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Zusammenfassung
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Es wird eine Radzierblende offenbart, die eine Nachbildung eines Speichenrades
darstellt. Sie hat solchen Aufbau, daß die Anzahl der getrennt herzustellenden Teile
für derartige Radzierblenden vermindert wird. Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße
Radzierblende ein vermindertes Gesamtgewicht. Diese die Nachbildung eines Speichenrades
darstellende Radzierblende hat einen im wesentlichen runden hauptkörper mit komplexer
Querschnittsgestalt. Am äußeren Rand des Hauptkörpers ist eine Befestigungseinrichtung
vorgesehen, die an einer herkömmlichen Fahrzeugsicherheitsfelge festgelegt werden
kann. Ein in axialer Richtung gestrecktes zentrales Nabenteil kann koaxial über
der in axialer Richtung außenliegenden Oberfläche des Hauptkörpers angeordnet werden.
In ihm ist eine Befestigungseinrichtung vorgesehen, durch welche die radial innenliegenden
Enden eines Satzes von Speichenkörpern festlegbar sind, welche Speichenkörper vom
axial innen liegenden Ende des Nabenteiles strahlenförmig nach außen verlaufen.
Über diesem Nabenteil ist ein Kappenteil angeordnet, das seinerseits zum Festklemmen
eines zweiten Satzes von Speichenkörpern dient, welche sich strahlenförmig in radialer
Richtung nach außen vom axial außenliegenden Ende des Nabenteiles wegerstrecken.
Durch einen einzigen Satz im Ring angeordneter Befestigungsmittel ist das Kappenteil
mit dem Hauptkörper derart verbunin,daß eine Klemmkraft erzeugt wird, die vom Kappenteil
auf das Nabenteil und dann vom Nabenteil auf den Hauptkörper übertragen wird. Bei
der erfindungsgemäßen Speichen-Radzierblende werden
somit eine
Mehrzahl von Speichenkörpern, die sich in radialer Richtung von zwei in axialer
Richtung voneinander entfernten Stellen eines Nabenteiles wegerstrecken, durch einen
einzigen Ring von Befestigungsmitteln in der gewünschten Lage eingekiemmt. Zur Verminderung
des Gesamtgewichtes der Radzierblende können die Speichenkörper aus hohlem Rohrmaterial
gefertigt sein.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Radzierblende, welche einem
üblichen Fahrzeugrad mit einer tiefgezogenen Stahlblechfelge das Aussehen eines
Speichenrades bietet. Die Erfindung betrifft insbesondere derartige Radzierblenden,
bei denen die Speichen von zwei in axialer Richtung voneinander entfernten Stellen
der Nabe stahlenförmig nach außen verlaufen.
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Seit es Automobile gibt, haben Speichenräder eine besondere Anziehungskraft
ausgeübt, da sie einem Fahrzeug ein besonders ansprechendes äußeres Erscheinungsbild
verleihen. Nachdem das Gewicht der Fahrzeuge und die mit ihnen erreichbaren Geschwindigkeiten
immer stärker zugenommen haben, wurden die mechanisch nicht sehr stark belastbaren
echten Speichenräder zunehmend durch ein Speichenrad nachbildende Radzierblenden
ersetzt, welche bei den mechanisch belastungsfähigeren Radfelgen aus Stahl verwendet
werden. Heutzutage sind derartige Speichenradzierblenden schon so weit entwikkelt
worden, daß sie dem Aussehen echter Speichenräder sehr nahe kommen. Hierdurch wird
das äußere Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeuges
erheblich verbessert.
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Um das Aussehen eines echten Speichenrades auch bei einer Speichenradzierblende
zu erzielen, müssen zwei Sätze von Speichen vorgesehen werden, die von zwei in axialer
Richtung entfernten Stellen des Nabenteiles strahlenförmig nach außen verlaufen
und deren in radialer Richtung außenliegende Enden an einem im wesentlichen in axialer
Richtung verlaufenden Flansch befestigt sind. Es stellt sich dann das Problem, wie
man die/in axialer Richtung voneinander entfernten radial innenliegenden Endabschnitte
der Speichen so befestigt, daß keine Geräuschentwicklung an den Befestigungsstellen
auftritt und daß doch zugleich die Herstellungskosten wie auch das Gewicht der Radzierblende
möglichst klein gehalten wird.
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Es sind schon verschiedene Konstruktionen angegeben worden, um für
dieses Problem eine zufriedenstellende Lösung zu erhalten.
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Eine derartige Lösung besteht darin, daß man jeden einzelnen der innenliegenden
Speichenkörper getrennt am Hauptkörper befestigt und dann am Hauptkörper ein Kappenteil
befestigt, durch welches ein Satz äußerer Speichenkörper festgeklemmt wird. Dies
erfordert jedoch nicht nur lange Montagezeiten, man benötigt auch eine große Anzahl
von Befestigungsmitteln. Durch diese beiden Faktoren werden die Herstellungskosten
derartiger Radzierblenden erheblich erhöht.
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Eine andere Lösung für die Befestigung der Speichen besteht darin,
daß man eine Mehrzahl scheibenförmiger Körper herstellt, von denen ein jeder einen
runden mittleren Abschnitt, einen ringförmigen
Flanschabschnitt
und eine Mehrzahl angeformter speichenförmiger Arme aus Blech aufweist, welche sich
zwischen dem mittleren Abschnitt und dem Flanschabschnitt erstrecken. Die scheibenförmigen
Körper werden dann am äußeren Rand dadurch fest miteinander verbunden, daß man die
verschiedenen Körper zusammenbördelt. Die Befestigung in der Mitte erfolgt durch
einen Satz von Schrauben, die zugleich zum Anbringen einer Zierkappe dienen. Derartige
Radzierblenden lassen sich zwar verhältnismäßig billig herstellen, da für die Speichenkörper
jedoch Blech verwendet ist, ist das Aussehen doch deutlich von dem echter Speichenräder
verschieden. Darüber hinaus haben derartige Radzierblenden auch keine ausreichende
mechanische Festigkeit, da die aus Blech ausgestanzten Speichen leicht verbogen
werden können. Damit können benachbarte Speichenkörper zu lästiger Geräuschbildung
durch Klappern oder Vibrationen führen.
