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DE2816399A1 - Sauerstofflanze fuer die stahlherstellung - Google Patents

Sauerstofflanze fuer die stahlherstellung

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Publication number
DE2816399A1
DE2816399A1 DE19782816399 DE2816399A DE2816399A1 DE 2816399 A1 DE2816399 A1 DE 2816399A1 DE 19782816399 DE19782816399 DE 19782816399 DE 2816399 A DE2816399 A DE 2816399A DE 2816399 A1 DE2816399 A1 DE 2816399A1
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DE
Germany
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pipe
lance according
sleeve
connector plate
oxygen
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782816399
Other languages
English (en)
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DE2816399C2 (de
Inventor
William Walter Berry
Leo Lorain Meinert
Nicholas Michael Rymarchyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pullman Berry Co
Original Assignee
Pullman Berry Co
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Publication date
Priority claimed from US05/795,245 external-priority patent/US4083541A/en
Priority claimed from US05/795,247 external-priority patent/US4083543A/en
Priority claimed from US05/795,246 external-priority patent/US4083542A/en
Priority claimed from US05/795,243 external-priority patent/US4083539A/en
Priority claimed from US05/795,244 external-priority patent/US4083540A/en
Priority claimed from US05/795,248 external-priority patent/US4083544A/en
Application filed by Pullman Berry Co filed Critical Pullman Berry Co
Publication of DE2816399A1 publication Critical patent/DE2816399A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2816399C2 publication Critical patent/DE2816399C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4606Lances or injectors
    • C21C5/462Means for handling, e.g. adjusting, changing, coupling

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

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Anmelder:
PULLMAN BERRY COMPANY, 68 Harmony/ Pennsylvania, USA
Sauerstofflanze für die Stahlherstellung
Die Erfindung betrifft eine Lanze zur Verwendung bei der Stahlherstellung. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Sauerstofflanze zur Verwendung bei einem basischen und unter Verwendung von Sauerstoff arbeitenden Stahlherstellungsofen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Sauerstofflanze für die Stahlherstellung, die von ihrem oberen Trageglied zum Auswechseln der Lanze leicht getrennt werden kann, so daß nur ein einziger Lanzenträger erforderlich ist. Das Trageglied umfaßt eine erste Verbinderplattenanordnung, die mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen ist, die wiederum mit Sauerstoff-, Wassereinlaß- und Wasserauslaßrohren kommunizieren, die in dem Trageglied vorgesehen sind. Diese erste Plattenanordnung schließt weiter eine untere ebene Fläche ein. Eine zweite Verbinderplattenanordnung ist an die erste Verbinderplattenanordnung mittels eines Gelenkbolzenpaares an dem oberen Trageglied angeklemmt, wobei die Bolzen andererseits mit vorstehenden Ohren in Eingriff gelangen, die an der zweiten Verbinderplattenanordnung vorgesehen sind. Lediglich durch Lösen der Muttern an den Bolzen und durch Auswärtsschwenken der Bolzen wird die zweite Verbinderplattenanordnung
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abgetrennt und durch den umgekehrten Vorgang wieder mit der ersten Verbinderplattenanordnung bzw. Trageglied verbunden. Die zweite Verbinderplattenanordnung weist ebenfalls eine obere ebene Plattenfläche mit Öffnungen auf, welch letztere in Deckung mit den vorgenannten öffnungen liegen, wenn die ebenen Flächen aneinander anliegen, wenn die Plattenanordnungen miteinander verbunden sind. Die öffnungen sind als Schlitze mit im allgemeinen Bogenform ausgebildet, die von einer zentralen Sauerstofföffnung ausgehend in voneinander beabstandeten Reihen angeordnet sind und auch umfangsmäßig voneinander einen Abstand aufweisen. Jeder Schlitz ist von seinem benachbarten Schlitz durch einen festen Bereich der Plattenanordnung getrennt, so daß die festen Bereiche eine Anzahl umfangsmäßig beabstandeter und sich radial erstreckender Stege bilden. Eine der ebenen Flächen der Plattenanordnungen ist mit Linknuten versehen, die zwischen den Schlitzen einen radialen Abstand voneinander besitzen und die O-Ring aufnehmen, um eine wirksame Dichtung zwischen den Schlitzreihen und der zentralen Sauerstofföffnung zu bilden.
Die untere Verbinderplattenanordnung, welche die obere ebene Platte aufweist, schließt eine integrale, sich nach unten erstreckende Hülse ein. Das Sauerstoffrohr des oberen Trage- bzw. Stützgliedes erstreckt sich nach unten durch die zentrale öffnung der oberen Verbinderplattenanordnung und ist an seinem Unterende mit einer vergrößerten ümfangsschulter versehen. Das Unterende des Sauerstoffrohres erstreckt sich durch die ebene Fläche der zweiten Verbinderplattenanordnung in die Hülse und steht mit dem Oberende
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eines unteren Sauerstoffrohres in Gleiteingriff. Das Oberende des unteren Sauerstoffrohres schließt einen vergrößerten Rohrteil ein, der um die Umfangsschulter des oberen Sauerstoffrohres verläuft und damit in Teleskopeingriff steht. Der vergrößerte Rohrteil steht ebenfalls in einem gleitenden Teleskopeingriff mit der Innenwandfläche der Hülse.
Diese Ausbildung stellt eine obere Gleitverbindung darr die zu der Verbindung der oberen und der unteren Verbinderplattenanord~ nungen benachbart ist.
Die untere Verbinderplattenanordnung trägt das untere Sauerstoffrohr und weist Wassereinlaß-und Wasserauslaßrohre auf, die Durchgangswege bilden, die mit den ausgerichteten oder sich deckenden Schlitzen der Verbinderplattenanordnungen kommunizieren.
Die Gleitverbindung, die durch die Sauerstoffrohr und die Hülse gebildet ist, schließt doppelt O-Ringdichtungen ein, die eine wirksame Abdichtung zwischen den gleitenden Teilen gewährleisten. Zwischen der Hülse und den Sauerstoffrohren ist eine Lüftungskammer vorgesehen, die mit Lüftungsgängen kommuniziert, die im ebenen Plattenteil der Hülse vorgesehen sind. Die Lüftungsgänge sind speziell in den radial angeordneten und sich auswärts erstreckenden Stegen vorgesehen, welch letztere sich zwischen den bogenförmigen Schlitzen erstrecken. Die obere Verbinderplatte- ist ebenfalls mit einem sich nach unten erstreckenden Umfangsflansch versehen, der die Platte der unteren Verbinderanordnung iiberlappt.
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Diese Ausbildung sichert eine genaue Ausrichtung der Platten im Klemmzustand bzw. im montierten Zustand. Der Umfangsflansch ist ebenfalls mit Öffnungen versehen, die mit den Lüftungsgängen kommunizieren, um eine Verbindung mit der Atmosphäre herzustellen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer verbesserten Sauerstofflanze,
Fig. 2 eine Seitenansicht des oberen Abschnittes einer
Sauerstofflanze, wobei eine verbesserte Ankupplungsund Entkupplungsausbildung dargestellt ist,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung im Kupplungsbereich einer oberen und unteren Verbinderplattenanordnung einschl. einer Gleitverbindung und einer Lüftungsanordnung,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3, Fig. 7 eine gegenüber der Fig, 3 abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 8 einen vergrößerten Teillängsschnitt der Ausführungsform nach Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Lanzenausführungsform,
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Fig. 1o eine vergrößerte Teilansicht des oberen Abschnittes der Lanze nach Fig. 9,
Fig. 11 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 9,
Fig. 12 einen vergrößerten Teillängsschnitt/ der die Verbinderplattenanordnung zeigt,
Fig. 13 einen Querschnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 11, Fig. 14 einen Querschnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 11,
Fig. 15 eine Perspektivansicht einer weiteren Sauerstofflanze,
Fig. 16 eine vergrößerte Teilansicht des oberen Abschnittes der Lanze nach Fig. 15,
Fig. 17 einen Längsschnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 15,
Fig. 18 einen vergrößerten Teillängsschnitt, der die Verbindungs— und Abdichtungsausbildung für eine Verbinderplattenanordnung zeigt,.'
Fig. 19 einen Querschnitt nach der Linie 19-19 der Fig. 17,
Fig. 2o einen Querschnitt nach der Linie 2o-2o der Fig. 17,
Fig. 21 einen Querschnitt nach der Linie 21-21 der Fig. 17,
Fig. 22 eine Perspektivansicht einer fünften Ausführungsform,
Fig. 23 eine Teilansicht des Oberen Abschnittes der Ausführungsform nach Fig. 22,
Fig. 24 einen Längsschnitt nach der Linie 24-24 der Fig. 22,
Fig» 25 einen Teilschnitt, der die Verbinderplattenanordnungen zeigt,
Fig. 26 einen Teilschnitt, der die Gleitverbindungen am unteren Ende der Lanzenanordnung zeigt.
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Fig. 27 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 24, die eine Abänderung zeigt,
Fig. 28 einen Teilschnitt einer Verbinderplattenanordnung für die Lanze nach Fig. 27,
Fig. 29 einen Teilschnitt, der die Gleitverbindung am unteren Ende der Lanze nach Fig. 27 zeigt,
Fig. 3o Querschnitte nach den Linien 3o-3o und 31-31 U* 31 der Fig. 24,
Fig. 32 eine Perspektivdarstellung einer sechsten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 33 eine Teilansicht des oberen Abschnittes der Lanze nach Fig. 32,
Fig. 34 .einen Längsschnitt nach der Linie 34—34 der Fig. 32,
Fig, 35 einen vergrößerten Teilschnitt, der die Verbindung einer oberen mit einer unteren Verbinderplattenanordnung sowie eine Gleitverbindung und eine Lüftungsausbildung zeigt,
Fig. 36 einen Querschnitt nach der Linie 36-3 6 der Fig. 34, Fig. 37 einen Querschnitt nach der Linie 37-37 der Fig.. 34,
Fig. 38 einen Teilschnitt einer Düsenanordnung, die mit der übrigen Lanze durch eine Gleitverbindung in Eingriff steht,
Fig, 39 eine Perspektivansicht einer siebten Ausführungsform einer Sauerstofflanze nach der Erfindung,
Fig. 4o eine Teilansicht auf den oberen Abschnitt der Lanze nach Fig. 39,
Fig. 41 einen Teillängsschnitt durch den oberen Abschnitt der Sauerstofflanze nach Fig.. 3?,
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Fig. 42 einen Querschnitt nach der Linie 42-42 der Fig. 41 , Fig. 43 einen Querschnitt nach der Linie 43-43 der Fig. 41, Fig. 44 einen Teillängsschnitt nach der Linie 44-44 der Fig.39,
Fig. 45 einen axialen Teilschnitt durch den oberen Bereich
einer abgeänderten Ausführungsform einer Sauerstofflanze nach der Erfindung.
Die Fig. 1 und 3 offenbaren eine Sauerstofflanze 1o, die eine
obere Abstützung oder einen Kopf 11 umfaßt und eine obere Platte mit einer öffnung 13 aufweist, die mit einer Sauerstoffquelle oder mit einem Sauerstoffrohr 14 verbunden ist. Eine zweite obere Platte 15 ist mit der Platte 12 durch eine Bolzen-Mutter-Befestigung 16
verbunden. Ein trstes Sauerstoffrohr 17 kommuniziert mit der sich durch die Platte 15 hindurcherstreckenden Sauerstoffleitung 14.
Eine erste obere Verbinderplattenanordnung 18 weist eine Platte mit einer unteren ebenen Fläche 2o und einen sich, nach unten erstreckenden Umfangsflansch 21 auf. Die Platte 19 und die obere Platte 15 sind an einem zweiten Rohr 22 befestigt, mit dem ein zweiter Wassereinlaßanschluß 23 verbunden ist. Ein drittes Wasserauslaßrohr 24 umgibt das zweite Rohr außen und kommuniziert mit einem Wasserauslaßanschluß 25.
Die Sauerstofflanze nach der Erfindung, die ein schnelles Ankuppeln und Abkuppeln der beiden durch Klemmung zusammenzuhaltenden Hauptteile der Lanze ermöglicht, weist ein angelenktes Bolzenpaar 26 auf, wobei die Bolzen an nach außen vorstehenden Vorsprüngen 27 an-
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gelenkt sind und' von diesen nach unten herunterhängen/ wobei die Vorsprünge 27 an dem dritten Rohr 24 befestigt sind.
Die Platte 19 der ersten Verbinderplattenanordnung 18 schließt eine zentrale Sauerstoff öffnung 28 ein/ durchweiche sich das erste Sauerstoffrohr 17 hindurch erstreckt. Wie es am besten aus Fig.3 ersichtlich ist, weist die Platte 19 Schlitze oder erste öffnungen 29 und 3o in Bogenform auf/ die in radial beabstandeten Reihen angeordnet sind, um sich mit den Schlitzen in der unteren, noch zu beschreibenden Verbinderplattenanordnung decken. Die Schlitze 29 kommunizieren mit dem Wassereinlaßanschluß 23 und dem zweiten Wassereinlaßrohr 22. Die Schlitze 3o kommunizieren mit dem dritten Wasserauslaßrohr 24, das wiederum mit dem Wasserauslaßanschluß 25 in Verbindung steht.
