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DE2813650A1 - Fahrzeugdach mit einem schwenkbaren und abnehmbaren deckel - Google Patents

Fahrzeugdach mit einem schwenkbaren und abnehmbaren deckel

Info

Publication number
DE2813650A1
DE2813650A1 DE19782813650 DE2813650A DE2813650A1 DE 2813650 A1 DE2813650 A1 DE 2813650A1 DE 19782813650 DE19782813650 DE 19782813650 DE 2813650 A DE2813650 A DE 2813650A DE 2813650 A1 DE2813650 A1 DE 2813650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
roof
lid
cover
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782813650
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bauhof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Original Assignee
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karosseriewerke Weinsberg GmbH filed Critical Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority to DE19782813650 priority Critical patent/DE2813650A1/de
Publication of DE2813650A1 publication Critical patent/DE2813650A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/043Sunroofs e.g. sliding above the roof
    • B60J7/0435Sunroofs e.g. sliding above the roof pivoting upwardly to vent mode and moving at the outside of the roof to fully open mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Fahrzeugdach mit einem schwenkbaren und abnehmbaren
  • Deckel Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugdach mit einer durch einen schwenk- und abnehmbaren Deckel verschließbaren Dachöffnung, wobei der Deckel im Bereich seiner Vorderkante um eine quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Achse durch eine lösbare Schwenkverbindung am Rahmen der Dachöffnung angelenkt und mittels einer zwischen dem Dachrahmen und dem Deckel angeordneten, vom Deckel lösbaren Ausstellvorrichtung mit seiner Hinterkante auf der Dachebene nach oben ausschwenkbar ist.
  • Nach dem Stande der Technik kennt man lösbare Schwenkverbindungen eines Deckels an einem festen Dachteil in Form eines zungenförmig ausgestalteten, am Deckel befestigten Hakens, der in ein entsprechendes Scharnierteil am festen Fahrzeugdach bei sehr großem Öffnungswinkel des Deckels einhakbar ist, wobei das am festen Fahrzeugdach befestigte Scharnierteil einen Schwenkbolzen aufweist. Im Normalbetrieb eines Ausstellvorgangs wird somit eine feste Anlenkung geschaffen, während nach Überschreiten eines bestimmten Öfnungswinkels des Deckels die Scharnierteile voneinander1ösbar sind (vgl. US-Patent No. 3 979 148).
  • Bei einer derartig ausgestalteten EinhRkverbindung ist der Deckel im Ausstellbetrjeb nur um die Bolzenachse schwenkbar, so daß ein Ausschwenken des Deckels nur dann möglich ist, wenn der Deckel auf das Fahrzeugdach aufgesetzt ist, d. h. nicht in der Dachebene liegt. Bei in der Dachebene angeordnetem verschlossenen Deckel ist eine derartige Gelenkausbildung nicht möglich, da dann beim Ausschwenken des Deckels dessen Vorderkante an die Vorderkante der Öffnung des festen Dachteils angeschlagen wird. Ein in der Dachebene angeordneter geschlossener Deckel ist aber in vielen Anwendungsfällen erwunscht, beispielsweise bei Verwendung in Kraftfahrzeugen, um die Stromlinienform um das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeuges nicht zu beeinträchtigen.
