DE10222998B4 - Rückwandtür mit Türsicherungselementen für ein Lastfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Rückwandtür für ein Lastfahrzeug, umfassend
ein oder zwei Türflügel (1,
2), die an Eckrungen (6, 6') um vertikale Achsen verschwenkbar sind,
sowie mit einer die Breite der Rückwand
(100) überspannenden Quertraverse
(17), die gegenüber
der Oberkante des Türflügels (1,
2) höhenverstellbar
angeordnet ist, und mit Türsicherungselementen
(19, 20) auf der oberen Kante der Türflügel (1, 2), die mit einem verschwenkbaren
Riegelfinger (50, 53) ausgestattet sind, und wenigstens einer an
der Quertraverse (17) angeordneten, gegenüber dem Riegelfinger (50, 53)
kompatiblen Aufnahmevorrichtung (39, 40), in die die Riegelfinger
(50, 53) zur Verriegelung des Türflügels (1,
2) einführbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger zum Türsicherungselement
(19, 20) gehörender
Riegelfinger (50) an einer verlängerten, über die
Höhenverstellung
reichenden Schwenkwelle (51) befestigt ist, und dadurch, daß an zwei
entsprechend der maximalen Höhenverstellung
der Quertraverse (17) festgelegten Orten zwei Aufnahmevorrichtungen
(39, 40) für
den Riegelfinger (50) übereinander
beabstandet an der Quertraverse (17) angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Rückwandtür für ein Lastfahrzeug, umfassend ein oder zwei Türflügel, die an Eckrungen um vertikale Achsen verschwenkbar sind, sowie mit einer die Breite der Rückwand überspannenden Quertraverse, die gegenüber der Oberkante des Türflügels höhenverstellbar angeordnet ist, und mit Türsicherungselementen auf der oberen Kante der Türflügel, die mit einem verschwenkbaren Riegelfinger ausgestattet sind, und wenigstens einer an der Quertraverse angeordneten, gegenüber dem Riegelfinger kompatiblen Aufnahmevorrichtung, in die die Riegelfinger zur Verriegelung des Türflügels einführbar sind.
- Eine Rückwandtür der vorgenannten Art ist beschrieben in
DE 199 22 512 C1 . Um eine nachträgliche Höhenverstellbarkeit zu erreichen, wird bei der bekannten Rückwandtür ein Adapter-Profilstück, welches im wesentlichen dem gleichen Querschnitt wie das Eckrungen-Profil hat, unter Nutzung eines herausgeschobenen Abschnitts des Schieblings im wesentlichen deckungsgleich auf die Spitze der Eckrungen aufgesetzt. Die zu Rückwandtür gehörenden Türflügel haben eine Höhe, die der Gesamthöhe aus Eckrunge und in dem auf diese aufsetzbaren Adapter-Profilstück entspricht. Je nach erforderliche Höhe sind verschiedene Adapter-Profilstück erfor derlich. Für jede der verschiedenen Ladungsraum-Höhen wird dieselbe Türhöhe verwendet. Durch Versetzen der Aufnahmeschuhe auf der Quertraverse mit Hilfe einer Lochreihe kann der Aufnahmeschuh in seiner Höhenlage verstellt werden. Hierdurch ist gewährleistet, dass auch bei verschiedenen Adaptern bei gleicher Türhöhe eine zuverlässige Verbindung der Tür mit den übrigen Teilen des Aufliegers, insbesondere Quertraverse und Längsholm gewährleistet ist, ohne dass die Quertraverse versetzt werden muss. - Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist, dass ein fester Anschlag der Türoberkante an die Quertraverse nur in unvollkommener Art zu bewerkstelligen ist. Der Bediener muss auf umständliche Weise die Aufnahmevorrichtungen abschrauben und versetzt wieder anschrauben. Dafür muss er an die Oberkante der Rückwandtür gelangen.
- Es stellt sich die Aufgabe, eine Konstruktion anzugeben, um auch bei höhenverstellbar Quertraverse zumindest in der obersten und in der untersten Stellung der Quertraverse eine zuverlässige Verbindung und Sicherung der Türflügel an der Quertraverse zu ermöglichen, ohne den zusätzlichen Aufwand der Versetzung der Aufnahmevorrichtungen zu haben.
