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DE2811032A1 - Anordnung zum abstimmen eines rundfunkempfaengers - Google Patents

Anordnung zum abstimmen eines rundfunkempfaengers

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Publication number
DE2811032A1
DE2811032A1 DE19782811032 DE2811032A DE2811032A1 DE 2811032 A1 DE2811032 A1 DE 2811032A1 DE 19782811032 DE19782811032 DE 19782811032 DE 2811032 A DE2811032 A DE 2811032A DE 2811032 A1 DE2811032 A1 DE 2811032A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
word
digital
voting
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782811032
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth George Buss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texas Instruments Inc
Original Assignee
Texas Instruments Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/778,401 external-priority patent/US4093921A/en
Priority claimed from US05/778,400 external-priority patent/US4093922A/en
Application filed by Texas Instruments Inc filed Critical Texas Instruments Inc
Publication of DE2811032A1 publication Critical patent/DE2811032A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/0008Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general using a central processing unit, e.g. a microprocessor
    • H03J1/0033Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general using a central processing unit, e.g. a microprocessor for voltage synthesis with a D/A converter
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/0245Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form
    • H03J5/0254Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter
    • H03J5/0263Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter the digital values being held in an auxiliary non erasable memory
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/18Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/20Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element
    • H03J7/28Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element using counters or frequency dividers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Abstimmen eines Rundfunkempfängers und insbesondere auf das Ab stimmen eines Fernsehempfängers unter Verwendung eines Dauerspeichers zum Speichern binärer Abstimmwörter, die mit Hilfe einer Steuerschaltung mit dem Aufbau eines Mikrocomputers elektrisch aktualisiert werden0 Bisher entwickelte elektronische Kanalabstimmsysteme waren nicht so flexibel daß sie für eine Vielzahl verschiedener Arten von Fernsehgeräten angewendet werden konnten Beispielsweise erforderten gewisse bisher entwickelte Systeme extrem gleichmässige Kapazitätsabstimmdioden für die Kanalabstimmung, was nur unzureichende Toleranzen bei den herkömmlichen Variationen zwischen einzelnen Kapazitätsdioden zuließ. Weitere bisher entwickelte Systeme waren nicht genügend modular aufgebaut, um die Auswahl verschiedener Kanalzugriffsarten oder von Kanalanzeigen zu ermöglichen.
  • Ferner waren bisher entwickelte elektronische Kanalabstimmsysteme nicht ausreichend wirtschaftlich herzustellen, und sie erforderten unwirtschaftliche gedruckte Schaltungsplatten oder andere unwirtschaftliche Herstellungsverfahren zum Aufbau. Beigielsweise erforderten gewisse bekannte Systeme teure Potentiometer für jeden Kanal, auf den abgestimmt werden sollte. Außerdem erfüllten bisher entwickelte elektronische Fernsehabstimmsysteme nicht in ausreichender Weise neuere Bestimmungen, nach denen ein Fernseh-Tuner vergleichbare Fähigkeiten undQualitäten beim Abstimmen auf VHF-Stationen und auf UHF-Stationen haben muß. Insbesondere ermöglichten solche bekannten Abstimmsysteme keine Auswahl genauer UHF-Kanäle, und auch die einfache Anderung ausgewählter UHF-Kanäle war nicht möglich.
  • Ein Hauptnachteil der Kanalabstimmeinheiten in Fernsehempfängern, war die Unfähigkeit zur elektronischen Programmierung und Abspeicherung von Abstimmspannungen unter allen Betriebs- und Außerbetriebsbedingungen ohne die Verwendung einer Hilfsenergiequelle oder eines mechanisch programmierten Speichers. Vorhandene elektronisch abstimmbare Tuner machten von speziellen elektronischen Schaltungen Gebrauch, um die Abstimmspannungsinformation in nicht dauerhaften Speichern zu programmieren, wobei diese nicht dauerhaften Speicher Batterien als Versorgungsenergie für den Fall des Abtrennens der Hauptenergiequelle erforderten. Die Batterien sind unerwünscht, da sie für den Hersteller zusätzliche Kosten bedeuten, und sie stellen eine Langzeitgefahr für die Abstimmspannung dar, wenn sie bei abgetrennter Hauptenergiequelle ausfallen. Der Verlust des Speicherinhalts auf Grund eines Batterieausfalls kann auftreten, wenn schlechte Batterieanschlüsse vorhanden sind, wenn die Batterien korrodiert sind oder wenn eine zu große Batterie stromentnahme auftritt.
  • Andere Abstimmsysteme machen von Potentiometern zur Aufrechterhaltung der Kanalabstimmspannung Gebraucht doch sind diese Systeme auch unerwünscht, da sie nicht elektronisch verändert werden können und für jeden abzustimmenden Kanal ein Potentiometer benötigen, Nach der Erfindung werden die unerwünschten Eigenschaften durch Verwendung einer Dauerspeichermatrix in DIFMOS-Technologie zur Speicherung der Kanalabstimmspannungen eliminiert0 Die. Dauerspeichermatrix in DIFMOS -Technologie (MOS-Technologie mit Doppelinjektion und potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden) kann elektronisch verändert werden, und sie ist für eine Speicherzeit von über hundert Jahren bei abgetrennter Versorgungsenergie ausgelegt. Die Steuerschaltung für das System macht von einem Mikrocomputeraufbau Gebrauch, damit die vom Benutzer eingegebenen Steuergrößen integriert und die Signale erzeugt werden, die für einen Zugriff auf die DIFMOS- Dauerspeichermatrix und für die Anderung ihres Inhalts benötigt werden0 Ein Hauptvorteil dieser Art von Steuerschaltung im Vergleich zu der Lösung mit einer speziellen Steuerschaltung ist die Einfachheit mit der den Systemanforderungen verschiedener Hersteller durch einfacX Umprogrammierung des Algorithmus des Befehlsspeichers Rechnung getragen werden kann.
  • Mit Hilfe der Erfindung soll also eine elektronisch programmierbare Fernsehabstimmanordnung mit einer Dauerspeichermatrix zum Speichern binärer Abstimmwörter geschaffen werden. Die mit Hilfe der Erfindung zu schaffende elektronisch veränderliche Abstimmanordnung für einen Rundfunkempfänger soll von einem Mikrocomputer Gebrauch machen, so daß keine spezielle Steuerschaltung mehr benötigt wird.
  • Ferner sollen Vorrichtungen zum elektronischen Aktualisieren binärer Abstimmwörter für einen ausgewählten Kanal beim Abstimmen eines Fernsehempfängers sowie zum Speichern der aktualisierten binären Abstimmwörter in einer Dauerspeichermatrix geschaffen werden. Die zu schaffende Anordnung soll ein binäres Abstimmwort entsprechend einem ausgewählten UHF- oder VHF-Kanal innerhalb der Grenzen eines binären Minimum- und Maximum-Worts, das in einer Speichermatrix gespeichert ist, erzeugen.
  • Es wird hier ein Fernsehabstimmsystem beschrieben , das einen Dauerspeicher mit Direktzugriff zum Speichern digitaler Abstimmwörter enthält, die mit Hilfe einer Steuerschaltung mit dem Aufbau eines Mikrocomputers elektronisch aktualisert werden. Zur Aktualisierung eines binären 15-Bit-Worts in einer Dauerspeichermatrix wird ein binäres5-Bit-Adressenwort erzeugt. Das binäre 15-Bit-Wort enthält 14 Bits, die einem Abstimmwort für den ausgewählten Kanal entsprechen, sowie das höchstwertige 15-te Bit, das als Sprungindikator dient. Die 20 Bits werden in drei Schieberegistern in der Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung gespeichert, nämlich in eint 5-Bit-Adressenpuffer, einem 1 -Bit-Sprungpuffer und einem 14-Bit-Datenpufferregister.
  • Das 14-Bit-Abstimmwort wird in einen Datenhaltekomparator für den Impulsdauermodulator -Generator eingegeben.
  • Eine Analogschaltung ergibt die Spannungsumsetzung des digitalen Ausgangssignals des Impulsdauermodulator-Generators proportional zum Abstimmwort für das Anlegen an den Kapazitätsdioden-l'uner des Fernsehgeräts auf eine ausgewählte Frequenz.
  • Das binäre Abstimmwort wird zei der Abstimmung der Anordnung mittels eines Mikrocomputers zur Erzielung eines aktualisierten Abstimmworts vergrößert oder verkleinert. Das binäre Abstimmwort wird mit Hilfe des gleichen Mikrocomputers in den Dauerspeicher geschrieben oder aus diesem gelesen.
  • Das binäre 14-Bit-Abstimmwort wird entweder auf Grund einer externen Steuerung durch den Benutzer oder auf Grund einer Abstimmung durch die automatische Frequenzregelung (AFC) aktualisiert. Bei jeder Betriebsart wird das Abstimmwort innerhalb der Grenzen eines binären Minimum -und Maximumabstimmworts vergrößert oder verkleinert, das in einer Festspeichermatrix gespeichert ist, In derFestspeichermatrix sind auch Fortschaltwerte und Abstimmzeitgrenzen gespeichert0 Ein Rechenwerk mit einer Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff, zwei 1 4-Bit-Arbeitsregistern und einem 1 -Bit-Volladdierer bildet die Vorrichtung für die Durchführung von Berechnungen für die Abstimmanordnung.
  • Ein 8-Bit-Programmzähler liefert die binäre Adresse für Befehle in dem 8x256 Befehlsfestspeicher9 der die PLA-Decodierungseinheit adressiert, was einen Befehlsgenerator ergibt. Die PLA-Decodiereinheit ergibt 26 UND-Verknüpfungen und 12 ODER-Verknüpfungens Außerdem liefert ein 12-auf-1- Statuseingabe schalter die erforderliche Statusenzeige für 12 externe Bedienungselemente. Diese Eingangssignale werden von einer 1-Bit-Statushalteschaltung festgestellt.
  • Die Abstimmanordnung ist in zwei Hauptbestandteile unterteilt: den Dauerspeicher sowie den Digital-Analog-Umsetzer mit Steuerschaltungen. Die Kanaladressierung und die Kapazitätsdioden-Bandauswahl wird mit Hilfe einer Drehschalteranordnung bewirkt. Für den Aufbau des Ausführungsbeispiels wurde zwar eine Drehschalteranordnung benutzt, doch wurden auch Ausführungen mit Dauerspeicher zur Adressierung und Bandauswahl angegeben, die ebenfalls leicht aufgebaut werden könnten. Die Abstimmspannungsschnittstelle zwischen dem Digital-Analog-Umsetzer und den Kapazitätsdioden macht zur Erzielung der Aufsummierung für die Frequenzregelung (AFC) und für die UHF-Abstimmung von herkömmlichen Oszillator-und Verstärkerpufferschaltungen Gebrauch.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen: Fig.1 ein Funktionsblockschaltbild zur Veranschaulichung der Erfindung in einem Fernsehempfänger, Fig.2a und 2b genaue Schaltbilder des Eingabe-Pufferregisters in der Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung, Fig.3a und 3b genaue Schaltbilder der ROM-Konstantendatei und der zugehörigen Adressierungsschaltung, Fig.4 ein genaues Schaltbild der Codiereinheit für die automatische Kanalverschiebung, Fig.5a bis 5d genaue Schaltbilder des Befehlsfestspeichers des Programmzählers und des Mikroprogrammzählers Fig.6a bis 6d genaue Schaltbilder des programmierbaren Logikfelds (PLA) für die Befehle, Fig.7a und 7b genaue Schaltbilder des Statuseingabeschalterso Fig.8a bis 8d genaue Schaltbilder des Rechenwerks, Fig.9a und 9b genaue Schaltbilder des Impulsdauer-Modulatorgenerators, Fig.10a und 10b genaue Schaltbilder der Analogschaltung, Fig.11a bis 11h genaue Aufbauschaltbilder der Mikrocomputeranordnung, Fig.12 ein Schaltbild des Abstimmspannungsverstärkers sowie Gleichungen zur Berechnung von Binärwörtern entsprechend den Abstimmspannungen und Fig.13A bis 13L Flußdiagramme zur Veranschaulichung des Befehls-Algorithmus für die Dauerspeicher-Abstimmanordnung.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Abstimmanordnung läßt sich besser verstehen, wenn kurz die an eine solche Anordnung gestellten Anforderungen beschrieben werden.
  • Die Feinabstimmung nach oben oder nach unten wird mit Hilfe eines Wippenschalters erzielt, der in der Mitte eine Ausschaltstellung hat. Eine geschlossene Stellung des Schalters führt zu einer Fortschaltung der Abstimmspannung mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 8 Schritten pro Sekunden. Die Feinabstimmsteuerung wirkt auf die Abstimmung im VHF-Betrieb und im UHF-Betrieb.
  • Eine UHF-Programmierung wird erzielt, indem der Bedienungsknopf eines Potentiometers gedrückt und der am Knopf befindliche Zeiger auf die gewünschte Kanalzahl gedreht wird.
  • Wenn der Knopf gedrücktwird, wird ein Kontakt an Masse gelegt. Der Knopf ist in die äußere Position mittels einer Feder vorbelastet; er kann nicht gedreht werden, wenn er riecht nach innen gedrückt wird. Das zur UHF-Programmierung benutzte Potentiometer hat etwa 30 Gänge. Der Benutzer kann mit diesem Potentiometer und auch mit einem Feinabstimmungswippenschalter die Feinabstimmung einer UHF-Station vornehmen.
  • Die UHF-Feinabstimmungsgrenze soll bei + 128 Schritten von dem in der Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff abgespeicherten Binärwort liegen, was nur gilt, wenn der Feinabstimmuns-Wippenschalter benutzt wird. Wenn der Benutzer den Wippenschalter weiterhin nach diesen 128 Schritten in der gleichen Stellung hält, dann kehrt die Abstimmspannung ihre Anderungsrichtung um, und sie nimmt in der anderen Richtung um 256 Schritte zu, bis sie ihren anderen Grenzwert erreicht, bei dem eine erneute Richtungsumkehr stattfindet0 Die Abspeicherung und der Speicher erfordern etwa 240 Millisekunden. Das binäre Abstimmspannungswort und ein Sprungsignal werden abgespeichert, wenn das Gerät abgeschaltet wird. Wenn ein Abstimmbedienungselement für den Xanalsprungknopf betätigt worden ist, während der Kanal adressiert wird, werden die Abstimmspannung und das Sprungsignal ebenfalls im Speicher abgespeichert, wenn eine Kanaländerung auftritt Ein AFC-Abstell-Zwischenkanalimpuls tritt jeweils zwischen zwei benachbarten Kanalpositionen auf, Der Impuls tritt auf, wenn ein Schalterkontakt kurzzeitig an Masse gelegt wird Das Tastverhältnis des Impulses ist angenähert kon stant gegen die Umdrehungsgeschwindigkeit des Kanalwählknopfes. Das Tastverhältnis setzt sich aus einem Anteil von 25% mit geschlossenem Kontakt und aus einem Anteil von 75% mit offenem Kontakt zusammen0 Die binäre Eingangs adresse wird am Ende einer Schreibzeit oder 48 bis 68 Millisekunden nach dem Empfang des letzten ZwischenkanalimpulsesD je nachdem, was später auftritt9 abgetastet und festgehalten0 Ein vom Benutzer programmierbares Kanalsprung°Ausgangssignal wird benutzt. Der Benutzer macht von einem Druckknopf zur Anderung des Zustandes dieses Signals Gebrauch0 Die Anordnung ist für eine Kapazität von 20 Kanälen ausgelegt worden. Diese Kanäle enthalten 12 zugeordnete VHF-Kanäle und acht nichtzugeordnete UHF-Kanäle. Im VHF=Betrieb wird von einer Lösung mit einem Festspeicher und einem Dauerspeicher mit Direktzugriff zur Begrenzung der Feinabstimmung Gebrauch gemacht. Der Festspeicher und der Direktzugriffspeicher ergeben ein 14-Bit-Abstimmwort und ein 1Bit-Sprungkennzeichen.
  • Der Direktzugriffspeicher enthält 8-Bit-Abstimmwörter mit Sprungkennzeichen. Die Anordnung ist so ausgelegt, daß das niedrigstwertige Bit des 8-Bit-Abstimmworts für jeden VHF-Kanal so umprogrammiert werden kann, daß.es irgendwo von der niedrigstwertigen Bit-Position bis zum siebten Bit eines 14-Bit-Abstimmworts erscheint. Im UHF-Betrieb soll der Direktzugriffspeicher eine Kapazität von 14 Bits für die Abstimmwörter zuzüglich 1 Bit für das Sprungkennzeichen haben.
  • Das Blockschaltbild von Fig.1 zeigt die unter Anwendung eines Mikrocomputers ausgeführte Lösung einer Abstimmanordnung für einen Fernsehempfänger. Der Fernsehedpfänger 2 enthält einen Wählschalter 26 zur Erzeugung einer Adresse für die in der Mikroprozessorschaltung 4 enthaltene Dauerspeichermatrix. Ein genaueres Blockschaltbild des Aufbaus der Dauerspeichermatrix und der Adressierungsanordnung ist in F.11a angegeben. In einer Ausführungsform besteht der Dauerspeicher aus einer Speichermatrix in DIFMOS-Technologie (MOS-Technologie mit Doppelinjektion und potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden). Das Festhalten von Daten ohne Versorgungsenergie wird durch Speicherung von Ladung in einem Feld aus potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektroden erzielt. Jede potentialmässig nicht festliegende Gate-Elektrode in der Speichermatrix kann durch Injektion von Elektronen oder von Löchern aus einem Lawinenplasma geladen oder entladen werden, das in zwei speziellen Injektorstrukturen in jedem Bit gebildet ist.
  • Wenn eine solche nicht festliegende Gate-Elektrode einmal aufgeladen ist, bleibt sie fast für eine unbegrenzte Zeitdauer geladen, wenn sie nicht absichtlich durch Umprogrammieren entladen wird. Die Abklingrate einer Ladung auf einer potentialmässig nicht festliegenden Gate-Elektrode wurde mit einem Wert von weniger als 1% des Anfangswertspro Zeitdekade bei 85°C gemessen. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein 32-Bit-Halbleiter-Dauerspeicher mit Direktzugriff des Typs X-929 A der Firma Texas Instruments verwendet.
  • jedoch können zusätzlich auch andere Dauerspeicher bei der hier zu beschreibenden Anordnung benutzt werden Uber eine Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung werden digitale Abstimmwörter entsprechend den UHF- und VHF-Kanälen aus dem Speicher gelesen und in den Speicher geschrieben. Diese Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung enthält Zwischenspeicherregister für die 5-Bit-Kanaladresse, den 1-Bit-Sprunganzeiger und das 14-Bit-Abstimmwort. Das Abstimmwort wird in den Impulsdauermodulator-Komparator geladen, in dem ein Impulsdauermodulator-Zähler und ein Impulsdauermodulator-Generator digitale Ausgangssignale erzeugen,die dem binären Abstimmwort proportional sind. Diese digitalen Ausgangssignale werden einer Analogschaltung aus einem Operationsverstärker zur Umsetzung in die Analogspannung zugeführt, die zum Anlegen an den Kapazitäsdioden-Tuner des Fernsehempfängers zur Abstimmung an den ausgewählten Kanal benötigt wird.