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Bei einer weiteren Art der Befestigung der Speichenkörper ist ein
Hauptkörper in Form eines Ringes vorgesehen, der ein innenliegendes und ein außenliegendes
Nabenteil hat, welche auf einander gegenüberliegenden Seiten der innenliegenden
Kante des Hauptkörpers anliegen, um so einen ersten Satz dem Hauptkörper benachbarter
Speichenkörper festzulegen. Auf dem oberen Abschnitt des innenliegenden Nabenteils
ist ein Kapptenteil befestigt, das das außenliegende Kappenteil überlappt, so daß
dazwischen ein zweiter Satz von Speichenkörpern festgeklemmt wird. Auf diese Weise
läßt sich die Anzahl der benötigten Befestigungsmittel verkleinern, diese Verkleinerung
geht jedoch auf Kosten eines zusätzlichen tragenden Bauelementes in
Form
des innenliegenden Nabenteiles, das zusätzlich montiert werden muß. Dieser zusätzliche
Materialaufwand, die zusätzlichen Herstellungskosten und die zusätzlichen Konstruktionskosten
für dieses Teil erhöhen ebenfalls die Herstellungskosten einer solchen Radzierblende.
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Bei einer wieder anderen Art der Befestigung für die Speichen, bei
der die soeben erläuterten Nachteile ausgeräumt sind, werden zwei in Ringform angeordnete
Sätze von Befestigungsschrauben anstelle des innenliegenden Nabenteiles verwendet,
wobei der erste Satz von Befestigungsschrauben den Hauptkörper und das äußere Nabenteil
miteinander verspannt, wodurch ein erster, zwischen diesen Teilen liegender Satz
von Speichenkörpern festgelegt wird, und wobei der zweite ringförmig angeordnete
Satz von Befestigungsschrauben ein Kappenteil mit dem äußeren Nabenteil verspannt,
wodurch ein zwischen diesen Teilen liegender Satz von Speichen festgeklemmt wird.
Bei einer derartigen Radzierblende werden somit zwei vollständige ringförmig angeordnete
Sätze von Befestigungsmitteln benötigt, außerdem müssen sowohl das Kappenteil als
auch das außenliegende Nabenteil mit Aufnahmen fiir diese Befestigungsmittel versehen
sein. Bei einer derartigen Radzierblende ist das Erzielen eines einem echten Speichenrad
nahekommenden Eindruckes mit recht hohen Kosten verbunden. Darüber hinaus wird das
Gewicht der Radzierblende erheblich erhöht. Derartige Radzierblenden erfordern somit
nicht nur viel Zeit zum Zusammenbauen, man benötigt auch beträchtliche Bearbeitungs-
und Formzeiten, um die getrennten Anbringungen für einen jeden dieser in Ringform
angeordneten Sätze
von Befestigungsmitteln zu schaffen. Beide Faktoren
erhöhen die Herstellungskosten erheblich.
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Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Radzierblende geschaffen
werden, die vom äußeren Eindruck her einem echten Speichenrad sehr nahe kommt, wobei
jedoch der außenliegende Ring von Befestigungsmitteln erübrigt wird.
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Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Radzierblende
nach Anspruch 1.
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Bei ihr wird nur ein einziger innenliegener Ring von Befestigungsmitteln
benötigt, die am Hauptkörper und am Kappenteil derart angreifen, daß ein zentrales
Nabenteil zwischen Hauptkörper und Kappenteil eingespannt wird. Das zentrale Nabenteil
ist mit Aufnahmen für die radial innenliegenden Enden beider Sätze von Speichen
versehen, so daß die Speichen in diesen Aufnahmen festgelegt sind, wenn das Nabenteil
mit dem Hauptkörper und dem Kappenteil verbunden ist.
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Die erfindungsgemäße Radzierblende hat die nachstehenden Vorteile:
Die Materialkosten und das Gewicht sind kleiner, da Verstärkungen nur für das Anbringen
eines einzigen Ringes von Befestigungsmitteln vorgesehen zu werden brauchen. Darüber
hinaus ist die Montagezeit erheblich verkleinert, da nur weniger Befestigungsmittel
angebracht werden müssen.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen
angegeben.
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Dabei wird eine weitere Gewichtsverminderung erhalten, wenn hohle
Speichenkörper verwendet werden.
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Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausffihrungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
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In dieser zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Teil einer Speichen-Radzierblende,
gesehen in axialer Richtung, wobei einige Teile weggebrochen sind; Fig. 2 eine Aufsicht
auf die Stirnkanten des Nabenteiles der Radzierblende nach Fig. 1; Fig. 3 einen
Schnitt durch die Radzierblende nach Fig. 1 längs einer durch die Drehachse des
Rades verlaufenden radialen Ebene, wobei ein Teil der Speichen entfernt worden ist;
Fig, 4 einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 3, wobei jedoch eine abgewandelte Radzierblende
gezeigt ist; Fig. 5 einen ähnlichen Schnitt wie die Fig. 3 und 4, wobei jedoch eine
weiter abgewandelte Radzierblende gezeigt ist; Fig. 6 eine Aufsicht auf eine weitere
Speichenradzierblende ähnlich der Fig. 1, wobei wiederum Teile
weggehrochen
sind; Fig. 7 einen Schnitt durch eine Radzierblende ähnlich denen in den Fig. 3-5
gezeigten Schnitten, wobei jedoch eine weiter abgewandelte Ausführungsform einer
Radzierblende gezeigt ist.
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Die Fig. 1 bis 3 zeiqen eine insgesamt mit lo bezeichnete Radzierblende,
welche einer üblichen Stahlfelge das Aussehen eines Speichenrades gil)t. Die Radzierblende
lo hat einen scheibenförmigen hauptkörper 12, einen am Rand des Ifauptkörpers 12
befestigten altereifen 14, ein mittiges Nabenteil 16, ein Kappenteil 18 und einen
Satz innenliegender Speichenkörper 20 sowie einen Satz außenliegender Speichenkörper
22.
