DE3008049A1 - Vorrichtung zur stossdaempfung an einer presse - Google Patents
Vorrichtung zur stossdaempfung an einer presseInfo
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Description
"Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse o.dgl. mit einem Werkzeug, das eine Vielzahl von
abstehenden Stiften aufweist.
Vorrichtungen zur Stoßdämpfung in Form von dämpfenden Zwischenstücken
sind früher bei Pressen zur Verformung von Blechen verwendet worden, um die verschiedenen Elemente eines Werkzeugs
nachgiebig zu belasten. Diese bekannten dämpfenden Zwischenstükke, kurz Dämpfungsstücke oder Zwischenpolster genannt, weisen
eine oder mehrere Platten auf, die mit einem Zylinderblock oder Distanzstangen und mit Kolben-/Zylindereinheiten zusammenarbeiten.
Die Kolben werden durch den in den Zylindern herrschenden Druck eines Strömungsmediums in bezug auf die Zylinder axial nach außen
gedrückt, um eine nachgiebige Belastung der Stoßstifte eines Werkzeugs zu erzielen. Eines dieser bekannten Dämpfungsstücke
ist in der US-PS 3 ^57 765 beschrieben. Im allgemeinen sind
ähnliche Dämpfungsstücke im Handel erhältlich.
Ein Lecken oder Durchsickern des Strömungsmediums ist ein Problem,
das bei einem bekannten Dämpfungsstück auftritt, bei welchem eine
oder mehrere Platten mit einer Zylinderanordnung oder einem Gußstück verbunden sind. Wenn eine Platte nicht genau bearbeitet ist
undkeine flache, glatte Oberfläche aufweist und wenn die Platte
nicht mit einer entsprechenden flachen, glatten Oberfläche in Eingriff kommt, kann ein unter hohem Druck stehendes Gas durch die
entstandenen Fugen austreten. Selbst wenn die Platte ursprünglich mit einer sehr flachen und glatten Oberfläche hergestellt worden
ist, kann die Platte nach einer langen Betriebszeit Einkerbungen oder leichte Verwerfungen aufweisen, so daß ein Austreten von Gas
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die Folge ist. Es ist natürlich verhältnismäßig teuer, eine große Platte mit einer genau ebenen, flachen und glatten
Oberfläche herzustellen, die mit einer entsprechenden Oberfläche eine Fuge bildet, aus welcher nichts austritt, wenn
das an der Fuge anstehende Gas einen Druck von 105kp/cmz hat.
Viele dämpfende Zwischenstücke sind so ausgelegt, daß sie für Werkzeuge mit einer unterschiedlichen Stiftanordnung verwendet
werden können. Wenn eine dieser Stiftanordnungen so ausgelegt ist, daß ein Stift des Werkzeuges nicht auf einen bestimmten
Zylinder trifft, kann der Gasstrom aus dem unwirksamen Zylinder entweder durch einen Kolben und dessen Dichtung oder dadurch
unterbrochen werden, daß eine öffnung mit einem Stopfen verschlossen
wird, durch die das Gas in den Zylinder schießt. Bei bestimmten, bekannten Zwischenstücken tritt der Stift des
Werkzeugs in den Zylinder an dessen einem Ende ein, während das unter hohem Druck stehende Strömungsmedium am gegenüberliegenden
Ende in den Zylinder eintritt. Das Verschließen des Strömungsmittelkanals an einem Ende des Zylinders mittels eines
Stopfens erfordert einen beträchtlichen Zeitaufwand, da der Kanal verhältnismäßig unzugänglich ist.
Während des Betriebes des DämpfungsStückes tritt eine beachtliche
Geräuschbildung auf. Dies ist auf den Eingriff des Werkzeugstiftes mit der Stirnfläche des Kolbens und auf den Eingriff
des Kolbens mit dem Ende des Zylinders zurückzuführen. Obgleich die Geräuschbildung unter bestimmten Umweltverhältnissen
hingenommen werden kann, ist sie unter anderen Umweltverhältnissen zu beanstanden.
Es sind früher Anstrengungen unternommen worden, um die
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Dämpfungsstücke an die bestehenden Pressen anzupassen. Obgleich die Dämpfungsstücke an viele Pressen angepaßt und in
ihren Betriebseigenschaften verbessert worden sind, sind Schwierigkeiten beim Anpassen und Einbauen von Dämpfungsstücken in bestimmte Pressen aufgetreten. Um diese Schwierigkeiten
möglichst klein zu halten, müssen der Hub und die Gesamthöhe eines Dämpfungskissens auf ein Minimum gebracht
werden. Die Gesamthöhe eines Dämpfungsstückes nimmt natürlich zu, wenn verhältnismäßig dicke Endplatten und/oder verhältnismäßig
lange Kolben vorhanden sind.
Die Erfindung schafft zur Beseitigung der vorstehend aufgezeigten Schwierigkeiten ein neues Dämpfungsstück mit einem
einstückigen Zylinderblock, durch welchen die Notwendigkeit von flachen Deck- und Bodenplatten beseitigt wird und die damit
verbundenen Fugen zwischen den Platten und einer Zylinderanordnung vermieden werden. Die Verwendung eines einstückigen
Zylinderblocks verringert die Kosten zur Herstellung eines Dämpfungsstückes erheblich. Die Ursache hierfür liegt darin,
daß es leichter ist, die Zylinder in einem einstückigen Block auszubilden als flache Deck- und Bodenplatten herzustellen,
die in Verbindung mit einem Gußstück verwendet werden, in welchem die Zylinderbüchsen befestigt werden. Die Beseitigung
der Deck- und Bodenplatten und die Herstellung des Zylinderblocks aus einem Stück erleichtert die Demontage des
Dämpfungsstückes, da weniger Teile entfernt werden müssen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Verwendung von in den einstückigen Zylinderblock eingesetzten Zylinderbuchsen,
in denen Führungshülsen lösbar befestigt sind. Die Führungshülsen gestatten eine Relativbewegung zwischen dem
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Dämpfungsstück und den Werkzeugstiften während des Betriebes der Presse. Die Führungshülsen können aufgrund ihrer
lösbaren Befestigung in den Zylinderbuchsen leicht ersetzt werden, wenn nach einer langen Betriebszeit ein Verschleiß
auftritt.
Die Zylinderbuchsen sind durch Schraubverbindungen mit dem einstückigen Zylinderblock verbunden. Diese Schraubverbindungen
sind leicht zugänglich, da sie in der Nähe einer großen Seitenfläche des einstückigen Zylinderblocks liegen.