  • Der Kanalschiebecodierer dient der Normalisierung-der Bitbewertung des Fortschaltwerts für die ausgewählten VHF-Kanäle. Das normalisierte Binärwort wird dem Mikro progtammzähler zugeführt, damit Schiebesteuersignale für die verschiedenen Schieberegister der Abstimmschaltung im VHF-Betrieb erzeugt werden.
  • Vom Benutzer gegebene Befehle werden in die Anordnung mit Hilfe der Eingabelogik und der Statushalteschaltung gelesen. Dies ist eine Vorrichtung zum Feststellen einer Statusänderung an den Eingabe schaltern während einer Abstimmfunktion, so daß die Anordnung auf den zuletzt eingegebenen Befehl umgestellt werden kann. Die Zustandsänderung wird mit Hilfe einer Statushalteschaltung festgestellt, die eine neue Adresse aus dem Befehlsfestspeicher in den Programmzähler lädt.
  • Der Programmzähler liefert eine von 256 Befehlsadressen an den Befehlsfestspeicher. Der Befehlsfestspeicher adressiert die Konstantenspeichermatrix, die obere und untere Grenzwerte für die VHF- und UHF-Kanäle, Fortschaltwerte für die VHF-und UHF-Abstimmung,Zeitfortschaltwerte, Schreibzeitwerte und Maximalzeitwerte enthält. Außerdem adressiert der Befehlsfestspeicher den von einem programmierbaren Logikfeld (PLA) gebildeten Befehlsdecodierer, der eine Decodierungsmöglichkeit für 26 UND-Funktionen und für 12 ODER-Funktionen enthält.
  • Die Konstantenspeichermatrix überträgt die Daten zu einem Rechenwerk, das zwei Arbeitsregister, einen 1-Bit-Volladdierer und eine von einem Direktzugriffspeicher gebildete Zwischenspeicherdatei enthält. Das Rechenwerk ermöglicht die Durchführung der Vergrößerung und der Verkleinerung der Abstimmwörter, es sorgt für Schreibzeiten und ergibt Zeitsperrfunktionen. Das neue binäre Abstimmwort aus dem Rechenwerk wird in die Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung geladen oder aus dieser gelesen. Bei allen Betriebsmöglichkeiten der hier zu beschreibenden Anordnung werden die den einzelnen ausgewählten Kanälen sowohl im VHF-Betrieb als auch im UHF-Betrieb entsprechenden binären Abstimmwörter in der Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff für eine Adressierung bei der Kanalwahl gespeichert.
  • In denFiguren 2a und 2b ist die von den Eingabepufferregistern gebildete Dateneingabe/Datenausgabe-Schaltung genauer dargestellt. Als Adressenpuffer ist ein 5-Bit-Serienregister 230 zusätzlich zu zwei D-Flipflops 232 und 254 vorgesehen. Ein 3-auf-1-Codierer 236 dient dir Datenübertragung in das als Eingabedatenpuffer wirkende 14-Bit-Serienregister 234a - 234b. Die im Eingabedatenpuffer gespeicherten Daten werden parallel in das als Datenhalteschaltung dienende 14-Bit-Serienregister 238a - 238b geladen, dessen Ausgangssignal parallel in ein 14-Bit-Serienregister geladen wird, das als impulsdauermodulierte Halteschaltung dient. Das D-Flipflop 232 wirkt als 1-Bit-Sprungpuffer für das höchstwertige Bit des Abstimmworts.
  • Bin genaues Schaltbild des Adressendecodierers und der von einem Festspeicher gebildeten Konstantendatei ist in den Figuren 3a und 3b dargestellt. Zur Adressierung der von einem Festspeicher gebildeten 32x14-Bit-Konstantendatei 264a-264b werden fünf Bits aus dem Adressengenerator und vier Bits aus dem Befehlsfestspeicher decodiert. Das Ausgangssignal der Konstantendatei wird in ein 14-Bit-B-Arbeitsregister geladen.
  • Der Codierer zur automatischen Kanalverschiebung für die Normalisierung der VHF-Abstimmung ist in dem Schaltbild von Fig.4 genauer dargestellt. Die vier niedrigstwertigen Ausgangsbits werden einem Codierer des Mikroprogrammzählers zugeführt. Zur Übertragung von Daten bei der Decodierungsoperation sind zwei Serienschieberegister 100 und 102 vorgesehen.
  • Der Befehlsfestspeicher, der Programmzäher und der Mikroprogrammzahler sind in den Figuren 5a bis 5d genauer dargestellt. Der 8x256-Bit-Befehlsfestspeicher 286a -286b wird vom 8-Bit-Programmzähler 290a-290b adressiert.
  • Der 8-Bit=Programmzähler ist in zwei Serienregister unterteilt, die die vier höchstwertigen Bits und die vier niedrigstwertigen Bits enthalten. Die niedrigstwertigen Bits werden direkt aus dem 8-Bit-Befehlsprogrammwort vom Befehlsfestspeicher geladen. Die vier höchstwertigen Bits werden mit Hilfe der 4-Bit-Seitenhalteschaltung 294 in denProgrammzähler geladen. Ausserdem werden sechs Bits des Befehlsprogrammworts einem von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten Decodierer zugeführt, und die vier niedrigstwertigen Bits des Befehlsprogrammworts werden einem 9x32-Adressendecodierer einer von einem Festspeicher gebildeten Konstantendatei zugeführt.
  • Der 8-auf-4-Codierer 302a und 302b wird von den vier niedrigstwertigen Bits aus dem 8-Bit-Befehlswort und von vier Bits aus einem Codierer zur automatischen Kanalverschiebung adressiert. Diese acht Bits werden in vier Bits verschlüsselt, die den 4-Bit-Mikroprogrammzähler 400 adressieren. Die vier niedrigstwertigen Bits aus dem Befehlsfestspeicher adressieren auch einen 4-auf-12-flecodierer für einen Statuseingabeschalter. Zwei der vier niedrigstwertigen Bits adressieren einen 2-auf-4-Decodierer einer Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff im Rechenwerk.
  • In den Figuren 6a und 6b ist ein genaueres Schaltbild des von einem programmierbaren Logikfeld (PLA) gebildeten Befehlsdecodierers dargestellt. Sechs Adressenbits aus dem Befehlsfestspeicher werden zur Adressierung des 6x28x12-Bit-Decodierers benutzt. Der Ausgang dieses Decodierers umfaßt 26 UND-Funktionen und 12 ODER-Funktionen.
  • Die Figuren 7a und 7b zeigen ein genaueres Schaltbild des Statuseingabeschalters. Die 12 Eingänge des Statuseingabeschalters werden durch Decodieren der vier niedrigstwertigen Bits eines Befehlsworts aus dem Befehlsfestspeicher gelesen.Eine Übereinstimmungsanzeige zwischen dem Decodierungsergebnis und den 1-aus-12-Singangssignalen wird durch Setzen einer Statushalteschaltung 282 angezeigt.
  • Diese Statushalteschaltung wird in den Zustand "1" gesetzt, wenn eine der 12 Eingabefunktionen und eine Ubereinstimmungso anzeige vorhanden sind.
  • Die Figuren 8a bis 8d zeigen ein genaueres Schaltbild des Rechenwerks und der Zwischenspeicherdatei mit Direktzugriff. Das 14-Bit-Wort aus einer von einem Festspeicher gebildeten Konstantendatei wird parallel in das 14-Bit-B-Arbeitsserienregister 274a- 274b gelesen. Zur Zwischenspeicherung der Daten aus der Konstantendatei und aus den Arbeitsserienregistern ist eine von einem Direktzugriffspeicher gebildete 4x14-Bit-Zwischenspeicherdatei 276a bis 276h vorgesehen. Die Zwischenspeicherdatei enthält vier Speicherplätze, die von dem 4-auf-1-Decodierer 308 ausgewählt werden. Der Zugriff auf das Arbeitsregister B erfolgt über einen 2-auf-1-Codierer 304, und der Zugriff auf das 14-Bit-A-Arbeitsschieberegister 266a-266b erfolgt mit Hilfe des 4-auf-1-Codierers 270. Der Zugriff auf die von einem Direktzugriffspeicher gebildete Zwischenspeicherdatei erfolgt über den 3-auf-1"Codierer 278. Zum Addieren und Subtrahieren der A- und B-Arbeitsregister ist ein 1-Bit-Volladdierer 288 vorgesehen. Die zwei niedrigstwertigen Bits des Befehlsworts werden zur Adressierung der Zwischenspeicherdatei benutzt.
  • In den Figuren 9a und 9b ist ein genaueres Schaltbild des Impulsdauermodulator-Generators (PWM-Generator) dargestellt.
  • Es ist ein 214-PWM-Zähler 250a-250b vorgesehen. Das ausgegebene Binärwort wird parallel in eine 14-Bit-PWM-Halteschaltung geladen. Wenn das 14-Bit-Binärwort aus dem PWM-Zähler mit dem 14-Bit-Abstimmwort übereinstimmt, das in der 14-Bit-Datenhalteschaltung gespeichert ist, wird die PWM-Halteschaltung ausgelöst, und das digitale PWM-Ausgangssignal wird erzeugt.
  • Die Figuren 10a und 10b zeigen ein genaueres Schaltbild der Analogschaltung zum Umsetzen des digitalen Ausgangssignales des PWM-Generators in eine an den Kapazitätsdioden-Tuner des Fernsehempfängers anzulegende Analogspannung. Außerdem sind Schaltungen zur Erzielung der PWM-EinsnhaltlöschuXgzur AFC-Abstellung, für den Empfang eines Zwischenkanalimpulses und die UHF-Aufwärts/Abwärts-Abstimmung vorgesehen.
  • Im Schaltbild von Fig.11a bis 11h ist der Mikroprozessoraufbau der Fernsehabstimmanordnung genauer als im Blockschaltbild von Fig.1 dargestellt. Die binäre 5-Bit-Kanaladresse wird mit Hilfe des Adressengenerators 204 in Fig.11a von dem 20 Positionen aufweisenden Wählschalter 202 abgelesen. Die binäre Kanaladresse entspricht einem von 20 Kanälen, von denen 12 VHF-Kanäle und 8 UHF-Kanäle sind0 Zusätzlich zur Kanaladressierung ist der Wählschalter mit einer Vorrichtung 224 zur Auswahl einer Kanalunterbrechung, einer Vorrichtung 226 zur Auswahl des Kapazitätsdiodenbereichs des Fernseh-Tuners und einer Vorrichtung 228 zur Programmierung der Vorspannung für die automatische Frequenzregelung verseben. Die Kanaladresse wird direkt in die 5-Bit-Adressenhalteschaltung 206 in der Dauerspeicherschaltung mit Direktzugriff gelesen. Die Information in der 5-Bit-Adressenhalteschaltung 206 wird zur Adressierung der adressierbaren 32-Bit-Dauerspeichermatrix mit Direktzugriff benutzt, und sie bildet auch ein Paralleleingangssignal in ein 5-Bit-Adressenschieberegister 208. Die 5-Bit-Adresse an einer vom Wählschalter ausgehenden Vielfachleitung wird zur Adressierung eines der 20 Speicherplätze in der Dauerspeicherschaltung benutzt, die der Speicherung des binären Abstimmworts dienen. In der Dauerspeicherschaltung sind 12 binäre VHF-Abstimmwörter und 8 binäre UHF-Abstimmwörter enthalten.
  • In Serie zum Schieberegister 208 ist ein 15-Bit-Datenausgabe-Schieberegister 210 geschaltet. Diese zwei Schieberegister 208 und 210 befinden sich im Lesebetrieb, wenn sie nicht für einen Ausschiebevorgang programmiert sind. Daher sind sie stets für das Ablesen der Adressenhalteschaltung 206 und der 15 Bits aus der Dauerspeichermatrix 212 bereit. 14 Bits aus der Dauerspeichermatrix werden für die Darstellung des binären Abstimmworts benutzt, und das fünfzehnte Bit, nämlich das höchstwertige Bit wird als Sprunganzeiger benutzt.
  • Die 20 Bits aus 5 Bits des Adressenregisters und 15 Bits des Datenausgaberegisters werden seriell ausgeschoben, wenn die Dauerspeichermatrix 212 gelesen wird. Beim seriellen Ausschieben der Bits werden diese mittels der Schleife 222 seriell wieder in den Stapel zurückübertragen, so daß die 5-Bit-Adresse und das 15-Bit-Abstimmwort wieder in die Register eingespeichert werden0 Die Adresse und das Abstimmwort werden beim Ausschieben aus den Registern in den Steuer-Chipeinejn 20-Bit-Eingabedatenpuffer zugeführt, der aus einem 5-Bit-Adressenpuffer 230, einem 1-Bit-Sprunganzeigepuffer 232 und einem ? 14-Bit-Eingabedatenpufferregister 234 besteht, wie Fig.11b zeigt. Das Adressenpufferregister 230 enthält die letzten Bits, die aus der Dauerspeichermatrix geschoben werden und die fünf Adressenbits bilden. Das an sechster Stelle stehende Bit ist das Sprungbit, das sich im Sprungpufferregister 232 unmittelbar im Anschluß an den Adressenpuffer befindet. Das aus 14 Datenbits bestehende Abstimmwort wird über einen Wählschaltercodierer 236 in das 14-Bit-Eingabedatenpufferregister 234 geleitet. Der Wählschaltercodierer 236 weist drei ausgewählte Zustände auf, nämlich für das Laden des Eingabedatenpuffers (LIB), für das Lesen der Dauerspeichermatrix (RNVM) und für das Lesen des Eingabedatenpuffers (RIDB). Das 14-Bit-Abstimmwort wird dadurch in das Datenpufferregister 234 gelesen, daß am Wählschaltercodierer 236 die Betriebsart für das Lesen der Dauerspeichermatrix ausgewählt wird.
  • Das binäre Abstimmwort im Datenpufferregister 234 wird parallel in die 14=Bit-PWM-Halteschaltung 248 gelesen, wenn an der 14-Bit-Datenhalteschaltung 238 ein PWM-Ladesignal (LPwM) vorhanden ist. Das 14-Bit-Abstimmwort in der PWM-Halteschaltung 248 wird als Vergleichswort für den 14-Bit-PWM-Zähler 250 benutzt. Der Impulsdauermodulator (abgekürzt PWN) arbeitet mit einer Eingangstaktfrequenz von 1 NHz aus der PWM-Puffer- und -Oszillatorschaltung 252, die dem 2 -PWM-Zähler 250 zugeführt wird und ständig in Betrieb ist.
  • Der PWM-Zåhler 250 zählt binär von der Binärzahl O aus, bis er einen von zwei Zuständen erreicht. Der erste Zustand besteht darin, daß dann, wenn das Binärwort des Zählers 250 mit dem 14-Bit-Abstimmwort in der PWM-Halteschaltung 248 übereinstimmt, diese einen Größenvergleich durchführende Halte schaltung ein Ausgangssignal abgibt, und ein Flipflop auslöst, das dann in diesem ausgelösten Zustand bleibt, bis der Zähler seinen Abzählzyklus vollendet. Der zweite Zustand besteht darin, daß dann, wenn die PWM-Halteschaltung 248 einen Inhalt mit ausschließlich den Werten 1 hat, der'PWM-Zähler bis zu einem Zustand mit ausschließlich den Werten 1" auiwärtszählen würde, der auch dem Überlaufpunkt des Zählers entspricht. Der PWM-Zähler zählt daher stets bis zum Wert 214 aufwärts, und er läuft dann über, wobei die Zahl 214 bei einem Eingangssignal von 1 MHz einer Signalabgabe bei 16 Millisekunden entspricht.
  • Im PWM-Generator wird daher ein Größenvergleich zwischen dem Stand des PWM-Zählers und dem 14-Bit-Abstimmwort durchgeführt, das in der 14-Bit-PWM-Halteschaltung 248 gespeichert ist, und wenn zum erstenmal eine Übereinstimmung zwischen dem Zählerstand und der binären Größe auftritt, wird aus der PWM-Halteschaltung 48 ein Ausgangssignal erhalten, das dem Abstimmwort proportional ist. Zur Abstimmung des Fernsehempfängers wird das lmpulsdauermodulierte Signal aus der PWM-Halteschaltung 248 geändert. Das impulsdauermodulierte Signal wird dadurch geändert, daß der in der PWM-Halteschaltung enthaltene Bitwert des binären Abstimmworts geändert wird, so daß sich eine modulierte Impulsdauer mit einer Arbeitsperiode von 16 Millisekunden ergibt0 Das Sprungbit im Sprungpufferregister 232 kann mittels des Sprungeingangs über das NAND-Glied 256 geändert werden. Im Programmalgorithmus wird beim Ändern des Kanalsprungschaltersdie Information gelesen und in den Speicher geschrieben, wenn die Funktion beendet ist.
  • Die Änderung der Sprunginformation wird dadurch erhalten, daß zuerst der Zustand des Sprungpuffers 232 gelesen wird, der ein höchstwertiges Bit enthält, das aus dem Speicher gelesen wurde, daß dieses Bit dann in ein D-Register 254 geladen wird und daß dann diese Inforination geändert wird, wenn eine Programmeingabe zur Änderung des Zustandes des Kanalsprungschaltersvorliegt.
  • Für die Abgabe einer Anzeige, daß der Kanalaprungsehalter*-~ geändert worden ist und für die Anzeige des derzeitigen Programmzustandes des Kanalsprungschaltersist ein Sprungausgang 258 vorgesehen.De Kanalsprungschälter ist bei einem mechanischen Drehwählschalter wie in dieser Ausführungsform, bei der der Wählschalter 202 ein Drehschalter ist, nicht anwendbar. Durch Ersetzen des Drehwählschalters durch eine elektronisch adressierbare Schaltungsanordnung, wie sie in der USA-Patentschrift 3 968 443 beschrieben ist, könnte eine Sprungfunktion auf die hier zu beschreibende Abstimmschaltungsanordnung angewendet werden.
