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DE2814450A1 - Verfahren zur herstellung von fluorierten s-triazinen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von fluorierten s-triazinen

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Publication number
DE2814450A1
DE2814450A1 DE19782814450 DE2814450A DE2814450A1 DE 2814450 A1 DE2814450 A1 DE 2814450A1 DE 19782814450 DE19782814450 DE 19782814450 DE 2814450 A DE2814450 A DE 2814450A DE 2814450 A1 DE2814450 A1 DE 2814450A1
Authority
DE
Germany
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triazine
reaction
hydrogen fluoride
cyanuric
carried out
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DE19782814450
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English (en)
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DE2814450C2 (de
Inventor
Gottfried Seifert
Sebastian Staeubli
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BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/28Only halogen atoms, e.g. cyanuric chloride

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Macromolecular Compounds Obtained By Forming Nitrogen-Containing Linkages In General (AREA)
  • Fireproofing Substances (AREA)

Description

DIPL.-mG.SOHW.V--E P". T' '..YMDSIAIR , I1nQ?/I-28 1 4 4 5 U
Anwaltsakte 28 983 ^- APril !978
Verfahren zur Herstellung von fluorierten s-Triazinen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von fluorierten s-Triazinen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Cyanurhalogenide, welche mindestens ein von Fluor verschiedenes Halogen enthalten, mit Fluorwasserstoff in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
Als für das erfindungsgemä'sse Verfahren verwendbare Cyanurhalogenide, welche mindestens ein von Fluor verschiedenes Halogen enthalten, kommen z.B. in Betracht: 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin, 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin, 2-Fluor-4,6-dibrom-s-triazin, 2,4-Difluor-6-brom-striazin, Cyanurbromid, Cyanurjodid und insbesondere Cyanurchlorid. Unter Aktivkohle ist hier, wie üblich, amorpher Kohlenstoff zu verstehen, der sehr porenreich und durch eine grosse innere Oberfläche ausgezeichnet ist (300 bis
2000 m /g). Die Aktivkohle kann pulverförmig oder, insbesondere flir die Umsetzung in der Gasphase, in Korn- oder Tablettenform eingesetzt werden.
Die erfindungsgemässe Umsetzung kann in flllssiger Mischung (gegebenenfalls in einem Autoklaven bei höherer Temperatur und unter Druck) welche die Aktivkohle in fein verteilter Form enthält,durchgeführt werden. Vorzugs-
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weise führt man die Umsetzung in der Gasphase durch.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens setzt man Cyanurchlorid mit Fluorwasserstoff in der Gasphase in Gegenwart von Aktivkohle um. Dabei richtet sich die untere Temperaturgrenze nach dem angewendeten Fluorwasserstoff-Ueberschuss, bei dem das Cyanurchlorid noch in der Gasphase vorliegt; z.B. bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/Cyanurchlorid von 4:1 liegt die untere Temperaturgrenze bei 1500C. Um hohe Ausbeuten an reinem Cyanurfluorid zu erhalten, führt man die Umsetzung vorteilhaft bei Temperaturen zwischen 150 und 3000C durch. Vorzugsweise wird die Umsetzung zwischen 180 und 220°C durchgeführt, da in diesem Temperaturbereich die höchsten Ausbeuten an reinem Cyanurfluorid erhalten werden. Der niedrigste Wert des Molverhältnisses Fluorwasserstoff/Cyanurchlorid bei welchem Cyanurfluorid noch als Hauptprodukt gebildet wird, beträgt etwa 3:1. Vorzugsweise wird die erfindungsgemässe Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff /Cyanurchlorid von 3:1 bis 10:1 und insbesondere 4:1 bis 5:1 durchgeführt, noch höhere Werte des Molverhältnisses Fluorwasserstoff/Cyanurchlorid als 10:1 geben ebenfalls sehr gute Ausbeuten an reinem Cyanurfluorid.