Die Schraubverbindungen machen es möglich, daß die Zylinderbuchsen leicht vom Zylinderblock entfernt und an deren Stelle
Verschlußstopfen eingesetzt werden können, wenn sich die Aufteilung der Stifte des Werkzeugs ändert. Da die Zylinderbuchsen
und die Verschlußstopfen leicht gegeneinander ausgetauscht werden können, wird die für den Werkzeugwechsel erforderliche
Ausfallzeit der Presse verringert. Durch die Verwendung von Stopfen zum Verschließen unwirksamer Öffnungen
des Zylinderblocks bei einer bestimmten Aufteilung der Stifte am Werkzeug werden die Investitionskosten für die Zylinderbuchsen
und Kolben auf ein Minimum gebracht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Betriebslärm stark vermindert, der mit einem Dämpfungsstück verbunden
ist. Dies wird durch federelastische Puffer erreicht, welche
die Stoßkräfte auf die Kolben absorbieren. Obgleich die Puffer auf viele verschiedene Arten befestigt werden können, ist es
zweckmäßig, einen federelastischen Puffer in einer öffnung im Kolben unterzubringen. Diese öffnung ist so bemessen, daß der
Puffer durch den Werk";eugstift zusammengedrückt werden kann,
wenn der Werkzeugstift mit dem Endabschnitt des Kolbens in Ein-
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griff gelangt. Der mit dem Dämpfungsstück verbundene Betriebslärm kann noch weiter verringert werden, indem ein zweiter
federelastischer Puffer vorgesehen wird, um die Geräuschbildung
auf ein Minimum herabzusetzen, welche durch den Aufschlag des Endabschnittes des Kolbens auf dem Ende des Zylinders entsteht
.
Die Gesamthöhe des gemäß der Erfindung aufgebauten Dämpfungsstückes wird auf zweierlei Weise auf ein Minimum gebracht. Die
Beseitigung der Deck- und Bodenplatten durch die Verwendung eines einstückigen Zylinderblocks führt zu einer Verringerung
der Gesamthöhe des Dämpfungsstückes. Darüber hinaus werden die Kolben mit einer verhältnismäßig kurzen axialen Ausdehnung hergestellt,
um die Gesamthöhe des Dämpfungsstückes weiter zu verringern.
Es ist daher Ziel und Zweck der Erfindung, ein neues und verbessertes
Dämpfungsstück zu schaffen, das verhältnismäßig leicht hergestellt werden kann, im Betrieb haltbar und leckfrei
ist und eine verhältnismäßig kleine Gesamthöhe aufweist.
Ferner ist es Ziel und Zweck der Erfindung, ein neues Dämpfungsstück zu schaffen, mit dessen Hilfe der Betriebslärm
der Presse auf ein Minimum gebracht werden kann.
Weiterhin ist es Ziel und Zweck der Erfindung, ein neues Dämpfungsstück zu schaffen, das einen einstückigen Zylinderblock
besitzt.
Schließlich ist es Ziel und Zweck der Erfindung, eine neues Dämpfungsstück zu schaffen, das leicht entfernbare Zylinder-
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büchsen aufweist, in welchen vorteilhafterweise lösbare
Führungshülsen angeordnet sind.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand von Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten Presse mit einem Dämpfungsstück gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Teilquerschnitt durch das Dämpfungsstück mit der Darstellung der Art und Weise, in
welcher ein Kolben und eine Buchse in einer Zylinderkammer angeordnet sind, die in einem einstückigen
Zylinderblock ausgebildet ist,
Fig. 3 eine Teildraufsicht auf den Zylinderblock längs der
Linie 3-3 in Fig. 1 mit der Darstellung der Art und Weise, wie die Zylinderkammern einander zugeordnet und
die Kanäle für den Durchtritt des unter Druck stehenden Strömungsmediums durch den einstückigen Zylinderblock
angeordnet sind,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf den einstückigen
Zylinderblock mit der Darstellung der Art und Weise, in welcher die Zylinderkammern in einer rechteckigen
Anordnung im einstückigen Zylinderblock gemäß den Fig. 2 und 3 angeordnet sind,
Fig. 5 einen Teilquerschnitt durch den unteren Teil des einstückigen
Zylinderblocks mit der Darstellung der Art
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und Weise, in welcher ein Stopfen anstelle der in Fig. 2 gezeigten Zylinderbuchse in einer Zylinderkammer
befestigt werden kann, und
Fig. 6 einen Teilquerschnitt durch einen Kolben mit einem
federelastischen Puffer, welche die Geräuschbildung stark verringert.
In Fig. 1 ist eine gemäß der Erfindung hergestellte Presse gezeigt. Die Presse 10 besitzt einen Schlitten oder Stössel
mit einer Stirnfläche oder einem Endstück 14, an welchem ein Dämpfungsstück 16 gemäß der Erfindung befestigt ist. Ein
oberes Preßwerkzeug 18 ist mit dem Dämpfungsstück 16 verbunden. Das obere Preßwerkzeug 18 arbeitet mit einem unteren
Preßwerkzeug 20 zusammen, um ein Blech 22 während des Betriebes der Presse 10 zu verformen. Die Art und Weise, in
welcher das obere Preßwerkzeug 18 mit dem Dämpfungsstück 16
und dem unteren Preßwerkzeug 20 während des Betriebes der Presse zusammenarbeitet, entspricht im wesentlichen der in
der US-PS 3 457 7.65 beschriebenen Weise und wird im nachstehenden
nicht näher erläutert, um eine Aufblähung der Beschreibung zu vermeiden.
Das Dämpfungsstück 16 weist einen einstückigen, aus Metall
bestehenden Zylinderblock 26 auf (siehe Fig. 2). Der einstückige Zylinderblock 26 besitzt zwei rechteckige, parallele
große Seitenflächen 28 und 30, die durch vier kleine Seitenflächen
miteinander verbunden sind. Diese vier kleinen Seitenflächen sind in einem Rechteck angeordnet. Die obere große
Seitenfläche 28 stützt sich an einer unteren Fläche 34 des
Stössels oder des Schlittens 12 ab (siehe Fig. 1). Die untere,
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große Seitenfläche 30 des DämpfungsStücks 16 trägt das
obere Preßwerkzeug 18. Die untere große Seitenfläche 30
des einstückigen Zylinderblocks 26 ist in der gleichen Weise ausgebildet wie die untere Fläche 34 des Stössels
oder des Schlittens 12. Hierdurch kann das obere Preßwerkzeug 18 am Dämpfungsstück 16 in der gleichen Weise wie
am Stössel befestigt werden.
Der einstückige Zylinderblock 26 ist mit einer Reihe von Zylinderkammern 38 versehen, die in einem Rechteck angeordnet
sind (siehe Fig. 2, 3 und 4). Die Zylinderkammern sind von der flachen, unteren Stirnfläche 30 her in den
Zylinderblock 26 gebohrt (Fig. 2). Die beispielsweise in Fig. 2 gezeigte Zylinderkammer 38 besitzt eine zylindrische
Seitenwand 40, die von der unteren Stirnfläche 30 axial nach innen verläuft und zur unteren Stirnfläche 30 einen rechten
Winkel einnimmt. Die Seitenwand 40 endet an einer kreisförmigen Stirnfläche 42, die parallel zu den oberen und
unteren Stirnflächen 28 und 30 des Zylinderblockes 26 verläuft.