  • Nach dem Laden des Adressenpüffers 230 mit den fünf Adressenbits aus dem Adressengenerator 204 werden diese fünf Adressenbits parallel zu dem 9xD2-Adressendecodierer 260 und zu dem 5-auf-4-Codierer 262 für eine automatische Kanalverschiebung (nur für VHF)übertragen, wie in Fig.11c angegeben ist. Der Codierer für die automatische Kanalverschiebung wird dazu benutzt, festzustellen, ob die Anordnung im UHF-Betrieb oder im VHF-Betrieb arbeitet. Wenn die Anordnung im VHF-Betrieb arbeitet, gibt der Codierer für die automatische Kanalverschiebung eine von vier möglichen Codegruppen zur Vergrösserung des VHF-Abstimmworts ab. Die vier Codegruppen entsprechen dem bestimmten Fortschaltbitwert, der für den vom Adressengenerator 204 ausgewählten VHF-Kanal gilt. Da nur vier Fortschaltgeschwindigkeitswerte und 12 VHF-Abstimmwörter vorhanden sind, wählt der Codierer 262 abhängigdavon, auf welcheniknal die Anordnung eingestellt ist, einen der vier Fortschaltgeschwindigkeitswerte für die Anwendung auf das gegebene Abstimmwort aus.
  • Die 5-Bit-Adresse aus dem Adressenpuffer 230 wird auch parallel an den 9x32-Adressenaecodierer 260 angelegt, damit ein in der von einem Festspeicher gebildeten Könstantendatei 264 gespeichertes 14-Bit-Datenwort ausgewählt wird. Die 5-Bit-Adresse, die den VHF- oder UHF-Kanal bestimmt, wird durch den 9x32-Adressendecodierer in ein 32-Bit-Adressenwort decodiert, damit die von einem Festspeicher gebildete 32x14-Konstantendatei adressiert wird. Die vier niedrigstwertigen Bits der Befehlscodegruppe bestimmen, welche der 32 Wörter adressiert werden.
  • Diese zweiunddreissig 14-Bit-Wörter in der Konstantendatei sind obere und untere Grenzwerte für die VHF-Kanäle, UHF-Kanalgrenzen, Fortschaltwerte für die VHF-und UHF-Abstimmung, Zeitfortschaltwerte, Maximalzeitwerte und Schreibzeitwerte.
  • Wenn ein Abstimmwort in dsn Eingabedatenpuffer 234 gelesen worden ist und eine Abstimmfunktion damit durchgeführt werden soll, werden die vierzehn Datenbits aus dem Eingabedatenpufferregister in das 14-Bit-A-Arbei*sregister 266 mittels eines Befehls zum Lesen des Eingabedatenpuffers (Befehl RIBD) am 4-auf-1-Codierschalter 270 Ubertragen. Das 14-Bit-Wort wird auch in serieller Weise wieder über die Schleife 272 zu seinem Ausgangspunkt zurückübertragen. Nach dem Laden des A-Arbeitsregisters mit dem 14-Bit-Abstimmwort werden der Abstimmgrenzwert und der Fortschaltwert aus der 14-Bit-Konstantendatei ausgegeben und in das 14-Bit-B-Arbeitsrtgister 274 geladen. Diese Werte werden nun in die von einem Direktzugriff sp e icher gebildetezwischenspeicherdatei 276 geladen, indem am Wählschaltercodierer 278 der Befehl LBMX ausgewählt wird. Die Zwischenspeicherdatei bildet einen Direktzugriffspeicher mit einer Kapazität von 4x14 Bitsa Der Abstimmvorgang wird nun ausgeführt, indem ein im B-Arbeitsregister gespeicherter Fortschaltwert zu dem im A-Arbeitsregister gespeicherten 14-Bit-Abstimmwort addiert wird, wenn die Anordnung im Aufwärtsabstimmbetrieb arbeitet, während der Fortschaltwert vom Abstimmwort subtrahiert wird, wenn die Anordnung im Abwärtsabstimmbetrieb arbeitet. Das vergrdßerte oder verkleinerte Abstimmwort wird mit Hilfe des "A" Normalisierungsbefehls am Wählschaltercodierer 270 von Fig.11d wieder in das A-Arbeitsregister zurückübertragen.
  • Nach dem Rückübertragungsvorgang wird das aktualisierte 14-Bit-Abstimmwort in den Eingabedatenpuffer 234 bertragen, in dem ein am Wählschaltercodierer 236 vorhandener Befehl zum Laden des Eingabedatenpuffers (LIDB-Befehl) ausgeführt wird. Das aktualisierte Abstimmwort ist nun im Eingabedatenpuffer gespeichert, und es ist auch wieder im A-Arbeitsregister abgespeichert. Das aktualisierte -Abstimmwort wird nun in die 14-Bit-PWM-Halte schaltung 248 geladen, so daß das Ausgangs signal des PWM-Zählers 250 mit dem aktualisierten Abstimmwort verglichen werden kann.
  • Bei der Ausführung einer Abstimmfunktion durchläuft die Abstimmanordnung eine Folge, bei der eine Additions-und Zeitsperroutine im Rechenwerk durch Verkleinern des Zeitsteuerworts bis zum Erreichen einer negativen Zahl ausgeführt wird. In Jedem Fall werden aus der ROM-Konstantendatei Informationen gelesen und in der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Diese Informationen hängen von dem bestimmten Kanal und davon ab, ob der Kanal ein UHF-oder VHF-Kanal ist. In dieser Folge durchläuft die Anordnung stets einen Lesevorgang der Eingabeschalter so daß beim Vorliegen einer Zustandsänderung an den Eingabe schaltern während einer Abstimmfunktion diese Zustandsänderung festgestellt wird und die Systemfunktion auf den zuletzt eingegebenen Befehl geändert wird0 Diese Eingabesteuerfunktionen werden mit Hilfe des 12-Auf-1-Zustandseingabeschalters 280 in das System gelesen, der 12 Eingänge aufweist, wie in Fig.11f dargestellt ist.
  • Ein langsames Taktsignal mit einer Frequenz von 61 kHz wird geliefert, damit eine Schreibfunktion ausgeführt wird, die im Falle von Dauerspeicherzellen in DIFMOS-Technologie eine Zeitdauer in der Größenordnung von 100 ms zum Schreiben des Datenwerts 0 in den Speicher in Anspruch nimmt, so daß also ein Taktsignal mit niedrigerer Frequenz als der normalerweise verwendete Steuer- oder Verarbeitungstakt benötigt wird. Das langsame Taktsignal wird auch zur Erzielung einer Pufferung im Einschaltbetrieb sder nach der vollständigen Durchführung eines Schreibbefehls zum Schreiben in den Speicher benutzt, so daß die Anordnung kein neues Wort liest, während sie sich noch einstellt.
  • Eine weitere Eingabe erfolgt über die UHF/VHF-Steuerleistung; diese Eingabe hängt von der bestimmten Adresse ab, die vom Wählschalter 202 festgestellt worden ist.
  • Ein drittes Eingangssignal ist das Wählsignal für einen hohen AFC-Wert, und ein viertes Eingangssignal ist ein Wählsignal für einen niedrigen AFC-Wert. Die Aufgabe des hohen und des niedrigen AFC-Werts ist es, für eine digitale Frequenzregelfunktion (AFC-Funktion) zu sorgen.
  • Die Vorrichtungen zur Erzielung der digitalen Frequenzregelung sind in den Figuren nicht dargestellt und auch im Algorithmus nicht angegeben. Das digitale Frequenzregelsystem könnte in die Anordnung mit Hilfe mehrerer Vergleichsfenster und einer entsprechenden Hinzufügung einer Steuerlogik zum vorliegenden Algorithmus eingefügt werden.
  • Ein fünftes Eingangssignal ist ein UHF-Aufwärts/Abwärts-Steuersignal, das aus einem Komparator 282 kommt, der bestimmt, ob die Abstimmspannung über oder unter der entsprechenden Potentiometereinstellung des Grobabstimmpotentiometers 284 für den UHF Kanal liegt. Ein weiteres Eingangs signal ist das Zählsignal für das Einschalten oder Abschalten der Versorgungsenergie. Bei Vorliegen eines Eingangssignals zum Abschalten der Versorgungsenergie wird das im Eingabedatenpuffer 234 gespeicherte 14-Bit-Abstimmwort in den adressierbaren Dauerspeicher geschrieben.
  • Das siebte Eingangssignal ist ein Sprungeingangssignal, das in die hier zu beschreibende Anordnung nicht einbezogen ist. Falls diese Sprungfunktion verfügbar wäre, würde sie das Uberspringen ausgewählter Kanäle erlauben, doch ist dies bei einem mechanischen Drehschalter nicht möglich, wie oben angegeben wurde.
  • Das achte Eingangssignal ist das über den Wippenschalter eingebbare Aufwärts-Feinabstimmsignal für die Steuerspannung, und das neunte Eingangssignal ist das ebenfalls über den Wippenschalter eingebbare Abwärts-Feinabstimmsignal für die Steuerspannung, Das Steuersignal für das Ein- und Ausschalten der UHF-Abstimmung versetzt die Abstimmfunktion in einen UHF-Grobabstimmbetrieb. Der Ein/Aus-Schalter für die Frequenzregelung (AFC) wird dazu benutzt, die interne AFC-Abstimmfunktion zu aktivieren oder einen externen, von Hand durchgeführten Abstimmbetrieb zu erlauben. Das letzte Schaltsignal am Statuseingabe schalter ist der Zwischenkanalimpuls, der vom Wähischalter 202 über die Kanalunterbrechungsleitung 224 eingegeben wird. Der Zwischenkanalimpuls ergibt eine Anzeige dafür, daß sich der Wählschalter im Umschaltbetrieb zwischen Kanälen befindet, und er dient auch der Festetellung des beendeten Umschaltvorgangs.
  • Die 12 Eingangssignale werden in den Zustandseingabeschalter eingegeben. Wenn einer der 12 Eingänge am Statuseingabeschalter aktiviert ist, wird er mit einer bestimmten Auswahlcodegruppe verglichen, und das Statushalteflipflop 282 wird gesetzt, wenn die Anzeige einer Übereinstimmung bei dem Lesekommando des gegebenen Befehls für den bestimmten, je nach Fall geschlossenen oder geöffneten Schalter vorliegt. Die Statusschaltereingaben werden vom 4-auf-12-Decodierer 284 decodiert, der von den vier niedrigstwertigen Bits des Befehls aus dem Befehlsfestspeicher 286 adressiert wird. Das Statushalteflipflop 282 ergibt eine Anzeige dafür, daß die Anordnung ein Eingangssignal empfangen hat, das einem in der Befehlstabelle des Decodierers 284 enthaltenen Signal entspricht.
  • Das zweite Eingangssignal des Statushalteflipflops 282 ist das Übertrageingangssignal aus dem 1-Bit-Volladdierer, wenn das System in einer Subtraktionsroutine arbeitet, und wenn diese Subtraktionsroutine eine negative Zahl als Ergebnis hat. Die Anzeige der negativen Zahl wird dazu benutzt, Vergleichstests auszuführen, daitt bestimmt wird, ob eine obere oder untere Abstimmgrenze oder eine Zeitgrenze erreicht wordensind, Das Setzen des Statushalteflipflops 282 ergibt eine Eingabe in den Befehlsfestspeicher 286 zum Laden des Programmzählers mit einer neuen Befehlsadressenseite.
  • Der in Fig.11c dargestellte 8-Bit-Programmzähler 290 empfängt sein Zähltaktsignal aus dem 250 kHz-Taktgeber 292, dessen Frequenz ein Viertel des Werts des 1 MHz-Takts aus dem PWM-ZShler 250 beträgt. Der Programmzähler liefert eine von 256 Befehlsadressen für den Befehlsfestspeicher 286e Der Ort des Programmzähhrs in seiner Zählablauffolge kann dadurch geändert werden, daß ein neues 8-Bit-Wort in den Programmzähler geladen wird. Die vier niedrigstwertigen Bits aus dem Befehlsfestspeicher werden parallel in die vier niedrigstwertigen Positionen des 8Bit-Programmzählers geladen, und sie werden auch parallel in eine 4-Bit-Seitenhalteschaltung 294 geladen0 Wenn das Statushalteflipflop durch eine Subtraktionsoperation beim Lesen eines Eingangssignals vom Statuseingabeschalter gesetzt wird, dann werden bei einem Seitenladebefehl (LPD-Bßfehl) am NAND-Glied 296 die vier niedrigstwertigen Bits der Adresse aus der Seitenhalteschaltung in die höchstwertigen Bitpositionen des Programmzählers geladen.
  • Der Ausgang des Befehlsfestspeicher:s286 führt zu einem von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten Befehlsdecodierer 298, der 26 UND-Funktionen und 12 ODER-Funktionen abgibt, wie in Fig.11e angegeben ist. Der Befehlsdecodierer besteht aus einem 6x28x12-Bit-Speicher. Diese UND-und ODER-Funktionen entsprechen dem Befehlssatz, der zum Programmieren der Anordnung benutzt wird.
  • Der 4-Bit-Mikroprogrammzähler 300 wird dazu benutzt, Schiebesteuersignale für die verschiedenen Schieberegister der Abstimmschaltung zu liefern. Insbesondere ermöglicht der Mikroprogrammzähler das Schieben des 14-Bit-Datenworts aus dem A-Arbeitsregister in das Dateneingabepufferregister.
  • Außerdem ermöglicht er die Addition und Subtraktion der Inhalte der A-und B-Arbeitsregister, und er ermöglicht die Datenübertragung in den Dauerspeicher.
  • Die maximale Anzahl der seriellen Schiebevorgänge durch den Programmzähler beträgt 14 Bits. Wenn der vom Mikroprogrammzähler bewirkte Schiebevorgang beendet ist, wird der Systembetrieb wieder zum 8-Bit-Programmzähler zurückgegeben, wo er zur nächstenProgrammadresse weitergeßchaltet wird. Der 8-Bit-Mikroprogrammbefehl wird vom Mikroprogramm-Adressenwählcodierer 302 ausgewählt.Vier Bits aus dem Codierer 262 für eine automatische Kanalverschiebung und vier niedrigstwertige Bits aus dem Befehlsfestspeicher werden parallel in den Adreseenwählcodierer geladen , damit vier Befehlsadressenbits für den Mikroprogrammzähler 300 geliefert werden.
  • In Fig.11d ist ein Schaltercodierer 304 angegeben, der einen Rückspeichervorgang ermöglicht, durch den das 14-Bit-Wort im B-Arbeitsregister wieder in dieses Register zurückgeschoben werden kann. Zusätzlich ermöglicht der Schaltercodierer das Verschieben des 14-Bit-Worts aus der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 in das Arbeitsregister. Der Schaltercodierer 270 ermöglicht es, ein 14-Bit-Wort aus der RAM-Zwischenspeicherdatei und aus dem Dateneingabepufferregister 234 sowie ein Summenprodukt aus der Addition der Inhalte der Arbeitsregister A und B mittels des 1-Bit-Volladdierers 288 in das A-Arbeitsregister zu verschieben, und er ermöglicht außerdem das Wort im A-Arbeitsregister wieder in diesem Register selbst abzuspeichern.
  • Die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 wird von zwei Bits aus dem Befehlsfestspeicher über einen 2 auf-4-Codierer 306 adressiert. Das 4-Bit-Wort aus dem Codierer wird dazu benutzt, mit Hilfe des 4-uf-1-Wählcodierers 308 eine von vier 14-Bit-Spelcherdateien in der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 auszuwählen. Das impulsdauermodulierte Signal am Ausgang 310 der PWM-Halteschaltung wird in den PWM-Puffer 252 eingegeben. Das PWM-Signal aus dem PWM°Puffer wird in einen Treiberpuffer 312 eingegeben, der an eine Bezugs spannung von +5V gelegt ist, wie in Figo11h angegeben ist, Das PWM-Ausgangssignal durchläuft ein dreistufiges PWM-Filter, damit sich die für die Auflösung und die Welligkeitsspannung benötigte IC-Filterung ergibt die für ein impulsdauermoduliertes Signal mit der nächsten Dauer zur Erzielung eines brauchbaren Pegels im UHF-Betrieb benötigt werden. Der VHF-Betrieb erfordert keine so starke Filterung zur Erzeugung eines impulsdauermodulierten Signals mit einem annehmbaren Welligkeitswert. Für den UHF-Betrieb sind jedoch wenigstens drei Filterstufen erforderliche Das Ausgangssignal des dreistufigen Filters ist eine Gleichspannung, die dem impulsdauermodulierten Signal proportional ist, wobei das impulsdauermodulierte Signal wiederum dem 14-Bit-Abstimmwort proportional ist, das in das 14-Bit-Dateneingabepufferregister und in die PWM-Halteschaltung geladen worden ist. Die Abstimmspannung wird mittels eines invertierenden Spannungsverstärkers 316 verstärkt und dann durch ein weiteres einstufiges Filter 318 gefiltert. Die sich schließlich ergebende analoge Abstimmgleichspannung wird dem Kapazitätsdioden-Tuner des Fernsempfängers zur Erzielung der Abstimmung auf den gewünschten Kanal zugeführt.
  • Ein zweiter Komparator 282 bildet einen UHF-Aufwärts/Abwärtskomparator, der ein Eingangssignal vom dreistufigen PWM-Filter und ein Engangssignal vom UHF-Grobabstimmpotentiometer 284 empfängt. Das Potentiometer ist an die gleiche Spannung von +5V wie der Treiberpuffer 312 gelegt. Der Komparator 282 liefert eine Anzeige dafür, ob sich die Anordnung im UHF-Grobabstimmbetrieb befindet oder nicht und ob die Anordnung auf einem Wert über oder unter der gewünschten Abstimmspannung für die bestimmte Kanaleinstellung liegt; ferner liefert er ein Grobabstimmsignal für das Steuerwerk.
  • In Fig.11g ist die Energieversorgungseinheit für den Betrieb der Abstimmanordnung dargestellt. Die Spannung von +35V wird als oberer Spannungswert des Abstimmverstärkers für die Varaktordioden-Abstimmspannung benutzt.
  • Die Spannung von +17V wird als Vorspannung der MOS-Schaltung des Dauerspeichers benutzt. Die Spannung von +10V wird zur Vorspannung der CMOS-Logik der Anordnung benutzt.Die Spannung von +5V dient als Versorgungsspannung für die TTL-und I2L-Schaltungen der Anordnung. Die Schaltspannung von OV bis -35V wird schließlich zum Programmieren des Dauerspeichers benutzt, wenn sich die Anordnung in einem Schreibbetrieb befindet.