Eine zweite oder untere Verbinderplattenanordnung ist. mit 31 bezeichnet und weist eine Hülse 32 mit einem Ringflansch oder einer Platte 33 auf, der bzw. die mit einer oberen ringförmigen ebenen Fläche 34 versehen ist. Die ebene Fläche 34 ist mit zwei Reihen sich umfangsmäßig erstreckender zweiter Schlitz 35 und 36 versehen/ die einen radialen Abstand voneinander besitzen. Der Ausdruck "umfangsmäßig beabstandet", wie er in dieser Beschreibung benutzt wird, bedeutet, daß eingeschlossen sein soll, daß die Schlitze in ihrer kreisförmigen oder ringförmigen Erstreckung voneinander beabstandet sind und daß sie auch vom anderen Umfang der Lanze aufgeteilt bzw. gegliedert angeordnet sind. Die Schlitze haben Bogenform, und die benachbarten Enden der Schlitze 35 und 36
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weisen zwischen sich Stege 37 auf, die demgemäß auch voneinander beabstandet sind und sich radial erstrecken, wie es am besten aus
den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, in denen der Abstand der Schlitze voneinander deutlich dargestellt ist.
Wie es am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist, liegt eine Ringplatte 38, die eine ebene obere Fläche 39 aufweist, gegen die untere ebene Fläche 4o der Platte bzw. des Flansches 33 an und ist mit dieser bzw. diesem durch Schrauben 41 verbunden.
Die zweite Verbinderplattenanordnung 31 trägt ein viertes Sauerstoff rohr 32, ein fünftes Wassereinlaßrohr 43 und ein sechstes Wasserauslaßrohr 44.
An dem Wasserauslaßrohr 44 sind die Ohrenvorsprünge 45 befestigt, die Schlitze 46 zur Aufnahme der Bolzenklemmglieder 26 in Befestigungsstellung aufweisen..
Die Rohre 42,43 und 44 erstrecken sich nach, unten und sind mit einer Lanzendüse verbunden, die mit 47 bezeichnet ist. Die Düse
47 nach dem dargestellten Aufbau schließt eine Austrittsöffnung
48 ein, die mit einem Stutzen bzw. Verlängerungsrohr 49 kommuniziert, der bzw. das wiederum mit dem Sauerstoffrohr 42 kommuniziert. Die Düse umfaßt weiter einen Wasserauslaßstutzen 44', der mit dem Rohr 44 verbunden ist. Sie umfaßt weiter einen Stutzen 43', der mit dem ünterende des Rohres 43 verbunden ist, um eine mechanische Gleitverbindung mit diesem zu schaffen. Wie es bei 5o angedeutet ist,
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sind mit dem unteren Ende des Rohrstutzens 43' Leitwände 51 verbunden, um das eintretende Wasser vom Einlaßrohr in das Auslaßrohr zu richten.
Die vorliegende Erfindung ist besonders auch auf die dargestellten und offenbarten Abdichtungen und Lüftungen gerichtet.
Wie es am besten aus den Fig. 4 und 5 erkennbar ist, ist die ebene Fläche mit ringförmigen Nuten 52 versehen, in denen Dichtungen in Form von O-Ringen 53 angeordnet sind. Die O-Ringe 53 dichten die Wassereinlaß- und Wasserauslaßdurchgänge an der Anlagestelle der ebenen Flächen der Verbinderplattenanordnungen gegeneinander wirksam ab. Bei atmosphärischem Druck oder nicht vorhandenem Überdruck ist durch die Hülse 32 und die Außenwandung des ersten Sauerstoff rohres 17 ein Lüftungsraum oder eine Ringkammer 54 gebildet. Der innerste O-Ring 53 dichtet diesen Raum 54 gegen die Wassereinlaßschlitze 29 und 35 ab; jedoch wird Wasser, falls es den innersten O-Ring 53 passieren bzw. an diesem vorbeisickern sollte, sicher aus der Lanze abgeführt.
Die Hülse 32 erstreckt sich nach unten, und das untere Sauerstoffrohr 32 ist an seinem Oberende mit einem im Durchmesser vergrößerten Rohr oder zweiten Hülse 55 versehen, das wiederum an seinem Oberende einen im Außendurchmesser weiter vergrößerten Abschnitt aufweist, der zwei mit vertikalem Abstand versehene O~Ringe 57 trägt, die mit der Innenwandung der Hülse 32 in gleitendem Dichtungskontakt stehen,
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Das ünterende des ersten Sauerstoffrohres 17 ist mit einem im Außendurchmesser vergrößerten Abschnitt oder mit einem kolbenähnlichen Teil 58 versehen, der 2wei 0_R±nge59 aufweist, die einen vertikalen Abstand voneinander besitzen und in gleitendem, teleskopischem Dichtungseingriff mit der Innenwandung der zweiten Hülse 55 stehen.
Die Fig. 3,4,5 und 6 zeigen sehr deutlich, daß Lüftungsbohrungen oder Lüftungsgänge 6o in den Stegen 37 vorgesehen sind und sich in horizontaler Richtung radial nach außen erstrecken. Der Umfangsflansch 21 ist mit Auslaßbohrungen 61, die mit den Lüftungsgängen 6o und der Atmosphäre kommunizieren. Es sei angemerkt, daß sich die Bohrungen 61 im hier dargestellten Fall radial nach außen erstrecken; jedoch können sie sich auch nach unten erstrecken, um durch die untere Fläche 21' des Umfangsflansches 21 ins Freie zu führen.
Der Ring 38 und die obere Fläche 3 9 weisen ebenfalls einen zylinderischen O-Ring 62 auf.
Die Funktion des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispieles ist folgende. Der Betrieb der offenbarten Lanze ist konventionell, indem Sauerstoff, der durch die Leitung 14 herangeführt wird, durch das Rohr 42, den Rohrstutzen 49 und durch eine oder mehrere Austrittsöffnungen 48 nach unten strömt und in den Ofenraum eines basischen Sauerstoffofens gelangt. Das Wasser strömt vom Wassereinlaßanschluß 23 durch die bogenförmigen Durchgänge 29 und 35 nach
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unten durch das Rohr 43 zum ünterende der Düse 47, um diese zu kühlen, wonach es nach oben umgelenkt wird und durch das Rohr 44 und die Schlitze 3o und 36 nach außen zum Wasserauslaßanschluß 25 strömt. Dadurch wird die Lanzendüse wirksam gekühlt.
Die vorliegende Erfindung besteht ihrem Wesen nach in schnellen
Entkupplungs- und Ankupplungsmerkmalen, die durch die ersten und zweite Verbinderanordnung geleistet werden, die wiederum in einheitlicher bzw. gleichförmiger Anordnung zu den ausgerichteten Bogenschützen vorgesehen sind, wenn die Anordnungen miteinander durch Klemmung verbunden sind. Die ungewöhnliche Anordnung der O-Ringe in den ebenen Kontaktflächen sichert eine positive Dichtung, die erforderlich ist, um eine schnelle Klemmkupplungsanordnung zu schaffen. Demzufolge kann die Trageanordnung, an welcher die obere Verbinderplattenanordnung befestigt ist, am Abstützungswagen, der benachbart zum betreffenden Stahlgewinnungsofen angeordnet ist, in Stellung verbleiben und eine Lanze kann innerhalb einer kurzen Zeit ersetzt oder ausgewechselt werden. Weiterhin kann der Stützkopf immer wieder verwendet werden mit neuen oder reparierten Anordnungen. Die Lanze mit dem dargestellten Aufbau
kann von kürzerer Länge sein, wodurch sie leichter zu handhaben und zu transportieren ist.
Die vorliegende Dichtungsanordnung und der Lüftungsaufbau sichern einen kontinuierlichen Betrieb ohne Unterbrechung des Sauerstoffblasvorganges. Durch Demontage der unteren Verbinderplatte von der oberen ist es eine einfache Sache, dieselbe abzukuppeln.
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Infolge der Abkupplung kann die Hülse schnell ersetzt werden,
wozu lediglich die Schraubenköpfe 41 gelöst zu werden brauchen. Danach kann eine neue Hülse sofort eingesetzt werden. Diessichert die Austauschbarkeit von Teilen und schaltet eine Überdimensionierung des O-Ringe tragenden Kolbenteiles im Falle einer Beschädigung aus, und ferner können die O-Ringe schnell ersetzt werden.
Die Anordnung der Hülse 32 in Form einer Gleitgelenkverbindung mit dem oberen und dem unteren Sauerstoffrohr ergibt ebenfalls eine wirksame Verbindung, um die teleskopische Verschiebebewegung der Rohre während der Ausdehnung und Zusammenziehung, die durch hohe Temperaturänderungen bewirkt werden, zu absorbieren bzw. aufzunehmen.
Die Fig.· 7 und 8 offenbaren eine abgeänderte obere Abstützungsanordnung, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen sind.
Bei dieser Ausführungsform schließt eine obere Abstützung 7ο
eine obere Platte 71 mit einem Sauerstoffeinlaßanschluß ein, an dem das verlängerte Sauerstoffrohr 17 befestigt ist. Ein Ring
oder Flansch 73 ist mit der Platte 71 mittels Schrauben und Muttern (nicht gezeigt) verbunden. Ein Wassereinlaßanschluß 74 ist an einem Wassereinlaßrohr 75 befestigt. An dem Wassereinlaßrohr 75 ist eine Ringplatte 76· befestigt, an welcher wiederum eine
Verbinderplatte 77 mittels Schrauben und Muttern befestigt. Das
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Rohr 75 hat eine Gleitgelenkverbindung 76 mit einem kurzen Wasserrohrabschnitt 77', um Temperaturdifferenzen zwischen dem eintretenden und austretenden Kühlwasser auszugleichen, um die Entwicklung überhoher innerer Belastungen zu vermeiden. Der kurze Rohrabschnitt 77' ist mit der ersten Verbinderplattenanordnung 18 verbunden und kommuniziert mit den Bogenschützen 29 und 35. Ein Auslaßrohr 78 ist ebenfalls mit der ersten oberen Verbinderplattenanordnung 18 verbunden. Ein Wasserauslaßanschluß 79 führt das Wasser aus dem Auslaßrohr 78 heraus.
Die Funktion dieser Ausführungsform ist der Funktion des vorbeschriebenen Ausführungsbeispieles ähnlich, wobei der hauptsächliche Unterschied darin besteht, daß die Wassereinlaß-und Wasserauslaßanschlüsse in vertikaler Richtung versetzt angeordnet sind, wie dies ebenfalls bei der mechanischen Gleitgelenkverbindung 76 der Fall ist, wobei diese Ausführungsform bei einigen Anwendungsfällen vorteilhafter angewendet werden kann.
Die einheitliche Dichtungsanordnung sowie die Lüftungsausbildungen und deren Vorteile sind dieselben wie bei dem erstbeschriebenen Beispiel.
In beiden Ausführungsformen kann weder Wasser in die Sauerstoffrohre noch kann Sauerstoff in die Wasserrohre eindringen.
In den Fig. 9 bis 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Sauerstofflanze nach der Erfindung dargestellt. Eine Lanze 11o um-
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faßt eine obere Abstützung oder einen Kopf 111, erste und zweite Verbinderanordnungen 112 bzw. 113 und eine Lanzendüse 114.
Der Kopf 111 weist eine obere Platte 115 auf, auf der sich das Oberende eines ersten zentralen Sauerstoffrohres 116 abstützt, das mit einer Sauerstoffzuführleitung 117 kommuniziert. Eine Verbinderplatte 118 ist mit der Platte 115 mittels Schrauben 119 verbunden. Ein Gaseinlaßanschluß 12o kommuniziert mit einem zweiten Gasrohr 121, das konzentrisch zum Sauerstoffrohr 116 angeordnet ist. Ein drittes Wassereinlaßrohr 122 ist konzentrisch zum zweiten Rohr angeordnet, und ein viertes Wasserauslaßrohr 123 liegt konzentrisch zum Rohr 122 und kommuniziert mit einem Wasserauslaßanschluß.124. Ein Wassereinlaßanschluß 125 läßt Wasser in das dritte Rohr .122 einströmen.