Um die Gesamthöhe des Dämpfungsstücks l6 möglichst klein zu halten, wird die Stirnfläche 42 der Zylinderkammer 38
verhältnismäßig nahe an die obere Stirnfläche 28 des einstückigen Zylinderblocks 26 herangerückt. Es gilt jedoch
festzustellen, daß genügend Material zwischen der Stirnfläche
42 der Zylinderkammer 38 und der Stirnfläche 28 des
Zylinderblocks 26 vorhanden ist, um dem Zylinderblock einen starren Aufbau zu geben, welcher den beachtlichen
Betriebsbelastungen ohne die Gefahr eines Bruches oder einer
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Verformung standhalten kann.
Da der Zylinderblock 26 aus einem einzigen Stück besteht, sind an den oberen Enden der Zylinderkammern 38 keine
Fugen vorhanden, durch welche das Strömungsmedium austreten könnte. Die bei der Herstellung des Zylinderblocks
verursachten Schwierigkeiten und Kosten können auf ein Minimum gebracht werden, da die Zylinderkammern 38 in den
Zylinderblock gebohrt werden können.
Eine zylindrische Metallbuchse oder ein zylindrisches Futterrohr 52 ist in der Zylinderkammer 38 teleskopartig
angeordnet. Die Buchse 52 besitzt eine zylindrische Seitenwand
54, die koaxial zur zylindrischen Seitenwand 40 der
Zylinderkammer 38 angeordnet ist. Die zylindrische Seitenwand 54 endet kurz vor der Stirnfläche 42 der Zylinderkammer
38 und besitzt eine zylindrische Innenfläche 56, die mit der Stirnfläche 42 zusammenarbeitet und eine Kolbenkammer
bildet, in welcher ein Metallkolben 60 angeordnet ist.
Die im allgemeinen zylindrische Buchse 52 ist durch ein
Außengewinde 64 (Fig. 2) mit dem Zylinderblock 26 verbunden. Das Außengewinde ist am unteren Endabschnitt der Buchse angeordnet.
Das Außengewinde 64 steht in Eingriff mit einem Innengewinde 46 am offenen, unteren Endabschnitt 48 der
Zylinderkammer 38. Das Innengewinde 46 im offenen Endabschnitt 48 der Zylinderkammer 38 kann ohne weiteres gleichzeitig
beim Bohren der Zylinderkammer hergestellt werden.
Die Buchse 52 hat einen kreisförmigen Rand 66, der sich an einer Ringschulter 68 abstützt. Die Ringschulter 68 ist am
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offenen Endabschnitt 48 der Zylinderkammer 38 ausgebildet. Ein Dichtring 70 in Form eines O-Ringes ist zwischen der
Buchse 52 und der Seitenwand der Zylinderkammer 38 vorgesehen,
um ein Austreten eines unter hohem Druck stehenden Strömungsmediums zwischen der Buchse und der Zylinderkammer
zu verhindern. Es gilt festzuhalten, daß der kreisförmige
Rand 66 der Buchse 52 in einem zylindrischen Einstich 74 im
offenen Endabschnitt 48 der Zylinderkammer 38 so angeordnet
ist, daß die ringförmige, äußere Stirnfläche 76 der Buchse 52 innerhalb der flachen Seitenfläche 30 des Zylinderblocks
26 liegt.
Dieser Aufbau des DämpfungsStückes 26 macht es möglich, daß
eine Buchse 52 leicht in eine Zylinderkammer 38 eingesetzt und aus dieser Kammer entfernt werden kann. Wenn daher die
Buchse 52 aus der Zylinderkammer 38 entfernt werden soll,
braucht lediglich ein Schraubenschlüssel mit den Löchern und 80 und der Stirnfläche der Buchse 52 in Eingriff gebracht
zu werden, um die Zylinderbuchse zu lösen. Darüber hinaus ist nur eine einzige, von einem O-Ring 70 abgedichtete Fuge
zwischen der Zylinderbuchse 52 und dem Zylinderblock 26 vorhanden.
Da nur eine einzige Fuge zwischen der Zylinderbuchse 52 und dem einstückigen Zylinderblock 26 vorhanden ist, kann
ein Austreten des Strömungsmediums aus dem Zylinderblock auf ein Minimum gebracht werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine zylindrische Führungshülse 84 (Fig. 2) teleskopartig im unteren Endabschnitt
der Zylinderbuchse 52 angeordnet. Die Führungshülse 84 besitzt eine zylindrische Außenfläche 90, die mit einer
zylindrischen Innenfläche 92 der Zylinderbuchse 52 in Eingriff
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steht. Die Führungshülse 84 weist eine zylindrische Innenfläche 96 auf, die mit einer zylindrischen Außenfläche 100
auf einem Werkzeugstift 102 in Eingriff steht.
Der Werkzeugstift 102 ist dem oberen Preßwerkzeug 18 (siehe Fig. 1) zugeordnet und bewegt sich während des Betriebes der
Presse 10 in axialer Richtung relativ zur Führungshülse 84, um mit dem Kolben 60 in Eingriff zu gelangen und den Kolben
vom unteren Endabschnitt der Kolbenkammer 58 (wie in Fig. 2 dargestellt) in den oberen Endabschnitt der Kolbenkammer
gegen die Wirkung des Druckes des Strömungsmediums zu bewegen. Obgleich viele Arten von Strömungsmedien verwendet werden
können, wird im vorliegenden Fall Stickstoff unter Druck aus einem geeigneten Vorratsbehälter 106 (Fig. 2) über einen geeigneten
Schlauch oder eine andere Leitung 110 einem längs verlaufenden Kanal 108 im Zylinderblock 26 zugeführt. Der
Kanal IO8 verläuft im rechten Winkel zu den zusammenfallenden
Mittelachsender Buchse 52 und der Zylinderkammer 38. Der Kanal IO8 ist über eine kreisförmige Öffnung 112 mit der
Zylinderkammer 38 verbunden.
Die rohrförmige Seitenwand 54 der Buchse 52 hat einen Außendurchmesser
j der kleiner als der Innendurchmesser der zylindrischen Wand 40 der Zylinderkammer 38 ist. Deshalb kann
unter hohem Druck stehendes Gas oder ein anderes Strömungsmedium aus dem Kanal IO8 durch einen zylindrischen Kanal
fließen, der zwischen der zylindrischen Außenfläche 114 der Buchse 52 und der Seitenwand 40 der zylindrischen Kammer 38 liegt.