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Der scheibenförmige iiauptkörper 12 hat so großen Durchmesser, daß
der äußere Rand einer Fahrzeugfelge 23 iber-deckt wird, die in Fig. 3 gestrichelt
eingezeichnet ist, und auf die die Radzierblende aufgesetzt werden soll. Der Ilauptkörper
12 hat in radialer Richtung ein komplexes Querschnittsprofil, ist jedoch rotationssymmetrisch.
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Das Profil ist so gewählt, daß die Radzierblende auf unterschiedlichen
Felgen angebracht werden kann, bei denen die erhabenen und vertieften Felgenabschnitte
untcrschiedliche Geometrie haben. Die veränderliche Kontur des iiauptkörpers 12
wird so gewählt, daß ein freier Raum zwischen der axial innenliegenden Oberfläche
des Haupt-Körper und der Felge erhalten wird, auf welche die Radzierblende aufgesetzt
werden soll. Auf diese Weise wird bei Schwingungen eine
Geräuschentwicklung
vermieden.
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;Vie am besten aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, hat der Hauptkörper
12 einen im wesentlichen in radialer Richtung verlaufenden Flanschabschnitt 26 mit
einem in Umfangsrichtung verlaufenden Randabschnitt 28. Letzterer ist über einen
passenden, in radialer Richtung verlaufenden Flanschabschnitt 30 gebördelt oder
gefaltet.
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Der Flanschabschnitt 30 ist auf dem Haltereifen 14 vorgesehen; auf
diese Weise sind der llauptkörper und der Haltereifen fest miteinander verbunden.
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Der altreifen 14 kann beliebige Querschnittsform haben; in der Regel
weist er einen radialen Flanschabschnitt 32 und einen axialen Flanschabschnitt 34
auf, welche an einem radialen Flanschabschnitt 36 bzw. einem axialen Flanschabschnitt
38 der Fahrzeugfelge 23 anliegen, so daß die Radzierblende bezüglich der Felge genau
positioniert wird. Darüberhinaus ist der Haltereifen 14 mit einer Mehrzahl von Haltezähnen
40 versehen, die in radialer Richtung nach außen von ihm überstehen und sich in
das Material eines Abschnittes der Fahrzeugfelge 23 hineinarbeiten, so daß die Radzierblende
lo fest auf der Felge angebracht ist. Diese Maltezähne 40 können entweder getrennte
Teile sein, die fest mit dem Haltereifen 14 verbunden sind, was z.B. durch Vernieten
oder Verschweißen erfolgen kann. Stattdessen können die Ilaltezähne auch an den
Haltereifen 14 angeformt sein.
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Die hier beschriebenen Ausffihrungsformen von Radzierblenden weisen
zwar
Slaltereifen mit getrennt angebrachten Haltezähnen auf, es können jedoch stattdessen
auch beliebige andere Mittel zum Befestigen der Radzierblende vorgesehen werden,
z.B. ein Satz am Hauptkörper 12 fest angebrachter Federclips . Stattdessen kann
auch der iiauptkörper mit einem angeformten Ilaltereifen versehen sein, falls dies
gewünscht wird.
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In jeden Fall ist der llauptkörper 12 mit einem im wesentlichen in
radialer Richtung und in axialer Einwärtsrichtung verlaufenden Flanschabschnitt
42 versehen, durch welchen die radial außenliegenden Endabschnitte der inneren Speichenkörper
20 bzw. der äußeren Speichenkörper 22 gelagert sind. Die äußeren Endabschnitte eines
jeden der Speichenkörper 20,22 sind mit imitierten Muttern 44 versehen, die mit
einem Sechskantabschnitt 46 ausgebildet sind. Auf diese leise erhält man das Aussehen
eines echten Speidlenrades.
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Ein zylindrischer Endabschnitt 48 der Speichenkörper durchsetzt Öffnungen
50, die im Flanschabschnitt 42 des Ilauptkörpers 12 ausgebildet sind. Difnungen
50 sind im wesentlichen unter gleichem Abstand längs des Umfangs des Flanschabschnitts
42 verteilt.
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Sie sind in zwei in axialer Richtung voneinander entfernten Reihen
angeordnet, wobei die Endabschnitte sowohl der innenliegenden Speichenkörper 20
als auch der außenliegenden Speichenkörper 22 abwechselnd in diese axial innen liegenden
und axial außenliegenden so Öffnungen eingeführt sind,/daß man eine überkreuzunq
der Speichen erhält. Auch dies trägt zum wirklichkeitsnahen Aussehen der Radzierblende
bei.
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In radialer Richtung nach innen vom Flanschabschnitt 42 versetzt ist
der Ilauptkörper 12 mit einem verhältnismäßig hreiten, flachen, in radialer Richtung
verlaufenden Flanschabschnitt 42 ausgebildet, der in radialer Einwärtsrichtung bei
einem im wesentlichen radial nach innen und axial nach aussen verlaufenden Flanschabschnitt
54 endet. In dem Flanschabschnitt 52 ist eine Eindrückung 62 vorgesehen, die im
wesentlichen in der Mitte seiner radialen Erstrekkung liegt. Der Flanschabschnitt
54 ist erheblich schmaler als der Flanschabschnitt 52 und endet bei einem in radialer
Richtung nach innen verlaufenden Lippenabschnitt 56. Ein im wesentlichen in axialer
Richtung nach außen velaufender Flanschabschnitt 58 erstreckt sich zwischen der
radial innenliegenden Kante des Lippenabschnittes 56 und einem erhabenen, verhältnismäßig
flachen, durchgehenden zentralen Abschnitt 60.
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Der llauptkörper 12 ist vorzugsweise aus verhältnismäßig dünnem Blech
durch Tiefziehen mit der gewünschten Kontur hergestellt.
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Seine freiliegenden Oberflächen abschnitte sind mit einem geeigneten
Oberflächenfinish versehen. Man erhält ein besonders ansprechendes Äußeres, wenn
man die äußeren Flanschabschnitte des iiauptkörpers poliert und den hinter den Speichen
liegenden Abschnitt des Hauptk örpers mit einem matten schwarzen Oberflächenfinish
versieht.
