DE2811542A1 - Sperrkreis fuer einen am-signalempfaenger - Google Patents
Sperrkreis fuer einen am-signalempfaengerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Sperrkreis für einen AM-Rundfunkempfänger und insbesondere auf einen
Sperrkreis für einen Fernsehempfänger mit einem Synchrondemodulator, dem ein Inverter für weißes Rauschen nachgeschaltet
ist.
Beim Synchrondemodulator besteht jedoch der Nachteil, daß er ein unerwünschtes Schwebungssignal erzeugt, wenn die
Phase eines Bezugssignals nicht mit der eines AM-Eingangssignals übereinstimmt; dieses Schwebungssignal wird einem
Lautsprecher über einen Audioverstärker zugeführt und ist für einen Hörer störend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sperrkreis für einen AM-Signalempfänger zu schaffen. Weiterhin soll
ein Sperrkreis geschaffen werden, der für einen Fernsehempfänger mit einem Synchrondemodulator, dem ein Inverter
für weißes Rauschen nachgeschaltet ist, geeignet ist. Der Sperrkreis soll einfach im Aufbau sein und einen Teil
eines Inverters für weißes Rauschen ausnutzen, der in einem Fernsehempfänger verwendet wird.
Die Erfindung schafft einen Sperrkreis für einen AM-Signalempfanger
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen, sowie einen Sperrkreis für einen Fernsehempfänger mit den
im Anspruch 2 angegebenen Merkmalen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 4-beispielsweise
erläutert. Es zeigt:
Figur 1 ein Blockschaltbild eines Fernsehempfängers mit einem Synchrondemodulator und einem Inverter
für weißes Rauschen, die in bekannter Weise ausgebildet sind,
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Figur 2 und 3 Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise
des Fernsehempfängers in Figur 1 , und
Figur 4- ein Schaltbild eines Beispiels des Inverters
für weißes Rauschen und des Sperrkreises gemäß der Erfindung.
Es ist bekannt, daß in einem Fernsehempfänger oder einem
AM-Rundfunkempfänger eine Synchrondemodulation durchgeführt wird.
Figur 1 ist ein Blockschaltbild eines bekannten Fernsehempfängers,
bei dem diese Demodulation durchgeführt wird. Bei dem Beispiel der Figur 1 wird ein von einer Antenne
empfangenes Signal einem Kanalwähler 2 zugeführt, der das empfangene Signal in ein Video-ZF-Signal umwandelt. Das
ZF-Signal wird über ein Bandpaßfilter 3 einem Video-ZF-Verstärker 4 zur Verstärkung zugeführt. Das verstärkte
ZF-Signal wird einem Videodemodulator 5 zugeführt, der einen Synchrondemodulator verwendet, und wird von diesem
demoduliert. Dies bedeutet, daß der Demodulator 5 aus einer phasenstarren Schleife 6, einem !Phasenschieber 11
und einem Synchrondemodulator 12 besteht. Die phasenstarre Schleife 6 besteht aus einem Phasendemodulator 7» einem
spannungsgesteuerten Oszillator 8, einem Tiefpaßfilter 9 und einem Gleichspannungsverstärker 10.
Das verstärkte ZF-Signal des ZF-Verstärkers 4- wird dem Phasendemodulator 7 zugeführt und mit dem Ausgangssignal
des Oszillators 8 phasendemoduliert. Das von dem Phasendemodulator
7 phasendemodulierte Signal wird über das Tiefpaßfilter 9 und den Gleichspannungsverstärker 10 dem
Oszillator 8 zur Steuerung dessen Schwingungsfrequenz und Phase zugeführt. Der Oszillator 8 erzeugt ein Ausgangssig-
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nal, das die gleiche Frequenz wie das ZF-Signal hat,
gegenüber diesem jedoch um 90° phasenverschoben ist. Das Ausgangssignal des Oszillators 8 wird dem Phasenschieber
Ή zur Phasenverschiebung um 90° zugeführt. Vom Phasenschieber 11 wird somit ein Bezugssignal für
die Phasendemodulation erhalten, das mit dem ZF-Signal phasengleich ist. Das ZF-Signal des ZF-Verstärkers 4
wird auch dem Synchrondemodulator 12 zugeführt, dem auch
das Bezugssignal des Phasenschiebers 11 zugeführt wird, so daß das ZF-Signal von dem Synchrondemodulator 12 mit
dem Bezugssignal synchron demoduliert wird und damit ein demoduliertes Video-Ausgangssignal vom Synchrondemodulator
12 erzeugt wird.