Der Stickstoff oder ein anderes unter Druck stehendes Gas tritt durch das offene, innere Ende der Buchse 52 in die
Kolbenkammer 58 ein und übt einen Druck auf das innere Ende
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des Kolbens 60 aus. Während des Betriebes der Presse wirkt der Druck des Strömungsmediums der durch den Werkzeugstift
102 verursachten Bewegung des Kolbens 60 entgegen, so daß eine nachgiebige Kraft gegen die Teile des oberen Preßwerkzeuges
18 in einer an sich bekannten Weise erzeugt wird, wie dies in der US-PS 3,457,765 beschrieben ist. Obgleich
es vorteilhaft ist, die Zylinderbuchse 52 kurz vor der Stirnfläche
42 der Zylinderkammer 38 enden zu lassen, um eine
Strömungsmittelverbindung zwischen der Kolbenkammer 58 und dem Kanal 108 für das unter Druck stehende Strömungsmedium
zu schaffen, ist es auch denkbar, daß Öffnungen in der Seitenwand 54 der Zylinderbuchse oder im Zylinderblock 26 vorgesehen
werden können, wenn dies erwünscht sein sollte.
Während des Betriebes der Presse 10 erfolgt eine Gleitbewegung zwischen dem Werkzeugstift 102 und der Führungshülse
84. Diese Gleitbewegung führt zu einem Verschleiß der zylindrischen Innenfläche der Pührungshülse 84. Um ein Auswechseln
der Pührungshülse 84 zu erleichtern, wird ein Sprengring verwendet, welcher die Pührungshülse lösbar in der Zylinderbuchse
52 hält. Der Sprengring 122 liegt an der äußeren, ringförmigen Stirnfläche 124 der Führungshülse 84 an und
drückt die innere, ringförmige Stirnfläche 126 der Führungshülse gegen eine Ringschulter 128, die an der Innenseite
der Zylinderbüchse 52 ausgebildet ist. Obgleich bei einer bevorzugten Ausführungsform die Führungshülse 84 aus einem
gehärteten Stahl besteht, um den Verschleiß auf ein Minimum herabzusetzen, können auch andere Materialien, wie beispielsweise
verschleißbeständige und selbstschmierende Poylmere zur Herstellung der Pührungshülse verwendet werden.
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Während des Betriebes der Presse 10 wird Strömungsmedium unter einem verhältnismäßig hohen Druck der Kolbenkammer
58 zugeführt. In einem besonderen Fall betrug der Druck
des Stickstoffs 105kp/cm2. Um ein Austreten des Strömungsmediums um den Kolben 60 zu verhindern und den Kolben bei
seiner Bewegung in der Zylinderbuchse 52 zu führen, ist eine
kombinierte Dicht- und Lageranordnung 132 auf dem Kolben 60 angeordnet.
Die kombinierte Dicht- und Lageranordnung 132 besitzt einen
Lagerring 134 aus einem Polymermaterial. Der Lagerring
stützt sich an der zylindrischen Seitenfläche I36 des Kolbens 60 und an der zylindrischen Innenfläche 56 der
Zylinderbuchse 52 ab. Zwei Abstreifringe 138 verteilen ein Schmiermittel auf der zylindrischen Innenfläche 56 der
Zylinderbuchse 52. Die Abstreifringe I38 befinden sich axial innerhalb des Lagerrings 134 auf einem Halter l40.
Ein Dichtring 142 steht in abdichtendem Eingriff mit der zylindrischen Innenfläche 56 der Zylinderbuchse 52 und mit
der Seitenwand des Kolbens 60. Ein zweiter Lagerring 144 ist axial innerhalb des Dichtringes 142 angeordnet. Schließlich
ist ein zweiter Dicht- und Abstreifring 146 in der
Nähe des äußeren Endabschnittes des Kolbens 60 vorgesehen. Obgleich die dargestellte Dicht- und Lageranordnung 132
zweckmäßigerweise verwendet wird, können auch andere bekannte Dicht- und Lageranordnungen verwendet werden, wenn
dies erwünscht sein sollte.
Um eine weitere Verringerung der Gesamthöhe des Dämpfungsstückes l6 zu erzielen, weist der Metallkolben 60 eine axiale
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Länge auf, die im wesentlichen gleich dessen Durchmesser ist. Obgleich der Kolben 60 eine verhältnismäßig geringe
axiale Länge hat, ist er lang genug, um die kombinierte Dicht- und Lageranordnung 132 auf dem Kolben unterbringen
zu können, um ein Austreten des Strömungsmediums aus der Kolbenkammer 58 zu verhindern und den sich relativ gegen
die Zylinderbuchse 52 bewegenden Kolben zu führen. Wenn das
Dämpfungsstück 16 in einer Umgebung verwendet wird, in
welcher-die Gesamthöhe des Dämpfungsstückes nicht auf einem
Minimum gehalten zu werden braucht, kann natürlich bei Bedarf auch ein längerer Kolben verwendet werden.
Obgleich nur eine einzige Zylinderkammer 38, eine einzige Zylinderbuchse 52 und ein einziger Kolben 60 in Pig. 2 gezeigt
sind, soll die Darstellung so verstanden sein, daß eine Mehrzahl von Zylinderkammem38 und Zylinderbuchsen 52
in einer rechteckigen Anordnung im Zylinderblock 26 angeordnet ist, wie dies in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Wie
aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, sind Kanäle IO8 für ein
unter hohem Druck stehendes Gas oder Strömungsmedium im einstückigen Zylinderblock 26 vorgesehen, um Stickstoff oder
ein anderes Gas unter Druck jeder einzelnen Zylinderkammer
zu-fuhren zu können. Die' geradlinigen Kanäle IO8 schneiden
die Zylinderkammern 38, die in einer Linie im einstückigem Zylinderblock 26 angeordnet sind. Obgleich jeder Kanal 108
entsprechend der Darstellung in Fig. 3 die Zylinderkammern nur auf einer Seite schneidet, ist es auch denkbar, daß
jeder Kanal einen Durchmesser hat, der ausreicht, um die Zylinderkammern auf beiden Seiten des Kanals 108 zu schneiden.
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Wenn das Dämpfungsstück 16 für ein bestimmtes Preßwerkzeug
ausgelegt ist, entspricht die Anordnung und die Anzahl der Zylinderkammern 38 im Dämpfungsstück 16 der Anordnung
und der Anzahl der Wer.kzeugstifte 102, die dem
Werkzeug zugeordnet sind. Es ist jedoch auch denkbar, daß das Dämpfungsstück 16 für Preßwerkzeuge verwendet wird,
die eine andere Anzahl und Anordnung an Werkzeugstiften haben. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl und Anordnung
der Werkzeugstifte bei verschiedenen Preßwerkzeugen werden bestimmte, einem Werkzeugstift zugeordnete Zylinderkammern
38 im Dämpfungsstück 16 aktiv sein, während die anderen
Zylinderkammern, denen kein Werkzeugstift zugeordnet ist,
inaktiv sein werden.
Um ein Austreten des unter hohem Druck stehenden Stickstoffs oder anderen Strömungsmediums aus den inaktiven Zylinderkammern
zu verhindern, werden Stopfen oder Deckel 152 (Fig. 5) in den offenen, unteren Endabschnitt 48 der inaktiven
Zyinderkammern 38 eingeschraubt. Die Stopfen 152 sind mit Löchern 154 versehen, die leicht von einem
Schraubenschlüssel oder einem anderen Werkzeug erfaßt werden können, um die Stopfen 152 an Ort und Stelle festzuziehen.