Das erste Sauerstoffrohr 116 erstreckt sich durch eine Öffnung 126 in einer Platte 127 der ersten Verbinderplattenanordnung 112. Die Platte 127 schließt einen sich außen nach unten erstreckenden Flansch 127" ein. Die zweiten, dritten und vierten Rohre 121,122 bzw. 123 sind an ihren Unterenden mit der Platte 127 verbunden und kommunizieren entsprechend mit dem ersten Gaseinlaß 132, dem Wassereinlaß 133 und dem Wasserauslaß 134,
Die zweite Verbinderplattenanordnung 113 umfaßt eine ebene Platte 129 mit einer sich nach unten erstreckenden Umfangsflansch 13o. Das erste Sauerstoffrohr 116 erstreckt sich durch eine zentrale öffnung 131. Die Platte 129 schließt eine zweite Gasöffnung 135,
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eine Wassereinlaßöffnung 136 und eine Wasserauslaßöffnung 127 ein, wobei die Öffnungen mit den entsprechenden ersten Öffnungen der Platte 127 kommunizieren. Die zweite Verbinderplattenanordnung enthält ferner eine dritte Platte oder einen Flansch 138, der mit einer Hülse 139 verbunden ist. Die dritte Platte 138 besitzt drei Öffnungen, und zwar entsprechend eine Gasöffnung 14o, eine Wassereinlaßöffnung 141 und eine Wasserauslaßöffnung 142, Alle Öffnungen für Gas, Wassereinlaß und Wasserauslaß stehen somit in ständiger Verbindung in zusammengekuppelten Zustand der ersten und zweiten Verbinderplatten.
Die Hülse 139 besitzt eine innere Fläche 143, die von der Außenfläche des Rohres 116 beabstandet ist, um einen Ringraum dazwischen vorzusehen.
Ein fünftes Sauerstoffrohr 145 besitzt einen aufwärtsgerichteten Kolbenteil 146, der voneinander beabstandete O-Ringe 147 aufweist, die in gleitendem oder verschiebbarem Eingriff mit der Innenfläche 143 der Hülse 139 stehen. Diese teleskopische oder gleitende Verbindungsausbildung enthält einen Kolbenteil bzw. Stützenabschnitt am ünterende des Rohres 116, das ebenfalls O-Ringe 148 einschließt, die in Gleiteingriff mit der Innenfläche 149 des Teiles.146 stehen. Der Ringraum 144 hat einen oberen Kammerbereich, der mit einem Lüftungsgang 15o kommuniziert, der sich in horizontaler Richtung nach außen in die Flanschplatte 138 erstreckt und über einen sich anschließenden Gang 151 ±m Flansch 13o mit der Atmosphäre kommuniziert.
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Ein zweiter Hülsenteil 152 der Hülse 139 und der Platte 138 ist konzentrisch und mit Abstand außerhalb der Hülse 139 vorgesehen. Der Hülsenteil 152 besitzt eine Innenfläche 153, die mit dem Oberende 154 eines unteren sechsten Gasrohres 145, das sich nach unten zur Düse erstreckt, in Gleiteingriff steht.
Ein Verbinderring 156, der unterhalb des Flansches 138 angeordnet ist, ist daran mittels Schrauben 1571 befestigt. Ein unteres siebentes Wassereinlaßrohr 158 und ein Wasserauslaßrohr 159 sind mit dem Ring 156 verbunden. Dieser Ring enthält O-Ringe 157, die mit der unteren Fläche der Platte 138 in Eingriff stehen.
Das obere Ende 154 des Gasrohres 155 enthält O-Ring-Dichtungen 1581. Gemäß Fig. 13 sind die Öffnungen 135, 136 und 137 als einzelne Schlitzreihen offenbart, wobei die benachbarten Enden jedes Schlitzes voneinander beabstandet sind, um eine Mehrzahl von Stegen 16o vorzusehen. O-Ringe 161,162,163 und 164 sind in entsprechenden Rezessen bzw. Nuten in der Platte 129 vorgesehen, um die Bogenschlitzreihen gegeneinander abzudichten.
Gemäß Fig. 14 weisen die öffnungen 14o,141 und 142 ebenfalls Bogenform auf und gegenüberliegend benachbarte Enden jedes Schlitzes sind voneinander beabstandet, um feste Teile oder Stege 165 vorzusehen, durch die sich Lüftungsgänge 15o erstrecken. Die oberen Flächen des Hülsenflansches oder des Plattenteiles 138 enthalten ebenfalls O-Ringe 166, 167 und 168, die zwischen benachbarten öffnungen 142,141 bzw,. 14o angeordnet sind, um diese gegen Leckverluste
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abzudichten.
Die Düse 114 enthält eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen 1 7o am ünterende des Rohres 145. Das Gasrohr 155 ermöglicht das Durchströmen von Gas mit dem erforderlichen Sauerstoff. Das ünterende des Wassereinlaßrohres steht in Gleitverbindung mit einem Einlaßrohrstutzen 175, und das Wasserauslaßrohr 159 ist an seinem ünterende mit dem Gasrohr 155 verbunden.
Eine schnelle Entkupplung der Verbinderplattenanordnungen wird durch angelenkte Schraubenbolzen 172 erreicht, die an Vorsprüngen 173 angelenkt sind, welche wiederum am äußeren Rohr 122 vorgesehen sind. Die Schraubenbolzen 172 und die Muttern 174 kommen mit geschlitzten Ohren 175 in Eingriff, die an dem Wasserauslaßrohr 155 angeordnet sind, um die Verbinderplatten zusammenzuklemmen und um die Quelle (Sauerstoffquelle) schnell abzutrennen.
Im Betrieb kann Sauerstoff und Gas durch das Sauerstoffrohr bzw. Gasrohr in konventioneller Weise strömen. Bei dieser Ausführungsform sind die Verbinderplattenanordnungen, die Anordnung der Schlitze und die wirksamen Dichtungsausbildungen in Verbindung mit den O-Ringen wesentlich. Die Hülsen und Platten der zweiten Verbinderanordnung können schnell demontiert und die Hülse schnell ersetzt werden. Ebenfalls können die O-Ringe leicht ersetzt werden und sie bilden eine wirksame Abdichtung, um eine Mischung von Sauerstoff mit Gas zu vermeiden.
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Im Fall einer Leckage bewirkt die neue Lüftungsausbildung einschl. ihrer Anordnungsweise eine Abführung des unerwünschten Leckwasser zur Atmosphäre.
Die Gleitgelenkverbindungen gleichen ferner die Ausdehnungen und Zusammenziehungen aus, die durch hohe Temperaturveränderungen auftreten. Demzufolge kann die vorliegende Gas- und Sauerstofflanze an der Seite schnell entkuppelt werden, und der Hauptteil der Lanze kann zu Zwecken der Reparatur, des Ersatzes, des Transportes oder zu anderen Zwecken entfernt und wieder zusammengesetzt werden.
In den Fig. 15 bis 21 ist ein viertes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeichnet. Eine Sauerstofflanze 21 ο umfaßt einen oberen Kopf 211 mit einer Platte 211', die an eine Sauerstoffleitung 212 anschließbar ist. Eine Ringplatte 213 ist mit der Platte 211' mittels Schraubenbolzen und Muttern 214 verbunden. Der Köpf ist fest montiert auf einem Lanzenwagen (nicht gezeigt), der für die Benutzung der Lanze nahe an den basischen Sauerstoffofen herangefahren werden kann. Der Kopf 211 umfaßt weiter ein erstes Sauerstoffrohr 215 und ein zweites Wassereinlaßrohr 216 und ein drittes Wasserauslaßrohr 217. Das Auslaßrohr 217 ist mit einem Auslaßanschluß 219 verbunden,.während das Wassereinlaßrohr 216 mit einem Einlaßanschluß 218 in Verbindung steht.
Eine obere Verbinderplattenanordnung ist mit 22o bezeichnet und umfaßt eine ebene Platte 221 mit einer unteren ebenen Fläche 222, die eine zentrale öffnung 223 aufweist, die mit dem Sauerstoffrohr
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215 kommuniziert. Die ebene Platte 221 weist einen Mehrzahl von umfangsmäßig angeordneten Bogenschützen 224 und 225 auf, die in voneinander radial beabstandeten Reihen angeordnet sind. Der Ausdruck "umfangsmäßig angeordnet" bedeutet bei diesem Beispiel, daß die vorstehend genannten Schlitze und noch zu beschreibenden Schlitze einen Abstand voneinander besitzen, und zwar ringförmigerweise oder zylinderischerweise in den ebenen Platten. Die Schlitze 224 und 225 kommunizieren entsprechend mit dem Wassereinlaßrohr 216 bzw. dem Wasserauslaßrohr 217.
Eine zweite Verbinderplattenanordnung 226 umfaßt eine Hülse 227, die sich nach unten erstreckt und mit einer oberen Bohrung 228 versehen ist, die mit der Öffnung 223 und dem ersten Sauerstoffrohr 215 kommuniziert. Die Hülse 227 enthält ferner einen oberen Flansch oder eine obere Ringplatte 229 mit zwei Reihen radial voneinander beabstandeter und umfangsmäßig angeordneter Bogenschütze 23o und 231, die entsprechend mit den Bogenschützen und 225 kommunizieren. Die obere ebene Fläche 23 2 der Platte 229 steht mit der unteren ebenen Fläche 222 mittels eines Paares radial voneinander beabstandeter ringförmiger O-Ringe 233 in Dichtungseingriff.
Wie es am besten aus den Fig. 18 und 21 zu sehen ist, ist eine Ringkammer 266, die über radiale Gänge 267 mit der Atmosphäre kommuniziert, in der Platte 221 zwischen den O-Ringen 233 vorgesehen. Die obere Verbinderplattenanordnung 22o besitzt einen sich nach unten erstreckenden Umfangs-flansch 234, der die äußere
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Umfangsflache der Platte 229 überlappt. Der Flansch 234 ist an der oberen Fläche 222 der ersten Verbinderplattenanordnung zum Zwecke des Austausches oder Ersatzes lösbar angeordnet, und zwar mittels Kopfschrauben 235, von denen eine in Fig. 17 zu sehen ist.
Die zweite Verbinderplattenanordnung 226 umfaßt einen Ring 236 mit einer ringförmigen Innenfläche 237, die in teleskopischem Eingriff mit einer äußeren zylinderischen Fläche 238 der Hülse 227 steht. Der Ring 236 weist eine obere ringförmige ebene Fläche 239 auf, die in Dichtungseingriff mit der ebenen Fläche 232 der Platte steht. Der Ring weist eine Mehrzahl bogenförmiger Schlitze 24o und 241 auf, die entsprechend mit den Schlitzen 23o und 224 und den Schlitzen 231 und 225 kommunizieren.
Die Lage der umfangsmäßig angeordneten Schlitze 24o und 241 ist in den Figuren 19 und 2o genau zu erkennen.
Jeder Schlitz weist umfangsmäßig einen Abstand auf, um in dem Ring 236 eine Mehrzahl sich radial erstreckender Stege 242 auszubilden, die eine Treffunktion haben oder Zwischenwände in dem Ring 236 ausbilden.
In den Stegen 242 sind Lüftungsgänge 243 angeordnet, die sich nach auswärts erstrecken und mit der Atmosphäre kommunizieren. Die Lüftungsgänge stehen mit einem ümfangsgang 243' und mit weiteren Lüftungsgängen 243·· in der Hülse 227 in Verbindung.
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Alle Schlitze des Ringes 236 der Platte 229 und der Platte 221 weisen dieselbe Form und denselben Abstand auf und befinden sich bei zusammengesetzter Lanzenanordnung entsprechend miteinander in Deckung.
Wie es am besten aus den Figuren 18 und 19 hervorgeht, ist die obere ebene Fläche des Ringes 23 6 mit zwei kreisförmigen Nutenreihen 244 und 245 versehen, die O-Ringe 246 und 247 enthalten, die benachbart zu den kreisbogenförmigen Öffnungen 24o und 241 angeordnet sind, um eine wirksame Dichtung gegen Leckwasser zu bilden. Die Fläche 237 und die äußere Fläche 238 der Hülse sind ebenfalls wirksam durch einen O-Ring 248 abgedichtet.
Ein unteres viertes Sauerstoffrohr 249 umfaßt ein oberes, vergrößertes, kolbenähnliches Glied 25o, das in teleskopischem oder Gleiteingriff mit der inneren Ringfläche 251 der Hülse 227 steht. Obere und untere 0-Ringpaare 252 bzw. 253 liegen gegen das Glied 25o an, und eine Lüftungskammer oder ein Ringraum 254 ist -in dem Glied 25o vorgesehen, die bzw. der mit den Gängen 243' und 243'' kommunizieren.
Ein fünftes Wassereinlaßrohr 255 und ein sechstes Wassereinlaßrohr
256 sind mit dem Ring 236 verbunden, erstrecken sich von diesem nach unten und kommunizieren entsprechend mit den Schlitzen 241 und 24o.
Eine Lanzendüse 257 ist an die unteren Rohre angeschweißt und
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weist eine Austrittsöffnung 258 auf, die mit einem Sauerstoffrohrstutzen 259 kommuniziert, der wiederum mit dem Sauerstoffrohr 249 in ständiger Verbindung steht. Ein äußerer Rohrstutzen 26o ist an das Rohr 246 angeschlossen. Das Rohr 255 greift teleskopisch an seinem unteren Ende in ein Stutzenrohr 261 ein, um eine mechanische Gleitgelenkverbindung dazwischen zu schaffen. Der teleskopische Eingriff des vierten Sauerstoffrohres mit der Hülse 227 gleicht eine relative Schiebebewegung aus, die auftritt, wenn sich das Rohr in Längsrichtung zusammenzieht und ausdehnt aufgrund von Temperaturänderungen. Die Gleitverbindung zwischen dem Rohr 255 und dem Rohrstutzen 261 trägt dieserErscheinung ebenfalls Rechnung.