Setzt man statt des Cyanurchlorids das 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin oder das 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin als Ausgangsstoff ein, so sind auch bei niedrigeren MolVerhältnissen Fluorwasserstoff/Cyanurhalogenid als den oben genannten, sehr gute Ausbeuten an reinem Cyanurfluorid möglich. Bei Verwendung von 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin arbeitet man z.B. vorteilhaft bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin von 1:1 bis 4:1, vorzugsweise etwa 2:1; verwendet man das 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin als Ausgangsstoff erhält man bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin von 2:1 bis 5:1 günstige Resulta-
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- y-
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te, vorzugsweise arbeitet man bei einem Molverhältnis Fluorwassers toff /2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin von 3:1. Auch bei einem Einsatz von 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin oder 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin als Ausgangsstoff führt man die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 1500C und 3000C durch; vorzugsweise führt man die Umsetzung ebenso wie bei dem Einsatz von Cyanurchlorid als Ausgangsstoff zwischen 180°C und 22O0C durch. Man erhält ebenfalls reines Cyanurfluorid in hoher Ausbeute, wenn man statt des Cyanurchlorids^^-Difluor-ö-chlor-s-triazins oder 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazins eine Mischung von 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin und 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin oder eine Mischung von Cyanurchlorid, 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin und 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin als Ausgangsstoff einsetzt. In diesem Falle richtet sich das günstigste Molverhältnis Fluorwasserstoff/Cyanurhalogenidgemisch nach dem Mischungsverhältnis der beiden bzw. der drei Cyanurhalogenidkomponenten in der Ausgangsmischung.Der günstigste Temperaturbereich der Umsetzung bei Einsatz einer Mischung von Cyanurhalogeniden ist der gleiche wie bei Einsatz des reinen Cyanurchlorids als Ausgangsstoff.
In einer technisch besonders vorteilhaften Ausführungsform wird die erfindungsgemässe Umsetzung kontinuierlich durchgeführt, indem man die Reaktionsteilnehmer in den fUr den gewünschten Umsatz erforderlichen Mengen gleichzeitig und kontinuierlich in den Reaktionsraum leitet, derart, dass die Konzentrationen der Reaktionsteilnehmer während der Dauer der Umsetzung konstant bleiben, und die gebildeten Reaktionsprodukte kontinuierlich aus dem Reaktionsraum entfernt.
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Die Umsetzungen werden in geeigneten Reaktionsgefässen durchgeführt, welche es ermöglichen, die Reaktionsteilnehmer gleichzeitig und kontinuierlich zuzuführen und die nach erfolgter Reaktion vorliegenden Reaktionsprodukte kontinuierlich wieder abzuleiten.
Für die erfindungsgem'ässe Umsetzung geeignete Reaktionsgefässe sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und in der Literatur beschrieben *). Erwähnt sei z.B. der rohrförmige Reaktor, bei welchem die Reaktionsteilnehmer an derselben Stelle des Rohres eingeleitet werden und die Reaktion unter intensiver Durchmischung zu Ende geführt wird. Die Verweilzeit der Reaktionsteilnehmer im Reaktor wird durch die Zufuhrungsgeschwindigkeit der R.eaktions teilnehmer und die Ableitungsgeschwindigkeit des Reaktionsgemisches bestimmt und kann daher so gesteuert werden, dass die Reaktion mit der grösstmöglichen Ausbeute an dem gewünschten Endprodukt abläuft.
Die für den gewünschten Ablauf der Reaktion nötige Verweilzeit der Reaktionsteilnehmer im Reaktionsraum ist von der gegenseitigen Reaktivität der Reaktionsteilnehmer abhängig, sie kann durch einfache Vorversuche ermittelt werden.
Nach bekannten Verfahren wird Cyanurfluorid durch Umsetzung von Cyanurchlorid mit anorganischen Fluorverbindungen (wie z.B. Natriumfluorid, Kaliumfluorid, Silberfluorid, Fluorwasserstoff, Schwefeltetrafluorid, Kaliumfluorο-sulfit oder Antimontrifluorid) in flüssiger Phase bei Temperaturen von -100C bis 3200C und unter Druck von 1 bis 100 bar hergestellt. Die Umsetzung erfolgt zum Teil in Lösungs-
*) Siehe z.B. Ulimanns Encyklopädie der technischen Chemie, Verlag Chemie, Weinheim/Bergstr., 4. Auflage (1973), Band 3, Seite 321 ff.