  • Bei einem Abstimmvorgang unter Benutzung der Mikrocomputerlösung im VHF-Betrieb wird ein im Eingabedatenpufferregister gespeichertes binäres Abstimmwort innerhalb der Grenzwerte für die minimalen und maximalen Abstimmspannungen für den ausgewählten Kanal, die in der ROM-Konstantendatei gespeichert sind, vergrößert oder verkleinert. Die ROM-Konstantendatei enthält für jeden der 12 VHF-Kanäle ein Binärwort für den maximalen Abstimmspannungswert und für den minimalen Abstimmspannungswert. Diese Grenzwerte bilden den von der Abstimmanordnung zugelassenen Abstimmbereich. Die Werte sind für jeden der VHF-Kanäle einzeln ausgewählt. In der gleichen Weise sind auch für die UHF-Kanäle Minimum- und Maximum-Grenzwerte gebildet. Auf Grund der großen Anzahl von UHF-Kanälen sind die Minimum- und Maximum-Grenzwerte jedoch so gebildet, daß sie alle 72 UHF-Kanäle umfassen, wobei die Abstimmung auf den ausgewählten UHF-Kanal in den dazwischenliegenden Bereich fällt.
  • Das in Fig.12 dargestellte Schaltbild zeigt eine Anordnung zum Berechnen der minimalen und maximalen Abstimmspannungen; ferner sind die dazu benutzten Gleichungen angegeben. Die Gleichung 3 ergibt die Eingangsspannung in Abhängigkeit von der Ausgangsabstimmspannung. Bei gegebener Abstimmspannung Eg kann die Eingangsspannung Ei berechnet werden. Außerdem können unter Verwendung der Gleichung 4 die der Eingangsspannung entsprechenden Bits berechnet werden, woraus sich das der berechneten Eingangsspannung entsprechende binare Abstimmwort ergibt.
  • In diesem Zusammenhang gibt die am Schluß der Beschreibung angefügt Tabelle I die VHF-Festspeicherkonstanten für die Minimum-Grenzwerte an, die sich aus den Gleichungen 3 und 4 ergeben. Jeder der VHF-Kanäle hat ein eigenes Binärwort entsprechend dem Minimum-Spannungsgrenzwert. In der gleichen Weise gibt die ebenfalls am Ende der Beschreibung angefügte Tabelle II die VHF-Festspeicherkonstanten für die maximale Abstimmspannung an. Wie zu erkennen ist, liegt der Nennwert der Abstimmspannung für die Abstimmung des Fernsehempfängers an irgendeiner Stelle zwischen diesen beiden festgelegten Grenzwerten. Die Binärwörter enthalten 14 Datenbits, und sie werden von der aus fünf Bit bestehenden Binäradresse aus dem Wählschalter adressiert.
  • Die Daten einschließlich der Minimum- und Maximumgrenzwerte für die VHF-Kanäle sind in der ROM-Konstantendatei gemäß der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle III gespeichert.
  • Wie angegeben ist, sind in der ROM-Konstantendatei 32 Datenwerte gespeichert. Auch die VHF-und UHF-Fortschaltwerte sind in der ROM-Konstantendatei gespeichert. DerMaximalzeitwert für die VHF-und die UHF-Abstimmung ist ebenfalls darin gespeichert. Außerdem ist in dieser Datei der Zeitfortschaltwert gespeichert. Ferner sind auch in dieser Datei das Minimum-Abstimmwort und das Naximum-Abstimmwort für die UHF-Kanäle sowie die Schreibzeit abgespeichert.
  • Die am Ende der Beschreibung angefügte Tabelle IV gibt die Decodierlogik für eine automtische Rechtsverschiebungsadressierung des Mikroprogrammzählers (nur für VHF) an.
  • Wie aus der Tabelle III hervorgeht, hat der VHF-Fortschaltwert an der siebten Bit-Position den Datenwert "1n. Während der Vergrößerung oder der Verkleinerung des VHF-Worts ist es erwUnscht,einen bestimmten Bit-Bewertungswert zu vergrößern oder zu verkleinern, der jedem der VHF-Kanäle eindeutig zugeordnet ist. Damit dies erreicht wird, sorgt der Codierer für die automatische Kanalverschiebung für eine Rechtsverschiebung des Fortschaltwerts, damit er so normalisiert wird, daß sich für jeden der 12-VH?-Kanäle eine andere Bitbewertung ergibt.
  • Die Anzahl der Rechtsverschiebungen im VHF-Betrieb für jeden der ausgewählten Kanäle ist in der Tabelle IV zusätzlich zum Codierwort für die Mikroprogrammzähler-Voreinstellung angegeben. Da die UHF-Abstimmung in einem Vorgang erfolgt, der eine Vergrößerung der Bitbewertung im Fortschatwert ergibt, ist eine Normalisierung des Fortschaltwerts durch Rechtsverschiebung nicht erforderlich.
  • Die Befehlslogik aus dem von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten Decodierer ist in den am Ende der Beschrei bung angefügten Tabellen V und VI angegeben. Die Tabelle V zeigt die decodierten Ausgangsgrößen dew Befehlsfestspeichers mit 12 NOR-Glied-Ausgängen. Diese 12 Ausgänge sind die ODER-Funktionen für das Mikrocomputerprogramm.
  • Die Tabelle V gibt die 28 Ausgangssignale des von einem programmierbaren Logikfeld gebildeten Decodierers für die Festspeicherbefehle an. Diese Ausgangssignale sind die 28 UND-Funktionen für die Nikrocomputerprogrammierung.
  • In der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle VII sind die Operationscodegruppen für die mit einem Taktsignal ausgeführten Befehle einschließlich ihrer Adressen angegeben.
  • Die 4-Bit-und 6-Bit-Operationscodegruppen für die Mikroprogramm-Steuerbefehle und ihre Adressen sind in der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle VIII angegeben.
  • Die Codegruppen zum Lesen der Eingabesteuerleitung sind in der am Ende der Beschreibung angefügten Tabelle IX angegeben. Die Eingangsfunktionen haben jeweils die gleichen vier höchstwertigen Bits (0100); sie unterscheiden sich nur in den vier niedrigstwertigen Bits.
  • Die Tabelle X, die am Ende der Beschreibung angefügt ist, zeigt die Adressencodegruppen für die ROM-Konstanten.
  • Es sei bemerkt, daß die 12-VHF-Kanäle auf 12 Minimumgrenzwerte und auf 12 Maximumgrenzwerte codiert sind und von den ersten 24 ROM-Adressen (00000 bis 10111) Gebrauch machen. Die übrigen acht Wörter befinden sich in den letzten acht ROM-Adressen (11000 bis 11111), so daß eine Festspeicherstruktur mit 32 Wörtern zu 14 Bits angewendet wird.
  • Die Abstimmanordnung und die in den Tabellen I bis X enthaltenen Informationen lassen sich besser unter Bezugnahme auf den Befehlssatz-Algorithmus erkennen.
  • Der Befehlssatz-Algorithmus für das Abstimmsystem mit einem Stations-Dauerspeicher ist in den Figuren 13A bis 13L angegeben. Der Algorithmus kann in eine Folge von vier Betriebsarten unterteilt werden. Die erste Betriebsart umfaßt die Betriebsart ohne Abstimmung; sie ist in den Figuren 13A bis 13C angegeben. Die zweite Betriebsart ist der Start der AFC-Abschaltschleife, die die Auswahl der Abstimmbetriebsart und die Initialisierung umfaßt; diese Betriebsart ist in den Figuren 13D bis 13F angegeben. Die dritte Betriebsart umfaßt den Start eines mittels des Wippenschalters durchgeführten Abstimmvorgangs, das heißt die Kanalfeinabstimmung; diese Betriebsart ist in den Figuren 13G bis 13H angegeben. Die vierte Betriebsart ist eine UHF-Abstimmung mittels eines Potentiometers, die die UHF-Grobabstimmung umfaßt; diese Betriebsart ist in den Figuren 13I bis 13L angegeben.
  • Die Abstimmanordnung wird durch eine Einschalteingabe 0 gemäß Fig.13A aktiviert, woran sich ein Seitenladebefehl (LDP) anschließt, bei dem eine 4-Bit-Adressencodegruppe in die Seitenhalteschaltung 294 zur Adressierung einer der 16 Seiten des Befehlsfestspeichers 286 geladen wird. Ein Schreiblöschvorgang (SWRO) wird durchgeführt, damit die Abtastleitung zur integrierten Speicherschaltung rUckgesetzt wird und die Speicherzellen von einem Schreibbetrieb in einen Lesebetrieb umgeschaltet werden. Anschließend wird eine Kanallese-Unterbrechanxsschleife ausgeführt, bei der die Abstimmanordnung den Kanalunterbrechungsschalter liest, bis die Kanalunterbrechungsanzeige nicht mehr vorhanden ist.
  • Eine Kanalunterbrechungsanzeige 224 vom Wählschalter 202 wird an den Statuseingabeschalter 280 angelegt. Wenn das Eingangssignal mit den 12 Bits im Binärdecodierer 284 bereinstimmt, wird die Statushalteschaltung 282 gesetzt.
  • Die Schleife für das Lesen des Kanalunterbrechungssignals liest kontinuierlich die Statushalteschaltung, damit bestimmt wird, ob diese gesetzt worden ist oder nicht. Solange die Statushalteschaltung durch eine Kanalunterbrechungsanzeige gesetzt ist, springt die Abstimmanordnung in die Lesebetriebsart zurück und fährt damit fort, bis das Signal in der Statushalteschaltung auf Grund der Beendigung einer Kanalauswahl am Wählschalter 202 nicht mehr vorliegt. Der Zweck des Lesevorgangs der Kanalunterbrechungsanzeige besteht darin, die Abstimmanordnung am Ablesen des Kanabstimmworts zu hindern, wenn der Wählschalter von einem Kanal zu einem anderen Kanal umgeschaltet wird.
  • bach dem Verlassen der Leseschleife für den Kanalunterbrechungsanzeiger wird ein Lesevorgang des Kanalcodegruppenschalters (RCCS) durchgeführt, bei dem die 5-Bit-Adresse aus dem Wählschalter und aus dem Adressengenerator parallel in den Adreseenhaltepuffer 206 der integrierten Dauerspeicherschaltung geladen wird. Das Freigabe signal für den langsamen Takt sorgt für eine Pufferung, damit ein elektromechanisches Prellen beseitigt wird, das im Verlauf des Umschaltvorgangs auftreten kann. Eine zusätzliche Pufferung ergibt sich durch die Rechtsverschiebung des Inhalts des B-Arbeitsregisters 274 (RSB3), bei der auf Grund eines unbedingten Verzweigungsbefehls (UBRN) zur nächsten Adresse im Befehlsfestspeicher der Inhalt dieses B-Arbeitsregisters mit der langsamen Taktgeschwindigkeit vierzehnmal nach rechts verschoben und wieder in dieses Register zurückgeführt wird.
  • Mit dem nächsten Befehl (SNVM) wird der Dauerspeicher abgetastet, wobei das in dem Speicher gespeicherte 15-Bit-Wort im Verlauf eines Taktimpulses parallel in das Datenausgabepufferregister 210 geladen wird. Gleichzeitig wird die 5-Bit-Adresse aus der Adressenhalteschaltung 206 parallel in das 5-Bit-Adressenregister 208 geladen. Von den Registern 208 und 210 werden bei dem Lesebefehl (RNVM) zum Lesen des Dauerspeicherpuffera zwei aufeinanderfolgende Rechtsverschiebungsoperationen mit jeweils 10 Bits durchgeführt.
  • Nach Vollendungrder 20 Bits umfassenden Rechtsverschiebungen befindet sich das 14-Bit-Abstimmwort im 14-Bit-Dateneingabepufferregister 234, und das 15. Bit, das den Sprunganzeiger darstellt, befindet sich im Sprungpuffer 232; die 5-Bit-Wähladressencodegruppe befindet sich im Adressenpuffer 230.
  • Der PWM-Ladebefehl (LPWM) bewirkt ein paralleles Laden des binären 14-Bit-Abstimmworts aus der 14-Bit-Datenhalteschaltung 238 in die 14-Bit-PWM-Halteschaltung 248. Dies ergibt ein Binärwort, das der Analogspannung proportional ist, und es wird ein binäres Vergleichswort für den kontinuierlich zählenden PWM-Zähler gesetzt. Wenn der Stand des PWM-Zählers das binäre 14-Bit-Wort erreicht, das mit dem Inhalt der 14-3it-PWM-Halteschaltung übereinstimmt, löst ein Signal diese Halteschaltung aus, so daß das Ausgangssignal zum PWM-Puffer und -Oszillator 252 übertragen wird.
  • Das digitale Signal wird mit Hilfe des Ansteuerpuffers 312, des dreistufigen PWM-Filters 314, des Abstimmspannungsverstärkers 316 und des letzten PWM-Filters 318 in eine Analogspannung umgesetzt. Das analoge Ausgangssignal bildet die Kanalabstimmspannung, die dem Kapazitätsdioden-Tuner des Fernsehempfängers zugeführt wird.
  • Wenn die Versorgungsenergie der Abstimmanordnung abgeschaltet wird, wird das 14-Bit-Abstimmwort im Dateneingabe-Pufferregister 234 in den Dauerspeicher 212 geschrieben. Nach dem Ablesen des Ein/Aus-Schalters wird in die Seitenhalteschaltung 294 eine 4-Bit-Seitenadresse geladen, die die Befehlsseite angibt, zu der die Abstimmanordnung springt, wenn sie den Ausschaltzustand der Versorgungsenergie feststellt. Im Algorithmus ist dies die Befehlsseite 7. Das Anzeigesignal für den Einschalt- oder Ausschaltzustand der Versorgungsenergie wird in den Statuseingabeschalter 280 gelesen, und falls es in der Statushalteschaltung der Abstimmanordnung vorhanden ist, erfolgt eine Verzweigung zur Ausschalt-Schreibroutine # im Algorithmus bei der Adresse 70. Die Verzweigungsanweisung bewirkt, daß der Datenwert "ow' in die ersten vier Bits geladen wird, die einen Befehl der Seite 7 mit der Adresse 0 ergeben.
  • Zum Laden des aus 14 Bits bestehenden Abstimmworts, des aus einem Bit bestehenden Sprunganzeigers und der aus fünf Bits bestehenden Wähladresse in den Dauerspeicher sind zwei aufeinanderfolgende Schiebevorgänge mit jeweils 10 Bits erforderlich. Mit zwei aufeinanderfolgenden Rechtsverschiebungsoperationen werden das 1 4-Bit-Abstimmwort und der 1-BiteSprunganzeiger in das 15-Bit-Dateneingaberegister 216 sowie die 5-Bit-Wähladresse in das 5-Bit-Schieberegister 218 geladen. Ein Befehl zum Schreiben des Datenwerts nO" (WRO) setzt die Spannungen im Dauerspeicher für die anschliessende Schreiboperation. Der Dauerspeicher behält die Schreibbetriebsart bei, bis der Abstimmanordnung ein Befehl zur Änderung durch einen Löschbefehl (CWRO) gegeben wird. Das System wird durch einen Festspeicherlesebefehl (RROM) für die Zeitdauer programmiert, in der sie im Rechtsverschiebungsbetrieb bleiben soll. 14 Datenbits, die die Rechtsverschiebungszeit bilden, werden aus der ROM-Konstantendatei 264 gelesen und parallel in das 14-Bit-B-Arbeitsregister 274 geladen. Bei der nächsten Operation wird das die Schreibzeit bildende 14-Bit-Wort seriell aus dem B-Arbeitsregister in die RAM-Zwischenspeicherdatei in den dritten Dateispeicherplatz mittels eines Befehls LBM3 geladen. Dieser Befehl bewirkt dann eine Rückspeicherung der Daten in das Arbeitsregister. Das aus 14 Bits bestehende binäre Schreibzeitwort wird nun aus der RAM-Zwischenspeicherdatei mit Hilfe eines Befehls RM3A in das 14-Bit-A-Arbeitsregister 226 eingelesen. Das aus 14 Bits bestehende Binärwort für die Rechtsverschiebezeit ist nun in den A- und B-Arbeitsregistern abgespeichert.
  • Der Beaehlsfestspeicher 264 wird wieder mittels eines Festspeicherlesebefehls (RROM) gelesen, wodurch das den UHF/Zeitfortschaltwert bildende 14-Bit-Wort parallel aus der ROM-Datei in das B-Arbeitsrwgister 274 geladen wird. Bei der nächsten Operation wird der im B-Arbeitsregister gespeicherte Fortschaltwert von dem im A-Arbeitsregister gespeicherten Größenwort subtrahiert. In einer Schleifenroutine wird der Fortschaltwert im B-Arbeitsregister vom verkleinerten Größenwort im A-Arbeitsregister subtrahiert, bis eine Testbedingung erreicht ist, bei der das Wort im B-Arbeitsregister größer als das Wort im A-Register ist. Dieser Zustand wird durch Ablesen der Statushalteschaltung 282 festgestellt, und wenn die Bedngung vorliegt, wird der Signalwert B1 festgestellt. Wenn der Signalwert "1" in der Statushalte schaltung festgestellt wird, springt die Anordnung aus der Schleife, und sie führt eine Schreiblöschoperation (CWRO) durch, die sie nach Ablauf der Zeitsperroperation aus der Schreibbetriebsart herausnimmt.
  • Die Abstimmanordnung führt nun eine Schleifenroutine zum Ablesen des Kanalunterbrechungsanzeigers durch; bei der Anzeige eines Signalwerts "O" oder "1" in der Statushalteschaltung geht die Abstimmanordnung wieder in die Schleife zum Ablesen des Kanalunterbrechungsanzeigers zurück. Dies ergibt eine feste Schleife, die verhindert, daß die Abstimmanordnung im Verlauf einer Abschaltroutine zu einem anderen Teil des Algorithmus springt. Wenn die Abstimmanordnung wieder eingeschaltet wird, beginnt der Algorithmus an der Einschalteingabestelle zu wobei mit einem Seitenladebefehl an der Adresse 00 begonnen wird.
  • Der Eintritt in die Schreibroutine erfolgte durch die Anzeige eines Abschaltsignals, das durch den Signalwert n1" in der Statushalteschaltung repräsentiert wird.
  • Wenn die Versorgungsenergie eingeschaltet bleibt, fährt die Abstimmanordnung damit fort, den Kanalsprungeingang im Statuseingabeschalter 280 abzulesen.
  • Ein Seitenladebefehl (LDP) lädt eine neue Seitenadresse in die Seitenhalteschaltung 294. Falls eine Kanalsprunganzeige festgestellt wird, wird in die Statushalteschaltung der Signalwert ?" eingegeben, wo er die Seitenhalteschaltung auslöst und zur Eingabe der neuen Adresse in den 8-Bit-Programmzähler 290 führt, der eine Verzweigungsoperation zu der neuen Seitenadresse durchführt. Bei der Verzweigungsoperation erfolgt eine Freigabe des langsamen Takts mit einem zweiten Ablesevorgang des Kanalsprunganzeigers und einem weiteren Seitenladevorgang.