Die Stopfen 152 sind mit einem Außengewinde 158 versehen, das mit einem Innengewinde 46 am offenen, unteren
Endabschnitt der Zylinderkammer 38 in Eingriff steht.
Wenn der Stopfen 152 dicht an Ort und Stelle sitzt, verhindert ein Dichtring I60 in Form eines O-Ringes das Austreten
des Strömungsmediums aus der Zylinderkammer 38·
Es ist verhältnismäßig einfach, das Dämpfungsstück 16 so
abzuwandeln, daß es für Preßwerkzeuge mit unterschiedlicher Anordnung und Anzahl an Werkzeugstiften paßt. Dies beruht
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darauf, daß nach dem Entfernen des oberen Preßwerkzeuges 18 vom Dämpfungsstück l6 die unteren Endabschnitte der
Zylinderbuchsen 52 leicht zugänglich sind, so daß die Zylinderbuchsen 52 rasch und leicht von den zugehörigen Zylinderkammern
38 entfernt und durch Stopfen 152 ersetzt werden können. In ähnlicher Weise können die Stopfen 152 leicht
entfernt und an deren Stelle Zylinderbuchsen 52 eingesetzt werden. Hierdurch kann die Anordnung der Stopfen 152 und
Zylinderbuchsen 52 im einstückigen Zylinderblock 26 geändert und der unterschiedlichen Anzahl und Anordnung der Werkzeugstifte
102 angepaßt werden, ohne daß das Dämpfungsstück l6
auseinandergenommen wird. Die Löcher 78 und 80 für den Schraubenschlüssel in den Zylinderbuchsen 52 und die Löcher
154 für den Schraubenschlüssel in den Stopfen 152 sind von
der großen Seite 30 des Dämpfungsstückes her leicht zugänglich. Dies führt zu einer verminderten Ausfallzeit der Presse,
wenn die Preßwerkzeuge ausgetauscht werden müssen. Diese Anordnung führt darüber hinaus zu einer Verringerung der
Investitionskosten, die bei den Zylinderbuchsen 52 und Kolben 60 gemacht werden müssen.
Während des Betriebes der Presse 10 treffen die nach außen abstehenden Werkzeugstifte 102 auf die Außenenden der Kolben
60 auf und drücken die Kolben nach oben gegen die Wirkung des unter Druck stehenden Strömungsmediums in der Kolbenkammer
58. Aufgrund des wiederholten Aufschlags der Werkzeugstifte 102 auf den Kolben 60 während des fortlaufenden Betriebes
der Presse 10 tritt eine beachtliche Lärmentwicklung auf. Obgleich dieser Lärm unter bestimmten Umweltbedingungen
nicht zu beanstanden ist, wird der Lärm für die Behaglichkeit der Bedienungspersonen der Presse und des anderen in diesem
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Bereich befindlichen Personals als nachteilig empfunden. Um den Lärm zu mindern, der während des Betriebes der
Presse 10 entsteht, können die Kolben 118 in der in Fig. gezeigten Weise abgewandelt werden. Da die in Fig. 6 gezeigte
Abwandlungsform der Erfindung im allgemeinen der in
den Fig. 1 bis 5 gezeigten Abwandlungsform ähnlich ist,
werden gleiche Bezugszeichen zur Bezeichnung gleicher Teile verwendet, wobei der Buchstabe "a" den Bezugszeichen in
Fig. 6 zugeordnet wurde, um eine Verwechslung zu vermeiden.
Gemäß einem Merkmal dieser Äusführungsf.orm ist der Kolben 60a
mit einem elastisch verformbaren Puffer 166 versehen, welcher von der kreisförmigen Stirnfläche 168 des Kolbens
axial nach außen vorsteht. Der Puffer 166 weist einen zylindrischen Körper 170 mit einem Durchmesser auf, der
kleiner als der Durchmesser der Stirnfläche 172 des Werkzeugstiftes 102a ist. Der Puffer 166 ist in einer Kammer
174 angeordnet, die im Endabschnitt des Kolbens 60a ausgebildet
ist. Die Kammer 174 besitzt ein Volumen, das etwas
größer als das Volumen des Puffers 166 ist. Auf diese Weise kann der Puffer 166 vom Werkzeugstift 102a in die Kammer
gedrückt werden, so daß die Stirnfläche 172 des Werkzeugstiftes
eine Kraft an die Stirnfläche 168 des Kolbens 60a während des Betriebes der Presse 10 „anlegt.
Der Werkzeugstift 102a gelangt während des Betriebes der Presse 10 mit dem Puffer 166 in Eingriff und drückt den
Puffer in der Kammer 164 zusammen. Während der Kompression des Puffers 166 beginnt der .Kolben 60a seine Aufwärtsbewegung.
Da der Werkzeugstift 102a seine Aufwärtsbewegung fortsetzt, wird der Puffer 166 vollständig zusammengedrückt, worauf
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der Werkzeugstift die Stirnfläche 168 des Kolbens 60a erfaßt, um den Kolben nach oben gegen die Wirkung des
unter hohem Druck stehenden Stickstoffgases in der zugeordneten Kolbenkammer nach oben zu drücken.
Um den Puffer 166 in dem kammerartigen Hohlraum 174 zu
halten, ist der zylindrische Körper 170 des Puffers mit einem Ringflansch I76 versehen. Der Ringflansch
arbeitet mit den Seitenwänden des kammerartigen Hohlraums 174 zusammen, um den Puffer I66 an Ort und Stelle zu halten,
wenn eich die Stirnfläche 172 des Werkzeugstiftes vom
Puffer entfernt.
Während des Rückkehrhubes des Kolbens 60a trifft die Stirnfläche I68 des Kolbens auf die radial nach innen vorstehende
Schulter 128a der zugeordneten Zylinderbuchse 52a am unteren Endabschnitt der Kolbenkammer auf. Um die mit
dem Betrieb der Presse 10 verbundene Lärmbelästigung weiter herabzusetzen, ist ein kreisförmiger Pufferring
in der Stirnfläche des Kolbens 60a vorgesehen. Dieser Pufferring federt den Aufschlag des Kolbens gegen die
Schulter 128a am Ende der Kolbenkammer ab.