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Das mittige Nabenteil hat einen im wesentlichen konischen, in radialer
Richtung nach innen und in axialer Richtung nach außen verlaufenden mittigen Abschnitt
64, wie aus den Fig. 2,3 am besten ersichtlich ist. Dieser mittige Abschnitt 64
endet an seinen einander
gegenüberliegenden Enden in einem im
wesentlichen in axialer Einwärtsrichtung verlaufenden Flanschabschnitt 66 bzw. einem
im wesentlichen axial nach außen verlaufenden Flanschabschnitt 68.
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In dem in axialer Richtung nach innen verlaufenden Flanschabschnitt
66 ist eine Vielzahl unter gleichem Abstand voneinander angeordneter rechteckiger
Schlitze 70 längs des Umfanges vorgesehen. Zwischen diesen Schlitzen liegen Laschen
72. Die Schlitze 70 erlauben ein Anbringen des Nabenteils 16 iü,er dem radial innenliegenden
Ende der innen liegenden Speichenkörper 20. Ähnlich ist der in axialer Richtung
nach außen weisende Flanschabschnitt 68 mit einer Vielzahl in gleichem Abstand voneinander
angeordneter, im wesentlichen rechteckiger Schlitze 74 versehen, zwischen denen
Laschen 76 liegen.
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Die Schlitze 74 und die Laschen 76 sind wiederum um den Umfang herum
verteilt. Die Schlitze 74 nehmen die radial innenliegenden Endabschnitte der außenliegenden
Speichenkrper 22 auf. Der zentrale Abschnitt 64 des Nabenteiles 16 kann frei im
hinblick auf ein besonders ansprechendes Erscheinungsbild geformt werden. Üblicherweise
erhält er ein solches Oberflächenfinish, dass er hell strahlt. Dies kann z.B. durch
Plattieren mit Chrom und Polieren der nach außen weisenden Oberflächen des Nabenteiles
erfolgen. Das Nabenteil 16 wird üblicherweise aus sIetall gegossen und erhält sein
Oberflächenfinish durch Plattieren mit Chrom und Polieren der nach außen weisenden
Oberflächen. Es versteht sich jedoch, da das Nabenteil 16 auch auf andere Weise
in die gewünschte Form gebracht werden kann, es kann auch aus Plastikmaterial hergestellt
werden, falls dies gewünscht wird.
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Das Kappenteil 18 hat im wesentlichen runde Form und ist mit einem
mittigen, vertieften Abschnitt 78 versehen, in welchen ein Medaillon-oder ei: anderes
Schmuckteil eingesetzt werden kann. Die Befestigung dieses Schmuckteiles kann z.B.
unter VervJendung von Klebstoff erfolgen. Ein erhabener ringf-5rntiger Schulterabschnitt
80 umgibt diesen vertieften mittleren Abschnitt 78 und dient als Rahmen, welcher
das in der Mitte angeordnete Schmuckteil umgibt und visuell heraushebt. Ein in axialer
Richtung nach innen vorstehender ringförmiger Flanschabschnitt 82 erstreckt sich
vom Schulterabschnitt 8o weg und verläuft in radialer Richtung geringfügig nach
außen. Der Flanschabschnitt 82 hat einen Innendurchmesser, der geringfügig größer
ist als der Außendurchmesser des Flanschabschnitts 68. Auf diese Weise kann das
Kappenteil 18 über die in axialer Richtung nach außen vorstehenden Laschen 76 des
Nabenteils 16 bewegt werden.
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Der Flanschabschnitt 82 ist ferner mit einer Mehrzahl in gleichem
Abstand voneinander angeordneter Schlitze 84 versehen, welche geringe Tiefe aufweisen
und deren Breite der Breite der Schlitze 74 im Flanschabschnitt 68 des Nabenteiles
16 entspricht, so daß diese Schlitze miteinander kämmen können und so die außenliegen
Speichenkörper 22 umgeben. Eine Mehrzahl zylindrischer, in Abstand voneinander angeordneter
Vorsprünge 86 erstreckt sich von dem zentralen vertieften Abschnitt 78 des Kappenteiles
18 in axialer Richtung nach innen. In diesen Vorsprüngen sind Gewindebohrungen 88
ausgebildet, in denen Befestigungsschrauben 9o Aufnahme finden, die sich zudem durch
im mittigen Abschnitt 60 des Hauptkörpers 12 ausgebildete öffnungen 92 hindurcherstrecken.
Auf diese Weise läßt sich das Kappenteil 18 fest am Hauptkörper 12 anbringen.
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Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, bestehen die außen liegenden
Speichenkörper 22 aus verhältnismäßig langen Stababschnitten bzw. Tragabschnitten,
die in V-förmige Gestalt gebracht worden sind. Die Speichenkörper haben jeweils
einen runden, radial innenliegenden Abschnitt 94 und zwei in Abstand voneinander
angeordnete, in radialer Richtung nach außen verlaufende Arme 96,98. Wie oben schon
dargelegt worden ist, ist am radial außen liegenden Ende des Armes 96 eine imitierte
Mutter 44 ausgebildet. Der Arm 96 ist in einer der Öffnungen 50 festgelegt, die
imFlanschabschnitt 42 des Hauptkörpers 12 ausgebildet sind. In ähnlicher Weise erstreckt
sich auch der Arm 98 in radialer Richtung nach außen und ist in seinem Endabschnitt
mit einer imitierten Mutter 44 versehen. Auch der Arm 98 ist mit seinem äußeren
Ende in einer der Öffnungen 50 festgelegt, die im Flanschabschnitt 42 des Hauptkörpers
12 ausgebildet sind. Bei der in Fig. 1 gezeigten Radzierblende liegt der Arm 96
des außen liegenden Speichenkörpers 22 in einer der Öffnungen 50, die im Elanschabschnitt
42 an einer axial innenliegenden Stelle ausgebildet sind; der Arm 98 des Speichenkörpers
22 liegt dagegen in einer der Öffnungen 50 des Flanschabschnittes 42,die in axialer
Richtung gesehen außen liegen. Diese Anordnung ermöglicht, daß sowohl der Arm 96
des außen liegenden Speichenkörpers 22 als auch ein weiterer Arm loo eines benachbarten,
ähnliche Gestalt aufweisenden außen liegenden Speichenkörpers 22 durch einen einzigen
Schlitz des Nabenteiles 16 hindurchlaufen, wobei sie einander überkreuzend verlaufen.