  • Bei in der Dachebene angeordneten herausnehmbaren Deckeln kennt man als lösbare Anlenkung des Deckels am festen Fahrzeugdach langgestreckte gebogene Zungenabschnitte an der Vorderkante des Deckels, die während eines Ausstellbetriebs des Deckels in Schlitzen geführt sind, welche in der Vorderkante der Öffnung in Dachebene angeordnet sind. Beim Schwenk-bzw. Ausstellvorgang des Deckels wird der Deckel nicht nur geschwenkt, sondern auch geringfügig aus den Schlitzen herausgezogen, so daß die Vorderkante des Deckels aus der Dachebene frei herausbewegbar ist. Nach Uberschreiten eines maximalen Öffnungswinkels des Deckels können die Zungenabschnitte aus den Schlitzen herausgezogen werden, und somit kann der Deckel insgesamt aus seiner Anlenkung an der Vorderkante gelöst werden. Bei einer derartig ausgestalteten Scharnieranordnung ist Jedoch die Schwenkbewegung des Deckels nicht festgelegt, was zu Schäden oder Betriebsstörungen dei Ausstellvorrichtung an der Hinterkante des Deckels führen kann. Ferner ist die-seitliche Führung des Deckels mangelhaft, so daß insbesondere beim Schließen Dichtungsleisten zwischen Deckelumfang und Öffnungsrand beschädigt werten können.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Fahrzeugdaches mit einem schwenkbaren, abnehmbaren Deckel der eingangs genannten Art, bei dem der Deckel durch einen einfachen kompakten Schwenkmechanismus sicher und exakt geschwenkt und abgehoben werden kann, ohne daß Beschädigungen von Dichtungen oder des Deckels zu befürchten sind und bei dem ferner die Deckelränder überragende Anlenkteile vermieden sind.
  • Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung dadurch, daß die lösbare Schwenkverbindung durch zwei im Abstand von der Deckelvorderkante an den Längsseiten des Deckels angeordnete Aushängescharniere gebildet ist, deren Scharnierstift über einen vorbestimmten Schwenkwinkelbereich des Deckels hin mittels einer Sperr-und Führungseinrichtung jeweils in einem einseitig schlitzförmig geöffneten Scharnierlager geführt bzw.
  • gehalten ist. Die Scharnierlager sind dabei an den Deckellängsseiten angeordnet bzw. ausgebildet, während die Scharnierstifte an den vertikalen Umfangswandungen der Dachöffnung angeordnet sind. Die Scharnierlager sind zweckmäßigerweise jeweils in einem senkrecht zur Deckelebene ausgerichteten Scharnierteil so angeordnet, daß ihre schlitzförmige Öffnung in der vorderen Stirnseite des Scharnierteiles mUnden parallel zur Deckelebene ausgerichtet ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Sperr-und Fühüungsvorrichtung durch einen parallel zum Scharnierstift gerichteten, in eine nicht konzentrisch zur Scharnierlagerachse gekrümmte, im allgemeinen windschief zur Deckelebene gerichtete Schlitzausnehmung des das Scharnierlager bildenden Scharnierteiles eingreifenden Sperrstift gebildet.
  • Die Krümmung der im allgemeinen senkrecht zur Deckel ebene gerichteten, dem Sperrstift zugeordneten Schlitzausnehmung im einen Scharnierteil ist dabei so ausgelegt, daß der Abstand ihrer Achse zur Scharnierlagerachse mit zunehmendem Öffnungswinkel geringer wird, wodurch der ScharnierstXft innerhalb des Scharnierlagers mit zunehmendem ffnungswinkel zur Deckelvorderkante hin wandert und der Deckel beim Anheben in seine: ausgestellte Lage um eine gedachte, etwa im höchsten Punkt seiner Vorderkante liegende Achse schwenkt.
  • Dies ist insbesondere bei gewölbten Fabrzeugdächern, in denen der Deckel in seiner Schließlage fluchtend einliegen soll, von besonderem Vorteil, da einerseits die Schwenklagerungen des Deckels in einem größtmöglichen Abstand voneinander angeordnet werden können, wodurch eine exakte SeitenFührung des Deckels beim Ausschwenken gewährleistet ist, andererseits aber trotz geringer Bauhöhe der Scharnierteile ein beschädigungsfreies Schwenken des Deckels selbst dann möglich ist, wenn die an seiner Vorderkante angeordnete Dichtung bei in der Schließlage befindlichem Deckel praktisch fugenlos am entsprechenden Rand der Dachöffnung anliegt.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Deckelanordnung besteht darin, daß die beiden Teile jedes der beiden Aushängescharniere einfache und unkomplizierte, daher leicht herstellbare Teile sind, die im einfachsten Fall als Blechpreßteile dargestellt werden können. Durch die Anordnung des Scharnierlagers am Deckel ist weiterhin sichergestellt, daß der abgenommene Deckel keinerlei seitlich vorragende Scharnier- bzw. Anlenkteile aufweist, die bei unachtsamer Handhabung des abgenommenen Deckels gegebenenfalls zu Verletzungen führen könnten.