- Diese Aufgabe wird bei einer ersten Erfindungsvariante dadurch gelöst, dass ein einziger zum Türsicherungselement gehörender Riegelfinger an einer verlängerten, über die Höhenverstellung reichenden Schwenkwelle befestigt ist, und dadurch, dass an zwei entsprechend der maximalen Höhenverstellung der Quertraverse festgelegten Orten zwei Aufnahmevorrichtungen für den Riegelfinger übereinander beabstandet an der Quertraverse angeordnet sind. Bei der anderen Erfindungsvariante wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass wenig stens zwei zum Türsicherungselement gehörende Riegelfinger an einer verlängerten, über die Höhenverstellung reichenden Schwenkwelle befestigt sind, und dadurch, eine Aufnahmevorrichtung für die Riegelfinger an der Stelle der Quertraverse angeordnet ist, bei der der oberste Riegelfinger bei der untersten Stellung der Quertraverse in die Aufnahmevorrichtung einführbar ist.
- Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Aufnahmevorrichtung einen vertikal angeordneten Zapfen umfaßt, um den der Riegelfinger im Schließzustand herumgreift.
- Eine kontinuierliche Verstellung ist in vorteilhafter Weise möglich, wenn der vertikal angeordnete Zapfen im wesentlichen dieselbe Länge hat wie der Bereich der Höhenverstellung der Quertraverse und so an der Quertraverse örtlich befestigt ist, daß der Riegelfinger in allen möglichen Positionen von Quertraverse zu Oberkante festlegbar ist.
- In kinematischer Umkehrung zu dieser Lösung kann der Riegelfinger auf dem Ende der Schwenkwelle verschiebbar und zumindest in einer oberen und einer unteren Position lösbar festzulegen sein.
- Schließlich wird als Konstruktion für die Quertraverse vorgeschlagen, dass diese aus einem Holm mit einer nach unten angehängten Blende besteht, und daß die Aufnahmevorrichtungen an der Blende befestigt sind.
- Die Erfindung wird in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
-
1 in perspektivischer Ansicht eine Rückwand eines Lastfahrzeuges mit zwei Türflügeln; -
2 bis7 einen Ausschnitt einer Rückwand für ein Lastfahrzeug mit einem Türflügel in schematisierter Ausführung mit jeweils zwei Höhenverstellungen einer Quertraverse und einer Türsicherung in verschiedenen Ausführungsformen. - In der
1 ist eine Rückwand100 für ein Lastfahrzeug dargestellt, wie sie insbesondere typisch ist für sogenannte Curtainsider, die mit einer relativ flexiblen Seitenwand und einer steifen Rückwand versehen sind. Die Rückwand ist im vorliegenden Fall als zweiflügelige Tür mit den Türflügeln1 und2 gestaltet. Jeder Türflügel besitzt mehrere Scharniere3 ,4 , die in entsprechenden Gegenelementen3' ,4' schwenkbar gehalten sind. Die Gegenelemente wiederum sind in zwei Eckrungen6 ,6' eingebaut, die rechts und links die Seitenbegrenzungen der Rückwand100 bilden:
Wie aus1 weiterhin erkennbar ist, ist eine Quertraverse17 vorhanden, die den oberen Bereich der Rückwand100 abschließt und gegen die die beiden Türflügel1 ,2 anschlagen. Jeder Türflügel1 ,2 ist mit zwei Türsicherungselementen19 ,20 versehen, die sich auf einer senkrechten, zur Quertraverse17 gehörenden Blende18 im Bereich der oberen Kante des Türflügels befinden und mit entsprechenden Aufnahmevorrichtungen, die im Folgenden beschrieben werden, zusammenwirken. - Im ersten Ausführungsbeispiel (
2 und3 ) besteht das Türsicherungselement20 aus einem Riegelfinger50 , der am oberen Ende einer Schwenkwelle51 angebracht ist. Die Schwenkwelle51 setzt sich in das Innere des Türflügels2 fort. Das obere Ende der Schwenkwelle51 ragt senkrecht mit einem Überstand, der über den Abstand der Höhenverstellung hinausgeht, über die Oberkante des Türflügels2 hinaus. Das untere Ende der Schwenkwelle ragt über die Unterkante des Türflügels hinaus, wo eine Feststellvorrichtung7 (1 ) vorgesehen ist. - An der Blende