Bei dieser Anordnung läuft um eine jede der Laschen 76 ein abgerundeter Abschnitt
94 eines Speichenkörpers 22.
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Die innenliegenden Speichenkörper 20 sind in ähnlicher Weise aus geeigneten
Stababschnitten oder Drahtabschnitten hergestellt und zu V-förmiger Gestalt gebogen.
Sie haben einen radial innenliegenden runden Abschnitt 102, der um die radial innen
liegende Kante der Laschen 72 herumläuft, und zwei radial nach außen verlaufende
Arme 104,106, auf deren radial außen liegenden Endabschnitten jeweils eine imitierte
Mutter 44 vorgesehen ist. Die Arme 104,106 sind an ihren Enden in zugeordneten Öffnungen
So des Flanschabschnittes 42 des Iiauptkörpers 12 festgelegt. Man sieht, daß die
Arme 104,106 der axial innenliegenden Speichenkörper 20 erheblich kürzer sind als
die Arme 96,98 der axial außenliegenden Speichenkörper 22.
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Man erkennt ferner, daß die in radialer Richtung innenliegenden runden
Abschnitte 102,94 der innenliegenden Speichenkörper 20 bzw. der außenliegenden Speichenkörper
22 jeweils untereinander gleichen Abstand aufweisen und längs des Umfanges eines
zugeordneten Kreises angeordnet sind. Diese beiden Kreise sind in axialer Richtung
voneinander entfernt, wobei der eine Kreis, der durch die runden Endabschnitte 102
der innen liegenden Speichenkörper 20 vorgegeben ist, erheblich größeren Durchmesser
aufweist als der Kreis, der durch die runden Abschnitte 94 der außenliegenden Speichenkörper
22 vorgegeben ist.
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Der Zusammenbau der oben beschriebenen Radzierblende läßt sich wie
folgt durchführen: Zunächst werden die imitierten Muttern 44 auf den Endabschnitten
der innenliegenden Speichenkörper 20 angebracht. Danach werden
die
Arme 104 der innenliegenden Speichenkörper 20 in jede zweite der Öffnungen 50 des
axial innenliegenden Satzes von Öffnungen 50 eingesetzt, welche im Flanschabschnitt
42 des Hauptkörpers 12 ausgebildet sind. Auf ähnliche Weise werden die Arme 106
der Speichenkörper 20 in jede zweite der in axialer Richtung außenliegenden Öffnungen
50 eingesetzt, welche ebenfalls im Hauptkörper 12 ausgebildet sind. Dies wird so
lange fortgesetzt, bis die innen liegenden Speichenkörper 20 alle richtig angebracht
sind. Man erkennt gut aus Fig. 1, daß die Arme 1o6 eines innenliegenden Speichenkörpers
20 jeweils einen Arm 104 des nächst benachbarten innen liegenden Speichenkörpers
20 überdecken. Auf diese Weise erhält man ein dem Aussehen eines echten Speichenrades
sehr nahekommendes, sich überkreuzendes Netzwerk innen liegender Speichenkörper.
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Als nächstes wird das mittige Nabenteil 16 über den inneren Speichenkörper
20 so angeordnet, das jeder der Arme der inneren Speichenkörper 20 in radialer Richtung
durch einen der Schlitze 70 des Flanschabschnittes 66 des Nabenteiles 16 nach außen
verläuft.
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Die Schlitze 70 haben so große Tiefe und Breite, daß die Speichenkörper
20 durch sie hindurchlaufen können, daß jedoch eine Verdrehung des Nabenteiles 16
bezüglich des Hauptkörpers 12 nicht möglich ist. Da die öffnungen 50 im wesentlichen
kreisförmig sind und eine senkrecht auf der Oberfläche des Flanschabschnittes 42
stehende Achse haben, stehen die innenliegenden Speichenkörper 20 anfänglich in
axialer Richtung derart nach außen über, daß sie senkrecht auf dieser Oberfläche
stehen. Die Laschen 72 sind in
dieser Phase der herstellung somit
durch die inneren Speichenkörper 20 vom Flanschabschnitt 52 getrennt.
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Als nächstes werden die außenliegenden Speichenkörper 22 in ganz ähnlicher
Weise montiert wie die innenliegenden Speichenkörper 20.
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Nur werden die runden Abschnitte 94 der augen liegenden Speichenkörper
jeweils über eine Lasche 76 des Nabenteiles 16 gelegt, und zwei Arme zweier benachbarter
äußerer Speichenkörper 22 erstrecken sich jeweils durch einen der Schlitze 74 in
sich gegenseitig über kreuzender Lage. Das Kappenteil 18 wird dann über den äußeren
Speichenkörpern 22 und dem Nabenteil 16 so angebracht, daß die im Kappenteil 18
ausgebildeten Schlitze 84 an den Armen 96,98 der außenliegenden Speichenkörper 22
anliegen. Dann werden die Befestigungsschrauben 9o durch die im mittleren Abschnitt
6ovorgesehenen Öffnungen 92 eingesetzt, und in die Gewindebohrungen 88 der Vorsprünge
86 hineingeschraubt. Die Vorsprünge 86 sind so lang, daß sie einen geringen Abstand
vom Abschnitt 60 vomliauptkörper 12 aufweisen, wenn die Laschen 72 am Flanschabschnitt
52 anliegen.
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Auf diese Weise ist sichergestellt, daß auf die Speichenkörper die
maximale Klemmkraft ausgeübt wird. Beim Anziehen der Befestigungsschrauben 9o wird
das Kappenteil 18 in axialer Richtung auf den Hauptkörper 12 zu gezogen, und hierdurch
wird zugleich auch das Nabenteil 16 in Richtung auf den Hauptkörper 12 zu gezogen.