  • Wenn der Kanalsprunganzeiger nicht mehr vorhanden ist, lädt die Abstimmanordnung eine neue Seite in den Programmzähler, und sie führt einen unbedingten Sprung (UBRN) zum Punktdes Algorithmus an der Adresse 12 durch. Diese Verzweigungsoperation prüft den Kanalsprunganzeiger, um sicherzustellen, daß keine zufällige Eingabe vorlag. Wenn der Kanalsprunganzeiger immer noch vorhanden ist, liest die Abstimmanordnung den Kanalsprungschalter erneut ab, und es wird sinne Schleifenoperation durchgeführt, bis das Kanalsprungsignal nicht mehr vorhanden ist. Wenn das Kanalsprungsignal nicht mehr vorhanden ist, springt das Programm zum Punkt03bei der Adresse 87, an der sich die Kanalsprung-Schreibroutine befindet. Die nunmehr ausgeführte Schreiboperation stimmt mit der Einschalt-Schreibroutine am Punkt # bei der Adresse 70 überein. Der Dauerspeicher wird mit Hilfe eines SNVM-Befehls abgetastet, worauf zwei Befehle zur Rechtsverschiebung um jeweils 10 Bits beim Laden des Dauerspeichers(LNVM) folgen. Ein Schreibbefehl (WRO) setzt die Spannungen für eine Schreiboperation in der Dauerspeichermatrix. Ein die Schreibzeit bildendes binäres 14-Bit-Wort wird in das B-Arbeitsregister 274 gelesen, und es wird dann in di6 RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz 3 eingelesen.
  • Anschliessend wird es in das 14-Bit-A-Arbeitsregister 266 gelesen. Die ROM-Konstantendatei 264 wird erneut für den UHF/Zeit-Fortschaltwert gelesen, der in das 14-Bit-B-Arbeitsregister geladen wird. Bei der Verkleinerung durch Subtraktion wird eine Schleifenoperation ausgeführt, bis der Inhalt des A-Arbeitsregisters kleiner als der im B-Arbeitsregister gespeicherte Fortschaltwert ist. An diesem Punkt springt die Anordnung zum Befehl 0 auf der Seite O am Einschalteingabepunkt des Algorithmus zurück.
  • Wenn beim Befehl O F keine Kanaisprungeingabe festgestellt worden ist, führt das Programm beim Befehl 12 einen Lesevorgang des Kanalunterbrechungssignals durch und es erfolgt eine Seitenladeoperation mit der Seite 0. Wenn eine Kanalunterbrechung durch die Anwesenheit des Signalwerts 1 in der Statushalteschaltung festgestellt worden ist, führt der Algorithmus eine Verzweigung zum Punkt # durch, der die Einschalteingangsstelle am Beginn des Algorithmus bei der Adresse 00 darstellt. Wenn keine Kanalunterbrechung festgestellt worden ist, liest die Anordnung den AFC-Ein/Ausschalter am Statuseingabeschalter 280 und verzweigt zum Punkt # an der Adresse 04, was den Schalter zum Ablesen der Kanalcodegruppe betrifft, wenn die AFC-Ein/Aus -Anzeige festgestellt worden ist. Wenn keine AFC-Ein/Aus-Anzeige vorhanden ist, verzweigt die Anordnung zum Punktan der Adresse 18, die den Start der AFC-Schleife für die Auswahl der Abstimmbetriebsart und die Initialisierung darstellt.
  • Wenn der AFC-Schalter die Abschaltposition einnimmt, kann das Fernsehgerät von Hand abgestimmt werden. Da die Anordnung nur für 8-UHF-Kanäle programmiert ist und auch nur eine Speicherkapazität für diese 8 Kanäle aufwtst, während 72 UHF-Kanäle vorhanden sein können, müssen die minimalen und maximalen Abstimmgrenzen so eingestellt werden, daß sie mit jedem der möglichen 72 UHF-Kanäle benutzt werden können. Damit dies erreicht wird, wird an der Befehlsadresse 5B aus dem Festspeicher eine UHF-Kanalgrenze gelesen und in das B-Arbeitsregister 274 geladen. In der UHF-Betriebsart können um jeden der 72 möglichenKanäle feste Kanalgrenzen eingestellt werden, da die Kapazitätsdioden-Abstimmkurve eine lineare Umsetzungscharakteristik hat. Dadurch können feste Grenzwerte um jeden gewünschten Kanal eingestellt werden.
  • Das Abstimmwort aus dem Dateneingabepuffer 234 wird in das A-Arbeitsregister 266 gelesen. Der UHF-Abstimmgrenzwert im B-Arbeitsregister wird zum Abstimmwort im A-Arbeitsregister addiert, und das Ergebnis wird in der RA-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz 1 abgespeichert. Das ursprüngliche Datenwort wird wieder aus dem Dateneingabepuffer 234 gelesen und im A-Arbeitsregister gespeichert. Der UHF-Kanalgrenzwert aus dem B-Arbeitsregister wird nun vom Abstimmwort im A-Arbeitsregister subtrahiert und in die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz 0 geladen. Diese Folge von Opentionen führt dazu, daß in der RAM-Zwischenspeicherdatei ein unterer Abstimmwort-Grenzwert und ein oberer Abstimmwort-Grenzwert für den bestimmen UHF-Kanal abgespeichert ist, der ausgewählt worden ist.
  • Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird an der Befehlsadresse 62 aus dem Festspeicher gelesen und in das B-Arbeitsregister 274 geladen. Dieses binäre 14-Bit-Wort hat an der niedrigstwertigen Stelle ein Bit mit dem Wert "1", und es wird dazu benutzt, die UHF und auch die Zeit fortzuschalten. Dieser Fortschaltwert wird am Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 abgespeichert.
  • In der RAM-Zwischenspeicherdatei sind nun an den Speicherplätzen 0, 1 und 2 die notwendigen Informationen zur Durchführung der UHF-Abstimmung enthalten, falls diese erwünscht wird. Die Anordnung liest nun, ob der Kanalwähler auf einen UHF-Kanal oder einen VHF-Kanal eingestellt worden ist, indem das Eingangssignal des Statuseingabeschalters 280 abgelesen wird. Das UHF/VHF-Eingangssignal wird durch den Codierer der 5-Bit-Adresse am Adressendecodierer 260 gelenkt. Die Seitenhalteschaltung 294 wird mit der Seite E geladen, und nach dem Lesevorgang fährt die Anordnung an der Adresse EB fort, an der die UHF-Ein/Aus-Eingabe abgelesen wird, wenn ein UHF-Signal durch den Signalwert rlr, in der Statushalteschaltung festgestellt worden ist. Wenn der UHF-Abstimmbetrieb festgestellt worden ist, verzweigt die Anordnung nach einer Seitenladeoperation zum Punkt an der Adresse 94, bei der der Start der Abstimmschleife mittels des UEIF-Potentiometers im UHF-Grobabstimmbetrieb liegt. Falls der UHF-Schalter die Ausschaltstellung einnimmt, dann arbeitet die Anordnung an der Adresse EE weiter, und sie verzweigt zum Befehl 22.
  • Diese Schleife ist sowohl bei der VHF- als auch bei der UHF-Abstimmung anwendbar. Falls beim Befehl 64 ein VHF-Betrieb festgestellt worden wäre, dann würde die Anordnung zur Seite 1 des Befehls B verzweigen, bei dem der VHF-Forts;chaltwert aus der .ROM-Konstantendatei abgelesen und in das B-Arbeitsregister 274 gelesen würde.
  • Im VHF-Betrieb hat jeder Kanal einen von vier möglichen Fortschaltwerten. Der Fortschaltwert, der in das B-Arbeitsregister gelesen worden ist, wird durch einen NOR-B-Befehl normalisiert, bei dem eine Rechtsverschiebungsoperation den VHF-Fortschaltwert in serieller Weise solange verschiebt, bis der bewertete Bit-Wert für den VHF-Kanal erreicht ist, der ausgewtiFLlt worden ist. Der VHF-Fortschaltwert wird aus dem B-Arbeitsregister in die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz 2 geladen.
  • Die ROM-Konstantendatei 264 wird gelesen und das VHF-Maximumabstimmwort wird in das B-Arbeitsregister 274 und dann in die RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz 1 geladen. Die ROM-Konstantendatei wird erneut gelesen, damit das VHF-Minimumabstimmwort erhalten wird, das in das B-Arbeitsregister und dann in die RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz 0 gelesen wird. In der RAM-Zwischenspeicherdatei befinden sich nun am Speicherplatz 1 das VHF-Maximumabstimmwort, am Speicherplatz 2 der bewertete VHF-Fortschaltwert und am Speicherplatz O das VHF-Minimumabstimmwort. Im Gegensatz zum UHF-Kanalgrenzwert weist Jeder der 12 VHF-Kanäle einen eigenen Minimumabstimmwert und einen eigenen Maximumabstimmwert auf.
  • An der Adresse 22 arbeitet die Anordnung nun entweder im UHF-Betrieb oder im VHF-Betrieb. Der Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei in das B-Arbeitsregister 274 gelesen. Das Abtimmwort im Dateneingabepuffer 234 wird in das A-Arbeitsregister 266 gelesen. Vor der Aktualisierung des Abstimmworts wird eine Folge von Lesepperationen durchgeführt.
  • Zuerst wird der AFC-Ein/Aus-Schalter gelesen. Falls der AFC-Ein/Aus-Schalter eingeschaltet ist, führt das Programm einen Sprung zum Punkt zu an der Adresse 88 durch, wo eine normale Schreibroutine zum Schreiben des Abstimmworts aus dem Dateneingabepuffer in den Dauerspeicher durchgeführt wird. Wenn sich der AFC-Ein/Aus-Schalter in der Ausschaltstellung befindet, liest die Anordnung den Schalter für die Versorgungsenergie ab. Wenn die Versorgungsenergie abgeschaltet ist, springt die Anordnung zum Punktöan der Adresse 70, damit eine Versorgungsenergie-Abschaltschreibroutine ausgeführt wird, mit der das Wort im Dateneingabepuffer wieder in den Dauerspeicher geschrieben wird. Falls die Versorgungsenergie eingeschaltet ist, liest die Anordnung das Kanalsprungsignal, und wenn dieses vorhanden ist, tritt die Anordnung in eine Kanalsprungschleife ein, die der zuvor erörterten Schleife gleicht. Falls kein Kanalsprung angezeigt wird, liest die Anordnung das Kanalunterbrechungssignal; falls dieses Kanalunterbrechungssignal vorhanden ist, erfolgt ein Sprung zum Punkt 6 an der Adresse 30, an der eine Wippenschalter-Abstimmschlelfe durchgeführt wird.
  • Wenn ein Kanalunterbrechungssignal vorhanden ist, springt die Anordnung zum Punkt Q2 an der Adresse 88 zur Durchführung einer normalen Schreibroutine, mit der das Abstimmwort aus dem Dateneingabepuffer 234 in den Dauerspeicher 212 geschrieben wird.
  • Die Adresse 30 bildet den Start der Wippenschalter-Abstimmschleife für die Feinabstimmung im UHF-Betrieb oder im VHF-Betrieb. Ein Befehl zum Lesen der Aufwärtsabstimmstellung wird für die Feststellung benutzt, ob sich die Anordnung in einem Aufwärtsabstimmbetrieb oder in einem Abwärtsabstimmbetrieb befindet. Im Aufwärtsabstimmbetrieb verzweigt die Anordnung zur Adresse 4B, an der die Inhalte der A- und B-Arbeitsregister addiert werden, die das Abstimmwort und den Fortschaltwert enthalten, wobei das Ergebnis im Dateneingabepuffer 234 abgespeichert wird. Aus der RAM-Zwischenspeicherdatei wird der Maximumabstimmgrenzwert gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben. Eine Subtraktionsoperation an der Adresse 4E subtrahiert das aktualisierte fortgeschaltete Abstimmwort vom Maximumabstimmgrenzwert. Wenn diese Subtraktionsoperation eine positive Zahl ergibt, verzweigt die Anordnung zur Adresse 3E und lädt das aktualisierte Abstimmwort in die PWM-Halte schaltung 248. Diese Adresse wird auch durch Ablesen des Abwärtsabstimmanzeigers an der Adresse 33 und bei der Anzeige eines Abwärtsabstimmeingangssignals erreicht, das das PWM-Abstimmwort gegen den unteren Abstimmgrenzwert überprüft. Die PWM-Halteschaltung 248 wird geladen, wenn die Subtraktion der unteren Abstimmgrenze vom Abstimmwort zu einer positiven Zahl an der Adresse 3D führt.
  • Nach dem Lade der PWM-Halteschaltung wird eine Zeitsteuerroutine ausgeführt. Diese Zeitsteuerroutine ergibt eine feste Zeitablauffolge für das Fortschalten des Abstimmworts. Die hier beschriebene Anordnung ist für acht Impulse pro Sekunde ausgelegt. Es können jedoch auch andere Zeitsteuerfolgen angewendet werden, beispielsweise 16 Impulse pro Sekunde oder 32 Impulse pro Sekunde. Die Zeitsteuerung ändert sich abhängig davon, wie schnell die Aktualisierung des Abstimmworts im Feinabstimmbetrieb durchgeführt werden soll.
  • Die Naximumzeitgrenze wird aus der ROM-Konstantendatei in das B-Arbeitsregister 274 gasen und zusätzlich auch in den Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei 276 geladen.
  • Die RAM-Konstantendatei wird erneut gelesen, damit der UHF/Zeit-Fortschaltwert erhalten wird, der in das B-Arbeitsregister geladen wird. Der die Maximumzeitgrenze enthaltende Speicherplatz 3 wird gelesen, und sein Inhalt wird in das A-Arbeitsregister 266 eingegeben. Der Inhalt des B-Arbeitsregisters wird in einer Schleifenroutine solange vom Inhalt des A-Arbeitsregisters subtrahiert, bis der Inhalt des A-Arbeitsregisters auf eine negative Zahl verkleinert worden ist. An diesem Zeitpunkt springt die Anordnung zum Punktbei der Adresse 22, wo der Fortschaltwert erneut aus der RAM-2wischenspeicherdatei in das B-Arbeitsregister gelesen wird und die zuletzt aktualisierten Abstimmwörter aus dem Eingabedatenpuffer 234 in das A-Arbeitsregister eingegeben werden0 Das A-Arbeitsregister enthält nun das letzte vergrößerte oder verkleinerte Abstimmwort.
  • Die Anordnung würde im Verlauf des Zeitsteuerzyklus auch dann einen Sprung aus der Schleife heraus durchführen, wenn an der Adresse 4A eine Kanalunterbrechungsanzeige vorhanden wäre, wobei das System in diesem Fall zum Punkt0 an der Adresse 88 springen würde, damit eine normale Schreibroutine zum Schreiben des aktualisierten Abstimmworts in den Dauerspeicher durchgeführt wird.
  • Das Programm fährt mit der Vergrößerung oder Verkleinerung des Abstimmworts fort. Außerdem wird beim Aufwärtsabstimmbetrieb an der Adresse 50 das aktualisierte Abstimmwort mit dem oberen Abstimmgrenzwert und im Abwärtsabstimmbetrieb an der Adresse 3D mit dem unteren Abstimmgrenzwert verglichen. Wenn die Anordnung den oberen Abstimmgrenzwert überschritten oder den unteren Abstimmgrenzwert unterschritten hat, wird bei diesen Adressen eine Verzweigungsoperation durchgeführt, damit abhängig davon, ob die Anordnung in einem Aufwärtsabstimmbetrieb oder in einem Abwärtsabstimmbetrieb arbeitete, das Aufwärtsabstimmsignal an der Adresse 53 oder das Abwärtsabstimmsignal an der Adresse 57 gelesen wird. In jedem Fall führt die Anordnung eine unbedingte Verzweigung zum Punkt zu an der Adresse 22 durch.
  • Während der Operationsfolge wird die Aufwärtsabstimmanzeige oder die Abwärtsabstimmanzeige zweimal gelesen.
  • Der Zweck dieser zweifachen Leseoperation besteht darin, die Funktion des Eingabeschalters zu ändern. Falls die Anordnung eine Aufwärtsabstimmanzeige gelesen hat, soll sie eine Abwärtsabstimmung durchführen, während sie dann, wenn eine Abwärtsabstimmanzeige gelesen wurde, eine Aufwärtsabstimmung durchführen soll. Dies ergibt eine automatische Richtungsumkehr während der Abstimmung des Fernsehempfängers bei abgeschalteter Frequenzregelung.
  • Wenn während eines Abstimmvorgangs bei abgeschalteter Frequenzregelung die Aufwärtsabstimmung oder die Abwärtsabstimmung zu einem Überschreiten der oberen oder unteren Abstimmgrenzwerte führt, ergibt die Anordnung eine automatische Richtungsumkehr mit einer Abstimmung in der jeweils anderen Richtung.
  • Wenn während eines Abstimmbetriebs der UHF-Abstimmschalter in der Einschaltposition an der Adresse EB gelesen wird, verzweigt die Anordnung an der Adresse ED zum Punkt der den Anfang der mittels des Potentiometers durchgeführten UHF-Abstimmschleife an der Adresse am Anfang des UHF-Grobabstimmbetriebs darstellt. Die RAM-Konstantendatei wird abgelesen, damit der UHF/Zeit-Fortschaltwert erhalten wird, der dann in dasB-Arbeitsregister 274 und in die RAM-Zwischenspeicherdatei 276 am Speicherplatz O gelesen wird. Die RAM-Konstantendatei wird erneut zur Erzielung des Maximumzeitgrenzwerts gelesen, der in das B-Arbeitsregister und in die RAM-Zwischenspeicherdatei am Speicherplatz 3 geladen wird. Die ROM-Konstantendatei wird erneut zur Erzielung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts gelesen, der in das B-Arbeitsregister und in den Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei geladen wird.
  • Im UHF-Abstimmbetrieb ist in die Anordnung eine andere Abstimmgeschwindigkeit einprogrammiert. Die Anordnung beginnt mit einer langsamen Abstimmgeschwindigkeit, und sie beschleunigt die Abstimmgeßhhwindigkeit dann abhängig von der Zeit, damit eine Abstimmung von einem Ende des Abstimmbandes zum anderen innerhalb einer annehmbaren Zeit erhalten wird, wobei doch die Möglichkeit der Abstimmung mit anfänglich langsamer Geschwindigkeit vorgesehen wird, falls die gewünschte Abstimmspannung nahe beim Ausgangspunkt liegt. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 2 der RAM-Zuischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben; außerdem wird der UIIF-Zeit-Fortschaltwert aus der RAM-Konstantendatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben. Diese zwei UHF/Zeit-Fortschaltwerte im A-Arbeitsregister und im B-Arbeitsregister werden addiert, und das Ergebnis wird am Speicherplatz 2 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Der Maximumzeitwert für die UHF-Abstimmung wird aus dem Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben.Nach der Subtraktion des aktualisierten UHF/Zeit-Fortschaltwerts vom Maximumzeitwert im B-Arbeitsregister wird an der Adresse Al eine Testoperation durchgeführt. Wenn der Maximumzeitwert größer als die verstrichene Zeitdauer ist, liest die Anordnung den Dateneingabepuffer 234, der das Abstimmwort enthält, das zur Aktualisierung in das A-Arbeitsregister eingegeben werden soll. Der Dateneingabepuffer wirkt während des Abstimmvorgangs als Zwischenspeicherdatei.Außerdem wird der UHF/Zeit-Fortschaltwert aus dem Speicherplatz 0 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert hat an der niedrigstwertigen Stelle ein Bit mit dem Wert nun und Bits mit dem Wert IIO" an allen anderen Stellen. Dies wird dazu benutzt, das Abstimmwort an der niedrigstwertigen Stelle um den Wert "1" zu vergrößern.