  • In weiterer Vervollkommnung der Erfindung ist vorgesehen, daß die beiden Scharnierteile jedes Aushängescharnieres zueinander parallel ausgerichtet sinn und die Deckel seitig befestigten Scharnierteile zwischen die dachrahmenseitigen Scharnierteile eingreifen, wodurch sich eine exakte Seitenführung des Deckels beim Ausstellen ergibt. Die Breite der Schlitzausnehmungen im einen Scharnierteil ist exakt dem Durchmesser des jeweils zugehörigen Stiftes angepaßt, wobei vorzugsweise beide Stifte jeden Scharnieres untereinander gleiche Durchmesser besitzen. Die beiden Stifte jedes Scharnieres weisen an ihrem freien Ende jeweils einen Kopf auf, mit welchem sie die ihnen jeweils zugeordnete Ausnehmung im einen Scharnierteil hintergreifen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist somit erfindungsgemäß durch einen Schwenkmechanismus gelöst, mittels dessen der Deckel in jeder Ausstellage sowohl in Fahrzeuglängs- als auch in Fahrzeugquerrichtung exakt geführt ist und ein Schwenken des Deckels um eine gedachte durch den höchsten Punkt eines quer zur Fahrzeuglängsachse gewölbten Deckels verlaufende Achse gewährleistet ist.
  • Die Schwenkbewegung des Deckels beim Ausstellen bzw.
  • Einfahren wird somit durch die Anordnung der Schlitzausnehmungen im einen Scharnierteil exakt vorgegeben, so daß ein Beschädigen der Deckelvorderkante bzw. einer auf diese aufgesetzten Dichtung ausgeschlossen ist. Ferner wird der Deckel beim Ausstellen so lange exakt geführt, bis er seine maximale Ausstellage erreicht hat, aus der er beim Abnehmen dann nach dem Lösen der Ausstelleinrichtung in Pahr Fahrzeuglängsrichtung einfach nach hinten herausgezogen werden kann, wobei der Scharnierstift und der Sperr- bzw.
  • Führungsstift aus den ihnen zugeordneten Schlitzausnehmungen im einen Scharnierteil herausgleiten. Andererseits ist aber ein Herauegleiten des Scharnierstiftes aus dem Scharnierlager durch den Sperrstift so lange mit Sicherheit unterbunden, bis der Deckel seine maximale Ausstellage überschritten hat. In gleich einfacher Weise kann auch das Einhängen des Deckels vorgenommen werden, in dem dieser von hinten her auf die am Rahmen der Dachöffnung des Fahrzeuges angeordneten Stifte aufgeschoben wird.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine schaubildliche Gesamtansicht eines mit einer durch einen ausstell- und abnehmbaren Deckel verschließbaren Dachöffnung versehenen Fahrzeugdaches; Figur 2 eine Seitenansicht eines für die Deckelanlenkung gemäß Figur 1 verwendeten Aushängescharnieres bei in der Schließlage befindlichem Deckel; Figur 3 eine Seitenansicht gemäß Figur 2, jedoch bei voll ausgestelltem Deckel Figur 4 eine Seitenansicht gemäß Figur 2 und 3 zu Beginn aer susneDeDewgangtteswveczels ; Figur 5 eine Seitenansicht gemäß Figur 2 bis 4, jedoch bei ausgehobenem Deckel.