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Sind die Befestigungsschrauben 9o dann voll angezogen, so ist das
Nabenteil 16 fest zwischen das Kappenteil 18 und den Hauptkörper eingespannt. Die
radial innenliegenden Abschnitte der innenliegenden Speichenkörper 20 sind dann
sicher zwischen die
Schlitze 70 und den Hauptkörper 12 eingespannt.
Die radial innenliegenden Abschnitte der äußeren Speichenkörper 22 sind dann zwischen
die Schlitze 74 des Nabenteiles 16 und die Schlitze 84 des Kappenteiles 18 eingespannt.
Auf diese Weise ist die gesamte Speichenanordnung der Radzierblende fest durch einen
einzigen Ring von Befestigungsschrauben in seiner Lage fixiert, wobei sich diese
Befestigungsschrauben zwischen dem Hauptkörper 12 und dem Kappenteil 18 erstrecken.
Vier Befestigungsschrauben reichen durchaus aus, um die oben beschriebene Radzierblende
fest zusammenzuhalten und das Auftreten störender Geräusche zu verhindern.
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In Fig. 4 ist eine abgewandelte Radzierblende insgesamt mit 108 bezeichnet.
Sie hat einen Hauptkörper llo, einen Haltereifen 112, der über einen in radialer
Richtung verlaufenden Flanschabschnitt n4 des Hauptkörpers lo gebördelt ist und
eine Mehrzahl von Haltezähnen 116 trägt, ein mittiges Nabenteil 118, innenliegende
Speichenkörper 120, außenliegende Speichenkörper 122 und ein Kappenteil 124. Diese
verschiedenen Bauteile entsprechen im wesentlichen den gleiche Funktion erfüllenden
Bauteilen der Radzierblende nach den Fig. 1 bis 3, nur das Nabenteil 118 und der
Flanschabschnitt 114 des Hauptkörpers llo sind anders ausgebildet.
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Das Nabenteil 118 hat einen zentralen Flanschabschnitt 126,der im
wesentlichen in radialer Richtung verläuft und seinerseits einen im wesentlichen
axial nach innen verlaufenden Flanschabschnitt 128 trägt, der von seiner radial
außenliegenden Kante wegläuft. Der Flanschabschnitt 126 trägt ferner einen im wesentlichen
in axialer
Richtung nach außen verlaufenden Flanschabschnitt 130,
der von seiner radial innen liegenden Kante wegläuft. Der axial nach innen verlaufende
Flanschabschnitt 128 ist ähnlich ausgebildet wie der oben beschriebene Flanschabschnitt
66 und hat eine Mehrzahl von Schlitzen 132 und Laschen 134, in denen die innenliegenden
Speichenkörper 120 zwischen dem Nabenteil 118 und dem Hauptkörper llo liegend Aufnahme
finden und festgeklemmt werden, ähnlich wie dies schon unter Bezugnahme auf die
Fig. 1 bis 3 dargelegt worden ist.
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Bei der Radzierblende nach Fig. 4 hat jedoch der axial nach außen
verlaufende Flanschabschnitt 130 leicht kegelförmige Gestalt und hat an der Berührungslinie
136 zum Flanschabschnitt 126 seinen maximalen Durchmesser und am axial außenliegende
seinen minimalen Durchmesser. Dadurch, daß man dem Flanschabschnitt 130 des Nabenteiles
118 leicht kegelförmige Gestalt gibt, kann der Flanschabschnitt 130 einen ähnlich
geformten kegelförmigen Flansch abschnitt 138 des EIauptkörpers llo berühren, welcher
sich in radialer Richtung nach innen, in axialer Richtung nach außen erstreckt.
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Auf diese Weise kann das Nabenteil 118 bezüglich des EIauptkörpers
llo sicher in radialer Richtung positioniert werden.
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Das Kappenteil 124 wird dann mit einem passenden kegelförmigen Flanschabschnitt
140 hergestellt, der sich in radialer Richtung nach außen, in axialer Richtung nach
innen streckt. Da das mittige Nabenteil 118 in radialer Richtung durch das Aneinanderanliegen
der Flanschabschnitte 130,138 positioniert ist, kann dem Flanschabschnitt 140 ein
größerer Durchmesser gegeben werden als dem Flanschabschnitt 130. Auf diese Weise
ist der Flanschabschnitt
140 um eine geringe Strecke vom Flanschabschnitt
130 entfernt, wodurch eine Geräuschentwicklung durch Klappern oder Vibrationen an
diesen Teilen ausgeräumt ist. Diese Anordnung erlaubt zugleich, daß das Kappenteil
und das Nabenteil auf die radial innenliegenden Enden der außenliegenden Speichenkörper
eine größere Klemmkraft ausüben. Hierdurch wird auch eine Geräuschentwicklung durch
Anschlagen oder Schwingen dieser Bauteile verhindert. Der in radialer Richtung nach
außen verlaufende Flanschabschnitt 114 des Hauptkörpers llo ist ähnlich ausgebildet
wie der Flanschabschnitt 26 des Hauptkörpers 12, er ist jedoch etwas schmaler (etwa
1,25 cm).
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Einfach dadurch, daß man die Breite dieses Flanschabschnittes vergrößert
oder verkleinert, kann man Radzierblenden für Fahrzeugfelgen unterschiedlicher Größe
herstellen, wobei genau die gleichen Bauelemente verwendet werden, abgesehen vom
Haltering und dem IIauptkörper. Damit braucht für die verschieden großen Radzierblenden
keine gesonderten Werkzeuge, Schablonen und andere Formen bereitgestellt werden,
um eine Vielzahl von Speichen unterschiedlicher Länge herzustellen. Auch beim Konstruieren
und Entwerfen der verschiedenen Teile werden Einsparungen erzielt. Diese beiden
Faktoren tragen erheblich zur Verminderung der Herstellungskosten für Radzierblenden
bei.