Figur 16 macht das schnelle Abkuppeln und Ankuppeln der entsprechenden Kupplungsteile deutlich, wozu ein Paar Vorsprünge 262 vorgesehen sind, die an dem Rohr 217 montiert sind. Schraubenbolzen 263 sind an diesen Vorsprüngen 262 angelenkt und greifen klemmend in geschlitzte Halteglieder bzw, Ohren 264, die an dem Ring 236 angeordnet sind, wobei die Bolzen 263 mit Muttern 265 festgezogen werden.
Im Betrieb strömt auf konventionalle Weise Sauerstoff durch die Lanzendüse und Wasser durch das Einlaßrohr, durch die Wasserkammer der Düse und durch das Auslaßrohr wieder heraus.
Die einheitlichen Merkmale nach der Erfindung bestehen in dem schnellen Abkuppeln des Haupttelles oder der tonnenartigen Lanze vom Stützkopf 211, wenn die Lanze gewartet und Teil davon ersetzt werden sollen. Die Lösung der νerschwenkbaren Schraubenbolzen 263
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von den Ohren 264 erlaubt, daß der untere Lanzenabschnitt und die unteren Rohre nach unten abgezogen werden können, wodurch auf leichte und einfache Weise ein Zugang geschaffen ist, um Dichtungen usw. zu ersetzen und um andere Reparaturarbeiten durchzuführen. Die Hülse 227, die aus Messing oder einem ähnlichen Material bestehen kann, kann leicht ersetzt werden durch Entfernen der Kopfschrauben 235.
Die vorstehend beschriebene Ausfuhrungsform gewährleistet eine wirksame Abdichtung aller Bereiche, in denen Leckverluste möglich sind, und irgendwelche Leckagen von den Sauerstoffrohren durch die Gleitgelenkverbindungen des Kolbengliedes 25o oder von Wasser von dem Einlaßrohr 255 oder von Wasser oder Sauerstoff von den Plattenverbinderanordnungen werden auf einfache und leichte Weise sowie sicher in die Atmosphäre abgeleitet. Somit sind alle wichtigen und notwendigen Flächen wirksam abgedichtet. Darüber hinaus kann auch kein Wasser in das Sauerstoffrohr eindringen und es kann auch kein Sauerstoff in die Wasserrohre gelangen.
Schließlich kommen die Umfangsschlitze schnell und einfach wieder in Deckung, wenn die Lanze wieder zusammengesetzt wird.
Ein fünftes Beispiel ist in den Figuren 22 bis 26 dargestellt. Eine Sauerstofflanze 31 ο besteht aus einem oberen Kopf- oder Stützglied 111, einer oberen und unteren Verbinderplattenanordnung 312 bzw. 313 und einer Austragdüse 314, wie es am besten aus Fig. 22 zu entrfehmen ist.
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Der Kopf 311 ist fest mit einem Lanzenwagen (nicht gezeigt) verbunden, der die Lanze nahe dem Stahlgewinnungsofen beim Stahlherstellungsvorgang abstützt. Der Kopf 311 weist eine obere Platte 315 und einen Befestigungsring 316 auf, der mittels Schrauben 317 an der Platte 315 befestigt ist.
Ein erstes Sauerstoffrohr 318 kommuniziert mit einer Sauerstoffquelle 319 und ist mit der oberen Platten 315 und mit einer ersten Verbinderplattenanordnung 32o verbunden. Die Anordnung 32o schließt eine ebene Platte 21 mit einer unteren ebenen Fläche 3 22 ein. Der Kopf 311 enthält ferner ein zweites Wassereinlaßrohr 323 und ein drittes Wasserauslaßrohr 324, wobei beide Rohre konzentrisch zueinander angeordnet sind.
Ein Wassereinlaßanschluß 325 kommuniziert mit dem Wassereinlaßrohr 32-3 und ein Wasserauslaßanschluß 326 kommuniziert mit dem Auslaßrohr 324. Die Verbinderplattenanordnung 32o weist eine zentrale Sauerstofföffnung 327 auf und ist mit einer Mehrzahl von Schlitzen
328 und 329 versehen, die in der Platte 321 vorgesehen sind und sich durch diese hindurch erstrecken. Eine zweite Verbinderplattenanordnung 33o besteht aus einer ebenen Platte 331 mit einer oberen ebenen Fläche 332, die mit der unteren ebenen Fläche 322 in abdichtendem Klemmeingriff steht.Die Platte 331 enthält ebenfalls Schlitze 333 und 334, die entsprechend mit den Schlitzen 328 und
329 in Deckung liegen.
Ein viertes Sauerstoffrohr 335 ist mit der Platte 333 verbunden,
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und eine zentrale Öffnung 336 in der Platte 331 kommuniziert mit. dem ersten Sauerstoffrohr 318. Ein fünftes Wassereinlaßrohr 336' ist auf der Platte 331 abgestützt, mit der weiter ein sechstes
Wasserauslaßrohr 337 verbunden ist. Diese Rohre sind konzentrisch zueinander angeordnet/ wobei das Wassereinlaßrohr 336' mit den
Schlitzen 328 und 333 kommuniziert, und weiter kommuniziert das
Wasserauslaßrohr 337 mit den Schlitzen 329 und 334.
Die Figur 31 offenbart die Lage der Schlitze 328 und 329. Die
Figur 3o offenbart die Lage der komplementären Schlitze 333 und 334, die sich mit den Schlitzen 328 und 329 decken. Die gezeigten Schlitze weisen Bogenform auf und sind in Kreisrichtung oder in ümfangsrichtung beabstandet. Ihre einander benachbarten Enden weisen ebenfalls in horizontaler Richtung einen Abstand voneinander auf, um
eine Mehrzahl von Stegen 338 in der Platte 3 21 und Stegen in der
Platte 331 auszubilden. Die obere Platte 321 weist auch einen
nach unten gerichteten Umfangsflansch 336 auf, der die Platte 331 überlappt.
Die Platte 331 schließt ebenfalls vier radial beabstandete Ringnuten ein, die O-Ringe 34o,341,342 und 343 enthalten, um die
ebenen Flächen der oberen und unteren Platte und insbesondere die Bereiche zwischen den Schlitzen 333 und 334 sowie 328 und 329 abzudichten.
Wie es am besten aus Fig* 31 hervorgeht, ist die Platte 321 mit
einer Mehrzahl von Lüftungsgängen 345 versehen, die sich horizontal
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erstrecken und dann vertikal, wie es bei 346 gezeigt ist, durch den Flansch 336'' zur Atmosphäre, Die inneren Enden der Gänge enden in einer Lüftungskammer 347, die mit einer Bohrung 348 kommuniziert, die sich wiederum durch die Platte 331 erstreckt, wodurch sie mit einem Hüll- oder Lüftungsrohr 34 9 kommuniziert, dessen oberes Ende mit einem Verbinderring 35o verbunden ist, der auch an den Rohren 336' und 337 befestigt ist. Der Ring 35o ist mittels Kopfschrauben 35o' an der Platte 331 befestigt, die leicht entfernbar sind, um den Ring 35o von der Platte 331 zu trennen.
Die Oberenden der Rohre 336', 337 sowie des Lüftungsrohres 349 sind mit dem Ring 3 5o durch Schweißen verbunden. Das Hüll- bzw. Lüftungsrohr 349 umgibt das Sauerstoffrohr 335 und erstreckt sich nach unten bis in die Nähe der Düse 314. Das Unterende des Rohres 335 ist mit einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt 351 versehen, der ein Paar vertikal beabstandeter O-Ring 352 aufweist, die im Unterende des Hüllrohres 349 in Eingriff stehen und dieses abdichten.
Die Düse 314 besitzt eine Austrittsöffnung 353, ein Sauerstoffstutzenrohr 354 mit einem im Durchmesser verringerten Abschnitt 354', der mit dem Rohrabschnitt 351 am Sauerstoffrohr 335 in Gleiteingriff oder Teleskopeingriff steht. Der im Durchmesser verringerte Abschnitt 354" weist zwei Paar-vertikal beabstandeter O-Ringe 355 und 356 auf, die mit dem Rohrabschnitt 351 in abdichtenden Gleiteingriff stehen.
Eine ringförmige Lüftungskammer 357 zwischen den O-Ringen 355 und
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356 kommuniziert mit einer Bohrung 358, die wiederum mit dem Hüllrohr 349 in ständiger Verbindung steht, um Leckagen durch die Gänge 348, 347,345 und 346 zur Atmosphäre abzuführen. Die vertikale Zusammenziehung und Ausdehnung der Rohre 335 und 349 wird durch die dargestellte Gleitverbindung ausgeglichen, wenn entsprechende Temperatüränderungen auftreten. Die Düse 314 weist auch ein in Gleiteingriff stehendes Stutzenrohr 36o auf, das durch diese mechanische Gleitverbindung mit dem Unterende des Einlaßrohres 336' in Verbindung steht. Ein O-Ring 367 am Ring 35o nahe der Verbindung des Hüllrohres 349 zu diesem Ring besorgt eine Abdichtung gegen die Platte 331 .
Die Ausbildung zur schnellen Ankupplung und Abkupplung ist in Fig. 23 offenbart und schließt ein Paar am Rohr 324 angeordneter Halterungen 361 ein, an denen Schraubenbolzen 362 mit Muttern 363 angelenkt sind.
Die Schraubenbolzen 362 und die Muttern 363 greifen in geschlitzte Ohren 364 ein, um die Verbinderanordnungen lösbar zusammenzukuppeln.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig,. 27 bis 31 dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel ist dem vorstehend beschriebenen Beispiel sehr ähnlich, so daß gleiche Teile auch hier mit gleichen Bezugsziffern versehen sind.
Das Hüllrohr 349 ist an seinem Oberende verschiebbar mit einer Hülse 37o verbunden, die wiederum geeignet am Ring 35o befestigt ist.
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Die Hülse 37o liegt mit ihrer oberen Fläche 371 in Dichtungseingriff, und zwar mittels eines O-Ringes 372. Das Oberende des Hüllrohres 349 ist mit einem Kolbenendabschnitt 373 mit einem O-Ring 374 in Gleitverbindung mit der Hülse 37o. Das Unterende des Sauerstoffrohres 335 ist mit einem vergrößerten Kolbenabschnitt 376 versehen und in Gleiteingriff mit dem Stutzenrohr 354 und besitzt ferner eine ringförmige Lüftungsnut oder Kammer 377, die gleitend gegen das Stutzenrohr 354 durch obere und untere O-Ring-Paare und 356 gleitend abgedichtet ist. Der Kolbenabschnitt 376 weist auch einen Durchgang 378 auf, der mit dem Hüllrohr 349 kommuniziert, das am oberen Teil des Kolbenabschnittes 376 befestigt ist.
Diese Ausbildung erlaubt wiederum eine Ausdehnung und Zusammenziehung des unteren Sauerstoffrohres und des Hüllrohres.
Des weiteren sind die betreffenden, weiter vorstehend genannten Vorteile auch bei dieser Ausführungsform gegeben, wo es sich um gleiche Teile handelt. Zusätzliche Teile sind bei diesem Ausführungsbeispiel vorstehend zusätzlich beschrieben..
Bei den beiden vorstehenden Beispielen arbeiten die Lanzen in gleicher Weise, was die Strömung des Sauerstoffs zur Düse angeht. Auch sind beide Beispiele von dem Typ, bei dem der Lanzenteil schnell vom Kopfteil zu Wartungszwecken getrennt werden kann.. Die Lüftungsanordnung ermöglicht eine Lüftung bzw. Abführung von der untersten Gleitverbindung, um irgendwelche Leckagen von Sauerstoff und Wasser abzuleiten, während zur selben Zeit Vorkehrungen zum
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schnellen Entfernen, Reparieren oder Ersetzen der oberen Anordnung getroffen werden können. Die neuen Dichtungsausbildung sind so konstruiert, um Sauerstoffeintritt in das Wasser oder Wassereintritt in den Sauerstoff zu verhindern. Sollte ein solcher Fall dennoch
eintreten, ermöglicht es die neue Lüftungsanordnung, die Leckagen vollständig und sofort zur Atmosphäre abzuleiten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in den Fig. 32 bis 38 gezeigt.
Eine verbesserte Lanze 41 ο umfaßt eine obere Abstützung oder einen Kopf 411 mit einer oberen Platte 412, die eine Öffnung 413 aufweist, die wiederum mit einer Sauerstoffzuleitung 414 verbunden ist. Eine zweite obere Platte 415 ist mit der Platte 412 mittels Bolzen und Muttern 416 verbunden. Ein erstes Sauerstoffrohr 417 kommuniziert mit der Sauerstoffzuleitung 414 durch die Platte 415 hindurch.