  • Das UHF-Aufwärts/Abwärts-Steuerorgan wird abgelesen, damit die Richtung der UHF-Abstimmung bestimmt wird.
  • Das UHF-Aufwärts/Abwärts-Eingangssignal wird von einem Komparator 282 eingegeben. Das Ausgangs signal des Komparators wird mit der tatsächlichen Abstimmspannung in der Abstimmanordnung verglichen. Wenn sich die Anordnung an der Adresse 86 in einem Aufwärtsabstimmbetrieb befindet, führt sie eine Additionsfunktion aus, die den Inhalt des B- Arbeitsregisters zum Inhalt des A-Arbeitsregisters addiert, und sie lädt das Ergebnis in den Dateneingabepuffer 234, der nun ein vergrößertes UHF-Abstimmwort enthält. Der UHF-Maximumabstimmwert wird aus der ROM-Konstantendatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben, und das aktualisierte Abstimmwort im A-Arbeitsregister wird vom Inhalt des B-Arbeitsregisters subtrahiert, damit bestimmt wird, ob das aktuglisierte Abstimmwort den UHF-Abstimmgrenzwert. überschritten hat. An dieser Stelle wäre es erwünscht, die Aufwärtsabstimmung anzuhalten, und die Abstimmrichtung umzukehren. Wenn die Testbedingung an der Adresse BF anzeigt, daß die maximale UHF-Abstimmgrenze erreicht worden ist, führt die Abstimmanordnung eine Verzweigung zum PunktQSan der Adresse 04 durch, was einen Betrieb ohne Abstimmung darstellt.
  • Wenn der Maximumzeitgrenzwert der UHF-Abstimmung noch nicht erreicht worden ist, lädt die Abstimmanordnung an der Adresse CO das aktualisierte UHF-Abstimmwort in die PWM-Halteschaltung 248. Die nächste Operation ist eine Zeitsperroperation für den UHF-Abstimmvorgang. Der Maximumzeitgrenzwert wird aus der ROM-Konstantendatei gelesen und in das B-Arbeitsregister sowie in den Speicherplatz 1 der RAM-Zwischenspeicherdatei eingegeben0 Aus der ROM-Konstantenspeicherdatei wird der UHF/Zeit-Fortschaltwert gelesen, der dann im B-Arbeitsregister abgespeichert wird. Der Maximumzeitgrenzwert wird aus dem Speicherplatz 1 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister 266 eingegeben. Der UHF/ Zeit-Fortschaltwert aus dem B-Arbeitsregister wird vom Naximumzeitgrenzwert im A-Arbeitsregister subtrahiert.
  • An der Adresse C5 wird zur Fortsetzung der Subtraktionsoperation des UHF/Zeit-Fortschaltwerts vom Maximumzeitgrenzwert eine Testschleifenroutine durchgeführt, bis eine Verkleinerung auf eine negative Zahl eingetreten ist. Im Verlauf der Schleifenoperation der Zeitsperre wird der Kanalunterbrechungswählschalter daraufhin abgelesen, ob ein positives Eingangssignal vorliegt, wodurch die Abstimmanordnung zum Punkt # an der Adresse 88 verzweigen würde, an der eine normale Schreibroutine stattfindet. Wenn kein Kanalunterbrechungssignal festgestellt wird, verbleibt die Abstimmanordnung in der Operationsschleife bis im Verlauf der Subtraktionsoperation ein negativer Wert erreicht ist, worauf die Anordnung äle Verzweigung zum Punkt 0 an der Adresse E6 durchführt, die den Start der Aufwärtsabstimmung mittels des Potentiometers darstellt0 In einer ebensolchen Routine führt die Anordnung die UHF-Abstimmung in Abwärtsrichtung an der Adresse A7 durch.
  • Hier überprüft die Anordnung das PWM-Wrt in Bezug auf den Minimumabstimmgrenzwert , der aus der ROM-Konstantendatei gelesen und an der Adresse A9 im B-Arbeitsregister abgespeichert worden ist.
  • An der Adresse AE wird eine Zeitsperroutine durchgeführt, die der im Verlauf der Aufwärtsabstimmung im UHF-Betrieb durchgeführten Zeitsperroutine entspricht. Am Ende der Zeitsperre führt die UHF-Abstimmung in Abwärtsrichtung für die Anordnung eine Verzweigung zum Punkt # an der Adresse DB durch, die den Beginn der mittels des Potentiometers durchgeführten Abwärtsabstimmschleife darstellt.
  • An der Adresse E6 liest die Abstimmanordnung den UHF-Aufwärts/Abwrts-Abstimmschalter, damit bestimmt wird, ob die Anordnung den Abstimmvorgang in Aufwärtsrichtung oder in Abwärtsrichtung durchführt. Falls die Anordnung festgestellt hat, daß die Abstimmung in Abwärtsrichtung erfolgt, führt sie eine Verzweigung zum Punktbei der Adresse 18 durch, die den Beginn der Schleife bei abgeschalteter Frequenzregelung darstellt.Falls die Abstimmanordnung die UHF-Abstimmung weiterhin in Aufwärtsrichtung durchführt, liest sie den AFC-Ein/Aus-Schalter ab und führt eine Verzweigung zum Punkt an der Adresse 8A für die Dllrchführung einer normalen Schreibroutine durch, wenn sich der AFC-Schalter in der Einschaltstellung befindet. Wenn sich der AFC-Schalter in der Abschaltstellung befindet, liest die Anordnung den Schalter für das Ein- und Ausschalten der Versorgungsenergie, und sie führt eine Verzweigung zum Punkt an der Adresse 70 für eine Schreibroutine bei abgeschalteter Versorgungsenergie durch, wenn die Versorgungsenergie abgeschaltet worden ist. Wenn die Versorgungsenergie weiterhin eingeschaltet bleibt, führt die Anordnung eine Verzweigung zum Punkt an der Adresse 9A durch, die den Beginn eines Zählers für die verstrichene Zeit darstellt.
  • In ähnlicher Weise liest die Anordnung an der Adresse DB für eine mittels des Potentiometers durchgeführte Abwärtsabstimmschleife die Stellung des UHF-Aufwärts/Abwärts-Schalters, und sie führt eine Verzweigung zum Punkt an der Adresse 18 durch, wenn ein Aufwärtsabstimmbetrieb festgestellt wird. Wenn die Anordnung weiterhin eine Abstimmung in der Abwärtsrichtung durchführt, dann fährt sie mit der Ablauffolge an der Adresse DE fort.
  • Bei Beendigung dieser Schleife ist bei einer Zurückverzweigung zur Adresse 9A ein vollständiger Aktualisierungszyklus des Abstimmworts für die UHF-Abstimmung in Aufwartsrichtung oder in Abwärtsrichtung vollendet worden.
  • ii der Fortsetzung einer zweiten Schleife an der Adresse 9A wird der UHF/Zeit-Fortschaltwert um seine eigene Größe vergrößert, damit ein neuer UHF/Zeit-Fortschaltwert erhalten wird, der doppelt so groß wie der Ausgangswert ist. Dieser neue UHF/Zeit-Fortschaltwert wird zum zuvor aktualisierten UHFoAbstimmwort addiert, das im Dateneingabepuffer 234 gespeichert ist. Vor dem Additionsvorgang wird mittels einer Testbedingung geprüft, ob der aktualisierte UHF/Zeit-Fortschaltwert den UHF-Maximumzeitwert überschritten hat. Wenn der Maximumzeitwert noch nicht erreicht worden ist, führt die Anordnung eine weitere Aktualisierung des Abstimmworts in einer geschlossenen Schleife fort, wobei sie an der Adresse 9A beginnt. Das aktualisierte Abstimmwort wird im Verlauf jeder Schleife um einen zunehmenden UHF/Zeit-Fortschaltwert vergrößert, bis der Maximumzeitwert erreicht worden ist. Wenn der UHF-Maximumzeitwert bei der Testoperation an der Adresse Al erreicht worden ist, führt die Anordnung eine Verzweigung zur Adresse CD durch. Diese neue Schleifenroutine führt eine fortgesetzte Vergrößerung oder Verkleinerung des UHF-Abstimmworts zuerst mit einer langsamen Geschwindigkeit und dann bei jeder nachfolgenden Schleife mit einer vergrößerten Geschwindigkeit durch, indem die Größe des UHF/ Zeit-Fortschaltwerts in der ROM-Konstantendatei vergrößert wird.
  • Sobald die UHF-Maximumzeitgrenze erreicht worden ist, ändert dieAbstimmanordnung die UHF-Abstimmgeschwindigkeit, wobei bei der Adresse CD begonnen wird. Eine nachfolgendeRoutine ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts für eine Vergrößerung der Abstimmgeschwindigkeit. Außerdem wird auch der Wert der maximalen Abstimmzeit vergrößert. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 0 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben. An der Adresse CD wird eire RSA-14-Operation durchgeführt. Dies bewirkt eine Rechtsverschiebungsoperation im A-Arbeitsregister um einBit. Der UHF/Zeit-Fortschaltwert wird aus dem Speicherplatz 0 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das B-Arbeitsregister eingegeben; ferner wird er ebenfalls um 1 Bit nach rechts verschoben. Der Inhalt des A-Arbeitsregisters und der Inhalt des B-Arbeitsregisters werden addiert, und das Ergebnis wird am Speicherplatz 0 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Diese Additionsoperation führt zu einer Vergrößerung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts um den Faktor 2. Diese Operation ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung durch Anwendung des vergrößerten UHF/Zeit-Fortschaltwerts.
  • Der Maximumzeitwert wird aus dem Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei gelesen und in das A-Arbeitsregister eingegeben. Die Inhalte des A-Arbeitsregisters und des B-Arbeitsregisters werden mit einer Abspeicheroperation um 14 Bits nach rechts verschoben. Die Inhalte der beiden Arbettsregister werden addiert und am Speicherplatz 3 der RAM-Zwischenspeicherdatei abgespeichert. Dieses Addieren der Inhalte der zwei Arbeitsregister führt zu einer Verdoppelung des UHF-Maximumzeitgrenzwerts. Nach Beendigung der Verdoppelung des UHF/Zeit-Fortschaltwerts und des UHF-Maximumzeitgrenzwerts führt die Abstimmanordnung eine Verzweigung zurück zum Punkt 0 an der Adresse 98 des Programms durch. An diesem Punkt erfolgt die Abstimmung mitverdoppelter Größe desUHF/Zeit-Fortschaltwerts und mit verdoppelter Maximumabstimmzeit.
  • Die Anordnung fährt mit der Abstimmung fort, indem an der Adresse 86 geprüft wird, ob die Aufwärtsabstimmrichtung oder die Abwärtsabstimmrichtung vorliegt, und indem das PWM-Wort während eines Aufwärtsabstimmbetriebs mit der UHF-Maximumabstimmgrenze und während eines Abwärtsabstimmbetriebs mit der UHF-Minimumabstimmgrenze verglichen wird. Wenn keine der Grenzen überschritten worden ist, lädt die Abstimmanordnung die PWM-Halteschaltung mit dem aktualisierten Abstimmwort, und sie führt eine Zeitsperroperation durch, auf die eine Verzweigung zur Potentiometer-Aufwärtsabstimmschleife zur Erzielung der Aufwärtsabstimmung oder zur Potentiometer-Abwärtsabstimmschleife zur Erzielung einer Abwärtsabstimmung folgt. In jedem Fall stellt die Schleife eine Änderung der Abstimmrichtung fest, und falls diese Feststellung vorliegt, erfolgt eine Verzweigung zum Punkt zu an der Adresse 18. Wenn die Abstimmanordnung keine Richtungsänderungsanzeige empfangen hat, fährt sie damit fort, die Ein/Aus-Steuerorgane für die Frequenzregelung und die Versorgungsenergie abzulesen, wobei eine Verzweigung zum Punkt 0 an der Adresse 98 erfolgt, wenn keines dieser Steuerorgane betätigt worden ist.
  • An diesem Punkt fährt die Abstimmanordnung mit der Schleifenroutine unter Einbeziehung des Zählers für die verstrichene Zeit fort, und sie vergrößert oder verkleinert das aktualisierte Abstimmwort solange, bis der Inhalt des Zählers für die verstrichene Zeit auf eine negative Zahl verkleinert worden ist, worauf die Anordnung dann eine Verzweigung zur Adresse CD durchführt. In dieser neuen Schleife werden der UHF/Zeit-Fortschaltwert und der Maximumzeitwert für die Abstimmung erneut verdoppelt, d.h. bezüglich der ursprünglich in derROM-Konstantendatei gespeicherten Werte vervierfacht; die Anordnung setzt daraufhin die Abstimmung durch Verzweigen zum Punkt Qi an der Adresse 98 fort. Es tritt dann die gleiche Ablauffolge ein, die oben beschrieben wurde, bei der die unter Einbeziehung des Zählers für die verstrichene Zeit ablaufende Routine mit einem neuen UHF/Zeit-Fortschaltwert und einem neuen Maximumzeitwert für die Abstimmung durchgeführt wird; diese beiden Werte sind dabei bezüglich des vorangehenden Werts verdoppelt.
  • Dies ergibt eine schnelle Aktualisierung der Bitbewertung beim Abstimmen des UHF-Kanals.
  • tom Hersteller der Abstimmanordnung kann vor dem Verkauf ein jedem der einzelnen ausgewählten VHF- und UHF-Kanäle entsprechendes Binärwort in die Dauerspeichermatrix einprogrammiert werden. Das binäre Abstimmwort würde dabei der Nennabstimmspannung des entsprechenden Kanals entsprechen. Der Hersteller kann jedoch auch dem Benutzer die Durchführung dieser Funktion überlassen. In diesem Fall würde der Benutzer zunächst die Abstimmbetriebsart für Jeden ausgewählten Kanal durchlaufen, bis die Abstimmspannung erreicht ist, die seinen Anforderungen entspricht. An diesem Punkt würde dann das Abstimmwort mit Hilfe einer der Schreibbetriebsarten, die im Befehlssatz angegeben sind, im Dauerspeicher abgespeichert.
  • Die Erfindung ist hier im Zusammenhang mit einem speziellen Ausführungsbeispiel beschrieben worden, doch kann der Fachmann erkennen, daß im Rahmen der Erfindung auch weitere Abwandlungen und Änderungen möglich sind.
  • Tabelle I VHF-ROM-Konstante (Minimalwerte) Kanal EAFC Eo(max) Ei(min) Bits Nr. (Nannwert) 2 1.549 2.149 1.442 4725 0 1 0 0 1 0 0 1 1 1 0 1 0 1 3 1.814 4.320 1.367 4479 0 1 0 0 0 1 0 1 1 1 1 1 1 1 4 2.318 7.158 1.444 4731 0 1 0 0 1 0 0 1 1 1 1 0 1 1 5 4.589 23.000 1.301 4263 0 1 0 0 0 0 1 0 1 0 0 1 1 1 6 4.528 29.885 -0- -0- 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 7 2.299 7.550 1.361 4459 0 1 0 0 0 1 0 1 1 0 1 0 1 1 8 2.490 9.440 1.249 4092 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 0 9 2.726 11.790 1.107 3627 0 0 1 1 1 0 0 0 1 0 1 0 1 1 10 3.021 14.710 0.934 3060 0 0 1 0 1 1 1 1 1 1 0 1 0 0 11 3.594 18.370 0.955 3129 0 0 1 1 0 0 0 0 1 1 1 0 0 1 12 4.049 23.000 0.665 2179 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 1 13 4.621 29.920 0.103 337 0 0 0 0 0 1 0 1 0 1 0 0 0 1 Tabelle II VHF-ROM-Konstante (Maximelwerte) Kanal EAFC Eo(min) Ei(max) Bits Nr. (Nennwert) 2 1.549 0.400 1.754 5747 0 1 0 1 1 0 0 1 1 1 0 0 1 1 3 1.814 0.888 1.979 6484 0 1 1 0 0 1 0 1 0 1 0 1 0 0 4 2.310 2.149 2.339 7664 0 1 1 1 0 1 1 1 1 1 0 0 0 0 5 4.589 4.682 4.572 14,980 1 1 1 0 1 0 1 0 0 0 0 1 0 0 6 4.528 12.260 3.147 10,311 1 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 1 1 1 7 2.299 4.624 1.884 6173 0 1 1 0 0 0 0 0 0 1 1 1 0 1 8 2.490 6.010 1,861 6098 0 1 0 1 1 1 1 1 0 1 0 0 1 0 9 2.726 7.550 1.865 6111 0 1 0 1 1 1 1 1 0 1 1 1 1 1 10 3.021 9.440 1.875 6144 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 11 3.594 11.790 2.130 6979 0 1 1 0 1 1 0 1 0 0 0 0 1 1 12 4.049 14.710 2.145 7028 0 1 1 0 1 1 0 1 1 1 0 1 0 0 13 4.621 18.370 2.166 7097 0 1 1 0 1 1 1 0 1 1 1 0 0 1 Tabelle III ROM-Konstantendatei binäre Codegruppe PROM-Befehl Nr. MSB Adresse LSB # 2 VHF MIN 0 00000 0 010 0100 0 111 0101 # 2 VHF MAX 1 00001 0 010 1100 0 111 0011 # 3 VhF MIN 2 00010 0 010 0010 0 111 1111 # 3 VHF MAX 3 00011 0 011 0010 0 101 0100 * 4 VHF MIN 4 00100 0 010 0100 0 111 1011 # 4 VHF MAX 5 00101 0 011 1011 0 111 0000 # 5 VHF MIN 6 00110 0 010 0001 0 010 0111 # 5 VHF MAX 7 00111 0 111 0101 0 000 0100 # 6 VHF MIN 8 01000 0 000 0000 0 000 0000 $ 6 VHF MAX 9 01001 0 101 0000 0 100 0111 # 7 VHF MIN 10 01010 0 010 0010 0 110 1011 # 7 VHF MAX 11 01011 0 011 0000 0 001 1101 # 8 VHF MIN 12 01100 0 001 1111 0 111 1100 # 8 VEF MAX 13 01101 0 010 1111 0 101 0010 t 9 VF MIN 14 01110 0 001 1100 0 010 1011 t 9 VHF MAX 15 01111 0 010 1111 0 101 1111 #10 VHF MIN 16 10000 0 001 0111 0 111 0100 #10 VHF MAX 17 10001 0 011 0000 0 000 0000 #11 VHF MIN 18 10010 0 01 1000 0 011 1001 #11 VHF MAX 19 10011 0 011 0110 0 100 0011 #12 12 VHF MIN 20 10100 0 001 0001 0 000 0011 #12 VHF MAX 21 10101 0 011 0110 0 111 0100 *13 VHF MIN 22 10110 0 000 0010 0 101 0001 #13 VHF MAX 23 10111 0 011 0111 0 011 1001 VHF-Fortschaltwert 24 11000 0 000 0000 0 100 0000 Zeit-Fortschaltwert 25 11001 0 000 0000 0 000 0001 Maximalseit(Wippensohalt.) 26 11010 0 000 0101 0 000 1100 UHF-Fortschaltwert 27 11011 0 000 0001 0 001 0101 UHF-Minimumwert 28 11100 0 000 0000 0 010 0000 UHF-Maximumwert 29 11101 0 111 0100 0 101 0110 Schreibzeit 30 11110 0 000 1100 0 001 1011 Maximalzeit (UHF) 31 11111 0 000 0000 0 010 1000 Tabelle IV PLA-Decodierung für automatische Reohtsverschiebung Adressierung des Mikroprogrammzählers (nur VH1?) VHF-Kanal Nr. Binärwort Zahl der Rechts- Codierungswort versohiebungen für die Voreinim Normalfall stellung des Mikroprogrammzählers 2 00000 4 1011 3 00001 3 1100 4 00010 2 1101 5 00011 1 1110 6 00100 0 1111 7 00101 3 1100 8 00110 3 1100 9 00111 3 1100 10 01000 3 1100 11 01001 2 1101 12 01010 2 1101 13 01011 2 1101 UHF 01100 10100 0 N.A.