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Das Kappenteil 124 ist ferner mit im Flanschabschnitt 140 ausgebildeten
Schlitzen 142 versehen, die mit im Flanschabschnitt 130 des Nabenteiles 118 vorgesehenen
Schlitzen 144 zusammen die radial innenliegenden Enden der Speichenkörper 122 aufnehmen
und festklemmen. Ferner ist das Kappenteil 124 mit in axialer Richtung
nach
innen verlaufenden Vorsprüngen 146 versehen, in welchen Gewindebohrungen 148 ausgebildet
sind. Diese Teile entsprechen im wesentlichen den entsprechenden Teilen des Kappenteiles
18. Befestigungsschrauben 150 erstrecken sich durch Öffnungen 152 des Hauptkörpers
llo in die Gewindebohrungen 148 hinein, und auf diese Weise erfolgt sowohl das feste
Anbringen des Kappenteiles 124 als auch das Festklemmen des Nabenteiles 118, der
innenliegenden Speichenkörper 120 und der außenliegenden Speichenkörper 122, genauso
wie oben schon beschrieben.
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Fig. 5 zeigt eine weitere Radzierblende, die insgesamt mit 154 bezeichnet
ist. Sie hat einen Hauptkörper 156 mit einem im wesentlichen in radialer Richtung
verlaufenden Flanschabschnitt 158, an dessen in Umfangs richtung verlaufendem Rand
ein Ilaltereifen 16c befestigt ist,z.B. durch Umbördeln. Der Haltereifen 160 trägt
wiederum eine Vielzahl von ilaltezähnen 162, die in radialer Richtung nach uaßen
von ihm überstehen, und die in einen in axialer Richtung nach außen verlaufenden
Abschnitt einer Fahrzeugfelge eingreifen können.
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Der Hauptkörper 156 ist ferner mit einem im wesentlichen in radialer
Richtung verlaufenden ringförmigen Flanschabschnitt 164 versehen, der innerhalb
des Flanschabschnittes 158 angeordnet ist.
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Der Flanschabschnitt 156 ist mit einer Eindrückung 166 und mit einem
höher liegenden zentralen Abschnitt 168 versehen, wie dies schon unter Bezugnahme
auf die Radzierblenden 10,108 beschrieben worden ist.
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Ein mittiges Nabenteil 170 hat jedoch geringfiigig abgewandelte Querschnittsform
wie die weiter oben beschriebenen Nabenteile.
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Es hat immer noch einen im wesentlichen in radialer Richtung und axialer
Richtung verlaufenden mittigen Flanschabschnitt 172, einen in axialer Richtung nach
innen verlaufenden Flanschabschnitt 174 und einen in axialer Richtung nach außen
verlaufenden Flanschabschnitt 176. Das Nabenteil 170 liegt über dem erhöhten mittigen
Abschnitt 168 des Hauptkörpers. Der in axialer Richtung nach innen verlaufende Flanschabschnitt
174 ist mit einer Mehrzahl von Schlitzen 178, der in axialer Richtung nach außen
verlaufende Flanschabschnitt 176 mit einer Mehrzahl von Schlitzen 180 versehen,
in welchen die innenliegenden Enden axial innenliegender Speichenkörper 182 bzw.
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die innenliegenden Enden axial außenliegender Speichenkörper 184 Aufnahme
finden. Benachbarte Schlitze 178 des Flanschabschnittes 174 sind durch Laschen 186
voneinander getrennt, benachbarte Schlitze 180 des Flanschabschnittes 176 durch
Laschen 188.
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Ein Kappenteil l9o hat einen in axialer Richtung nach innen verlaufenden
ringförmigen Flanschabschnitt 192, dessen Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser
des Flanschabschnittes 176.
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Es ist über dem Nabenteil 170 angeordnet und mit diesem durch einen
einzigen Ring von Befestigungsschrauben 194 verspannt, welche im Hauptkörper 156
ausgebildete Öffnungen 196 durchsetzen und in Gewindebohrungen 198 eingeschraubt
sind. Die letzteren sind in axialer Richtung nach innen verlaufenden Vorsprüngen
200 des Kappenteiles l9o ausgebildet. Dies ist alles in ähnlicher Weise schon weiter
oben beschrieben worden.
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Bei der Radzierblende nach Fig. 5 ist jedoch der Flanschabschnitt
192 des Kappenteils l9o mit Schlitzen zur Aufnahme der äußeren Speichenkörper 184
verbunden, vielmehr hat er eine durchlaufende Kante 202, die an den Spechenkörpern
184 anliegt, und diese so in den im Flanschabschnitt 176 des Nabenteiles 170 festklemmt.
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Die Schlitze 180 haben demzufolge etwas größere Tiefe als die entsprechenden
Schlitze 76,144 bei den weiter oben beschriebenen Radzierblenden. Die in axialer
Richtung nach außen überstehenden Laschen 188 liegen an der innenliegenden kante
des Flanschabschnitts 192 an, wodurch das Kappenteil l9o bezüglich des Nabenteiles
170 positioniert wird.
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Wie aus Fig. 5 ebenfalls ersichtlich ist, ist das Nabenteil 170 so
ausgebildet, daß seine innenliegende Oberfläche vom Hauptkörper 156 entfernt ist.
Die Laschen 186 des Nabenteiles 170 sitzen in der Eindrückung 166 des Hauptkörpers
156 ein, wodurch das Nabenteil 170 in radialer Richtung bezüglich des Hauptkörpers
156 positioniert ist. Die Speichenkörper 182,184 sind abgesehen von den soeben beschriebenen
Abweichungen im übrigen genauso in ihrer Lage festgeklemmt wie bei den oben beschriebenen
Radzierblenden.
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In den Fig. 6,7 ist eine weitere Radzierblende gezeigt, die insgesamt
mit 203hezeichnet ist. Die Radzierblende 203 ähnelt den Radzierblenden 10,108,154.
Sie hat einen mehrere Flanschabschnitte aufweisenden Hauptkörper 204, an dessen
in Umfangsrichtung verlaufendem Rand 208 ein Haltereifen 206 befestigt ist. Sie
hat ferner einen im wesentlichen in radialer Richtung vetaufenden ringförmigen
Flanschabschnitt
210 und einen erhöhten zentralen Abschnitt 212.