Aus dem Vorstehenden geht hervoi4, daß die Erfindung ein
Dämpfungsstück 16 mit einem einstückigen Zylinderblock
schafft, welcher die Notwendigkeit von flachen Deck- und Bodenplatten und von hiermit verbundenen Fugen zwischen den
Platten und einer Zylinderanordnung beseitigt. Die Verwendung eines einstückigen Zylinderblocks 26 verringert die Herstellungskosten
eines Dämpfungsstückes l6 erheblich. Die Ursache hierfür liegt darin, daß es leichter ist, Zylinder-
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kammern 38 in einem einstückigen Block 26 auszubilden als
flache Deck- und Bodenplatten herzustellen, die in Verbindung mit einem Gußstück verwendet werden, in welchem
die Zylinderbuchsen befestigt werden. Die Beseitigung der Deck- und Bodenplatten und die Herstellung eines einstückigen
Zylinderblocks erleichtert die Demontage des Dämpfungsstückes, da weniger Teile vorhanden sind, die entfernt
werden müssen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung der im einstückigen Zylinderblock 26 untergebrachten Zylinderbuchsen
52, in denen die Führungshülsen 84 lösbar befestigt sind. Die Führungshülsen 84 gestatten eine Relativbewegung
zwischen dem Dämpfungsstück l6 und den Werkzeugstiften
während des Betriebes der Presse 10. Durch das lösbare Befestigen der Führungshülsen 84 in den Zylinderbuchsen 52
können die Führungshülsen 84 leicht ausgetauscht werden,
wenn ein Verschleiß während einer langen Betriebszeit auftritt.
Die Zylinderbuchsen 52 sind durch Gewinde 46, 64 mit dem einstückigen
Zylinderblock 26 verbunden. Diese Gewinde sind leicht zugänglich, da sie in der Nähe der großen Seitenfläche
30 des einstückigen Zylinderblocks 26 liegen. Die Gewinde 46,
64 machen es möglich, daß die Zylinderbuchsen 52 leicht
aus dem einstückigen Block 26 entfernt und an deren Stelle die Stopfen 152 eingesetzt werden können, wenn sich die Aufteilung
der Werkzeugstifte ändert. Da die Zylinderbuchsen 52
und die Stopfen 152 leicht gegeneinander austauschbar sind, wird die zum Umbau erforderliche Ausfallzeit der Presse herabgesetzt.
Durch die Verwendung der Stopfen 152 zum Verschließen unbenutzter öffnungen im Zylinderblock bei einer
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bestimmten Aufteilung der Werkzeugstifte werden die erforderlichen
Investitionskosten für die Zylinderbuchsen 52 und Kolben 60 auf ein Minimum herabgesetzt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der bei einem Dämpfungsstück auftretende Betriebslärm auf ein Minimum
gebracht. Dies wird durch die elastischen Puffer 166 und 17 8 erreicht, welche die Stoßkräfte gegen die Kolben absorbieren.
Obgleich die Puffer in verschiedener Weise befestigt sein können, ist es zweckmäßig, den einen elastischen Puffer 166
in einem kammerartigen Hohlraum 174 unterzubringen, der im
Kolben 60a ausgebildet ist. Dieser kammerartige Hohlraum 174
ist so bemessen, daß der Puffer 166 vom Werkzeugstift 102a zusammengedrückt werden kann, wenn der Werkzeugstift mit dem
Endabschnitt des Kolbens in Eingriff gelangt. Der mit dem Dämpfungsstück verbundene Betriebslärm wird durch den zweiten
elastischen Puffer 178 weiter herabgesetzt, welcher den
Lärm auf ein Minimum bringt, der durch den Aufschlag des Endabschnittes des Kolbens auf das Ende des Zylinders entsteht
.
Die Gesamthöhe des gemäß der Erfindung hergestellten Dämpfungsstückes l6 wird auf zwei verschiedene Weisen auf
ein Minimum gebracht. Die Beseitigung der Deck- und Bodenplatten durch die Verwendung eines einstückigen Zylinderblocks
26 führt zu einer Verringerung der.Gesamthöhe des Dämpfungsstückes. Darüber hinaus weisen die Kolben 60 eine
verhältnismäßig kurze, axiale Ausdehnung auf, um die Gesamthöhe des Dämpfungsstückes weiter zu verringern.
Die Erfindung schafft also ein Dämpfungsstück für eine Presse
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mit einem Preßwerkzeug, das eine Vielzahl von abstehenden Werkzeugstiften aufweist. Das Dämpfungsstück besitzt einen
einstückigen Zylinderblock in welchem eine Vielzahl von Zylinderkammern ausgebildet ist. Zylinderbuchsen oder
Futterrohre sind teleskopartig in den Zylinderkammern angeordnet und mit Hilfe von Gewinden mit dem einstückigen
Zylinderblock verbunden. Austauschbare 3 rohrförmige
Führungshülsen sind in den Endabschnitten der Buchsen angeordnet
, um eine Relativbewegung zwischen den Werkzeugstiften und dem Zylinderblock zu gestatten. Um ein nachgiebiges
Auflager für die Werkzeugstifte zu schaffen, werden Kolben
unter der Einwirkung eines Strömungsmitteldruckes gegen die axial außen liegenden Enden der Buchsen vorgespannt. Während
des Betriebes der Presse arbeiten die Werkzeugstifte gegen den Strömungsmitteldruck, der auf die Kolben wirkt. Um die
Verwendung des DämpfungsStückes für verschiedene Arten von
Werkzeugen zu erleichtern, können die Zylinderbuchsen leicht entfernt und die Zylinderkammern mit Stopfen verschlossen
werden, ohne daß ein Auseinandernehmen des DämpfungsStückes
erforderlich ist. Elastische Puffer zur Verringerung der Lärmbelästigung werden vorteilhafterweise auf den Kolben
angeordnet.