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mitteln oder unter Zusatz von Antimonverbindungen als Katalysatoren.
Das Verfahren der vorliegenden Anmeldung zeichnet sich gegenüber dem bekannten Stand der Technik durch mehrere Vorteile aus, und zwar die folgenden:
Es werden bei geringem Fluorwasserstoff-Ueberschuss hohe Ausbeuten an Cyanurfluorid erhalten, ausserdem wird die billige Aktivkohle als Katalysator eingesetzt. Das Verfahren ist für kontinuierliche Reaktionsführung geeignet, wobei eine hohe spezifische Leistung (d.h. kleine Apparaturen, geringe Substanzmengen im Reaktor bei hohem Durchsatz) erzielt werden kann. Das letztere bedeutet wegen der hohen Toxizität des Cyanurfluorids zugleich ein verringertes Sicherheitsrisiko. Ferner fällt als Nebenprodukt lediglich Chlorwasserstoff an, das für andere Zwecke weiterverwendet werden kann. Das Verfahren der vorliegenden Anmeldung weist somit auch einen oekologischen Vorteil auf.
Die nach dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung erhaltenen fluorierten s-Triazine sind wertvolle Zwischenprodukte, die sich für die Herstellung von Pflanzschutzmitteln und insbesondere für die Herstellung von faserreaktiven Farbstoffen eignen.
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Beispiel 1
Durch einen beheizten Rohrreaktor von 50 ml Inhalt, gefüllt mit 20 g gekörnter Aktivkohle,werden bei 2000C pro Stunde gleichzeitig 0,5 Mol Cyanurchlorid und 2,5 Mol Fluorwasserstoff geleitet. Nach dem Durchgang durch den Reaktor werden die Reaktionsgase stufenweise auf -700C gekühlt, um den entstandenen Chlorwasserstoff von den übrigen Bestandteilen abzutrennen. Der überschüssige Fluorwasserstoff wird in einer kontinuierlich arbeitenden Destillationskolonne von den gebildeten Cyanurfluoriden abgetrennt. Die Cyanurfluoride werden in einer zweiten Destillationskolonne kontinuierlich in reines 2,4,6-Trifluor-s-triazin und ein Gemisch von 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin und 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin aufgetrennt.
Ausbeute:
2,4,6-Trifluor-s-triazin (Cyanurfluorid) 61 g/Stunde-90% d.Th. (Kp 72°C)
2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin
6 g/Stunde ^'8% d.Th.
2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin
0,5 g/Stunde ^0,6% d.Th.
Verwendet man in dem angegebenen Beispiel statt des Cyanurchlorids entsprechende Mengen des 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazins oder des 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazins als Ausgangsverbindung, so erhält man ebenfalls reines Cyanurfluorid in hoher Ausbeute.
Verwendet man in dem angegebenen Beispiel statt des Cyanurchlorids eine entsprechende Menge Cyanurbromid als Ausgangs verb in dung, so erhält man ebenfalls reines Cyanurfluorid in hoher Ausbeute.
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.j
Beispiel 2
Durch den gleichen Reaktor wie in Beispiel 1 werden bei 2000C pro Stunde gleichzeitig 0,5 Mol Cyanurchlorid und 2 Mol Fluorwasserstoff geleitet. Die Aufarbeitung erfolgt analog Beispiel 1.
Ausbeute;
2,4,6-Trifluor-s-triazin (Cyanurfluorid) 56g/Stunde--^83,0% d.Th. 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin 11,5g/Stunde.-^15,2% d.Th. 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin Ig/Stunde'-- 1,3% d.Th.
Beispiel 3
Durch den gleichen Reaktor wie in Beispiel 1 werden bei 2000C pro Stunde gleichzeitig 1 Mol Cyanurchlorid und 5 Mol Fluorwasserstoff geleitet. Die Aufarbeitung erfolgt analog Beispiel 1.