  • In einem festen Fahrzeuguach 1 ist eine mit einer umlaufenden, gleichzeitig einen Rahmen bildenden Regenrinne 3 versehene Dachöffnung 2 angeordnet, die mittels eines starren Deckels 4 verschließbar ist. Der Deckel 4 kann mittels einer im Bereich seiner Hinterkante angreifenden Ausstellvorrichtung 7 bis 13 aus einer in der Dachebene fluchtend einliegenden Schließlage in eine ausgestellte Öffnungslage angehoben und nach uberschreiten seiner ausgestellten Öffnungsendlage abgehoben werden. In der Figur 1 ist die Ausstellvorrichtung 7 bis 13 in Explosionsdarstellung gezeigt.
  • Im Bereich seiner Vorderkante ist der Deckel 4 beiderseits über je ein Aushängescharnier am Rahmen der Dachöffnung des Fahrzeugdaches angelenkt. Die beiden Aushängescharniere bestehen jeweils aus zwei Scharnierhälften 5 und 6 und sind mit einem Abstand zur Deckelvorderkante an den Längsseiten des Deckels angeordnet. Die am Deckel und zu dessen Ebene senkrecht gerichtete Scharnierhälfte 5 ist mit einem Scharnierlager 5a versehen, welches zur Deckelvorderkante hin schlitzförmig geöffnet ist, wobei sich die Schlitzöffnung parallel zur Deckelebene erstreckt. Mit dem Scharnierlager 5a wirkt ein Scharnierstift 6a zusammen, welcher an der zweiten, am Rahmen 3 der Dachöffnung des Fahrzeugdaches befestigten Scharnierhälfte 6 befestigt ist. Der Scharnierstift 6a ist im wesentlichen parallel zur Dach- bzw. Deckelebene gerichtet und mit einem Kopfteil versehen, mit welchem er das Scharnierlager 5a bzw. die sich an dieses anschließende Schlitzausnehmung hintergreift. Dem Scharnierstift 6a ist eine Sperr- und Führungseinrichtung Sb und 6b zugeordnet, welche im wesentlichen aus einem parallel zum Scharnierstift 6a gerichteten, in eine nicht konzentrisch zur Scharnierlagerachse gekrümmte, im allgemeinen windschief auf der Deckelebene stehende Schlitzausnehmung 5b des Scharnierteiles 5 eingreifenden Sperrstift 6b gebildet ist. Die Krümmung der im allgemeinen senkrecht zur Deckel ebene gerichteten, dem Sperrstift 6b zugeordneten Schlitzausnehmung5b im einen Scharnierteil 5 ist, wie insbesondere aus den Darstellungen der Figuren 2 und 3 erkennbar, so ausgelegt, daß der Abstand ihrer Achse zur Scharnierlagerachse mit zunehmendem Ausstellwinkel des Deckels 4 geringer wird und damit der Scharnieratift 6a im Scharnierlager 5a zunehmend nach vorne gezogen wird, so daß der Deckel 4 im Verlauf seiner Ausstellbewegung um eine gedachte, den höchsten Punkt der Deckelvorderkante bzw. einer auf diese aufgesetzten Dichtung schneidende Achse a schwenkt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Scharnierstift 6a und der Sperr-bzw. Fdhrungsstift 6b an einem am Dachausschnitt, insbesondere den durch die Regenrinne 3 gebildeten Dachrahmen befestigten zweiten Scharnierteil 6 angeordnet. Die beiden Scharnierteile 5 und 6 jedes Aushängeschamieres sind jeweils aus Flachmaterialzuschnitten gebildet und zueinander parallel ausgerichtet, wobei die am Deckel 4 befestigten Scharnierteile 5 zwischen die am Rahmen 3 der Dachöffnung befestigten Scharnierteile 6 eingreifen, so daß der Deckel 4 im Verlauf seiner Ausstellbewegung eine zusätzliche, exakte seitliche Führung erfährt, die sich zu der sich aus der Anordnung der beiden Aushängescharniere in einem größtmöglichen Abstand voneinander ergebende Führungswirkung addiert. Die Schlitzausnehmungen 5b und die schlitzförmigen Öffnungen der Scharnierlager 5a sind in ihrer Breite exakt auf den Durchmesser des Scharnierstiftes 6a und des Sperr- bzw. Führungsstiftes 6b abgestimmt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen ferner der Scharnierstift 6a und der Sperr- bzw. Führungsstift 6b untereinander gleiche Durchmesser auf.
  • Wie insbesondere aus den Darstellungen der Figuren 3 bis 5 ersichtlich, ist der Scharnierstift 6a unter der Wirkung des mit der Schlitzausnehmung 5b im Eingriff befindlichen Sperr- bzw. PWlrungsstiftes 6b in der Scharnierlagerung 5a gehalten, so daß-ein Abheben des Deckels 4 so lange unmöglich ist, bis dieser über seine in der Figur 3 dargestellte Ausstellendlage überschritten hat. Sobald der Deckel 4, wie in der Figur 4 gezeigt, über seine maximale Ausstellage hinaus verschwenkt ist, kommt der Sperr- bzw.
  • Führungsstift 6b mit der Schlitzausnehmung 5b ausser Eingriff und kann der Deckel entsprechend der Darstellung der Figur 5 nach hinten aus seiner Schwenklagerung herausgezogen werden. Ein Verschwenken des Deckels iiber seine maximale Aus Stellage hinaus ist aber erst dann möglich, wenn die Ausstelivorrichtung am hinteren Ende des Deckels 4 mit diesem ausser Eingriff gebracht worden ist. Auf der anderen Seite ist der Deckel 4 in seiner in der Figur 2 gezeigten Schließlage über den Scharnierstift 6a und den PUhrungs- bzw.
  • Sperrstift 6b absolut sicher verriegelt.
  • Mittels einer entsprechenden Ausbildung der an das Scharnierlager 5a angeschlossenen Schlitzöffnung und der Schlitzfuhrung 5b kann weiterhin erreicht werden, daß die Ilinterkante des Deckels beim Anheben in die Ausstellage in einer auf der Falirzeuglängsachse senkrecht stehenden Ebene bewegt wird, was auf der anderen Seite den Vorzug hat, daß die im Bereich der Deckelhinterkante angeordnete Ausstellvorrichtung besonders einfach gestaltet werden kann, inesoniere dann, wenn eine Querführung längs der Deckelhinterkante zur Fffhrang des Schwenkteiles der Ausstellvorrichtung vorgesehen ist.
  • Die Scharnierteile 5 und 6 können aus Metall- oder Kunststoffspritzguß oder aber als Formteil aus Blech gefertigt sein.
  • Zur Vermeidung von Geräuschen können darüber hinaus bei Bedarf elastische Buchsen aus Kunststoff oder Gleitlagerbeschichtungen aus Kunststoff an einer oder beiden der Scharnierhälften angebracht werden.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Lösungen können somit einwandfreie Halterungen und Führungen des Deckels in jeder Schwenklage sowie eine rasche und sichere Montage bzw. Demontage eines Deckels 4 geschaffen werden, wobei dennoch einfache, billig herzustellende und problemlos montierbare EinBelteile ausreichen.

Claims (9)

  1. PBIENIBNSPRÜCHE: 1,\1Pahrxeugdach mit einer durch einen schwenk- und abnehmbaren Deckel verschließbaren Dachöffnung, wobei der Deckel im Bereich seiner Vorderkante um eine quer zur Faarzeuglängsachse verlaufende Achse durch eine lösbare Schwenkverbindung am Rahmen der Dachöffnung angelenkt und mittels einer zwischen dem Dachrahmen und dem Deckel angeordneten, vom Deckel lösbaren Ausstellen vorrichtung mit seiner Hinterkante aus der Dachebene nach oben herausschwenkbar sowie nach Überlaufen seiner maximalen Ausstellage aus der Schwenkverbindung aushängbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Schwenkverbindung durch zwei im Abstand von der Deckelvorderkante an den Längsseiten des Deckels (4) angeordnete Aushängescharniere (5/6) gebildet ist, deren Scharnierstift (6a) über einen vorbestimmten Schwenkwinkelbereich des Deckels hin mittels einer Sperr- und Führungseinrichtung in einem einseitig schlitzförmig geöffneten Scharnierlager (5a) verschieblich geführt bzw. gehalten ist.