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Ein zentrales Nabenteil 214 ist über dem erhöhten zentralen Abschnitt
212 des Hauptkörpers angeordnet. Es weist einen im wesentlichen in radialer Richtung
verlaufenden mittleren Flanschabschnitt 215 aif, von welchem ein im wesentlichen
in axialer Einwärtsrichtung verlaufender Flanschabschnitt 216 und ein im wesentlichen
in axialer Auswärtsrichtung verlaufender Flanschabschnitt 218 überstehen. Der Flanschabschnitt
216 hat eine Mehrzahl ab wechselnd aufeinanderfolgender Schlitze 220 und Laschen
222, die den schon oben beschriebenen Schlitzen 70 und Laschen 72 ähneln.
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Der Flanschabschnitt 218 ist mit einer Mehrzahl von Schlitzen 224
und Laschen 226 versehen, welche den Schlitzen 74 und Laschen 76 der Radzierblende
nach Fig. 2 entsprechen.
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Es ist ferner ein Kappenteil 228 vorgesehen, das zwar geringfügig
abgewandelte Querschnittsgestalt hat, im übrigen aber im wesentlichen den schon
oben beschriebenen Kappenteilen 18,124,19o entspricht.
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Das Kappenteil 228 hat einen in axialer Einwärtsrichtung verlaufenden
ringförmigen Flanschabschnitt 230, welcher den Flanschabschnitt 218 des Nabenteils
214 überdeckt. Das Kappenteil hat ferner eine Mehrzahl in Abstand voneinander angeordneter,
in axialer Einwärtsrichtung verlaufender Vorsprünge 232. Der Flanschabschnitt 230
ist ferner mit einer Mehrzahl abwechselnd aufeinanderfolgender Schlitze 234 und
Laschen 236 versehen, die so angeordnet sind, daß sie mit den entsprechenden Schlitzen
224 und Laschen 226 des Flanschabschnittes
218 des Nabenteiles
214 fluchten.
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Eine Mehrzahl innenliegender Speichenkörper 238 ist zwischen dem Flanschabschnitt
216 des Nabenteils 214 und dem Flanschabschnitt 210 des Hauptkörpers 204 angeordnet
und verläuft in radialer Richtung nach außen. Ein Satz außenliegender Speichenkörper
240 liegt mit seinen inneren Enden zwischen dem Kappenteil 228 und dem Flanschabschnitt
218 des Nabenteiles 214 und verläuft mit seinen Armen in radialer Richtung nach
außen. Die Speichenkörper 238,240 sind durch Befestigungsschrauben 242 fest in ihrer
Lage fixiert, welche sich zwischen dem Hauptkörper 204 und den Vorsprüngen 232 des
Kappenteiles 228 erstrecken, im wesentlichen genauso wie dies oben schon beschrieben
worden ist. Bei der Radzierblende nach den Fig. 6,7 haben jedoch die Sätze innenliegender
Speichenkörper 238 und außen liegender Speichenkörper 240 etwas abgewandelte Gestalt
und sind darüber hinaus aus hohlem Rohrmaterial hergestellt.
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Verwendet man hohles Rohrmaterial zur EIerstellung der Speichenkörper
238,240, so läßt sich das Gewicht der Radzierblende erheblich vermindern, während
man immer noch ein einem echten Speichenrad sehr nahekommendes Aussehen der Radzierblende
erhält. Diese Gewichtsverminderung ist von großem Vorteil im Hinblick auf einen
geringeren Kraftstoffverbrauch und im Hinblick auf ein verbessertes Fahr-und Lenkverhalten,
da die Radzierblenden zu den ungefederten Massen hinzukommen. Durch die Verminderung
des Gewichtes der Radzierblenden wird auch die Belastung der Haltezähne oder anderer
Haltemittel vermindert, so da.3 man deren Anzahl oder deren mechanische Festigkeit
verkleinern kann. Darüber hinaus haben aus hohlem Material
hergestellte
Speichenkörper eine größere Flexibilität als massive Speichenkörner. Mit ihnen können
also grössere erstellungstoleranzen aufgenommen werden. Darüber hinaus eignen sie
sich besonders gut zur Verwendung bei einer Radzierblende, bei der die radial innenliegenden
Abschnitte der Speichenkörper durch Festklemmen in ihrer Lage fixiert sind.
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Aus der Beschreibung der oben genannten Ausführungsbeispiele geht
klar hervor, daß durch die Erfindung eine Speichenradzierblende geschaffen wird,
bei der die Montagezeit und die Herstel1:ngskosten erheblich vermindert sind. Dies
wird dadurch ermöglicht, daß nur ein einziger Ring von Befestigungsschrauben vorgesehen
ist, durch welchen die radial innenliegenden Enden zweier Sätze von Speichenkörpern
in axial voneinander entfernten Stellungen festgeklemmt werden. Da zum Festlegen
der Speichenkörper gemäß der vorliegenden Erfindung nur ein einziger Ring von Befestigungsmitteln
erforderlich ist, entfallen darüber hinaus die sonst zusätzlich erforderlichen,
mit Gewindebohrungen versehenen Vorsprünge und die zusätzlich erforderlichen Befestigungsschrauben,
was ebenfalls das Gesamtgewicht der Radzierblende vermindert. Dies ist ein ganz
erheblicher Vorteil, da das Gewicht der Radzierblende zum Gewicht der ungefederten
Massen des Fahrzeuges hinzukommt und zu vergrößerter Belastung der Radaufhängung
des Fahrzeuges durch Trägheitskräfte führt.
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Eine weitere Gewichtsverminderung wird ferner durch Vorsehen hohler
Speichenkörper erhalten. Durch die vorliegende Erfindung erhält man weitere Kosteneinsparungen
durch die Einsparungen bei der Konstruktion und Fertigungsvorbereitung und bei der
Einsparung an Material,
da zur EIerstellung der erfindungsgemäßen
Radzierblende und zu ihrem Zusammenbau nur weniger Teile weniger Teile benötigt
werden.
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Diese erhebliche Senkung der Herstellungskosten wird erhalten, ohne
daß im Hinblick auf eine sichere Montage, Geräuschfreiheit und Lebensdauer Zugeständnisse
gemacht werden müssen. Die erfindungsgemäße Speichen-Radzierblende hat darüber hinaus
ein dem Aussehen eines echten Speichenrades sehr nahekommendes und sehr ansprechendes
Aussehen.
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