  • Tabelle V Befehle Ausgangasignale des ROM-Deoodierers (NOR-Glied-Ausgangssignale) 1. LPC = UBRN + BRN S/L 2. pPC ENABLE = RNVM + LNVM + RSAX + RSBX + ADD + SUBA + SUBB + RMXA + RMXB + LAMX + LBMX + NORA + NORB + RESA + RESB + RIDB + LIDS + WRO + WRI + 27 BIT ( OF P.C.) 3. LD µPC = RNVM + LNVM + RSAX + RSBX + NORA + NORB + RESA + RESB 4. DATA IN SEL IDB = SHIFT CONT. IN CODE = RNVM + LNVM 5. SHIFT CONT. IDB = RIDB + RNVM + LNVM + LIDB 6. SHIFT CONT. RAM = RMXA + RMXB + LAMX + LBMX 7. RAM DATA RESTORE SEL = RMXA + RMXB 8. SHIFT CONT. REG A = RMXA + LAMX + RSAX + ADD + SUBA + SUBB + NORA + RESA 9. REG A SEL RESTORE A - RESA + LAMX + LIDB 10. REG A SEL # - ADD + SUBA + SUBB 11. SHIFT CONT. REG B = RMXB + LBMX + RSBX + ADD + SUBA + SUBB + NORB + RESB 12. REG B SEL RESTORE B = RESB + LBMX T a b e l l e VI Befehle Ausgangssignale des ROM-Decodierers (NAND-Glied-Ausgangssignale) O. Unbedingte Verzweigung (UBRN) A. Wenn S/L = 1 oder 0 (d.h. unbeachtlich) 1. Paralleles Laden des Programmzählers beim Taktsignal mit dem Inhalt der Seitenhalteschaltung und den vier niedrigstwertigen Bits der UBRN-Codegruppe; 2. Löschen von S/L beim negierten Taktsignal CLK 1. Verzweigung (BRN) A. Wenn S/L = 1 1. Paralleles Laden des Programmzählers beim Taktsignal mit demInhalt der Seitenhalteschaltung und den vier niedrigstwertigen Bits der BRN-Codegruppe; 2. Löschen von S/L beim negierten Takt signal CLK B. Wenn S/L = 0 1. Nichts tun; 2. Seite laden (LDP) A. Laden der 4-Bit-Adressencodegruppe in die Seitenhalteschaltung (die vier höchstwertigen Bits der Adresse); 3. Festspeicher lesen (PROM) A. Paralleles Laden des B-Arbeitsregisters mit dem Inhalt des Festspeichers, der an dem von der 4-Bit-Adressencodegruppe und/oder der Kanalauswahl-Codegruppe (IF-VHF) angegebenen Speicherplatz abgespeichert ist; T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) 4. Eingangs signale lesen (RIN) A Freigabe der von der 4-Bit-Adressencodegruppe definierte Eingänge zur Durchschaltung zum S/L-Flipflop;wenn das Eingangssignal den Wert "O" hat, dann wird das S/L-Flipflop beim Auftreten des Taktsignals CLK mit dem Signalwert "1" geladen; wenn das Eingangs signal den Wert "1" hat, wird das S/L-I?lipflop beim Auftreten des Taktsignals CLK mit dem Signalwert "0" geladen; 5. Lesen des Kanalcodeschalters SW (RCCS) A. Setzen des Eingangsabtastsignals auf den Wert "1'f, so daß die Kanalwählschalter-Codegruppe parallel in den NVM-Haltepuffer der integrierten Speicherschaltung geladen werden kann; 6. Laden des Impulsdauermodulators (LPWM) A. Paralleles Laden des Inhalts des Dateneingabepufferregisters in das PWM-Datenregister während des Takt signals CLK; 7. Abtasten des Dauerspeichers (SNVM) A. Setzen der Abtastleitung auf den Wert "O", so daß der Inhalt des Dauerspeichers (NVM) während des Taktsignals CLK parallel in die Datenpufferregister auf der integrierten Speicherschaltung geladen werden kann; ** Die folgenden Funktionen geben den Mikroprogrammzähler fr 8; Lesen des Dauerspeicherpuffers (RNVM) A. Auswählen der in den Mikroprogrammzähler zu ladenden 4-Bit-Adressencodegruppe; T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) B. Laden der 4-Bit-Adressencodegruppe (0101) in den Mikroprogrammzähler zur Rückstellung für 10 Rechtsverschiebungsfunktionen; das Laden erfolgt während des Taktsignals CLK; C. beim Taktsignal CLK wird der Programmzähler unwirksam gemacht, und der Mikroprogrammzähler wird freigegeben; D. für die Eingabepufferregister und die Dauerspeicherpufferregister wird ein Recht sverschiebungsbe fehl gegeben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 (10 Verschiebungen) erreicht; E. wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, dann wird der Mikroprogrammzähler mit dem nächsten Taktimpuls (das ihn auf den Stand 0000 setzt) vom Takteingangssignal unwirksam gemacht, und die Takteingabe in den Programmzähler wird wieder aufgenommen; F. Achtung: Dieser Befehl setzt das Signal an der Datenauswahlleitung zur integrierten Speicher schaltung auf den Wert "1", so daß aus der integrierten Speicherschaltung Daten ausgegeben und dem Digital-Analog-Umsetzer (DAC) zugeführt werden können; 9. Laden des Dauerspeicherpuffers (LNVM) A. Ebenso wie beim Lesen des Dauerspeicherpuffers, mit der Ausnahme, daß die Folge F lautet: Richtung: Dieser Befehl setzt das Signal an der Datenauswahlleitung zur integrierten Speicherschaltung auf den Wert "O", so daß Daten aus den Digital-Analog-Umsetzer (DAC) in die integrierte Speicherschaltung eingegeben werden können; T a b e l 1 e VI (Fortsetzung) 10. Rechtsverschiebung A (R,S.A.X) 11. Rechtsverschiebung B( R.S.B. X) A. Auswahl einer veränderlichen 4-Bit-Adressencodegruppe zum Laden in den Itikroprogrammzähler; B. Laden des Mikroprogrammzählers während des Taktsignals CLK; C. Abschalten des Mikroprogrammzählers beim negierten Takt signal CLK D. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal ; E. Freigeben des Verschiebens von Daten in des A-Regis+er oder in das B-Register; die Daten im A-Register oder im B-Register haben vorangehende Nullen, während der Zählzeit des Mikroprogrammzählers, und sie werden darln entsprechend der folgenden Schiebe-Codegruppe nach rechts verschoben: Tabelle VI (Fortsetzung) Codegruppe Rechtsverschiebungsoperationen 0000 14 0001 14 0010 13 0011 12 0100 11 0101 10 0110 9 0111 8 1000 7 1001 6 1010 5 1011 4 1100 3 1101 2 1110 1 1111 0 F. Wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, dann wird sein Takteingang gesperrt, und der Programmzählertakt wird freigegeben; 12-1 Addition von A und B (ADD) A. Der Programmzähler wird beim negierten Takt signal -LK gesperrt B. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Takt signal CLK freigegeben; C. die Schiebesteuersignale zu den Registern A und B werden freigegeben; T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) D. der Rückspeicherwähleingang des Registers B wird freigegeben; E. der Summenwähleingang des Registers A wird frei gegeben; F. wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, wird sein Takteingang gesperrt und der Programmzähler wird freigegeben.
  • 12-2,3 Subtraktion (B-A) (SUBA) Subtraktion (A-B) (SUBB) A. Freigeben des Negatoreingangs zum Addierer (E) aus dem Register A oder dem Register B; B. Setzen des Übertragbits in E1 auf den Wert "1"; C. der Programmzähler wird beim Taktsignal CLK gesperrt; D. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal CLK freigegeben; E. der Schiebesteuereingang am Register A und am Register B wird freigegeben; F. Daten werden seriell aus dem Register A und dem Register B in das Summierglied geschoben; T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) G. Daten aus dem Register B werden wieder ohne Änderung in dieses Register zurückgespeichert; H. die Summenausgangsdaten werden im Register A gespeichert; I. wenn der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat,dann wird der Programmzähler freigegeben, und der Mikroprogrammzähler wird gesperrt; 13-1 Lesen aus dem Direktzugriffspeicher RAM in das Register (RMXA) Lesen des Direktzugriffspeichers RAM in das Register B (RMXB) A. Adressenbits ( 2 Bits) wahlen den Speicherplatz im Direktzugriffspeicher RAM aus; B. ein Steuersignal gibt das RAM-LeserUckspeicherglied frei; C. ein Steuersignal gibt RAM A oder RAM oB frei; D. der Programmzähler wird beim negierten Taktsignal CLK gesperrt; E. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal CLK freigegeben; F. die Schiebeübertragungsglieder des Direktzugriffspeichers RAM und der Register A oder B werden freigegeben; T a b e 1 1 e VI (Fortsetzung) G. Daten werden aus dem Direktzugriffspeicher RAM in das Register A oder das Register B geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, worauf der Mikroprogrammzählertakt gesperrt und der Programmzählertakt freigegeben wird.
  • 13-3 Laden des Inhalts des Registers A in den Direktzugriffspeicher RAM (LAMX) 1, 2, 3, 4 Laden des Inhalts des Registers B in den Direktzugriffspeicher RAM (LBMX) 19 2, 39 4 A. Der Programmzähler wird beim negierten Taktsignal CLK gesperrt; B. der Mikroprogrammzähler wird beim negierten Taktsignal CLK freigegeben; C. die Adressenbits (2 Bits ) wählen den RAM Speicherplatz aus; Do die Schiebesteuersignale für den ausgewählten Speicherplatz werden freigegeben; Eo REG ARM SEL. und Datenrückspeicherung in das Register A; 14-1 Normalisieren des Inhalts des Registers A (NORA) 14-2 Normalisieren des Inhalts des Registers B (NORB) T a b e l l e VI (Fortsetzung) A. Auswählen der in den Mikroprogrammzähler zu ladenden 4-B-Kanalcodierungsadresse (normalisierte Codegruppe); B. Laden der 4-Bit-Kanalcodierungsadresse in den Mikroprogrammzähler während des Taktsignal CLK; C. Sperren des Programmzählers beim negierten Taktsignal CLK D. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; Eo Steuersignale geben die Verschiebeübertragungsglieder des Registers A oder des Registers B frei; F. Steuersignale setzen die (seriellen) EingangssignaLe der Register A und B auf den Wert "O"; G0 Daten werden im Register A oder im Register B verschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat, worauf der Mikroprogrammzählertakt gesperrt und der Programmzählertakt freigegeben wird.
  • T a b e l l e VI (Fortsetzung) 14-3 Unbenutzte Codegruppe 14-4 Das Signal zur Freigabe des langsamen Takts (SLOC) schaltet den Takteingang zum Mikroprogrammzähler von der Tl-Taktleitung auf die Langsamtaktleitung (Periodendauer 16 ms)um; 15-1 Lesen des Dateneingabepuffers(RIDB) A. Freigeben des Pufferdatenwählsignals in das Register A; B. Freigeben des WählUbertragungsglieds für die Datenpuffereingangsdaten in den Datenpuffer; C. Freigeben der Schiebesteuersignale für den Dateneingabepuffer und das Register A; D. Freigeben des Programmzählers beim negierten Taktsignal CLK, E. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; F. Daten werden aus dem Datenpuffer in das Register A geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat; der Mikroprogrammzahler wird dann gesperrt und der Programmzähler wird freigegeben; T a b e l l e VI (Fortsetzung) 15-2 Laden des Dateneingabepuffers (LIDB) A. Freigeben des Übertragungsglieds des Registers A in das Datenpufferregister; B. Freigeben des Rückspeioherglieds in das Register A; C. Steuersignale geben das Schiebeübertragungsglied des Registers A und des Dateneingabepuffers frei; D. Sperren des Programmzählers beim negierten Taktsignal 8t; E. Freigeben des Mikroprogrammzählers beim negierten Taktsignal CLK; F. Daten werden aus dem Register A in den Datenpuffer geschoben, bis der Mikroprogrammzähler den Stand 1111 hat; der Mikroprogrammzähler wird dann gesperrt und der Programmzähler wird freigegeben.
  • 15-3 Löschen des Schreibsignals (CWRO) Rückstellen des Signals an der Abtastleitung zur integrierten Speicherschaltung auf den Wert "1"; Umschalten der Speicherzellen vom Schreibbetrieb auf den Lesebetrieb; T a b e l l e VI (Fortsetzung) 15-4 Schreiben (WRO) Setzen des Signals an der Abtastleitung auf den Wert "0" beim negierten Taktsignal CLK, wodurch Daten in die Speicherzellen geschrieben werden können; 15-5 Blindbefehl (unbenutzt) unbenutzte Codegruppe für Blindoperationen.
  • Tabelle VII Operations-Codegruppen Eintakt-Befehle Funktion Operations- Adressen Godegruppe UBRN 0000 1/0 1/0 1/0 1/0 BRN 0001 1/0 1/0 1/0 1/0 LDP 0010 1/0 1/0 1/0 1/0 RROM 0011 1/0 1/0 1/0 1/0 RIN 0100 1/0 1/0 1/0 1/0 RCCS 0101 X X X X LPWM 0110 X X X X SNVM 0111 X X X X Tabelle VIII Operations-Codegruppen Mikroprogramm-Steuerbefehle Funktion Operations- Adressen Codegruppen
    RNVM 1000 1/0 1/0 1/0 1/0
    LNVM 1001 1/0 1/0 1/0 1/0
    4-Bit-
    Op.- RSAX 1010 1/0 1/0 1/0 1/0
    Codegr.
    RSBX 1011 1/0 1/0 1/0 1/0
    LIDB 110000 - - 0 0
    ADD 110001 - - X X
    SUBA (B-A) 110010 - - X X
    SUBB (A-B) 110011 - - X X
    RMXA 110100 - - 1/0 1/0
    RMXB 110101 - - 1/0 1/0
    LAMX 110110 - - 1/0 1/0
    6-Bit- LBMX 110111 - - 1/0 1/0
    Op.-
    Codegr. NORA 111000 - - X X
    NORB 111001 - - X X
    UNUSED 111010 - - X X
    SLOC 111011 - - 1 1
    RIDB 111100 - - 0 0
    CLR WRO 111101 - - 1 1
    WRO 111110 - - X X
    DUMMY 111111 - - 1 1
    T a b e 1 1 e IX Lesecodegruppen für die Eingabesteuerleitungen RIN-Codegruppe Eingabefunktion 4 höchstwer- 4 niedrigstwertige Bits tige Bits Unbenutzt 0100 0000 Kanalunterbrechung 0100 0001 AFC ein/aus 0100 0010 UHF ein/aus 0100 0011 Feinabstimmung aufwärts 0100 0100 Feinabstimmung abwärts 0100 0101 Kanalsprungschalter 0100 0110 UHF/VHF 0100 0111 Versorgungsenergie ein/aus 0100 1000 UHF aufwärts/abwärts 0100 1001 AFC hoch 0100 1010 AFC niedrig 0100 1011 langsamer Takt 0100 1100 unbenutzt 0100 1101 unbenutzt 0100 1110 unbenutzt 0100 1111 Tabellen X Adressencodegruppen der ROM-Konstanten PROM-Codegruppe gespeichertes Wort (14 Bits) 4 höchstwer- 4 niedrigstwertige Bits tige Bits VHF-Minimumgrenzwert 0011 OOXX VHF-Maximumgrenzwert 0011 01XX VHF-Fortschaltwert 0011 1000 Zeit/UHF-Fortschaltwert 0011 1001 maximale Feinabstimmzeit 0011 1010 UHF-Kanalgrenzwert 0011 1011 UIIF-Minimumbandgrenze 0011 1100 UHF-Maximumbandgrenze 0011 1101 Schreib zeit 0011 1110 maximale UHF-Grobabstimmzeit 0011 1111 L e e r s e i t e

Claims (51)

  1. Patentansprche Anordnung zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers auf eine ausgewählte Frequenz, gekennzeichnet durch eine erste Speichervorrichtung zum Speichern digitaler Abstimmwörter abhängig von einer Binäradresse für die Ausgabe eines ausgewählten digitalen Abstimmworts, eine zweite Speichervorrichtung zum Speichern des ausgewählten digitalen Abstimmworts und der binären Adresse wobei diese zweite Speichervorrichtung wirkungsmässig der ersten Speichervorrichtung zugeordnet ist, einen Mikrocomputer zur Erzielung einer ausgewählten Änderung der digitalen Abstimmwörter, die in den beiden Speichervorrichtungen gespeichert sind und eine Umsetzungsvorrichtung zum Umsetzen des in der zweiten Speichervorrichtung gespeicherten digitalen Abstimmworts in eine Analogspannung fUr die Abstimmung des Rundfunkempfängers auf die gewählte Frequenz.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrocomputer folgende Baueinheiten enthält: Eine Fortschaltvorrichtung zum Vergrößern und Verkleinern des in der zweiten Speichervorrichtung gespeicherten digitalen Abstimmworts beim Aktualisieren dieses digitalen Abstimmworts,eine Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Betriebsbefehle und logischer Funktionen für den Mikrocomputer, eine Speichervorrichtung zum Speichern binärer Daten abhängig von der binären Adresse sowie der Befehle zum Vergrößern und Verkleinern des in der zweiten Speichervorrichtung gespeicherten digitalen Abstimmworts und eine Eingabevorrichtung zum Eingeben von Steuerfunktionen, die der Vorrichtung zur Abgabe der Betriebsbefehle zugeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzungsvorrichtung folgende Baueinheiten enthält: Einen Impulsdauermodulator-Generator zur Ausgabe eines digitalen Signals, das dem digitalen Abstimmwort proportional ist, und einen Digital-Analog-Umsetzer zum Umsetzen des digitalen Signals in eine Analogspannung zur Abstimmung des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz0
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundfunkempfänger ein Fernsehgerät ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Speichervorrichtung ein Dauerspeicher mit Direktzugriff ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Speichervorrichtung ein Schieberegister ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Vergrößern und Verkleinern des digitalen Abstimmworts ein Rechenwerk ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechenwerk folgende Baueinheiten enthält: Mehrere Schieberegister, einen 1-Bit-Volladdierer, der diesen Schieberegistern zugeordnet ist und die darin gespeicherten digitalen Abstimmwörter und binären Daten addiert und subtrahiert, und eine Speichervorrichtung zum Speichern der digitalen Abstimmwörter und der Binärdaten, die den Schieberegistern und dem 1-Bit-Volladdierer wirkungsmässig zugeordnet ist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle und logischer Funktionen folgende Baueinheiten enthält: Einen Programmzähler, einen Befehlsspeicher, der abhängig von dem Programmzähler binäre Befehle ausgibt und ein Programmlogikfeld, das abhängig von den binären Befehlen mehrere logische Funktionen ausgibt.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen dem Programmzähler zugeordneten Mikroprogrammzähler.
  11. 11. Anordnung zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers auf eine ausgewählte Frequenz, gekennzeichnet durch eine erste Speichermatrix zum Speichern digitaler Abstimmwörter entsprechend der ausgewählten Frequenz, eine Vorrichtung zur Erzeugung einer binären Adresse zum Adressieren des digitalen Abstimmworts in der ersten Speichermatrix, eine Speichervorrichtung zum Speichern der binären Adresse und der adressierten digitalen Abstimmwörter, die der ersten Speichermatrix und der Vorrichtung zur Erzeugung der binären Adresse zugeordnet ist, eine Vorrichtung zum Vergrößern und Verkleinern des adressierten digitalen Abstimmworts bei dessen Aktualisierung, eine Ausgabevorrichtung, die abhängig von der binären Adresse ausgewählte Binärdaten aus einer zweiten Speichermatris ausgibt, wobei diese Binärdaten zum Vergrößern und Verkleinern des adressierten digitalen Abstimmworts verwendet werden, eine Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle und logischer Funktionen zum Aktualisieren des digitalen Abstimmworts, eine der Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle zugeordnete Eingabevorrichtung zum Eingeben von Steuerfunktionen und eine Umsetzungsvorrichtung zum Umsetzen des adressierten digitalen Abstimmworts in eine Analogspannung zum Abstimmen des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Abstimmwörter außerdem mehreren VHF-und UHF-Fernsehkanälen entsprechen.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung zum Speichern der binären Adresse und des adressierten digitalen Abstimmworts ein Shieberegister ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Vergrößern und Verkleinern des adressierten digitalen Abstimmworts folgende Baueinheiten enthält: Mehrere Schieberegister, einen 1~Bit-Volladdierer, der diesen Schieberegistern zugeordnet ist und die darin gespeicherten digitalen Abstimmwörter und binären Daten addiert und subtrahiert, und eine Speichervorrichtung zum Speichern der digitalen Abstimmwörter und der Binärdaten, die den Schieberegistern und dem 1-Bit-Volladdierer wirkungsmässig zugeordnet ist.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnets daß die Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle und logischer Funktionen folgende Baueinheiten enthält: Einen Programmzähler, einen Befehlsspeicher, der abhängig von dem Programmzähler binäre Befehle ausgibt und ein Programmlogikfeld, das abhängig von den binären Befehlen mehrere logische Funktionen ausgibt.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung zum Eingeben von Steuerfunktionen ein Schalter zur digitalen Statuseingabe ist.
  17. 17. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzungsvorrichtung folgende Baueinheiten enthält: Einen Impulsdauermodulator-Generator zur Ausgabe eines digitalen Signals, das dem digitalen Abstimmwort proportional ist, und einen Digital-Analog-Umsetzer zum Umsetzen des digitalen Signals in eine Analog-Spannung zur Abstimmung des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz.
  18. 18. Anordnung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen dem Programmzähler wirkungsmässig zugeordneten Mikroprogrammzähler.
  19. 19. Anordnung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Codierer zur automatischen Kanalverschiebung für die Normalisierung eines binären VHF-Fortschaltwerts der von einem der binären Datenwerte gebildet ist9 der in der zweiten Speichermatrix gespeichert ist.
  20. 20. Anordnung zum Abstimmen eines Fernsehempfängers auf einen ausgewählten VHF-oder UHF-Kanal, gekennzeichnet durch eine erste Speichermatrix zum Speichern digitaler Abstimmwörter entsprechend den VHF- und UHF-Kanälen, eine Vorrichtung zum Erzeugen einer binären Adresse an einer Vielfachleitung zum Ausgeben der digitalen Abstimmwörter aus der ersten Speichermatrix, ein der ersten Speichermatrix und der Vorrichtung zur Erzeugung einer binären Adresse zugeordnetes Schieberegister zum Abspeichern des digitalen Abstimmworts und der binären Adresse, ein Rechenwerk zum Vergrößern und Verkleinern des in dem seriellen Schieberegister abgespeicherten digitalen Abstimmworts bei dessen Aktualisierung, eine Vorrichtung zum Abgeben mehrerer Arbeitsbefehle und logischer Funktionen für die Aktualisierung des digitalen Abstimmworts, eine zweite, Speichermatrix zum Speichern binärer Daten für die Verwendung beim Vergrößern und Verkleinern des digitalen Abstimmworts, wobei diese zweite Speichermatrix abhängig von der binären Adresse und den Arbeitsbefehlen arbeitet und auch dem Rechenwerk wirkungsmässig zugeordnet ist, einen Eingabeschalter für einen digitalen Status zum Eingeben von Steuerfunktionen, der der Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle wirkungsmässig zugeordnet ist, einen Impulsdauermodulator, der abhängig von dem in dem Schieberegister gespeicherten digitalen Abstimmwort ein diesem digitalen Abstimmwort proportionales Signal abgibt, und eine Umsetzungsvorrichtung zum Umsetzen des digitalen Signals in eine Analogspannung zum Abstimmen des Fernsehempfängers auf den ausgewählten UHF- oder VHF-Kanal.
  21. 21. Anordnung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch einen Codierer zur automatischen Kanalverschiebung für die Normalisierung eines binären VHF-Fortschaltwerts, der von einem der binären Datenwerte gebildet ist9 der in der zweiten Speichermatrix gespeichert ist0
  22. 22. Anordnung nach Anspruch 20,dadurch gekennzeichnet9 daß die Vorrichtung zur Abgabe mehrerer Arbeitsbefehle und logischer Funktionen folgende Baueinheiten enthält: Einen Programmzahler, einen Befehlsspeicher9 der abhängig von dem Programmzähler binäre Befehle ausgibt und ein Programmlogikfelds das abhängig von den binären Befehlen mehrere logische Funktionen ausgibt0
  23. 23. Anordnung nach Anspruch 229 gekennzeichnet durch einen dem Programmzähler wirkungsmässig zugeordneten MikroprogrammzählerO
  24. 24. Anordnung zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers auf eine ausgewählte Frequenz9 gekennzeichnet durch einen Dauerspeicher zum Speichern digitaler Abstimmwörter entsprechend den Frequenzen9 eine Adressierungsvorrichtung zum Adressieren eines ausgewählten digitalen Abstimmworts in dem Dauerspeicher und eine Umsetzungsvorrichtung zum Umsetzen des adressierten digitalen Abstimmworts in eine Analogspannung zum Abstimmen des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz0
  25. 25. Anordnung nach Anspruch 249 gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum selektiven Ändern des adressierten digi talen Abstimmworts0
  26. 26. Anordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauerspeicher aus einem Direktzugriffspeicher in DIFMOS-Technologie (MOS-Technologie mit Doppelinjektion und potentialmässig nicht festliegenden Gateelektroden) besteht.
  27. 27. Anordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzungsvorrichtung folgende Baueinheiten enthält: einen Impulsdauermodulator-Generator zum Ausgeben eines digitalen Signals, das dem adressierten Abstimmwort proportional ist, und einen Digital-Analog-Umsetzer zum Umsetzen des digitalen Signals in die Analogspannung.
  28. 28. Anordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundfunkempfänger ein Fernsehgerät ist.
  29. 29. Anordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen AbstimmwUrter ausgewählte UHF-und VHF-Fernsehkanäle repräsentieren.
  30. 30. Anordnung zum Abstimmen eines Fernsehgeräts auf einen ausgewählten Kanal, gekennzeichnet durch eine Dauerspeichermatrix zum Speichern eines dem ausgewählten Kanal entsprechenden digitalen Abstimmworts, eine Vorrichtung zur Erzeugung einer dem ausgewählten Kanal entsprechenden binären Adresse für die Ausgabe des digitalen Abstimmworts aus der Dauerspeichermatrix und eine Vorrichtung zur Abgabe einer dem ausgegebenen digitalen Abstimmwort proportionalen Analogspannung zum Abstimmen des Fernsehgeräts auf einen ausgewählten Kanal.
  31. 31. Anordnung nach Anspruch 30,gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum selektiven Ändern des ausgegebenen digitalen Abstimmworts.
  32. 32. Anordnung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauerspeichermatrix aus einem Direktzugriffspeicher in DIFMOS-Technologie besteht.
  33. 33. Anordnung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet 9 daß der vorgewählte Kanal eine UHF- oder VHF-Frequenz ist.
  34. 34. Anordnung zum Abstimmen eines Fernsehgeräts auf einen ausgewählten UHF-oder VHF-Kanal, gekennzeichnet durch einen Dauerspeicher mit Direktzugriff zum Speichern digitaler Abstimmwörter entsprechend dem ausgewählten UHF- oder VHF-Kanal, einen Schalter zur Erzeugung einer binären Adresse an einer Vielfachleitung entsprechend dem ausgewählten Kanal zur Ausgabe des digitalen Abstimmworts aus dem Dauerspeicher, einen Impulsdauermodulator zur Erzeugung digitaler Signale, die dem ausgegebenen digitalen Abstimmwort proportional sind, und einen Digital-Analog-Umsetzer zum Umsetzen der digitalen Signale in eine Analogspannung zum Abstimmen des Fernsehgeräts auf den ausgewählten UHF-oder VHF-Kanal.
  35. 35. Verfahren zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers auf eine ausgewählte Frequenz unter Anwendung eines Mikrocomputers, dadurch gekennzeichnet, daß eine binäre Adresse zur Ausgabe eines digitalen Abstimmworts entsprechend der ausgewählten Frequenz aus einer mehrere digitale Abstimmwörter enthaltenden Speichermatrix erzeugt wird, daß das ausgegebene digitale Abstimmwort und die binäre Adresse in einem Schieberegister gespeichert werden, daß das in dem Schieberegister gespeicherte digitale Abstimmwort durch Vergrößern oder Verkleinern um einen aus einer Datenspeichermatrix gelesenen Fortschaltwert aktualisiert wird und daß das in dem Schieberegister gespeicherte digitale Abstimmwort in eine Analogspannung zum Abstimmen des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz umgesetzt wird.
  36. 36. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Arbeitsbefehle und logische Funktionen zur Durchführung der Aktualisierung erzeugt werden, daß abhängig von der Binäradresse und den Arbeitsbefehlen Binärdaten zur Aktualisierung des digitalen Abstimmworts erzeugt werden und daß mehrere Bingabesteuerfunktionen zum Andern der Arbeitsbefehle gelesen werden.
  37. 37. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Umsetzung des digitalen Abstimmworts in eine Analogspannung ein dem digitalen Abstimmwort proportionales digitales Signal mit Hilfe eines Impulsdauermodulator-Generators abgegeben und in die Analogspannung mit Hilfe eines Operationsverstärkers umgesetzt wird.
  38. 38. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vergrößern und Verkleinern des digitalen Abstimmworts folgende Schritte ausgeführt werden: Speichern des digitalen Abstimmworts aus dem Schieberegister in ein erstes Arbeitsregister, Lesen des Fortschaltwerts aus der Datenspeichermatrix, Abspeichern des Fortschaltwerts in einem zweiten Arbeitsregister, Addieren und Subtrahieren des Fortschaltwerts im zweiten Arbeitsregister, zu bzw. von dem digitalen Abstimmwort in dem ersten Arbeitsregister mit Hilfe eines Addierers und Laden des aktualisierten Abstimmworts in das Schieberegister0
  39. 39. Verfahren nach Anspruch 389 dadurch gekennzeichnet9 daß das aktualisierte Abstimmwort wieder in dem ersten Arbeitsregister abgespeichert wird.
  40. 40. Verfahren nach Anspruch 389 dadurch gekennzeichnet9 daß das Addieren bei einem Aufwärtsabstimmbetrieb und das Subtrahieren bei einem Abwärtsabstimmbetrieb ausgeführt werden.
  41. 41. Verfahren nach Anspruch 389 dadurch gekennzeichnet9 daß der Fortschaltwert in einem Speicher zwischengespeichert wird0
  42. 42. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet9 daß bei der Abstimmung im VHF-Betrieb folgende Schritte aus geführt werden: Ablesen des maximalen und des minimalen VHF-Abstimmgrenzwerts aus der Datenspeichermatrix9 Abspeichern des Grenzwerts in dem zweiten Arbeitsregister und Vergleichen des aktualisierten digitalen Abstimmworts mit dem Abstimmgrenzwert0
  43. 43. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet9 daß durch Verkleinern eines maimalen Zeitwerts eine Zeit sperroperationausgeführt wird.
  44. 44. Verfahren nach Anspruch 38p dadurch gekennzeichnet, daß der Fortschaltwert zur Erzielung eines normalisterten Fortschaltwerts für die Aktualisierung des digitalen Abstimmworts im Verlauf einer Abstimmung im VHF-Betrieb einer Rechtsverschiebung unterzogen wird.
  45. 45. Verfahren nach Anspruch 38, wobei eine Abstimmung im VHF-Betrieb durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Abstimmgrenzwert in dem zweiten Arbeitsregister abgespeichert wird, daß der maximale Abstimmgrenzwert zu dem digitalen Abstimmwort in dem ersten Arbeitsregister addiert wird, daß aus der Datenspeichermatrix ein UHF-Kanalgrenzwert gelesen wird, daß der Kanalgrenzwert in dem zweiten Arbeitsregister abgespeichert wird, daß der UHF-Kanalgrenzwert zu dem digitalen Abstimmwort in dem ersten Arbeitsregister addiert wird, so daß sich ein maximaler UHF-Abstimmgrenzwert ergibt, daß der UHF-Kanalgrenzwert von dem digitalen Abstimmwort in dem ersten Arbeitsregister subtrahiert wird, so daß sich ein minimaler UHF-Abstimmgrenzwert ergibt, daß die maximalen und minimalenUHF-Abstimmgrenzwerte in einem Speicher abgespeichert werden, und daß das aktualisierte digitale Abstimmwort mit den Grenzwerten verglichen wird.
  46. 46. Verfahren nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß die maximalen und minimalen Abstimmwerte in einem Speicher abgespeichert werden.
  47. 47. Verfahren nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden VHF-Kanal ein eigener minimaler Abstimmgrenzwert und ein eigener maximaler Abstimmgrenzwert in der Datenspeichermatrix abgespeichert wird.
  48. 48. Verfahren zum Abstimmen eines Rundfunkempfängers auf eine ausgewählte Frequenz unter Verwendung eines Mikrocomputers,dadurch gekennzeichnet, daß an einer Vielfachleitung eine binäre Adresse erzeugt wird, daß ein der ausgewählten Frequenz entsprechendes digitales Abstimmwort in einer Speichermatrix mit Hilfe der binären Adresse adressiert wird, daß die binäre Adresse und das Adressierte digitale Abstimmwort in einem Schieberegister gespeichert werden, daß das gespeicherte digitale Abstimmwort durch Vergrößern oder Verkleinern mittels eines aus einer Binärdaten-Speichermatrix gelesenen Fortschaltwerts aktualisiert wird, daß mehrere Arbeitsbefehle und logische Funktionen für die Aktualisierung des digitalen Abstimmworts erzeugt werden, daß mehrere Eingabesteuerfunktionen zur änderung der Folge der Arbeitsbefehle erzeugt werden und daß das in dem Schieberegister gespeicherte digitale Abstimmwort in eine Analogspannung zum Abstimmen des Rundfunkempfängers auf die ausgewählte Frequenz umgesetzt wird.
  49. 49. Verfahren nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundfunkempfänger auf mehrere UHF-und VHF-Kanäle abgestimmt wird.
  50. 50. Verfahren nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erzeugung der Arbeitsbefehle und der logischen Funktionen folgende Schritte ausgeführt werden: Ausgeben einer binären Adresse aus einem Programmzähler, Adressieren eines Befehlsspeichers mit Hilfe der binären Adresse zur Ausgabe eines ausgewählten Arbeitsbefehls aus dem Befehlsspeicher und Adressieren eines Programmfeldes mit Hilfe des Arbeitsbefehls für die Ausgabe einer ausgewählten logischen Funktion.
  51. 51. Verfahren nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erzeugung mehrerer Eingabesteuerfunktionen folgende Schritte ausgeführt werden: Decodieren der eingegebenen Steuerfunktionen mit Hilfe einer von dem Arbeitsbefehl gelieferten binären Codegruppe, Anlegen der decodierten eingegebenen Steuerfunktion an eine Statushalteschaltung und Laden einer neuen Befehlsadresse in einen Programmzähler mit Hilfe der Statushalteschaltung und der logischen Funktion.
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US05/778,400 US4093922A (en) 1977-03-17 1977-03-17 Microcomputer processing approach for a non-volatile TV station memory tuning system

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