  2. 2.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierlager an den Deckellängsseiten angeordnet bzw. ausgebildet und die Scharnierstifte (6a) an den vertikal gerichteten Umfangswandungen der Dachöffnung angeordnet sind.
  3. 3.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierlager (5a) jeweils in einem senkrecht zur Deckelebene ausgerichteten Scharnierteil (5) und deren schlitzförmige, in der Stirnseite des Scharnierteiles (5) mündende Öffnung parallel zur Dachebene ausgerichtet ist.
  4. 4.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr- und Führungsvorrichtung durch einen parallel zum Scharnierstift (6a) gerichteten, in eine nicht konzentrisch zur Scharnierlagerachse gekrUmmte, im allgemeinen windschief auf der Deckelebene stehende Schlitzausnehmung 5b des das Scharnierlager (5a) aufnehmenden Scharnierteiles (5) eingreifenden Sperrstift (6b) gebildet ist.
  5. 5.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der im allgemeinen senkrecht zur Deckelebene gerichteten, dem Sperrstift (6b) zugeordneten Schlitzausnehmung (5b ) im einen Scharnierteil (5) so ausgelegt ist, daß der Abstand ihrer Achse zur Scharnierlagerachse (5a) mit zunehmendem Ausstellwinkel des Deckels (4) geringer wird.
  6. 6.) Bahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Scharnierstift (6a) und Sperrstift (6b) an einem am Dachausschnitt befestigten, zweiten Scharnierteil (6) angeordnet und parallel zur Dachebene ausgerichtet sind.
  7. 7.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierteile (5 und 6) jedes Außhnngescharnieres zueinander parallel ausgerichtet sind und die am Deckel (4) befestigten Scharnierteile (5) zwischen die am Rahmen der Dachöffnung befestigten Scharnierteile (6) eingreifen.
  8. 8.) Fshrzeugdach nach. Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Schlitzausnehmungen (5a und 5b) im einen Scharnierteil (5) exakt dem Durchmesser des Jeweils zugeordneten Stiftes (6a) bzw. (6b) entspricht.
  9. 9.) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stifte (6a und 6b) Jedes Scharnieres untereinander gleiche Durchmesser aufweisen.
    io,) Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Stifte (6a und 6b) an seinem freien Ende einen Kopf aufweist, mit dem er im Betrieb die zugehörige Schlitzausnehmung (5a bzw. 5b) im Scharnierteil (5) hintergreift.
DE19782813650 1978-03-30 1978-03-30 Fahrzeugdach mit einem schwenkbaren und abnehmbaren deckel Withdrawn DE2813650A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2555948A1 (fr) * 1983-12-05 1985-06-07 Weinsberg Karosseriewerke Dispositif d'appui avant de pavillon au moins relevable de toit ouvrant de vehicules automobiles
US4563036A (en) * 1982-01-21 1986-01-07 Karosseriewerke Weinsberg Gmbh Vehicle roof with a cover which closes a roof opening and is at least capable of being swung out
US4715649A (en) * 1986-12-29 1987-12-29 Asc Incorporated Locator and hold-down latch for removable vehicle roof panels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2555948A1 (fr) * 1983-12-05 1985-06-07 Weinsberg Karosseriewerke Dispositif d'appui avant de pavillon au moins relevable de toit ouvrant de vehicules automobiles
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