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Claims (13)
1.) Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse mit einem Preßwerkzeug, das eine Vielzahl von abstehenden Stiften aufweist,
gekennzeichnet durch einen einstückigen, aus Metall bestehenden Zylinderblock (26) mit einer ersten großen Seitenfläche
(28) für den Eingriff mit der Presse (10) und einer zweiten großen Seitenfläche (30), die parallel zur ersten
großen Seitenfläche (28) verläuft und mit dem Preßwerkzeug (18) in Eingriff bringbar ist, sowie mit einer Vielzahl von kleinen
Seitenflächen, die zwischen den großen Seitenflächen (28, 30)
verlaufen, wobei der einstückige Zylinderblock (26) Oberflächen-Einrichtungen aufweist, die eine Vielzahl von Zylinderkammern
(38) begrenzen, die parallele Mittelachsen aufweisen und im einstückigen Zylinderblock (26) in einer rechteckigen Verteilung
angeordnet sind, wobei jede Zylinderkammer (38) eine zylindrische Seitenwand (40) aufweist, die einen mit der großen
Seitenfläche (30) verbundenen, offenen Endabschnitt (48) sowie
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Bayerische Vereinsbank München, Kto.-Nr. 882495 (BLZ 700202 70) · Deutsche Bank München, Kto.-Nr. 82/08050 (BLZ 700 70010)
Postscheckamt München, Kto.-Nr. 1633 97- 802 (BLZ 700100 80)
einen geschlossenen Endabschnitt besitzt, der im einstückigen Zylinderblock (26) in der Nähe der ersten großen Seitenfläche
(28) angeordnet ist, wobei jede Zylinderkammer (38) ein Innengewinde
(46) in der Nähe des offenen Endabschnittes (48) besitzt;
eine Vielzahl von Zylinderbuchsen (52) zum Auskleiden der Zylinderkammerη (38), wobei jeweils eine Zylinderbuchse
(52) teleskopisch in einer Zylinderkammer (38) untergebracht ist und ein Außengewinde (64) besitzt, das mit dem Innengewinde
(46) im einstückigen Zylinderblock (26) in Eingriff steht, wobei jede Zylinderbuchse (52) eine zylindrische Wand (54) hat,
die zumindest teilweise eine Kolbenkammer (58) und einen Endabschnitt in der Nähe der zweiten großen Seite (30) des einstückigen
Zylinderblocks (26) begrenzt; eine Vielzahl von Führungshülsen (84), von denen jede teleskopisch im offenen Endabschnitt
einer Zylinderbuchse (52) angeordnet ist; eine Vielzahl von Halteeinrichtungen zum lösbaren Halten der Pührungshülsen
(84) in den Zylinderbuchsen (52), wobei jede Führungshülse (84) eine Innenfläche (96) für den Eingriff eines Werkzeu^tiftes
(102) während des Betriebes der Presse aufweist; eine Vielzahl von Kolben (60), von denen jeder in einer Kolbenkammer
(58) in einer Zylinderbuchse (52) angeordnet ist, wobei jeder Kolben (60) einen Endabschnitt besitzt, der mit einem
Werkzeugstift (102) in Eingriff gelangt; und eine Vielzahl von Kanälen (108), die im Zylinderblock (26) angeordnet sind
und quer zu den Mittelachsen der Zylinderkammern (38) verlaufen,
wobei jeder Kanal (108) mit einer unter Druck stehenden Strömungsmittelquelle in Verbindung steht und zumindest mit
einer Kolbenkammer (58) verbunden ist, um in den Kolbenkammern (58) einen Strömungsmitteldruck zu erzeugen, welcher der Bewegung
der Kolben (60) unter der Einwirkung der Werkzeugstifte (102) während des Betriebes der Presse (10) entgegengesetzt ist.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zylinderbuchse (52) einstückig ausgebildet ist
und eine innere Endfläche aufweist, die in der Nähe und in
einem Abstand vom geschlossenen Endabschnitt der Zylinderkammer (38) angeordnet ist, und daß jede Zylinderbuchse (52)
eine äußere Endfläche besitzt, die in der Nähe der zweiten großen Seite (30) des Zylinderblocks (26) liegt, und daß
jede Führungshülse (84) innerhalb einer Zylinderbuchse (52) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Kolben (60) eine im allgemeinen zylindrische Gestalt hat und die axiale Länge des Kolbens im wesentlichen
gleich dem Durchmesser des Kolbens ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 35 gekennzeichnet durch eine
Vielzahl von Dichtungseinrichtungen, von denen jeweils eine auf einem Kolben (60) befestigt ist und mit der Innenfläche
(56) der Zylinderbuchse (52) in Eingriff gelangt, wobei
jede Dichtungseinrichtung zwei in axialem Abstand angeordnete
Lagerringe (134, 144) aufweist, zwischen denen ein Dichtungsring (142) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt eines jeden Kolbens (60, 60a) eine
elastisch nachgiebige Puffereinrichtung (I66) aufweist, die
mit einem Wekrzeugstift (102) zusammenarbeitet, um eine Geräuschbelästigung
beim Eingriff eines Werkzeugstiftes (102) mit dem Endabschnitt des Kolbens (60) auf ein Minimum zu
bringen.
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6. Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse mit einem Preßwerkzeug, das eine Vielzahl von abstehenden Werkzeugstiften
aufweist j gekennzeichnet durch einen Zylinderblock (26) mit Oberflächen-Einrichtungen zur Begrenzung einer Vielzahl
von Zylinderkammern (38); eine Vielzahl von Kolben (60), von denen jeder in einer Zylinderkammer (38) angeordnet ist,
wobei jeder Kolben einen Endabschnitt besitzt, der mit einem Werkzeugstift (102) in Eingriff gelangt, wobei die Endabschnitte
der Kolben(60, 60a) elastisch nachgiebige Puffereinrichtungen (166) für den Eingriff mit den Werkzeugstiften (102) aufweisen,
um die Geräuschbelästigung beim Eingriff der Werkzeugstifte mit den Kolben (60) auf ein Minimum zu bringen; und eine Vielzahl
von Kanälen (108), die mit einer unter Druck stehenden St^römungsmittelquelle und zumindest mit einer Zylinderkammer
(38) in Verbindung stehen, um in den Zylinderkammerη (38) einen
Strömungsmitteldruck zu erzeugen, welcher der Bewegung der Kolben unter der Einwirkung der Werkzeugstifte (102) während
des Betriebes der Presse entgegengesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Anschlagflächen, die mit dem Zylinderblock (26)
verbunden sind, sowie eine zweite elastisch nachgiebige Puffereinrichtung (178), die an jedem Endabschnitt eines jeden Kolbens
(60, 60a) angeordnet ist und mit einer Anschlagfläche nach der Bewegung eines Kolbens (60) in die Endstellung seines Hubes in
Eingriff gelangt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte eines jeden Kolbens (60, 60a) einen kammerartigen
Hohlraum (17*0 aufweisen, in welchem eine Puffereinrichtung
(166) untergebracht ist.