18 der Quertraverse17 sind zwei Aufnahmevorrichtungen39 ,40 im Abstand der Höhenverstellung fluchtend übereinander angeordnet. Beim Schließen des Türflügels2 schwenkt der Riegelfinger50 mit der Schwenkwelle in die obere Aufnahmevorrichtung40 , wenn die Quertraverse17 in der unteren Position (2 ) steht oder in die untere Aufnahmevorrichtung39 , wenn sich die Traverse17 in der oberen Position (3 ) befindet. Das Türsicherungselement19 /20 ist somit bei einer fixen Höhe der Türflügel2 für zwei unterschiedliche Höhenverstellungen der Quertraverse17 einsetzbar. Der Riegelfinger umfasst bei geschlossenem Türflügel einen an den Aufnahmevorrichtungen39 bzw.40 vertikal angebrachten Zapfen, der etwa so lang ist wie die Höhe des Riegelfingers. - Im zweiten Ausführungsbeispiel (
4 und5 ) umfasst ein Türsicherungselement20' aus zwei Riegelfingern50 und53 , die am oberen Ende einer Schwenkwelle51 im Abstand der Höhenverstellung angebracht sind. Die Schwenkwelle51 setzt sich in das Innere des Türflügels1 fort. Das obere Ende der Schwenkwelle51 ragt senkrecht mit einem Überstand, der über den Abstand der Höhenverstellung hinausgeht, über die Oberkante des Türflügels1 hinaus. - Beim Schließen des Türflügels schwenkt der untere Riegelfinger
53 mit der Schwenkwelle51 in die Aufnahmevorrichtung39 , wenn die Quertraverse17 in der unteren Position (4 ) steht, oder der obere Riegelfinger50 in die Aufnahmevorrichtung39 , wenn sich die Traverse17 in der obe ren Position (5 ) befindet. Das Türsicherungselement20' ist somit bei einer fixen Höhe des Türflügel2 für zwei unterschiedliche Höhen der Quertraverse17 einsetzbar. Die Riegelfinger50 und53 umfassen bei geschlossenem Türflügel2 einen an der Aufnahmevorrichtung39 vertikal angebrachten Zapfen54 , der etwa so lang ist wie die Höhe des Riegelfingers50 bzw.53 . - Im dritten Ausführungsbeispiel (
6 und7 ) besteht das Türsicherungselement20'' aus einem Riegelfinger50 , der am oberen Ende einer Schwenkwelle51 angebracht ist. Das obere Ende der Schwenkwelle51 ragt senkrecht mit einem Überstand, der über den Abstand der Höhenverstellung hinausgeht, über die Oberkante des Türflügels2 hinaus. An der Blende18 der Quertraverse17 ist eine besonders gestaltete Aufnahmevorrichtungen39'' angeordnet, die sich über den Bereich der Höhenverstellung de Quertraverse erstreckt. - Beim Schließen des Türflügels
2 schwenkt der Riegelfinger50 mit der Schwenkwelle51 in die Aufnahmevorrichtung39'' . Der Riegelfinger50 umfasst bei geschlossenem Türflügel2 einen an der Aufnahmevorrichtung39'' vertikal angebrachten Zapfen54'' , dessen Länge sich ebenso über den Bereich der Höhenverstellung erstreckt (6 und7 ). Das Türsicherungselement20 ist somit bei einer fixen Höhe der Türflügel2 von der geringsten bis zur höchsten Höhe der Quertraverse17 durch den verlängerten Zapfen54'' stufenlos verriegelbar. - Für alle beschriebenen Ausführungsformen gilt, dass die Schwenkwelle
51 über die Feststellvorrichtung7 gegen Verdrehen gesichert ist, um die Tür1 bzw.2 zu fixieren. - Hierdurch ist gewährleistet, daß eine zuverlässige Verbindung der Tür mit den übrigen Teilen des Aufliegers, insbesondere Quertraverse
17 und Eckrungen6 ,6' , hergestellt ist, ohne daß die Türflügel mit mehreren Kantenabschlüssen versehen sein müssen. -
- 1
- Türflügel
- 2
- Türflügel
- 3
- Scharnier
- 4
- Scharnier
- 6
- Eckrunge
- 6'
- Eckrunge
- 7
- Feststellvorrichtung
- 17
- Quertraverse
- 18
- Blende
- 19
- Türsicherungselement
- 20
- Türsicherungselement
- 20'
- Türsicherungselement
- 20''
- Türsicherungselement
- 39
- Aufnahmevorrichtung
- 39''
- Aufnahmevorrichtung
- 40
- Aufnahmevorrichtung
- 50
- Riegelfinger
- 53
- Riegelfinger
- 54
- Zapfen
- 54''
- Zapfen
Claims (6)
- Rückwandtür für ein Lastfahrzeug, umfassend ein oder zwei Türflügel (
1 ,2 ), die an Eckrungen (6 ,6' ) um vertikale Achsen verschwenkbar sind, sowie mit einer die Breite der Rückwand (100 ) überspannenden Quertraverse (17 ), die gegenüber der Oberkante des Türflügels (1 ,2 ) höhenverstellbar angeordnet ist, und mit Türsicherungselementen (19 ,20 ) auf der oberen Kante der Türflügel (1 ,2 ), die mit einem verschwenkbaren Riegelfinger (50 ,53 ) ausgestattet sind, und wenigstens einer an der Quertraverse (17 ) angeordneten, gegenüber dem Riegelfinger (50 ,53 ) kompatiblen Aufnahmevorrichtung (39 ,40 ), in die die Riegelfinger (50 ,53 ) zur Verriegelung des Türflügels (1 ,2 ) einführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger zum Türsicherungselement (19 ,20 ) gehörender Riegelfinger (50 ) an einer verlängerten, über die Höhenverstellung reichenden Schwenkwelle (51 ) befestigt ist, und dadurch, daß an zwei entsprechend der maximalen Höhenverstellung der Quertraverse (17 ) festgelegten Orten zwei Aufnahmevorrichtungen (39 ,40 ) für den Riegelfinger (50 ) übereinander beabstandet an der Quertraverse (17 ) angeordnet sind. - Rückwandtür für ein Lastfahrzeug, umfassend ein oder zwei Türflügel (
1 ,2 ), die an Eckrungen (6 ,6' ) um vertikale Achsen verschwenkbar sind, sowie mit einer die Breite der Rückwand (100 ) überspannenden Quertraverse (17 ), die gegenüber der Oberkante des Türflügels (1 ,2 ) höhenverstellbar angeordnet ist, und mit Türsicherungselementen (19 ,20 ) auf der oberen Kante der Türflügel (1 ,2 ), die mit einem verschwenkbaren Riegelfinger (50 ,53 ) ausgestattet sind, und wenigstens einer an der Quertraverse (17 ) angeordneten, gegenüber dem Riegelfinger (50 ) kompatiblen Aufnahmevorrichtung (39 ,40 ), in die die Riegelfinger (50 ,53 ) zur Verriegelung des Türflügels (1 ,2 ) einführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei zum Türsicherungselement gehörende Riegelfinger (50 ,53 ) an einer verlängerten, über die Höhenverstellung reichenden Schwenkwelle (51 ) befestigt sind, und dadurch, eine Aufnahmevorrichtung (39 ) für die Riegelfinger (50 ,53 ) an der Stelle der Quertraverse (17 ) angeordnet ist, bei der der oberste Riegelfinger (50 ) bei der obersten Stellung der Quertraverse in die Aufnahmevorrichtung (39 ) einführbar ist. - Rückwandtür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (
39 ,40 ) einen vertikal angeordneten Zapfen (54 ) umfaßt, um den der Riegelfinger (50 ,53 ) im Schließzustand herumgreift. - Rückwandtür nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal angeordnete Zapfen (
54 ) im wesentlichen dieselbe Länge hat wie der Bereich der Höhenverstellung der Quertraverse (17 ), und so an der Quertraverse (17 ) örtlich befestigt ist, daß der Riegelfinger (50 ,53 ) in allen möglichen Positionen von Quertraverse (17 ) zu Oberkante festlegbar ist. - Rückwandtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelfinger (
50 ,53 ) auf dem Ende der Schwenkwelle (51 ) verschiebbar und zumindest in einer oberen und einer unteren Position lösbar festzulegen ist. - Rückwandtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraverse (
17 ) aus einem Holm mit einer nach unten angehängten Blende (18 ) besteht, und daß die Aufnahmevorrichtungen (39 ,40 ) an der Blende (18 ) befestigt sind.
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- 2002-05-24 DE DE2002122998 patent/DE10222998B4/de not_active Expired - Fee Related
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