Anodized metallic battery separator having through-pores
US8691450B1 (en) 2007-01-12 2014-04-08 Enovix Corporation Three-dimensional batteries and methods of manufacturing the same
US9166230B1 (en) 2007-01-12 2015-10-20 Enovix Corporation Three-dimensional battery having current-reducing devices corresponding to electrodes
CN101584065B (zh) 2007-01-12 2013-07-10 易诺维公司 三维电池及其制造方法
US8345409B2 (en) * 2010-03-31 2013-01-01 Nippon Chemi-Con Corporation Solid electrolytic capacitor
US9843027B1 (en) 2010-09-14 2017-12-12 Enovix Corporation Battery cell having package anode plate in contact with a plurality of dies
JP6759067B2 (ja) * 2016-11-18 2020-09-23 日本軽金属株式会社 アルミニウム電解コンデンサ用電極の製造方法
CN107502937B (zh) * 2017-08-10 2019-05-14 佛山科学技术学院 降低低压化成箔漏电流的化成方法
JP7057176B2 (ja) * 2018-03-16 2022-04-19 日本軽金属株式会社 アルミニウム電解コンデンサ用電極の製造方法
JP7172129B2 (ja) * 2018-05-17 2022-11-16 日本軽金属株式会社 アルミニウム電解コンデンサ用電極の製造方法
CN113764191B (zh) * 2021-09-14 2022-08-30 南通海星电子股份有限公司 一种抑制Al(OH)3结晶生成的低压电极箔制造方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2396685A (en) * 1940-11-07 1946-03-19 Aerovox Corp Art of aluminum etching
DE1155540B (de) 1962-04-09 1963-10-10 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Aluminiumelektroden fuer Elektrolytkondensatoren
NL6606084A (de) 1966-05-05 1967-11-06
DE1564666C3 (de) * 1966-07-18 1973-11-15 Siemens Ag, 1000 Berlin U. 8000 Muenchen Verfahren zur Herstellung eines Aluminium Elektrolytkondensators
US3733291A (en) * 1971-07-23 1973-05-15 Sprague Electric Co Formation process for producing dielectric aluminum oxide films
NL7110786A (de) 1971-08-05 1973-02-07

Also Published As

Publication number Publication date
FR2389212B1 (de) 1984-02-24
JPS53135452A (en) 1978-11-27
JPH0235443B2 (de) 1990-08-10
CA1072735A (en) 1980-03-04
FR2389212A1 (fr) 1978-11-24
GB1553658A (en) 1979-09-26
US4113579A (en) 1978-09-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2818217A1 (de) Verfahren zur herstellung eines aluminium-elektrolytkondensators mit einem stabilen oxidfilm
DE2058954C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Naßelektrolytkondensators
DE102006006259A1 (de) Festelektrolytkondensator und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3016451C2 (de) Verfahren zum Behandeln einer geätzten Aluminium-Elektrolytkondensatorfolie
DE10053736B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Anode für einen elektrolytischen Hochspannungs-Kondensator
DE2819685B2 (de) Elektrolyt für eine galvanische Primärzelle mit wenigstens einer negativen Elektrode aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
DE925330C (de) Verfahren zum elektrolytischen AEtzen von Tantal
DE2044025A1 (de) Selbstdepolansierender Kondensator elektrolyt Kondensator mit einem derartigen Elektrolyt sowie Verfahren zur Herstellung und Verwendung derartiger Kondensatoren
DE1614245A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren
DE2238245A1 (de) Verfahren zur behandlung von aluminiumfolie fuer elektrolytkondensatoren
DE2256022C3 (de) Elektrolyt zum Formieren von Aluminiumfolien für Niedervoltelektrolytkondensatoren
DE4331380C1 (de) Verfahren zum Herstellen von Anodenfolien für Hochvolt-Elektrolytkondensatoren
DE2836878B1 (de) Verfahren zur anodischen Herstellung hydrophober Oxidschichten auf Aluminium-Folien
DE2235112C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer Elektrodenfolie aus Aluminium für Elektrolytkondensatoren
DE710907C (de) Verfahren zur Herstellung einer elektrolytischen Zelle, insbesondere eines elektrolytischen Kondensators
DE3908466C1 (en) Method of determining the chemical stability of aluminium foils
DE1936267B2 (de) Elektrolyt zur Formierung von Aluminiumfolien für Elektrolytkondensatoren
DE1289186B (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren mit Elektroden aus Aluminium, mit einem anodischen Oxidfilm als Dielektrikum und einer Manganoxidschicht als Gegenelektrode
DE888887C (de) Elektrolyt, insbesondere fuer elektrolytische Kondensatoren
DE1614508C2 (de)
DE2141004A1 (de) Verfahren zur herstellung von dielektrisch wirkenden oxidschichten auf anodenfolien aus aluminium fuer elektrolytkondensatoren
AT143129B (de) Elektrolytische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung.
DE1564405C3 (de) Elektrolytkondensator
DE1564952A1 (de) Elektrolyt fuer Elektrolytkondensatoren
DE1564666B2 (de) Verfahren zur herstellung eines aluminium elektrolytkonden sators

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8131 Rejection