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9. Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse oder dgl. mit einem Preßwerkzeug, das eine Vielzahl von vorstehenden
Werkzeugstiften aufweist, gekennzeichnet durch einen Zylinderblock
(26) mit einer ersten großen Seitenfläche (28) für den Eingriff mit der Presse (1O)3 einer zweiten parallel zur ersten
großen Seitenfläche verlaufenden großen Seitenfläche (30) für den Eingriff mit dem Preßwerkzeug (18) und einer Vielzahl von
kleinen Seitenflächen, die zwischen den großen Seitenflächen (28, 30) verlaufen, wobei der Zylinderblock (26) eine Oberflächeneinrichtung
zur Begrenzung einer Vielzahl von Zylinderkammern (38) aufweist, die parallele Mittelachsen besitzen und
in einer rechteckigen Verteilung im Zylinderblock (26) angeordnet sind, wobei jede der Zylinderkammern (38) eine zylindrische
Seitenwand (40) mit einem mit der zweiten großen Seitenfläche (.30) verbundenen offenen Endabschnitt (48) und einem
im Zylinderblock (26) in der Nähe der ersten großen Seitenfläche (28) angeordneten, geschlossenen Endabschnitt besitzt
und ein Innengewinde (46) aufweist, das in der Nähe des offenen Endabschnittes (48) vorgesehen ist; eine Vielzahl von Zylinderbuchsen
(52) zum Auskleiden einiger Zylinderkammern (38), wobei jede Zylinderbuchse (52) teleskopisch in ihrer Zylinderkammer
(38) angeordnet ist und einen offenen Endabschnitt mit einem Außengewinde (64) besitzt, das mit dem Innengewinde (46) im
Zylinderblock (26) in Eingriff steht, wobei jede Zylinderbuchse (52) eine zylindrische Wand (54) aufweist, die zumindest teilweise
eine Kolbenkammer (58) begrenzt, wobei der offene Endabschnitt der Zylinderbuchse (52) eine Fläche (76) besitzt,
die von einem Werkzeug in der Nähe der zweiten großen Seitenfläche (30) des Zylinderblockes (26) erfaßbar ist, um die
Zylinderbuchse (52) relativ gegen den .Zylinderblock (26) zu drehen, eine Vielzahl von Stopfeneinrichtungen (152) zum Ver-
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schließen einiger Zylinderkammern (38), wobei jede Stopfeneinrichtung
(152) ein Außengewinde (I58) für den Eingriff mit dem Innengewinde (46) und eine von einem Werkzeug erfaßbare
Fläche in der Nähe der zweiten großen Seitenfläche (30) des Zylinderblocks (26) aufweist, um die Stopfeneinrichtung
(152) relativ gegen den Zylinderblock (26) zu
drehen; eine Vielzahl von Kolben (60, 60a), von denen jeder in einer Kolbenkammer (58) in einer der Zylinderbuchsen (52)
angeordnet ist, wobei jeder Kolben (60, 60a) einen Endabschnitt besitzt, der von einem Werkzeugstift (102) erfaßbar
ist; und eine Vielzahl von Kanälen (108), die mit einer unter Druck stehenden Strömungsmittelquelle und mit mindestens
einer Kolbenkammer (58) in Verbindung stehen, um einen Strömungsmitteldruck in den Kolbenkammern (58) zu erzeugen,
welcher der Bewegung der Kolben (60, 60a) unter der Einwirkung der Werkzeugstifte (102) während des Betriebes der Presse
(10) entgegengerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 93 gekennzeichnet durch eine
Vielzahl von rohrförmigen Führungshülsen (84), von denen jede teleskopisch in einer der Zylinderbuchsen (52) angeordnet
ist und eine Innenfläche (96) für den Eingriff mit einem Werkzeugstift (102) während des Betriebes der Presse
besitzt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kolben (60, 60a) eine im allgemeinen zylindrische Gestalt
hat und eine axiale Länge besitzt, die im wesentlichen gleich mit dessen Durchmesser ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet s
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daß der Endabschnitt eines jeden Kolbens (60, 60a) eine erste elastische Puffereinrichtung (166) für den Eingriff
eines Werkzeugstiftes (102) aufweist, um die Lärmbelästigung beim Aufschlagen des Werkzeugstiftes (102) auf den Kolben (60,
60a) auf ein Minimum zu bringen, und daß der Endabschnitt eines jeden Kolbens (60, 60a) eine zweite elastische Puffereinrichtung
(178) besitzt, welche die erste elastische Puffereinrichtung (I66) umgibt und mit einer Anschlagfläche
nach der Bewegung eines Kolbens (60, 60a) in die Endstellung seines Hubes in Eingriff gelangt, und daß die Anschlagfläche
fest mit einer der Zylinderbuchsen (52) verbunden ist.
13. Vorrichtung zur Stoßdämpfung an einer Presse o.dgl. mit
einem Preßwerkzeug, das eine Vielzahl von abstehenden Werkzeugstiften aufweist, gekennzeichnet durch einen Zylinderblock
(26) mit einer ersten großen Seitenfläche (28) für den Eingriff mit der Presse (10) und einer parallel zur ersten großen
Seitenfläche (28) verlaufenden zweiten großen Seitenfläche (30) für den Eingriff mit dem Preßwerkzeug (l8), wobei der Zylinderblock
(26) Oberflächeneinrichtungen zur Begrenzung einer Vielzahl von Zylinderkammern (38) aufweist, die parallele
Mittelachsen besitzen und im Zylinderblock (26) in einer rechteckigen
Verteilung angeordnet sind, wobei jede Zylinderkammer (38) eine zylindrische Seitenwand (40) mit einem offenen Endabschnitt
(48) besitzt, welcher mit der zweiten großen Seitenfläche (30) verbunden ist, wobei jede Zylinderkammer (38) ein
Innengewinde (46) in der Nähe des offenen Endabschnittes (48) aufweist; eine Vielzahl von Zylinderbuchsen (52) zum Auskleiden
der Zylinderkammern (38), wobei jede Zylinderbuchse (52)
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teleskopisch in einer der Zylinderkammern (38) angeordnet
ist und ein Außengewinde (64) aufweist, das mit dem Innengewinde (46) im Zylinderblock (26) in Eingriff steht, wobei
jede Zylinderbuchse (52) eine zylindrische Wand (54) aufweist, die zumindest teilweise eine Kolbenkammer (58) begrenzt;
eine Vielzahl von rohrförmigen Führungsbuchsen (84), von denen jede teleskopisch im offenen Endabschnitt der Zylinderbuchsen
(52) angeordnet ist; eine Vielzahl von Halteeinrichtungen zum lösbaren Halten der Führungshülsen (84) in den Zylinderbuchsen
(52), wobei jede Führungshülse (84) eine Innenfläche (92) für den Eingriff mit einem Werkzeugstift (102) während
des Betriebes der Presse (10) aufweist; eine Vielzahl von Kolben (60, 60a), von denen jeder in einer Kolbenkammer (58)
in einer der Zylinderbuchsen (52) angeordnet ist, wobei jeder Kolben (60, 60a) einen Endabschnitt für den Eingriff mit einem
Werkzeugstift (102) besitzt; und eine Vielzahl von Kanälen (IO8),
die im Zylinderblock (26) angeordnet und mit einer unter Druck stehenden Strömungsmittelquelle sowie mit mindestens einer
der Kolbenkammern (58) in Verbindung stehen, um einen Strömungsmitteldruck in der Kolbenkammer (58) zu erzeugen, welcher der
Bewegung der Kolben (60, 60a) unter der Einwirkung der Werkzeugstifte (102) während des Betriebes der Presse (10) entgegengerichtet
ist.
l4. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl der Zylinderbuchsen (52) geringer als die Anzahl der Zylinderkammern (38) ist und eine Vielzahl von Stopfeneinrichtungen
(152) zum Absperren einiger Zylinderkammern (38)
vorgesehen ist, und daß jede Stopfeneinrichtung (152) ein
Außengewinde (I58) aufweist, das mit dem Innengewinde (46) im Zylinderblock (26) in Eingriff steht.
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15· Vorrichtung nach Anspruch l4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zylinderbuchse (52) eine Anschlagfläche besitzt,
die mit dem Endabschnitt eines der Kolben (60, 60a) in Eingriff gelangt j wenn der Kolben (60, 60a) die Endstellung
seines Hubes erreicht, und daß der Endabschnitt eines jeden Kolbens (60, 60a) eine federelastische Puffereinrichtung (178)
für eine der Anschlagflächen aufweist, um die Geräuschentwicklung beim Aufschlagen des Kolbens (60, 60a) auf der Anschlagfläche
auf ein Minimum zu bringen.
030038/0722
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: LICHT, M., DIPL.-ING. SCHMIDT, R., DR. HANSMANN, A |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |