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Anordnung zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers
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Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Abstimmen eines Rundfunkempfängers
und insbesondere auf das Ab stimmen eines Fernsehempfängers unter Verwendung eines
Dauerspeichers zum Speichern binärer Abstimmwörter, die mit Hilfe einer Steuerschaltung
mit dem Aufbau eines Mikrocomputers elektrisch aktualisiert werden0 Bisher entwickelte
elektronische Kanalabstimmsysteme waren nicht so flexibel daß sie für eine Vielzahl
verschiedener Arten von Fernsehgeräten angewendet werden konnten Beispielsweise
erforderten gewisse bisher entwickelte Systeme extrem gleichmässige Kapazitätsabstimmdioden
für die Kanalabstimmung, was nur unzureichende Toleranzen bei den herkömmlichen
Variationen zwischen einzelnen Kapazitätsdioden zuließ. Weitere bisher entwickelte
Systeme waren nicht genügend modular aufgebaut, um die Auswahl verschiedener
Kanalzugriffsarten
oder von Kanalanzeigen zu ermöglichen.
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Ferner waren bisher entwickelte elektronische Kanalabstimmsysteme
nicht ausreichend wirtschaftlich herzustellen, und sie erforderten unwirtschaftliche
gedruckte Schaltungsplatten oder andere unwirtschaftliche Herstellungsverfahren
zum Aufbau. Beigielsweise erforderten gewisse bekannte Systeme teure Potentiometer
für jeden Kanal, auf den abgestimmt werden sollte. Außerdem erfüllten bisher entwickelte
elektronische Fernsehabstimmsysteme nicht in ausreichender Weise neuere Bestimmungen,
nach denen ein Fernseh-Tuner vergleichbare Fähigkeiten undQualitäten beim Abstimmen
auf VHF-Stationen und auf UHF-Stationen haben muß. Insbesondere ermöglichten solche
bekannten Abstimmsysteme keine Auswahl genauer UHF-Kanäle, und auch die einfache
Anderung ausgewählter UHF-Kanäle war nicht möglich.
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Ein Hauptnachteil der Kanalabstimmeinheiten in Fernsehempfängern,
war die Unfähigkeit zur elektronischen Programmierung und Abspeicherung von Abstimmspannungen
unter allen Betriebs- und Außerbetriebsbedingungen ohne die Verwendung einer Hilfsenergiequelle
oder eines mechanisch programmierten Speichers. Vorhandene elektronisch abstimmbare
Tuner machten von speziellen elektronischen Schaltungen Gebrauch, um die Abstimmspannungsinformation
in nicht dauerhaften Speichern zu programmieren, wobei diese nicht dauerhaften Speicher
Batterien als Versorgungsenergie für den Fall des Abtrennens der Hauptenergiequelle
erforderten. Die Batterien sind unerwünscht, da sie für den Hersteller zusätzliche
Kosten bedeuten, und sie stellen eine Langzeitgefahr für die Abstimmspannung dar,
wenn sie bei abgetrennter Hauptenergiequelle ausfallen. Der Verlust des Speicherinhalts
auf Grund eines
Batterieausfalls kann auftreten, wenn schlechte
Batterieanschlüsse vorhanden sind, wenn die Batterien korrodiert sind oder wenn
eine zu große Batterie stromentnahme auftritt.
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Andere Abstimmsysteme machen von Potentiometern zur Aufrechterhaltung
der Kanalabstimmspannung Gebraucht doch sind diese Systeme auch unerwünscht, da
sie nicht elektronisch verändert werden können und für jeden abzustimmenden Kanal
ein Potentiometer benötigen, Nach der Erfindung werden die unerwünschten Eigenschaften
durch Verwendung einer Dauerspeichermatrix in DIFMOS-Technologie zur Speicherung
der Kanalabstimmspannungen eliminiert0 Die. Dauerspeichermatrix in DIFMOS -Technologie
(MOS-Technologie mit Doppelinjektion und potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden)
kann elektronisch verändert werden, und sie ist für eine Speicherzeit von über hundert
Jahren bei abgetrennter Versorgungsenergie ausgelegt. Die Steuerschaltung für das
System macht von einem Mikrocomputeraufbau Gebrauch, damit die vom Benutzer eingegebenen
Steuergrößen integriert und die Signale erzeugt werden, die für einen Zugriff auf
die DIFMOS- Dauerspeichermatrix und für die Anderung ihres Inhalts benötigt werden0
Ein Hauptvorteil dieser Art von Steuerschaltung im Vergleich zu der Lösung mit einer
speziellen Steuerschaltung ist die Einfachheit mit der den Systemanforderungen verschiedener
Hersteller durch einfacX Umprogrammierung des Algorithmus des Befehlsspeichers Rechnung
getragen werden kann.
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Mit Hilfe der Erfindung soll also eine elektronisch programmierbare
Fernsehabstimmanordnung mit einer Dauerspeichermatrix zum
Speichern
binärer Abstimmwörter geschaffen werden. Die mit Hilfe der Erfindung zu schaffende
elektronisch veränderliche Abstimmanordnung für einen Rundfunkempfänger soll von
einem Mikrocomputer Gebrauch machen, so daß keine spezielle Steuerschaltung mehr
benötigt wird.
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Ferner sollen Vorrichtungen zum elektronischen Aktualisieren binärer
Abstimmwörter für einen ausgewählten Kanal beim Abstimmen eines Fernsehempfängers
sowie zum Speichern der aktualisierten binären Abstimmwörter in einer Dauerspeichermatrix
geschaffen werden. Die zu schaffende Anordnung soll ein binäres Abstimmwort entsprechend
einem ausgewählten UHF- oder VHF-Kanal innerhalb der Grenzen eines binären Minimum-
und Maximum-Worts, das in einer Speichermatrix gespeichert ist, erzeugen.
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Es wird hier ein Fernsehabstimmsystem beschrieben , das einen Dauerspeicher
mit Direktzugriff zum Speichern digitaler Abstimmwörter enthält, die mit Hilfe einer
Steuerschaltung mit dem Aufbau eines Mikrocomputers elektronisch aktualisert werden.
Zur Aktualisierung eines binären 15-Bit-Worts in einer Dauerspeichermatrix wird
ein binäres5-Bit-Adressenwort erzeugt. Das binäre 15-Bit-Wort enthält 14 Bits, die
einem Abstimmwort für den ausgewählten Kanal entsprechen, sowie das höchstwertige
15-te Bit, das als Sprungindikator dient. Die 20 Bits werden in drei Schieberegistern
in der Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung gespeichert, nämlich in eint 5-Bit-Adressenpuffer,
einem 1 -Bit-Sprungpuffer und einem 14-Bit-Datenpufferregister.
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Das 14-Bit-Abstimmwort wird in einen Datenhaltekomparator für den
Impulsdauermodulator -Generator eingegeben.
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Eine Analogschaltung ergibt die Spannungsumsetzung des digitalen Ausgangssignals
des Impulsdauermodulator-Generators proportional zum Abstimmwort für das Anlegen
an den Kapazitätsdioden-l'uner des Fernsehgeräts auf eine ausgewählte Frequenz.
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Das binäre Abstimmwort wird zei der Abstimmung der Anordnung mittels
eines Mikrocomputers zur Erzielung eines aktualisierten Abstimmworts vergrößert
oder verkleinert. Das binäre Abstimmwort wird mit Hilfe des gleichen Mikrocomputers
in den Dauerspeicher geschrieben oder aus diesem gelesen.
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Das binäre 14-Bit-Abstimmwort wird entweder auf Grund einer externen
Steuerung durch den Benutzer oder auf Grund einer Abstimmung durch die automatische
Frequenzregelung (AFC) aktualisiert. Bei jeder Betriebsart wird das Abstimmwort
innerhalb der Grenzen eines binären Minimum -und Maximumabstimmworts vergrößert
oder verkleinert, das in einer Festspeichermatrix gespeichert ist, In derFestspeichermatrix
sind auch Fortschaltwerte und Abstimmzeitgrenzen gespeichert0 Ein Rechenwerk mit
einer Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff, zwei 1 4-Bit-Arbeitsregistern und
einem 1 -Bit-Volladdierer bildet die Vorrichtung für die Durchführung von Berechnungen
für die Abstimmanordnung.
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Ein 8-Bit-Programmzähler liefert die binäre Adresse für Befehle in
dem 8x256 Befehlsfestspeicher9 der die PLA-Decodierungseinheit adressiert, was einen
Befehlsgenerator ergibt. Die PLA-Decodiereinheit ergibt 26 UND-Verknüpfungen und
12 ODER-Verknüpfungens Außerdem liefert ein 12-auf-1-
Statuseingabe
schalter die erforderliche Statusenzeige für 12 externe Bedienungselemente. Diese
Eingangssignale werden von einer 1-Bit-Statushalteschaltung festgestellt.
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Die Abstimmanordnung ist in zwei Hauptbestandteile unterteilt: den
Dauerspeicher sowie den Digital-Analog-Umsetzer mit Steuerschaltungen. Die Kanaladressierung
und die Kapazitätsdioden-Bandauswahl wird mit Hilfe einer Drehschalteranordnung
bewirkt. Für den Aufbau des Ausführungsbeispiels wurde zwar eine Drehschalteranordnung
benutzt, doch wurden auch Ausführungen mit Dauerspeicher zur Adressierung und Bandauswahl
angegeben, die ebenfalls leicht aufgebaut werden könnten. Die Abstimmspannungsschnittstelle
zwischen dem Digital-Analog-Umsetzer und den Kapazitätsdioden macht zur Erzielung
der Aufsummierung für die Frequenzregelung (AFC) und für die UHF-Abstimmung von
herkömmlichen Oszillator-und Verstärkerpufferschaltungen Gebrauch.
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Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert.
Es zeigen: Fig.1 ein Funktionsblockschaltbild zur Veranschaulichung der Erfindung
in einem Fernsehempfänger, Fig.2a und 2b genaue Schaltbilder des Eingabe-Pufferregisters
in der Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung, Fig.3a und 3b genaue Schaltbilder der
ROM-Konstantendatei und der zugehörigen Adressierungsschaltung,
Fig.4
ein genaues Schaltbild der Codiereinheit für die automatische Kanalverschiebung,
Fig.5a bis 5d genaue Schaltbilder des Befehlsfestspeichers des Programmzählers und
des Mikroprogrammzählers Fig.6a bis 6d genaue Schaltbilder des programmierbaren
Logikfelds (PLA) für die Befehle, Fig.7a und 7b genaue Schaltbilder des Statuseingabeschalterso
Fig.8a bis 8d genaue Schaltbilder des Rechenwerks, Fig.9a und 9b genaue Schaltbilder
des Impulsdauer-Modulatorgenerators, Fig.10a und 10b genaue Schaltbilder der Analogschaltung,
Fig.11a bis 11h genaue Aufbauschaltbilder der Mikrocomputeranordnung, Fig.12 ein
Schaltbild des Abstimmspannungsverstärkers sowie Gleichungen zur Berechnung von
Binärwörtern entsprechend den Abstimmspannungen und Fig.13A bis 13L Flußdiagramme
zur Veranschaulichung des Befehls-Algorithmus für die Dauerspeicher-Abstimmanordnung.
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Ein Ausführungsbeispiel einer Abstimmanordnung läßt sich besser verstehen,
wenn kurz die an eine solche Anordnung gestellten Anforderungen beschrieben werden.
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Die Feinabstimmung nach oben oder nach unten wird mit Hilfe eines
Wippenschalters erzielt, der in der Mitte eine Ausschaltstellung hat. Eine geschlossene
Stellung des Schalters führt zu einer Fortschaltung der Abstimmspannung mit einer
Geschwindigkeit von 2 bis 8 Schritten pro Sekunden. Die Feinabstimmsteuerung wirkt
auf die Abstimmung im VHF-Betrieb und im UHF-Betrieb.
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Eine UHF-Programmierung wird erzielt, indem der Bedienungsknopf eines
Potentiometers gedrückt und der am Knopf befindliche Zeiger auf die gewünschte Kanalzahl
gedreht wird.
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Wenn der Knopf gedrücktwird, wird ein Kontakt an Masse gelegt. Der
Knopf ist in die äußere Position mittels einer Feder vorbelastet; er kann nicht
gedreht werden, wenn er riecht nach innen gedrückt wird. Das zur UHF-Programmierung
benutzte Potentiometer hat etwa 30 Gänge. Der Benutzer kann mit diesem Potentiometer
und auch mit einem Feinabstimmungswippenschalter die Feinabstimmung einer UHF-Station
vornehmen.
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Die UHF-Feinabstimmungsgrenze soll bei + 128 Schritten von dem in
der Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff abgespeicherten Binärwort liegen, was
nur gilt, wenn der Feinabstimmuns-Wippenschalter benutzt wird. Wenn der Benutzer
den Wippenschalter weiterhin nach diesen 128 Schritten in der gleichen Stellung
hält, dann kehrt die Abstimmspannung ihre Anderungsrichtung um, und sie nimmt in
der anderen Richtung um 256 Schritte zu, bis sie ihren anderen Grenzwert erreicht,
bei dem eine erneute Richtungsumkehr stattfindet0
Die Abspeicherung
und der Speicher erfordern etwa 240 Millisekunden. Das binäre Abstimmspannungswort
und ein Sprungsignal werden abgespeichert, wenn das Gerät abgeschaltet wird. Wenn
ein Abstimmbedienungselement für den Xanalsprungknopf betätigt worden ist, während
der Kanal adressiert wird, werden die Abstimmspannung und das Sprungsignal ebenfalls
im Speicher abgespeichert, wenn eine Kanaländerung auftritt Ein AFC-Abstell-Zwischenkanalimpuls
tritt jeweils zwischen zwei benachbarten Kanalpositionen auf, Der Impuls tritt auf,
wenn ein Schalterkontakt kurzzeitig an Masse gelegt wird Das Tastverhältnis des
Impulses ist angenähert kon stant gegen die Umdrehungsgeschwindigkeit des Kanalwählknopfes.
Das Tastverhältnis setzt sich aus einem Anteil von 25% mit geschlossenem Kontakt
und aus einem Anteil von 75% mit offenem Kontakt zusammen0 Die binäre Eingangs adresse
wird am Ende einer Schreibzeit oder 48 bis 68 Millisekunden nach dem Empfang des
letzten ZwischenkanalimpulsesD je nachdem, was später auftritt9 abgetastet und festgehalten0
Ein vom Benutzer programmierbares Kanalsprung°Ausgangssignal wird benutzt. Der Benutzer
macht von einem Druckknopf zur Anderung des Zustandes dieses Signals Gebrauch0 Die
Anordnung ist für eine Kapazität von 20 Kanälen ausgelegt worden. Diese Kanäle enthalten
12 zugeordnete VHF-Kanäle und acht nichtzugeordnete UHF-Kanäle. Im VHF=Betrieb wird
von einer Lösung mit einem Festspeicher und einem Dauerspeicher mit Direktzugriff
zur Begrenzung der Feinabstimmung Gebrauch gemacht. Der Festspeicher und der Direktzugriffspeicher
ergeben ein 14-Bit-Abstimmwort und ein 1Bit-Sprungkennzeichen.
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Der Direktzugriffspeicher enthält 8-Bit-Abstimmwörter mit Sprungkennzeichen.
Die Anordnung ist so ausgelegt, daß das
niedrigstwertige Bit des
8-Bit-Abstimmworts für jeden VHF-Kanal so umprogrammiert werden kann, daß.es irgendwo
von der niedrigstwertigen Bit-Position bis zum siebten Bit eines 14-Bit-Abstimmworts
erscheint. Im UHF-Betrieb soll der Direktzugriffspeicher eine Kapazität von 14 Bits
für die Abstimmwörter zuzüglich 1 Bit für das Sprungkennzeichen haben.
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Das Blockschaltbild von Fig.1 zeigt die unter Anwendung eines Mikrocomputers
ausgeführte Lösung einer Abstimmanordnung für einen Fernsehempfänger. Der Fernsehedpfänger
2 enthält einen Wählschalter 26 zur Erzeugung einer Adresse für die in der Mikroprozessorschaltung
4 enthaltene Dauerspeichermatrix. Ein genaueres Blockschaltbild des Aufbaus der
Dauerspeichermatrix und der Adressierungsanordnung ist in F.11a angegeben. In einer
Ausführungsform besteht der Dauerspeicher aus einer Speichermatrix in DIFMOS-Technologie
(MOS-Technologie mit Doppelinjektion und potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden).
Das Festhalten von Daten ohne Versorgungsenergie wird durch Speicherung von Ladung
in einem Feld aus potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden erzielt. Jede
potentialmässig nicht festliegende Gate-Elektrode in der Speichermatrix kann durch
Injektion von Elektronen oder von Löchern aus einem Lawinenplasma geladen oder entladen
werden, das in zwei speziellen Injektorstrukturen in jedem Bit gebildet ist.
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Wenn eine solche nicht festliegende Gate-Elektrode einmal aufgeladen
ist, bleibt sie fast für eine unbegrenzte Zeitdauer geladen, wenn sie nicht absichtlich
durch Umprogrammieren entladen wird. Die Abklingrate einer Ladung auf einer potentialmässig
nicht festliegenden Gate-Elektrode wurde mit einem Wert von weniger als 1% des Anfangswertspro
Zeitdekade bei
85°C gemessen. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird ein 32-Bit-Halbleiter-Dauerspeicher mit Direktzugriff des Typs X-929 A der
Firma Texas Instruments verwendet.
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jedoch können zusätzlich auch andere Dauerspeicher bei der hier zu
beschreibenden Anordnung benutzt werden Uber eine Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung
werden digitale Abstimmwörter entsprechend den UHF- und VHF-Kanälen aus dem Speicher
gelesen und in den Speicher geschrieben. Diese Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung
enthält Zwischenspeicherregister für die 5-Bit-Kanaladresse, den 1-Bit-Sprunganzeiger
und das 14-Bit-Abstimmwort. Das Abstimmwort wird in den Impulsdauermodulator-Komparator
geladen, in dem ein Impulsdauermodulator-Zähler und ein Impulsdauermodulator-Generator
digitale Ausgangssignale erzeugen,die dem binären Abstimmwort proportional sind.
Diese digitalen Ausgangssignale werden einer Analogschaltung aus einem Operationsverstärker
zur Umsetzung in die Analogspannung zugeführt, die zum Anlegen an den Kapazitäsdioden-Tuner
des Fernsehempfängers zur Abstimmung an den ausgewählten Kanal benötigt wird.
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Der Kanalschiebecodierer dient der Normalisierung-der Bitbewertung
des Fortschaltwerts für die ausgewählten VHF-Kanäle. Das normalisierte Binärwort
wird dem Mikro progtammzähler zugeführt, damit Schiebesteuersignale für die verschiedenen
Schieberegister der Abstimmschaltung im VHF-Betrieb erzeugt werden.
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Vom Benutzer gegebene Befehle werden in die Anordnung mit Hilfe der
Eingabelogik und der Statushalteschaltung gelesen. Dies ist eine Vorrichtung zum
Feststellen einer Statusänderung an den Eingabe schaltern während einer Abstimmfunktion,
so
daß die Anordnung auf den zuletzt eingegebenen Befehl umgestellt werden kann. Die
Zustandsänderung wird mit Hilfe einer Statushalteschaltung festgestellt, die eine
neue Adresse aus dem Befehlsfestspeicher in den Programmzähler lädt.
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Der Programmzähler liefert eine von 256 Befehlsadressen an den Befehlsfestspeicher.
Der Befehlsfestspeicher adressiert die Konstantenspeichermatrix, die obere und untere
Grenzwerte für die VHF- und UHF-Kanäle, Fortschaltwerte für die VHF-und UHF-Abstimmung,Zeitfortschaltwerte,
Schreibzeitwerte und Maximalzeitwerte enthält. Außerdem adressiert der Befehlsfestspeicher
den von einem programmierbaren Logikfeld (PLA) gebildeten Befehlsdecodierer, der
eine Decodierungsmöglichkeit für 26 UND-Funktionen und für 12 ODER-Funktionen enthält.
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Die Konstantenspeichermatrix überträgt die Daten zu einem Rechenwerk,
das zwei Arbeitsregister, einen 1-Bit-Volladdierer und eine von einem Direktzugriffspeicher
gebildete Zwischenspeicherdatei enthält. Das Rechenwerk ermöglicht die Durchführung
der Vergrößerung und der Verkleinerung der Abstimmwörter, es sorgt für Schreibzeiten
und ergibt Zeitsperrfunktionen. Das neue binäre Abstimmwort aus dem Rechenwerk wird
in die Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung geladen oder aus dieser gelesen. Bei
allen Betriebsmöglichkeiten der hier zu beschreibenden Anordnung werden die den
einzelnen ausgewählten Kanälen sowohl im VHF-Betrieb als auch im UHF-Betrieb entsprechenden
binären Abstimmwörter in der Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff für eine Adressierung
bei der Kanalwahl gespeichert.
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In denFiguren 2a und 2b ist die von den Eingabepufferregistern gebildete
Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung genauer dargestellt. Als Adressenpuffer ist
ein 5-Bit-Serienregister 230 zusätzlich zu zwei D-Flipflops 232 und 254 vorgesehen.
Ein 3-auf-1-Codierer 236 dient dir Datenübertragung in das als Eingabedatenpuffer
wirkende 14-Bit-Serienregister 234a - 234b. Die im Eingabedatenpuffer gespeicherten
Daten werden parallel in das als Datenhalteschaltung dienende 14-Bit-Serienregister
238a - 238b geladen, dessen Ausgangssignal parallel in ein 14-Bit-Serienregister
geladen wird, das als impulsdauermodulierte Halteschaltung dient. Das D-Flipflop
232 wirkt als 1-Bit-Sprungpuffer für das höchstwertige Bit des Abstimmworts.
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Bin genaues Schaltbild des Adressendecodierers und der von einem Festspeicher
gebildeten Konstantendatei ist in den Figuren 3a und 3b dargestellt. Zur Adressierung
der von einem Festspeicher gebildeten 32x14-Bit-Konstantendatei 264a-264b werden
fünf Bits aus dem Adressengenerator und vier Bits aus dem Befehlsfestspeicher decodiert.
Das Ausgangssignal der Konstantendatei wird in ein 14-Bit-B-Arbeitsregister geladen.
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Der Codierer zur automatischen Kanalverschiebung für die Normalisierung
der VHF-Abstimmung ist in dem Schaltbild von Fig.4 genauer dargestellt. Die vier
niedrigstwertigen Ausgangsbits werden einem Codierer des Mikroprogrammzählers zugeführt.
Zur Übertragung von Daten bei der Decodierungsoperation sind zwei Serienschieberegister
100 und 102 vorgesehen.
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Der Befehlsfestspeicher, der Programmzäher und der Mikroprogrammzahler
sind in den Figuren 5a bis 5d genauer dargestellt. Der 8x256-Bit-Befehlsfestspeicher
286a -286b wird vom 8-Bit-Programmzähler 290a-290b adressiert.
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Der 8-Bit=Programmzähler ist in zwei Serienregister unterteilt, die
die vier höchstwertigen Bits und die vier niedrigstwertigen Bits enthalten. Die
niedrigstwertigen Bits werden direkt aus dem 8-Bit-Befehlsprogrammwort vom Befehlsfestspeicher
geladen. Die vier höchstwertigen Bits werden mit Hilfe der 4-Bit-Seitenhalteschaltung
294 in denProgrammzähler geladen. Ausserdem werden sechs Bits des Befehlsprogrammworts
einem von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten Decodierer zugeführt, und
die vier niedrigstwertigen Bits des Befehlsprogrammworts werden einem 9x32-Adressendecodierer
einer von einem Festspeicher gebildeten Konstantendatei zugeführt.
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Der 8-auf-4-Codierer 302a und 302b wird von den vier niedrigstwertigen
Bits aus dem 8-Bit-Befehlswort und von vier Bits aus einem Codierer zur automatischen
Kanalverschiebung adressiert. Diese acht Bits werden in vier Bits verschlüsselt,
die den 4-Bit-Mikroprogrammzähler 400 adressieren. Die vier niedrigstwertigen Bits
aus dem Befehlsfestspeicher adressieren auch einen 4-auf-12-flecodierer für einen
Statuseingabeschalter. Zwei der vier niedrigstwertigen Bits adressieren einen 2-auf-4-Decodierer
einer Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff im Rechenwerk.
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In den Figuren 6a und 6b ist ein genaueres Schaltbild des von einem
programmierbaren Logikfeld (PLA) gebildeten Befehlsdecodierers dargestellt. Sechs
Adressenbits aus dem Befehlsfestspeicher werden zur Adressierung des 6x28x12-Bit-Decodierers
benutzt. Der Ausgang dieses Decodierers umfaßt 26 UND-Funktionen und 12 ODER-Funktionen.
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Die Figuren 7a und 7b zeigen ein genaueres Schaltbild des Statuseingabeschalters.
Die 12 Eingänge des Statuseingabeschalters werden durch Decodieren der vier niedrigstwertigen
Bits eines Befehlsworts aus dem Befehlsfestspeicher gelesen.Eine Übereinstimmungsanzeige
zwischen dem Decodierungsergebnis und den 1-aus-12-Singangssignalen wird durch Setzen
einer Statushalteschaltung 282 angezeigt.
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Diese Statushalteschaltung wird in den Zustand "1" gesetzt, wenn eine
der 12 Eingabefunktionen und eine Ubereinstimmungso anzeige vorhanden sind.
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Die Figuren 8a bis 8d zeigen ein genaueres Schaltbild des Rechenwerks
und der Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff. Das 14-Bit-Wort aus einer von einem
Festspeicher gebildeten Konstantendatei wird parallel in das 14-Bit-B-Arbeitsserienregister
274a- 274b gelesen. Zur Zwischenspeicherung der Daten aus der Konstantendatei und
aus den Arbeitsserienregistern ist eine von einem Direktzugriffspeicher gebildete
4x14-Bit-Zwischenspeicherdatei 276a bis 276h vorgesehen. Die Zwischenspeicherdatei
enthält vier Speicherplätze, die von dem 4-auf-1-Decodierer 308 ausgewählt werden.
Der Zugriff auf das Arbeitsregister B erfolgt über einen 2-auf-1-Codierer 304, und
der Zugriff auf das 14-Bit-A-Arbeitsschieberegister 266a-266b erfolgt mit Hilfe
des 4-auf-1-Codierers 270. Der Zugriff auf die von einem Direktzugriffspeicher gebildete
Zwischenspeicherdatei erfolgt über den 3-auf-1"Codierer 278. Zum Addieren und Subtrahieren
der A- und B-Arbeitsregister ist ein 1-Bit-Volladdierer 288 vorgesehen. Die zwei
niedrigstwertigen Bits des Befehlsworts werden zur Adressierung der Zwischenspeicherdatei
benutzt.
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In den Figuren 9a und 9b ist ein genaueres Schaltbild des Impulsdauermodulator-Generators
(PWM-Generator) dargestellt.
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Es ist ein 214-PWM-Zähler 250a-250b vorgesehen. Das ausgegebene Binärwort
wird parallel in eine 14-Bit-PWM-Halteschaltung geladen. Wenn das 14-Bit-Binärwort
aus dem PWM-Zähler mit dem 14-Bit-Abstimmwort übereinstimmt, das in der 14-Bit-Datenhalteschaltung
gespeichert ist, wird die PWM-Halteschaltung ausgelöst, und das digitale PWM-Ausgangssignal
wird erzeugt.
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Die Figuren 10a und 10b zeigen ein genaueres Schaltbild der Analogschaltung
zum Umsetzen des digitalen Ausgangssignales des PWM-Generators in eine an den Kapazitätsdioden-Tuner
des Fernsehempfängers anzulegende Analogspannung. Außerdem sind Schaltungen zur
Erzielung der PWM-EinsnhaltlöschuXgzur AFC-Abstellung, für den Empfang eines Zwischenkanalimpulses
und die UHF-Aufwärts/Abwärts-Abstimmung vorgesehen.
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Im Schaltbild von Fig.11a bis 11h ist der Mikroprozessoraufbau der
Fernsehabstimmanordnung genauer als im Blockschaltbild von Fig.1 dargestellt. Die
binäre 5-Bit-Kanaladresse wird mit Hilfe des Adressengenerators 204 in Fig.11a von
dem 20 Positionen aufweisenden Wählschalter 202 abgelesen. Die binäre Kanaladresse
entspricht einem von 20 Kanälen, von denen 12 VHF-Kanäle und 8 UHF-Kanäle sind0
Zusätzlich zur Kanaladressierung ist der Wählschalter mit einer Vorrichtung 224
zur Auswahl einer Kanalunterbrechung, einer Vorrichtung 226 zur Auswahl des Kapazitätsdiodenbereichs
des Fernseh-Tuners und einer Vorrichtung 228 zur Programmierung der Vorspannung
für die automatische
Frequenzregelung verseben. Die Kanaladresse
wird direkt in die 5-Bit-Adressenhalteschaltung 206 in der Dauerspeicherschaltung
mit Direktzugriff gelesen. Die Information in der 5-Bit-Adressenhalteschaltung 206
wird zur Adressierung der adressierbaren 32-Bit-Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff
benutzt, und sie bildet auch ein Paralleleingangssignal in ein 5-Bit-Adressenschieberegister
208. Die 5-Bit-Adresse an einer vom Wählschalter ausgehenden Vielfachleitung wird
zur Adressierung eines der 20 Speicherplätze in der Dauerspeicherschaltung benutzt,
die der Speicherung des binären Abstimmworts dienen. In der Dauerspeicherschaltung
sind 12 binäre VHF-Abstimmwörter und 8 binäre UHF-Abstimmwörter enthalten.
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In Serie zum Schieberegister 208 ist ein 15-Bit-Datenausgabe-Schieberegister
210 geschaltet. Diese zwei Schieberegister 208 und 210 befinden sich im Lesebetrieb,
wenn sie nicht für einen Ausschiebevorgang programmiert sind. Daher sind sie stets
für das Ablesen der Adressenhalteschaltung 206 und der 15 Bits aus der Dauerspeichermatrix
212 bereit. 14 Bits aus der Dauerspeichermatrix werden für die Darstellung des binären
Abstimmworts benutzt, und das fünfzehnte Bit, nämlich das höchstwertige Bit wird
als Sprunganzeiger benutzt.
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Die 20 Bits aus 5 Bits des Adressenregisters und 15 Bits des Datenausgaberegisters
werden seriell ausgeschoben, wenn die Dauerspeichermatrix 212 gelesen wird. Beim
seriellen Ausschieben der Bits werden diese mittels der Schleife 222 seriell wieder
in den Stapel zurückübertragen, so daß die 5-Bit-Adresse und das 15-Bit-Abstimmwort
wieder in die Register eingespeichert werden0
Die Adresse und das
Abstimmwort werden beim Ausschieben aus den Registern in den Steuer-Chipeinejn 20-Bit-Eingabedatenpuffer
zugeführt, der aus einem 5-Bit-Adressenpuffer 230, einem 1-Bit-Sprunganzeigepuffer
232 und einem ? 14-Bit-Eingabedatenpufferregister 234 besteht, wie Fig.11b zeigt.
Das Adressenpufferregister 230 enthält die letzten Bits, die aus der Dauerspeichermatrix
geschoben werden und die fünf Adressenbits bilden. Das an sechster Stelle stehende
Bit ist das Sprungbit, das sich im Sprungpufferregister 232 unmittelbar im Anschluß
an den Adressenpuffer befindet. Das aus 14 Datenbits bestehende Abstimmwort wird
über einen Wählschaltercodierer 236 in das 14-Bit-Eingabedatenpufferregister 234
geleitet. Der Wählschaltercodierer 236 weist drei ausgewählte Zustände auf, nämlich
für das Laden des Eingabedatenpuffers (LIB), für das Lesen der Dauerspeichermatrix
(RNVM) und für das Lesen des Eingabedatenpuffers (RIDB). Das 14-Bit-Abstimmwort
wird dadurch in das Datenpufferregister 234 gelesen, daß am Wählschaltercodierer
236 die Betriebsart für das Lesen der Dauerspeichermatrix ausgewählt wird.
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Das binäre Abstimmwort im Datenpufferregister 234 wird parallel in
die 14=Bit-PWM-Halteschaltung 248 gelesen, wenn an der 14-Bit-Datenhalteschaltung
238 ein PWM-Ladesignal (LPwM) vorhanden ist. Das 14-Bit-Abstimmwort in der PWM-Halteschaltung
248 wird als Vergleichswort für den 14-Bit-PWM-Zähler 250 benutzt. Der Impulsdauermodulator
(abgekürzt PWN) arbeitet mit einer Eingangstaktfrequenz von 1 NHz aus der PWM-Puffer-
und -Oszillatorschaltung 252, die dem 2 -PWM-Zähler 250 zugeführt wird und ständig
in Betrieb ist.
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Der PWM-Zåhler 250 zählt binär von der Binärzahl O aus, bis er einen
von zwei Zuständen erreicht. Der erste Zustand besteht darin, daß dann, wenn das
Binärwort des Zählers 250 mit dem 14-Bit-Abstimmwort in der PWM-Halteschaltung 248
übereinstimmt, diese einen Größenvergleich durchführende Halte schaltung ein Ausgangssignal
abgibt, und ein Flipflop auslöst, das dann in diesem ausgelösten Zustand bleibt,
bis der Zähler seinen Abzählzyklus vollendet. Der zweite Zustand besteht darin,
daß dann, wenn die PWM-Halteschaltung 248 einen Inhalt mit ausschließlich den Werten
1 hat, der'PWM-Zähler bis zu einem Zustand mit ausschließlich den Werten 1" auiwärtszählen
würde, der auch dem Überlaufpunkt des Zählers entspricht. Der PWM-Zähler zählt daher
stets bis zum Wert 214 aufwärts, und er läuft dann über, wobei die Zahl 214 bei
einem Eingangssignal von 1 MHz einer Signalabgabe bei 16 Millisekunden entspricht.
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Im PWM-Generator wird daher ein Größenvergleich zwischen dem Stand
des PWM-Zählers und dem 14-Bit-Abstimmwort durchgeführt, das in der 14-Bit-PWM-Halteschaltung
248 gespeichert ist, und wenn zum erstenmal eine Übereinstimmung zwischen dem Zählerstand
und der binären Größe auftritt, wird aus der PWM-Halteschaltung 48 ein Ausgangssignal
erhalten, das dem Abstimmwort proportional ist. Zur Abstimmung des Fernsehempfängers
wird das lmpulsdauermodulierte Signal aus der PWM-Halteschaltung 248 geändert. Das
impulsdauermodulierte Signal wird dadurch geändert, daß der in der PWM-Halteschaltung
enthaltene Bitwert des binären Abstimmworts geändert wird, so daß sich eine modulierte
Impulsdauer
mit einer Arbeitsperiode von 16 Millisekunden ergibt0
Das Sprungbit im Sprungpufferregister 232 kann mittels des Sprungeingangs über das
NAND-Glied 256 geändert werden. Im Programmalgorithmus wird beim Ändern des Kanalsprungschaltersdie
Information gelesen und in den Speicher geschrieben, wenn die Funktion beendet ist.
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Die Änderung der Sprunginformation wird dadurch erhalten, daß zuerst
der Zustand des Sprungpuffers 232 gelesen wird, der ein höchstwertiges Bit enthält,
das aus dem Speicher gelesen wurde, daß dieses Bit dann in ein D-Register 254 geladen
wird und daß dann diese Inforination geändert wird, wenn eine Programmeingabe zur
Änderung des Zustandes des Kanalsprungschaltersvorliegt.
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Für die Abgabe einer Anzeige, daß der Kanalaprungsehalter*-~ geändert
worden ist und für die Anzeige des derzeitigen Programmzustandes des Kanalsprungschaltersist
ein Sprungausgang 258 vorgesehen.De Kanalsprungschälter ist bei einem mechanischen
Drehwählschalter wie in dieser Ausführungsform, bei der der Wählschalter 202 ein
Drehschalter ist, nicht anwendbar. Durch Ersetzen des Drehwählschalters durch eine
elektronisch adressierbare Schaltungsanordnung, wie sie in der USA-Patentschrift
3 968 443 beschrieben ist, könnte eine Sprungfunktion auf die hier zu beschreibende
Abstimmschaltungsanordnung angewendet werden.
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Nach dem Laden des Adressenpüffers 230 mit den fünf Adressenbits aus
dem Adressengenerator 204 werden diese fünf Adressenbits parallel zu dem 9xD2-Adressendecodierer
260 und zu dem 5-auf-4-Codierer 262 für eine automatische Kanalverschiebung (nur
für VHF)übertragen, wie in Fig.11c
angegeben ist. Der Codierer
für die automatische Kanalverschiebung wird dazu benutzt, festzustellen, ob die
Anordnung im UHF-Betrieb oder im VHF-Betrieb arbeitet. Wenn die Anordnung im VHF-Betrieb
arbeitet, gibt der Codierer für die automatische Kanalverschiebung eine von vier
möglichen Codegruppen zur Vergrösserung des VHF-Abstimmworts ab. Die vier Codegruppen
entsprechen dem bestimmten Fortschaltbitwert, der für den vom Adressengenerator
204 ausgewählten VHF-Kanal gilt. Da nur vier Fortschaltgeschwindigkeitswerte und
12 VHF-Abstimmwörter vorhanden sind, wählt der Codierer 262 abhängigdavon, auf welcheniknal
die Anordnung eingestellt ist, einen der vier Fortschaltgeschwindigkeitswerte für
die Anwendung auf das gegebene Abstimmwort aus.
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Die 5-Bit-Adresse aus dem Adressenpuffer 230 wird auch parallel an
den 9x32-Adressenaecodierer 260 angelegt, damit ein in der von einem Festspeicher
gebildeten Könstantendatei 264 gespeichertes 14-Bit-Datenwort ausgewählt wird. Die
5-Bit-Adresse, die den VHF- oder UHF-Kanal bestimmt, wird durch den 9x32-Adressendecodierer
in ein 32-Bit-Adressenwort decodiert, damit die von einem Festspeicher gebildete
32x14-Konstantendatei adressiert wird. Die vier niedrigstwertigen Bits der Befehlscodegruppe
bestimmen, welche der 32 Wörter adressiert werden.
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Diese zweiunddreissig 14-Bit-Wörter in der Konstantendatei sind obere
und untere Grenzwerte für die VHF-Kanäle, UHF-Kanalgrenzen, Fortschaltwerte für
die VHF-und UHF-Abstimmung, Zeitfortschaltwerte, Maximalzeitwerte und Schreibzeitwerte.
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Wenn ein Abstimmwort in dsn Eingabedatenpuffer 234 gelesen worden
ist und eine Abstimmfunktion damit durchgeführt werden soll, werden die vierzehn
Datenbits aus dem Eingabedatenpufferregister in das 14-Bit-A-Arbei*sregister 266
mittels eines Befehls zum Lesen des Eingabedatenpuffers (Befehl RIBD) am 4-auf-1-Codierschalter
270 Ubertragen. Das 14-Bit-Wort wird auch in serieller Weise wieder über die Schleife
272 zu seinem Ausgangspunkt zurückübertragen. Nach dem Laden des A-Arbeitsregisters
mit dem 14-Bit-Abstimmwort werden der Abstimmgrenzwert und der Fortschaltwert aus
der 14-Bit-Konstantendatei ausgegeben und in das 14-Bit-B-Arbeitsrtgister 274 geladen.
Diese Werte werden nun in die von einem Direktzugriff sp e icher gebildetezwischenspeicherdatei
276 geladen, indem am Wählschaltercodierer 278 der Befehl LBMX ausgewählt wird.
Die Zwischenspeicherdatei bildet einen Direktzugriffspeicher mit einer Kapazität
von 4x14 Bitsa Der Abstimmvorgang wird nun ausgeführt, indem ein im B-Arbeitsregister
gespeicherter Fortschaltwert zu dem im A-Arbeitsregister gespeicherten 14-Bit-Abstimmwort
addiert wird, wenn die Anordnung im Aufwärtsabstimmbetrieb arbeitet, während der
Fortschaltwert vom Abstimmwort subtrahiert wird, wenn die Anordnung im Abwärtsabstimmbetrieb
arbeitet. Das vergrdßerte oder verkleinerte Abstimmwort wird mit Hilfe des "A" Normalisierungsbefehls
am Wählschaltercodierer 270 von Fig.11d wieder in das A-Arbeitsregister zurückübertragen.
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Nach dem Rückübertragungsvorgang wird das aktualisierte 14-Bit-Abstimmwort
in den Eingabedatenpuffer 234 bertragen, in dem ein am Wählschaltercodierer 236
vorhandener Befehl zum Laden des Eingabedatenpuffers (LIDB-Befehl) ausgeführt wird.
Das aktualisierte Abstimmwort ist nun im Eingabedatenpuffer gespeichert, und es
ist auch wieder im A-Arbeitsregister abgespeichert. Das aktualisierte -Abstimmwort
wird nun in die 14-Bit-PWM-Halte schaltung 248 geladen, so daß das Ausgangs signal
des PWM-Zählers 250 mit dem aktualisierten Abstimmwort verglichen werden kann.
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Bei der Ausführung einer Abstimmfunktion durchläuft die Abstimmanordnung
eine Folge, bei der eine Additions-und Zeitsperroutine im Rechenwerk durch Verkleinern
des Zeitsteuerworts bis zum Erreichen einer negativen Zahl ausgeführt wird. In Jedem
Fall werden aus der ROM-Konstantendatei Informationen gelesen und in der RAM-Zwischenspeicherdatei
abgespeichert. Diese Informationen hängen von dem bestimmten Kanal und davon ab,
ob der Kanal ein UHF-oder VHF-Kanal ist. In dieser Folge durchläuft die Anordnung
stets einen Lesevorgang der Eingabeschalter so daß beim Vorliegen einer Zustandsänderung
an den Eingabe schaltern während einer Abstimmfunktion diese Zustandsänderung festgestellt
wird und die Systemfunktion auf den zuletzt eingegebenen Befehl geändert wird0 Diese
Eingabesteuerfunktionen werden mit Hilfe des 12-Auf-1-Zustandseingabeschalters 280
in das System gelesen, der 12 Eingänge aufweist, wie in Fig.11f dargestellt ist.
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Ein langsames Taktsignal mit einer Frequenz von 61 kHz
wird
geliefert, damit eine Schreibfunktion ausgeführt wird, die im Falle von Dauerspeicherzellen
in DIFMOS-Technologie eine Zeitdauer in der Größenordnung von 100 ms zum Schreiben
des Datenwerts 0 in den Speicher in Anspruch nimmt, so daß also ein Taktsignal mit
niedrigerer Frequenz als der normalerweise verwendete Steuer- oder Verarbeitungstakt
benötigt wird. Das langsame Taktsignal wird auch zur Erzielung einer Pufferung im
Einschaltbetrieb sder nach der vollständigen Durchführung eines Schreibbefehls zum
Schreiben in den Speicher benutzt, so daß die Anordnung kein neues Wort liest, während
sie sich noch einstellt.
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Eine weitere Eingabe erfolgt über die UHF/VHF-Steuerleistung; diese
Eingabe hängt von der bestimmten Adresse ab, die vom Wählschalter 202 festgestellt
worden ist.
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Ein drittes Eingangssignal ist das Wählsignal für einen hohen AFC-Wert,
und ein viertes Eingangssignal ist ein Wählsignal für einen niedrigen AFC-Wert.
Die Aufgabe des hohen und des niedrigen AFC-Werts ist es, für eine digitale Frequenzregelfunktion
(AFC-Funktion) zu sorgen.
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Die Vorrichtungen zur Erzielung der digitalen Frequenzregelung sind
in den Figuren nicht dargestellt und auch im Algorithmus nicht angegeben. Das digitale
Frequenzregelsystem könnte in die Anordnung mit Hilfe mehrerer Vergleichsfenster
und einer entsprechenden Hinzufügung einer Steuerlogik zum vorliegenden Algorithmus
eingefügt werden.
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Ein fünftes Eingangssignal ist ein UHF-Aufwärts/Abwärts-Steuersignal,
das aus einem Komparator 282 kommt, der bestimmt, ob die Abstimmspannung über oder
unter der
entsprechenden Potentiometereinstellung des Grobabstimmpotentiometers
284 für den UHF Kanal liegt. Ein weiteres Eingangs signal ist das Zählsignal für
das Einschalten oder Abschalten der Versorgungsenergie. Bei Vorliegen eines Eingangssignals
zum Abschalten der Versorgungsenergie wird das im Eingabedatenpuffer 234 gespeicherte
14-Bit-Abstimmwort in den adressierbaren Dauerspeicher geschrieben.
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Das siebte Eingangssignal ist ein Sprungeingangssignal, das in die
hier zu beschreibende Anordnung nicht einbezogen ist. Falls diese Sprungfunktion
verfügbar wäre, würde sie das Uberspringen ausgewählter Kanäle erlauben, doch ist
dies bei einem mechanischen Drehschalter nicht möglich, wie oben angegeben wurde.
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Das achte Eingangssignal ist das über den Wippenschalter eingebbare
Aufwärts-Feinabstimmsignal für die Steuerspannung, und das neunte Eingangssignal
ist das ebenfalls über den Wippenschalter eingebbare Abwärts-Feinabstimmsignal für
die Steuerspannung, Das Steuersignal für das Ein- und Ausschalten der UHF-Abstimmung
versetzt die Abstimmfunktion in einen UHF-Grobabstimmbetrieb. Der Ein/Aus-Schalter
für die Frequenzregelung (AFC) wird dazu benutzt, die interne AFC-Abstimmfunktion
zu aktivieren oder einen externen, von Hand durchgeführten Abstimmbetrieb zu erlauben.
Das letzte Schaltsignal am Statuseingabe schalter ist der Zwischenkanalimpuls, der
vom Wähischalter 202 über die Kanalunterbrechungsleitung 224 eingegeben wird. Der
Zwischenkanalimpuls ergibt eine Anzeige dafür, daß sich der Wählschalter im Umschaltbetrieb
zwischen Kanälen befindet, und er dient auch der Festetellung
des
beendeten Umschaltvorgangs.
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Die 12 Eingangssignale werden in den Zustandseingabeschalter eingegeben.
Wenn einer der 12 Eingänge am Statuseingabeschalter aktiviert ist, wird er mit einer
bestimmten Auswahlcodegruppe verglichen, und das Statushalteflipflop 282 wird gesetzt,
wenn die Anzeige einer Übereinstimmung bei dem Lesekommando des gegebenen Befehls
für den bestimmten, je nach Fall geschlossenen oder geöffneten Schalter vorliegt.
Die Statusschaltereingaben werden vom 4-auf-12-Decodierer 284 decodiert, der von
den vier niedrigstwertigen Bits des Befehls aus dem Befehlsfestspeicher 286 adressiert
wird. Das Statushalteflipflop 282 ergibt eine Anzeige dafür, daß die Anordnung ein
Eingangssignal empfangen hat, das einem in der Befehlstabelle des Decodierers 284
enthaltenen Signal entspricht.
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Das zweite Eingangssignal des Statushalteflipflops 282 ist das Übertrageingangssignal
aus dem 1-Bit-Volladdierer, wenn das System in einer Subtraktionsroutine arbeitet,
und wenn diese Subtraktionsroutine eine negative Zahl als Ergebnis hat. Die Anzeige
der negativen Zahl wird dazu benutzt, Vergleichstests auszuführen, daitt bestimmt
wird, ob eine obere oder untere Abstimmgrenze oder eine Zeitgrenze erreicht wordensind,
Das Setzen des Statushalteflipflops 282 ergibt eine Eingabe in den Befehlsfestspeicher
286 zum Laden des Programmzählers mit einer neuen Befehlsadressenseite.
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Der in Fig.11c dargestellte 8-Bit-Programmzähler 290 empfängt sein
Zähltaktsignal aus dem 250 kHz-Taktgeber 292, dessen Frequenz ein Viertel des Werts
des 1 MHz-Takts aus dem PWM-ZShler 250 beträgt. Der Programmzähler liefert eine
von 256 Befehlsadressen für den Befehlsfestspeicher 286e Der Ort des Programmzähhrs
in seiner Zählablauffolge kann dadurch geändert werden, daß ein neues 8-Bit-Wort
in den Programmzähler geladen wird. Die vier niedrigstwertigen Bits aus dem Befehlsfestspeicher
werden parallel in die vier niedrigstwertigen Positionen des 8Bit-Programmzählers
geladen, und sie werden auch parallel in eine 4-Bit-Seitenhalteschaltung 294 geladen0
Wenn das Statushalteflipflop durch eine Subtraktionsoperation beim Lesen eines Eingangssignals
vom Statuseingabeschalter gesetzt wird, dann werden bei einem Seitenladebefehl (LPD-Bßfehl)
am NAND-Glied 296 die vier niedrigstwertigen Bits der Adresse aus der Seitenhalteschaltung
in die höchstwertigen Bitpositionen des Programmzählers geladen.
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Der Ausgang des Befehlsfestspeicher:s286 führt zu einem von einem
programmierbaren Logikfeld gebildeten Befehlsdecodierer 298, der 26 UND-Funktionen
und 12 ODER-Funktionen abgibt, wie in Fig.11e angegeben ist. Der Befehlsdecodierer
besteht aus einem 6x28x12-Bit-Speicher. Diese UND-und ODER-Funktionen entsprechen
dem Befehlssatz, der zum Programmieren der Anordnung benutzt wird.
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Der 4-Bit-Mikroprogrammzähler 300 wird dazu benutzt, Schiebesteuersignale
für die verschiedenen Schieberegister der Abstimmschaltung zu liefern. Insbesondere
ermöglicht der Mikroprogrammzähler das Schieben des 14-Bit-Datenworts aus dem A-Arbeitsregister
in das Dateneingabepufferregister.
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Außerdem ermöglicht er die Addition und Subtraktion der Inhalte der
A-und B-Arbeitsregister, und er ermöglicht die Datenübertragung in den Dauerspeicher.
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Die maximale Anzahl der seriellen Schiebevorgänge durch den Programmzähler
beträgt 14 Bits. Wenn der vom Mikroprogrammzähler bewirkte Schiebevorgang beendet
ist, wird der Systembetrieb wieder zum 8-Bit-Programmzähler zurückgegeben, wo er
zur nächstenProgrammadresse weitergeßchaltet wird. Der 8-Bit-Mikroprogrammbefehl
wird vom Mikroprogramm-Adressenwählcodierer 302 ausgewählt.Vier Bits aus dem Codierer
262 für eine automatische Kanalverschiebung und vier niedrigstwertige Bits aus dem
Befehlsfestspeicher werden parallel in den Adreseenwählcodierer geladen , damit
vier Befehlsadressenbits für den Mikroprogrammzähler 300 geliefert werden.
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In Fig.11d ist ein Schaltercodierer 304 angegeben, der einen Rückspeichervorgang
ermöglicht, durch den das 14-Bit-Wort im B-Arbeitsregister wieder in dieses Register
zurückgeschoben werden kann. Zusätzlich ermöglicht der Schaltercodierer das Verschieben
des 14-Bit-Worts aus der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 in das Arbeitsregister. Der
Schaltercodierer 270 ermöglicht es, ein 14-Bit-Wort aus der RAM-Zwischenspeicherdatei
und aus dem Dateneingabepufferregister 234 sowie ein Summenprodukt aus der Addition
der Inhalte der Arbeitsregister A und B mittels des 1-Bit-Volladdierers 288 in das
A-Arbeitsregister zu verschieben, und er ermöglicht außerdem das Wort im A-Arbeitsregister
wieder in diesem Register selbst abzuspeichern.
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Die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 wird von zwei Bits aus dem Befehlsfestspeicher
über einen 2 auf-4-Codierer 306 adressiert. Das 4-Bit-Wort aus dem Codierer wird
dazu benutzt, mit Hilfe des 4-uf-1-Wählcodierers 308 eine von vier 14-Bit-Spelcherdateien
in der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 auszuwählen. Das impulsdauermodulierte Signal
am Ausgang 310 der PWM-Halteschaltung wird in den PWM-Puffer 252 eingegeben. Das
PWM-Signal aus dem PWM°Puffer wird in einen Treiberpuffer 312 eingegeben, der an
eine Bezugs spannung von +5V gelegt ist, wie in Figo11h angegeben ist, Das PWM-Ausgangssignal
durchläuft ein dreistufiges PWM-Filter, damit sich die für die Auflösung und die
Welligkeitsspannung benötigte IC-Filterung ergibt die für ein impulsdauermoduliertes
Signal mit der nächsten Dauer zur Erzielung eines brauchbaren Pegels im UHF-Betrieb
benötigt werden. Der VHF-Betrieb erfordert keine so starke Filterung zur Erzeugung
eines impulsdauermodulierten Signals mit einem annehmbaren Welligkeitswert. Für
den UHF-Betrieb sind jedoch wenigstens drei Filterstufen erforderliche Das Ausgangssignal
des dreistufigen Filters ist eine Gleichspannung, die dem impulsdauermodulierten
Signal proportional ist, wobei das impulsdauermodulierte Signal wiederum dem 14-Bit-Abstimmwort
proportional ist, das in das 14-Bit-Dateneingabepufferregister und in die PWM-Halteschaltung
geladen worden ist. Die Abstimmspannung wird mittels eines invertierenden Spannungsverstärkers
316 verstärkt und dann durch ein weiteres einstufiges Filter 318 gefiltert. Die
sich schließlich ergebende analoge Abstimmgleichspannung wird dem Kapazitätsdioden-Tuner
des Fernsempfängers zur Erzielung der Abstimmung auf den gewünschten Kanal zugeführt.
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Ein zweiter Komparator 282 bildet einen UHF-Aufwärts/Abwärtskomparator,
der ein Eingangssignal vom dreistufigen PWM-Filter und ein Engangssignal vom UHF-Grobabstimmpotentiometer
284 empfängt. Das Potentiometer ist an die gleiche Spannung von +5V wie der Treiberpuffer
312 gelegt. Der Komparator 282 liefert eine Anzeige dafür, ob sich die Anordnung
im UHF-Grobabstimmbetrieb befindet oder nicht und ob die Anordnung auf einem Wert
über oder unter der gewünschten Abstimmspannung für die bestimmte Kanaleinstellung
liegt; ferner liefert er ein Grobabstimmsignal für das Steuerwerk.
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In Fig.11g ist die Energieversorgungseinheit für den Betrieb der Abstimmanordnung
dargestellt. Die Spannung von +35V wird als oberer Spannungswert des Abstimmverstärkers
für die Varaktordioden-Abstimmspannung benutzt.
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Die Spannung von +17V wird als Vorspannung der MOS-Schaltung des Dauerspeichers
benutzt. Die Spannung von +10V wird zur Vorspannung der CMOS-Logik der Anordnung
benutzt.Die Spannung von +5V dient als Versorgungsspannung für die TTL-und I2L-Schaltungen
der Anordnung. Die Schaltspannung von OV bis -35V wird schließlich zum Programmieren
des Dauerspeichers benutzt, wenn sich die Anordnung in einem Schreibbetrieb befindet.
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Bei einem Abstimmvorgang unter Benutzung der Mikrocomputerlösung im
VHF-Betrieb wird ein im Eingabedatenpufferregister gespeichertes binäres Abstimmwort
innerhalb der Grenzwerte für die minimalen und maximalen Abstimmspannungen für den
ausgewählten Kanal, die in der ROM-Konstantendatei gespeichert sind, vergrößert
oder verkleinert. Die ROM-Konstantendatei enthält für jeden der 12 VHF-Kanäle ein
Binärwort für den maximalen
Abstimmspannungswert und für den minimalen
Abstimmspannungswert. Diese Grenzwerte bilden den von der Abstimmanordnung zugelassenen
Abstimmbereich. Die Werte sind für jeden der VHF-Kanäle einzeln ausgewählt. In der
gleichen Weise sind auch für die UHF-Kanäle Minimum- und Maximum-Grenzwerte gebildet.
Auf Grund der großen Anzahl von UHF-Kanälen sind die Minimum- und Maximum-Grenzwerte
jedoch so gebildet, daß sie alle 72 UHF-Kanäle umfassen, wobei die Abstimmung auf
den ausgewählten UHF-Kanal in den dazwischenliegenden Bereich fällt.
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Das in Fig.12 dargestellte Schaltbild zeigt eine Anordnung zum Berechnen
der minimalen und maximalen Abstimmspannungen; ferner sind die dazu benutzten Gleichungen
angegeben. Die Gleichung 3 ergibt die Eingangsspannung in Abhängigkeit von der Ausgangsabstimmspannung.
Bei gegebener Abstimmspannung Eg kann die Eingangsspannung Ei berechnet werden.
Außerdem können unter Verwendung der Gleichung 4 die der Eingangsspannung entsprechenden
Bits berechnet werden, woraus sich das der berechneten Eingangsspannung entsprechende
binare Abstimmwort ergibt.
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In diesem Zusammenhang gibt die am Schluß der Beschreibung angefügt
Tabelle I die VHF-Festspeicherkonstanten für die Minimum-Grenzwerte an, die sich
aus den Gleichungen 3 und 4 ergeben. Jeder der VHF-Kanäle hat ein eigenes Binärwort
entsprechend dem Minimum-Spannungsgrenzwert. In der gleichen Weise gibt die ebenfalls
am Ende der Beschreibung angefügte Tabelle II die VHF-Festspeicherkonstanten für
die maximale Abstimmspannung an. Wie zu erkennen ist, liegt der Nennwert der Abstimmspannung
für die Abstimmung des Fernsehempfängers an irgendeiner Stelle zwischen diesen
beiden
festgelegten Grenzwerten. Die Binärwörter enthalten 14 Datenbits, und sie werden
von der aus fünf Bit bestehenden Binäradresse aus dem Wählschalter adressiert.
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Die Daten einschließlich der Minimum- und Maximumgrenzwerte für die
VHF-Kanäle sind in der ROM-Konstantendatei gemäß der am Ende der Beschreibung angefügten
Tabelle III gespeichert.
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Wie angegeben ist, sind in der ROM-Konstantendatei 32 Datenwerte gespeichert.
Auch die VHF-und UHF-Fortschaltwerte sind in der ROM-Konstantendatei gespeichert.
DerMaximalzeitwert für die VHF-und die UHF-Abstimmung ist ebenfalls darin gespeichert.
Außerdem ist in dieser Datei der Zeitfortschaltwert gespeichert. Ferner sind auch
in dieser Datei das Minimum-Abstimmwort und das Naximum-Abstimmwort für die UHF-Kanäle
sowie die Schreibzeit abgespeichert.
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Die am Ende der Beschreibung angefügte Tabelle IV gibt die Decodierlogik
für eine automtische Rechtsverschiebungsadressierung des Mikroprogrammzählers (nur
für VHF) an.
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Wie aus der Tabelle III hervorgeht, hat der VHF-Fortschaltwert an
der siebten Bit-Position den Datenwert "1n. Während der Vergrößerung oder der Verkleinerung
des VHF-Worts ist es erwUnscht,einen bestimmten Bit-Bewertungswert zu vergrößern
oder zu verkleinern, der jedem der VHF-Kanäle eindeutig zugeordnet ist. Damit dies
erreicht wird, sorgt der Codierer für die automatische Kanalverschiebung für eine
Rechtsverschiebung des Fortschaltwerts, damit er so normalisiert wird, daß sich
für jeden der 12-VH?-Kanäle eine andere Bitbewertung ergibt.
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Die Anzahl der Rechtsverschiebungen im VHF-Betrieb für jeden der ausgewählten
Kanäle ist in der Tabelle IV zusätzlich zum Codierwort für die Mikroprogrammzähler-Voreinstellung
angegeben.
Da die UHF-Abstimmung in einem Vorgang erfolgt, der eine Vergrößerung der Bitbewertung
im Fortschatwert ergibt, ist eine Normalisierung des Fortschaltwerts durch Rechtsverschiebung
nicht erforderlich.
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Die Befehlslogik aus dem von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten
Decodierer ist in den am Ende der Beschrei bung angefügten Tabellen V und VI angegeben.
Die Tabelle V zeigt die decodierten Ausgangsgrößen dew Befehlsfestspeichers mit
12 NOR-Glied-Ausgängen. Diese 12 Ausgänge sind die ODER-Funktionen für das Mikrocomputerprogramm.
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Die Tabelle V gibt die 28 Ausgangssignale des von einem programmierbaren
Logikfeld gebildeten Decodierers für die Festspeicherbefehle an. Diese Ausgangssignale
sind die 28 UND-Funktionen für die Nikrocomputerprogrammierung.
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In der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle VII sind die Operationscodegruppen
für die mit einem Taktsignal ausgeführten Befehle einschließlich ihrer Adressen
angegeben.
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Die 4-Bit-und 6-Bit-Operationscodegruppen für die Mikroprogramm-Steuerbefehle
und ihre Adressen sind in der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle VIII angegeben.
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Die Codegruppen zum Lesen der Eingabesteuerleitung sind in der am
Ende der Beschreibung angefügten Tabelle IX angegeben. Die Eingangsfunktionen haben
jeweils die gleichen vier höchstwertigen Bits (0100); sie unterscheiden sich nur
in den vier niedrigstwertigen Bits.
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Die Tabelle X, die am Ende der Beschreibung angefügt ist,
zeigt
die Adressencodegruppen für die ROM-Konstanten.
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Es sei bemerkt, daß die 12-VHF-Kanäle auf 12 Minimumgrenzwerte und
auf 12 Maximumgrenzwerte codiert sind und von den ersten 24 ROM-Adressen (00000
bis 10111) Gebrauch machen. Die übrigen acht Wörter befinden sich in den letzten
acht ROM-Adressen (11000 bis 11111), so daß eine Festspeicherstruktur mit 32 Wörtern
zu 14 Bits angewendet wird.
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Die Abstimmanordnung und die in den Tabellen I bis X enthaltenen Informationen
lassen sich besser unter Bezugnahme auf den Befehlssatz-Algorithmus erkennen.
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Der Befehlssatz-Algorithmus für das Abstimmsystem mit einem Stations-Dauerspeicher
ist in den Figuren 13A bis 13L angegeben. Der Algorithmus kann in eine Folge von
vier Betriebsarten unterteilt werden. Die erste Betriebsart umfaßt die Betriebsart
ohne Abstimmung; sie ist in den Figuren 13A bis 13C angegeben. Die zweite Betriebsart
ist der Start der AFC-Abschaltschleife, die die Auswahl der Abstimmbetriebsart und
die Initialisierung umfaßt; diese Betriebsart ist in den Figuren 13D bis 13F angegeben.
Die dritte Betriebsart umfaßt den Start eines mittels des Wippenschalters durchgeführten
Abstimmvorgangs, das heißt die Kanalfeinabstimmung; diese Betriebsart ist in den
Figuren 13G bis 13H angegeben. Die vierte Betriebsart ist eine UHF-Abstimmung mittels
eines Potentiometers, die die UHF-Grobabstimmung umfaßt; diese Betriebsart ist in
den Figuren 13I bis 13L angegeben.
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Die Abstimmanordnung wird durch eine Einschalteingabe 0 gemäß Fig.13A
aktiviert, woran sich ein Seitenladebefehl (LDP) anschließt, bei dem eine 4-Bit-Adressencodegruppe
in
die Seitenhalteschaltung 294 zur Adressierung einer der 16 Seiten des Befehlsfestspeichers
286 geladen wird. Ein Schreiblöschvorgang (SWRO) wird durchgeführt, damit die Abtastleitung
zur integrierten Speicherschaltung rUckgesetzt wird und die Speicherzellen von einem
Schreibbetrieb in einen Lesebetrieb umgeschaltet werden. Anschließend wird eine
Kanallese-Unterbrechanxsschleife ausgeführt, bei der die Abstimmanordnung den Kanalunterbrechungsschalter
liest, bis die Kanalunterbrechungsanzeige nicht mehr vorhanden ist.
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Eine Kanalunterbrechungsanzeige 224 vom Wählschalter 202 wird an den
Statuseingabeschalter 280 angelegt. Wenn das Eingangssignal mit den 12 Bits im Binärdecodierer
284 bereinstimmt, wird die Statushalteschaltung 282 gesetzt.
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Die Schleife für das Lesen des Kanalunterbrechungssignals liest kontinuierlich
die Statushalteschaltung, damit bestimmt wird, ob diese gesetzt worden ist oder
nicht. Solange die Statushalteschaltung durch eine Kanalunterbrechungsanzeige gesetzt
ist, springt die Abstimmanordnung in die Lesebetriebsart zurück und fährt damit
fort, bis das Signal in der Statushalteschaltung auf Grund der Beendigung einer
Kanalauswahl am Wählschalter 202 nicht mehr vorliegt. Der Zweck des Lesevorgangs
der Kanalunterbrechungsanzeige besteht darin, die Abstimmanordnung am Ablesen des
Kanabstimmworts zu hindern, wenn der Wählschalter von einem Kanal zu einem anderen
Kanal umgeschaltet wird.
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bach dem Verlassen der Leseschleife für den Kanalunterbrechungsanzeiger
wird ein Lesevorgang des Kanalcodegruppenschalters (RCCS) durchgeführt, bei dem
die 5-Bit-Adresse
aus dem Wählschalter und aus dem Adressengenerator
parallel in den Adreseenhaltepuffer 206 der integrierten Dauerspeicherschaltung
geladen wird. Das Freigabe signal für den langsamen Takt sorgt für eine Pufferung,
damit ein elektromechanisches Prellen beseitigt wird, das im Verlauf des Umschaltvorgangs
auftreten kann. Eine zusätzliche Pufferung ergibt sich durch die Rechtsverschiebung
des Inhalts des B-Arbeitsregisters 274 (RSB3), bei der auf Grund eines unbedingten
Verzweigungsbefehls (UBRN) zur nächsten Adresse im Befehlsfestspeicher der Inhalt
dieses B-Arbeitsregisters mit der langsamen Taktgeschwindigkeit vierzehnmal nach
rechts verschoben und wieder in dieses Register zurückgeführt wird.
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Mit dem nächsten Befehl (SNVM) wird der Dauerspeicher abgetastet,
wobei das in dem Speicher gespeicherte 15-Bit-Wort im Verlauf eines Taktimpulses
parallel in das Datenausgabepufferregister 210 geladen wird. Gleichzeitig wird die
5-Bit-Adresse aus der Adressenhalteschaltung 206 parallel in das 5-Bit-Adressenregister
208 geladen. Von den Registern 208 und 210 werden bei dem Lesebefehl (RNVM) zum
Lesen des Dauerspeicherpuffera zwei aufeinanderfolgende Rechtsverschiebungsoperationen
mit jeweils 10 Bits durchgeführt.
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Nach Vollendungrder 20 Bits umfassenden Rechtsverschiebungen befindet
sich das 14-Bit-Abstimmwort im 14-Bit-Dateneingabepufferregister 234, und das 15.
Bit, das den Sprunganzeiger darstellt, befindet sich im Sprungpuffer 232; die 5-Bit-Wähladressencodegruppe
befindet sich im Adressenpuffer 230.
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Der PWM-Ladebefehl (LPWM) bewirkt ein paralleles Laden des binären
14-Bit-Abstimmworts aus der 14-Bit-Datenhalteschaltung 238 in die 14-Bit-PWM-Halteschaltung
248. Dies ergibt ein Binärwort, das der Analogspannung proportional ist, und es
wird ein binäres Vergleichswort für den
kontinuierlich zählenden
PWM-Zähler gesetzt. Wenn der Stand des PWM-Zählers das binäre 14-Bit-Wort erreicht,
das mit dem Inhalt der 14-3it-PWM-Halteschaltung übereinstimmt, löst ein Signal
diese Halteschaltung aus, so daß das Ausgangssignal zum PWM-Puffer und -Oszillator
252 übertragen wird.
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Das digitale Signal wird mit Hilfe des Ansteuerpuffers 312, des dreistufigen
PWM-Filters 314, des Abstimmspannungsverstärkers 316 und des letzten PWM-Filters
318 in eine Analogspannung umgesetzt. Das analoge Ausgangssignal bildet die Kanalabstimmspannung,
die dem Kapazitätsdioden-Tuner des Fernsehempfängers zugeführt wird.
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Wenn die Versorgungsenergie der Abstimmanordnung abgeschaltet wird,
wird das 14-Bit-Abstimmwort im Dateneingabe-Pufferregister 234 in den Dauerspeicher
212 geschrieben. Nach dem Ablesen des Ein/Aus-Schalters wird in die Seitenhalteschaltung
294 eine 4-Bit-Seitenadresse geladen, die die Befehlsseite angibt, zu der die Abstimmanordnung
springt, wenn sie den Ausschaltzustand der Versorgungsenergie feststellt. Im Algorithmus
ist dies die Befehlsseite 7. Das Anzeigesignal für den Einschalt- oder Ausschaltzustand
der Versorgungsenergie wird in den Statuseingabeschalter 280 gelesen, und falls
es in der Statushalteschaltung der Abstimmanordnung vorhanden ist, erfolgt eine
Verzweigung zur Ausschalt-Schreibroutine # im Algorithmus bei der Adresse 70. Die
Verzweigungsanweisung bewirkt, daß der
Datenwert "ow' in die ersten
vier Bits geladen wird, die einen Befehl der Seite 7 mit der Adresse 0 ergeben.
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Zum Laden des aus 14 Bits bestehenden Abstimmworts, des aus einem
Bit bestehenden Sprunganzeigers und der aus fünf Bits bestehenden Wähladresse in
den Dauerspeicher sind zwei aufeinanderfolgende Schiebevorgänge mit jeweils 10 Bits
erforderlich. Mit zwei aufeinanderfolgenden Rechtsverschiebungsoperationen werden
das 1 4-Bit-Abstimmwort und der 1-BiteSprunganzeiger in das 15-Bit-Dateneingaberegister
216 sowie die 5-Bit-Wähladresse in das 5-Bit-Schieberegister 218 geladen. Ein Befehl
zum Schreiben des Datenwerts nO" (WRO) setzt die Spannungen im Dauerspeicher für
die anschliessende Schreiboperation. Der Dauerspeicher behält die Schreibbetriebsart
bei, bis der Abstimmanordnung ein Befehl zur Änderung durch einen Löschbefehl (CWRO)
gegeben wird. Das System wird durch einen Festspeicherlesebefehl (RROM) für die
Zeitdauer programmiert, in der sie im Rechtsverschiebungsbetrieb bleiben soll. 14
Datenbits, die die Rechtsverschiebungszeit bilden, werden aus der ROM-Konstantendatei
264 gelesen und parallel in das 14-Bit-B-Arbeitsregister 274 geladen. Bei der nächsten
Operation wird das die Schreibzeit bildende 14-Bit-Wort seriell aus dem B-Arbeitsregister
in die RAM-Zwischenspeicherdatei in den dritten Dateispeicherplatz mittels eines
Befehls LBM3 geladen. Dieser Befehl bewirkt dann eine Rückspeicherung der Daten
in das Arbeitsregister. Das aus 14 Bits bestehende binäre Schreibzeitwort wird nun
aus der RAM-Zwischenspeicherdatei mit Hilfe eines Befehls RM3A in das 14-Bit-A-Arbeitsregister
226 eingelesen. Das aus 14 Bits bestehende Binärwort für die Rechtsverschiebezeit
ist nun in den A- und B-Arbeitsregistern abgespeichert.
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Der Beaehlsfestspeicher 264 wird wieder mittels eines Festspeicherlesebefehls
(RROM) gelesen, wodurch das den UHF/Zeitfortschaltwert bildende 14-Bit-Wort parallel
aus der ROM-Datei in das B-Arbeitsrwgister 274 geladen wird. Bei der nächsten Operation
wird der im B-Arbeitsregister gespeicherte Fortschaltwert von dem im A-Arbeitsregister
gespeicherten Größenwort subtrahiert. In einer Schleifenroutine wird der Fortschaltwert
im B-Arbeitsregister vom verkleinerten Größenwort im A-Arbeitsregister subtrahiert,
bis eine Testbedingung erreicht ist, bei der das Wort im B-Arbeitsregister größer
als das Wort im A-Register ist. Dieser Zustand wird durch Ablesen der Statushalteschaltung
282 festgestellt, und wenn die Bedngung vorliegt, wird der Signalwert B1 festgestellt.
Wenn der Signalwert "1" in der Statushalte schaltung festgestellt wird, springt
die Anordnung aus der Schleife, und sie führt eine Schreiblöschoperation (CWRO)
durch, die sie nach Ablauf der Zeitsperroperation aus der Schreibbetriebsart herausnimmt.
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Die Abstimmanordnung führt nun eine Schleifenroutine zum Ablesen des
Kanalunterbrechungsanzeigers durch; bei der Anzeige eines Signalwerts "O" oder "1"
in der Statushalteschaltung geht die Abstimmanordnung wieder in die Schleife zum
Ablesen des Kanalunterbrechungsanzeigers zurück. Dies ergibt eine feste Schleife,
die verhindert, daß die Abstimmanordnung im Verlauf einer Abschaltroutine zu einem
anderen Teil des Algorithmus springt. Wenn die Abstimmanordnung wieder eingeschaltet
wird, beginnt der Algorithmus an der Einschalteingabestelle zu wobei mit einem Seitenladebefehl
an der Adresse 00 begonnen wird.
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Der Eintritt in die Schreibroutine erfolgte durch die Anzeige eines
Abschaltsignals, das durch den Signalwert n1" in der Statushalteschaltung repräsentiert
wird.
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Wenn die Versorgungsenergie eingeschaltet bleibt, fährt die Abstimmanordnung
damit fort, den Kanalsprungeingang im Statuseingabeschalter 280 abzulesen.
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Ein Seitenladebefehl (LDP) lädt eine neue Seitenadresse in die Seitenhalteschaltung
294. Falls eine Kanalsprunganzeige festgestellt wird, wird in die Statushalteschaltung
der Signalwert ?" eingegeben, wo er die Seitenhalteschaltung auslöst und zur Eingabe
der neuen Adresse in den 8-Bit-Programmzähler 290 führt, der eine Verzweigungsoperation
zu der neuen Seitenadresse durchführt. Bei der Verzweigungsoperation erfolgt eine
Freigabe des langsamen Takts mit einem zweiten Ablesevorgang des Kanalsprunganzeigers
und einem weiteren Seitenladevorgang.
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Wenn der Kanalsprunganzeiger nicht mehr vorhanden ist, lädt die Abstimmanordnung
eine neue Seite in den Programmzähler, und sie führt einen unbedingten Sprung (UBRN)
zum Punktdes Algorithmus an der Adresse 12 durch. Diese Verzweigungsoperation prüft
den Kanalsprunganzeiger, um sicherzustellen, daß keine zufällige Eingabe vorlag.
Wenn der Kanalsprunganzeiger immer noch vorhanden ist, liest die Abstimmanordnung
den Kanalsprungschalter erneut ab, und es wird sinne Schleifenoperation durchgeführt,
bis das Kanalsprungsignal nicht mehr vorhanden ist. Wenn das Kanalsprungsignal nicht
mehr vorhanden ist, springt das Programm zum Punkt03bei der Adresse 87, an der sich
die Kanalsprung-Schreibroutine befindet. Die nunmehr ausgeführte
Schreiboperation
stimmt mit der Einschalt-Schreibroutine am Punkt # bei der Adresse 70 überein. Der
Dauerspeicher wird mit Hilfe eines SNVM-Befehls abgetastet, worauf zwei Befehle
zur Rechtsverschiebung um jeweils 10 Bits beim Laden des Dauerspeichers(LNVM) folgen.
Ein Schreibbefehl (WRO) setzt die Spannungen für eine Schreiboperation in der Dauerspeichermatrix.
Ein die Schreibzeit bildendes binäres 14-Bit-Wort wird in das B-Arbeitsregister
274 gelesen, und es wird dann in di6 RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz
3 eingelesen.
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Anschliessend wird es in das 14-Bit-A-Arbeitsregister 266 gelesen.
Die ROM-Konstantendatei 264 wird erneut für den UHF/Zeit-Fortschaltwert gelesen,
der in das 14-Bit-B-Arbeitsregister geladen wird. Bei der Verkleinerung durch Subtraktion
wird eine Schleifenoperation ausgeführt, bis der Inhalt des A-Arbeitsregisters kleiner
als der im B-Arbeitsregister gespeicherte Fortschaltwert ist. An diesem Punkt springt
die Anordnung zum Befehl 0 auf der Seite O am Einschalteingabepunkt des Algorithmus
zurück.
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Wenn beim Befehl O F keine Kanaisprungeingabe festgestellt worden
ist, führt das Programm beim Befehl 12 einen Lesevorgang des Kanalunterbrechungssignals
durch und es erfolgt eine Seitenladeoperation mit der Seite 0. Wenn eine Kanalunterbrechung
durch die Anwesenheit des Signalwerts 1 in der Statushalteschaltung festgestellt
worden ist, führt der Algorithmus eine Verzweigung zum Punkt # durch, der die Einschalteingangsstelle
am Beginn des Algorithmus bei der Adresse 00 darstellt. Wenn keine Kanalunterbrechung
festgestellt worden ist, liest die Anordnung den AFC-Ein/Ausschalter am Statuseingabeschalter
280 und verzweigt zum
Punkt # an der Adresse 04, was den Schalter
zum Ablesen der Kanalcodegruppe betrifft, wenn die AFC-Ein/Aus -Anzeige festgestellt
worden ist. Wenn keine AFC-Ein/Aus-Anzeige vorhanden ist, verzweigt die Anordnung
zum Punktan der Adresse 18, die den Start der AFC-Schleife für die Auswahl der Abstimmbetriebsart
und die Initialisierung darstellt.
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Wenn der AFC-Schalter die Abschaltposition einnimmt, kann das Fernsehgerät
von Hand abgestimmt werden. Da die Anordnung nur für 8-UHF-Kanäle programmiert ist
und auch nur eine Speicherkapazität für diese 8 Kanäle aufwtst, während 72 UHF-Kanäle
vorhanden sein können, müssen die minimalen und maximalen Abstimmgrenzen so eingestellt
werden, daß sie mit jedem der möglichen 72 UHF-Kanäle benutzt werden können. Damit
dies erreicht wird, wird an der Befehlsadresse 5B aus dem Festspeicher eine UHF-Kanalgrenze
gelesen und in das B-Arbeitsregister 274 geladen. In der UHF-Betriebsart können
um jeden der 72 möglichenKanäle feste Kanalgrenzen eingestellt werden, da die Kapazitätsdioden-Abstimmkurve
eine lineare Umsetzungscharakteristik hat. Dadurch können feste Grenzwerte um jeden
gewünschten Kanal eingestellt werden.
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Das Abstimmwort aus dem Dateneingabepuffer 234 wird in das A-Arbeitsregister
266 gelesen. Der UHF-Abstimmgrenzwert im B-Arbeitsregister wird zum Abstimmwort
im A-Arbeitsregister addiert, und das Ergebnis wird in der RA-Zwischenspeicherdatei
276 am Speicherplatz 1 abgespeichert. Das ursprüngliche Datenwort wird wieder aus
dem Dateneingabepuffer 234 gelesen und im A-Arbeitsregister gespeichert. Der UHF-Kanalgrenzwert
aus dem B-Arbeitsregister wird nun vom Abstimmwort im A-Arbeitsregister
subtrahiert
und in die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz 0 geladen. Diese Folge
von Opentionen führt dazu, daß in der RAM-Zwischenspeicherdatei ein unterer Abstimmwort-Grenzwert
und ein oberer Abstimmwort-Grenzwert für den bestimmen UHF-Kanal abgespeichert ist,
der ausgewählt worden ist.
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Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird an der Befehlsadresse 62 aus dem
Festspeicher gelesen und in das B-Arbeitsregister 274 geladen. Dieses binäre 14-Bit-Wort
hat an der niedrigstwertigen Stelle ein Bit mit dem Wert "1", und es wird dazu benutzt,
die UHF und auch die Zeit fortzuschalten. Dieser Fortschaltwert wird am Speicherplatz
2 der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 abgespeichert.
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In der RAM-Zwischenspeicherdatei sind nun an den Speicherplätzen 0,
1 und 2 die notwendigen Informationen zur Durchführung der UHF-Abstimmung enthalten,
falls diese erwünscht wird. Die Anordnung liest nun, ob der Kanalwähler auf einen
UHF-Kanal oder einen VHF-Kanal eingestellt worden ist, indem das Eingangssignal
des Statuseingabeschalters 280 abgelesen wird. Das UHF/VHF-Eingangssignal wird durch
den Codierer der 5-Bit-Adresse am Adressendecodierer 260 gelenkt. Die Seitenhalteschaltung
294 wird mit der Seite E geladen, und nach dem Lesevorgang fährt die Anordnung an
der Adresse EB fort, an der die UHF-Ein/Aus-Eingabe abgelesen wird, wenn ein UHF-Signal
durch den Signalwert rlr, in der Statushalteschaltung festgestellt worden ist. Wenn
der UHF-Abstimmbetrieb festgestellt worden ist, verzweigt die Anordnung nach einer
Seitenladeoperation zum Punkt an der Adresse 94, bei der der Start der Abstimmschleife
mittels des UEIF-Potentiometers im UHF-Grobabstimmbetrieb
liegt.
Falls der UHF-Schalter die Ausschaltstellung einnimmt, dann arbeitet die Anordnung
an der Adresse EE weiter, und sie verzweigt zum Befehl 22.
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Diese Schleife ist sowohl bei der VHF- als auch bei der UHF-Abstimmung
anwendbar. Falls beim Befehl 64 ein VHF-Betrieb festgestellt worden wäre, dann würde
die Anordnung zur Seite 1 des Befehls B verzweigen, bei dem der VHF-Forts;chaltwert
aus der .ROM-Konstantendatei abgelesen und in das B-Arbeitsregister 274 gelesen
würde.
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Im VHF-Betrieb hat jeder Kanal einen von vier möglichen Fortschaltwerten.
Der Fortschaltwert, der in das B-Arbeitsregister gelesen worden ist, wird durch
einen NOR-B-Befehl normalisiert, bei dem eine Rechtsverschiebungsoperation den VHF-Fortschaltwert
in serieller Weise solange verschiebt, bis der bewertete Bit-Wert für den VHF-Kanal
erreicht ist, der ausgewtiFLlt worden ist. Der VHF-Fortschaltwert wird aus dem B-Arbeitsregister
in die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz 2 geladen.
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Die ROM-Konstantendatei 264 wird gelesen und das VHF-Maximumabstimmwort
wird in das B-Arbeitsregister 274 und dann in die RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz
1 geladen. Die ROM-Konstantendatei wird erneut gelesen, damit das VHF-Minimumabstimmwort
erhalten wird, das in das B-Arbeitsregister und dann in die RAM-Zwischenspeicherdatei
am Speicherplatz 0 gelesen wird. In der RAM-Zwischenspeicherdatei befinden sich
nun am Speicherplatz 1 das VHF-Maximumabstimmwort, am Speicherplatz 2 der bewertete
VHF-Fortschaltwert und am Speicherplatz O das VHF-Minimumabstimmwort. Im Gegensatz
zum UHF-Kanalgrenzwert weist Jeder der 12 VHF-Kanäle einen eigenen Minimumabstimmwert
und einen eigenen Maximumabstimmwert auf.
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An der Adresse 22 arbeitet die Anordnung nun entweder im UHF-Betrieb
oder im VHF-Betrieb. Der Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei
in das B-Arbeitsregister 274 gelesen. Das Abtimmwort im Dateneingabepuffer 234 wird
in das A-Arbeitsregister 266 gelesen. Vor der Aktualisierung des Abstimmworts wird
eine Folge von Lesepperationen durchgeführt.
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Zuerst wird der AFC-Ein/Aus-Schalter gelesen. Falls der AFC-Ein/Aus-Schalter
eingeschaltet ist, führt das Programm einen Sprung zum Punkt zu an der Adresse 88
durch, wo eine normale Schreibroutine zum Schreiben des Abstimmworts aus dem Dateneingabepuffer
in den Dauerspeicher durchgeführt wird. Wenn sich der AFC-Ein/Aus-Schalter in der
Ausschaltstellung befindet, liest die Anordnung den Schalter für die Versorgungsenergie
ab. Wenn die Versorgungsenergie abgeschaltet ist, springt die Anordnung zum Punktöan
der Adresse 70, damit eine Versorgungsenergie-Abschaltschreibroutine ausgeführt
wird, mit der das Wort im Dateneingabepuffer wieder in den Dauerspeicher geschrieben
wird. Falls die Versorgungsenergie eingeschaltet ist, liest die Anordnung das Kanalsprungsignal,
und wenn dieses vorhanden ist, tritt die Anordnung in eine Kanalsprungschleife ein,
die der zuvor erörterten Schleife gleicht. Falls kein Kanalsprung angezeigt wird,
liest die Anordnung das Kanalunterbrechungssignal; falls dieses Kanalunterbrechungssignal
vorhanden ist, erfolgt ein Sprung zum Punkt 6 an der Adresse 30, an der eine Wippenschalter-Abstimmschlelfe
durchgeführt wird.
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Wenn ein Kanalunterbrechungssignal vorhanden ist, springt die Anordnung
zum Punkt Q2 an der Adresse 88 zur Durchführung einer normalen Schreibroutine, mit
der das Abstimmwort aus dem Dateneingabepuffer 234
in den Dauerspeicher
212 geschrieben wird.
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Die Adresse 30 bildet den Start der Wippenschalter-Abstimmschleife
für die Feinabstimmung im UHF-Betrieb oder im VHF-Betrieb. Ein Befehl zum Lesen
der Aufwärtsabstimmstellung wird für die Feststellung benutzt, ob sich die Anordnung
in einem Aufwärtsabstimmbetrieb oder in einem Abwärtsabstimmbetrieb befindet. Im
Aufwärtsabstimmbetrieb verzweigt die Anordnung zur Adresse 4B, an der die Inhalte
der A- und B-Arbeitsregister addiert werden, die das Abstimmwort und den Fortschaltwert
enthalten, wobei das Ergebnis im Dateneingabepuffer 234 abgespeichert wird. Aus
der RAM-Zwischenspeicherdatei wird der Maximumabstimmgrenzwert gelesen und in das
B-Arbeitsregister eingegeben. Eine Subtraktionsoperation an der Adresse 4E subtrahiert
das aktualisierte fortgeschaltete Abstimmwort vom Maximumabstimmgrenzwert. Wenn
diese Subtraktionsoperation eine positive Zahl ergibt, verzweigt die Anordnung zur
Adresse 3E und lädt das aktualisierte Abstimmwort in die PWM-Halte schaltung 248.
Diese Adresse wird auch durch Ablesen des Abwärtsabstimmanzeigers an der Adresse
33 und bei der Anzeige eines Abwärtsabstimmeingangssignals erreicht, das das PWM-Abstimmwort
gegen den unteren Abstimmgrenzwert überprüft. Die PWM-Halteschaltung 248 wird geladen,
wenn die Subtraktion der unteren Abstimmgrenze vom Abstimmwort zu einer positiven
Zahl an der Adresse 3D führt.
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Nach dem Lade der PWM-Halteschaltung wird eine Zeitsteuerroutine ausgeführt.
Diese Zeitsteuerroutine ergibt eine feste Zeitablauffolge für das Fortschalten des
Abstimmworts.
Die hier beschriebene Anordnung ist für acht Impulse
pro Sekunde ausgelegt. Es können jedoch auch andere Zeitsteuerfolgen angewendet
werden, beispielsweise 16 Impulse pro Sekunde oder 32 Impulse pro Sekunde. Die Zeitsteuerung
ändert sich abhängig davon, wie schnell die Aktualisierung des Abstimmworts im Feinabstimmbetrieb
durchgeführt werden soll.
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Die Naximumzeitgrenze wird aus der ROM-Konstantendatei in das B-Arbeitsregister
274 gasen und zusätzlich auch in den Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei
276 geladen.
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Die RAM-Konstantendatei wird erneut gelesen, damit der UHF/Zeit-Fortschaltwert
erhalten wird, der in das B-Arbeitsregister geladen wird. Der die Maximumzeitgrenze
enthaltende Speicherplatz 3 wird gelesen, und sein Inhalt wird in das A-Arbeitsregister
266 eingegeben. Der Inhalt des B-Arbeitsregisters wird in einer Schleifenroutine
solange vom Inhalt des A-Arbeitsregisters subtrahiert, bis der Inhalt des A-Arbeitsregisters
auf eine negative Zahl verkleinert worden ist. An diesem Zeitpunkt springt die Anordnung
zum Punktbei der Adresse 22, wo der Fortschaltwert erneut aus der RAM-2wischenspeicherdatei
in das B-Arbeitsregister gelesen wird und die zuletzt aktualisierten Abstimmwörter
aus dem Eingabedatenpuffer 234 in das A-Arbeitsregister eingegeben werden0 Das A-Arbeitsregister
enthält nun das letzte vergrößerte oder verkleinerte Abstimmwort.
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Die Anordnung würde im Verlauf des Zeitsteuerzyklus auch dann einen
Sprung aus der Schleife heraus durchführen, wenn an der Adresse 4A eine Kanalunterbrechungsanzeige
vorhanden wäre, wobei das System in diesem Fall zum Punkt0 an der Adresse 88 springen
würde, damit eine normale Schreibroutine zum Schreiben des aktualisierten Abstimmworts
in den Dauerspeicher durchgeführt wird.
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Das Programm fährt mit der Vergrößerung oder Verkleinerung des Abstimmworts
fort. Außerdem wird beim Aufwärtsabstimmbetrieb an der Adresse 50 das aktualisierte
Abstimmwort mit dem oberen Abstimmgrenzwert und im Abwärtsabstimmbetrieb an der
Adresse 3D mit dem unteren Abstimmgrenzwert verglichen. Wenn die Anordnung den oberen
Abstimmgrenzwert überschritten oder den unteren Abstimmgrenzwert unterschritten
hat, wird bei diesen Adressen eine Verzweigungsoperation durchgeführt, damit abhängig
davon, ob die Anordnung in einem Aufwärtsabstimmbetrieb oder in einem Abwärtsabstimmbetrieb
arbeitete, das Aufwärtsabstimmsignal an der Adresse 53 oder das Abwärtsabstimmsignal
an der Adresse 57 gelesen wird. In jedem Fall führt die Anordnung eine unbedingte
Verzweigung zum Punkt zu an der Adresse 22 durch.
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Während der Operationsfolge wird die Aufwärtsabstimmanzeige oder die
Abwärtsabstimmanzeige zweimal gelesen.
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Der Zweck dieser zweifachen Leseoperation besteht darin, die Funktion
des Eingabeschalters zu ändern. Falls die Anordnung eine Aufwärtsabstimmanzeige
gelesen hat, soll sie eine Abwärtsabstimmung durchführen, während sie dann, wenn
eine Abwärtsabstimmanzeige gelesen wurde, eine Aufwärtsabstimmung durchführen soll.
Dies ergibt eine automatische Richtungsumkehr während der Abstimmung des Fernsehempfängers
bei abgeschalteter Frequenzregelung.
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Wenn während eines Abstimmvorgangs bei abgeschalteter Frequenzregelung
die Aufwärtsabstimmung oder die Abwärtsabstimmung zu einem Überschreiten der oberen
oder unteren Abstimmgrenzwerte führt, ergibt die Anordnung eine automatische Richtungsumkehr
mit einer Abstimmung in der jeweils anderen Richtung.
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Wenn während eines Abstimmbetriebs der UHF-Abstimmschalter in der
Einschaltposition an der Adresse EB gelesen wird, verzweigt die Anordnung an der
Adresse ED zum Punkt der den Anfang der mittels des Potentiometers durchgeführten
UHF-Abstimmschleife an der Adresse am Anfang des UHF-Grobabstimmbetriebs darstellt.
Die RAM-Konstantendatei wird abgelesen, damit der UHF/Zeit-Fortschaltwert erhalten
wird, der dann in dasB-Arbeitsregister 274 und in die RAM-Zwischenspeicherdatei
276 am Speicherplatz O gelesen wird. Die RAM-Konstantendatei wird erneut zur Erzielung
des Maximumzeitgrenzwerts gelesen, der in das B-Arbeitsregister und in die RAM-Zwischenspeicherdatei
am Speicherplatz 3 geladen wird. Die ROM-Konstantendatei wird erneut zur Erzielung
des UHF/Zeit-Fortschaltwerts gelesen, der in das B-Arbeitsregister und in den Speicherplatz
2 der RAM-Zwischenspeicherdatei geladen wird.
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Im UHF-Abstimmbetrieb ist in die Anordnung eine andere Abstimmgeschwindigkeit
einprogrammiert. Die Anordnung beginnt mit einer langsamen Abstimmgeschwindigkeit,
und sie beschleunigt die Abstimmgeßhhwindigkeit dann abhängig von der Zeit, damit
eine Abstimmung von einem Ende des Abstimmbandes zum anderen innerhalb einer annehmbaren
Zeit erhalten wird, wobei doch die Möglichkeit der Abstimmung mit anfänglich langsamer
Geschwindigkeit vorgesehen wird, falls die gewünschte Abstimmspannung nahe beim
Ausgangspunkt liegt. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 2 der
RAM-Zuischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben; außerdem
wird der UIIF-Zeit-Fortschaltwert aus der RAM-Konstantendatei gelesen und in das
B-Arbeitsregister
eingegeben. Diese zwei UHF/Zeit-Fortschaltwerte
im A-Arbeitsregister und im B-Arbeitsregister werden addiert, und das Ergebnis wird
am Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Der Maximumzeitwert
für die UHF-Abstimmung wird aus dem Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei
gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben.Nach der Subtraktion des aktualisierten
UHF/Zeit-Fortschaltwerts vom Maximumzeitwert im B-Arbeitsregister wird an der Adresse
Al eine Testoperation durchgeführt. Wenn der Maximumzeitwert größer als die verstrichene
Zeitdauer ist, liest die Anordnung den Dateneingabepuffer 234, der das Abstimmwort
enthält, das zur Aktualisierung in das A-Arbeitsregister eingegeben werden soll.
Der Dateneingabepuffer wirkt während des Abstimmvorgangs als Zwischenspeicherdatei.Außerdem
wird der UHF/Zeit-Fortschaltwert aus dem Speicherplatz 0 der RAM-Zwischenspeicherdatei
gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert hat
an der niedrigstwertigen Stelle ein Bit mit dem Wert nun und Bits mit dem Wert IIO"
an allen anderen Stellen. Dies wird dazu benutzt, das Abstimmwort an der niedrigstwertigen
Stelle um den Wert "1" zu vergrößern.
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Das UHF-Aufwärts/Abwärts-Steuerorgan wird abgelesen, damit die Richtung
der UHF-Abstimmung bestimmt wird.
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Das UHF-Aufwärts/Abwärts-Eingangssignal wird von einem Komparator
282 eingegeben. Das Ausgangs signal des Komparators wird mit der tatsächlichen Abstimmspannung
in der Abstimmanordnung verglichen. Wenn sich die Anordnung an der Adresse 86 in
einem Aufwärtsabstimmbetrieb befindet, führt sie eine Additionsfunktion aus, die
den Inhalt des B-
Arbeitsregisters zum Inhalt des A-Arbeitsregisters
addiert, und sie lädt das Ergebnis in den Dateneingabepuffer 234, der nun ein vergrößertes
UHF-Abstimmwort enthält. Der UHF-Maximumabstimmwert wird aus der ROM-Konstantendatei
gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben, und das aktualisierte Abstimmwort
im A-Arbeitsregister wird vom Inhalt des B-Arbeitsregisters subtrahiert, damit bestimmt
wird, ob das aktuglisierte Abstimmwort den UHF-Abstimmgrenzwert. überschritten hat.
An dieser Stelle wäre es erwünscht, die Aufwärtsabstimmung anzuhalten, und die Abstimmrichtung
umzukehren. Wenn die Testbedingung an der Adresse BF anzeigt, daß die maximale UHF-Abstimmgrenze
erreicht worden ist, führt die Abstimmanordnung eine Verzweigung zum PunktQSan der
Adresse 04 durch, was einen Betrieb ohne Abstimmung darstellt.
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Wenn der Maximumzeitgrenzwert der UHF-Abstimmung noch nicht erreicht
worden ist, lädt die Abstimmanordnung an der Adresse CO das aktualisierte UHF-Abstimmwort
in die PWM-Halteschaltung 248. Die nächste Operation ist eine Zeitsperroperation
für den UHF-Abstimmvorgang. Der Maximumzeitgrenzwert wird aus der ROM-Konstantendatei
gelesen und in das B-Arbeitsregister sowie in den Speicherplatz 1 der RAM-Zwischenspeicherdatei
eingegeben0 Aus der ROM-Konstantenspeicherdatei wird der UHF/Zeit-Fortschaltwert
gelesen, der dann im B-Arbeitsregister abgespeichert wird. Der Maximumzeitgrenzwert
wird aus dem Speicherplatz 1 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister
266 eingegeben. Der UHF/ Zeit-Fortschaltwert aus dem B-Arbeitsregister wird vom
Naximumzeitgrenzwert im A-Arbeitsregister subtrahiert.
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An der Adresse C5 wird zur Fortsetzung der Subtraktionsoperation des
UHF/Zeit-Fortschaltwerts vom Maximumzeitgrenzwert eine Testschleifenroutine durchgeführt,
bis eine Verkleinerung auf eine negative Zahl eingetreten ist. Im Verlauf der Schleifenoperation
der Zeitsperre wird der Kanalunterbrechungswählschalter daraufhin abgelesen, ob
ein positives Eingangssignal vorliegt, wodurch die Abstimmanordnung zum Punkt #
an der Adresse 88 verzweigen würde, an der eine normale Schreibroutine stattfindet.
Wenn kein Kanalunterbrechungssignal festgestellt wird, verbleibt die Abstimmanordnung
in der Operationsschleife bis im Verlauf der Subtraktionsoperation ein negativer
Wert erreicht ist, worauf die Anordnung äle Verzweigung zum Punkt 0 an der Adresse
E6 durchführt, die den Start der Aufwärtsabstimmung mittels des Potentiometers darstellt0
In einer ebensolchen Routine führt die Anordnung die UHF-Abstimmung in Abwärtsrichtung
an der Adresse A7 durch.
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Hier überprüft die Anordnung das PWM-Wrt in Bezug auf den Minimumabstimmgrenzwert
, der aus der ROM-Konstantendatei gelesen und an der Adresse A9 im B-Arbeitsregister
abgespeichert worden ist.
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An der Adresse AE wird eine Zeitsperroutine durchgeführt, die der
im Verlauf der Aufwärtsabstimmung im UHF-Betrieb durchgeführten Zeitsperroutine
entspricht. Am Ende der Zeitsperre führt die UHF-Abstimmung in Abwärtsrichtung für
die Anordnung eine Verzweigung zum Punkt # an der Adresse DB durch, die den Beginn
der mittels des Potentiometers durchgeführten Abwärtsabstimmschleife darstellt.
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An der Adresse E6 liest die Abstimmanordnung den UHF-Aufwärts/Abwrts-Abstimmschalter,
damit bestimmt wird, ob die Anordnung den Abstimmvorgang in Aufwärtsrichtung oder
in Abwärtsrichtung durchführt. Falls die Anordnung festgestellt hat, daß die Abstimmung
in Abwärtsrichtung erfolgt, führt sie eine Verzweigung zum Punktbei der Adresse
18 durch, die den Beginn der Schleife bei abgeschalteter Frequenzregelung darstellt.Falls
die Abstimmanordnung die UHF-Abstimmung weiterhin in Aufwärtsrichtung durchführt,
liest sie den AFC-Ein/Aus-Schalter ab und führt eine Verzweigung zum Punkt an der
Adresse 8A für die Dllrchführung einer normalen Schreibroutine durch, wenn sich
der AFC-Schalter in der Einschaltstellung befindet. Wenn sich der AFC-Schalter in
der Abschaltstellung befindet, liest die Anordnung den Schalter für das Ein- und
Ausschalten der Versorgungsenergie, und sie führt eine Verzweigung zum Punkt an
der Adresse 70 für eine Schreibroutine bei abgeschalteter Versorgungsenergie durch,
wenn die Versorgungsenergie abgeschaltet worden ist. Wenn die Versorgungsenergie
weiterhin eingeschaltet bleibt, führt die Anordnung eine Verzweigung zum Punkt an
der Adresse 9A durch, die den Beginn eines Zählers für die verstrichene Zeit darstellt.
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In ähnlicher Weise liest die Anordnung an der Adresse DB für eine
mittels des Potentiometers durchgeführte Abwärtsabstimmschleife die Stellung des
UHF-Aufwärts/Abwärts-Schalters, und sie führt eine Verzweigung zum Punkt an der
Adresse 18 durch, wenn ein Aufwärtsabstimmbetrieb festgestellt wird. Wenn die Anordnung
weiterhin eine Abstimmung in der Abwärtsrichtung durchführt, dann fährt sie
mit
der Ablauffolge an der Adresse DE fort.
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Bei Beendigung dieser Schleife ist bei einer Zurückverzweigung zur
Adresse 9A ein vollständiger Aktualisierungszyklus des Abstimmworts für die UHF-Abstimmung
in Aufwartsrichtung oder in Abwärtsrichtung vollendet worden.
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ii der Fortsetzung einer zweiten Schleife an der Adresse 9A wird der
UHF/Zeit-Fortschaltwert um seine eigene Größe vergrößert, damit ein neuer UHF/Zeit-Fortschaltwert
erhalten wird, der doppelt so groß wie der Ausgangswert ist. Dieser neue UHF/Zeit-Fortschaltwert
wird zum zuvor aktualisierten UHFoAbstimmwort addiert, das im Dateneingabepuffer
234 gespeichert ist. Vor dem Additionsvorgang wird mittels einer Testbedingung geprüft,
ob der aktualisierte UHF/Zeit-Fortschaltwert den UHF-Maximumzeitwert überschritten
hat. Wenn der Maximumzeitwert noch nicht erreicht worden ist, führt die Anordnung
eine weitere Aktualisierung des Abstimmworts in einer geschlossenen Schleife fort,
wobei sie an der Adresse 9A beginnt. Das aktualisierte Abstimmwort wird im Verlauf
jeder Schleife um einen zunehmenden UHF/Zeit-Fortschaltwert vergrößert, bis der
Maximumzeitwert erreicht worden ist. Wenn der UHF-Maximumzeitwert bei der Testoperation
an der Adresse Al erreicht worden ist, führt die Anordnung eine Verzweigung zur
Adresse CD durch. Diese neue Schleifenroutine führt eine fortgesetzte Vergrößerung
oder Verkleinerung des UHF-Abstimmworts zuerst mit einer langsamen Geschwindigkeit
und dann bei jeder nachfolgenden Schleife mit einer vergrößerten Geschwindigkeit
durch, indem die Größe des UHF/ Zeit-Fortschaltwerts in der ROM-Konstantendatei
vergrößert wird.
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Sobald die UHF-Maximumzeitgrenze erreicht worden ist, ändert dieAbstimmanordnung
die UHF-Abstimmgeschwindigkeit, wobei bei der Adresse CD begonnen wird. Eine nachfolgendeRoutine
ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts
für eine Vergrößerung der Abstimmgeschwindigkeit. Außerdem wird auch der Wert der
maximalen Abstimmzeit vergrößert. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz
0 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben.
An der Adresse CD wird eire RSA-14-Operation durchgeführt. Dies bewirkt eine Rechtsverschiebungsoperation
im A-Arbeitsregister um einBit. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz
0 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben;
ferner wird er ebenfalls um 1 Bit nach rechts verschoben. Der Inhalt des A-Arbeitsregisters
und der Inhalt des B-Arbeitsregisters werden addiert, und das Ergebnis wird am Speicherplatz
0 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Diese Additionsoperation führt zu
einer Vergrößerung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts um den Faktor 2. Diese Operation
ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung durch Anwendung des vergrößerten
UHF/Zeit-Fortschaltwerts.
-
Der Maximumzeitwert wird aus dem Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei
gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben. Die Inhalte des A-Arbeitsregisters
und des B-Arbeitsregisters werden mit einer Abspeicheroperation um 14 Bits nach
rechts verschoben. Die Inhalte der beiden Arbettsregister werden addiert und am
Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Dieses Addieren der
Inhalte der zwei Arbeitsregister führt zu einer Verdoppelung des UHF-Maximumzeitgrenzwerts.
Nach Beendigung der Verdoppelung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts und des
UHF-Maximumzeitgrenzwerts
führt die Abstimmanordnung eine Verzweigung zurück zum Punkt 0 an der Adresse 98
des Programms durch. An diesem Punkt erfolgt die Abstimmung mitverdoppelter Größe
desUHF/Zeit-Fortschaltwerts und mit verdoppelter Maximumabstimmzeit.
-
Die Anordnung fährt mit der Abstimmung fort, indem an der Adresse
86 geprüft wird, ob die Aufwärtsabstimmrichtung oder die Abwärtsabstimmrichtung
vorliegt, und indem das PWM-Wort während eines Aufwärtsabstimmbetriebs mit der UHF-Maximumabstimmgrenze
und während eines Abwärtsabstimmbetriebs mit der UHF-Minimumabstimmgrenze verglichen
wird. Wenn keine der Grenzen überschritten worden ist, lädt die Abstimmanordnung
die PWM-Halteschaltung mit dem aktualisierten Abstimmwort, und sie führt eine Zeitsperroperation
durch, auf die eine Verzweigung zur Potentiometer-Aufwärtsabstimmschleife zur Erzielung
der Aufwärtsabstimmung oder zur Potentiometer-Abwärtsabstimmschleife zur Erzielung
einer Abwärtsabstimmung folgt. In jedem Fall stellt die Schleife eine Änderung der
Abstimmrichtung fest, und falls diese Feststellung vorliegt, erfolgt eine Verzweigung
zum Punkt zu an der Adresse 18. Wenn die Abstimmanordnung keine Richtungsänderungsanzeige
empfangen hat, fährt sie damit fort, die Ein/Aus-Steuerorgane für die Frequenzregelung
und die Versorgungsenergie abzulesen, wobei eine Verzweigung zum Punkt 0 an der
Adresse 98 erfolgt, wenn keines dieser Steuerorgane betätigt worden ist.
-
An diesem Punkt fährt die Abstimmanordnung mit der Schleifenroutine
unter Einbeziehung des Zählers für die verstrichene Zeit fort, und sie vergrößert
oder verkleinert das aktualisierte Abstimmwort solange, bis der Inhalt des Zählers
für
die verstrichene Zeit auf eine negative Zahl verkleinert worden
ist, worauf die Anordnung dann eine Verzweigung zur Adresse CD durchführt. In dieser
neuen Schleife werden der UHF/Zeit-Fortschaltwert und der Maximumzeitwert für die
Abstimmung erneut verdoppelt, d.h. bezüglich der ursprünglich in derROM-Konstantendatei
gespeicherten Werte vervierfacht; die Anordnung setzt daraufhin die Abstimmung durch
Verzweigen zum Punkt Qi an der Adresse 98 fort. Es tritt dann die gleiche Ablauffolge
ein, die oben beschrieben wurde, bei der die unter Einbeziehung des Zählers für
die verstrichene Zeit ablaufende Routine mit einem neuen UHF/Zeit-Fortschaltwert
und einem neuen Maximumzeitwert für die Abstimmung durchgeführt wird; diese beiden
Werte sind dabei bezüglich des vorangehenden Werts verdoppelt.
-
Dies ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung beim Abstimmen
des UHF-Kanals.
-
tom Hersteller der Abstimmanordnung kann vor dem Verkauf ein jedem
der einzelnen ausgewählten VHF- und UHF-Kanäle entsprechendes Binärwort in die Dauerspeichermatrix
einprogrammiert werden. Das binäre Abstimmwort würde dabei der Nennabstimmspannung
des entsprechenden Kanals entsprechen. Der Hersteller kann jedoch auch dem Benutzer
die Durchführung dieser Funktion überlassen. In diesem Fall würde der Benutzer zunächst
die Abstimmbetriebsart für Jeden ausgewählten Kanal durchlaufen, bis die Abstimmspannung
erreicht ist, die seinen Anforderungen entspricht. An diesem Punkt würde dann das
Abstimmwort mit Hilfe einer der Schreibbetriebsarten, die im Befehlssatz angegeben
sind, im Dauerspeicher abgespeichert.
-
Die Erfindung ist hier im Zusammenhang mit einem speziellen Ausführungsbeispiel
beschrieben worden, doch kann der Fachmann erkennen, daß im Rahmen der Erfindung
auch weitere Abwandlungen und Änderungen möglich sind.
-
Tabelle I VHF-ROM-Konstante (Minimalwerte) Kanal EAFC Eo(max) Ei(min)
Bits Nr. (Nannwert) 2 1.549 2.149 1.442 4725 0 1 0 0 1 0 0 1 1 1 0 1 0 1 3 1.814
4.320 1.367 4479 0 1 0 0 0 1 0 1 1 1 1 1 1 1 4 2.318 7.158 1.444 4731 0 1 0 0 1
0 0 1 1 1 1 0 1 1 5 4.589 23.000 1.301 4263 0 1 0 0 0 0 1 0 1 0 0 1 1 1 6 4.528
29.885 -0- -0- 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 7 2.299 7.550 1.361 4459 0 1 0 0 0 1
0 1 1 0 1 0 1 1 8 2.490 9.440 1.249 4092 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 0 9 2.726 11.790
1.107 3627 0 0 1 1 1 0 0 0 1 0 1 0 1 1 10 3.021 14.710 0.934 3060 0 0 1 0 1 1 1
1 1 1 0 1 0 0 11 3.594 18.370 0.955 3129 0 0 1 1 0 0 0 0 1 1 1 0 0 1 12 4.049 23.000
0.665 2179 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 1 13 4.621 29.920 0.103 337 0 0 0 0 0 1 0 1
0 1 0 0 0 1
Tabelle II VHF-ROM-Konstante (Maximelwerte) Kanal EAFC
Eo(min) Ei(max) Bits Nr. (Nennwert) 2 1.549 0.400 1.754 5747 0 1 0 1 1 0 0 1 1 1
0 0 1 1 3 1.814 0.888 1.979 6484 0 1 1 0 0 1 0 1 0 1 0 1 0 0 4 2.310 2.149 2.339
7664 0 1 1 1 0 1 1 1 1 1 0 0 0 0 5 4.589 4.682 4.572 14,980 1 1 1 0 1 0 1 0 0 0
0 1 0 0 6 4.528 12.260 3.147 10,311 1 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 1 1 1 7 2.299 4.624 1.884
6173 0 1 1 0 0 0 0 0 0 1 1 1 0 1 8 2.490 6.010 1,861 6098 0 1 0 1 1 1 1 1 0 1 0
0 1 0 9 2.726 7.550 1.865 6111 0 1 0 1 1 1 1 1 0 1 1 1 1 1 10 3.021 9.440 1.875
6144 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 11 3.594 11.790 2.130 6979 0 1 1 0 1 1 0 1 0 0
0 0 1 1 12 4.049 14.710 2.145 7028 0 1 1 0 1 1 0 1 1 1 0 1 0 0 13 4.621 18.370 2.166
7097 0 1 1 0 1 1 1 0 1 1 1 0 0 1
Tabelle III ROM-Konstantendatei
binäre Codegruppe PROM-Befehl Nr. MSB Adresse LSB # 2 VHF MIN 0 00000 0 010
0100 0 111 0101 # 2 VHF MAX 1 00001 0 010 1100 0 111 0011 # 3 VhF MIN 2
00010 0 010 0010 0 111 1111 # 3 VHF MAX 3 00011 0 011 0010 0 101 0100 * 4 VHF
MIN 4 00100 0 010 0100 0 111 1011 # 4 VHF MAX 5 00101 0 011 1011 0 111 0000
# 5 VHF MIN 6 00110 0 010 0001 0 010 0111 # 5 VHF MAX 7 00111 0 111 0101
0 000 0100 # 6 VHF MIN 8 01000 0 000 0000 0 000 0000 $ 6 VHF MAX 9 01001 0 101
0000 0 100 0111 # 7 VHF MIN 10 01010 0 010 0010 0 110 1011 # 7 VHF MAX 11
01011 0 011 0000 0 001 1101 # 8 VHF MIN 12 01100 0 001 1111 0 111 1100 #
8 VEF MAX 13 01101 0 010 1111 0 101 0010 t 9 VF MIN 14 01110 0 001 1100 0 010 1011
t 9 VHF MAX 15 01111 0 010 1111 0 101 1111 #10 VHF MIN 16 10000 0 001 0111 0
111 0100 #10 VHF MAX 17 10001 0 011 0000 0 000 0000 #11 VHF MIN 18 10010
0 01 1000 0 011 1001 #11 VHF MAX 19 10011 0 011 0110 0 100 0011 #12 12 VHF
MIN 20 10100 0 001 0001 0 000 0011 #12 VHF MAX 21 10101 0 011 0110 0 111 0100
*13 VHF MIN 22 10110 0 000 0010 0 101 0001 #13 VHF MAX 23 10111 0 011 0111 0
011 1001 VHF-Fortschaltwert 24 11000 0 000 0000 0 100 0000 Zeit-Fortschaltwert 25
11001 0 000 0000 0 000 0001 Maximalseit(Wippensohalt.) 26 11010 0 000 0101 0 000
1100 UHF-Fortschaltwert 27 11011 0 000 0001 0 001 0101 UHF-Minimumwert 28 11100
0 000 0000 0 010 0000 UHF-Maximumwert 29 11101 0 111 0100 0 101 0110 Schreibzeit
30 11110 0 000 1100 0 001 1011 Maximalzeit (UHF) 31 11111 0 000 0000 0 010 1000
Tabelle
IV PLA-Decodierung für automatische Reohtsverschiebung Adressierung des Mikroprogrammzählers
(nur VH1?) VHF-Kanal Nr. Binärwort Zahl der Rechts- Codierungswort versohiebungen
für die Voreinim Normalfall stellung des Mikroprogrammzählers 2 00000 4 1011 3 00001
3 1100 4 00010 2 1101 5 00011 1 1110 6 00100 0 1111 7 00101 3 1100 8 00110 3 1100
9 00111 3 1100 10 01000 3 1100 11 01001 2 1101 12 01010 2 1101 13 01011 2 1101 UHF
01100 10100 0 N.A.
-
Tabelle V Befehle Ausgangasignale des ROM-Deoodierers (NOR-Glied-Ausgangssignale)
1. LPC = UBRN + BRN S/L 2. pPC ENABLE = RNVM + LNVM + RSAX + RSBX + ADD + SUBA +
SUBB + RMXA + RMXB + LAMX + LBMX + NORA + NORB + RESA + RESB + RIDB + LIDS + WRO
+ WRI + 27 BIT ( OF P.C.) 3. LD µPC = RNVM + LNVM + RSAX + RSBX + NORA + NORB +
RESA + RESB 4. DATA IN SEL IDB = SHIFT CONT. IN CODE = RNVM + LNVM 5. SHIFT CONT.
IDB = RIDB + RNVM + LNVM + LIDB 6. SHIFT CONT. RAM = RMXA + RMXB + LAMX + LBMX 7.
RAM DATA RESTORE SEL = RMXA + RMXB 8. SHIFT CONT. REG A = RMXA + LAMX + RSAX + ADD
+ SUBA + SUBB + NORA + RESA 9. REG A SEL RESTORE A - RESA + LAMX + LIDB 10. REG
A SEL # - ADD + SUBA + SUBB 11. SHIFT CONT. REG B = RMXB + LBMX + RSBX + ADD + SUBA
+ SUBB + NORB + RESB 12. REG B SEL RESTORE B = RESB + LBMX
T a
b e l l e VI Befehle Ausgangssignale des ROM-Decodierers (NAND-Glied-Ausgangssignale)
O. Unbedingte Verzweigung (UBRN) A. Wenn S/L = 1 oder 0 (d.h. unbeachtlich) 1. Paralleles
Laden des Programmzählers beim Taktsignal mit dem Inhalt der Seitenhalteschaltung
und den vier niedrigstwertigen Bits der UBRN-Codegruppe; 2. Löschen von S/L beim
negierten Taktsignal CLK 1. Verzweigung (BRN) A. Wenn S/L = 1 1. Paralleles Laden
des Programmzählers beim Taktsignal mit demInhalt der Seitenhalteschaltung und den
vier niedrigstwertigen Bits der BRN-Codegruppe; 2. Löschen von S/L beim negierten
Takt signal CLK B. Wenn S/L = 0 1. Nichts tun; 2. Seite laden (LDP) A. Laden der
4-Bit-Adressencodegruppe in die Seitenhalteschaltung (die vier höchstwertigen Bits
der Adresse); 3. Festspeicher lesen (PROM) A. Paralleles Laden des B-Arbeitsregisters
mit dem Inhalt des Festspeichers, der an dem von der 4-Bit-Adressencodegruppe und/oder
der Kanalauswahl-Codegruppe (IF-VHF) angegebenen Speicherplatz abgespeichert ist;
T
a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) 4. Eingangs signale lesen (RIN) A Freigabe der von
der 4-Bit-Adressencodegruppe definierte Eingänge zur Durchschaltung zum S/L-Flipflop;wenn
das Eingangssignal den Wert "O" hat, dann wird das S/L-Flipflop beim Auftreten des
Taktsignals CLK mit dem Signalwert "1" geladen; wenn das Eingangs signal den Wert
"1" hat, wird das S/L-I?lipflop beim Auftreten des Taktsignals CLK mit dem Signalwert
"0" geladen; 5. Lesen des Kanalcodeschalters SW (RCCS) A. Setzen des Eingangsabtastsignals
auf den Wert "1'f, so daß die Kanalwählschalter-Codegruppe parallel in den NVM-Haltepuffer
der integrierten Speicherschaltung geladen werden kann; 6. Laden des Impulsdauermodulators
(LPWM) A. Paralleles Laden des Inhalts des Dateneingabepufferregisters in das PWM-Datenregister
während des Takt signals CLK; 7. Abtasten des Dauerspeichers (SNVM) A. Setzen der
Abtastleitung auf den Wert "O", so daß der Inhalt des Dauerspeichers (NVM) während
des Taktsignals CLK parallel in die Datenpufferregister auf der integrierten Speicherschaltung
geladen werden kann; ** Die folgenden Funktionen geben den Mikroprogrammzähler fr
8; Lesen des Dauerspeicherpuffers (RNVM) A. Auswählen der in den Mikroprogrammzähler
zu ladenden 4-Bit-Adressencodegruppe;
T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung)
B. Laden der 4-Bit-Adressencodegruppe (0101) in den Mikroprogrammzähler zur Rückstellung
für 10 Rechtsverschiebungsfunktionen; das Laden erfolgt während des Taktsignals
CLK; C. beim Taktsignal CLK wird der Programmzähler unwirksam gemacht, und der Mikroprogrammzähler
wird freigegeben; D. für die Eingabepufferregister und die Dauerspeicherpufferregister
wird ein Recht sverschiebungsbe fehl gegeben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand
1111 (10 Verschiebungen) erreicht; E. wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111
hat, dann wird der Mikroprogrammzähler mit dem nächsten Taktimpuls (das ihn auf
den Stand 0000 setzt) vom Takteingangssignal unwirksam gemacht, und die Takteingabe
in den Programmzähler wird wieder aufgenommen; F. Achtung: Dieser Befehl setzt das
Signal an der Datenauswahlleitung zur integrierten Speicher schaltung auf den Wert
"1", so daß aus der integrierten Speicherschaltung Daten ausgegeben und dem Digital-Analog-Umsetzer
(DAC) zugeführt werden können; 9. Laden des Dauerspeicherpuffers (LNVM) A. Ebenso
wie beim Lesen des Dauerspeicherpuffers, mit der Ausnahme, daß die Folge F lautet:
Richtung: Dieser Befehl setzt das Signal an der Datenauswahlleitung zur integrierten
Speicherschaltung auf den Wert "O", so daß Daten aus den Digital-Analog-Umsetzer
(DAC) in die integrierte Speicherschaltung eingegeben werden können;
T
a b e l 1 e VI (Fortsetzung) 10. Rechtsverschiebung A (R,S.A.X) 11. Rechtsverschiebung
B( R.S.B. X) A. Auswahl einer veränderlichen 4-Bit-Adressencodegruppe zum Laden
in den Itikroprogrammzähler; B. Laden des Mikroprogrammzählers während des Taktsignals
CLK; C. Abschalten des Mikroprogrammzählers beim negierten Takt signal CLK D. Freigeben
des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal ; E. Freigeben des Verschiebens
von Daten in des A-Regis+er oder in das B-Register; die Daten im A-Register oder
im B-Register haben vorangehende Nullen, während der Zählzeit des Mikroprogrammzählers,
und sie werden darln entsprechend der folgenden Schiebe-Codegruppe nach rechts verschoben:
Tabelle
VI (Fortsetzung) Codegruppe Rechtsverschiebungsoperationen 0000 14 0001 14 0010
13 0011 12 0100 11 0101 10 0110 9 0111 8 1000 7 1001 6 1010 5 1011 4 1100 3 1101
2 1110 1 1111 0 F. Wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, dann wird sein
Takteingang gesperrt, und der Programmzählertakt wird freigegeben; 12-1 Addition
von A und B (ADD) A. Der Programmzähler wird beim negierten Takt signal -LK gesperrt
B. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Takt signal CLK freigegeben; C. die
Schiebesteuersignale zu den Registern A und B werden freigegeben;
T
a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) D. der Rückspeicherwähleingang des Registers B wird
freigegeben; E. der Summenwähleingang des Registers A wird frei gegeben; F. wenn
der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, wird sein Takteingang gesperrt und der
Programmzähler wird freigegeben.
-
12-2,3 Subtraktion (B-A) (SUBA) Subtraktion (A-B) (SUBB) A. Freigeben
des Negatoreingangs zum Addierer (E) aus dem Register A oder dem Register B; B.
Setzen des Übertragbits in E1 auf den Wert "1"; C. der Programmzähler wird beim
Taktsignal CLK gesperrt; D. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal
CLK freigegeben; E. der Schiebesteuereingang am Register A und am Register B wird
freigegeben; F. Daten werden seriell aus dem Register A und dem Register B in das
Summierglied geschoben;
T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) G. Daten
aus dem Register B werden wieder ohne Änderung in dieses Register zurückgespeichert;
H. die Summenausgangsdaten werden im Register A gespeichert; I. wenn der Mikroprogrammzähler
den Stand 1111 hat,dann wird der Programmzähler freigegeben, und der Mikroprogrammzähler
wird gesperrt; 13-1 Lesen aus dem Direktzugriffspeicher RAM in das Register (RMXA)
Lesen des Direktzugriffspeichers RAM in das Register B (RMXB) A. Adressenbits (
2 Bits) wahlen den Speicherplatz im Direktzugriffspeicher RAM aus; B. ein Steuersignal
gibt das RAM-LeserUckspeicherglied frei; C. ein Steuersignal gibt RAM A oder RAM
oB frei; D. der Programmzähler wird beim negierten Taktsignal CLK gesperrt; E. der
Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal CLK freigegeben; F. die Schiebeübertragungsglieder
des Direktzugriffspeichers RAM und der Register A oder B werden freigegeben;
T
a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) G. Daten werden aus dem Direktzugriffspeicher RAM in
das Register A oder das Register B geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand
1111 hat, worauf der Mikroprogrammzählertakt gesperrt und der Programmzählertakt
freigegeben wird.
-
13-3 Laden des Inhalts des Registers A in den Direktzugriffspeicher
RAM (LAMX) 1, 2, 3, 4 Laden des Inhalts des Registers B in den Direktzugriffspeicher
RAM (LBMX) 19 2, 39 4 A. Der Programmzähler wird beim negierten Taktsignal CLK gesperrt;
B. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal CLK freigegeben; C. die
Adressenbits (2 Bits ) wählen den RAM Speicherplatz aus; Do die Schiebesteuersignale
für den ausgewählten Speicherplatz werden freigegeben; Eo REG ARM SEL. und Datenrückspeicherung
in das Register A; 14-1 Normalisieren des Inhalts des Registers A (NORA) 14-2 Normalisieren
des Inhalts des Registers B (NORB)
T a b e l l e VI (Fortsetzung)
A. Auswählen der in den Mikroprogrammzähler zu ladenden 4-B-Kanalcodierungsadresse
(normalisierte Codegruppe); B. Laden der 4-Bit-Kanalcodierungsadresse in den Mikroprogrammzähler
während des Taktsignal CLK; C. Sperren des Programmzählers beim negierten Taktsignal
CLK D. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; Eo Steuersignale
geben die Verschiebeübertragungsglieder des Registers A oder des Registers B frei;
F. Steuersignale setzen die (seriellen) EingangssignaLe der Register A und B auf
den Wert "O"; G0 Daten werden im Register A oder im Register B verschoben, bis der
Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, worauf der Mikroprogrammzählertakt gesperrt
und der Programmzählertakt freigegeben wird.
-
T a b e l l e VI (Fortsetzung) 14-3 Unbenutzte Codegruppe 14-4 Das
Signal zur Freigabe des langsamen Takts (SLOC) schaltet den Takteingang zum Mikroprogrammzähler
von der Tl-Taktleitung auf die Langsamtaktleitung (Periodendauer 16 ms)um; 15-1
Lesen des Dateneingabepuffers(RIDB) A. Freigeben des Pufferdatenwählsignals in das
Register A; B. Freigeben des WählUbertragungsglieds für die Datenpuffereingangsdaten
in den Datenpuffer; C. Freigeben der Schiebesteuersignale für den Dateneingabepuffer
und das Register A; D. Freigeben des Programmzählers beim negierten Taktsignal CLK,
E. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; F. Daten werden
aus dem Datenpuffer in das Register A geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den
Stand 1111 hat; der Mikroprogrammzahler wird dann gesperrt und der Programmzähler
wird freigegeben;
T a b e l l e VI (Fortsetzung) 15-2 Laden des
Dateneingabepuffers (LIDB) A. Freigeben des Übertragungsglieds des Registers A in
das Datenpufferregister; B. Freigeben des Rückspeioherglieds in das Register A;
C. Steuersignale geben das Schiebeübertragungsglied des Registers A und des Dateneingabepuffers
frei; D. Sperren des Programmzählers beim negierten Taktsignal 8t; E. Freigeben
des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; F. Daten werden aus dem
Register A in den Datenpuffer geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111
hat; der Mikroprogrammzähler wird dann gesperrt und der Programmzähler wird freigegeben.
-
15-3 Löschen des Schreibsignals (CWRO) Rückstellen des Signals an
der Abtastleitung zur integrierten Speicherschaltung auf den Wert "1"; Umschalten
der Speicherzellen vom Schreibbetrieb auf den Lesebetrieb;
T a
b e l l e VI (Fortsetzung) 15-4 Schreiben (WRO) Setzen des Signals an der Abtastleitung
auf den Wert "0" beim negierten Taktsignal CLK, wodurch Daten in die Speicherzellen
geschrieben werden können; 15-5 Blindbefehl (unbenutzt) unbenutzte Codegruppe für
Blindoperationen.
-
Tabelle VII Operations-Codegruppen Eintakt-Befehle Funktion Operations-
Adressen Godegruppe UBRN 0000 1/0 1/0 1/0 1/0 BRN 0001 1/0 1/0 1/0 1/0 LDP 0010
1/0 1/0 1/0 1/0 RROM 0011 1/0 1/0 1/0 1/0 RIN 0100 1/0 1/0 1/0 1/0 RCCS 0101 X X
X X LPWM 0110 X X X X SNVM 0111 X X X X
Tabelle VIII Operations-Codegruppen
Mikroprogramm-Steuerbefehle Funktion Operations- Adressen Codegruppen
| RNVM 1000 1/0 1/0 1/0 1/0 |
| LNVM 1001 1/0 1/0 1/0 1/0 |
| 4-Bit- |
| Op.- RSAX 1010 1/0 1/0 1/0 1/0 |
| Codegr. |
| RSBX 1011 1/0 1/0 1/0 1/0 |
| LIDB 110000 - - 0 0 |
| ADD 110001 - - X X |
| SUBA (B-A) 110010 - - X X |
| SUBB (A-B) 110011 - - X X |
| RMXA 110100 - - 1/0 1/0 |
| RMXB 110101 - - 1/0 1/0 |
| LAMX 110110 - - 1/0 1/0 |
| 6-Bit- LBMX 110111 - - 1/0 1/0 |
| Op.- |
| Codegr. NORA 111000 - - X X |
| NORB 111001 - - X X |
| UNUSED 111010 - - X X |
| SLOC 111011 - - 1 1 |
| RIDB 111100 - - 0 0 |
| CLR WRO 111101 - - 1 1 |
| WRO 111110 - - X X |
| DUMMY 111111 - - 1 1 |
T a b e 1 1 e IX Lesecodegruppen für die Eingabesteuerleitungen
RIN-Codegruppe Eingabefunktion 4 höchstwer- 4 niedrigstwertige Bits tige Bits Unbenutzt
0100 0000 Kanalunterbrechung 0100 0001 AFC ein/aus 0100 0010 UHF ein/aus 0100 0011
Feinabstimmung aufwärts 0100 0100 Feinabstimmung abwärts 0100 0101 Kanalsprungschalter
0100 0110 UHF/VHF 0100 0111 Versorgungsenergie ein/aus 0100 1000 UHF aufwärts/abwärts
0100 1001 AFC hoch 0100 1010 AFC niedrig 0100 1011 langsamer Takt 0100 1100 unbenutzt
0100 1101 unbenutzt 0100 1110 unbenutzt 0100 1111
Tabellen X Adressencodegruppen
der ROM-Konstanten PROM-Codegruppe gespeichertes Wort (14 Bits) 4 höchstwer- 4 niedrigstwertige
Bits tige Bits VHF-Minimumgrenzwert 0011 OOXX VHF-Maximumgrenzwert 0011 01XX VHF-Fortschaltwert
0011 1000 Zeit/UHF-Fortschaltwert 0011 1001 maximale Feinabstimmzeit 0011 1010 UHF-Kanalgrenzwert
0011 1011 UIIF-Minimumbandgrenze 0011 1100 UHF-Maximumbandgrenze 0011 1101 Schreib
zeit 0011 1110 maximale UHF-Grobabstimmzeit 0011 1111
L e e r s
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