Ausbeute:
2,4,6-Trifluor-s-triazin (Cyanurfluorid) 114g/Stunde/vy84,4% d.Th. 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin 21g/Stunde^l3,9% d.Th.
2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin l,5g/Stunde-^ 0,9% d.Th.
Beispiel 4
Durch den gleichen Reaktor wie in Beispiel 1 werden bei 2000C pro Stunde 0,5 Mol 2,4-DifLuor-6-chlor-s-triazin und 1 Mol Fluorwasserstoff geleitet. Die Aufarbeitung erfolgt analog Beispiel 1.
Ausbeute:
2,4,6-Trifluor-s-triazin (Cyanurfluorid) 64g/Stunde-^94,8% d.Th. 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin 3g/Stunde ^ 4,0% d.Th.
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- p-
λη 28U450
Beispiel 5
Durch den gleichen Reaktor wie in Beispiel 1 werden bei 2000G pro Stunde gleichzeitig 0,5 Mol 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin und 1,5 Mol Fluorwasserstoff geleitet. Die Aufarbeitung erfolgt analog Beispiel 1.
Ausbeute:
2,4,6-Trifluor-s-triazin (Cyanurfluorid) 61,5g/Stunde ·ν91,0% d.Th. 2,^Difluor-o-chlor-s-triazin 6g/Stunde ^ 7, 9% d.Th.
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Claims (19)

  1. O FT. B E Π G Γ) I P t.. - ι N ί>. S τ Λ ρ £
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    Anwaltsakte 28 983 2814450
    Patentansprüche
    \1/. Verfahren zur Herstellung von fluorierten s-Triazinen, dadurch gekennzeichnet, dass man Cyanurhalogenide, welche mindestens ein von Fluor verschiedenes Halogen enthalten,
    mit Fluorwasserstoff in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
  2. 2. Verfahren geinäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in der Gasphase durchführt.
  3. 3. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Cyanurchlorid mit Fluorwasserstoff in der Gasphase
    in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
  4. 4. Verfahren gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverh'ältnis Fluorwasserstoff/Cyanurchlorid von 3:1 bis 10:1 durchführt.
  5. 5. Verfahren gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/ Cyanurchlorid von 4:1 bis 5:1 durchführt.
  6. 6. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin mit Fluorwasserstoff
    in der Gasphase in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
  7. 7. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/ 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin von 1:1 bis 4:1 durchführt.
  8. 8. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/ 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin von 2:1 durchführt.
  9. 9. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin mit Fluorwasserstoff
    in der Gasphase in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
    809841/0981
  10. 10. Verfahren gema'ss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/ 2-Fluor-4j6-dichlor-s-triazin von 2:1 bis 5:1 durchführt.
  11. 11. Verfahren gema'ss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einem Molverhältnis Fluorwasserstoff/ 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin von 3:1 durchfuhrt.
  12. 12. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung von 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin und 2-Fluor-4,6-dichlor-s-triazin oder eine Mischung von Cyanurchlorid, 2,4-Difluor-6-chlor-s-triazin und 2-Fluor-4,6-dichlors-triazin mit Fluorwasserstoff in der Gasphase in Gegenwart von Aktivkohle umsetzt.
  13. 13. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 1500C und 3000C durchführt.
  14. 14. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung zwischen 18O°C und 2200C durchführt.
  15. 15. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung kontinuierlich durchfuhrt.
  16. 16. Die nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 erhaltenen fluorierten s-Triazine.
  17. 17. Das nach dem Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 15 erhaltene Cyanurfluorid.
  18. 18. Verfahren gemäss den gegebenen Beispielen.
  19. 19. Das nach den Verfahren gemäss den gegebenen Beispielen erhaltene Cyanurfluorid.
    809841/0961
DE19782814450 1977-04-06 1978-04-04 Verfahren zur herstellung von fluorierten s-triazinen Granted DE2814450A1 (de)

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