Eine erste obere Verbinderplattenanordnung 418 besteht aus einer Platte 419 mit einer unteren ebenen Fläche 42o und einem nach unten gerichteten Umfangsflansch 421. Die Anordnung 418 und die obere Platte 415 sind durch ein zweites Rohr 422 miteinander verbunden,
an welchem ein zweiter Wassereinlaßanschluß 423 vorgesehen ist. Ein drittes Wasserauslaßrohr 424 umgibt das Rohr 422 und steht mit einem Wasserauslaßanschluß 425 in ständiger Verbindung,
Eine Klemmanordnung zum schnellen Ankuppeln und Abkuppeln schließt ein Schraubenholζenpaar 426 ein, das an nach außen vorstehenden Halterungen 427, die am dritten Rohr 424 vorgesehen sind, herunter-
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hängend angelenkt sind.
Die Platte 419 der ersten Verbinderplattenanordnung 418 enthält eine zentrale Sauerstofföffnung 4 28, durch die das erste Sauerstoff rohr 417 hindurchragt. Wie es am besten aus Fig. 34 ersichtlich ist, weist die Platte 419 Schlitze oder erste Öffnungen 429 und 43o auf, die Bogenform aufweisen, in radial beabstandeten Reihen angeordnet sind, um mit den Schlitzen in der unteren, noch zu beschreibenden Verbinderplattenanordnung in Deckung zu liegen. Die Schlitze 429 kommunizieren mit dem Wassereinlaßanschluß 423 und dem Wassereinlaßrohr 422. Die Schlitze 43o kommunizieren mit dem dritten Wasserauslaßrohr 424, das wiederum mit dem Wasserauslaßanschluß 425 in ständiger Verbindung steht.
Eine zweite oder untere Verbinderplattenanordnung ist mit 431 bezeichnet und umfaßt eine Hülse 432 mit einem ringförmigen Flansch oder einer Platte 433, der bzw. die mit einer oberen ringförmigen ebenen Fläche 434 versehen ist. Die Fläche 434 ist mit zwei Reihen umfangsmäßig angeordneter zweiter Schlitze 435 und 436 versehen, die in radialer Richtung einen Abstand voneinander besitzen. Der Ausdruck "umfangsmäßig· beabstandet" besagt, daß die Schlitze in Kreisrichtung voneinander beabstandet sind und daß sie auch vom äußeren Umfang der Lanze in radialer Richtung entsprechend angeordnet sind. Die Schlitze 435 und 436 haben «Bogenform und ihre benachbarten Enden bilden sich radial erstreckende und umfangsmäßig verteilte feste Stege 437, wie es am besten aus den Fig. 36 und 37 erkennbar ist, wobei die Stege die Schlitze voneinander
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trennen.
Wie am besten aus Fig. 35 hervorgeht, liegt eine Ringplatte 438 mit einer ebenen oberen Fläche 43 9 gegen die untere ebene Fläche 44o des Flansches 433 an und ist mit diesem durch Schrauben 441 verbunden.
Die zweite Verbinderplattenanordnung 431 trägt ein viertes Sauerstoff rohr 43 2, ein fünftes Wassereinlaßrohr 433 und ein sechstes Wasserauslaßrohr 444.
Das Wasserauslaßrohr 444 weist Flügelvorsprünge 445 auf, die mit Schlitzen 446 zur Aufnahme von Klemmschrauben 426 zur Befestigung versehen sind. Die Rohre 442, 443 und 444 erstrecken sich nach unten und sind mit einer Lanzendüse 447 verbunden. Die Düse 447 der vorliegenden Gestaltung besitzt eine Austrittsöffnung 448, die mit einem Verlängerungsstutzenrohr 449 kommuniziert, das wiederum mit dem Sauerstoffrohr 442 in ständiger Verbindung steht. Die Düse weist ferner ein Wasserauslaßstutzenrohr 444' auf, das mit dem Rohr 444 verbunden ist. Weiterhin umfaßt die Düse ein Stutzenrohr 4431, das mit dem ünterende des Rohres 443 verbunden ist, um eine mechanische Gleitgelenkverbindung mit diesem zu bilden. Wie bei 45o gezeigt, sind Umlenkwände 451 mit dem ünterende des Stutzenrohres 443' verbunden, um das eintretende Wasser vom Einlaßrohr in das Auslaßrohr zu leiten.
Dieses Ausführungsbeispiel weist besondere Dichtungs- und Lüftungs-
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ausbildungen auf.
Wie es die Figuren 35 und 36 zeigen, ist die ebene Fläche mit ringförmigen Nuten 452 versehen, die mit Dichtungen in Form von O-Ringen 453 ausgefüllt sind. Die O-Ringe 453 bewirken eine wirksame Dichtung zwischen den Wassereinlaß- und Wasserauslaßgängen an der Kontaktstelle der ebenen Flächen der beiden Verbinderplattenanordnungen. Ein Lüftungsraum oder eine ringförmige Kammer 454 ist durch die Hülse 432 und der Außenwandung des ersten Sauerstoffrohres 417 gebildet. Der innerste O-Ring 453 dichtet diesen Raum 454 gegen die Wassereinlaßschlitze 429 und 435 ab.
Die Hülse 432 erstreckt sich nach unten, und das untere Sauerstoff rohr 442 ist an seinem Oberende mit einem im Durchmesser vergrößerten Rohrteil oder einer zweiten Hülse 454 versehen, das an seinem Oberende einen weiteren im Durchmesser vergrößerten Teil
456 aufweist, der zwei mit vertikalem Abstand versehene O-Ringe
457 trägt, die sich in gleitendem Dichtkontakt mit der Innenwandung der Hülse 432 befinden.
Das ünterende des ersten Sauerstoffrohres 417 ist mit einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt oder kolbenähnlichen Element
458 versehen, der bzw. das zwei O-Ringe 459 mit vertikalem Abstand voneinander aufweisen, die in gleitendem und teleskopischem Eingriff gegen die Innenwandung der zweiten Hülse 455 anliegen.
Wie es am besten aus den Figuren 34,35,36 und 37 zu sehen ist, sind in den Stegen 437 Lüftungsbohrungen oder Lüftungsgänge 46o
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vorgesehen/ die sich radial und horizontal nach außen erstrecken. Der Umfangsflansch 421 ist mit Auslaßbohrungen 461 versehen, die mit den Gängen 46o und der Atmosphäre kommunizieren.
Der Ring 438 und die obere Fläche 439 besitzen einen zylinderischen O-Ring 462.
Wie Fig. 35 zeigt, besitzt die erste Hülse an ihrem Unterende einen ringförmigen, nach innen vorstehenden Flansch 47o, der mit einer vorstehenden Fläche in Eingriff steht, die durch die zweite Hülse 454 gebildet ist, wodurch das Rohr 442 relativ zur Düse 447 am Flansch 47o aufgehängt ist.
Fig. 38 zeigt deutlich, daß das Unterende des hängenden Rohres teleskopisch mit der Innenfläche des Stutzenrohres 449 in Eingriff steht, um ein mit 41 bezeichnete Gleitgelenkverbindung vorzusehen.
Zwei kreisförmige O-Ringe 47 2 dichten diese Gleitgelenkverbindung wirksam ab.
Die Funktion dieses Ausführungsbeispieles ist konventionell, und zwar strömt Sauerstoff von der Zufuhrleitung 414 nach unten durch das Rohr 442, durch das Stutzenrohr 449 und durch ein oder mehrere Austrittsöffnungen 448 in den Ofenraum eines basischen Sauerstoffofens. Wasser strömt vom Wassereinlaßanschluß 423 durch die bogenförmigen Schlitze 429 und 435 nach unten entlang dem Rohr 443 zum Unterende der Düse 447, um diese zu kühlen, wonach, es nach oben um-
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gelenkt und durch das Rohr 444 f durch die Schlitze 43o und 436 und durch den Wasserauslaßanschluß 425 nach außen strömt.
Auch bei diesem Beispiel wird das schnelle Abkuppeln und Ankuppeln durch die ersten und zweiten Verbinderplattenanordnungen erreicht, wobei die bogenförmigen, ausgerichteten Schlitze sich in einer einheitlichen Lage befinden, wenn die Anordnungen durch Klemmung zusammengefügt sind. Die ungewöhnliche Anordnung der O-Ringe in den ebenen Kontaktflächen der Verbinderplattenanordnungen sichert eine formschlüssige Dichtung, um eine Schne1Iklemmkupplungsanordnung zu schaffen. Auf diese Weise kann der Stützkopf, an dem die obere Verbinderplattenanordnung befestigt ist, auf dem Stützwagen, der sich in der Nähe des Stahlofens befindet, und ein Lanzenteil kann in einer kurzen Zeit ersetzt oder ausgetauscht werden. Der Stützkopf kann immer wieder verwendet werden mit neuen oder reparierten Anordnungen. Ebenfalls ist es auch nicht länger notwendig, zwei Lanzenwagen benachbart zum Stahlofen vorzusehen. Lediglich durch Lösen der Schraubenbolzen, der unteren Verbinderplattenanordnung und des Hauptteiles der Lanze können Vorkehrungen zum Reparieren, Ersetzen, Transport oder Wartung getroffen werden.
Die dargestellte Dichtungsanordnung sowie auch die Lüftungsausbildung sichern einen fortlaufenden Betrieb ohne Unterbrechung des Sauerstoffblasvorganges. Indem die untere Verbinderplattenanordnung von der oberen abgetrennt wird/ ist es eine einfache Sache, diese abzukuppeln.
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Nach Abkupplung kann die Hülse schnell ersetzt werden, und zwar lediglich durch Lösen der Kopfschrauben 41 und Einsetzen einer neuen Hülse. Dies sichert die Austauschbarkeit von Teilen und eliminiert eine Uberdimensionierung des O-Ring—Kolbens im Falle einer Beschädigung, und ebenfalls können auch die doppelten O-Ringe schnell ersetzt werden.
Bei dieser Lanzenausbildung hängt das Sauerstoffrohr 442 nach unten und stützt sich auf der Hülse 432 ab, und während der Abkupplung der zweiten Verbinderplattenanordnung kann dieses Rohr leicht entfernt und das untere Dichtungsglied 472 ersetzt werden, falls in erforderlich in gleicher Weise durch Vorsehen einer Gleitgelenkverbindung am Unterende des Sauerstoffrohres, wobei die Erfindung ein Entfernen, Reparieren und/oder Ersetzen der oberen Anordnung auf schnelle Weise ermöglicht.
In den Figuren 38 bis 44 ist ein letztes Ausführungsbeispiel dargestellt.
Eine Sauerstofflanze 51 ο besteht aus einem oberen Stützglied oder Kopf 511 mit einer, oberen Platte 512, die einen Verbinderfitting 513 zur Durchleitung von Sauerstoff aufweist, der an eine Sauerstoff quelle angeschlossen ist. Eine Ringplatte 514 ist mittels Schrauben und Muttern 515 an der Platte 512 befestigt. Die Ringplatte 514 und eine erste Verbinderplattenanordnung 516 sind durch ein erstes Sauerstoffrohr 517f ein zweites Wassereinlaßrohr 518 und ein drittes Wasserauslaßrohr 519 miteinander verbunden. Ein
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Wassereinlaßanschluß 52o kommuniziert mit dem Rohr 518, während ein Wasserauslaßanschluß 521 mit dem Auslaßrohr 519 kommuniziert. Die erste Verbinderplattenanordnung 516 weist eine ebene Platte 522 auf, an der die Unterenden der Rohre 517, 518 und 519 befestigt sind. Die Platte 522 weist umfangsmäßig angeordnete, vertikale Schlitze 523 und 524 in Bogenform auf. Auch hier bedeutet der Ausdruck "umfangsmäßig angeordnet", daß die Schlitze kreisringförmig oder ringförmig verteilt sind. Die benachbarten Enden der bogenförmigen Schlitze sind voneinander auch in seitlicher Richtung beabstandet.
Eine zweite Verbinderplattenanordnung 525 umfaßt eine ebene Platte 526 mit einer oberen ebenen Fläche 527, die Schlitze 528 und 529 aufweist, die mit den Schlitzen 523 und 524 entsprechend kommunizieren.
Ein viertes Sauerstoffrohr 53o ist mit der Platte 526 verbunden und kommuniziert mit dem Rohr 517 durch die Öffnung 531 in der Platte 526 und durch die Öffnung 532 in der Platte 522. Ein fünftes Wassereinlaßrohr 533 kommuniziert mit den Schlitzen 528, und ein sechstes Wasserauslaßrohr 534 kommuniziert mit den Schlitzen 529.
Eine Düse für die Lanze ist bei 535 angedeutet und weist eine Austrittsöffnung 536 auf, die mit einem Sauerstoffrohrstutzen 537 kommuniziert, der an seinem Oberende mit teleskopischen Gleitsitz in das Unterende des Rohres 53o eingreift. Ein O-Ringpaar 538
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ist mit dem Sauerstoffrohrstutzen in Eingriff, um diese Gleitverbindung abzudichten. Eine Wasserkammer 539 kommuniziert mit einem Einlaßrohrstutzen 54o, der mit einem Gleitsitz in das Unterende 541 des Wassereinlaßrohres eingreift.
Die Platte 522 ist mit einer unteren ebenen Fläche 542 versehen und weist einen Umfangsflansch 543 auf, der sich um die Platte 526 erstreckt und diese überlappt.
Wie es in Fig. 42 gezeigt ist, weisen die Einlaß- und Auslaßschlitze Bogenform auf und die einander gegenüberliegenden Enden eines Schlitzpaares sind durch sich radial erstreckende Stege
544 voneinander getrennt. Mehrere, radial voneinander beabstandete
O-Ringe 544 und 546 sind geeigneten Ringausnehmungen bzw. Ringnuten einwärts der Schlitze 528 vorgesehen. Ein weiterer O-Ring 547 ist in einer Flächenringnut in der Fläche 527 zwischen den Schlitzen 528 und 529 eingesetzt, und ferner ist ein O-Ring 548 in bezug auf den Schlitz 529 nach außen in einer geeigneten Ringnut angeordnet. Auf diese Weise werden alle kritischen Leckagenbereiche durch die erwähnten O-Ringe geschützt*
Wie es am besten aus den Figuren 41 und 43 ersichtlich ist, ist in jedem Steg 544 ein Lüftungsgang 55o vorgesehen, der sich nach außen durch die Platte 526 hindurch zur Atmosphäre erstreckt» Das Innenende des Lüftungsganges steht mit einer vertikalen Bohrung 55o in Verbindung, die sich zur Fläche 527 zwischen den Schlitzen
545 und 546 erstreckt. Hierdurch werden Leckagen von Sauerstoff
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und Wasser zur Atmosphäre abgeführt. Ferner können auch nicht Sauerstoffleckagen zum Wasser gelangen und Wasserleckagen können nicht zum Sauerstoff gelangen.
Auch diese Ausführungsform zur schnellen Abkupplung und Ankupplung einer Sauerstofflanze weist ein Paar Halterungen 541 auf, die am Rohr 519 befestigt sind und an denen Schraubenbolzen 522 angelenkt sind, deren untere Gewindeenden mit Muttern 553 bestückt sind. Geschlitzte Halteohren 554 befinden sich am Rohr 534, so daß die Verbinderplattenanordnungen durch Klemmung fest miteinander verbunden werden können.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel kann beispielsweise so abgeändert werden, wie es in Fig. 45 dargestellt ist, die einen Längsschnitt darstellt, indem für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet sind,
Bei dieser verbesserten Ausführungsform ist e.in getrennter Ring 56o mit den Oberenden der Rohre 533 und 544 verbunden, wobei der Ring selbst mittels Kopfschrauben 561 an der Platte 526 befestigt ist. Dieser Ring ist ebenfalls mit bogenförmigen Schlitzen 562 versehen, die mit den Schlitzen 529 kommunizieren, um Wasser nach außen zum Wasserauslaßanschluß leiten zu können.
Der Betrieb zur Führung von Sauerstoff und Wasser durch die Lanze ist konventionell. Die Verbesserung besteht in dem Vorsehen von oberen und unteren Verbinderanordnungen mit Schlitzen, die in
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Deckung liegen bzw. miteinander fluchten, wenn die Platten der
Anordnungen durch Klemmung bzw. durch Zusammenkuppeln der Verbinderanordnungen miteinander verbunden sind. Lediglich durch Lösen der Schraubenbolzen kann die untere Verbinderanordnung und der
Hauptteil der Lanze zum Zwecke der Reparatur, des Ersatzes, des Transportes oder der Wartung entfernt werden, und in gleicher Weise, und zwar durch Vorsehen einer Gleitgelenkverbindung am Unterende des Sauerstoffrohres,ermöglicht der Erfindungsgegenstand ein
schnelles Abnehmen, Reparieren und Ersetzen der oberen Anordnung. Auf diese Weise braucht lediglich ein Lanzenwagen mit dem Stützkopf, der in seiner Stellung verbleibt,verwendet zu werden. O-Ringe und andere Teile können schnell ersetzt werden. Die Schlitze für den Durchtritt von Wasser bzw. Sauerstoff sind schnell in Deckung zu bringen und die Lüftungsanordnung arbeitet zwangsläufig im Fall einer Leckage.
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Claims (1)

  1. DT.-HUBO-
    .*lng. thomas V/ilcken
    : : ; " . '.·.■ Λ3. Rprtl 1978
    Anmelder; .
    PULLMAN BERRY COMPANY,. 68 Harmony, Pennsylvania, USA
    Patentansprüche "
    1. Lanze für die Stahlherstellung, gekennzeichnet durch ein oberes Stützglied (11) , das eine erste zentrale Sauerstoffzuleitung
    (14) ,ein. zweites Wasser einlaßrohr (22) und ein drittes Wasserauslaßrohr (24) aufweist, welche Rohre die Zuleitung (14) konzentrisch umgeben, durch eine erste Verbinderplattenanordnung (TS) an dem Stützglied (11) , wobei die Zuleitung (14) mit der Anordnung (18) verbunden ist und sich bezüglich derselben nach unten erstreckt und wobei die Anordnung (18) eine untere ebene Fläche (2o) aufweist, die eine Mehrzahl erster Öffnungen oder Schlitze (28,3o) einschließt, die mit dem zweiten und dritten Rohr (22 bzw. 24) kommunizieren, durch eine zweite Verbinderplattenanordnung (31), die eine Hülse (32) mit einem Flansch
    (33) aufweist, der eine obere ebene Fläche (34) mit einer Mehrzahl zweiter Öffnungen oder Schlitze (35,36) einschließt, welch letztere mit den ersten Schlitzen (29,3o) fluchten, durch ein zweites Sauerstoffrohr (42) r das konzentrisch zur Zuleitung (14) angeordnet ist und einen oberen Endabschnitt (55) aufweist, der teleskopisch in die Hülse (32) eingreift, durch eine erste. Dichtungseinrichtung (57) zwischen dem Endabschnitt (55) und der Hülse (32), wobei die Zuleitung (3 5) in den oberen Endabschnitt desSauerstoffröhres(42) hineinragt, durch eine zweite Dichtungsanordnung (59) zwischen der Zuleitung (14) und dem Endab-
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    . ORIGINAL INSPECTED
    schnitt (55) des Rohres (42), durch ein fünftes Wassereinlaßrohr (23) und ein sechstes Wasserauslaßrohr (44), welche Rohre konzentrisch zum vierten Rohr (42) angeordnet sind/ das mit der zweiten Verbinderplattenanordnung (31) verbunden ist und mit den zweiten Schlitzen (35,36) kommuniziert, durch eine Lanzendüse (47), die mit den Rohren (43,44) verbunden ist und eine Austrittsöffnung (48) und eine Wasserkammer enthält, und durch eine Verbindungsanordnung (26,27,45,46) zum lösbaren Verbinden der Verbinderplattenanordnungeft (18,31) miteinander, wobei die ebenen Flächen (2o;34) im Klemmzustand mit ihren Schlitzen (29,
    3o;35,36) fluchten und kommunizieren.
    2. Lanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten öffnungen bzw. Schlitze eine Mehrzahl einzelner, umfangsmäßig angeordneter, bogenförmiger Schlitze (29,3o;35,36) umfassen, daß die ersten und zweiten Verbinderplattenanordnungen (18,31) Stegbereiche (37) einschließen, die umfangsmäßig voneinander beabstandet sind und einander benachbarte Enden der Schlitze trennen,
    3. Lanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten umfangsmäßig angeordneten Schlitze (29,3o;35,36) der Verbinderplattenanordnungen (18,31) in radial voneinander beahstandeten Paaren vorgesehen sind«
    4. Lanze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Verbinderplattenanordnungen (18,31) eine Mehrzahl fluchtender
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    Ringausnehmungen (52) aufweist, die benachbart zu und zwischen den Schlitzen (29,3o;35,36) in den ebenen Flächen (2o;34) vorgesehen sind und Ringdichtungen (53) aufweisen.
    5. Lanze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet/ daß
    die erste Verbinderplattenanordnung (18) einen zweiten Flansch (21) aufweist, der mit dem äußeren Umfangsende des ersten Flanschen (19) verbunden ist, sich nach unten erstreckt und den ersten Flansch (19) überlappt.
    6. Lanze nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Endabschnitt (55) des vierten Sauerstoffrohres (42) von der ersten Verbinderplattenanordnung (18) einen Abstand aufweist, um eine Lüftungskammer (54) auszubilden, und daß ein Lüftungsgang (6o) in dem zweiten Flansch (33) der zweiten Anordnung (31) vorgesehen ist, um eine Lüftungsverbindung zwischen der Kammer (54) und der Atmosphäre herzustellen.
    7. Lanze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flansch (28) einen zweiten Lüftungsgang (61) aufweist, der mit dem ersten Lüftungsgang (6o) kommuniziert.
    8. Lanze nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
    die zweite Verbinderplattenanordnung (31) einen Ring (38) einschließt, der um die Hülse (32) herum abgestützt ist, und ferner einer Anordnung (.43) aufweist, um den Ring (.38) mit einer unteren ebenen Fläche (4o) des Flansches (33) lösbar zu verbinden.
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    9. Lanze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das fünfte Einlaßrohr (49) und das sechste Auslaßrohr (44) mit dem Ring (38) verbunden sind.
    10. Lanze nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Stützglied (1) auf einer Seite einen Wassereinlaßanschluß (33), der mit dem zweiten Wassereinlaßrohr (22) kommuniziert, und einen Wasserauslaßanschluß (25) in derselben horizontalen Ebene wie der Anschluß (23) auf der anderen Seite (11) umfaßt, der mit dem dritten Wasserauslaßrohr (24) kommuniziert.
    11. Lanze nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (7o) auf einer Seite einen Wassereinlaßanschluß (74), der mit dem zweiten Wassereinlaßrohr (75) kommuniziert und einen zweiten Wasserauslaßanschluß (78) umfaßt, der unterhalb des ersten Anschlusses (74) auf der anderen Seite des Stützgliedes (7o) angeordnet ist, und daß das zweite Wassereinlaßrohr einen unteren und einen oberen Rohrabschnitt (75,77') aufweist, die beide teleskopisch ineinandergreifen.
    12. Lanze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Stützglied (7o) eine obere Befestigungsplatte (71) aufweist, die mit dem ersten zentralen Sauerstoffzuleitungsrohr (17) kommuniziert, und ferner umfaßt einen Wassereinlaßanschluß (74}, der mit dem zweiten Einlaßrohr (75) verbunden ist, eine zweite Befestigungsplatte (76·), die mit dem dritten Auslaßrohr (24)
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    unterhalb des Wassereinlaßanschlusses verbunden ist, und einen Wasserauslaßanschluß (79) an dem dritten Auslaßrohr (78), wobei der Anschluß unterhalb der zweiten oberen Befestigungsplatte (761) vorgesehen ist.
    13. Lanze für die Stahlherstellung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein oberes Stützglied (111) mit einem ersten zentralen Sauerstoffrohr (116), durch ein zweites Gasrohr (121), ein drittes Wassereinlaßrohr (122) und ein viertes Wasserauslaßrohr (123), wobei alle Rohre zueinander konzentrisch angeordnet sind, durch eine erste Verbinderplattenanordnung (112), die am Stützglied (111) befestigt ist und eine obere und eine untere ebene Fläche mit einer zentralen öffnung (131) aufweist, durch welche sich das erste Sauerstoffrohr (116) hindurcherstreckt, wobei die Anordnung (112) ferner ein erstes Gasrohr (132), eine Wassereinlaßöffnung (133) und eine Wasserauslaßöffnung (134) aufweist, die mit dem zweiten Gasrohr (121) sowie dem dritten bzw. vierten Rohr (122;123) kommunizieren, durch eine zweite Verbinderplattenanordnung (113), die eine obere und eine untere ebene Fläche und eine zentrale zweite öffnung (131) zur Aufnahme des ersten SauerStoffrohres (116) aufweist und ferner einschließt eine zentrale Hülse (139), die zum ersten Sauerstoffrohr (116) umfangsmäßig einen Abstand aufweist, um einen Ringraum (144) dazwischen auszubilden, durch ein fünftes Sauerstoffrohr (145), das in den Zwischenraum hineinragt und teleskopisch mit der Hülse (139) in Verbindung steht, wobei das erste Sauerstoffrohr (116) und die zweite Verbinder-
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    plattenanordnung (113) eine Mehrzahl zweiter Gasöffnungen (135) Wassereinlaßöffnungen (136) und Wasserauslaßöffnungen (137) aufweisen, die entsprechend mit den ersten öffnungen (132,133, 134) kommunizieren, wobei die zweite Anordnung (113) eine zweite Hülse (142) aufweist, die konzentrisch zur ersten Hülse (139) angeordnet ist, sich nach unten erstreckt und einen inneren Durchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser als der ersten Hülse, durch ein sechstes Gasrohr (155), das teleskopisch mit der zweiten Hülse (152) in Eingriff steht und mit den ersten und zweiten Gasöffnungen (132;14o) kommuniziert, durch ein siebentes Wassereinlaßrohr (158), das mit den ersten und zweiten Wassereinlaßöffnungen (133;141) kommuniziert, durch ein achtes Wasserauslaßrohr (159), das mit den ersten und zweiten Wasserauslaßöffnungen (134;142) kommuniziert, durch sine Düse (114), die mit den Unterenden des fünftes, sechsten, .siebenten und achten Rohres (145,155,158,159) verbunden ist, wobei die Düse eine Kammer und eine Austrittsöffnung (17o) aufweist, die mit den Gas- bzw. Sauerstoffrohren kommunizieren, wobei die Düse auch eine Wasserkammer aufweist, um eine Wasserzirkulation zwischen dem dritten, vierten, siebenten und achten r?ohr vorzusehen, und durch eine Verbinderanordnung (172,174,175) .-um schnellen lösbaren Verbinden der ersten und zweiten Verbinderanordnungen (112,113) miteinander durch Klemmung, wobei die ersten und zweiten öffnungen der Verbinderplattenanordnungen in Deckung liegen,
    14. Lanze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring-
    . raum (144) als Lüftungskammer ausgebildet ist und daß ein Lüftungsgang (150,151) in einer der Verbinderplattenanordnungen (112/113) vorgesehen ist und mit dem Ringraum kommuniziert, um zwischen dem Ringraum und der Atmosphäre eine ständige Verbindung zu bilden.
    15. Lanze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungsgang (15o) sich horizontal durch die zweite Verbinderplattenanordnung (113) erstreckt.
    16. Lanze nach Anspruch 13,14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das fünfte Sauerstoffrohr (145) an seinem Oberende eine
    kolbenartige Hülse (146) aufweist, die in Kontakt- und Schiebeeingriff bzw. Gleiteingriff mit dem unteren Abschnitt des ersten Sauerstoffrohres (116) und der ersten Hülse (139) besteht,
    17. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die kolbenartige Hülse (146) Dichtungsmittel (147,148) einschließt, die an der ersten Hülse (139) und dem ersten Sauerstoff rohr (116) anliegen.
    18. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (114) ein Stutzenrohr (171) aufweist, das die Wasserkammer und das ünterende eines des siebenten und achten Rohres (158,159.) voneinander trennt, wobei diese Rohre mit dem Stutzenrohr (171) teleskopisch verbunden sind.
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    19. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Öffnungen jeweils in drei Reihen (132,133,134;135,136,137) angeordnet sind, die von der zentralen Öffnung (131) und dem Sauerstoffrohr (116) radial nach außen voneinander beabstandet sind.
    20. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (139) an ihrem Flansch eine obere Fläche aufweist, die dritte Gasöffnungen (14o) sowie dritte Wassereinlaß- und Wasserauslaßöffnungen (141,142) einschließen, die mit den ersten und zweiten Öffnungen (132,133,134;135,136,137)
    kommunizieren.
    21. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 2o, gekennzeichnet durch Dichtungsmittel (161,162,163,164;166,167,168), die zwischen den konzentrischen Plattenanordnungen vorgesehen sind und jede Reihe von Öffnungen (132,133,134;135,136,137;14o,141,142) relativ zueinander abdichten.
    22. Lanze nach den Ansprüchen 13 bis 21, gekennzeichnet durch einen Verbinderring ( 156), der die zweite Verbinderplatte (138) und den Flansch mit seiner oberen Fläche der Hülse (139) miteinander verbindet, wobei an dem Ring das siebente und achte Rohr (158;159) befestigt ist, und durch Befestigungsmittel (157')f um den Verbinderring (156) mit der genannten Fläche des Flansches der Hülse (139) lösbar zu verbinden.
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    23. Lanze für die Stahlherstellung, gekennzeichnet durch ein oberes Stützglied (213) mit einer ersten zentralen Sauerstoffzuleitung (212), durch ein zweites Wassereinlaßrohr (216) und ein drittes Wasserauslaßrohr (217)/ durch eine erste Verbinderplattenanordnung (22o) am Stützglied (211), wobei die Anordnung (22o) eine untere ebene Fläche (222) mit einer ersten zentralen Öffnung (223) aufweist, die mit der Zuleitung (212) kommuniziert, wobei die untere ebene Fläche (222) eine Mehrzahl von ersten Öffnungen (224,225) aufweist, die mit dem zweiten Rohr (216) und dem dritten Rohr (217) kommunizieren, durch eine, zweite Verbinderplattenanordnung (226) mit einer Hülse (227), die einen Flansch (229) und eine obere ebene Ringfläche (222) aufweist, die mit einer zweiten zentralen Öffnung (228) versehen ist, welche mit der ersten zentralen Öffnung (223) kommuniziert, wobei die Ringfläche (232) eine Mehrzahl von zweiten Öffnungen (23o, 231) aufweist, die mit den ersten Öffnungen (224,225) in Deckung liegen, wobei die Anordnung (226) Befestigungsmittel (235) zum lösbaren Verbinden des Flansches (229) der Hülse (227) mit der unteren ebenen Fläche (222) der ersten Verbinderplattenanordnung (22o) aufweist, wobei die Hülse sich in bezug auf die Anordnung(22o) nach unten erstreckt, durch einen Verbinderring (236) der sich um die Hülse (227). erstreckt und eine Mehrzahl von dritten, voneinander beabstandeten Öffnungen (24o,241) aufweist die mit den ersten Öffnungen (224,225) und den zweiten Öffnungen (23o,23J) fluchten, durch ein viertes Sauerstoffrohr (249), dessen Oberende teleskopisch gleitend in die Hülse (227) hineinragt und mit den zentralen Öffnungen (.223,228)
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    und der ersten Sauerstoffzuleitung (212) kommuniziert, durch ein fünftes Wassereinlaßrohr (255) und ein sechstes Wasserauslaßrohr (256), die konzentrisch zum vierten Rohr (249) mit dem Verbinderring (236) verbunden sind und mit den ersten, zweiten und dritten Öffnungen (224,225,23o,231;24o,241) kommunizieren, durch eine Düse (257), die mit dem vierten, fünften und sechsten Rohr (244 bzw. 255 bzw. 256) kommuniziert und eine Austrittsöffnung (258) aufweist, die mit dem vierten Rohr (249) verbunden ist, wobei die Düse eine Wasserkammer aufweist, die mit dem fünften und sechsten Rohr (255 bzw. 256) kommuniziert, und durch eine schnell lösbare Kupplungsanordnung (262 bis 265) zum Befestigen des Ringes (236)mit den ersten und zweiten Verbinderplattenanordnungen (22o,226), wodurch der Ring (236) mit dem vierten, fünften und sechsten Rohr von der Hülse (227) und dem Flansch (229) von der zweiten Verbinderplattenanordnung (226) schnell gelöst werden kann.
    24. Lanze nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Sauerstoffrohr (249.) einen oberen Ringkopf (25o) mit O-Ring-Dichtungen (252,253) aufweist, die mit der Innenwandung der Hülse (227) in Eingriff stehen.
    25. Lanze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkopf (25o) obere O-Ring-Dichtungen (252), untere O-Ring-Dichtungen (253) und einen Lüftungsdurchgang (243,243·,243'') aufweist, der mit der Hülse (227) mit dem Kopf (25o) zwischen den Dichtungen (252,253) kommuniziert.
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    26. Lanze nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (25o) zwischen den O-Ring-Dichtungen eine Lüftungskammer (254) aufweist, die mit dem Lüftungsdurchgang (243,243', 243'') kommuniziert.
    27. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungsdurchgang eine Bohrung (243) umfaßt, die sich
    durch den Verbinderring (236) zur Atmosphäre erstreckt.
    28. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die obere ebene Ringfläche (232) der Hülse (227) eine O-Ring-Dichtung (233) aufweist, die zwischen den zentralen Öffnungen (223,228) und den ersten und zweiten Öffnungen (224, 225;23o,231) von den zentralen Öffnungen (223,228) nach außen einen Abstand aufweist..
    29. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderring eine obere ebene Fläche aufweist, in welcher die dritten Öffnungen (24o,241) angeordnet sind, wobei die obere ebene Ringfläche ein Paar O-Ringe (246,247) aufweist, die gegen die untere Fläche des Hülsenflansches (229) anliegt und diese Fläche gegen die dritten Öffnungen (24o,241) abdichtet,
    30. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse(227) eine äußere Fläche (238) aufweist, die mit einer inneren Fläche (227) des Ringes (236) in Eingriff steht,
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    und daß die Hülse zwischen diesen Flächen zur Abdichtung derselben mit einem O-Ring (248) versehen ist«
    31. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 3o, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (224,225;23o,231) aus bogenförmigen Schlitzen bestehen.
    32. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
    daß die bogenförmigen Schlitze (224,225;23o,231) paarweise radial voneinander beabstandet sind.
    33. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verbinderplattenanordnung (22o) einen Umfangsflansch (234) aufweist, der sich nach unten erstreckt und den ersten Flansch (229) überlappt.
    34. Lanze nach den Ansprüchen 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten öffnungen (24o,241) als Schlitze voneinander beabstandet sind, um eine Mehrzahl sich radial erstreckender fester Stege (242) in dem Ring (236) zu bilden, und daß der Lüftungsdurchgang eine Mehrzahl von Lüftungsgängen (243) aufweist, die sich durch die Stege (242) erstrecken.
    35. Lanze für die Stahlherstellung, gekennzeichnet durch ein oberes Stützglied (.311) tnit einer ersten zentralen Sauerstoff zuleitung (318), sowie einem zweiten konzentrischen Wassereinlaßrohr (323) und einem dritten konzentrischenWasserauslaßrohr (324),
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    durch eine erste Verbinderplattenanordnung (312,32ο) am Stützglied (311) , wobei die Anordnung eine untere ebene Fläche
    (322) mit einer zentralen öffnung (327) aufweist, wobei die öffnung mit der zentralen Sauerstoffzuleitung (318) kommuniziert und wobei die Fläche eine Mehrzahl von ersten öffnungen (328, 329) aufweist, die mit dem zweiten und dritten Rohr (323 bzw, 324) kommunizieren, durch eine zweite Verbinderplattenanordnung (33o) mit einer oberen ebenen Fläche (332), die eine Mehrzahl zweiter öffnungen (333,334) aufweisen, die mit den ersten Öffnungen (323,324) fluchten, durch ein viertes Sauerstoffrohr (335), das mit der zweiten Verbinderplatte (33o) verbunden ist und mit dem ersten Rohr (318) kommuniziert, durch ein fünftes Wassereinlaßrohr (333*) und ein sechstes Wasserauslaßrohr (337), die an der Anordnung (33o) befestigt sind und mit den zweiten öffnungen (333,334) kommunizieren, durch eine Düse (314), die mit dem vierten, fünften und sechsten Rohr (335,336' bzw. 337) verbunden ist und ein zentrales Sauerstoffstutzenrohr (354) sowie eine Austrittsöffnung (353) einschließt, die mit dem Stutzenrohr kommuniziert, durch ein inneres Wassereinlaßstutzenrohr (323) und durch ein äußeres Wasserauslaßstutzenrohr (324), die entsprechend mit dem fünften und sechsten Rohr (336' bzw.
    337) kommunizieren, wobei das Unterende des vierten Sauerstoffrohres (335)und des SauerstoffStutzenrohres (354) miteinander in Teleskopeingriff stehen, durch ein Lüftungsrohr (349), das mit der zweiten Verbinderanordnung (33o,331) verbunden ist, und sich um das vierte Sauerstoffrohr (335) erstreckt und zu diesem konzentrisch angeordnet ist, durch Lüftungsgänge (345
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    bis 348) in der zweiten Anordnung (33o,331) zur Ausbildung einer ständigen Verbindung zwischen dem Lüftungsrohr (349) mit der Atmosphäre, wobei sich das Lüftungsrohr (349) benachbart zu dem Sauerstoffstutzenrohr (354) erstreckt und mit seinem ünterende zur Teleskopverbindung des vierten Sauerstoffrohres (335) und dem Stutzenrohr (354) derart angeordnet ist, um jede Leckage von Sauerstoff von der Teleskopverbindung aufzunehmen und in die Atmosphäre abzuleiten.
    36. Lanze nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das ünterende des vierten Sauerstoffrohres (335) mit dem Lüftungsrohr (349) in Dichtungseingriff steht und daß die Lüftungsgänge (357,358) in der Teleskopverbindung mit dem Unterende des Lüftungsrohres (349.) kommunizieren.
    37. Lanze nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß das ünterende des vierten Sauerstoffrohres(335)mit einer nach außen vorstehenden Umfangsschulter (351) versehen ist, und daß das Unterende des Lüftungsrohres (349) mit dieser Schulter in Eingriff steht und dazwischen Dichtungsmittel (353,355,356) vorgesehen sind.
    38. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsgänge in der genannten Teleskopverbindung eine Lüftungskajnmer (257) einschließen, die mit einem Lüftungsweg (358) und dem Lüftungsrohr (349) kommuniziert.
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    39. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verbinderplattenanordnung (312,32ο) einen äußeren Umfangsflansch (336'') aufweist, der sich nach unten erstreckt und die zweite Verbinderplattenanordnung (33o,331) überlappt, daß die Lüftungsmittel (34 5 bis 348) einen ersten Lüftungsgang
    (348) in der zweiten Verbinderplattenanordnung, der mit dem Lüftungsrohr (349) kommuniziert, und einen zweiten Lüftungsgang (345,347) einschließen, der mit dem ersten Lüftungsgang (348) kommuniziert und sich horizontal in der ersten Verbinderplattenanordnung erstreckt.
    40. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 39,dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Lüftungsgang (345,347) einen vertikalen Abschnitt
    (348) aufweist, der sich im zweiten Umfangsflansch (33611) benachbart zur zweiten Verbinderplattenanordnung (33o) nach unten erstreckt.
    41. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 4o, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verbinderplattenanordnung (33o) eine kreisförmige Ringplatte (35o) mit einer oberen ebenen Fläche und einer zentralen Öffnung (336) einschließt, durch welches sich das vierte Rohr (335) erstreckt, wobei der Ring (35o) weiter umfaßt eine Mehrzahl dritter Wassereinlaß- und Wasserauslaßöffnungen, die mit den ersten Wassereinlaßöffnungen und zweiten Wasserauslaßöffnungen (328,329;333,334) kommunizieren und daß Mittel vorgesehen sind, die die Ringplatte (35o) mit einer unteren ebenen Fläche der Verbinderplatte (331) verbinden.
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    42. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verbinden der Ringplatte (35o) mit der unteren Fläche entfernbare Befestigungsmittel (35ο1) umfassen.
    43. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüftungsrohr (349) mit seinem Oberende an dem Ring (35o) befestigt ist.
    44. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 43, gekennzeichnet durch Dichtungsmittel (332) zwischen der genannten Fläche der Ringplatte (353) und der unteren Fläche der zweiten Verbinderplattenanordnung (3 3 ο, 3 31) .
    45. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verbinderplattenanordnung (33o,331) eine daran befestigte Hülse (37o) einschließt, die sich nach unten erstreckt und den oberen Endabschnitt des Lüftungsrohres (349) überlappt, daß das Lüftungsrohr (349) einen Halsring (373) mit einer äußeren Umfangswandung aufweist, die die Hülse (37o) gleitend umfaßt.
    46. Lanze nach den Ansprüchen 3 5 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß das ünterende des vierten Sauerstoffrohres (335) eine nach außen vorstehende ümfangsschulter(376) aufweist, die mit der Innenfläche des SauerstoffStutzenrohres (354) in Gleiteingriff steht, und daß das ünterende des Lüftungsrohres (349) eine kreisförmige zweite Schulter aufweist, die mit der Innen-
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    fläche des SauerstoffStutzenrohres (354) in Gleiteingriff steht.
    47. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige zweite Schulter des Lüftungsrohres (349) eine Innenfläche aufweist, die von der äußeren Umfangsflache des vierten Sauerstoffrohres (335) benachbart zu dessen Unterabschnitt einen seitlichen Abstand aufweist.
    48. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 47, gekennzeichnet durch erste Dichtungsmittel (374) zwischen dem Halsring (373) und der Hülse (37o).
    49. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 48, gekennzeichnet durch
    zweite Dichtungsmittel (352) zwischen der genannten Umfangsschulter und der Fläche des SauerstoffStutzenrohres (354).
    50. Lanze nach den Ansprüchen 35 bis 49, gekennzeichnet durch dritte Dichtungsmittel (356) zwischen der zweiten ringförmigen Schulter (376) und der Innenfläche des SauerstoffStutzenrohres (354),
    53. Lanze für die Stahlherstellung, gekennzeichnet durch ein oberes Stützglied (431) mit einer ersten zentralen Sauerstoffzuleitung
    (417) sowie mit einem zweiten Wassereinlaßrohr (423) und einem dritten Wasserauslaßrohr (425), durch eine erste Verbinderplattenanordnung (.43 8), mit welcher die Zuleitung (43 7) verbunden
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    ist und sich durch diese nach unten erstreckt, wobei die erste Anordnung (418) ferner eine untere ebene Fläche (42o) mit einer Mehrzahl von ersten öffnungen (429,43ο) aufweist, die mit dem ersten und zweiten Rohr (423 bzw. 425) kommunizieren, durch eine zweite Verbinderplattenanordnung (43o) mit einer ersten Hülse (432), die einen Flansch (433) mit einer oberen ebenen Fläche (434) aufweist, welche mit einer Mehrzahl zweiter öffnungen (435,436) versehen ist, die mit den ersten öffnungen (429,43ο) fluchten, durch ein viertes zentrales Sauerstoffrohr
    (442) mit einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt , (449) wobei beide Abschnitte in teleskopischem und gleitendem Eingriff stehen und wobei der obere Abschnitt mit einer zweiten Hülse (254) verbunden ist, die teleskopisch in das erste Rohr (417) gleitend eingreift, durch ein fünftes Wassereinlaßrohr
    (443) und ein sechstes Wasserauslaßrohr (444), die an der zweiten Verbinderplattenanordnung (431) befestigt sind und mit den zweiten Öffnungen (435,436) kommunizieren, durch eine Düse (447), die mit dem vierten, fünften und sechsten Rohr (442 bzw. 443 bzw. 444) verbunden ist und eine Austrittsöffnung (418) aufweist, die mit dem unteren Abschnitt des Sauerstoffrohres (442) kommuniziert, durch eine Anordnung
    (424) an der zweiten Verbinderplattenanordnung (431), die das obere Sauerstoffrohr (417) stützt, und durch eine Anordnung (426;445) zum schnellen Verbinden und Lösen der Verbinderplattenanordnungen (418, 431), wobei die ebenen Flächen (42o,434) gegeneinander geklemmt werden.
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    52. Lanze nach Anspruch 51, gekennzeichnet durch eine Dichtungsanordnung (472) zwischen dem unteren Rohrabschnitt (449) und dem oberen Rohrabschnitt (442) .
    53. Lanze nach Anspruch 51 oder 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmittel aus O-Ringen (472) bestehen.
    54. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Hülse (455) mit der ersten Hülse (431) in gleitendem Teleskopeingriff steht.
    55. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung, von der der obere Abschnitt des fünften Rohres (443) herabhängt, einen Stützansatz (438) an der ersten Hülse (431) aufweist, die mit der zweiten Hülse (455) in Eingriff steht.
    56. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Hülse (455) einen größeren Außendurchmesser
    (456) aufweist, als das obere Rohr (417) und so einen Ringvorsprung bildet und daß der Stützansatz (438) an der ersten Hülse (432) einen Ringflansch bildet, der den ringförmigen Vorsprung überlappt»
    57. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 56, gekennzeichnet durch eine Dichtung (457) zwischen der ersten und der zweiten Hülse (432bzw. 455) ..
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    58. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 57, gekennzeichnet durch eine Dichtung (459) zwischen der zweiten Hülse (455) und dem unteren Abschnitt der ersten Zuleitung (417).
    59. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 58, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Hülse (432) und die erste Zuleitung (417) eine Lüftungskairaner (454) unterhalb der ersten Verbinderplatte (419) begrenzen und daß eine Lüftungsanordnung von der Kammer (454) zur Atmosphäre vorgesehen ist.
    60. Lanze nach Anspruch 59, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsanordnung einen Lüftungsgang (46o) in dem Flansch aufweist, der mit der Kammer (454) kommuniziert.
    61. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 6o, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung, die das fünfte Wassereinlaßrohr (443) und daß sechste Wasserauslaßrohr (444) mit der zweiten Verbinderplattenanordnung (431) verbindet, einen Ring (-438) mit einer ebenen Fläche (434) aufweist, der mit dem Flansch (433) der ersten Hülse (432) verbunden ist.
    62. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (447) einen Sauerstoffrohrstutzen (449) einschließt, der mit der Austrittsöffnung (448) der Düse kommuniziert, und daß der untere Abschnitt des vierten Sauerstoffrohres (442) mit dem Rohrstutzen (443) teleskopisch gleitend in Eingriff steht, um eine Gleitgelenkverbindung vorzusehen.
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    63. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 62, gekennzeichnet durch Dichtungsmittel (472) zwischen dem unteren Abschnitt (442) und dem Sauerstoffrohrstutzen (449) .
    64. Lanze nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmittel aus O-Ringen (472) bestehen.
    65. Lanze nach den Ansprüchen 51 bis 64, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (447) einen Auslaßrohrstutzen (4431) aufweist, der mit dem fünften Wassereinlaßrohr (443) teleskopisch im Gleitgelenkeingriff steht.
    66. Lanze für die Stahlherstellung, gekennzeichnet durch ein oberes ■ Stützglied (511) mit einer ersten zentralen Sauerstoffzuleitung
    (517) sowie mit einem zweiten Wassereinlaßrohr (518) und einem dritten Wasserauslaßrohr (519), durch eine erste Verbinderplattenanordnung (516) an dem Stützglied (511) mit einer unteren ebenen Fläche, die eine zentrale Öffnung (532) einschließt, die mit der ersten Zuleitung (517) kommuniziert, wobei die untere Fläche eine Mehrzahl von ersten öffnungen(523, 524) aufweist, die mit dem zweit.en und dritten Rohr (518 bzw. 519) kommunizieren, durch eine zweite Verbinderplattenanordnung (525) mit einer oberen ebenen Fläche (527), die eine zweite zentrale öffnung (.531) aufweist, die mit der ersten zentralen öffnung (532) fluchtet, wobei die obere ebene Fläche (527) eine Mehrzahl von zweiten öffnungen C528,529) aufweist, die mit den ersten umfangsmäßigen öffnungen C523,524) kommunizieren, durch ein viertes Sauerstoffrohr (53o) mit einem oberen Endabschnitt,
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    der mit der zweiten zentralen öffnung (531) und dem ersten Sauerstoffrohr (517) kommuniziert, durch ein fünftes Wassereinlaßrohr (531) und ein sechstes Wasserauslaßrohr (534), die mit der zweiten Verbinderplattenanordnung (525) verbunden sind und mit der zweiten Öffnung (531) kommunizieren, durch eine Anordnung (551 bis 554) zum schnellen lösbaren Verbinden der ersten und zweiten Verbinderplattenanordnungen (516,525) miteinander, wobei die öffnungen (531,532) in den ebenen Flächen im Klemmzustand miteinander fluchten, durch eine Lanzendüse (535) die mit dem vierten,fünften und sechsten Rohr verbunden ist und eine Wasserkammer (539) einschließt, die mit dem fünften und sechsten Rohr (533; 534) kommuniziert, und weiter um-■ faßt einen Sauerstoffrohrstutzen (537) , der mit der Düse (535) verbunden ist und mit einer Austrittsöffnung (536) kommuniziert, wobei der Rohrstutzen (537) und der untere Abschnitt des viertes Sauerstoffrohres (53o) teleskopisch und gleitend miteinander in Eingriff stehen und durch einen Lüftungsdurchgang (55o) in einer der Verbinderplattenanordnungen (516,525), der an einem Ende der oberen ebenen Fläche (527) der zweiten Verbinderplattenanordnung (525) endet.
    67. Lanze nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungsdurchgang (55o) in der ersten Verbinderplattenanordnung (516) vorgesehen ist.
    68. Lanze nach. Anspruch 66 oder 67, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungsdurchgang (55o) sich horizontal zu einem Umfangs-
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    - 23 ende der ersten Verbinderplattenanordnung (516) erstreckt.
    69. Lanze nach Anspruch 66/ 67 oder 68, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (523,524) in der ersten unteren ebenen Fläche Bogenform aufweisen und mit ihren Enden mit Abstand voneinander enden, um Stege (544) dazwischen vorzusehen, und daß der Lüftungsdurchgang in den Stegen (544) vorgesehen ist.
    70. Lanze nach den Ansprüchen 66 bis 69, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verbinderplattenanordnung (516) einen nach unten vorstehenden Umfangsflansch (543) aufweist, der die zweite Verbinderplattenanordnung (525) überlappt.
    71. Lanze nach den Ansprüchen 66 bis 7o, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen aus einer Mehrzahl radial voneinander beabstandeter und zueinander konzentrischer Schlitze (523,524; 528,529) bestehen.
    72. Lanze nach den Ansprüchen 66 bis 71, gekennzeichnet durch eine Anordnung (56o,561) zum lösbaren Verbinden des fünften und des sechsten Rohres (533 bzw. 534) mit der zweiten Verbinderplattenanordnung (525) .
    73. Lanze nach den Ansprüchen 66 bis 72, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung ein Ringverbindungsglied (56o) umfaßt, das mit den Oberenden des fünften und sechsten Rohres (533 bzw. 534) fest verbunden ist, und daß schraubenartige Befestigungs-
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    mittel (561) zum Verbinden des Ringes (56o) mit der zweiten Verbinderplattenanordnung (525) vorgesehen sind.
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