Das demodulierte Ausgangssignal des Synchrondemodulator
12 wird auf einen Inverter 13 für weißes Rauschen (der
später beschrieben wird) gegeben, durch den die Rauschkomponenten entfernt werden. Das Ausgangssignal des Inverters
13 wird dann über einen Videoverstärker 14 einer Kathodenstrahlröhre 15 zugeführt. Das Ausgangssignal des
Inverters 13 wird auch über einen Ton-ZF-Verstärker 16 einem FM-Demodulator 17 zur Tondemodulation zugeführt.
Das erzeugte Tonsignal des FM-Demodulators 17 wird über
einen spannungsgesteuerten Audioverstärker 18 einem Lautsprecher 19 zur Tonwiedergabe zugeführt. Bei diesem Beispiel
ist ein Einstellwiderstand 20 zur Einstellung der Lautstärke vorgesehen. Wenn zum Beispiel der Schieber 20a
des Einstellwiderstandes 20 zum Masseanschluß geschoben wird, wird die Verstärkung des Audioverstärkers 18 stark
verringert und damit wird die Lautstärke des Lautsprechers 19 entsprechend verringert.
Das demodulierte Videoausgangssignal, das über den Inverter 13 läuft, wird außerdem einem AVR-Kreis (Kreis zur
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automatischen Verstärkungsregelung) 21 zugeführt, dessen Ausgangssignal dem Kanalwähler 2 und dem Video-ZF-Verstärker
4 in bekannter Weise als Verstärkungssteuersignal zugeführt wird.
Es wird nun die Arbeitsweise des Inverters 13 für weisses Rauschen anhand der Figuren 2A und 2B beschrieben.
Vom Videodemodulator 5 wird ein demoduliertes Videosignal
abgegeben, das eine bestimmte Polarität hat, wie Figur 2A zeigt (bei diesem Beispiel eine negative Polarität).
In Figur 2A bezeichnet E-p den Gleichspannungspegel ohne Signal. Dabei kann ein Störsignal Ny auf der
Weißseite auftreten, das in dem Bild der Kathodenstrahlröhre 15 sichtbar ist. Der vorherige Inverter 13 für
weißes Rauschen entfernt dieses weiße Störsignal Ny, das für die Synchrondemodulation typisch ist. Wenn solch
ein weißes Störsignal Ny vorhanden ist, das einen bestimmten
konstanten Pegel IL. auf der Weißseite um mehr als den Gleichspannungspegel E-p bei keinem Signal überschreitet,
arbeitet der Inverter 13 derart, daß das weiße Störsignal Ny zu einem Störsignal Nß wird, das auf die
Schwarzseite invertiert ist, wie Figur 2B zeigt, und auf dem Bildschirm nicht sichtbar ist.
Bei dem obigen Beispiel, bei dem das Video-ZF-Signal
durch Verwendung der phasenstarren Schleife 6 synchron demoduliert wird, um ein demoduliertes Videoausgangssignal
zu erzeugen, erscheint, wenn die phasenstarre Schleife von ihrem synchronen Zustand abweicht und der
Kanal umgeschaltet wird, oder der Feinabstimmknopf erheblich
gedreht wird, eine Schwebungskomponente als demoduliertes Videoausgangssignal, und der Lautsprecher 19
erzeugt daher einen auffälligen Summton.
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Es wird nun ein Beispiel des Sperrkreises der Erfindung beschrieben, der das Tonsignal unterdrückt, wenn die
phasenstarre Schleife aus ihrem synchronen Zustand abweicht und eine Schwebungskomponente als demoduliertes
Videoausgangssignal erscheint.
Wenn eine Schwebungskomponente als demoduliertes Videoausgangssignal
erscheint, da die phasenstarre Schleife von ihrem synchronen Zustand abweicht, hat sie den Verlauf
der Figur 3A, d.h., sie schwingt nach oben und
unten mit dem Gleichspannungspegel ED bei keinem Signal
als Mitte. Dies bedeutet, daß das demodulierte Ausgangssignal auch auf der Weißseite erscheint.
Aus diesem Grund wird diese Erscheinung benutzt, um das
Tonausgangssignal zu unterdrücken, wenn das demodulierte Ausgangssignal einen bestimmten konstanten Pegel überschreitet,
wodurch die Abgabe des Summtones vom Lautsprecher verhindert wird.
Figur 4- zeigt teilweise in Blockfprmat ein Schaltbild
eines Beispiels des Sperrkreises. Bei dem Beispiel der Figur 4- wird das demodulierte Videoausgangssignal des
Videodemodulators 5 auf den Inverter 13 für weißes Rauschen
gegeben. Dies bedeutet, daß das demodulierte Videoausgangssignal des Videodemodulators 5 über einen Transistor
22 in Emitterschaltung, einen Widerstand 28 und einen Transistor 23 in Emitterschaltung im Inverter 13
geführt wird. Das demodulierte Videoausgangssignal wird auch dem Emitter eines Transistors 24 zum Pegelvergleich
im Inverter 13 zugeführt, und die Spannung mit dem obigen
konstanten Pegel Ε~ wird auf die Basis des Transistors
24- gegeben. Wenn daher das demodulierte Ausgangssignal
809838/0955
- ίο -
den bestimmten konstanten Pegel E^ überschreitet, wird
der Transistor 24 geöffnet und erzeugt ein positives Ausgangssignal an seinem Kollektor. Dieses positive
Ausgangssignal wird auf die Basis eines Transistors 25 im Inverter 13 gegeben, um den Transistor 25 zu öffnen.
Infolge des Vorhandenseins des Widerstandes 28 wird dabei die Basisspannung des Transistors 23 verringert und
daher wird, wenn das weiße Störsignal W«, das den Pegel
Epj in Figur 2A überschreitet, vorhanden ist, dieses weiße
Störsignal in das Störsignal N^ auf der Schwarzseite invertiert,
wie Figur 2B zeigt.
Bei dem Beispiel in Figur 4 ist der Schieber 20a des Einstellwiderstandes 20 für die Lautstärkeeinstellung
über die Kollektoremitterstrecke eines Transistors 26 zur Tonunterdrückung mit Masse verbunden, und der Kollektor
des Transistors 24 für den Pegelvergleich im Inverter 13 ist über einen Integrator 27 mit der Basis des
Transistors 26 verbunden. Der Integrator 27 dient dazu, zu vermeiden, daß bei normaler Signalwiedergabe der Tonkreis
durch das weiße Rauschen beeinträchtigt wird.
Bei diesem Aufbau erscheint, wenn der Kanal umgeschaltet wird, oder der Feineinstellknopf erheblich gedreht wird,
und daher die phasenstarre Schleife 6 im Videodemodulator aus ihrem synchronen Zustand kommt, eine Schwebungskomponente
als demoduliertes Videoausgangssignal, da die Schwebungskomponente den bestimmten konstanten Pegel
Ejj. überschreitet, eine positive Ausgangsspannung erscheint
am Kollektor des Transistors 24 und damit wird der Basis des Transistors 26 die positive Spannung zugeführt.
Dadurch öffnet der Transistor 26 und der Schieber 20a des Einstellwiderstandes 20 für die Lautstärkeeinstellung
wird daher über diesen Transistor an Masse ge-
809838/0965
legt. Daher wird die Verstärkung des spannungsgesteuerten
Audioverstärkers 18 Null und das Tonausgangssignal wird unterdrückt. Der Inverter 13 führt dabei seine
eigentliche Punktion aus, nämlich das weiße Rauschen, das in dem demödulierten Videoausgangssignal des Videodemodulators
5 enthalten ist, zu unterdrücken, so daß
das demodulierte Ausgangssignal, das am Emitter des
Transistors 23 abgegeben wird, einen Verlauf erhält, wie in Figur J>B gezeigt, bei dem die Störsignale auf
der Weißseite über dem vorbestimmten konstanten Pegel Kt unterdrückt sind.
Wie zuvor beschrieben wurde, wird in dem Empfänger, bei dem die Videodemodulation nach Art der Synchrondemodulation
unter Verwendung der phasenstarren Schleife durchgeführt wird, wenn die Schwebungskomponente als
demoduliertes Ausgangssignal erzeugt wird, da die phasenstarre Schleife von ihrem synchronen Zustand abweicht,
das Tonsignal unterdrückt, so daß vermieden wird, daß irgendein merkbarer Summton durch die Schwebungskomponente
verursacht wird.
Es ist ersichtlich, daß die Erfindung auch auf einen AM-Rundfunkempfanger anwendbar ist, bei dem eine AM-Demodulation
nach Art der Synchrondemodulation unter Verwendung der phasenstarren Schleife mit der gleichen
Wirkung wie bei dem obigen Beispiel durchgeführt werden kann.
809838/09Bi
Claims (6)
- Pa t en tansp rüc heperrkreis für einen AM-Signalempfänger, bestehend aus einem AM-Signaleingang, einem Synchrondemodulator, der mit dem AM-Signaleingang verbunden ist, einem Bezugssignalgenerator, der mit dem AM-Signaleingang verbunden ist und ein Bezugssignal mit bestimmter Frequenz und Phase dem Synchrondemodulator zuführt, einer Übertragungsleitung, die mit dem Ausgang des Synchrondemodulator und einem Ausgang für das demodulierte Ausgangssignal verbunden ist, einem Pegeldemodulator, der mit dem Ausgang des Synchrondemodulators verbunden ist, einem ersten Schaltkreis,809838/095Bder zwischen die Übertragungsleitung und ein Bezugspotential geschaltet ist, und vom Ausgangssignal des Pegeldemodulators gesteuert wird, und einem Audioverstärker, der mit der Übertragungsleitung verbunden ist, gekennzeichnet durch einen zweiten Schaltkreis, der mit dem Audioverstärker verbunden ist und vom Ausgangssignal des Pegeldemodulators gesteuert wird, so daß das Audiosignal unterdrückt wird, wenn der Ausgangspegel des Synchrondemodulators einen bestimmten Pegel überschreitet.
- 2. Sperrkreis für einen Fernsehempfänger, bestehend aus einem Fernsehsignaleingang, einem Synchronvideodemodulator, der mit dem Fernsehsignaleingang verbunden ist, einem Bezugssignalgenerator, der mit dem Fernsehsignaleingang verbunden ist und ein erstes Bezugssignal mit einer bestimmten Frequenz und Phase dem Synchronvideodemodulator zuführt, einer Übertragungsleitung, die mit dem Ausgang des Synchronvideodemodulators und dem Eingang eines Videosignalverstärkers verbunden ist, einem Pegeldemodulator, der mit dem Ausgang des Synchronvideodemodulators verbunden ist, einem ersten Schaltkreis, der zwischen die Übertragungsleitung und ein Bezugspotential geschaltet ist und von dem Pegeldemodulator gesteuert wird, und einem Audioverstärker, dem das Ausgangssignal des Synchronvideodemodulators zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen zweiten Schaltkreis, der mit dem Audioverstärker zur Steuerung dessen Verstärkung verbunden ist und vom Ausgangssignal des Pegeldemodulators gesteuert wird, so daß das Audiosignal unterdrückt wird, wenn der Ausgangspegel des Synchronvideodemodulators einen bestimmten Pegel überschreitet.809838/0955
- 3· Sperrkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugssignalgenerator aus einer phasenstarren Schleife besteht.
- 4. Sperrkreis nach Anspruch 3i dadurch gekennzeichnet, daß die phasenstarre Schleife aus einem Phasendemodulator, der mit dem Fernsehsignaleingang verbunden ist, einem Tiefpaßfilter, das mit dem Phasendemodulator verbunden ist, und einem spannungsgesteuerten Oszillator besteht, der mit dem Tiefpaßfilter verbunden ist, um dem Phasendemodulator ein zweites Bezugssignal zuzuführen.
- 5. Sperrkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Audioverstärker spannungsgesteuert ist, daß ein Verstärkungssteuerspannungsgenerator vorgesehen ist, um dem Audioverstärker das Verstärkungssteuersignal zuzuführen, und daß der zweite Schaltkreis zwischen den Ausgang des Verstärkungssteuerspannungsgenerators und ein Bezugspotential geschaltet ist.
- 6. Sperrkreis nach Anspruch 5> gekennzeichnet durch einen Integrator, der zwischen dem Pegeldemodulator und dem zweiten Schaltkreis geschaltet ist.7· Sperrkreis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsleitung eine Serienschaltung eines ersten Transistors in Emitterfolgerschaltung und einer Impedanz aufweist, daß dessen Emitter, Basis und Kollektor mit dem Ausgang des Synchronvideodemodulators, einem vorbestimmten Potential und dem Integrator verbunden sind, und daß der erste Schaltkreis einen dritten Transistor mit Kollektor, Basis und Emitter aufweist, die mit dem Eingang809838/09E5des Videoverstärkers, dem Kollektor des zweiten Transistors und dem Bezugspotential verbunden sind.809838/0955
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |